ALLIGATOR STEW – A First Taste Of Alligator Stew

Band: Alligator Stew
Album: A First Taste Of Alligator Stew
Spielzeit: 49:22 min
Stilrichtung: Bluesy Southern Rock
Plattenfirma: Hogleg Records / Halycon Music
Veröffentlichung: 2000 / 2001
Homepage: www.facebook.com/gary.jeffries.12

 

Zu ALLIGATOR STEW gehörten Ausnahmesänger Gary Jeffries (ASPHALT BALLET, THE REGULATORS, GROUCHY ROOSTER, THE SOUTHERN THUNDER PROJEKT, STITCHPIG REVIVAL und Solo) am Mikro, Gitarren und Harmonica. John Andrews (GROUCHY ROOSTER, GARY JEFFRIES) an der Gitarre. Doug Richardson (GROUCHY ROOSTER, GARY JEFFRIES) am Bass, T.C. Markle am Schlagzeug und Dan Beirne (THE SKIP CASTRO BAND, RYAN BURNS & THE VOCAL GHOSTS, KINGDOM OF MUSTANG) am Piano.

AC veröffentlichten im Jahr 2000 über Hogleg Records für den US Markt und 2001 über Halycon Music für Europa, ihr leider einziges Studioalbum. 2003 folgte dann noch das Live Album “Welcome To Monticello … Live” danach war dann Schluß. Auf der Europaverson sind zwei Bonustracks enthalten. Schade da die Band ein Saugeiles Album am Start hatte. Leider blieb es bei dem ersten Geschmack von AC, einige der Musiker machten dann bei GROUCHY ROOSTER und den ersten beiden Solo Alben von Gary Jeffries mit die in die selbe Richtung gehen, groovig angebluester Southern Rock, der von keiner Band besser gemacht werden kann. Mit GJ hatten AC einen Ausnahmesänger an Board, wie ich schon in meinem Review zum Debüt von STITCHPIG REVIVAL schrieb, den Dreck in der Stimme hat und als Kind in den Sumpf gefallen sein muss, als Erwachsener wieder rausgekommen ist und mit dieser Stimme einige erstklassige Alben veredelte. Vergleichen kann man AC nur mit GJ Solo und STITCHPIG REVIVAL ansonsten sind AC unvergleichlich, nebenbei eingängig und Schweinegeil dabei.

Den Anfang macht “Luisiana Man” groovt wei Sau, ein Song aus dem Bayou, dann kommt “Shinner” ein starker schleppender Hit mit kräftiger Blues Note. “Doesn’t Really Matter” ein flotter Feger, gefolgt vom tottraurigen Melodiemonster “Blood Money” eine Rock Hymne für die Ewigkeit und die Stimme von GJ, Gänsehaut verbreitend aber Geil. “Four Winds” ein umarrangierter Rocker der vom ASPHALT BALLET Debüt stammt und auf den GJ Soloalben zu finden ist. “One Time Too Long” der richtige Song für einen Western der auf einem Mississippi Dampfer spielt, geil und groovy, “Two Wheels” kräftig, intensiv stark. Es folgt die zweite Hymne für den Rock “Rose Thorn Bed” eingängig, melodiös, ein Traum, einfach nur großes Kino. “Voodoo Spell” wieder ein kräftiger Bayou Rocker, “California Cowboy” wieder bestes Werstern Soundtrack Futter. “You Gotta Give By” ein kräftiger Blueser, “Mad Dog Saloon” eine weiter Hymne. “Blood Money” in der Akustikversion, noch trauriger wie die gestromte Version, aber Geil setzt die Schlußnote.

Fazit: Nun kommt das schwierigste an diesem Album, das Fazit, mir gehen die Superlativen aus, ich muss dazu gestehen das ich ein großer Fan der Stimme von GJ bin, schlechte Kost hat der Ausnahmekünstler noch nie abgeliefert. Vielmehr ist GJ ein Aushängeschild für stark in Szene gesetzte Rockmusik. In Bands oder Projekten an denen er beteiligt war/ist stehen für Qualität, genauso auch Solo. Für diesen Südstaaten Blueser kann es nur eine 10 geben. Ein Album mit NUR Highlights und Hymnen kann nur die 10 bekommen. Ich träume von einem weitern Hitalbum von AS. So nun genug gesabelt und das Dingens gelobt, nochmal gehört und an eine Zeit erinnert werden in der uns Corona noch nicht eingeschränkt hat und die Veranstaltungsbranche zum nichts tun verdammt hat und der FC B noch keine Obergurkenhanshimbeerkaschperl Trupper war.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Louisiana Man
02. Shiner
03. Doesn’t Really Matter
04. Blood Money
05. Four Winds
06. One Time Too Long
07. Two Wheels
08. Rose Thorn Bed
09. Voodoo Spell
10.California Cowboy
11. You Gotta Give By
12. Mad Dog Saloon
13. Blood Money (Akustik Version)

Helmut

JOHN DIVA & THE ROCKETS OF LOVE – American Amadeus

Band: John Diva & The Rockets Of Love
Album: American Amadeus
Spielzeit: 46:43 min
Stilrichtung: Melodic Gute Laune Rock
Plattenfirma: Steamhammer / SPV
Veröffentlichung: 15.01.2021
Homepage: www.johndiva.com

 

Der schrille Truppe um John Diva ist mit neuem Album und gleicher Besetzung nach zwei Jahren zurück. Mit dabei wie schon auf dem Debüt John Diva als Stimmakrobat, Snake Rocket und J.J. Love am Griffbrett der Stromgitarre, Remmie Martin am Bass und Lee Stingray jr. am Schlagzeug.

Die Auslegung des Sounds hat sich nicht geändert, hier wird weiter gemacht wo das Debüt aufgehört hat, es wird drauf los gerockt und rollt als wenn es keinen Morgen geben würde. Hier regiert 80s Like Melodischer Hard Rock mit leichter Glamnote und eindeutig zweideutigen Texten, bei all dem noch gute Laune verbreitend. Die Stimme von John erinnert mich an Bo Lindmark von DALTON, der Sound erinnert in manchen Momenten an WHITESNAKE ohne Blues Anteil, VAN HALEN, DEF LEPPARD oder KISS.

Den Anfang macht “Voodoo, Sex & Vampires” ein energiegeladener schneller Rocker, gefolgt von “American Amadeus” mit Klassikanspielungen im Song, sehr gut Umgesetzt für jede Party geeignet. “Soldier Of Love” könnte von der Schlange sein genauso eingängig und stark ausgeführt und bestens für die Bühne geeignet, “Bling Bling Marilyn” ist eingängig wie Sau für jede Party und Disco mit Mitgrölrefrain simpel aber hängen bleibend. “Champagne On Mars” ein guter Classic Rocker, “Weekend For A Lifetrime” ein geiler Song für die Überholspur. “Karmageddon” eine saugute Ballade, “Waysted (In Babylon)” braucht einige Durchläufe. “Movin‘ Back To Paradise” ein lässiger Easy Listening Song, mit “Drip Drip Baby” kann ich nichts anfangen. “This Is Rock N‘ Roll” geiler Rocker erinnert an die LEPPS mit BEATTLES flair, “2 Hearts” setzt den Schlußpunkt eine gute Akustikballade.

Fazit:

Nichts Neues aber dafür Altes auf den Punkt und verdammt geil rübergebracht, der ideale Soundtrack für eine 80er Party bekommt von mir eine Wertung von 9 Sternen. Tracks 13 – 15 befinden sich nur auf Vinyl und leider nicht unter dem Promomaterial.

 

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Voodoo, Sex & Vampires
02. American Amadeus
03. Soldier Of Love
04. Bling Bling Mailyn
05. Champagne On Mars
06. Weekend For A Lifetime
07. Karmageddon
08. Wasted (In Babylon)
09. Movin‘ Back To Paradise
10. Drip Drip Baby
11. This Is Rock ‚N‘ Roll
12. 2 Hearts
13. Star Of Rock (Vinyl Bonustrack)
14. Blonde! Black” Red! Brunette! (Vinyl Bonustrack)
15. American Amadeus (Orchester Version / Vinyl Bonustrack)

Helmut

DREAM POLICE – Dream Police (RG Zeitmaschine)

Band: Dream Police
Album: Dream Police
Spielzeit: 53:29 min
Stilrichtung: Hard Rock
Plattenfirma: Columbia Records
Veröffentlichung: 1990
Homepage: www.de-de.facebook.com/dreampolicenorway/

 

Zeitreise ins Jahr 1990, kurz vom dem Jahr des großen Erdbebens, welches von Seattle ausging und die Musiklandschaft nicht zum Vorteil veränderte. DP kamen aus Norwegen um die Welt zu erobern, leider durch das Erdbeben verschüttet und verstaubt. Zum Lineup gehörten Odd Rene Andersen am Mikro, Trond Holter (EVENRUDE, DAG FINN, RETURN, WIG WAM, …) an Gitarre, Rino Johannessen am Bass und Ole Petter Hansen (EVENRUDE, DAG FINN, RETURN). DP gehen auf dem Debüt, vom Sound andere Wege, keine Keyboardteppiche, als die anderen Skandi Bands, der Hard Rock ist Staubtrocken genauso auch die Produktion, dies macht aber auch den besonderen Charme des Albums aus.

Andersen hat eine einzigartige Stimme die einen sehr hohen Wiedererkennungsfaktor besitzt und sehr gut mit dem staubtrockenen Rock harmoniert. Vergleichen kann man dieses Album mit keiner anderen Band, das Dingens groovt von vorne bis hinten mit leichter Blues Note, und ist einfach unvergleichlich dabei aber auch verdammt stark. Holter der schon mit EVENRUDE, DAG FINN und RETURN im AOR und Melodic Rock unterwegs war, später dann mit WIG WAM die geniale Chaotentruppe am Start hatte, mit Jorn Lande unter DRACULA und dann als HOLTER im Metal sehr gute Alben veröffentlichte.

Mit “Hot Legs” gelingt der Einstieg perfekt, am Anfang mit Akustikgitarre bis nach etwas über einer Minute die E-Gitarre mit einem Riff aus den Boxen faucht, genialer Song. “Rock Dolls” staubtrocken, ein geiler Groover, “When The Sun Goes Down” eine sehr gute gefühlvolle Ballade. “Rock Me” ein Top Ten Hitanwärter, bester Hard Rock mit schrägen Riffs aber da diese so schräg rüber kommen hat der Song das gewisse etwas auch für die Tanzfläche geeignet. “Little Angel” geht wieder voll auf die zwölf stark, “Moving” der schrägste Song bluesig rocken sich DP den Arsch ab. “On Fire” geiler gehts nicht, ein Ohrwurm leicht schräg genial und geil, “Surrender” für die Kuschelrock Fraktion. “Need Your Lovin’” einzigartig DP, “Hit And Run” der nächste Ohrwurm, “Uncle Gus” eine Akustik Nummer.

Leider ist dieser Diamant sehr rar und teuer geworden, der Rerelease aus dem Jahr 2008 ist auch schon länger vergriffen.

Fait:

Staubtrockener Hard Rock von einem anderen Stern den DP bieten, das zweite Album von 1991 war bluesiger und nicht mehr ganz so stark wie dieses Debüt. Von mir gibt es eine Bewertung von 9 Sternen. Leider bekamen die Traumpolizisten nie die Aufmerksamkeit die sie verdient haben, hier war eine Truppe am Werk die mit tollen Ideen glänzten und durch ihren Sound einzigartig waren. Vielleicht kommt ja doch noch ein ebenso starker Nachfolger.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Hot Legs
02. Rock Dolls
03. When The Sun Goes Down
04. Rock Me
05. Little Angel
06. Moving
07. On Fire
08. Surrender
09. Need You Lovin‘
10. Hit And Run
11. Uncle Gus

Helmut

THE VIRUS PROJECT – We Are The Virus EP

Band: The Virus Project
Album: We Are The Virus
Spielzeit: 18:23 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Roll The Bones Records
Veröffentlichung: 18.12.2020
Homepage: www.facebook.com/TheMetalVirusProject

 

TVP hauen einen Klopper mit diesem 4-Tracker raus, brachial, hart aber dennoch genial, bläst einem die Band den Gips aus den Backen. Gegründet von Gitarrist und Songschreiber Gregor Vogt (Greydon Fields), mit den Musikern Björn Gooßes (The Very End / Harkon) und Olaf Reimann (Ra’s Dawn) am Mikro, Frank Stellmacher (Ghosther) am Bass und Markus Siegemund (Wolfskull) am Schlagzeug. Diese EP ist ausschließlich auf Bandcamp erhältlich und kostet 10,- Euro mit denen die Produktionskosten abgedeckt werden sollen. Jeder Käufer kann den Betrag nach belieben erhöhen um mit den zusätzlichen Einnahmen, die zu 100% gespendet werden, die Clubszene in Essen zu unterstützen, die Gründe hierfür sollten jedem bekannt sein und müssen nicht nochmal erläutert werden.

Nun zu den Songs, wie oben geschrieben brachial, genial wird Heavy Metal von der Kette gelassen, der mit viel Melodie aus den Boxen raucht und die Bude gehörig zum wackeln bringt. Die Vocals sind sauber und fehlerlos ausgeführt, bleiben sofort hängen. Die Gitarren glänzen mit viel Melodie und ohne große Griffbrettexzesse, die Drums treiben alles gewaltig nach vorne. Alle vier Songs sind hörenswert und solten mal angecheckt werden. Vergleichen kann man TVP mit GREYDON FIELDS und RA’S DAWN.

Fazit:

Einen richtigen Nackenbrecher den TVP raushaut, von mir gibt es eine 8,5 für dieses Metal Riffgewitter, welches hoffentlich eine Fortsetzung haben wird. Und beide Daumen hoch für die zusätzliche Spendenaktion für die Clubs.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Root Of Evil
02. My Personal Demon
03. And That’s Why I Laugh
04. We Are The Virus

Helmut

AMAHIRU – Amahiru

Band: Amahiru
Album: Amahiru
Spielzeit: 53:01 min
Stilrichtung: Hard Rock / Melodic / Heavy Metal
Plattenfirma: earMusic / Edel
Veröffentlichung: 27.11.2020
Homepage: www.facebook.com/AmahiruOfficial/

 

AMAHIRU ist das Kind der beiden befreundeten Musiker Frederic Leclerq (KREATOR, SINSAENUM, ex DRAGONFORCE) und Saki (MARY’S BLOOD und NEMOPHILA) die sich während eines Auftrittes im Jahr 2015 in Hongkong kennen lernten. Es enstand eine Freundschaft zwischen beiden und die Idee eines Projektes das nun mit AMAHIRU vorliegt. Das Lineup setzt sich aus Archie Wilson am Mikro, Leclerq an Gitarren und Bass, Saki an Lead Gitarre, Coen Janssen an Keyboard und Mike Heller am Schlagzeug zusammen.

Zu entdecken gibt es eine Mischung angefangen vom Hard Rock bis zum Melodic / Heavy Metal mit drei Instrumentals einen bunten Mix mit viel Abwechslung. Zu den Hard Rockern gehören “WTTP” und das modern ausgerichtete “Bringing Me Down”. Die Melodic Metal Songs hören auf “Innocent”, “Hours” beide mit viel Melodie und sehr guten Refrains ausgestattet. Für die Mattenschüttler fast schon Trash stehen “Way Out”, “Vanguard”, “Lucky Star”, “Samurai” brachiale Metal Songs. Die Instrumentals sind mit “Ninja No Tamashii”, “Waves”, “Zombi” vertretten, diese glänzen nicht nur mit Griffbrettexzessen sondern behinhalten starke Melodielinien.

Fazit:

Einen bunten Mix aus Harter Mucke haben AMAHIRU am Start, durchaus hörenswert. Von mir gibt es eine Bewertung von 8 Sternen da gute hörbare Mucke geboten wird.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Innocent
02. WTTP
03. Hours
04. Way Out
05. Ninja No Tamashii
06. Vanguard
07. Bringing Me Down
08. Lucky Star (feat. Elize Ryd)
09. Waves
10. Samurai
11. Bringing Me Down (feat. Sean Reinert) [Alternative Version]
12. Zombi (Bonus Track)

Helmut

THE CULT OF DESTINY – The Cult Of Destiny

Band: The Cult Of Destiny
Album: The Cult Of Destiny
Spielzeit: 48:21 min
Stilrichtung: Melodic / Power Metal
Plattenfirma: The Cult Of Destiny Records
Veröffentlichung: 27.11.2020
Homepage: www.facebook.com/thecultofdestiny/

 

TCOD eine aus Norwegen stammende Formation besteht aus Eddie Gus am Mikro, Chris Marchand und Mr. Damage an Gitarren, Mads Mowinckel am Bass und Jon Eirik Bokn am Schlagzeug. Alle Mitglieder waren oder sind für andere Bands wie etwa CHROME DIVISION, THE CARBURETORS, BREED, TOTTAL TÖMMING und noch ein paar mehr tätig.

TCOD hauen gewaltig auf den Putz, es lassen sich Ähnlichkeiten zu einiger der Oberliga Bands der erfolgreichen 70/80er nicht von der Hand weisen, was sich aber durchaus sehr gut anhören lässt. Der Metal ist ähnlich eingängig wie der von NEPTUNE oder den Vergleichsbands die auf JUDAS PRIEST, IRON MAIDEN, ACCEPT, MANOWAR und ein kleiner Schuß KISS hören. Den Vogel schiessen TCOD mit dem KISS Cover ab, Metalgrowling mit KISS Vibes und Metalauslegung des Songs, stark umgesetzt aber dennoch ungewohnt.

Auf der haben Seite zu verbuchen sind “The Armageddon Is Here” flott und stark, “Into the Armageddon” ein Powersong, “Coming From The North” mit starkem Refrain. Das Epische “Brother”, “The Cult Of Destiny” geiler Nackenbrecher. “Stand With Me” könnte von MANOWAR stammen, “Set The Demon Free” sehr guter flotter Brecher. Das Melodische “Welcome To The End” und “Exit Armageddon” Epic Metal wie er sein sollte. Der letzte Song das Kiss Cover schiesst den Vogel ab, verrückter und chaotischer kann man so eine Metalversion nicht machen und man muss gewaltig Eier haben um sich daran zu trauen ohne das es in die Hose geht, hier ist nichts in die Hose gegangen.

Fazit:

Repeat Taste gedrückt und das Dingens nochmal gehört, geiler Metal nichts neues aber wie ich schon öfters geschrieben habe, bewährtes sehr gut präsentiert. Zum Schluss kommt dann eine Bewertung von 8,5 raus. Jungs macht weiter so, dieser Rundling schreit nach einer Fortsetzung.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. So It Begins
02. The Armageddon Is Here
03. Summon The Council
04. Into The Armageddon
05. Coming From The North
06. Brother
07. The Cult Of Destiny
08. Stand With Me
09. Set The Demon Free
10. Welcome To The End
11. Exit Armageddon
12. I Was Made For Lovin‘ You (Kiss Cover)

Helmut

DOMAIN – Our Kingdom (RG Zeitmaschine)

Band: Domain
Album: Our Kingdom
Spielzeit: 44:46 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: Frontrow
Veröffentlichung: 1988
Homepage: www.facebook.com/domainband/

 

DOMAIN kamen 1988 mit einem ersten Lebenszeichen aus dem Keller, als erstes noch unter dem Bandnamen KINGDOM mussten sich nach einem Streit mit Lenny Wolf und seiner Band KINGDOM COME in DOMAIN umbenennen. Was für ein Brett die Jungs vorlegten kann man ohne schlechtes Gewissen als einen der besseren Klassiker der deutschen Rockmusik bezeichnen. Damals dabei waren Bernie Kolbe an Lead Vocals und Bass, Cliff Jackson an Gitarre und Backvocals, Axel Ritt an Gitarre und Backvocals, Volker Sassenberg am Keyboard und Backvocals und Freddy Diedrichs am Schlagzeug. Kolbe und Jackson die schon seit Winter 1969/70 in einer der ältesten noch existenten Bands EPITAPH zusammen Rockmucke machen entstand DOMAIN die so einige Alben am Start haben die das Prädikat Klassiker verdienen. Nach den drei Alben “Our Kingdom”, “Before The Storm (1989)” und “Crack The Wall (1991)” war erstmal schluss, 1997 wurde noch die Best Of “Collection 86-92 (1997)” mit einer brachialen Maxiversion von dem auf diesem Album enthaltenen Song “Lost In The City”, zwei Versionen von “I Don’t Wanna Die” und zwei starke Unreleased Tracks “Ain’t It A Sin” und “Out Of The Dark” nach geschoben. 2001 kam DOMAIN mit Axel Ritt und neuem Sänger Carsten Schulz zurück, die Alben waren nicht übel aber die Duftmarken der ersten drei Alben konnte nicht mehr erreicht werden, aber dies ist meine Meinung und diese können bekanntlich auseinander gehen.

Nun zum Album “Our Kingdom” die Songs die hier zu finden sind gehören mit zum stärksten was die deutsche Melodic Rock Geschichte hervor gebracht hat. Starke Melodien mit ebenso starken Vocals von Bernie Kolbe und Chören an den richtigen Stellen. Angefangen bei den Balladen “Sign From Your Heart” eine der besten Rockballaden die je veröffentlicht wurde lief damals als Dauerbrenner bei Bayern 3 (ja die Öffis konnten das mal, so geile Mucke spielen, lang lang ists her, heute nur noch Marionetten von Geldgeilen Plattenbossen) und “Love Child”. Den Flotten “Lost In The City” füllte damals jede Tanzfläche, “The Run” ein Hooklinemonster, “We Got Love” ein lässiger verträumter Rocker, “Waitiong For Love” ein Asskickin‘ Rocker, dem obercoolen “Riding Through The Night” andere hätten für so einen Song getötet, “Rollin’” cool, geil ein Melodiemonster, “On The Line” Happyrock wie er sein sollte und “Back From Hell” fängt als Ballade an, mutiert bei knapp unter einer Minute zum Stampfer mit Hitpotential.

Fazit:

So nun kommt das schwierigste das Fazit es gibt nur drei Wörter um das Album beschreiben zu können “What The F.ck” ist das ein Saugeiles Album welches Domain da auf die unschuldige Menschheit los gelassen hat. Melodien ohne ende, die einzigartige Stimme von Bernie Kolbe und den harten Gitarren von Cliff Jackson und dem jungen Axel Ritt. Das kann nur eine 11 von 10 geben alles andere wäre unfair.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Lost In The City
02. The Run
03. We Got Love
04. Sign From Your Heart
05. Waiting For Love
06. Riding Through The Night
07. Rollin‘
08. Love Child
09. On The Line
10. Back From Hell

Helmut

UNRULY CHILD – Hour Glass House

Band: Unruly Child
Album: Hour Glass House
Spielzeit: 61:38 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: Frontiers Music s.r.l.
Veröffentlichung: 04.12.2020
Homepage: www.facebook.com/unrulychildband/

 

Die Melodic Rock Heroes von UC sind zurück, nach einem grandiosem Debüt, einer sehr guten zweiten Scheibe, Album drei schlicht UCIII betitelt ist mir nicht bekannt. Seit 2010 stehen UC bei Frontiers unter Vertrag und veröffentlichen nun das vierte Studio Album beim Italo Label. Zum Lineup gehören Marcie Free am Mikro, Bruce Goudy an Gitarre, Tony Franklin am Bass, Guy Allison am Keyboard und Jay Schellen am Schlagzeug.

An der Ausrichtung des Sounds hat sich nichts verändert, UC machen Melodic Rock der Oberliga, mit Melodie, den unverkennbaren Vocals von MF und starken Songs. Der Melodic Rock umfasst die gesamte Spanne von Balladen über lässige Rocker bis zum Stampfer, alles sauber und perfekt ausgeführt, mit einer Produktion versehen die keine Wünsche offen lässt. UC sind einfach eine Duftmarke seit dem Debüt liefern UC ab, und das auf hohem Niveau. Die letzten drei Veröffentlichungen sind sehr gut aber dieses siebte Album ist näher am Debüt dran als die anderen sehr guten Scheiben.

Zu den Stampfern gehören “Poison Ivy”, “Say What You Want”, “Everyone Loves You When You’re Dead”, “Underwater” und “The Wooden Monster” ein Melodicmonster,

Die lässigen Rocker sind in Form von “Glass House”, “Talked You Out Of Lovin‘ Me” ein cooler gute Laune Rocker, “Catch Up To Yesterday” und “Freedom Is A Fight” Easy Listening, “We Are Here To Stay” lässig locker, vorhanden.

Die Balladen hören auf “To Be Your Everything” in der 2020er Version, “Let’s Talk About Love” in der 2020er Version irgendwo zwischen Ballade und lässigem Easy Listening.

Fazit:

UC melden sich mit einem sehr gutem siebten Studioalbum zurück, mit dem 1992 Debüt wurde eine Messlatte gesetzt die nicht getoppt oder so leicht erreicht werden kann. Dieses Album ist sehr gut aber nicht auf dem Niveau wie das Debüt. Ich vergebe eine Bewertung von 8,5 für dieses starke Stück Musik, dass Debüt liegt bei einer 12 von 10.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Poison Ivy
02. Say What You Want
03. Glass House
04. Everyone Loves You When You’re Dead
05. Talked You Out Of Lovin‘ Me
06. Underwater
07. Catch Up To Yesterday
08. Freedom Is A Fight
09. The Wooden Monster
10. We Are Here To Say
11. To Be Your Everything – 2020
12. Let’s Talk About Love – 2020

Helmut

SIX FOOT SIX – End Of All

Band: Six Foot Six
Album: End Of All
Spielzeit: 52:42 min
Stilrichtung: Melodic Metal
Plattenfirma: Scarlet Records
Veröffentlichung: 11.12.2020
Homepage: www.facebook.com/SixFootSixTheBand/

 

Das zweite Album von SIX FOOT SIX steht kurz vor der Veröffentlichung, das Wichtigste zuerst, SFS haben nichts an der Auslegung des Sounds geändert für Fans ein absolutes Muss für alle die auf guten eingängigen Melodic Metal mit viel Melodie und markanten Vocals stehen sollten mal reinhören. Zu SFS gehören Kristoffer Göbel an Mikro und Gitarre, Christoffer Borg an Gitarre, Markus Gustafsson am Bass und Henrik Hedman am Schlagzeug.

Wie schon erwähnt bieten SFS eingängigen Melodic Metal mit viel Melodie, Chören und über allem thront die sehr markante Stimme von KG der seine Sache mehr als gut macht. Die Band beweist mit diesem Album das der Achtungserfolg des Debüts keine Einzelltat war und noch so einige Ideen in der Band stecken. Wer auf das Debüt konnte macht mit dieser CD nichts falsch und hat sicherlich viel Spass damit.

Mit Songs wie “Welcome To Your Nightmare”, “End Of All”, “In God We Trust”, “In The Eyes Of The World”, … wird Melodic Metal mit Power zelebriert das einem schwindelig wird und die schwindende Matte auf dem Haupt durch Banging durcheinander geschschüttelt wird.

Bei “Blood Will Out” und “Finale Vittoria” werden epische Töne angestimmt, kann voll und ganz überzeugen. Mit “Edge Of The World” und “Break The Wheel” bewegen sich SFS fast im Hard Rock mit viel Melodie stark umgesetzt.

Einzig “I Am Your King” fällt unangenehm auf, die Stimme von KG verzehrt will irgendwie nicht in das Gesamtbild des Albums passen, dies ist der einzige Kritikpunkt den ich gefunden habe.

Fazit:

Geiler Metal für die Zielgruppe um das Debüt, IRON MAIDEN, JUDAS PRIEST, MANOWAR und noch so mancher Hochkaräter. Wenn SFS so weiter machen könnte was großen aus der Band werden und der Nachwuchs ist mehr als gesichert. Von mir gibt es eine Bewertung von 9,0.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Welcome To Your Nightmare
02. End Of All
03. In God We Trust
04. In The Eyes Of The World
05. Blood Will Out
06. Last Days Of Our Lifes
07. Final Vittoria
08. Abducted
09. I Am Your King
10. Edge Of The World
11. Oblivion
12. Break The Wheel

Helmut

EAST TEMPLE AVENUE – Both Sides OF Midnight

Band: East Temple Avenue
Album: Both Sides Of Midnight
Spielzeit: 42:30 min
Stilrichtung: AOR
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 27.11.2020
Homepage: www.facebook.com/easttempleavenue

 

ETA ist das Kind des australieraschen Gitarrist, Komponist und Produzent Darren Philipps. Dieser moderierte 2017 eine Melodic Rock Radioshow in Australien, während dieser Zeit lernte er zahlreiche Musiker rund um den Erdball kennen. Von diesen Kontakten konnte er für ETA profitieren, nachdem er bei folgende Musikern mit der Idee eine Band an den Start zu bringen an gefragt hatte. Zu den Musikern zählen Robbie LaBlanc (v, BLANC FACES, FIND ME) Dennis Butabi Borg (b, CRUZH), Philip Lindstrand (g, FIND ME, ARKADO), Herman Furin (d, WORK OF ART) und den befreundeten Produzenten Dan Skeed (URBAN STONE). Nach dem das Lineup komplett war, fingen die Mitglieder an in Australien, Schweden und USA Songs zu Schreiben.

Das Ergebnis ist nicht AC/DCscher Ass Kickin‘ Hard Rock, sondern sehr guter AOR der ins Ohr geht, in etwa einer Schnittmenge aus BLANC FACES, FIND ME, CRUZH, CREYE und ein kleiner Schuß ALIEN. Durch die markante Stimme von LaBlanc hat das Album einen hohen Wiedererkennungsfaktor, ETA bewegt sich durch diese aber auch sehr nahe an den Bands bei denen LaBlanc als Sänger war. Das Material ist von hoher Qualität und befindet sich mit den Vergleichen auf Augenhöhe. Geboten wird AOR wie er kaum besser sein könnte, catchy, melodiös und eingängig wie Sau.

Die Gewinner sind “Mountain” flott und eingängig, “Don’t Make Believe” im Midtempo gehalten, den Groovemonstern “Fool For Love” und “Everything” rocken gewaltig, “Forever Yours” bestes Radioshow Futter (aber leider meiden die öffentlich Rechtlichen diese Musik wie der Beelzebub das Weihwasser), “Fly High” rockt was das Zeugs hält. Die nicht erwähnten Songs befinden sich auch auf einem sehr hohen Level aber nicht ganz das Niveau wie die genannten Tracks.

Fazit:

Eine geile Rockscheibe legen ETA vor, eingängig, catchy und hörbar, der Sound hat noch Luft nach oben. Ich verbege für dieses Album eine 8,5 da großes Kino geboten wird.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Mountain
02. Don’t Make Believe
03. Fool For Love
04. My Last Breath
05. Everything
06. Forever Yours
07. Fly High
08. When I’m With You
09. The End Of Me And You
10. Where Love Is

Helmut