MAGNUM – Live at the Symphony Hall

Band: Magnum
Album: Live at the Symphony Hall
Spielzeit: – min
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: SPV/Steamhammer
Veröffentlichung: 18.01.2019
Homepage: www.magnumonline.co.uk

Welcome to an evening with ….MAGNUM !
„Live at the Symphony Hall“ in Birmingham die neue Live CD der britischen Hardrock-Dauerbrenner.
MAGNUM touren gerne und erfolgreich und, soviel darf man vorwegnehmen, das hört man der authentischen Aufzeichnung des Abschlusskonzerts zur 42 Städte umfassenden Konzertreise auch an.
Ich durfte die Band letztes Jahr zweimal live erleben, Freunde großer Setlistveränderungen sind sie nicht, da sind die Briten eher Gewohnheitstiere. Wer allerdings genauer hinhört, entdeckt den Variantenreichtum insbesondere bei der Darbietung der bekannten Klassiker, sei es im Tempo oder Arrangement des Songs.
Dass was sie spielen sitzt, nimmt das Auditorium mit und diese Liveatmosphäre wird auf dem Album deutlich. Man spürt, die Band wird von ihren Fans verehrt. Sie sind nicht gekommen, um irgendwelchen Altrockern ein letztes Mal zu huldigen, sondern um einige ihrer Lieblingssongs gemeinsam mit der Band abzufeiern, egal ob neueren oder älteren Datums.
Wenn auf „Lost on the Road of Eternity“, dem Titelstück der letzten Studioarbeit, Tobi Sammet (Avantasia) zum Duett erscheint erreicht die Stimmung auch in Rille gepresst, zum ersten Mal ihren Höhepunkt.
Das Bob Catley mittlerweile 72 Jahre alt ist und einen großen Teil davon auf Tour verbracht hat, hört man seiner Stimme an, die fehlenden hohen Töne macht der charismatische Sänger aber durch seine immense Erfahrung allemal wett.
Auch die Integration der nicht mehr ganz neuen Bandmitglieder Rick Benton (keys) und Lee Morris.(drums) ist erfolgreich abgeschlossen und lässt MAGNUM auch live frischer klingen, was nicht zuletzt eine zehnminütige Version von „How far Jerusalem“ vom Storytelleralbum belegt.
Darüber hinaus sind „Show me your hands“, „All England’s Eyes“ und nicht zuletzt „Don´t wake the lion“ allesamt Songs, über deren Livewirkung man keine großen Worte verlieren muss.
Das ganze Werk macht Spaß und hat eigentlich nur einen Fehler, es ist leider nur eine CD und kein filmischer Blu-ray Mitschnitt, verkürzt aber sicherlich die Zeit, bis wir uns über ein neues Studioalbum freuen dürfen.

WERTUNG:

keine Wertung

Trackliste:

CD 1

01. When we were younger
02. Sacred Blood `Devine`Lies
03. Lost On The Road To Eternity
04. Crazy Old Mothers
05. Without Love
06. Your Dreams Won´t Die
07. Peaches And Cream
08. How Far Jerusalem

CD 2

01. Les Morts Dansant
02. Show Me Your Hands
03. All England´s Eyes
04. Vigilante
05. Don´t wake The Lion
06. The Spirit
07. When The World Comes Down

Rüdiger König

TROLLFEST – Norwegian Fairytales

Band: Trollfest
Album: Norwegian Fairytales
Spielzeit: 41:40 min.
Stilrichtung: Folk Metal/True Norwegian Balkan Metal
Plattenfirma: NoiseArt Records
Veröffentlichung: 18.01.2019
Homepage: www.trollfest.com

Das Internet beschert uns in der heutigen Zeit eine unermessliche Menge an Vorteilen. Die Möglichkeit der Kontaktaufnahme zu Menschen an nahezu jedem Ort dieser Welt, Videos von Katzen, die sich vor Gurken erschrecken, anonymes Sexspielzeugshopping und die Option, Menschen zu beleidigen, weil ihre Meinung von der eigenen abweicht. Was gemeinhin vernachlässigt wird, ist der Bonus, dass das Internet Rezensenten ermöglicht, die Trackliste des neuen TROLLFEST-Albums einfach in die eigene Rezension zu kopieren, statt alles akribisch abtippen zu müssen. Denn von der vertrauten Mischung aus norwegisch und englisch hat man sich auf “Norwegian Fairytales” verabschiedet, agiert komplett auf norwegisch, ist vielleicht sogar ein wenig erwachsen geworden. Ist das tragisch? Nö. Die Texte behandeln halt nicht mehr primär witzige Nonsensgeschichten und Alkoholkonsum, sondern norwegische Volksgeschichten, ist aber auf norwegisch, merkt also keiner hier. Musikalisch regiert nach wie vor kreativer Wahnsinn. Blastbeats und Gedresche kombiniert mit norwegischer Volksmusik und Balkan-Inspiration, und der Mix klingt homogener als je zuvor bei einem TROLLFEST-Album. Gekeife und Gesang (den man so oder so ähnlich vermutlich in norwegischen Kneipen morgens um halb vier zu hören bekommt) wechseln sich ab, zwischendurch gibt’s ein paar Parts mit Gastsängerin, die sich gut in das Werk einfügen. Dazu Klavier, ganz wenige Synths, viele Balkan- und Norwegen-Instrumente traditionellen Ursprungs und eine kleine Orgel, vermutlich die einzige, die sich in Norwegen noch fand.
Hinsichtlich des Taktes ist man ebenfalls unkonventionell unterwegs. Vermutlich könnten DREAM THEATER eine kompositorisch unveränderte, lediglich stilistisch angepasste Version des Albums rausbringen, denn stumpf ist “Norwegian Fairytales” nun wahrlich nicht. Im Gegenteil. Das generische Folk-Metal-Humpa macht auf dem achten Release der Kollegen einer Fülle seltsam aber geil anmutender Arrangements platz, in denen auch gerne mal ruhige Klavierpassagen (hundertpro GRIEG-inspiriert) mit trolligem Gekreische kombiniert werden.
Dazu finden sich auf der Platte drei Songs, die durch ihre Länge von maximal 95 Sekunden aus dem Raster fallen. Sei es fröhliches Folk-Gedudel, ein Song, der sich von einem guten Popsong mit idyllischem Klaviermotiv lediglich durch Gedresche und Geschreie abhebt oder ein kurzer Track, der beinahe als Folk-Metal-Version eines vernünftigeren IGORRR-Tracks durchginge: Die komplette Palette an Absonderlichkeiten wird abgedeckt; stets irgendwie lustig, aber als Folk-Metal-Album in seiner Kreativität ernstzunehmender als 95% der Anderen im Business.
Mit 41 Minuten Spieldauer ist die Länge von “Norwegian Fairytales” nicht allzu monumental, aber dafür gibt es auch keinen wirklichen Lückenfüller. Produziert ist das Ganze sauber und gut und auch sonst gibt es an TROLLFESTs neustem Streich nicht wirklich was zu meckern. Ganze Arbeit, Freunde!

Anspieltipps:
“Espen Bin Askeladden”, “ Fjøsnissens Fjaseri”, “ Småfolkets store bragder” und “ Deildegasten”

Fazit:
Man muss kein Freund von Folk Metal sein, um an “Norwegian Fairytales” seine Freude zu haben. Es reicht schon, wenn man ein Freund humorvoll und kompetent ausgearbeiteter musikalischer Konzepte ist und sich manchmal nachts im Gebüsch herumtreibt.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Fjøsnissens Fjaseri
02. Kjettaren mot strømmen
03. Espen Bin Askeladden
04. Trine Reinlender
05. Fanden Flyr
06. De tre Bukkene Berusa
07. Småfolkets store bragder
08. Draugen
09. Deildegasten
10. Byttingenes Byttehandel
11. Nøkken og Fossegrimen spiller opp til midnattstimen

Jannis

STEEL ENGRAVED – Steel Engraved

Band: Steel Engraved
Album: Steel Engraved
Spielzeit: 58:54 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: ROAR! Rock Of Angels Promotion
Veröffentlichung: 25.01.2019
Homepage: www.steelengraved.de

STEEL ENGRAVED – Das riecht nach Battlefield, Glory, gegebenenfalls einigen Eagles und jeder Menge Swords. Doch der Bandname trügt. Auf jeden Fall sind die Herren und Dame von STEEL ENGRAVED im Heavy/Power-Metal-Bereich unterwegs, doch auf eine teils recht moderne und synthlastige und teils auf eine oldschoolige aber musikalisch alles andere als MANOWAReske Art. Das dritte Album der Deutschen ist weitgehend das, was man heute als Melodic Metal bezeichnet, mit hörbaren Einflüssen der Great Old Ones und einiger Liebe zu Cheesyness – und einem starken Albumcover, wohlgemerkt.
Das (inklusive hörenswerter Bonustracks) fast eine Stunde lange und aus 13 Songs im Drei-bis-fünf-Minuten-Bereich bestehende Album ist von Mario Lochert und Jan Vacik von SERIOUS BLACK produziert worden, die Vocals von Ralf Scheepers. Das Resultat kann sich hören lassen, fällt klar und definiert aus, ohne die nötige Härte missen zu lassen. Ich hoffe, dass die kleinen störenden Knackser nur in der Promoversion auftreten und auf der letztendlichen Veröffentlichung nicht mehr am Start sind, das wäre ein klares Manko.
Musikalisch ist man innerhalb der eigenen Grenzen recht vielseitig unterwegs. Von STRATOVARIUS-inspirierten Strophen (beim keyboardlastigen Opener oder bei “One By One”) über trockenes Midtempo (Das sehr gelungene “Searching For Regret” mit Rals Scheepers als Gastvokalist) bis hin zu düsterem dicken Power Metal (“Rebellion”) ist alles vertreten, garniert von mies ins Ohr gehenden Refrains, insbesondere bei “Rebellion”, “Searching For Regret” und “Where Shadows Remain”. Die Keyboards halten sich in einem angemessenen Rahmen, sind bei moderner gehaltenen Songs wie besagtem Opener oder “Your Inner Self” recht präsent, bei klassischeren Tracks jedoch angenehm unauffällig gehalten.
Ein bisschen ruhigerer Stoff ist auch dabei, positiverweise ist allerdings noch nicht einmal die Bonus-Halbballade “All That Lies Below” zu kitschig geworden. All das wird getragen von der wirklich stabilen Stimme von Marco Schober, der gerade in etwas höheren Sphären verdammt viel leistet und nicht selten mal an Michael Kiske erinnert.
Kritik? ‚N bisschen, ja. Größter Kritikpunkt sind die Mittelteile der Songs. Diese wirken doch eher zweckmäßig und beschränken sich entweder auf ein Gitarrensolo, das gut aber belanglos ausfällt, oder auf einen Part, in dem die Instrumentalfraktion kurz mal das Tempo runterfährt oder den Rythmus ändert. Ein bisschen mehr Liebe zum Detail wäre hier schön. Ansonsten lässt sich Kritik nur recht diffus anwenden. Der größte Teil der Tracks agiert auf hohem Niveau, oft fehlt aber noch der bestimmte Faktor, der aus einem 8/10-Song einen 10/10-Song macht. Diese Einschätzung sollte jedoch keineswegs davon abhalten, “Steel Engraved” mal eine Chance zu geben, denn ein echt gelungenes Power-Metal-Album, das weder in Klischees noch in kompositorischer Irrelevanz versumpft, ist die Platte allemal!

Anspieltipps:
“Where Shadows Remain”, “Searching For Regret”, All That Lies Below” und “Rebellion”

Fazit:
Unklischeehafter Power Metal, der aus traditionellem und modernem Sound eine feine Mischung schafft, gekonnt zwischen ruhigen Parts und Geballer wechselt und kompositorisch einiges in petto hat. Das alles in gut gespielt und gut gesungen. Die Rock-Garage-Leserschaft sollte zu einem nicht geringen Teil Zielgruppe von “Steel Engraved” sein.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Where Shadows Remain
02. Generation Headless
03. The Oppressed Will Fly
04. Slave To Yourself
05. Nightwarriors
06. Rebellion
07. Searching For Regret
08. One By One
09. Heat
10. Your Inner Self
11. Close Your Eyes
12. We Will Follow
13. All That Lies Below

Jannis

Iron Savior News

Erster Höreindruck aus dem neuen IRON SAVIOR Album

Heute wurde die erste Hörprobe des neuen IRON SAVIOR Albums Kill or get Killed“ in Form der Video Single „Eternal Quest“Listen veröffentlicht.

Das neue, 10. Album der Band wird am 8. März veröffentlicht! Hier schon mal die Trackliste.

Trackliste:
1. Kill Or Get Killed
2. Roaring Thunder
3. Eternal Quest
4. From Dust And Ruble
5. Sinner Or Saint
6. Stand Up And Fight
7. Heroes Ascending
8. Never Stop Believing
9. Until We Meet Again
10. Legends Of Glory
11. Sin City (Bonus)

Herman Frank News

HERMAN FRANK “Fear” offizielles Video veröffentlicht!

Heute wurde die dritte Single aus dem kommenden HERMAN FRANK Album „Fight The Fear“ (VÖ am 8. Februar) veröffentlicht. Ein echter Nackenbrecher, Teutonen Metal erster Güte halt!

Velvet Viper News

VELVET VIPER unterschreiben bei Massacre Records

Massacre Records und das Epic Metal Powerhouse VELVET VIPER machen fortan gemeinsame Sache!

Die Band um Jutta Weinhold – die 1985 Zed Yago gründete – exixtiert seit 1990 und wurde 2016/2017 reformiert.

VELVET VIPER arbeiten momentan an neuem Material und werden in diesem Jahr ein neues Album veröffentlichen.

Aber das ist noch nicht alles: VELVET VIPER werden auch beim diesjährigen Wacken Open Air sowie dem Headbangers Open Air auftreten!

VELVET VIPER Live

15.02.2019 DE Mannheim – 7er Club
16.02.2019 DE Reichenbach – Die Halle
17.02.2019 DE München – Backstage Club
06.04.2019 DE Dresden – Skullcrusher (Kuttenfest)
26.-27.07.2019 DE Brande-Hörnerkirchen – Headbangers Open Air
07.09.2019 DE Falkenfels – Hard Summer Festival
01.-03.08.2019 DE Wacken – Wacken Open Air

Ancient Bards News

Zwei neue Videos aus dem kommenden ANCIENT BARDS Album

Am 25. Januar veröffentlicht die Symphonic Metal Band ANCIENT BARDS ihr neues Album „Origine – The Black Crystal Sword Saga Part 2“. Nun gibt es die ersten zwei Videos daraus zu bestaunen.

EVERGREY – The Atlantic

Band: Evergrey
Album: The Atlantic
Spielzeit: 54:02 min
Stilrichtung: Progressive Metal
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 25.01.2019
Homepage: www.evergrey.net

In zuverlässiger Regelmäßigkeit, im zwei Jahres Rhythmus, beehren uns die Jungs von EVERGREY, angeführt von Fronter Tom S. Englund, mit einem neuen Prog Metal Highlight!
Dieses Mal heißt der gute Diskus „The Atlantic“ und ist der Abschluss der Trilogie über das Leben, welche mit dem Album „Hymms fort he Broken“ 2014 begonnen wurde. Es geht also mal wieder um all die tollen oder nicht so tollen Erfahrungen die wir alle so im Leben machen.
Ein perfektes Themengebiet für die Metaller von EVERGREY die ja von je her immer etwas melancholischer und düsterer als andere rüberkommen!
Laut eigener Aussage von Mastermind Tom ist „The Atlantic“ das bisher komplexeste und progressivste Album welches die Band jemals aufgenommen hat.
Nun, dann sind wir mal gespannt und lauschen den Klängen des Openers „A Silent Arc“. Nach kurzem cinematic Intro geht es direkt mit kraftvollen, erdigen Gitarrenriffs zur Sache bevor die einzigartige Stimme von Fronter Tom erklingt. Es entwickelt sich eine extrem eingängige, kraftvolle und überlange Nummer die recht heavy aus den Boxen ertönt und direkt als erster Anspieltipp abzuhaken ist.
„Weightless“ im Anschluss beginnt dann ohne viel Umschweif direkt und man fährt erneut eine sehr heftige Marschroute die man so von den Jungs vielleicht nicht immer gewohnt war. Man hat hier auf jeden Fall nochmal Härte draufgepackt ohne aber an der Eingängigkeit und der Melodic zu sparen oder zu verlieren.
Auch diese Nummer landet ohne Umschweif auf der Hitliste.
Die bislang vorherrschende Härte und der gesteigerte Gitarrenanteil finden dann auch im weiteren Verlauf ordentlich Anwendung und es gibt eigentlich wenig zu meckern.
Angefangen mit dem abwechslungsreichen und nicht ganz so zackigen „All i have“, über das fast schon gefühlvolle „End of Silence“, dem melodischen „Currents“ bis hin zum sehr progressiven und abschließenden „The Ocean“. Hier wird abwechslungsreicher, melodischer Prog Metal geboten der Fans der Band mit Sicherheit zufrieden stellen sollte und einfach gut unterhält.

Anspieltipps:

„A Silent Arc“, „Weightless“, „All i have“, “End of Silence” und “The Ocean”.

Fazit :

Wie die letzten Alben auch, ist das neue EVERGREY Album ein wahrer Ohrenschmaus! Die Band schafft es spielerisch an die bisherigen Leistungen anzuknüpfen und dem Ganzen aber, durch die doch noch härtere Ausrichtung, einen frischen Wind zu verpassen.
So dürfte Alt wie Neufan absolut zufrieden sein und wir haben das erste echte Metal Highlight im Jahr 2019 bei dem absolute Kaufpflicht besteht!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. A Silent Arc
02. Weightless
03. All I have
04. A Secret Atlantis
05. The Tidal
06. End of Silence
07. Currents
08. Departure
09. The Beacon
10. This Ocean

Julian

GLORYFUL – Cult of Sedna

Band: Gloryful
Album: Cult of Sedna
Spielzeit: 45:09 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 18.01.2019
Homepage: www.gloryful.net

Auf die Jungs von GLORYFUL ist Verlass! Nicht nur das die Jungs in schöner Regelmäßigkeit mit Alben aufwarten können, nein man weicht auch nicht einen Zentimeter vom bisherigen musikalischen Schaffen ab! Auch auf dem vierten Album „Cult of Sedna“ was uns dieser Tage ins Haus steht regiert die rohe und erdige Heavy Metalklinge. Keine Spur von Keyboards oder neumodischer Power Metal Bombast Mucke!
Stimmgewaltig wie eh und je passt dazu nach wie vor Fronter Johnny La Bomba (was für ein Name) und so ballert man uns hier 11 neue Tracks vor den Latz die den Neujahrsstaub aus euren Boxen fegen sollten!
Mit dem Opener „Cult of Sedna“ wird das Ganze eröffnet. Da dieser aber nur ein stimmungsvolles Intro ist, können wir uns schnell den ersten richtigen Track „The Oath“, direkt im Anschluss widmen.
Und hier wird ganz im Bandstil nicht lange gefackelt, sondern kraftvoll drauf los geshreddert. Fronter Johnny ist ebenfalls wieder bestens bei Stimme und hat nichts von seiner kraftvollen, aggressiven Art verloren. Da auch der Refrain schön knackig und mitsingbar aus den Boxen kommt, haben wir hier direkt den ersten Hit zu verzeichnen.
Auch das folgende „Brothers in Arms“ bewegt sich in ähnlichen Gefilden und kann direkt glänzen und gefallen.
Bislang also Business as usual bei den Jungs von GLORYFUL!
Und das bleibt auch in der Folge so, man brettert gekonnt durch die folgenden Nummern, vergisst zu keiner Zeit die Melodic aber auch nie die notwendige Härte und hat so noch den ein oder anderen Hit im Gepäck.
Beispiele gefällig? Kein Problem. „The Hunt“ mit ordentlich Thrash Schlagseite, das groovende „True Till Death“ oder das epische „When the Union Calls on Me“ sind erstklassige Tracks, die die Band ohne große Anstrengung aus dem Ärmel zu schütteln scheint!
So vergeht die Spielzeit wie im Flug und schon sind wir im letzten Abschnitt angekommen der mit dem knackigen „Sacrifice“ und dem Midtempotrack „Sinners & Saints“ ebenfalls zwei ordentliche Songs enthält.
Nur das abschließende Outro „Into the next Chapter“ ist zwar ganz nett und für das Plattenkonzept wohl wichtig, hier hätte es aber auch nochmal ein richtiger Song sein können.

Anspieltipps:

„The Oath“, „Brothers in Arms“, „The Hunt“, „True Till Death“ sowie „When the Uninon Calls on Me”.

Fazit :

Nach dem kleinen Ausrutscher mit der letzten Platte „End of the Night“, kann man mit dem aktuellen Diskus wieder an die Stärken und der Qualität der ersten beiden Scheiben anknüpfen!
Fans der Band und des Genres sollten sich den neuen Silberling der Jungs von GLORYFUL auf jeden Fall nicht entgehen lassen, man bekommt was man erwartet.
Auf die Jungs ist halt Verlass. Wer kraftvollen aber stets melodischen Heavy Metal aus Deutschland ohne Keyboardgedudel sucht ist hier genau richtig!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Cult of Sedna
02. The Oath
03. Brothers in Arms
04. Void of Tomorrow
05. The Hunt
06. True Till Death
07. When the Union Calls on Me
08. Desert Stranger
09. My Sacrifice
10. Sinners & Saints
11. Into the next Chapter

Julian

Brainstorm News

BRAINSTORM mit brandneuem Song am Start / Europa-Tour beginnt am 17. Januar!

Die schwäbischen Power Metaller BRAINSTORM lassen es vor ihrer am 17. Januar beginnenden Europa-Tour noch mal krachen: Völlig unerwartet veröffentlicht die Band nämlich mit „Secrets And Related Lies“ einen brandneuen, bisher unveröffentlichten Track.

Sänger Andy B. Franck kommentiert:
„Unsere „Midnight Ghost“ Tour startet ja bald und wir wollten es vorher noch mal ein bisschen krachen lassen. Unsere Fans haben „Midnight Ghost“ zu einem der erfolgreichsten Scheiben in der Geschichte von Brainstorm gemacht – und so wollten wir uns für den großartigen Support bedanken. Wir freuen und mega, euch alle auf Tour zu sehen! Textlich geht es in „Secrets And Related Lies“ um virtuelle Gewalt, Vertrauensverlust und Missbrauch.“

Brainstorm “Midnight Ghost“ Tour
Supports: Mob Rules & Gloryful

17.01.19 Hamburg (DE) – Logo
18.01.19 Essen (DE) – Turock
19.01.19 Mannheim (DE) – MS Connexion
20.01.19 Paris (FR) – Petit Bain
21.01.19 Colmar (FR) – Le Grillen
22.01.19 Nijverdal (NL) – Cult Art
23.01.19 Berlin (DE) – BiNuu
24.01.19 Munich (DE) – Backstage
25.01.19 Prague (CZ) – Nova Chmelnice
26.01.19 Zlin (CZ) – Masters of Rock Café
27.01.19 Budapest (HU) – Barba Negra
29.01.19 Ljubljana (SK) – Octobar
30.01.19 Ingolstadt (DE) – Eventhalle Westpark
31.01.19 Pratteln (CH) – Z7
01.02.19 Memmingen (DE) – Kaminwerk
02.02.19 Stuttgart (DE) – clubCANN