MINSTRY – AmeriKKKant

Band: Ministry
Album: AmeriKKKant
Spielzeit: 47:59 min
Stilrichtung: Industrial Metal
Plattenfirma: Nuclear Blast Records
Veröffentlichung: 09.03.2018
Homepage: www.ministryband.com

Das vermutlich wieder mal, aber hoffentlich nicht, letzte Album von MINISTRY hat uns Al Jourgenson da gebracht. Nach dem 2013er Werk „From Beer To Eternity“ sollte eigentlich Schluss sein, zumal Ende 2012 auch Als langjähriger Freund und Gitarrist Mike Scaccia an einem Herzinfarkt verstarb. Aber Al und MINISTRY sind zurück und das ist den Zuständen in Amerika geschuldet. Wütender und angepisster denn je werfen MINISTRY ihren neuesten Dreher, passend mit „AmeriKKKant“ betitelt, ins Spiel. Al Jourgenson ist wütend. Wütend über den sexuellen Missbrauch und die Ausbeutung von Frauen, wütend über die Gesellschaft, wütend über den nachlassenden Respekt vor der amerikanischen Verfassung, wütend über das, was im Weißen Haus vor sich geht. Einfach stinksauer über all das, was gerade in Amerika passiert. Und was liegt da näher, als ein neues Album rauszubringen, was genau diese Missstände anprangert? Als Legende und Pionier im Industrial Metal fällt es Ministry nicht schwer, sich Gehör zu verschaffen. Seit mehr als 30 Jahren macht die Band um den charismatischen, tätowierten und intelligenten Dreadlockträger genial brachiale Musik, die immer noch betört und verstört. Auch mit Album Nummer 14 wird es nicht leise, wenn auch leiser. Die ganz harten Brecher sind nicht mehr so häufig, aber inhaltlich immer noch ganz weit vorne. Die Lyrics bestechend scharf, die Aggressivität deutlich spürbar. Schon der Opener „I Know Words“ mit seinem langgezogenen „We will make America great again“ zeigt die Richtung an. Mit etwas mehr als 3 Minuten einer der kürzeren Songs auf „AmeriKKKant“, die Aussage hier ist eindeutig. „Twilight Zone“ ist mit seinen 8 Minuten schon eher wieder zu lang geraten und kann dadurch nicht richtig zünden. Das letzte Drittel zieht sich einfach zu sehr. Während der Anfang von „Twilight Zone“ noch richtig Lust auf mehr macht, geht dem Song dann doch etwas die Luft aus, schade eigentlich.
Das erste wirkliche Highlight ist „Victims of a Clown“. Unschwer erkennbar, wer Opfer und wer Clown ist. Gespickt mit etlichen auch hierzulande bekannten Samples beginnt der Song recht gemächlich, um dann doch mit einigen harten Industrial Riffs aufzuwarten. Ein eingängiger Refrain rundet den Song ab und gegen Ende wird bei diesem ebenfalls 8-minüter nochmal richtig losgelegt. Der traditionelle TV-Song, hier „TV 5-4 Chan“ fehlt ebenfalls nicht und handelt – wenn man die wirren Riffs und Samples richtig deutet – von Rassismus und Waffengewalt. Der folgende Song „We’re Tired Of It“ ist eine echte Thrash-Granate und heizt mit knackigen 3 Minuten ordentlich ein. Ruhiger wird es wieder bei „Wargasm“. Auch hier dominieren wieder die Samples, unterlegt mit Al Jourgensens dreckigen Shouts und einem melodischen Refrain. Definitiv auch eines der Highlights auf „AmeriKKKant“. Das passend betitelte „Antifa“ fackelt nicht lang. Thrashig wird über Trumps Grenz- und Einwanderungspolitik und die aktuell wieder steigende Fremdenfeindlichkeit abgerotzt. Ein geiles Teil.
Zum Ende hin kommt noch „Game Over“ als eingängiger Song daher. Minimalistisch und pur verströmt es dezente und chillige Töne. Der letzte Song des Albums „AmeriKKKa“ ist ein gelungener Rausschmeißer, allerdings mit über 8 Minuten wieder ein klein wenig zu lang geraten.
Alles in allem ist „AmeriKKKant“ ein doch recht solides Werk geworden. MINISTRY halten der Gesellschaft einen Spiegel vor und fragen, ob sie wirklich so sein will. Al Jourgenson wird es nicht müde, auch die Dinge zu hinterfragen, die so viele einfach hinnehmen. „AmeriKKKant“ ist ein gutes Beispiel dafür. Politisch wie schon lange nicht mehr hat er nach 4 Jahren Pause und einer dazwischenliegenden – für ihn völlig unverständlichen Präsidentschaftswahl – einfach enorm viel zu sagen. Und wenn man dies so gekonnt wie Al und MINISTRY macht, steht einem guten Album auch nichts im Wege. Von einigen Längen abgesehen, hat es auch mit Nummer 14 wieder sehr gut geklappt. Und wir alle werden ja älter, oder nicht? „AmeriKKKant“ setzt eben eher mehr auf den Inhalt als auf die Musik. Von daher, vielen Dank Al, dass du immer noch da bist und immer noch sagst, was du denkst. Auch wenn es immer noch einigen nicht passt oder passen wird.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. I Know Words
02. Twilight Zone
03. Victims Of A Clown
04. TV 5-4 Chan
05. We’re Tired Of It
06. Wargasm
07. Antifa
08. Game Over
09. AmeriKKKa

Tänski

TEMPERANCE – Of Jupiter and Moons

Band: Temperance
Album: Of Jupiter and Moons
Spielzeit: 46:46 min
Stilrichtung: Melodic Metal
Plattenfirma: Scarlet Records
Veröffentlichung: 20.04.2018
Homepage: www.temperanceband.com

Die italienischen Melodic Metaller von TEMPERANCE entdeckte ich 2014 mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum und war sofort angetan von der musikalischen Mischung der Band.
Vor dem neuen, dritten Album „Of Jupiter and Moons“ hat es aber ordentlich gewackelt im Bandgefüge denn mit Alessia Scolletti und Michele Guaitoli (KALEDON und OVERTURES) hat man gleich zwei neue Stimmen an Bord.
Daher war ich gespannt ob sich der Sound der Band nun verändert hat und wie TEMPERANCE 2018 so klingen.
Das letzte Album „The Earth Embraces us All“ aus dem Jahre 2016 räumte bei uns fast die volle Punktzahl ab, da sind natürlich die Erwartungen groß!
Und mit selbiger starten wir in den Opener „The Last Hope in a World of Hopes“. Als erstes gibt es erstmal eine kleine mehrstimmige Einleitung bevor die Nummer dann so richtig Fahrt aufnimmt und dann in einen absolut schmissigen und eingängigen, mehrstimmigen Chorus mündet!
Apropos Mehrstimmigkeit, die beiden neuen Sänger harmonieren perfekt miteinander und spielen sich die Bälle mit Leichtigkeit zu. Ja es scheint gerade so als ob man sich gegenseitig schön puscht und anschiebt. Ein sehr gelungener Einstieg!
Bei „Broken Promises“ beginnt mal der männliche Sänger Michele zum Einstieg, bevor sich Alessia mit einschaltet und man erneut im Chorus absolut zur Hochform aufläuft! Himmel ist das wieder ein mega eingängiges Stück, wow!
Und natürlich schlägt auch der anschließende Titelsong „Of Jupiter and Moons“ in die gleiche Kerbe und begeistert von vorne bis hinten, da muss man glaube ich kein Prophet sein.
Danach, wen wundert es, macht man eigentlich auch genauso weiter wie bisher, leistet sich eigentlich so gut wie keine Schnitzer und greift bei so Songs wie „
Alive Again“ oder „Way back home“ wieder komplett ins obere Regal.
Zum Abschluss der Scheibe gibt es dann mit “Empires and Men” und “Daruma`s Eyes (Part1) zwei epische Nummer die sich ebenfalls stark und eingängig ins bisherige Songgefüge einreihen und den geneigten Hörer nach verklingen des letzten Tons erstmal sprachlos dasitzen lässt bevor man liebend gerne erneut den Play Knopf betätigt!

Anspieltipps:

Perfektion von Anfang bis Ende, greift hin wo ihr wollt!

Fazit :

Ich hätte es ja nicht für möglich gehalten, aber man bekommt hier nochmal definitiv eine Steigerung zum, schon exzellenten, Vorgänger hin was vermutlich auch an der Hinzunahme eines zweiten Sängers liegt. Das macht das Ganze musikalisch natürlich noch wesentlich breiter und atmosphärischer zum Vorgänger!
Wenn ich die weiblichen Stimmen vergleiche, da denke ich ist man ähnlich stark wie bisher unterwegs. Ich find`s schade um die bisherige Fronterin Chiara, die bislang auch einen wahnsinnig guten Job gemacht hat, aber gut manchmal geht es halt einfach nicht zusammen weiter.
Wie auch immer, Fans der bisherigen Alben müssen hier auf jeden Fall zuschlagen und allen Anhänger von atmosphärisch, dichten Melodic Metal sollten hier auch definitiv auf ihre Kosten kommen! Geile Scheibe!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Last Hope in a World of Hopes
02. Broken Promises
03. Of Jupiter and Moons
04. Everything that I am
05. We are Free
06. Alive Again
07. The Art of Believing
08. Way Back Home
09. Empires and Men
10. Daruma`s Eyes (Part 1)

Julian

HEXED – Netherworld

Band: Hexed
Album: Netherworld
Spielzeit: 46:23 min
Stilrichtung: Progressive Heavy Metal
Plattenfirma: ViciSolum Productions
Veröffentlichung: 30.03.2018
Homepage: www.hexed.se

Endlich ertönt mal wieder der Newcomeralarm hier bei uns! Hatten wir lange nicht mehr. Mit HEXED betritt eine female fronted Metalband aus Schweden die Bühne die von der stimmgewaltigen Fronterin Tina Gunnarsson angeführt wird.
2015 gründete man sich und bezieht seine musikalischen Einflüsse aus so Bands wie QUEENSRYCHE, CRIMSON GLORY oder PAGANS MIND. Man hat es hier also mit eingängigen, groovenden Metal der progressiven Sorte zu tun.
Was ich als Appetithappen hörte und die Vorschusslorbeeren an sich machten mir das Debütalbum „Netherworld“ der Band ganz schön schmackhaft, daher stürzen wir uns mal direkt in den Opener „Obedience“. Dieser legt direkt los und ohne großartige Einleitung werden uns hier die tiefer gestimmten Gitarrenriffs um die Ohren geballert. Unterstützt werden sie dann nach Kurzem durch Sängerin Tina, die wirklich ein gut passendes rockiges Organ besitzt. Der Song bangt sich so dahin bis zum Chorus, der dann auch wunderbar kleben bleibt!
Teilweise wird Tina auch von einer männlichen Stimme unterstützt, was einen guten Kontrast darstellt. Passt soweit alles beim Opener!
Das anschließende „Roots“ fällt dann nicht weiter auf, bevor man mit „Forsaken“ wieder eher glänzen kann. Hier ist man schön im Midtempobereich und schön songdienlich unterwegs. Im Refrain ist man auch wieder sehr eingängig, von daher passt das Ganze hier wieder voll ins bisherige gute Bild.
Super gelungen ist der Mittelteil der Scheibe der mit den starken „Exhaling Life“ und dem Titeltrack „Netherworld“ bestens unterhalten kann. Hier greift ein Songwriting Rädchen ins andere und die Songs prägen sich bestens ein!
Im weiteren Verlauf kann „Lightyears“ noch so richtig überzeugen, die anderen Nummern sind zwar auch alle nicht schlecht, erreichen aber nicht das Qualitätsniveau der genannten Highlights.

Anspieltipps:

Auf jeden Fall sollten euch hier „Obedience“, „Forsaken“, „Exhaling Life“, „Netherworld“ und „Lightyears“ direkt zusagen.

Fazit :

Noch ist nicht alles Gold was bei HEXED glänzt! Aber man ist auf einem verdammt guten Weg, denn für ein Debütalbum ist das Ganze hier schon mächtig gut gelungen.
Die Highlights beweisen das recht gut denke ich.
Wer auf female fronted Metal mit ordentlich Schmackes, Power, ohne Operngeträller und etwas Progressive steht, der ist hier genau richtig würde ich sagen!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Obedience
02. Roots
03. Forsaken
04. Oceans
05. Exhaling Life
06. Netherworld
07. Lightyears
08. Stars
09. Illuminate
10. Remake my Soul

Julian

SALTY DOG – Lost Treasure

Band: Salty Dog
Album: Lost Treasure
Spielzeit: / min
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: Escape Music
Veröffentlichung: 23.03.2018
Homepage: www.Escape-Music.com

Ach, das ich das noch erleben darf – ein „neues“ Album von SALTY DOG. Der Erstling dieser verrückten Truppe („Every Dog Has Its Day„, 1990) ist immer noch einer meiner Faves. Ein absolut verkanntes Kleinod, schräg, dreckig und äusserst unterhaltsam. Mit „Lost Treasure“ erscheint nun posthum das damals nie veröffentlichte 2te Album der Band, die zum Zeitpunkt der Aufnahmen Ihr Aushängeschild verloren und durch einen neuen Mann ersetzt hatte: Sänger Jimmi Bleacher hatte das Schiff aufgrund von ausufernden Drogenproblemen verlassen (müssen), aber der neue am Mikro war nun auch nicht wirklich von schlechten Eltern. Im Gegenteil, Darrel Beach hatte eine bessere Stimme, einen enormen Enthusiasmus und konnte obendrein auch noch so klingen wie sein Vorgänger. Was, bitte schön, konnte da noch schiefgehen? Nun ja, die Platte heisst „Lost Treasure“ und wird über 20 Jahre nach Aufnahme veröffentlicht – offensichtlich also eine Menge …

Auffällig ist erstmal, dass der Klang der Aufnahmen mitunter variiert und im allgemeinen wie ein gutes Demo klingt. Ganz offensichtlich ist hier damals nicht mit grossem Besteck (Produzent, Tontechniker) gearbeitet worden und die finanzielle Unterstützung war nicht die, die einer Major Veröffentlichung zustand. Auch wenn das Debüt nicht gerade als audiophile Offenbarung durchgeht, so war der basische Sound der Trupper auf „Every Dog Has Its Day“ doch perfekt eingefangen. Auf „Lost Treasure“ rumpelt es immer noch wie auf dem Vorgänger, aber nicht mehr so klanglich packend in Szene gesetzt. Sänger Beach hatte eine beeindruckende Stimme, übertreibt es aber auch mitunter und strapaziert die Nerven weil er quasi immer volle Kanne gibt. Das ist aber unterm Strich relativ egal, denn die hier versammelten Tracks machen durchaus Laune und erinnern daran, warum SALTY DOG mit dem Erstling einen Achtungserfolg landen konnten. Tracks wie das stark an das Debüt erinnernde „Open Sezme“, die bluesige Ballade „When Fools Rush In“ oder knarzige Rocker der Marke „Damned If I Do“ und „Honeysuckle Wind“ (natürlich nur echt mit dem Banjo!) lassen kein (Fan)Auge trocken. Allerdings, das sollte man bei aller Freude auch nicht verschweigen, kommen die Songs nicht an die von „Every Dog Has Its Day“ heran. Vor allem in den Refrains fehtl einfach der letzte Kick der aus einem guten einen starken Song macht. Es fehlt immer wieder der letzte Feinschliff, den halt auch ein erstklassiges Album benötigt um überzeugen zu können. Es macht also durchaus ein wenig Sinn, dass die Platte damals (zumal der Musikmarkt sich in einem radikalen Wandel befand) in der Versenkung verschwand.

„Lost Treasure“ richtet sich also primär an Fans von SALTY DOG und davon wird es nicht mehr allzuviele geben. Die, die noch da sind, werden aber umso glücklicher sein, dass es noch zusätzlichen Stoff der Band gibt. Und diese Fans haben wahrscheinlich längst schon die CD in den Einkaufswagen geklickt. „Lost Treasure“ muss man nicht unbedingt haben. Fans der Band werden allerdings einige vergnügliche und ausgelassen nostaligische Stunden damit verbingen.

WERTUNG :

 

 

Trackliste:

01. Damned If I Do
02. I Need More
03. Walk Softly
04. Open Sezme
05. Mission On A Hill
06. All That Glitters
07. Woman Scorned
08. Honeysuckle Wind
09. Didju
10. Old Fashioned Love
11. When Fools Rush In

Mario

BONFIRE – Temple of Lies

Band: Bonfire
Album: Temple Of Lies
Spielzeit: 43:30 min
Stilrichtung: Melodic Hard Rock
Plattenfirma: AFM Records/Soulfood
Veröffentlichung: 13.04.2018
Homepage: www.bonfire.de

Nach dem Erfolg der letzten Scheibe „Byte The Bullet“ ließen BONFIRE um Original Mitglied/Gründer HANS ZILLER nicht viel Zeit verstreichen um den Nachfolger „Temple Of Lies“ der geneigten Fangemeinde zu präsentieren.
Qualitativ kann man ohne Zweifel an das Vorgänger-Werk anknüpfen. Letztlich hat man es nicht verlernt gute Songs zu kreieren, die auch Anno 2018 immer noch sehr prägnant, nachvollziehbar und mit guten Melodien einhergehen.
„Crazy Over You“ ist hierfür ein sehr eindringliches Beispiel. Nicht nur dieser Track besitzt Strukturen, die an die frühen BONFIRE erinnern und entsprechend in die heutige Dekade musikalisch transportiert werden konnten, ohne die bekannten Trademarks außen vor zu lassen.
Eigentlich mag man aus einem sehr kompakten Rundling, der durchgehend gute Qualität bietet, keinen Titel herausheben, aber mit „On The Wings Of An Angel“ ist der Band eine echte AOR Hymne geglückt. Eindringlich gut wirkt auch weiterhin die Gitarrenarbeit von Frank Pane, der 2014 zur Band dazu gestoßen ist.
Das Fazit fällt daher relativ prägnant aus. Anhänger der melodischen Klänge sollten BONFIRE auch heuer wieder an checken und diesen Silberling schnellstens erwerben.
Bleibt zu hoffen, dass man diesen Weg auch in Zukunft weiter beschreiten wird.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. In The Beginning
02. Temple Of Lies
03. On The Wings Of An Angel
04. Feed The Fire
05. Stand Or Fall
06. Comin Home
07. I’ll Never Be Loved By You
08. Fly Away
09. Love The Way You Hate Me
10. Crazy Over You

Bonne

EMERALD SUN – Under The Curse Of Silence

Band: Emerald Sun
Album: Under The Curse Of Silence
Spielzeit: 58:17 min.
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Fastball Music
Veröffentlichung: 13.04.2018
Homepage: http://www.emeraldsun.gr

Machen wir uns nichts vor: Die ganze auf Hochglanz polierte Power-Metal-Partymukke, die heutzutage von SABATON, POWERWOLF und Konsorten veröffentlicht wird und mit Wänden von Keyboards und stampfenden Disco-Beats daherkommt, macht ja schon echt Spaß. Ab und zu darf es jedoch ruhig auch mal eine Prise altmodischer, bodenständiger sein – und für diese Momente gibt es unter anderem EMERALD SUN. Deren neustes Album „Under The Curse Of Silence“ ist im Prinzip Hamburger Power Metal der Neunziger aus Griechenland mit leichten italienischen Einflüssen (auch wenn andere Rezensionen den Stil der Band eher mit Skandinavien in Verbindung bringen).
Die Produktion des truerweise am Freitag dem 13ten releasten fünften Streiches der Herren aus Thessaloniki übernahm RAGE-Gitarrist Marcos Rodriguez, und der mag für die Musik von EMERALD SUN den perfekten Sound gefunden haben, klingt es doch beinahe danach, als habe man die neuste Scheibe vor 25 Jahren herausgebracht und nun noch einmal sehr gut remastert.
Des weiteren klingt das Ding stark nach GAMMA RAY. Nicht unbedingt, weil man Melodielinien abgekupfert hätte – eher, weil einerseits Sänger Stelios Tsakirides (der einen hervorragenden Job macht) stark an Goldkehlchen KAI HANSEN erinnert und andererseits die Art der Melodieführungen, die Gestaltung der Backing Vocals und die rockig-unbeschwerte Grundstimmung mit einer hörbaren Portion guter Laune oft sehr RAYige Züge haben. Ist das schlecht? Nein, im Gegenteil, denn EMERALD SUN sind alles andere als eine schlechte Kopie. Sie machen schlicht und ergreifend gut gelaunten, sympathischen Power Metal im Sinne der Hanseaten.
Gelungener Einstieg ist „Kill Or Be Killed“ mit seinem Prototyp-Power-Metal-Refrain, nicht minder gelungene Weiterführung das anschließende „All As One“ (Hört hier jemand „One With The World“ raus?), dessen Backing Vocals wie die Faust aufs Auge passen.
„Blast“ ist bangbar im besten Sinne, hat den einzig wahren PEAVY WAGNER am Start (den man auch an der ein oder anderen Stelle auch noch im Hintergrund findet) und MUSS natürlich im Chorus ein paar Explosionssounds während des Wortes „Blast“ auffahren. Alles andere wäre auch beschämend. Apropos: Das einzig Beschämende und Schwache an „Weakness And Shame“ ist das uninspirierte Ausfaden am Ende. Der Rest ist Party vom Feinsten. Mit „Journey Of Life“ gibt’s die obligatorische Ballade, die episch ausfällt und zum Schwenken von Feuerzeugen einlädt (und die nochmal als Bonussong vertreten ist. Auf spanisch natürlich, wie sich das für Griechen gehört.).
Stark geht es auch weiter. „Rebel Soul“ knattert auf Uptempo daher, „Land Of Light“ MANOWARt hörbar und „Slaves To Addiction“ ist ein weiterer Top-Song auf „Under The Curse Of Silence“, dessen Chorus dem Ganzen die Krone aufsetzt.
Keine Disco, keine Synth-Overdose, das ist Power Metal in Reinform, wie man ihn in letzter Zeit vielleicht ein wenig zu selten hört.

Anspieltipps:
„Slaves To Addiction“, „All As One“, „Kill Or Be Killed“ und „Fame“

Fazit:
Mitte April ist wirklich ein guter Zeitpunkt für den Release von „Under The Curse Of Silence“, denn das Ding ist nicht nur erfrischender hochwertiger Power Metal, es ist auch ein Top-Sommer-Metal-Album. Anlage einpacken, raus auf den Campingplatz oder in den Park, Grill warm, Bier kalt, EMERALD SUN laut, Laune gut. So einfach ist das.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Kill Or Be Killed
02. All As One
03. Carry On
04. Blast
05. Weakness And Shame
06. Journey Of Life
07. Rebel Soul
08. Land Of Light
09. Slaves To Addiction
10. Fame
11. World On Fire
12. La Fuerza Del Ser (Bonus Song)

Jannis

ROSS THE BOSS – By Blood Sworn

Band: Ross The Boss
Album: By Blood Sworn
Spielzeit: 46:34 min.
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 20.04.2018
Homepage: www.ross-the-boss.com

Ross the Boss, aka Ross Friedman, muss hier wohl keinem mehr vorgestellt werden. Stichwort Ex-MANOWAR-Gitarrist und -gründungsmitglied, nebenbei an diversen weiteren Projekten beschäftigt (gewesen), aktuell unter anderem an DEATHDEALER. Und dann gibt es da noch ROSS THE BOSS, das Soloprojekt des guten Mannes, dessen dritten Release der gebürtige New Yorker momentan feiern darf, unter anderem mit Mike LePond, der erst ein knappes Vierteljahr zuvor mit seinem eigenen Soloprojekt releaste (Wir berichteten).
Wer die ersten beiden Alben von ROSS THE BOSS kennt, der weiß letztendlich bereits, was ihn mit “By Blood Sworn” erwartet. True Heavy Metal, weit weniger pathostriefend als MANOWAR, mit denen man Ross wohl ewig in Verbindung bringen wird, aber nichtsdestotrotz ausgestattet mit Rittern, Schwertern und güldenen Vögeln, wie das Coverartwork bereits subtil andeutet. Während MANOWAR (ja, ich höre jetzt sofort auf mit dem Vergleich) einigermaßen viel Angriffsfläche für spöttische Kritik hinsichtlich ihrer Selbstwahrnehmung und -darstellung sowie ihrer musikalischen Qualität gerade in den letzten Jahren bieten, ist derartige Kritik bei ROSS hingegen einfach nicht möglich. Denn “By Blood Sworn” ist schlicht ein sehr starkes Heavy-Metal-Album von einer sympathischen und fähigen Truppe, das selbst in balladigen Momenten (“Faith Of The Fallen”) nicht kitschig ist, ansonsten eine gute Dosis Rock’n’Roll verabreicht bekommen hat und über seine Dreiviertelstunde Spieldauer amtlich kurzweilig ist.
Schon der Titeltrack macht Laune, ist recht einfach gehalten und lädt live zum Mitsingen ein. “Among The Bones” fällt sehr rock’n’rollig aus, mit starkem Chorus, den, man höre und staune, auch ein 2008er ALICE COOPER so hätte schreiben können. “This Is Vengeance” beweist das nicht zu leugnende Talent von Sänger Marc Lopez, mit böser Strophe und melodiösem Refrain auf ordentlich Tempo. Vergleichsweise zurückhaltend fällt die Strophe im anschließenden “We Are The Night” aus – dafür darf im Chorus gekeift werden. Ach ja, erwähnenswerter Mittelteil!
Dass das kürzere Schwert im Nahkampf manchmal das effektivere ist, zeigt das knackig-rockige “Devil’s Day” mit seinen gerade mal drei Minuten Länge. Dass man mit einem asozial dicken gemeinen Eisenhammer genauso gut gewinnen kann, zeigt anschließend “Lilith” mit über sieben Minuten, einer starken Doom-Schlagseite und ordentlich Dramatik (außer im Mittelteil, wo man erwartungsgemäß fix im Rossmodus unterwegs ist).
Zum Rest der Songs? Nö, sonst wird die Rezension zu lang. Das Niveau wird jedenfalls problemlos gehalten. An dieser Stelle sollte eh bereits deutlich geworden sein, dass “By Blood Sworn” ein starkes Album ist, das echten Heavy Metal und Vielseitigkeit gekonnt vereint und nur unmerklich schwächer als das grandiose “New Metal Leader” ausfällt.

Anspieltipps:
“Devil’s Day”, “Among The Bones”, “Lilith” und “Play Among The Godz”

Fazit:
Wer sein Gemächt mal wieder ein wenig vergrößern, dabei aber nicht auf durchgängig interessante und geil geschriebene Songs verzichten möchte, der ist mit “By Blood Sworn” gut beraten. Ehrlich, 99% der Leser in unserer Garage sind eh Teil der Zielgruppe dieses Albums. Reinhören!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. By Blood Sworn
02. Among The Bones
03. This Is Vengeance
04. We Are The Night
05. Faith Of The Fallen
06. Devil’s Day
07. Lilith
08. Play Among The Godz
09. Mother Of Horrors
10. Fistful Of Hate

Jannis

STORMZONE – Lucifer`s Factory

Band: Stormzone
Album: Lucifer`s Factory
Spielzeit: 65:10 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Metal Nation Records
Veröffentlichung: 23.04.2018
Homepage: www.stormzone.tv

STORMZONE sind mittlerweile eine wirklich Größe wenn man von NWOBHM orientieren Metal spricht! Die Jungs um Mastermind und Sänger John „Harv“ Harbinson haben mittlerweile schon einige Knalleralben auf dem Konto, das letzte „Seven Sins“ datiert aus dem Jahre 2015. Zeit für etwas Neues mit dem Titel „Lucifer`s Factory“!
Altfans dürften sicherlich nicht enttäuscht werden und ich denke auch neue Fans sollten sich mit dem neuen Diskus gut anfreunden können. Die bisherigen Reviews und Vorablobeshymmnen sprechen auf jeden Fall eine eindeutige Sprache.
Los geht es mit dem Operntrack „Dark Hedges“ welcher auch schon vorab im Internet zu bestaunen war. Eine wilde, melodische Doublebassvollbedienung erwartet uns hier, welche direkt auf unsere Hitliste wandert und als Einstieg schon mal bestens geeignet ist.
Der Titeltrack im Anschluss landet dann ebenfalls direkt auf der genannten Liste, ebenfalls ein toller, erstklassiger Track der ganz oben ins Qualitätsregal greift. Und das eingeschlagene Niveau bzw. der Weg wird konsequent weiterverfolgt im Anschluss.
Songs wie „Cushy Glen“, „Last Night in Hell“, das eher rockige „We are Strong“, „Broken Window“ oder “Hallows`Eve” machen den Mittelteil zu einer lockeren, flockigen Angelegenheit wo die Zeit wie im Flug vergeht, man bestens unterhalten wird und definitiv keine Länge oder Langeweile aufkommt!
Auch im letzten Drittel der Scheibe bleibt die Qualität gleichbleibend hoch, hier können noch besonders „The Last Goodbye“ und das abschließende „Time to Go glänzen!
Da drückt man doch im Nachgang nochmal gerne den Play Knopf und lässt sich erneut in die Fabrik vom ollen Luzifer entführen.

Anspieltipps:

Auf jeden Fall sollten euch hier „Dark Hedges“, „Lucifer`s Factory“, “Cushy Glen“, „Last Night in Hell“ und „Time to Go“ direct ansprechen.

Fazit :

Man merkt, so richtig viele Details kann man zu den Songs des neuen STORMZONE Albums nicht sagen. Das hat aber nichts mit mangelnder Qualität oder Langeweile zu tun, ganz im Gegenteil! Viele Nummern sind hier gleichbleibend stark auf einem ganz hohen Qualitätsniveau da sind viele Worte überflüssig!
Trotz der Überlänge der Scheibe, kommt hier nicht Langeweile auf und man kann jeden Ton genießen.
Dementsprechend gibt es hier hohe Punkte und die Feststellung das die Jungs hier ihren bislang besten Output unters Volk gebracht haben!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Dark Hedges
02. Lucifer`s Factory
03. Cushy Glen
04. Last Night in Hell
05. Albhartach
06. We are Strong
07. Broken Window
08. The Heaven you Despise
09. Hallows`Eve
10. Your Hell Falls Down
11. In for the Kill
12. The Last Goodbye
13. Time to Go

Julian

SPITEFUEL – Dreamworld Collapse

Band: Spitefuel
Album: Dreamworld Collapse
Spielzeit: 54:03 min
Stilrichtung: Heavy Rock
Plattenfirma: MDD Records
Veröffentlichung: 27.04.2018
Homepage: www.spitefuel.de

SPITEFUEL, die Truppe die aus der Asche von STRANGLET entstanden sind und mit Sänger Stefan Zörner einen erfahrenen Mann hinter dem Mirko warten mit Neuigkeiten auf.
Nach dem ersten Album „Second to None“ legt man nur knapp 1 Jahr später das zweite Album „Dreamworld Collapse“ nach! Und wie man nachlegt!
Wie der Titel vermuten mag, ist das Ganze ein Konzeptalbum geworden, welches mit einer ausgeklügelten Sci Fi Geschichte, eigens von Sänger Stefan erdacht, aufwartet. Diese tolle Geschichte könnt ihr übrigens auf der Bandhomepage nachlesen. Zurück zur Scheibe, die epischen Konzepttracks sowie die klassisch metallischen Stücke, wie sie auch schon auf dem Vorgänger zu finden waren, halten sich hier sehr gut die Waage. So viel sei schon mal vorweggenommen!
Aber, labern wir nicht mehr viel drumherum, sondern starten klassisch mit dem Intro, dem „Prologue: 8389 A.D. Eine cinematische Einleitung die für das Konzept und die Geschichte bestens passend und auch notwendig ist.
Der erste richtige Track „Brick by Brick“ ist dann Heavy Rock/Metal der sich direkt richtig tief in die Gehörgänge gräbt und sofort alle Muskelgruppen in Bewegung setzt.
Ein toller Einstieg, der mit Shouts und einem starken Refrain noch zusätzlich aufgewertet wird!
Das anschließende „The Secret“ nimmt dann den Faden gekonnt auf bevor dann mit „Ouverture: Inside the Sphere“ der Titeltrack „Dreamworld Collapse“, bestehend aus mehreren Teilen, eingeleitet wird, der den Hauptteil der Konzeptgeschichte erzählt.
Hier fahren die Jungs ganz dick auf, sind schön abwechslungsreich unterwegs und schaffen es das die einzelnen Stücke auch wunderbar alleine funktionieren.
Hier haben wir es definitiv mit dem Herzstück der neuen Scheibe zu tun!
Danach geht es dann mit den zwei klassischen Tracks „Iconic Failure“ und „Under Fire“ weiter wo ganz klar der erstgenannte den Vergleich gewinnt. Die Geschwindigkeit und die Intensität an manchen Stellen des zweitgenannten Tracks sind aber auch nicht zu unterschätzen.
Dann wird es nochmal konzeptionell interessant und eher ruhiger, denn mit „Brilliant White Lies“ steht der nächste überlange und qualitativ hochwertige Track parat!
„Grave new World“ im Anschluss kann dann ebenfalls wieder komplett überzeugen bevor dann klassisch mit dem „Epilogue: 8427 A.D“ die Konzeptgeschichte ihr Ende findet und das Album endet.

Anspieltipps:

„Brick by Brick“, „Dreamworld Collapse“, „Iconic Failure”, “Brilliant White Lies” sowie “Grave new World”.

Fazit :

SPITEFUEL können definitiv auch anders! Das beweisen sie sehr eindrucksvoll auf ihrem neuen Album!
War das Debütalbum noch eher dem Heavy Rock/Metal zuzuschreiben kommt man jetzt wesentlich progressiver und abwechslungsreicher daher.
Die Konzeptgeschichte ist wunderbar umgesetzt und man sollte sie sich definitiv mal auf der Bandhomepage zu Gemüte führen!
Well done Jungs, ich bin sehr gespannt was ihr uns als Nächstes präsentiert! Eine glasklare Kaufempfehlung gibt es hier für die geneigte Fangemeinde.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Prologue: 8389 A.D.
02. Brick by Brick
03. The Secret
04. Ouverture: Inside the Sphere
05. Dreamworld Collapse Pt. I
06. Interlude: The Funeral of Youth
07. Dreamworld Collapse Pt. II
08. Iconic Failure
09. Under Fire
10. Brilliant White Lies
11. Grave new World
12. Epilogue: 8427 A.D

Julian

DEAD CITY RUINS – Never Say Die

Band: Dead City Ruins
Album: Never Say Die
Spielzeit: ca. 32 min
Stilrichtung: Hard Rock, Classic Rock
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 13.04.2018
Homepage: www.deadcityruins.com

Ihr Leben widmen die fünf Australier von DEAD CITY Ruins voll und ganz dem Rock’n’Roll. Um auf Europatournée zu gehen verkauften sie ihr Hab und Gut und die Erlöse der Tour flossen in das nun veröffentlichte Album „Never Say Die“. Und wenn man schon solche Opfer bringt muss dann auch ein anständiger Produzent her: James Lewis (Arctic Monkeys, Sunset Sons) sollte derjenige sein, der Jake Wiffen (Gesang), Tommy Cain (Gitarre, Sean Blanchard (Gitarre), Matthew Berg (Bass) und Nick Trajanovski (Schlagzeug) zum Erfolgsalbum verhilft.
Mit glattpoliertem Saubermann-Image Hard Rock, wie es heutzutage oft der Fall ist, haben DEAD CITY RUINS nichts am Hut. Sie sind die, die noch den richtig asozialen Rock’n’Roll Alltag leben und das hört man auch auf dem Album. So ehrlich ranzig und heruntergekommen kann man sich nur verkaufen, wenn man es auch tatsächlich ist.
In ihren Songs vereinen sich die Einflüsse sämtlicher Rockgrößen der 70er Jahre, wie LED ZEPPELIN, BLACK SABBATH oder THIN LIZZY. Noch ein bisschen extra Dreck dazu und fertig ist der Longplayer mit seinen neun Songs. Beispiele sind gleich der Einsteiger „Devil Man“ presst ein bisschen Twin Guitars im Solo raus, der Bass rumpelt ordentlich in „Bones“, richtig bluesig und sanft wird es in „Rust & Ruin“, „The River Song“ fließt hymnisch dahin und „Dirty Water“ erinnert vor allem gesanglich richtig an BLACK SABBATH. „Destroyer“ ist der kleine Kick zwischendurch, „Raise Your Hands“ kommt einem heavy entgegen und „Lake Of Fire“ bringt nochmal ein bisschen Epik an den Tag.

Das Rad erfinden die Jungs aus Down Under nicht neu, aber wer auf 70er Hard Rock, Heavy Blues und ehrlichen Rock’n’Roll steht, kommt hier sicher auf seine Kosten!

WERTUNG: 

 

 

Trackliste:

01. Devil Man
02. Bones
03. Dirty Water
04. Rust & Ruin
05. The River Song
06. We Are One
07. Destroyer
08. Raise Your Hands
09. Lake Of Fire

Lotta