Iron Savior News

Erster Höreindruck aus dem neuen IRON SAVIOR Album

Heute wurde die erste Hörprobe des neuen IRON SAVIOR Albums Kill or get Killed“ in Form der Video Single „Eternal Quest“Listen veröffentlicht.

Das neue, 10. Album der Band wird am 8. März veröffentlicht! Hier schon mal die Trackliste.

Trackliste:
1. Kill Or Get Killed
2. Roaring Thunder
3. Eternal Quest
4. From Dust And Ruble
5. Sinner Or Saint
6. Stand Up And Fight
7. Heroes Ascending
8. Never Stop Believing
9. Until We Meet Again
10. Legends Of Glory
11. Sin City (Bonus)

Herman Frank News

HERMAN FRANK “Fear” offizielles Video veröffentlicht!

Heute wurde die dritte Single aus dem kommenden HERMAN FRANK Album „Fight The Fear“ (VÖ am 8. Februar) veröffentlicht. Ein echter Nackenbrecher, Teutonen Metal erster Güte halt!

Velvet Viper News

VELVET VIPER unterschreiben bei Massacre Records

Massacre Records und das Epic Metal Powerhouse VELVET VIPER machen fortan gemeinsame Sache!

Die Band um Jutta Weinhold – die 1985 Zed Yago gründete – exixtiert seit 1990 und wurde 2016/2017 reformiert.

VELVET VIPER arbeiten momentan an neuem Material und werden in diesem Jahr ein neues Album veröffentlichen.

Aber das ist noch nicht alles: VELVET VIPER werden auch beim diesjährigen Wacken Open Air sowie dem Headbangers Open Air auftreten!

VELVET VIPER Live

15.02.2019 DE Mannheim – 7er Club
16.02.2019 DE Reichenbach – Die Halle
17.02.2019 DE München – Backstage Club
06.04.2019 DE Dresden – Skullcrusher (Kuttenfest)
26.-27.07.2019 DE Brande-Hörnerkirchen – Headbangers Open Air
07.09.2019 DE Falkenfels – Hard Summer Festival
01.-03.08.2019 DE Wacken – Wacken Open Air

Ancient Bards News

Zwei neue Videos aus dem kommenden ANCIENT BARDS Album

Am 25. Januar veröffentlicht die Symphonic Metal Band ANCIENT BARDS ihr neues Album „Origine – The Black Crystal Sword Saga Part 2“. Nun gibt es die ersten zwei Videos daraus zu bestaunen.

EVERGREY – The Atlantic

Band: Evergrey
Album: The Atlantic
Spielzeit: 54:02 min
Stilrichtung: Progressive Metal
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 25.01.2019
Homepage: www.evergrey.net

In zuverlässiger Regelmäßigkeit, im zwei Jahres Rhythmus, beehren uns die Jungs von EVERGREY, angeführt von Fronter Tom S. Englund, mit einem neuen Prog Metal Highlight!
Dieses Mal heißt der gute Diskus „The Atlantic“ und ist der Abschluss der Trilogie über das Leben, welche mit dem Album „Hymms fort he Broken“ 2014 begonnen wurde. Es geht also mal wieder um all die tollen oder nicht so tollen Erfahrungen die wir alle so im Leben machen.
Ein perfektes Themengebiet für die Metaller von EVERGREY die ja von je her immer etwas melancholischer und düsterer als andere rüberkommen!
Laut eigener Aussage von Mastermind Tom ist „The Atlantic“ das bisher komplexeste und progressivste Album welches die Band jemals aufgenommen hat.
Nun, dann sind wir mal gespannt und lauschen den Klängen des Openers „A Silent Arc“. Nach kurzem cinematic Intro geht es direkt mit kraftvollen, erdigen Gitarrenriffs zur Sache bevor die einzigartige Stimme von Fronter Tom erklingt. Es entwickelt sich eine extrem eingängige, kraftvolle und überlange Nummer die recht heavy aus den Boxen ertönt und direkt als erster Anspieltipp abzuhaken ist.
„Weightless“ im Anschluss beginnt dann ohne viel Umschweif direkt und man fährt erneut eine sehr heftige Marschroute die man so von den Jungs vielleicht nicht immer gewohnt war. Man hat hier auf jeden Fall nochmal Härte draufgepackt ohne aber an der Eingängigkeit und der Melodic zu sparen oder zu verlieren.
Auch diese Nummer landet ohne Umschweif auf der Hitliste.
Die bislang vorherrschende Härte und der gesteigerte Gitarrenanteil finden dann auch im weiteren Verlauf ordentlich Anwendung und es gibt eigentlich wenig zu meckern.
Angefangen mit dem abwechslungsreichen und nicht ganz so zackigen „All i have“, über das fast schon gefühlvolle „End of Silence“, dem melodischen „Currents“ bis hin zum sehr progressiven und abschließenden „The Ocean“. Hier wird abwechslungsreicher, melodischer Prog Metal geboten der Fans der Band mit Sicherheit zufrieden stellen sollte und einfach gut unterhält.

Anspieltipps:

„A Silent Arc“, „Weightless“, „All i have“, “End of Silence” und “The Ocean”.

Fazit :

Wie die letzten Alben auch, ist das neue EVERGREY Album ein wahrer Ohrenschmaus! Die Band schafft es spielerisch an die bisherigen Leistungen anzuknüpfen und dem Ganzen aber, durch die doch noch härtere Ausrichtung, einen frischen Wind zu verpassen.
So dürfte Alt wie Neufan absolut zufrieden sein und wir haben das erste echte Metal Highlight im Jahr 2019 bei dem absolute Kaufpflicht besteht!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. A Silent Arc
02. Weightless
03. All I have
04. A Secret Atlantis
05. The Tidal
06. End of Silence
07. Currents
08. Departure
09. The Beacon
10. This Ocean

Julian

GLORYFUL – Cult of Sedna

Band: Gloryful
Album: Cult of Sedna
Spielzeit: 45:09 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 18.01.2019
Homepage: www.gloryful.net

Auf die Jungs von GLORYFUL ist Verlass! Nicht nur das die Jungs in schöner Regelmäßigkeit mit Alben aufwarten können, nein man weicht auch nicht einen Zentimeter vom bisherigen musikalischen Schaffen ab! Auch auf dem vierten Album „Cult of Sedna“ was uns dieser Tage ins Haus steht regiert die rohe und erdige Heavy Metalklinge. Keine Spur von Keyboards oder neumodischer Power Metal Bombast Mucke!
Stimmgewaltig wie eh und je passt dazu nach wie vor Fronter Johnny La Bomba (was für ein Name) und so ballert man uns hier 11 neue Tracks vor den Latz die den Neujahrsstaub aus euren Boxen fegen sollten!
Mit dem Opener „Cult of Sedna“ wird das Ganze eröffnet. Da dieser aber nur ein stimmungsvolles Intro ist, können wir uns schnell den ersten richtigen Track „The Oath“, direkt im Anschluss widmen.
Und hier wird ganz im Bandstil nicht lange gefackelt, sondern kraftvoll drauf los geshreddert. Fronter Johnny ist ebenfalls wieder bestens bei Stimme und hat nichts von seiner kraftvollen, aggressiven Art verloren. Da auch der Refrain schön knackig und mitsingbar aus den Boxen kommt, haben wir hier direkt den ersten Hit zu verzeichnen.
Auch das folgende „Brothers in Arms“ bewegt sich in ähnlichen Gefilden und kann direkt glänzen und gefallen.
Bislang also Business as usual bei den Jungs von GLORYFUL!
Und das bleibt auch in der Folge so, man brettert gekonnt durch die folgenden Nummern, vergisst zu keiner Zeit die Melodic aber auch nie die notwendige Härte und hat so noch den ein oder anderen Hit im Gepäck.
Beispiele gefällig? Kein Problem. „The Hunt“ mit ordentlich Thrash Schlagseite, das groovende „True Till Death“ oder das epische „When the Union Calls on Me“ sind erstklassige Tracks, die die Band ohne große Anstrengung aus dem Ärmel zu schütteln scheint!
So vergeht die Spielzeit wie im Flug und schon sind wir im letzten Abschnitt angekommen der mit dem knackigen „Sacrifice“ und dem Midtempotrack „Sinners & Saints“ ebenfalls zwei ordentliche Songs enthält.
Nur das abschließende Outro „Into the next Chapter“ ist zwar ganz nett und für das Plattenkonzept wohl wichtig, hier hätte es aber auch nochmal ein richtiger Song sein können.

Anspieltipps:

„The Oath“, „Brothers in Arms“, „The Hunt“, „True Till Death“ sowie „When the Uninon Calls on Me”.

Fazit :

Nach dem kleinen Ausrutscher mit der letzten Platte „End of the Night“, kann man mit dem aktuellen Diskus wieder an die Stärken und der Qualität der ersten beiden Scheiben anknüpfen!
Fans der Band und des Genres sollten sich den neuen Silberling der Jungs von GLORYFUL auf jeden Fall nicht entgehen lassen, man bekommt was man erwartet.
Auf die Jungs ist halt Verlass. Wer kraftvollen aber stets melodischen Heavy Metal aus Deutschland ohne Keyboardgedudel sucht ist hier genau richtig!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Cult of Sedna
02. The Oath
03. Brothers in Arms
04. Void of Tomorrow
05. The Hunt
06. True Till Death
07. When the Union Calls on Me
08. Desert Stranger
09. My Sacrifice
10. Sinners & Saints
11. Into the next Chapter

Julian

Brainstorm News

BRAINSTORM mit brandneuem Song am Start / Europa-Tour beginnt am 17. Januar!

Die schwäbischen Power Metaller BRAINSTORM lassen es vor ihrer am 17. Januar beginnenden Europa-Tour noch mal krachen: Völlig unerwartet veröffentlicht die Band nämlich mit „Secrets And Related Lies“ einen brandneuen, bisher unveröffentlichten Track.

Sänger Andy B. Franck kommentiert:
„Unsere „Midnight Ghost“ Tour startet ja bald und wir wollten es vorher noch mal ein bisschen krachen lassen. Unsere Fans haben „Midnight Ghost“ zu einem der erfolgreichsten Scheiben in der Geschichte von Brainstorm gemacht – und so wollten wir uns für den großartigen Support bedanken. Wir freuen und mega, euch alle auf Tour zu sehen! Textlich geht es in „Secrets And Related Lies“ um virtuelle Gewalt, Vertrauensverlust und Missbrauch.“

Brainstorm “Midnight Ghost“ Tour
Supports: Mob Rules & Gloryful

17.01.19 Hamburg (DE) – Logo
18.01.19 Essen (DE) – Turock
19.01.19 Mannheim (DE) – MS Connexion
20.01.19 Paris (FR) – Petit Bain
21.01.19 Colmar (FR) – Le Grillen
22.01.19 Nijverdal (NL) – Cult Art
23.01.19 Berlin (DE) – BiNuu
24.01.19 Munich (DE) – Backstage
25.01.19 Prague (CZ) – Nova Chmelnice
26.01.19 Zlin (CZ) – Masters of Rock Café
27.01.19 Budapest (HU) – Barba Negra
29.01.19 Ljubljana (SK) – Octobar
30.01.19 Ingolstadt (DE) – Eventhalle Westpark
31.01.19 Pratteln (CH) – Z7
01.02.19 Memmingen (DE) – Kaminwerk
02.02.19 Stuttgart (DE) – clubCANN

Sebastien News

SEBASTIEN – „Behind The World“ (EP, 2019)

Only a year after their successful third album, „Act Of Creation“,
SEBASTIEN are back with a brand new EP „Behind The World“!

This four-track digital release will be out worldwide on the 1st
February 2019 via German record label, Pride & Joy Music. The
mini-album contains a catchy duet-song „Fight For Love“ with an
outstanding Greek singer Yannis Papadopoulos from the international
heavy metal beast – BEAST IN BLACK!!!

The cover artwork is traditionally made by Slovakian DisArt Design
graphic studio.

Tracklist:

1. Behind The World
2. Fight For Love (feat. Yannis Papadopoulos)
3. Sweet Desire
4. Mirror On The Wall

All music by George Rain
Lyrics for „Behind The World“ and „Fight For Love“ by George Rain
Lyrics for „Sweet Desire“ and „Mirror On The Wall“ by Gabriela Rain
All songs arranged by George Rain, Petri Kallio and Pavel Dvorak
Recorded by Petri Kallio in „DARK CHAMBER SOUNDS“ studio, Úpice (CZ)
Mixed and mastered by Andy Mons

To support the new EP SEBASTIEN is arriving back to Germany in March, to play three shows with SQUEALER again in:
22.3.2019 – Sägewerk, Neukirchen
23.3.2019 – t.b.a.
30.3.2019 – Soundcheck One, Waldbronn.

THE SCREAM – Let it scream (Re-Release)

Band: The Scream
Album: Let it scream (Re-Release)
Spielzeit: 79:54 min
Stilrichtung: Hard Rock, Sleaze Rock
Plattenfirma: Rock Candy Records
Veröffentlichung: 07.12.2018
Homepage: www.rockcandyrecords.com

Die „Unplugged“ Scheibe von Sänger John Corabi war eine der ersten Platten, die ich für die Rock Garage besprechen durfte. Gücklicherweise sind seitdem noch ein paar weitere gute Scheiben hinzugekommen, auf denen Corabi seine Stimmbänder schwingt und die ich mir intesiv anhören konnte (von der neuen Heimat des Barden, den Dead Daisies, siehe hier und hier). In meiner Besprechnung von „Unplugged“ erwähnte ich damals (das ist bereits über 6 Jahre her), dass eine Neuauflage des Debüt Albums der Corabi Band THE SCREAM in der Mache sei, inklusive Live-Bonus Tracks … man sollte die Hoffnung nie aufgeben, denn was lange währt wird endlich gut: Nun liegt er also vor, der erwähnte Re-Release dieses Klassikers, den der Stefan bereits im Zuge seiner „Klassiker der Woche“ Kolumne ausführlich vergestellt und angepriesen hatte (nachzulesen hier).

Daher möchte ich an dieser Stelle nicht nochmals auf die Vorgeschichte und den wirklich erstklassigen musikalischen Inhalt der Scheibe eingehen. Daran hat sich natürlich auch auf der aktuellen Rock Candy Neuveröffentlichung nichts geändert. Als Kaufargument lockt, wie bei diesem feinen Label üblich, zum einen das gewohnt informative Booklet, in dem Corabi ausführlich zu Worte klommt und die Platte reflektiert. Zum anderen sind die Bonus Tracks und das Remastering zu erwähnen. Während letzteres durchaus Geschmacksache ist und ziemlich laut ausgefallen ist, stellen die Live Songs einen wirklichen Mehrwert dar, der es Fans der Truppe eigentlich unmöglich machen dürfte hier nicht zuzugreifen. Neben dem okayen Non-Album Track „Yound and Dumb“, welches der Betrag der Jungs zum Hollywood Streifen „Encino Man“ (deutscher Titel: „Steinzeit Junior“) war, sind da noch 6 Live Aufnahmen aus dem Jahr 1992 zu bestaunen. Die Aufnahmen sind keine audiophile Offenbarung, haben aber den Vorteil die Band ungeschminckt und ungekünstelt zu präsentieren. Hier klingen THE SCREAM schön rauh und hungrig und Hammer wie das treibende „Catch Me If You Can“ gewinnen in der Live Darbietung nochmals ungeheuren Charme. Es ist wirklich eine Schande, dass Corabi von Mötley Crüe angeheuert wurde. Wer weiss, was aus dieser vielversprechenden Truppe noch hätte werden können?

Wer „Let it scream“ noch nicht im CD-Regal stehen hat, sollte, nein, muss hier zugreifen. Selten wurden handwerkliches Können, starkes Songwriting und eine zeitlose, kraftvolle Produktion (dank Mischpult-Legende Eddie Kramer, Kiss, Jimi hemdric und Led Zeppelin) so eindrucksvoll in Szene gesetzt wie hier.

WERTUNG: (Keine Wertung)

Trackliste:

01. Outlaw
02. I Believe In Me
03. Man In The Moon
04. Father, Mother, Son
05. Give It Up
06. Never Loved Her Anyway
07. Tell Me Why
08. Loves Got A Hold On Me
09. I Don’t Care
10. Every Inch A Woman
11. You Are All I Need
12. Catch Me If You Can
13. Young And Dumb (Bonus Track)
14. Outlaw (live 1992) (Bonus Track)
15. Give It Up (live 1992) (Bonus Track)
16. I Believe In Me (live 1992) (Bonus Track)
17. Father, Mother, Son (live 1992) (Bonus Track)
18. Catch Me If You Can (live 1992) (Bonus Track)
19. Lick And A Promise (live 1992) (Bonus Track)

Mario

EUROPE – Out of this World (Re-Release)

Band: Europe
Album: Out of this World (Re-Release)
Spielzeit: 47:55 min
Stilrichtung: Hard Rock, Melodic Metal
Plattenfirma: Rock Candy Records
Veröffentlichung: /
Homepage: www.europetheband.com

Als John Norum, ein in Kollegen- und Fankreisen hoch geschätzter Gitarrist, nach dem phänomenalen Erfolg der 3. Scheibe „The Final Countdown“ bei den schwedischen Hardrockern EUROPE seinen Platz räumte war das schon ein beachtlicher Schritt. Die Differenzen bezüglich der musikalischen Ausrichtung waren angeblich zu gross. Während Norum einen rockigeren Sound verfolgte, hatten Sänger Joey Tempest und der Rest der Mannschaft kein Problem damit sich noch mehr an seichterem Mainstream zu orientieren. Die Lücke, die Norum hinterließ war nicht gerade klein. Mit der Verpflichtung des Landsmanns Kee Marcello machten EUROPE aber genau den richtigen Griff zur richtigen Zeit. So grundlegend essentiell Norums Riffs und Licks auch für den Erfolg der Truppe bis dahin waren. Was Marchello auf seinem Einstand „Out of this World“ abfeuerte war schlichtweg grandios und gilt auch heute noch als Meilenstein des melodischen Solospiels im Rock-Genre (man höre sich nur mal das wahnwitzige Solo in „Just The Beginning“ oder die geschmacksicheren Moldiefeuerwerke in Superstitious“ an).

Die Marschrichtung war klar: den gewohnten/bekannten Hardrock der Band durch ein Optimum an massenkompatiblen Glitzer für die Weltherrschaft herausputzen. Das ist den Jungs, mit tatkräftiger Unterstützung Ron Nevison (u.a. UFO und Survivor) an den Reglern, auch verdammt gut gelungen. Ohrwürmer der Marke „Superstitious“, „Let the Good Times Rock“ oder die aufpolierte Neufassung der Power-Ballade „Open Your Heart“ (ursprünglich auf der Scheibe „Wings of Tomorrow“ vertreten) klingen auch heute noch, dank der fantastischen Produktion, räumlich, druckvoll und referenzverdächtig. Ganze 6 Singles wurden aus „Out of this world“ ausgekoppelt und doch schnitt die Platte nicht so gut ab wie der übermächtige Vorgänger. Auf dem nachfolgenden „Prisoners in Paradise“ wurde der Bombast etwas heruntergefahren, was den Abstieg der Band aber auch nicht retten konnte und in der zeitweisen Auflösung von EUROPE endete. Aber das ist eine andere Geschichte …

Jepp, „Out of the world“ ist definitiv das poppigste Album der Schweden im Gesamtkatalog der Jungs. Allerdings ist die Scheibe auch sehr gut gealtert und kann sich auch heute noch hören lassen. Die Fangemeinde mag ein wenig gespalten sein ob der glattgebügelten Ausrichtung und seit der Reunion fährt die Truppe ja einen konsequent entgegengesetzten Weg. Das ändert aber nichts daran, dass wir es hier mit einer tolle Scheibe zu tun haben, die in der vorliegenden Rock Candy Fassung (inkl. einem ordentlichen Remastering und tollen Linernotes) eine wertige Investition in die CD Sammlung darstellt.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Superstitious
02. Let The Good Times Rock
03. Open Your Heart
04. More Than Meets The Eye
05. Coast To Coast
06. Ready Or Not
07. Sign Of The Times
08. Just The Beginning
09. Never Say Die
10. Lights And Shadows
11. Tower’s Calling
12. Tomorrow

Mario