LIONVILLE – Magic Is Alive

Band: Lionville
Album: Magic Is Alive
Spielzeit: 52:40 min
Stilrichtung: AOR
Plattenfirma: Frontiers Music s.r.l.
Veröffentlichung: 07.08.2020
Homepage: de-de.facebook.com/LIONVILLEofficial/

Die Italianos von LIONVILLE kommen mit ihrem vierten Album aus dem Studio, die drei Vorgänger sind mir nicht bekannt, aber was auf diesem Album zu hören ist, kann man als sehr guten und lässigen AOR bezeichnen. Angefangen bei den sehr guten Vocals bis zu den Instrumenten befindet sich alles im grünen Bereich und erinnert im positiven an die Bekannten und auch Unbekannteren Bands der Szene, wie etwa H.E.A.T., OUTLASTED, BROTHER FIRETRIBE, AGE OF REFLECTION, HOUSTON, ALIEN, LOS ANGELES und BAD HABIT mit mehr Drive.

Auf dem Silberling wird sehr starker lässiger AOR, der bestens hörbar ist und sofort ins Ohr geht und dazu noch Radiokompatibel (ach ja habe vergessen das diese solche Art von Musik meiden wie der Teufel das Weihwasser, sorry aber der Mist der im Rundfunk läuft ist nichtmal mit fünf Pullen Whiskey zu ertragen) ist wie Sau, geboten. Mir gefallen die flotteren Songs einen Ticken besser als die Easylistening Songs und Balladen diese kommen leicht schnulzig rüber.

Zu den flotten Vertretern gehören “Nothing Without You”, “You’re Not Alone”, “Runaway”, “Every Little Thing Leads Back To You”, “Living With The Truth”, “I’ll Never Give My Heart Away”, “Magic Is Alive”.

Die Easylistening Songs und Balladen hören auf “Finally You’re With Me”, “If You Don’t Know Me”, “Reaching For The Sky”, “Into The Night”, die trotz ihrer Schnulzigkeit sehr gut sind.

So nun der Kritikpunkt, der Sound ist schwammig und undiffenziert, hat noch viel Spiel nach oben, ich weiß nicht ob das vom MP3 Promomaterial kommt oder ob das Endprodukt auch so klinkt, aber 1000 mal besser als vom Labelkollegen RAMOS der Sound schiesst den Vogel ab.

Mit von der Partie sind Lars Säfsund (v.), Stefano Lionetti (v., g., k.), Michele Cusato (g.), Fabrizio Caria (k., p.), Giulio Dagnino (b.) und Martino Malacrida (d.).

Fazit:

Eine starke AOR Veröffentlichung aus dem Italo Stall Frontiers von mir gibt es ein Wertung von 8 Punkten. Für alle die auf die Vergleiche können einfach mal ein Ohr riskieren.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Nothing Without You
02. You’re Not Alone
03. Runaway
04. Finally You’re With Me
05. Every Little Thing Leads Back To You
06. If You Don’t Know Me
07. Living With The Truth
08. Reaching For The Sky
09. I’ll Never Give My Heart Away
10. Into The Night
11. Magic Is Alive

Helmut

LIONHEART – The Reality Of Miracles

Band: Lionheart
Album: The Reality Of Miracles
Spielzeit: 55:09 min
Stilrichtung: Melodic Hard Rock
Plattenfirma: Metalville
Veröffentlichung: 31.07.2020
Homepage: www.lionheart-music.com/

Heute wird das dritte Album seit Bandgründung 1980 veröffentlicht, zum Lineup gehören Lee Small am Mikro, Dennis Stratton an Gitarre und Backingvocals, Steve Mann an Gitarre und Backingvocals zusätzlich noch Produktion und Mastering, Rocky Newton am Bass und Backingvocals, Phil Lanzon am Keyboard, Clive Edwards Drums. Das erste Album war noch eher AOR, das zweite Melodic Hard Rock von der Kanalinsel ganau so auch das dritte. Als Vergleich könnte man PRAYING MANTIS auf dem Komerztrip heran ziehen, aber auch härtere PHENOMENA oder auch DARE irgendwo zwischen “Out Of The Silence” und “Blood From Stone”

“Salvation” ein Intro macht den Anfang, gefolgt von “Thine Is The Kingdom” ein Paradebeispiel für einen geilen Song, “High Planis Drifter” ein flotter Rocker stark gemacht. “The Reality Of Miracles” kommt leicht AORig aus den Boxen sehr gut umgesetzt, “Fire Tribes” ein schneller Hard Rocker fällt leider durch. “Behind The Wall” entschädigt für den Vorgänger ein Saugeiler Vertreter, bei “All I Want Is You” könnte man fast annehmen das sich FM mit PRAYING MANTIS gepaart hätten und dieser Song ist das Kind der beiden welches bei der Gedanklichen Vorstellung das Licht der Welt erblickt hat , geile Nummer. “Widows” geht wieder gut ins Ohr FM auf Hard Rock, “Kingdom Of The East” könnte ein Kind von PM sein Saugut. “Outlaws Of The Western World” würde man nicht vermissen. “Overdrive” hebt ab mit AOR Feeling, “The First Man” kommt gut erinnert mich an eine Mischung aus GARY MOORE vor der Blues Zeit und PM. “Still It Rains On Planet Earth” eine Ballade für zärtliche Stunden.

Fazit:

Ein solides Album von den alten Hasen von der anderen Seite des Kanals in der Nordsee, erinnert an PRAYING MANTIS, PHENOMENA und DARE zu Anfangszeiten keine schlechte Mischung. Von mir gibt es 8,5 Punkte da sich doch zwei Ausfälle eingeschlichen haben, der Rest ist sehr gut hörbar und mancht Laune.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Salvation
02. Thine Is The Kingdom
03. High Plains Drifter
04. The Reality Of Miracles
05. Five Tribes
06. Behind The Wall
07. All I Want Is You
08. Widows
09. Kingdom Of The East
10. Outlaws Of The Western World
11. Overdrive
12. The First Man
13. Still It Rains On Planet Earth

Helmut

LEATHERJACKS – Extremely Dangerous

Band: Leatherjacks
Album: Extremely Dangerous
Spielzeit: 38:47 min
Stilrichtung: AOR, Hard/Heavy Rock, Heavy Metal
Plattenfirma: MauCor Music (Eigenproduktion)
Veröffentlichung: 10.04.2020
Homepage: www.leatherjacksofficial.com

Ihr steht auf die 80er? 80er AOR-Rock-Metal? Dann seid ihr bei LEATHERJACKS genau richtig. LEATHERJACKS ist genau genommen eine One-Man-Band aus Brasilien. Der unglaublich sympathische und talentierte Mann der hinter dieser Sache steht, heißt Mauro Cordeiro. Im Alleingang hat dieser positiv verrückte Vollblutmusiker alle Songs und Texte geschrieben, aufgenommen, produziert, gemixt, gemastert und veröffentlicht. Ein riesiges Missgeschick passierte kurz vor dem Ende der Aufnahmen. Aufgrund eines Computer Fehlers wurden alle Daten gelöscht und es gab kein Back-Up. Also musste Mauro ganz von vorne anfangen und alles neu einspielen, großen Respekt dafür. Ob sich der Aufwand auch gelohnt hat, werden wir gleich herausfinden.

„Dejacked“ fängt ohne Umschweife mit einem guten Gitarrenspiel an. Er singt relativ rauh und simpel. Mitten im Song kommt ein tolles Solo und die Produktion ist top. So einfach ist es manchmal. Oh ja, wir schreiben das Jahr 1984, du stehst mit deinen Kumpels auf einem Konzert und und schreist ganz laut „I Hate To Fall In Love“. Genauso fühlt sich der Song an, Glam Rock pur, sehr geil. Und weiter geht’s mit „Songs For The Strangest Ones“. Schnellere Nummer mit Kick Ass Drums und fetten Riffs. Aerosmith meets Toxic Rose würde ich mal sagen. Hell yeah, 80er Jahre pur sind im Titeltrack „Extremely Dangerous“ angesagt. Ganz laut aufdrehen und mitgrölen. Vergleichen kann man es mit einer Mischung aus Fighter V und Dokken. Nun wird die Heavy Metal Keule ausgepackt. Dio, Iron Maiden und Judas Priest sind in „Persona Non Grata“ zu finden. Aber alles im ganz eigenen LEATHERJACKS Stil. In „Taured“ wird mehr dem AOR gehuldigt. Der Refrain ist saustark und fast schon kitschig, aber völlig egal wenn es so gut klingt. „The Payback Bay“ rockt, mehr gibt es da nicht zu sagen. „Spells And Zombies Through The Night“ musste ich mir öfters anhören als die anderen Stücke. Da wechselt er von Indie zu
Heavy Rock mit früherer Kai Hansen Stimme hin und her. Gewöhnungsbedürftig, aber dann doch gut. Verdammt, wir sind schon am Schluss angekommen. Aber der ist klasse. „A.O.R. Boulevard“ als Titel sagt schon alles. Zuckersüße Melodien, harmonischer Gesang und super Gitarrenarbeit.

Anspieltipps: Das ganze Album am Stück

Fazit: Nochmals großen Respekt, was Mauro hier alleine auf die Beine gestellt hat, ist schon mächtig. Mir gefallen einfach diese 80er Vibes die Einem ein Dauergrinsen ins Gesicht zaubern. Ein gute Laune Album, dass man zu jeder Gelegenheit anhören kann. Bem feito!Ótimo AOR/Metal do Brasil!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Dejacked
02. I Hate To Fall In Love
03. Songs For The Strangest Ones
04. Extremely Dangerous
05. Persona Non Grata
06. Taured
07. The Payback Bay
08. Spells And Zombies Through The Night
09. A.O.R. Boulevard

Sturmi

HOUSE OF LORDS – New World – New Eyes

Band: House Of Lords
Album: New World – New Eyes
Spielzeit: 48:14 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: Frontiers Music srl.
Veröffentlichung: 12.06.2020
Homepage: www.houseoflordsband.com

HOUSE OF LORDS’ Geschichte überdauert inzwischen auch schon über dreißig Jahre, eine Zeit, in der man nicht nur viel erlebt hat, sich trennte und wieder zusammenkam, einige Hits hatte, sondern auch letztendlich die Band bis auf Gründer-Sänger James Christian komplett ersetzte. Jut, warum auch nicht, folgte dieser Umsortierung doch eine Phase, in der man so produktiv wie nie zuvor sieben, inzwischen acht, Alben herausbrachte,
Als nicht so ganz expliziter Melodic-Rock/AOR-Fan (ja, ich hab die Rezension aus Versehen übernommen) habe ich natürlich immer ein bisschen die Sorge, dass gerade nach so vielen Alben in verhältnismäßig kurzer Zeit vielleicht einfach komplett auf Standard-Melodien, -Themen und -Arrangements gesetzt wird – auf genug Platten aus dem Genre kann ich die einzelnen Tracks selbst nach wiederholtem Hören nicht auseinanderhalten. Aber wie ist das nun mit “New World – New Eyes”?
Nun, bei weitem nicht so subjektiv schlimm wie erwartet. Zuerst einmal ist die Produktion einwandfrei, die Synths nicht inflationär und ein bisschen abwechslungsreich und James’ Stimme nahezu perfekt für das Genre. Und dann gibt es da noch elf Tracks, die doch zumindest teilweise recht individuell ausfallen. Natürlich, einmal muss DIE AOR/Melodic-Rock-Akkordfolge auftreten (der Chorus von “One More”, Ihr werdet wissen, was ich meine) und sie taucht auch noch einmal auf, nur mit den letzten beiden Akkorden vertauscht (der Chorus von “The Both Of Us”, Ihr werdet wissen, was ich meine), und es geht abwechselnd um Liebe und Bumsen und manchmal auch beides. Aber es gibt auch “Changes”, das mit stampfendem Ohrwurmchorus und E-Drums daherkommt, es gibt den Titeltrack, eine Mischung aus Southern Rock und “Kashmir”, es gibt “Chemical Rush”, als trocken-souveräner Hard-Rock mit ansprechendem Synth im coolen Chorus ebenfalls ein Favorit. Und ebenso wenig vom Plattenteller zu stoßen sind “$5 Bucks Of Gasoline”, mit Top-Riff im Refrain und schöner Kombination aus Gestampfe und Synthpads, und das gut gelaunte “The Chase” mit schmissigen Trompeten und Cowbell-Einsatz.
Der Rest der Tracks fällt konventioneller aus, mal balladiger, mal melancholischer, mal unbedarft klassisch fröhlich, ist mir ein bisschen zu standard, aber wohl auch, weil mir das Genre nicht unbedingt aufgrund seiner Merkmale gefällt, sondern mich eher dann überzeugt, wenn seine Grenzen ein wenig überwunden werden, sei es in Sachen Instrumentierung oder Songwriting.

Fazit:
Kein Fan von AOR/Melodic Rock, der ein Album kauft, wenn es die genretypischen Erwartungen erfüllt und dabei gut klingt, sollte von „New World – New Eyes“ enttäuscht werden. Und auch für die Fraktion, die sich eine gewisse frische Komponente, einen gewissen Willen der Band zur Erweiterung bzw. kreativen Ausreizung der eigenen Genre-Regeln wünscht, sollte sich doch mit Sicherheit auch mindestens die Hälfte der Tracks als hörenswert erweisen.

Anspieltipps:
„New World – New Eyes“, „Changes (What’s It Gonna Take)“, „Chemical Rush“ und „$5 Bucks Of Gasoline“

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. New World New Eyes
02. Changes (What’s It Gonna Take)
03. One More
04. Perfectly (Just You And I)
05. The Both Of Us
06. Chemical Rush
07. We’re All That We Got
08. Better Off Broken
09. $5 Bucks Of Gasoline
10. The Chase
11. The Summit

Jannis

TUPLE – Wooden Box

Band: Tuple
Album: Wooden Box
Spielzeit: 49:28 min
Stilrichtung: AOR / Melodic Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 26.06.2020
Homepage: www.facebook.com/Tupleofficial

Tommi TUPLE Salmela (v.) kommt mit seinem Debüt Album aus Finnland im Gepäck und machte halt beim Schorsch Siegel in der Nähe von Landshut. Mit dabei waren Riitis (g., k.), Jykä Sirainen (b.), Tom Rask (d.) und Pate Kivinen (Hammond) und noch der eine oder andere Gastmusiker einer bekannten Band. Salmela ist unter anderem als Sänger der Bands TAROT, LAZY BONEZ und RASKASTA JOULUA bekannt.

Anders als bei den Metalbands bewegt sich TUPLE auf diesem Rundling im AOR / Melodic Rock der gut ins Ohr geht. Mir fällt als Vergleich der Stimme entfernt eine Mischung aus Torben Schmidt, Michael Flexig und Biff Byford ein, dass Material ist ähnlich eingängig wie bei FM, H.E.A.T., OSUKARU und BROTHER FIRETRIBE, sehr guter AOR / Melodic Rock aus Skandinavien der gute Laune verbreitet. Es macht einfach nur Spass das Album zu hören, in dem es um Geschichten aus dem Leben von Salmela geht. Es befinden sich eine Ballade, lässige AOR Rocker und Straighte Rock Songs auf dem Rundling.

Fazit:

Ein sehr gutes Debüt Album legen TUPLE vor, mit Gitarren und Keyboardteppichen, die Stimmlage von Salmela ist schon sehr speziell und könnte bei dem ein oder anderem Anlass für Kritik sein. Ich vergebe 8,5 Punkte für dieses Album.

Anspieltipps:

“Wooden Box”, “Demon Alcohol”, “Together”, “Fucking Beautiful”, “Kryptonite” und “Pretty Much Perfect”

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Wooden Box
02. Demon Alcohol
03. Together
04. Fucking Beautiful
05. Kryptonite
06. In These Attitudes
07. Too Far Gone
08. Miracle
09. Get With The Program
10. Rocking Chair
11. Pretty Much Perfect

Helmut

CHRIS ROSANDER – King Of Hearts

Band: Chris Rosander
Album: King Of Hearts
Spielzeit: 47:18 min
Stilrichtung: AOR
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 26.06.2020
Homepage: www.facebook.com/chrisrosanderofficial/

CHRIS ROSANDER ein zweiundzwanzigjähriger Musiker aus Schweden beehrt uns mit seinem Debütalbum er übernahm neben Mikro auch Keyboards, Gitarren und Drumprogramming, als Gast dabei Peo Hedin Sedin am Bass.

CR begann im Herbst 2017 mit den Arbeiten an dem Album die Anfang 2020 endeten. Die Haupteinflüsse bestehen aus TOTO und CHICAGO die man mehr als deutlich heraushören kann. Schlecht ist das Album nicht aber auch nicht sehr originell, geboten wird sehr guter AOR der von den oben erwähnten Bands stammen könnte. Alle Songs sind gut komponiert und besitzen das gewisse etwas aber man meint alles schon mal gehört zu haben bei den Großen des Business und das sind nunmal TOTO. CR besitzt nicht nur ein gespür für sehr gute Melodien sondern hat auch eine angenehme Stimme die bestens zu dem gebotenen AOR passt.

Fazit:

Ein sehr gutes AOR Album, von mir gibts 8 Punkte. Mehr mut, einen Ticken mehr Eigenständigkeit und mehr Biss hätten eine höhere Wertung ergeben, aber das Erstwerk von CR, bedenkt man das Alter, kann sich dennoch hören lassen.

Anspieltipps:

“Online”, “Angelina”, “Can’t Let Go”, “Price Of Love” und “Crossroads”

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Online
02. She’s A Killer
03. Don’t Look Back
04. Angelina
05. Can’t Let Go
06. Could This Be Love
07. Price Of Love
08. Only For The Night
09. Crossroads
10. King Of Hearts
11. No Destination

Helmut

FM – Synchronized

Band: FM
Album: Synchronized
Spielzeit: 60:07 min
Stilrichtung: AOR
Plattenfirma: Frontiers Records s.r.l.
Veröffentlichung: 22.05.2020
Homepage: www.fmofficial.com/fmofficial/

FM kommen mit ihrem elftem offiziellem Album über den Ärmalkanal und was soll ich schreiben das Album bietet genau das was das AOR Herz begehrt, geile Songs odentlich verpackt mit Gitarren und Keyboardteppichen inklusive der einzigartigen Stimme von Steve Overland. FM seit dem 1995er Album fast ohne Besetzungswechsel merkt man deutlich an das Profis am Werk sind die Spass haben bei dem was sie machen, und genau wissen wo der Hammer hängt, sprich bei FM im Studio und diesen packen die Jungs auch aus.
Die fünf Tatverdächtigen bestehen aus Steve Overland (v., g.), Jim Kirkpatrick (g.), Merv Goldsworthy (b.), Jem Davis (k.) und Pete Jupp (d.) spielen den typischen FM AOR der Einschlägt wie eine Bombe. Es wird ordentlich drauf los gerockt, dann auch mal zum nachdenken angeregend und zum kuscheln annimiert. Es befindet sich Radiotaugliches Material oder auch für die Disco auf diesem Rundling und wenn die Musikwelt gerecht wäre, wäre sogar ein ausgewachsener #1 Hit in Form von “Walk Through The Fire” der langsam anfängt, sich zum ersten Refrain hin steigert und ab da dann richtig abgeht wie Nachbars Lumpi.

Radiotauglich sind “Synchronized” ein cooler AOR Song, “Superstar” noch cooler. “Broken” nicht ganz so cool, “Change For The Better” wieder ein obercooler Song.

Partytauglich in Form von “Best Of Times”, “Pray” Plus die Songs oben und die für die Disco.

Nachdenklich und Kuscheln “Ghost Of You And I”, “Angel Cried”

Für die Disco “End Of Days” geiler Song, den #1 Hit “Walk Through The Fire” geile Melodieführung und die Stimme von Overland einfach ein Traum der Song, “Ready For Me”.

Zum einfachen hören “Hell Or High Water” ein flotter Song.

Anspieltipps:

Ach was solls hört Euch einfach das gesamte Album an und habt Spass dabei.

Fazit:

Für diese CD gibt es von mir 9,5 Punkte die Spass machen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Synchronized
02. Superstar
03. Best Times
04. Ghost Of You And I
05. Broken
06. Change For The Better
07. End Of Days
08. Pray
09. Walk Through The Fire
10. Hell Or High Water
11. Angels Cried
12. Ready For Me

Helmut

ONE DESIRE – Midnight Empire

Band: One Desire
Album: Midnight Empire
Spielzeit: 51:55 min
Stilrichtung:
Plattenfirma: Frontiers Records s.r.l.
Veröffentlichung: 22.05.2020
Homepage: facebook.com/OneDesireBand/

Drei Jahre nach dem Debüt folgt nun das zweite Album von OD mit unverändertem Lineup Andrè Linman am Mikro, Jimmy Westerlund an den Gitarren, Jonas Kuhlberg am Bass und Ossi Sivula am Schlagzeug und unverändertem Musikstil. Es wird munter und frisch drauf los gerockt das es nur so aus den Boxen raucht. Wie schon auf dem Debüt glänzen OD mit einer Orgie an zuckersüßen Melodien einem Shouter der diese Bezeichnung mehr als verdient, Musiker die wissen wie sie ihre Instrumente spielen müssen und einer nahezu perfekten Produktion die ordentlich bums hat.

Zu hören gibt es besten Melodic Rock wie ihn auch VEGA, H.E.A.T. auf Hard Rock, TREAT und eine Spur härtere BROTHER FIRETRIBE bieten.

Den Anfang macht “Shadowman” ein flotter Rocker, gefolgt vom ersten Highlight “After You’re Gone” ein Hammer Melodic Rock Song für die Disco und die Radiostationen, Hoppala ach ja genau letztere kennen sowas leider nur von Erzählungen her!!! “Down And Dirty” kommt am Anfang leicht melancholisch rüber, glänzt aber ab dem ersten Refrain um so mehr. “Godsent Extasy” besticht durch geniales Gitarrenspiel. “Through The Fire” eine Powerballade lädt zum träumen ein, erinnert in der Melodieführung ein wenig an “Stairway To Heaven” von LZ. “Heroes” gibt wieder Vollgas ein geiler Rocker, “Rio” fast ein wenig poppig ein ruhiger AOR Song. “Battlefield Of Love” wiederum ein flotter Rocker der gut ins Ohr geht und lang drin bleibt ein Highlight, gleiches gilt für “Killer Queen”. “Only When I Breath” eine Herzschmerz Ballade.

Fazit:

OD melden sich eindrucksvoll mit einem zweiten Album zurück, geboten wird geiler Melodic Rock mit starken Vocals und Instrumentierung, alle Songs kommen mit genug Yeahhs und Ooohhs aus den Boxen. Von mir gibt es eine Kaufempfehlung für alle die die oben aufgeführten Bands als Faves haben, können bekenkenlos und blind zu greifen. Von mir gibt es für den zweitling eine 9,5.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Shadowman
02. After You’re Gone
03. Down And Dirty
04. Godsent Extasy
05. Through The Fire
06. Heroes
07. Rio
08. Battlefield Of Love
09. Killer Queen
10. Only When I Breath


Helmut

SAPPHIRE EYES – Magic Moments

Band: Sapphire Eyes
Album: Magic Moments
Spielzeit: 52:55 min
Stilrichtung: AOR
Plattenfirma: Pride & Joy Music
Veröffentlichung: 15.05.2020
Homepage: www.facebook.com/sapphireeyesband/

Das dritte Album nach Bandgründung 2011 erscheint am 15. Mai, beteiligt waren Kimmo Blom am Mikro; Niclas Olsson Keyboards; Emil Knabe und Patrik Svärd Gitarren; Christer Engholm Bass und Fredrik Eriksson am Schlagzeug.

Hatte man beim Debüt von 2012 durch die Anzahl der Sänger noch das Gefühl es mit einem Projekt zu tun zuhaben. Seit dem zweiten Album hat Kimmo Blom das Mikro übernommen was der Band hörbar gut getan hat. Die Qualität der Shouter auf dem Debüt ist sehr gut aber seit dem zweiten Output hört sich alles mehr nach Band an.

Am Stil hat sich gegenüber den beiden Vorgängern nichts geändert, es wird AOR ala Skandirock präsentiert, der an OSUKARU, ALYSON AVENUE, der letzten BROTHER FIRETRIBE und HEAVEN (Norwegen) erinnert. Mit viel Melodie, für AOR richtig eingesetzte Gitarren und Keybords.

Los geht es mit “Still Alive” ein flotter Song mit viel Sinn für Melodie, es folgt “Don’t Walk Away” für den das gleiche gillt. “I Never Meant To Hurt You” ein AOR Highlight, gefolgt von “Magic Moments” wieder ein flotter AOR Song. “Do You Think About Us” ein typischer AOR Vertreter, “Just Leave Me” wiederum ein Highlight bester AOR. Bei “Bring Back The Night” geht SE ein wenig die Luft aus nicht mehr ganz das Niveau, “As The Days Go By” entschädigt wieder ein flottes AOR Highlight. “Cutting Like A Knife” auch wieder ein Highlight, “Only The Night” ein Durchschnittlicher Song, die Ballade “All I Need Is To Hold You” beendet diesen sehr guten Skandirock Rundling.

Fazit:

Typischer AOR wie man diesen von einer Skandiband erwartet, alles gut hörbar, bleibt im Ohr hängen, mit starken Vocals und Musikern mit leichten schwächen da sich zwei Füller eingeschlichen haben. SE kommt auf ein Wertung von 8,5 Sternen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Still Alive
02. Don’t Walk Away
03. I Never Meant To Hurt You
04. Magic Moments
05. Do You Thing About Us
06. Just Leave Me
07. Bring Back Teh Night
08. As Teh Days Go By
09. Cutting Like A Knife
10. Only The Night
11.All I Need Is To Hold You

Helmut

GATHERING OF KINGS – Discovery

Band: Gathering Of Kings
Album: Discovery
Spielzeit: 53:17 min
Stilrichtung: AOR / Melodic Rock
Plattenfirma: RN Records
Veröffentlichung: 15.05.2020
Homepage: www.gatheringofkings.se/

Die Schweden von GOK drücken mit ihrem zweiten Album gewaltig von Norden runter, mit dabei sind Rick Altzi (v), Jonny Lindkvist (v), Apollo Papathanasio (v), Tobias Jansson (v), Alexander Frisborg (v), Victor Olsson (g, b, k), Efraim Larsson (d), Jonas Källsbäck (d), Nalle Pahlsson (b), Joel Selsfors (k), Henrik Sethsson (bv), Theresia Svensson (bv), Ron Dahlgren (bv). Zu hören gibt es wie schon auf dem Debüt sehr guten AOR / Melodic Rock skandinavischer Prägung mit ordentlich Gitarren, Keyboards, starken Vocals von unterschiedlichen Sängern die das Album interessant machen, all diese Zutaten kamen in einen Topf, dass ein Ergebnis ergibt das jedem Anhänger dieser Musikrichtung schmecken sollte.
Alle Kompositionen sind songdienlich gehalten und mit allem ausgestattet was eine gute Rockscheibe ausmacht. Ich muss gestehen die Songs mit Rick Altzi und Apollo Papathanasio am Mikro gefallen mir am besten, von beiden Shoutern geht irgendwie eine besondere Faszination aus, beide besitzen das gewisse Etwas in der Stimme. Die anderen Sänger sind auch sehr gut und machen ihren Job mit bravour aber haben nicht dieses gewisse in der Stimme wie Altzi und Papathanasio. An den Instrumenten können GOK auch voll überzeugen und man hört raus das Profis am Werk waren und ein Album geschaffen haben das Spass macht, wenn Jemand fragen sollte was Melodic Rock ist man diesem Jemand dieses Album vorspielen kann und dazu meint das ist MR.
Los geht es mit einem stimmigen Intro gefolgt von “Riders Of The Light” (Papathanasio) ein kräftiger Melodic Rock Song mit geilem Refrain der zum mitsingen einlädt. “Heaven On The Run” (Altzi) ein ebenso kräftiger und starker Song. “December” (Lindkvist) ein schneller AOR Song mit einem Keyboardteppich zum niederknien. “Highway To Paradise” (Frisborg) AOR der besten Sorte, “The One That Got Away” (Jansson) eine sehr gute Mischung aus AOR Song und Powerballade. “Lorelei” (Jansson) ist wieder ein flotter Song eine Mischung aus AOR und Melodic Rock mit geilem Refrain, “Moonlight” (Lindkvist) ein flotter Melodic Rock Song. “Revelation” (Papathanasio) bester Melodic Rock, “Kiss From Above” fast schon poppiger AOR aber immer noch mit genug Gitarren und sehr gutem Refrain. “From A Whisper To A Scream” (Jansson) ein flotter Melodic Rocker, “Final Hour” (Altzi) ein Starker Melodic Song der ein Geiles Album beschliesst.

Fazit:

Eine geile Scheibe die man sich anhören sollte, für Fans des Debüts ein muss, vergleichen kann man GOK schlecht die Umschreibung geile Skandi Truppe trifft es am besten. Von mir gibt es 9 Sterne für das zweite Album.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Starsleeper
02. Riders Of The Light
03. Heaven On The Run
04. December
05. Highway To Paradise
06. The One That Got Away
07. Lorelei
08. Moonlight
09. Revelation
10. Kiss From Above
11. From A Whisper To A Scream
12. Final Hour

Helmut