ASHES OF ARES – Emperors and Fools

Trackliste:

01. A City in Decay (Intro)
02. I Am the Night
03. Our Last Sunrise
04. Primed
05. Where God Fears to Go
06. Emperors and Fools
07. By My Blade
08. What Tomorrow will Bring
09. The Iron Throne
10. Gone
11. Throne of Iniquity
12. Monster`s Lament (feat. Tim Ripper Owens)

Spielzeit: 60:26 min – Genre: Heavy Metal – Label: ROAR – : 21.01.2022 – Page: www.ashesofares.com

 

9 Jahre nach ihrer Gründung legen die beiden Masterminds Matt Barlow und Freddie Vidales mit einem neuen ASHES OF ARES Output nach. Es ist ihr drittes Album mit dem Titel „Emperors and Fools“.
Auf diesem ist auch wieder Schlagzeuger Van Williams zu hören und es gibt einen Gastauftritt von Tim Ripper Owens.
Und da man von ICED EARTH vermutlich lange Zeit nichts mehr hören wird, wenn überhaupt noch, ist ASHES OF ARES dann doch ein recht guter Ersatz dafür.

Mit dem Intro „A City in Decay” beginnt die Scheibe recht stimmungsvoll bevor dann bei „I Am the Night“ direkt die Heavy und Thrash Keule geschwungen wird. Beide Genres sind hier vertreten und ein bisschen fällt direkt das etwas schlechte Mischverhältnis auf zwischen Gesang und Instrumenten.
Der Gesang von Fronter Matt geht im Vergleich etwas unter, wie ich finde. Aber das ist Geschmackssache.
Die Nummer ist ansonsten ein wirklich guter Opener der direkt zu gefallen weiß.
Das zuerst ruhige und in der Folge abwechslungsreiche „Primed“ kann dann den nächsten Glanzpunkt setzen. Hier wir das Songwirtingtalent vom Duo Barlow/Vidales direkt wieder schön sichtbar.
Der Titeltrack „Emperors and Fools“ weiß ebenfalls direkt zu Gefallen und bricht schön aus dem bekannten Heavy/Power/Thrash Muster aus was der Scheibe insgesamt sehr guttut.
Hier zeigt sich dann auch wieder was für ein geiler Sänger Matt Barlow einfach ist und dass es eine Schande gewesen wäre, wenn er für immer seinem Daily Job, er ist Polizist, nachgegangen wäre!
Das anschließende „By My Blade“ zündet ebenfalls direkt und ohne Umschweife und zeigt wieder die harte Seite der Band.
Weitere Glanzpunkte sind in der Folge auf jeden Fall noch das etwas episch angehauchte „What Tomorrow will Bring“, „The Iron Throne“, „Gone“ und vor allem das überlange und abschließende „Monster`s Lament“ wo wir dann das Traumduett zwischen Matt und dem Ripper haben was viele Fans von ICED EARTH sich schon immer erträumt haben!
Insgesamt haben wir hier eine ordentliche Leistung auf dem neuen ASHES OF ARES Werk. Ganz in die oberen Regionen stößt man nicht vor, dafür befinden sich zu viele Standardsongs auf der Scheibe, aber manchmal muss es ja auch gar nicht der oberste Gipfel sein, oder?

Julian

 

FREAKS AND CLOWNS – We Set The World On Fire

Trackliste:

01. Am I A Freak Or Just A Monster
02. We Set The World On Fire
03. When Evil’s Got A Hold On You
04. Hell Raising Woman
05. Scream Until You Like It
06. Dogs Of War
07. Fight Fire With Fire
08. Dance Of The Dead
09. One Last Ticket
10. Toxic
11. Children Of The Night
12. Freaks Of The Town
13. Heaven’s Calling My Name

Spielzeit: 56:39 min – Genre: Heavy Metal/Teutonic Metal/Hard Rock – Label: Metalville Band & Label Pool – VÖ: 28.01.2021 – Page: www.facebook.com/freaksandclowns

 

Ich muss ja sagen, ich bin den FREAKS AND CLOWNS nicht wirklich böse, dazu funktioniert ihr harter, riff- und groove-lastiger Teutonic Rock einfach zu gut. Die keifende Stimme, die nicht zuletzt an ein bis zwei ACCEPT-Sänger erinnert, die brechende Schwere in Produktion und Spiel, die simplen und scheißcoolen Melodien (ebenfalls ACCEPTig) und natürlich die charakteristischen Parts, in denen das Tempo noch einmal halbiert wird und jedem Hörer automatisch fünf Sonnenbrillen wachsen, das ist ein Erfolgskonzept, mit dem ich mich bestens arrangieren kann. Auch die Tatsache, dass man ein paar mal ruhigere Töne einbringt auf “We Set The World On Fire”, tut der Musik des schwedischen Quintetts gut und sorgt dafür, dass das dritte Album der Truppe um Ex-ASTRAL-DOORS-Gründungsmitglieder Johan Lindstedt und Chrille Wahlgren sich ein wenig (wenn auch etwas zu wenig) von den Vorgängern abhebt. Klar, so manche Songs auf “WSTWOF” ähneln sich zweifelsohne, aber das weiß und erwartet man, wenn man die Truppe mag. Denn, für alle, die noch keinen Einblick in das Schaffen der Herren haben: FREAKS AND CLOWNS hört man nicht wegen musikalischer Komplexität und ausgefeilten Kompositionen, sondern wegen einer Stunde extrem dicker und wirklich sehr behaarter Eier.
Damit ist über “WSTWOF” alles gesagt und mir bleibt der Rest der Rezension für einen liebevollen Rant. Denn Jesus, sie haben es wieder getan. Ich kann Texte für gewöhnlich sehr gut ausblenden, ein Album steht und fällt für mich mit seiner musikalischen Qualität, aaaaaaber:
Letztes Album, Auszüge aus den lyrischen Ergüssen: Track 1: “We are the justice elite”. Track 2: “I am the man with the power”. Track 4. “We are the angels”. Track 5: “I’m alive” Track 7: “We are Fire. We are one for all”. Track 9: “We are the flames of fury”. Track 10: “Am I…” (In Frageform. Kreativ). Track 11: “I’m just more than meets the eye”.
Aktuelles Album: Track 1: „Am I a freak or just a monster?“ (Abermals Frageform, Shakespeare wäre neidisch). Track 4: Überraschung, „I am a hellraising woman“ kommt tatsächlich nicht. Track 5: „I am the devil in disguise“ UND „I’m the king of kings“. Track 6: „We are the dogs of war“. Track 10: „I’m so toxic“, „I am the fire“, „I am the sin“ et fucking c. Track 11: „We are the children of the night“. Das, liebe Freunde, ist vermutlich nur eine Auswahl, da mir ein Haufen von Aussagen, was „I“ oder „We“ sind, vermutlich durch die Lappen gegangen ist. Denn schließlich gibt es da auch noch die Aussagen über Dinge, die „I“ tat oder die mit „I“ getan wurden, und da hört der Spaß endgültig auf, denn das kann keiner mehr auflisten. Wären FREAKS AND CLOWNS ein Gast auf Deiner Party („I am the guest on your Party!“ – Es ist nur noch eine Frage der Zeit), würde nach 20 Minuten keiner mehr Bock auf ihn haben, weil er einzig und allein von sich erzählt. Natürlich ist das als künstlerisches Konzept mit fiktiven Erzählern nicht so unsympathisch, aber Herrgott, Leute, Ihr könnt doch eigentlich englisch und angesichts von ASTRAL-DOORS-Texten könnt Ihr auch mehr als metallisch klingende Sätze aus dem Erste-Person-Kapitel eines Anfänger-Englischbuchs.
Doch wie gesagt, böse sein kann man ihnen nicht dafür. Kann man auch HAMMER KING nicht sein, wenn man die textliche Stumpfsinnigkeit mit Humor nimmt und als Rechtfertigung für ein ansonsten geiles Album nimmt, das musikalisch eben auf effektiv-coole Weise stumpf ist. Und man tut gut daran, an der eigenen Akzeptanz gegenüber den Texten von FREAKS AND CLOWNS zu arbeiten, denn ansonsten entgeht einem eine Stunde souveränster Lässigkeit in absoluten Banger-Songs, die auf Album #3 von Chrille & co zwar nicht mehr so überraschend kommt, ihren Job aber abermals mit Bravour erledigt.

Fazit:
Die Texte und etwas zu viel Stagnation seit dem letzten (und dem vorletzten Album). Das sind die zwei Punkte, die man FREAKS AND CLOWNS bei „WSTWOF“ ankreiden kann. Als Einstieg in die noch junge Discografie hervorragend geeignet, ebenso für die Fans des/der Vorgänger, die nach ein wenig Leerlaufzeit noch einmal gut auf die Fresse vertragen könnten. Ihr wisst, was Ihr kriegt – und Ihr kriegt sogar noch ein klein bisschen mehr.

Jannis

THUNDER AND LIGHTNING – F.E.A.R

Band: Thunder and Lightning
Album: F.E.A.R
Spielzeit: 45:12 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Eigenproduktion
Veröffentlichung: 26.11.2021
Homepage: www.tnlmetal.de

Das letzte Album “Demonicorn” ist leider komplett an mir vorbeigegangen, aber nun sind die Berliner Heavy Metaller THUNDER AND LIGHTNING wieder zurück mit ihrem neuen Album „F.E.A.R“ und dieses Mal wandert das gute Stück auch wieder über unseren Rezensionstisch.
Wie immer war das Album eine komplette Bandeigenproduktion und wird auch noch in Eigenregie selbst vertrieben.
Mit Klaus Dirks (MOB RULES) hat man einen Gastbeitrag mit an Bord und ansonsten bewegt man sich nach wie vor in der musikalischen Schnittmenge zwischen ICED EARTH, IRON MAIDEN oder BLIND GUARDIAN.
So, starten wir mal mit dem neuen Album und dem Opener „Mother Me“. Dieser beginnt mit einer kurzen cineastischen Einleitung bevor die Riffs und das kraftvolle Drumming einsetzen.
Die Nummer setzt sich schon nach kurzem aufgrund ihres eingängigen Chorus ohne Problem in den Gehörgängen fest und bleibt dort lange haften, so muss das sein!
Sänger Norman ist nach wie vor richtig geil rau unterwegs und erinnert vor allem in den tieferen Lagen ganz extrem an Peavy von RAGE was schon immer ein hervorstechendes Merkmal war.
Der nächste absolute Hit ist dann das eher episch angehauchte „The Curse of Elisa Lam“ wobei das jetzt nicht heißt das die vorherigen Tracks schlecht sind, nein sie stechen einfach nur nicht so hervor.
Die nächsten Übertracks lassen dann aber nicht lange auf sich warten und kommen in Form des ausdrucksstarken „The Silent Twins“, der Vorabsingle „A Nation of Fools“, mit dem Gastbeitrag von Klaus Dirks und dem Titeltrack „F.E.A.R“ daher.
Alles wirkt hier wie aus einem Guss und man merkt das die Jungs es nach wie vor absolut drauf haben erstklassige Songs mit interessantem Aufbau und Eingängigkeit zu schreiben.
Ganz kommt man dann im weiteren Verlauf nicht mehr an die bisherigen Hits heran, auch wenn die abschließenden Powerballade „Time to Rise“ knapp daran vorbei schrammt, aber auch hier ist man von Ausfällen ganz weit entfernt. Alles ist hier auf einem insgesamt sehr starken und empfehlenswerten Niveau.

Anspieltipps:

„Mother Me“, „The Curse of Elisa Lam”, “Silent Twins”, “A Nation of Fools” und “F.E.A.R”

Fazit :

Qualitativ liefern THUNDER AND LIGHTNING einfach immer ab! Ein wirklich schlechtes Album habe ich von den Jungs bislang nicht zu hören bekommen und das bleibt auch beim neuen Diskus so.
Fans von ausdrucksstarken Heavy Metal finden hier das was sie suchen und die Band sollte doch nun so langsam mal den Geheimtippstatus ablegen können und ins große Rampenlicht treten, verdient hätten sie es mittlerweile so was von und eigentlich ist das längt überfällig!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Mother Me
02. Beyond the Mountain of Death
03. The Devil´s Wife
04. The Curse of Elisa Lam
05. The Silent Twins
06. A Nation of Fools (feat. Klaus Dirks)
07. F.E.A.R
08.R.A.E.F
09. Death of Innocence
10. Time to Rise

Video zu “A Nations of Fools”:

Julian

EXISTANCE – Wolf Attack

Band: Existance
Album: Wolf Attack
Spielzeit: 53:39 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Bloodblast Distribution
Veröffentlichung: 29.10.2021
Homepage: www.existanceband.com

Die französischen Heavy Metaller von EXISTANCE verfolge ich eigentlich schon seit ihrem ersten Album „Steel Alive“ von 2014. Irgendwie habe ich Gefallen an den Jungs rund um Fronter Julian Izard gefunden.
Das neue Album „Wolf Attack“ ist das dritte Album der Truppe, nach ihrem letzten Album „Breaking the Rock“ von 2016.
Kleine Randbemerkung, die Rezis zu den Vorgängern findet ihr übrigens auch hier bei uns.

Viel mehr gibt es über die Truppe ansonsten auch nicht zu berichten, außer dass sie sehr aktiv im französischen Metalunderground sind.
Bleibt also mehr Platz für die Mucke und die beleuchten wir jetzt mal angefangen mit dem Opener und Videosingle „Highgate Vampire“. Nach einer kurzen instrumentalen Einleitung beginnt die Nummer und man merkt sofort die Jungs sind giftig und wollen hoch hinaus!
Der Track frisst sich geradezu in die Gehörgänge und besonders hervorzuheben ist direkt Fronter Julian Izard der seinen Gesang im Vergleich zum Vorgängerdiskus nochmal ordentlich gesteigert hat und in schwinderregende Höhen vordringt.
Ein bockstarker Einstieg würde ich sagen!
Im Anschluss gibt es bei „Deathbringer“ klassischen Heavy Metal auf die Ohren, der es nicht ganz auf unsere Hitliste schafft aber auch nicht von schlechten Eltern ist.
Aber wir haben ja noch ein paar Tracks am Start.
Und direkt mit den beiden nächsten Nummern „Power of the Gods“ und „Rock N Roll“ setzt man weitere Glanzpunkte! Obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten, ist doch „Power of the Gods“ irgendwo zwischen Heavy und Melodic Metal zu verorten, inklusive eines geilen Chorus, und „Rock N RolL“ bringt dann geile Stadion Rock Atmosphäre mit. Ich glaube hier haben wir den nächsten absoluten Livekracher der Truppe!
Und die Hitreise geht direkt im Anschluss weiter. „Jenny`s Dream“, das ausdrucksstarke „Sniper Alley“ sowie der Titeltrack „Wolf Attack“ sichern sich ebenfalls ihren Platz in unserer Hitliste.
Die Powerballade „Tears of Fire” frisst sich dann ebenfalls noch in die Gehörgänge wie auch das abschließende „Gwendoline“.
Nach verklingen des letzten Tons hat man sofort das Verlangen erneut den Play Knopf zu drücken und sich „Wolf Attack“ nochmal komplett zu geben, und das ist doch einfach der beste Beweis für die Qualität der Scheibe, oder?

Anspieltipps:

„Highgate Vampire“, „“Power of the Gods”, “Rock N Roll”, “Sniper Alley” und “”Wolf Attack”

Fazit :

Und da bewahrheitet sich die Weisheit wieder, beim dritten Album zeigt sich aus welchem Holz eine Band geschnitzt ist! EXISTANCE liefern hier ihre bisher beste und reifste Leistung ab. Und das trifft sowohl gesanglich als auch instrumental zu!
Massig Hits hat man hier am Start, man ist schön abwechslungsreich unterwegs und zeigt mancher größere Band, das ab jetzt mit der Truppe absolut zu rechnen ist. Ich bin gespannt wann hier ein größeres Label zuschlägt.
Danke an die Band für diese späte Highlight in diesem Jahr!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Highgate Vampire
02. Deathbringer
03. Power of the Gods
04. Rock N Roll
05. Jenny`s Dreams
06. Sniper Alley
07. Preacher of Insanity
08. You Gotta Rock It
09. Wolf Attack
10. Tears of Fire
11. Gwendoline

Video zu “Highgate Vampire”:

Julian

RACHEL MOTHER GOOSE – Synra Banho

Band: Rachel Mother Goose
Album: Synra Banho
Spielzeit: 63:31 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Pride & Joy Music
Veröffentlichung: 03.12.2021
Homepage: www.facebook.com/rachelmothergoose

 

Bis jetzt haben es die Japaner erfolgreich geschaft sich vor mir zu verstecken, und ich gehe davon aus das dies so bleiben wird. Zu den Übeltätern gehören Sunghoon Kim am Mikro, Hideschi Ueki am Gitarren, Kaz Nakamura am Bass, Takumi Matsubara an Keys und Hiroki Hon an Drums.

Zu viel Durchschnitt, zu viel HELLOWEEN hier zuviel SAXON da, gepaart mit MALMSTEEN und IMPPELLITTERI. Nervend kommt hinzu das das Sunghoon nicht wirklich in den höheren Stimmlagen zuhause ist. Für mich ist zuviel abkupferei im Spiel, es wird auf Teufel komm Raus versucht wie HELLOWEEN, SAXON, MALMSTEEN, IMPELLITTERI oder auch IRON MAIDEN zu klingen schafft dies aber nicht im Ansatz stattdessen kommt ein durchschnittliches Werk heraus das in der Flut der guten Veröffentlichungen untergehen könnte. Die Songs mit BEATTLES Vibes sind in die Hose gegangen, nicht wirklich gut geworden. Die Produktion ist bei meinem zur Verfügung stehenden Promo MP3 Material auch nicht wirklich gut. All dies hinterlässt einen faden Nachgeschmack.

“Rachel In Wonderland” ein Intro, gefolgt vom Highspeed Song “Under 500 Million”. “Why So Serious” ein Midtempo Rocker, mit “Kotodamaist” kommt der nächste Brecher. “Amatsu Kaze” lässt mich an TOM PETTY oder auch die BEATTLES denken. “Summon The Instinct To Fly” eher belanglos. Bei “My Ascending Day” nerven die nach oben gezogenen Vocals, “The Clock Is Tickin’” macht auch keinen Spaß. “The Sicth Sense” ein Brecher, “Dainsleif” ein Metalsong. “Tomorrow Is Another Day” zündet nicht, “The Earth Bounder” wildert bei HELLOWEEN.

Sorry Jungs aber für diesen Output vergebe ich eine 6 als Bewertung, es gibt momentan sehr viel Material welches um Welten besser ist.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Rachel In Wonderland
02. Under 500 Million
03. Why So Serious?
04. Kotodamaist
05. Amatsu Kaze
06. Summon The Instinct To Fly
07. My Ascending Day
08. The Clock Is Tickin‘
09. The Sixth Sense
10. Dainsleif
11. Tomorrow Is Another Day
12. The Earth Bounder

Balle

MANIMAL – Armageddon

Band: Manimal
Album: Armageddon
Spielzeit: 43:01 min
Stilrichtung: Heavy/Power Metal
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 08.10.2021
Homepage: www.manimal.se

Die Schweden von MANIMAL sind nun auch schon fast 20 Jahren aktiv und haben nun ihr viertes Album „Armageddon“ am Start.
Fälschlicherweise ist man zu Beginn als Power Metalband wahrgenommen worden, was aber nicht so ganz passt und auch selbst definiert man sich eher als waschechte Heavy Metalkombo.
Von Album zu Album steigerte man sich eigentlich und das Songwriting wurde homogener und stärker was nun im neuen Album gipfelt.
Besetzungstechnisch gibt es keine Veränderungen, schauen wir daher mal direkt was die Band, angeführt von Fronter Samuel Nyman, uns nun um die Ohren haut.
Als Opener haben wir direkt mal die erste Videosingle „Burn in Hell die mit Spieluhrklängen einsteigt bevor dann die kraftvollen Riffs das Kommando übernehmen.
Erdig und groovend frisst sich die Nummer direkt in die Gehörgänge und weiß sofort zu Gefallen. Ein Opener nach Maß würde ich sagen der nicht nur Bandfans komplett zusagen sollte!
Danach folgt mit „Armageddon“ ein Standardmetalsong der dann vom nächsten Hit „Slaves to Babylon“ locker getoppt wird.
Hier müssen wir auch mal ein Wort zur Fronter Samuel verlieren, der Gute ist einfach so super sicher unterwegs und hat eine unglaubliche Nähe zu JUDAST PRIEST, aber Eher zur Ripper Zeiten, das ist schon erschreckend!
Über das geil nach vorne gehende „Forged in Metal“ wird der Mittelteil der Scheibe eingeleitet der mit dem Groover „Chains of Fury“ und dem epischen „Path to the Unkown“ bestens besetzt ist. Im letzteren kann Fronter Samuel auch mal zeigen, dass er nicht nur die hohen Screams perfekt draufhat sondern auch schön variabel und angenehm im normalen Gesangsbereich unterwegs ist!
Der letzte Abschnitt hält mit dem abschließenden und abwechslungsreichen „The Invetiable End“ einen weiteren Hit bereit und ist auch sonst nicht von schlechten Eltern.
Von daher gibt es insgesamt hier kaum Ausfälle zu vermelden.

Anspieltipps:

„Burn in Hell“, „Slaves to Babylon”, “Chains of Fury”, “Path to the Unknown” und “The Invetiable End”

Fazit :

MANIMAL treffen einfach immer ins Ziel! Heav Metal mit einem sanften Power Metal Einschub der, nicht nur vom Gesang her, immer wieder an JUDAS PRIEST erinnert und der einfach nur nach vorne geht.
Dazu noch ein unglaublich starker Fronter mit Samuel Nyman und den ein oder anderen Hit auf der neuen Scheibe.
So ist doch alles bestens vorbereitet für die nächsten Livekonzerte, die dann hoffentlich im nächsten Jahr wieder stattfinden können.
Eine insgesamt empfehlenswerte Leistung!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Burn in Hell
02. Armageddon
03. Slaves of Babylon
04. Forged in Metal
05. Chains of Fury
06. Evil Soul
07. Path to the Unknown
08. Master of Pain
09. Insanity
10. The Inevitable End

Video zu „Burn in Hell“:

Julian

TOWER – Shock The System

Band: Tower
Album: Shock The System
Spielzeit: 39:01 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Cruz Del Sur Music
Veröffentlichung: 12.11.2021
Homepage: www.facebook.com/TOWERnyc

 

Beim zweiten Album von TOWER kommt High Octane Metal auf den Tisch, sehr flott. Durch die Shouterin kommen Erinnerungen an die ersten beiden WARLOCK Alben, die Stimme ist eine Kreuzung aus Doro, Robin Beck und Lee Aaron. Die Songs sind sehr flott, die Gitarren kommen mit schnellen und messerscharfen Riffs aus den Boxen. Die Drums treiben wie Sau, der Bass geht leider im Soundbrei unter. Da mir das Debüt nicht vorliegt kann ich nicht aussagen ob das erste Album auch schon so ein Brachial Riff Monster war.

Zur Truppe gehören Sarabeth Linden am Mikrofon, James Danzo und Zak Penely an Gitarren, James Jones an Drums und Jeff Filmer am Bass. Handwerklich gibt es nicht viel zu meckern, allerdings ist die Produktion nicht das Gelbe vom Ei, man meint es mit einer Mitt 80er Metal Scheibe aus der dritten Reihe zu tun zu haben, der Sound geht auch in etwa diese Richtung und der ersten beiden WARLOCK Alben. Wie ich oben schrieb im Soundbrei, das ist der Knackpunkt, ich wäre gespannt wie das Ding mit einem druckvollem Sound wie auf dem FIREHOUSE Debüt knallen würde. Mit besserem Sound wäre es ein echtes Monster, so bleibt nur ein zahnloses Mini Monster aus der Monster AG. Sorry Leute aber der Sound macht keinen Spaß.

“Blood Moon” eröffnet das Brett, “Prince Of Darkness” ein Top Song, hart, melodiös mit geiler Röhre. “Metatron” haut einem wieder ein Brett vors Schienbein, bei “Running Out Of Time” muss ich an WARLOCK denken. “Lay Down The Law” ein geiler Rocker, “Hired Gun” das nächste Brett. “The Black Rose” kommt gut, “On The Line” würde sich gut bei IRON MAIDEN oder SAXON machen. Bei “In Dreams” kommt die Ähnlichkeit zu WARLOCK am meisten raus, “Powder Keg” gibt am Schluß mochmal einen Burner.

Fazit:

So schwer tat ich mich bis jetzt noch bei keinem Review. Warum, Können ist vorhanden, eine geile Röhre ist auch vorhanden, geile Songs sind Teilweise vorhanden, Sound der ist in die Hose gegangen. Also vergebe ich eine noch wohlwollende 6,5 für diesen Metalbrecher, sorry aber mit besserem Sound wäre deutlich mehr drin gewesen. Potential ist vorhanden, den Sound druckvoller und es klappt mit einer besseren Bewertung.

 

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Blood Moon
02. Prince Of Darkness
03. Metratron
04. Running Out Of Time
05. Lay Down The Law
06. Hired Gun
07. The Black Rose
08. On The Line
09. In Dreams
10. Powder Keg

Balle

ÜLTRA RAPTÖR – Tyrants

Band: Ültra Raptör
Album: Tyrants
Spielzeit: 46:00 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Fighter Records
Veröffentlichung: 09.11.2021
Homepage: www.Facebook.com/UltraRaptor

Die besten Ideen entstehen einfach nicht beim Wasser trinken. Da kann man nur froh sein, dass sich drei Metalheads auf ein paar Bier getroffen haben und ÜLTRA RAPTÖR 2015 gegründet wurden. Die Band, die aus Québec City kommt, hat sich dem deutschen Speed Metal und dem US Power Metal verschrieben. Aktuell bestehen die Kanadier aus Phil T.Lung (v.), Criss Raptör (lg.), Nick Rifle (rg.), Dick Van Heuß (b.) und Tony Bronco (d.). Und schon Anfang 2018 hatte man die Chance für UDO Dirkschneider live zu eröffnen. Dann gab es noch einige Besetzungswechsel, ehe man 2021 das Studio enterte und „Tyrants“ aufnahm. Dann lassen wir den Dinosaurier mal von der Leine und legen los.

Der erste Song „Missile (Metal Warriors) ist ein schnelles Geschoss, dass sofort zu überzeugen weiß. Erinnert an alte Helloween. Sänger Phil ist eher in tieferen Lagen unterwegs, haut aber 3x einen High Pitch Schrei raus, der ebenso von Fabio Carta (Liquid Steel) stammen könnte. „Cyborg-Rex“ steht dem in nichts nach. Das Tempo ist hoch und alte Running Wild lassen grüßen. Super Arbeit von der Instrumental-Abteilung, die sowas von geil nach vorne schiebt. Fuck ist die Nummer Heavy und sexy. Langsam können ÜLTRA RAPTÖR auch auf „Take Me Back“ nicht. Hier werden alle Nackenmuskeln bis zum Anschlag beansprucht. Mit starken Screams, starkem Solo und unglaublich tightem Drumming wird hier Heavy Metal zelebriert. „An Offering To The Tyrant“ ist so eine Nummer, die bei mehrmaligem Hören, immer besser wird. Der Gesang wird nicht jedem gefallen, mir aber schon. Dynamisch, eingängig und schnell das Ganze. Auf „Nightslasher“ (was für ein toller Oldschool Titel) wird das Gaspedal ordentlich durchgetreten. Ganz starker Refrain mit Gangshouts inbegriffen. „Gale Runner“ ist sehr melodisch ausgefallen. Bleibt beim ersten Mal schon im Gehörgang sitzen und wird die Metal Meute live glücklich machen. Das wäre früher ein absoluter Verkaufs-Hit gewesen. Oh hell yes, „The Quest For Relics“ beginnt mit einem klassischem NWoBHM-Riff und entfaltet danach seine Speed Metal Kraft. Da werden die Sanitäter ordentlich zu tun haben, wenn die Fans mit ihrem Moshpit fertig sind. Mit „Winds Of Vengeance“ kommt wieder mehr Abwechslung rein. Phil singt hier sehr gut und einfühlsam. Und die Nummer ist im Midtempo-Bereich gehalten. Vom Feeling her erinnert sie an Accept und Anvil. „Caustic Shower“ ist eine Mischung aus Speed- und Thrash Metal. Das knallt mal richtig rein und die Riffs sind Killer. Und schon sind wir leider am Schluss angekommen. „Space Fighter“ bietet Heavy Metal pur. Wie soll ich es beschreiben? Von den melodiösen Songs auf dem Album ist das der Schnellste. Eignet sich wieder hervorragend zum Mitsingen, Mitbangen und Mitfeiern. Gelungener Abschluss eines gelungenen Debüts.

Fazit: Mir gefällt es wenn ÜLTRA RAPTÖR nicht nur Vollgas geben, sondern auch mal das Tempo wechseln. Das Cover ist top, die Band ist top und das Album ist top. Damit haben sich die Kanadier ihre 8,5 Punkte redlich verdient.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Missile (Metal Warrior)
02. Cybörg-Rex
03. Take Me Back
04. An Offering To The Tyrant
05. Nighrslasher
06. Gale Runner
07. The Quest For Relics
08. Wings Of Vengeance
09. Caustic Shower
10. Space Fighter

Sturmi

LORDS OF BLACK – Alchemy Of Souls, Pt. II

Band: Lords Of Black
Album: Alchemy Of Souls, Pt. II
Spielzeit: 66:07 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Frontiers Music srl
Veröffentlichung: 15.10.2021
Homepage: www.lordsofblack.com

Es hat immer seinen Reiz, ein Album zu hören, das einen mit auf eine emotionale Reise nimmt, verschiedene Stimmungen abdeckt und damit eine spannende Unvorhersehbarkeit erzeugt. Es kann im Vergleich aber genauso reizvoll sein, ein Album zu hören, das sich einer Grundstimmung verschrieben hat und diese über seine Spieldauer weitestgehend aufrecht erhält, um seine Hörer intensiver in diese Stimmung hineinzuziehen. “Alchemy Of Souls, Pt. II” ist eines der letzteren Alben und macht seine Sache dabei, so viel sei schon einmal gesagt, echt gut.
Das fünfte Album der Spanier um Oral-Virtuosen Ronnie Romero (Ruhe in der letzten Reihe!) wurde auf dem Mischpult von Roland Grapow geformt, und das aus gutem Grund. Klingt einfach geil, in leiseren wie in lauteren Momenten, klar, heavy, knallend. Das, plus die Vocals von Ronnie und das tighte aber durchaus detailreiche Spiel der restlichen Lords, ist schonmal die halbe Miete.
Und die andere Hälfte? Nun, wie gesagt, die Atmosphäre des Albums manifestiert sich im grundlegenden Stil des Quartetts: düster, nachdenklich, leicht hoffnungslos verzweifelt, all das in heavy gespielt und produziert. Der Stil zündet, sei es bei riff-orientierten, böseren Tracks wie “Fate To Be Destroyed” oder “No Hero Is Homeless” (die beide melodieverliebtere Ansätze im Chorus zeigen) oder etwas “freundlicheren” Tracks wie “What’s Become Of Us” oder “Prayers Turned To Whispers”.
Ergänzt wird das Konzept um progressive Ansätze, die sich jedoch angenehm hintergründig zeigen und nur selten (zum Beispiel im 7/8el-Part von “In A Different Light”) mal so richtig rausgehängt werden.
Ebenfalls kommen Synthesizer zum Einsatz, die normal gut gewählt sind und nicht zu penetrant ausfallen, ebenso Klavier- und Orchestersounds, letztere zum Teil ein wenig zu unauthentisch für die restliche Qualität der Produktion.
Kritik gibt es ein wenig, inkonsequenterweise hinsichtlich der Aspekte, die bis hierhin bereits gelobt wurden. So erfreulich ein eigener Stil und eine dichte Atmosphäre über ein komplettes Album hinweg ist, ist “Alchemy Of Souls, Pt. II” halt auch 66 Minuten lang und so kommen Wiederholungen in relevanteren Harmoniefolgen durchaus vor. Hier wäre noch ein letzter entscheidender Schritt gewesen, seinen Stil und die gewünschte Stimmung des Albums zu definieren, um anschließend hin und wieder kontrolliert ein wenig damit zu brechen. Ich rede nicht von einer cheesy Klavierballade oder einem plötzlichen Saxophon-Solo, aber die Muster der LORDS OF BLACK scheinen hier ein wenig zu gefestigt zu sein, um über eine so lange Spieldauer durchgängig unterhalten zu können. Drei Songs weniger oder ein wenig mehr Mut zur Erweiterung des eigenen Stils, gerade hinsichtlich so einiger Melodieführungen und Harmoniefolgen, hätte der Platte noch gut getan.

Fazit:
So, wie sie ist, kann man “Alchemy Of Souls, Pt. II” vielleicht noch ein Stück mehr abgewinnen, wenn man zwischendurch mal eine Pause einlegt oder nach den ersten drei Hördurchgängen seine Skip-Kandidaten unter den Songs gefunden hat. Aber abseits dessen weiß das Ding mitzureißen, mit toller Produktion, starken Interpreten und stabilem Songwriting.

Anspieltipps:
“Mind Killer”, “Fate To Be Destroyed”, “Before That Time Can Come” und “No Hero Is Homeless”

WERTUNG:

 

 

 

Trackliste:

01. Prelude (Alchimia Confessio 1458 A.D.)
02. Maker Of Nothingness
03. What’s Become Of Us
04. Bound To You
05. Before That Time Can Come
06. Mind Killer
07. Death Dealer
08. Prayers Turned To Whispers
09. In A Different Light
10. How Long Do I Have Now
11. Fated To Be Destroyed
12. No Hero Is Homeless
13. Sympathy

Jannis

MICHAEL SCHINKEL’S ETERNAL FLAME – Gravitation

Band: Michael Schinkel’s Eternal Flame
Album: Gravitation
Spielzeit: 49:58 min
Stilrichtung: Heavy Metal/Hard Rock
Plattenfirma: Rock Of Angels Records
Veröffentlichung: 29.10.2021
Homepage: www.facebook.com/MichaelSchinkelsEternalFlame

Joah. Da führt man sich in freudiger Erwartung angesichts des fantastischen Vorgängers die neue MICHAEL SCHINKEL’S ETERNAL FLAME erstmals zu Gemüte und ist relativ entsetzt vom Sound der Platte. Nach neun musikalisch starken und klanglich schwachen Tracks merkt man dann, dass man die ganze Zeit den Lautstärkeausgleich dran hatte, ändert das, und plötzlich klingt das Ding sehr stabil, auf 80er Hard Rock fett getrimmt und bis auf den komischen Bass, der ab und an (beispielsweise bei “Rage”) eingesetzt wird, und ein paar andere kleine Aspekte absolut zufriedenstellend. Klar, “Gravitation” ist underground und auch nicht allzu teuer produziert, kann sich dafür aber über weite Teile auf jeden Fall hören lassen.
Zur Einordnung: ETERNAL FLAME gibt es bereits seit 1986, bis 1992 noch unter dem Namen FIREFOX und mit achtjähriger Unterbrechung zwischen 2004 und 2012. 2018 kam mit “Smoke On The Mountain” das erste Album seit 2002 raus, das den klassischen Hard-Rock-Sound der 80er erfolgreich in die Gegenwart zu transportieren vermochte und dabei viel mehr war, als ein “Klingt wie 80er”-Album. “Gravitation” schließt genau daran an: zehn eigenständige Tracks plus eine instrumentale Version des fünften ungarischen Tanzes von Brahms und ein Intro. Und abermals hat man es geschafft, ein Album auf den Markt zu bringen, das nicht nur einen bestimmten Sound und bestimmte Melodiestile zu reproduzieren versucht, wie es so häufig passiert, wenn eine Band mit langer Geschichte nach Jahren nochmal ans Werk geht. Nein, MSEF haben nach wie vor den Anspruch an sich, das eben auch in geil zu machen, mit Originalität im Songwriting bei gleichzeitiger klanglicher Authentizität. Mission erfüllt!
Der softere Midtempo-Hard-Rock funktioniert bestens, siehe “Hard Times For Dreamers” mit seinem Synthpad-Teppich, den dicken Drums und dem feierlichen Chorus inklusive cooler Startschwierigkeiten und passender Backing Vocals. Die Ballade ist ebenso gelungen (“No Way To Hide” mit seiner schönen Komposition), und bei “Damien” wird es düster mit Chor- und Orchestersample-Einsatz und einem ordentlichen Maß an Intensität. Was MSEF aber am liebsten machen, ist der knallende, Synth-angereicherte Hard Rock im Stil der 80er, gerne mit etwas moderneren Synthesizersounds, was die Grundstimmung von “Gravitation” erfreulich passend zwischen heute und gestern ansiedelt. Diese Songs sitzen durch die Bank auf den Punkt. “Strange Game Called Love”, “Higher Fire”, “I’m Gonna Miss You Tonight”, “Stay In The Middle Of The Night” – all diese Songs schaffen es, ein absolutes Retro-Feeling zu erzeugen, dabei aber auch musikalisch zu unterhalten.
Doch, “Gravitation” erfüllt alle Erwartungen, die man nach dem Vorgänger haben könnte – und das sind tatsächlich ziemlich viele!

Fazit:
Bei anderen Bands ist die Luft nach so langer Zeit raus. Doch bei Michael Schinkel ist die Luft noch so sehr drin, dass sie die ETERNAL FLAME erfolgreich am Leben zu erhalten vermag. Ganz gleich, ob man nun in den 80ern musikalisch sozialisiert wurde oder einfach den Sound mag: “Gravitation” ist ein absolut entertainendes Werk geworden, das die Verbindung von Tradition und Moderne bestens vollzieht!

Anspieltipps:
“Damien”, “Higher Fire” und “I’m Gonna Miss You Tonight”

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Awakening
02. Rage
03. Hard Times For Dreamers
04. Love Returns
05. Damien
06. No Way To Hide
07. I’m Gonna Miss You Tonight
08. Strange Game Called Love
09. Stay In The Middle Of The Night
10. Higher Fire
11. Fallin
12. Hungarian Dance #5

Jannis