01. A Place I Called Home (Intro)
02. Midnight Riot
03. City Of Unbroken Dreams
04. Feverish Desire
05. Timless Reverie
06. My Inner Peace
07. Night & The Glow
08. Ride The Thunder
09. Ain’t That My Paradise
10. We Carry The Legacy
11. Savage Seduction
12. My Star Ain’t Gonna Shine
Spielzeit: 44:17 min – Genre: Melodic Rock – Label: Lions Pride Music – VÖ: 29.05.2025 – Page: www.facebook.com/LegacyAOR
„Mitnight Riot“ lautet der Titel des Debütalbums eines Projektes mit Namen L.E.G.A.C.Y. was ohne Punkte soviel wie Vermächtnis heißt. Das Cover ist in Dunkelblau-, Magenta- und Weißtönen gehalten und zeigt eines der Traumautos aus den 1980er Jahren, einen Lamborghini Countach, eine Frauensilhouette, Berge und eine Art Sonne. Man vereint einesteils ein Auto das damals jeder haben wollte und in Neonfarben gehaltene Belichtung, bleibt abzuwarten ob der Sound auch in Richtung der 80er Jahre geht und das Vermächtnis dieser Zeitepoche am Leben gehalten wird.
L.E.G.A.C.Y. stammen aus Argentinien und besteht aus dem Trio Marcos Nieva Green an Mikro, Hermán Cattaneo an Gitarren und Emmanuel Cavallo an den Drums. Wer sonst noch an den Instrumenten beteiligt war geht aus dem Promosheet nicht hervor. Marcos und Hermán waren schon bei der Band/Projekt NEON RIDER an Board und versuchen sich nun mit L.E.G.A.C.Y. einen weiteren Namen im Musikgeschäft zu erspielen. Marcos Stimme besitzt ein Färbung die sich in der mittleren bis in die halb hohen Tonlage bewegt, zudem besitzt er eine gewisse Rauheit die faszinierend klingt. Vergleichen kann man die Stimme mit den Genen aus einer Lightversion von Bruce The Dickinson und Steve Overland, so chaotisch das anmuten mag, umso besser klingt das Ganze, in manchen Momenten hört er sich auch wie Steve Newman an. Die Gitarren halten sich weder zurück, noch sind sie zu dominant ausgeführt, irgendwie schaffen es L.E.G.A.C.Y. da den richtigen Ton anzuschlagen. Gemeinsam mit den ebenfalls nicht leisen Keyboards wird ein Fundament gebildet das wie eine Abrissbirne aus den Boxen schwingt. Die Keyboards kommen mal im typischen 80er Jahre Stil wie ihn schon JOURNEY und SURVIVOR Salonfähig machten, mal wie im Italo-Pop der frühen 80er Jahre ala RADIORAMA oder STAGE oder als laute Fanfare. Der Bass befindet sich in der zweiten Reihe und hat seine Mühe gegen die drei Vorkämpfer anstinken zu können. Die Drums treiben alle Protagonisten zur Höchstleistung an, wobei die künstlich und nach Drumcomputer wirken.
Der Stil von L.E.G.A.C.Y. kann als Melodic Rock oder Arena Rock bezeichnet werden, der sehr tief in den 1980er Jahren verwurzelt ist und durchaus auch aus diesem Jahrzehnt stammen könnte. Beim Hören werden viele Erinnerungen an Bands aus dieser Zeit wach, wie etwa SURVIVOR, JOURNEY, PRISM, FM, 8084, BEAU COUP, HONEYMOON SUITE, LOVERBOY, BREATHLESS und NIGHT RANGER. Ist es von Nachteil mit solchen Namen verglichen zu werden? Dies kann man so oder so sehen, aber wer mit diesen großen Namen aus der Vergangenheit in Verbindung gebracht wird kann nicht wirklich viel verkehrt gemacht haben.
L.E.G.A.C.Y. werden ihrem Namen gerecht, das Vermächtnis der 80er Jahre ist sicher und fest in der Hand der Argentinier.
„A Place I Called Home (Intro)“ ein Intro in dem die Worte grob übersetzt „Die 80er sind meine Heimat“ fallen, „Midnight Riot“ ein cooler Rocker mit schweren Gitarrenläufen und teils Keyboards die an Italo-Pop der frühen 80er erinnern. „City Of Unbroken Dreams“ ein Happy Feelgood Song kündigt sich an, „Feverish Desire“ ein melodisches Schmankerl wird ohne Umschweife serviert. „Timless Reverie“ ein flotter Rocker der wie eine Durchhalteparole wirkt, „My Inner Peace“ genau so klangen die 80er Jahre, ein Rocker der mühelos aus dieser Zeit stammen könnte. „Night & The Glow“ wirkt durch viel Ohhhoohs sehr rund und eingängig, „Ride The Thunder“ ein Arena Rocker der lange in der Zeitmaschine gesteckt hat bis er im Hier und Jetzt angekommen ist. „Ain’t That My Paradise“ eine vom Gefühl getragene Hymne irgendwo zwischen Powerballade und Rocker, „We Carry The Legacy“ hier wird ordentlich Gas gegeben, am Anfang meint man doch wirklich ob man nicht einen Album von BOYSVOISE lauschen würde – ein geiler Rocker der aufhorchen lässt. „Savage Seduction“ wow am Schluss werden noch einige Schippen draufgelegt, „My Star Ain’t Gonna Shine“ zum Abschluss gibt es noch eine Ballade mit Piano.
Balle















