BAD ENGLISH – Bad English (Re-Release)

Band: Bad English
Album: Bad English (Re-Release
Spielzeit: /
Stilrichtung: Melodic Rock, Hardrock
Plattenfirma: Rock Candy Records
Veröffentlichung: 14.06.2017
Homepage: www.rockcandyrecords.com

Bei der heutigen Flut an Supergroups verliert man schon mal gerne aus den Augen, dass es einmal eine Zeit gegeben hat, als solche Bands tatsächlich ein Grund zur Freude und zum Jubeln waren. Ja, es gab mal eine Zeit, da wurden solche Bands nicht nur von Plattenfirmen im Kniffelbecher wöchentlich neu zusammengewürfelt um den monatlichen Auswurf an Plastik-Produktionen am Laufen zu halten (sowie einer Handvoll unter Vertrag stehender Songschreiber das Einkommen zu sichern). Nein, Bands wie Cream oder Damn Yankees hatten tatsächlich einen künstlerischen Anspruch und qualitative Substanz. Ich weiß, das ist heute, wo auf jedem 2ten Album einschlägiger Labels der Sticker „Supergroup“ draufpappt, nur noch schwer vorstellbar. Aber, so war das damals. Auch die aus ehemaligen Musikern von Journey und The Babys bestehende Band BAD ENGLISH lieferte, (zumindest mit Ihrem Debüt) einen bärenstarken Brocken Melodic Rock ab, der dem geneigten Fan auch heute noch Freudentränen in die Augen treiben kann. An der Gitarre Neal Schon, die Tasten bediente Jonathan Cain und das Mikro in den Händen von John Waite – da schnalzt der Eingeweihte bereits mit der Zunge. Und die hohen Erwartungen wurden erfüllt, denn neben dem Hit „When I see you smile“ hatte die Platte mit den grandiosen Breitwand-Rockern „Forget Me Not“ oder „Price of Love“ noch weitere Hochkaräter in der Hinterhand. Schon konnte (auch dank „schlag“kräftiger Unterstützung von Powerbolzen Deen Castronovo) bei BAD ENGLISH seine Affinität zu härteren Klängen mit einbringen (was er nach dem leider nur kurzen Gefecht bei BAD ENGLISH, dann noch bei Hardline und später bei den neu formierten Journey auch unterbringen konnte). Cain hatte bereits bei Journey für das Quäntchen Zuckerguss gesorgt, der Alben wie „Escape“ zu Multi Millionen-Sellern machten. Und John Waite hat(te) nun mal eine Stimme, wie es sie nur einmal gibt. Dass der Gute sich in dem glitzernden Melodic Rock Genre nicht ganz so wohl fühlte hört man der Platte nicht an. Im Gegenteil, Waite singt wie ein junger Gott und veredelt die Songs aufs Vortrefflichste.

Leider war bei BAD ENGLISH schon nach dieser einen, grandiosen Platte die Luft raus. Zwar gab es 2 Jahre später mit „Backlash“ noch ein weiteres Album (in gleicher Besetzung) zu hören, der Lack war aber ab und Cain sowie Schon fügten sich wieder in die Reihen Ihrer alten Stammformation ein. Das mit ursprünglich mit 13 Tracks schon üppig bestückte Album wurde in der vorliegenden Neufassung nochmals um 2 Bonustracks (leider keine neuen Songs, sondern lediglich Remixe) erweitert, was den Mehrwert der CD nochmals steigert. Das Remastering ist ebenfalls gelungen und die informativen Linernotes laden wie immer zum Schmökern und Abtauchen in die guten alten Zeiten ein. Ein rundherum gelungenes und essentielles Paket also für den Melodic Rock Fan.

WERTUNG:

Trackliste:

01. Best of What I Got
02. Heaven Is a 4 Letter Word
03. Possession
04. Forget Me Not
05. When I See You Smile
06. Tough Times Don’t Last
07. Ghost in Your Heart
08. Price of Love
09. Ready When You Are
10. Lay Down
11. The Restless Ones
12. Rockin‘ Horse
13. Don’t Walk Away
14. Price of Love (Remix)
15. Forget Me Not (Remix)

Mario

TALENTSCHMIEDE: Streamline

Band: Streamline

Herkunft: Göteborg, Schweden

Mitglieder:
Gabriel Lindmark – Gesang
Effy Larsson – Schlagzeug
Mike Planefeldt – Bass
Niklas Arkbro – Keyboard
Jhonny Göransson – Gitarre
Olle Lindahl – Gitarre

Stil: Classic Hardrock

Veröffentlichungen:
Singles:
– Barely runnin‘
– Freerider
– Talk it out
Von unserem s/t Album Streamline, welches diesen Herbst erscheint.

Einflüsse: Alles was auf irgendeine funkige Art und Weise gut ist. Mr. Big, The Hellacopters, Toto, Deep Purple, Journey, Van Halen etc.

Was wir die nächsten fünf Jahre erreichen möchten:  Die Weltherrschaft. Oder zumindest ein paar wilde Touren in Europa, Asien und Amerika. Eigentlich ist das, was wir am meisten möchten, weiterhin die Musik zu spielen, die wir lieben, für Leute sie es lieben sie zu hören.

Was als nächstes kommt: Die Veröffentlichung unseres Albums.

Unsere beste Erfahrung bis jetzt: Dieses Album aufzunehmen. Es kostete viel Zeit, Energie, Blut, Schweiß und Tränen. Wir haben uns gegenseitig auf einer tieferen Ebene kennengelernt, was auch die Musik besser macht. Nun können wir es kaum erwarten rauszukommen und es euch vorzuspielen.

Unser peinlichster Moment: Leider haben wir noch nicht so viel verrückten Scheiß angestellt, wie man vielleicht erwartet. Das Rennen macht hier das eine Mal als unser Drummer einen seiner Sticks ins Publikum warf. Der Stick flog durch den Raum und traf einen Fan am Kopf. Es hätte schlimmer laufen können, alles was er davontrug war eine Beule und ein Stick, aber immerhin.

Mit wem wir gerne ein Bierchen trinken würden und warum: Diese Frage können wir nicht einheitlich beantworten. Wir haben alle verschiedene Hintergründe und verschiedene musikalische Einflüsse. Dennoch wären wir wohl alle etwas „starstruck“, wenn wir Freddy Mercury treffen könnten.

Wenn wir uns eine Band aussuchen könnten, mit der wir auf Tour gehen dürfen: Dasselbe wie voher, könnten wir nicht einheitlich beantworten. Aber Hellacopters oder Toto wären cool. Könnte es jedoch unser charismatischer Bassist entscheiden, wäre es wohl Ed Sheeran (auch wenn der nur ein Typ ist und keine Band).

Das Beste daran in einer Band zu spielen: Das Gefühl beim Jammen, wenn die Band arbeitet wie eine Maschine, bzw. ein einziger großer Körper, das ist toll.

Das Schlimmste daran in einer Band zu spielen: Es gibt immer irgendjemanden auf den man wegen irgendetwas sauer ist.

Online:
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streamlineofficial@outlook.com

Musik:
YouTube Singles
Soundcloud

Live-Dates: Haltet euch hierfür auf unserer Facebook-Seite auf dem Laufenden!

THE NIGHTS – s/t

Band: The Nights
Album: s/t
Spielzeit: 47:57 min
Stilrichtung: Melodic Rock, AOR
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 04.08.2017
Homepage: www.facebook.com/TheNightsOfficial/

THE NIGHTS wurden im Sommer 2015 gegründet, als Sami Hyde (Gesang) und Ilkka Wirtanen (Gitarre) ihre musikalischen Kräfte vereinten. Die beiden Finnen haben jeweils schon eine eigene Kariere aufgebaut, Sami als Sänger unter anderem der TONY MILLS BAND, Ilkka als Produzent für unter anderem RECKLESS LOVE, BATON ROUGE MORGUE und HELLCITY PUNKS. Dem Duo angeschlossen haben sich am Bass Harri Kokkonen und am Schlagzeug Jan-Erik Iivari.
Das selbstdeklarierte Ziel der Band ist es Musik zu schreiben, die gute Laune macht und ein Tribut an ihre ewigen musikalischen Helden, wie TNT oder YNGWIE MALMSTEEN, ist. Das Ergebnis sind klassische Pop-Melodien in einer modernen Melodic Rock/Metal Produktion.
Beim Hören der Scheibe fallen zum einen die Melodien sowohl in den Refrains, als auch in den Strophen auf, so z.B. im U2-mäßigen „We Can Rule The World“. Die Rhythmusabteilung leistet bei Songs wie „In A Blink Of An Eye“ ganze Arbeit indem sie einen von Anfang an mitreißen. Das harmonische Zusammenspiel zwischen Gitarre und Gesang zeigt sich bei „I Will Never Stop Loving You“ besonders. Am meisten brillieren die teilweise harten Riffs in Kombination mit Samis sanfter Stimme, sofort mitsingbaren Refrains und der durchweg saubere Sound. Beispiele hierfür sind der Einsteiger „Welcome To The Show“, das AOR Vorzeigestück „Juliette“ oder auch „Elegy (You Should Be Here)“. „I Wanna Be Your Superhero“ beinhaltet eine kleine Keyboard-Homage an EUROPE’s „The Final Countdown“ und “Hold On” knallt wunderbar mit einem kleinen Einstiegssolo und hartem Beat.
THE NIGHTS liefern hier auf jeden Fall ein beachtliches Debutalbum mit Krachern wie „Welcome To The Show“, „Hold On“ oder „In A Blink Of An Eye“. Melodic Rock/AOR mit modernem Sound ist genau was hier abgeliefert wird, inklusive Mitsing-und Tanz-Faktor. Freunde von Bands wie BROTHER FIRETRIBE, ONE DESIRE und RECKLESS LOVE werden hiermit sehr glücklich werden.

WERTUNG: 

 

 

Trackliste:
01. Welcome To The Show
02. Nothing But Love
03. Juliette
04. I Will Never Stop Loving You
05. In A Blink Of An Eye
06. Hold On
07. Elegy (You Should Be Here)
08. Take Me To Heaven
09. You Belong To Me Tonight
10. I Wanna Be Your Superhero
11. We Can Rule The World

Lotta

KRYPTONITE – s/t

Band: Kryptonite
Album: s/t
Spielzeit: 46:04 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 04.08.2017
Homepage: www.facebook.com/KryptoniteSweden

KRYPTONITE sind mit ihrer Besetzung eine Art Supergroup der aktuellen schwedischen Melodic Rock Szene. Alle Mitglieder sind aus einer genrebekannten Band bekannt und haben sich Sänger Jakob Samuel von THE POODLES angeschlossen. Die Rede ist von Pontus Egberg von TREAT und THE POODLES (Bass), Robban Bäck von MUSTASCH und ex-ECLIPSE (Schlagzeug), sowie Mike Palace von PALACE (Gitarre). Samuel hatte zusammen mit Produzent Alessandro Del Vecchio die Absicht eine Band zusammenzustellen, die innerhalb ihrer liebsten Musikgenres tiefgehende, intelligente Texte, sowie großartige Energie vereinen und somit auf den Zuhörer beeindrucken. Schon seit Monaten erschienen immer wieder Teaser zu sämtlichen Making-Offs des Albums und nun ist es endlich da: das selbstbetitelte Debut!

Wie der Blick auf die Mitglieder schon verrät, wird hier feinster AOR und Melodic Rock geboten, mit deutlichem THE POODLES-Einschlag. Durch die Bank überzeugende Riffs und tolle Soli, vor allem bei „Keep The Dream Alive“ und „Get Out Be Gone“. „Fallen Angels“ ist super AOR mit seinem Keyboard-Gitarren-Intro, sehr a lá SURVIVOR. „Across The Water“ klingt relativ modern, „Knowing Both Of Us“ ist die Album-Ballade mit Piano-Intro und Streichereffekten. “Love Can Be Stronger” ist wohl einer der Songs mit angedroht tiefgehendem Text. Worum es grob geht: Liebe ist stärker als Hass, helft und seid lieb zu einander in einer gefährlichen Welt. Eine schöne Botschaft, verpackt in einem mitreißenden Rhythmus, mit tollen Drums. „No Retreat No Surrender” ist das Schlusslicht des Albums und ist etwas härter geraten.

„Kryptonite“ ist garantiert keine Zeitverschwendung, sondern eine ganz klare Empfehlung. Gleichzeitig bleibt das Album etwas hinter den Erwartungen zurück, da es mir ein wenig zu abgeklärt ist. „Get Out Be Gone“, „Fallen Angels“ und „No Retreat No Surrender“ werden aber definitiv in einige Playlisten aufgenommen werden und das nächste Album, sollte es eins geben, wird mit größter Spannung erwartet!

 

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Chasing Fire
02. This Is The Moment
03. Keep The Dream Alive
04. Fallen Angels
05. Across The Water
06. Love Can Be Stronger
07. Knowing Both Of Us
08. Get Out Be Gone
09. One Soul
10. Better Than Yesterday
11. No Retreat No Surrender

Lotta

TALENTSCHMIEDE: The Darren Phillips Project

 

Band: The Darren Phillips Project

Gegründet: 2015

Herkunft: Sydney, Australia

Mitglieder: Darren Phillips, Dan Skeed, Enzo Almanzi, Robbie LaBlanc, Robin Ericsson, Dennis Ward, Jace Pawlak, Philip Lindstrand, Brennan Mileto, Dennis Butabi Borg, Erik Heikne, Michael Palace, Andreas Gullstrand, Ben Webster, Austin Mileto, Herman Furin, Mats Ericsson, Bryce Mileto and Magnus Midelf

Stil: Melodic Rock/AOR

Veröffentlichungen: Drei Singles, gratis verfügbar auf CDBaby. Debutalbum veröffentlicht im September 2017

Einflüsse: 80er Filmsoundtracks!

Was wir die nächsten fünf Jahre erreichen möchten: Weiterhin mit jedem bisher eingebundenen Künstler zusammenarbeiten und darüber hinaus mit jedem, der aus Liebe zur Musik dabei sein will.

Was als nächstes kommt: Drei neue Singles bevor das nächste Album erscheint, sowie Musikvideos.

Unsere beste Erfahrung bis jetzt: Mit Musikern aus aller Welt, die ich respektiere und bewundere, zusammenarbeiten zu können war eine tolle Erfahrung. Es ist die größte Ehre, dass ebendiese Leute meine Songs so sehr mögen, dass sie bei ihnen mitwirken möchten.

Unser peinlichster Moment: Wir sind noch nicht zusammen aufgetreten… noch nicht!

Mit wem wir gerne ein Bierchen trinken würden und warum: Ich habe nur wenige der Künstler dieses Projekts tatsächlich getroffen, deshalb wäre es mein ultimativer Traum alle für einen Gig und eine anschließende Party zusammenzutrommeln.

Wenn wir uns eine Band aussuchen könnten, mit der wir auf Tour gehen dürfen: Wenn man bedenkt, dass einige Künstler dieses Projekts Teil der größten Namen dieses Genres sind, wäre es wohl passend eine Festival Tour mit allen beteiligten Bands zu machen.

Das Beste daran in einer Band zu spielen: Mit den großartigsten Künstlern zu arbeiten.

Das Schlimmste daran in einer Band zu spielen: Die Industrie ist nicht stark genug, dass jeder einen anständigen Lebensunterhalt bestreiten kann.

Online:
Facebook

Musik:
CDbaby.com
Youtube:
In Arbeit!

Live-Dates:
Unwahrscheinlich!

TEN – Gothica

Band: Ten
Album: Gothica
Spielzeit: 58:05 Min
Stilrichtung: Melodic Rock / Melodic Hardrock
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 07.07.2017
Homepage: www.tenofficial.com

Dieser Tage erschien mit „Gothica“, dass inzwischen dreizehnte Studioalbum der britischen Rockband TEN. Die Truppe um Sänger und Mastermind Gary Hughes hat sich, nachdem die letzten beiden Alben „Albion“ (2014) und „Isla De Muerta“ (2015) doch ziemlich schwer zugänglich waren, wieder auf Ihre Trademarks besonnen und sich an den ersten drei Longplayern „X“ (1996), „The Name Of The Rose“ (1996) und „The Robe“ (1997) orientiert, die alle Herzen der Melodic Rock Fans noch Heute höher schlagen lassen.

Die epischen Tracks von „Gothica“ glänzen mit grandiosen Melodien und sind, wie man es von TEN inzwischen gewohnt ist, mit Keltischen Einflüssen durchwoben, die sich natürlich immer wieder mit Bombastisch, Orchestralen Elementen abwechseln und dadurch mehr als einmal für wohlige Gänsehaut Momente sorgen.

Als Beispiele dafür möchte ich den rockigen Opener „The Grail“ mit seinem epochalen Touch nennen, dass nachfolgende sehr gut reinlaufende „Jekyll And Hyde“ erinnert in der Eröffnungssequenz ziemlich stark an den Hit „My Sharona“ von The Knack, was „Gothica“ aber den Extrablubb Cremigkeit verleiht sind Ohrenschmeichler der Marke „Travellers“ oder „Paragon“ die einem Wochenlang in den Gehörgängen bleiben. Das ist wirklich ganz großes Kino! Des weiteren möchte ich euch noch das mit Spinettklängen ausgestattete „Man Of All Seasons“ oder das im Refrain extrem poppige „In My Dreams“ ans Herz legen.

Dieses qualitativ hohe Level des Songmaterials können TEN auf „Gothica“ über die gesamte Länge des Longplayers aufrechterhalten und sind somit ein heißer Anwärter auf den Titel „Album des Jahres 2017“. Alle Freunde der gepflegt melodischen Rockmusik sollten hier unbedingt zugreifen, denn so ein Bockstarkes Machwerk gehört einfach in jede CD Sammlung.

WERTUNG:

 

 

Tracklist

01. The Grail
02. Jekyll And Hyde
03. Travellers
04. Man For All Seasons
05. In My Dreams
06. The Wild King Of Winter
07. Paragon
08. Welcome To The Freak Show
09. La Luna Dra – Cu – La
10. Into Darkness

Heiko Füchsel

TALENTSCHMIEDE: Daniel Gazzoli Project

Band: DANIEL GAZZOLI PROJECT

Herkunft: ITALY – MANTUA

Mitglieder: DANIEL GAZZOLI- Gitarre, Bass, Synt und Background Gesang. LEONARDO F. GUILLAN- Lead und Background Gesang. LUKE FERRARESI -Schlagzeug. LUCA ZANNONI-Keyboard.

Stil: Melodic Hard Rock- AOR- Class Metal

Veröffentlichungen: Ein Album bei Street Symphonies Records

Einflüsse: Dokken, House of Lords, Bon Jovi, Whitesnake

Was wir die nächsten fünf Jahre erreichen möchten:  Hoffentlich ein weiteres Album! Ich weiß noch nicht wann und wie aber ich arbeite daran! 

Was als nächstes kommt: Erstmal möchte ich einfach den Moment genießen und mein Album so gut wie möglich promoten.

Unsere beste Erfahrung bis jetzt: Die große Lernerfahrung über das Aufnehmen, Mixen und Mastern im Studio. Es war mir eine tolle Lehre und wird mir für die Zukunft viel bringen!

Unser peinlichster Moment: Es waren meine ersten Erfahrungen in einem Studio und das hat man manchmal gemerkt. Ich arbeitete an den Songs in meinem Studio zu Hause und jedes Mal, wenn wir dann zurück in ein professionelles Studio kamen war es das reinste Chaos!

Mit wem wir gerne ein Bierchen trinken würden und warum: Vielleicht nicht das was ihr erwartet, aber wir haben einen großartigen Songwriter namens Luca Turilli hier in Italien. Ich bin ein Fan von ihm seit Beginn seiner Kariere, weil er die Stange für italienischen Rock und Metal hochhält! 

Wenn wir uns eine Band aussuchen könnten, mit der wir auf Tour gehen dürfen: Zweifellos: Dokken! Im Original-Line-up!

Das Beste daran in einer Band zu spielen: Seine Emotionen in die Musik übertragen zu können. Manche nennen es Kunst, für mich ist es einfach eine Erfüllung!

Das Schlimmste daran in einer Band zu spielen: Geduld ist eine meiner absoluten Schwächen, die musste ich lernen! Es war organisatorisch schwierig alle Musiker ins Studio zu den Aufnahmesessions zu bringen, machnmal musste ich monatelang warten und da floss die Zeit einfach so dahin. Nächstes mal wird’s besser 🙂 

Online:
@DanielGazzoliProject
Facebook

Musik:
Spotify: Daniel Gazzoli Project
https://www.youtube.com/watch?v=nLmUK_YIjC8
https://www.youtube.com/watch?v=jz9Gvejx7Hw

Live-Dates: tba

FREIGHT TRAIN – I

Band: Freight Train
Album: I
Spielzeit: 30:40 min
Stilrichtung: Melodic Rock/AOR
Plattenfirma: Rockshots Records
Veröffentlichung: 14.07.2017
Homepage: www.freighttrainrock.com


Heute haben wir einen Neuling aus dem Hause Rockshots Records vorliegen. Die Italiener von FREIGHT TRAIN bringen hier nämlich ihr erstes Album „I“ heraus. Ivan Montovani (Gesang), Enrico Testi (Gitarre, Gesang), Anton Bagdatyev (Keyboard, Background Gesang), Lorenzo Pucci (Bass, Background Gesang), Andrea Cappelletti (Gitarre) und Mattia Simoncini (Schlagzeug) gibt es als Band seit 2015, wo sie auch gleich ihren ersten Videoclip zum JOURNEY-Coversong „Any Way You Want It) vorstellten. Seitdem wurde durch Italien getourt und nun ist es also Zeit für das erste Album. Klassischer AOR mit frischem Wind, wir gucken mal was auf „I“ so los ist:
Nach dem Intro „The Beginning“ geht es nahtlos über zum ersten Song „You Won’t Fall“. Dieser ist ein ausdrucksstarker Melodic Rocker, etwas TOTO mit italienischem Akzent. Weiter geht es mit „Into The Fire“, einem ebenso melodischen, aber fast etwas metall-einschlägigem Song. Danach kommt „Another Chance“, welcher total an „Follow Me“ von H.E.A.T. erinnert (das freut mich als alten H.E.A.T-Fan natürlich besonders), ohne dabei in irgendeiner Weise abgekupfert zu klingen und ist auch weniger balladig. Die nächsten beiden Songs hingegen sind dann Balladen; „Here I Am“ mit etwas mehr Druck und einem Solo, an das man sich erinnert, sowie „Somewhere, Someday“. Fragt mich nicht warum mich das in den Strophen an ENYA erinnert, auf jeden Fall ist es eine ganz nette Ballade, die aber nicht unbedingt kleben bleibt. „The Prelude“ ist ein Instrumentalsong mit etwas klassischer, akustischer Gitarrenarbeit ohne große Effekte und Schnick Schnack. „Reach For The Stars“ knallt dann wieder ein bisschen mehr mit eingängigem Chorus, Keyboard-Teppich und schlagkräftigen Drums. Die letzten beiden Songs sind einmal das schon bekannte JOURNEY-Cover „Any Way You Want It“ und eine Akustik-Version inkl. Streichern von „Into The Fire“, die trotzdem nichts an Druck verliert und sich im Kopf festsetzt. 

Mit „I“ liefern FREIGHT TRAIN ein mehr als akzeptables Debutalbum. Die Beschreibung des Labels als „klassischer AOR mit frischem und modernem Einschlag aufgrund der massiven Nutzung von Chören, himmlischen Keayboards, fantastischer Gitarren-und Bassarbeit, soliden Drums sowie vielseitigem Gesang“ kann ich so nur unterschreiben. Vor allem „Into The Fire“ (auch die Akustik-Version!!!) und „You Won’t Fall“ reißen mit. Fans von TOTO, JOURNEY, EUROPE, WHITESNAKE werden sich über diese Scheibe freuen. 

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Beginning 
02. You Won’t Fall
03. Into The Fire
04. Another Chance
05. Here I Am
06. Somewhere, Someday
07. The Prelude
08. Reach For The Stars
09. Any Way You Want It (Journey Cover)
10. Into The Fire (Acoustic Version)

Lotta

 

Talentschmiede: THE GRAND MASQUERADE

Band: The Grand Masquerade

Gegründet: 2015

Herkunft: Upplands Väsby, Schweden

Mitglieder: 
John Sebastian – Leadgitarre, Backing Vocals
Martin Rhyder – Schlagzeug, Backing Vocals
Ivve Danelli – Gitarre, Lead Vocals
Freddy Claye – Bass, Lead Vocals

Stil: Melodic Rock

Veröffentlichungen: 1 EP (MMXVI)

Einflüsse: Kiss, Queen, Def Leppard uvm.

Was wir die nächsten fünf Jahre erreichen möchten: Eine etablierte Band sein, mit ein paar Platten und einigen Touren auf dem Kerbholz. 

Was als nächstes kommt: Ein Musikvideo sowie unser erstes Album.

Unsere beste Erfahrung bis jetzt: Da wir eine relative neue Band sind, ist das unsere Release Show vom September 2016. Es war fantastisch die Band das erste Mal zu zeigen und Anerkennung dafür zu bekommen wer wir sind und was wir tun.

Unser peinlichster Moment: Unser zweiter Gig im Harry B James [Anm.d.R.: Harry B James ist ein Hard Rock Club in Stockholm], wo wir viele technische Probleme hatten. Johns Gitarrenamp ging beim ersten Ton kaputt, und auch die PA gab den Geist auf.

Mit wem wir gerne ein Bierchen trinken würden und warum: Max Martin, aus ganz offentlichtlichen Gründen. Und er ist ein ziemlich gutaussehender Typ.

Wenn wir uns eine Band aussuchen könnten, mit der wir auf Tour gehen dürfen: Kiss.

Das Beste daran in einer Band zu spielen: Das Gefühl, das du bei Live-Auftritten hast, es ist unbeschreiblich.

Das Schlimmste daran in einer Band zu spielen: Schwer zu sagen, denn es ist ja unser Traum, dem wir freiwillig folgen. Dennoch gibt es, wie bei jedem Job auch, Hochs und Tiefs. 

Online:
tgmband.com/
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Twitter

Musik:
YouTube Channel
Musikvideo "By My Side" 
Spotify

Live-Dates: TBA

 

THE BOYSCOUT – We Were Kings

Band: The Boyscout
Album: We Were Kings
Spielzeit: 37:26 Min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: 7hard
Veröffentlichung: 07.07.2017
Homepage: www.theboyscoutrocks.de

Mit "We Were Kings" legt uns dieser Tage Manuel Mijalkovski alias THE BOYSCOUT sein neues Album vor, dass ohne Zweifel sein intensivstes bzw emotionalstes geworden ist, denn die Texte handeln von persönlichen Erlebnissen und Schicksalsschlägen, die der sympathische Sänger in den letzten Jahren erfahren musste. Trotzdem oder vielleicht auch grade deswegen, geht von dem Longplayer eine extrem positive Stimmung aus, weil es eine Liebeserklärung an das Leben ist und man die Hoffnung niemals aufgeben darf.

Hymnen wie der Titelsong, der mit einer gehörigen Bon Jovi Schlagseite ausgestattet ist, das autobiographische "1983", oder der aus dem Archiv von Produzent Michael Voss (Casanova, Mad Max, Phantom 5) stammende alte Casanova Song "Our Night" sind extrem eingängige Tracks, die sich sofort in den Gehirnwindungen festsetzen und dort Ihre postiven Einflüsse verbreiten. Genau wegen solcher Titel zählt der AOR und Melodic Rock zu meiner favorisierten Musikrichtung.

Ebenfalls erwähnenswert sind die beiden Coverversionen, die auf "We Were Kings" vertreten sind. Einmal wäre da der alte Cher Klassiker "Bang Bang" und "Dying Words", der im Original von Nu Pagadi stammt, die als Sieger der Casting Show Popstars im Jahr 2004 bekannt geworden sind. Grade die hier sehr bombastisch aufgemachte Symphonic Ballade "Dying Words", kommt aufgrund des deutsch englischen Wechselgesanges, bei dem Linda Lulka (Linda And The Punch) den weiblichen Part übernimmt, sehr emotional daher. Erinnert mich ein wenig an glorreiche Meat Loaf Zeiten. Das ist ohne Wenn und Aber, ganz großes Kino, was THE BOYSCOUT hier an Gänsehaut abliefern.

Am Ende bleibt nur noch zu sagen, dass THE BOYSCOUT mit "We Were Kings" ein Bockstarkes Melodic Rock Album gelungen ist, was unbedingt in jede gut sortierte CD Sammlung gehört.


WERTUNG:

 

 

Tracklist

01. Hey Billy
02. You Are Not Alone
03. Bang Bang
04. Deal With It
05. We Were Kings
06. 1983
07. Long Is The Way
08. Our Night
09. Dying Words
10. Talking To An Angel

Heiko Füchsel