STARGAZER – The Sky is the Limit

Band: Stargazer
Album: The Sky Is The Limit
Spielzeit: 66.17 min
Stilrichtung: Hard Rock
Plattenfirma: Mighty Music
Veröffentlichung: 11.10. 2019
Homepage: www.facebook.com/stargazertheband/

STARGAZER -The Sky Is The Limit
Im Jahre 2010 haben sich STARGAZER einige wohlmeinenden Reviews für ihre Debütscheibe abholen können. Jetzt, neun Jahre später, versuchen sie dies Unterfangen mit „The Sky Is The Limit“ zu wiederholen und sollten sich mir einige Leser anschließen, wird das auch gelingen.
Die Norweger haben sich dem skandinavischen Metal verschrieben, über lackiert mit einem ganz besonderem 80er Flair und spielen ihn mit ganz viel Charme und Respekt vor dem Original.
Eine Produktion, die nichts kaputt macht, von der man aber gespannt sein dürfte, wie sie klänge, wenn sie besser wäre, aber vielleicht nähme das dem Ganzen auch den angesprochenen Charme.
Die Jungs schmeißen an Inspirationen alles rein, was sie im Plattenschrank haben und sie machen es ordentlich. Handwerklich gibt’s nichts auszusetzen, keine der handelnden Personen ragt heraus, gute Gitarrenarbeit auf dem Niveau, welches es für ein solches Album braucht, auch wenn die Aufgabenstellung in einem über siebenminütigen Solo namens „Racing the Devil“ den Spannungsbogen hochzuhalten die Grenzen sicher sprengt. Dazu eine solide Rhythmussektion die drückt und mit Tore Andr Helgemo ein Sänger, dem man auch länger als drei Songs lang zuhören mag. Genügend abwechslungsreiche Songs haben sie im Köcher, die man als von den 80er geprägter Konsument in ähnlicher Form sicher schon mal gehört hat, aber eben nicht nach Schema F wiedergekäut.
Das Niveau des Openers “Cold as ice“ kann die Ballade „Come To Me“ nicht halten, was in erster Linie am etwas aufdringlichem Gitarrenspiel liegt. Dass sich Gitarrist und Gründungsmitglied William Ernststen im klassischen Metalmetier wohler fühlt, zeigt „Every Dog Has Its Day“, packendes Riff im Stile der alten TNT. Dass auch Sänger Helgemo eine große Affinität zum Gesangsstil Tony Harnells besitzt, ist allgegenwärtig und passend.
„Lost Generation“ ist zügig unterwegs, zählt aber nicht zu den besseren Songs des Albums, die Kategorie beinhaltet Songs wie das knapp vierminütige „I´m The one“ und das ebenfalls zündende „Sentimental Guy“, dessen Solo als reine Hommage an Ronnie LeTekro gesehen werden kann.
Das gekonnt mit Keyboards unterlegt „Shadow Chaser“ bleibt insgesamt etwas belanglos, ohne wirklich zu enttäuschen.
Das Attribut gefällig darf die Quotenballade „So Now You´re Leaving“ für sich in Anspruch nehmen, ohne große Glanzlichter zu setzen.
Insgesamt darf man das Unternehmen „The Sky Is The Limit“ als durchaus gelungen bezeichnen und wenn beim Nachfolgealbum noch ein paar Stellschrauben gedreht werden, könnte uns da eine echte Überraschung ins Haus stehen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Sky is The Limit
02. I`m The One
03. Shadow Chaser
04. So Now You´re Leaving
05. Lost Generation
06. Cold As Ice
07. Turn Me On Forever
08. Every Dog Has Its day
09. Racing The Devil
10.Come To Me
11. Sentimental Guy
12. Takin´It Slow
13. Silenced by the World

Link zum Video “I´m The One” :

Rüdiger König

CRYSTAL EYES – Starbourne Traveler

Band: Crystal Eyes
Album: Starbourne Travler
Spielzeit: 44:27 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 06.12.2019
Homepage: www.crystaleyes.net

Mit dem neuen, achten Album „Starbourne Traveler“ der Jungs von CRYSTAL EYES weht ein frischer Wind durch die Band. Denn es ist das erste Album mit den neuen Bandmitgliedern Henrik Birgersson (Schlagzeug) und Jonatan Hallberg (Gitarre).
Aber keine Sorge, musikalisch bleibt sich die Band absolut treu und ist nach wie vor tief im Heavy Metal der 80iger verwurzelt!
Zusätzlich zu frischen Songs gibt es auf dem neuen Album anlässlich des Jubiläums des Debütalbums „World of Black and Silver“ Neueinspielung der Klassiker „Extreme Paranoia“ und „Rage on the Sea“ auf die Ohren die sich aber nahtlos in die neuen Songs einfügen.
Mit dem Opener „Gods of Disorder“ beginnt die wilde Fahrt durchs neue Album. Hier wird direkt mal das volle 80iger Feeling aufgefahren aufgrund der ACCEPT Gedächtnisriffs. Ein kraftvoller Opener wie er besser nicht sein kann!
Der anschließende Stampfer „Side by Side“, den wir vorab auch schon im Internet bestaunen konnten, macht dann seine Sache nicht viel besser, nein er steigert die Mitsingparts nochmal noch und dürfte DIE zukünftige Livegranate der Band darstellen!
Nun folgt mit „Extrem Paranoia“ die erste Neueinspielung die sich aber auch ohne Probleme in die neuen Songs einfindet und ebenfalls direkt überzeugen kann.
Bislang echt ein sehr starker Auftritt der Jungs, sind wir mal gespannt wie das weitergeht.
Erstklassig würde ich sagen, denn auch der anschließende Titeltrack „Starbourne Traveler“, das stimmungsvolle „Corridors of Time“ und das kraftvolle „Paradise Powerlord“ halten die Qualitätsfahne im Mittelteil mehr als hoch.
Der letzte Abschnitt der Scheibe wird dann vom abwechslungsreichen „Into the Fire“ ebenfalls wieder erstklassig eröffnet bevor dann mit dem epischen „Empire of Saints“, der kultigen 80iger Huldigung „Midnight Radio“ und dem abschließenden RUNNING WILD Gedächtnissong „Rage on the Sea“ nochmal ein absolutes Hitfeuerwerk abgeschossen wird!

Anspieltipps:

Hier gibt es nicht viel zu meckern! Greif hin wo ihr wollt.

Fazit :

Das neue Album der Jungs von CRYSTAL EYES ist von vorne bis hinten erstklassig gelungen und macht einfach unglaublich viel Spaß beim Hören! Klar erfinden die Jungs hier das Rad nicht neu und man hat vieles schon man ähnlich so wo gehört, aber wenn dabei SO starke Songs herauskommen nehme ich die mangelnde Innovation gerne in Kauf!
Absolute Kaufempfehlung für Genre und Fans der Band!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Gods of Disorder
02. Side by Side
03. Extreme Paranoia
04. Starbourne Traveler
05. Corridors of Time
06. Paradise Powerlord
07. Into the Fire
08. In the Empire of Saints
09. Midnight Radio
10. Rage on the Sea

Julian

HUMAN FORTRESS – Reign of Gold

Band: Human Fortress
Album: Reign of Gold
Spielzeit: 45:37 min
Stilrichtung: Melodic Metal
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 06.12.2019
Homepage: www.human-fortress.de

Die Hannoveraner Melodic Metaller von HUMAN FORTRESS sind in den letzten Jahren wieder sehr fleißig gewesen!
Erst 2013 das Comebackalbum „Raided Land“ mit Neusänger Gus Monsanto, 2015 folgte das nächste Studioalbum „Thieves of the Night“ und die Wiederveröffentlichung des Bandklassikers „Defenders of the Crown“ und nun kehrt man dieser Tage mit dem neuen, sechsten Album „Reign of Gold“ zurück auf die Bildfläche.
Personell hat sich nichts im Vergleich zu den letzten Alben geändert und auch im musikalischen Bereich frönt man nach wie vor dem episch angehauchten Melodic Metal.
Eröffnet wird das neue Werk mit dem Intro „Imminence“ bevor es beim ersten richtigen Track „Thunder“ direkt voll zur Sache geht. Hier kann man direkt mitgehen und vor allem der Chorus packt einen wieder sofort und lässt einen so schnell nicht mehr los!
Das folgende „Lucifer`s Waltz“ ist zwar passend schön im Walzer Rhythmus, fällt aber ansonsten leider nicht sehr auf und verhalt ziemlich unbeeindruckt.
So ergeht es dann auch den nächsten Songs „Bullet of Betrayal“, „Shining Line“ und „Surrender“ im Anschluss. Hier ist man zwar etwas besser als beim Walzer unterwegs, bleibt aber trotzdem eher im Standarmetalbereich ohne großartig auszubrechen!
Gut das es danach endlich wieder Grund zum Freuen gibt, denn mit „The Blacksmith“ und vor allem „Martial Valor“ sowie „Legion of the Damned“ geht die Qualitativ endlich wieder nach oben und man kann hier wieder vollkommen begeistern.
Da auch das abschließende „Victory“ recht ordentlich gelungen ist haben die Jungs hier nochmal gerade so punkte technisch die Kurve bekommen!

Anspieltipps:

„Thunder“, „Reign of Gold“, „Martial Valor“, „Legion of the Damned“ und „Victory“

Fazit :

Wenn das liebe Wörtchen wenn nicht wer, und es hier nicht den recht belanglosen Mittelteil gegeben hätte, wäre die Benotung des neuen HUMAN FORTRESS DISKUS wesentlich höher ausgefallen! So bleibt man leider etwas hinter den Erwartungen zurück und bewegt sich „nur“ im starken Mittelfeld und der dementsprechenden Bewertung.
Für Fans der Band ist das neue Werk aber so oder so empfehlenswert!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Imminence
02. Thunder
03. Reign of Gold
04. Lucifer`s Waltz
05. Bullet of Betrayal
06. Shining Light
07. Surrender
08. The Blacksmith
09. Martial Valor
10. Legion of the Damned
11. Victory

Julian

HOUSE OF SHAKIRA – Radicarbon

Fossil

Band: House Of Shakira
Album: Radicarbon
Spielzeit: 39:41 min
Stilrichtung: Melodic Hard Rock
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 06.12.2019
Homepage: www.facebook.com/HouseofShakira/

HOUSE OF SHAKIRA veröffentlichen ihr mittlerweile neuntes Studioalbum seit 1997, das erste über Frontiers Records. Zu hören gibt es guten bis sehr guten Melodic Rock von den Schweden.
Andreas Novak Vocals, hat eine sehr gute nicht aufdringliche Stimme die besten zu dieser Art von Melodic Rock passt und ein wenig an Louie Merlino von Beggars & Thieves oder auch Ted Poley erinnert. Noch mit dabei sind Per Schelander Bass und Backing Vocals, Anders Lundstrom und Mats Hallestensson an den Gitarren und Backing Vocals, Martin Larsson Drums.
Los gehts mit einem Intro, darauf folgt “One Circumstance” ein netter Rocker, gefolgt von “Not Alone” ein guter Melodic Rock Song. Mit “Radicarbon” kommt das erste Highlight das sich auch auf Danger Dangers Erstling gut gemacht hätte. “Tyrant’s Tale” ist gut an zu hören und erinnert mit seinem orientalischen Touch an das erste Album von HOUSE OF SHAKIRA. “Delusion”,“Save Yourself” und “Sweet Revenge” sind wiederum gute Melodic Rock Tracks. “Scavanger Lizard” bleibt wieder besser im Ohr hängen, ein flotter Meldoic Rock Song. Danach kommen noch zwei Highlights “Like A Fool” ein straighter Rocker und “Falling Down” eine Powerballade.

Fazit:

Ein gutes Album mit drei Highlights, und den restlichen guten Songs. Für Anhänger von den ersten drei HOS Alben die neueren sind mit leider nicht bekannt, softere Beggars & Thieves oder Danger Dangers Debütalbum durchaus hörenswert. Von mir gibts gute 8 Punkte für ein gutes Album.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Herd Instinct
02. One Circumstance
03. Not Alone
04. Radiocarbon
05. A Tyrant’s Tale
06. Delusion
07. Save Yourself
08. Sewwt Revenge
09. Scavenger Lizard
10. Like A Fool
11. Falling Down

Helmut

PRETTY MAIDS -Undress your Madness

Band: Pretty Maids
Album: Undress Your Madness
Spielzeit: 43:15 min
Stilrichtung: Hard / Melodic Rock
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 08.11.2019
Homepage: www.prettymaids.dk/

Die hübschen Mädels braucht man hoffentlich keinem mehr vorstellen, wenn ja hat dieser Jemand was verpasst oder verschlafen. Geboten wird auf diesem Rundling stark und auf Nummer sicher gemachter eingängiger Hard / Melodic Rock eine fast schon Typische Veröffentlichung von Frontiers Records.
Man merkt irgendwie den Einfluss der Zusammenarbeit von Ronnie Atkins mit Erik Martensson, die Songs wurden von Ronnie Atkins und Ken Hammer geschrieben und von Jacob Hansen produziert. Der Hinweis auf Nordic Union soll keine Kritik sein vielmehr das PRETTY MAIDS sehr melodisch unterwegs sind was ihnen sehr gut steht, mir gefallen die Songs. Die Mädels gehen dieses Album zahmer an als die Vorgänger, was durchaus gefallen kann. Man bewegt sich im gemässigtem Hard / Melodic Rock Bereich und das immer mit dem richtigen Gespür für starke Melodien und der wie immer ausgezeichnete Gesang von Ronnie sind die Trademarks auf diesem Silberling.
Eingeleitet von einem Intro gefolgt von dem flotten Rocker “Serpentine”. “Firesoul Fly” ist ein Melodic Rocker von der besten Sorte, welches auch für “Undress Your Madness” gilt. “Runaway World” ein Rocker der an Nordic Union erinnert Melodie, Power und starke Vocals.”If You Want Peace (Prepare For War)” wieder ein flotter Rocker, bei “Slavedriver” blitzen die alten PRETTY MAIDS ein wenig durch ein kräftiger harter Song. “Shadowlands” kommt wieder als Melodic Rocker daher. “Black Thunder” ein härterer Vertreter der Zunft. Das Ende wird mit der Ballade “Strength Of A Rose” eingeleitet.

Fazit

Für die Die Hard PRETTY MAIDS Fans wahrscheinlich zu zahm (was vielleicht am Label Frontiers liegen könnte), aber diese softere Spielart passt auch zu den PM genauso wie die Alben aus der Vergangenheit bei denen ordentlich auf den Putz gehauen wurde. Mir gefällt die Vergangenheit aber auch dieses neue Album ist nicht von schlechten Eltern, ein gelungener Diskus und sollte mal angehört werden.

Von mir gibts starke 9 Punkte für ein sehr gutes Album mit allem was das Rockerherz braucht.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Intro
02. Serpentine
03. Firesoul Fly
04. Undress Your Madness
05. Will You Still Kiss Me (If I See You In Heaven)
06. Runaway World
07. If You Want Peace (Prepare For War)
08. Slavedriver
09. Shadowland
10. Black Thunder
11. Strength Of A Rose

Helmut

R.U.S.T.X – Center Of The Universe

Band: R.U.S.T.X
Album: Center Of The Universe
Spielzeit: 51:58 min
Stilrichtung: Hard Rock/Heavy Metal
Plattenfirma: Pitchblack Records
Veröffentlichung:
Homepage: www.rustxofficial.com

Meine Damen und Herren, das hier ist schon eine spezielle Band. R.U.S.T.X kommen aus Zypern und sind mittlerweile eine reine Familienband, bestehend aus vier Geschwistern an Gitarre, Bass, Drums und Keyboard, und jeder übernimmt mal den Gesang. Das Cover lässt bereits vermuten: Es wird retro. Und tatsächlich ist man stilistisch nach recht klaren Heavy-Metal-Anfängen doch mehr und mehr in die Zeit Ende 60er bis Anfang 80er gerutscht, sodass sich mir beim Hören zwangsläufig das Bild der vier Bandmitglieder im Alter von zehn Jahren um einen Plattenspieler vor Augen drängt, auf dem ihnen Mama und Papa ihre Lieblingsmusik vorführen. Wenn dem so war, hat das augenscheinlich Eindruck hinterlassen, denn das Resultat ist verdammt authentisch und fühlt sich, wenn man das so beurteilen kann, wirklich echt und mit Leidenschaft erschaffen an. Der Sound ist organisch, warm und voll, die viel verwendeten Orgelsounds sind zum reinlegen. Und auch das Songwriting ist edel ausgefallen. Kaum Passagen, bei denen man den Eindruck bekommt, hier versuche eine Band auf Teufel komm raus alt zu klingen oder nach Vorlagen zu arbeiten. Die Songs sind in sich so schlüssig wie individuell und resultierend daraus hat das komplette Album einfach Charakter.
Das geht schon bei der herzlichen Hörerbegrüßung durch “Defendre Le Rock” los, feinster Oldschool-Hard-Rock mit wunderbarem Orgelriff, und mit dem anschließenden NWoBHMigen “Running Man”, so klassisch wie liebevoll geschrieben, weiter. Dann gibt es noch eine ordentliche Dosis positive Vibes mit dem poppig-niedlichen, klavierangereicherten “Endless Skies” (omg, so viel Dur, so vielseitig und schön komponiert) und dem ebenfalls klavierunterlegten “Wake Up”. Und mit dem neunminütigen Titeltrack habe ich nach langer Zeit endlich mal wieder einen überlangen Track gefunden, der seine Länge komplett mit echtem Inhalt zu füllen vermag. Allein das Ende. Und der Einstieg des Refrains und der Refrain selbst. Meisterwerkchen.
Ich wäre restlos begeistert von “Center Of The Universe”, gäbe es da nicht ein paar Probleme mit dem Gesang, den die Geschwister aus Gründen ebenfalls selbst übernehmen. Nicht nur ist er der einzige Faktor, bei dem die Produktion zu bemängeln ist (Kein Hall, kein Echo, keine Anfettung, wirkt daher gerne mal dünn), gerade der (selten singende) Herr mit der Gurgelstimme übertreibt diese manchmal, will in meinen Ohren nicht in den Gesamtsound passen und wirkt eher wie ein störender Fremdkörper. Der restliche Gesang ist sonst mindestens akzeptabel, manchmal auch ziemlich  gut, aber mehr Arbeit an der Vocalproduktion und Hustenbonbons für besagten Kollegen sollten in Zukunft auf jeden Fall drin sein. Ist somit natürlich ein durchgehender Kritikpunkt, aber halt auch mehr oder weniger der einzige.

Fazit:
Ernsthaft: Wer sich zutraut, auch mal über längere Passagen, in denen der Gesang nicht so ganz funktioniert, hinwegzuhören, der wird mit “Center Of The Universe” nicht nur ein Album in den Händen halten, das retro klingt, sondern auch eins, das dazu noch mit massig Liebe zur Musik geschrieben wurde, das Stimmung transportiert und gleichzeitig alt und frisch klingt. Wär ich der Papa, ich wäre des Todes stolz!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Defendre Le Rock
02. Running Man
03. Black Heart
04. I Stand To Live
05. Endless Skies
06. Center Of The Universe
07. Widow’s Cry
08. Wake Up
09. Dirty Road (Bonus Track)
10. Band On The Run (Bonus Track)

Jannis

IZENGARD – Angel Heart

Band: IzenGard
Album: Angel Heart
Spielzeit: 44:09 min
Stilrichtung: Symphonic Classic Rock
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 06.12.2019
Homepage: www.izengard.co.uk

IZENGARD spielen starken Symphonic Classic Rock, genau so sollte er auch klingen, Auf dem Album befinden sich melancholische und kraftvolle Songs, als auch britische Rockklassiker im neuen Gewand. Das Material wurde von Ian Ainsworth Vocals, Den Tieze Gitarren und Alison Tietze Keys und Vocals im Summerbank Studio eingepielt und mit Pul Hume zusammen produziert der auch das Album gemischt und gemastert hat. Als Gastmusiker sind Neil Ogden Drums und Paul Hume Bass und Backing Vocals dabei.
Zum Aktuellen Line-Up von IZENGARD gehören neben Ian Ainsworth, Den Titze, Alison Tietze auch Russ Vaughan Bass Backing Vocals und Gery Reece Drums und Backing Vocals.
Zu hören gibt es eine magisch symphonische Reise ähnlich wie bei Magnum nur einen Zacken mehr Biss und Härte. Teilweise mit mehrstimmigem Gesang und eingängigen Refrains. Ian Ainsworth hört sich ähnlich wie eine tiefe heisere Version von Biff Byford an, was aber zu der Art von Classic Rock passt wie die Faust aufs Auge.
Das hier vorliegende Material ist von einer aussergewöhnlich hohen Qualität das es Unfair wäre einen einzelnen Song heraus zu picken, aber einen muss ich fast erwähnen. “Loki” strahlt heller als die anderen Sterne, dieser Song verkörpert Geilen Classic Rock, die richtige Portion härte, das richtige Tempo, eine Melodie und Harmonie und einen fast schon hypnotisierenden Sänger der als Singender Gandalf seine besten Zaubertricks auf einer breiten Bühne aufführt, ein Traum von einem Rocksong. Der Rest der Songs ist überaus Stark und bewegt sich im qualitativ oberen Bereich das ich keine weiteren hervorheben möchte. Die Band bewegt sich überwiegend im Midtempo und Balladenbereich.
Abgerundet wird ein traumhaftes Album von einem Fantasy Coverartwork gestaltet von Jan Yrlund, Darkgrove Design.

Anspieltips:

“Loki”, sonst das gesamte Album

Fazit:

So und nur So muss Geiler Classic Rock klingen, Schluss! Von mir gibts 9,5 Punkte für dieses Sahneteil, bei noch ein oder zwei “Loki”s mehr gäbe es volle Punktzahl.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Demon Of The Night
02. Heaven’s Bleeding
03. Loki
04. Dances With Dragons
05. Love Never Dies
06. She Comes Alive
07. Love Me
08. The Passage
09. Angel Heart

Helmut

Orden Ogan News

ORDEN OGAN kündigen neues Album und Headline-Tour mit Killer-Package an!

Die deutsche Power Metal Institution ORDEN OGAN lässt die Bombe platzen: Am 28.08.2020 wird das neue Album „Final Days“ via AFM RECORDS weltweit veröffentlicht.
Wohin geht es nach dem Wilden Westen?
Sänger und Produzent Sebastian „Seeb“ Levermann erklärt: „Final Days ist ein Dark-Science-Fiction-Konzeptalbum und beinhaltet alle ORDEN OGAN Trademarks: fette und moderne Riffs, epische Refrains und melancholische Orchestersounds. Hier finden sich die besten Songs, die wir je geschrieben haben. Gunmen war ein starkes und wichtiges Album für uns, aber Final Days setzt definitiv noch einen oben drauf!“

Im September und Oktober begeben sich ORDEN OGAN dann auf ihre „Final Days“ Headliner Tour 2020 – mit einem fantastischen Package! Die Heavy Metal Legende GRAVE DIGGER ist Main Support und wird zum 40 jährigen Geburtstag mit neuem Album im Gepäck anrücken.

Der zweite Support darf aufgrund vertraglicher Verpflichtungen erst am 23.02.2020 bekanntgegeben werden, aber soviel sei verraten: ein so starkes Power-Metal Paket hat es schon lange nicht mehr gegeben…

„Gunmen“ stieg 2017 auf Platz #8 der deutschen Album Charts ein. Die Tour zu „Gunmen“, mit „Rhapsody of Fire“ als Support, unterstrich mit zahlreichen ausverkauften Shows, dass ORDEN OGAN heute zu den erfolgreichsten Acts des Genres gehören. Die eigene „ORDEN OGAN’s Pirate Cruise“ war nach 25 Stunden ausverkauft und auch für die letzte Show zu „Gunmen“ waren nach nur 3 Wochen (und 18 Wochen vor dem Event) alle Karten vergriffen.
Zur „Final Days Tour“ präsentiert sich die Band mit komplett neuer Show. Da heisst es: zuschlagen bevor es keine Karten mehr gibt!

Ab heute gibt es in einer EXKLUSIVEN VORVERKAUFSAKTION das neue Album als CD-Digipak (+Live DVD) im Bundle mit dem Ticket euer Wahl NUR im AFM RECORDS Webshop.
Hier kann „Final Days“ auch schon als CD, CD-Digipak, ltd. Boxset und in einigen farbigen (streng limitierten) Vinyl-Versionen vorbestellt werdne.

Der allgemeine Ticketvorverkauf über alle bekannten Vorverkaufsstellen beginnt dann am 01.01.2020.

ORDEN OGAN – FINAL DAYS TOUR (Part 1)
+ Support: GRAVE DIGGER
+ Support: tba. 23.02.2020

24.09.20 DE Hamburg – Gruenspan
25.09.20 DE Oberhausen – Turbinenhalle 1
26.09.20 DE Leipzig – Hellraiser
27.09.20 ?? (to be announced in April 2020)
29.09.20 HU Budapest – Barba Negra
30.09.20 AT Wien – Szene
01.10.20 DE Berlin – Kesselhaus
02.10.20 DE Munich – Muffathalle
03.10.20 DE Stuttgart – LKA
04.10.20 CH Sarnen – Urrock Festival
06.10.20 FR Paris – La Machine
07.10.20 FR Lyon – Ninkasi Kao
08.10.20 NL Nijmegen – Doornroosje
09.10.20 DE Saarbrücken – Garage
10.10.20 DE Geiselwind – Musichall
11.10.20 DE Wiesbaden – Schlachthof

Brothers of Metal News

BROTHERS OF METAL: Musikvideo zur neuen Single „One“ veröffentlicht!

Mit ‚One‘ veröffentlichen die schwedischen Krieger BROTHERS OF METAL heute ihre neue Single – mitsamt aufwendigem Musikvideo. „One“ stammt vom neuen, am 10. Januar erscheinenden Album ‚Emblas Saga‘ (erhältlich als Digipak, ltd. Vinyl & ltd. Boxset).

Die Band erklärt: “’One’ is a true Viking hymn written deep in the dark woods of Birk. A tale of lost hope, a meady and darkened mind of a long lost forgotten hero, and his struggle to get back into the light. Follow this fallen Viking in search of his true purpose and infinite strength, as he learns that this journey isn’t one you should walk alone. A tale of darkness, hope, mead and togetherness – all mixed in One”.

Ein Erfolgsdebüt wie ‚Prophecy Of Ragnarök‘ zu übertreffen, ist mit Sicherheit keine leichte Aufgabe.
Vorfreude und Erwartungen sind gleichermaßen hoch. BROTHERS OF METAL setzen sich in dieser Schlacht aber beeindruckend durch und man darf hoch erfreut feststellen, dass ihr meisterhaftes neues Epos ‚Emblas Saga‘ dem Debüt in nichts nachsteht, sondern es sogar übertrifft. Die Songs sind noch kreativer, interessanter und abwechslungsreicher – weisen diesmal zuweilen auch symphonische Versatzstücke auf, stehen dem hochgelobten Debütalbum aber in Punkto Hymnencharakter in nichts nach. Die Band entführt den Hörer erneut ins große Reich der Nordischen Mythologie und Wikinger-Sagen. Dabei trifft man unter anderem auf Hel, Freya, sowie Thor und seinen magischen Hammer, Mjölner. Für die Covergestaltung von ‚Emblas Saga‘ sorgte erneut Peter Sallai (Amon Amarth, Sabaton).

Im Januar sind BROTHERS OF METAL mit Elvenking of Co-Headlining-Tour unterwegs:

09.01.20 Hamburg -. Headcrash
10.01.20 Oberhausen – Kulttempel
11.01.20 Köln – Club Volta
12.01.20 Amsterdam (NL) – Melkweg
14.01.20 Paris (FR) – La Maroquinerieg
15.01.20 Frankfurt/Main – Zoom
16.01.20 Stuttgart – Im Wizemann
17.01.20 Nürnberg – Z-Bau
18.01.20 Pratteln (CH) – Z7
20.01.20 München – Backstage
21.01.20 Leipzig – Hellraiser

Serious Black News

SERIOUS BLACK neue Single

Das am meisten erwartete Album im Power Metal, Serious Black, sind zurück mit einem wütenden und melodischen Up-Tempo und brandneuen Single „WHEN THE STARS ARE RIGHT“!

Serious Black betritt diesen Herbst wieder die Power Metal-Arena! Die eindringliche Stimme von Urban Breed, ein wahrhaft theatralisches Arrangement des Songs und ein filmischer Videoclip sorgen für große Vorfreude auf das neue Album!

2020 ist es endlich soweit! Die deutsch-amerikanische Band präsentiert stolz ihr mit Spannung erwartetes viertes Studioalbum „Suite 226“.

„Suite 226“ bietet mehr treibende Gitarren, eingängige Hooks und feinstes Riffing, wie die Fans es von „As Daylight Breaks“ kennen und wird am 31. Januar 2020 via AFM-Records veröffentlich.t

Achtzehn Monate war es ruhig um SERIOUS BLACK, eine vergleichsweise lange Zeit für eine Band, die seit ihrer Gründung 2015 maximal ein Jahr bis zur Veröffentlichung eines neuen Albums verstreichen ließ. Nach drei erfolgreichen Alben und über 120 weltweit gespielten Konzerten, haben sie die verdiente Auszeit dazu genutzt, neue Konzepte zu entwerfen, an frischem Material zu feilen. Bassist Mario verkündet stolz: “Das Warten hat nun ein Ende, wir sind frisch und ausgeruht zurück. Vor allem sind wir aber hungrig, auf die Bühne zurückzukehren.“

2020 ist es nun endlich wieder soweit, SERIOUS BLACK präsentiert das mit Spannung erwartete vierte Studioalbum „Suite 226“. Und das wird die Herzen der Powermetalgemeinde höher schlagen lassen. Im Gegensatz zu „Mirrorworld“ und „Magic“, bei denen es weitaus rockiger zur Sache geht, findet man auf „Suite 226“ wieder mehr treibende Gitarren, eingängige Hooks und Riffings, so wie man es von „As Daylight Breaks“ kennt.

Musikalisch und inhaltlich nimmt die Band den Hörer mit auf die Reise in die Psychatrie, zwischen Himmel und Hölle; „Suite 226“ ist der perfekte Soundtrack für den Trip zum Ort der Verdammnis. Unbarmherzige Riffs treffen auf eingängige Melodien, angetrieben wird das Ganze von einer manischen Rhythmussektion, die hochkarätigen, entfesselten Vocals von Sänger Urban Breed steuern die nötige Portion Irrsinn bei. Nach dem Hören des Albums darf man sich die Frage stellen, was tatsächlich Fiktion, was Realität ist. Und wer weiß, vielleicht vernehmt ihr auch diese leisen Stimmen im Kopf. Sagt nicht, wir hätten euch nicht gewarnt!

WORLD DOMINION 2020
Hammer Fall w/ Battle Beast, Serious Black

30.01.20 DE – Bremen / Aladin *
31.01.20 DE – Hamburg / Sporthalle
01.02.20 DE – Osnabrück / Hydepark
02.02.20 DE – Oberhausen / Turbinenhalle
03.02.20 NL – Nijmegen / Doornroosje
05.02.20 BE – Antwerpen / TRIX
06.02.20 DE – Saarbrücken / Garage
07.02.20 DE – München / Tonhalle
08.02.20 DE – Kaufbeuren / All Kart Halle
09.02.20 IT – Mailand / Live Club
11.02.20 DE – Langen / Stadthalle
12.02.20 DE – Leipzig / Werk 2
13.02.20 CZ – Prag / Forum Karlin
14.02.20 DE – Bamberg / Brose Arena
15.02.20 DE – Ludwigsburg / MHP Arena
16.02.20 CH – Pratteln / Z7
18.02.20 PL – Warschhau / Progresja
19.02.20 PL – Krakau / Studio
20.02.20 HU – Budapest / Barba Negra
21.02.20 AT – Graz / Orpheum tba.
22.02.20 AT – Wien / Gasometer tba.
23.02.20 DE – Berlin / Huxley´s