TOM BURR / BENNY LOCKART – Leanne´s Decent

Trackliste:

01. Dangerous Eyes
02. On The Edge
03. Rebel Runaway
04. The Telling
05. To The Heavens

 

 

 


Spielzeit:
18:00 min. – Genre: AOR – Label: Eigenveröffentlichung – VÖ: 21.08.2026 – Page: www.youtube.com/@TomTdregBurr

 

Die Retro-Szene brummt! Richtige Highlights sind indes ziemlich rar gesät. Speziell im AOR Segment schwächelt das Jahr 2026 enorm. Weitab von den üblichen Verdächtigen Labels passiert wenig. Da kommt ein amerikanischer Gitarrist/Produzent aus dem Nichts und legt mit seinem Song „The Telling“ ein Strohfeuer, das in der Szene hätte einschlagen MÜSSEN! Tat es aber nicht. Warum ist mir unerklärlich. In den Achtzigern wäre die Nummer ein Hit geworden. Die Plattform Rock Melodic Radio stellte den Song bei Youtube ein – und erntete fantastische Reaktion aus aller Welt. Die große Masse aber blieb ruhig, kein Label sprang auf.

Jetzt hat sich Tom Burr, der Schöpfer dieses hitverdächtigen Songs und ehemaliger Mastermind hinter AOR GYPZY mit Sänger Benny Lockhart zusammengetan und in gemeinsamer Arbeit erschien eine 5-Track EP. Zuerst nur digital, es soll in naher Zukunft aber auch physikalische Tonträger geben.

Stellt Euch vor, Ihr lauscht Euren Lieblings-Soundtracks aus den Achtzigern. Gänsehaut pur. Genau da setzt Tom Burr zusammen mit Benny Lockhart an. „The Telling“ ist genau so ein Stück, das seinerzeit spielend Verwendung gefunden hätte. Egal ob in einem Blockbuster oder in einem billigen B-Movie – der Kult für den Song wäre vorprogrammiert gewesen. Alleine schon das Cover-Artwork der EP lässt diese Ära aufleben. Die Musik darauf ist aber noch viel besser. Denn mit „Dangerous Eyes“ beginnen diese achtzehn Minuten mit einem schönen Uptempo Song aus der Feder von Benny Lockhart, der 2020 schon einmal mit AOR GYPZY Sänger Jason Vanek aufgenommen wurde. Aber erst jetzt hat er den richtigen Soundrahmen erhalten. Sowohl in Sachen Produktion als mit den Vocals des Verfassers. Was für eine Granate. Auch „On The Edge“ ist absolut herausragend. Ein Midtempo Stampfer vor dem Herrn (siehe Video weiter unten).

Weiter geht es mit „Rebel Runaway“, das erneut einen unwiderstehlichen Refrain hat. Das folgende „The Telling“, erstmals auch mit Benny Lockhart am Mikrofon und wurde komplett neu aufgenommen, rundet diese EP ab, die ausschließlich aus Hits besteht. Zum Schluß gibt es mit dem Instrumental „To The Heavens“ quasi noch etwas Zeit, um wieder von diesem extrem intensiven Retro-Trip runterzukommen.

Auch wenn es sich für manche anders anhört: diese EP entstand mit einfachen Mitteln: Röhrenverstärker, analoge Effektpedale, ein paar alte Mikrofone – der Sound ist dementsprechend roh, ungeschliffen und herrlich retro.

Wer auf AOR aus der Mitte der Achtziger steht, MUSS hier reinhören. Jeder Song ist ein Killer, das Feeling, das diese EP liefert hatte ich schon lange nicht mehr. Ein Volltreffer!

Stefan

 

WICKED – Go Rebel

Trackliste:

01. Teen Riot
02. Reaper Calls
03. Sunflower
04. Red Hot
05. Obsession
06. Go Rebel
07. Cool Bars
08. Strikes Like Lightning
09. Bones
10. Tonight, Maybe
11. Who Do You Love
12. Taking You Back
13. Till You´re In Love

Spielzeit: 50:02 min. – Genre: Hardrock, Sleaze Metal, Glam Rock – Label: Cargo Records – VÖ: 21.08.2026 – Page: www.wickedrocknrollofficial.com

 

Die Amis kommen! So tönt es aus einem kürzlich veröffentlichten Vllog der Hardrocker WICKED. Denn pünktlich zum Release des neuen Albums „Go Rebel“ geht die Band zusammen mit KINGS OF THRASH auf eine UK/Irland Tour. „Wild In The Isles“ ist das Motto dabei. Warum im Info zum neuen Album erwähnt wird, dass „Go Rebel“ erst das zweite Album der Band ist, erscheint ziemlich kurios. Immerhin geht die erste Veröffentlichung bis ins Jahr 2014 zurück und spätestens seit dem 2018 erschienenen Album „Rock´n Roll“ kann man auch nicht mehr von Demos sprechen. Somit wäre „Go Rebel“ also bereits der fünfte Longplayer. Egal.

Ehrlicherweise hatte ich die Jungs stilistisch auch anders in Erinnerung, denn ursprünglich machte das Quartett ziemlich wilden Glam Rock und schwenkt jetzt anscheinend etwas in die modernere Richtung. Die Songs auf dem aktuellen Dreher klingen teilweise nach Bands wie SIMPLE PLAN oder BLINK 182. Optisch ist alles gleich geblieben, hier sind vier blonde Amis die mit ihrem Style definitiv in der glorreichen Vergangenheit irgendwo zwischen T-REX, THE SWEET und der großen Sleaze-Szene der Achtziger gefangen sind.

Mit jeder Menge Punk und Power Pop prescht das eröffnende „Teen Riot“ vor. Coole Nummer. „Reaper Calls“ ist weitaus melodiöser, hat aber auch den moderneren Touch. „Sunflower“ könnte aus einem American Pie Film stammen. Etwas mehr Power Pop hat „Red Hot“ zu bieten. Anspieltipps wären im weiteren Verlauf „Obsession“, der Titeltrack „Go Rebel“, „Bones“ oder die tolle Ballade „Till You´re In Love“. „Taking You Back“ hat eindeutige Anleihen von THIN LIZZY und „Cool Bars“ ist ebenfalls eine lässige Nummer.

WICKED sind beileibe keine neue Band, seit über zehn Jahren treiben sie ihr Unwesen im amerikanischen Underground. Mit „Go Rebel“ haben die Jungs ein durchaus solides Album abgeliefert das neue Wege einschlägt.

Stefan

MAD MAX – Stories Of Destiny

Trackliste:

01. Silver
02. Weapons Of Love
03. Keep You Alive
04. Far Behind
05. Piece Of Candy (2026 Version)
06. ‚Til The End Of Time
07. Bullet
08. Mad Gone Blind
09. She Was Mine
10. Wings Of Freedom
11. Dulces Falsos (Piece Of Mind Spanish Version)

Spielzeit: 45:25 min – Genre: Hardrock / Heavy Metal – Label: ROAR! – VÖ: 04.09.2026 – Page: www.madmax-germany.com

 

Passend zum 45 jährigen Band Jubiläum erscheint mit „Stories Of Destiny“ ein neues Album, der 1981 von Gitarrist Juergen Breforth in Münster gegründeten Band Mad Max. Mit dem neuen, aus England stammenden Sänger Alan Clark, den Szene Experten von Change Of Heart und Dark Heart kennen werden, wird ein neues Kapitel in der Mad Max History aufgeschlagen. Allerdings ist der neue Longplayer auch gleichzeitig ein Rückblick auf die Vergangenheit Juergen Breforth’s als Songschreiber und die Songs, die er über die letzten Jahrzehnte mit Leuten wie Andreas Bruhn (Sisters Of Mercy), David Readman (Pink Cream 69) oder Sascha Gerstner (Helloween) zusammen komponiert hat und die Neu Interpretationen der Songs im typischen Mad Max Soundgewand fügen sich wunderbar in die inzwischen 17 Studioalben umfassende Diskografie ein.

Ein weiterer Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist die Neufassung des Bandklassikers „Piece Of Candy“, vom ersten Mad Max Album, auf der Alan Clark und der erste Mad Max Sänger Andreas Baesler zusammen einfach stark Performen. Sehr geil.

Das Mad Max in Latein Amerika schwer angesagt sind und dort eine große Fan Base haben, ist ja ein offenes Geheimnis, denn letztes Jahr wurde Mad Max die große Ehre zu Teil, dass der angesehene mexikanische Künstler Arturo Said die Geschichte der Band von 1981 bis zu den Konzerten 2023 erzählt und gezeichnet hat. Auszüge aus diesem Comic findet Ihr in dem Booklet des neuen Silberlings. Aus diesem Anlass hat Original Sänger Andreas Baesler, der viele Jahre in Kuba gelebt hat, einen spanischen Text für „Piece Of Candy“ geschrieben und den Song, der jetzt auf den Namen „Dulces Falsos“ als Schmankerl für die Fans dort, auch eingesungen.

Daneben gibt es mit „Weapons Of Love“ und ‚Til The End Of Time“ noch zwei bisher komplett unveröffentlichte Songs aus dem Jahr 1991. Als weitere Highlights möchte ich die melodischen Tracks „Silver“, „Far Behind“, dass harte „Keep You Alive“ woran Sascha Gerstner von Helloween beteiligt war und die Mega Ballade „Wings Of Freedom“ nennen. Neu Frontmann Alan Clark, der auf „Stories Of Destiny“ einen tollen Job macht, hat mit dem flott groovenden „Bullets“ ebenfalls einen Song am Start.

Als Fazit bleibt nur zu sagen, dass Mad Max wie gewohnt erstklassig abgeliefert haben. „Stories Of Destiny“ ist ein rundum gelungener Jubiläums Longplayer, der die Vergangenheit mit der Gegenwart wunderbar verbindet und es so zu etwas Besonderem macht. Mad Max 2026 sind immer noch eine Macht und klingen auch Dank der Top Produktion von Rolf Munkes Frisch, Vital und gehören nicht ohne Grund seit 45 Jahren als fester Bestandteil zur deutschen Hardrock Geschichte. Ich hoffe das Sie in den nächsten Jahren noch weitere solch starke Kapitel ihrer Story hinzufügen.

Heiko Füchsel

 

RISTRIDI – Ride The Storm

Trackliste:

01. Ride The Storm
02. To Be Free
03. Thy Fate Forged In Vengeance
04. Silver And Steel
05. King Under Mountain
06. By Oath And Chain
07. Clarity
08. God Will Avenge Us

 

 

Spielzeit: 32:40 min – Genre: Power Metal – Label: Eigenveröffentlichung – VÖ: 21.08.2026 – Page: www.facebook.com/ristridi

 

Es ist wieder Zeit für Debüt-Alben-Besprechungen! Dieses Mal „Ride The Storm“ von RISTRIDI. Dahinter steckt der Gitarrist, YouTuber und Produzent Michael „Ristridi“ Wöß, der schon in so einigen kleineren Bands in Erscheinung getreten ist. Nun hat er das erste Album für sein neues Projekt geschrieben und eingespielt, und sich mit Anti (Clean Vocals) und Alex Meyer (Unclean Vocals) gleich zwei stabile Sänger engagiert, die in gutem Wechselspiel miteinander arbeiten. Anti klingt dabei manchmal – manchmal aber auch gar nicht – leicht nach einem gewissen Hansi Kürsch, und das ist durchaus praktisch, schließlich ist „Ride The Storm“ explizit von DEMONS AND WIZARDS inspiriert und auch als geeignet für Fans der Band sowie von BLIND GUARDIAN eingestuft.
Soundtechnisch ist „Ride The Storm“ soweit gelungen. Die Gitarren sind nur leider ordentlich laut und überdecken, wenn sie auf Hochtouren laufen, gerne mal die Drums oder Keys. Keys sind vorhanden, aber recht sparsam eingesetzt und dann auch ziemlich leise. Da, wo man sie wahrnimmt, sitzen sie aber auf jeden Fall gut.
Abgesehen von diesen seltenen Keys ist das Instrumental-Setup von RISTRIDI klassisch-basic. Und die Instrumente haben durchweg was zu tun, denn durch den Sturm kommt man nicht mit Pausen.
Ein guter Teil von „Ride The Storm“ ist mindestens im schnelleren Midtempo angelegt. Viel Doublebass ist dabei, der ein oder andere langsamere Chorus und wenig Zeit zum durchatmen. Denn ja, alle Instrumente sind mehr oder weniger durchgängig aktiv. Das sorgt dafür, dass ein Song wie „To Be Free“ keine erkennbaren Höhe- oder Build-Up-Punkte hat und nimmt auch vielen anderen Songs auf „Ride The Storm“ etwas von dem Punch, den es hätte haben können, wenn man an ein paar Stellen einfach mal zurückgefahren hätte.
Kompositorisch ist die Platte ansonsten kompetent gemacht. Unter einem gewissen Standard-Niveau bewegen sich RISTRIDI nie, und so manches Mal hat man auch die schönen Kürsch-Melodien gefunden. In der Hinsicht ist die zweite Hälfte des Albums gefühlt um einiges stärker. „Clarity“ und „God Will Avenge Us“ packen in Sachen Ausarbeitung der Melodie-Lines nochmal eine gute Schippe drauf, und „Clarity“ hat sogar einen ruhigen Part!

Fazit:
Halbe Stunde Abfahrt ohne nennenswerte Tiefpunkte; RISTRIDI haben mit „Ride The Storm“ ein souveränes Erstlingswerk veröffentlicht, das sich hin und wieder mehr Mut zur Lücke und etwas ausufernde Melodien hätte trauen dürfen.

Anspieltipps:
„Clarity“, „God Will Avenge Us“ und „King Under Mountain“

Jannis

KAMELOT – Dark Asylum

 

 

 

 

 

 

 

 

Trackliste:

01. Sanctorium
02. Ashen World
03. Dark Asylum
04. Sanctuary
05. Nocte Veritas
06. One Last Masquerade
07. Ivy, My Dear
08. Godlike Alchemy
09. The Sleeping Mind (Orphic Paradigm)
10. Kaleidoscope
11. Enigma (Think Of Me)
12. Cassandra`s Disease
13. Beneath The Moon
14. The Puppet King
15. Sanctum Requiem

Spielzeit: 51:22 min – Genre: Symphonic Power Metal – Label: Napalm Records – VÖ: 28.08.2026 – Page: www.kamelot.com

 

Mit Ihrem 14 Longplayer legen uns Kamelot ein düsteres, atmosphärisches Konzeptalbum vor, welches uns in die Welt der Ravenhill Heilanstalt entführt. Die Band um Sänger Tommy Karevik und Gitarrist Thomas Youngblood versteht es wie keine zweite solche Geschichten zu erzählen, in der die Dunkelheit, der Wahnsinn, die Melancholie der Patienten miteinander verschmelzen und mit dem bekannten orchestralen Kamelot Sound eine perfekte Symbiose bildet. Die Produktion von Sascha Paeth, unterstützt den cineastischen Aspekt natürlich perfekt.

Die Storyline, dass eine ehemalige Kathedrale zu einer Nervenklinik umgebaut wird und dort die bizarrsten Krankheitsbilder gesammelt werden, erinnert mich persönlich an die düstern Batman Comics „Arkham Asylum“ oder Batman:The Cult, wo psychologische Horror Szenarien an der Tagesordnung sind. Jeder Song steht für eine Zelle und erzählt von den Wahnvorstellungen der traumatisierten Insassen.

Mit dem Intro „Sanctorium“ werden die Tore von Ravenhill geöffnet und nach dem folgenden „Ashen World“ wird sofort klar, dass Kamelot ihr erfolgreiches Soundkonzept nicht verändert haben. Hier wird symphonischer Power Metal auf allerhöchstem Niveau zelebriert und es wird nur so mit großartigen Songs und grandiosen Melodien um sich gefeuert. Als Beispiele möchte ich den Titelsong und das fantastische „Sanctuary“ nennen, was nicht nur durch seinen Ohrwurm Charakter besticht, sondern auch durch den Klargesang von Visions Of Atlantis Frontfrau Clementine Delauney und die finsteren Growls Ignacia Fernandez (Decessus) veredelt wird. Das Sänger Tommy Karevik mal wieder einen exzellenten Job gemacht hat, dürfte selbstverständlich sein. Er thront souverän über allem und schafft es immer wieder den Hörer in seinen Bann zu ziehen. Er ist Definitiv einer der besten Metal Sänger in diesem Genre.

Als kuzes Zwischenspiel bietet das Instrumental „Nocte Veritas“ einen Moment zum Verschnaufen, bevor es mit „One Last Masquerade“ und einem grandiosen Battle mit Tobias Sammet (Avantasia, Edguy) wieder in die vollen geht. Unfassbar, was die beiden für ein Feuerwerk entfachen. Das folgende „Ivy, My Dear“ ist dann die erste Ballade, bevor mit dem vorab veröffentlichten „Godlike Alchemy“, „The Sleeping Mind“ und „Kaleidoscope“ die Schlagzahl wieder deutlich erhöht wird.

Lea-Sophie Fischer, die bei ELUVEITIE spielt, bereichert mit Ihrer Violine „Beneath the Moon (Tunglið)“, der komplett ohne Tommy Karevik daher kommt und durch die beiden Sängerinnen Rannveig Sif Siguroardottir und Solveig Sara Leopold getragen wird, sich aber trotzdem wunderbar in das Konzept einfügt. Das flotte „The Puppet King“ und das finstere Outro „Sanctum Requiem“, welches an einen Film Score erinnert, beenden eine grandiose musikalische Achterbahnfahrt, durch die dunklen Gänge des Dark Asylum.

Kamelot haben nicht nur einfach eine weitere tolle Scheibe abgeliefert, sondern Ihrer ohnehin schon starken Diskografie ein echtes Juwel hinzugefügt. „Dark Asylum“ ist eine Demonstration von Macht und Stärke. Ein echtes Statement mit extrem hohen Suchtpotenzial. Alles andere als die Höchstwertung Plus Sternchen ist hier nicht möglich, Ein perfektes Album. Punkt und Aus.

Heiko Füchsel

AIRBOURNE – Airbourne

Trackliste:

01. Gutsy
02. Alive After Death (Last Plane Out)
03. Here She Comes
04. Kid In A Candy Store
05. Sky High
06. Who Put The Rhythm In You?
07. Christmas Bonus
08. Last Man Standing
09. Rock ‚N‘ Roll Ya
10. Bogotá
11. Hells Got No Vacancy
12. Send Me To Rock ‚N‘ Roll Heaven

Spielzeit: 47:15 min – Genre: Hard Rock – Label: Spinefarm Records – : 04.09.2026 – Page: www.facebook.com/airbournerock

 

Ganz ehrlich: Wer bei AIRBOURNE nach Innovation sucht, ist hier komplett falsch. Und das ist auch gut so.
AIRBOURNE machen seit knapp 20 Jahren genau das, worauf sie Bock haben. Lauten, ehrlichen und schnörkellosen Rock’n’Roll. Keine Trends, keine Experimente und keine Ausflüge in irgendwelche modernen Spielarten des Hard Rock. Und wisst ihr was? Ich will das auch gar nicht anders haben.
Machen wir mal einen kurzen Schlenker zur Bandgeschichte. Bereits im Kindesalter haben sich Joel O’Keeffe und sein Bruder Ryan zusammengeschlossen, um gemeinsam Musik zu machen. Aber was soll man auf dem Land auch anderes machen? Der knapp 30.000 Einwohner zählende Ort Warrnambool in Australien hatte vermutlich eher wenig zu bieten. Ja, und das war auch gut so, sonst gäbe es AIRBOURNE nicht.
Tatsächlich konnten die Jungs bereits 2002 zwei Songs auf einer Compilation veröffentlichen, bis sich dann nach und nach die Band komplettierte. Mittlerweile kennt vermutlich jeder Australier und auch weit darüber hinaus die Band. Mit ihrem unnachahmlichen Stil prägen AIRBOURNE seit ihren Anfangstagen den Hard Rock mit einer Mischung aus AC/DC und einer riesigen Verbeugung der alten Platzhirsche MOTÖRHEAD (Lemmy, still missing you). Mittlerweile besteht AIRBOURNE aus den Brüdern Joel (v., g.) und Ryan (d.) O’Keeffe, Brett Tyrell (g.) und Justin Street (b.).
Nach sieben Jahren ohne neues Studioalbum sind die Australier endlich zurück und liefern mit „Airbourne“ genau die Platte ab, die ich mir von ihnen erhofft habe. Das Album ist einfach nur „back to the roots“. Nicht krampfhaft nostalgisch, sondern einfach AIRBOURNE in Reinform. Viel gute Laune und Riffs, die einen nicht still stehen lassen.
Schon „Gutsy“ macht direkt klar, wohin die Reise geht. Vollgas von der ersten Sekunde an. Der Song strotzt nur so vor Energie und transportiert dieses typische „Jetzt erst recht“-Gefühl, das man manchmal einfach braucht. Hinfallen, aufstehen, weitermachen. Fertig. Mehr muss man dazu eigentlich gar nicht sagen.
Überhaupt wirkt die Band auf „Airbourne“ unglaublich frisch. Dabei hätte nach der langen Pause durchaus die Gefahr bestanden, dass sich AIRBOURNE einfach nur selbst kopieren. Stattdessen klingen Joel O’Keeffe und seine Mitstreiter hungrig wie lange nicht mehr. Die Produktion ist druckvoll, die Gitarren sägen sich durch die Boxen und man merkt den Songs an, dass hier viel Herzblut drinsteckt.
Ein echtes Highlight ist für mich „Alive After Death“. Neben all dem Party-, Bier- und Rock’n’Roll-Wahnsinn zeigt die Band hier auch eine etwas emotionalere Seite. Die Verbeugung vor den großen Rocklegenden funktioniert wunderbar und sorgt für einen der stärksten Momente des Albums.
Natürlich fehlen auch die typischen AIRBOURNE-Trademarks nicht. „Here She Comes“ ist herrlich zweideutig, „Kid In A Candy Store“ macht einfach Laune und bei „Sky High“ will man am liebsten direkt laut mitsingen. Dazu gesellen sich Kracher wie „Last Man Standing“, „Bogotá“ oder „Who Put The Rhythm In You“, die dafür sorgen, dass die Platte über die gesamte Spielzeit zündet.
Was mir besonders gefällt: AIRBOURNE versuchen gar nicht erst, etwas anderes zu sein als AIRBOURNE. Diese Konsequenz zieht sich durch das komplette Album. Wenn MOTÖRHEAD auf einer Platte stand, bekam man MOTÖRHEAD. Und wenn AIRBOURNE draufsteht, bekommt man eben AIRBOURNE. Punkt.
Mit „Send Me To Rock N Roll Heaven“ gibt es zum Abschluss noch eine schöne Verneigung vor Lemmy, Bon Scott und vielen anderen Größen des Rock. Ein passender Schlusspunkt für ein Album, das den Geist des klassischen Rock’n’Roll atmet.
„Airbourne“ erfindet das Rad nicht neu. Muss es auch gar nicht. AIRBOURNE liefern hier genau das ab, was sie am besten können: ehrlichen, energiegeladenen und verdammt unterhaltsamen Rock’n’Roll. Nach sieben Jahren Wartezeit hätte man sich kaum ein besseres Comeback wünschen können.
Für mich ist das Teil eine verdammt starke Rückkehr zu den eigenen Wurzeln und definitiv fette 9 Sterne wert.
Kurze Randnotiz: Auch wenn es beim letzten Live-Auftritt keine am Kopf zerstoßenen Dosen, keine Lemmy-Bar und keine waghalsige Kletteraktion mehr gab, sind sie live eine absolute Bank. Mit dem neuen Album im Gepäck ist der Spaß jedenfalls auch bei zukünftigen Auftritten gesichert.

Tänski

 

 

 

ISSA – Fire & Ice

Trackliste:

01. The Call Of Love
02. Stranded
03. Fire & Ice
04. Sea of Desire
05. All Or Nothing
06. The Shadow Of Night
07. Bullet On The Road
08. Pay The Price
09. One Step To Paradise
10. Running From The Night
11. The Waiting Game

 

Spielzeit: 47.31 min – Genre: Melodic Rock – Label: Frontiers Music – VÖ: 28.08 – Page: www.facebook.com/issasite

 

Mit „Fire & Ice“ legt die norwegische Sängerin Issa ein Album vor, das tief im klassischen AOR und Melodic Rock verwurzelt ist, ohne sich ausschließlich auf nostalgische Effekte zu verlassen. Die elf Songs wurden von Tom und James Martin geschrieben und produziert, die bereits für Issas früheres Schaffen eine wichtige Rolle gespielt haben. Herausgekommen ist eine Platte, die große Melodien, markante Gitarren und reichhaltige Keyboard-Arrangements miteinander verbindet.

Schon der Albumtitel bringt das musikalische Konzept ziemlich gut auf den Punkt. „Fire & Ice“ lebt von Gegensätzen: kraftvolle Rockmomente treffen auf gefühlvolle Passagen, moderne Synthesizer auf klassische AOR-Strukturen und große Refrains auf atmosphärische Strophen. Issas Stimme steht dabei konsequent im Mittelpunkt. Sie verfügt über genau jene kraftvolle, klare Gesangsfarbe, die im melodischen Rock besonders gut funktioniert und auch bei opulenten Arrangements nicht untergeht.

Der Einstieg mit „The Call Of Love“ setzt direkt auf Atmosphäre und große Melodiebögen. „Stranded“ schlägt anschließend eine etwas dynamischere Richtung ein, bevor der Titelsong „Fire & Ice“ das zentrale Spannungsfeld des Albums musikalisch aufgreift. Besonders interessant ist, dass die Platte nicht ausschließlich auf ein einziges Klangbild setzt. Neben traditionellem AOR finden sich auch stärker dramatische und modernere Elemente.

Ein Höhepunkt dürfte „Pay The Price“ sein. Der bereits veröffentlichte Song bündelt viele der Eigenschaften, die „Fire & Ice“ auszeichnen: breite Keyboardflächen, Gitarren, Chorgesang und einen auf Wirkung angelegten Refrain. Der Titel macht deutlich, dass Issa weiterhin auf die großen Gesten des Genres setzt – allerdings mit einer Produktion, die deutlich im Hier und Jetzt steht.

Spannend ist auch „Bullet On The Road“, das sich stärker an der theatralischen Seite des Rock orientiert. Demgegenüber verspricht „Running From The Night“ mit seinem Synthwave-Einschlag einen stilistischen Farbtupfer. Gerade solche Variationen verhindern, dass „Fire & Ice“ über die gesamte Spielzeit wie eine reine Zeitreise in die 1980er wirkt. Die übrigen Titel – darunter „Sea Of Desire“, „All Or Nothing“, „The Shadow Of Night“, „One Step To Paradise“ und „The Waiting Game“ – vervollständigen ein Album, das offensichtlich großen Wert auf Melodie und Atmosphäre legt.

Was „Fire & Ice“ besonders sympathisch macht, ist seine Konsequenz. Issa versucht nicht, den AOR neu zu erfinden. Stattdessen konzentriert sie sich auf die Stärken des Genres: eingängige Melodien, emotionale Gesangslinien, große Refrains und eine Produktion, die auf musikalische Größe setzt. Für Hörer, die mit dem Sound der großen Melodic-Rock-Produktionen der 1980er Jahre etwas anfangen können, dürfte das Album daher besonders interessant sein.

Unterm Strich deutet vieles darauf hin, dass „Fire & Ice“ ein überzeugendes neues Kapitel in Issas AOR-Karriere werden könnte. Die Verbindung aus ihrer ausdrucksstarken Stimme, den melodischen Kompositionen der Martin-Brüder und einer modernen Produktion verspricht einen Sound, der gleichermaßen nostalgisch und zeitgemäß wirkt. Wer melodischen Rock mit viel Gefühl, großen Hooks und einer ordentlichen Portion 80er-Jahre-Flair liebt, sollte dieses Album auf dem Radar haben.

„Fire & Ice“ ist kein Album für musikalische Puristen, die ständig nach dem nächsten Stilbruch suchen. Es ist vielmehr eine leidenschaftliche Liebeserklärung an den großen, melodischen Rock – kraftvoll gesungen, aufwendig produziert und mit genügend modernen Akzenten versehen, um nicht wie eine bloße Kopie vergangener Zeiten zu wirken.

Bonne

 

 

SHA-BOOM – Another Nail In The Coffin

Trackliste:

01. Never Stop
02. Another Nail In The Coffin
03. Walk (Far Away)
04. The Sun, The Moon, The Stars
05. Let´s Go (88)
06. Out Of Control
07. Farewell, Goodbye
08. Back On The Streets
09. A Million Miles Away
10. One More Drink For The Road (feat. Linnea Vikstrom)
11. Emergency

Spielzeit: 35:40 min. – Genre: Hardrock – Label: Silver Lining Music – VÖ: 28.08.2026 – Page: www.facebook.com/officialshaboom

 

Erinnert sich noch jemand an die schwedischen Pop-Rocker von SHA-BOOM? Mit Hits wie „Let´s Party“, „R.O.C.K.“, „Werewolf“ oder „The Wild Ones“ schrammten sie immer nah an der Kitschgrenze entlang, gewannen damit aber die Herzen der Rockfans auf der ganzen Welt. Ihre Songs liefen auch in den Rock-Discotheken hierzulande und wirken heute wie ein Relikt aus alten Tagen. Ein Blick in die Song-Credits entpuppt sich als durchaus als interessant. Immerhin hatten Leute wie Ole Evenrude (EVENRUDE, SWEDISH EROTICA etc.), Trond Holter (später WIG WAM), Torstein Flakne (STAGE DOLLS) und sogar Per Gessle (ROXETTE) ihre Hände im Spiel.

Umso erfreulicher dass Dag Finn jetzt wieder aktiv ist und mit einem komplett neuen Album aufwarten kann. Nun muss man aber wissen, dass außer dem Sänger kein Musiker aus alten Tagen mehr vertreten ist. Viel mehr ist ein Großteil zusammen mit ECLIPSE Mastermind Erik Martensson entstanden, der auch Songwritingpartner war, sowohl Gitarre und Bass eingespielt hat und natürlich als Produzent fungiert und die Platte gemischt hat. Außerdem hat er sich als riesengroßer Fan der Band geoutet. An den Drums saß Thomas Broman (u.a. ELECTRIC BOYS) und an den Keyboards stand Jonas Ökjvall. Zur Live-Band zählt u.a. Gitarrist Stevie „Sex Toy“ Teaze von den SUICIDE BOMBERS. Der erste Live-Gig auf dem Sweden Rock Festival war sensationell.

Der Opener „Never Stop“ warf seine Schatten weit voraus, das Stück wurde als erste Single veröffentlicht. Und es ist ein verdammter Hit. Zwar erinnert der Song frappierend an die Stammband Martensson´s – aber auch da wäre das eine Pflichtnummer auf jedem Live Konzert. Der darauf folgende Titeltrack ist ein gut gelaunter Rock´n Roll Song, und so ganz anders gestrickt ist. Das macht einfach Spaß. Vielleicht war es ein kleiner Fehler, als zweite Single „Walk (Far Away)“ auszukoppeln. Zu ähnlich ist das Teil zum Opener. Das ruhigere „The Sun, The Moon, The Stars“ kann da schon besser punkten. Gut gelaunt geht es mit „Let´s Go (88)“ weiter. So will man SHA-BOOM hören! In die gleiche Kerbe schlagen „Farewell, Goodbye“ oder „One More Drink For The Road“, ein cooles Duett mit THUNDERMOTHER´s aktueller Sängerin Linnea Vikström, der Tochter von Anders Vikström (CANDLEMASS) – einem langjährigen Weggefährten von Dag Finn.

Beleuchtet man die Hintergründe etwas mehr, könnte man das neue Album von SHA-BOOM als Projekt verteufeln, das am Reißbrett entstanden ist. ABER: dafür sind die Songs zu gut, das Feuer der beteiligten Musiker brennt zu heiß und es ist zu viel Herzblut in diese elf Songs geflossen. Man kann zu SHA-BOOM stehen wie man will, „Another Nail In The Coffin“ ist mit den ersten beiden Platten nur bedingt zu vergleichen. Und doch blitzt diese unglaubliche Versiertheit durch – Melodien zu erschaffen, die sich für immer in Deinen Kopf hämmern. Alleine dafür muss man diese Platte feiern!

Stefan

 

VOLTAGE ARC – Fire

Trackliste:

01. Hard Way
02. Hangman
03. That Night
04. Fire
05. Let´s Rock
06. Higher
07. Blood
08. Dirty Dirty
09. Way Back Home
10. Finally Free
11. Shot
12. Dompanine
13. Life Lover

Spielzeit: 53:46 min. – Genre: Hardrock – Label: Eigenveröffentlichung – VÖ: 29.08.2026 – Page: https://voltagearc.com

 

Wenn man an Hardrock aus der Schweiz denkt, kommen einem zuerst die „typischen“ Vertreter des Riff Rocks in den Sinn. Ikonen wie KROKUS, GOTTHARD und CHINA oder „neuere“ Bands wie SHAKRA – ok, die sind auch schon 30 Jahre im Geschäft, die Zeit verfliegt – sind wohl Namen, die als erstes fallen werden. Meine Lieblinge von MUD SLICK natürlich nicht zu vergessen. Aber die Nachwuchsszene in unserem Nachbarland schläft nicht und bringt immer wieder coole neue Kapellen hervor. Das Debüt von FIGHTER V ist so ein Beispiel oder die BLACK DIAMONDS. Und es gibt VOLTAGE ARC

Anfang der neuen Zwanziger Jahre kam ihre erste EP „Rebels“ auf den Markt. Nur ein Jahr später das erste Langspielalbum „In Your Face“. Seitdem gibt es im 2-Jahresabstand eine neue Platte. 2024 kamen sie mit „Sextasy“ um die Ecke und jetzt steht bereits die dritte Platte „Fire“ an. Von einem Newcomer kann man hier eigentlich nicht mehr sprechen. Und doch arbeiten Toni Hörner (vocals), Merlin Eichenberger (guitars), Moritz Hörner (bass) und Timon Forrer (drums) immer noch fleißig an ihrer Reichweite. Ob das mit dem neuen Album klappen kann, werden wir jetzt herausfinden:

Der Start ist mit „Hard Way“ schon einmal gelungen. Gutes Riffing, coole Melodien, jede Menge Energie. Gleiches gilt für „Hangman“. „That Night“ ist ungleich softer, hat einen ganz anderen Ansatz und klingt mit seinen zuckersüße Melodien schon fast wie ein Popsong. Mutig, aber gewöhnungsbedürftig. Der folgende Titeltrack bringt die Jungs wieder zurück auf den richtigen Weg. Das langsamere „Higher“ ist eine grandiose Power Ballade mit jeder Menge Emotion – geil! Außerdem solltet Ihr in „Way Back Home“ und „Finally Free“ und „Life Lover“ reinhören.

Eines muss leider gesagt werden: „Fire“ ist zu lang – bei dreizehn Songs gibt es doch zu viel Ähnlichkeit und es wird hier und da geskippt. Ansonsten bringen VOLTAGE ARC mit ihrem neuen Werk jede Menge energiegeladenen, klassischen Hardrock und es ist durchaus eine Entwicklung zu „Sextasy“ spürbar. Der Underground in der Schweiz ist also auch in 2026 putzmunter.

Stefan

DREAMS IN FRAGMENTS – Shadows Of Afar

Trackliste:

01. The Fairytale`s A Lie
02. My Chaos
03. Tides Of Time
04. Spirit & Legacy
05. The Arrival Of The Queen
06. Dreambound
07. Prophecy
08. The Greatest Boon Of All
09. Rage And Fire (Live)
10. Own The Night (Live)

 

Spielzeit: 46:23 min – Genre: Symphonic Metal – Label: 7US / 7Hard – VÖ: 05.06.2026 – Page: www.dreamsinfragments.ch

 

Die mir bisher unbekannte Symphonic Metal Band Dreams In Fragments stammt aus der Schweiz und waren bereits im Vorprogramm von Bands wie Xandria oder Freedom Call in Europa unterwegs.

Nun liegt mir mit „Shadows From Afar“ Album Nr 3 vor und die Truppe um Frontfrau Seraina Schöpfer zeigt sich als erfahrene Band, die Ihre Stärken, die im cineastischen Bombast Symphonic Bereich liegen, ausgespielt und haben einen Langdreher abgeliefert, die der genannten Zielgruppe gut reinlaufen dürfte.

In dem Opener „This Fairytale’s A Lie“ setzt das Wechselspiel zwischen dem Operettenhaften Gesang und den Growls von Gitarrist Christian Geissmann erste Akzente und weisst den Weg durch den gesamten Langdreher. Die nachfolgenden Songs „My Chaos“ und die erste Single „Tides Of Time“ setzen das Konsequent fort. Bassist Jan Thomas und Drummer Roger Häfliger unterlegen das ganze mit einem wuchtigen Grundgerüst.

„Spirit & Legacy“ hält dann für den Hörer auch Mittelalterliche Sounds parat, die auch nochmal in „The Greatest Boon Of All“ auftauchen. Als weiteren Anspieltipp möchte ich euch das düstere „Prophecy (Hymn Of The World)“ ans Herz legen. Die klare und druckvolle Produktion von Gitarrist Christian Geissmann in der Schall Klang Tonwerkstatt Schöftland rundet das ganze ab.

Heiko Füchsel