JEFF SCOTT SOTO – Wide Awake (In My Dreamland)

Band: Jeff Scott Soto
Album: Wide Awake (In My Dreamland)
Spielzeit: 44:40 min.
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 06.11.2020
Homepage: www.jeffscottsoto.com

Wenn der Titel „Workaholic“ auf einen Musiker zutrifft, dann wohl auf den US-Amerikaner JEFF SCOTT SOTO. In den Augen mancher Fans überfordert die Omnipräsenz des Sangeskünstlers zwar etwas, aber was hat uns der Mann mit der markanten Stimme mit seinen zahlreichen Bands, Projekten oder auch Soloalben nicht schon für tolle Momente beschert? Die Klassiker sind auch heute unvergessen – aber SOTO hat immer noch viel zu erzählen. Mit den SONS OF APOLLO hat er ein ganz heißes Eisen im Feuer und auch seine Kollaboration mit Erik Martensson und Robert Säll (W.E.T.) sendet Ende Januar 2021 ein neues Lebenszeichen. Dazwischen schiebt sich nun seine mittlerweile siebte Solo-Platte „Wide Awake (In My Dreamland)“.

Das Line-Up beinhaltet einen weiteren „Verrückten“ der Szene (natürlich im positiven Sinne), denn Frontiers Haus-und Hoflieferant/Produzent/Musiker Alessandro Del Vecchio steuert nicht nur den Bass, die Keyboards, Gitarren und Hintergrundvocals bei, sondern auch die Grundstrukturen der Songs. Alle Lyrics und Melodien wurden von Jeff selbst geschrieben.

Jetzt ist es für den Fan der alten Schule mittlerweile nicht mehr ganz so leicht, sich an eine neue SOTO-Platte zu trauen. Denn auch JEFF SCOTT SOTO geht natürlich mit der Zeit und ruht sich zur Enttäuschung mancher langjährigen Hörer nicht auf altem Material aus, sondern produziert durchaus ziemlich modernes Liedgut, das viele manchmal abschreckt – siehe seine Alben unter dem Banner SOTO, die doch verhältnismäßig düster bzw. experimentell waren. Für diejenigen sei gesagt, dass das neue Werk mit „Someone To Love“ wunderbar oldschoolig beginnt, ohne altbacken zu wirken. Aber, diese herrlichen Melodien und das sonnige Gemüt des Songs ist einfach in der DNA des Sängers eingebrannt. Ein Einstand nach Maß! „Mystified“ greift auch gleich den funkigen Groove alter Zeiten auf. Nach dem vorwärts marschierenden und abermals sehr melodischen „Love´s Blind“ gibt es mit „Without You“ eine nachdenkliche Ballade, zu der auch ein Video gedreht wurde. Ebenfalls hervorheben möchte ich das klassiche „Paper Wings“, das speziell auch die alten Fans mitreißen sollte.

Was bleibt unterm Strich? JEFF SCOTT SOTO macht das, was er am besten kann und wofür ihn seine Fans lieben. Er liefert mit seiner Gesangsleistung wie immer höchstes Niveau ab und auch die Songs können punkten. Sie schlagen einen gekonnten Bogen von den alten Zeiten in die Gegenwart. Es ist für jeden etwas dabei. Die Produktion ist up to date und lässt den Songs genug Luft zum Atmen. Einzig das abschließende „Desperate“ wirkt mit seiner majestätischen Ausrichtung etwas deplatziert. Als Bonus gibt es eine zweite CD mit 11 Songs vom 2019er Frontiers Rock Festival in hervorragender Qualität. „Wide Awake (In My Dreamland)“ ist das Produkt zweier hochbegabter Musiker zusammen mit einer gutklassigen Begleitband – und das soll nicht abwertend gemeint sein.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

1. Someone To Love
2. Mystified
3. Love´s Blind
4. Without You
5. Lesson Of Love
6. Paper Wings
7. Love Will Find A Way
8. Between The Lines
9. Living In A Dream
10. Wide Awake (In My Dreamland
11. Desperate

Stefan

MAD MAX – Stormchild Rising

Band: Mad Max
Album: Stormchild Rising
Spielzeit: 50:21
Stilrichtung: Hardrock, Heavy Metal,
Plattenfirma: SPV/Stormhammer
Veröffentlichung: 21.08.2020
Homepage: www.madmax-germany.rocks

Mad Max! Vielen verbinden diesen Begriff eine 80er Actionfilm Reihe mit viel Adrenalin! Doch für die Band war dieser Film nur an Namensgeber! Adrenalingeladen so kann man das neue Album aber von Mad Max sicher bezeichnen! Von Zart bis hart ist alles dabei! Kritisch, abwechselnd viele Gastsänger mit großem Namen, wie z.b. Ronnie Romero derzeit die Rockröhre bei Vandenberg, bekannt und beliebt aber von Core Leonie. Er unterstützt Michael Voss mit seinem “gewaltigen Stimme”. Stormchild Rising kann sich sehen lassen und knüpft sicher an den Erfolg des 1985er Album “Stormchild” an. Ich mache kein Geheimnis daraus dass Mad Max zu meinen Top 10 der Lieblingsbands gehören! Die Band liefert ab wächst zusammen und wird mit dem Jahren immer besser! Mad Max beweisen dass sie vielseitig sind und facettenreich! Die ungewöhnliche Zusammenarbeit mit “Kinderlieder Barde” Detlev Jöcker beweist es! Mad Max kann auch Spaß bedeuten für alt und jung!
Dieser Song soll unsere Welt wachrütteln dass wir das was um uns herum passiert nicht einfach hinnehmen sollen. Die Kids wollen uns musikalisch eine “Botschaft mitteilen. Ladies und Gentleman ist auch auf diesem Album in der erst “umstrittenen” Originalversion zu hören.
Blues kommt ins Spiel wenn “The Blues ain’t no stranger” ertönt, gut sagen wir “heavy Metal Blues denn da kommt ein gewaltiger Sturm auf der das Haus in eine Konzerthalle verwandeln kann wenn man die Musik etwas lauter dreht! Mad Max beweisen Professionalität an allen Fronten sei es durch Axel Kruse an den Drums, den fränkischen Mick Mars allerdings mit Bass “Thomas Hutch Bauer” (sein Aussehen ist ähnlich wie Mick Mars) der immer den Beat dazu steuert, Mad Max Gründer und Gitarrist Jürgen Breforth der seine Gitarren ein wenig “dröhnen lässt”, oder die Stimme von Mad Max Michael Voss den man ruhig als “Rockgott” mit der goldenen Stimme bezeichnen kann! Für mich ist das Album makellos und genauso wie ich mir ein spannendes Rockalbum vorstelle bei dem man nicht nach dem 2. Song abschaltet! Mad Max eine Rezession über die ich sicher auch ein Buch schreiben könnte da ich fasziniert bin! Bis auf das Cover von Rough Cutt aus dem Jahr 1985 für das Sänger “Paul Shortino” eigens ins Studio kam um sich mit Michael Voss ein Duell an der Stimme zu liefern! Sind alle Songs aus der Feder von Jürgen Breforth und Michael Voss sowie “Ladies und Gentlemen” zusammen mit Detlev Jöcker! Sorry für alle Kritiker ich kann nur 10 von 10 Punkten geben, ehrlich erarbeitet und verdient für dieses Album!

Fazit:
Also würde in meinen Worten nun “supergeil” sagen aber man sollte ja den Ausdruck vermeiden! Darum gelungenes Meisterwerk das die Gehörgänge durchputzt, eine Aussage oder sagen wir Message an uns richtig und uns teilweise auch in Erinnerungen schwelgen lässt. Auf alle Fälle nicht langweilig und macht Lust auf mehr.

Anspieltipps: “Hurricaned” , “The Blues ain´t no stranger “, “Take her” und natürlich “Ladies und Gentlemen” aber Favorit kann ich nicht herauskristallisieren!

Wertung:

 

 

Tracklist:

01. Hurricaned
02. Talk to the moon
03. Eyes of love
04. Ladies and gentlemen
05. Mindhunter
06. Rain rain
07. Gemini
08. Kingdom call
09. The Blues ain´t no stranger
10. Take her
11. Busted
12. Ladies and gentlemen (single Edit, Bonus Track feat. Detlev Jöcker)

Anita Gunda

THUNDERMOTHER – Heat Wave

Band: Thundermother
Album: Heat Wave
Spielzeit: 49:19 min
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 31.07.2020
Homepage: www.thundermother.com, www.facebook.com/thundermother

Wie man anhand meiner bisherigen Reviews vermutlich schon bemerkt hat, Hardrock ist eher nicht so mein Ding. Mich drängt es dann doch – wie mein Chefredakteur so schön sagt – zum Ochsengekloppe. Aber selbst ich und mein doch sehr eingeschränkter Musikgeschmack kommen an THUNDERMOTHER einfach nicht vorbei.
Letztes Jahr bin ich zum ersten Mal auf die High-Voltage Girls aufmerksam geworden, als ich das Glück hatte die schwedischen Überflieger auf dem Reload Festival zu sehen. Und ich muss sagen, die Girls haben so viel Spaß und gute Laune verbreitet, das müssen gestandene Bands der Combo erstmal nachmachen. Mein lauter Ausruf „Das sind ja fünf DOROs *hierherzcheneinsetzen*“ wurde natürlich gleich mit „Das sind aber nur vier“ korrigiert. Aber was solls? THUNDERMOTHER rocken auch mit nur vier Mädels wie fünf DOROs, ich war sofort verliebt (inkl. Bandshirt-Kauf und wochenlanger Schwärmerei).

Und mit ihrem vierten Album (dem zweiten nach der kompletten Neugründung) legen THUNDERMOTHER auch noch eine Schippe drauf und hauen „Heat Wave“ passend zur beginnenden Hitzewelle raus. Das so etwas nach der beinahe Auflösung im Jahr 2017 überhaupt möglich war, damit hat vermutlich keiner gerechnet. Vermutlich noch nicht einmal Gründerin, Treiberin und Gitarren-Göttin Filippa Nässil (die sich biertrinkend und dabei Gitarre spielend durch die Menge tragen lässt).
Doch mit dem neuen Line-up ist ihr ein echter Glücksgriff gelungen. Die bluesgetränkte Stimme von Fronterin Guernica Mancini verleiht den Songs einen einmaligen und frischen Touch. Komplettiert werden THUNDERMOTHER von Majsan Lindberg am Bass und Drummerin Emlee Johansson, die Vier haben zusammen ihre Rocklinie und ihre Balance gefunden.
Erstmals seit der Bandgründung haben alle Bandmitglieder am Album mitgewirkt und mit viel Liebe zum Detail die Lyrics und Songs arrangiert. Unterstützt wurden sie dabei von Soren Andersen, dem Hitlieferanten und erfahrenen Producer aus Dänemark (u.a. GLENN HUGHES, DAVE MUSTAINE). Das perfekte Zusammenspiel zwischen den Schwedinnen und ihrem Producer wird in jeder Faser von „Heat Wave“ hörbar. Das Album ist ein frischer Mix aus AC/DC, MOTÖRHEAD, Blues und Rock. Die Mädels wollen nicht weniger als die Welt erobern „… unser Ziel ist kein geringeres als: Rock’n’Roll World Domination!“ und mit „Heat Wave“ sind sie auf sehr gutem Weg dahin. Schon der Opener „Live and Loud“ und das lässige und bereits vorab als Videoauskopplung veröffentlichte „Dog from Hell“ zeigen die Spiel- und Sangesfreude des Quartetts. Das sollte sogar den zuletzt ziemlich einfallslosen AIRBOURNE, der einstige Rock’n’Roll-Hoffnung, zu denken geben.
Und mit den beiden genannten Songs haben THUNDERMOTHER ihr Pulver noch lange nicht verschossen. Das Titelgebende „Heat Wave“, das ebenfalls vorab veröffentliche „Driving in Style“ mit seinem leichten Ska Punk Einschlag oder Filippa Nässils Lieblingssong „Free Ourselves“, welcher neben seinem energiegeladenen Sound auch mit einer politischen Botschaft aufwarten kann, sind nur ein paar prägnante Beispiele auf dem tatsächlich erst vierten Album der Band. Und auch die leisen Töne liegen den Mädels. Selbst die leicht ins Kitschige abtrudelnde Power-Ballade „Sleep“ und das ruhige JOAN JETTige „Purple Sky“ heben sich vom Rock’n’Roll Einheitsbrei vieler satter Bands ab. Die 13 Tracks auf „Heat Wave“ haben allesamt Ohrwurmpotenzial.

Fazit: THUNDERMOTHER kommen mit einer fast 50-minütigen Hitzewelle aus durchweg starken Songs über uns und wirkliche Ausreißer nach unten hat das Album nicht. Es gibt immer irgendwo Verbesserungspotenzial oder ein Stellschräubchen, an dem gedreht werden kann, aber was die ständig unter Strom stehenden Schwedinnen hier raushauen, ist so frisch und energiegeladen, kleinere Ausschläge nach unten werden hier einfach weggerockt. Für Rock’n’Roller, Bluesrock-Liebhaber und alle, die mit spritziger Musik etwas anfangen können, ein absolutes Muss und definitiv eines der Highlights in diesem Jahr!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Loud And Alive
02. Dog From Hell
03. Back In ‘76
04. Into The Mud
05. Heat Wave
06. Sleep
07. Driving In Style
08. Free Ourselves
09. Mexico
10. Purple Sky
11. Ghosts
12. Somebody Love Me
13. Bad Habits

Tänski

„Driving in Style“ von den schwedischen High-Voltage Girls:

 

 

SCOTT STAPP – Between the Shadows

Band: Scott Stapp
Album: The Space Between The Shadows
Spielzeit: 45.21 min
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: –
Veröffentlichung: 19.07.2019
Homepage: www.facebook.com/ScottStapp

SCOTT STAPP – The Space Between The Shadows

Es gäbe viel zu erzählen über den Grammy-gekrönten Ex–Creed Sänger SCOTT STAPP. Seine Geschichte liest sich wie ein langwährender Leidensweg, in dem Alkoholsucht und Depressionen die Höhepunkte bilden. Letztendlich aber gilt es, das dritte Solowerk einer der außergewöhnlichsten und ausdrucksstärksten Stimmen im Rockbusiness zu beurteilen.
SCOTT STAPP veröffentlicht mit „The Space Between The Shadows“ ein stark autobiografisches Album mit so ziemlich allen Facetten die es braucht, um die Narben seiner Vergangenheit musikalisch aufzuarbeiten.
Gilt beim brachialen Gitarren Opener „World I used to know“ noch das Motto, Stimme über Song, setzt STAPP bei „Name“ schon den ersten Kontrastpunkt. Herzzerbrechend einfühlsam und mit ordentlichem Tiefgang lebt die Nummer vom perfekt auf seine Stimme abgestimmten Refrain, der an die ganz starken Stücke seiner letzten Art of Anarchy Scheibe erinnert.
Das sehr eingängige „Purpose For Pain“ ist ebenso eindeutig auf Airplay ausgelegt, wie „Survivor, „Heaven In Me“hingegen überzeugt im Southern Rock Akustikgitarrengewand.
Wenn STAPP in der schmachtenden Ballade „Wake Up Call“ einfühlsam den Wendepunkt seines Lebens besingt, dürften nicht nur eingefleischte Fans kurz innehalten.
Das „The Space Between The Shadows“ selbst in seinen schwächeren Momenten („Face Of The Sun“, „Mary’s Crying“) noch seine Klasse hat, belegt die Stärke dieser Scheibe.
Ordentlich emotional gedenkt STAPP in „Gone Too Soon“ den zu früh verstorbenenChester Bennington, Chris Cornell und Scott Weiland. Überhaupt ist der zweite Teil der Scheibe den etwas ruhigeren Tönen vorbehalten, ohne an Energie zu verlieren. Das gilt für das getragene und optimistisch in die Zukunft schauende „Ready For Love“ ebenso wie für die abschließenden Bonus Tracks.
SCOTT STAPP hat sie einfach, diese Gänsehautstimme, die den Unterschied macht. Gelingen ihm dann noch diese emotionalen Dreiminüter, sollte man von einem rundum gelungene Album sprechen.
8 + 1 (Fanboy Stimmbonus) = 9

P.S. Gerne hätten wir euch diese Review etwas aktueller präsentiert, aber promoten ist halt Ansichtssache 😉

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. World I Used To Know
02. Name
03. Purpose For Pain
04. Heaven In Me
05. Survivor
06. Wake Up Call
07. Face Of The Sun
08. Red Clouds
09. Gone Too Soon
10. Ready For Love
11. Mary´s Crying (Bonus)
12. Last Hallelujah

Link zu “Purpose Of Pain” :

Rüdiger König

DOGFACE – From the End to the Beginning

Band: Dogface
Album: From the End to the Beginning
Spielzeit: 65:27 min
Genre: Hardock
Plattenfirma: Pride & Joy Music
Veröffentlichung: 17.05.2019
Homepage: /

Mit „From the End to the Beginning“ veröffentlichen DOGFACE, eines der zahllosen Nebenprojekte von Sänger Mats Levén (Candlemass, Krux, Swedish Erotica, …) und Martin Kronlund (Gypsy Rose, …) Ihren Schwanengesang. Die Scheibe versammelt die besten Tracks ihrer bisher veröffentlichten 3 Studioalben. Ein schneller Blick ins Rock-Garage Archiv fördert dann auch prompt eine Besprechung vom geschätzen Kollegen Stefan aus dem Jahr 2013 zum letzten Werk der Truppe („Back on the Street„) zutage. Und in besagtem Review hatte der Stefan es geschafft nicht nur das zu besprechende Album trocken abzuwatschen, sondern auch gleich noch die beiden Vorgänger als, nun ja, nicht wirklich zwingend zu outen.

Mir waren DOGFACE bisher kein Begriff und so war ich von den hier vertretenen 15 Tracks ebenfalls zwar nicht vom Hocker gehauen, aber ganz so übel wie dem Stefan ist mir das Alles nicht aufgestossen. Aber im Kern pflichte ich seiner Kritik auch heute noch bei: DOGFACE spielten von Deep Purple oder Rainbow beeinflussten Hardrock, der in erster Linie von Levén’s starkem Gesang und den kernigen Gitarren lebte. Das war/ist alles stilecht umgesetzt, kompetent eingespielt und auch noch ganz ordentich produziert. Und bei den Beteiligten kann da auch nichts wirklich Schlechtes bei rauskommen. Leider ist es DOGFACE aber auch nicht gelungen Umwerfendes zu verewigen. Wenn ich mir die 15 Songs so anhöre, dann sind da durchaus ein paar gute Songs dabei (u.a. „Don’t“ oder „Right between your Lies“), aber wenn das das Beste von 3 Alben ist, verstehe ich warum es nicht zur grossen Karriere gereicht hat. Denn ein veritabler Hit ist nicht in der Auslese auszumachen.

Muss man diese Werkschau der Schweden in der Sammlung haben? Nicht wirklich und es erschliesst sich mir auch nicht ganz wer das denn eigentlich kaufen soll? Fans werden die Scheiben eh im Schrank stehen haben und da es keinerlei Bonustracks gibt, gibt es auch kein zusätzliches Kaufargument. Hörer, die die Band erst entdecken sollen, werden meiner Meinung nach mit zuviel Information überschüttet, denn 15 Songs in über einer Stunde Spielzeit ist auch zuviel des Guten. Fans des Genres können gerne ein Ohr riskieren. Einen Pflichtkauf stellt „From the End to the Beginning“ aber nicht dar.

WERTUNG:

(keine Wertung)

Trackliste:

01. Don’t
02. Not wanted
03. A single Reason
04. I will be there
05. Sleeping with the Enemy
06. Footsteps on the Moon
07. Right between your Lies
08. Alone again
09. Can’t face tomorrow
10. You’re taken me down
11. I don’t care
12. Leave this war
13. Spit it out
14. Rule the Night
15. Let it out

Mario

HEARTWIND – Higher and Higher

Band: Heartwind
Album: Higher and Higher
Spielzeit: 43:34 min
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 27.April 2018
Homepage: www.facebook.com/heartwindtheband

Eins vorweg , Stockholm spuckt weiter musikalische Diamanten aus , diesmal noch ziemlich roh und in Form der Melodic Hardrock Band HEARTWIND.
HEARTWIND ist so neu und unbekannt , dass man sie erst einmal der schwedischen zweiten Liga zuordnen möchte, obwohl diese musikalisch eine der stärksten ist .
Die beiden schwedischen Songwriter Göran Engvall (Gitarre) und Mikael Rosengren ( Keyboards) sind die Initiatoren des vorliegenden Debuts, kennen sich seit 15 Jahren und erfüllen sich mit Higher and Higher einen langehegten Traum.
Komplettiert wird die Band , und es handelt sich hörbar um eine Band, und nicht um ein zusammengestelltes Projekt, von gestandenen Musikern aus der schwedischen Hardrockszene, als da wären Sänger German Pascual ( Narnia), Gitarrist Martin Hall , Basser Germain Leth ( The Poodles) und Schlagzeuger Peter Svensson ( Constancia).
Der namengebende Opener „Higher and Higher“ überzeugt gleich mit einem schmissigem Mitsingrefrain im Midtempobereich und legt die Meßlatte schon mal auf Höhe, bevor in „Cry out into Space“ gleich am Anfang klar wird, dass das melodiöse Fundament durchaus eine ordentliche Gitarre verträgt.
Man merkt der Scheibe an , dass die Mannschaft genau weiß, auf was sie beim Songwriting zu achten hat, alles klingt abwechslungsreich und vom Sound her ausgewogen, nichts wirkt in irgendeiner Form aufgesetzt.
Die Ballade „ One night away from you“, dargeboten von Nina Soderqvist, schwülst genau bis zu dem Punkt, an dem es anfängt gefährlich kitschig zu wirken.
Weiter geht es mit drei- bis vierminütigen Feuerwerken ,die nicht lange zum Hochfahren brauchen und die vorallem im Chorus zünden
Wenn man den Schweden überhaupt etwas ankreiden kann, dann ist es die Tatsache, dass sie die Songs so angeordnet haben, daß im letzten Viertel die kleinwenig schwächeren zu finden sind, bevor mit dem treibenden „Game of Love“ der bleibende letzte Eindruck wieder stimmt.

Mit der insgesamt etwas glatten Produktion der Scheibe werden Genrefans keine Schwierigkeiten haben, da das bei der Vielzahl ihrer Favoriten nicht anders klingt.

Am Ende des Albums bleibt aber eh nur die Frage, wie lange es dauert, bis der rasche Aufstieg in die erste Liga gelingt und ob man es gleich nochmal hört ?

Fazit :

Die im Plattentext als Inspiritation aufgeführten Def Leppard, Whitesnake und Journey geben die Richtung vor, dennoch besitzen Heartwind eine hörbare Eigenständigkeit. .Wenn überhaupt vergleichbar, ist “Higher and Higher” eher an die früheren Europe oder Talisman angelehnt.
Auf jeden Fall geht die Idee, mit verschiedenen Sängern Variantenreichtum zu erzielen , völlig auf..Das Erik Martenseen ( W.E.T.., Eclipse, Nordic Union ) nochmal ein paar Prozentpunkte durch sein feines Mastering herausholt, ist schon fast Standard.

WERTUNG:

 

 

Trackliste

01. Higher and Higher
02. Cry out into Space
03. Ready for the Moonlight
04. One night away from you
05. Surrounding me
06. Through the Light
07. Too late for Roses
08. Creatures of the Night
09. Don´t be that Girl
10. Your eyes cannot lie
11. Game of Love

Rüdiger König

THE DEAD DAISIES – Burn It Down

Band: The Dead Daisies
Album: Burn It Down
Spielzeit: 42:00 min
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: Spitfire Records/SPV
Veröffentlichung: 06.04.2018
Homepage: wwww.thedeaddaisies.com

Die DEAD DAISIES, das sich ständig häutende Musiker-Kollektiv um den Rhythmusgitarristen und Bandgründer David Lowy, legen schon wieder eine neue Studioscheibe vor. Das Tempo der Veröffentlichungen hat schon etwas atemberaubendes, aber man soll das Eisen ja schmieden solange es heiss ist. Und der Erfolg der DEAD DAISIES hat sich im Laufe der vergangenen Jahre kontinuierlich, mit jedem neuen Album, gesteigert. Nun liegt also mit „Burn It Down“ die bereits 4te Studioscheibe in nur 5 Jahren vor (letztes Jahr gab es zudem ja mit „Live & Louder“ auch noch eine starke Live-Platte auf die Ohren). Und wie jedesmal darf auch jetzt gefragt werden – wer ist denn der Neue im Bunde? Auf „Burn It Down“ hört der Neuzugang auf den Namen Deen Castronovo, seines Zeichens geschasster Ex-Drummer von Journey und ein Schlagwerker von Weltformat. John Corabi ist glücklicherweidse immer noch mit von der Partie, ebenso wie die beiden ehemaligen Whitesnake Söldner Doug Aldrich (g) und Marco Mendoza (b).

Stilistisch darf man von den DEAD DAISIES natürlich keine Wagnisse oder Überraschungen erwarten. Die Jungs zelebrieren und verfeinern mit jeder neuen Platte ihre eigene Interpretation des klassischen, staubtrockenen und mit feinen Hooklines gespickten Hardrocks. Auf 10 Songs, in knackigen 42 Minuten gibt es diesmal wieder hart rockende Kost, die in stampfend vorgetragenen, Blues-getränkten Riffs verwurzelt ist und augenblicklich an Hitze, BBQ und Bikerparties denken lässt. Das ruppige Cover des Rolling Stones Tracks „Bitch“ kommt zwar nicht an die Lockerheit des Originals heran, macht aber klar wo die DEAD DAISIES anno 2018 stehen: ein Verbund von altgedienten, mit reichlich Erfahrung gesegneten Haudegen die sich in den Dienst der gemeinsamen Sache stellen. Selbst Doug Aldrich verzichtet auf sein übliches, blutarmes HiSpeed-Geschredder und steuert einige richtig heisse Licks und Soli bei, die den Tracks eine scharfe Note hinzufügen. So versprühen Songs wie die Hook-lastigen Rocker „Rise Up“ und „Can´t Take It With You“, oder das mit Akustikgitarren variabel aufgebaute „Judgement Day“ eine ungehobelte, lässige Attitüde, die eher nach Preoberaum als nach Managerbüro riecht.

Das Besetzungskarusell dieser Arbeitsbeschaffungsmassnahme für Musiker auf der Suche nach einem neuen, festen Job dreht sich unweigerlich weiter. Als einzige Konstante im Gefüge hat David Lowy die Zügel aber offensichtlich fest in der Hand und auch auf dem von Marti Frederiksen (u.a. Aerosmith, Buckcherry, Ozzy Osbourne und Mötley Crüe) produzierten „Burn It Down“ geben die Jungs sich keine Blösse. Im Gegenteil, das Songmaterial ist durchgehend stark, die Spielfreude allgegenwärtig und der Härtegrad lässt diesmal auch keine Wünsche offen. Freunde von handfestem Hardrock ohne Schnörkel sollten, nein müssen hier zugreifen. Bockstarkes Album (auch wenn ein wirklich zwingender „Hit“ fehlt).

WERTUNG :

 

 

Tracklist:

01. Resurrected
02. Rise Up
03. Burn It Down
04. Judgement Day
05. What Goes Around
06. Bitch
07. Set Me Free
08. Dead And Gone
09. Can´t Take It With You
10. Leave Me Alone

Mario

MICHAEL SCHENKER FEST – Resurrection

Band: Michael Schenker Fest
Album: Resurrection
Spielzeit: 52:16 min
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: Nuclear Blast
Veröffentlichung: 02.03.2018
Homepage: www.michaelschenkerhimself.com

Seit Anfang der 70er Jahre ist der “Mad Axeman” Michael Schenker im Hardrockbuisness aktiv, teils mit UFO , teils mit den SCORPIONS, bevor er 1980 beschliesst, unter seinem eigenem Namen Musik zu veröffentlichen.
Zahlreiche gute Scheiben hat er seit jener Zeit herausgebracht, und einige gute Shouter haben seine hervorragenden Platten veredelt, sei es Gary Barden, Robin McAuley, Graham Bonnet oder wie zuletzt, Doogie White.
Im Jahre 2016 ging genau diese Gruppenkonstellation live auf Tour und die Idee, für diese Bandzusammenstellung, mit allen vier Sängern , neue Musik zu komponieren trieb erste Blüten..
2018 ist es dann soweit , der Hannoveraner Flinkefinger fährt so ziemlich alles auf, was der Backupkatalog an Ehemaligen hergibt. Die besagten Mikrofonartisten plus die Ur-Rythmussektion mit Drummer Ted McKenna und Bassist Chris Glen sowie Keyboarder Steve Mann, fertig ist das Klassentreffen.
Herausgekommen ist mit “Resurrection” ein gutes Hardrockalbum, kein Meilenstein der es mit den ersten “MSG” Scheiben aufnehmen könnte, aber sicherlich mehr als gute , solide Kost im etwas durchwachsenen Soundgewand.
Der Opener “Heart and Soul” eröffnet als Doublebassnummer und mit Gitarrenduellpartner Kirk Hammett (Metallica) im Solo, bevor es anschließend in den melodischen und abwechslungsreichen “Warrior” Track geht, in der sich alle vier Sänger das Mikro teilen.
Weitere Hightlights des Longplayers erwarten uns mit dem durch ein kurzes Kirchenorgelintro eingeleitetes “Take me to the church”, dargeboten von Doogie White und Graham Bonnet in “Night Moods”.
Etwas langatmig wird es dann bei “ Messing around”, aber darum, ein gelungenes Riff mit einer zündenden Melodie zu kombinieren war der anerkannte Gitarrenhexer noch nie verlegen, und das beweist er eindruckvoll in den Nummern “Time knows when it´s time” (McAuley in bestechender Form) und im treibenden “Anchors away”.
Nach dem gefühlvollem obligatorische Instrumental “Salvation” verliert das Ganze dann aber doch etwas an Fahrt und so bleibt es letztendlich bei einem weiteren gelungen Schenkeralbum.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Heart and Soul
02. Warrior
03. Take me to the church
04. Night Moods
05. The Girl with Stars in her Eyes
06. Everest
07. Messing around
08. Time knows when it`s time
09. Anchors away
10. Salvation
11. Living a life worth living
12. The Last Supper

Rüdiger König

MARTINA EDOFF – We Will Align

Band: Martina Edoff
Album: We Will Align
Spielzeit: 40:41 min
Stilrichtung: Melodic Rock / Hardrock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 22.09.2017
Homepage: www.martinaedoff.com

„We Will Align“ ist das dritte Album der schwedischen Rock Sängerin MARTINA EDOFF, die mit einer Wahnsinnsröhre in der Schnittmenge von Ann Wilson (Heart), Dalbello oder Liv Jagrells (Sister Sin) gesegnet ist. Waren mir persönlich die beiden Vorgängerscheiben „Martina Edoff“ (2014) und „Unity“ (2015) über die Gesamtspielzeit trotz einiger guter Songs noch zu langatmig und gleichförmig, so hat man diesen Makel auf „We Will Align“ dank der prominenten Hilfe von Erik Martensson (Eclipse, W.E.T.) oder Bassmonster Billy Sheehan (Mr. Big) ausgemerzt, denn der Silberling rockt und groovt ohne Ende.

Der mit einem Schrei eröffnete Opener „Turn Our Pages“ zeigt deutlich das hier klassische Hardrock Elemente mit Melodien und Bombast zu einem schmackhaften Menü verquickt werden, welches durch den grandios eingängigen Refrain begeistert. Überhaupt wird auf „We Will Align“, wie beim folgenden „Champion“, ordentlich gegroovt und losgerockt, wobei die Stimme von MARTINA EDOFF natürlich immer im Mittelpunkt steht und immer wieder gut in Szene gesetzt wird.

Songs, wie der mit einem orientalischem Touch ausgestattete Titeltrack, dass schwere „Alive“, das Heavy und leicht Blues lastige daher kommende I´m Invincible“ oder die Rocker „Lay Down Your Arms“ und „Brand New World“ zeigen wie viele Melodien und Gitarrenriffs diese Scheibe zu bieten hat. Das was hier abgeliefert wird, ist ganz großes Melodic Hardrock Kino. Mit der von einem Piano eingeleiteten Ballade „Face The Mirror“ setzt MARTINA EDOFF dem ganzen noch das Extra Häubchen Sahne auf, denn der Song legt zum Ende an Dramatik zu und erzeugt mehr als einmal wohlige Schauer auf der Haut.

Zum Abschluss bleibt mir nur noch festzustellen, dass MARTINA EDOFF mit „We Will Align“ den richtigen Weg eingeschlagen hat und damit ein richtiges Statement gesetzt hat. Alle Freunde von Female Fronted Hardrock sollten hier Defintiv zuschlagen.

WERTUNG:

 

 

Tracklist

01. Turn Our Pages
02. Champions
03. Alive
04. We Will Align
05. Lay Down Your Arms
06. Face The Mirror
07. Set You Free
08. I´m Invincible
09. Truth Came Knocking
10. Brand New World

Heiko Füchsel

BAD ENGLISH – Bad English (Re-Release)

Band: Bad English
Album: Bad English (Re-Release
Spielzeit: /
Stilrichtung: Melodic Rock, Hardrock
Plattenfirma: Rock Candy Records
Veröffentlichung: 14.06.2017
Homepage: www.rockcandyrecords.com

Bei der heutigen Flut an Supergroups verliert man schon mal gerne aus den Augen, dass es einmal eine Zeit gegeben hat, als solche Bands tatsächlich ein Grund zur Freude und zum Jubeln waren. Ja, es gab mal eine Zeit, da wurden solche Bands nicht nur von Plattenfirmen im Kniffelbecher wöchentlich neu zusammengewürfelt um den monatlichen Auswurf an Plastik-Produktionen am Laufen zu halten (sowie einer Handvoll unter Vertrag stehender Songschreiber das Einkommen zu sichern). Nein, Bands wie Cream oder Damn Yankees hatten tatsächlich einen künstlerischen Anspruch und qualitative Substanz. Ich weiß, das ist heute, wo auf jedem 2ten Album einschlägiger Labels der Sticker „Supergroup“ draufpappt, nur noch schwer vorstellbar. Aber, so war das damals. Auch die aus ehemaligen Musikern von Journey und The Babys bestehende Band BAD ENGLISH lieferte, (zumindest mit Ihrem Debüt) einen bärenstarken Brocken Melodic Rock ab, der dem geneigten Fan auch heute noch Freudentränen in die Augen treiben kann. An der Gitarre Neal Schon, die Tasten bediente Jonathan Cain und das Mikro in den Händen von John Waite – da schnalzt der Eingeweihte bereits mit der Zunge. Und die hohen Erwartungen wurden erfüllt, denn neben dem Hit „When I see you smile“ hatte die Platte mit den grandiosen Breitwand-Rockern „Forget Me Not“ oder „Price of Love“ noch weitere Hochkaräter in der Hinterhand. Schon konnte (auch dank „schlag“kräftiger Unterstützung von Powerbolzen Deen Castronovo) bei BAD ENGLISH seine Affinität zu härteren Klängen mit einbringen (was er nach dem leider nur kurzen Gefecht bei BAD ENGLISH, dann noch bei Hardline und später bei den neu formierten Journey auch unterbringen konnte). Cain hatte bereits bei Journey für das Quäntchen Zuckerguss gesorgt, der Alben wie „Escape“ zu Multi Millionen-Sellern machten. Und John Waite hat(te) nun mal eine Stimme, wie es sie nur einmal gibt. Dass der Gute sich in dem glitzernden Melodic Rock Genre nicht ganz so wohl fühlte hört man der Platte nicht an. Im Gegenteil, Waite singt wie ein junger Gott und veredelt die Songs aufs Vortrefflichste.

Leider war bei BAD ENGLISH schon nach dieser einen, grandiosen Platte die Luft raus. Zwar gab es 2 Jahre später mit „Backlash“ noch ein weiteres Album (in gleicher Besetzung) zu hören, der Lack war aber ab und Cain sowie Schon fügten sich wieder in die Reihen Ihrer alten Stammformation ein. Das mit ursprünglich mit 13 Tracks schon üppig bestückte Album wurde in der vorliegenden Neufassung nochmals um 2 Bonustracks (leider keine neuen Songs, sondern lediglich Remixe) erweitert, was den Mehrwert der CD nochmals steigert. Das Remastering ist ebenfalls gelungen und die informativen Linernotes laden wie immer zum Schmökern und Abtauchen in die guten alten Zeiten ein. Ein rundherum gelungenes und essentielles Paket also für den Melodic Rock Fan.

WERTUNG:

Trackliste:

01. Best of What I Got
02. Heaven Is a 4 Letter Word
03. Possession
04. Forget Me Not
05. When I See You Smile
06. Tough Times Don’t Last
07. Ghost in Your Heart
08. Price of Love
09. Ready When You Are
10. Lay Down
11. The Restless Ones
12. Rockin‘ Horse
13. Don’t Walk Away
14. Price of Love (Remix)
15. Forget Me Not (Remix)

Mario