METAL CHURCH – Dead To Rights

Trackliste:

01. Brainwash Game
02. F.A.F.O.
03. Dead To Rights
04. Deep Cover Shakedown
05. Feet To The Fire
06. The Show
07. Heaven Knows (Slip Away)
08. No Memory
09. Wasted Time
10. My Wrath

 

Spielzeit: 47:18 min. – Genre: Heavy Metal, Power Metal, Thrash Metal – Label: Rat Pak Records – VÖ: 10.04.2026 – Page: www.metalchurchofficial.com

 

Die lange Geschichte von METAL CHURCH ist gespickt mit tragischen Rückschlägen und vielen Besetzungswechseln aber auch mit erstklassigen Heavy Metal Alben, speziell im ersten Abschnitt ihrer Karriere zwischen 1984 und 1991. Diese vier Werke dürfen getrost zur Speerspitze des amerikanischen Heavy Metal gezählt werden, auch wenn viele Kollegen kommerziell weitaus erfolgreicher waren.

Riffmeister Kurdt Vanderhoof hat für das neue Album „Dead To Rights“ abermals einige neue Leute um sich geschart. Einzig Rick Van Zandt taucht als bekanntes Gesicht im aktuellen Line-Up auf. David Ellefson (Ex-MEGADETH) konnte für die Viersaitige gewonnen werden und auch Ken Mary am Schlagzeug dürfte den Meisten ein Begriff sein. Ebenfalls neu am Mikro ist Brian Allen, der u.a. schon bei VICIOUS RUMORS seine Stimmbänder vibrieren ließ. So wird METAL CHURCH fast schon zu einer All-Star Band.

„Es hat sich einfach so ergeben“ hat Vanderhoof vor Kurzem zu Protokoll gegeben. „Nach dem letzten Album „Congregation Of Annihilation“ und der dazugehörigen Tournee hat es einfach keinen Spaß mehr gemacht.“ So sei die Band wieder eingeschlafen. Dass es bereits jetzt mit „Dead To Rights“ einen weiteren Neuanfang gibt und das Feuer wieder lodert dürfte wohl viele freuen.

Das letzte Werk war hart, kompromisslos, düster und schnell. Das Düstere hat sich weitestgehend verzogen, obwohl die Welt wohl kein bisschen besser geworden ist. Hart und schnell steigen die Amis mit „Brainwash Game“ ein. Der Titel lässt nicht viel Raum für Spekulationen – das Thema dürfte eindeutig sein. Auch „F.A.F.O.“ kommt schnell und aggressiv aus den Boxen. „Fuck Around And You´ll Find Out“ – so wollen wir METAL CHURCH hören! Geiler Song und eine wirklich respektable Lead-Single! Der Titeltrack kommt äußerst rifflastig daher und erinnert abermals an die großen Hits der Band. „The Show“ ist eine weitere Abrissbirne

Neben den Songs sollte auch noch der Sound der Platte zur Sprache kommen: In manchen Momenten fühlt man sich vom Songwriting in die glorreichen Zeiten zurückversetzt – der Sound indes ist fest in der Gegenwart verankert. Top produziert lässt „Dead To Rights“ keinerlei Wünsche offen.

METAL CHURCH schlagen ein weiteres Kapitel ihrer langen Karriere auf, auch wenn das wohl die wenigsten so schnell erwartet hätten. „Dead To Rights“ ist ein typisches Album der Band, für das sich das einzig verbliebene Originalmitglied auch als Songwriter für alle Songs verantwortlich zeigt. Kurdt Vanderhoof ist einfach eine Riffmaschine, die sich zwar auch bei anderen Bands in anderen Stilrichtungen austobt (z.B. HALL AFLAME). Wie METAL CHURCH zu klingen haben, weiß allerdings nur er allein. Auch textlich bleibt Vanderhoof gewohnt unbequem. Und mit Brian Allen am Mikro klingt das weitaus klassischer als in den letzten Jahren.

Stefan

SONS OF ETERNITY – Human Beast

Trackliste:

01. Sons of Eternity
02. Forever
03. Resistance
04. When Fantasy Dies
05. Human Beast
06. The Line
07. Fight
08. Tearing Down the Walls
09. Abyss of Life

 

 

Spielzeit: 42:59 min – Genre: Heavy Metal – Label: Massacre Records – VÖ: 27.03.2026 – Page: www.facebook.com/SonsOfEternityBand

 

3 Jahre nach ihrem Debütalbum „End of Silence“ kehren die deutschen Metaller von SONS OF ETERNITY wieder zurück auf die Metalbildfläche. Mit im Gepäck haben sie ihr neues, zweites Album „Human Beast“. Produziert von der Band selbst soll das Album eine Weiterentwicklung des Debüts sein. Alles soll heavier, dynamischer und reifer klingen. Dabei aber den Fokus auf starke Hooklines und treibende Riffs nicht verlieren.
Schauen wir mal, ob das der Fall ist. Personell hat sich nichts verändert im Vergleich zum letzten Album und auch das Label ist mit Massacre Records gleichgeblieben.

Ab geht die wilde Fahrt also mit dem Albumopener und Bandtrack „Sons of Eternity“. Ein kraftvoller Midtempotrack erwartet uns hier der einen einprägsamen Chorus aufweist. Toller Groove und Atmosphäre die die Nummer hier verbreitet.
Das anschließende „Forever“ ist dann um einiges zackiger unterwegs und punktet auch direkt recht ordentlich. Hier ist auch wieder der Chorus schön eingängig und weiß sofort zu überzeugen.
Die nächsten Glanzpunkte sind mit der im Mittelteil befindlichen Powerballade „When Fantasy Dies“ sowie dem Titeltrack „Human Beast“ schnell ausgemacht. Das sich davor befindliche „Resistance“ ist eher guter Durchschnitt.
Das letzte Drittel wird dann sehr schön vom abwechslungsreichen „The Line“ eingeleitet. Auch hier wird schnell klar, einprägsame Hooks können die Jungs absolut schreiben, tolle Nummer!
„Fight“ ist dann eher wieder guter Standardmetal und leider können auch die beiden letzten Songs „Tearing Down the Walls“ sowie „Abyss of Life“ nicht an die bisherigen Highlights anknüpfen, wobei letztere Nummer noch den besten Eindruck hinterlässt.

Also die Vorabansagen mit Fokus auf Hooklines und treibende Riffs können wir auf jeden Fall schon mal bestätigen. Das neue Album hat auf jeden Fall einige Hits im Gepäck die genau diese Kriterien erfüllen.
Von daher hat die Band hier auf jeden Fall viel richtig gemacht!
Aber leider gibt es hier auch den ein oder anderen Standardmetaltrack zu verzeichnen die in der Summe hier die Punkte etwas runter-drücken. So dürfte es schwierig werden in der aktuellen Veröffentlichungslandschaft bleibend aufzufallen. Ein bisschen geht den Jungs hier also die Puste aus über die gesamte Plattenlänge.
Aber das ist vielleicht auch ein bisschen meckern auf hohem Niveau denn ganz so schlecht wie es jetzt vielleicht klingt ist das neue SONS OF ETERNITY Werk nicht, eine starke Leistung bleibt es schlussendlich auf jeden Fall!

Julian

 

 

POWER PALADIN – Beyond The Reach Of Enchantment

Trackliste:

01. Sword Vigor
02. Glade Lords Of Athel Loren
03. The Royal Road
04. The Arcane Tower
05. Aegis Of Eternity
06. Camelot Rock City
07. Keeper Of The Crimson Dungeon
08. Valediction

 

 

Spielzeit: 48:25 min – Genre: Power Metal – Label: ROAR – VÖ: 27.03.2026 – Page: www.facebook.com/powerpaladinice

 

Power Meddl Leude. Es gibt immer so Bands, die klingen auf ihrem zweiten Album wie andere auf ihrem fünften nicht, und eine dieser Bands ist POWER PALADIN. Die Isländer liefern nach ihrem Debüt „With The Magic Of Windfyre Steel“ nun dessen Nachfolger „Beyond The Reach Of Enchantment“, mit dem klassischen Format mit kaum Songs unter vier und einem von fast zehn Minuten Länge am Ende. Süßes handgemachtes Artwork, und so muss das auch, schließlich huldigen die Isländer auf der Platte dem klassischen Power Metal der Marke HELLOWEEN, und da soll ja alles schon einigermaßen ungelutscht wirken.
Tut es auch ansonsten. Die Produktion ist fett, klar und nicht drüber und es gibt sogar einen Keyboarder, der einfach nur für Keyboards zuständig ist. Schön, oder?
Auch handwerklich gibt es an „BTROE“ nichts zu mäkeln. Insbesondere die Gitarrenarbeit ist sehr stark, mit gutem Gespür für stabile Hintergrund-Riffs. Sänger Atli macht ebenfalls einen Top-Job, enttäuscht auch bei (wirklich ganz seltenen) Growls nicht und kommt beeindruckend hoch. An der Stelle auch nochmal ein Haken hinter den Punkt „Gute Backing Vocals“. Manko: An einigen Stellen, insbesondere beim Opener und bei „The Royal Road“ kann mir niemand erzählen, dass die Stimme nicht hörbar nachpoliert wurde. Wir wollen ehrlich zu uns sein, ein bisschen Autotune ist beim Großteil aller aktuellen Bands mit melodischen Vocals am Start, aber es sollte eben nicht erkennbar sein, und das ist es bei dem Album leider an (wenigen) Stellen.
Musikalisch ist „Beyond The Reach Of Enchantment“ wie erwähnt klassischer Power Metal. Sachen wie Cembalo, Synthesizer und Orchester sind nur sporadisch eingesetzt. Wenn sie nicht gebraucht werden, sind sie halt nicht da. Das ist förderlich für den Stil von POWER PALADIN, der doch immer wieder an Heavy Metal kratzt und immer wieder mal das gewisse Mehr an Härte mitbringt. Dementsprechend gibt es auch keine Ballade, nur den ein oder anderen ruhigen Mittelteil oder Songbeginn. Uptempo oder zumindest treibendes Midtempo ist POWER PALADINs Way to go. Und den können sie auch.
Melodietechnisch ist die Kiste power-metallisch oft gut gelaunt, aber nicht so offensiv, wie man es von anderen Vertretern des Genres kennt. Ein wenig dramatisch, feierlich oder „böser“ darf es aber auch immer wieder mal werden. Manchmal landet man dabei kleine Hits, manchmal bleibt es bei guter Power-Metal-Komposition, aber darunter macht es die Truppe nie.
Ach ja, und das Ende vom Chorus von „Glade Lords Of Athel Loren“ klingt in etwas wie das von „My Heart Will Go On“.

Fazit:
„Beyond The Reach Of Enchantment“ ist klassischer Power Metal nach allen Regeln der Kunst. Falsch machen POWER PALADIN damit praktisch gar nichts und auch in den schwächeren Songs ist das Ding im mindesten immer noch echt gut gemacht!

Anspieltipps:
„The Royal Road“, „Camelot Rock City“ und „The Arcane Tower“

Jannis

LORD FRANCIS SOTO – Battle Royale

Trackliste:

01. Take me into the Flames
02. While the Night still knows my Name
03. My Soul is Black
04. One Night in Tokyo
05. Far and Away
06. The Devil is a Banger
07. Thunderroard
08. Life is a Bitch
09. Heart of the Storm
10. Pain of Missing
11. Soulbreaker
12. Battle Royale

Spielzeit: 49:00 min – Genre: Heavy Rock/Metal – Label: Escape Music – VÖ: 20.03.2026 – Page: www.facebook.com/francissoto70

 

Den deutschen Sänger LORD FRANCIS SOTO kennt man als Frontman von so Bands wie IVORY TOWER, SUBWAY, CRIME, WICKED SENSATION oder INFINITY`S CALL. Gestartet hat er seine Karriere in den frühen 90igern. Immer bewegte sich irgendwie in der Schnittmenge zwischen Hard/Heavy Rock und Metal. Und all diese musikalischen Einflüsse und Erfahrungen packt der gute Francis nun zusammen und veröffentlicht über das renomierte Label Escape Music sein erstes Soloalbum welches den Titel „Battle Royale“ trägt.
Darauf kann man also so einiges musikalisch erwarten, mit Timothy Reid, Axel Thorn, Nico Raines und Martin Gauker hat er die perfekte Band hinter sich, um dies alles umzusetzen. Ich hätte ja nicht gedacht das bei der langen musikalischen Karriere dies wirklich sein Solodebüt ist, aber ja tatsächlich ist es so!

Gestartet wird das Album mit dem Opener „Take me into the Flames“. Mit ordentlich Druck geht die Nummer ins Rennen. Francis Stimme ist perfekt für diese Art Mucke geeignet, das muss man direkt festhalten. Ein satter Heavy Rocker, der sich hier gnadenlos den Weg aus den Boxen bahnt und direkt in den Gehörgängen bleibt. So muss das direkt zu Beginn sein!
„While the Night still knows my Name” ist dann nicht ganz so druckvoll wie der Vorgänger, ist aber schön melodisch und bleibt daher auch direkt haften.
Wieder mehr in Richtung des Openers geht dann die anschließende Videosingle „My Soul is Black“. Ein geiler Ohrwurm der sich dermaßen penetrant in die Gehirnwindungen brennt. Eines der absoluten Highlights der Scheibe und davon warten noch einige auf uns, versprochen!
Zum Beispiel das anschließende „One Night in Tokyo“ ein Groovemonster mit Ohrwurmchorus der absolute WHITESNAKE Einflüsse aufweist und auch richtig gut aus den Boxen kommt.
Auch der Mittelteil ist mit „Far and Away“, dem rockigen „The Devil is a Banger“ oder das mit geilen Bassläufen ausgestattete „Thunderroad“ bestens ausgestattet. Keine Spur von weichgewaschener Mucke, hier regiert die Axt und die Melodic zu jeder Zeit!
Das flotte, etwas rockigere „Heart of the Storm” läutet dann das letzte Drittel der Scheibe ein wo wir mit der Powerballade „Soulbreaker“ sowie dem abschließenden Titeltrack „Battle Royale“ nochmal zwei echte Glanzpunkte des Albums zu verzeichnen haben.

Wow, also mit seinem Solodebütalbum setzt der gute Francis Soto aber mal ein ordentliches Ausrufezeichen im Heavy Rock Sektor!
Geile Songs, einige Hits und eine mehr als amtliche Produktion, alles Punkte die hier einfach eine geile Mischung ausmachen.
Dazu noch der passende, sehr variable Gesang von Francis selbst und fertig ist ein Debüt, was auf jeden Fall in einigen Jahreshitlisten Platz finden sollte!
Schön kompakt kommt das Ganze auch noch daher und aufgrund der Ausgewogenheit bleibt mir auch nichts anderes übrig als punktetechnisch direkt in unseren Topbereich zu gehen.
Klasse Debüt, Gratulation an die Band und klare Kaufempfehlung für die angesprochene Zielgruppe!

Julian

 

 

 

LIONS SHARE – Pentagram

Trackliste:

01. Pentagram
02. We Are what we are
03. We will Rock
04. The Lion`s Trial
05. Baptized in Blood
06. Live Forever
07. Chain Child
08. Another Desire
09. Run for your Life

 

 

Spielzeit: 42:18 min – Genre: Heavy Metal – Label: Metalville – VÖ: 27.03.2026 – Page: www.facebook.com/lionsshareband

 

LIONS SHARE die Band von Gründer Lars Chris und Sänger Nils Patrik Johansson (ASTRAL DOORS), der seit 2017 dabei ist, wurde 1987 in Schweden gegründet. Im weiteren Karriereverlauf brachte man es auf 6 Alben, viele Touren, aber seit 17 Jahren war absolute Funkstille, was neue Alben anging. Ein paar Festivalauftritte und Singles, mehr gab es nicht von dort zu vermelden! Bis im letzten Jahr sich die Zeichen verdichteten das es endlich wieder neuen Stoff gibt! Und das liegt uns nun in Form vom neuen Album „Inferno“ vor. Passenderweise erscheint der Diskus beim renommierten Metalville Label und Lars und Nils Patrik haben mit Andy Loos, Kay Backlund, Anuviel sowie Nils Patrick Sohn Fredrik Johannsson eine illustre Truppe um sich geschart.
Nach den vielen Jahren des Songwritings kann man wohl einiges von der Truppe erwarten und standesgemäß wird man uns hier Heavy Metal in Rheinkultur vor den Latz ballern!

Den Anfang macht die Videosingle „Pentagram“. Die Nummer geht direkt so richtig nach vorne und ballert einfach nur aus den Boxen! Sänger Nils Patrick keift wie eh und je und gibt mit seinem rauen Organ noch den richtigen Kick damit die Nummer alles im Raum zerlegt. Ein bockstarker Start!
Erdig und mit einem Mörder Groove ist dann „We Are what we are“ ausgestattet. Also wer hier nicht mit den Fäusten und Füßen so richtig mit geht dem ist irgendwie nicht mehr zu helfen, sorry. Eine geile Nummer die einfach nur Laune macht.
Bei „We will Rock“ geht es dann wieder um einiges schneller zur Sache. Hier fliegen einen die Riffs nur so um die Ohren und der arme Schlagzeuger muss seine Tentakelarme rausholen. Vollspeed, messerscharfe Riffs und ein mitsingbarer Chorus das sind die Glanzpunkte die sich ähnlich wie seine Vorgänger metertief in die Gehörgänge gräbt!
„The Lion`s Trial“ ist mit über 5 Minuten einer der längsten Tracks auf dem Album und hier geht es eher episch zur Sache. Eine tolle Nummer, die aus dem bisher gewohnten schön ausbricht und so das Ganze recht interessant hält. Geht so ein bisschen in Richtung ASTRAL DOORS das Ganze, der Stammband von Sänger Nils Patrick.
Aber schon mit dem folgenden „Baptized in Blood“ wird die Geschwindigkeitsschraube wieder hochgedreht und es ertönt eher erstklassiger klassischer Heavy/Power Metal der skandinavischen Sorte.
Und auch beim anschließenden „Live Forever“, dem Speedkracher „Chain Child“, was ein Chorus, sowie dem kraftvollen „Another Desire“ gibt man sich wenig Blöße und greift qualitativ musikalisch ins oberste Regal!
Mit dem etwas ruhigeren, epischen und überlangen „Run for your Life“ gibt es den absoluten passenden Schlusspunkt unter ein bockstarkes Comebackalbum der Jungs von LIONS SHARE!

Wow! Also das die „alten“ Recken von LIONS SHARE nach so einer langen Pause mit so einem Kracheralbum zurück kommen hätte ich ja nicht gedacht!
Frisch und völlig losgelöst ballert uns die Band hier Hit um Hit um die Ohren und von daher bin ich mächtig froh, dass man wieder zurück ist und empfehle jedem Metalhead diesen erstklassigen Diskus, der einfach nur mächtig Laune macht!
Klare Kaufempfehlung und für mich klar ein Kandidat für die Hitliste dieses Jahres, ohne Wenn und Aber!

Julian

 

 

 

LIGHTNING STRIKES – The King is victorious

Trackliste:

01. Fear of Unknown
02. Voices in my Head
03. Clash of Battalions
04. The King is Victorious
05. Aim and Shoot
06. Lucid Dreams
07. New Beginning
08. Masquerade Suite (Instrumental

 

 

Spielzeit: 41:56 min – Genre: Heavy Metal – Label: Rubikon – VÖ: 18.02.2026 – Page: www.facebook.com/lightningstrikesrocks

 

2016 kam mir eine Band mit ihrer neuen CD auf den Tisch, die super klang, recht ordentlich tönte, schon lange existierten und dann wieder verschwanden. Die Rede ist von der US Band LIGHTNING STRIKES, die 1985 durch Schlagzeuger Karpis Maksudian gegründet nur eine Single veröffentlichten und dann für 30 Jahre in der Versenkungen verschwanden um 2016 mit ihren selbstbetitelten Album wieder zurück zu kehren. Danach wurde es wieder ruhig um die Band und jetzt urplötzlich erscheint das zweite Album „The King is victorious“. Wahnsinn, da scheint man das ganze Bandprojekt nur als Hobby zu betreiben. Aber auch das ist ja nicht verwerflich, wer es kann!
Auf jeden Fall hat der gute Karpis neue Bandmitglieder um sich gescharrt nämlich US Basser Barry Sparks, der schon bei MSG oder YNGWIE MALMSTEEN in die Saiten griff, den japanischen Gitarristen Norifumi Shima sowie den argentinischen Sänger Mariano Gardella, dieser ersetzt Tony Martin. Vom letzten Album übrig geblieben ist Keyboarder Derek Sherinian (SONS OF APOLLO).
Beim Titelstück, Video unten, sind noch viele Gastgitarristen am Werke sowie das Moskauer Symphony Orchester. Hier wurden also keine Kosten und Mühe gescheut!

Was bekommen wir nun auf dem neuen Album geboten? Klassischer Heavy Metal der auch immer mal wieder in die US Ecke abdriftet.
Als Opener erklingt die erste Videosingle „Fear of Unknown“. Nach einer kurzen Cinematic Einleitung geht die knapp 7-minütige Nummer mit einem satten Groove zu Werke. Der neue Sänger Mariano setzt direkt eine erste Duftmarke und überzeugt sofort! Eine absolute Perle das kann man direkt sagen und ich bin gespannt, was der Junge noch so draufhat und ob wir ihn bald in anderen Bands noch hören werden, bislang ja ein sehr unbeschriebenes Blatt!
Der Song ist auch schon mal ein erster Fingerzeig was uns hier erwartet und ist für einen Opener gut gewählt, geht direkt gut in die Gehörgänge das Teil. Auch wenn es am Ende vielleicht etwas instrumental ausufernd wird.
Das folgende „Voices in my Head” ist dann eher ein straighter Rocker, der nichts von der epischen Eleganz des Openers hat. Geht auf jeden Fall gut nach vorne der Track!
„Clash of Battalions“ groovt dann wieder recht episch aus den Boxen, hat aber nicht ganz die Klasse des tollen Openers.
Und dann kommt der Titeltrack „The King is Victorious“ mit über 9 Minuten Spielzeit bei denen aus der Epic Ecke aber mal alles herausgeholt wird. Hier kommt dann auch ziemlich eindrucksvoll das Moskauer Symphony Orchester zum Einsatz.
Eine geile Nummer, mit der das Bandprojekt auf jeden Fall einen Alltime Klassiker abgeliefert hat. Zwar wird es zum Schluss instrumental auch wieder sehr ausufernd, was etwas künstlich die Spielzeit verlängert, aber das muss auch etwas bei der epischen Machart sein!
Danach gibt es dann, etwas zum Durchschnaufen, das erdige „Aim and Shoot“ welches aber eher guter Standardmetal ist.
„Lucid Dreams“ ist dann wieder ein kleines Highlight und irgendwie gefällt mir die Truppe einfach am besten, wenn sie, so wie hier auch, eher etwas epischer unterwegs ist.
Der letzte richtige Track „New Beginning“ ist dann auch wieder eher guter Standard und mit dem Instrumental „Masquerade Suite“ geht ein Album zu Ende was ein paar echte Highlights zu bieten hat, wo man aber das Gefühl hat da wäre noch mehr möglich gewesen!

Anschließend an meinen letzten Satz muss man hier noch festhalten das es instrumental und vor allem auch gesanglich hier wenig zu meckern gibt! Die Songhighlights zeigen was hier möglich ist, aber es gibt leider insgesamt zu viel Standard auf dem Album und manchmal ist man auch instrumental zu ausladend unterwegs und verliert etwas den Fokus.
Im Vergleich zum Vorgängeralbum ist man hier auf jeden Fall wesentlich epischer unterwegs.
Somit bleibt unter dem Strich eine gerade noch starke Benotung übrig, aber das auch nur aufgrund der sehr überzeugenden Highlight Tracks!

Julian

 

 

 

TRIUMPHER – „Piercing The Heart Of The World“

Trackliste:

01. Black Blood
02. Destroyer
03. The Mountain Throne
04. Ithaca (Return Of The Eternal King)
05. Vaults Of Immortals
06. The Flaming Sword
07. Erinyes
08. Naus Apidalia

 

 

Spielzeit: 44:44 min – Genre: Epic Metal – Label: No Remorse Records – VÖ: 06.03.2026 – Page: www.facebook.com/Triumpher.official

 

Manchmal kommt es einem so vor, als müsste man als Epic-Metal-Band in der heutigen Zeit eine möglichst holzige drucklose Produktion vorweisen, einen dünnen Gesamtsound und einen Sänger, der 20% der Zeit leicht neben dem Ton liegt, von dem Nicht-Kenner sagen würden, dass er den hätte treffen müssen. Schwer zugänglich, ansonsten untrue.
Aber es gibt auch Bands wie TRIUMPHER. Griechen, 2020 gegründet von Mars Triumph (heißt nicht wirklich so, bin etwas enttäuscht) und dann seit 2023 direkt mal zwei Alben rausgebracht – drei, wenn man „Piercing The Heart Of The World“ hinzurechnet.
Und was soll ich sagen, so geht es doch auch. „Piercing The Heart Of The World“ klingt sehr gut. Nicht modern überproduziert sondern einfach organisch gut. Und die Musik an sich tut der Qualität keinen Abbruch. Der Opener „Black Blood“ rollt erbarmungslos rein, mit stabiler Härte und Uptempo, aber auch mit Orchester, Chor, und einer fetten Glocke. Und wow, auch Orchester und Chor klingen sehr gut gemacht für eine Band und ein Album dieser Größe. Im Vergleich zu sonstigem Epic Metal ist „Black Blood“ ziemlich „eingängig“, lässt sich seinen Blastbeat-Part und hohe Screams aber nicht nehmen. Heftiger Einstieg.
Und heftig geht es mit „Destroyer“ und „The Mountain Throne“ weiter, denn hier wird erst klar, dass TRIUMPHER auch in oldschooligen Symphonic-Black-, Speed- und Thrash-Metal-Wassern fischen. Das ginge nicht mit jedem Sänger, aber Mars hat eine Stimme, um die sich 90% der Bands da draußen prügeln würden. Screams und Growls gehen ebenso wie kreischiger Klargesang, Epic-Metal-Vocals mit schönem Vibrato und beruhigender Bariton, und alles sitzt wie Arsch auf Eimer. Der Gesangsstil auf „Piercing The Heart Of The World“ ist theatralisch wie sonst was, und ein klares Highlight auf der Platte.
Neben alldem gehen auf TRIUMPHERs Drittwerk aber auch ruhigere Töne – „Ithaca (Return Of The Eternal King)“ braucht über drei Minuten, bis die Band überhaupt das Studio betritt und „Vaults Of Immortals“ wird als kleiner dramatisch-zurückgefahrener Zweiminüter noch hinterhergeschoben.
„The Flaming Sword“ ist ein musikalisch kreativerer MANOWAR-Song, bei „Erinyes“ wird es nochmal thrash/speed-metalliger, und „ Naus Apidalia“ ist ein korrekter Neun-Minüter, den man aber um drei Minuten hätte kürzen können.

Fazit:
„Piercing The Heart Of The World“ ist stark gemacht und auch für Nicht-Genre-Puristen durchweg sehr unterhaltsam. Kleine Einflüsse verschiedener Untergenres liefern ein angenehmes Maß an Unvorhersehbarkeit, ohne dass das Album deswegen in sich nicht organisch wirken würde. Klare Reinhörempfehlung!

Anspieltipps:
„Black Blood“, „The Mountain Throne“ und „Erinyes“

Jannis

ROZARIO – Northern Crusaders

Trackliste:

01. Fire And Ice
02. We Are One
03. Down Low
04. Free Forever
05. Crusader
06. Coming Home
07. Die Like Warriors
08. Until The Gods Are Calling
09. Sleepless
10. The Warning
11. Haunted By The Past
12. Betrayed

Spielzeit: 50:48 min – Genre: Heavy Metal – Label: Pride & Joy Music – VÖ: 20.02.2026 – Page: www.facebook.com/rozarioband

 

Irgendwie habe ich vergessen, ROZARIO 2023 in meinem Jahrespoll zu den Newcomern des Jahres zu zählen. Dabei sind die Norweger eigentlich genau das. 2023 haben sie mit „To The Gods We Swear“ einen massiven Brecher als Debütalbum vorgelegt, ohne dass einzelne Mitglieder (zumindest nach kurzer Recherche in den Metal Archives) vorher groß mit anderen Bands rumgekommen wären.
Berechtigt wäre es gewesen, aber ist ja noch nichts verloren. Mit zwei Alben zählt man ja immer noch als Newcomer und Album Nr. 2 von ROZARIO mit dem kompromisslosen Namen „Northern Crusaders“ ist jetzt am Start und ist ein vollkommenes Brett.
Der größte Kritikpunkt an der Platte ist der Sound, dem ein paar mehr Mitten nicht geschadet hätten. Aber auch der Punkt ist nicht dramatisch, klingt auf jeden Fall stabil und man gewöhnt sich doch schnell dran.
Musikalisch: Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, ROZARIO sind ganz heiße Ware im true eingefärbten Heavy Metal der Gegenwart. „True“ bedeutet an dieser Stelle, es geht um Sachen wie Gods und auch Warriors; die peinlichen Auswüchse, die mit dem Label gerne mal einhergehen, spart man sich aber. „Northern Crusaders“ ist auf so gesunde Weise „true“, dass man es in Gänze ernst nehmen kann (ja okay, beim Intro von „Die Like Warriors“ ist mir vielleicht ein Sackhaar aus dem Ohr gewachsen).
Aber Spaß haben kann man damit auch. Über seine zwölf kurzweiligen Tracks (keiner über fünf Minuten) toben sich ROZARIO innerhalb der Genregrenzen so richtig aus. In den Strophen steckt Liebe, die Refrains haben Wiedererkennungswert, die Atmosphäre der einzelnen Songs ist meist klar abgrenzbar, ohne dass die Songs zusammen als Album nicht funktionieren würden. Detailreichtum ist vorhanden, wirklich oft ist das kleine Maß an zusätzlichen Gedanken, die in die Komposition und Arrangements geflossen sind, ganz offensichtlich und schraubt den Entertainment-Faktor von „Northern Crusaders“ weiter nach oben.
Dazu gibt es oft sehr gute Melodien, die allesamt ins Genre passen, häufig aber klar abseits der 08/15-Melodien liegen.
Ich könnte hier jetzt noch weiter positive Punkte aufzählen, aber genauso gut kann ich kurz und knapp sagen:

Fazit:
ROZARIO ist ganz frischer und viel zu sehr unter dem Radar laufender erstklassiger Heavy Metal und „Northern Crusaders“ stellt so einige neue Releases der Größen in der Szene locker in den Schatten. Die Band ist ein klarer Geheimtipp, hoffentlich nicht mehr lange.

Anspieltipps:
„We Are One“, „Crusader“, „Die Like Warriors“ und „Betrayed“

Jannis

GREYHAWK – Warriors Of Greyhawk

Trackliste:

01. Ascension
02. Land Of Ashes
03. Take A Stand
04. Endless Race
05. Warriors Of Greyhawk
06. Words Of Power
07. Chosen
08. Hyperspace
09. Embers Rise
10. Rise Above
11. Eternal Quest

Spielzeit: 49:36 min – Genre: Heavy Metal – Label: Cruz Del Sur Music – VÖ: 13.02.2026 – Page: www.facebook.com/greyhawkheavymetal

 

In Zeiten von KI-Covern schaut man sich das Artwork von GREYHAWKs „Warriors Of Greyhawk“ beinahe mit Pipi in den Augen an. Ist schon sehr cheesy, aber handgemachter wird’s halt auch nicht mehr. Und gibt schonmal einen Vorgeschmack auf das dritte Album der Band. 50 Minuten Spieldauer, elf Songs, von denen einige unter vier, einige aber auch über sechs Minuten lang sind, dazu mit Anthony Corso ein neuer Sänger mit einem schönen Heavy-Metal-Tenor und Kopfstimmen-Qualifikation, die er auch gerne zur Schau trägt. Was wäre ein echter Metalsong ohne ein Start-“Yieeeeeeeeeeeaaaaaaaah“?
Nicht nur Anthony kann was, auch der Rest der Band macht einen guten Job. Und neben klassischen Band-Instrumental-Klängen gibt es auch eigentlich nur noch ein paar günstig-oldschool klingende Streicher-Keys. Aber mehr braucht es bei so einem Album ja auch nicht.
Die Produktion ist vernünftig, ein bisschen mittenlastig und mit ein, zwei biestigen Frequenzen, die aber auch nur an wenigen Stellen durchkommen. Beim Titeltrack gibt es in der Mitte zudem einen recht merkwürdigen Lautstärkesprung. Kein Drama, aber sollte eigentlich auch nicht passieren. Die Vocals sind gut produziert, auf „Warriors Of Greyhawk“ gibt es eine Menge mehrstimmige Vocals, die sehr schön funktionieren. Grund zur Kritik bietet hier „Chosen“ mit einer bizarren Gothic-Kermit-Stimme, die nicht wirklich passt, und abermals der Titeltrack, dessen „Wohohohos“ im Chorus negativ auffallen. Wobei man bei all der bislang geäußerten Kritik an dem Track sagen muss, dass er ansonsten echt ein Höhepunkt des Albums ist.
Musikalisch sind GREYHAWK klar heavy-metallisch unterwegs. Mal straight-stumpf basic wie bei „Land Of Ashes“ und „Words Of Power“ mit seinem Neoclassic-Solopart; mal schnell-melodisch („Hyperspace“, „Endless Race“) und mal gemäßigt-melodisch („Rise Above“, „Eternal Quest“).
Damit bewegt sich „Warriors Of Greyhawk“ zwischen Heavy, Power und True Metal, bedient sich an allem ein bisschen, legt aber generell Wert auf Melodiösität, wobei auch die ein oder anderen Gangshouts und frisseligen Soli nicht fehlen dürfen.
Die Melodiearbeit ist insgesamt stabil, die Atmosphäre des Albums durchweg angenehm oldschool und handgemacht. Die ganz großen Genre-Hits sucht man vergeblich, aber in seinem Genre funktioniert das Gesamtkonzept von GREYHAWK auf jeden Fall.

Fazit:
Ein paar kleine Macken hin oder her – „Warriors Of Greyhawk“ ist sympathischer und liebevoll gemachter Classic Heavy Metal ohne Modernitätsanspruch und eine gute Zeit für alle, die die Melodien heroisch, den Gesang hoch, den Sound ungelutscht und die Bassdrum beansprucht mögen!

Anspieltipps:
„Ascension“, „Warriors Of Greyhawk“, „Rise Above“ und „Eternal Quest“

Jannis

TAILGUNNER – Midnight Blitz

Trackliste:

01. Midnight Blitz
02. Tears In The Rain
03. Follow Me In Death
04. Dead Until Dark
05. Barren Lands And Seas Of Red
06. War In Heaven
07. Blood Sacrifice
08. Night Raids
09. Eye Of The Storm
10. Eulogy

 

Spielzeit: min. – Genre: Heavy Metal – Label: Napalm Records – VÖ: 06.02.2026 – Page: www.facebook.com/tailgunnerhq

 

Es gibt Bands, da weiß man sofort: hier kann etwas großes entstehen. Das ist auch bei den britischen Metallern TAILGUNNER der Fall. Seit ihrer ersten Single „Guns For Hire“ stehen die Zeichen auf Sturm. Und das in seiner reinsten Retroform die man sich nur ausdenken kann. Dass die Achtziger bzw. diese ganze Retroschiene im Heavy Metal seit geraumer Zeit wieder enorm angesagt ist, ist natürlich keine Neuigkeit. Gefühlt 70% aller neuen Kapellen haben zumindest einen Videoclip im Programm der an die alten VHS Aufnahmen erinnert. Das komplette Gegenteil sind wiederum jene Bands, die damals schon aktiv waren – sie gehen eher in die andere Richtung und sind in Bild und Ton eher up to date unterwegs. Eine verrückte Welt.

Aber zurück zu TAILGUNNER. Für ihr neues Album „Midnight Blitz“ bekam ich den Ball wieder von unserem Cheffe Julian zurückgespielt. Denn die erste EP der Briten hatte ich besprochen, den ersten Longplayer dann er. Nun darf ich mich also mit diesem wunderbaren 10-Tracker beschäftigen. Im Grunde ist vieles beim Alten geblieben. Und das ist auch gut so. Denn wie in der (kurzen) Vergangenheit der Bandgeschichte dominiert hier der klassische Heavy Metal der goldenen Achtziger. Das außergewöhnliche Talent hat auch der ehemalige JUDAS PRIEST Gitarrist K.K. Downing erkannt, der die Band tatkräftig unterstützt und die neue Platte gleich produziert hat. Was für eine Ehre muss das gewesen sein.

Für den Opener wurde gleich der Titeltrack gewählt. Was für ein furioser Beginn. So muss klassischer Heavy Metal klingen! Das folgende „Tears In The Rain“ steht dem in nichts nach. Große Melodien, toll in Szene gesetzte Doppel-Leads, pumpender Bass, kräftiges Drumming. Die ganze Platte besteht aus Anspieltipps, aber das abschließende „Eulogy“ muss genauso hervorgehoben werden wie „Dead Until Dark“, „Follow Me To Death“ oder „Blood Sacrifice“. „Eulogy“ ist ein schöner Ausflug in die Hochzeiten von HELLOWEEN oder BLIND GUARDIAN, ohne diese zu kopieren. „Dead Until Dark“ ist ein Melodiemonster, „Follow Me In Death“ ein grandioser Uptempo-Track und „Blood Sacrifice“ hat mächtig Dreck unter den Fingernägeln. Mit „War In Heaven“ hat man sogar eine sehr gelungene Ballade aufgenommen.

TAILGUNNER gehört die Zukunft! So viel steht fest. Die jungen Briten haben einfach alles: tolle Songs, toller Sound, Hooks & Looks. Mit „Midnight Blitz“ zementieren sie ihre Stellung, die sie mit dem tollen Debüt „Guns For Hire“ aus 2023 für sich in Anspruch genommen haben.

Stefan