DANKO JONES – Leo Rising

Trackliste:

01. What You Need
02. Diamond In The Rough
03. Everyday Is Saturday Night
04. I Love It Louder
05. I’m Going Blind
06. Hot Fox
07. It’s A Celebration
08. Pretty Stuff
09. Gotta Let It Go
10. I Can’t Stop
11. Too Sick For Love

Spielzeit: 37:59 min – Genre: Heavy Rock – Label: Perception – VÖ: 21.11.2025 – Page: www.facebook.com/dankojones

 

Das kanadische Heavy Rock Power-Trio um Namensgeber, Sänger und Gitarristen DANKO JONES melden sich mit ihrem 12 Album zurück. Noch mit von der Partie sind John „JC“ Calabrese an Bass und Drummer Rich Knox. Das ist nun die fünfte Veröffentlichung von DANKO JONES mit gleichem Line-Up, man darf gespannt sein ob es in der Zukunft so bleibt oder wieder zu einem Personalkarussell kommt.

Wer auch immer so laut wie möglich schreien möge: „Rock N Roll is dead“, der wird durch DANKO JONES eines Besseren belehrt, und nicht nur DANKO JONES sondern sehr viele werden diesem unmöglichen Satz widersprechen, egal ob zahlreiche Künstler oder Anhänger dieser Spielrichtung. Und wenn es eine der wenigen Konstanten im Rock N Roll gibt, dann ist es das Power-Trio DANKO JONES! Mehr wird zu dem unmöglichen Satz nicht geäußert, außer dass er auf keinem Fall noch nicht der Wahrheit entspricht.

DANKOs Stimme hat immer noch dieselbe Ausdrucksstärke und mit seiner ureigenen Art shoutet er sich durch die Songs wie ein junger Gott, sein Gitarrenspiel sorgt auch wieder für Alarm an allen Fronten die die Songs aufzubieten haben. Der Bass geht leider neben den Gittis ein wenig unter, kann aber bei genauem hinhören immer geortet werden. Die Drums spielen auch wieder mal typisch für DANKO JONES den vollen und brutalen Arschtreter um so für Highlights zu sorgen. Die Produktion wurde trocken, ohne Schnörkel ausgeführt und kann so den Sound in ein Licht rücken das sehr hell strahlt.

Im Gegensatz zu den Anfangszeiten von DANKO JONES sind die Alben stetig eingängiger geworden. Die Melodien sind ausgereifter und werden mit dem Band typischen Sound auf hohem Niveau dargeboten. Wer eine Rock N Hard Roll Party feiern möchte sollte sich mal genauer bei DANKO JONES umhören, denn das ist genau das was das Trio am besten kann, Partys abfeiern die es in sich haben. Dabei schauten DANKO JONES ganz frech bei den ganz großen im Buisness ab, wie etwa bei KISS, RAINBOW, DIO, SMOKIE, AEROSMITH, FREE, CREEDANCE CLEARWATER REVIVAL und noch vielen mehr. Aber sind wir mal ehrlich, das Rad ist schon erfunden und kann nicht mehr entdeckt werden. Also ist es nicht verwunderlich das man hier und da einige Anspielungen an Bands und Künstler aus der Vergangenheit hört. Wer damit leben kann ist bei DANKO aber sowas von an der richtigen Adresse. DANKO und seine Jungs beweisen mal wieder richtig Dicke Klöten und befördern auch mal eben jede noch so kritische Stimme im hohen Bogen und ansatzlos aufs Abstellgleis. Einen leichten Abzug gibt es bei 11 Songs sehr deutlich unter 40 Minuten ist doch arg kurz geraten.

„What You Need“ was für ein Hammer, der gleich am Start zum Einsatz kommt, „Diamond In The Rough“ heavy, wild, ungestüm und mit Melodie geht das Dingens sofort ins Gebälk. „Everyday Is Saturday Night“ ein melodisches Schmankerl das die Rocker auf den Hörer loslassen, „I Love It Louder“ könnte auch von KISS stammen. „I’m Going Blind“ haben sich CREEDANCE CLEARWATER REVIVAL nochmal aufgerafft um durchzustarten, „Hot Fox“ haut alles was an trüben Sachen in der Oberstube rumgeistert aus der erwähnten. „It’s A Celebration“ der ideale Party Song, „Pretty Stuff“ ein Rocker der alles klar macht. „Gotta Let It Go“ juhu die späten 70er bis in die frühen 80er sind wieder da, „I Can’t Stop“ kommt mit geiler Melodieführung, „Too Sick For Love“ hier vermengen DANKO alles was sie gefunden haben.

Balle

PILEDRIVER – First Nations Rock

Trackliste:

01. Light Years From Here
02. Riding
03. We’ll Be Rockin‘ On
04. First Nations Rock
05. Another Treason
06. Comin‘ Home
07. To The Edge Of The World
08. All Through The Night
09. Fire
10. There Comes A Time
11. The World’s On Fire
12. I Still Can’t Say Good-Bye
13. Back To Back
14. Shout It Out

Spielzeit: 57:25 min – Genre: Classic Rock – Label: Rockwall Records – VÖ: 14.11.2025 – Page: www.facebook.com/PILEDRIVER.Germany/

 

Die Band PILEDRIVER ist mir bis jetzt nicht bekannt gewesen und kommt schon mit ihrem fünften Album aus dem Studio. Naja man kann schließlich nicht alles kennen was so durch die Musiklandschaft streift. Aber das Genre mit Classic Rock angegeben und der Umstand das es sich um eine deutsche Band handelt macht sehr neugierig. Zu Pildriver gehören die Stimme und Gitarrist Michael Sommerhoff, Peter Wagner an Gitarre, Tom Frerich an Keyboard, Jens Heisterhagen an Bass und Dirk Sengotta an den Drums.

Als ich die ersten Strophen hörte dachte ich erst der Sänger wäre ein Kind von Klaus Opree von TRANS AM und Alge Algermissen von THE HEAT, beides ebenfalls deutsche Bands die in den 80er und 90ern aktiv waren und Leon Goewie von VENGEANCE. Mit viel Rauch, Dreck und Ausdruck geht Michael die Vocals an und überzeugt dabei ohne Zweifel aufkommen zu lassen. Die Gitarren hauen die Riffs raus als wenn es keinen Morgen geben würde und dies die letzten Glanztaten der Gittis sein. Was vorteilhaft für die Songs ist, dass die Gitarren nicht so deutlich in den Vordergrund rücken um alles anderen zu überfahren, genau in der richtigen Dosis und Härte wurden die Gitarren abgemischt. Die Tasten bewegen sich vom klassischen Hammond Sound bis zu Orgelklängen aus den frühen 80ern, was genau das Richtige für Classic Rock ist und bildet so mit den Gitarren das Fundament für Michaels Stimme. Der Bass wird nicht ganz so deutlich in Szene gesetzt, der ist zwar da aber nicht so eindeutig wie die Gittis. Das Schlagzeug sorgt für einige Oha Effekte und kommt sehr auffällig aus der Anlage. Die Produktion klingt leider ein wenig steril dabei aber nicht schlecht, sondern fein und fast schon dezent.

Der Stil bewegt sich im klassischen Hard Rock wie in viele deutsche Bands damals vor sehr vielen Jahren auch gespielt haben. Aber nicht nur deutsche Bands, sondern auch eine sehr bekannte niederländische Band kommt zum Zug, die Rede ist von VENGEANCE. Von den deutschen Vertretern kann man bedingt STRAIGHT SHOOTER, die ersten Alben von TRANCE, THE HEAT, TRANS AM und die ersten drei Alben von DOMAIN nehmen. Wer diese Bands abfeierte und immer noch abfeiert liegt bei PILEDRIVER genau und vollkommen richtig. Wer auf sehr gut gemachten klassischen Hard Rock deutscher Prägung steht wird PILEDRIVER lieben und damit glücklich werden. 14 Songs, knappe 60 Minuten, und das ohne Durchhänger oder schlechter zu werden verdient zumindest einen Probedurchgang.

„Light Years From Here“ geht doch gleich mal in die richtige Richtung, „Riding“ ein gewalt Rocker der mehr als Spaß macht. „We’ll Be Rockin‘ On“ ich glaube ich habe einen Hörfehler, sind etwa VENGEANCE in original Besetzung zurück, „First Nations Rock“ schielt mit deutschen Wurzeln Richtung USA. „Another Treason“ ein melodisches Highlight das abgeht wie Nachbars Lumpi, „Comin‘ Home“ kommt mit Country Vibes. „To The Edge Of The World“ es wird wieder mit Inbrunst drauf los gerockt, „All Through The Night“ und noch so ein Rocker der gute Laune verbreitet. „Fire“ Classic Rock in Reinkultur, „There Comes A Time“ eine Ballade die mich an SMOKIE denken lässt. „The World’s On Fire“ wurde mit einer göttlichen Melodie ausgestattet, „I Still Can’t Say Good-Bye“ eine zweite Ballade mit Drama. „Back To Back“ und hier sind sie wieder die PILEDRIVER mit dicken Eiern, „Shout It Out“ durch den orientalischen Touch kommt sehr viel Drama in den Rocker.

Balle

TALENTSCHMIEDE: COLDFORGED

Band: COLD FORGED
Steve: Nach elend langer Suche haben wir uns für „Cold Forged“ entschieden. Obwohl, Sven den eigentlich schon ganz am Anfang hatte. Von der Bedeutung her sollte es nicht nur der unmissverständliche Hinweis auf Metal-Musik sein, es ging uns auch um die Metaebene, so als ob wir Menschen quasi von Familie, Gesellschaft oder den Medien in unseren Köpfen geformt bzw. kalt geschmiedet werden. Siehe Cover.

Holze: Ja, das stimmt…stell Dir vor vier starke Persönlichkeiten suchen einen Namen… Das war auf jeden Fall spaßig und energieraubend hehe. Naja es hat sich dann doch gelohnt! Den Namen hab ich noch nirgends musikalisch gesehen oder gelesen…

SMittel: Halt da muss ich mal einhaken: Der ursprüngliche Gedanke hinter der Namensfindung entstand in der Corona-Zeit, als wir unsere ersten Schritte im Recording mit Cubase machten – steril am PC, ohne uns zu sehen oder irgendetwas gemeinsam live im Proberaum ausprobieren zu können. Wir schickten uns die Dateien hin und her, und jeder trug seinen Teil dazu bei. Offen für die Ideen aller entwickelten sich so die Songs, auch wenn die Kommunikation über WhatsApp manchmal sehr schwierig war. Aus diesem Prozess heraus entstand schließlich der Name Cold Forged („kalt geschmiedet“).

Steppo: Da wir alle bis dahin entstandenen Lieder aufgrund der vorherrschenden Situation online komponiert hatten und so der Anspruch recht hoch war, kam das erste gemeinsame Musizieren einer kalten Verformung – ich will nicht sagen Unfall – ziemlich nahe.

Gegründet:
Steve: Wir hatten alle langjährige Erfahrung in anderen Bands. Nach dem Kreieren auf Rechnern haben wir den Songs im Proberaum dann Leben eingehaucht.

Holze: Der Sven und der Steppo hatten sich schon Ende 2020 zusammen gefunden und Songparts komponiert. Ich bin erst im Jahr darauf im Sommer dazugestoßen und der Stevi komplettierte dann auf der 50-Jahr-Feier von Sven die Truppe. Und dann ging die Sause los…

SMittel: Ja, es ist immer ein Prozess, bis sich die Mitglieder gefunden haben. Am Anfang, beim Komponieren mit Steppo, war schnell klar: Es muss so schnell wie möglich ein Sänger und ein Bassist ins Boot geholt werden, damit es weitergehen kann. Da wir uns alle schon vorher kannten, stand sofort fest, wen wir ansprechen mussten, um daraus eine vollständige Band zu machen.

Steppo: Ich wollte schon viel früher mit Sveni was starten, aber das ist eine andere Geschichte. Sobald ich von, wie soll ich es nennen, „musikalische Verfügbarkeit des S. Mittelstädt“(??) erfuhr, haben die Telefonleitungen geglüht.

Herkunft:
Steve: Wir kommen alle aus Mosbach, das war früher mal ein überregionaler Treffpunkt in Punkto feiern. Deshalb gab es auch dutzende Bands und die dementsprechende Szene, Clubs, Kneipen etc.. Das hat dann alles stark nachgelassen. Aber sagen wir mal so, wir sind ja nicht tot, sind (fast) alle noch da. Da wieder Metal-Leben einzuhauchen, das ist schon was geiles und wir hoffen, dass wir damit nicht alleine bleiben.

Holze: Enorm viel Rock’n’Roll gabs hier in den Achtzigern. Eine Menge an Rockbands und dementsprechend Auftrittsmöglichkeiten. Ok man war ja auch gezwungen feiern zu gehen; Handy, Computer, Privatfernsehen – alles noch unborn in the wood. Der DJ war der König. 😊

SMittel: Ja, Mosbach hatte früher eine richtig starke Szene, die leider ziemlich eingeschlafen ist. In unserem Genre wieder etwas Leben einzuhauchen, wäre schon ziemlich krass. Aber die Leute von damals gibt es noch – das haben wir ja auf unserer Release-Party gesehen. Das Interesse am Metal ist definitiv noch da, nur fehlen mittlerweile leider die passenden Clubs.

Steppo: Ja, das stimmt. Wenn man früher ein Konzert sehen wollte, musste man dort auch hingehen.

Mitglieder:
Steve: Gleich 2 Steffens, ein Stephan und immerhin ein Sven… klar das wir uns nur mit unseren Nicknames rufen.

Holze: Übrigens…ich bin der Holze, ne?!…der Steffen is der Steve…der Sven is der Smittel und der Stephan immernoch der Steppo.

SMittel: 😊

Steppo: Wir sind eigentlich eine lustige Truppe, die gerne viel Spaß hat bei dem was Sie tut. Auch wenn es hin und wieder „gewittert“ aufgrund verschiedeneren Herangehensweisen, finden wir immer einen gemeinsamen Nenner.

Stil:
Steve: Wir haben von Anfang an gewusst, dass wir uns stilistisch nicht einsperren wollen und einfach das machen, auf was wir Bock haben. Auch wenn manche Fachleute da Fieberträume kriegen: Aber für die gibt’s schließlich genug Bands, bei denen jeder Song gleich klingt. Klassischer Heavy Metal, Trash, Speed, ein Hauch Progressive, die 80er, ein bisschen 90er…
Scheiße, wir schon sehr Oldschool. Guckt uns doch an. 😊

Holze:…ich fühle mich nicht alt und meine Arthrose auch nicht, hehehe….ich passe aber geistig und schon gar nicht körperlich in irgendeine Schublade. Uns da reinpressen, das dürfen alle anderen gerne händeringend versuchen.

SMittel: Ja, genau: Wir spielen, was uns gefällt. Durch die vielen Einflüsse verschiedenster Bands ist nur eines wirklich klar – Metal. Es muss Spaß machen und rocken. Wenn wir dabei noch ein gutes Gefühl haben und auch nur einen einzigen Hörer abholen können, dann haben wir unser Ziel erreicht. Genau darauf haben wir Bock.

Steppo: Stil? Ich verstehe die Frage nicht…😊

Veröffentlichungen:
Steve: Ja unser Debütalbum Blood of my Blood (10/2025), was wir liebevoll ‚Das Monster‘ nennen und auf das wir verdammt stolz sind. Wir haben alles in Eigenleistung zusammen mit Topleuten der Aufnahmetechnik erstellt. Wir sind echt froh, dass wir keine Kompromisse eingehen mussten und das Ergebnis unseren Vorstellungen entsprach und vielleicht sogar ein wenig übertraf. 😊

Holze: Das ist die geilste Scheibe unter der Sonne geworden !! Reinziehen, verstehen… süchtig darauf werden!

SMittel: „Ja Steve, das Monster ist für mich auch kompromisslos endgeil, und ich bin froh, dass wir die Gitarren- und Bassspuren bei Markus ‚(Ul le)‘ Ullrich und den Rest bei Andy Horn aufgenommen haben. Auch unser Video zu „Parasitic Thought“ ist für mich ein weiteres Highlight.

Steppo: Vorerst müsst ihr euch mit 8 Songs zufrieden geben. Ich sage vorerst…

Einflüsse:
Steve: Bei mir war von Queen bis Napalm Death war alles dabei. Aber auch EBM, Darkwave und Electronic. Letzte Jahre kam noch viel Synthwave dazu. Ich mach auch nebenher gern mit Synths rum, hört man an ein paar Stellen unserer CD.

Holze: Ich bin ja quasi gezwungen worden morgens schon SWR1 oder sowas zu hören… Dann klang ABBA aus dem Zimmer meiner Schwester und man schenkte mir meine erste LP: Ennio Morricones „Spiel mir das Lied vom Tod“. Ich denke mein Absturz in die Gruft des Metal war vorauszusehen…

SMIttel: Meine Inspiration kam von diversen Bands. Die bekanntesten dürften wohl Iron Maiden, Dream Theater, Exodus, Heathen, Slayer, Van Halen und Queensrÿche sein.

Steppo: Von klassischer Musik bis Metal alles dabei…kommt auf die Stimmung an.

Was wir die nächsten fünf Jahre erreichen möchten:
Steve: regelmäßig Alben veröffentlichen, Deutschlandweit und im Ausland spielen Die Metal-Szene (die beste Szene überhaupt) weiter befeuern, auch Leute mit unserer Mukke erreichen, die sonst nicht sowas hören. Und da gibt es mittlerweile einige.

Holze: Cool wäre, wenn den Leuten nach Album zwei auch unser drittes Album gefallen würde. Seid Ihr glücklich mit uns, dann fliegen wir mit Euch.

Steppo: Auf jeden Fall weitere Songs komponieren und veröffentlichen. Was auch cool wäre: mit Gastmusikern gemeinsame Songs oder Projekte ins Leben zu rufen…

Was als nächstes kommt:
Steve: Auftritte in Clubs und auf Festivals!

Holze: Hoffentlich etwas Glück und Gottes Beistand…Weiterhin solche Interviews geben, ich meine jetzt wo wir geübt darin sind. 😊

SMittel: Auftritte und noch einen hörbare Schippe auf neue Album draufpacken.

Steppo: Ja, Live-Auftritte sind jetzt die nächsten Monate angesagt und vielleicht noch das eine oder andere Musikvideo!

Unsere beste Erfahrung bis jetzt:
Steve: Da wir noch eine ganz junge Band sind, gibt es noch gar nicht so viele gemeinsame Banderfahrungen. Vermutlich die Videoshootings, die viel Spaß gemacht haben, gleichzeitig aber auch gut anstrengend waren. Unser Auftritt bei der Release Party hat allen Laune gemacht. Der Videodreh zu „Parasitic Thought“ an einem staubigen aber sehr beeindruckenden Lost Place war auch ein Highlight.

Holze: Die drei Jungs hier auch musikalisch kennengelernt zu haben. Und gemeinsam zu komponieren und geistig rumzuspinnen… Was ne geile Erfahrung.

Steppo: Die beste Erfahrung die wir bisher gemacht haben, sind nach meiner Meinung die Aufnahmen im Studio. Auch wenn das meine 4. oder 5. Produktion war, gab es dennoch für mich unbekannte Probleme einerseits, aber auch positive Überraschungen andererseits… und wir haben ALLE was gelernt!!

Unser peinlichster Moment:
Steve: Kommt noch.

Holze: …das willst Du gar nicht Deinen Lesern erzählen…

SMittel: …ist ein Geheimnis.

Steppo: In dem Fall bin ich wie ein Pfadfinder…jeden Tag einen

Mit wem wir gerne ein Bierchen trinken würden und warum: 
Steve: Da würde wohl jeder aus der Band was anderes sagen. Generell wohl mit dem Musikern, die wir am meisten feiern.

Holze: Ich? Mit Niemandem…es sei denn, die Person trinkt JackyCola. 😊

SMittel: Hautsache es gibt was zu trinken!

Steppo: Mit Lemmy Kilmister. Ich bin mir sicher, dass, egal wieviel wir trinken würden, die Qualität unseres Gespräches nicht leiden würden… war ein intelligenter Mensch!

Wenn wir uns eine Band aussuchen könnten, mit der wir auf Tour gehen dürfen: 
Steve: Es wäre großartig, mit jedem unserer oben genannten Einflüsse auf Tour zu gehen. Auch mit den Bands aus unserem Umfeld wie Under Ruins.

Holze: Ich bin da noch Kind…ich spiele mit Jedem.

SMittel: Ja genau, Hauptsache wir können spielen.

Das Beste daran, in einer Band zu spielen: 
Steve: Durch eigene Kunst andere erreichen, damit gemeinsame Events und tolle Erlebnisse entstehen. Vielleicht kann sich der eine oder die andere in einem Song wiederfinden und er wird ein Teil von einem… das ist dann nicht zu toppen.

Holze: … mir hat mal ein Musiker erzählt, das schönste Gefühl für Ihn wäre oft gewesen, wenn er dann nach der Show in seinem Hotelzimmer bei offenem Fenster gesessen hatte und die Fans beim Nachhause laufen seine Songs sangen… Das stelle ich mir auch total crazy vor.

SMittel: Gerade diese After-Show-Atmosphäre. Die Freude über den gelungenen Gig, Gespräche mit Fans, kleine Anekdoten aus dem Auftritt, Lachen, vielleicht ein Getränk zusammen. Für viele Musiker ist genau das der Lohn.

Steppo: Ich liebe den Prozess des Lieder Schreibens. Ausprobieren, arrangieren, verändern, anpassen, usw.…

Das Schlimmste daran, in einer Band zu spielen:
Steve: Dass man zu wenig Zeit hat zum rocken, weil man nebenher zur Arbeit muss.

Holze: Musizieren ist wie ein Ventil öffnen und es hinaus in die Nacht zu schreien…das befreit ungemein.

SMittel: Es gibt für mich nichts Besseres, als sich zu treffen und zusammen richtig zu rocken.

Steppo: Zu wenig Zeit weil Job, Das Auf- und Abbauen für Gigs, für den Aufwand viel zu niedrige Gagen, teures Equipment…

Online:
Homepage: www.cold-forged-metal.com
Facebook: www.facebook.com/p/Cold-Forged-100075728863381
Instagram: www.instagram.com/cold.forged

Musik:
Bandcamp: www.coldforged.bandcamp.com
Spotify: www.open.spotify.com/intl-de/artist/07CebDmLHgVclvP21WMIMb
Youtube: www.youtube.com/channel/UCLk8rIHU4dAoGHOvVmvUn8Q

Live-Dates:
voraussichtlich am 03.01.2026 in Stuttgart, genaueres folgt.

BYGONE – Bygone

Trackliste:

01. Lightspeed Nights
02. Shadow Rising
03. Take Me Home
04. Into The Gleam
05. The Last Horses Of Avalon
06. City Living
07. Fire In You Fire In Me

 

 

 

Spielzeit: 42:36 min – Genre: Heavy Metal – Label: Svart Records – VÖ: 12.12.2025 – Page: www.bygonerocknroll.bandcamp.com

 

Ja, okay, jede Band fängt mal klein an. Es ist dennoch ein gewisses Statement, wenn man als Band sein Debütalbum veröffentlicht – inklusive Label und allem – und als Website eine Bandcamp-Seite angibt. Respekt, klingt nicht besonders kommerziell.
Aber das ist auch nicht der Anspruch von BYGONE. Ihr erster Longplayer, benannt wie die Band, ist oldschool Hard Rock/Heavy Metal der unmodernsten Sorte. Gerade einmal sieben Songs, davon aber auch nur zwei unter fünf Minuten, und so einige über sieben.
Der sechste Mann im Sextett ist Renato, der Keyboarder – die Position, die heutzutage nicht selten von einem Backing Track ersetzt wird, aber das ergäbe bei BYGONE wenig Sinn. Das Album verdient nämlich ohne jeden Zweifel das Prädikat „handgemacht“, und auch die liebevoll ausgewählten Keyboard-Sounds wirken unpoliert live eingespielt. Passt gut im Kontext der restlichen Instrumente, bei dem das nicht anders ist, wodurch „Bygone“ unverkennbar authentisch nach späten 70ern/frühen 80ern klingt. Lediglich der Bass hätte ein wenig mehr Präsenz im Klangbild haben dürfen.
Stabile Vocals auch von Sänger Jim, dessen leicht belegt klingende Stimme an heruntergestimmte SAXON erinnert.
Der Promotext von „Bygone“ zeichnet ein Bild des Albums als kosmisch, außerweltlich, transzendental. Und unter dem Gesichtspunkt funktioniert es auch am besten. Geht man zu analytisch an das Album heran, wird man dort nur sporadisch auf im Ohr bleibende Melodien oder spannend-unvorhersehbare Parts stoßen. Es kommt nicht selten vor, dass sich ein Song über großen Teile seiner sieben Minuten auf seinem Grundton aufhält oder zwischen seinen zwei Akkordfolgen wechselt. Auch die Rhythmusfraktion macht gerne mal eine gute Zeit lang das immer selbe. Das ist oftmals redundant, kann aber hin und wieder auch hypnotisch kommen, wenn man das Gehirn auf den Klangwellen treiben lässt – gerade, wenn sich die Band bei einer keine Ahnung wie durchgeplanten Aufnahmesession hochschaukelt und ihren Song in einem sehr intensiven Part münden lässt.

Fazit:
„Bygone“ einfach zu hören macht mehr Spaß als es zu rezensieren, es ist schlicht ein „Warum drüber reden, warum nicht einfach anhören?“-Album. Die Scheibe funktioniert am besten, wenn man klassischen Metal mag und gerne entspannt und gemütlich welchen hören will. Dann fehlen immer noch einige gute herausstechende Momente; BYGONE schaffen es aber ebenso das ein oder andere Mal, den Hörer mit sich zu reißen.

Anspieltipps:
„Take Me Home“, „Shadow Rising“ und „Fire In You Fire In Me“

Jannis

NITROGODS mit GOD’S GIFT am 29.11.2025 im VAZ in Burglengenfeld

Nachdem ich GOD’S GIFT am 28.11.2025 in Traunstein im Cafe Festung das Dritte mal Live gesehen habe und sie einen Tag später nochmal als Support für NITROGODS in Burglengenfeld auftraten nahm ich die Möglichkeit wahr mir diese sehr gute Band ein viertes Mal anzusehen. Also ging es am frühen Abend los in Richtung Burglengenfeld, es hatte noch einen Vorteil, ich habe NITROGODS noch nicht Live gesehen und wollte mir das Trio auch unbedingt ansehen. Dies kann ich von meiner endlosen To-Do-Liste von Interpreten und Bands streichen, NITROGODS check.

Am Vorabend in Traunstein konnten GOD’S GIFT meinen bis jetzt sehr guten Eindruck der Band, egal ob auf Konserve oder Live bestätigen. Und wie soll es anders sein auch am 29. November versetzten GOD’S GIFT dem Publikum einen regelrechten Arschtritt wie bei jedem von mir gesehenen Konzert. Sänger Fares konnte wie von ihm gewohnt mit seinem rauchigen Unterton Akzente setzten, fehlerlos shoutete er sich durch das Set das im Motto des Debütalbums stand. Die beiden Guitar-Heroen Mark und Daniel sorgten für ordentlich Alarm und Melodie, beide bewiesen abermals was sie für talentierte Saiten-Zauberer sind. Egal ob Mark oder Daniel das Solo spielte, oder auch während der Songs passte alles perfekt zusammen. Bassist Reeve besitzt Live eine sehr zurückhaltende und unspektakuläre Spielweise, die allerdings weder langweilig noch unauffällig ist. Er wirkt dabei wie ein 1000 Jahre alter Baum den nichts aus den Wurzeln haut. Und dann kommt das Biest schlecht hin, Mike an den Drums, der Typ besitzt eine energische Spielart die einfach nur auffällt, die Drumsticks hat er voll im Griff und wirbelt die auch gekonnt rum. Vom Stageacting her war viel Bewegung auf der Bühne und die Vier nutzten diese komplett aus. Der Soundmann bewies ein gutes Gehör und sorgte für einen druckvollen Livesound bis in alle Frequenzen. Für mich tadel- und fehlerlos bot die Band ihr Debütalbum Live auf einem sehr hohen Niveau. Wer sich selber überzeugen möchte welche Qualitäten GOD’S GIFT besitzen, es kommen in den kommenden Monaten noch ein paar Auftritte von der Oberpfalz bis nach Oberbayern. Traut Euch ruhig die Musiker anzusprechen, die freuen sich über jeden Zuspruch und sind immer für ein Gespräch zu haben.

www.facebook.com/godsgift.rocks

Setlist GOD’S GIFT

Ain’t Going Back
Trail Of Tears
Call Me Bad
Shake Your Faith
Put It Where You Want It
Silver Of Lead
The Deed Is Done
Race Till Sundown
Dogs On The Run
Dirty Boogie
Ain’t Going Back

Nach der Umbaupause kam das Powertrio NITROGODS ganz unspektakulär auf die Bühne, aber als sie loslegten war gewaltig was los. Ich fragte mich die ganze Show über wie die drei es mit nur einer Gitarre, Bass und Schlagzeug schaffen so einen Sound auf die Bühne zu bringen. Es gibt noch ein Powertrio das ich kenne das auch so eine Power besitzen und die sind in Taufkirchen zuhause. Sänger und Bassist Oimel sorgte für die tiefen Töne und mit seiner doch sehr fertig klingenden Stimme gab er eine mehr als anständige Figur ab. Der Gitarrist Henny hatte seine 6-saitige voll im Griff, wechselte auch öfter durch, je nach Bedarf. Klaus Sperling an den Drums wurde als lebende und wandelnde Bierpulle vorgestellt und spielte auch mal mit einer leeren Flasche, oder kaute auf einem seiner Sticks rum. Der Sound kann schon als brachial und sehr laut bezeichnet werden, trotz der Lautstärke war nichts von Übersteuerung zu hören. Die Songauswahl war sehr gelungen und gab von Punk über Hard Rock bis Heavy Rock alles her. Es wurden auch einige kühle Blondinen mit Schuss konsumiert was bei der Hitze auf der Bühne nicht verwunderlich erscheint. Das Geschehen verteilte sich von den beiden Bühnenseiten bis in die Mitte und jeder der Beiden wanderte mal rum. Gibt es einen Grund zum Meckern, klare Antwort: NEIN! Das Trio haute Song um Song raus und das mit einer Spielfreude die für beste Stimmung im Publikum sorgte. Das war bestimmt nicht das letzte Mal das ich mir NITROGODS Live gegeben habe, da wird es eine Fortsetzung geben, Punkt, Basta, Schluss und Aus.

www.facebook.com/Nitrogods

Setlist NITROGODS

Black Car Driving Man
Valley Of The Gods
At Least I’m Drunk
Rats & Rumours
Broke And Ugly
Boogeyman
Lipsynch Starz
Back Home
Rancid Rock
Left Lane To Memphis
Rotten Sucker
Get Lost
Damn Right
Whiskey Wonderland
Kings Of Nothing
The Haze

Text und Bilder: Balle

BLIZZEN – Metalectric

Trackliste:
 
01. Into the Abyss
02. Witchhammer
03. Nightstalker
04. Pulse of Time
05. From Sadness to Anger
06. No More Room in Hell
07. Reign of Faith
08. Iron Rain
09. When the City sleeps
10. Massive Attack
 
 
Spielzeit: 36:37 min – Genre: Heavy Metal – Label: Diabolic Mightrecords – VÖ: 21.11.2025 – Page: www.facebook.com/Blizzenofficial
 
 
 
Aus dem schönen Bundesland Hessen stammen die Jungs von BLIZZEN die das letzte Mal bei uns mit ihrem letzten 2020er Album „World in Chains“ zu Gast waren.
Dort wurden sie von unserem geschätzten Kollegen Sturmi mit ENFORCER verglichen. Purer Oldschool Heavy Metal also der, soweit kann ich schon mal vorweggreifen, auch immer mal wieder in den NWOBHM oder Speed Metal abdriftet.
Personell gibt es keinerlei Veränderungen im Vergleich zum letzten Album, nach wie vor besteht die Band aus Stecki (v,b), Marvin Kiefer (g.), Andi Heindl (g.) und Gereon Nicolay (d.).
Etwas Neues gibt es, nämlich das Label. Das Ableben des kultigen Undergroundlabels Pure Steel haben wir ja hier schon oft thematisiert. Mit dem mir bis dato unbekannten Label Diabolic Mightrecords hat man aber eine neue Heimat gefunden über das jetzt, pünktlich zum 10 jährigen Bandjubiläum, das vierte Album „Metalectric“ veröffentlicht wird.
Dies nehmen wir jetzt einmal genauer unter die Lupe.
 
Als Opener hat man die Videosingle „Into the Abyss“ gewählt. Nach etwas Vorgeplänkel geht die Nummer so richtig los und steil. Typisch BLIZZEN, typisch Oldschool Metal. Stecki ist wie immer richtig hoch unterwegs, die Stimmlage muss man auf jeden Fall mögen.
Ein super Einstieg also, der BLIZZEN direkt zeigt, wie man sie kennt und liebt.
„Witchhammer“ im Anschluss ist ähnlich stark unterwegs, ist etwas langsamer als der Vorgänger, begeistert aber direkt mit seiner Kompakt und Eingängigkeit.
Eine sehr geile Nummer ist dann „Nightstalker“ geworden die mit einer sehr passenden und schönen instrumentalen Einleitung startet. Schön im Midtempobereich mit ordentlich epischer Schlagseite spielt sich die Nummer bis ganz nach oben auf der Qualitätsskala, absoluter Hit das Ganze!
Das Zwischenstück „Pulse of Time“ schlägt dann die Brücke in den Mittelteil der Scheibe die mit dem ebenfalls recht episch angehauchten „From Sadness to Anger“, dem klassischen „No More Room in Hell“ sowie „Reign of Faith“ bestens besetzt ist.
Und auch im letzten Drittel ist die qualitative Songdichte sehr hoch, es hagelt mit „Iron Rain“ sowie dem pfeilschnellen Abschlusstrack „Massive Attack“ noch zwei weitere Hits.
 
Wenn man BLIZZEN nur in die Oldschool Metalrichtung steckt, tut man ihnen definitiv Unrecht! Gerade auf dem neuen Album hat man ein paar schöne Einflüsse und Ideen im Gepäck und bietet nicht nur den typischen Hochgeschwindigkeits Metal. Das tut der Platte auf jeden Fall sehr gut und so hebt man sich auch schön ab.
Somit macht das neue, leider von der Spielzeit her recht kurze, Album zu jeder Zeit mächtig Laune und sollte jedem Heavy Metaller gut schmecken!
Glasklare Kaufempfehlung und für mich ein absolut spätes Highlight in diesem Jahr!
 
Julian
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Tarchon Fist News

Die italienisch-schweizerischen Heavy Rocker TARCHON FIST haben zu ihrem Song „3 Days in Hell“ von ihrem Jubiläums-Album „XX YEARS OF ROCK AND HEAVY METAL“ – Release: 28.11.2025 über das Label Underground Symphony – ein Musikvideo veröffentlicht.

Den Song und das zugehörige Video kann man über folgenden Link auf dem Youtube-Channel der 2005 gegründeten Band genießen:

In dem professionell und mit großer Detailvielfalt gefertigten Animations-Video wirken die aktuellen TARCHON FIST-Bandmitglieder, die in der neuen Aufnahme von „3 Days in Hell“ zu hören sind – Gitarrist LVCIO (Luciano Tattini), Sänger RAMON (Mirco Ramondo), Bassist WALLACE (Marco Pazzini), Gitarrist RIX (Sergio Rizzo) und Drummer MATT (Mattia Vescovi) – als Animations-Charaktere mit.

Zu dem Youtube-Link erklären TARCHON FIST, dass die Originalfassung des Songs „3 Days in Hell“ – somit auch die Lyrics – im Jahr 2008 geschrieben wurden.
Das Thema greift die damalige Auslegung einer Maya-Prophezeiung auf, die das Ende der Welt für den 21. Dezember 2012 voraussagte. Wie es danach weitergeht, erfahrt Ihr in dem Video.

Insgesamt beinhaltet die CD „XX YEARS OF ROCK AND HEAVY METAL“ 11 Tracks, darunter neu aufgenommene Stücke aus den ersten beiden Alben und bisher unveröffentlichte Werke.

Die Tracklist lautet wie folgt:

01. Bad Situation
02. 3 Days in Hell
03. Carved with Fire
04. Hammersquad
05. It doesn’t Matter
06. Flower in the Sand
07. Football Aces
08. Earth Song
09. Bad Man Mania
10. Falling Down
11. Crazy Times (XX Years Of Rock And Heavy Metal)

Die Gestaltung des epischen Cover-Artworks zu „XX YEARS OF ROCK AND HEAVY METAL“ erfolgte durch den Künstler Stan W. Decker.

Gemäß der Ankündigung durch das Label Underground Symphony (Online Shop: https://usstore.it ) soll das Album als elegantes CD Digipack und auf allen größeren digitalen Plattformen verfügbar sein.

http://www.tarchonfist.com/

CORY MARKS – Sorry For Nothing Vol. 2

Trackliste:

01. Hangman
02. Are You With Me
03. Change The Game
04. The Heart Breaks When It Wants To
05. Someone I Hate
06. Wild Ride
07. Whiskey River
08. Empty Bottles
09. Pick Up The Phone
10. A Different Kind Of Year
11. Sorry For Nothing (Akustik)

Spielzeit: 38:56 min – Genre: Country Rock – Label: Better Noise Music – VÖ: 03.10.2025 – Page: www.facebook.com/corymarksmusic

 

CORY MARKS der 2015 unter seinem bürgerlichen Namen CORY MARAUARDT sein Debütalbum mit dem Titel „This Man“ veröffentlichte, mit seinem zweiten Album und erstem als CORY MARKS „Who I Am“ 2020 in der Country Rock Szene einschlug ist mit seinem vierten Album am Start. Mit „Who I Am“ konnte er mehr als nur Achtungserfolge feiern, das dritte Album „Sorry For Nothing“ ist mir entgangen, aber jetzt ein Jahr später kümmere ich mich um den Jungen Outlaw CORY.

Außer CORY MARKS und den Produzenten gibt es keine Angaben wer an den Instrumenten beteiligt war. CORY ist am Mikrofon und Gitarre zuhause, mehr gibt es nicht. Die Stimme von CORY hört sich einfach nur perfekt an, für die Verschmelzung von Country und kräftigen Rock genau das Richtige. Die Akustik-, Elektro-Gitarren, Banjo und vielleicht sogar noch eine Steel Gitarre bilden mit der Stimme das Hauptmerkmal das es in sich hat. Der Bass steht leicht versetzt hinter den Gitarren und macht mächtig Druck. Die Drums könnten auch aus dem Blechkasten stammen, hören sich irgendwie so an. Allerdings machen die auch sehr deutlich auf sich aufmerksam.

Wie auch schon als CORY MARQUARDT so verbindet auch CORY MARKS sehr gekonnt Country mit Rock und kräftigen Riffeinlagen. Als Southern Rock kann man die Mucke nicht bezeichnen, sondern als modern gemachten und kräftigen Country Rock. Die Gitarren sorgen, untypisch für Country Musik, für ordentlich Krach und Stimmung an allen Fronten. Es gibt so einige Vertreter dieser Stilrichtung wie etwa, KIP MOORE, BRANTLEY GILBERT und JACOB BRYANT, allerdings setzt keiner der genannten die Gitarren so hart ein wie CORY. Die Melodien kommen bei keinem der Songs zu kurz, es kommt auch mal richtiger Country zum Zug oder es wird Country mit harten Riffsalven abgelassen, der Rest bewegt sich im sehr guten Rock mit Country Vibes.

Wenn so die Zukunft des Country Rocks aussieht, gerne mehr davon, dass macht richtig Laune. Die Songs lassen bis zum drohenden Muskelkater den Fuß im Takt mitwippen, im Stehen die Hüften kreisen, oder die Tanzflächen glühen. Leider erreicht die Party nicht Mal die 40 Minuten, was einen Abzug in der B-Note ergibt.

„Hangman“ ein verdammt geiler Einstieg, der Song hat richtig Drive, „Are You With Me“ sehr modern, energiegeladen und mit dem Charme den CORY schon seit seinen Anfängen mitbringt ausgestattet. „Change The Game“ was für ein Rocker, besser geht es nicht, sehr eingängig und Tanzflächen tauglich, „The Heart Breaks When It Wants To“ fast eine Ballade mit viel Gefühl im Refrain wird gewaltig gerockt. „Someone I Hate“ das nächste Schmankerl das CORY aus dem Ärmel zaubert, „Wild Ride“ hier kommen die Country Wurzeln voll hervor ohne die Härte vermissen zu lassen. „Whiskey River“ hier kommt das erste Mal so richtige Roadmovie Country Stimmung auf, „Empty Bottles“ die Flaschen im Saloon müssen restlos leer sein, auch hier gibt es reinrassige Country Musik. „Pick Up The Phone“ fängt sehr soft und gefühlvoll an bis im Refrain die E-Axt vollen Rohr loslegt um in den Strophen wieder sanfter zu werden, „A Different Kind Of Year“ Country modern und cool, „Sorry For Nothing (Akustik)“ gefühlvoll mit CORYs geiler Stimme – ergibt immer ein Match.

Balle

STARMEN – Starmenized II

Trackliste:

01. Trouble
02. Born To Rock
03. 15 Minutes Of Pain
04. The Once
05. Shark In The Dark
06. Five
07. One World
08. Shame On You
09. Not Your Enemy
10. Waiting On A Heartbreak

 

Spielzeit: 39:32 min – Genre: Hard Rock – Label: Melodic Passion Records – VÖ: 28.11.2025 – Page: www.facebook.com/starmen.se/

 

STARMEN aus einer fernen Galaxy, auch Schweden genannt, stammend sind mit ihrem fünften Album zurück um die Welt zu erobern. 2018 als High-Energie Tribute Band der geschminkten Kult Truppe KISS gegründet und seit 2020 mit eigenem Material ihr Unwesen treibend hauen die vier erneut einen raus. Wurden schon drei Alben der Sternenmänner von mir durch den Fleischwolf gedreht, wobei mir ein Album durch die Lappen ging, verwurstele ich nun auch das fünfte Album mit dem Titel „Starmenized II“. Waren die ersten beiden Rundlinge noch durchwachsen aber überzeugend, der vierte Silberling war schon um einiges besser, also mal sehen ob die STARMEN sich nochmals steigern können.

Zu STARMEN gehören Red Starmen an Mikrofon und Gitarre, Purple Starman an Gitarre, Gold Starman an Bass und Silver Starman an den Drums. Wer die herrlichen Old-School Orgeln übernommen hat ist im Promotext nicht ersichtlich, auf jeden Fall passen die sehr gut zum Bandsound und machen die Sache sehr rund. Redboys Stimme ist immer noch sehr nahe an der von Paul Stanley von KISS dran, und hört sich an wie dessen kleiner Bruder der zu viel geraucht hat. Die Gitarren hauen ihre Riffattacken raus wie nichts und sorgen für die richtige Härte in den Gehörgängen. Nicht zu weit in den Vordergrund drängend bilden die Gitarren mit den Drums das ideale Gerüst für Redboys Gesang. Der Bass befindet sich zwei Schritte hinter den Gitarren und kommt nicht so deutlich durch. Die Drums hauen voll drauf allerdings nicht mit roher Gewalt um Gitarren und Gesang zu überfahren. Die Produktion klingt vollkommen in Ordnung, bei den MP3s die ich zur Verfügung habe fehlen durch die Komprimierung die Höhen am oberen Ende.

Der Sound ist wie soll es anders sein, typisch STARMEN und ist somit sehr KISS Vibes angehaucht, nicht nur durch die Stimme von Redboy, auch die Kompositionen sind mit sehr vielen KISS Vibes angereichert. Ist dieser Umstand schlimm? Manche sagen bestimmt ob denen nichts Besseres einfällt, das andere Lager freut sich das es weiterhin coole KISS ähnliche Mucke gibt da von der Kult Band lange nichts mehr veröffentlicht wurde und die gefühlt 100.000ste Best Of existiert mit immer wieder denselben Songs darauf. Also kommen die Sternenmänner für KISS Fans gerade rechtzeitig um für frisches Futter zu sorgen. Wenn sich das Futter auf solch hohem Niveau befindet macht das Hören doppelt Spaß. Die Songs auf „Starmenized II“ sind Überbleibsel vom Vorgängeralbum und das keinen Deut schlechter. Die Entscheidung welche Songs auf das Vorgänger Album kommen sollten muss bei der Anzahl an sehr gut hörbaren Titeln immens schwer gewesen sein, es wäre Schade gewesen, wenn die Songs von „Starmenized II“ in irgendwelchen Schubladen Staub angesetzt hätten. Gut das STARMEN diese Songs noch veröffentlicht haben, die sind zu gut um ungehört zu bleiben.

Erneut ein sehr gutes Album der schwedischen Hard Rocker, die unbeirrt ihren Weg gehen, und das ist auch gut so. Mal klingen die STARMEN mehr nach KISS ein anderes Mal nicht so dafür aber eigenständig.

„Trouble“ bietet mit viel Drama den perfekten Einstieg in das Album, „Born To Rock“ ein Vollgas Rocker der mit der Wucht eines Panzers einschlägt. „15 Minutes Of Pain“ ein energiegeladener Song der viel Charme versprüht, „The Once“ wildert ohne Scham im Melodic Rock, ein cooles Teil. „Shark In The Dark“ könnte deren Vorbilder auch nicht besser bringen, „Five“ eine Hymne die überall sehr gut ankommen sollte. „One World“ wildert erneut sehr gut im Melodic Rock, „Shame On You“ ein intensiver Rocker mit coolen Strophen, im Refrain wird es schräg. „Not Your Enemy“ ein sehr eingängiger Rocker der überzeugt, „Waiting On A Heartbreak“ schlägt zum Abschluss mit der klassischen Kelle zu.

Balle

Michael Monroe News

MICHAEL MONROE veröffentlicht neue Single „Disconnected“

Neues Studioalbum OUTERSTELLAR erscheint am 20.02.26 via Silver Lining Music

Michael Monroe veröffentlicht die unwiderstehlich mitreißende zweite Single „Disconnected“ aus seinem kommenden Studioalbum „Outerstellar“, das am 20.02.2026 über Silver Lining Music erscheint.

„Disconnected“ thematisiert ein Anliegen, das Michael Monroe sehr am Herzen liegt: Live-Musik ist ein seltener und wichtiger Ort, an dem Menschen im Moment zueinander finden. „Technologie sollte die Menschen einander näherbringen, doch tatsächlich sind sie isolierter denn je. Sie starren nur auf ihre Handys und Computer und laden ständig etwas herunter“, kommentiert Michael. „Das Internet kann das Erlebnis eines Live-Konzertes nicht ersetzen. Man steht als Künstler auf der Bühne und kommuniziert in diesem Moment mit dem Publikum. Genau dort entsteht die Magie, und kein Programm, kein Gerät und kein Computer kann das nachbilden!“ Das Video zu „Disconnected“ wurde von Leigh Brooks produziert.

Das neue Album „Outerstellar“ ist mehr als nur eine Sammlung großartiger Songs – es ist ein Erlebnis, ein süßlich duftender, ledriger, glitzernder, schweißgetränkter, rauer und kraftvoller Sound, gefüllt mit einer der großartigsten Stimmen des Rock’n’Roll. Die Harmonien und Vibes schweben mühelos dahin, wie in Seidentücher gehüllt, aber auch in derben Lederhosen, mit einem Drink und einem Lächeln auf einem Sofa sitzend bis in die frühen Morgenstunden. Die Attitüde, die sorgloses Selbstvertrauen ausstrahlt, ein selbstsicheres Gefühl, das in der puren Freude am echten Rock’n’Roll badet.

Das kürzlich erschienene erste Video der Single „Rockin‘ Horse“ ist ein trotziger Angriff auf Kritiker und kommt mit einem der verrücktesten Michael Monroe – Videos, die ihr je gesehen habt.

„Ich bin, wie ich bin, und ich werde mich für niemanden verstellen“ sagt Michael unmissverständlich für alle, die noch einen Zweifel daran hätten.

„Outerstellar“ erscheint es als Limited Edition 12″ White Vinyl, 12″ Turquoise Vinyl, 12″ Black Vinyl, CD Digipak, Digital Download, Streaming und als Bundle und kann HIER vorbestellt werden.

Track Listing:

1. Rockin‘ Horse

2. Shinola

3. Black Cadillac

4. When the Apocalypse Comes

5. Painless

6. Newtro Bombs

7. Disconnected

8. Precious

9. Pushin‘ Me Back

10. Glitter & Dust

11. Rode To Ruin

12. One More Sunrise

Band Line-Up:
Michael Monroe – Lead vocals, Harmonica

Steve Conte – Guitars, Vocals Rich Jones – Guitars, Vocals

Karl Rockfist – Drums

Sami Yaffa – Bass, Vocals

 

Follow Michael Monroe:

www.facebook.com/michaelmonroeofficial