KING KING mit BLÄCK TRAIN am 22.03.2026 im VAZ Burglengenfeld

KING KING machten mit BLÄCK TRAIN am 22.03.2026 im VAZ Burglengenfeld halt. Die Schotten um den charismatischen Sänger / Gitarristen Alan Nimmo touren gerade durch Europa und spielten auch im kleinen Burglengenfeld bei Regensburg, um die Bühne zum Wackeln zu bringen. Als Vorband war BLÄCK TRAIN dabei.

BLÄCK TRAIN existiert seit 2016, wo genau die Band her stammt konnte ich nicht in Erfahrung bringen, der gesprochene bayerische Dialekt hörte sich nach Grengebiet irgendwo zwischen Oberpfalz, Ober- und Niederbayern an. Die Bandmitglieder bestehen aus Markus Henschel am Mikro und Gitarre, Stefan Ott an Gitarre, Bat Koller an Bass und Alex Schmid an den Drums. Von der Mucke her gab es Classic-, Blues- und Heavy-Rock bis in den Metal aus den 70er und 80er Jahre. BLÄCK TRAIN spielen bekanntere sowie unbekanntere Coversongs von STATUS QUO, RORY GALLAGHER über DEEP PURPLE, BLACK SABBATH bis hin zu JUDAS PRIEST und ACCEPT. Auf der Bühne gaben die Musiker eine anständige Figur ab und spielten sich durch ihren Set. Vom Gesang bis zur Instrumentierung war alles in Ordnung, der Sound war auch druckvoll und hatte Biss. Der Gig fand sein Highlight beim ACCEPT Dauerbrenner „Princess Of The Dawn“, ansonsten gab es anständig gespielte Cover aus den 1970ern bis in die 1980er.

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Nach der Umbauphase kam es dann zum Rendezvous zwischen KING KING und meiner Wenigkeit, ich besitze das 2017er Album „Exil & Grace“ der Band und wollte mir die Jungs schon lange Live ansehen. Die Truppe besteht momentan aus dem Frontmann und Gitarristen Alan Nimmo, seinem Bruder Stevie Nimmo an der zweiten Gitarre, Keyboarder Jonny Dyke, Bassist Zander Greenshields und Drummer John Lodge. Über Alan kann man nur eins aussagen, ein begnadeter Sänger und Gitarrist, seine Stimme war an dem Abend in Topform und an der Gitarre war Alan eine Bank. Seine Bühnenpräsenz ist als gigantisch zu bezeichnen und erinnert nicht nur durch die Statur an JOE COCKER. Alan besitzt das gleiche Charisma wie JOE COCKER, ohne dass dabei der Rest der Band zu kurz kommt. Sein Bruder Stevie ist ihm an der Gitarre ebenbürtig und beide sorgten mit ihrer Riffarbeit für die richtige Härte. Von den Tasten waren es Orgeln und eine Hammond von den Beiden, mit denen ein wunderbar warmer Klangteppich erzeugt wurde und mit den Gitarren eine gleichberechtigte Partnerschaft bildeten. Der Bass konnte sich sehr gut behaupten und sorgte mit den Drums lautstark für den richtigen Takt. Der Sound war Bombe und gab keinen Anlass auch nur eines kritischen Punktes, der haute rein wie Sau. Der Gig bestand nur aus Highlights, aber der Oberhammer war als die beiden Nimmo Brüder ein kleines gleichzeitiges Doppelsolo an ihren Gitarren zelebrierten. Die Songauswahl umfasste von den bis jetzt fünf veröffentlichten Studioalben vier, „Exil & Grace“ kam leider nicht zum Zug, dennoch war die Songauswahl sehr gut gewählt und man bekam einen sehr guten Überblick von dem Schaffen der Schotten. An dem Abend erklärte sich auch die Auszeichnungen die KING KING abgeräumen konnten, besser geht Heavy Blues Rock einfach nicht. Man muss neidlos anerkennen das KING KING zu den Momentan besten Bands auf dem Planeten zählen, und dies voll und ganz verdient. Um KING KING sowie die KRIS BARRAS BAND kommt man zurzeit nicht vorbei, wenn es um die besten Bands im Heavy Blues- und Hard-Rock geht. Beide sind auf ihren Alben und auch Live derart stark aufgestellt das man sich um die Zukunft der Harten Töne auf der Insel im Ärmelkanal keine Sorgen machen muss. Wer meinen Worten nicht glaubt, einfach mal reinhören und Live ansehen, es könnte eine fette Überraschung sein und Liebe auf den ersten Takt werden.

www.facebook.com/kingkingband/

Setlist KING KING

More Than I Can Take
Let Love In
Waking Up
Strong
Lose Control
A Long History Of Love
Hurricane
Lay With Me
Your Stopped The Rain
Whatever It Takes To Survive
I Will Not Fall
When My Winter Comes
Stranger To Love

Text & Bilder: Balle

AIRBOURNE mit ASOMVEL am 03.02.2026 in der Tonhalle, München

Die vier australischen Krawall-Rocker von AIRBOURNE waren im Zuge ihrer Gutsy Tour am 03. Februar in der Tonhalle in München. Wer die Alben der vier kennt weiß genau was auf das Publikum zukam. Die Vollbedienung in Sachen Riff-Rock der Extraklasse. Die Tonhalle war an dem Abend ausverkauft. Zur Unterstützung waren die Briten von ASOMVEL dabei.

ASOMWEL starteten mit viel Getöse in den Abend. Der Stil der Briten befindet sich irgendwo zwischen Heavy Rock N Roll und Heavy Metal, sogenau lässt sich das nicht wirklich differenzieren. In der Setlist befanden sich zwei Heavy Metal Songs, der Rest bewegte sich im sehr harten Rock N Roll. Die Stimme des Sängers klingt einfach nur fertiger als fertig und könnte selbst Lemmy ohne große Schwierigkeiten Konkurrenz machen. Genau wie der Sound der Band, der sich sehr Nahe bei MOTÖRHEAD befindet. Ich hörte mehrere Stimmen die wie ich meinten sich auf einem MOTÖRHEAD Konzert zu befinden. Die beiden Gitarristen sorgten für eine Heavy Stimmung, der Bass kam auch sehr gut durch und an den Drums saß ein Tier. Das Klangbild wirkte rund und dynamisch, in den ca. 45 Minuten Spielzeit wurde die Bühne von allen gut ausgenutzt. Wenn man ehrlich ist können es Phil Campell und seine Gang noch um mehrere Stücke besser.

www.facebook.com/ASOMVEL

Während der Umbauphase begegnete mir Teddy McRocket, Gitarrist der Band HEADSTONE und man sprach über deren letzten Gig und was den Zuschauer bei AIRBOURNE erwartet. Meine eigenen Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Bei mir war es das erste aufeinander Treffen mit den Australiern, ich habe vorher schon einige Konzerte auf DVD gesehen, aber Live dabei zu sein ist doch eine ganz andere Nummer. Joel O’Keeffe bot eine gigantische Show, so wie man es auch auf den Konzert-Videos sehen konnte. Bestens bei Stimme und eine Bank an der Gitarre ackerte er sich durch das Set. Der zweite Gitarrist war genauso gut drauf, der Bass war den gesamten Gig über voll an der Front vorhanden und der Drummer spielten den gewaltigen Arschaufreißer und ließ seine Sticks mit roher Brutalität fliegen. Hier und da legte Joel kurze Pausen ein um mit dem Publikum zu interagieren oder einfach nur Ansagen zu machen. Wer in den ersten fünf Reihen stand bekam jede Menge Schweiß von Joel ab, der schwitzte wie in der Sauna und so wie er seinen Kopf wirbeln ließ erwischte es so einige Zuschauer. Das Stageacting war wie man sich das von AIRBOURNE vorstellt, mit jeder Menge Bewegung und Lauferei von Bühnenmitte zur Seite oder einer Seite auf die andere. Der Klang war überragend und gab keinen Grund zum Meckern. Die Setlist ließ nichts vermissen und umspannte die bisherigen Alben plus Neuheit. Wenn ich nicht ROBERT TEPPER und THE DEAD DAISIES Live gesehen hätte wären AIRBOURNE mit D-A-D heiße Anwärter für die Spitze, so bleibt ein sehr guter, geteilter dritter Platz in meinem Ranking der besten Konzerte, besser geht es fast nicht mehr. Einziger minimaler Kritikpunkt ist die für AIRBOURNE einfach viel zu kleine Bühne in der Tonhalle.

www.facebook.com/airbournerock

Setlist AIRBOURNE

Gutsy
Fat City
Cradle To The Grave
Hungry
Back In The Game
Raise The Flag
Cheap Wine & Cheaper Woman
Alive After Death
No Was But The Hard Way
Too Much Too Young Too Fast
Live It Up
Breakin‘ Outta Hell
Ready To Rock
Runnin‘ Wild

Text: Balle / Bilder: Fonse Demmelhuber

NITROGODS mit GOD’S GIFT am 29.11.2025 im VAZ in Burglengenfeld

Nachdem ich GOD’S GIFT am 28.11.2025 in Traunstein im Cafe Festung das Dritte mal Live gesehen habe und sie einen Tag später nochmal als Support für NITROGODS in Burglengenfeld auftraten nahm ich die Möglichkeit wahr mir diese sehr gute Band ein viertes Mal anzusehen. Also ging es am frühen Abend los in Richtung Burglengenfeld, es hatte noch einen Vorteil, ich habe NITROGODS noch nicht Live gesehen und wollte mir das Trio auch unbedingt ansehen. Dies kann ich von meiner endlosen To-Do-Liste von Interpreten und Bands streichen, NITROGODS check.

Am Vorabend in Traunstein konnten GOD’S GIFT meinen bis jetzt sehr guten Eindruck der Band, egal ob auf Konserve oder Live bestätigen. Und wie soll es anders sein auch am 29. November versetzten GOD’S GIFT dem Publikum einen regelrechten Arschtritt wie bei jedem von mir gesehenen Konzert. Sänger Fares konnte wie von ihm gewohnt mit seinem rauchigen Unterton Akzente setzten, fehlerlos shoutete er sich durch das Set das im Motto des Debütalbums stand. Die beiden Guitar-Heroen Mark und Daniel sorgten für ordentlich Alarm und Melodie, beide bewiesen abermals was sie für talentierte Saiten-Zauberer sind. Egal ob Mark oder Daniel das Solo spielte, oder auch während der Songs passte alles perfekt zusammen. Bassist Reeve besitzt Live eine sehr zurückhaltende und unspektakuläre Spielweise, die allerdings weder langweilig noch unauffällig ist. Er wirkt dabei wie ein 1000 Jahre alter Baum den nichts aus den Wurzeln haut. Und dann kommt das Biest schlecht hin, Mike an den Drums, der Typ besitzt eine energische Spielart die einfach nur auffällt, die Drumsticks hat er voll im Griff und wirbelt die auch gekonnt rum. Vom Stageacting her war viel Bewegung auf der Bühne und die Vier nutzten diese komplett aus. Der Soundmann bewies ein gutes Gehör und sorgte für einen druckvollen Livesound bis in alle Frequenzen. Für mich tadel- und fehlerlos bot die Band ihr Debütalbum Live auf einem sehr hohen Niveau. Wer sich selber überzeugen möchte welche Qualitäten GOD’S GIFT besitzen, es kommen in den kommenden Monaten noch ein paar Auftritte von der Oberpfalz bis nach Oberbayern. Traut Euch ruhig die Musiker anzusprechen, die freuen sich über jeden Zuspruch und sind immer für ein Gespräch zu haben.

www.facebook.com/godsgift.rocks

Setlist GOD’S GIFT

Ain’t Going Back
Trail Of Tears
Call Me Bad
Shake Your Faith
Put It Where You Want It
Silver Of Lead
The Deed Is Done
Race Till Sundown
Dogs On The Run
Dirty Boogie
Ain’t Going Back

Nach der Umbaupause kam das Powertrio NITROGODS ganz unspektakulär auf die Bühne, aber als sie loslegten war gewaltig was los. Ich fragte mich die ganze Show über wie die drei es mit nur einer Gitarre, Bass und Schlagzeug schaffen so einen Sound auf die Bühne zu bringen. Es gibt noch ein Powertrio das ich kenne das auch so eine Power besitzen und die sind in Taufkirchen zuhause. Sänger und Bassist Oimel sorgte für die tiefen Töne und mit seiner doch sehr fertig klingenden Stimme gab er eine mehr als anständige Figur ab. Der Gitarrist Henny hatte seine 6-saitige voll im Griff, wechselte auch öfter durch, je nach Bedarf. Klaus Sperling an den Drums wurde als lebende und wandelnde Bierpulle vorgestellt und spielte auch mal mit einer leeren Flasche, oder kaute auf einem seiner Sticks rum. Der Sound kann schon als brachial und sehr laut bezeichnet werden, trotz der Lautstärke war nichts von Übersteuerung zu hören. Die Songauswahl war sehr gelungen und gab von Punk über Hard Rock bis Heavy Rock alles her. Es wurden auch einige kühle Blondinen mit Schuss konsumiert was bei der Hitze auf der Bühne nicht verwunderlich erscheint. Das Geschehen verteilte sich von den beiden Bühnenseiten bis in die Mitte und jeder der Beiden wanderte mal rum. Gibt es einen Grund zum Meckern, klare Antwort: NEIN! Das Trio haute Song um Song raus und das mit einer Spielfreude die für beste Stimmung im Publikum sorgte. Das war bestimmt nicht das letzte Mal das ich mir NITROGODS Live gegeben habe, da wird es eine Fortsetzung geben, Punkt, Basta, Schluss und Aus.

www.facebook.com/Nitrogods

Setlist NITROGODS

Black Car Driving Man
Valley Of The Gods
At Least I’m Drunk
Rats & Rumours
Broke And Ugly
Boogeyman
Lipsynch Starz
Back Home
Rancid Rock
Left Lane To Memphis
Rotten Sucker
Get Lost
Damn Right
Whiskey Wonderland
Kings Of Nothing
The Haze

Text und Bilder: Balle

SALTATIO LOVERZ mit BAD MORTIS am 07.11.2025 im Zenith in München

Am 07.11.2025 waren BAD MORTIS oder auch SALTATIO LOVERZ während der Weltenwanderer Tour von SALTATIO MORTIS zu Gast im Zenith in München. Im Gepäck gab es reichlich Klassiker von BAD MORTIS und einen Strauß Hits von SALTATIO LOVERZ.

BAD MORTIS starteten mit einer gehörigen Portion guter Laune und heizten das Publikum für den Hauptact an. Wem die Typen auf der Bühne bekannt vorkamen irrte sich nicht, denn es ist kein offenes Geheimnis das es sich um ein Nebenprojekt der Hauptband handelt. Die Band versuchte mit holländisch ihre Identitäten zu verbergen, dies gelang nur mittelmäßig, bei einem Mitglied kam mehr Kölsch als holländisch raus. Mit einem mächtigen Sound im Gebälk wurde Hard geGlam Rockt wie Sau. Das Set umfasste einige Songs ihres Greatest Hits Albums das kürzlich veröffentlicht wurde. Und wie soll es anders sein, Instrumente wie die Drehleier oder Dudelsäckle passen selbst zu der Art Songs. Es wurden u.a. Songs wie „The Look“ von ROXETTE, „Livin‘ On A Prayer“ von BON JOVI, „Take On Me“ von AHA und „Major Tom“ von PETER SCHILLING gespielt. Alle Titel bis auf „Major Tom“, dass sich am Anfang anhörte wie „Der Mussolini“ war dann doch to much, der hätte nicht sein müssen. Ansonsten ein anständiger Gig von Profis die schon sehr lange auf den Brettern der Welt unterwegs sind.

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Nach der Pause kam der epische Auftritt von SALTATIO LOVERZ, mit tiefrotem Licht und zwei Fackelträgern mit Mönchskutten ging die Show los. Der Abend stand ganz im Motto der neuen Best Of von SALTATIO MORTIS und ihrer langen Karriere. Alea war wie schon vorher sehr gut bei Stimme und zeigte sich fehlerlos und ohne Berührungsängste gegenüber dem Publikum. Mit viel Charme sang er sich durch das Set und war auf der Bühne sehr aktiv unterwegs ohne den Verteidiger des Mikrofonständers zu spielen. Die Leute an den Instrumenten machten auch alles Richtig, selbst Drehleier und Dudelsack hörten sich stark an. Der Einzige der nicht auf der Bühne rum rannte war der Drummer der auf seinem Hocker eine spektakuläre Show lieferte. Ein Konzert von SALTATIO MORTIZ hat etwas Extravagantes und Magisches das sich nicht so leicht beschreiben lässt. Entweder liegt es an der Band selber, dem Stil, den Songs oder einfach am Zusammenspiel aller Eigenschaften – ein Konzert mit dieser Band ist ein Spektakel und immer Wert anzusehen. Die Songs wurden gut gewählt und ließen keine Wünsche offen. Der Sound krachte und böllerte alles weg was an den Membranen vorbeiflog. Hätte SALTATIO MORTIS etwas besser machen können? Nein auf keinen Fall, das Konzert war der Burner, Schluss, Aus und Fertig.

www.facebook.com/saltatiomortisofficial/

Setlist SALTATIO LOVERZ

Finsterwacht
Wo sind die Clowns
Taugenichts
Loki
Schwarzer Strand
Nachts weinen die Soldaten
Feuer und Erz
Heimdall
Odins Raben
My Mother Told Me / Valhalla Calling
We Might Be Giants
Der Himmel muss warten
Mittelalter
Rattenfänger
Dessous le pont de Nantes
Prometheus
Uns gehört die Welt
Vogelfrei
Keine Regeln
Für immer jung
Große Träume
Spielmansschwur

Text und Bilder: Balle

H.E.A.T. mit FORMOSA und MIDNIGHT DANGER am 22.10.2025 im Backstage in München

Am 22.10.2025 kamen die schwedischen Superrocker von H.E.A.T. erneut nach München und feierten im Backstage eine coole Party. Zur Unterstützung waren MIDNIGHT DANGER aus Schweden und die Ruhrpottler von FORMOSA dabei.

Den Anfang machte das Duo von MIDNIGHT DANGER, eingeleitet von einem gesprochenen Intro und dezenten Synthi Klängen kamen zwei Typen auf die dunkle Bühne. Die Lichtverhältnisse waren nicht die Besten, allerdings wirkten so die eingesetzten Neonfarben im dunkeln und Schwarzlicht am effektivsten. Während des ersten Songs dachte ich mir noch, dass es sich um ein Instrumental Intro für weitere Musiker die danach auf die Bühne kommen. Aber weit gefehlt, bei MIDNIGHT DANGER handelt es sich um Duo, einen Gitarristen und Keyboarder sowie einen Schlagzeuger. Der Gitarrist stand abwechselnd entweder hinter dem Tasteninstrument oder mit Gitarre auf der Bühne, während er Gitarre spielte kamen die Synthi Klänge vom Band und umgekehrt, der Drummer haute in ein Elektro Drumset. Dieser Umstand hinterlässt einen faden Beigeschmack, der sich darin äußerte ob nicht alles vom Band kam, ich kann es nicht beurteilen, mich beschleicht nur ein Gefühl des Verdachtes. Der Stil ist da schon spezieller, geboten wurde ein bunter Strauß Blumen aus Electonic Gedöns, mit künstlicher als künstlichen E-Drums mit vielen Synthi Einlagen mit E-Gitarren Begleitung. Das Ganze erinnert an Instumental Poppansen wie HAROLD FALTERMEYER, JAN HAMMER, JEAN-MICHEL JARRE, VANGELIS und dem typischen Sound von MICHAEL CRETU in die Gegenwart teleportiert. Wobei man sagen muss das das sehr hoch gesetzte Niveau der erwähnten nicht mal ansatzweise oder am Rande tangiert von MIDNIGHT DANGER erreicht wurde. Nicht nur ich hatte mehrere Fragezeichen in den Ohren, mit einem sehr faden Geschmack ging der Gig zu ende.

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Dann kamen die Ruhrpotties von FORMOSA auf die Bühne, ich habe FORMOSA 2022 mal Live mit KISSING DYNAMITE gesehen. Damals dachte ich mir was ist das für ein Kindergarten auf der Bühne und wusste nicht wie ich die Jungs einschätzen sollte. Mir kam damals der ganze Auftritt too much vor, alles überspannt und überzogen als wie, wenn die Band nicht wüsste wo die Reise hingehen soll. Mit einem demensprechenden mulmigen Gefühl in der Magengegend dachte ich mir, man sollte jedem eine zweite Chance geben und ich hielt durch und sah mir die Band ein zweites Mal an. Und siehe da, sie können auch anders, dieses Mal war die ganze Chose nicht so überzogen und die Jünglinge kamen bei weitem sympathischer rüber als 2022. Auch musikalisch machte die Band einen Quantensprung nach vorne und entschädigte mich für das laue Lüftchen MIDNIGHT DANGER. Souverän spielten sich FORMOSA durch ihr Set und konnten mich an diesem Abend mit ihrem Hard Rock überzeugen. Ich bin sogar so überzeugt das ich mir die Kombo nochmal ansehen werde, wenn sie in meiner Nähe auftreten. Beide Daumen hoch für die Darbietung und das nette Gespräch am Merchstand.

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Nach der Umbauphase kamen endlich die schwedischen Sunnyboys, die schon seit einer gefühlten Ewigkeit mit einem sehr hohen Maß an Qualität im Biz rumspuken. Bei H.E.A.T. und mir war es der zweite Tanz den wir an dem Abend absolvierten, ich habe H.E.A.T. auf ihrer Co-Headliner Tour mit ECLIPSE 2023 schon Live sehen können und war überrascht wie stark die Schweden sind. Mit einer riesigen Anzahl an Hits aus ihren verdammt starken 8,5 Alben können sie Blind zugreifen und landen einen Volltreffer. Die Qualität auf den Alben ist erschreckend hoch, dass selbe gilt auch Live auf der Bühne. Kenny ist zwar ein Poser und Showman, hat dabei aber auch die Stimme um den großen Macker auf der Bühne zu geben. Der Rest der Band war in einer Top-Form und waren alles andere als Raumverteidiger um den eigenen Mikrofonständer, Dave und Jimmy bewegten sich über die ganze Bühne. Kenny ist hyperaktiv unterwegs wie ein Eichhörnchen auf XTC und ist nicht zu bremsen. Stimmlich gibt es bei Kenny keinen Grund zum Meckern, dies trifft auf die gesamte Band zu, H.E.A.T. lieferten erneut auf einem Level ab an das viele andere selbst in 1000 Jahren nicht ran schmecken können, auch wenn sie diese Zeitspanne Zeit hätten. Die Songauswahl kann als ideal bezeichnet werden, wer H.E.A.T. noch nicht Live gesehen hat, unbedingt bei Gelegenheit nachholen, ich selber habe bis jetzt erst zwei Konzerte gesehen die noch zwei Stufen höher waren, ROBERT TEPPER und THE DEAD DAISIES sind bis jetzt das Optimum. Obwohl sich H.E.A.T. in Schlagweite befinden und noch zu den Beiden aufschließen können. Mit FORMOSA in der derzeitigen Form als Vorband und die reiche Anzahl an Hits haben H.E.A.T. die Bühne abgefackelt und ein gewaltiges Fass bei ausverkaufter Hütte aufgemacht.

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H.E.A.T. Setlist

Disaster
Rock Your Body
Dangerous Ground
Hollywood
Rise
Nationwide
Losing Game
Cry
Beg Beg Beg
Back To The Rhythm
Running To You
Living On The Run
1000 Miles
One By One
A Shot At Redemption

Text und Bilder: Balle

FEUERSCHWANZ und LORDS OF THE LOST auf ihrer Lords Of Fyre Tour am 17.10.2025 im Zenith in München

Nachdem ich das aktuelle Album „Knightsclub“ von FEUERSCHWANZ reviewt hatte, dachte ich mir eine Live Show der fränkischen Haudrauf Truppe könnte durchaus interessant sein. Und ich stellte mir die Frage ob es die Band schafft den Charme und die Magie des Albums auf die Bühne zu bringen. Am 17.10.2025 waren FEUERSCHWANZ und LORDS OF THE LOST im Zuge ihrer „Lords Of Fyre“ Co-Headliner Tour im Zenith in München zu Gast. Diesen Anlass ließ ich mir nicht nehmen und nahm die Gelegenheit wahr um mir beide Bands in Action anzusehen. Leider kam ich verkehrsbedingt ein paar Minuten zu Spät am Zenith an das ich keine Fotos mehr von LORDS OF THE LOST machen konnte, weil das Zeitfenster für Fotografen geschlossen war.

Als ich ankam waren die LORDS OF THE LOST schon warm gespielt und das sehr volle Zenith war bei bester Stimmung. Um ehrlich zu sein kannte ich die Band erst seitdem sie beim ESC Vorentscheid mitwirkten, vorher waren mir LORDS OF THE LOST nicht bekannt. Als ich sie im TV sah war ich zwiegespalten, auf der einen Seite sahen die Bühnenkostüme aus als ob sie aus einem Domina Studio ausgebrochen wären, auf der anderen Seite dachte ich mir das die Mucke nicht mal schlecht wäre und die Band mit Chris Harms einen Sänger mit Sau guter Stimme hat. Irgendwie bin ich noch nicht dazu gekommen mir das gesamte Schaffen von LORDS OF THE LOST anzuhören, aber was ich da Live gesehen und gehört habe spricht eigentlich nur die Sprache unbedingt mal die Alben durch zu hören. Ohne große Spielerein rockten sich die Jungs durch ihr Set und boten Heavy Dark Rock der feinsten Sorte. Chris war sehr gut bei Stimme und die Gitarren machten Dampf ohne Ende. Der Rest der Band war genauso gut drauf wie auch das Publikum. Mich als THE SISTERS OF MERCY Hörer konnten LORDS OF THE LOST Live überzeugen und dazu animieren die Songs der Band mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

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Setlist LORDS OF THE LOST

Moonstruck
I Will Die In It
Damage
Drag Me To Hell
Small Town Boy
Destruction Manual
Die Tomorrow
Blood For Blood
La Bomba
Children Of The Damned
Loreley
The Curtain Falls
Bazaar Bizarre
Six Feet Underground
Light Can Only Shine In The Dark
Cha Cha Cha
Schrei nach Liebe
Blood & Glitter

Nach der Umbauphase traffen zwei bayrische Giganten aufeinander, und das waren erstens die fränkische Truppe von FEUERSCHWANZ und zweitens meine Wenigkeit, ob ich nun so ein Gigant bin sei dahingestellt aber trotzdem kam es zum Date. Die Mädels und Jungens von FEUERSCHWANZ machen mit ihren Walküren-, Babaren-, Wikinger-, Ritter-, Magier- und Mad Max-Kostümen was her, üben so eine gewisse Faszination und Effekt auf die Bühnenpräsenz der Band aus. Dabei ist es egal ob man die Musiker oder die beiden Nebendarstellerinnen ansah, man wurde unweigerlich an Serien wie Vikings oder Historien- sowie Ritter-Filme erinnert. Wie ich schon in meiner Rezi zu „Knightsclub“ bemerkte passen die klassischen Instrumente wie Geige, Flöte und Dudelsack sehr gut zum Folk Metal von FEUERSCHWANZ. Beide Sänger bewiesen das sie Live genauso wie auf Konserve überzeugende Leistungen bringen können. An den Instrumenten wurde auch geklotzt und nicht gekleckert, der Sound war druckvoll und hatte Dampf, obwohl das Zenith nicht dafür bekannt ist eine gute Akustik zu besitzen. Die Gitarre erzeugte mächtige Riffgewitter, der Bass konnte sich sehr gut behaupten und die Drums trieben alles vor sich her. So entwickelte die Band eine beeindruckende Soundkulisse die es in sich hatte. Egal wie man zu Folk Metal steht muss man neidlos anerkennen das FEUERSCHWANZ eine geile Show spielten und jeder im Publikum glücklich den Heimweg angetreten sein sollte. Der Einsatz von Pyro-Technik und Flammenwerfern bei den Tänzerinnen hat auch einen positiven Effekt auf die Show. Ich war während der Show überrascht wie cool Folk Metal Live auf der Bühne wirkt und war bestimmt nicht das letzte Mal bei einem FEUERSCHWANZ Gig.

www.facebook.com/feuerschwanz

Setlist FEUERSCHWANZ

SGFRD Dragonslayer
Memento Mori
Untot im Drachenboot
Bastard von Asgard
Knightsclub
Ultima Nocte
Schubsetanz
Kampfzwerg
Berzerkermode
Sam The Brave
Uruk-Hai
Dragostea din tei
Die Hörner hoch
Valhalla
Das elfte Gebot
Lords Of Fyre

Text und Bilder: Balle

TYKETTO und WILDHEART am 02.10.2025 im VAZ in Burglengenfeld

Man glaubt es kaum, TYKETTO kamen doch tatsächlich am 02. Oktober für eine Live Sause in die oberpfälzer Provinz nach Burglengenfeld. Diesen Anlass ließ ich mir nicht nehmen, ein Date mit TYKETTO stand schon lange auf meiner To Do Liste. Am 02.10. war es endlich soweit das ich diesen Punkt abhaken konnte. Leider ist das einzig verbliebene Original Mitglied Sänger Danny Vaughn. Als Support waren die Belgier von WILDHEART dabei.

WILDHEART eröffneten den Abend der so ganz im Motto des Melodic Hard Rock stand. Ich kannte die Band vorher nicht und war erstaunt über die Leistung von WILDHEART. Der Sänger hat zwar eine aller Welts Stimme die man zu tausenden finden kann, für die Stimmfärbung kann er nicht viel aber er traf die Töne und machte einen guten Job am Mikro. Die beiden Gitarristen sorgten für die richtige Dosis Härte und konnten mit ihrer Show für einige Glanzpunkte setzen. Der Bassist und Drummer gaben auch ihr bestes und so wurde ein Set durchgespielt das sich sehen lassen kann. Der Stil bewegt sich irgendwo im nirgendwo in den 1980ern zwischen VIXEN, HURRICANE und BON JOVI, also genau das Richtige um für TYKETTO die Meute anzuheizen. Dies gelang auch und die Stimmung war generell sehr gut.

www.facebook.com/Wildheartrockandroll/

Nach der Pause kam das Date das ich schon seit einer gefühlten Ewigkeit vor mich hinschob, TYKETTO kamen in meinen Einzugsbereich in dem ich für Konzerte unterwegs bin. TYKETTO setzte sich aus Danny Vaughn und ex oder immer noch CHEZ KANE, BRITNY FOX, DORO, WAYSTED, RUSS BALLARD, DIN AIREY, TEN, HEARTLAND, CHRIS OUSEY und einigen mehr Mitgliedern zusammen. Das es sich um Vollprofis an den Instrumenten handelte konnte man mit jeder Note oder Akkord hören. Es griff ein gut passendes Zahnrad in das andere und bildeten für Danny den richtigen Backround um die zahlreichen TYKETTO Hits zum Besten geben zu können. Danny war bestens drauf und auch perfekt bei Stimme und bot ein Set das quer durch die TYKETTO Vita ging. Wer die Alben kennt, sollte sich unbedingt mal eine Live Show von TYKETTO ansehen, den genau den Spirit den die Alben verbreiten, können TYKETTO mit Danny Live auf die Bühne bringen. Der Sound war Bombe da hatte der Tonmann ein feines Gehör für Details. Danny beschränkte sich nicht nur auf Raumverteidigung um den Mikrofonständer sondern war erfreulicher Weise sehr aktiv auf der Bühne unterwegs. Wenn es der Song benötigte bediente er auch die Akustik Gitarre und gab selbst an dieser eine sehr gute Figur ab. Hätte ich nicht ROBERT TEPPER beim letzten HEAT Festival und THE DEAD DAISIES in München gesehen die für mich bis jetzt die besten Konzerte waren, wäre TYKETTO in Burglengenfeld ein heißer Anwärter für diesen Posten. So bleibt nur das Fazit, Danny und seine Gang haben voll geliefert, wer es nicht glaubt kann sich bei einer der kommenden Shows selber davon überzeugen. Danny kündigte für nächstes Jahr ein neues Album an und wahrscheins wird es auch wieder eine Tour geben.

www.facebook.com/TykettoTheOfficial

Strength In Numbers
Wings
Rescue Me
Reach
The End Of The Summer Days
Mother Mary (UFO Cover)
Circle The Wagons
Seasons
The Run
Heroes Die Young (WAYSTED Cover)
Lay Your Body Down
Standing Alone
Sail Away
The Last Sunset
Forever Young

Text: Balle / Bilder: Fonse Demmelhuber

H.E.A.T. auf ihrer „Welcome To The Future“ Tour in München

H.E.A.T., das schwedische Kraftpaket, das 80er-Jahre-Hardrock in die Gegenwart bringt, legt mit seinem achten Studioalbum „Welcome To The Future“, das im April 2025 über earMUSIC erscheint, die Messlatte noch höher.

Angetrieben vom mitreißenden Gesang von Kenny Leckremo und der für die Band typischen Mischung aus melodischen Hooks und moderner Power markiert dieses Album einen neuen Höhepunkt in ihrer ohnehin schon explosiven Diskografie.

H.E.A.T. kommen im Zuge ihrer „Welcome To The Future“ Tour am 22.10.2025 nach München ins Backstage um die Bühne abzufackeln.

Die Lead-Singles „Disaster“, „Running To You“ und „Bad Time For Love“ wurden von Fans und Kritikern gleichermaßen begeistert aufgenommen.

In den Charts machte „Welcome To The Future“ beeindruckende Fortschritte und sicherte sich Spitzenpositionen in den iTunes Rock & Metal-Charts in mehreren Ländern: Platz 1 in Italien, Platz 2 in den Niederlanden, Finnland und der Schweiz, Platz 3 in Deutschland und Großbritannien, Platz 4 in Österreich und Belgien, Platz 5 in Australien und Platz 7 in Frankreich.

Die Rockradios haben die neue Ära mit offenen Armen empfangen: „Disaster“ und „Running To You“ wurden in die Top-Listen aufgenommen, darunter bei Planet Rock (UK), und in ganz Europa spielen H.E.A.T. regelmäßig.

Nach einer erfolgreichen Tour durch Lateinamerika zeigen H.E.A.T. keine Anzeichen, langsamer zu werden. Im Mai drehen sie in Madrid ein Live-Musikvideo, bevor sie wieder auf Tour gehen – dieses Mal für eine spannende Tour durch Europa und Japan im Sommer und Herbst 2025. Freut euch auf neue Hymnen, klassische Hits und eine Bühnenpräsenz, die Ersthörer zu lebenslangen Fans macht.

Mit „Welcome To The Future“ bekennen H.E.A.T. nicht nur ihre Wurzeln – sie beweisen auch, dass Hardrock immer noch etwas zu sagen hat. Und sie sagen es lauter, stolzer und elektrisierender als je zuvor.

www.facebook.com/heatsweden/

MICHAEL BORMANN’S JADED HARD am 29.08.2025 im Sugar Shack Club in München

Michael Bormann ist für ein paar Auftritte unterwegs, bei diesen Shows handelt es sich um Unplugged Abende. Einen Abend davon machte Michael Bormann in München im Sugar Shack Club halt, mit im Gepäck hatte er den zweiten Gitarristen Andreas Ripppelmeier und Tastenhexer Chris Ivo. Wer Unplugged jetzt davon ausgeht das die Songs in der stromlosen Version etwas vermissen lassen ist schief gewickelt. Selbst nur mit zwei Akustikgitarren und Chris an den Tasten machten die gebotenen Songs eine Menge Spaß, kamen voller Energie rüber und konnten voll und ganz überzeugen. Zum Zug kamen Songs aus seiner JADED HEART, Solo Zeit, JADED HARD sowie einige Klassiker von TINA TURNER, BON JOVI, BRYAN ADAMS, „Help“ von den Beatles war schon zur JADED HEART Zeit auf einem Album zu finden. Die Unplugged Abende liefen unter dem Thema „Smooth And Easy “ und überzeugten ohne auch nur zu einem Zeitpunkt Langeweile aufkommen zu lassen. Wer Michael Bormann schon mal Live, egal ob jetzt mit JADED HEART, SOLO oder seinem neuen Baby JADED HARD gesehen hat weiß das er einer der besten Rockmusiker ist den Deutschland zu bieten hat. Das selbe trifft auch Unplugged zu, ein guter Song bleibt ein guter Song egal ob unter Strom oder akustisch, die Songs knallen einfach. Die Meisten stammen aus der Feder von Bormann und zeigen die Genialität von Michael sowohl als Songschreiber als auch als Musiker, die Stimme ist über jeden Zweifel erhaben und an der Gitarre ist er auch eine Bank, gleiches gilt für Rippel an der zweiten Gitarre und Hexe am Keyboard. Ließ der Abend ohne E-Gitarren, Bass und Drums etwas vermissen? Nein absolut nicht, dem Publikum gefiel es und die Drei hatten auf der Bühne ihre helle Freude. Michael rief sogar für die zwei Songs „You’re Not My Life“ und „Two Hearts“ seine Frau Katie aus ihrem Debütalbums unter dem Namen IMKT auf die Bühne, selbst diese Songs machten sich sehr gut im Akustikgewand. Wer Michael und seine Rasselbande noch nie Live gesehen hat sollte dies unbedingt nachholen sobald er in der Nähe auftritt, wer es nicht tut verpasst einen der besten Musiker aus dem Rocksektor der ohne jegliche Berührungsängste auf das Publikum zugeht und ein Rockmusiker zum anfassen ist. Ich habe Michael Bormann schon drei Mal gesehen und bei jeder Show lieferte er und seine Band ab.

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It´s Only Physical
Somebody
Dream Is Over
Wanted, Dead Or Alive
Help
Anymore
Summer Of ’69
INKT – You’re Not Living My Life
IMKT – Two Hearts
Nutbush City Limits
Live Your Live
Inside Out
Love Is Magic
Favorite Time
Live & Let Die
Go Going Gone 2025
Never Say Goodbye

Text und Bilder: Balle

SANDNESS und SÉVENTAISIES am 31.05.2025 in der Cafe Bar Kunter Bund München

SANDNESS am 31.05.2025 Live in der Cafe Bar Kunter Bund in München

Nachdem die geplante Release Party von SANDNESS als Gast bei der GOTTHARD Show in Mailand am 20.05.2025 leider von GOTTHARD wegen gesundheitlichen Problemen von Nic Maeder abgesagt wurde organisierten die Italiener einen Gig in München in der Cafe Bar Kunter Bund im Werksviertel. Da ich die letzten drei Alben reviewt habe und das Trio schon mal Live gesehen habe fuhr ich am Samstag den 31.05.2025 nach München um an der Party teil zu nehmen. Als zweite Band wurden SÉVENTAISIE aus München organisiert. Bei bestem und warmen Wetter fuhr ich mit Begleitung nach München um mir ein wenig Liveaction zu gönnen.

In den Abend startete die Münchner Band SÉVENTAISIE die sich vom Sound irgendwo zwischen Balladen, Alternative und Hard Rock bewegen. Das Quartett bot eine solide Leistung ohne große Fehler, Der Sound hatte trotz minimal Equipment genügend Druck und Power. Bei SÉVENTAISIE viel mir an diesem Abend nur ein Kritikpunkt auf, da ich vorher noch kein Material der Band gehört habe kann ich nicht aussagen ob das generell ein Schwachpunkt ist oder die Sängerin einen schlechten Tag hatte. Bei genauem hinhören war die Stimme von Sarah am Samstag sehr dünn und bewegte sich von der Ausführung meistens in einer monotonen Range die umfangreicher sein könnte, das war es dann mit der Kritik. Gitarrist und Bassist sorgten für die Richtige Instrumentierung und ordentlich Schub aus den Boxen, der Schlagzeuger verwendete das Schlagzeug von SANDNESS‘ Meety. An der Darbietung der Songs gibt es keinen Grund für Kritik, egal ob mit Gefühl oder Power die Band spielte, obwohl der Bassist nur aushalf, wie eine bestens eingeölte Maschine. Nach ca. 70 Minuten beendeten SÉVENTAISIES ihre Show, ich werde mir bei die Band bei Gelegenheit noch mal ansehen ob die Stimme der Sängering an diesem Abend versagte oder ob sie sich immer so anhört.

www.facebook.com/Séventaisies

Nachdem Umbau und kurzer Pause kam der Italo-Power-Dreier ins Rampenlicht und feierte den Release ihres neues Album „Vertigo“. Da es sich um ein Trio handelt kam das Tasteninstrument vom Band, und fertig ist die Kritik. Wie schon damals im August 2022 war ich von der Power der Drei beeindruckt, wenn man nicht hinsieht die Augen schließt meint man fast das eine fünfköpfige Band auf der Bühne steht. Aber nein es handelt sich nur um ein Trio das einen Live Sound wie fünf zustande bringt. Beide Sänger Mark Denkley und Robby Luckets waren sehr gut drauf und leisteten sich keine Schnitzer, an der Gitarre ist Robby eine Bank, Mark am Bass ist ein Berserker und das Tier Meety an den Drums gab den Takt mehr als taktvoll vor. Der Sound gab keinen Kritikpunkt her und war druckvoll wie schon bei der Vorband. Geboten wurde ein kleiner Querschnitt ihrer Alben und dem aktuellem Output „Vertigo“. Es kamen Top Songs wie „High Tide“, „London“, „Alive & Kickin’“, „Tyger Bite“ aus der Vergangenheit sowie sechs Songs von „Vertigo“ zum Zug und zeigten eindrucksvoll die Livequalität von SANDNESS. Es spielte keine Rolle welcher Song ob älter oder neu zum besten gegeben wurde es war ein Volltreffer, und SANDNESS bewiesen das sie nicht nur auf Konserve sehr gut sind sondern auch Live für eine perfekte Show sorgen können, obwohl es sich nur um ein Trio handelt das allerdings mit sehr viel Power. Das Bühnen Outfit von Mark Denkley erinnerte mich an einen wilden Mix aus ALICE COOPER, GARY GLITTER und ADAM ANT, während das von Robby sehr gewagt war, er trug ein durchsichtiges schwarzes Tülloberteil wo nur der BH fehlte um das Chaos perfekt zu machen. Für alle die sich selber von der Livequalität von SANDNESS überzeugen wollen, Mark verriet mir das sie planen im Oktober nochmal nach München zu kommen.

www.facebook.com/Sandnessband

Setlist:

High Tide
London
Supernova
Back For More
Draw The Line
The Match
Alive & Kickin‘
Train Of Time
Neverending Road
Tyger Bite
Drinkin‘ Wine / Tush
Radio Show
Not Your Dog

Text und Bilder: Balle