MOB RULES – Beast Over Europe

Band: Mob Rules
Album: Beast Over Europe
Spielzeit: 77:24 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Steamhammer/SPV
Veröffentlichung: 13.09.2019
Homepage: www.mobrules.de

Haben MOB RULES eigentlich überhaupt schonmal was ansatzweise verkackt? Ich wüsste auf die Schnelle nichts. Insofern geht man mit einer gewissen inneren Ruhe an die neue Live-Platte der sechs Jungs aus dem deutschen Norden, wird schon laufen. Und wie es läuft, meine Freunde. Zuerst einmal muss man bedenken, dass die Truppe um Frontsänger Klaus Dirks heftiges Kompositionstalent besitzt. Der Stil hat sich natürlich im Verlauf der Alben ein wenig entwickelt, aber zu jedem Zeitpunkt ihrer Karriere hatten und haben MOB RULES einen eigenen gelungenen Sound und dazu charakteristische aber vielseitige Melodien parat, die mit ordentlich Energie dargeboten werden. Immer sehr melodisch, klug geschrieben, mit einem sehr kleinen Folk-Touch, selten kitschig und garniert mit Keyboards, die im Vergleich zu anderen Power-Metal-Bands doch verhältnismäßig zurückhaltend sind.
Wer MOB RULES schonmal live erleben durfte, der weiß zudem, dass er hier für wohl nicht mehr als einen schmalen Zwanziger eine der besten Live-Bands (nicht nur) Deutschlands betrachten durfte, die neben offensichtlichem Spaß an der Sache auch einen dermaßen geilen Livesound und spielerische und gesangliche Akuratheit im Gepäck hat, dass man Gefahr läuft, von folgenden Konzerten anderer Bands immer minimal enttäuscht zu sein.
Wie klingt das ganze nun auf einem Live-Album zusammengeführt? Nun, erwartungsgemäß top. Der Sound ist warm, voll und definiert und verschluckt weder Instrumente noch Publikum, die Band agiert on point und insbesondere Klaus beweist mal wieder seine absolute Ausnahmestimme, die live kein bisschen schlechter klingt oder bedient wird als auf Studioalben – vielleicht sogar noch ein bisschen besser.
Mit 77 Minuten Laufzeit und 14 Tracks ist “Beast Over Europe” zudem recht üppig gefüllt. Lediglich die Songauswahl ist minimal streitbar, ein, zwei Alben wurden leider gar nicht berücksichtigt und gerade vom grandiosen und zu Unrecht langsam in Vergessenheit geratenden “Temple Of Two Suns” hätte unbedingt was mit reingemusst. Halber Punkt Abzug, Leute, da seht Ihr mal, wie wichtig das Album ist. Ansonsten ist die Trackauswahl einigermaßen ausgewogen, mit dem tollen folkigen “Rain Song” vom Debutalbum über “The Last Farewell” (danke, dass das drin ist) und “Hollowed Be Thy Name” sind doch einige der Klassiker vertreten, dazu mit “Somerled”, “Dykemaster’s Tale” und “Children Crusade” neuere absolute Brecher. Kein Grund zur Kritik dahingehend. Keine Ahnung obendrein, ob die Pausen zwischen den Tracks nur in der Promoversion drin sind, oder ob das so bleibt. Wäre ein bisschen schade, aber was soll’s?

Anspieltipps: “Somerled”, “Rain Song”, “Children’s Crusade”, “The Last Farewell” und so weiter und so fort.

Fazit:
Hammer-Livealbum von einer Hammer-Band, die nach all den Jahren in letzter Zeit zumindest mal ’n paar Charterfolge verbuchen konnte, nach wie vor jedoch sträflich unterbewertet ist. Diese Band steht beständig für höchste Qualität im Power Metal, “Beast Over Europe” markiert da keine Ausnahme. Und jetzt geht, kauft die Platte und ein Konzertticket.

WERTUNG:

(War nur Spaß mit dem halben Punkt Abzug, aber nächstes Mal wird’s ernst!)

 

Trackliste:

01. Beast Reborn (Intro)
02. Ghost Of A Chance
03. Somerled
04. Black Rain
05. Sinister Light
06. Dykemaster’s Tale
07. My Kingdom come
08. The Last Farewell
09. Children’s Crusade
10. On The Edge
11. In The Land Of Wind And Rain
12. Hollowed Be Thy Name
13. Way Back Home
14. Rain Song

Jannis

ATLANTEAN KODEX – The Course Of Empire

Band: Atlantean Kodex
Album: The Course Of Empire
Spielzeit: 62:33 min
Stilrichtung: Epic Metal
Plattenfirma: Ván Records
Veröffentlichung: 13.09.2019
Homepage: www.atlanteankodex.de

Poah. Es gibt so Alben, da reicht schon ein Blick drauf, um zu wissen, dass es sich bei ihnen nicht um leichte Kost handeln wird. Beim Band- und Albumnamen angefangen über das großartige düster-kraftvolle Artwork bis hin zu den einzelnen Songtiteln (fünf Wörter pro Titel sind Minimum). Dazu weiß der, der vorher schonmal in ATLANTEAN KODEX reingehört hat, dass die fünf Bayern einen bombastisch-darken Mix aus True Heavy Metal und schwerem Doom Metal machen, man kann guten Gewissens sagen: Die Aufmachung stimmt.
Die Songs sind allesamt unter vier oder über acht Minuten lang, abgesehen vom knapp siebenminütigen “Lion Of Chaldea”, die kurzen Tracks dienen alle mehr oder weniger als Intro, Outro oder Zwischentrack. Die Produktion ist eine zwiespätige Angelegenheit. Irgendwie ein bisschen dumpf und verwaschen, dann wiederum gehört diese Undefiniertheit aber auch zum Sound der Truppe (wobei man lobend erwähnen muss, dass die Snare auf “He Who Walks Behind The Years” klingt, als würde man einen Zehn-Meter-Baumstamm auf einen Container hauen – amtlich!). Klingt halt ein wenig so, als würde man das Ganze auf einem riesigen dunklen prähistorischen Feld über dicke Lautsprecher anmachen und dann von eher weiter hinten hören. Ob das gut oder schlecht ist, kann ich noch nicht sagen, Charakter und Eigenständigkeit und gewisse Oldschool-Doom-Vibes verleiht es der Platte schon auf gewisse Weise, das täte aber auch eine reine 8-Bit-Produktion.
Die längeren Songs auf “The Course Of Empire” sind oft im Midtempo gehalten, mit anfangs oder zwischendurch ein bisschen Ruhe und kontrastierend einem miesen Batzen episch-hymnischer Düsterkeitsfeierlichkeit. Sehr schwer, sehr schleppend, ab und an mit krassen Ausbrüchen in obere Midtempogefilde garniert (“Chariots” zum Beispiel mit seinem Wechsel aus langsamem und seltsam-gutem Chorus und schnellerem Rest, oder auch der über zehn Minuten lange Titeltrack).
Obgleich man die Platte technisch gesehen richtung Power Metal ansiedeln müsste, ist der Discofaktor erwartungsgemäß gleich null. Sie ist ganz im Gegenteil sehr ernsthaft, sehr erwachsen und nicht das, was die niederen Power-Metal-Bedürfnisse erfüllen möchte. Ein wenig erinnert mich der Stil an ARRAYAN PATH, nur eben mit mehr leicht verwaschenem Bombast und geringerem Grundtempo.
Klar, dass dabei die Eingängigkeit auf der Strecke bleibt. Das wäre allein nicht schlimm, aber dazu kommt für meinen Geschmack etwas zu viel Redundanz. Bereits erwähntes “He Who Walks…” hat innerhalb der längeren Tracks des Albums noch den höchsten Individualitätsfaktor, aber generell geht die Reise für meinen Geschmack ein wenig zu sehr nach “Komm, Midtempo, düster-epischer Gesamtsound, neun Minuten durchziehen, dann läuft die Kiste”. Kann sein, dass ich dem Album damit Unrecht tue und einfach noch ein paar mehr Hördurchgänge benötige. In meinen Ohren ist es eher Meditationssoundtrack für truere Leute, beim genaueren Hinhören beeindruckend und nicht ganz leicht verdaulich. Und in seiner Gesamtheit auf jeden Fall ein wuchtiges Ding, dem ab und an etwas mehr Abwechslungsreichtum und Individualität innerhalb der einzelnen Songs gut getan hätte.

Anspieltipps:
“He Who Walks Behind The Years”, “Chariots” und “The Course Of Empire”

Fazit:
Nein, das ist nicht die EQUILIBRIUM-Art von “Epic Metal”, das ist düster, auf gute Weise anstrengend, ein bisschen true, mehr Doom und irgendwie hypnotisch-fesselnd. Es lohnt sich auf jeden Fall, mal in “The Course Of Empire” reinzuhören, denn trotz leichter Abstriche wegen etwas zu wenig Abwechslung ist das Ding ein Mammut von einem Album!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Alpha And The Occident (Rising From Atlantean Tombs)
02. People Of The Moon (Dawn Of Creation)
03. Lion Of Chaldea (The Heroes‘ Journey)
04. Chariots (Descending From Zagros)
05. The Innermost Light (Sensus Fidei)
06. A Secret Byzantium (Numbered As Sand And The Stars)
07. He Who Walks Behind The Years (The Place Of Sounding Drums)
08. Spell Of The Western Sea (Among Wolves And Thieves)
09. The Course Of Empire (All Thrones In Earth And Heaven)
10. Die Welt Von Gestern (Abendland)

Jannis

SLIPKNOT – We Are Not Your Kind

Band: Slipknot
Album: We Are Not Your Kind
Spielzeit: 60:03 min
Stilrichtung: Nu Metal
Plattenfirma: Roardrunner
Veröffentlichung: 09.08.2019
Homepage: www.slipknot1.com

Endlich, nach fünf langen Jahren kommt der brandaktuelle Dreher aus dem Hause SLIPKNOT. Was waren wir alle gespannt, werden die Neun aus Iowa den Erwartungen gerecht? Sind die Jungs wieder in der alten Härte zurück?
Ich kann da nur mit einem entschiedenen „Vielleicht“ antworten. Deutlich besser als der Vorgänger „5: The Gray Chapter“ ist es auf alle Fälle, aber es reicht nicht an die ersten Alben heran.
Mit ihrem sechsten Album „We Are Not Your Kind“, welches exakt zwanzig Jahre nach ihrem selbstbetitelten Debüt veröffentlicht wurde, scheinen SLIPKNOT gefühlt auf Nummer sicher gehen zu wollen um weder die Mainstream-Fans noch die alteingesessenen Fans verschrecken zu wollen. Hier geht definitiv viel Potenzial verloren, das können auch die neuen – durchaus furchteinflößenden – Masken nicht mehr zurückholen. Dabei fängt „We Are Not Your Kind“ noch sehr hoffungsvoll an…
Das Intro „Insert Coin“ erzeugt durch seine verzerrten Synthesizer einen großen Spannungsbogen und ist ein perfekter Einstieg in die verquere Welt von SLIPKNOT. Leider kann sich dieser Spannungsbogen nicht über über das komplette Album halten.
Mit „Unsainted“ folgt dann direkt schon die erste Videoauskopplung und die Trademark der Band, so unglaublich nach SLIPKNOT klingt der Song. Hier kommt auch einiges der alten Aggressivität zurück, die auf den letzten Alben etwas verloren gegangen ist. Ein erster Silberstreif am Horizont und sofort eingängig.
Leider schiebt sich im Anschluss das doch etwas tranige „Birth Of The Cruel“ rein, dass im Vergleich zu „Unsainted“ sehr stark abfällt, obwohl der leicht psychedelische Einschlag zumindest interessant klingt. Das nachfolgende Interlude „Death Because Of Death“ hat eine ähnliche Zielrichtung wie „Insert Coin“, kann aber nicht vollends überzeugen. Das groovige „Nero Forte“ ist vor allem dank Sänger Corey Taylor und seiner durchaus großen gesanglichen Bandbreite ein Highlight, von höllisch-derb zu poppig ist hier alles dabei. Danach tauchen wir mit „Critical Darling“ in eine SLIPKNOTsche Frühphase ein, der glatte Refrain bringt den Song allerdings etwas aus dem Konzept. Trotzdem ein sehr guter Song, dem sich das balladeske „Liars Funeral“ anschließt. Ein ruhiger Titel, der durch seine stimmigen Gitarren, verhaltenen Drums und aggressiven Passagen überzeugen kann.
Ordentlich zur Sache geht es dann bei „Red Flag“, einem der härten Songs auf „We Are Not Your Kind“. Diese Härte und Aggressivität hätte ich mir bei deutlich mehr Songs gewünscht. Kompromisslos hart, ein klasse Metalsong auf den das dritte und letzte Interlude folgt. Eingeleitet mit einem leichten Glockenspiel bildet „What‘s Next“ den perfekten Übergang zu „Spiders“, einem ziemlich überraschenden und experimentellen Song. Prog Rock hätte ich hier jetzt nicht unbedingt erwartet, dadurch sticht er aber positiv heraus.
Während „Orphan“ die Death Metal Keule rausholt, ist „My Pain“ das komplette Gegenteil. Sehr emotional mit einem interessanten Soundgefüge, aber für mich dennoch kein herausragender Track auf „We Are Not Your Kind“.
Mit „Not Long For This World” und “Solway Firth” hauen SLIPKNOT nochmal zwei Kracher raus, von denen „Solway Firth“ nur so von Aggressivität und Zwang strotzt. Ein echtes Highlight des Albums, von dem es leider zu wenig auf „We Are Not Your Kind“ gibt.
Auch wenn die „Maggots“, die SLIPKNOT Fanbase, es abfeiern werden, mir fehlt trotz aller Professionalität und Trademarks das letzte Quentchen für ein großartiges Album. SLIPKNOT scheinen gealtert zu sein, möglicherweise sind die diversen Besetzungswechsel und bandinternen Streitereien nicht spurlos am Iowa-Neuner vorbeigegangen, vielleicht ist es auch der immer noch schwerwiegende Verlust von Paul Gray. Wohlgemerkt, „We Are Not Your Kind“ ist nicht schlecht. Im Gegenteil. Würde ich SLIPKNOT zum ersten Mal hören, wäre die Punktzahl deutlich besser ausgefallen. Aber für jemanden der SLIPKNOT – eine so erfahrene und schon so viele Jahre erfolgreiche Band – bereits einige Jahre begleitet, reicht es nicht aus und ich hoffe, das Album läutet nicht den Abgesang ein, denn das wäre sehr schade und ein großer Verlust für die Musikwelt.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Insert Coin
02. Unsainted
03. Birth Of The Cruel
04. Death Because Of Death
05. Nero Forte
06. Critical Darling
07. Liar’s Funeral
08. Red Flag
09. What’s Next
10. Spiders
11. Orphan
12. My Pain
13. Not Long For This World
14. Solway Firth

Tänski

SINNER – Santa Muerte

Band: Sinner
Album: Santa Muerte
Spielzeit: 53:37 min
Stilrichtung: Heavy Rock
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 13.09.2019
Homepage: www.facebook.com/SinnerBand

Die deutsche Heavy Rock Größe SINNER rund um Mastermind Matt Sinner braucht man glaube ich nicht mehr großartig vorzustellen! Zu entscheidend hat die Band in ihrer 35 jährigen Bandgeschichte die musikalische Landschaft geprägt.
Nun erscheint bald das neue Album „Santa Muerte“ welches mit zwei großen Neuerungen aufwartet!
Zum einen hätten wir da die offensichtlichste, es gibt nun eine zwei Gesangsstimme neben Matt! Diese ist weiblich, hört auf den Namen Giorgia Colleluori und ist Szenekennern von ETERNAL IDOL oder ROCK MEETS CLASSIC bekannt.
Oldschool SINNER Fans werden nun erstmal die Nase rümpfen, aber es sei euch gesagt, Matt hatte mit dieser Neuerung genau den richtigen Riecher bzw. Lauscher gehabt!
Zweite Neuerung, es gibt mal wieder mit Ex VOODOO CIRCLE Markus Kullmann einen neuen Schlagzeuger.
Ansonsten wartet das neue Werk noch mit Ronnie Romero, Ricky Warwick sowie Magnus Karlsson mit drei hochwertigen Gästen auf.
So genug Vorgeplänkel, ab geht’s zur Mucke!
„Shine On“ ebnet uns den Weg in die neue Scheibe und hier kommt auch gleich die neue Stimme zum Einsatz und hinterlässt schon mal einen sehr ordentlichen Eindruck. Das rockige Organ von Giorgia passt wunderbar zur SINNER Mucke und zum straighten Rockopener.
Das vorab veröffentlichte „Fiesta Y Copas“ ist dann der erste Hit des Albums was natürlich auch an der Gastperformance von Ronnie Romero liegt der den Song einfach seinen Stempel aufdrückt!
Der anschließende Titeltrack „Santa Muerte“ ist dann ein groovender Rocker geworden wo Matt und Giorgia sich den Gesang teilen und mit den gesprochenen Spanischen zum Ende hin auch ordentlich Atmosphäre mit einfließt.
Über den flotten Rocker „Last Exit Hell“ und dem Gastbeitrag von Ricky Warwick „What went wrong“ geht es in den Mittelteil der Scheibe wo mit „Death Letter“ eine tolle Lagerfeuerballade wartet die ordentlich Blueseinflüsse vorweisen kann und irgendwie auch perfekt zu SINNER in der neuen Ausrichtung passt.
Und diese Blueseinflüsse schimmern auch in der Folge immer wieder durch „Misty Mountain“, ist dafür ein offensichtliches Beispiel, aber auch die straighten Rocker sind noch vorhanden. So zum Beispiel das starke „The Ballad of Jack“ oder das melodische „Stormy Night“ zum offiziellen Abschluss.

Anspieltipps:

„Fiesta Y Copas“, „Santa Muerte”, “Death Letter”, “The Ballad of Jack” und “Stormy Night”.

Fazit :

Viel Neues auf dem neuen Album der Heavy Rock Institution SINNER, aber eins ist gleich geblieben die bärenstarke Qualität der Band und der Mucke!
Mit der zweiten Sängerin Giorgia ist man nun noch variabler unterwegs und man hat erneut ordentlich Blueseinflüsse mit eingebracht welche der Band nach wie vor sehr gut zu Gesicht stehen.
Insgesamt also nicht viel Änderung in Sachen Qualität im Hause SINNER und man geht daher mit genau der gleichen Note wie schon beim Vorgänger bei uns hier durchs Ziel!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Shine On
02. Fiesta Y Copas (feat. Ronnie Romero)
03. Santa Muerte
04. Last Exit Hell
05. What Went Wront (feat. Ricky Warwick)
06. Lucky 13
07. Death Letter (feat. Magnus Karlsson)
08. Craving
09. The Wolf
10. Misty Mountain
11. The Ballad of Jack
12. Stormy Night
13. Sorry (Bonus Track)

Julian

CRASHDIET – Rust

Band: Crashdiet
Album: Rust
Spielzeit: 43:31 min.
Stilrichtung: Sleaze, Hardrock
Plattenfirma: Frontiers
Veröffentlichung: 13.09.2019
Homepage: www.crashdiet.org

Man kann wirklich nicht behaupten, dass CRASHDIET vom Glück verfolgt wären, aber „aufgeben“ haben die Schweden um Gitarrist Martin Sweet anscheinend nicht in ihrem Wortschatz. Zur Freude ihrer zahlreichen Fans, die aber trotz der aktuellen Neujustierung satte 6 Jahre auf eine neue Studioplatte warten mussten, denn das letzte Werk „The Savage Playground“ erschien bereits 2013. Besagtes Album war ein Novum im Universum von CRASHDIET. Zum ersten Mal in der Bandgeschichte wurden zwei Longplayer mit ein und dem selben Sänger aufgenommen. Leider ist diese Konstante schon lange wieder Geschichte, denn Anfang 2015 gab man die Trennung mit Sänger Simon Cruz bekannt. Martin Sweet (guitars), Peter London (bass) und Eric Young (drums) standen ein weiteres Mal ohne Frontmann da.

Fast drei Jahre hat es gedauert, bis in Gabriel Keyes ihr neuer und bereits vierter Sänger der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Während der inaktiven Zeit von CRASHDIET ist einiges geschehen. Martin Sweet ist bei seinen Kumpels SISTER eingestiegen, die mittlerweile einem weitaus härteren Sound frönen, außerdem hat der Kreativkopf mit SWEET CREATURE und ihrem Album „The Devil Knows My Name“ zusammen mit Tin Star (GEMINI FIVE) eine weitere Combo aus dem Boden gestampft.

Aber auch Fans von CRASHDIET sind während der Abstinenz ihrer Faves auf ihre Kosten gekommen. Die Schweden hielten die Suppe mit eigenen Re-Releases ihrer ersten EP plus diverser Goodies, die jetzt unter „Illegal Rarities Vol. 1“ zu haben ist, oder der Demo Kompilation „Illegals Rarities Vol. 2“ sowie einem Live-Album („Live In Sleaze“) und ihrer ersten, streng limitierten Live-DVD „Rest In Sleaze Tour 2005“ am kochen.

Jetzt ist man wieder zurück im Stall von Frontiers Music und holt aus zum nächsten Rundumschlag in Sachen Sleaze Metal. Und das Wort Metal ist bewusst gewählt, denn während viele Vertreter der neuen Welle an Hairspray Bands tief in die Trickkiste von Belanglosigkeit und lau aufgewärmten POISON-Verschnitten greifen, setzen CRASHDIET gekonnt mit einem metallischen Riff tolle Akzente.

Schon beim an den Anfang gestellten Titelsong „Rust“ ist das der Fall. Wer aber denkt, der Refrain hätte keinen Mitsingcharakter, der kennt die Schweden wahrlich schlecht. Nach diesem starken Opener legen CRASHDIET mit „Into The Wild“ eine waschechte Hymne nach. Spätestens nach diesen beiden Nummern ist eines klar: CRASHDIET sind zurück – und das bockstark! Die bereits als Vorabsingles bekannten „Idiots“, „Reptile“ und speziell „We Are The Legion“ machen da keine Ausnahme. Aktuell wurde die Ballade „In The Maze“ ausgekoppelt.

CRASHDIET sind erwachsen geworden. „Rust“ ist nicht nur ihr wohl abwechslungsreichstes Werk, das Songwriting ist weiter gewachsen. Auch wenn der zuckersüße Refrain von „Crazy“ zuerst ein vielleicht ein erstauntes hochziehen der Augenbrauen und große Augen hervorruft, passt der Song genau so gut zum Gesamtpaket CRASHDIET 2019 wie das hardrockige „Parasite“. „Rust“ ist einfach Klasse, das Warten hat sich einmal mehr gelohnt – und CRASHDIET sind im Herbst mit THE CRUEL INTENTIONS auf Tour, die mit ihrem Debüt „No Sign Of Relief“ ein dickes Ausrufezeichen gesetzt haben – das kann ein richtig geiles Package werden.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Rust
02. Into The Wild
03. Idiots
04. In The Maze
05. We Are The Legion
06. Crazy
07. Parasite
08. Waiting For Your Love
09. Reptile
10. Stop Weirding Me Out
11.Filth & Flowers

Stefan

BLACKRAIN – Dying Breed

Band: Blackrain
Album: Dying Breed
Spielzeit: 39:21 min.
Stilrichtung: Sleaze, Hardrock
Plattenfirma: Steamhammer
Veröffentlichung: 13.09.2019
Homepage: www.blackrain.fr

Wenn ich an die Anfänge von BLACK RAIN aus Frankreich denke, wird mir heute noch ganz schwindelig. Aber die Jungs haben ihren Weg gefunden und machen seit vielen Jahren guten Sleaze Rock – jedes Album hat mindestens ein herausragendes Stück parat und bis auf die Drums ist das Line-Up seit der Gründung 2002 mit Swan Hellion (vocals), Max 2 (guitars) und Matthieu de la Roche (bass) auch stabil. Neu ist Schlagzeuger Frank Frusetta aber auch nicht – bereits seit 2010 sorgt er für den Rhythmus und ist somit bereits seit drei Alben an Bord. Mit „Dying Breed“ feiert er nun sein viertes respektive natürlich das mittlerweile sechste für die Band selbst, wenn man diverse Demos aus den Anfangstagen nicht mitrechnet.

Und doch ist auf dem neuen Album nicht alles beim alten, denn nach längerer Zusammenarbeit mit Produzent Jack Douglas haben die Franzosen den Schritt ins Ungewisse gewagt und haben sich einem ausgefuchsten Kenner der Scandi-Szene anvertraut. Die Rede ist von Chris Laney, der bereits seit vielen Jahren an seinem Status arbeitet, einer der namhaftesten schwedischen Musiker und Produzenten zu werden. Ein Blick auf das Cover Artwork zu „Dying Breed“ lässt dann eine Abkehr vom farbenfrohen Sleaze vergangener Tage hin zu weitaus härteren und dunkleren Klängen vermuten. Dass dieser Eindruck aber auf ganzer Linie täuscht, löst schon der Öffner „Dying Breed“ auf.

Mit mächtig Drive startet die Platte mit einem Hit. Man hat zwar das Gefühl, einzelne Fragmente irgendwo schon einmal gehört zu haben bei Kollegen wie CRASHDIET und Co., aber die Nummer macht einfach Spaß. Genauso wie das folgende „Hellfire“, das mit härterem Riffing und stampfendem Rhythmus daherkommt. Booom, die Jungs liefern echt ab. Das räudige „Blast Me Up“ kann ebenfalls überzeugen, wenngleich die Extraklasse der ersten beiden Songs nicht mehr vorhanden ist. Ordentlich auf die Tube drücken die Franzosen mit „Nobody Can Change“, kriegen die Kurve aber erst wieder mit dem melodiösen „We Are The Mayhem“, bevor mit dem knackigen „Rock Radio“ eine weitere Gute-Laune-Nummer aus den Boxen knallt. Den Abschluss macht die aktuelle Single „A Call From The Inside“ – mit weitaus sanfteren Klängen, wenngleich Sänger Swan hier mit BATHORY T-Shirt aufläuft.

„Dying Breed“ ist eine Achterbahnfahrt – nicht immer auf höchstem Niveau aber dennoch abwechslungsreich. Deshalb gibt es von mir richtig starke 8 Punkte für mein bisheriges Lieblingsalbum der Franzosen, von dem es bisher die meisten Songs in meine große Auto-Playlist geschafft haben.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Dying Breed
02. Hellfire
03. Blast Me Up
04. Nobody Can Change
05. Like Me
06. All Angels Have Gone
07. We Are The Mayhem
08. Rock Radio
09. Public Enemy
10. A Call From The Inside

Stefan

THE DEFIANTS – Zokusho

Band: The Defiants
Album: Zokusho
Spielzeit: 56.15 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: Frontiers records
Veröffentlichung: 13.09.2019
Homepage: www.facebook.com/TheDefiantsRockBand

The Defiants – Zokusho
Vier Jahre gibt es sie nun und mit ihrem Debüt haben sie für ordentlich Furore gesorgt. Die Rede ist von THE DEFIANTS und echten Fans sagt man nichts Neues, wenn man erwähnt, dass sie eigentlich Danger Danger heißen oder hießen oder wie auch immer….
Bands, die sich einen Gitarristen für europäische Live Aktivitäten, sowie einen für den Rest der Welt leisten, gibt’s wohl nicht sehr viel.
Wie auch immer sich die New Yorker Hardrocker momentan deklarieren, wer auch immer gerade welches Instrument bedient, letztendlich zählt, was drinsteckt in der musikalisch hoch veranlagten Band um Songwriter, Produzent und Basser Bruno Ravel.
Die Amerikaner mit dem skandinavischen Melodieverständnis verfolgen weiterhin den Weg, den sie mit ihrem selbst betitelten Debüt recht erfolgreich eingeschlagen haben. Ihr lang erwartetes zweites Output „Zokusho“, das japanische Synonym für Fortsetzung, bietet Interessant gestalteten Melodic Rock, ziemlich glatt poliert aber niemals langweilig.

„Allnighter“ ist vom Arrangement her eher ein Mitgröhler der mittleren Preisklasse und mit „Drink Up“ in die ungeliebte Kategorie Albumfüller zu packen.
Deren Gegengewicht bilden Songs wie die locker flockigen „It Goes Fast“ und vor allem „ Love is the Killer“, die strukturell recht einfach gehalten, alles bieten, was einen guten Song ausmacht. Eingängigkeit durch schöne Melodieführung und catchy Refrain.
Auch „Standing On The Edge“ zündet schnell und ordentlich und dringt recht tief in die Gehörwindungen. Rob Marcellos cooles Gitarrenriff auf dem sich Sänger Paul Laine austobt, sollte bei Livedarbietung sicher ein Highlight in der Setlist darstellen.
Das THE DEFIANTS dem poppigeren Gefilden des Melodic Rocks frönen und in erster Linie auf einen gelungenen Refrain bauen, ohne zu vergessen, der Gitarre ihren Raum zu lassen, beweist „Stay“ eindrucksvoll. Perfekter Poprock erster Güte.
Einen schönen Gitarreninstieg auch beim mehr als gelungenen „UX´D My Heart“ (You crossed my heart), bevor es sich spätestens im Solo zu einem Höhepunkt des Albums aufschwingt.

Alles in allem bleiben sich THE DEFIANTS auf „Zokusho“ mehr als treu und besinnen sich auf das, was sie am besten können, liefern sie doch erneut einige außergewöhnlich Ohrwürmer ab. Sie gehen keine neuen Wege, sind aber mehr als gut in der Spur.

Line-up: Bruno Ravel: Bass | Paul Laine: Vocals, Guitar | Rob Marcello: Guitar | Steve West: Drums

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Love Is The Killer
02. Standing On The Edge
03. Hollywood In Headlights
04. Fallin´In Love
05. Hold On Tonite
06. Allnighter
07. U X´D My Heart
08. It Goes Fast
09. Stay
10. Alive
11. Drink Up

Link zum Video “Hollywossd In Headlights”:

Rüdiger König

TRIDDANA – Rising from Within

Band: Triddana
Album: Rising from Within
Spielzeit: 48:51 min
Stilrichtung: Folk Metal
Plattenfirma: Eigenproduktion
Veröffentlichung: 26.06.2018
Homepage: www.triddana.net

Nachdem ich vor einiger Zeit schon das aktuelle Album, das Re Release des Debütalbums „Ripe for Rebellion“ besprochen habe, und uns irgendwie im letzten Jahr das letzte Studioalbum „Rising from Within“ der Folk Metaller von TRIDDANA durchgerutscht ist, holen wir dies nun natürlich noch nach!
Denn die Band hat sich in den letzten Jahren echt den Arsch aufgerissen um nach vorne zu kommen und so kann man dann auch mal eine Ausnahme machen und ein nicht mehr ganz so aktuelles Album noch besprechen.
Der typische Bandsound sollte uns auch auf diesem Album begegnen, finden wir es heraus indem wir den Opener „Dare to Tame Me“ starten. Wer das letzte Album gut fand wird hier direkt auch bestens bedient und mit der Nummer gleich warm werden! Ein sehr ordentlicher Einstieg.
Die nächsten Tracks „When Horizons Blaze“, „Raging Fire“, „Stray from the Path” und auch “Journey of the Rim” im Anschluss sind alles erstklassige Genreperlen die melodisch, folkig und absolut eingängig geraten sind! Hier greift man insgesamt absolut ins oberste Regal und beweist das man sich nochmal im Vergleich zum schon erstklassigen Vorgängeralbum beim Songwriting ordentlich gesteigert hat!
In die gleiche Kategorie fällt dann auch die anschließende Ballade „The Light you left Behind“ welche den zweiten Abschnitt der Scheibe einläutet.
Auch in der zweiten Hälfte gibt es jede Menge Licht zu vermelden und wenig Schatten! Klar der ein oder andere Standardtrack lässt sich nicht vermeiden, aber im Großen und Ganzen sind wir hier auch ohne Ausfälle unterwegs.
Absolute Glanzpunkte sind hier auf jeden Fall noch „Stages Falling“ und „Along the Crooked Road“ welches zwar nur ein Instrumental ist, aber sowas von genial gemacht ist das es auch ohne Gesang bestens zündet.
Zusammengefasst schließt man insgesamt eigentlich nahtlos an die starke Leistung auf dem Vorgängeralbum an.

Anspieltipps:

„When Horizons Blaze“, „Raging Fire“, „Stray from the Path”, “The Light you left Behind” und “Stages Falling”

Fazit :

Die Jungs von TRIDDANA ruhen sich auf jeden Fall nicht auf ihrer starken Leistung vom Vorgängeralbum aus, sondern machen auf „Rising from Within“ genau da weiter wo sie aufgehört haben!
Die erste Hälfte ist bärenstark und könnte besser nicht sein, in der zweiten Hälfte wird das Niveau ebenfalls sehr hochgehalten, mit ein zwei Einschränkungen, so dass man insgesamt mit der gleichen Note durchs Ziel geht wie auch schon beim letzten Diskus.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Dare to Tame Me
02. When Horizon Blaze
03. Raging Fire
04. Stray from the Path
05. Journey of the Rim
06. The Light you left Behind
07. Blind Hope
08. Pages in the Past
09. Stages Falling
10. Along the Crooked Road
11. OurTime`s Coming

Julian

ASTRALIUM – Land of Eternal Dreams

Band: Astralium
Album: Land of Eternal Dreams
Spielzeit: 66:00 min
Stilrichtung: Symphonic Metal
Plattenfirma: Rockshots Records
Veröffentlichung: 23.08.2019
Homepage: www.facebook.com/astraliumband

Female fronted Symphonic Metal Bands gibt es mittlerweile ja echt wie Sand am Meer! Vor allem aus Italien gibt es immer wieder Nachschub zu vermelden.
So auch dieses Mal mit der jungen Band ASTRALIUM die dieser Tage ihr Debütalbum „Land of Eternal Dreams“ in die Läden hievt.
Die Truppe, angeführt von Sängerin Roberta Pappalardo, wird mit einigen Vorschusslorbeeren betitelt was vermutlich auch die namenhaften Gäste auf dem Album erklärt!
Da hätten wir Tommy Johansson (SABATON, MAJESTICA), Jo Lombardo (ANCESTRAL) und Andrea Martongelli (ARTHEMIS).
Schauen wir mal ob die Lobeshymnen im Vorfeld gerechtfertigt waren und horchen in den ersten richtigen Track „The Journey“ rein nach dem der Openertrack „Remembrance“ nur ein stimmungsvolles Intro ist.
Hier wird flott losgelegt, die Stimme von Frontfrau Roberta ist sehr angenehm und man ist hier schön songdienlich unterwegs. Ein guter Einstieg auf dem man aufbauen kann.
Der erste richtige Hit folgt dann mit dem anschließenden „Rising Waves from the Ocean“. Hier hat Tommy Johansson seinen Gastauftritt, den er natürlich blendend absolviert! Der Junge kann einfach richtig geil singen!
Aber auch der Rest der Band gibt sich hier keine Blöße und zaubert jedem Symphonic Metaller ein Grinsen ins Gesicht.
Und auch das folgende „My Life is my Eternity“ ist richtig gut geworden. Auch hier ist eine männliche Gesangsstimme zu hören, leider entzieht sich meiner Kenntnis vom sie ist, richtig gut klingt es aber auch auf jeden Fall!
Beim nächsten Song „Whisper in the Silence“ der ebenfalls wieder bestens gelungen ist, erkennt man die männliche Stimme aber sofort, es ist Jo Lombardo.
Hälfte Nummer Eins des Albums hörte sich ja schon mal mehr als ordentlich an. Schauen wir mal wie es uns in der zweiten Plattenhälfte so ergeht?
Och ja im Großen und Ganzen gefällt erstmal was man hört. „Hope is Gone“ nimmt den Symphonic Metalfaden gekonnt auf, „Breath of my Soul“ ist eine tolle Ballade, die auch sofort jedem Genrefan zusagen sollte und auch „A Dream`s Elegy“ läuft gut rein.
Danach, ab „Seven Seas, Seven Winds“ wird es aber etwas unruhig, denn hier will man definitiv zu viel von Allem! Hier baut man auch noch ordentlich Bombasteinflüsse mit ein was dem Song definitiv nicht gut tut. „Etheral Voices from the Forest“ ist dann irgendwie komplett unnötig und auch bei „The World of Unknown“ und dem abschließenden „Hidden Conspiracy“, mit sehr unpassenden Growls, ist man einfach eine Spur drüber. Einfach insgesamt zu viel von Allem!

Anspieltipps:

„Rising Waves from the Ocean“, „My Life is my Eternity“, „Whisper in the Silence“ und „Breath of my Soul“.

Fazit :

Schade, die erste Hälfte des Debütalbums der jungen Truppe ASTRALIUM ist richtig stark geraten! Aber in der zweiten Hälfte macht man doch ein paar „Fehler“ zu viel und will einfach zu viel von allem und kleistert die Songs quasi mit allem Möglichen zu. „Highlight“ des Ganzen ist dann der Abschlusssong wo man dann noch auf den letzten Metern die noch fehlenden und überflüssigen Growls einbaut.
Manchmal ist weniger halt einfach mehr!
Aber für ein Debütalbum und aufgrund der sehr ordentlichen ersten Hälfte gibt es hier insgesamt dann noch eine entsprechende solide Bewertung, auf der für das nächste Album auf jeden Fall aufgebaut werden kann!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Remembrance
02. The Journey
03. Rising Waves from the Ocean
04. My Life is my Eternity
05. Whisper in the Silence
06. Hope is Gone
07. Breath of my Soul
08. A Dream`s Elegy
09. Seven Seas, Seven Winds
10. Ethereal Voices from the Forest
11. The World of Unknown
12. Hidden Conspiracy
13. Hope is Gone (Orchestral Version Bonus Track)

Julian

Velvet Viper News

VELVET VIPER veröffentlichen neue Single

Freut ihr euch schon auf VELVET VIPERs neues Album „The Pale Man Is Holding A Broken Heart“, das am 25. Oktober 2019 bei Massacre Records veröffentlicht wird?

Um die Wartezeit etwas zu verkürzen, hat die Band heute das offizielle Video zu ihrer neuen Single „One-Eyed Ruler“ veröffentlicht!

Das 4. Studioalbum der Heavy Metal Band um Jutta Weinhold und Holger Marx wurde von Tommy Newton in den Area 51 Studios produziert, gemischt und gemastert. Das Frontcover wurde von Manfred Smietana gestaltet.

Das neue VELVET VIPER Album „The Pale Man Is Holding A Broken Heart“ ist als CD Digipak, limitierte Gatefold Vinyl LP sowie digital als Download und Stream erhältlich.