Trackliste:
01. Prelude
02. Unite
03. Tonight We Ride
04. Echoes From The Past
05. Darkness In Us All
06. Awakening
07. Call Of The Wild
08. Edge Of The Universe
09. Time Flies
10. Zeal
11. A Wayfarers Toast
12. After The Final War
Spielzeit: 53:30 min – Genre: Melodic Metal – Label: Escape Music – VÖ: 25.09.2026 – Page: www.invinciaband.com
Das aus den skandinavischen Ländern bereits seit Jahrzehnten hervorragende Hardrock und Metal Bands bzw deren Longplayer kommen, ist ja nicht wirklich etwas Neues. So ist es kein Wunder, dass die aus Finnland stammende Band INVINCIA jetzt mit Ihrem ersten Longplayer ums Eck kommen.
In der Pressemitteilung werden als Einflüsse SAVATAGE, QUEENSRYCHE, JUDAS PRIEST oder HELLOWEEN genannt, aber beim Hören wird Gott sei Dank schnell klar das die Band nicht nur Kopieren will, sondern genug eigenes Potenzial und Ideen hat und das ganze zu einem neuen wohlschmeckenden Cocktail vermengt.
Das leicht düstere Intro „Prelude“ eröffnet den Metal Reigen amtlich und mit Wucht. Danach startet der eigentliche Opener „Unite“ gleich mal mit einer klasse Melodie und treibenden Riffs. Ein wirklich guter Start in das Album. Mit einem Klassik Einschlag geht „Tonight We Ride“ los, bevor mit Double Bass Gewitter richtig aufs Gaspedal getreten wird. Das was Schlagzeuger Mikael Ahlholm, Bassist Oskar Pakalen und die beiden Gitarristen Joel Karlsson und Alexander Södergard hier abfeuern ist ein echtes Metal Feuerwerk und erklärt warum die obengenannten Bands als Einflüsse gelten. Über allem steht aber Sänger Kenneth Nylund, der seine Stimme immer passend zum Song einsetzt und das Gesamtbild abrundet,
Beim melodisch getragenen Titelsong „Echoes From The Past“ ist das hervorragend zu hören. Theatralische Opulenz und Bombast vom aller feinsten soweit das Ohr reicht. Definitiv eins der Highlights auf diesem Silberling. Das folgende „Darkness In Us All“ ist ein düsterer Head Banger der mit Melodie und Druck ordentlich Eindruck hinter lässt. Nach dem kurzen instrumentalen Zwischenspiel „Awakening“ folgt mit „Call Of The Wild“ ein Song der knackig und direkt ins Ohr geht.
Mein persönliches Highlight ist das leicht schleppende und mit Prog Einschlag daher kommende „Edge Of The Universe“. Unfassbar, was hier auf diesem Debütalbum bereits an Qualität abgeliefert wird. „Time Flies“ ist dann Melodic Metal, wie man ihn von Bands aus dem hohen Norden kennt und liebt. „Zeal“ und „A Wayfarers Toast“ setzen diese Linie konsequent fort. Das abschließende „After The Final War“ ist nochmal Power Pur und mit fast sieben Minuten der längste Track der Scheibe.
Als Fazit bleibt nur zu sagen das mit INVINCIA die nächste starke Band aus Finnland am Start ist. Alle Heavy Metal und Power Metal Fans sollten hier unbedingt zuschlagen.
Heiko Füchsel














