SONS OF APOLLO – Psychotic Symphony

Band: Sons Of Apollo
Album: Psychotic Symphony
Spielzeit: 57:58 min
Stilrichtung: Progressive Metal
Plattenfirma: Inside/Out Music
Veröffentlichung: 20.10.2017
Homepage: www.sonsofapollo.com

Portnoy! Sheehan! Sherinian! Soto! Bumblefoot! Wow, wenn das mal keine Supergroup ist, dann weiss sich es auch nicht. Was Inside/Out hier unter dem Banner SONS OF APOLLO an Land gezogen haben ist ein wahres Schwergewicht. Die Besetzung besteht ausnahmslos aus Kolossen in Ihrem Fachgebiet und die Erwartungen an das gemeinsame Projekt sind, trotz des nachweisslich recht durchwachsenen Output einiger Beteiligter (gut, hauptsächlich Vielspieler Portnoy), sehr hoch. Nun, soviel sei verraten, „Psychotic Symphony“ enttäuscht nicht. Portnoy und Sherinian, die das Projekt (ich nenne das jetzt mal so, auch wenn alle Beteiligten, wie üblich, beteuern dies sei „eine echte Band“) initiiert und federführend produziert haben, wollen augenscheinlich ihrer „alten“ Band nochmal zeigen was seit Ihrem Abgang fehlt. Und das Endergebnis spricht durchaus für sich.

Schon beim Opener „God of The Sun“ schieben die Jungs ein ordentliches Pfund nach vorne. Ein stimmiges Intro und ab geht sie, die Lucy. Ja, wie erwartet sind die Drums eine Tacken zu laut abgemischt. Aber ansonsten kann das wuchtige, fette Soundbild rundherum überzeugen. Sherinians geschmackvolle Sounds, die einen feinen Spagat zwischen Vintage/analog und Moderne schaffen, lassen nostalgisch an alte „Falling into Infinity“ Zeiten denken (die letzte, vielleicht sogar einzige, wirklich grossartig klingende DT Scheibe), Jeff Scott Soto, dieser Berg von einem Typen singt gewohnt einnehmend und kraftvoll. Überraschen kann aber vor allem Ron „Bumblefoot“ Thal, der den meisten wohl bislang nur als Guns N‘ Roses Sidekick aufgefallen sein dürfte. Während sich sein Riffing hauptsächlich in relativ gewohnten Metal-Gefilden bewegt, sind seine Soli tatsächlich ein Highlight der Scheibe. Nix da mit Petrucci Reminiszenzen und ähnlichem standardisierten Genre-Gefrickel. Der Mann hat eine ganz eigene Stimme auf seinem Instrument, die der Scheibe extrem gut tut. Weiter geht es mit den ebenfalls starken Riff-Monstern „Coming Home“ und „Signs of The Time“ (immer wieder von tollen Intrumentalpassagen aufgelockert) und bevor der Hörer sich fragt ob die Jungs nichts anderes können, als auf die 12 zu rocken, wird mit dem fein schwebenden, mit epischen Elementen garnierten „Labyrinth“ das erste kleinere stilistische (und gelungene) Experiment gewagt. „Alive“ ist ein feiner Melodic Rocker während „Lost In Oblivion“ leider nur Mittelmass ist. Gegen Ende der Scheibe hat man das Gefühl, dass den Jungs etwas die Luft ausgegangen ist denn mit dem kurzen (okayen) Instrumental „Figaro’s Whore“ sowie der abschliessenden (ebenfalls rein instrumental gehaltenen) verspielten Prog-Achterbahnfahrt „Opus Maximus“ sind zwar 2 nette Songs vertreten. Ich hätte mir hier aber durchaus noch einen weiteren Song mit Soto’s Gesang gewünscht. Das ändert aber nichts daran, dass „Psychotic Symphony“ eine extrem gute Platte geworden ist. Besser als man es wohl befürchten durfte allemal. Die Besetzung harmoniert prächtig, Jeff Scott Soto agiert angenehm untypisch für das Genre und vermeidet die üblichen kitschigen Powermetalanleihen konsequent.

Yo, passt. Ich werde aber das Gefühl nicht los, dass die Band noch zu weit mehr imstande ist als das, was hier auf diesem erstem Lebenszeichen zu hören ist. Ich würde mir wünschen, das die Jungs noch ein wenig zusammenwachsen, das Songmaterial etwas stringenter gestalten und ihr Profil schärfen. Dann kommt da noch ein grosses Ding auf uns zu. Prog-Metal Fans sollten sich das Debüt der Band auf jeden Fall auf den Zettel schreiben, Besseres hat man von den Beteiligten in diesem Genre schon seit geraumer Zeit nicht mehr gehört.

WERTUNG:

Trackliste:

01. God of The Sun
02. Coming Home
03. Signs of The Time
04. Labyrinth
05. Alive
06. Lost In Oblivion
07. Figaro’s Whore
08. Divine Addiction
09. Opus Maximus

Mario

COMMUNIC News

COMMUNIC präsentieren „Where Echoes Gather“ in Bild und Ton!

Nachdem die Norweger COMMUNIC kürzlich den ersten Teil ihres „Where Echoes Gather“ Titelstücks präsentierten, so folgt nun „Where Echoes Gather Part 2 – The Underground Swine“, das genau da weitermacht, wo Teil 1 wendete.

Das „Where Echoes Gather“ Album erscheint am 27. Oktober.

„When you listen to the album, there will be no gap or pause between the two tracks, as it will flow as one long song”, erklärt COMMUNICs Oddleif Stensland.

Der Sänger/Gitarrist fährt fort:
“The topic of the song was inspired by a visit to an Eastern Europe City some years ago. In this city, a giant of a city, the stressful hectic life, people off to work, blindly following as sheep, while in the underground sewers and pipes there was a communion of orphan children, and youngsters, living in the absence of “street” awareness, sniffing glue to escape from reality. At night they come out, treading the shadows of the streets, looking for the next fix. We fail to lift the head away from our own “problems” neglecting what’s going on around us. With a government and media system that also fails to fix the problem, more interested in social likes or in telling the truth!. So this is where I got the inspiration to this song. Some of these children where in the same age as my own children, who I as a parent want to grow up in a safe home environment with friends and family who cares, made me even closer to the brutality, and made me see the harsh reality of life with different eyes.”

ELVENKING News

ELVENKING: „Draugen’s Maelstrom“ Lyric Video!

Italiens Folk Power Metal-Helden ELVENKING kündigen lautstark ihr neues Album „Secrets Of The Magick Grimoire“ an, welches am 10. November das Licht der Plattenläden erblicken soll.
Den Vorgeschmack in Form von „Draugen’s Maelstrom“ gibt es jetzt bereits.

„Secrets Of The Magick Grimoire“ Tracklist:

01. Invoking The Woodland Spirit
02. Draugen’s Maelstrom
03. The One We Shall Follow
04. The Horned Ghost And The Sorcerer
05. A Grain Of Truth
06. The Wolves Will Be Howling Your Name
07. 3 Ways To Magick
08. Straight Inside Your Winter
09. The Voynich Manuscript’
10. Summon The Dawn Light
11. At The Court Of The Wild Hunt
12. A Cloak Of Dusk

RAGE – Execution Guaranteed

Band: Rage
Album: Execution Guaranteed
Spielzeit: 113:55 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Dr. Bones Lethal Recordings
Veröffentlichung: 30.06.2017
Homepage: www.rage-official.com

RAGE, die dritte. Aufmerksame Leser unserer neuen Reviews dürften bereits informiert sein. Für alle anderen hier nochmal die Kurzform: Die Herren aus Herne haben sich entschieden, ihre drei ersten Alben noch einmal zu veröffentlichen, jeweils mit Bonus-Disc und neuem Mastering durch die aktuelle Gitarrenfachkraft Marcos Rodriguez. Dieser beweist auch auf dem dritten Longplayer „Execution Guaranteed“, dass sich ein zeitgemäßes Mastering und gleichzeitige Beibehaltung des doch eher rohen und unpolierten Sounds des Originals nicht ausschließen und kleidet den RAGE-Klassiker in ein ihm absolut angemessenes Soundkostüm.
Zum Vergleich bietet die Bonus-CD die Originalaufnahme des Albums (und einen über 23 Minuten langen bislang unveröffentlichten Jam), die auch die Authentik-Oldschool-Sound-Anhänger zufrieden stellen dürfte.
Musikalisch hat man im Vergleich zum Vorgänger „Reign Of Fear“ den Härtegrad minimal (also wirklich minimal) zurückgefahren, legt verstärkt Wert auf Melodien. Dennoch ballert „Execution Guaranteed“ mit Schmackes aus den Boxen. Das Ganze astrein auf den Punkt gespielt mit Oberklasse-Soli und einer Menge Abwechslung. Insgesamt klingt das schon ein bisschen mehr nach den aktuellen RAGE, beinhaltet düster-atmosphärisches Material inklusive dezent unterstützendem Keyboardeinsatz („Streetwolf“), erfreulich fix holzende Uptempo-Tracks mit seltsamen Soundeffekten („Deadly Error“), hohe Speed-Metal-Vocals („Hatred“) und sogar einen Instrumental-Track („Grapes Of Wrath“).
Peavy beglückt abermals mit stimmlicher Vielseitigkeit, die Instrumentalfraktion wurde, wie erwähnt, um einige Synths erweitert, die „Execution Guaranteed“ durchaus aufwerten und Gott sei Dank an keiner Stelle für kitschige Versoftung sorgen.
Die Hitdichte des ursprünglich 1987 veröffentlichten Albums ist enorm. „Execution Guaranteed“ sollte eigentlich bei keinem Konzert ungespielt bleiben und auch die restlichen Songs werden wohl gerade bei langjährigen Fans nostalgische Erinnerungen an Nackenschmerzen in den Achtzigern hervorrufen. Jüngere Fans klassischen speedig angehauchten Heavy Metals bekommen hier das geboten, was so viele Bands der aktuellen Retro-Metal-Welle mal mehr, mal weniger erfolgreich praktizieren: guten alten echten Ruhrpott-Metal, der in keiner ernstzunehmenden Plattensammlung fehlen sollte.

Anspieltipps:
„Down By Law“, „Execution Guaranteed“, „Streetwolf“, „When You’re Dead“

Fazit:
Kurz und knapp auf den Punkt: „Execution Guaranteed“ ist das bis dato musikalisch ausgefeilteste Werk der Kollegen um Peavy Wagner. Musikalisch vielseitig, ohne nennenswerte Lückenfüller und dann jetzt auch noch hervorragend remastered. Ohne Frage ein exzellenter Zeitvertreib bis zum nächsten RAGE-Album, das, wie man es von der Truppe gewohnt ist, vermutlich in nicht allzu ferner Zukunft erscheinen dürfte.

 

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

Disc 1:
01. Down By Law
02. Execution Guaranteed
03. Before The Storm (The Secret Affair)
04. Streetwolf
05. Deadly Energy
06. Hatred
07. Grapes Of Wrath
08. Mental Decay
09. When You’re Dead

Disc 2:
Beinhaltet die Originalaufnahme des Albums sowie den Bonustrack „The Execution Jam“

 

Jannis

 

NECRYTIS – COUNTERSIGhNS

Band: Necrytis
Album: COUNTERSIGhNS
Spielzeit: 46:19 min
Stilrichtung: US Power Metal
Plattenfirma: Pure Steel Publishing
Veröffentlichung: 22.09.2017
Homepage: www.facebook.com/Necrytis

NECRYTIS – ein neuer Name im amerikanischen Heavy/Power Metal. Die Herren um Tony Knapp (ehemals ONWARD, falls das jemandem was sagt) haben Ende September ihr Debut auf die Welt losgelassen, ausgestattet mit einem sehr guten modern anmutenden Artwork. Für das Mastering hat man sich mit Jens Borgren direkt mal einen Vollprofi organisiert, der unter anderem auch für das Mastering von Bands wie HAKEN und DRAGONFORCE verantwortlich war. Für seine Verhältnisse fällt der Sound extrem roh und leider auch etwas halbgar aus, ist jedoch erträglich, wenn er auch nicht wirklich das Potenzial der heutigen Technik ausreizt.
Musikalisch bewegen sich NECRYTIS auf einem angemessenen Standard, liefern jedoch wenig Melodien, die einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen würden. Am ehesten schafft dies wohl noch die Ballade “Dawn’s Aurora”, die mit Unterstützung des NEPHILIM BAROQUE ENSEMBLEs aufgenommen wurde. Sänger Toby Knapp erweist sich dabei als fähiger Fronter, der nicht zuletzt dank der guten Vocal-Produktion ein wenig nach Ozzy klingt.
“Palace Of Agony” punktet mit schöner Riffarbeit und flottem Doppelbass, bevor mit “Nova Meridian” eine etwas gemäßigtere Nummer mit interessant gestalteter Strophe folgt, deren Refrain hervorragend von Lemmy hätte gesungen werden können. Auch “Sentry’s Scream” weiß, gerade aufgrund seines Tempowechsels im Mittelteil und des coolen dissonanten Soloparts, zu überzeugen. Während der Titeltrack “Countersighns” für seine Position eher unspektakulär ausfällt, sorgen “In Ascent” mit seinen sägenden Gitarren und der schönen Melodieführung sowie “My Asylum”, dessen Refrain tüchtig Gas gibt und der Qualität der ansprechend gestalteten Strophen in nichts nachsteht, für gute Laune.
“Praetorian X” und “God As Electric” hingegen – Alter, was ist da denn los? Während die Intros beider Songs (Atmosphärisches Krähengekrächze bei ersterem und ein GHOSTiger Part inklusive Orgel und an Papa E. erinnernden Vocals bei letzterem) durchaus als gelungen bezeichnet werden können, sorgt der Gesang, zumindest beim Rezensenten, für Verwirrung. Er scheint hier in keinster Weise zum Rest der Songs zu passen, ist bei “Praetorian X” dauerhaft schätzungsweise einen Viertelton zu hoch und bei “God As Electric” kaum mit der Instrumentalfraktion im Einklang. Sollte dies tatsächlich beabsichtigt sein, so verfehlt es seine Wirkung komplett und funktioniert diese Songs, die an sich durchaus Potenzial hätten, zu schwer hörbaren Ohrschmerzerzeugern um. Das ist schade, denn viele der restlichen Tracks machen durchaus Spaß und lassen hoffen, dass dieses Manko der Produktion anzurechnen ist und sich auf zukünftigen Veröffentlichungen nicht wiederholt. Insgesamt liefern NECRYTIS auf ihrem ersten Album sehr solide US-Metal-Kost, die leider durch das deutlich unter dem Niveau anderer Jens-Bogren-Produktionen liegende Mastering und die Vocals des eigentlich talentierten Sängers auf einigen Tracks enttäuscht.

Anspieltipps:
“My Asylum”, “Dawn’s Aurora”, “Nova Meridian” und “Sentry’s Scream” – und zum Vergleich “God As Electric”

Fazit:
NECRYTIS sind eine der Bands, bei deren Debut man vorschlagen sollte, sie weiterhin im Auge zu behalten. So ganz ausgereift ist “COUNTERSIGhNS” nicht, beinhaltet viele nette Parts, lässt allerdings in Hinsicht auf Produktion und Vocals (bei einigen Songs) doch noch sehr zu wünschen übrig. Aber was nicht ist, kann ja noch werden (“God As Electric” verzeihe ich ihnen trotzdem nicht).

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Praetorian X
02. Palace Of Agony
03. Nova Meridian
04. Sentry’s Scream
05. God As Electric
06. My Asylum
07. Dawn’s Aurora
08. Daemon Angelus
09. In Ascent
10. Countersighns

Jannis

 

NOCTURNAL RITES – Phoenix

Band: Nocturnal Rites
Album: Phoenix
Spielzeit: 46:57 min
Stilrichtung: Melodic Power Metal
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 29.09.2017
Homepage: www.nocturnalrites.com

Was habe ich auf diese Scheibe gewartet!! Wie auch schon in meiner Zeitmaschine von NOCTURNAL RITES angesprochen habe ich die Alben der Band echt geliebt und es war sehr schade als sie 2008 dann auf einmal von der Bildfläche verschwunden sind.
Nun, die Durststrecke ist Gott sei Dank vorbei und dieser Tage erscheint das neue, neunte Studioalbum „Phoenix“ endlich! Die lange Pause ist auch dem getauschten Personal geschuldet, denn der langjährige Gitarrist Nils Norberg schied aus und musste erstmal ersetzt werden. Man fand dann nach einer längeren Suche Per Nilsson der unter anderem sich als Produzent und Gitarrist bei SCAR SYMMETRY einen Namen gemacht hat.
Nun ist man also wieder ready to play Metal und somit widmen wir uns dem Albumopener „A Heart as Black as Coal“. Dieser bahnt sich direkt ohne Umschweife seinen Weg in unsere Gehörgänge und begeistert dabei durch seinen treibenden Groove, die leicht progressiv anmutenden Riffs sowie dem nach wie vor vorhandenen Mörderchorus den die Band so schon immer im Gepäck hatte. Ein geiler Beginn der definitiv Lust auf mehr macht!
Das anschließende „Before we waste Away“, welches ja auch schon vorab im Netz zu hören war, bringt dann Altfans so richtig ins Schwärmen. Denn der Beginn ist irgendwie dermaßen typisch für die Band das man sofort die seeligen Altalben im Kopf hat. Dieser Song IST und ATMET NOCTURNAL RITES und wer hier nicht mitgeht als Altfan der ist in den letzten Jahren echt verkalkt!
„The Poisonous Seed“ im Anschluss klingt dann sehr modern und etwas orientalisch aufgrund den Synthies und der pfeilschnellen Struktur. Ist ok, aber nicht so mitreißend wie seine Vorgänger würde ich sagen.
Aber schon mit dem nächsten Song, der Halbballade „Repent my Sins“ versöhnt man den Fan wieder komplett und vor allem Sänger Jonny kann hier so richtig zeigen was er nach wie vor drauf hat!
Der Mitteil mit seinen vier Songs wird dann ein wenig experimentierfreudiger gestaltet, dem vielleicht nicht jeder Altfan etwas abgewinnen kann, aber hier zeigt die Band deutlich das sie sich in der langen Pause weiterentwickelt hat.
Der nächste absolute Ohrwurmsong ist dann wieder „Nothing can break Me“ welches wieder ganz typisch nach den alten NOCTURNAL RITES klingt.
Mit den letzten beiden Songs „Flames“ und „Welcome to the End“ macht man dann ebenfalls wieder nicht viel falsch, so das wir hier so gut wie keinen schlechten Song insgesamt zu verzeichnen haben. Als Digipak Bonus gibt es dann noch „Use to be God“ auf die Ohren der ebenfalls absolut hörenswert ist und richtig schön groovt!

Anspieltipps:

No Filler only Killer ist hier der Maßstab, greift hin wo ihr wollt.

Fazit :

NOCTURNAL RITES sind wieder zurück und das ist gut so! Und die Jungs haben die Pause genutzt um sich musikalisch weiter zu entwickelt, das merkt man ihrem neuen Album vor allem im Mittelteil an, aber auch bei den anderen Songs schwingt diese Entwicklung immer mit.
Somit ist das Album für Altfans erstmal eine kleine Umstellung, aber wenn man sich mal dran gewöhnt hat, dann wird man erneut begeistert sein.
Man kann nur sagen willkommen zurück liebe Schweden!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. A Heart as Black as Coal
02. Before we waste Away
03. The Poisonous Seed
04. Repent my Sins
05. What‘s Killing Me
06. A Song for You
07. The Ghost inside Me
08. Nothing can break Me
09. Flames
10. Used to be God (Bonus Digipak)
11. Welcome to the End

Julian

MIDNIGHT SIN – One Last Ride

Band: Midnight Sin
Album: One Last Ride
Spielzeit: 39:58 min
Stilrichtung: Hard Rock/Sleaze/Hair
Plattenfirma: Scarlet Records
Veröffentlichung: 13.10.2017
Homepage: www.facebook.com/midnightsinband/

Aus Italien kommt in Sachen guter Musik, insbesondere der Melodic Rock Sparte, so einiges. Auch MIDNIGHT SIN kommen aus dem schönen Süden und liefern nun ihr Zweitwerk „One Last Ride“ via Scarlet Records ab. Ihr Anspruch ist es, den Soundtrack für lustvolle Nächte zu liefern. Dies möchten sie in Form von Street Rock mit schockenden Texten, eingängigen Melodien, mitsingfreundlichen Refrains und sexy Attitüde schaffen.

Der Opener „Loaded Gun“ gibt einen stimmungsvollen Start, „Land Of The Freak“ ist etwas an die U.S. Nationalhymne angelehnt und „Game Over Fame“ glänzt mit Drumintro und powervollem Refrain. „Send Me A Light“ frönt dem Blues während „Never Say Never“ wieder mehr sleazy aus den Boxen schallt. Mit „The Maze“ wird eine Schippe Speed draufgelegt bevor es zur m.M.n. schwächsten Nummer des Albums, „Plan B“, übergeht. Die letzten beiden Songs sind „Not Today“, dessen Chorus einem irgendwie im Gedächtnis stecken bleibt, und der Gute-Laune-Bringer „Born This Way“.

Die Sleaze-Ära ist zwar in den letzten Jahren etwas abgeflaut, aber MIDNIGHT SIN geben ihr Bestes, das schmutzig-melodische Genre zu erhalten. Dabei blamieren sie sich keineswegs, sondern geben einen spaßigen Soundtrack für verschwitzte Clubnächte. Zwar ist dies kein Ausnahme-Album, aber dient auf jeden Fall zur guten Unterhaltung.

 

WERTUNG:

 

 

 

Trackliste:

01. Day Zero
02. Loaded Gun
03. Land Of The Freak
04. Game Over Fame
05. Send Me A Light
06. Never Say Never
07. The Maze
08. Plan B
09. Not Today
10. Born This Way

Lotta

TALENTSCHMIEDE: Fire Rose

Band: Fire Rose

Gegründet: 2005

Herkunft: Sissach (Nähe Basel), Schweiz

Mitglieder: 5 – Simon Giese, Florian Giese, Janick Schaffner, Daniel Kopp, Philipp Meier

Stil: Hard Rock, Heavy Metal

Veröffentlichungen: Devil On High Heels (2016)

Einflüsse: Iron Maiden, AC/DC

Was wir die nächsten fünf Jahre erreichen möchten: Konzerte in Europa zu spielen, eine Tour in Europa.

Was als nächstes kommt: Wir wollen Konzerte in Deutschland spielen (und sind auf der Suche nach coolen Locations, wo das möglich ist!)

Unsere beste Erfahrung bis jetzt: Unser letzter Gig (Datscha Open Air) – da war alles perfekt von A bis Z.

Unser peinlichster Moment: Das Peinlichste? Dass uns nichts zu peinlich ist….

Mit wem wir gerne ein Bierchen trinken würden und warum: Marty Mc Fly (Back to the future) – warum? Abfüllen und dann Hoverboard und DeLorean klauen 😉 – und zurück in die 80er Jahre fahren.

Wenn wir uns eine Band aussuchen könnten, mit der wir auf Tour gehen dürfen: Iron Maiden.

Das Beste daran, in einer Band zu spielen: Auf der Bühne stehen und jede einzelne Sekunde geniessen zu können – es gibt nichts schöneres (uns ist auf jeden Fall nichts anders bekannt…)

Das Schlimmste daran, in einer Band zu spielen: Gibt’s das?

Online:
www.firerose.ch
Facebook

Live-Dates:
28.10., Improvisorium Huttwil (CH) mit Drizella – wir sind noch auf der Suche nach Gigs in Deutschland!!!

 

SHAKRA News

SHAKRA werden ihr neues Album „Snakes & Ladders“ am 10. November veröffentlichen. Die erste Single Auskopplung ist der Titeltrack des Albums, unten findet ihr das Lyric-Video!
Keine 2 Jahre sind vergangen seit dem letzten SHAKRA-Volltreffer High Noon! Das Comeback-Album mit Mark Fox am Mikro erreichte Anfang 2016 auf Anhieb die 2. Position in den Schweizer Charts und knackte auch die Deutsche Bestenliste. Mark Fox’s unverkennbare Reibeisen-Stimme, die markanten Gitarren-Riffs vonThomas Muster, die wunderbar gefühlvollen Soli von Lead-Gitarrist Thom Blunier, der unwiderstehliche Groove von Drummer Roger Tanner und Bassist Dominik Pfister, all diese typischen SHAKRA-Trademarks, welche schon High Noon zu einem SHAKRA Klassiker machten, sind allesamt auch auf dem neusten Longplayer „Snakes & Ladders“ zu hören!

CORNERSTONE News

Neues Video, Tour im nächsten Jahr

CORNERSTONE haben ein neues Video am Start: vom aktuellen Album REFLECTIONS wurde der Titel „Nothing To Lose“ für die Augen aufbereitet. Dieses ursprünglich für die Fernsehshow „Mulatschag“ produzierte Video hat allen Beteiligten so gut gefallen, daß man gleich beschlossen hat, es für die Promotionzwecke der Band zu verwenden. Während noch bis Jahresende vereinzelte Konzerte am Terminplan der Band stehen, hat man bereits mit den Vorbereitungen für eine Europa-Tour 2018 begonnen, erste Termine wurden bereits fixiert. Stay tuned!

www.cornerstone.co.at