SONOROUS DYNAMO – Scraps Of Ages

Band: Sonorous Dynamo
Album: Scraps Of Ages
Spielzeit: 78:55 min
Stilrichtung: Progressive Rock
Plattenfirma: Orisono
Veröffentlichung: 27.03.2021
Homepage: www.sonorousdynamo.net

Ist ja eigentlich nur konsequent, ein Album, das zehn Jahre in der Mache war, auch erst ein halbes Jahr nach Veröffentlichung zu rezensieren (dennoch Schande über mein Haupt für die Verspätung). Nu, jetzt aber! Denn gemacht werden muss diese Rezension auf jeden Fall, schließlich geht es um “Scraps Of Ages” von SONOROUS DYNAMO. Nie gehört? Keine Sorge, Ihr seid nicht allein, wie ein Blick auf die unter 400 Fans der Truppe auf Facebook beweist. Und das ist der Punkt. SONOROUS DYNAMO sind eine der Bands, die keine Sau kennt, während sie in der Dunkelheit des tiefsten Undergrounds wahnsinnig krasse Sachen erschaffen; in ihrem Fall eben “Scraps Of Ages”, knapp 80 Minuten Spieldauer, 22 Tracks, von denen neun Zwischenspiele sind. Das Ganze in durchkomponiert (jeder Track geht logisch und nachvollziehbar in den nächsten über), höchst angenehm produziert, sauber gespielt und gesungen und intelligent wie eingängig.
SONOROUS DYNAMO machen Progressive Rock, mit aktuelleren Einflüssen wie DREAM THEATER und HAKEN auf der einen Seite und noch deutlich mehr Einflüssen von klassischeren Bands des Genres wie TRANSATLANTIC, EMERSON LAKE & PALMER und IQ. Und während 10 Jahre nach einer übertriebenen Zeit für die Anfertigung eines Albums klingen (wobei man sagen muss, dass die Arbeit auch immer nur an einem Tag pro Woche stattfand, aber trotzdem), hört man dem Ding die Unmengen an Arbeit und Herzblut an, die in jeden Aspekt von ihm geflossen sind. Ernsthaft, nach zwei Minuten Albumdauer ist die Sache schon dermaßen sympathisch, dass jeder Gedanke an zwischenzeitliches Ausmachen dahin ist. “Scraps Of Ages” ist ein musikalisches Mosaik, aus unzähligen individuellen und unterschiedlichen Bestandteilen, die in ihrer Gesamtheit ein absolut beeindruckendes und schlüssiges Bild ergeben. Da hat man je nach Song nach drei Minuten schon zehn verschiedene Stimmungen durch, aber nie wirken die Tracks zusammengeschustert. Die Abfolge der einzelnen Parts ist jederzeit schlüssig und jeder Part, der auf einen ganz anderen folgt, folgt ihm zurecht. Doch ist “Scraps Of Ages” nicht nur in seiner Gesamtstruktur klasse geworden, mit den kleinen wiederkehrenden Motiven, den durchdachten Interludes, der Vielseitigkeit der erzeugten Stimmungen, die von wunderschön positiv bis düster aggressiv alles abdecken. Auch die einzelnen Parts an sich treffen den Nagel auf den Kopf. Das Detailreichtum, die ganzen kleinen Wendungen aller beteiligten Instrumente, die durchweg stark komponierten Melodien, der kluge Einsatz von E-Orgel, Klavier, Streichern, Hörnern und elektronischen Sound und der in den kleinsten Akzenten durchscheinende musikalische Humor (allein dieser winzige E-Orgel-Shot in der “Overture”) – all das trifft bei “Scraps Of Ages” auf ein ausgeprägtes Rhythmusverständnis und einen hammerharten Wunsch nach Perfektion vonseiten aller Beteiligten.

Fazit:
Das Graben im Untergrund kann sich echt lohnen, schließlich wächst Öl nicht an Bäumen (Rhetorik-Highscore ist hiermit geknackt). Und SONOROUS DYNAMO haben hier ein großartig unmodernes Werk geschaffen, das klingt, als stecke eine Band mit 500 mal mehr Fans dahinter, als der Fall ist. “Scraps Of Time” kann sich mit den Outputs der großen Vertreter des Genres locker messen und stellt so manche von ihnen mit links in den Schatten.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Prologue – Instrumental
02. Ouverture – Instrumental
03. Interlude I
04. On My Side
05. Interlude II
06. Where Are The Men
07. Interlude III
08. Timeless Night
09. Interlude IV
10. Sacrifice
11. Interlude V – Instrumental
12. Children
13. Interlude VI
14. Circle Of Fire
15. Interlude VII
16. I Want You To Know
17. Interlude VIII – Instrumental
18. I Can Fly
19. Interlude IX – Instrumental
20. Broken Soul
21. Revolution
22. Epilogue

Jannis

MASSACRE – Resurgence

Band: Massacre
Album: Resurgence
Spielzeit: 40:19 min
Stilrichtung: Death Metal
Plattenfirma: Nuclear Blast
Veröffentlichung: 22.10.2021
Homepage: www.Facebook.com/massacreflorida

Ich muss gestehen, dass ich schon ein wenig aufgeregt bin. Meine alten Helden von MASSACRE feiern ihr 30 jähriges Bandbestehen mit einem neuem Album. Und ich darf ein Review dafür machen. Diesmal fange ich beim Cover an. Absolut fantastisch. Wes Benscoten (Slayer, Kreator) hat hier ein unglaublich detailliertes Artwork gezaubert, dass von H.P. Lovecraft inspiriert wurde. Der Sound ist auch so verdammt stark und roh. Dan Swäno hat den Jungs von MASSACRE genau den Sound verpasst, den ich am Death Metal so liebe. Aktuell besteht die Band aus Kam Lee (v.), Mike Borders (b.), Brynjar Helgeton (d.) und den drei Gitarristen Jonny Peterson, Rogga Johansson und Scott Fairfax. Reicht euch noch nicht? Okay, dann hätte ich noch als Gastmusiker Marc Grewe (ex-Morgoth), Dave Ingram (Benediction), Anders Odden (Cadaver) und Pete Slate (Druid Lord) zu bieten. Genug Namedropping, ich will jetzt Old School Death Metal Feeling haben.

„Eldritch Prophecy“ startet mit einem dämonisch bösem Intro, direkt wie aus einem Horrorfilm heraus. Dann das erste Riff gleich zum niederknien und die Drums sind Heavy as fuck. Und das „uuargh“ von Kam Lee, ich bin im Death Metal Himmel. Der Mittelpart peitscht dir förmlich den Rücken aus, was für ein wunderbares Gefühl. Bei „Ruins Of R’Leyh“ stehen etliche Tempowechsel an. Wie eine unerbittliche Kriegsmaschine walzen MASSACRE über ihre erbärmlichen Gegner hinweg. Und zwar mit einem solchem Groove und Sänger, dass jeder Feind weinend das Weite sucht. Ich will mehr. Und ich bekomme es bei „Innsmouth Strain“. Der Bass drückt so herrlich und die Drums killen. Im letzten Drittel feuern die Gitarren aus allen Rohren. „Whisperer In Darkness“ hört sich anfangs wie alte Metallica im Death Metal Style an. Heftige Uptempo Nummer, die bei jedem Banger ein Schädeltrauma hinterlassen wird. Mit „Book Of The Dead“ folgt das nächste Highlight. Absoluter Wahnsinn. Bolt Thrower, Benediction und Grave in einem Song vereint. Absolut sick und heftig. Und wer bei Minute 2:10 nicht voll ausflippt, dem ist dann auch nicht mehr zu helfen. Kommen wir zu „Into The Far-Off Void“. Ganz einfach ein Old School Track, der so vertraut und gut ist. Es werden weiterhin keine Gefangenen gemacht. „Servants Of Discord“ geht direkt durch jede Betonwand hindurch und kann Schädel zerschmettern. Sehr eingängig das Ganze und auch das Solo fetzt. „Fate Of The Elder Gods“ baut sich bedrohlich vor einem auf, ein wildes Solo ertönt und die alten Götter brechen über einen herein. Und wenn Kam Lee hier growlt, flüchtet der Fürst der Finsternis freiwillig von seinem Thron. Kommt denn da jetzt kein schlechter Track? Nein! „Spawn Of The Succubus“ ist eine fiese Ausgeburt der Hölle. Aber sollte die Hölle so sein, bin ich dabei. MASSACRE Treffen hier wieder genau in mein altes Death Metal Herz. Ich bin begeistert. Mit dem Abschluss „Return Of The Corpse Grinder“ gelingt der Band der Brückenschlag zu ihrem Debüt und dem darauf enthaltenen Hit „Corpse Grinder“. Jetzt noch mal alles geben bis das Genick bricht, „uuarghhh“ und hell yeah.

Fazit: wer auf Old School Death Metal steht, kommt hier einfach nicht vorbei. So tight, so heavy, so erbarmungslos war noch kein Death Metal Album 2021. Obwohl schon etliche sehr starke Alben von Baest, Pestilence und Blood Red Throne herauskamen, lege ich mich jetzt fest: MASSACRE haben mit „Resurgence“ definitiv mein Death Metal Highlight des Jahres abgeliefert. 10 Songs, 10 Hits, 10 von 10 Punkten.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Eldritch Prophecy
02. Ruins Of R‘Leyh
03. Innsmouth Strain
04. Whisperer In Darkness
05. Book Of The Dead
06. Into The Far-Off Void
07. Servants Of Discord
08. Fate Of The Elder Gods
09. Spawn Of The Succubus
10. Return Of The Corpse Grinder

Sturmi

ETERNAL FLIGHT – SurVive

Band: Eternal Flight
Album: SurVive
Spielzeit: 49:28 min
Stilrichtung: Heavy/Power Metal
Plattenfirma: Metalapolis Records
Veröffentlichung: 17.09.2021
Homepage: www.facebook.com/ETERNALFLIGHT.BAND

Nachdem schon ALCATRAZZ in einem Anflug spontaner Überkreativität ihr fünftes Album kürzlich unter dem Namen “V” rausgebracht haben, gehen ETERNAL FLIGHT nun weiter und betiteln ihren fünften Streich als “SurVive”. Mit großem V. Obwohl man das Wortwitzlevel mit “SurFive” noch einen Ticken hätte anheben können. Egal, wir kommen vom Thema ab.
Die Franzosen um Gerald Fois (DREAM CHILD) machen mehr oder weniger eine Mischung aus Heavy und Power Metal mit insbesondere PRIEST- und ICED-EARTH-Feeling und US-Power-Metal-Produktion. Letztere ist bekanntermaßen recht definiert und basic, was auf “SurVive” auch funktioniert, dabei aber unter anderem bei den Drums etwas an Druck missen lässt. Ist letztendlich aber ein klarer Fall von “Nach dem ersten Song hat man sich dran gewöhnt” und ansonsten sitzt die Produktion soweit. Okay, bei “Hear The Call” ist der Stereoeffekt ein bisschen seltsam gelegt, der linke Kopfhörer liefert ungleich mehr tiefere Rhythmusgitarren, aber sei’s drum.
Die Vocals von Gerald, die beim Vorgänger “Retrofuture” ein Kritikpunkt waren, kommen auf “SurVive” besser, funktionieren auch im Falsett sehr gut.
Musikalisch ist die Platte auf positive Weise eigentümlich und hat in ihrer reduzierten Klanglichkeit doch einiges zu bieten, das man nicht unbedingt erwarten würde. So kleidet man im Opener einen Power-Metal-Chorus in ein US-Metal-Gewand und fährt nebenbei eine arpeggioreiche Strophe auf, die in ihrer ruhigen Form beim ersten Mal ebenso passt wie in der fixeren beim zweiten Mal. “Legions” kommt mit ungewöhnlichem aber unterhaltsamem Riff und schöner Mehrstimmigkeit in den Vocals, und “The Promise” bietet einen verstärkt auf Harmonien und klangliche Dichte ausgerichteten und ziemlich geilen Refrain. “Evolution, Revolution” holt sich mit den runtergebrochenen Parts, dem E-Orgel-Einsatz, dem coolen Mittelteil und dem leicht angedurten Chorus einen verdienten Platz auf der Favoritenliste, ebenso wie das knackig-flotte “You And I”, das neben gelungener Komposition auch eine stabile Rhythmusarbeit und ein Basssolo vorweisen kann. Und “Children Of The Earth” ist der feierliche Abschlusstrack, dessen Feierlichkeit aber immer mal wieder durch biestigere Nuancen und Parts gebrochen wird.
Ein paar Standardphasen gibt es natürlich auch, doch allgemein scheint man sich nach dem Vorgänger noch einmal verstärkt Gedanken gemacht zu haben, was man tut, wie man sein und klingen will. Damit hat man die Zahl der merkwürdigen Momente praktisch auf Null reduziert, ist ein wenig individueller geworden und macht im schlimmsten Fall etwas durchschnittlich, aber nichts schlecht.

Fazit:
Jetzt ist die Produktion, wie bei “Retrofuture”, immer noch ausbaubar und die Klangdichte zum Teil echt sehr reduziert, aber in Sachen musikalischer Identität und Qualität hat man noch ein Schippchen draufgelegt. Kann man guten Gewissens auf die sieben Punkte von letztem Mal noch einen addieren!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Will We Rise Again
02. Hear The Call
03. Legions
04. The Promise
05. Is This The End
06. Mysterious Kings
07. Evolution, Revolution
08. You And I
09. Children Of The Earth

Jannis

SUPERNOVA PLASMAJETS – Now Or Never

Band: Supernova Plasmajets
Album: Now Or Never
Spielzeit: 44:30 min
Stilrichtung: Hard Rock
Plattenfirma: Pride & Joy Records
Veröffentlichung: 22.10.2021
Homepage: www.supernovaplasmajets.de

Das Wetter ist trist und grau? Die Arbeitswoche war mal wieder viel zu lang? Dann kommt das neue Album von SUPERNOVA PLASMAJETS genau rechtzeitig. Gleich mal ein Bier geholt, die Mötley Crüe Kutte übergeschmisssen und rein in die viel zu enge Hose. Alleine schon die Namen der Musiker sind grandios. Jennifer Crush (v.), Manni McFly (g.), Randy Stardust (g.), Cliff Bourbon (b.) und Aelexis Rose (d.) erinnern sofort an die 80er. Dass die Truppe aber kein Fun Act ist, konnte ich bereits 2017 auf dem Heat Festival in Ludwigsburg sehen. War das ein geiler Abriss. Etliche Touren mit den Kissin‘ Dynamite, The New Roses oder Escimo Callboy und Auftritten bei vielen großen Open Airs, haben die SUPERNOVA PLASMAJETS noch besser gemacht. Play gedrückt, laut gemacht und los geht’s.

„Pretty Bizarre“ ist ein kurzes Intro, ehe es mit „Beggin‘“ gleich in die vollen geht. Geboten wird melodischer Hard Rock mit einer Prise Glam. Meine gute Laune steigt sofort und der Song erinnert mich an alte Coca Cola Werbungen (bitte als Kompliment verstehen). „Take Me To The Underground“ ist ein Hit. Geile Keyboards, geiles Schlagzeugspiel und eine begnadete Sängerin. Wenn Mrs. Crush loslegt, geht Gwen Stefani zum Weinen in den Keller. Oh yes, es geht back to the 80ies. Der Anfang von „Now Or Never“ klingt nach „Panama“ von Van Halen. Sehr catchy die Nummer und versprüht sehr positive Vibes. Der Mitklatschpart ist clever gesetzt und wird live punkten können. Bei „Deer In The Headlights“ muss ich gestehen, dass es einige Durchläuche gebraucht habe, bis das Stück bei mir angekommen ist. Ja Wahnsinn, es geht noch mehr 80er auf „Lonely Hearts In The Night“. Synthwave trifft auf Pop-Rock. Ein perfekter Auto Cruise Song. Auf „I‘m Not Okay“ geht es wie bei Billy Idols „Flesh For Fantasy“ los. Die Nummer entpuppt sich dann aber als moderner Rocker auf dem die ganze Mannschaft beweisen kann, was sie drauf hat. Wenn ihr meint SUPERNOVA PLASMAJETS haben ihr Pulver verschossen: mal sauber geirrt. Jetzt dreht die Band erst richtig auf. Auf „Fade Away“ wird der Härtegrad erhöht und Metal-Riffs knallen einem entgegen. Was für eine geile Nummer, in der sogar ein Discobeat eingebaut wurde. Es geht geil weiter. „Break My Down“ ist eine Hymne, die geschrieben wurde um live gespielt zu werden. Unterstützt wird die fantastische Mrs. Crush von Andy Brings (Double Crush Syndrome), der den Rotz Faktor noch deutlich erhöht. Yeah, so und nicht anders. Rock’n’Roll pur auf „Turn Around The Sky“. Richtig straightes in your face Stück, auf der die Stimme wie Doro zu ihren besten Zeiten klingt (hatte Doro schon mal schlechte Zeiten? Nein.) „Hello“ can you hear me? Moment, ich dreh‘ noch lauter. Super gemacht, hat alles was man braucht. Heavy Riffs, Mitsing-Parts und ein saustarker Refrain. Wow, ich bin schon voll im Konzertmodus. Den Abschluss macht eine extrem gelungene Version des Taylor Dane Hits „Tell It To My Heart“. Ist das Original schon klasse, gefällt mir die rockige Art natürlich noch besser.

Fazit: Dieses Album bereitet von vorne bis hinten Freude pur. Extrem hohe Hitdichte, fette Produktion und natürlich eine Sängerin die das Level noch höher hebt. Gratulation an alle von SUPERNOVA PLASMAJETS für dieses absolute Highlight. Hier werden die 80er mit der Moderne perfekt gemischt. Dafür gibt es verdiente 9,5 Punkte. So und jetzt geb‘ ich mir die Scheibe zum 13. Mal.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Pretty Bizarre (Intro)
02. Beggin‘
03. Take Me To The Underground
04. Now Or Never
05. Deer In The Headlights
06. Lonely Hearts In The Night
07. I’m Not Okay
08. Fade Away
09. Break Me Down
10. Turn Around The Sky
11. Hello
12. Tell It To My Heart

Sturmi

WU TENGLERS – Burning Century

Band: WU Tenglers
Album: Burning Century
Spielzeit: 41:41 min
Stilrichtung: Rock
Plattenfirma: Eigenproduktion
Veröffentlichung: 23.10.2021
Homepage: www.wutenglers.band

So Freunde, heute gibt es mal was auf die Ohren, dass ihr und ich so gar nicht gewohnt seid von mir. Indie Rock aus Österreich. Jetzt mal schön den Horizont erweitern und sich auf was Neues einlassen. Bisher habe ich immer einen Bogen um diese Musik gemacht, da mir da leicht mal der Arsch einschläft. Aber NICHT hier, so viel schon mal vorab. Die WU TENGLERS aus Kappl in Tirol bestehen aus Alexander Pfeifer, Werner Jehle, Erwin Sailer und Hannes Petter. Geiler Bandname, der natürlich einerseits vom Wu-Tang Clan kommt. Und das „Tengler“ steht für den Zustand einer durstigen Nacht. Produziert wurde das Debüt im Studio Hundert bei Reith im Alpbachtal. Und dieser Jay Hundert (Liquid Steel, Eastwood Haze, Freunde Schöner) hat den Jungs einen Sound gezaubert, bei dem man die analoge Wärme der alten Röhrentechnik förmlich heraushören kann. So Leute, Metal-Scheuklappen abgelegt und los gerockt.

Der Opener „Beat Of My Heart“ rockt ordentlich los und wird die Leute sofort tanzen und feiern lassen. Der Refrain bleibt gleich hängen und der Song erinnert mich an Formosa. Mit „One Way Ticket“ folgt der nächste Indie Kracher. Wie hier die Stimme mit den restlichen Instrumenten verschmilzt, ist schon klasse gemacht. Es folgt der Titeltrack „Burning Century“. Leicht melancholisch im The Cure Stil, gleichzeitig mit einer fröhlichen Leichtigkeit verbunden. Als dann noch der Chor der Volksschule Ischgl einsteigt und von amerikanischen Polizeisirenen begleitet wird, entsteht einer dieser Momente, die man nicht richtig beschreiben kann. „Oxygen“ enthält wieder mehr E-Gitarre und das Stück lässt einen seine positiven Vibes fühlen. Und Alex’s Stimme ist verdammt gut mal wieder. Bei „Silly Walls“ fällt einem sofort ein gewisser Ex-US-Präsident ein. Das Teil rockt richtig schön punkig, locker flockig vor sich her und lässt die Füße nicht stillstehen. Ein dumpfes Riff eröffnet „Space Cowboy“, eine Nummer die das Seelenleben von Alex zeigt und er die Trennung seiner Eltern verarbeitet. Gefällt mir sehr gut und würde auch super auf einen Soundtrack passen. „Perfect Enemy“ fesselt mich wirklich. Das Spiel zwischen weich und einfühlsam auf der einen und das hochpuschende und motivierende Gefühl auf der anderen Seite, sehr sehr geil. „There Is Nothing“ ist vertraut und abgespaced zugleich. Ich kann es nicht anders beschreiben, auf alle Fälle einfach gut. Wenn man „Never Give Up“ hört, zaubert es einem unweigerlich ein Lächeln ins Gesicht. Könnte glatt aus der Feder von U2 stammen. Mit „Where Is The Sunshine“ ist tatsächlich mal eine schwächere Nummer auf dem Album. Aber hey, wir reden hier vom Debüt und es ist ja nur mein Geschmack. 11. und letzter Song ist „Honig“. Und der Song ist herrlich ursprünglich und chillig. Ich hab‘ aber etliche Anläufe gebraucht, ehe ich alles verstanden habe. Da tu ich mich selbst als Bayer schwer.

Fazit: Danke Burschen für diese Horizont Erweiterung. Ein wunderbar erfrischendes Debütalbum der WU TENGLERS. Ich denke und hoffe, dass wir da noch einiges zu Hören bekommen und die Tiroler auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt werden.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Beat Of My Heart
02. One Way Ticket
03. Burning Century
04. Oxygen
05. Silly Walls
06. Space Cowboy
07. Perfect Enemy
08. There is Nothing
09. Never Give Up
10. Where Is The Sunshine
11. Honig

Sturmi

Kryn News

Neues gibt´s auch von den „Jungs“ rund um Kryn. Die kroatische „New Metal“ Formation präsentierte bereits Ende August ihre neue Single “ The Riven Heart“.

Eine Balladen die von Schmerz und Trauer handelt inklusive aufwendiges Video in „schwarz-weiß“. Sänger Karlo Horvat präsentiert in diesem Song wieder wie umfangreich seine Stimme ist .  Die Emotionen die er in diesem Song rüberbringt nimmt man ihm 100% ab.

Fast gleichzeitig mit dem neuen Song und Video ging auch der neue Onlineshop der Band online in diesem begeisterte Fans sich mit Merchandise eindecken kann.

Fans sind auch schon gespannt auf ein neues Album der Band. Wer Musik im Stil von Korn liebt, auf kräftige Stimmen steht“ sollte sich den neuen Song der Band auf alle Fälle anhören.

Das Video selbst geht direkt ins Herz und ist passend für die ruhigen oft nicht einfachen Momente des Lebens. Die Band hat das Thema „Schmerz“ , „Trauer“ oft auch „Wut“ brilliant verarbeitet.

Der Sänger Karlo Horvat zeigt in diesem Video, dass er nicht nur die lauten Töne beherrscht sondern auch die harmonischen , sanften diese die Emotionen hervorrufen.

Wer nun Lust auf mehr „Kryn“ bekommt kann  auch die älteren Videos auf Youtube bewundern.

Den Fanstore der Band findet ihr unter:

https://www.krynstore.com/

 

Rig for red News

 

Rig for red

Neues, gibt es von  der 2020 gegründeten Tiroler Band „Rig for Red“.  

Die nun bereits 3. Single und das 3. Video nennt sich “ Holding on “ und stellt sich als melodische Ballade heraus.

Frontmann “Andreas Marberger, der singende Bassist , glänzt wieder mit seiner sehr melodischen und rauchigen Stimme. Vielen dürfte Andreas bereits als Bassist der Schürzenjäger sowie der Tiroler Rockband “No Bros” bekannt sein.

Dass er gesanglich punkten kann, konnte er aber schon bei den Schürzenjägern beweisen. Nach dem ursprünglichen Programm durfte Andreas immer einige bekannte Rock Covers zum Besten geben.

Ein Album ist in Planung ebenso einige Live Konzerte. Wir dürfen gespannt sein.

Im Video präsentiert sich die Band im eher dunklen Outfit passend zur “Halloween Saison”.

Ein sehr gelungenes Video das Lust auf Mehr macht, ebenso eine Ballade die direkt ins Herz geht. 

Wer die Band noch nicht kennt, sollte das ändern, eine neue Formation von der man noch viel erwarten kann.

VOLBEAT – Neues Album „Servant Of The Mind“ angekündigt

VOLBEAT KÜNDIGEN NEUES ALBUM AN:
„SERVANT OF THE MIND“ ERSCHEINT AM 3. DEZEMBER 2021 VIA UNIVERSAL MUSIC

Endlich, endlich hat das Warten ein Ende: Die dänischen Multiplatin-Rocker Volbeat kündigen mit Servant of the Mind ihr achtes Studioalbum an, das am 3. Dezember 2021 über Universal Music erscheint. Die neue Platte wird als Standard-CD, Deluxe-Doppel-Vinyl (in mehreren limitierten Editionen) und als Deluxe-Digital-Version veröffentlicht. Hier kann das Album vorbestellt werden.
Für Servant of the Mind verbinden Volbeat – bestehend aus Michael Poulsen (Gitarre/Gesang), Jon Larsen (Drums), Rob Caggiano (Gitarre) und Kaspar Boye Larsen (Bass) – erneut ihren einzigartigen Mix aus Heavy Metal, Psychobilly und Punk’n’Roll mit Poulsens Flair für Geschichten und seinen Fähigkeiten als außergewöhnlicher Songwriter.
„Ich habe die ganze Platte in drei Monaten geschrieben“, erinnert sich der Frontmann. „Mir ging es gut zu Hause, ich hatte beste Laune, mein Publikum war ich selbst… In den neuen Songs findet sich viel von dem, was Volbeat schon immer ausgemacht hat. Wer das allererste Album mit dem vergleicht, was wir jetzt machen, der hört, wie die Band ihren Stil weiterentwickelt und sich gleichzeitig ihren ‚signature sound‘ erhalten hat.“

Zur Albumankündigung feuern Volbeat eine neue Single in die Welt: Im hymnischen „Shotgun Blues“ erzählt Poulsen von geisterhaften Erlebnissen beim Einzug in ein neues Zuhause. „Jedes Mal, wenn man in ein Haus einzieht, bringt man tote Menschen mit sich“, erklärt er. „Mir passiert da mitunter echt sonderbares Zeug… nicht ganz von dieser Welt.“
Das Album enthält zudem den Doppelschlag der beiden Sommersongs „Wait A Minute My Girl“ und „Dagen Før (feat. Stine Bramsen)“, die Volbeat im Juni bereits veröffentlichten. Ersterer wurde sogar zur neunten Nummer-eins-Single der Band in den Billboard-Mainstream-Rock-Charts.

In vielen der neuen Songs erzählen Volbeat aufwändige und faszinierende Geschichten. „The Sacred Stones“ etwa berichtet von einem „irdischen Wesen, das sich der dunklen Seite hingegeben hat. Es folgt nun einer Mission und kommt mit düsteren Kräften und gefallenen Engeln in Berührung.“ Das Stück „The Devil Rages“ behandelt die Idee, dass der Teufel eine menschliche Gestalt annimmt. Die Eröffnungsnummer „Temple of Ekur“ wiederum kehrt zu den antiken Themen zurück, die bereits in früheren Songs wie „The Gates of Babylon“ vorkamen, während „Lasse’s Birgita“, der epische Schluss der Platte, von den ersten Hexenverbrennungen in Schweden im Jahr 1471 berichtet.

Volbeat blicken bereits auf eine zwei Dekaden währende Karriere zurück, in deren Verlauf sie die Bühne mit Genrelegenden wie Black Sabbath, Metallica, Motörhead, Slipknot, Megadeth, Anthrax und weiteren Acts teilen konnten. In dieser Zeit wurden die Volbeat-Songs fast drei Milliarden Mal gestreamt, die Band konnte eine Grammy-Nominierung für „Best Metal Perfomance“ einstreichen für das Stück „Room 24 (feat. King Diamond)“ vom hochgelobten und Gold-veredelten Album Outlaw Gentlemen & Shady Ladies, ganz zu schweigen von mehreren dänischen Musikpreisen. Damit gibt sich das Quartett natürlich nicht zufrieden: Das kommende Werk Servant of the Mind, geschrieben und aufgenommen während des Pandemie-Shutdowns, wendet den Blick verstärkt nach innen, hält sich aber kein bisschen zurück und klingt kein Stück weniger laut und treibend als frühere Platten.

Am 23. September starteten Volbeat in Orlando unter dem Titel „Wait A Minute… Let’s Tour“ ihre erste US-Reise seit zwei Jahren, die Shows in Atlanta, San Diego und Los Angeles beinhaltet. Vor kurzem kündigte die Band außerdem für das Jahr 2022 eine Co-Headliner-Tour mit Ghost durch US-Arenen an. Als Special Guest sind Twin Temple dabei, auf dem Plan stehen unter anderem Seattle, Denver, Chicago, Houston und Phoenix.

Seit der Bandgründung im Jahr 2001 haben sich Volbeat von den Kopenhagener Clubs bis auf die größten Bühnen der Welt hochgearbeitet. Dazu gehört auch das berühmte Stadion Telia Parken in Dänemark, das Volbeat als bisher einziger nationaler Act ausverkaufen konnten. Im Verlauf von sieben hochdekorierten Albumveröffentlichungen konnten Volbeat etliche Nummer-eins-Platzierungen (etwa achtmal die Spitzenposition in den US Mainstream Rock Charts), Multiplatin-Ehrungen und unzählige Auszeichnungen wie eine Grammy-Nominierung einstreichen. Das letzte Album Rewind, Replay, Rebound erschien im August 19 und enthält die Hitsingles „Last Day Under The Sun,“ „Die To Live (feat. Neil Fallon)“ und „Leviathan“. Auf der folgenden Welttour wurde Rewind, Replay, Rebound: Live in Deutschland mitgeschnitten und im November 2020 veröffentlicht. Erst kürzlich steuerten Volbeat ihre Version von „Don’t Tread on Me“ zu The Metallica Blacklist bei. Alle Einnahmen daraus kommen der All Within My Hands-Stiftung sowie dem dänischen Børne Cancer Fonden zu Gute.

Auf dem Weg zu „alter Härte“? Immerhin ist der Song ein guter Anfang:

 

CRADLE OF FILTH – Existence Is Futile

Band: Cradle Of Filth
Album: Existence Is Futile
Spielzeit: 70:17 min
Stilrichtung: Black Metal
Plattenfirma: Nuclear Blast
Veröffentlichung: 22.10.2021
Homepage: www.cradleoffilth.com; www.facebook.com/cradleoffilth

Zum 30-jährigen Bandjubiläum beglücken uns die Dunklen Lords von CRADLE OF FILTH mit Studioalbum #13 „Existence Is Futile“. Ja, tatsächlich treiben die Jungs aus England schon seit den frühen 90er Jahren ihr diabolisches Unwesen, von den jungen Wilden Black Metallern ist nur noch Dani Filth übriggeblieben. Das tut dem rauen Charme der Band aber keinen Abbruch, ist es doch geraden Danis Stimme, die CRADLE OF FILTH über so viele Jahre geprägt hat. Und stimmlich wunderbar aufgelegt ist er auch auf „Existence Is Futile“, naja, ist auch das 13. Studioalbum, bei der unheilvollen Zahl kann es ja auch nicht anders sein.
Nach einer längeren Durststrecke haben sich CRADLE OF FILTH wieder nach ganz oben gearbeitet und da kann es auch egal sein, wenn so manche Black Metal Fans die Combo um Dani müde belächeln. 30 Jahre in dem Business und dem Genre durchzuhalten und sich dabei treu zu bleiben ist eine reife Leistung.
Davon zeugt auch der aktuelle Dreher. Während in Skandinavien immer noch Kirchen abgefackelt werden, wird hier nur dem geneigten Hörer ordentlich eingeheizt.
Nach einem kurzen Intro wird man gleich in die dunkle Welt entführt, „Existential Terror“ ist ein urtypischer Symphonic-Black Metal-Opener. Düster romantisch kommt „Necromantic Fantasies“ daher, gothiclastig, episch und mit nahezu perfekter Gitarrenarbeit in erstklassiger Old-School-Attitüde. „Existence Is Futile“ hat viele solch geiler Tracks zu bieten. „Black Smoke Curling From The Lips Of War“ z.B. überzeugt mit Melodeath Einlagen und hier kommt auch Neuzugang Anabelle ins Spiel, die die aus gesundheitlichen Gründen ausgestiegene Lindsay Schoolcraft ersetzt. Leicht Balladesk (sofern es bei CRADLE OF FILTH überhaupt möglich ist) wird es auch, hier sorgt „Discourse Between A Man And His Soul“ für die entsprechende Stimmung. Auf „Existence Is Futile“ ist also für jeden Cradle-Geschmack etwas dabei. Das von Anabelle eingeleitete „The Dying Of Embers“ im typischen CRADLE OF FILTH Stil oder Songs wie „Ashen Mortality“ mit seinem beängstigenden Sound sorgen für die nötige Abwechslung. Zum Schluss gibt es mit „Us, Dark, Invincible“ noch einen Song wie ein Bandmotto und als kleine Dreingabe beglücken uns CRADLE OF FILTH mit den zwei starken Bonustracks („Sisters Of The Mist“ und „Unleash The Hellion“).

Fazit: CRADLE OF FILTH merkt man den Staub der Jahre nur an, wenn er zum Song gehört. Die Engländer, die Black Metal salonfähig und ihn auch einem breiteren Publikum zugänglich gemacht haben, zeigen auf „Existence Is Futile“ einmal mehr, dass sie nicht zum alten Eisen gehören und wir hoffentlich noch viele Jahre von ihnen hören werden.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Fate Of The World On Our Shoulders
02. Existential Terror
03. Necromantic Fantasies
04. Crawling King Chaos
05. Here Comes A Candle – (Infernal Lullaby)
06. Black Smoke Curling From The Lips Of War
07. Discourse Between A Man And His Soul
08. The Dying Of The Embers
09. Ashen Mortality
10. How Many Tears To Nurture A Rose
11. Suffer Our Dominion
12. Us, Dark, Invincible
13. Sisters Of The Mist (Bonus)
14. Unleash The Hellion (Bonus)

Tänski

BURNING POINT – Arsonist of the Soul

Band: Burning Point
Album: Arsonist of the Soul
Spielzeit: 48:51 min
Stilrichtung: Melodic Power Metal
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 22.10.2021
Homepage: www.facebook.com/burningpointfinland

Die finnischen Melodic Power Metaller von BURNING POINT existieren nun auch schon seit mehr als 20 Jahren! Scheiße man wird einfach auch alt, ich kann mich noch an die ersten Scheiben der Band erinnern : )
Mastermind und Konstante in der Band war und ist Gitarrist und Songwriter Pete Ahonen der auch bei STARGAZERY in die Saiten greift.
Nach dem Pete viele Jahre selbst auch am Mikro zu finden war, übergab er dieses 2015 an Ex BATTLE BEAST Sängerin Nitte Valo mit der man 2015 und 2016 zwei Alben aufnahm und veröffentlichte.
Und wie ich fand waren die Alben echt Bombe und der Gesangswechsel absolut passend!
Leider ist das schon wieder Geschichte, warum auch immer, vielleicht zu viel Mut, und mit Luca Sturniolo haben wir nun wieder einen männlichen Sänger in vorderster Front. Zudem gibt es mit Jarkko Poussu, Tuomas Jaatinen und Matti Halonen noch Neuzugänge am Bass, Schlagzeug und Keyboards, von daher eine fast runderneuerte Mannschaft, die uns hier gegenübersteht.
Mal schauen wie das neue Album so klingt, laut eigener Aussage wohl wieder härter und eher an die frühen Bandtagen orientiert.

Mit dem Opener „Blast in the Past“ bekommen wir auf jeden Fall schon mal einen sehr ordentlichen und aussagekräftigen Opener, denn nicht nur vom Titel her, drückt das Teil ordentlich aufs Gas, nein auch musikalisch geht die Nummer tierisch nach vorne!
Der neue Sänger Luca ist sehr hoch unterwegs, das mag nicht jeder, aber er beherrscht hier die hohen Töne echt gut.
Nach diesem ordentlicher Opener geht es direkt weiter mit „Rules of the Universe“.
An sich ist die Nummer echt schön catchy und sehr ordentlich geworden, aber was im Chorus passiert das ist schon echt nicht mehr so schön anzuhören! Sänger Luca geht so hoch das die Stimme teilweise komplett wegbricht und ordentlich daneben geht…nein Danke, das geht hoffentlich im nächsten Song wieder besser!
„Out of Control“ im Anschluss bleibt schön in den mittleren Lagen, hier ist also alles wieder im grünen Bereich Gesangs technisch.
Und auch die nächsten Hits kommen nun wie am Fließband, denn mit „Persona Non Grata“, dem Titelstück „Arsonist of the Soul“ und auch dem flotten „Hit the Night“ hat man einige starke Songs im Gepäck.
Nach dem Standardmetalsong „Running in the Darkness“ haben wir mit dem langsamen, groovigen „Calling“ den nächsten Hit zu verzeichnen.
Das flotte „Off the Radar“ eröffnet dann gekonnt das letzte Drittel der Scheibe und kann vor allem mit dem tollen Chorus glänzen.
Bei den letzten drei Tracks kann man dann leider nicht mehr an die bisherigen Hits anknüpfen und beim letzten Song „Eternal Life“ haben wir dann wieder das „Gesangsproblem“ das die Stimme in den ganz hohen Töne ziemlich wegbricht. Das schmälert den Hörgenuss.

Anspieltipps:

„Blast in the Past“, „Persona Non Grata“, „Arsonist of the Soul“, „Calling“ und „Off the Radar“

Fazit :

Ganz klar die neue BURNING POINT Scheibe hat einige starke Tracks an Bord! Aber so ganz warm werde ich irgendwie noch nicht mit dem Sängerwechsel und auch mit der Rückkehr zu mehr Bombast.
Ich fand Nitte einfach mega passend und nun klingt das Ganze irgendwie wie der xte Power Metal Klone.
Wie gesagt das neue Album ist nicht von schlechten Eltern und hat einige starke Momente und Htis, aber die letzten Alben hatten irgendwie das gewisse Etwas was mir hier fehlt!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Blast in the Past
02. Rules the Universe
03. Out of Control
04. Persona Non Grata
05. Arsonist of the Soul
06. Hit the Night
07. Running in the Darkness
08. Calling
09. Off the Radar
10. Fire with Fire
11. Will I Rise with the Sun
12. Eternal Life

Video zu “Arsonist of the Soul”:

Julian