TONY MITCHELL – Church Of A Restless Soul

Band: Tony Mitchell
Album: Church Of A Restless Soul
Spielzeit: 60:03 min
Stilrichtung: Melodic Hard Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 28.08.2020
Homepage: www.facebook.com/tony.mitchell.3762

He is Back, TONY MITCHELL ist wieder da. Mit neuem Album im Gepäck verirrte sich der Musiker nach Niederbayern. TM war beim gleichnamigen KISS OF THE GYPSY Album als Sänger und Songwriter beteiligt, bei RICK WAKEMANN übernahm er das Mikro auf dem Album “Return To The Centre Of The Earth”, am Mikro und Gitarre bei ALICE COOPER, JON ANDERSON, ALAN PARSONS PROJECT, TONY HADLEY & IT BITES auf der “British Rock Symphony” Südamerika Tour im Jahr 2000.

2016 erschien das Album “Down & Dirty” von DIRTY WHITE BOY mit Mitchell als Antreiber und 2018 dann das Soloalbum “Beggars Gold” die beide gut ins Ohr gehen. 2020 TM veröffentlicht ein weiteres Soloalbum über AOR Heaven, unterstützt wurde er von Paul Hume (g.), Tim Manford (g.), Nigel Bailey (b.), Josh Tabbie Williams (b.), Shawn Charvette (k.), Neil Odgen (d.) und Danny Vaughn.

Geboten wird kräftiger Ass Kicking Melodic Hard Rock, in etwa einer Schnittmenge aus KOTG, DWB, dem 2018er TM Album und TYKETTO.

Den Anfang macht “Church Of A Restless Soul” mit Kirchenorgel Intro um dann richtig die Post abgehen lassen, ein moderner schneller Rocker, “Living On The Run” kommt mit TOM PETTY Vibes auf Hard Rock rüber. “In & Out Of Love” kommt mit brachial Riffs mit geiler Melodieführung ums Eck, “The Mighty Fall” im Duett mit Danny Vaughn der beste Song des Albums könnte durchaus von TYKETTO stammen geiler Song. Bei “Electric” standen GOTTHARD mit “Lift U Up” als Paten auf der Agenda nicht übel, “I Believe In Angels” eine Herzschmerz Ballade für die Stunden zu zweit. “Killing Me To Love You” fängt mit Kirchenchor an und hat dann ein Riff raus das einem schwindelig wird schnell und hart ein Füller, “Never Wanted Love” fast schon Pop wenn nicht die Stromgitarren wären stark umgesetzt. “One Good Reason” braucht ein paar Durchgänge bis er zündet, “Sacrifice” noch eine Herzschmerz Ballade gut hörbar. “Shattered Dreams” mit geilem Riffing die Gitarre kommt hier am geilsten raus, mit “Evil Woman” kommt ein Totalausfall müsste nicht sein, “Heaven Is Falling” entschädigt für den Vorgänger.

Fazit: Ein modernes Melodic Hard Rock Album mit höhen und zwei Totalausfällen die nicht zu den anderen Songs passen wollen, wer auf die Vergleiche kann hört mal rein ich vergebe eine 8,0 da zwei Füller und nur eine Bombennummer mit DV am Start sind.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Church Of A Restless Soul
02. Living On The Run
03. In & Out Of Love
04. The Mighty Fall
05. Electric
06. Believe In Angels
07. Killing Me To Love You
08. Never Wanted Love
09. One Good Reason
10. Sacrifice
11. Shattered Dreams
12. Evil Woman
13. Heaven Is Falling

Helmut

STORMBURST – Highway To Heaven

Band: Stormburst
Album: Highway To Heaven
Spielzeit: 45:34 min
Stilrichtung: Melodic / Hard Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 28.08.2020
Homepage: www.facebook.com/stormburstoriginal/

STORMBURST kommen mit ihrem zweitem Output aus Schweden und setzen sich aus Mitgliedern von KEEN HUE zusammen, durch Sänger Lars-Ake Nilsson kommt der gedanke man hört sich eine KEEN HUE Scheibe an, der Stil ist ähnlich, aber doch auf die ein oder andere Weise wieder anders. STORMBURST kann aus einem Mix von KH, BLOOD RED SAINTS und THUNDER mit einer Prise SCORPIONS bezeichnen. Noch zum Lineup gehören Thomas Hansson (g.), Kent Jansson (b.) gehören aus zu KEEN HUE, Peter Östling (k.) Pelle Hinden (d.).

Der Hard Rock ist gut hörbar, eingängig und macht gute Laune. Die Vocals sauber ausgeführt, an den Instrumententen wird auch alles richtig gemacht und gibt keinen Anlaß zum unken. STORMBURST haben die eingängigkeit von KH und BRS, die intensität von THUNDER mit einem Schuß SCORPIONS mit leichter Schlagseite ins Königreich auf der anderen Seite des Hemdsärmelkanals, und bewegt sich im Melodic / Hard Rock Bereich der gut ins Ohr geht und lange drin bleibt. Nicht ganz so stark wie die Labelkollegen von TANNA aber nicht weit entfernt.

Geboten wird die ganze Palette von Melodic / Hard Rock, vom flotten Fußfeger über lässige Songs bis zur Ballade, die Vollbedienung für jeden Anhänger dieser Musikrichtung.

Anspieltipps: “Highway To Heaven”, “Rock N Roll Soldier”, “Tonight”, “Closer To Heaven”, “Run For The Light”, “Lost In The Night” und “One Dream”.

Fazit: Ein sehr gutes Album wer auf die oberen Vergleiche kann sollte unbedingt probehören, TANNA sind noch einen Ticken besser und eingängiger aber bei STORMBURST ist der Sound besser deshalb vergebe ich eine 8,5.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Highway To Heaven
02. Rock N Roll Soldier
03. Tonight
04. Goin Home
05. Closer To Heaven
06. Miles Away
07. Who Do You Think You Are
08. Confidence
09. Run For The Light
10. Take Me To The Sky
11. Lost In The Night
12. Riding On The Wind
13. One Dream

Helmut

TANNA – Storm In Paradise

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Band: Tanna
Album: Storm In Paradise
Spielzeit: 60:04 min
Stilrichtung: AOR / Melodic Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 28.08.2020
Homepage: www.facebook.com/Tannaofficial/

Die einleitenden Worte des Promoinfos: “Habt ihr schon mal von Puldasjärvi gehört?”. Wenn nein, ein kleines Dorf in Finnland und das ändert sich schlagartig wenn man TANNA anhört, den der Mikrofonschwinger und Gitarrist Tapani “Tanna” Tikkanen stammt von dort, noch beteiligt sind Jukka Ihme (g.), Jaakko Konttila (b.), Mika Pohjola (k.) und Ville Hanhisuanto (d.). Am 28.08.2020 kommt das fünfte Album von TANNA über das Niederbayerische Label nähe Landshut AOR Heaven heraus. In den 80ern wurden zwei Studio und eine Live Scheibe unters Volk gebracht, im Zeitraum 93 – 95 erschien das vierte Album. 2004 enstand PRAYER, die Band veröffentlichte drei Alben, durch die markante und fast schon einzigartige Stimme von Tikkanen erinnert TANNA an PRAYER der Musikstil geht auch in die Richtung.

Zu hören gibt es starken AOR / Melodic Rock skandinavischer Prägung im Stil von PRAYER, TREAT, DALTON, ein kleiner Schuß H.E.A.T. hier ein kleiner Schluck CAPTAIN BLACK BEARD dort , softere BAI BANG und EVENRUDE, eine sehr pikante Mischung die sich sehr gut anhört, wenn nicht der breiige Sound wäre, der doch ein klein wenig den Gesamteindruck trübt. Tikkanen überzeugt voll und ganz, von der Stimme geht eine gewisse Faszination aus die schlecht zu beschreiben ist, genauso überzeuigen kann auch die Rhythms Fraktion und Keyboards alles im grünen Bereich und gefällt auf anhieb. Die Songs besitzen allesamt starke Melodien und harmonieren bestens mit der geilen Stimme.

Für alle vorlieben wird auf dem Album das richtige geboten, von starken schnellen Melodic Rock über AOR bis zur Ballade, das einfachste Rezept zuckersüße Melodien eine starke Stimme und Instrumentierung als wenn es nichts einfacheres gäbe eingängige Songs zu schreiben und auf Tonträger zu bringen.

Anspieltipps: Das gesamte Album hören und spaß dran haben, Punkt.

Fazit: Da hat sich der Herr Siegel mal wieder einen dicken Brummer an Land gezogen, Gratulation für das Album. Von mir würde es eine 9,5 geben aber ich ziehe einen Punkt wegen dem Sound ab, bleiben immer noch sehr starke 8,5 Punkte.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Storm In Paradise
02. Silhouettes
03. Run Like Hell Tonight
04. Like Kim Kardashian
05. Hispaniola (Treasure Island)
06. This Town Ain’t Big Enough
07. Mysterious Fire
08. On The Backstreets
09. Sharks In Teh Water
10. Lonely Day
11. Old And Grey
12. Last Mile
13.Nights On The Road

Helmut

(ZED YAGO) VELVET VIPER – From Over Yonder / Pilgrimage

Band: (Zed Yago) Velvet Viper
Album: From Over Yonder / Pilgrimage
Spielzeit: 55:50 / 65:54 min
Stilrichtung: True Metal
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 21.08.2020
Homepage: www.velvet-viper.de

Massacre veröffentlichen die beiden Metal Klassiker von ZED YAGO, diesmal unter dem Namen VELVET VIPER, dies macht durchaus Sinn da beide Original Veröffentlichung kaum noch auf zu treiben sind und teilweise preislich hoch gehandelt werden. Beide Alben wurden Remastered und enthalten Bonus Tracks, neue Artworks, das Mastering geht in Ordnung, die originalen Aufnahmen haben für mich aber mehr Charme. Geboten wird auf beiden CDs True Metal aus Deutschland der voll und ganz überzeugen kann und sich mit Klassikern von HELLOWEEN, ACCEPT, WARLOCK, DORO, U.D.O. und RUNNING WILD auf Augenhöhe befindet. Nicht so schnell wie die Kürbisköpfe aber genauso intensiv und kraftvoll, am ehesten vergleichbar aus einer Schnittmenge aus ACCEPT und RW mit Femal Vocals von Jutta Weinhold die in den 70ern schon bei Ilja Richter in der Musikshow Disco auftrat und von ihrem Pink Cadilac in deutsch sang.
ZED YAGO veröffentlichten zwei Saustarke Studioalben 1988/89 und 2005 ein eher erfolgloses Comeback, eine Doppel CD als Best Of, ein Live Album und eine Single von “Black Bone Song”.

From Over Yonder (1988)

FOY startet mit “The Spell Over Yonder” ein kräftger Nackenbrecher mit viel Melodie, gefolgt von einem kurzen Intro für “Zed Yago” was für ein Hammersong hart, melodisch und die rauhen Vocals von Frau Weinhold, geiler geht nicht ausser bei Song sieben. Bei “Queen And Priest” wird der Wind ein wenig aus den Segeln genommen sehr melodisch, “Revenge” eine geile Metal Powerballade. Bei “United Pirate Kingdom” geht die Luft aus, “Stay The Course” mit einer der besten Metalsongs aus Deutschland Frau Weinhold shoutet sich in den Olymp das Dingens macht gewaltig Laune und hat in all den Jahren keinen Staub angesetzt oder zeigt auch keinerlei Abnutzungserscheinungen. “Rebel Ladies” erinnert an ACCEPT mit Udo sehr gute Nummer, “Rockin‘ For The Nation” geht auch gut in Ohr. Die beiden Live Bonüsse sind etwas für Diehard Fans. “The Schmied” eine Akkustik Ballade.

 

Pilgrimage (1989)

Eingeleitet wird durch ein Intro “Pilgrim’s Choir”, geht dann in “Pilgrimage” über ein starker Metal Song im typischen ZY Stil, “Fear Of Death” ist guter Durchschnitt genau wie “Pioneer Of The Storm”. “Black Bone Song” schlägt in die selbe Kerbe des Entersäbels wie auf dem Vorgängeralbum “Stay The Course” und “Zed Yago”, geilster Metal stark und mit schmackes präsentiert. “Rose Of Martyrdom” ein kräftiger Metal Song nicht ganz so eingänig wie der Vorgänger, “The Man Who Stole The Holy Fire” erinnert mit seinen epischen Elementen ganz leicht an den Bombast von MANOWAR, “Achilles Heel” erinnert an HELLOWEENS “Future World”, “The Pale Man” ist eine Ballade die gefällt, der Refrain kommt geil rüber. “Omega Child” gibt wieder Gas aber Durchschnitt, “Fallen Angel” ist wieder eingängiger sehr guter Metal. Die Bonustracks “Merlin”, “HM Rebels”, “King Arthur” der bessere der Bonus Tracks und “Ring Of Stone” eine geile Metal Power Ballade, diese passen gut zu den beiden Alben.

Fazit:

Zwei Bärenstarke Metal Klassiker sind, leider unter dem Banner VELVET VIPER, der breiten Masse wieder zugänglich mit starken Bonus Tracks, von mir gibts eine Wertung für FOY von 9,0 und für P 8,5 weil nicht mehr ganz so stark wie das Debüt.

WERTUNG:

From Over Yonder

 

 

Pilgrimage

 

 

Trackliste:

From Over Yonder (1988)

01. The Spell From Over Yonder
02. The Flying Dutchman
03. Zed Yago
04. Queen And Priest
05. Revenge
06. United Pirate Kingdom
07. Stay The Course
08. Rebel Ladies
09. Rockin‘ For The Nation
10. Rebel Ladies (Live in München 1989)
11. Rockin‘ For The Nation (Live in London 1989)
12. The Schmied (Bonus Track)

Pilgrimage (1989)

01. Pilgrim’s Choir
02. Pilgrimage
03. The Fear Of Death
04. Pioneer Of The Storm
05. Black Bone Song
06. Rose Of Martyrdom
07. The Man Who Stole The Holy Fire
08. Achilles Heel
09. The Pale Man
10. Omega Child
11. Fallen Angel
12. Merlin (Bonus Track)
13. HM Rebels (Bonus Track)
14. King Arthur (Bonus Track)
15. Ring Of Stone (Bonus Track)

Helmut

LIONVILLE – Magic Is Alive

Band: Lionville
Album: Magic Is Alive
Spielzeit: 52:40 min
Stilrichtung: AOR
Plattenfirma: Frontiers Music s.r.l.
Veröffentlichung: 07.08.2020
Homepage: de-de.facebook.com/LIONVILLEofficial/

Die Italianos von LIONVILLE kommen mit ihrem vierten Album aus dem Studio, die drei Vorgänger sind mir nicht bekannt, aber was auf diesem Album zu hören ist, kann man als sehr guten und lässigen AOR bezeichnen. Angefangen bei den sehr guten Vocals bis zu den Instrumenten befindet sich alles im grünen Bereich und erinnert im positiven an die Bekannten und auch Unbekannteren Bands der Szene, wie etwa H.E.A.T., OUTLASTED, BROTHER FIRETRIBE, AGE OF REFLECTION, HOUSTON, ALIEN, LOS ANGELES und BAD HABIT mit mehr Drive.

Auf dem Silberling wird sehr starker lässiger AOR, der bestens hörbar ist und sofort ins Ohr geht und dazu noch Radiokompatibel (ach ja habe vergessen das diese solche Art von Musik meiden wie der Teufel das Weihwasser, sorry aber der Mist der im Rundfunk läuft ist nichtmal mit fünf Pullen Whiskey zu ertragen) ist wie Sau, geboten. Mir gefallen die flotteren Songs einen Ticken besser als die Easylistening Songs und Balladen diese kommen leicht schnulzig rüber.

Zu den flotten Vertretern gehören “Nothing Without You”, “You’re Not Alone”, “Runaway”, “Every Little Thing Leads Back To You”, “Living With The Truth”, “I’ll Never Give My Heart Away”, “Magic Is Alive”.

Die Easylistening Songs und Balladen hören auf “Finally You’re With Me”, “If You Don’t Know Me”, “Reaching For The Sky”, “Into The Night”, die trotz ihrer Schnulzigkeit sehr gut sind.

So nun der Kritikpunkt, der Sound ist schwammig und undiffenziert, hat noch viel Spiel nach oben, ich weiß nicht ob das vom MP3 Promomaterial kommt oder ob das Endprodukt auch so klinkt, aber 1000 mal besser als vom Labelkollegen RAMOS der Sound schiesst den Vogel ab.

Mit von der Partie sind Lars Säfsund (v.), Stefano Lionetti (v., g., k.), Michele Cusato (g.), Fabrizio Caria (k., p.), Giulio Dagnino (b.) und Martino Malacrida (d.).

Fazit:

Eine starke AOR Veröffentlichung aus dem Italo Stall Frontiers von mir gibt es ein Wertung von 8 Punkten. Für alle die auf die Vergleiche können einfach mal ein Ohr riskieren.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Nothing Without You
02. You’re Not Alone
03. Runaway
04. Finally You’re With Me
05. Every Little Thing Leads Back To You
06. If You Don’t Know Me
07. Living With The Truth
08. Reaching For The Sky
09. I’ll Never Give My Heart Away
10. Into The Night
11. Magic Is Alive

Helmut

LEVITICUS – Knights Of Heaven (RG Zeitmaschine)

Band: Leviticus
Album: Knights Of Heaven
Spielzeit: 39:23 min
Stilrichtung: Melodic Hard Rock
Plattenfirma: Royal Music Production
Veröffentlichung: 01.01.1989
Homepage: www.facebook.com/pages/category/Musician-Band/Leviticus

Mal Wieder das Geilste Jahrzehnt überhaupt, die 80er. Ursprung von knallig Neonfarbenen Stretch Oberteilen und Minis bei den Damen, und Hosenträgern bei den Jungs, Spanndex Jeans Cowboyletten, Kutten und ja nicht zu vergessen Miami Vice Klomatten, eine Goasn war noch bezahlbar der Durchbruch von DEF LEPPARD, DOKKEN, EUROPE, TREAT usw., nachdem SABBATH, ZEPPELIN und PURPLE den Weg für diese Art von Musik gezeigt haben. Ich wurde auf die Straße und die Menschheit losgelassen.

Aber nun zu LEVITICUS, die Jungs aus Schweden kamen 89 mit ihrem fünten Album aus dem Studio, für mich das eingängigste und beste von den Schweden. Dabei waren damals Peo Petterson am Mikro und Keys, Björn Stigsson an Gitarre und Backingvocals, Niklas Frannklin am Bass und Backingvocals, Kjell Andersson an den Drums, sowie noch John und Dino Elefante als Produzenten.

Gegenüber den ersten vier Alben die nicht so eingängig und sperrig waren wird Grooviger Melodic Hard Rock mit christlichen Texten geboten, wen das nicht stört hat viel spass an dem Album. Es wird kräftig drauf los gerockt das es eine wahre Freude ist. Peo ist bestens bei Stimme und macht seinen Job grandios, Björn gibt der Gitarre genug auslauf, die Keys sind in der richtigen Dosis vorhanden.

Den Anfang macht “Born Again” ein geiler flotter Rocker könnte von TREAT stammen, “The World Goes Round” ein starker Melodic Song. “Isn’t It Love” ist ein Highlight mit richtigem Tempo und Groove, setzt sich sofort im Ohr fest, DALTON grüßen. “Oh, Lord” eine Herzschmerz Ballade die zum Nachdenken anregt, mit “Feel So Good” kommt Rock N Roll Feeling auf. “Strong Love” ist wieder ein starker Rocker der leider beim Refrain ein wenig schwächelt. “Messiah” wieder ein Fettes Highlight das Ding groovt von vorne bis hinten, für “Over The Hills” gillt das gleiche wie für den Vorgänger. “For Once In My Life” eine Ballade für die Kuschelfraktion, “Love On Fire” ein kräftiger Rocker der gut ins Ohr geht.

Fazit:

Ein starkes Stück Musik das man gehört haben sollte, wer sich nicht an den christlichen Texten mit ihren Botschaften stört sollte hier bestens bedient werden. Für alle die auf Geilen Melodic Rock stehen hört euch das Dingens an, von mir gibts eine 9,5 für diesen Klassiker der genauso alt ist wie mein alter Ford Escort RS Turbo von 89.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Born Again
02. The World Goes Round
03. Isn’t It Love
04. Oh, Lord
05. Feel So Good
06. Strong Love
07. Messiah
08. Over The Hills
09. For Once In My Life
10. Love On Fire

Helmut

LIONHEART – The Reality Of Miracles

Band: Lionheart
Album: The Reality Of Miracles
Spielzeit: 55:09 min
Stilrichtung: Melodic Hard Rock
Plattenfirma: Metalville
Veröffentlichung: 31.07.2020
Homepage: www.lionheart-music.com/

Heute wird das dritte Album seit Bandgründung 1980 veröffentlicht, zum Lineup gehören Lee Small am Mikro, Dennis Stratton an Gitarre und Backingvocals, Steve Mann an Gitarre und Backingvocals zusätzlich noch Produktion und Mastering, Rocky Newton am Bass und Backingvocals, Phil Lanzon am Keyboard, Clive Edwards Drums. Das erste Album war noch eher AOR, das zweite Melodic Hard Rock von der Kanalinsel ganau so auch das dritte. Als Vergleich könnte man PRAYING MANTIS auf dem Komerztrip heran ziehen, aber auch härtere PHENOMENA oder auch DARE irgendwo zwischen “Out Of The Silence” und “Blood From Stone”

“Salvation” ein Intro macht den Anfang, gefolgt von “Thine Is The Kingdom” ein Paradebeispiel für einen geilen Song, “High Planis Drifter” ein flotter Rocker stark gemacht. “The Reality Of Miracles” kommt leicht AORig aus den Boxen sehr gut umgesetzt, “Fire Tribes” ein schneller Hard Rocker fällt leider durch. “Behind The Wall” entschädigt für den Vorgänger ein Saugeiler Vertreter, bei “All I Want Is You” könnte man fast annehmen das sich FM mit PRAYING MANTIS gepaart hätten und dieser Song ist das Kind der beiden welches bei der Gedanklichen Vorstellung das Licht der Welt erblickt hat , geile Nummer. “Widows” geht wieder gut ins Ohr FM auf Hard Rock, “Kingdom Of The East” könnte ein Kind von PM sein Saugut. “Outlaws Of The Western World” würde man nicht vermissen. “Overdrive” hebt ab mit AOR Feeling, “The First Man” kommt gut erinnert mich an eine Mischung aus GARY MOORE vor der Blues Zeit und PM. “Still It Rains On Planet Earth” eine Ballade für zärtliche Stunden.

Fazit:

Ein solides Album von den alten Hasen von der anderen Seite des Kanals in der Nordsee, erinnert an PRAYING MANTIS, PHENOMENA und DARE zu Anfangszeiten keine schlechte Mischung. Von mir gibt es 8,5 Punkte da sich doch zwei Ausfälle eingeschlichen haben, der Rest ist sehr gut hörbar und mancht Laune.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Salvation
02. Thine Is The Kingdom
03. High Plains Drifter
04. The Reality Of Miracles
05. Five Tribes
06. Behind The Wall
07. All I Want Is You
08. Widows
09. Kingdom Of The East
10. Outlaws Of The Western World
11. Overdrive
12. The First Man
13. Still It Rains On Planet Earth

Helmut

STARMEN – Kiss The Sky

Band: Starmen
Album: Kiss The Sky
Spielzeit: 37:45 min
Stilrichtung: Hard Rock
Plattenfirma: Melodic Passion Records
Veröffentlichung: 24.07.2020
Homepage: www.facebook.com/starmen.se/

STARMEN kommen aus Schweden, wurden 2018 gegründet und veröffentlichen ihr zweites Album innerhalb von nur fünf Monaten. Beteiligte sind Starmen Red (Kristian Hermanson) an Mikro und Gitarre, Starmen Purple (Andreas Lindgren) an Gitarre und Backvocals, Starmen Gold (Örjan Wahlström) an Bass und Backvocals, Starmen Silver (Marcus Sjöblom) an Drums und Backvocals. Wie der Bandname, Albumtitel und auch Cover deutlich zum Ausdruck bringen, kommt Hard Rock mit sehr starken KISS Vibes aus den Boxen, nicht sonderlich Originel aber alles solide und auf den Punkt gebracht geboten. Shouter Starmen Red hört sich an wie der kleine Bruder von Paul Stanley ganz KISS like.
Den Einstieg macht “The Stealer” ein starker flotter Stampfer, “Dangerous” kommt leicht funkig mit guter Melodieführung. Bei “All Along The Watchtower” gut umgesetzt, kann nur den kürzeren ziehen, entweder das Original von HENDRIX, die geilen Versionen von STRAIGHT SHOOTER oder PELL, alles andere verliert leider bei der Nummer. “Gravity” wieder ein KISScher Stampfer, “A Mystery Thrill” erinnert an das Debüt von HOUSE OF SHAKIRA mit einem Touch Orient. “Kiss The Sky” kann den Standart nicht wirklich halten und entpuppt sich als Totalausfall, “Bad Tatoo” geht wieder gut ins Ohr. “Black Sign” ist eher ein Lückenfüller, “One Love” ist guter Durchschitt, “A Magical Ride” versagt beim Refrain und ist somit leider wieder ein Totalausfall.

Fazit:

Wen KISS in den Ruhestand gehen die Erben stehen schon in den Startlöschern, noch nicht das Niveau wie die Vorbilder aber auf einem guten Weg dahin. Von mir gibt es solide 7 Punkte, da sich zwei Totalausfälle eingeschlichen haben. Für KISS Fans durchaus lohnenswert.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Stealer
02. Dangerous
03. All Along The Watchtower
04. Gravity
05. A Mystery Thrill
06. Kiss The Sky
07. Bad Tatoo
08. Black Sign
09. One Love
10. A Magical Ride

Helmut

GLASGOW – Zero Four One (RG Zeitmaschine)

Band: Glasgow
Album: Zero Four One
Spielzeit: 41:15 min
Stilrichtung: Melodic Hard Rock
Plattenfirma: Zero 4 1 Records
Veröffentlichung: 1987

Dieses mal geht es zurück ins Jahr 1987, dem goldenen Zeitalter von Hard Rock, Melodic Rock und auch Heavy Metal. Mir kommen gedanken an SURVIVOR, FOREIGNER, DEF LEPPARD, DOKKEN, ACCEPT, RUNNING WILD, MANOWAR, HELLOWEEN etc, könnte man beliebig mit Bands aus dieser Zeit fortsetzen würde aber den Rahmen sprengen.

Hier geht es um die schottische Band GLASGOW die mit diesem Album ihr einziges Lebenszeichen am Start hatten, was schade ist bei dem Material welches sich auf diesem Album befindet. GLASGOW hatten talent und bewiesen dies mit diesem Klassiker. Das Album ist voll mit Geilen Melodien, starken Hooks und Vocals die sich teilweise flehent anhören aber immer stark in Szene gesetzt. Die beteiligten an dem Rundling waren damals Michael Boyle (v.), Archie Dickson (g.), Neil Russell (b.), Gavin Povey und Don Airey (k.) und Paul McManus (d.). Es befinden sich leider nur acht Songs auf dem Plastik, doch diese acht haben es in sich, kein Ausfall oder Lückenfüller bringen es auf eine Spielzeit von knapp über 41 Minuten. Geboten wird eine Karussellfahrt in der First Class der Lufthansa, das Rezept besteht aus geilen Melodien, sehr guten Vocals, lauten Gitarren die melodisch aus den Boxen kommen, Keyboardteppiche die das ganze unterstützen und Drums die alle zur Höchstform antreiben. Vergleiche fallen mir keine ein, GLASGOW machen Melodic Hard Rock britischer Prägung, der mitten auf die Zwölf geht.

Den Anfang macht “We Will Rock” die richtige Hymne für eine Rockdisco oder eine Rockparty, Melodie, Power und ein Refrain zum Mitgrölen, das Ding Rockt gewaltig und verbreitet nebenbei noch gute Laune. “Secrets In The Dark” geht es langsamer an, wurde schon von ERIC MARTIN auf dessen Solodebüt verbraten. “Back On The Run” ein Powersong der langsam anfängt und sich vom Keyboard anhört als hätte sich BRONSKI BEAT mit “Small Town Boy” im Hard Rock geübt, schräg aber geil und ab 2:44 geht das Ding ab wie Schmitz Katze. “My Heart Is Running With The Night” ein flotter gute laune Rocker, “Meet Me Halfway” kommt in den Strophen ein wenig schräg rüber, bringt aber Abwechslung. “Under The Lights” hört sich an wie ein harter AOR Song, sehr gut und flott, “No More Lonely Nights” eine starke Powerballade. “Breakout” läutet das Ende ein, ein kräftiger Melodic Hard Rock Song.

Fazit:

Leider nur ein Lebenszeichen, leider nur acht Songs und leider nur knapp über 41 Minuten Melodic Hard Rock. Wer die Möglichkeit hat das Dingens günstig zu erstehen zugreifen von mir gibt es eine 9, weil eben nur acht Highlights und nach der kurzen Spielzeit die Zeitreise vorbei ist.

WERTUNG:

 

Trackliste:

01. We Will Rock
02. Secrets In The Dark
03. Back On The Run
04. My Heart Is Running With The Night
05. Meet Me Halfway
06. Under The Lights
07. No More Lonely Nights
08. Breakout.

Helmut

PINNACLE POINT – Symphony Of Mind

Band: Pinnacle Point
Album: Symphony Of Mind
Spielzeit: 61:02 min
Stilrichtung: Progressive Melodic Rock
Plattenfirma: Escape Music
Veröffentlichung: 17.07.2020
Homepage: www.facebook.com/pinnaclepointtheband/

PINNACLE POINT veröffentlichen am 17. Juli ihr zweites Album, mit dabei sind Jerome Mazza (v., k.), Torben Enevoldsen (g., k.), Howard Helm (k.),Takeaki Itoh (b.), Mark Prator (d.), Rick Ayala (g., bv.), Valeria Pozharitskaya (vi.) und John F Rodgers (p.). Zu hören gibt es Progressive Melodic Rock der sehr gut hörbar ist und nicht ganz so kompliziert und verschachtelt ist wie bei der ein oder anderen Prog Band. PP vereinen guten Prog mit eingängigem Melodic Rock der sich nicht verstecken muss. Jerome Mazza besitzt eine angenehme nicht aufdringliche Stimme die durchaus mit den ganz großen des Musikbiz mithalten kann. Die Restlichen Musiker überzeugen auch auf ganzer Linie.

Den Start macht “Ascent” ein Instrumental und gibt einen Ausblick was man zu erwarten hat. “So Alive” ist ein lässiger Track der Spaß macht. “Weight Of The World” geht gut ins Ohr ein Highlight, “Hero” fällt qualitativ leicht ab. “Never Surrender” kommt fast wie ein härterer und angeprogter TOTO Song rüber, stark gemacht. “In The Wake Of Hope” ist wieder ein flottes Highlight, “Shadow Of Peace” besitzt eine geile Melodieführung. “Beyond” eine melancholische Ballade gut umgesetzt, “Nothing At All” ein weiteres Highlight, langsame und flottere Passagen im wechsel mit sehr guter Melodie. “Prodigal” ist der progressivste Song, schwerer Zugänglich als die anderen Songs, denoch sehr gut. “Symphony Of Mind” beendet das Album läst sich gut anhören.

Fazit:

Progressive Melodic Rock sehr gut verpackt, alles gut hörbar mit leichten Schwächen aber dennoch sehr gut, von mir gibt es eine solide 7,5, wenn die Songs noch ein wenig eingängiger wären würde es eine bessere Bewertung geben.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Ascent (Instrumental)
02. So Alive
03. Weight Of The World
04. Hero
05. Never Surrender
06. In The Wake Of Hope
07. Shasows Of Peace
08. Beyond
09. Nothing At All
10. Prodigal
11. Symphony Of Mind

Helmut