SAXON – Saxon/Wheels of Steel/Strong Arm of the Law (Re-Releases)

Band: Saxon
Alben: Saxon / Wheels Of Steel / Strong Arm Of The Law
Format: Vinyl
Plattenfirma: BMG
Veröffentlichung: 30.03.2018
Homepage: www.saxon747.com

Die New Wave Of British Heavy Metal wäre ohne die britischen Langstreckenläufer Saxon eindeutig um eine Attraktion ärmer gewesen! Umso erfreulicher, dass BMG sich entschlossen haben, den Backkatalog der Kultformation um Frontmann Biff Byford erneut zu veröffentlichen. Obgleich das Debütalbum SAXON (1979) noch etwas grobschlächtig daher kam und auch soundtechnisch zu wünschen übrig ließ, gaben Songs wie „Backs To The Wall“ oder „Frozen Rainbow“ bereits die künftige Marschroute der Band vor. Das enorme Potential und die Durchschlagskraft der jungen und hungrigen Kapelle offenbarte sich bereits im darauffolgenden Jahr auf WHEELS OF STEEL (1980) sowie STRONG ARM OF THE LAW (1980). Beide Alben sind unumstrittene Genre-Klassiker, die in keiner seriösen Metal-Sammlung fehlen dürfen.

Im Gegensatz zu den CD-Versionen enthalten die Vinyl-Ausgaben keine Bonus-Tracks und wurden überdies nicht remastert, was der Qualität allerdings keinen Abbruch tut. Im Gegenteil. Die Neuveröffentlichungen zeichnen sich durch ihren rauen, schnörkellosen und orgiginalgetreuen Sound aus, der die knallharten Songs der frühen Saxon optimal in Szene setzt. Die jeweils unterschiedlich colorierten 150-Gramm-Pressungen in ansprechender Splatter/Swirl-Optik stecken in kompetent reproduzierten Covern (Strong Arm Of The Law gar im schönen Gatefold!). Die wertig gestalteten Innersleeves enthalten seltene Fotos und erfreulicherweise sämtliche Texte. Saxon-Fans und Vinyl-Enthusiasten, die ihre Erstpressungen mittlerweile durchsichtig gehört haben dürften, können hier also bedenkenlos zugreifen. Man darf also gespannt der zweiten Charge entgegensehen, die Ende Mai erscheint!

WERTUNG: ohne Wertung

Tracklisten (Vinyl):

Saxon (1979)

1. Rainbow Theme
2. Frozen Rainbow
3. Big Teaser
4. Judgement Day
5. Stallions Of The Highway
6. Backs To The Wall
7. Still Fit To Boogie
8. Militia Guard

 

 

 

 

Wheels Of Steel (1980)

1. Motorcycle Man
2. Stand Up And Be Counted
3. 747 (Strangers In The Night)
4. Wheels Of Steel
5. Freeway Mad
6. See The Light Coming
7. Street Fighting Gang
8. Suzie Hold On
9. Machine Gun

 

 

 

Strong Arm Of The Law (1980)

1. Heavy Metal Thunder
2. To Hell And Back Again
3. Strong Arm Of The Law
4. Taking Your Chances
5. 20,000 FT
6. Hungry Years
7. Sixth Form Girls
8. Dallas 1PM

 

 

 

Marc Schipper (Gastredakteur)

DUKES OF THE ORIENT – Dukes of the Orient

Band: Dukes Of The Orient
Album: s/t
Spielzeit: 52:57 min
Stilrichtung: Prog/Melodic Rock
Plattenfirma: Frontiers Records / Soulfood
Veröffentlichung: 23.02.2018
Homepage: www.dukesoftheorient.com

Hinter dem außergewöhnlichen Bandnamen verbergen sich mit JOHN PAYNE (Ex ASIA) und ERIK NORLANDER (LANA LANE) zwei langjährige Protagonisten des Melodic Rock-Hard Rock/Prog Sektors. Wie man auf diesen Band oder Projekt Namen gekommen ist, ließ sich vorab nicht erschließen, aber musikalisch gesehen erscheint die Beschaffenheit dieses Rundlings quasi zwangsläufig.
Eine wohl dosierte Portion Melodic Rock, angereichert mit diversen Stilmitteln des Prog-Rock, kommen hier eindeutig zur Geltung. Beides wirkt sehr harmonisch zusammengefügt, was letztlich der Ausrichtung beider Hauptakteure geschuldet ist.
Bestes Beispiel für diese Klassifizierung ist die Vorab Single „Strange Days“, die trotz leichter Prog Elemente, einen deutlich hörbaren „Airplay-Einschlag“ aufweist.
Dies zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Silberling. Lediglich die Tatsache, dass nur 8 Titel vertont wurden, ergibt einen minimalen Minuspunkt, der die gute Bewertung jedoch nicht wirklich in Frage stellt.
Müßig am Ende zu erwähnen, dass auch die Sangesleistung von Herrn Payne außerordentlich gut zu bewerten ist.
Anhänger beider genannter Stilrichtungen, dürfen sich über ein wirkliches Highlight freuen. Wer auf bereichsübergreifende Mucke mit erwähnten Trademarks steht, sollte hier zugreifen. Man darf gespannt sein ob die Story DUKES OF THE ORIENT“ eine Fortsetzung findet.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Brother In Arms
02. Strange Days
03. Amor Vincit Omnia
04. Time Waits For No One
05. A Sorrow’s Crown
06. Fourth Of July
07. Seasons Will Change
08. Give Another Reason

Bonne

KARDINAL SIN News

KARDINAL SIN veröffentlichen neues Video

In weniger als 10 Tagen werden KARDINAL SIN ihr Album „Victorious“ veröffentlichen! Nun kann man sich hier das neue Video für den Titelsong des Albums ansehen

Es ist das zweite Video vom kommenden Album und folgt dem offiziellen Video zur Single „Mastermind“, das hier verfügbar ist

Auf dem kommenden KARDINAL SIN Album „Victorious“ – das am 27. April 2018 bei Massacre Records erscheint – erwarten euch eine Mischung aus Power Metal und klassischem Heavy Metal mit starken Melodien!
Es wurde von Fredrik Folkare in den Chrome Studios gemischt und gemastert. Thomas Geson Gustafsson hat das Coverartwork gestaltet.

Als Gastmusiker sind Fredrik Folkare (Firespawn, Unleashed), Magnus Naess (ex-Therion, ex-Kardinal Sin) und Chris Vowden (ex-Opeth, ex-Kardinal Sin, Denied) auf dem Album zu hören.

KARDINAL SIN – Victorious

1. Patria (Fatherland)
2. Walls Of Stone
3. Mastermind
4. Victorious
5. Bonaparte
6. S.I.N
7. Revenge Of The Fallen
8. Secrets Of The Pantomime
9. Raven Quote
10. Attack
11. Bells Of Notre Dame (Revisited)
12. For The Heroes (Bonus Track)

MINSTRY – AmeriKKKant

Band: Ministry
Album: AmeriKKKant
Spielzeit: 47:59 min
Stilrichtung: Industrial Metal
Plattenfirma: Nuclear Blast Records
Veröffentlichung: 09.03.2018
Homepage: www.ministryband.com

Das vermutlich wieder mal, aber hoffentlich nicht, letzte Album von MINISTRY hat uns Al Jourgenson da gebracht. Nach dem 2013er Werk „From Beer To Eternity“ sollte eigentlich Schluss sein, zumal Ende 2012 auch Als langjähriger Freund und Gitarrist Mike Scaccia an einem Herzinfarkt verstarb. Aber Al und MINISTRY sind zurück und das ist den Zuständen in Amerika geschuldet. Wütender und angepisster denn je werfen MINISTRY ihren neuesten Dreher, passend mit „AmeriKKKant“ betitelt, ins Spiel. Al Jourgenson ist wütend. Wütend über den sexuellen Missbrauch und die Ausbeutung von Frauen, wütend über die Gesellschaft, wütend über den nachlassenden Respekt vor der amerikanischen Verfassung, wütend über das, was im Weißen Haus vor sich geht. Einfach stinksauer über all das, was gerade in Amerika passiert. Und was liegt da näher, als ein neues Album rauszubringen, was genau diese Missstände anprangert? Als Legende und Pionier im Industrial Metal fällt es Ministry nicht schwer, sich Gehör zu verschaffen. Seit mehr als 30 Jahren macht die Band um den charismatischen, tätowierten und intelligenten Dreadlockträger genial brachiale Musik, die immer noch betört und verstört. Auch mit Album Nummer 14 wird es nicht leise, wenn auch leiser. Die ganz harten Brecher sind nicht mehr so häufig, aber inhaltlich immer noch ganz weit vorne. Die Lyrics bestechend scharf, die Aggressivität deutlich spürbar. Schon der Opener „I Know Words“ mit seinem langgezogenen „We will make America great again“ zeigt die Richtung an. Mit etwas mehr als 3 Minuten einer der kürzeren Songs auf „AmeriKKKant“, die Aussage hier ist eindeutig. „Twilight Zone“ ist mit seinen 8 Minuten schon eher wieder zu lang geraten und kann dadurch nicht richtig zünden. Das letzte Drittel zieht sich einfach zu sehr. Während der Anfang von „Twilight Zone“ noch richtig Lust auf mehr macht, geht dem Song dann doch etwas die Luft aus, schade eigentlich.
Das erste wirkliche Highlight ist „Victims of a Clown“. Unschwer erkennbar, wer Opfer und wer Clown ist. Gespickt mit etlichen auch hierzulande bekannten Samples beginnt der Song recht gemächlich, um dann doch mit einigen harten Industrial Riffs aufzuwarten. Ein eingängiger Refrain rundet den Song ab und gegen Ende wird bei diesem ebenfalls 8-minüter nochmal richtig losgelegt. Der traditionelle TV-Song, hier „TV 5-4 Chan“ fehlt ebenfalls nicht und handelt – wenn man die wirren Riffs und Samples richtig deutet – von Rassismus und Waffengewalt. Der folgende Song „We’re Tired Of It“ ist eine echte Thrash-Granate und heizt mit knackigen 3 Minuten ordentlich ein. Ruhiger wird es wieder bei „Wargasm“. Auch hier dominieren wieder die Samples, unterlegt mit Al Jourgensens dreckigen Shouts und einem melodischen Refrain. Definitiv auch eines der Highlights auf „AmeriKKKant“. Das passend betitelte „Antifa“ fackelt nicht lang. Thrashig wird über Trumps Grenz- und Einwanderungspolitik und die aktuell wieder steigende Fremdenfeindlichkeit abgerotzt. Ein geiles Teil.
Zum Ende hin kommt noch „Game Over“ als eingängiger Song daher. Minimalistisch und pur verströmt es dezente und chillige Töne. Der letzte Song des Albums „AmeriKKKa“ ist ein gelungener Rausschmeißer, allerdings mit über 8 Minuten wieder ein klein wenig zu lang geraten.
Alles in allem ist „AmeriKKKant“ ein doch recht solides Werk geworden. MINISTRY halten der Gesellschaft einen Spiegel vor und fragen, ob sie wirklich so sein will. Al Jourgenson wird es nicht müde, auch die Dinge zu hinterfragen, die so viele einfach hinnehmen. „AmeriKKKant“ ist ein gutes Beispiel dafür. Politisch wie schon lange nicht mehr hat er nach 4 Jahren Pause und einer dazwischenliegenden – für ihn völlig unverständlichen Präsidentschaftswahl – einfach enorm viel zu sagen. Und wenn man dies so gekonnt wie Al und MINISTRY macht, steht einem guten Album auch nichts im Wege. Von einigen Längen abgesehen, hat es auch mit Nummer 14 wieder sehr gut geklappt. Und wir alle werden ja älter, oder nicht? „AmeriKKKant“ setzt eben eher mehr auf den Inhalt als auf die Musik. Von daher, vielen Dank Al, dass du immer noch da bist und immer noch sagst, was du denkst. Auch wenn es immer noch einigen nicht passt oder passen wird.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. I Know Words
02. Twilight Zone
03. Victims Of A Clown
04. TV 5-4 Chan
05. We’re Tired Of It
06. Wargasm
07. Antifa
08. Game Over
09. AmeriKKKa

Tänski

TEMPERANCE – Of Jupiter and Moons

Band: Temperance
Album: Of Jupiter and Moons
Spielzeit: 46:46 min
Stilrichtung: Melodic Metal
Plattenfirma: Scarlet Records
Veröffentlichung: 20.04.2018
Homepage: www.temperanceband.com

Die italienischen Melodic Metaller von TEMPERANCE entdeckte ich 2014 mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum und war sofort angetan von der musikalischen Mischung der Band.
Vor dem neuen, dritten Album „Of Jupiter and Moons“ hat es aber ordentlich gewackelt im Bandgefüge denn mit Alessia Scolletti und Michele Guaitoli (KALEDON und OVERTURES) hat man gleich zwei neue Stimmen an Bord.
Daher war ich gespannt ob sich der Sound der Band nun verändert hat und wie TEMPERANCE 2018 so klingen.
Das letzte Album „The Earth Embraces us All“ aus dem Jahre 2016 räumte bei uns fast die volle Punktzahl ab, da sind natürlich die Erwartungen groß!
Und mit selbiger starten wir in den Opener „The Last Hope in a World of Hopes“. Als erstes gibt es erstmal eine kleine mehrstimmige Einleitung bevor die Nummer dann so richtig Fahrt aufnimmt und dann in einen absolut schmissigen und eingängigen, mehrstimmigen Chorus mündet!
Apropos Mehrstimmigkeit, die beiden neuen Sänger harmonieren perfekt miteinander und spielen sich die Bälle mit Leichtigkeit zu. Ja es scheint gerade so als ob man sich gegenseitig schön puscht und anschiebt. Ein sehr gelungener Einstieg!
Bei „Broken Promises“ beginnt mal der männliche Sänger Michele zum Einstieg, bevor sich Alessia mit einschaltet und man erneut im Chorus absolut zur Hochform aufläuft! Himmel ist das wieder ein mega eingängiges Stück, wow!
Und natürlich schlägt auch der anschließende Titelsong „Of Jupiter and Moons“ in die gleiche Kerbe und begeistert von vorne bis hinten, da muss man glaube ich kein Prophet sein.
Danach, wen wundert es, macht man eigentlich auch genauso weiter wie bisher, leistet sich eigentlich so gut wie keine Schnitzer und greift bei so Songs wie „
Alive Again“ oder „Way back home“ wieder komplett ins obere Regal.
Zum Abschluss der Scheibe gibt es dann mit “Empires and Men” und “Daruma`s Eyes (Part1) zwei epische Nummer die sich ebenfalls stark und eingängig ins bisherige Songgefüge einreihen und den geneigten Hörer nach verklingen des letzten Tons erstmal sprachlos dasitzen lässt bevor man liebend gerne erneut den Play Knopf betätigt!

Anspieltipps:

Perfektion von Anfang bis Ende, greift hin wo ihr wollt!

Fazit :

Ich hätte es ja nicht für möglich gehalten, aber man bekommt hier nochmal definitiv eine Steigerung zum, schon exzellenten, Vorgänger hin was vermutlich auch an der Hinzunahme eines zweiten Sängers liegt. Das macht das Ganze musikalisch natürlich noch wesentlich breiter und atmosphärischer zum Vorgänger!
Wenn ich die weiblichen Stimmen vergleiche, da denke ich ist man ähnlich stark wie bisher unterwegs. Ich find`s schade um die bisherige Fronterin Chiara, die bislang auch einen wahnsinnig guten Job gemacht hat, aber gut manchmal geht es halt einfach nicht zusammen weiter.
Wie auch immer, Fans der bisherigen Alben müssen hier auf jeden Fall zuschlagen und allen Anhänger von atmosphärisch, dichten Melodic Metal sollten hier auch definitiv auf ihre Kosten kommen! Geile Scheibe!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Last Hope in a World of Hopes
02. Broken Promises
03. Of Jupiter and Moons
04. Everything that I am
05. We are Free
06. Alive Again
07. The Art of Believing
08. Way Back Home
09. Empires and Men
10. Daruma`s Eyes (Part 1)

Julian

HEXED – Netherworld

Band: Hexed
Album: Netherworld
Spielzeit: 46:23 min
Stilrichtung: Progressive Heavy Metal
Plattenfirma: ViciSolum Productions
Veröffentlichung: 30.03.2018
Homepage: www.hexed.se

Endlich ertönt mal wieder der Newcomeralarm hier bei uns! Hatten wir lange nicht mehr. Mit HEXED betritt eine female fronted Metalband aus Schweden die Bühne die von der stimmgewaltigen Fronterin Tina Gunnarsson angeführt wird.
2015 gründete man sich und bezieht seine musikalischen Einflüsse aus so Bands wie QUEENSRYCHE, CRIMSON GLORY oder PAGANS MIND. Man hat es hier also mit eingängigen, groovenden Metal der progressiven Sorte zu tun.
Was ich als Appetithappen hörte und die Vorschusslorbeeren an sich machten mir das Debütalbum „Netherworld“ der Band ganz schön schmackhaft, daher stürzen wir uns mal direkt in den Opener „Obedience“. Dieser legt direkt los und ohne großartige Einleitung werden uns hier die tiefer gestimmten Gitarrenriffs um die Ohren geballert. Unterstützt werden sie dann nach Kurzem durch Sängerin Tina, die wirklich ein gut passendes rockiges Organ besitzt. Der Song bangt sich so dahin bis zum Chorus, der dann auch wunderbar kleben bleibt!
Teilweise wird Tina auch von einer männlichen Stimme unterstützt, was einen guten Kontrast darstellt. Passt soweit alles beim Opener!
Das anschließende „Roots“ fällt dann nicht weiter auf, bevor man mit „Forsaken“ wieder eher glänzen kann. Hier ist man schön im Midtempobereich und schön songdienlich unterwegs. Im Refrain ist man auch wieder sehr eingängig, von daher passt das Ganze hier wieder voll ins bisherige gute Bild.
Super gelungen ist der Mittelteil der Scheibe der mit den starken „Exhaling Life“ und dem Titeltrack „Netherworld“ bestens unterhalten kann. Hier greift ein Songwriting Rädchen ins andere und die Songs prägen sich bestens ein!
Im weiteren Verlauf kann „Lightyears“ noch so richtig überzeugen, die anderen Nummern sind zwar auch alle nicht schlecht, erreichen aber nicht das Qualitätsniveau der genannten Highlights.

Anspieltipps:

Auf jeden Fall sollten euch hier „Obedience“, „Forsaken“, „Exhaling Life“, „Netherworld“ und „Lightyears“ direkt zusagen.

Fazit :

Noch ist nicht alles Gold was bei HEXED glänzt! Aber man ist auf einem verdammt guten Weg, denn für ein Debütalbum ist das Ganze hier schon mächtig gut gelungen.
Die Highlights beweisen das recht gut denke ich.
Wer auf female fronted Metal mit ordentlich Schmackes, Power, ohne Operngeträller und etwas Progressive steht, der ist hier genau richtig würde ich sagen!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Obedience
02. Roots
03. Forsaken
04. Oceans
05. Exhaling Life
06. Netherworld
07. Lightyears
08. Stars
09. Illuminate
10. Remake my Soul

Julian

NIGHTHUNTER News

NIGHTHUNTER UNTERSCHREIBEN WELTWEITEN DEAL BEI PURE STEEL RECORDS

Pure Steel Records sind stolz darauf, das offizielle Signing der US Band NIGHTHUNTER bekannt zu geben. Die Band ist gerade im Studio und nimmt ihr Debütalbum auf, welches schlicht und einfach „NIGHTHUNTER“ betitelt sein wird.

Die Band besteht aus Mitgliedern von Vatican, Sleepy Hollow, Saviour From Anger und Homicide Black, was für eine Reihe von Fans interessant macht.

Die erste Single „SCREAM“ wird am Dienstag, den 24. April 2018 veröffentlicht. Der geplante Veröffentlichungstermin für das Debüt wird im September sein. Ein offizielles Datum wird in Kürze bekannt gegeben.

NIGHTHUNTER startet 2018 eine Reihe von Live-Events, beginnend mit dem 25. Mai im legendären SHERLOCKS in Erie, Pennsylvania sowie am Samstag, dem 10. November beim HELL FEST 2018 in der Rock Box, San Antonio, TX !!

Wir freuen uns, NIGHTHUNTER in die Pure Steel Roster begrüßen zu dürfen, sowie auf ein spannendes Album.

LINE-UP:
Bob Mitchell – lead vocals (ex-SLEEPY HOLLOW)
Sean Nestor – guitars, vocals (HOMICIDE BLACK)
„Jazz“ Byers – guitars (HOMICIDE BLACK)
Brian Callin – bass, vocals (ex-VATICAN)
Josh Shank – drums (SAVIOR FROM ANGER)

Link
www.nighthunterband.com/

WOLFEN News

WOLFEN „Rise Of The Lycans“ – Cover, Tracklist, Veröffentlichungsdatum

Am 22. Juni 2018 wird das neue Album „Rise Of The Lycans“ der deutschen Power/Thrash Band WOLFEN auf CD veröffentlicht. Der Vorverkauf beginnt am 08. Juni 2018.

Auch im Jahre 2018 ist mit der deutschen Metal-Institution WOLFEN fest zu rechnen! Und es gibt tolle News dazu…

Das Line Up ist nun wieder komplett. Nachdem Drummer Holger Bloempott, als auch Langzeit Gitarrist Björn Grüne aus familiären und privaten Gründen die Band verlassen haben, ist nun Interimsdrummer Siegfried Grütz festes Bandmitglied, der bereits in den 80ern unter anderem mit Brainfever für Furore gesorgt hatte. Bei dem Posten des zweiten Gitarristen ist der Band ein weiterer absoluter Glücksgriff gelungen. So konnte man Andreas Doetsch verpflichten, der bereits als „Andy the wicked“ nicht nur in der Rheinländischen Szene bekannt ist und schon in diversen Bands wie Steelpreacher seine Fähigkeiten als Gitarrist unter Beweis stellen konnte.

Nachdem man 2014 – 2016 mit mehr als 50 Konzerten (darunter eine Europatour mit Grave Digger) das Album „Evilution“ ausgiebig betourte hatte, wurde es 2017 etwas ruhiger um die Band. Man hat nur einige ausgesuchte Gigs gespielt, was natürlich der Einarbeitung der neuen Bandmitglieder geschuldet war. Mit den neuen Mitgliedern zeigt sich die Band 2018 in ihrer ausgereiftesten Form! Nachzuhören auf dem neuen Longplayer „Rise Of The Lycans“.

Dieses Album stellt Nummer sechs in der Karriere der Band dar und beinhaltet alle typischen WOLFEN Trademarks und wesentlich mehr. Die neue Scheibe ist wesentlich kraftvoller als die Vorgängeralben. Hier kann man tatsächlich von melodischen Powermetal mit Thrash Einflüssen sprechen. Des Weiteren hat man diesmal eine 4 Song umfassende utopische Konzeptstory verfasst. Die Songs sind gespickt mit bekannt prägnanten Vocals, der äußerst druckvollen Rhythmusfraktion und der ausufernden Gitarrenarbeit, die seit jeher einen großen Platz einnehmen im Sound der Band! Nachdem das „Comeback-Album“ „Chapter IV“ und dem Nachfolger „Evilution“ dem Quintett neuen Auftrieb gegeben haben, auch durch die hervorragenden Resonanzen seitens der Onlinepresse, war eine Weiterführung der einzig logische und richtige Weg! Das Ergebnis stellt wohl den derzeitigen Höhepunkt in der Schaffensphase dar und bringt alle Facetten der Band auf den Punkt! Das Ganze garniert mit der fetten Produktion von Martin Buchwalter in den Gernhart Studios! Auch auf die Gefahr hin, dass es abgedroschen tönt: Die Band klingt so gut wie nie zuvor!!!

Umso mehr sind alle voller frischer Energie und hungrig um ab Sommer 2018 Live wieder voll durch zu starten.

In diesem Sinne…
THE WOLFEN IS ALWAYS GONNA GET YA!

TRACKLIST:
1. Rebirth Of The Regulators
2. Genetic Sleepers
3. Forgotten Dreams
4. Xenophobia
5. Science & Religion
6. Timekeeper
7. Rise Of The Lycans
8. Succubus
9. New World Order
Total Playing Time: 54:52 min

 

 

 

LINE-UP:
Andreas von Lipinksi – vocals
Frank J. Noras – guitars
Nicolas Filter – bass
Andreas Doetsch – guitars
Sigfried Grütz – drums

Special guests:
Chris Boltendahl (Timekeeper) – vocals

Link
www.wolfen-metal.de/

FANTASY OPUS News

FANTASY OPUS „The Last Dream“ – Cover, Tracklist, Veröffentlichungsdatum

Am 08. Juni 2018 wird das neue Album „The Last Dream“ der Power/Prog Metal Band FANTASY OPUS über PURE STEEL PUBLISHING auf CD veröffentlicht. Der Vorverkauf beginnt am 25. Mai 2018.

„The Last Dream“ ist ein gigantischer Sprung in Bezug auf Produktion, Stil, Image, Text und Härte des Vorgängers. Das Hauptelement des gesamten Albums ist das metaphorische Meer und alle Tracks sind um dieses herum aufgebaut.

Das Album enthält 11 Tracks, von denen 6 das 39-minütige Epos „The Last Dream“ bilden – eine romantische und surreale Reise durch das Universum, die in den Träumen und der Psyche eines sterbenden alten Mannes entsteht.

Für Fans von Symphony X und Angra, sowie leichten Einflüssen von Dream Theater und Cacophony.

TRACKLIST:
1. Ritual Of Blood
2. Heaven Denied
3. Chosen Ones
4. Lust
5. Conquer The Seas
6. Black Angels
7. Every Scar Tells A Story
8. Perfect Storm
9. Oceans
10. Realm Of The Mighty Gods
11. King Of The Dead
Total Playing Time: 70:44 min

 

LINE-UP:
Leonel Silva – vocals
Nilson Santágueda – bass
Marcos Carvalho – lead guitars
Ruben Reis – rhythm guitars
Ricardo Allonzo – drums

Link
https://www.facebook.com/pages/Official-Fantasy-Opus/125425024191409

SALTY DOG – Lost Treasure

Band: Salty Dog
Album: Lost Treasure
Spielzeit: / min
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: Escape Music
Veröffentlichung: 23.03.2018
Homepage: www.Escape-Music.com

Ach, das ich das noch erleben darf – ein „neues“ Album von SALTY DOG. Der Erstling dieser verrückten Truppe („Every Dog Has Its Day„, 1990) ist immer noch einer meiner Faves. Ein absolut verkanntes Kleinod, schräg, dreckig und äusserst unterhaltsam. Mit „Lost Treasure“ erscheint nun posthum das damals nie veröffentlichte 2te Album der Band, die zum Zeitpunkt der Aufnahmen Ihr Aushängeschild verloren und durch einen neuen Mann ersetzt hatte: Sänger Jimmi Bleacher hatte das Schiff aufgrund von ausufernden Drogenproblemen verlassen (müssen), aber der neue am Mikro war nun auch nicht wirklich von schlechten Eltern. Im Gegenteil, Darrel Beach hatte eine bessere Stimme, einen enormen Enthusiasmus und konnte obendrein auch noch so klingen wie sein Vorgänger. Was, bitte schön, konnte da noch schiefgehen? Nun ja, die Platte heisst „Lost Treasure“ und wird über 20 Jahre nach Aufnahme veröffentlicht – offensichtlich also eine Menge …

Auffällig ist erstmal, dass der Klang der Aufnahmen mitunter variiert und im allgemeinen wie ein gutes Demo klingt. Ganz offensichtlich ist hier damals nicht mit grossem Besteck (Produzent, Tontechniker) gearbeitet worden und die finanzielle Unterstützung war nicht die, die einer Major Veröffentlichung zustand. Auch wenn das Debüt nicht gerade als audiophile Offenbarung durchgeht, so war der basische Sound der Trupper auf „Every Dog Has Its Day“ doch perfekt eingefangen. Auf „Lost Treasure“ rumpelt es immer noch wie auf dem Vorgänger, aber nicht mehr so klanglich packend in Szene gesetzt. Sänger Beach hatte eine beeindruckende Stimme, übertreibt es aber auch mitunter und strapaziert die Nerven weil er quasi immer volle Kanne gibt. Das ist aber unterm Strich relativ egal, denn die hier versammelten Tracks machen durchaus Laune und erinnern daran, warum SALTY DOG mit dem Erstling einen Achtungserfolg landen konnten. Tracks wie das stark an das Debüt erinnernde „Open Sezme“, die bluesige Ballade „When Fools Rush In“ oder knarzige Rocker der Marke „Damned If I Do“ und „Honeysuckle Wind“ (natürlich nur echt mit dem Banjo!) lassen kein (Fan)Auge trocken. Allerdings, das sollte man bei aller Freude auch nicht verschweigen, kommen die Songs nicht an die von „Every Dog Has Its Day“ heran. Vor allem in den Refrains fehtl einfach der letzte Kick der aus einem guten einen starken Song macht. Es fehlt immer wieder der letzte Feinschliff, den halt auch ein erstklassiges Album benötigt um überzeugen zu können. Es macht also durchaus ein wenig Sinn, dass die Platte damals (zumal der Musikmarkt sich in einem radikalen Wandel befand) in der Versenkung verschwand.

„Lost Treasure“ richtet sich also primär an Fans von SALTY DOG und davon wird es nicht mehr allzuviele geben. Die, die noch da sind, werden aber umso glücklicher sein, dass es noch zusätzlichen Stoff der Band gibt. Und diese Fans haben wahrscheinlich längst schon die CD in den Einkaufswagen geklickt. „Lost Treasure“ muss man nicht unbedingt haben. Fans der Band werden allerdings einige vergnügliche und ausgelassen nostaligische Stunden damit verbingen.

WERTUNG :

 

 

Trackliste:

01. Damned If I Do
02. I Need More
03. Walk Softly
04. Open Sezme
05. Mission On A Hill
06. All That Glitters
07. Woman Scorned
08. Honeysuckle Wind
09. Didju
10. Old Fashioned Love
11. When Fools Rush In

Mario