TALENTSCHMIEDE: Chyroc

Band: CHYROC

Gegründet: 1995 (als ‚Chancy Deal‘, später ca. bis 2008 ‚Conspiracy‘)

Herkunft: Hannover

Mitglieder: Andreas Stobbe (Git.), Kai Draganski (Drums), Michael ‚Mick‘ Caspers (Voc. & Git), Zach Meinecke (Bass)

Stil: Rock, Hardrock

Veröffentlichungen: Unplugger (ca. 2003), Files Of Conspiracy (2010), Squaring the Circle (2018)

Einflüsse: Pretty Maids, Iron Maiden, Journey, Scorpions, Van Halen, Bon Jovi, Judas Priest, MSG, Treat, UFO, Dokken , DIO, Black Sabbath – diese Liste ließe sich noch locker auf ca. 2 DIN A4 Seiten ausweiten, wenn wir die musikalischen Einflüsse aller Bandmitglieder aufschreiben wollten. Wir sind mit der Mucke der 80er groß geworden – da gab es einfach sooo viele geile Bands….

Was wir die nächsten fünf Jahre erreichen möchten:
Nicht zu sterben :))

Was als nächstes kommt:
Weitere Songs und Studioarbeit, Gigs

Unsere beste Erfahrung bis jetzt:
Schwer zu sagen….es kommen ständig neue dazu. Hauptsache es rockt!

Unser peinlichster Moment:
Wir sind NIE peinlich! 😀

Mit wem wir gerne ein Bierchen trinken würden und warum:
Bruce Dickinson, weil er ein cooler Typ ist – UND er sein eigenes Bier braut.

Wenn wir uns eine Band aussuchen könnten, mit der wir auf Tour gehen dürfen:
Iron Maiden

Das Beste daran, in einer Band zu spielen:
Die Band-Kollegen

Das Schlimmste daran, in einer Band zu spielen:
Die Band-Kollegen! ;-

Online:
Facebook
www.CHYROC.de

Musik:
YouTube
Soundcloud

Live-Dates:
Momentan keine Gig Termine fix

TALENTSCHMIEDE: Velvet Insane

Band: Velvet Insane

Gegründet: Herbst 2013

Herkunft: Östersund, Schweden

Mitglieder: Jonas Eriksson und Jesper Lindgren

Stil: Glamrock

Veröffentlichungen:
Ep: Youth On Fire, Ep: Velvet Insane, Ep: breakout Of Eden
Single: I lövet brinner elden, Single: Infinity (Unplugged), Single: Thoughts

Einflüsse: David Bowie, T-rex, Def Leppard, Van Morrison, Howling Wolf, INXS, Sam Cooke.

Was wir die nächsten fünf Jahre erreichen möchten:
Viel mehr spielen, CDs veröffentlichen und noch mehr Musik schaffen.

Was als nächstes kommt:
Wir hatten zwei turbulente Jahre, in denen Bandmitglieder hingeschmissen haben, Touren abgesagt wurden etc. Unser Album ist seit zwei Jahren fertig und wird nun anscheinend endlich veröffentlicht.
Wir sind also endlich wieder richtig am Start!

Unsere beste Erfahrung bis jetzt:
Alles, das meine ich ganz ernst. Es war unglaublich in den U.S. Charts zu sein und in der Welt zu touren. Wir sind jedes Mal baff, wenn wir darauf zurückblicken.

Unser peinlichster Moment:
Hmm… weiß nicht, eigentlich nichts. Ich bin stolz auf alles, was wir gemacht haben.

Mit wem wir gerne ein Bierchen trinken würden und warum:
So viele: Michael Hutchence von INXS, Jim Morrison, James Dean, Andy Kauffman.. Einfach um über das Leben, Dunkelheit, Tod, Liebe, Poetik und Kunst zu quatschen.

Wenn wir uns eine Band aussuchen könnten, mit der wir auf Tour gehen dürfen:
Hmm… weiß nicht. Vielleicht INXS in 1983 wäre cool.

Das Beste daran, in einer Band zu spielen:
Mit Jonas zusammen Musik zu kreieren.

Das Schlimmste daran, in einer Band zu spielen:
Nichts, absolut nichts. Ich liebe jede Sekunde davon, sowohl die guten, als auch die schlechten Zeiten.

Online:
www.velvetinsane.net
Facebook

Listen to our music here:
Spotify
Video „High On Love“
Video „Break Out Of Eden“

Live-Dates:
Tourdates kommen bald, also haltet euch auf unserer Facebook-Seite auf dem Laufenden.

TALENTSCHMIEDE: Bonesetter

Band: BONESETTER

Gegründet: 2010

Herkunft: 50% Lutherstadt Wittenberg, 50% Leipzig

Mitglieder: Hendrik Labisch (Gesang und Rhythmus-Gitarre), Tim Schmidtke (Lead-Gitarre), Stefanie Borbe (Bass), Martin „The Animal“ (Drums)

Stil: Hard Rock mit australischem Einschlag 😉

Veröffentlichungen: EP „Short Fast Merciless“ – 2013
LP „One Way Top Speed“ – 2017

Einflüsse: AC/DC, Airbourne, Deep Purple, etc. – eben alles, was guter, alter Hard Rock ist!

Was wir die nächsten fünf Jahre erreichen möchten:
Unsere erste LP möglichst erfolgreich unter die Leute bringen, dann natürlich eine weitere LP fertigstellen, und weltweit eine neue Ära des Hardrock einläuten!

Was als nächstes kommt:
Als erstes, unseren neuen Gitarristen einarbeiten und dann: Konzerte, Konzerte, Konzerte – bundesweit die Bühnen unsicher machen!

Unsere beste Erfahrung bis jetzt:
Vor 7.000 Menschen auf dem Leipziger Marktplatz zum Courage-Festival 2015 zu spielen war der blanke Wahnsinn. Das war ein Moment, den wir alle nie vergessen werden. Eine weitere schöne Erfahrung war es, auf dem Metal Hammer Paradise Festival 2015 neben wahren Größen der Musikszene, wie u.a. Sepultura, Halloween und Black Label Society, zu spielen. 2017 teilten wir mit Joe Lynn Turner beim Escape Open Air in Dessau die Bühne. All das sind Erinnerungen und Erfahrungen, für die wir sehr, sehr dankbar sind.

Unser peinlichster Moment:
Och, naja… manchmal reißen halt Hosen, wenn man zu enthusiastisch von der Bühne ins Publikum springt – oder auch: Unsere Bassistin ist einmal während des Konzerts mitten im Song auf das Bodenstimmgerät unseres Sängers Hendrik getreten und da war der Ton der Gitarre natürlich weg! Es hat ein bisschen gedauert, bis die Fehlerquelle gefunden war. 😉

Mit wem wir gerne ein Bierchen trinken würden und warum:
Mit all unseren Fans würden wir gern ein Bierchen trinken! Warum? Weil sie jede Show unvergesslich machen. Die Energie, die wir live in unsere Shows stecken, bekommen wir doppelt von unseren Fans zurück. Das ist mehr als ein Bierchen wert!

Wenn wir uns eine Band aussuchen könnten, mit der wir auf Tour gehen dürfen:
Airbourne natürlich. Gerne auch AC/DC, aber nur wenn sie Axl Rose vorher wieder vor die Tür setzen! 😉

Das Beste daran, in einer Band zu spielen:
Da gibt es viele gute Dinge, aber, um den Hauptpunkt kurz zusammenzufassen: auf der Bühne so richtig die Sau rauslassen zu können! … und manchmal das Catering. 

Das Schlimmste daran, in einer Band zu spielen:
Die Proberaummiete! 😀 … und manchmal das Catering. 

Online:
Homepage
Facebook
Instagram

Musik:
YouTube Channel
Spotify
iTunes
Amazon

Live-Dates:
01.09.2018: Sandersleben, Laut gegen Krebs Festival
22.09.2018: Dessau, Under the Bridge Festival
06.10.2018: Lutherstadt Wittenberg, Exerzierhalle

DEAD CITY RUINS – Never Say Die

Band: Dead City Ruins
Album: Never Say Die
Spielzeit: ca. 32 min
Stilrichtung: Hard Rock, Classic Rock
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 13.04.2018
Homepage: www.deadcityruins.com

Ihr Leben widmen die fünf Australier von DEAD CITY Ruins voll und ganz dem Rock’n’Roll. Um auf Europatournée zu gehen verkauften sie ihr Hab und Gut und die Erlöse der Tour flossen in das nun veröffentlichte Album „Never Say Die“. Und wenn man schon solche Opfer bringt muss dann auch ein anständiger Produzent her: James Lewis (Arctic Monkeys, Sunset Sons) sollte derjenige sein, der Jake Wiffen (Gesang), Tommy Cain (Gitarre, Sean Blanchard (Gitarre), Matthew Berg (Bass) und Nick Trajanovski (Schlagzeug) zum Erfolgsalbum verhilft.
Mit glattpoliertem Saubermann-Image Hard Rock, wie es heutzutage oft der Fall ist, haben DEAD CITY RUINS nichts am Hut. Sie sind die, die noch den richtig asozialen Rock’n’Roll Alltag leben und das hört man auch auf dem Album. So ehrlich ranzig und heruntergekommen kann man sich nur verkaufen, wenn man es auch tatsächlich ist.
In ihren Songs vereinen sich die Einflüsse sämtlicher Rockgrößen der 70er Jahre, wie LED ZEPPELIN, BLACK SABBATH oder THIN LIZZY. Noch ein bisschen extra Dreck dazu und fertig ist der Longplayer mit seinen neun Songs. Beispiele sind gleich der Einsteiger „Devil Man“ presst ein bisschen Twin Guitars im Solo raus, der Bass rumpelt ordentlich in „Bones“, richtig bluesig und sanft wird es in „Rust & Ruin“, „The River Song“ fließt hymnisch dahin und „Dirty Water“ erinnert vor allem gesanglich richtig an BLACK SABBATH. „Destroyer“ ist der kleine Kick zwischendurch, „Raise Your Hands“ kommt einem heavy entgegen und „Lake Of Fire“ bringt nochmal ein bisschen Epik an den Tag.

Das Rad erfinden die Jungs aus Down Under nicht neu, aber wer auf 70er Hard Rock, Heavy Blues und ehrlichen Rock’n’Roll steht, kommt hier sicher auf seine Kosten!

WERTUNG: 

 

 

Trackliste:

01. Devil Man
02. Bones
03. Dirty Water
04. Rust & Ruin
05. The River Song
06. We Are One
07. Destroyer
08. Raise Your Hands
09. Lake Of Fire

Lotta

MAVERICK – Cold Star Dancer

Band: Maverick
Album: Cold Star Dancer
Spielzeit: 44:14 min
Stilrichtung: Hard Rock
Plattenfirma: Metalapolis Records
Veröffentlichung: 06.04.2018
Homepage: www.facebook.com/MaverickBelfastuk

2012 wurde MAVERICK von den Brüdern David (Gesang) und Ryan Balfour (Gitarre) gegründet und in Kürze komplettiert mit Richie Diver (Bass) und Jonathan Millar (Schlagzeug). Es folgten zwei Alben, „Quid Pro Quo“ und „Big Red“, sowie eine Tour mit THE POODLES, eine mit TREAT und diverse Festival-Auftritte.
Nun sind die Jungs aus Belfast bei ihrem dritten Album „Cold Star Dancer“ angekommen, welches uns eine weitere Dosis modernen Heavy Rock liefert. Nach dem Intro „Dusk“ geht es nahtlos über zum Titeltrack „Cold Star Dancer“, der direkt ins Ohr geht. Das Tempo wird bei „Myrmidon“ weiter angezogen, außerdem glänzt der Song mit seinem Solo! „Kiss Of Fire“ wirft die Groovemaschine an und mit „Goodbye“ wird es etwas gefühlvoller zur Sache. „Ex-Machina“, „Magellan Rise“ und „Viper“ haben vor allem was die Drums angeht noch eine Prise extra Metal dabei, während „Seize The Day“ fast schon Radiotauglichkeit erlangt. „Devil’s Night“ ist eine weitere mitreißende Hard Rock Nummer mit Atmosphäre. Der Bonustrack ist ein Cover von Rick Springfields „Jessie’s Girl“. Diese wird, bis auf das sie etwas härter ist, nicht anders als das Original interpretiert. Stört mich aber nicht, ich finde es eine super Nummer.

„Cold Star Dancer“ ist ein toll gelungenes Album, welches viel Spaß beim Anhören macht. Gleichzeitig bleiben nur wenige der Songs dauerhaft im Gedächtnis. Wenn man mit dem Album durch ist, will man es zwar nochmal hören, hat aber die einzelnen Songs schon wieder vergessen.

WERTUNG: 

 

 

Trackliste:

01. Dusk
02. Cold Star Dancer
03. Myrmidon
04. Kiss Of Fire
05. Goodbye
06. Ex Machina
07. Magellan Rise
08. Seize The Day
09. Viper
10. Kings
11. Devil’s Night
12. Jessie’s Girl

Lotta

FM – Atomic Generation

Band: FM
Album: Atomic Generation
Spielzeit: 53:28 min
Stilrichtung: AOR, Melodic Rock
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 30.03.2018
Homepage: www.fmofficial.com

Nicht jeder Band ist es vergönnt nach einer langen Pause zurückzukommen, eine zweite Karriere zu starten und teilweise sogar noch populärer zu sein als in der ersten. FM ist eine dieser Bands und zeigt auch beim neuen Album „Atomic Generation“, dass sie ihren zweiten Erfolg nicht auf die leichte Schulter nehmen und ein ums andere Mal alles geben. Ein Kompliment an ihre Fans, das sich hören lässt!
Wenn ich im Folgenden das Album einfach nur richtig abfeiere, liegt das wohl daran, dass ich es das erste Mal in perfekt geeigneter Kulisse gehört habe: Beim ersten strahlenden Sonnenschein in der Großstadt nach einem kalten und regnerischen Winter. FM ist Sonne, Wärme, Party, gute Laune und Aufatmen nach der Kälte, sogar bei vergleichsweise härteren Tracks wie dem Opener „Black Magic“, „In It For The Money“ oder „Stronger“ (DEEP PURPLE lässt grüßen…). Die Ballade „Love Is The Law“ fällt unter die Kategorie „ganz nett“, in „Golden Days“ sinniert man über die beste Zeit des Lebens, „Make The Best Of What You Got“ ist ein bisschen BAD ENGLISH mit 100 % mehr Energie und in „Playing Tricks On Me“ trifft etwas SANTANA auf etwas JOE COCKER.

Einprägsame Refrains und mitreißende Hooks haben FM einfach drauf. Ein richtig schwacher Song findet sich auf dem Album nicht. So viel Spaß und Power bringen mich auch nun morgens halb 3, während ich diese Review schreibe, noch zum mittanzen- und singen. Es werden noch einige Tage und Nächte mit diesem Album in den Boxen folgen!

WERTUNG: 

 

 

Trackliste:

01. Black Magic
02. Too Much Of A Good Thing
03. Killed By Love
04. In It For The Money
05. Golden Days
06. Playing Tricks On Me
07. Make The Best Of What You Got
08. Follow Your Heart
09. Do You Love Me Enough
10. Stronger
11. Love Is The Law

Lotta

REACH – The Great Divine

Band: Reach
Album: The Great Divine
Spielzeit: 41:28 min
Stilrichtung: Melodic Hard Rock
Plattenfirma: Sun Hill Production
Veröffentlichung: 23.02.2018
Homepage: www.reachofficial.com

Aus dem unersättlichen Hard Rock-Brunnen Schwedens fischen wir heute das neue Album des Trios REACH. Seitdem sie 2013 mit ihrem Cover von AVICIIs „Wake Me Up“ etwas Aufmerksamkeit erlangten, gab es ein paar Änderungen ind er Besetzung. Nicht nur die aktuellen Bandmitglieder Ludvig Turner (Gesang), Marcus Johansson (Schlagzeug) und Soufian Ma’Aoui (Bass) sind keine unbeschriebenen Blätter, sondern auch hinter den Albumkulissen sind mit Jona Tee (H.E.A.T) und Tobias Lindell (Europe, Avatar) szenebekannte Gesichter am Start.
Spannend geht es los mit „Into Tomorrow“, nach einem kurzen Intro kommt ein Up-Tempo Hard Rock Nummer, welche stilmäßig an FALL OUT BOY erinnert. Der Titelsong „The Great Divine“ ist ein bisschen HARRY STYLES‘ „Kiwi“ goes ROCKSTAR SUPERNOVA. „Live Or Die“ ist schlichtweg mitreißend, „Nightmare“ hat einen klaren Metal-Einschlag á la AVATAR, vor allem im Refrain. „Off The Edge“ und “Running On Empty” können fast als AOR durchgehen, genau wie “One Life”, welches dazu noch COLDPLAY-Schlagseite hat. Bei „You Say“ wird es wieder härter und „River Deep“ schließt das Album ein wenig FOO FIGHTERS-mäßig ab.

Mit „The Great Divine“ erfinden Reach das Rad auf jeden Fall nicht neu, aber das heißt ja nicht, dass es keinen Spaß macht zuzuhören. Es ist auf jeden Fall kein Standard Melodic Rock Album, dazu ist es zu hart und zu modern. Besonders die Produktion überzeugt auf ganzer Linie und auch um mitreißende Melodien und Abwechlungsreichtum muss man nicht erst bitten.

WERTUNG: 

 

 

Trackliste:

01. Into Tomorrow
02. The Great Divine
03. Live Or Die
04. Nightmare
05. Off The Edge
06. One Life Coldplay
07. Running On Empty
08. Shame
09. You Say
10. River Deep

Lotta

SHIRAZ LANE – Carnival Days

Band: Shiraz Lane
Album: Carnival Days
Spielzeit: 50:45 min
Stilrichtung: Hard Rock
Plattenfirma: Frontiers
Veröffentlichung: 23.02.2018
Homepage: www.facebook.com/ShirazLane

Das zweite Album der Finnen von SHIRAZ LANE steht ins Haus: “Carnival Days”. Das ganze letzte Jahr waren sie damit beschäftigt zusammen mit Per Aldeheim (Def Leppard, Soilwork, Lambretta) Songs zu schreiben, zu produzieren und aufzunehmen. Auf einer Europatour mit BROTHER FIRETRIBE waren Hannes Kett (Gesang), Jani Laine (Lead Gitarre), Miki Kalske ( Rhythmus Gitarre), Joel Alex (Bass) undAna Willman (Schlagzeug) auch. Die Gelegenheit für ein Interview ließ ich mir da natürlich nicht entgehen, das Ergebnis könnt ihr hier nachlesen.
SHIRAZ LANE zelebrieren die kreative Abwechslung und bringen diese mit kompromissloser Ehrlichkeit zu ihrem Publikum.

Eine jazzige Cabaret Party wird mit Einsteiger- und Titelsong „Carnival Days“ hervorgebracht, ein Song der völlig untypisch ist und vielleicht auch erst einmal etwas befremdlich. Lässt man sich aber darauf ein, kann man hierzu sehr viel Spaß haben. „The Crown“ bietet ein wildes Riff und einen catchy Chorus, wie so ziemlich jeder Song des Albums. „Harder To Breath“, was vorab als Single veröffentlicht wurde, ist der absolute Knaller und zusammen mit „War Of Mine“ der härteste Song der 11 auf dem Album. Mit „Tidal Wave“ gibt es einen Pop-Rock Ohrwum und auch im Falle von „Shangi-La“ wird es poppig. „Gotta Be Real“, „Hope“ und „Reincarnation“ sind die ruhigen Momente der Scheibe, allerdings jeder auf seine Art: „Gotta Be Real“ in etwas 80er Manier, „Hope“ als typische Powerballade und „Reincarnation“ als 8-minutiges Monster.

Mit „Carnival Days“ haben SHIRAZ LANE es geschafft ihre Weiterentwicklung und Experimentierfreude in 11 Songs zu packen, die man sich gerne anhört. „Harder To Breathe“ wird sicher ab jetzt einer ihrer Klassiker und auch „The Crown“ und „Tidal Wave“ sind ihrer Aufmerksamkeit wert.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Carnival Days
02. The Crown
03. Harder To Breathe
04. Tidal Wave
05. Gotta Be Real
06. People Like Us
07. Shangri-La
08. War Of Mine
09. Shot Of Live
10. Hope
11. Reincarnation

Lotta

AMMUNITION – s/t

Band: Ammunition
Album: s/t
Spielzeit: 37:49 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: Frontiers
Veröffentlichung: 26.01.2018
Homepage: www.ammunition.no

Mit selbstbetiteltem Album starten AMMUNITION ins neue Jahr. Und ganz ehrlich: Was kann bei der Besetzung schon schiefgehen? Erik Mårtensson drückt nach Eclipse, W.E.T. und Nordic Union auch dieser Formation seinen unverwechselbaren Stempel auf und bringt gleich seinen Eclipse-Bassisten (nur diesmal als Schlagzeuger) Magnus Ulfstedt mit. Von der Gute-Laune-Fraktion kommt WIG WAM-Sänger Åge Sten Nilsen, TNT steuert Bassist Victor Cito Borge bei und Keys und Gitarre werden von Lasse Finbråthen bzw. Jon Pettersen übernommen.
Schon das Debut-Album „Shanghaied“ der norwegisch-schwedischen Kollaboration wurde bei der Rock-Garage abgefeiert und dem werde ich mich jetzt beim zweiten Album nahtlos anschließen.
Los geht’s mit einem lauten Break-Up Song namens „Time“, dann wird man gleich in „Freedom Finder“ hineingezogen und fängt an zu tanzen und mitzusingen obwohl man die Lyrics noch gar nicht kennt. Dieser Song lässt einen so schnell nicht los. Ein bisschen DOKKEN-like startet „Virtual Reality Boy“ und „Gung Ho (I Told You So)“ wartet mit ultimativem Gangshout Refrain auf und könnte auch ein reiner WIG WAM Song sein. Mit „Eye For An Eye“ wird es etwas nachdenklicher und hat sowohl thematisch als auch von der musikalischen Stimmung her etwas von U2. Mit einem „My Sharona“-groovigen Song namens „Tear Your City Down“ wird man wieder etwas wachgerüttelt bevor der härtesten drei Minuten des Albums in Form von „Caveman“ einem ordentlich Dreck um die Ohren schleudern. Mit „Wrecking Crue“ schafften es AMMUNITION sich für das finale des norwegischen ESC zu qualifizieren und mischten die gewöhnliche ESC-Suppe ein bisschen auf. Bei „Miss Summertime“ ist der Name Programm. Eine poppig-swingende Nummer, die den Raum mit Sommerhitze und Sonnencremeduft erfüllt. „Bad Bones“ bringt einen wieder auf den Boden der Tatsache zurück, dass man es hier mit einer Melodic Rock Band zu tun hat und das Schlusslicht „Klondike“, der erste Song, der für das Album geschrieben wurde, schließt genau da an.

AMMUNITION bringt Spaß und gute Laune. Kaum auszudenken was einem für eine Party blüht, wenn dieser melodischen Hammer einem live entgegenfliegt! Das ist in Deutschland auch bald möglich:
28.03.18 – Jubez – Karlsruhe
29.03.18 – Matrix – Bochum
31.03.18 – Kubana – Siegburg
01.04.18 – Live Music Hall – Mörlenbach

WERTUNG: 

 

 

Trackliste:

01. Time
02. Freedom Finder03. Virtual Reality Boy
04. Gung Ho (I Told You So)
05. Eye For An Eye
06. Tear Your City Down
07. Caveman
08. Wrecking Crue
09. Miss Summertime
10. Bad Bones
11. Klondike

Lotta

ECLIPSE News

Freudigste Nachrichten so kurz vor Weihnachten! Schweden-Bombe ECLIPSE kommen im Januar für ein paar Daten nach Deutschland und in die Schweiz.

ECLIPSE – MONUMENTOUR – live
18.01. Markthalle – Hamburg
19.01. Z7 Konzertfabrik – Pratteln, Switzerland
20.01. Krempel – Buchs Sg, Switzerland
21.01. Der Cult – Nürnberg
23.01. Rockfabrik – Ludwigsburg
24.01. KUBANA – Siegburg

Die Rock-Garage wird in Hamburg dabei sein, mit hoher Wahrscheinlichkeit in selber Manier wie Sänger Erik, also kommt und feiert mit uns!