OSUKARU – Starbound

Band: Osukaru
Album: Starbound
Spielzeit: 38:23 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 22.10.2021
Homepage: www.facebook.com/osukarumusic

 

Das Album #6 von der Schwedenkombo OSUKARU soll am 22. Oktober zur Welt kommen, also sehen wir uns das neue Output genauer an. Kann die Band überzeugen ich sage Ja und überrascht sogar mit einem starkem Album ich würde sogar behaupten das Stärkste seit Bandgründung. Zum Lineup gehören Fredrik Werner an Lead Vocals und Gitarre, Oz Hawe Petersson an Gitarre, Keyboard und Backing Vocals, Olof Gadd an Bass und Backing Vocals und CD am Schlagzeug.

Was gibt es zum Sound zu bemerken, ein Schmankerl aus Schweden mit Gitarren so weit die Ohren hören können, Keyboards die einen dezenten Teppich im Hintergrund erzeugen. Der Bass kommt auch angenehm von der zweiten Reihe aus, die Drums sind kraftvoll mit viel Power eingespielt worden. Die Stimme von Fredrik erinnert mal entfernt an Knut Erik Ostgard von RETURN, Martin Holsner von CAPTAIN BLACK BEARD, an Odd Rene Andersen von den zu Unrecht häufig übersehenen DREAM POLICE oder auch mal an TERRY BROCK. Die Stimme kommt auch ab und zu richtig dreckig rüber was sehr gut mit dem Melodic Rock der Band harmoniert und mehr als nur ein Ausrufezeichen setzen kann. Hinter den Instrumenten sind auch keine Anfänger und tragen so zur Zufriedenheit des Hörers bei. Das Album um es so einfach wie möglich zu halten macht von vorne bis hinten Spaß und annimiert nach dem letzten Song sofort erneut die Play Taste am Player zu betätigen.

Der Sound geht in etwa die Richtung von den Vorgängern und H.E.A.T., HOUSTON, CAPTAIN BLACK BEARD, WHITE WIDDOW und durch die Stimme an die oben angegebenen Vergleiche was eine amtliche Mischung ergibt. Diese Mischung ist reinstes TNT und explodiert förmlich beim hören in den Windungen der Ohren um dort einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Mit “Starbound” gelingt ein Einstieg nach Mass ein Flotter AOR Rocker, “Rise Of The Underdog” ein geiler Rocker und Highlight. Bei “Tainted Heart” kommt die Gitarre am Anfang mit einem Riff aus den Boxen und macht mit dem melodischen Refrain einen Top Hit Anwärter daraus, “Somewhere Sometime Somehow” ein verträumter Rocker und setzt einen starken Kontrastpunkt der überzeugt. “Joker (In The House Of Cards)” ein brachial Riff Rocker erinnert ein wenig von der Machart an LOVERBOY mit orientalischem Touch, “Go For The Legends” bestes Radiofutter bringt es geil auf den Punkt. “Shut It Out” macht ordentlich krawall und auf dicke Hose und ist dabei eingängig wie Sau, “On The Streets Again” verbreitet gute Laune, “Within The Depths Of Love” eine traumhafte Ballade, “All Up” lässt ein weiteres mal die genialtät der Band aufblitzen.

Fazit:

Da hat der Schorsch ein heisses Eisen im Feuer, das Album gehört mit Sicherheit neben den Veröffentlichungen von VEGA, HOUSTON, der kommenden NESTOR und IRON MAIDEN zu den Top Ten Highlight Alben dieses Coronaverseuchten Jahres. Ich vergebe eine Bewertung von 9 Punkten für dieses Schwedenschmankerl. Man kann blind eine Nummer drücken und erwischt nicht einen schwachen Song.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Starbound
02. Rise Of The Underdog
03. Tainted Heart
04. Somewhere Somtime Somehow
05. Joker (In The House Of Cards)
06. Go For The Legends
07. Shut It Out
08. On The Streets Again
09. Within The Depths Of Love
10. All Up

Balle

ACES HIGH – Ten N Out (RG Zeitmaschine)

Band: Aces High
Album: Ten N Out
Spielzeit: 49:44 min
Stilrichtung: Melodic Hard Rock
Plattenfirma: Megarock Records
Veröffentlichung: 1994
Homepage: www.facebook.com/onlyeyes4u

 

Marty McFly hat den Fluxkompensator angeschmissen und kommt nicht in den 1950ern sondern 1994 aus der Zeitspur. Die Schweden von ACES HIGH Anfang der 80er als EYES gegründet, als EYES auf Eis gelegt wurde machten einige Bandmitglieder unter der Fahne ACES HIGH weiter und spielten einen Schwedenrock Klassiker mit ihrem Debütalbum ein. Zur Besetzung damals gehörten Nikki Andersen am Mikro, Jake Sandberg an Gitarren, Anders Jason am Bass, David Brandt an Keyboard und Mats Bjorklund am Schlagzeug.

Geboten wird Melodic Hard Rock typisch für Skandinavier supercool eingetütet, die Stimme von Nikki ist in den tiefen Lagen Rau und ähnlich der von Mats Leven. Die Gitarren sorgen für genügend Alarm, die Keys sind dezent im Hintergrund und die Drums treiben und treiben was die Feller hergeben. Der Sound bewegt sich irgendwo bei TREAT, EUROPE, SWEDISH EROTICA und dem aktuellem EYES SE Album, ganz einfach skandinavisch obercooler Melodic Hard Rock.

Wie mir die beiden Bandmitglieder von EYES ES Björn H. Lindback und Ake David Richard in einem Interview mitteilten gibt es Pläne die Alben von ACES HIGH als Rereleases wieder zu veröffentlichen und zusätzlich noch über die bekannten Streamingdienste anzubieten.

“Jungle Of Love” legt am Anfang mächtig einen vor, “Do You Need” ein schräg aber guter Rock N Roll Song. “Nobodys Fool” ein Highlight, “Remember” eine der besseren Balladen. “Piece Of The Action” ein flotter Nackenbrecher, “Ten N Out” ein weiteres Highlight. “Heartache Breakdown” cooler Rocker, für “Rock The City” gilt das gleiche wie für den Vorgänger. “Never Again” erneut ein flotter Rocker, mit “Eternally” hauen die Boys nochmal eine geile Ballade raus.

Fazit:

Einen wahren Schwedenhappen der besseren Sorte den ACES HIGH im Jahr 1994 mit ihrem Debüt vorgelegt haben, für mich ein immer wieder gerne gehörtes Highlight des melodischen Hard Rocks. Die beiden folgenden Veröffentlichung waren auch sehr gut aber nicht mehr so grandios wie das Debüt. Aus diesen Gründen eine ultimative Kaufempfehlung.

WERTUNG: —

Trackliste:

01. Jungle Of Love
02. Do You Need
03. Nobody’s Fool
04. Remember
05. Piece Of The Action
06. Ten N Out
07. Heartache Breakdown
08. Rock The City
09. Never Again
10. Eternally

Balle

HOUSTON – IV

Band: Houston
Album: IV
Spielzeit: 48:10 min
Stilrichtung: AOR / Melodic Rock
Plattenfirma: Frontiers Music s.r.l.
Veröffentlichung: 08.10.2021
Homepage: www.facebook.com/houstonsweden

 

Die schwedische Kombo HOUSTON kommt mit neuem Album schlicht mit “IV” betittelt um die Ecke, allerdings ist es schon Album #6 wenn man die beiden Alben “Relaunch und Relaunch II” dazu zählt. Waren auf den drei Alben “I, II und III” eigene Songs enthalten, die beiden Relaunch Alben bestanden aus sehr gut gewordenen Cover- und eigenen Songs. Angeführt wird die Mannschaft von Hank Erix am Mikro, Carl Hammar an Gitarren, Soufian Ma’Aoui am Bass, Richard Hamilton an den Keys und Oscar Lundström bearbeitet die Felle mit seinen Sticks. Produziert wurde von Ricky Delin der zusammen mit der Band auch die Songs geschrieben hat.

Vom Label Frontiers mit Stolz als neues Signing mit einem Multi-Album Vertrag angekündigt, schauen wir mal ob HOUSTON noch HOUSTON sind. Geboten wird sehr guter AOR / Melodic Rock wie auf jedem ihrer Vorgänger, aber auch wie H.E.A.T., 8084, SURVIVOR, ALIEN, ARKANDO, ART NATION, BAD HABIT und CAPTAIN BLACK BEARD ihn zelebrieren. Teils mit im poppigen wildernden Songs, die nicht Pop sind sondern immer mit der richtigen Portion Härte aus den Boxen kommen. So wie auf den Vorgänger Alben und so typisch obercool für HOUSTEN sind, da sieht man wieder mal das gute Mucke nicht nur aus Übersee kommt sondern auch aus Good Old Europe kommt. Die Schweden liefern mit dem Album einen ab der die Konkurenz das fürchten lehren sollte. Mit diesem Album spielen sich die Schweden in die selben Regionen in denen sich H.E.A.T., VEGA, CRAZY LIXX und Co befinden, bleibt noch die Neugier darauf ob die Band den Standart halten kann. Wenn es so weiter geht auf jeden Fall.

“She Is The Night” ein eingängiges Highlight würde perfekt zu jedem Soundtrack von 80er Highschool Komödien passen, “You’re Still The Woman” genauso gut wie der erste Song. “Hero” der nächste Kracher in der Bandhistorie, “A Lifetime In A Moment” ist keinen Deut schlechter. “Heartbreaker” ein typischer HOUSTON Song, “Storyteller” ein geiler Song für das Radio (für die Programmverantwortlichen ist gute Mucke ein Fremdwort oder böhmisches Dorf) oder die Disco. “Heart Of A Warrior” ein potentieller Top Ten Anwärter erinnert an SURVIVOR, “Until The Morning Comes” erinnert positiv an die letzte CAPTAIN BLACK BEARD. “I Will Not Give In To Despair” der nächste potentielle Top Ten Kracher, “Such Is Love” lässt mich an eine Kreuzung aus HALL & OATES und H.E.A.T. mit CAPTAIN BLACK BEARD denken, “Into Thin Air” macht einen mehr als würdigen Rausschmeisser erinnert vom Riffing an BRYAN ADAMS.

Fazit:

Die Schweden haben hier alles Richtig gemacht und liefern ein geiles Hammeralbum ab, ich persönlich würde mir die Gitarren mit ein wenig mehr Biss wünschen aber bei dem Material kann man dies verschmerzen. Ich vergebe eine Bewertung von 9,5 Punkten. Für alle die auf coolen Skandirock können eine lohnende Anschaffung.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. She Is The Night
02. You’re Still The Woman
03. Hero
04. A Lifetime In A Moment
05. Heartbreaker
06. Storyteller
07. Heart Of A Warrior
08. Until The Morning Comes
09. I Will Not Give In To Despair
10. Such Is Love
11. Into Thin Air

Balle

RONNIE ATKINS – 4 More Shots (The Acoustics)

Band: Ronnie Atkins
Album: 4 More Shots (The Acoustics)
Spielzeit: 20:49 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: Frontiers Music s.r.l.
Veröffentlichung: 01.10.2021
Homepage: www.facebook.com/RonnieAtkinsOfficial

 

Ronnie haut noch einen raus, nach dem sehr guten Solodebüt legt der Däne eine EP mit vier Akustiknummern nach angereichert mit dem Bonus einer Orchester Version. . Mit an Board sind neben Ronnie noch Chris Laney an Akustik Gitarre, Bass und Backing Vocals, Anders Ringman an Akustik Gitarre, Bass, Piano und Backing Vocals, Allan Sorensen an den Drums und Linnea Vikström Egg an den Backing Vocals.

Die EP enthält einen unveröffentlichten Studio, drei Akustik und als Bonus noch eine Orchester Version. Ronnie macht auf den fünf Songs deutlich das er nicht nur Rau und auf Krawall kann, sondern auch das gefühlvolle sehr gut beherrscht und dabei zu 120% überzeugen kann. Die Songs sind in der Verpackung als Akustik Songs genauso attraktiv und eingängig wie die gestromten Versionen. Die akustische regiert mit fester Hand das Gesamtbild und macht riesen Spaß beim hören, ich könnte jetzt wirklich nicht behaupten das die hier enthaltenen Songs zahn- oder kraftlos wären außerdem könnte ich auch nicht beantworten welche der Versionen mir jetzt besser gefällt. Beide Macharten der Songs verbreiten ihren eigenen Charme und ein guter Song bleibt ein guter Song egal ob Elektro oder Akustik, das hängt vielmehr vom Hörer ab wo dessen Vorlieben liegen. Hier kann man beruhigt zugreifen egal ob man Anhänger von den Schönen Mädels ist oder Akustik bevorzugt den Ronnie kann es meistern.

Den Einstieg macht das gefühlvolle “Carry Me Over” eine unveröffentlichte Ballade, “When Dreams Are Not Enough” kommt im Akustikgewand auch bestens zur Geltung und überzeugt auf ganzer Linie. “Picture Yourself” zeigt welch starke Stimme Ronnie hat, besser geht Akustik nicht, “Real” macht akustisch genausoviel her wie in der Version mit Ampere und Volt im Rücken. Die Orchester Version von “One Shot” haut mich nicht vom Hocker, ist nicht schlecht aber auch kein Burner.

Fazit:

Ich vergebe für dieses in Akustik verpackte Schmankerl die selbe Bewertung wie ich schon für das Album vergeben habe eine 8,5. Begründung da die Songs akustisch keinen Deut schlechter sind als elektrisch und die Songs von Haus aus sehr gut sind. Laut Auskunft des Labels soll diese EP Weltweit auf 500 Stück limitiert sein, von denen der Label eigene Shop 250 Stück vertreibt.

 

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Carry Me Over
02. When Dreams Are Not Enough (Acoustic Version)
03. Picture Yourself (Acoustic Version)
04. Real (Acoustic Version)
05. One Shot (Orchestra Version)

Balle

MAD INVASION – Edge Of The World

Band: Mad Invasion
Album: Edge Of The World
Spielzeit: 41:26 min
Stilrichtung: Hard Rock
Plattenfirma: Eigenproduktion
Veröffentlichung: 24.09.2021
Homepage: www.facebook.com/madinvasion

 

Pete Sandberg meldet sich zurück mit der Band MAD INVASION, um einige Falten reicher im Gesicht aber nicht unbedingt leiser als früher. Die restlichen Mitglieder der Band sind auch keine Unbekannten im Biz Björn Dahlberg an Gitarre, Hal Marabel an Gitarre und Keys, Mats Jeppsson am Bass und Mats Bergentz am Schlagzeug. Auf der Vita der Musiker stehen Bands wie ALIEN, BAD HABIT, MADISON, SNAKE CHARMER, MIDNIGHT SUN, BILLIONAIRE BOYS CLUB, SILVER MOUNTAIN teils sehr bekannte Akts aus Skandinavien.

Zu hören gibt es mal Hard Rock, mit leichter Blues Note, mal Melodic Rock tief in Schweden verwurzelt, die Refrains könnten auch von ALIEN oder BAD HABIT stammen und bleiben sofort im Ohr hängen, fast schon süchtig machend. Geile Gitarrenläufe teils knochentrocken und hart gepaart mit den Keyboardteppichen kommt geil, an den Drums sitzt auch kein Anfänger und haut in die Fälle das man meint die müssten jeden Moment reißen. Pete hat nichts verlernt, seine Stimme setzt immer noch Akzente wie früher und überzeugt ohne schwächen zu zeigen, nur sieht man im Video zu “Crazy & Wild” das der gute Pete um einige Falten gereift ist aber die Stimme ist immer noch saugut wie früher. Der Sound bewegt sich in einer Schnittmenge aus LEVITICUS, ALIEN, 220 VOLT, BAD HABIT, DALTON und noch einige mehr, macht zu jeder Zeit Spaß und sorgt für eine mentale Zeitreise zurück in die späten 80er.

“Edge Of The World” ein harter Rocker mit orientalichem Flair, “Scream N Shout” so eingängig wie ein ALIEN Song aber eine Spur härter. “Crazy & Wild” ein grooviger geiler und staubtrockener Hit das richtige für die Tanzflächen dieser Welt, “Devil’s Calling” ein angebluester Rocker. “Destruction” ein trockener Rocker, “Until The End” wieder so ein eingängiges Ding das gleich beim ersten hören punkten kann ein typischer BAD HABIT Rocker. “Fallen Angel” ein Groovemonster. “Walking In The Shadows” wieder mit Blues Note. “Trial By Fire” lässt die Schwedengene wieder durchschimmern ein Highlight mit traumhaftem Refrain, “Cry Mercy” ein richtiger Rocker.

Fazit:

Nach INTERCORE der nächste geile Schwedenhappen, so kann es meinetwegen weitergehen bis das Jahr zu Ende ist. Ich vergebe eine 8,5 für diesen Rockhammer. Lasst euch von dem Cover nicht abschrecken egal was ihr damit verbindet, es steckt erwachsener Melodic / Hard Rock von Musikern die schon lange im Geschäft sind drin.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Edge Of The World
02. Scream N Shout
03. Crazy & Wild
04. Devil’s Calling
05. Destruction
06. Until The End
07. Fallen Angel
08. Waiting In The Schadows
09. Trial By Fire
10. Cry Mercy

Balle

INTERCORE – Dreams For Sale

Band: Intercore
Album: Dreams For Sale
Spielzeit: 51:34 min
Stilrichtung: Hard Rock
Plattenfirma: Pride & Joy Music
Veröffentlichung: 17.09.2021
Homepage: www.facebook.com/Intercoreband/

 

INTERCORE eine neue Kombo aus Schweden, der Grundstein von INTERCORE wurde Anfang 2014 gelegt, Raimo Rommedahl Gitarrist / Songschreiber / Produzent und Jesper Max Sänger / Gitarrist waren zu dieser Zeit als Tourmusiker unterwegs als sie sich trafen. Beide teilten den Drang ihre eigene Musik in ihrem eigenem Studio zu produzieren. Das Ergebnis aus diesem Drang war die Gründung des Rockstone Studios im Jahr 2016. Während des Studiums der Tontechnik fingen die Aufnahmen für des erste Album an welches dann zu INTERCORE wurde. Um eine Band draus zu machen kam Drummer Thomas Persson dazu.

Die Songs wurden von Raimo und Jesper geschrieben, mit feinen Melodien ausgestattet machen die Songs ordentlich was her. Die Refrains sind alle zum Mitsingen geeignet und stark in Szene gesetzt, die Gitarren kommen geil rüber, der Bass ist deutlich zu hören. Die Drums feuern ohne Ende und die Vocals passen sehr gut zu den Songs und erinnern mich in manchen Momenten an Gil Moore von TRIUMPH oder in anderen Momenten an Chandler Mogel.

Laut Promoinfo liegen die Bandeinflüsse bei den SCORPIONS, THIN LIZZY, EUROPE ich würde sogar noch um RETURN, GARY MOORE vor der Blues Phase, TRIUMPH, DARE zu “Blood From Stone” Zeiten, durch die Stimme TRIUMPH und einen gewaltigen Skandieinfluss erweitern. Und fertig ist der Sound von INTERCORE der sich mehr als nur hören lassen kann.

Mit “Sommerdream” legt INTERCORE gleich mit Vollgas los ein krachender Rocker, “Leave It All Behind” haut am Anfang ein Riff raus und entpuppt sich dann ab den Strophen zu einem starken Melodic Rock Song. “Kilimanjaro” ein straighter Hard Rocker, “Mother Mary” eine geile gefühlvolle Ballade. “Tomorrow Is Another Day” ein Highlight, “Dreams For Sale” ein sauguter Rocker erinnert mit leichtem Keltenakzent an THIN LIZZY oder ichtig rockende DARE. “I Still Hear You” hört sich an wie eine skandinavische Version von MOOREs “Empty Rooms” mit leichtem Blueseinschlag, “It’s Not A Dream” ein Lehrbuch Rocker. “Stars Are Mine” kräftig, stark, geil. “Little Sister” zündet nicht so richtig, “Trash In The Trunk” kommt gut zum Abschluß.

Fazit:

Schweden hat wieder einmal ein heisses Eisem im Feuer, noch ein paar Feinheiten hier und da, die Verstellschraube mit Gefühl einen Ruck justiert und ein Bombenalbum kommt aus dem Studio. Trotzdem vergebe ich für dieses Album eine Bewertung von 8,5 Sternen, wenn das Feintuning im Satz vorher ausgeführt wurde, könnte es mit dem Kracher klappen..

 

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Summerdreams
02. Leave It All Behind
03. Kilimanjaro
04. Mother Mary
05. Tomorrow Is Another Day
06. Dreams For Sale
07. I Still Hear You
08. It’s Not A Dream
09. Stars Are Mine
10. Little Sister
11. Track In The Trunk

Balle

220 Volt – Eye To Eye (RG Zeitmaschine)

Band: 220 Volt
Album: Eye To Eye
Spielzeit: 42:29 / 50:38 min
Stilrichtung: Melodic Hard Rock
Plattenfirma: Epic CBS Records / Power Play Records / EPC / Music On CD
Veröffentlichung: 1988 / 2003 / 2015 / 2021
Homepage: www.facebook.com/220VoltOfficial/

 

Man schrieb das Jahr 1988 und die Schweden von 220 VOLT veröffentlichten ihr fünftes Album. Dabei waren damals Joakim Lundholm am Mikrofon, Peter Olander und Mats Karlsson an Gitarren und Backing Vocals, Mats zusätzlich noch Keyboards, Mike Larsson am Bass und Peter Hermansson an Drums.

“Eye To Eye” gehört mit Sicherheit zu den besten Alben des Melodic Rock der 1980er und trägt zu Recht den Titel Klassiker. Die fünf schwedischen Boys bewiesen das ihr Heimatland zu den wenigen Länder gehört in denen große Talente beheimatet sind und in der Lage sind mitreißende Musik zu komponieren und im Studio aufnehmen können. 220 VOLT was für ein Bandname, welche Power die fünf auf Kunststoff gebracht haben. Nach TREAT, EUROPE und dann schliesslich mit der Veröffentlichung des Debüts von ALIEN und diesem Album gelang Schweden 1988 der Aufstieg in den Rockolymp und sie sind kein bischen leise, aber auch Dänemark, Norwegen und Finnland haben einige Granaten am Start die den einen oder anderen Klassiker oder kommenden Klassiker aufgenommen haben. Ich hab schon mit einigen schwedischen Musikern über das Thema Rockmusik und Schweden diskutiert und bei allen kam das Fazit heraus das die geografische Lage im Norden Europas, die frühe Förderung von Talenten im Kunst- und Musikbereich ihren Teil dazu beitragen. Und das der Erfolg von ABBA sicher auch einiges damit zu tun hat, den Erfolg der vier, die Art wie ABBA Songs komponiert haben, die Art und Weise wie die Songs aufgenommen wurden all das trägt zum Erfolg oder die Leichtigkeit bei die schwedische Musiker besitzen geile Songs zu schreiben, aber auch die Musiker die diese Songs mit ihrer obercoolen gefühlvollen Art einspielen und auf die Hörerschaft loslassen.

Wenn ich so darüber Nachdenke fällt mir keine schlechte Band aus den skandinavischen Ländern ein, vielmehr fallen mir sehr viele ein die man zu den Top Künstlern zählen darf. Darunter befinden sich eben 220 VOLT, TREAT, EUROPE, LEVITICUS, ALIEN, BAD HABIT, BAI BANG, ACES HIGH, EYES SE, PROUD, DYNASTY, WIG WAM, AMMUNITION, PERFECT PLAN, KENT HILLI, AGE OF REFLECTION, PRETTY MAIDS, SKAGARACK, B-JOE, BATTLE BEAST, BLONDE ON BLONDE, BONAFIDE, BOYCOTT, BROTHER FIRETRIBE, DREAM POLICE, EVENRUDE, ZERO NINE und noch viele mehr könnte man noch beliebig in die Länge ziehen. Alle nicht von mir aufgeführten Top Acts der Vergangeheit und Gegenwart mögen mir bitte verzeihen das ich diese nicht erwähnt habe.

Nordamerika, Schweiz, Frankreich, Großbritanien und Irland, Deutschland und sogar Österreich haben auch einige starke Top Acts zu bieten aber Skandinavien ist schon ein besonderer Fleck auf der Rocklandkarte und deshalb auch zu Recht im Rockolymp zu finden. Nordamerika kann mit der Größe Kanadas und der USA punkten und auch da gibt es einen ganzen Haufen Talente vor allem aber auch sehr viel unbekannte Acts wie etwa KIP MOORE, COREY MARKS und BRANTLEY GILBERT die im Countryrock sehr umtriebig sind und sehr gutes Material am Start haben. Oder meine persönlichen Lieblinge und Geheimtipp THE BRANDOS die mit ihrem Mix aus Folk, Country, Rock und Hard Rock einen roughen Rock kreiert haben der seines gleichen sucht und überzeugt.

Aber wieder zurück zu 220 VOLT die fünf zünden ein Feuerwerk das einem die Tränen vor Begeisterung in die Augen treibt, als Soundtrack für eine geile Radioshow geradezu prädestiniert wäre. Leider wird das ein ewiger und unerfüllter Traum bleiben das die öffentlich rechtlichen Anstalten so geile Mucke in ihr Programm aufnehmen. Eher “Haut der Yeti dem Rübezahl im Neandertal eins auf die Klocke” oder tauen die Polkappen komplett auf und gleichzeitig frieren alle Ozeane des Planeten ein und bilden eine hunderte Meter dicke Eisschicht bevor die Anstaltfuzzis begreifen das gute Musik nicht nur aus dem Dünnschiss von irgendeinem Boxenhüpfer besteht der unfähig ist seine Hose richtig anziehen zu können. Ich für meinen Teil habe noch keinen Kuttenträger oder Rocker gesehen der seine Hose auf Halbmast trägt und der Bund fast auf höhe der Kniekehlen hängt, das die vorhandenen Arschgeweihe oder das Bauarbeiterdekollete zu sehen ist. Nee also wirklich was da den Hörern von den Programmvernichtern zugemutet wird ist für meine Ohren Körperverletzung, und für so einen Kack zahlen wir Rundfunkgebühren, sinnloser kann man sein Geld nicht verbraten als bei den Vereinen sowie der Steuer und dem Rentensystem bei dem der Einzahler immer der Verlierer sein wird.

So genug Dampf abgelassen lieber noch mal “Eye To Eye” gehört und an eine Vergangenheit erinnert werden in der man noch nicht über 60 Öcken für eine volle Tankfüllung abdrücken musste, ich kann mich noch erinnern damals für einen vollen Tank in meinem Ford Granada mal knappe 60 Deutsche Qualitäts Mark gezahlt zu haben und am Wochenende in der Disco genügten 50 DM für einen Rausch, heute muss man erst den ganzen Schuppen kaufen bevor man einen sitzen hat. Wäre das ein Ding sich zu der Mucke der erwähnten Bands und auch zu diesem Album vollaufen zu lassen. Da bekomme ich verdammt großen Durst auf meinen damaligen Lieblingsdrink JackyCola oder eine scharfe Goasn mit Asbach und das alles bis der Arzt kommt oder man nicht mehr fähig ist die Playtaste am Player zu drücken. Boahhhhh wäre das geil einfach mal wieder richtig mit Friends abfeiern. Was wäre da besser als “Eye To Eye” aus den Boxen dampfen zu lassen, Melodie, Power, scharfe Gitarrenläufe, ein Bass den man wahrnimmt, Vocals die diese Bezeichnung verdienen, die Keys halten sich vornehm im Hintergrund und der Berserker an den Sticks treibt zur nächsten Wickingerschlacht an als würde es keinen Morgen geben.

“The Harder They Come” ein fettes Highlight genaus so muss Melodic Hard Rock klingen, fett fetter Voltig traumhaft geil, “I’m On Fire” ein geiler Uptempo Song. “Beat Of A Heart” geilster gefühlvoller Melodic Hard Rock, “Eye To Eye” noch ein Highlight geiler Skandirock. “Love Is All You Need” eine Ballade mit viel Gefühl, “Live It Up” wieder ein Vollgasrocker. “Dog Eat Dog” besticht durch schräges Gitarrenspiel, “Dangerous” macht keine Gefangenen ein Parade Song und Hymne für den Rock. “Still In Love” noch so ein gefühlvolles Ding geile Ballade, “Money Talks” haut ein Riffing raus, geil. “On The Other Side” die nächste Highlighthymne mit fetten Chören, “Criminal” einer der beiden Bonüsse passt wie die Faust aufs Auge zu den Songs, der nächste Bonus ein Remix von “Still In Love” genauso geil wie die original Version.

Fazit:

Ein Schweinegeiles Album aus einer schweinegeilen und unbeschwerten Zeit aus meiner Erinnerung, ich glaube das es nicht viele Leute aus meiner Generation gibt die die 1980er erfahren durften, die behaupten die 80er wären nicht die Geilste Zeit in ihrem Leben gewesen. Und aus dieser Zeit kommt dieses Goldstück ein heiliger Gral der Rockgeschichte einfach skandinavisch obercool und dermassen stark das auch heute noch meine Wände wackeln wenn ich zu dem Album meinen Amp die Sporen gebe. Und hier meinen Dank an meine Ex die mir das Album vorgespielt hat. Den ich kannte das Album bis 1991 nicht, aber ab da war ich hin und weg von dem Ding. Leute das Ding ist momentan wieder für einen bezahlbaren Tarif zu haben, zugreifen und Bauklötze staunen bevor der Preis wieder durch die Decke geht.

 

Trackliste:

01. The Harder They Come
02. I’m On Fire
03. Beat Of A Heart
04. Eye To Eye
05. Love Is All You Need
06. Live It Up
07. Dog Eat Dog
08. Dangerous
09. Still In Love
10. Money Talks
11. On The Other Side
12. Criminal (Only on Rerelease 2003 und 2015)
13. Still In Love (Only on Rerelease 2003 und 2015)

Balle

VEGA – Anarchy And Unity

Band: Vega
Album: Anarchy And Unity
Spielzeit: 48:37 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: Frontiers Music s.r.l.
Veröffentlichung: 17.09.2021
Homepage: www.facebook.com/OFFICIALVEGA

 

VEGA meine Lieblinge aus dem Italostall kommen mit neuem Album zurück, dem mittlerweile siebten und wollen ein ordentliches Wort im Musikbiz mitreden, sind sie in der Lage dazu, knapp und kurz JA das sind sie. VEGA stehen seit ihrem Debüt für Qualität sei es die Stimme von Nick ist einfach einzigartig und ein Merkmal der Band, aber auch genauso eingängiges Songwriting, Melodien ohne Ende, Gitarren die richtig eingesetzt werden. Keys die ein wenig leiser als die Gitarren gemischt sind aber trotzdem ein Duell nach dem Anderen mit der Axt abliefern ohne dabei unterzugehen. Der Bass haut richtig wummernd durch und die Drums klingen nach einem durchtrainierten, textilfreien und verschwitzten Oberkörper. Also ein ausgewachsenes Rockalbum wie von den Briten nicht anders zu erwarten war.

Zum Lineup gehören Nick Workman am Gesang, Billy Taylor und Marcus Thurston an den Gitarren, Tom Martin am Bass, James Martin am Keyboard und Pete Newdeck am Schlagzeug. Das Songwriting ist VEGA pur ohne irgend einem Trend zu folgen, die Band macht genau das was sie am besten können, sie rocken sich den Arsch ab und ziehen ohne Kompromiss ihr Ding durch. Wieder einmal machen die Boys von der Insel alles richtig, geniale Songs mit, im gegensatz zum letzten Output, Sound der sich ordentlich Luft verschafft und mit Dampf aus den Boxen kommt. Während sich die Schallwellen ihren Weg in die Gehörgänge suchen, wird der Luftdruck im Raum um mehrere Bar erhöht und den Nachbarn Haarausfall spendiert. Ach was solls, ich hab keine Nachbarn und es ist jetzt 00:44 und nochmal die neue VEGA, mit voller Pulle aus den Boxen gejagt das Chefine heute vormittag als erstes zum Scheidungsanwalt rennt und diese einreicht. Was solls Hauptsache VEGA on 10 aus der Anlage dampfen lassen, Scherz beiseite das Ding kann was und sollte jedem der gute Rockmucke auf seiner Vita stehen hat gefallen,

In der zweiten hälfte der 1980er sorgten SURVIVOR, FOREIGNER, EUROPE, TREAT, EVENRUDE, WHITESNAKE, OZZY OSBOURNE, TINDRUM, TNT, AC DC und Co für die musikalische Unterhaltung, heute sind es VEGA und die jungen Wilden und natürlich auch die alten Recken von damals mit ihren Klassikern die für die Mucke verantwortlich sind.

“Beautiful Lie” ein straighter Abgehrocker, “Sooner Of Later” überholt den Vorgänger auf der Linken Spur. “End Of The Fade” ein sehr melancholisch aber denoch saugeiler Rocker, “Ain’t Who I Am” ein typisches Melodicmonster und Highlight von VEGA. Mit “Welcome To Wherever” folgt ein für VEGA so typischer gefühlvoller Rocker der beim ersten hören auf Anhieb gefällt, “Bring The Riot” ein vollgas Rocker. Mit “Live For Me” kommt eine Ballade mit viel herzschmerz und Tränen, “Kneel To You” ein Highlight Rock wie er sein sollte. Bei “Glow” geht das Melodic Rocker Herz auf ein Lehrbuchrocker, “C’mon” macht Laune. “Had Enough” das nächste Highlight zum Albumende, “2Die4” Rock N Rollt sich in den Gehörgang.

Fazit:

VEGA, VEGA und nochmal VEGA beim letzten Album zog ich 9,5, der Sound war da nicht so tolle. Was soll ich für diesen kommenden Klassiker vergeben, mir bleibt nur die 10 zu vergeben, dass Ding kann mehr als nur Lärm verursachen, die Songs bestechen durch ihre Melodieführungen den scharfen Riffs, den unterstützenden Keys, wummer Bass und Arschtritt Drums, und nicht zu vergessen Nicks Voice.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Beautiful Life
02. Sooner Or Later
03. End Of The Fade
04. Ain’t Who I Am
05. Welcome To Wherever
06. Bring The Riot
07. Live For Me
08. Kneel To You
09. Glow
10. C’mon
11. Had Enough
12. 2Die4

Balle

PETER H. NILSSON – Sign Of Myself

Band: Peter H. Nilsson
Album: Sign Of Myself
Spielzeit: 47:10 min
Stilrichtung: AOR
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 10.09.2021
Homepage: www.facebook.com/peternilsson1965guitars

 

Nach dem Debüt aus dem Jahr 2019 legt Peter Album #2 nach, dass erste Album hat mir damals richtig gut gefallen und konnte mich überzeugen. Zur Besetzung gehören wie schon auf dem Debüt Chris Biano am Mikro, Peter H. Nilsson an Gitarren und Keys, Patrik Adiels am Bass und der neue Mann an den Drums Darrel Nutt. Sowie eine gehörige Anzahl an Gastmusikern.

Wie schon auf dem Debüt bringen Peter und seine Gang die 1980er mit den 2000ern zusammen und kreieren so einen Sound der AOR in Reinkultur darstellt und in den Gehörwindungen für Muskelzuckungen im Takt sorgen. Es kommen Kompositionen zum Einsatz die aus drei Zutaten bestehen viel Melodie, der Harmonie aus richtig eingesetzten Gitarren und Keys und zum Schluß einen guten Sänger mit einer sehr angenehmen Stimmlage nicht zu Hoch oder Tief auch nicht zu Rau genau Richtig für diese Art des AOR. Vergleichen kann man bedingt mit ALIEN, BAD HABIT, DALTON, PALACE, NITRATE und ROB MORATTI, geht aber in deren Richtung.

“Higher Ground” macht den Einstieg ein vom Keyboard getragenes Intro, “Fire And Thunder” ein traumhafter AOR Song. “Time To Remember” ein fettes Highlight, “Can’t Get Over You” wieder starker AOR. “Ships Burning In The Night” ein Melodiemonster, bei “Sign Of Myself” kommen Bläser zum Einsatz. Bei “Learning To Let Go” wird viel Gefühl in die Songs gepackt, “Breathe” erinnert mich an ABBA. “Just Like That” genial einfacher AOR, “The First Time” flott und stark, mit “Can’t Come Down” kommt noch ein Highlight zum Schluß.

Fazit:

Geile Mucke von geilen Musikern ein AOR Album welches nichts vermissen lässt, so einfach aber auch gut kann gute Musik sein. Ich vergebe eine Wertung von 8,5 Sternen. Der richtige Soundtrack für einen stressigen Arbeitstag oder einfach einen Tag an dem alles schief gelaufen ist um diesen vergessen zu können.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Higher Ground
02. Fire And Thunder
03. Time To Remember
04. Can’t Get Over You
05. Ships Burning In The Night
06. Sign Of Myself
07. Learning To Let Go
08. Breathe
09. Just Like That
10. The First Time
11. Can’t Come Down

Balle

NEWMAN – Into The Monsters Playground

Band: Newman
Album: Into The Monsters Playground
Spielzeit: 58:10 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 10.09.2021
Homepage: www.facebook.com/newmanofficialuk/

 

Im Jahr 1997 formierte der britische Sänger und Songwriter Steve Newman die Band NEWMAN und veröffentlichte seit 1998 zwölf gute bis sehr gute Studioalben und zwei Best Of Zusammenstellungen, Album #13 steht am 10. September an. Für das Album arbeiteten im Studio Steve Newman an Mikro, Gitarren, Keys und Rob McEwen an den Drums. Live sorgen neben Steve noch Shaun Bessant an Gitarren und Backvocals, Paul Boyle an Keys und Backvocals, Dave Bartlett an Bass und Backvocals und Harry Younger am Schlagzeug für Stimmung. Produziert wurde von Steve zwischen August 2020 und April 2021.

Als erstes zum Sound es hat sich nichts an der Auslegung geändert, wo der Bandname NEWMAN draufsteht steckt auch ohne wenn und aber NEWMAN drin. Sehr gute Songs mit der richtigen Portion härte, viel Melodie, geile Arrangments und den gewohnt starken Vocals von Steve. Der Name NEWMAN spricht für Qualität Made In Britain und weiß bei all dem zu gefallen. Die Gitarren sind reichlich vorhanden, die Keys tragen mit ihren Teppichen zum positiven Gesamtbild bei, der Bass wummert aus dem Hintergrund deutlich hörbar und die Drums könnten ein wenig mehr Dynamik vertragen die hören sich irgendwie künstlich an. Die Produktion geht in Ordnung und hat genug Dampf um ordentlich für Lärm zu sorgen. Die Stimme von Steve ist wie bei allen Alben an denen er mitgewirkt hat ohne Patzer ausgeführt, Steve shoutet sich mit viel Leidenschaft durch die zwölf Songs.

Der Stil ist irgenwo einfach NEWMAN, ein wenig HEARTLAND, CHANG OF HEART, STRANGEWAYS und eine kleine Schippe DARE. Wie ich oben schon bemerkte steht der Name NEWMAN für Qualität und Kontinuität und bringt den hörer im Verlauf der knappen Stunde Spielzeit in eine andere Welt die aus feinen Songs besteht und laune macht.

Den Anfang macht “Start The Fire” ein straighter Abgehrocker und einen Ausblick auf das kommende, “Timebomb” geht es ein wenig langsamer und softer an. “Hurricane Sky” ein sehr guter Rocker mit genialem Refrain, “I’ll Be The One” haut ein Riff raus das einem die Augen wässrig werden ein Highlight, in den Strophen gefühlvoll am Anfang und im Refrain bissig. “Icon” irgendwie zwischen AOR und Melodic Rock, “Don’t Come Runnin’” lässt der Gitarre wieder mehr Spielraum. Mit “Lightning Tree” folgt ein Song in drei Abschnitten, als Ballade startend in der zweiten Hälfte ab ca. Minute 2 wird aufs Gaspedal gedrückt und es wird ein ausgewachsener Rocker daraus, während ab Minute 2:40 ein gefühlvolles Solo ausgepackt wird und der Song nach dem Solo als Ballade mit viel Gefühl ausklingt. “Give Me Tonight” ist ein High Octane Song der voll aufs Tempo drückt, “The Monsters Playground” fängt an wie aus einem 80er Actionstreifen und leckt nach den ersten Strophen voll los ein fettes Highlight.

Fazit:

Steve NEWMAN legt ein weiters Highlight nach, auch auf Album #13 zeigt der Brite was er drauf hat, von mir gibt es eine Bewertung von 8 Sternen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Start This Fire
02. Timebomb
03. Hurricane Sky
04. I’ll Be The One
05. Icon
06. Don’t Come Runnin‘
07. Lightning Tree
08. Give Me Tonight
09. The Monsters Playground
10. Spirit Cries
11. Shadows Of Love
12. This Life Alone

Balle