01. Brainwash Game
02. F.A.F.O.
03. Dead To Rights
04. Deep Cover Shakedown
05. Feet To The Fire
06. The Show
07. Heaven Knows (Slip Away)
08. No Memory
09. Wasted Time
10. My Wrath
Spielzeit: 47:18 min. – Genre: Heavy Metal, Power Metal, Thrash Metal – Label: Rat Pak Records – VÖ: 10.04.2026 – Page: www.metalchurchofficial.com
Die lange Geschichte von METAL CHURCH ist gespickt mit tragischen Rückschlägen und vielen Besetzungswechseln aber auch mit erstklassigen Heavy Metal Alben, speziell im ersten Abschnitt ihrer Karriere zwischen 1984 und 1991. Diese vier Werke dürfen getrost zur Speerspitze des amerikanischen Heavy Metal gezählt werden, auch wenn viele Kollegen kommerziell weitaus erfolgreicher waren.
Riffmeister Kurdt Vanderhoof hat für das neue Album „Dead To Rights“ abermals einige neue Leute um sich geschart. Einzig Rick Van Zandt taucht als bekanntes Gesicht im aktuellen Line-Up auf. David Ellefson (Ex-MEGADETH) konnte für die Viersaitige gewonnen werden und auch Ken Mary am Schlagzeug dürfte den Meisten ein Begriff sein. Ebenfalls neu am Mikro ist Brian Allen, der u.a. schon bei VICIOUS RUMORS seine Stimmbänder vibrieren ließ. So wird METAL CHURCH fast schon zu einer All-Star Band.
„Es hat sich einfach so ergeben“ hat Vanderhoof vor Kurzem zu Protokoll gegeben. „Nach dem letzten Album „Congregation Of Annihilation“ und der dazugehörigen Tournee hat es einfach keinen Spaß mehr gemacht.“ So sei die Band wieder eingeschlafen. Dass es bereits jetzt mit „Dead To Rights“ einen weiteren Neuanfang gibt und das Feuer wieder lodert dürfte wohl viele freuen.
Das letzte Werk war hart, kompromisslos, düster und schnell. Das Düstere hat sich weitestgehend verzogen, obwohl die Welt wohl kein bisschen besser geworden ist. Hart und schnell steigen die Amis mit „Brainwash Game“ ein. Der Titel lässt nicht viel Raum für Spekulationen – das Thema dürfte eindeutig sein. Auch „F.A.F.O.“ kommt schnell und aggressiv aus den Boxen. „Fuck Around And You´ll Find Out“ – so wollen wir METAL CHURCH hören! Geiler Song und eine wirklich respektable Lead-Single! Der Titeltrack kommt äußerst rifflastig daher und erinnert abermals an die großen Hits der Band. „The Show“ ist eine weitere Abrissbirne
Neben den Songs sollte auch noch der Sound der Platte zur Sprache kommen: In manchen Momenten fühlt man sich vom Songwriting in die glorreichen Zeiten zurückversetzt – der Sound indes ist fest in der Gegenwart verankert. Top produziert lässt „Dead To Rights“ keinerlei Wünsche offen.
METAL CHURCH schlagen ein weiteres Kapitel ihrer langen Karriere auf, auch wenn das wohl die wenigsten so schnell erwartet hätten. „Dead To Rights“ ist ein typisches Album der Band, für das sich das einzig verbliebene Originalmitglied auch als Songwriter für alle Songs verantwortlich zeigt. Kurdt Vanderhoof ist einfach eine Riffmaschine, die sich zwar auch bei anderen Bands in anderen Stilrichtungen austobt (z.B. HALL AFLAME). Wie METAL CHURCH zu klingen haben, weiß allerdings nur er allein. Auch textlich bleibt Vanderhoof gewohnt unbequem. Und mit Brian Allen am Mikro klingt das weitaus klassischer als in den letzten Jahren.
Stefan















