ALL GOOD THINGS – A Hope In Hell

Band: All Good Things
Album: A Hope In Hell
Spielzeit: 58:11 min
Stilrichtung: Modern Hard Rock
Plattenfirma: Better Noise Music
Veröffentlichung: 20.08.2021
Homepage: www.facebook.com/OktoberPromotion/

 

ALL GOOD THINGS wer, wie, wo, was ist den das, noch nie gehört oder gesehen. Eine neue Band aus den USA bestehend aus Dan Murphy für Vocals und Girarre, Andrew Bojanic ebenfalls Gitarre und Backvocals, Liz Hooper an Bass, Keyboard und Backvocals, Miles Franco an Bass, Gitarre und Backvocals und Rim Spier an den Drums.

Die erste Single “For The Glory” ein Top 5 Radio Hit in den USA, in Deutschland erreichte der Song ebenfalls den Einzug in die Top 10 und Platz #7 der Rock Radio Charts. Außerdem schaffte es die Band auf über 100 Millionen streams auf allen Plattformen. Schlecht kann das Album also nicht sein wenn ein Song schon einschlägt wie ein Bombe.

Den Sound kann man ohne dabei zu Lügen als eine Mischung aus NICKELBACK, HINDER, DAUGHTRY, LIFEHOUSE, 3 DOORS DOWN und LINKIN PARK bezeichnen. Immer den Focus auf starke Melodien mit geilen Hooks und der ausgezeichneten Stimme von Dan. Teilweise wird der Sound auch mal sehr Modern aber immer noch sehr gut hörbar und positiv an die Vergleiche erinnernd. Die Gitarren sorgen für odentlich Alarm, der Bass kommt geil aus dem Backround, die Keys geizen nicht mit Abwesenheit und die Drums machen einen auf Krawallbruder. Normal gehe ich bei zu Modernen Sounds in Deckung und verstecke mich in der von den Boxen weitesten entfernten Ecke. Aber bei Kost wie NICKELBACK, HINDER und die Vergleiche sowie jetzt auch ALL GOOD THINGS geht der Fuß im Takt mit und ich ertappe mich dabei mitzugehen. Verstecken müssen sich die Fünf auf keinen Fall und können einen Punkt nach dem Anderen einfahren.

“Kingdom” modern und hart, “Hold On” lädt zum träumen ein, keine Ballade aber auch kein Brocken. “For The Glory” haut bei zu hoher Lautstärke sämmtliche Fensterscheiben der Bude aus dem Kitt besser geht Modern Hard Rock nicht, “Sirens” würde DAUGHTRY auch sehr gut stehen. “Do It Now” ist sperrig und braucht einige Anläufe, “Push Me Down” geht wieder bestens in die Lauscher. “Machines” in den Strophen Ballade und im Refrain ein geiler Rocker. “Undefeated” könnte von Linkin Park stammen, “Lights Out” eine geile Mischung aus HINDER und LINKIN PARK. “The Comeback” erinnert positiv an 3 DOORS DOWN, “Four Letter Words” in den Strophen sehr nachdenklich und im Refrain moderner Krachmacher. “End Of The World” haut zum Ende noch mal einen Raus geiler Rocker frech und vorlaut, “A Hope In Hell” macht das Licht aus, ein Highlight.

Fazit:

Moderner Hard Rock, mit amtlicher Produktion, der mich in vielen Momenten an meine Faves HINDER erinnert, für ein Debüt kein schlechter wurf, so kann es weiter gehen. Von mir gibt es eine Bewertung von 8,5, und verstecken muss sich vor ALL GOOS THINGS keiner weder der Zuhörer noch die Band.

 

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Kingdom
02. Hold On
03. For The Glory
04. Sirens
05. Do It Now
06. Push Me Down
07. Machines
08. Undefeated
09. Lights Out
10. The Comeback
11. Four Letter Words
12. End Of The World
13. A Hope In Hell

Balle

SPEKTRA – Overload

Band: Spektra
Album: Overload
Spielzeit: 40:18 min
Stilrichtung: Melodic Hard Rock
Plattenfirma: Frontiers Music s.r.l.
Veröffentlichung: 06.08.2021
Homepage: www.facebook.com/spektratheband

 

SPEKTRA ein neues Projekt aus Brasilien ist bei Frontiers unter gekommen, die treibende Kraft hinter SPEKTRA ist BJ ein Sänger aus der brasilianischen Hard Rock Szene. Produziert und beaufsichtigt wurde von Jeff Scott Soto und wenn wundert es bei dem Begriff Projekt aus dem Stall in Italien Alessandro Del Vecchio. Und genau hier liegt der Knackpunkt, man hört deutlich die Handschrift von Del Vecchio gemischt mit den Einflüssen von W.E.T., härtere JOURNEY, FOREIGNER und Hardline und sehr viel Del Vecchio. Unterstützt wird BJ neben ihm an Mikro von Leo Mancini an Gitarren, Henrique Canale am Bass und Edu Cmminato am Schlagzeug.

BJ schon für TEMPESTT, DANGER ANGEL, MSG, SOTO und JEFF SCOTT SOTO tätig, soll nun durch Frontiers der breiten Masse bekannt gemacht werden. Singen kann der gute und die Stimmlage ist auch sehr gut. Diese passt sehr gut zu dem Melodic Stadion Hard Rock den Spektra auf dem Silberling auffährt. Trotz der guten Mucke gibt es doch einen nicht zu vernachlässigenden Punkt und der besteht in dem Stempel den Del Vecchio hinterlässt und somit einen faden Beigeschmack hervorruft. Ich will nichts schlecht reden oder gar nieder machen, aber in letzter Zeit kommt bei Frontiers sehr viel heraus was sich gleich anhört, und man könnte die Namen beliebig austauschen zwischen z. B. SPEKTRA und HARDLINE. Der Unterschied besteht eigentlich nur in den Stimmlagen und Technik der Shouter aber es ist auch ein wenig Einfluss von Soto gegeben.

Frontiers hat sehr gute Musiker am Start, veröffentlicht sehr viel gutes und auch hervorragendes Material. Aber immer die gleiche Mucke nur mit anderen Namen und die Gitarren weiter in den Hintergrund oder Vordergrund zu mischen wird irgendwann mal langweilig und die schiere Flut an Erscheinungen bei den Italos wirkt sich nicht wirklich positiv aus. Ok genug Kritik abgelassen, trotzdem wird hier auch mittel großes bis großes Kino geboten.

Neben BJ der einen Top Leistung hinterm Mikro bringt, sind die Riffs der Gitarren auch Messerscharf und Punktgenau gesetzt, der Bass kommt gut durch und die Drums treiben aus dem Hintergrund. Von der Technik her stimmt auch alles, die Produktion ist sauber und druckvoll ausgeführt und gibt in der Beziehung keinen Grund zum Mosern.

“Overload” macht den Anfang hart und intensiv, “Runnin‘ Out Of Time” sehr guter Rocker aber Del Vecchio typisch. “Just Because” ein geiler Rocker, “Since I Found You” eine Ballade. “Our Love” ein Frontiers Rocker, für “Breakaway” gilt das selbe wie für den Vorgänger. “Don’t Matter” ein guter Rocker, “Back Into Light” wildert bei JOURNEY und Co. “Forsaken” erinnert mich beim Riffing an ECLIPSE, “Behind Closed Door” nicht schlecht. “Lonely Road” wieder Frontiers like zum Abschluß.
Wie ich weiter oben schon schrieb will ich den Musikern nichts absprechen, aber bei diesem Album ist mehr als deutlich die Handschrift von Del Vecchio zu hören und ich finde dies irgendwie schade. Schade das sehr gute Musiker sei es Band oder Projekt alle auf dem selben Gleis fahren und sich vieles sehr ähnlich anhört.

Fazit:

Für dieses Album von HARDLINE, sorry ich meinte natürlich SPEKTRA vergebe ich, normal wäre es eine 8,5 aber durch die Nähe zu den anderen Bands und Projekten vergebe ich eine 7,5. Ich will das Album nicht nieder machen aber mit mehr Mut und Eigenständigkeit und vor allem weniger Del Vecchio, hätte ich eine bessere Bewertung vergeben.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Overload
02. Runnin‘ Out Of Time
03. Just Because
04. Since I Found You
05. Our Love
06. Breakaway
07. Don’t Matter
08. Back Into Light
09. Forsaken
10. Behind Closed Door
11. Lonely Road

Balle

LONG SHADOWS DAWN – Isle Of Wrath

Band: Long Shadows Dawn
Album: Isle Of Wrath
Spielzeit: 53:48 min
Stilrichtung: Classic Hard Rock
Plattenfirma: Frontiers Music s.r.l.
Veröffentlichung: 06.8.2018
Homepage: www.facebook.com/LongShadowsDawn

 

Der Nächste Frontiers Output nach der SPEKTRA hört auf den Namen LONG SHADOWS DAWN und ist die Zusammenarbeit des schottischen Sängers Doogie White (MIDNIGHT BLUE, CORNERSTONE, RAINBOW, MICHAEL SCHENKER FEST etc..) und dem schwedischen Gitarristen Emil Nordberg (PERSUADER). Seriafino Perugino hatte die Vision das Doogie Hard Rock Songs im RAINBOW Gewand vorträgt, und nun wird die Vision durch Doogie und Emil unter dem Banner LONG SHADOWS DAWN realität.

Der Sound besteht aus einer Mischung aus den späten 70er und frühen 80er des letzten Jahrhunderts, und Bands wie RAINBOW, DEEP PURPLE und HEAVEN & HELL hört sich ausgesprochen gut an, ich würde sogar meinen das LONG SHADOWS DAWN momentan die zweit beste Veröffentlichung von Frontiers sind, nach der noch stärkeren ALIRIO. Doogie macht einen Bombenjob am Mikro und Emil lässt der gestromten Axt genug Auslauf um zur Geltung zu kommen. Leider ist im Promoflyer nicht ersichtlich wer für Keys, Bass und Drums zuständig war. Die Produktion klingt auch ein wenig Retro, nicht schlecht sondern Retro was sehr gut mit den Songs harmoniert und als Volltreffer bezeichnet werden kann. Die Gitarren sind wie solls anders sein PURPLE und RAINBOW inspiriert, Doogie ist sehr gut bei Stimme und passt zu diesem Classik Hard Rock wie Topf auf Deckel, mich erinnert Doogie in manchen Momenten an Bernie Kolbe von EPITAPH und DOMAIN, in anderen an Bob Harris von AXE oder auch mal an Joe Lynn Turner.

“Deal With The Preacher” eröffnet sehr flott und gut, “Raging Silence” ein melodisches Hard Rock Highlight, Doogie hört sich einfach göttlich bei dem Song an. “Wings Of Angels” ein geiler Rocker, “Star Rider” ein vom Keyboard getragener Rocker und Highlight. Mit “Hell Has No Fury” folgt einer der besten Songs die ich dieses Jahr bis jetzt gehört habe, geile Gitarren, Keys und die göttliche Stimme von Doogie. “Master Of Illusion” gibt Vollgas, “Hallelujah Brother” ein angebluester High Octane Rocker. “Steeltown” legt noch ein paar Kohlen nach. “Never Wrote A Love Song” eine starke Ballade mit Akusik Gitarre, “Where Will You Run To” das nächste Highlight eine Spur melodischer als Song #5 qualitativ nur einen Deut unter #5, “We Don’t Shoot Our Wounded” gehört auch zu den Highlights im typischen Classic Rock der oben genannten Jahre.

Fazit:

Einmal mehr ein Highlight von Doogie White, zwar bei Frontiers aber ohne Del Vecchio Strempel und dafür vergebe ich eine 8,5.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Deal With The Preacher
02. Raging Silence
03. On Wings O Angels
04. Star Rider
05. Hell Has No Fury
06. Master Of Illusion
07. Hallelujah Brother
08. Steeltown
09. Never Wrote A Love Song
10. Where Will You Run To
11. We Don’t Shoot Our Wounded

Balle

ALIRIO – All Things Must Pass

Band: Alirio
Album: All Things Must Pass
Spielzeit: 35:44 min
Stilrichtung: Melodic Hard Rock
Plattenfirma: Frontiers Music s.r.l.
Veröffentlichung: 06.08.2021
Homepage: www.facebook.com/nettoalirio/

 

ALIRIO Sänger, Musicaldarsteller und Schauspieler aus Brazilien, hat einen Multi-Album Vertrag bei Frontiers unterschrieben. Was gibt es über ALIRIO zu berichten, Mitglied in den Bands KHALLICE, AGE OF ARTEMIS und SHAMAN. Die Rolle des Jesus bei der mexikanischen Prokuktion von „Jesus Christ Superstar“ und die Rolle des Judas bei der brasilianischen Produktion sowie Rollen in TV Shows. Unterstützung gibt es von Adriano Daga am Schlagzeug und Felipe Andreoli am Bass. Infos zu Keys und Gitarren fehlen leider.

Die Vocals von ALIRIO sind vom feinsten, einfach schweinegeil ausgeführt und gefallen auf Anhieb, ALIRIO macht am Mikro alles richtig und lässt seiner Stimme freien Lauf, die Gitarren sind auch sehr gut ausgeführt, der Bass ist im Hintergrund wahrnehmbar und die Drums hauen auf den Putz das einem schwindelig wird, in manchen Momenten hört sich das Schlagzeug künstlich an, aber das ist Jammern auf höchstem Niveau.

Wie kann man nun den Sound am besten beschreiben, ich versuche es mal mit einer Mischung aus VEGA, H.E.A.T., GOTTHARD, SHAKRA, PINK CREAM 69, FAR CRY, KING COMPANY, SLAUGHTER, DEF LEPPARD und HEROES DEL SILENCIO. Eine sehr delikate Mischung die es in sich hat und die auch wenn sie aus dem Stall von Frontiers stammt überzeugt. Die Songs gehen sofort in die Gehörgänge breiten sich dort aus und verbreiten ein sehr angenehmes Gefühl und man ertappt sich dabei bei manchem Song die Repeat Taste zu betätigen.

“All Things Must Pass” fängt mit Vinylknacksern an und entpupt sich dann als geiler Rocker, “Let It All Burn” ein geiler Melodic Rocker ein Highlight. “Here I Am” eine sehr gute Ballade, “Back To The Roots” ein geiler Stampfer. “The First Time” eine zweite Top Ballade, “Edinburgh” ein gute Laune Rocker vom Feinsten. “Back To The Light” erinnert mich an VEGA, “I’m Still Here” lässt die Sau raus ein klasse Rocker. “Grey” noch eine Ballade, mit “You Hate” kommt noch mal Lagerfeuer BBQ Stimmung auf ein geiler Rocker.

Fazit:

Brasilien das LA der Neuzeit, das Land hat verdammt gute Talente am Start die überzeugen können und Spaß machen. Ich vergebe eine 9 als Bewertung. ALIRIO ist eine positive Überraschung sei es die Stimme oder die Songs es stimmt einfach das Gesamtbild. Irgendwie erinnert mich ALIRIO Netto vom Typ her an den aus Argentinien stammenden Adrian Barilari.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. All Things Must Pass
02. Let It All Burn (Feat. Hugo Mariutti)
03. Here I Am
04. Back To The Roots
05. The First Time
06. Edinburgh
07. Back To The Light (Feat. Andria Busic)
08. I’m Still Here (Feat. Ivan Busic)
09. Grey (Feat. Arnel Pineda)
10. You Hate (Feat. Alberto Rionda)

Balle

TROUBLE IS – Wholehearted

Band: Trouble Is
Album: Wholehearted
Spielzeit: 32:39 min
Stilrichtung: Blues Rock
Plattenfirma: Target/SPV
Veröffentlichung: 06.08.2021
Homepage: www.facebook.com/TroubleIsDK

 

Eine neue Formation aus Dänemark macht sich mit ihrem Debütalbum auf die weite Welt des Blues Rock zu erobern, und sind sie in der Lage dazu, ich würde meinen Ja. Die beiden Mainmen sind Mathias Heibøll Østlund an Gitarre und Vocals und Poul Valdemar Prahl am Schlagzeug. Unterstützt wurden die beiden von Frederik Falk Sorensen am Bass, Johan Rus an Keys und Freja Maria Nørager zusätzlich Vocals.

Der Blues ist mit starken Hooks versehen und melodiös eingängig, die Gitarren sind sowas von bluesig gespielt, bluesiger geht das Riffing nicht. Die Keyboards sind typisch für Blues im Hammond Sound eingespielt und harmonieren bestens mir der Leadgitarre. Die Rhythmusfraktion kommt auch ordentlich aus dem Hintergrund zur Geltung, der Bass wummert schön vor sich hin und die Drums bügeln alles nieder was vor die Felle hüpft. Die Stimme von Mathias gibt eine sehr gute Figur ab und macht aus dem Album ein wahres Highlight. Der Retrosound wirkt sich noch dazu genial positiv auf das Material aus ohne dabei Altbacken zu klingen, sondern mit druckvoller Produktion aus den Boxen zu blasen.

TROUBLE IS sorgt wirklich für Trouble der aus den Lautsprechern kommt aber positven Trouble. Das Material ist nicht nur für Bluescracks interessant oder geeignet, sondern auch für die jenigen die mal über ihren Schatten springen und geilen eingängigen Blues Rock versuchen wollen. Für die die auf JOHN MAYER, PHILIP SAYCE, JOE BONAMASSA und bei den kräftigeren Songs auch mal THE NEW ROSES oder softere DEEP PURPLE auf Blues können ist das Album ein weiteres Highlight in deren Sammlung.

Das Album ist im Handel als Limitiert farbiges Vinyl außer schwarz noch in rot und gelb erhältlich. Schade das nichts bekannt ist ob auch eine CD geplant ist. Die Songs sind auch auf den gängigen Streamingplattformen zu finden.

Ein kleines Haar muss ich noch anbringen, nur acht Titel, ergeben leider nur knappe 32 Minuten Spielzeit. Aber lieber acht geile Tracks als zwei bis drei Füller.

Den Anfang macht ein geiler Rocker “Here We Are” macht ordentlich auf Krawall und erinnert an THE NEW ROSES ein fettes Highlight, “Give It To Me” ein starker Rocker. “Daytona 69’” fängt ähnlich an wie DAREs “WALK ON THE WATER” und ist auch genauso stark eben nur im Bluesgewand, “California Dream” ein kräftiger Rocker aus dem Bayou im süden der US of As. “Last Chance” macht wieder mehr Tempo, bei “Walkin’” kommt die E-Axt nochmal volle Kanne zum Einsatz. “Kiss The Sky” ein cooler Song erinnert von den Vocallines ein wenig an die BEATTLES, “Came To Stay” macht den Rausschmeißer mit Countryvibes.

Fazit:

Ein richtig geiles Highlight feuern die Dänen ab, eingängig, stark, bluesig fast schon göttlich, ein Highlight jagd das Nächste. Mit „Here We Are“ und “Daytona 69’” haben die Jungs zwei echte Tophita an Board, von mir gibt es eine Bewertung von 9 Sternen. Männer ich behalte euch auf dem Radar und hoffe das es eine Troubleige Fortsetzung gibt.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Here We Are
02. Give It To Me
03. Daytona ’69
04. California Dream
05. Last Chance
06. Walkin‘
07. Kiss The Sky
08. Came To Stay

Balle

ALIEN – Alien (RG Zeitmaschine)

Band: Alien
Album: Alien
Spielzeit: 49:51 min
Stilrichtung: AOR
Plattenfirma: Virgin Scandinavia
Veröffentlichung: 1988
Homepage: www.facebook.com/Alien.Sweden

 

Man schrieb das Jahr 1988 und Skandinavien festigte seinen Platz im Rockolymp, denn ALIEN veröffentlichten ihr Debüt welches zu den besten Debütalben in der Rockgeschichte gehört. Zu den Mitgliedern gehörten damals Jim Jidhed und Pete Sandberg am Mikrofon, Tony Borg an den Gitarren, Ken Sandin am Bass, Jimmy Wandroph an Keys und Toby Tarrach am Schlagzeug. Drei von damals sind immerhin heute noch dabei, es handelt sich um Jim Jidhed, Tony Borg und Toby Tarrach.

Es folgten noch sehr gute Alben aber mit diesem Debüt haben sich die Schweden ein Denkmal gesetzt welches bis heute unerreicht ist. Schlecht sind die Nachfolger auf keinen Fall aber eben nicht mehr ganz so gut wie auf diesem Rundling.

Hier regieren ausnahmslos starke Melodien mit viel Gespühr für harmonie, den sanften Vocallines von Jim um Pete die fast zu brav für Rockmusik sind aber dennoch ihren Teil für das Denkmal beigetragen haben. Die Gitarren von Tony hauen ein Riff nach dem Anderen in die Recordspuren und zeugen von der genialität skandinavischer Musiker Hochkaräter zu schreiben und diese auch genauso stark wie sie komponiert wurden einzuspielen. Die Keys legen Teppich für Teppich hin und sorgen für die richtige Grundstimmung. Toby bearbeitet die Felle mit seinen Sticks das es eine wahre Freude ist und ergibt mit den anderen Komponenten ein starkes harmonisches Gesamtbild.

Den Sound würde ich mit einer Mischung aus softere EUROPE, TREAT, EVENRUDE, 220 VOLT, GLORY, BAD HABIT, BAM BAM BOYS, SHA-BOOM, BOYCOTT, ZERO NINE, FATE, HEARTLAND, HONEYMONN SUITE, SURVIVOR, FOREIGNER, JOURNEY, SHADOW KING umschreiben. Die aufgezählten Vergleiche dienen nur der Umschreibung des Sounds von ALIEN, den dieser ist einzigartig und tief in den 80ern und Skandinavien verwurzelt. Dazu noch mit der Raffinesse von ABBA und ROXETTE eingängige Songs zu komponieren.

Es existieren mehrere Auflagen von dem Album, Releases aus Europa mit Versionen aus Schweden, Deutschland, Niederlande dann noch eine US und Japan Version. Die Tracklisten unterscheiden sich in 10 oder 12 Track varianten, ich besitze einen Release aus den Niederlanden von 1989 mit 12 Tracks und den Rerelease von AOR Heaven mit der schwedischen und der amerikanischen Version als Doppel CD mit 10 und 12 Tracks.

Anspieltipps will ich hier nicht nennen, da alle Songs ohne Ausnahme stark sind. Das Album war schon ziemlich rar, wurde vor kurzem von AOR Heaven wieder aufgelegt allerdings limitiert. Also ist eile geboten um sich nicht eines der aller Besten Albem aus Schweden durch die Lappen gehen zulassen.

Fazit:

Ein Traum der mit den Großen Bands aus Schweden mit halten kann und sich damit selber ein Denkmal gesetzt hat und in den Olymp gehoben haben, und deshalb für mich zu den ganz Großen gehören kommen auf volle Punkte, es gibt eine 10.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Brave New Love
02. Tears Don’t Put Out The Fire
03. Go Easy
04. I’ve Been Waiting
05. Jaime Remember
06. Feel My Love
07. Only One Woman
08. Wings Of Fire
09. Dying By The Golden Rule
10. Touch My Fire
11. Dreamer
12. Mirror

Balle

HUNTER – The Return

Band: Hunter
Album: The Return
Spielzeit: 48:16 min
Stilrichtung: Riff Rock
Plattenfirma: Metalapolis Records
Veröffentlichung: 06.08.2021
Homepage: www.facebook.com/Hunter.TheReturn

 

Die in den frühen 80er Jahren gegründete Formation HUNTER kommt mit drittem Album aus dem Studio. Mir war die Band bis jetzt nich bekannt. Das Debüt wurde 1985 und das zweite Album 1987 veröffentlicht. Nachdem man sich einen guten Namen erspielt hat wurde es lange Zeit still um genauer zu sein 30 Jahre und sie sind kein bischen leise. Aller ehren Wert was die Herren abliefern.

Zum Line-Up gehören Rusty Wayman die Stimme, Steven Brandy und Jay Youngblood an Gitarren, T.H. Bongarinho am Bass und Paul “Mosh” B. Herrmann am Schlagzeug.

Wie kann man HUNTER am besten beschreiben, ich versuche es  mal mit einer Mischung aus AC DC, AIRBOURNE, KROKUS, GUNS N ROSES, BULLET, ACCEPT und in manchen Momenten RUNNING WILD. Diese Mischung klingt zwar äußerst komisch ist aber Schweinegeil, meistens regiert der Riffrock ala AC DC, KROKUS und Co. Die Stimme von Rusty hört sich an wie ein Mischung aus Brian Johnson, Marc Storace und Rolf Kasperek. Die Gitarren sind Riffrock typisch gespielt. Die Drums böllern aus allen Rohren und der Bass wummert im Hintergrund. Herrlich Retro aber geil was HUNTER hier abliefern. Beim hören vermisst man nichts, man vergisst sogar die Zeit und man meint die 80er ständen vor der Haustür.

“Way To Nowhere” gibt am Anfang mächtig Gas erinnert an eine Mischung aus RUNNING WILD, ACCEPT und BULLET, “Call Me What You Want” Riffrock mit viel Testosteron. “Hell What A Woman” das richtige für die Tanzfläche, “Looking For Love” ein geiler Rotzer. “Celebration Time” ein Partykracher wäre der richtige Song für einen Fetenhit Sampler, “The Wheels Turn On” manche würden für so einen Song morden. “Talk Of The Town” ein frecher Rocker, “Wipe The Tears Away” geiler Hard Rocker ein Highlight, das Riffing macht laune und wäre auch Tanzflächen tauglich. “No Compromise” erinnert mich von der Machart an KISS mit Krokusvibes, “My Life Is Digital” ein düsterer Rocker, “Watch Out For Metal” noch ein Highlight zum Abschluß.

Fazit:

Riffrock mit Metalgenen machen Spaß und zaubern gute Stimmung aus dem Hut, ich vergebe eine 9 für diese Stimmungsbombe.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Way To Nowhere
02. Call Me What You Want
03. Hell What A Woman
04. Looking For Love
05. Celebration Time
06. The Wheels Turn On
07. Talk Of The Town
08. Wipe The Tears Away
09. No Compromise
10. My Life Is Digital
11. Watch Out For Metal

Balle

CIRCUS OF ROCK – Come One, Come All

Band: Circus Of Rock
Album: Come One, Come All
Spielzeit: 57:09 min
Stilrichtung: Hard Rock
Plattenfirma: Frontiers Music s.r.l.
Veröffentlichung: 06.08.2021
Homepage: www.facebook.com/circusofrockofficial/

 

CIRCUS OF ROCK eine neue Band, Mastermind ist Drummer Mirka Rantanen der eine 30-jährige Karriere Vorweisen kann unter anderem bei KING COMPANY, KOTIPELTO, NORTHERN KINGS und REVOLUTION RENAISSANCE um nur einige zu nennen. Unterstützt wurde Mirka von Musikern aus Bands aus dem Hard Rock und Metal Sektor wie AMARANTHE, HARDLINE, TYKETTO, NIGHTWISH, LEVERAGE, STATOVARIUS, BROTHER FIRETRIBE, MASTERPLAN und noch einigen mehr.

Mirka gibt selbst an “Vor einigen Jahren dachte ich darüber nach ein Soloalbum zu machen, bei dem es nicht um das Zeigen der Fähigkeiten oder Solodarbietungen ankommt sondern die Songs im Vordergrund stehen. Ich wollte auch Musiker einbeziehen, mit denen ich über die Jahre schon zusammen gearbeitet habe, und dazu noch einige der besten Sänger als Gäste. Meine Absicht ist dieses Album in dem Jahr zu veröffentlichen in dem ich 50 Jahre werde 2021. Und Dank Frontiers Music kann dies nun geschehen. Das Album soll eine Art Meilenstein meiner Karriere sein.”!

Und ist dies nun ein Meilenstein? Ja das kann man beruhigt so behaupten, hier kommen kräftig Gitarrenläufe mit Keyboards zum Einsatz, die Drums kommen gut durch, die Intrumenten Abteilung gibt sich keine blösse. Bei den Sängerinen und Sängern ist kein Ausfall zu verzeichnen alle machen einen Bombenjob und überzeugen. Das Material bewegt sich im Hard Rock mit ganz leichtem Blick in den Melodic Metal. Alles sehr gut hörbar und bestes Futter für die Hard Rock Fraktion. Man merkt die skandinavische Herkunft von Mirka, beim hören spürt man förmlich das Feeling aus dem Norden. Vergleichen kann man mit KING COMPANY, GATHERING OF KINGS ein wenig WHITESNAKE hier und DOKKEN da, fertig ist CIRCUS OF ROCK.

“The Beat” macht gleich am Anfang klar was gespielt wird ein flotter Rocker, “Desperate Cry” von Johnny Gioeli eingesungen könnte vom HARDLINE Debüt sein. “Sheriff Of Ghost Town” ein Song mit Tempo, “Never” ist bester Hard Rock. “In Times Of Despair” wildert ein bischen im Melodic Metal, “Crossroads” erinnert an WHITESNAKE. “Caught In The Middle” ein geiler Hard Rocker. “Plywood Covered Windows And Crappy Shoes” ein Hard Rocker der im Refrain an LOVERBOY erinnert, “Edge Of Love” ein weiteres Highlight mit Rick Altzi am Mikro erinnert an GATHERING OF KINGS. “Set Me Free” ein flotter Hard Rocker, “Everafter” der softeste Song des Albums flotter AOR / Melodic Rock. “No Reason” starker Hard Rock, “Tears Of A Clown” eine Powerballade macht den Rausschmeisser.

Fazit:

Ein weiteres Highlight aus Skandinavien, mit einigen der besten Sängern der Rock Szene, zum Abschluß bleibt nur zu schreiben alles richtig gemacht von mir gibt es eine Bewertung von 8,5.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Beat (Feat. Riku Turunen)
02. Desperate Cry (Feat. Johnny Gioeli)
03. Sheriff Of Ghost Town (Feat. Marco Hietalla)
04. Never (Feat. Kimmo Blom)
05. In Times Of Despair (Feat. Elize Ryd)
06. Crossroads (Feat. Pasi Rantanen)
07. Caught In The Middle (Feat. Danny Vaughn)
08. Plywood Covered Windows And Crappy Shoes (Feat. Anti Railio)
09. Edge Of Love (Feat. Rick Altzi)
10. Set Me Free (Feat. Jarkko Ahola)
11. Everafter (Feat. Tommi Salmela)
12. No Reason (Feat. Marc Quee)
13. Tears Of The Clown (Feat. Erik Kraemer)
14. Burnung (Bonus Track Digital)

Balle

BLOOD RED SAINTS – Undisputed

Band: Blood Red Saints
Album: Undisputed
Spielzeit: 48:25 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: Frontiers Music s.r.l.
Veröffentlichung: 06.08.2021
Homepage: www.facebook.com/bloodredsaints

 

Die briten BLOOD RED SAINTS melden sich mit neuem Rundling zurück, die Band wurde von Pete Godfrey (v.) und Rob Naylor (b.) im Jahr 2014 gegründet noch dabei sind Lee Revill (g.) und Andy Chemney (d.). Geboten wird auf diesem vierten Album cooler britischer Melodic Rock wie auf den Vorgängern und einer Schnittmenge aus FM, SHY und STRANGEWAYS und ein klein wenig JOURNEY.

Dieser Melodic Rock geht gut ins Ohr und bleibt für lange Zeit drin hängen, die Melodien sind sehr gut und fein komponiert und Zünden auf Anhieb. Die Gitarren kommen gut zur Geltung ohne zu hart oder scharf zu wirken, die Keyboards legen einen Teppich zur Unterstützung, die Drums könnten ein wenig mehr Bums haben. Die Vocals sind wie von Pete gewohnt sauber und sehr gut ausgeführt, die Stimme wirkt in manchen Momenten zerbrechlich was sehr gut zu den Songs passt. Alles in allem ergibt sich ein positives Gesamtbild über die ganze länge des Albums. Große Fehler kann ich nicht ausmachen außer vielleicht das die Drums mehr Bums vertragen könnten, dies ist der einzige Kritikpunkt den ich finden kann.

“This Ain’t A Love Song” legt am Anfang flott los ein guter Rocker, mit “Love Like War” folgt ein Melodic Highlight. “Heaven In The Headlights” ist gleich das nächste Highlight ein potetieller Top-Ten Anwärter, erinnert vom Aufbau ein wenig an JOURNEY, “Breath Again” würde auf einem Topseller Album von den jungen BON JOVIs eine sehr gute Figur abgeben. “Caught In The Wreckage” ein weiteres Highlight besser geht Melodic Rock nicht. “Karma” ein lässiger Rocker, “Come Alive” flott und stark, mit geilem Refrain. “Alibi” kommt relaxt aus den Boxen, “Undisputed” ein intensiv geiler Rocker. “Complete” am Anfang balladesk um ab Minute 2:34 nochmal mit voller Gewalt loszulegen, mit “All I Wanna Do” wird das Licht ausgemacht ein starker Rocker.

Fazit:

Für mich bis jetzt das stärkste Album der briten BLOOD RED SAINTS, so kann es in Zukunft weitergehen und vergebe für dieses Album eine Bewertung von 9 Sternen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. This Ain’t A Love Song
02. Love Like War
03. Heaven In The Headlights
04. Breathe Again
05. Caught In The Wreckage
06. Karma
07. Come Alive
08. Alibi
09. Undisputed
10. Complete
11. All I Wanna Do

Balle

MAYANK – Mayank

Band: Mayank
Album: Mayank
Spielzeit: 40:14 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: Frontiers Music s.r.l.
Veröffentlichung: 06.08.2021
Homepage: www.facebook.com/MayankGuiOliver

Bei MAYANK handelt sich um eine neue Melodic Rock Band um den brasilianischen Sänger Gui Oliver (LAANDFALL, AURAS und CHARMING GRACE), der vom schwedischen Gitarristen Rolf Nordstom (PERFECT PLAN), Bassist, Keyboarder und Produzent Alessandro Del Vecchio (ist fast überall dabei wo Frontiers drauf steht) und Drummer Nicholas Papapiccio unterstützt wird. Der Sound geht in Richtung PERFECT PLAN, LANDFALL, STARDUST, HARDLINE Melodic Rock der hängen bleibt und um eine Spur besser als das letzte HARDLINE Album ist. Nun der Knackpunkt, Del Vecchio drückt hier wieder ordentlich seinen Stempel auf, das gebotene ist nicht schlecht, ich würde sogar schreiben sehr gut aber eben eine typische Del Vecchio Veröffentlichung.

Das Aushängeschild bei MAYANK ist die sehr gute und angenehme Stimme von Gui, die eine Tonlage besitzt die für diese Art des Rock wie gemacht zu sein scheint und Akzente setzen kann. Die Gitarren von Nordstrom kommen genau richtig auf den Punkt gebracht als Unterstützung für Gui. Die Keyboardteppiche machen das was sie sollen Stimme und Gitarren mehr zur Geltung bringen. Bass und Drums sind eher unspektakulär aber dennoch wahrnehmbar.

Das Songwriting ist auf Melodic Rock zurecht geschnitten, und wahrscheinlich in Zusammenarbeit von Gui und Alessandro entstanden, genaue Angaben fehlen im Promoinfo. Die Songs sind richtig Bombe aber eben deutlich Del Vecchio, bleibt abzuwarten wie lange der gute noch so kreativ ist aber das ist jammern auf hohem Niveau.

Mit „Destiny Calling“ kommt gleich ein Ohrwurm am Anfang, „Billy Is On The Run“ macht auch was her. „Miracle Mile“ bringt durch seine Grundstimmung Abwechslung, „We Are One“ ein starker Rocker. „Long Live The Soulless“ flott und stark, „Julia’s Smile“ besticht durch Lässigkeit. „Sign Of Love“ eine nette Ballade, „Hold On“ lässt die Axt wieder fliegen. „From The Heart“ ein weiteres Highlight, „Eternal Dream“ ein guter Rocker, „Road To Paradise“ kommt gut aus den Boxen.

Fazit:

Ein sehr gutes Album unter Mitwirkung von Del Vecchio, auch deutlich dessen Handschrift tragend, aber dennoch eines der besseren Alben. Von mir gibt es einer Wertung von 8,5 Sternen

 

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Destiniy Calling
02. Billy Is On The Run
03. Miracle Mile
04. We Are One
05. Long Live The Soulless
06. Julia’s Smile
07. Sign Of Love
08. Hold On
09. From The Heart
10. Eternal Dream
11. Road To Paradise

Balle