SCORGED – Scorged

Band: Scorged
Album: Scorged
Spielzeit: 44:53 min
Stilrichtung: Groove Metal
Plattenfirma: El Puerto Records
Veröffentlichung: 25.09.20
Homepage: www.facebook.com/scorged

Das beschauliche Saarland mit dessen Hauptstadt Saarbrücken ist nicht gerade für Wut und Aggression bekannt. Aber plötzlich stehen da SCORGED auf der Matte und bieten genau das. Anton Harth (b), Christian Mittermüller (d), Denis Horbach (v), Gabriel Rothley (g) und Jonas Schäfer (g) sind jung, wild und zornig. Extreme Metal ohne feste Regeln ist hier angesagt. Erst 2016 gegründet, hauen SCORGED über El Puerto Records nun ihr Debütalbum raus. Ob das was geworden ist, wird sich in den nächsten 45 Minuten herausstellen.

Oh wow, das für ein Brett gleich zu Beginn. Der Opener „Vengeance“ hat es in sich. Sofort fällt die Stimme mit ihrem gutturalen Gesang auf. „Black Crowned Enemy“ ist ein fieses Death Metal Stück, dass immer wieder mit Groove Passagen aufgefrischt wird. Erinnert mich an die Band Unleashed, fett. „Wasted“ überzeugt mit cleveren Tempowechseln, harten Bass- und Drumparts. In den „langsamen“ Abschnitten klingt es wie brutale Five Finger Death Punch, aber nur viel besser. Sirenengeheul und Schreie am Anfang bei „Hell Glows Hot“. Und die Hölle wird hier auch heraufbeschworen durch die tiefen Vocals, die wirklich sehr dominant sind. „Surveillance“ grooved richtig gut und baut sich langsam zu einem Death Metal Monster auf. Auch hier beweisen SCORGED wieder ein gutes Gespür beim Songwriting. Weiter geht’s mit „Oppressor“. Der Track fängt fast fröhlich an, entpuppt sich aber ganz schnell zu einer fiesen Blast Beat Nummer mit gelegentlichem Melodie Anteil. Ganz klar, live eine Granate. Oha, nun wird die Thrash Metal Keule auf „Malignant Psychosis“ ausgepackt. Der Drummer ist eine wahre Maschine und auch der Rest der Mannschaft spielt famos auf. „Deep Contempt“ ist der perfekte Song um mal am Sandsack seine ganze Wut rauszulassen. Extreme Energie, die hier auf einen niederprasselt, sehr gelungen. „Integrity“ ist trotz seiner hohen Geschwindigkeit seht rockig und groovig. Einige Parallelen zu Debauchery sind hier zu erkennen. Zum Ende hauen die Saarländer auf „Materialism“ nochmal alles raus. Harte fiese Vocals, tiefer Bass, treibende Gitarren und wuchtige Drums lassen das Herz höher schlagen. Ich wiederhole mich gerne: der letzte Song muss knallen und zwar genauso wie hier.

Fazit: Extreme Metal von einer extrem talentierten Band. Hier wird die junge Fraktion genauso ihre Freude haben, wie die Old School Death Metal Fans. Besonders der Gesang hat es mir angetan. Aber auch die Instrumental Abteilung ist bärenstark. Und dafür gibt es verdiente 9 Punkte.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Vengeance
02. Black Crowned Enemy
03. Wasted
04. Hell Glows Hot
05. Surveillance
06. Oppressor
07. Maligant Psychosis
08. Deep Contempt
09. Integrity
10. Materialism

Sturmi

SACRED OUTCRY – Damned for All Time

No Remorse records 2020

Band: Sacred Outcry
Album: Damned for All Time
Spielzeit: 55:08 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: No Remorse Records
Veröffentlichung: 25.09.2020
Homepage: www.facebook.com/SacredOutcry

Manchmal dauert es einfach etwas länger…viel viel länger! Denn das Debütalbum „Damned for all Time“ der griechischen Power Metallern von SACRED OUTCRY nahm bereits vor 20 Jahren Gestalt an bevor die Band auf Eis gelegt wurde und das erste Demo des Albums im Schrank landete nur um es lange genug reifen zu lassen und dann irgendwann auf die Metalwelt los zu lassen.
Und dies ist genau jetzt der Fall!
Nach dem die Band in den letzten Jahren häufig auf das Album angesprochen wurde, war es nun an der Zeit das gute Stück wieder hervor zu holen und fertig zu produzieren.
Bis auf eine Person sind die Bandmitglieder übrigens ziemlich unbeschriebene Blätter, aber dieser eine Name hat es dann doch ziemlich in sich!
Hier steht niemand geringeres als Stimmakrobat Yannis Papadopoulos (Ex WARDRUM, BEAST IN BLACK) hinter dem Mikro!
So, dann horchen wir doch mal was das über 20 Jahre im Schrank geschlummert hat und starten direkt mit dem Albumopener „Timeless“ der nur ein stimmungsvolles Intro ist.
Der erste richtige Track „Legion of the Fallen“ dürfte schon als Vorabsingle bekannt sein, ihn findet ihr auch weiter unten. Ein flotter Midtemposong der mit einem epischen Touch und dem entsprechenden mitsingkompatibeen Refrain daher kommt. Yannis singt natürlich ebenfalls wieder bombastisch, der Junge ist definitiv eine Bereicherung zum schon erstklassigen Track!
Der Bandtiteltrack „Sacred Outcry“ im Anschluss hat nicht so viel Epic zu bieten, dafür etwas mehr Geschwindigkeit und Heavyness. Ebenfalls eine tolle Nummer die uns hier geboten wird.
Wieder etwas mehr Epic gibt es dann beim anschließenden „Where Ancient Gods are still Hailed“ zu bestaunen. Die Nummer geht direkt in die Gehörgänge und bleibt dort relativ lange haften, trotz ihrer fast 6 Minuten.
Die Qualität wird dann im Mittelteil schön hochgehalten, denn auch die Ballade „Scared to Cry“, wo natürlich wieder Sänger Yannis 1 A glänzen kann und der Doublebass Kracher „Lonely Man“, der recht ruhig beginnt, können ebenfalls direkt überzeugen.
Und, wer mag es sich schon denken, auch die letzten drei Nummern sind weit weit entfernt von Ausfällen sondern bieten Epic Power Metal erster Qualität!
Besonders hervorzuheben ist natürlich der fast 15 minütige! Titeltrack „Damned for all Time“ der mit allerlei Tempowechsel aufwarten kann und ein epischer Sahnetrack für die Zielgruppe darstellt.

Anspieltipps:

„Legion of the Fallen“, „Where Ancient Gods are still Hailed“, „Lonely Man“, „Damned for all Time“ und „Farewell“

Fazit :
Na da hat sich das lange Warten und unter Verschluss halten des Debütalbums von SACRED OUTCRY ja mehr als gelohnt!
Epic Powermetalfans kommen hier aber so was von auf ihre Kosten, erstklassiger Stoff.
Natürlich leistet dazu auch Yannis Papadopoulos einen großen Teil dazu bei und man dürfte gespannt sein ob er auch bei, hoffentlich, folgenden Alben der Band noch dabei ist!
Aber aktuell ist erst mal das bockstarke Debütalbum abzufeiern und sich schnellstens zu besorgen!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Timeless
02. Legion of the Fallen
03. Sacred Outcry
04. Where Ancient Gods are still Hailed
05. Scared to Cry
06. Lonely Man
07. Crystal Tears
08. Damned for all Time
09. Farewell

Video zu “Legion of the Fallen”:

Julian

MEMORIES OF OLD – The Zeramin Game

Band: Memories of Old
Album: The Zeramin Game
Spielzeit: 69:01 min
Stilrichtung: Symphonic Power Metal
Plattenfirma: Limb Music
Veröffentlichung: 18.09.2020
Homepage: www.facebook.com/MemoriesOfOld

Epic Symphonic Power Metal ist nicht gerade ein Stil der in UK übermäßig viele
Freunde – geschweige denn britische Bands – hat, die sich diesem doch eher
skandinavischen oder italienischen Genre hingeben. Dennoch hatte ein gewisser Billy Jeffs seine Leidenschaft für dieses Genre entdeckt und begann 2017 an einem Album dieser Stilrichtung zu arbeiten. Drei Jahre später kann er mit seiner neuen Band MEMORIES OF OLD ein Album präsentieren, das das gesamte Spektrum dieses Genres beeindruckend vereint. „The Zeramin Game“ ist nicht nur ein schlichtes Debüt, nein, es ist ein Statement für dieses Genre. Was als Ein-Mann-Projekt begann, hat sogar das Interesse von Sabaton, / Majestica Gitarrist Tommy Johansson geweckt, der sich flugs zum Mitglied von MEMORIES OF OLD erklärte. „The Zeramin Game“ liefert ein Feuerwerk an Songs, welche Fans von Epic Symphonic Power Metal begeisternd aufnehmen werden. Knackig produziert, auf der Höhe der Zeit und schlicht Monumental.
Soweit die markigen Worte der Promobeschreibung, die man aber durchaus so stehen lassen kann. Denn mit dem Debütalbum der Jungs dürfte Fans des genannten Genre ein lang erwarteter Leckerbissen ins Haus stehen!
Stilecht beginnen wir sogar mit zwei Intros in Form von „In Exordium“ und „Overture“ bevor es dann bei „Land of Xia“ das erste Mal so richtig zur Sachen geht.
Viele Keyboards, viel Bombast, einiges an Melodic und ein glänzend aufgelegter Tommy Johansson das sind die schnelle Keyfacts dieser Nummer. Als quasi Eröffnung macht der Song direkt Laune und weiß zu gefallen.
Gleich also der erste Hit für die Bombast Jünger.
Das anschließende „Zera`s Shadow“ braucht dann etwas um in die Gänge zu kommen und so ganz mag der Funken dann auch im gesamten Song nicht recht überzuspringen, zu gewöhnlich und nach Standardmetal klingt das Ganze.
Im anschließenden „Some Day Soon“ sind die Jungs aber wieder schön abwechslungsreich unterwegs und zeigen wieder wer an die Speerspitze des Epic Symphonic Power Metals in UK möchte!
„Destiny“ im Anschluss ist dann quasi die Powerballade des Albums, weiß auch seine Akzente zu setzen, kann aber nicht komplett überzeugen da irgendwie zu wenig passiert.
Ganz anders tönt danach dann „Across the Seas“. Gewürzt mit etwas Piratenfeeling haben wir hier einen überlangen Power Metaltrack der die Epic mal nicht so sehr im Fokus hat, was der Band und der Nummer definitiv gut tut und auch mal eine andere Seite präsentiert.
Der anschließende Siebenminüter „Arrival“ kommt dann leider wieder nicht sehr auf den Punkt und plätschert etwas an einem vorbei.
Aber mit dem einleitenden Füllstück „A Hooded Traveller“ haben wir ja noch den letzten Abschnitt der Scheibe der mit „Fowlen`s Revenge“ und denn vierzehn! minütigen Titelstück „The Zeramin Game“ nochmal zwei echte Hits enthält die ein wenig die vorangegangenen etwas schwächeren Songs vergessen lassen!

Anspieltipps:

„The Land of Xia“, „Some Day Soon”, “Across the Seas” und “The Zeramin Game”

Fazit :

Ich habe lange überlegt welche Note ich dem Debütalbum von MEMORIES OF OLD geben soll! Es ist definitiv eine absolute Sahneperle für alle Epic Symphonic Power Metal Fans, vor allem die die massig Keyboards lieben. Aber es ist auch definitiv nicht etwas zum nebenbei hören!
Man muss sich komplett auf die Scheibe und auf die Geschichte einlassen, dann erschließen sich auch die etwas schwächeren Songs vollständig.
Insgesamt auf jeden Fall eine sehr starke Leistung einer Band die genau das macht was sie bestens beherrscht!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. In Exordium
02. Overture
03. The Land of Xia
04. Zera`s Shadow
05. Some Day Soon
06. Destiny
07. Across the Seas
08. Arrival
09. A Hooded Traveller
10. Fowlen`s Revenge
11. The Zeramin Game
12. Finale
13. The Architect`s Eyes (Bonus Track)

Video zu “Some Day Soon”:

Julian

TRISHULA – Time Waits For No Man

Band: Trishula
Album: Time Waits For No Man
Spielzeit: 50:37 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 25.09.2020
Homepage: www.neilfraserguitarist.com/

 

TRISHULA bringen ihr zweites Langeisen unters Volk, nach dem viel beachtetem Debüt aus dem letzten Jahr folgt nun der nächste Streich. Die Band ist das gemeinsame Projekt von Gitarrist Neil Fraser (RAGE OF ANGELS, TEN), Tony Mills und Sänger Jason Morgan (Orangefall, MAGNUM). Mit dabei waren noch Rick Benton an Keyboards, Dan Clark am Bass, Neil Ogden an den Drums und Georgia Morgan Backingvocals.

Geboten wird Melodic Rock von der Insel, irgendwo angesiedelt zwischen ANGELS OR KINGS, BURN, FM, ein kleiner Schuss MAGNUM hier und ein kleiner Tupfer TEN dort. Die Stimme Morgans erinnert mich entfernt an eine Mischung aus Jeff Odgen von BURN und Baz Jackson von ANGELS OR KINGS, die sich nicht übel anhört. An den Instrumenten wird nichts verkehrt gemacht, alles im grünen Bereich und gut hörbar. Alle Songs sind mit feinen Melodien, der richtigen Härte und guten Vocals ausgestattet wie auch schon auf dem Debüt. Bei mir brauchte der Erstling genau so wie das hier vorliegende Album zwei bis drei Anläufe um zu zünden, wenns mal Klick gemacht hat machen die Songs sehr viel Spaß und gute Laune.

Zu den Gewinnern auf der CD gehören “Fallen Hero” ein langsamer Schmachtfetzen, keine Ballade aber auch kein flotter Rocker aber dennoch stark, “I Want It All” ein flotter Rocker mit geilem Refrain. Für “Make Up Your Ming (Take Your Time)” gilt das gleiche wie für Song zwei, im Refrain hört man ein klein wenig QUEEN raus. “I Just Might” und “Hear No Evil” zwei lässige Rocker. Bei “Knocked Down” meint man am Anfang es kommt “We’re Not Gonna Take It” von TS, sobald die Strophen einsetzen ist die Ähnlichkeit zu TS nicht mehr vorhanden.

Die Ballade hört auf den Titel “Every Time We Touch” ist gut gelungen und kann überzeugen.

Fazit:

Wem das Debüt gefiel, wird mit dem Album bestens bedient, wer auf die Vergleiche kann sollte mal ein Ohr riskieren und sich einen Probelauf gönnen, es könnte sich lohnen. Für ein gelungenes zweites Album ohne große Durchhänger aber auch ohne richtigen Hit vergebe ich eine 7. Wäre eine Übernummer enthalten hätte es eine 8,5 gegeben.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. How It’s Supposed To Be
02. Fallen Hero
03. I Want It All
04. Make Up Your Mind (Take Your Time)
05. I Just Might
06. Hear No Evil
07. The Border
08. The Mighty
09. Knocked Down
10. Every Time We Touch

Helmut

DIAMOND IN THE ROUGH – Diamond In The Rough

Band: Diamond In The Rough
Album: Diamond In The Rough
Spielzeit: 52:51 min
Stilrichtung: AOR
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 25.09.2020
Homepage:

 

Man schrieb das Jahr 1988 und DITR erblickte das Licht der Welt und 1996 wurde das Album von Long Island Records wiederveröffentlicht, welches mitlerweile rar geworden ist, wird nun wieder über AOR Heaven der breiten Masse zugänglich gemacht. Zur Band gehörten David Buckthorp und Troy Reid am Mikro, Scotty Hall, Kim Kayzer, Ray Roper, R. Marsland und Rick Emmett an den Gitarren. Tom Christainsen am Keyboard, G. Eyre, Daryl Burgess und Phil Robertson am Schlagzeug.

Zu hören gibt es AOR, in der Schnittmenge zwischen TOTO, BILLY BRANIGAN, 8084, THE ARROWS, BEAU COUP, BOULEVARD, BRICKLIN, WALK ON FIRE, THE INNOCENT aus den 80ern, GLEN BURTNICK und WHITE VISION, der alten Schule, mit Ausflügen in den Pop. An der Ausführung gibt es nichts zu bemängeln, außer am Sound der ist nicht das Gelbe vom Ei, ich habe keine Ahnung wie sich das Original oder die Veröffentlichung von Long Island anhört, aber diese Version von AOR Heaven ist nicht berauschend. Ich kann auch nicht bestimmen obs vom MP3 Material kommt oder ob das Endprodukt auch so kraftlos klingt. Wer auf die oben aufgeführten Vergleiche kann und mit einer nicht so guten Produktion leben kann macht hier sicher nichts verkehrt und hat viel Freude an dem Rundling.

Fazit:

Ein Stück Musikklassiker wurde wieder ausgegraben voll mit zwölf Songs reinem AOR, für diesen Klassiker vergebe ich eine 8, Minus 1 macht 7 wegen dem doch sehr kraftlosen Sound der mehr aus den Boxen schlürft (meine Quadral Boxen sind total unterfordert) als mit Druck Dampf zu machen.

Anspiltipps:

“Walk On The Wire”, “Where Is Love”, “Ain’t Good Lovin’” und “Run From The Dark”

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Walk On The Wire
02. Where Is Love
03. Ain’t Good Lovin‘
04. I Wish There Was A Way
05. When It’s All Said And Done
06. Stand And Deliver
07. Sultry Lady
08. Run From The Dark
09. Thierf In The Night
10. Young Of Heart
11. Tell Me
12. I Believe In This Love

Helmut

ELAYNE – Elayne (RG Zeitmaschine)

Band: Elayne
Album: Elayne
Spielzeit: 50:33 min
Stilrichtung: AOR / Melodic Rock
Plattenfirma: Eigenproduktion
Veröffentlichung: 1996
Homepage: www.elayne.band/

 

Ausnahmsweise nur eine Woche Luft in der RG Zeitmaschine, ELAYNE ist ein absoluter Geheimtipp, der es Wert ist einmal genauer schriftlich unter die Lupe genommen zu werden. Bei ELAYNE handelt es sich um eine Hamburger Band die 1978 gegründet wurde und seit dem mehr oder weniger im Untergrund sprich als Geheimtipp mit viel Live Aktivität in Deutschland unterwegs ist, und meines Wissens vier CDs veröffentlicht hat.
Zwei Alben davon eine sehr starke Live Scheibe, teils mit deutschen Texten und eine EP auch mit zwei Songs in deutsch, und das hier besprochene rein englisch sprachige Album befinden sich in meinem Besitz, ein Album ist laut aussagen der Band vergriffen. Schade wäre gespannt darauf wie sich das Material anhört, aber hilft leider nicht, hier nochmal meinen Dank an Manuela Preuß und Ronald Martens die es mir ermöglicht haben die Musik von ELAYNE genießen zu können, den bei allen drei Veröffentlichungen die in Eigenregie produziert wurden handelt es sich um starke Rockmusik die sich nicht vor der internationalen Konkurrenz verstecken muss, vielmehr spielt die Band sogar in der Oberliga mit.

Zur Band gehörten damals Hajo Stengert Leadvocals, Dagmar Petroll Backingvocals, Ronald Martens an Leadgitarre und Backvocals, Joachim Seidel an Bass und Backvocals, Lothar Münow an Keyboards und Gitarre, Günther Gronmeyer an den Drums. In der aktuellen Besetzung hat statt Hajo Stengert nun Sönke Reymann die Leadvocals und Gitarre, statt Dagmar Petroll nun Manuela Preuß die Vocals, statt Lothar Münow nun Günter Fitschen an Keyboards und Gitarre, statt Joachim Seidel nun Christian Fortner den Bass übernommen.

Aufmerksam wurde ich auf ELAYNE durch zwei Songs die auf zwei von den zehn “Melodic Rock Is Back” Samplern von der Internetradiostation Munich’s Hardest Hits veröffentlicht wurden. Irgendwann entschloss ich mich die Band an zu schreiben und musste feststellen das ein sehr netter Kontakt zu Stande kam und ich in den Besitz dieser drei CD kam.

So nun zum wichtigsten der Musik die Stimme von Hajo Stengert hat etwas besonderes was ich bis jetzt noch bei keinem Sänger gehört habe, er besitzt irgendwie ein Zittern in der Stimme was, wie die Faust aufs Auge, zu der Rockmucke von ELAYNE passt und der Band damit einen gewissen Touch und vor allem Eigenständigkeit verleiht. Der Rest der Band beweist das sie bestens eingespielt ist und perfekt harmoniert.

Den Einstieg macht “Elayne On Stage” dieser Song ist ein Beispiel für einen geilen Rocksong das Ding geht mitten auf die Zwölf, mit dem Zittern in der Stimme an gewissen Stellen mit Melodie, Power und einer noch geileren Leadgitarre, einer der beiden Songs auf den “Melodic Rock Is Back” Samplern, der zweite Song von den Samplern befindet sich auf der EP. “Heaven And Hell” eine Ballade genial gemacht und diese einzigartige Stimme dazu, Traumhaft. “Doris Day (Oh What A Feeling)” der Text Grins, aber geiler flotter Song, bei “My Village” einer Ballade, liefern sich Herr Stengert und Frau Petroll ein kleines Duell am Mikro kommt geil rüber, und zum Schluss geht die Elektroaxt nochmal so richtig ab, erinnert ein wenig vom Aufbau her an CHINA RAIN mit “The Last Romantic Warrior”. “Give Me Light Now” gibt wieder mächtig Gas ein geiler Rocker, “Tears In Rain” wieder eine starke Ballade. “Downtown” Rockt wieder gewaltig los. “Young Love” ist leicht Rock N Roll lastig kommt aber gut aus den Boxen, “Livin‘, Lovin‘, Laughin’” geht gut ab, irgendwie komisch schräg aber Saugut gemacht. “Lonely Tonight” ist wieder ein Geiler Song hier hört sich Hajo an manchen Stellen an wie Michael Boyle von GLASGOW, was für ein geiler Song zum Abschluss, Melodie ohne Ende und die Stimme von Hajo mit dem Zittern.

Fazit:

So Leute für mich gehört dieses Album mit zum Besten was aus unseren Landen stammt, wenn ihr die Möglichkeit habt eine CD zu bekommen Blind zugreifen, den die bietet sich nicht oft. Ich habe nur eine Anlaufstelle, außer bei der Band, auf der Datenautobahn gefunden und die rufen Preise jenseits der 100er Teuroni Marke auf, ich kann diese Band nur empfehlen, Schluss mit lustig ich vergebe eine Bewertung von 9 Punkten, eine 10 wäre es geworden wenn den Balladen zwei weniger aber dafür flotte Rocker enthalten wären. Aber dennoch ist dieses ein starkes Album ohne schwächen und Ausfälle sucht man hier vergeblich.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Elayne On Stage
02. Heaven And Hell
03. Doris Day (Oh What A Feeling)
04. My Village
05. Give Me Light Now
06. Tears In Rain
07. Downtown
08. Young Love
09. Livin‘, Lovin‘, Laughin
10. Lonely Tonight

Helmut

WINTER’S VERGE – The Ballad Of James Tig

Band: Winter’s Verge
Album: The Ballad Of James Tig
Spielzeit: 48:49 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Pride & Joy Music
Veröffentlichung: 11.09.2020
Homepage: www.facebook.com/WintersVerge

Wir wissen alle, dass wir momentan dankbar sein können über alles, was momentan an Musik von kleineren Bands noch veröffentlicht wird, weil unser aller Lieblingsvirus momentan Gefallen daran gefunden hat, diverse Künstlerexistenzen zu gefährden. Schieben wir es einfach mal darauf, dass die, die noch weiter Kunst schaffen können, das mit geringeren Budgets machen müssen, dass die Orchestral-Sounds auf WINTER’S VERGEs neuem Longplayer “The Ballad Of James Tig” gelinde gesagt günstig klingen. Um den einzigen ernstzunehmenden Kritikpunkt direkt komplett abzuarbeiten: Das vierte Album der Truppe aus Zypern ist als tendenziell piratiger Power Metal sehr orchesterlastig und diesem Orchester hört man doch etwas zu viel an, dass es aus der Dose kommt. Das ist an einigen Stellen echt schade, stört aber kaum, wenn die Stellen nicht rein orchestral sind (was leider gar nicht mal so wenige sind).
Gut, genug des Meckerns: 50 Minuten, neun Songs, ansonsten sehr fette Produktion mit starker Stereo-Ausreizung und gut Druck. George Charalambous macht einen hervorragenden Job als Sänger, der Rest der Band sitzt on point.
Pirate Power Metal – Wie viel Innovation ist da noch möglich? Nun, jetzt nicht allzu viel, aber WINTER’S Verge schaffen es, das Genre allemal interessant und intelligent zu verarbeiten. Wo sie ruhig und gefühlvoll agieren (beispielsweise in der Ballade “Timeless” mit weiblichem Gastgesang oder im Titeltrack), nehmen sie sich Raum zur Ausbreitung der Stimmung, ergänzen sie durch ebenso kluge Orchestral-Arrangements, und wenn Power benötigt wird, dann bricht sie über den Zuhörer mit absoluter Wucht einher. Das kann im Midtempo geschehen (“The Sea”, diese Gitarrenarbeit auch) oder mit einigermaßenem Doublebass-Gewitter (“A Thousand Souls”), bleibt dabei jederzeit hochmelodisch mit einem erkennbaren Faible für 6er-Takt – und Bombast. Tatsächlich gibt es einige Stellen, an denen “The Ballad Of James Tig” an der Schmerzgrenze zu zu viel Bombast kratzt, allerdings subjektiv keine, bei der die Grenze tatsächlich übertreten wird. Kompositorisch hat man natürlich diverse kleine piratige Wendungen drin, gibt sich damit allerdings nicht zufrieden und liefert noch so einiges an geilen unpiratig-fetten Power-Metal-Melodien, die zumeist hervorragend in den Gesamtkontext des Konzeptalbums integriert sind. Überhaupt sind die Songs in sich so vielseitig (die Ballade, der Titeltrack und das kurze “Killagorak”-Intermezzo mal ausgenommen), dass einen praktisch alle 24 Takte etwas anderes erwartet, was allerdings in seiner Abfolge stets so stimmig ausfällt und in nachvollziehbaren Strukturen passiert, dass “The Ballad Of James Tig” als Album zur kleinen abenteuerlichen Seereise ins Ungewisse wird.

Fazit:
Womit ich allen Power- und insbesondere Pirate-Metal-Fans WINTER’S VERGES‘ neues Album soweit wärmstens ans Herz legen kann. Nein, das ist nicht ALESTORM, nicht die Saufen-und-Entern-Art von Pirate Metal, sondern die ernsthaftere und liebevoll komponierte, nicht Pirate auf Teufel komm raus. Musikalisch komplex aber kein bisschen überfordernd. Nur bezüglich der Orchester-Sounds braucht es wirklich Toleranz. Wer sich zutraut, die mitzubringen und die Soundqualität zu ignorieren, wo nötig, der kann auf die Gesamtwertung gerne noch einen Punkt draufrechnen.

Anspieltipps:
“I Accept”, “The Sea” und “A Thousand Souls”

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. It Begins
02. A Thousand Souls
03. Dead Reckoning
04. Timeless
05. Killagorak
06. I Accept
07. Blood On The Foam
08. The Sea
09. Ballad Of James Tig

Jannis

NUCLEAR WARFARE – Lobotomy

Band: Nuclear Warfare
Album: Lobotomy
Spielzeit: 39:50 min
Stilrichtung: Thrash Metal
Plattenfirma: MDD Records
Veröffentlichung: 28.08.20
Homepage: www.nuclearwarfare.de

Ihr wollt süße Einhörner, Regenbögen und rosa Wolken? Dann seit ihr hier komplett falsch. NUCLEAR WARFARE bieten einfach räudigen 80er Jahre Thrash Metal, der eure Nackenmuskulatur beanspruchen wird. Seit nunmehr 18 Jahren rumpeln NUCLEAR WARFARE schon durch die Thrash Metal Szene und veröffentlichen mit „Lobotomy“ ihr sechstes Album. Fritz (v,b), Listl (g) und Alex (d) haben den neuesten Output Gitarren-orientierter gehalten als es noch beim Vorgänger der Fall gewesen ist. Die Band, deren Gitarrist ganz aus meiner Nähe (Ingolstadt) kommt, nämlich München, hat ihre Platte mal sauber in den Oversonic Studios in Braslilien aufgenommen. Auch das Coverartwork wurde von einem Brasilianer namens Edu Nascimentto entworfen.

Let’s go. „Lobotomy“ kann sofort punkten. Hier wird in bester Sodom Manier drauflosgeholzt. Klingt wie in alten Zeiten. „Bombshell Disease“ kennt nur ein Gas: Vollgas. Herrlich wie hier geknüppelt wird. Klasse Riffs die Laune machen. „Gladiator“ ist wirklich interessant geworden. Ich finde hier schöpft die Band ihr volles Potential aus. Eingängig, trotzdem hart, schnelle und langsame Passagen, einfach stark gemacht. Auf „Fuck Face“ ändert der Sänger seine Stimmlage ein wenig. Bis zur Hälfte des Songs gibt es klassischen Speed, dann folgt ein Midtempo-Teil der mit einem tollen Solo unterlegt ist. Danach wird wieder richtig Tempo gemacht. „Betrayers From Hell“ wechselt zwischen Thrash- und Speed Metal hin und her. Gut gemachte Breaks werten den Songs immens auf. „The Blood Lord Will Return“ nimmt erstmal das Tempo raus. Behutsam wird das Stück zu einem echten Banger aufgebaut und der Refrain hat wirklich Wiedererkennungswert. „They Live“ ist technisch anspruchsvoller ausgefallen. Der Aufbau des Tracks ist wesentlich progressiver als die Anderen. Gefällt mir gut, besonders das lange Solo des Gitarristen. Jetzt kommt ein Fun Titel namens „Death By Zucchini“.Die punkig angehauchte Nummer handelt von der „Gefahr“ Gemüse zu essen. Hoppla, schon sind wir fast am Ende angekommen. Nur noch „Ages Of Blood“ fehlt noch. Hier geben die Jungs nochmal alles und ballern sich die Seele aus dem Leib.

Anspieltipps: „Gladiator“, „Fuck Face“, „The Blood Lord Will Return“ und „They Live“

Fazit: Hier wird das Rad nicht neu erfunden. Das wollen NUCLEAR WARFARE wahrscheinlich auch so. Wer auf ehrlich gespielten Thrash Metal der Marke Sodom und Kreator steht, sollte hier mal ein Ohr und einen Halswirbel riskieren. Klare Empfehlung die mir 8 Punkte wert ist. Ich bin jetzt mal mutig und hau‘ mir eine Zucchini rein.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Lobotomy
02. Bombshell Disease
03. Gladiator
04. Fuck Face
05. Betrayers From Hell
06. The Blood Lord Will Return
07. They Live
08. Death By Zucchini
09. Ages Of Blood

Sturmi

THE WAYMAKER – The Waymaker

Band: The Waymaker
Album: The Waymaker
Spielzeit: 40:46 min
Stilrichtung: Melodic Metal
Plattenfirma: Melodic Passion
Veröffentlichung: 25.09.2020
Homepage: www.thewaymakerband.com

Skandinavischer Melodic Metal geht irgendwie immer! Gut das es mit THE WAYMAKER und ihrem selbst betitelten Debütalbum neues Futter für die Fangemeinde der angesprochenen Musikrichtung gibt.
Und wer bei dem Bandnamen irgendwie an die Band NARNIA denkt, liegt hier gar nicht so falsch! Denn mit Christian Liljegren hat hier der Mastermind von NARNIA seine Finger mit im Spiel. Zusammen mit Jani Stefanovic (SOLUTION .45) und seiner Frau Katja Stefanovic bilden diese drei das Grundgerüst der Band.
Christian und Katja teilen sich den Gesang, was Fans von männlich/weiblichen Wechselgesang vermutlich jetzt schon die Freudentränen in die Augen treiben wird!
Aber auch sonst sollten Fans von so Bands wie RISING FORCE, STRATOVARIUS, MASTERPLAN oder KAMELOT mit christlichen Texten nun genauer lesen.
Als Opener wird uns der vorab veröffentlichte Titel und Bandtrack „The Waymaker“ präsentiert. Es geht sehr stimmungsvoll mit einer Art Cinematic Einleitung los bevor härtetechnisch so richtig die Post abgeht! Wow was für kraftvolle Riffs und Drums mir hier erstmal entgegen ballern, ich muss zweimal gucken ob ich die richtigen MP3 Files geöffnet habe!
Hätte ich so nicht erwartet und auch was in der Folge kommt hätte ich so nicht erwartet, ein Melodic Metal Sahnetrack der mit tollen zweistimmigen Wechselgesang aufwarten kann und noch dazu super eingängig ist.
Na dieser Auftakt ist ja mal mehr als gelungen und die erste Duftmarke definitiv gesetzt!
Auch das folgende „Kingdom of Heaven“ kann direkt gefallen und begeistern, nimmt es doch den Drive vom Vorgängersong absolut mit und führt in fort.
Nachdem es mit „Soldiers under Command“ eher in die Standardtrackrichtung geht weiß das folgende „Marching On“ wieder mehr zu gefallen, auch wenn es nicht ganz an die ersten beiden Sahnetracks ran kommt.
Danach folgt dann mit „Prophet`s Sign“ ein Instrumental was zwar in Ordnung geht, ich aber nicht unbedingt gebraucht hätte. Aber ich habe ja eh schon immer so meine Probleme mit eingestreuten Instrumentalen ; )
Aber auf diese kleineren Durchhänger im Mittelteil kommen dann nun auch wieder in Form von „The Name Above all Names“, der tollen Powerballade „The Rain of Your Love“ und dem abschließenden „See the New Generation“ richtige Ohrbomben.

Anspieltipps:

„The Waymaker“, „Kingdom of Heaven“, „The Name Above all Names“, „The Rain of Your Love“ und „See the New Generation“

Fazit :

Wer auf christliche Texte, mitsingkompatiblen Melodic Metal und weiblich/männlichen Wechselgesang steht ist hier beim selbstbetitelten Debüt von THE WAYMAKER absolut richtig!
Klar erfindet man hier das Rad nicht unbedingt neu, aber die Scheibe ist einfach richtig gut und weiß insgesamt zu gefallen auch wenn es den ein oder anderen Durchhänger gibt.
Überzeugt euch am Besten unten selbst, da findet hier den geilen Openersong.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Waymaker
02. Kingdom of Heaven
03. Soldiers under Command
04. Marching On
05. Prophet`s Sign
06. The Name Above all Names
07. The Rain of Your Love
08. I am Substained
09. See the New Generation

Video zu “The Waymaker”:

Julian

Tungsten News

TUNGSTEN starten Pre-Order für kommendes Album »Tundra« und veröffentlichen neue Single/Video ‚King Of Shadows‘!

Die schwedische Metal-Band TUNGSTEN ist mit ihrem zweiten Album »Tundra« zurück. Nach dem Erfolg des Debütalbums »We Will Rise« (weltweit veröffentlicht am 20. September 2019) ist TUNGSTEN zurück und bereit, am 20. November 2020 ihr zweites Album mit dem Titel »Tundra« der Welt zu präsentieren.

Schaut euch hier die erste Single „King of Shadows“ an:

Die Musik auf »Tundra« folgt der musikalischen Richtung, die TUNGSTEN auf »We Will Rise« einschlug, aber mit mehr von allem. Für den Höhrer unverkennbar, TUNGSTEN – aber der Klang dunkler und epischer als zuvor. Der Mix von eingängigem Metal.

Karl: „The diversity is still definitely there just like on the first album. But this time around to quote my dad’s boss from the 80s ‚MORE IS MORE‘!“
Die Texte auf TUNDRA handeln viel von Zeit. Sie sind immer noch bodenständig und beschäftigen sich mit natürlichen Dingen, die der gewöhnliche Mensch auch erzählen könnte. Es gibt auch Fiktionen und mysteriöse Geschichten über Volfram, den Mann auf dem Album, der Hüter von Zeit und Gleichgewicht, den Reisenden zwischen Zeit und Raum und verschiedenen Dimensionen. In der »Tundra« ist er in der Vergangenheit mit Burgen, Feen und Rittern von einer Welt in eine Zukünftige gereist, eine Stadt nach ihrem Fall, die mitten in einer eisigen Tundra endet, in der fast niemand das eisige, kalte Klima überleben kann.
Mike: „We are so eager to release TUNDRA, a true melodic, heavy piece of metal! We are truly excited! Considering we couldn’t tour with WE WILL RISE we are now more than ready to hit the road in 2021.“
Und Nick fügt hinzu: „We’re already confirmed for SABATON OPEN AIR in August 2021.“

Heute startet die Band den Vorverkauf zum neuen Album und veröffentlicht die neue Single ‚King Of Shadows‘!