NIGHT DEMON – Darkness Remains

Band: Night Demon
Album: Darkness Remains
Spielzeit: 38:32 min
Stilrichtung: NWOBHM / Heavy Metal
Plattenfirma: STEAMHAMMER / SPV
Veröffentlichung: 21.04.2017
Homepage: www.nightdemon.net

Bereits mit ihrer selbstbetitelten EP aus dem Jahr 2013 sowie der 2015er Debüt Scheibe "Curse of the Damned" haben die US Metaller NIGHT DEMON für einigen Wirbel gesorgt. Was die Jungs mit „Darkness Remains” vorlegen, haben aber wahrscheinlich die wenigsten erwartet: das zweite reguläre Album der Band schmettert so ziemlich jede ähnlich gelagerte Genre-Veröffentlichung der letzten Monate locker an die Wand. Man nehme die Energie und die Kompromisslosigkeit von Enforcer, eine tight eingespielte Band plus einem klasse Sänger/Bassist (Jarvis Leatherby), der immer den genau richtigen Ton zu treffen scheint. Dazu noch eine Handvoll hochkarätige Songs und eine Produktion die zwar modern und druckvoll klingt, aber gleichzeitig ein erstaunliches Live-Feeling aufkommen lässt. Fertig ist der neue Stern am Himmel des klassischen Heavy Metal.

Ausschlaggebend für den Zuwachs an WOW sind mehrere Faktoren: da wäre wohl erstmal die Produktion zu nennen, die gleichzeitig fett und mit ordentlich Punch nach vorne geht, gleichzeitig aber den perfekten Spagat zwischen leichter Politur (die Harmoniestimmen sind der Hammer) und geerdetem Proberaum-Feeling schafft. Dazu präsentiert sich die Band unheimlich gut eingespielt, so dass Neuzugang Armand John Anthony an der Gitarre alle seine Stärken ausspielen kann: die Soli sitzen wie eine Eins und sind dem ziellosen Gegniedel vieler Konkurrenten (vor allem aus der Schwedischen Einöde) um Längen voraus. Und der Gitarrensound vermengt gekonnt das Beste von Iron Maiden und talentierten Flitzfingern jüngeren Datums wie z.B. Willem Verbuyst (Vanderbuyst). Apropos Iron Maiden: die britische Institution scheint bei NIGHT DEMON immer wieder durch (mit einer sehr Powerslave-lastigen Schlagseite), allerdings ist das Ganze immer geschmackvoll interpretiert anstatt plump kopiert (siehe z.B. Lancer). Tja, und die Songs, die sind der Hammer. Mit „Darkness Remains” haben die US Jungs einen fetten Batzen eingespielt, der in diesem Jahr wohl nur schwer zu toppen sein wird. Anspieltipps zu geben ist müßig. Bei einer Gesamtspielzeit von knapp 40 Minuten versteht es sich wohl von selbst, dass die Scheibe am Stück genossen werden muss. Wer aber noch unschlüssig ist, kann sich via dem vitalen Opener „Welcome to The Night“, dem flotten „Dawn Rider“ oder dem dezent Richtung Alternative schielenden, mit dem Melodiegespür von Audrey Horne kokettierenden Rauswerfer und Titeltrack „Darkness Remains”, aber eines Besseren belehren lassen.

Für mich bereits jetzt die Classic NWOBHM Platte des Jahres und eine absolute Kaufempfehlung.

WERTUNG

 


Trackliste:

01. Welcome to The Night
02. Hallowed Ground
03. Maiden Hell
04. Stranger In The Room
05. Life On The Run
06. Dawn Rider
07. Black Widow
08. On Your Own
09. Flight of the Manticore
10. Darkness Remains

Mario

 

ASTRAL DOORS – Black Eyed Children

Band: Astral Doors
Album: Black Eyed Children
Spielzeit: 51:03 min
Stilrichtung:Heavy Rock/Metal
Plattenfirma: Metalville
Veröffentlichung: 28.04.2017
Homepage: www.astraldoors.com

3 Jahre ohne ein neues ASTRAL DOORS Album, Zeit das sich das ändert! Nach dem Fronter Patrik Johansson zuletzt mit seinem Nebenprojekt CIVIL WAR sehr beschäftigt war, konzentriert er sich nun endlich wieder auf seine eigentliche Stammband und diese hat mit ihrem 8. Album „Black Eyed Children“ neuen Stoff für die Anhängerschaft im Gepäck!
Das letzte Album „Notes from the Shadows“ rieß mich damals ja komplett aus dem Sessel, daher war ich gespannt was die Jungs denn nun auf die Disk gebannt haben.
Fakt ist, der Albumtitel nimmt es schon vorweg, auf dem neuen Album geht es erneut düster zur Sache! Sind die „Black Eyed Children“ doch ein Mythos seit den 1960ern Jahren und Teil mancher Spukgeschichte.
Wenden wir uns nun dem musikalischen zu, „We cry out“ eröffnet das neue Album standargemäß ASTRAL DOORS mäßig rockig und kraftvoll. Man merkt das sich Patrik im Rock wesentlich wohler fühlt als zuletzt im CIVIL WAR Metalgefilde! Der Junge hat einfach eine Heavy Rock/Metal Stimme.
Richtig gut war die Band schon immer wenn es getragener und epischer zu geht und das beweisen sie beim nächsten Track „Walls“ sehr eindrucksvoll! Abwechslungsreich, melodisch und kraftvoll geht es hier zur Sache und die Nummer brennt sich ohne großartige Anlaufschwierigkeiten in die Gehörgänge!
Und es geht großartig weiter, mit „God is the Devil“ hat man einen ähnlich groovigen Rocksong wie zuvor in der Hinterhand und „Die on Stage“ ist dann, von tollen Orgelklängen eröffnet, die absolute Partybombe die man einfach richtig laut hören muss! Eure Nachbarn werden es euch danken : )
Der Gewinner des anschließend Mittelteils ist ganz klar „Suburban Song“, die anderen beiden Tracks sind zwar auch nicht schlecht, aber im Vergleich zu den vorherigen Ohrbomben eher Mittelmaß.
Aber wir haben ja noch das Abschlussdrittel und da fährt die Band nochmal ganz groß auf! Hier sitzt jeder Song wieder wie die Faust aufs Auge und speziell der überlange Titeltrack „Black Eyed Children“ zum Abschluss zeigt welche Qualität die Truppe einfach hat und welche gigantische Songs sie in der Lage sind zu schreiben!

Anspieltipps:

Hier solltet ihr “Walls”, God is the Devil, “Die on Stage”, “Lost Boy” sowie “Black Eyed Children” definitiv die erste Aufmerksamkeit widmen.

Fazit :

ASTRAL DOORS bleiben sich auf ihrem neuen Album absolut treu und das ist auch verdammt gut so! Ganz so stark wie auf dem letzten Götterwerk ist man hier insgesamt zwar nicht unterwegs, aber eine Bewertung im Topbereich ist auch hier noch absolut drin.
Fans der Band können hier blind zuschlagen und CIVIL WAR Fans die Patrik mal in seinem richtigen Element hören wollen sollten hier auch mal dringend rein hören!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. We cry out
02. Walls
03. God is the Devil
04. Die on Stage
05. Tomorrow‘s Dead
06. Good vs Bad
07. Suburban Song
08. Lost Boy
09. Slaves to ourselves
10. Black Eyed Children

Julian

SYRON VANES – Chaos from a Distance

Band: Syron Vanes
Album: Chaos from a Distance
Spielzeit: 58:58 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Mighty Music/Target Group  
Veröffentlichung: 27.01.2017
Homepage: www.syronvanes.com

SYRON VANES aus Schweden? Nie von den Jungs gehört! Kein Wunder, die Jungs haben ihre Wurzeln zwar in den 1980er Jahren wurden dann aber in den 90igern jäh vom Grunge ausgebremst und lösten sich desillusioniert auf.
2003 kam dann das Comeback und zuletzt veröffentlichte man 2014 das Album „Evil Redux“. Anfang des Jahres erschien dann das bisher stärkste Album der Band „Chaos from a Distance“ da waren sich Fans und Presse nach hören der Vorabveröffentlichungen schnell einig.
Eine Portion NWOBHM hat noch niemanden geschadet und so muss das Album natürlich auch noch bei uns besprochen werden! Denn, das vorab, es wäre echt schade gewesen diese Perle des Heavy Metals euch nicht näher zu bringen!
Aber der Reihe nach, als Opener erwartet uns erstmal „Gods of War“. Sehr futuristisch geht die Nummer los, bevor die harte Gitarrenriffs einsetzen und sich ein schwermetallischer Groover entwickelt den man sich nur schwer entziehen kann. Melodie, ein gescheiter Chorus alles da, damit der Start in die Scheibe schön süffig ist.
Dort wo der Opener aufgehört hat schließt dann nahtlos das folgende „Angelchild“ an welches sich ebenfalls direkt in den Gehörgängen festsetzt. Dicht gefolgt wird es dann von den nächsten Ohrbomben „Chaos from a Distance“, „Crucified“ und vor allem „The Seventh Day“ welches einen total aus dem Sessel bläst! Bislang DAS absolute Highlight der Scheibe, einfach genial!
Die nächsten beiden Songs „Trial by Spirit“ und „Lies“ sind dann „nur“ gute Standardsongs geworden bevor uns mit dem abwechslungsreichen „Shape of God“ und dem knackigen „I don‘t wanna see you Die“ die nächsten absoluten Metalperlen ala SYRON VANES erwarten. Ganz stark was die Jungs hier wieder zeigen, hätte ich so niemals erwartet!
Und wir haben ja noch, Gott sei Dank, 4 Tracks die uns das Album auch noch absolut versüßen und das meine ich jetzt so wie ich es sagen, selten so eine absolute Hitdichte auf einem Album gesehen in der letzten Zeit. Mit dem verklingen des letzten Tons des abschließenden, schnellen „Sleepwalking“ endet ein Album das ich SO nie und nimmer erwartet hätte.

Anspieltipps:

Hier könnt ihr hin greifen wo ihr wollt, alles ist absolut anspieltauglich!

Fazit :

Ich glaube man merkt mir meine Freude über das neue Album von SYRON VANES doch an! 🙂 Vor allem weil ich die Band überhaupt nicht auf den Radar hatte bläst sie mich dermaßen mit ihrem harten aber doch sehr melodischen Metal komplett aus dem Sessel! Aufgrund dieser tollen Überraschungen liebe ich meinen Job so!
Eine geile Scheibe ohne Punkt und Komma, die bestens für die nächste Metalparty oder Autofahrt geeignet ist, anchecken ist hier Pflicht und mit Sicherheit haben wir es hier mit einem DER Metal Highlights des Jahres 2017 zu tun!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Gods of War
02. Angechild
03. Chaos from a Distance
04. Crucified
05. The Seventh Day
06. Trial by Spirit
07. Lies
08. Shape of God
09. I don‘t wanna see you Die
10. Saints on Fire
11. Master of Overkill
12. Ringside
13. Sleepwalking

Julian

STORMAGE – Dead of Night

Band: Stormage
Album: Dead of Night
Spielzeit: 51:15 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Massacre Records  
Veröffentlichung: 24.03.2017
Homepage: www.stormage-metal.com

Die Band STORMAGE hatte ich zwar immer irgendwie auf dem Radar, aber so ganz konnte ich mich für die Jungs bislang noch nicht erwärmen. Wird Zeit das sich das mal ändert! Schließlich ist die Band schon seit 2003 aktiv und bringt dieser Tage ihr drittes, und nach eigenen Aussagen, bisher stärkste Werk mit dem Titel „Dead of Night“ heraus.
Auf diesem neuen Album bewegt sich die Band auch immer wieder in moderneren Metalgefilden und würzt dies mit einer ordentlichen Portion Thrash was natürlich die Abwechslungsdichte extrem nach oben schraubt.
Ein breites Spektrum des Heavy Metals also, schauen wir doch mal direkt mit dem Opener „Instinct to Defend“ wie das Ganze denn so klingt. Der Song beginnt mit einer kleine atmosphärischen Einleitung bevor Thrashmetal Gitarrenriffs uns den Staub aus den Boxen ballern, was für ein Beginn! Der Gesang ist ebenfalls hart und passt daher bestens zur Mucke. Sehr schön ist das man trotz der ganzen Härte einen melodischen Chorus mit an Bord hat. Als Opener ist die Nummer also bestens geeignet.
Das anschließende „Anguish of Mind“ hat dann auch Thrash Anteile enthalten, ist aber wesentlich melodischer angelegt und geht daher wesentlich besser ins Ohr, ein Toptrack!
Als nächstes kommt „Heretic Enemy“ zu Beginn schwer in Schwung, weiß dann aber besonders durch seinen tollen Chorus zu begeistern und zu überzeugen. 
Der Mittelteil der Scheibe wird ganz klar vom harten Doppelgespann „In the Line of Fire“ und „Drag you to Hell“ dominiert. Die anderen Songs sind eher Standardkost die nicht großartig auffallen.
Standardkost erwartet uns dann leider auch in der Folge ab und an, am Ehesten überzeugen kann im Abschlussdrittel noch „The Deadly Blow“ welches sich aufgrund des tollen Chorus erneut schnell im Ohr festsetzt.

Anspieltipps:

Hier kann ich euch auf jeden Fall “Anguish of Mind”, “Heretic Enemy”, “In the Line of Fire” und “The Deadly Blow” empfehlen.

Fazit :

Das das neue Album von STORMAGE das bisher stärkste der Band ist, kann man ohne Problem so stehen lassen! Das zeigt auch die abschließende Benotung. Hier ist insgesamt zwar noch nicht alles Gold was glänzt, aber das was glänzt zeigt die Qualität der Band!
Ich denke Fans der Band und des Genre werden hiermit absolut zufriedengestellt und werden die ein oder andere Genreperle ausfindig machen können.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Instinct to Defend
02. Anguish of Mind
03. Heretic Enemy
04. Prime of Life
05. Faithless God
06. In the Line of Fire
07. Drag you to Hell
08. Victims Eyes
09. The Deadly Blow
10. Borne the Agony

Julian

CONFESS – Haunters

Band: Confess
Album: Haunters
Spielzeit: 58:15 min.
Stilrichtung: Hair Metal, Hardrock, Heavy Metal
Plattenfirma: –
Veröffentlichung: 01.03.2017
Homepage: www.confess.se 

Ziemlich genau drei Jahre ist es her, seitdem das Debüt von CONFESS in die Hairmetal Szene ziemlich tief eingeschlagen hat. Mit grandiosen Hymnen wie „Relationshit“ oder „Setting Sails“ knüpfte die Band aus Stockholm nahtlos an frühe CRASHDIET an. Für die neue Platte „Haunters“ zeichnen sich neben den bekannten Mitgliedern John Elliot (vocals), Blomman (guitars) und Samuel (drums) zwei neue Männer verantwortlich: Bassist Van Noice und Gitarrist Richie ersetzen Lucky und Daniel. 

Für ihr neues Coverartwork haben CONFESS eine recht klassische Zeichnung gewählt, die perfekt zum Sound passt und auch die Zeit nicht verleugnet, in der die Jungs leben: die glorreichen Achtziger. Und ganz nebenbei greift es mit „Rats“ einen Song des neuen Albums auf. Dieser steht aber erst an vierter Stelle – und bis er erklingt, haben CONFESS nach dem Intro „Irony“ bereits zwei Hochkaräter abgefeuert. Schon „Strange Kind Of Affection“ ist ein Knüller. Etwas metallischer angelegt als das restliche Material, zeigt er gleich neue Facetten im Sound der Schweden. Die Nummer hat alles, was ein Hit braucht und wurde nicht umsonst zur ersten Single auserkoren. „Stand Our Ground“ ist etwas klassischer gehalten und ein richtiger Midtempostampfer – abermals großartig. Das eben schon erwähnte „Rats“ macht das Lächeln im Gesicht dann abermals breit. Wer denkt, CONFESS gehen nach diesem nahezu perfekten Einstieg die Ideen aus, der hat das Debüt nicht gehört. Denn schon auf „Jail“ tummeln sich enorm viele geile Songs. Auch auf „Haunters“ ist das so: neben den bereits erwähnten solltet Ihr Euch unbedingt das schleppende „Haunting You“, das herrlich altmodische „Talia“ oder Songs wie „Animal Attraction“ oder das in Landessprache gesungene „Vittring“ reinziehen.

Variabler und ausgefeilter, aber auch einen Tick mehr „cheesy“ legen CONFESS mit ihrem zweiten Longplayer „Haunters“ ein ordentliches Brikett nach. Zwar ist der Überraschungseffekt von „Jail“ lange verblasst, das schmälert die Klasse der Songs aber nicht im geringsten. Lassen wir uns überraschen, wie sich die neuen Songs auch live umsetzen lassen. „Haunters“ ist abermals ein Highlight und sollte den Weg in Euren Plattenschrank finden. Apropos: natürlich gibt es das Zweitwerk der Schweden auf Vinyl. 

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

1.    Irony (Intro)
2.    Strange Kind Of Affection
3.    Stand Our Ground
4.    Rats
5.    Haunting You
6.    Talia
7.    How Could I Let You Go
8.    Animal Attraction
9.    I Won´t Die 
10.    Lady Of The Night
11.    Tonight
12.    Let The Show Go On
13.    Eye To Eye
14.    Vittring

Stefan

EMERALD – Reckoning Day

Band: Emerald
Album: Reckoning Day
Spielzeit: 67:15 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Pure Steel Records  
Veröffentlichung: 24.03.2017
Homepage: www.emerald.ch

Wenn man eine Band im Pure Steel-Backkatalog als „alte Hasen“ bezeichnen kann, dann sehr wohl die Schweizer Heavy/Power Metaller von EMERALD. Seit ihrem 2007er Release „Hymns To Steel“ sind sie bei Pure Steel unter Vertrag und haben seitdem noch zwei weitere bockstarke Longplayer („Re-Forged“ (2010) und „Unleashed“ (2012) veröffentlicht. Insgesamt  kann  die Band  bereits  auf  eine  20-jährige  Karriere  zurückblicken und legt nun mit neuem Line-Up das lang ersehnte 7. Studioalbum vor.
Nach  dem  Abgang  von  Sänger  Thomas L. Winkler  wurde es außergewöhnlich  still  um  die Schweizer, zumal sich die Zusammenarbeit mit dem neu verpflichteten, amerikanischen Sänger George Call (ASKA, Ex-OMEN)  aufgrund der Distanz und  wegen  terminlichen  Konflikten als äußerst schwierig entpuppte. Nach 2 Jahren trennte man sich in aller Freundschaft von George. Die Früchte dieser Zusammenarbeit sind nun dennoch in Form zweier Songs auf dem aktuellen Album „Reckoning Day“ zu hören. 
Einen mehr als würdigen Ersatz am Mikro fand man schließlich im herausragenden Schweizer Sänger Mace Mitchell, der mit seiner kräftigen und variablen Stimme die  restlichen Songs veredelte, wodurch das Album nach langer Zeit endlich fertiggestellt werden konnte. In der zweiten Albumhälfte wagen sich EMERALD mit „The Burgundian Wars“ zudem erstmalig in ihrer Karriere an ein 7 Tracks umfassendes Konzept heran, welches auf dem historischen Roman  „Der  Löwe  von  Burgund“  von  Keyboarder  Thomas  Vaucher  basiert.
Ihr seht also es wird uns viel auf dem neuen Album geboten, horchen wir also direkt mal in den Opener „Only the Reaper Wins“ rein. Nach einem langsamen, atmosphärischen Beginn legt die Nummer ordentlich los und gewinnt an Fahrt. Der neue Sänger hat eine angenehme Stimmfarbe die ein bisschen rauer als die vom Vorgänger rüber kommt. Passt auf jeden Fall sehr gut zur Mucke und seine Range ist wirklich erstklassig! Der Song an sich weiß auf jeden Fall mit seiner Melodic und Eingängigkeit mehr als zu überzeugen.
Noch mehr in die epische Richtung tendiert dann das folgende „Black Pyramid“ welches ebenfalls keine lange Anlaufzeit benötigt um richtig zu zünden!
Die beiden Überbleibsel aus der George Call Ära „Evolution in Reverse“ und „Through the Storm“ sind als Nächstes hervorzuheben . Man merkt das die Nummern ein wenig anders klingt als die anderen Songs, man ist hier wesentlich schneller und schwermetallischer, aber keinesfalls schlechter unterwegs!
Ab Song Nummer 8 geht es dann in den angesprochenen Konzeptteil der insgesamt wirklich eine sehr gute Figur macht und schön thematisch umgesetzt ist. Einzelnd funktionieren die Songs aber auch sehr gut! „Reckoning Day“, „Reign of Steel“ sowie „Signum Dei“ können hier vollends überzeugen.

Anspieltipps:

Hier solltet ihr euch “Only the Reaper Wins”, “Black Pyramid”, “Evolution in Reverse”, “Ridden by Fear”, “The Burgundian Wars” nicht entgehen lassen.

Fazit :

EMERALD sind auf ihrem neuen Album definitiv abwechslungsreicher geworden! Dadurch steigt natürlich ein bisschen die Zugangsschwierigkeit. Lässt man sich aber auf das überlange Album ein und findet man dann noch Gefallen an dem tollen Konzeptsongs der Band, dann dürfte man sicherlich hellauf begeistert sein vom neuen Diskus!
Auch die Idee zwei, drei Songs aus der George Call Ära zu verwenden war ausgezeichnet so ist das Album schön abwechslungsreich und man bekommt einen tollen Eindruck des Schaffens der Band aus den letzten Jahren.
Mit diesem neuen Album ist man auf jeden Fall auf dem bisherigen Höhepunkt angekommen und das schlägt sich dann natürlich auch in der Benotung wieder!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Only the Reaper Wins
02. Black Pyramid
03. Evolution in Reverse
04. Horns Up
05. Beyond Forever
06. Through the Storm
07. Ridden by Fear
08. Mist of the Past
09. Trees Full of Tears
10. Lament of the Fallen
11. Reckoning Day
12. Reign of Steel
13. Signum Dei
13. Fading History (Bonustrack)

Julian

THUNDER AND LIGHTNING – The Ages will turn

Band: Thunder and Lightning
Album: The Ages will turn
Spielzeit: 46:02 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Phonector  
Veröffentlichung: 09.12.2016
Homepage: www.tnlmetal.de

Die Berliner Heavy Metal von THUNDER AND LIGHTNING bewegen sich schon viel zu lange im Untergrund und unterhalb des Rock-Garage Radars, Zeit das mal endlich zu ändern!
Nach dem das letzte Album „In Charge of the Scythe“ 2013 schon ordentlich Staub aufwirbeln konnte, sollte doch nun mit dem neuen Album „The Ages Will Turn“endlich der Schritt aus dem Untergrund gelingen! Produziert von Bandkopf Marc Wüstenhagen, der sich 2016  bereits mit der Co-Produktion des aktuellen Charterfolgs der Gothic  Metaller von UNZUCHT einen Namen gemacht hat, folgt das neue Werk  den Trademarks, die die Band schon auf dem Vorgängersilberling ausgezeichnet hat.  Dieses mal begeben sich die fünf Männer aus der Hauptstadt u.a. in die  Tiefen der urbanen Mythen. Es geht um das große Unbekannte. Seien es die Geheimnisse auf der dunklen Seite des Mondes auf „Welcome To The Darkside“, das Verschwinden der Crew des Schiffes „Mary Celeste“ (Gastgesang: Der Schulz von Unzucht) oder die wohl  modernste Geistergeschichte unserer Zeit des Slender Man in „Silent  Watcher“, die Berliner beziehen ihre Inspiration aus vielfältiger Herkunft.Man kann sich also auf einiges gefasst machen auf dem neuen Silberling der Band, gestartet wird das Ganze mit dem Opener „The Ravaging Overture“ welches nur ein Intro ist was uns in die Platte einleiten soll.
Der erste „richtige“ Track „Welcome to the Darkside“ ballert uns dann gleich ziemlich flott um die Ohren und man macht eigentlich dort weiter wo man auf der letzten Platte aufgehört hat. Die Riffs sind schön knackig, die Melodien abwechslungsreich und der Chorus schön einprägsam, so muss das sein!
Noch eine Spur einprägsamer und grooviger sind die folgenden „Silent Watcher“ und „Black Eyed Child“ wo die Jungs ganz weit oben ins Qualitätsregal greifen, geile Nummern ohne Frage!
Nach dem etwas schwächeren „Eternally Awake“ geht es qualitativ wieder hochwertig weiter und zwar mit „Columbia“, „One Blood“ und typisch dem Titeltrack „The Ages will turn“,
Da die letzten beiden Stücke „Hysteria“ und „Mary Celeste“ auch nicht von schlechten Eltern sind, wenn auch nicht ganz so stark wie die Tracks zuvor, können wir hier abschließend von einem wirklich runden und gelungenen neuen Album der Band sprechen!

Anspieltipps:

Wahre Ohrenschmeichler sind hier dieses Mal “Welcome to the Darkside”, “Silent Watcher”, “Black Eyed Child”, “Columbia” sowie “The Ages will turn”.

Fazit :

War das letzte Album schon sehr hochkarätig, hat man hier nochmal wirklich einen Zacken zugelegt und hat sich definitiv nochmal gesteigert!
Nochmal kompakter, melodischer und einfach runder ist man hier unterwegs und trifft damit vermutlich genau den Nerv der Anhängerschaft die auf den neuen Output der Band schon sehnlichst gewartet hat.
Für so eine Leistung gibt es natürlich die dementsprechende Benotung und spätestens jetzt sollte man den Namen THUNDER AND LIGHTNING auf dem Schirm haben!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Ravaging Overture
02. Welcome to the Darkside
03. Silent Watcher
04. Black Eyed Child
05. Eternally Awake
06. Columbia
07. One Blood
08. The Ages will turn
09. Hysteria
10. Mary Celeste

Julian

STEEL MESSIAH – Of Laser and Lightning

Band: Steel Messiah
Album: Of Laser and Lightning
Spielzeit: 23:46 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Eigenproduktion  
Veröffentlichung: Oktober 2015
Homepage: www.facebook.com/SteelMessiahofficial

Ein waschechter Oldschool Schwermetall Newcomer aus der wunderschönen deutschen Stadt Ulm hat sich dieser Tage noch auf unseren Rezitisch verirrt! Die Rede ist von den Jungs von STEEL MESSIAH die bereits im letzten Jahr ihre Debüt EP „Of Laser and Lightning“ veröffentlicht haben.
Viel gibt es über die Jungs noch nicht zu berichten, lassen wir daher lieber ihre Musik sprechen, die schon einiges an Staub in der Underground Szene aufgewirbelt hat. 
Mit „Struck by Lightning“ beginnt die EP. Hier haben wir eine epische Nummer die öfters durch Tempowechsel auffällt, die etwas über 2 Minuten ein reines Instrumental ist bevor hier der Gesang einsetzt der ebenfalls schön variabel gehalten ist und mal hoch mal in normaler Lage gehalten ist. An sich und insgesamt ein guter Opener der zeigt das die Band beileibe keine Anfänger mehr sind!
Aus einem ganz anderen Kaliber ist der nächste Song „Dr. Steel“ geschnitzt. Schön eingängig und Oldschool so dass es eine wahre Freude für die Anhängerschaft sein sollte! Die absolut nach Tru Metal klingenden Lyrics tun hierzu ihr übriges!
„Bringer of Pain“ im Anschluss versprüht ordentlich JUDAS PRIEST Feeling und kann ebenfalls direkt auf Anhieb begeistern, zumindestens den Oldschool Fan.
Bei den letzten beiden Tracks „Fast n Sharp“ und „Motorcycle Maniac“ will der Funke aber nicht komplett überspringen wie bei den Nummern zuvor, das ist aber nicht so schlimm zeigen die Jungs doch zuvor welches Potential sie drauf haben und das man sich auf das erste Fullenght Scheibchen von ihnen definitiv freuen kann!

Anspieltipps:

Bei einer EP natürlich schwierig, aber ich würde hier ganz klar „Struck by Lightning“ und „Dr. Steel“ nennen.

Fazit :

Als erstes Lebenszeichen ist diese EP vom STEEL MESSIAH auf jeden Fall bestens geeignet und noch dazu recht gut gelungen! Fans von Oldschool Heavy Metal werden hier vermutlich vor Freude die Luftgitarre rausholen.
Die Leistung ist im solide bis starken Bereich anzusiedeln auf der die Band auf jeden Fall aufbauen kann!
STEEL MESSIAH diesen Namen sollte man sich für die Zukunft definitiv merken!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Struck by Lightning
02. Dr. Steel
03. Bringer of Pain
04. Fast n Sharp
05. Motorcycle Maniac

Julian
 

MAJESTY – Rebels

Band: Majesty
Album: Rebels
Spielzeit: 53:45 min
Stilrichtung: True Heavy Metal
Plattenfirma: NoiseArt Records
Veröffentlichung: 03.03.2017
Homepage: www.majesty-metal.de

Die deutschen True Heavy Metaller von MAJESTY sind in den letzten Jahren fleißig geworden! Seit dem sie beim Label NoiseArt Records sind lassen sie mal mehr, das letzte Album „Generation Steel“, mal weniger gute, „Banners High“, Alben auf die Anhängerschaft los.Nachdem Mastermind Tarek dieses Mal sehr vollmundig das neue Album „Rebels“ beworben hat, war man gespannt ob die Jungs erneut ihre Stärken so richtig ausspielen können und das Ganze ein wahres Fest für die True Metaller unter uns werden wird?
Epische Hymmnen und große Refrains gibt es ja schon so einige in der Bandhistorie, mal schauen wie sich die neue Platte da einreiht?
Los geht’s auf jeden Fall erstmal mit dem obligatorischen Intro „Path to Freedom“ angelehnt an so manch Sandalettenfilm.Bei „Die like Kings“ wird dann zum ersten Mal ordentlich der True Metalhammer geschwungen! Heavy, Melodic, Geschwindigkeit alles da um mal ordentlich die Rübe kreisen zu lassen. Wesentlich langsamer und stampfender präsentiert sich dann das anschließende „Rebels of our Time“ welches live ziemlich abgehen dürfte vermute ich mal!
Nach dem etwas zu flachen „Yolo HM“ haben wir mit „The Final War“ und „Across the Lightning“ aber gleich wieder die nächsten Ohrbomben zu verzeichnen. Zeichnet sich erst genannte Nummer noch mit toller, punktgenauer Keyboardunterstützung aus, sind es beim zweit genannten Track die ruhigeren, emotionalen Töne die einen hier absolut begeistern.
„Fireheart“ ist dann wieder gute Standard MAJESTY Kost, ohne das dies jetzt abwertend gemeint ist, und danach startet die Band nochmal so richtig den Nachbrenner und durch! Denn was man mit dem SABATON Gedächtnissong „Iron Hill“, dem fluffigen keyboardlastigen „Heroes in the Night“ und dem Bangerdoppelpack „Running for Salvation“/“Fighting till the End“ vom Stapel lässt ist ganz großes Tennis und gehört mit Sicherheit zu den besten Tracks der Band aus der letzten Zeit!
So endet ein MAJESTY Album was nicht zu unrecht als eines, wenn nicht sogar das stärkste, Album der Band im Vorfeld bezeichnet wurde.

Anspieltipps:

Auch dieses Mal reihen sich Hit an Hit, die Tracks die ein bisschen hervor gucken sind aber mit Sicherheit “Die like Kings”, “Rebels of our Time”, “Across the Lightning”, “Iron Hill” sowie “Heroes in the Night”.

Fazit :

Tja da hat der gute Tarek den Mund wirklich nicht zu voll genommen mit seiner Ankündigung! Das neue Album klingt aufgrund der punktgenauen Keyboardunterstützung sehr frisch und die tollen Refrains und Chöre die die Band bislang auch ausgezeichnet haben, sind ebenfalls hier wieder massig vertreten. Nach dem letzten, schon ausgezeichneten, Album „Generation Steel“ nun also nochmal eine kleine Steigerung.
So ist es kein Wunder das der Silberling fast die Höchstnote abräumt und True Metalheads hier ihre wahre Freude haben werden!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Path to Freedom
02. Die like Kings
03. Rebels of our Time
04. Yolo HM
05. The Final War
06. Across the Ligthning
07. Fireheart
08. Iron Hill
09. Hereos in the Night
10. Running for Salvation
11. Fighting till the End

Julian

BATTLE BEAST – Bringer Of Pain

Band: Battle Beast
Album: Bringer Of Pain
Spielzeit: 39:46 min.
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Nuclear Blast
Veröffentlichung: 17.02.2017
Homepage: www.battlebeast.fi

Gut zwei Jahre sind seit dem letzten Album „Unholy Savior“ ins Land gezogen. Seitdem waren BATTLE BEAST nicht faul. Es ging natürlich auf Tour und in den letzten Monaten hat man sich zurückgezogen, um das mittlerweile vierte Langeisen einzutüten. Bereits das dritte Mal befindet sich dabei Frontsängerin Noora Louhimo an der Front des Sextetts. Mit ihrer gewaltigen, variablen und vor allem leicht wiederzuerkennenden Stimme prägt sie damit das Gros des Schaffens BATTLE BEAST´s. Diese haben sich von Anfang an melodischen, pompösen Power Metal viel großem Keyboardanteil auf die Fahnen geschrieben. Mit „Bringer Of Pain“ leuten sie aber dennoch eine neue Ära in der Geschichte der Band ein. 

Denn mitten auf der Tour zu „Unholy Savior“ trennten sich BATTLE BEAST von Gitarrist und Hauptsongschreiber Anton Kabanen. Neu an Bord ist Joona Björkroth, der schon längere Zeit im unmittelbaren Umfeld der Band zu finden ist. Dass er nun fest eingestiegen ist, hat einige Neuerungen zur Folge: die Songs sind um Längen poppiger ausgefallen. Das wird alte Anhänger zumindest auf-, wenn nicht abschrecken. Aber auch schon in der Vergangenheit hatten die Finnen melodische Rocksongs im Gepäck, wie z.B. „Out On The Streets“ vom 2013er Album „Battle Beast“.

Der Opener „Straight To The Heart“ hätte allerdings auch auf einem der beiden Vorgängeralben stehen können. Ein guter Start also. Der folgende Titeltrack ist eine wahre Abrissbirne, JUDAS PRIEST und ihr „Painkiller“ lassen grüßen. Das vorab ausgekoppelte „King For A Day“ warf ja schon seine Schatten voraus und präsentiert BATTLE BEAST im Längen poppiger. Dennoch ist die Nummer ein Hit – oder vielleicht auch gerade deswegen. Mit „Beyond The Burning Skies“ nimmt das Sextett wieder etwas Fahrt auf, ohne jedoch das Hitpotential abzulegen. Das ebenfalls im Vorfeld zu hörende „Familar Hell“ ist abermals mit einer gehörigen Popschlagseite versehen. Mit „Lost In Wars“ versucht man für meine Begriffe etwas krampfhaft, sich an Kollegen wie WITHIN TEMPTATION anzunähern. Alleine der „cleane“ und elfenhafte Gesang von Frontfrau Noora zeugt davon. Das Stück ist dramatischer als das komplette restliche Album und zum Glück auch der einzige Versuch in diese Richtung.

Das rockende „Bastard Son Of Odin“ bringt noch einmal Leben in die Bude. Die Midtemponummer „We Will Fight“ hat überlebensgroße Hooks, will aber anfangs so gar nicht zu BATTLE BEAST passen. Dennoch ein Gewinner. Aber es geht noch poppiger: „Dancing With The Beast“ hat allenfalls untermalende Gitarren und die abschließende Ballade „Far From Heaven“ beschließt ein höchst überraschendes Album.

„Bringer Of Pain“ ist das „Turbo“ von BATTLE BEAST, wenn man es so bezeichnen will. Was mussten JUDAS PRIEST seinerzeit für Prügel einstecken – heute ist es eines der wichtigsten Stationen der Briten. Ob das für BATTLE BEAST ähnlich läuft, wird die Zeit zeigen. Böse Zungen werden behaupten, vom BATTLE bzw. METAL BEAST ist nur noch ein schnurrendes Kätzchen übrig. Aber mit neuen Songwritern entstehen nunmal andere Songs. „Bringer Of Pain“ ist weniger Heavy Metal, nimmt dafür aber jede Menge Hitpotential mit ins Programm. Das wird viele neue Fans dazugewinnen, auch wenn ein paar alte auf der Strecke bleiben. So ist es immer, stark ist die Platte allemal. 

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

1.    Straight To The Heart
2.    Bringer Of Pain
3.    King For A Day
4.    Beyond The Burning Skies
5.    Familiar Hell
6.    Lost In Wars
7.    Bastard Son Of Odin
8.    We Will Fight
9.    Dancing With The Beast
10.    Far From Heaven

Stefan