JACK STARR’S BURNING STARR – Stand your Ground

Band: Jack Starr‘s Burning Starr
Album: Stand your Ground
Spielzeit: 75:48 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: High Roller Records
Veröffentlichung: 25.08.2017
Homepage: www.facebook.com/jackstarrsburningstarr

Wie es gibt noch keine Rezi zur irgendeiner JACK STARR‘S BURNING STARR Veröffentlichung bei uns? Dabei es ist der gute Mann schon so lange aktiv und hat schon einige gute Alben raus gehauen! Dann müssen wir das mal schnell ändern!
Jack Starr ist bekannt geworden durch seine mehrjährige Zugehörigkeit zu VIRGIN STEELE. Als er diese verließ widmet er sich aber ganz der Solokarriere und veröffentlichte bis dato, mit einer kleine Unterbrechung, sieben Alben.
Das letzte Album „Land of the Dead“ erschien 2011 und zeigte die Band auf dem bisherigen Höhepunkt. Geboten wurde dort epischer Heavy Metal der Marke MANOWAR. Und seit diesem Album ist auch die Bandcrew endlich stabil! Da hätten wir neben Jack himself an der Gitarre, Todd Michael Hall (RIOT) am Mikro, Ned Meloni am Bass und der gute Kenny „Rhino“ Earl (MANOWAR) am Schlagzeug. Ein kleines Who is Who der Metalszene also.
Dieser Tage veröffentlicht man nun das achte Album „Stand your Ground“ auf dem erneut der True Heavy Metal regiert und die musikalische Marschrichtung des letzten Albums voll fortgeführt wird! Natürlich wird das Ganze garniert mit ein paar neuen Einflüssen.
So genug gelabert, werfen wir nun direkt einen Blick auf den Openersong „Secrets We Hide“. Und hier geht es direkt zackig und direkt zur Sache ohne viel Vorgeplänkel. Ein Metalmidtempotrack mit den schon so typischen Jack Starr Riffs. Glanzpunkte sind hier sich mit Sicherheit der eingängige Chorus sowie der tolle Gesang von Todd. Aber das ist ja eigentlich schon ein gewohntes Bild. Egal, ein guter Opener, bleibt ein guter Opener!
In die gleiche Kerbe schlägt dann auch das anschließende „The Enemy“ bevor wir mit dem Titel „Stand your Ground“ ein absolutes Schwergewicht zu verzeichnen haben und das in zweierlei Hinsicht. Denn sowohl von der Länge her, über 10 Minuten, als auch von der Qualität her ist es ein wahres Schwergewicht welches seines Gleichen sucht und sich somit ohne Probleme auf unsere Hitliste spielt!
Das nächste Hitdoppel lässt dann auch nicht lange auf sich warten, denn sowohl „Hero“ als auch „Destiny“ sind absolut erstklassig und letzteres hat aufgrund seines abwechslungsreicheren Refrains hier die Nase vorne. Tolles Bassspiel hier übrigens, welches besonders hervorsticht.
Wir befinden uns gerade mal auf der knappen Hälfte der Scheibe und bislang gab es fast nur Hits zu bestaunen. Das ändert sich auch nicht wirklich in Hälfte Zwei, ok nicht jeder Song zündet hier direkt, aber insgesamt haben wir auch hier so gut wie keine Ausfälle zu vermelden.
Glanzpunkte im weiteren Verlauf sind mit Sicherheit noch das epische „Worlds Apart“, „Stronger then Steel“ und das abschließende „To the Ends“.

Anspieltipps:

Auf jeden Fall solltet ihr euch hier “Secrets We Hide”, “Stand your Ground”, “Destiny”, “World’s Apart“ sowie “Stronger then Steel” direkt zu Gemüte führen.

Fazit :

Mal wieder präsentiert uns der gute Jack Starr mit seiner Band hier Songs die alle von dem absolut erstklassigen Songwritiing des Maestro zeugen! Aber auch der Rest seiner Mannschaft sind musikalisch absolute Könner und das merkt man in jeder Noten und in jedem Song.
So ist es nicht verwunderlich das man die schlechten Songs hier auf dem Album mit der Lupe suchen muss und man hier einige Hits versammelt findet.
Abschließend bleibt nur jeden Heavy Metalfan geraten mal in das neue JACK STARR’S BURNING STARR Album rein zuhören, ihr werdet es nicht bereuen!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Secrets We Hide
02. The Enemy
03. Stand your Ground
04. Hero
05. Destiny
06. The Sky is falling
07. Worlds Apart
08. Escape from the Night
09. We are One
10. Stronger than Steel
11. False Gods
12. To the Ends

Julian

BAD ENGLISH – Bad English (Re-Release)

Band: Bad English
Album: Bad English (Re-Release
Spielzeit: /
Stilrichtung: Melodic Rock, Hardrock
Plattenfirma: Rock Candy Records
Veröffentlichung: 14.06.2017
Homepage: www.rockcandyrecords.com

Bei der heutigen Flut an Supergroups verliert man schon mal gerne aus den Augen, dass es einmal eine Zeit gegeben hat, als solche Bands tatsächlich ein Grund zur Freude und zum Jubeln waren. Ja, es gab mal eine Zeit, da wurden solche Bands nicht nur von Plattenfirmen im Kniffelbecher wöchentlich neu zusammengewürfelt um den monatlichen Auswurf an Plastik-Produktionen am Laufen zu halten (sowie einer Handvoll unter Vertrag stehender Songschreiber das Einkommen zu sichern). Nein, Bands wie Cream oder Damn Yankees hatten tatsächlich einen künstlerischen Anspruch und qualitative Substanz. Ich weiß, das ist heute, wo auf jedem 2ten Album einschlägiger Labels der Sticker „Supergroup“ draufpappt, nur noch schwer vorstellbar. Aber, so war das damals. Auch die aus ehemaligen Musikern von Journey und The Babys bestehende Band BAD ENGLISH lieferte, (zumindest mit Ihrem Debüt) einen bärenstarken Brocken Melodic Rock ab, der dem geneigten Fan auch heute noch Freudentränen in die Augen treiben kann. An der Gitarre Neal Schon, die Tasten bediente Jonathan Cain und das Mikro in den Händen von John Waite – da schnalzt der Eingeweihte bereits mit der Zunge. Und die hohen Erwartungen wurden erfüllt, denn neben dem Hit „When I see you smile“ hatte die Platte mit den grandiosen Breitwand-Rockern „Forget Me Not“ oder „Price of Love“ noch weitere Hochkaräter in der Hinterhand. Schon konnte (auch dank „schlag“kräftiger Unterstützung von Powerbolzen Deen Castronovo) bei BAD ENGLISH seine Affinität zu härteren Klängen mit einbringen (was er nach dem leider nur kurzen Gefecht bei BAD ENGLISH, dann noch bei Hardline und später bei den neu formierten Journey auch unterbringen konnte). Cain hatte bereits bei Journey für das Quäntchen Zuckerguss gesorgt, der Alben wie „Escape“ zu Multi Millionen-Sellern machten. Und John Waite hat(te) nun mal eine Stimme, wie es sie nur einmal gibt. Dass der Gute sich in dem glitzernden Melodic Rock Genre nicht ganz so wohl fühlte hört man der Platte nicht an. Im Gegenteil, Waite singt wie ein junger Gott und veredelt die Songs aufs Vortrefflichste.

Leider war bei BAD ENGLISH schon nach dieser einen, grandiosen Platte die Luft raus. Zwar gab es 2 Jahre später mit „Backlash“ noch ein weiteres Album (in gleicher Besetzung) zu hören, der Lack war aber ab und Cain sowie Schon fügten sich wieder in die Reihen Ihrer alten Stammformation ein. Das mit ursprünglich mit 13 Tracks schon üppig bestückte Album wurde in der vorliegenden Neufassung nochmals um 2 Bonustracks (leider keine neuen Songs, sondern lediglich Remixe) erweitert, was den Mehrwert der CD nochmals steigert. Das Remastering ist ebenfalls gelungen und die informativen Linernotes laden wie immer zum Schmökern und Abtauchen in die guten alten Zeiten ein. Ein rundherum gelungenes und essentielles Paket also für den Melodic Rock Fan.

WERTUNG:

Trackliste:

01. Best of What I Got
02. Heaven Is a 4 Letter Word
03. Possession
04. Forget Me Not
05. When I See You Smile
06. Tough Times Don’t Last
07. Ghost in Your Heart
08. Price of Love
09. Ready When You Are
10. Lay Down
11. The Restless Ones
12. Rockin‘ Horse
13. Don’t Walk Away
14. Price of Love (Remix)
15. Forget Me Not (Remix)

Mario

ALANNAH MYLES – Alannah Myles (Re-Release)

Band: Alannah Myles
Album: Alannah Myles (Re-Release)
Spielzeit: 43:18 min
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: Rock Candy Records
Veröffentlichung: 14.06.2017
Homepage: www.rockcandyrecords.com

Manche Künstler schaffen es sich mit einem einzigen Smash-Hit auf Jahrzehnte ins Bewusstsein der Musikkonsumenten einzubrennen. Einem Hit, so groß, dass er auch noch lange nachdem der Künstler sich aufs Altenteil zurückgezogen hat regelmäßig im Radio gespielt wird und einfach „dazu gehört“. „Everything About You“ (Ugly Kid Joe) ist ein solcher Song, „More Than Words“ (Extreme) ebenfalls und auch „Black Velvet“, dieser mit einer bluesigen Akustikgitarre eingeleitete Slow-Rocker, der durch die eindringliche Stimme von ALANNAH MYLES auch heute nichts von seiner Eindringlichkeit verloren hat. Das Gleiche kann man eigentlich auch über die andere Songs auf dem Debüt der energischen Kanadierin sagen, das nun vom Rock Candy Records Label (inkl. neuem Mastering und einem schicken Booklet) neu aufgelegt wurde. Irgendwo zwischen damals angesagtem Hardrock, dezenten Blues Anleihen und heute wieder erstarktem Melodic Rock hatte ALANNAH MYLES sich mit Ihren Starrkopf, ihrem wilden Auftreten und natürlich Ihrer, mit hohem Wiedererkennungswert ausgestatteten, Stimme eine Nische erkämpft. Und die wollte sie mit Ihrem ersten Album auch gleich ganz in Beschlag nehmen. Ich kenne Leute, die heute noch von der Live-Show der Sängerin im Zuge Ihrer ersten Tournee zu diesem Album, (mit Nostalgie in den Augen) schwärmen. Und diese ungezügelte Energie konnte damals, trotz doch arg klinisch reiner Produktion eingefangen werden. Der Mix machte es wohl, denn während der Bass und Drums mitunter verdächtig nach Computer klingen, sorgten die effektiv eingesetzten Gitarrenlicks und – riffs sowie der Gesang für die nötige Bodenhaftung. So präsentieren sich auch heute noch Songs wie das leicht funkige „Love Is“, der flotte Rocker „Just One Kiss” oder die Ballade „ Lover of Mine” als nur minimal gealtert und immer noch auf der Höhe der Zeit.

Nein, ein veritable Klassiker ist das Debüt von ALANNAH MYLES nicht, aber auch beileibe keine mit Lückenfüllern aufgeblähtes Vehikel für den One-Hit-Wonder „Black Velvet“. Die Scheibe (der 1992 mit „Rockinghorse“ noch ein nicht minder starkes 2. Album folgte) sollte auch für Fans von straighten Hardrock-Klängen interessant sein, denn überzeugender und authentischer als Frau MYLES bringen nur ganz wenige Sängerinnen den Dreck und Rotz im Rock rüber. Und das ist schon Grund genug sich diese Platte nochmals zu Gemüte zu führen.

WERTUNG:

Trackliste:

01. Still Got This Thing
02. Love Is
03. Black Velvet
04. Rock This Joint
05. Lover of Mine
06. Kick Start My Heart
07. If You Want To
08. Just One Kiss
09. Who Loves You
10. Hurry Make Love

Mario

TALENTSCHMIEDE: Streamline

Band: Streamline

Herkunft: Göteborg, Schweden

Mitglieder:
Gabriel Lindmark – Gesang
Effy Larsson – Schlagzeug
Mike Planefeldt – Bass
Niklas Arkbro – Keyboard
Jhonny Göransson – Gitarre
Olle Lindahl – Gitarre

Stil: Classic Hardrock

Veröffentlichungen:
Singles:
– Barely runnin‘
– Freerider
– Talk it out
Von unserem s/t Album Streamline, welches diesen Herbst erscheint.

Einflüsse: Alles was auf irgendeine funkige Art und Weise gut ist. Mr. Big, The Hellacopters, Toto, Deep Purple, Journey, Van Halen etc.

Was wir die nächsten fünf Jahre erreichen möchten:  Die Weltherrschaft. Oder zumindest ein paar wilde Touren in Europa, Asien und Amerika. Eigentlich ist das, was wir am meisten möchten, weiterhin die Musik zu spielen, die wir lieben, für Leute sie es lieben sie zu hören.

Was als nächstes kommt: Die Veröffentlichung unseres Albums.

Unsere beste Erfahrung bis jetzt: Dieses Album aufzunehmen. Es kostete viel Zeit, Energie, Blut, Schweiß und Tränen. Wir haben uns gegenseitig auf einer tieferen Ebene kennengelernt, was auch die Musik besser macht. Nun können wir es kaum erwarten rauszukommen und es euch vorzuspielen.

Unser peinlichster Moment: Leider haben wir noch nicht so viel verrückten Scheiß angestellt, wie man vielleicht erwartet. Das Rennen macht hier das eine Mal als unser Drummer einen seiner Sticks ins Publikum warf. Der Stick flog durch den Raum und traf einen Fan am Kopf. Es hätte schlimmer laufen können, alles was er davontrug war eine Beule und ein Stick, aber immerhin.

Mit wem wir gerne ein Bierchen trinken würden und warum: Diese Frage können wir nicht einheitlich beantworten. Wir haben alle verschiedene Hintergründe und verschiedene musikalische Einflüsse. Dennoch wären wir wohl alle etwas „starstruck“, wenn wir Freddy Mercury treffen könnten.

Wenn wir uns eine Band aussuchen könnten, mit der wir auf Tour gehen dürfen: Dasselbe wie voher, könnten wir nicht einheitlich beantworten. Aber Hellacopters oder Toto wären cool. Könnte es jedoch unser charismatischer Bassist entscheiden, wäre es wohl Ed Sheeran (auch wenn der nur ein Typ ist und keine Band).

Das Beste daran in einer Band zu spielen: Das Gefühl beim Jammen, wenn die Band arbeitet wie eine Maschine, bzw. ein einziger großer Körper, das ist toll.

Das Schlimmste daran in einer Band zu spielen: Es gibt immer irgendjemanden auf den man wegen irgendetwas sauer ist.

Online:
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streamlineofficial@outlook.com

Musik:
YouTube Singles
Soundcloud

Live-Dates: Haltet euch hierfür auf unserer Facebook-Seite auf dem Laufenden!

MORITZ – About too Time

Band: Moritz
Album: About Too Time
Spielzeit: 51:49 min
Stilrichtung: AOR / Melodic Rock
Plattenfirma: Shadows Of A Dream
Veröffentlichung: 25.08.2017
Homepage: www.moritzband.com

Die britische Melodic Rock Formation MORITZ wurde 1986 gegründet und in Eigenregie veröffentlichten MORITZ, dann 1987 die inzwischen sehr gesuchte EP „Shadows Of A Dream“. Da trotz aller Bemühungen kein Plattenvertrag heraussprang verschwanden die Jungs Ende der Achtziger Jahre in der Versenkung.

Erst 2007 tauchte die Band wieder auf, denn das in England angesehene Powerplay Magazin veröffentliche die bislang einzige EP erneut, welche mit bisher unveröffentlichten Demos aufgestockt wurde. Daher ist für viele AOR Fans, die unter dem Namen „City Streets“ veröffentlichte CD, quasi der inoffizielle erste Langdreher von MORITZ. 2010 erschien mit „Undivided“ dann das erste reguläre Studioalbum, dem 2013 mit „S.O.S.“ ein weiteres folgte.

Dieser Tage erscheint nun also mit „About Time Too“, dass dritte offizielle Album von MORITZ, an dem die Freunde des gepflegt englischen Melodic Rocks gefallen finden sollten. Nach dem Namensgebenden Intro folgen mit dem Classic Rock angehauchten Opener „One More Beautiful Day“, dem grandios melodischen „To The Moon And Back“ und dem AOR Groove Monster „Chance Of A Lifetime“ gleich mal drei extrem starke Statements, die den geneigten Hörer sofort mitnehmen ins Melodic Rock Abenteuerland!

Leider fällt das Level mit den Tracks „Dreamland“, der Ballade „Forever Is“ oder „Take It On The Chin“, dann doch qualitativ etwas ab, allerdings kriegen MORITZ mit dem episch melancholischen, fast Led Zeppelin lastigen „Run“ wieder die Kurve. Die folgenden „Love Long Gone“, das relaxte „Own Little Word“, die grandiose Ballade „You Don´t Know What Love und die das Album abschließenden „There´s Something About“ / „Unwanted Man“ sind vom gleichen Kaliber und präsentieren MORITZ wieder von Ihrer Schokoladenseite.

Wäre der kleine Durchhänger in der Mitte des Albums nicht, würde ich am Ende zu einer deutlich höhere Wertung kommen, allerdings bleibt unterm Strich immer noch ein guter Melodic Rock Longplayer übrig, den alle dem AOR und Melodic Rock zugewandten Hörer antesten sollten.

WERTUNG:

 

 

Tracklist

01. About Time Too (Intro)
02. One More Beautiful Day
03. To The Moon And Back
04. Chance Of The Lifetime
05. Dreamland
06. Forever Is
07. Take It On The Chin
08. Run
09. Love Long Gone
10. Own Little Word
11. You Don´t Know What Love Is
12. There´s Something About (Intro)
13. Unwanted Man

Heiko Füchsel

EDEN’S CURSE News

EDEN’S CURSE: “Fallen King (2017)” online!

EDEN’S CURSE freuen sich, euch mit der 2017er Version von “Fallen King” einen weiteren Tack der kommenden Veröffentlichung “Eden’s Curse – Revisited“ präsentrieren zu können. Hierbei handelt es sich um eine komplette Neueinspielung des 2007er Debütalbums, dem mit „Live In Glasgow 2014“ eine exklusive DVD beiliegt. Veröffentlichung: 25. August.

“Fallen King” ist textlich natürlich inspiriert vom König Schottlands, Robert “The Bruce” und stammt aus der Feder von Bassist Paul Logue.

NOCTURNAL RITES News

NOCTURNAL RITES: “A Heart As Black As Coal” Musik Video online!

Dieser Rückkehr hat die Melodic Metal-Szene mit Spannung entgegengefiebert: NOCTURNAL RITES veröfentlichen zehn Jahre nach ihrem letzten Longplayer „The 8th Sin“ am 29. September mit „Phoenix“ endlich ihr neues Album.

Der neue Clip zum Song „A Heart As Black As Coal“ ist die erste visuelle Präsentation des neuen Line-Ups in einem Bandperformance-Setting.

“After an almost ten year long hiatus, we figured a stylish yet basic performance video would be the way to go. Even though performing in a music video is utterly different from being on stage, it still shows what we’re all about – playing and having a blast doing so“, kommentiert die Band.

SERIOUS BLACK News

SERIOUS BLACK verbreiten Magie: Neuer Videoclip “Serious Black Magic” online!

Die Melodic Power Metaller SERIOUS BLACK schlagen am 25. August mit ihrem neuen (dritten) Album “Magic” auf. Zuvor folgt nun allerdings die beeindruckende Einführung ins Konzept des Albums: Der Videoclip zu “Serious Black Magic” bietet eine visuelle Vollbedienung und präsentiert die neue SERIOUS BLACK-Hymne auf perfekte Weise.

QUIET RIOT – Road Rage

Band: Quiet Riot
Album: Road Rage
Spielzeit: 50:41 min
Stilrichtung: Hard Rock
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 04.08.2017
Homepage: quietriot.band/

 

Seit dem 04.08.2017 kann man das neue Album “Road Rage” der Kultband QUIET RIOT erbwerben. Es ist das erste Album mit neuem Material seit einiger Zeit, in der Drummer Frankie Banali versucht hat die Band am Leben zu halten. Dies brachte auch einige Mitgliederwechsel mit sich, vor allem am Mikro; für das aktuelle Album sieht die Besetzung wie folgt aus: Frankie Banali (Drums), Alex Grossi (Gitarre), Chuck Wright (Bass), James Durbin (Gesang). Eine erste Version des Albums gab es schon einmal, diese wurde jedoch zurückgezogen und das Material sollte verbessert werden. Wie das Label nun vermittelt, bekommt man hier genau das zu hören, was man von QUIET RIOT erwartet, nämlich Arena-fertigen Hard Rock in bester „Metal Health“-Manier. Das ist sehr enthusiastisch ausgedrückt, schraubt die Erwartungen ganz schön hoch und enttäuscht umso mehr, wenn man sich das Album anhört und merkt, dass die Songs hiervon weit entfernt sind.

Der Einsteiger „Can’t Get Enough“ lässt noch hoffen, ein ordentlicher Rock’n’Roller. „Getaway“, „Roll This Joint“ und „Freak Flag“ sind einigermaßen groovy, „Wasted“ ist purer Gargenrock und „The Road“ ist ziemlich Pop-rockig und modern. „Still Wild“ bietet Blues á la LED ZEPPELIN.
Der Sound des Albums lässt die Frage offen, ob es Absicht ist, dass es sich anhört wie eine junge Garagenband, die ein paar Demos aufnimmt, oder ob es an ordentlichen Aufnahmemöglichkeiten, Budget oder sonstigem gemangelt hat.

Songs wie „Can’t Get Enough“ und „Still Wild“ könnten potentiell wirklich nett anzuhören sein. Das reicht jedoch nicht, um dem gerecht zu werden, wofür QIET RIOT steht. Auch wenn die Songs, trotz des komischen Sounds, nicht zum Davonlaufen schlimm sind, ist das Album leider nicht der Rede wert. Positiv anzumerken ist jedoch noch das coole Mad Max-Cover, welches so manchen Fan des Kultfilms glücklich machen wird.

WERTUNG:

 

 

01. Can’t Get Enough
02. Getaway
03. Roll This Joint
04. Freak Flag
05. Wasted
06. Still Wild
07. Make A Way
08. Renegades
09. The Road
10. Shame
11. Knock Em Down

Lotta

THE NIGHTS – s/t

Band: The Nights
Album: s/t
Spielzeit: 47:57 min
Stilrichtung: Melodic Rock, AOR
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 04.08.2017
Homepage: www.facebook.com/TheNightsOfficial/

THE NIGHTS wurden im Sommer 2015 gegründet, als Sami Hyde (Gesang) und Ilkka Wirtanen (Gitarre) ihre musikalischen Kräfte vereinten. Die beiden Finnen haben jeweils schon eine eigene Kariere aufgebaut, Sami als Sänger unter anderem der TONY MILLS BAND, Ilkka als Produzent für unter anderem RECKLESS LOVE, BATON ROUGE MORGUE und HELLCITY PUNKS. Dem Duo angeschlossen haben sich am Bass Harri Kokkonen und am Schlagzeug Jan-Erik Iivari.
Das selbstdeklarierte Ziel der Band ist es Musik zu schreiben, die gute Laune macht und ein Tribut an ihre ewigen musikalischen Helden, wie TNT oder YNGWIE MALMSTEEN, ist. Das Ergebnis sind klassische Pop-Melodien in einer modernen Melodic Rock/Metal Produktion.
Beim Hören der Scheibe fallen zum einen die Melodien sowohl in den Refrains, als auch in den Strophen auf, so z.B. im U2-mäßigen „We Can Rule The World“. Die Rhythmusabteilung leistet bei Songs wie „In A Blink Of An Eye“ ganze Arbeit indem sie einen von Anfang an mitreißen. Das harmonische Zusammenspiel zwischen Gitarre und Gesang zeigt sich bei „I Will Never Stop Loving You“ besonders. Am meisten brillieren die teilweise harten Riffs in Kombination mit Samis sanfter Stimme, sofort mitsingbaren Refrains und der durchweg saubere Sound. Beispiele hierfür sind der Einsteiger „Welcome To The Show“, das AOR Vorzeigestück „Juliette“ oder auch „Elegy (You Should Be Here)“. „I Wanna Be Your Superhero“ beinhaltet eine kleine Keyboard-Homage an EUROPE’s „The Final Countdown“ und “Hold On” knallt wunderbar mit einem kleinen Einstiegssolo und hartem Beat.
THE NIGHTS liefern hier auf jeden Fall ein beachtliches Debutalbum mit Krachern wie „Welcome To The Show“, „Hold On“ oder „In A Blink Of An Eye“. Melodic Rock/AOR mit modernem Sound ist genau was hier abgeliefert wird, inklusive Mitsing-und Tanz-Faktor. Freunde von Bands wie BROTHER FIRETRIBE, ONE DESIRE und RECKLESS LOVE werden hiermit sehr glücklich werden.

WERTUNG: 

 

 

Trackliste:
01. Welcome To The Show
02. Nothing But Love
03. Juliette
04. I Will Never Stop Loving You
05. In A Blink Of An Eye
06. Hold On
07. Elegy (You Should Be Here)
08. Take Me To Heaven
09. You Belong To Me Tonight
10. I Wanna Be Your Superhero
11. We Can Rule The World

Lotta