JD MILLER – Afterglow

Band: JD Miller
Album: Afterglow
Spielzeit: 48:16 min
Stilrichtung: Melodic Power AOR
Plattenfirma: Mighty Music/SPV
Veröffentlichung: 18.10.2019
Homepage: www.facebook.com/jdmillerband

JD MILLER sind gewissermaßen eine Rock-Garagenband – der kleinste gemeinsame Nenner zwischen dem Heavy/Power-Metal-Teil unserer Leserschaft und dem AOR-Teil, denn nicht umsonst wird die Band aus Schweden als heaviest AOR band around beschrieben. Als Power-Metaller mit einem schweren Hang zu Keyboards, Cheese und Dur horcht man da natürlich auf und reserviert sich erstmal die Rezension. Hab ich so gemacht und Leute, was hat es sich rentiert.
Fix das Drumrum: Gegründet 2011, jetzt mit dem dritten Album “Afterglow” am Start, Produktion sitzt soweit, Sänger Peter Halldén hat keine ausdrucksstarke Stimme, dafür aber eine sehr wohlklingend-rockige, die ordentlich produziert wurde und optimal zum Rest passt.
Jetzt, wo wir das geklärt hätten, zur Musik. Trocken ausgedrückt ist “Afterglow” ein Mix aus Power Metal sowohl der symphonischen als auch der moderneren Art, minimalen Gothic- und NDH-Einflüssen, Hard Rock und gerade hinsichtlich der Melodien mit ordentlich AOR angereichert. Das ergibt in seiner Gesamtheit eine wundervolle Mischung aus stellenweise gar nicht mal so wenig Härte, höchst stimmig eingesetzten und ausgewählten Synthesizern und Melodien mit Feelgood-Ohrwurm-Dur-Charakter, in die man sich am liebsten reinlegen möchte. Denn, auch das muss man JD zugute halten: Das ist keine der Truppen, die mit ordentlich Keyboards ihre fehlende Substanz kaschieren, das ist eine Truppe, die absolute Hits schreibt und dann ordentlich Keyboards draufpackt! Im Ernst, man ist fast froh darüber, dass das Niveau der Platte bei Track 5 und Track 6 leicht absinkt, da man erstmal die ersten vier verarbeiten muss, die allesamt absolut oberklassig ausfallen. Und auch besagte “Light Your Fire” und “In The Afterglow” (von meinem Handy liebevoll zu “In The After” abgekürzt) sowie der dritte minimale Schwachpunkt “The Answer” wären auf den meisten AOR/Power-Metal-Alben noch Highlights – und der Rest sowieso. Da ist das vergleichsweise metallische “Burned Alive” mit seiner massiv druckvollen Strophe, die der von “Game Of Love” in nichts nachsteht. Da ist das kurze “Icarus”, das zwischen NDHig angehauchter Härte und vor positiven Vibes triefendem Chorus hin- und herpendelt, und da ist “Auburn Skies”, eine Gänsehaut-Pop-Rock-Stadionhalbballade, auf die man sich auch einlassen sollte. Und noch “Devilstorm” mit dem nächsten Killer-Chorus sowie “Inception”, dessen Strophe bereits Chorus-Niveau hat (wie eigentlich ein Großteil der Strophen auf “Afterglow”) und das im Refrain abermals zur Höchstleitung aufläuft.
Kurz: Nicht nur ist der Stil von JD MILLER absolut stark und außergewöhnlich, die Songs bewegen sich kompositorisch auf einem derartig unterhaltsamen Ohrwurm-Niveau, dass die Wahl von Favoriten ein Ding der Unmöglichkeit ist. Krassen Respekt für diesen Release, bitte mehr davon!

Anspieltipps:
Eigentlich alles, vielleicht am ehesten erstmal nicht “Light Your Fire”, “In The Afterglow” und “The Answer”

Fazit:
Nicht nur dank ihrer Kombination von Power Metal und AOR ist diese Scheibe ein absolutes Brett. In “Afterglow” sollte jeder unserer Leser mal reinhorchen, vorausgesetzt er verkraftet eine positive Grundstimmung und ordentlich Tasteneinsatz in seiner Musik. Dann könnte er mit dem Ding auch langfristig in hohem Ausmaß Spaß haben!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Inside A Dream
02. Game Of Love
03. Inception
04. Icarus
05. Light Your Fire
06. In The Afterglow
07. The Desire
08. Burned Alive
09. The Answer
10. Devilstorm
11. Auburn Skies

Jannis

ASSASSIN’S BLADE – Gather Darkness (Kurzrezension)

Band: Assassin’s Blade
Album: Gather Darkness
Spielzeit: 45:28 min
Stilrichtung: Heavy/Thrash Metal
Plattenfirma: Pure Steel Records
Veröffentlichung: 18.09.2019
Homepage: www.assassins-blade.com

Jaques Bélanger, den man von EXCITER kennen könnte, vergnügt sich zur Zeit mit seiner neuen Band “Assassin’s Blade” und hat neben Mitgliedern von PORTRAIT und CULT OF THE FOX auch das inzwischen zweite Album “Gather Darkness” im Gepäck. Auf dem Programm steht ein Mittelding aus melodischem Thrash Metal und Heavy Metal im Stil von JUDAS PRIEST. Positiv fällt die Produktion auf, insbesondere die Drums klingen herrlich fett, aggressiv und definiert, was sie zusammen mit dem starken Spiel von Marcus Rosenkvist zu einem amtlichen Ohrenschmaus gestaltet. Bélangers Stimme kann man mögen, mir persönlich hat sie auf “Gather Darkness” aber zu wenig Zusammenhang zum restlichen Sound der Band, fügt sich (wohl auch produktionsbedingt) nicht so richtig ein und überzeugt am ehesten noch in Halford-Passagen.
Die Tracks bewegen sich zwischen Mid- und Uptempo, sind eher simpel komponiert und im allgemeinen klassischer Heavy Metal mit Thrash-Schlagseite, oft in Form genretypischer Rhythmusarbeit. Lediglich “The Thaumaturge” lässt ein paar Power-Metal-Anleihen zu und “The City That Waits” mutet doomig an und bekommt gegen Ende ein paar klare KING-DIAMOND-Züge.
Das Songwriting an sich ist eher unspektakulär, mit einigen besseren und einigen schlechteren Ideen wie der nervigen Wiederholung des Refrains bei “Soil Of The Dead” oder dem leicht peinlichen Ende vom Titeltrack, punkten können dafür häufig die Mittelteile, insbesondere von “Dream Savant” und “The Ghost Of Orion”.
Zusammengefasst: “Gather Darkness” ist wenig innovativer thrashig-harter Heavy Metal, der sich dank seiner guten Produktion doch auf jeden Fall anhören lässt, dabei jedoch in seiner Gesamtheit durchschnittlich ausfällt.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Tempt Not (The Blade Of The Assassin)
02. Call Of The Watch
03. Gather, Darkness!
04. The City That Waits
05. Dream Savant
06. Gods
07. The Ghost Of Orion
08. The Thaumaturge
09. I, Of The Storm
10. Soil Of The Dead

Jannis

FLYING COLORS – Third Degree

Band: Flying Colors
Album: Third Degree
Spielzeit: : 66.28 min
Stilrichtung: Progressiver Hard Rock
Plattenfirma: Mascot Label Group
Veröffentlichung: 04.10..2019
Homepage: www.flyingcolorsmusic.com

FLYING COLORS – Third Degree

Wohin mit dem musikalischen Sendungsbewußtsein, wenn die Hauptband nicht alle Aspekte der eigenen Kreativität abdeckt. Diese, so oder so ähnlich gestellte Frage, beantworten sich Deep Purple Gitarrist Steve Morse und Sons of Appolo Drummer Mike Portnoy, sowie Keyboarder Neal Morse mit der Fortsetzung ihrer Supergroup FLYING COLORS. Auch der Nachfolger ihrer genialen „Second Nature“ Scheibe , dient als anspruchvolles Auffangbecken zahlreicher Songs, die trotz ihrer Klasse in den angestammten Bands nicht gepasst hätten. Ihre zahlreichen Fans dürften froh sein, ob dieses Ventils.
Keine leichte Kost, aber auch nicht schwer verdaulich, läßt sich „Third Degree“ etwas kryptisch zusammenfassen. Songstrukturen , weit weg vom Mainstream, wollen vom Hörer erkannt , und nach Erarbeitung genossen werden.
FLYING COLORS bedienen nicht das vordergründig zu Erwartende, das überlassen sie anderen, weil sie es können.
Auf der anderen Seite sind FC aber auch keine x-beliebige Progband, die das instrumentale Können gerne mal über den Song stellen, aber wenn sich Pink Floydsche Versatzstücke, wie in „Guardian“ gut in einem Song platzieren lassen, bevor im Refrain die Geradlinigkeit Oberhand gewinnt, so haben sie Spaß daran. Natürlich hilft das außergewöhnliche handwerkliche Können jedem einzelnen Bandmitglied die teils obskuren Songideen umzusetzen, aber dient nie als Mittel zum Zweck.
Spielerisch leichtfüßig entwickeln sich Songs wie „The Loss Inside“ und das ruhigere „Cadence“ von einem Part zum anderen und bedienen sich dem zu entwickelnden Spannungsbogen, indem sie unterschiedlichste Songstrukturen gekonnt vermischen.
FLYING COLORS sind jederzeit in der Lage großartige Melodien, wie im zehnminütigen, monumentalen „Last Train Home“ zu schreiben, in denen sich der Hörer verlieren kann.
Alle Songs der vorliegen dritten Studioarbeit seit 2012 werden auf unbeschreibliche Weise dargeboten von einem der ausdrucksstärksten Sänger im Musikbusiness überhaupt. Will man den Begriff „charismatisch“ nicht überstrapazieren, wäre Casey McPherson einer der wenigen, die ihn tragen dürften. Das sehr zurückgenommene, sechsminütige „ You are Not Alone“ ist eine einzigartige, gefühlvolle Visitenkarte seines Könnens.
„Love Letter“ zeigt uns die leichte, unbeschwerte Seite von FLYING COLORS. Klasse Pop Rock Song mit Gitarrensolo im Brian May Style.
Auch das elf Minuten lange „Crawl“ ist eine abwechslungsreiche Reise durch die immense Schaffenskraft dieser außergewöhnlichen Band.
Nicht jeder wird sich den teils komplexen Songs dieser Band öffnen können, aber die, die es können, werden ihre wahre Freude an „Third Degree“ haben.
Das die einzelnen Songs in der letzten Dezimalstelle vielleicht nicht ganz an die Qualität des Vorgänger heranreichen, sollte keinen Käufer abschrecken, sich eine der interessantesten und abwechslungsreichsten Scheiben dieses Genres zuzulegen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Loss Inside
02. More
03. Cadence
04. Guardian
05. Last Train Home
06. Geronimo
07. You Are Not Alone
08. Love Letters
09. Crawl

Link zu “Cadence” : 

Rüdiger König

REXORIA – Ice Breaker

Band: Rexoria
Album: Ice Breaker
Spielzeit: 51:17 min
Stilrichtung: Melodic Metal
Plattenfirma: Pride & Joy
Veröffentlichung: 18.10.2019
Homepage: www.facebook.com/rexoriamusic

Na das nenne ich mal fleißig! Nicht mal ein Jahr nach ihrem Debütalbum „Queen of Light“ kehren die Schweden REXORIA wieder zurück und haben ihr zweites Album „Ice Breaker“ im Gepäck.
Erneut hat man hier den typischen Bandsound bestehend aus Folk und Melodic Metal an Bord und auch ansonsten hat sich nicht viel getan bei der Band. Personell unverändert geht es in die zweite Runde!
Das letzte Jahr hat man aber nicht nur für das Songwriting des neuen Albums genutzt, sondern war auch mit so Größen wie SABATON oder BATTLE BEAST live unterwegs.
Mit dem Opener „Velvet Heroes“ beginnt das neue Werk. Und hier wird schnell klar das sich Gott sei Dank so gar nichts am bisherigen Qualitätslevel geändert hat! Schnell und leicht bahnt sich die Nummer direkt ihren Weg in die Gehörgänge.
Nochmal eine Schippe drauf legt man dann beim anschließenden, sehr keboardlastigen, „Fight the Demons“. Hiermit hat man auch den ersten Hit im Gepäck!
Und apropos Hit, nach den beiden Standardtracks „Endless Nights“ und „In the Wild“ gibt es selbigen mit „Reach fort he Heavens in Time“. Hier geht es etwas epischer zur Sache, was der Nummer aber absolut guttut.
Der Titeltrack „Ice Breaker“ wird dann von einem Cinematicteil eingeleitet, was super zur Geschichte passt und auch ansonsten überzeugt der Titeltrack direkt und ohne große Umwege!
Über das instrumentale Zwischenstück „Wind and Rain“ geht es dann in den letzten Abschnitt der Platte der auch richtig stark geworden ist.
Hier hätten wir zum Beispiel als Glanzstücke „Brothers of Asgaard“, „The Raging Thunder“ und „Roaring“ zu nennen.
Da aber auch die anderen Tracks weit weg vom Durchschnitt sind, kann man abschließend nur von einem absolut gelungen zweiten Album sprechen, was sicher vielen Melodic Metalheads gefallen wird!

Anspieltipps:

„Fight the Demons“, „Reach for the Heavens in Time”, “Ice Breaker”, “The Raging Thunder” und “Roaring”.

Fazit :

Ich bin ja schon versucht die 9 Punkte bei diesem rundherum gelungenen zweiten Album von REXORIA zu ziehen! Aber ich denke das hebe ich mir dann für das sicher folgende dritte Album auf.
Denn wenn die Band so weiter macht haben wir hier definitiv würdige Nachfolger der nicht mehr ganz so taufrischen Newcomer BATTLE BEAST.
Wer auf female fronted Melodic Metal steht sollte hier auf jeden Fall direkt zugreifen!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Velvet Heroes
02. Fight the Demons
03. Endless Nights
04. In the Wild
05. Reach for the Heavens in Time
06. Ice Breaker
07. Wind and Rain
08. The Rise of the Phoenix
09. Brothers of Asgaard
10. The Raging Thunder
11. Roaring
12. Var Verklinget

Video zu „Roaring“:

Julian

ELOY – The Vision, The Sword And The Pyre (Part II)

Band: Eloy
Album: The Vision, The Sword And The Pyre (Part II)
Spielzeit: 52:33 min
Stilrichtung: Art Rock
Plattenfirma: Artist Station Records
Veröffentlichung: 18.10.2019
Homepage: www.eloy-legacy.com

Deckenlicht aus, Stimmungslampen, Kerzen und Kaminfeuer an, rein in den Sessel mit einer Tasse Tee, Handy auf Flugmodus – es gibt was neues von ELOY, einer der zu Unrecht nicht wesentlich mehr gewürdigten deutschen Rockbands, die es seit Ewigkeiten gibt (50 Jahre, Jesus Christus) und die sich im Verlauf ihrer Karriere einen unvergleichlichen Stil und Sound erarbeitet haben. “The Vision, The Sword And The Pyre (Part II)” ist der Nachfolger des ca. zwei Jahre alten ersten Parts, ein Konzeptwerk in zwei Teilen über das Leben von Jeanne D’Arc, das außergewöhnlich gut recherchiert ist, wenn man dem Promotext glauben will (Ich tu’s). Und wer hätte es gedacht: Die ELOY-Trademarks, die sich seit den späten 70ern Gott sei Dank nicht mehr groß verändert haben, stehen nach wie vor auf dem Programm. Viel Arbeit mit Tonika und Subdominante, eine gewisse hypnotisch-meditative Redundanz, die fesselnd wirkt und natürlich die großartigen Synthesizer, die noch genauso analog klingen wie vor 40 Jahren.
Wie bereits beim Vorgänger setzt man verstärkt auf orchestrale Sounds, die sehr gut gelungen sind, ab und an leicht mittelalterliche Melodien sowie Chorpassagen und einige Spoken-Word-Parts. Das Konzeptalbumformat hat einen gewissen Einfluss auf die Songstrukturen, schließlich ist “TVTSATPP2” die Hälfte eines Gesamtkunstwerks, und in Songs wie “Rouen” mit seinen dramatischen Chören, der Orgel und den präsenten Drums oder “Patay” oder “Armistice Of War” ist man tatsächlich verhältnismäßig rockig unterwegs.
Zu den einzelnen Songs Worte zu verlieren, die einer Rezension angemessen wären, ist bei der inzwischen 19ten Platte der Hannoveraner um Mastermind Frank Bornemann schwer. Wie ein langer Track zieht sie akut in ihren Bann, sehr dicht, sehr erwachsen, und macht den Blick auf die Trackliste zu einer störenden Ablenkung. Zusätzlichen Effekt hat dabei die starke Produktion. Die komplette Instrumentalfraktion (insbesondere die Drums) klingt edel und extrem natürlich bei gleichzeitiger Definiertheit – und Wumms hat sie auch noch. Franks Stimme findet tendenziell in weniger hohen Tonlagen statt, das verleiht ihr etwas von einer Geschichtenerzählerstimme und das ist im Kontext dieses Albums natürlich eine gute Sache.
Kritik: Nun, man könnte anmerken, dass abseits der kleinen Neuerungen keine großartige Weiterentwicklung stattgefunden hat, aber bei einer Band mit einem solchen Stil und Sound ist das herzhaftestens scheißegal. Auch könnte man anmerken, dass die Redundanz vielleicht etwas zu ausgeprägt ist, aber in der richtigen Stimmung kickt das Album so intensiv, wie die meisten anderen ELOY-Alben es tun. Ist jetzt nichts für die nächste Rockparty, aber als ELOY-, als Art-Rock- und als Nachfolger-Album von “TVTSATPP1” eine tolle Platte!

Ruhig, intensiv, schön und hervorragend umgesetzt; ELOY sind eine der Bands, die fast zwangsläufig an jedem Rheinstrandabend mit kleinem Lagerfeuer später am Abend angemacht werden müssen. Das ist beim neusten Release nicht anders. Atmosphärisch ohne Ende, hörbar wurzelnd in den grandiosen früheren Phasen der Band und mit den kleinen Neuerungen versehen, die bereits bei Part 1 top funktioniert haben!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. An Instant Of Relief… Still The War Rages On
02. Between Hope Doubts Fear And Uncertainty
03. Patay
04. Joy
05. Reims… The Coronation Of Charles VII
06. Résumé
07. Armistice Of War
08. Paris
09. Abandoned
10. Compiègne
11. Tormenting Imprisonment
12. Rouen
13. Eternity

Jannis

MICHAEL SCHENKER FEST – Revelation

Band: Michael Schenker Fest
Album: Revelation
Spielzeit: 52.38 min
Stilrichtung: Classic Hardrock
Plattenfirma: Nuclear Blast Records
Veröffentlichung: .20.9.2019
Homepage: www.michaelschenkerfest.com

Michael Schenker Fest – Revelation

Michael Schenker gönnt seinem auf der Konzertbühne entstandenen „FEST“ – Projekt ein weiteres Studioalbum. „Revelation“ setzt in puncto massivem Sängeraufgebot selbst zum Vorgänger “Resurrection“ nochmal neue Höchstmarken.
Finden die reaktivierten Gary Barden, Robin McAuley, Graham Bonet und Doogie White mittlerweile immer besser zueinander, galt es auf dem aktuellen Longplayer auch noch den viel beschäftigten chilenischen Ausnahmesänger Ronnie Romero ( Rainbow, Coreleoni und Ferryman) ins Mannschaftsgefüge zu integrieren.
Damit nicht genug mußte man doch auch den angestammten MSG Drummer Ted McKenna aufgrund seines Todesfalls während der Aufnahmesessions durch Bodo Schopf und Simon Phillips ersetzen.
„Revelation“ stellt somit schon alleine eine logistische Herausforderung dar, die auf dem Erdball verteilten Musiker in dieses Projekt zu vereinen. Die Aufnahmen fanden somit in zwei Studios in Deutschland und Los Angeles unter der erneuten Produktionsaufsicht von Michael Voss statt.
Musikalisch geht das aktuelle Album konsequent den eingeschlagenen Weg des Vorgängers weiter, guter old school Classic Rock, wie man ihn von Schenker gewohnt ist. Der deutsche Ausnahmegitarrist, der selbst die Songankündigungen seiner deutschen Konzerte, in Englisch abhält, ist komplett „back to the roots“. Das Songwriting von Stücken wie „Under A Blood Red Sky“ und „Behind The smile“ lässt sich ohne Probleme in die Tracklist seiner Frühwerke einfügen. Fans der anfänglichen Schaffensphase des Hannoveraners dürften verwundert feststellen, dass die Zeit nah zu stillzustehen geblieben scheint.
Mag das gut vierminütige „Rock Steady“ ein schön stampfender, leicht verschleppter und nicht schlechter Hardrocksong sein, ein guter Opener ist es nicht.
Erheblich fixer gibt sich da das folgende “Under A Blood Red Sky“ wo hingegen erst „Silent Again“ auffährt, was einen guten Schenker Song ausmacht. Einzigartige Gitarrenarbeit gepaart mit einem richtig guten Refrain. Hier zeigt sich zum ersten Mal, wie gut ein Robin McAuley aktuell noch unterwegs ist. Auch das mehr als gelungende „Sleeping with the Light on“ lebt von dem Variantenreichtum der wechselnden Sänger.
Urtypisch glänzt „The Beast in The Shadow“ mit brillantem Soloteil. Was auch immer Schenker spielt, es hat immer großen Wiedererkennungswert.
Die von Steve Mann gekonnt eingesetzten Keys überzeugen im guten „Behind The Smile“, mal besseren und mal weniger gut gelungen Classic Hardrock bieten „Crazy Daze“ und „We are the Voice“, welches trotz eines gut aufgelegten Ronnie Romeros nicht so richtig zünden will.
An die guten McAuley Schenker Zeiten erinnert das atmosphärische „Old Man“, bevor das verspielte Instrumental „Ascension“ eine solide MICHAEL SCHENKER Platte beschließt.
Neben der zumindest fragwürdigen Covergestaltung, die man unter den Mantel der Geschmacksache lassen kann, ist der darbietende Sound von „Revelation“ sicher keine Offenbarung. Er mag im Sinne des Erfinders sein, modern oder auch nur ansatzweise zeitgemäß ist er sicher nicht. Es klingt alt, das kann Absicht und im Stile des Albums sein, aber die technischen Errungenschaften eines guten Studios komplett auszublenden, damit tut sich MICHAEL SCHENKER keinen Gefallen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Rock Steady
02. Under A Blood Red Sky
03. Silent Again
04. Sleeping With The Light On
05. The Beast In The Shadow
06. Behind The Smile
07. Crazy Daze
08. Lead Your Astray
09. We Are the Voice
10. Headed For The Sun
11. Old Man
12. Still In The Fight
13. Ascension

Link zu “Sleeping With The Light On” :

Rüdiger König

ECLIPSE – Paradigm

Band: Eclipse
Album: Paradigm
Spielzeit: — min
Stilrichtung: Melodic Hardrock
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 11.10.2019
Homepage: www.eclipsemania.com

ECLIPSE Paradigm
Was das schwedische Wunderkind Erik Mårtensson auch alles produzieren und mischen mag, seine Band ECLIPSE bleib seine Herzensangelegenheit und dieses Herzblut spürt man auch auf dem neusten Werk „Paradigm“ in jeder Note.
Hier werden keine Bonustracks aus vergangenen Kompositionsphasen erneut verwurstet, hier wird das Beste erarbeitet, was gerade möglich ist. Der rote ECLIPSE Faden ist allgegenwärtig, die Band hat ihren favorisierten Stil gefunden und bewegt sich gekonnt um ihre Brandmarks, die da sind, druckvoller, eingängiger Melodicrock ohne Kompromisse. Kein Bombast, schnörkellos, doch mit Spielraum für immer mal wieder Unerwartetes.
Die Refrains wirken irgendwie immer eine Spur griffiger und die Strophen häufig passender als bei einem Großteil der Konkurrenz und wenn die fürs Album ausgewählten Songs allesamt im Midtempo und schneller sind, dann ist das so und man verzichtet halt auf die ansonsten obligatorische Quotenballade.
Abwechslung wird durch fein gesetzte Akzente erzielt, sei es die ungewöhnliche Songeröffnung oder ein außergewöhnliches Solo. Erik Mårtensson macht nicht viel anders, aber an genau den richtigen Stellen. Diese Feinheiten sind extrem songdienlich und in ihrer Einfachheit schon teils genial. Oftmals braucht es mehrere Durchläufe bis sich alles offenbart hat.
Rein musikalisch ist es sogar ein wenig rätselhaft, was genau den Unterschied macht.
Die zwar angenehme Gesangsstimme ist nicht wirklich außergewöhnlich, die ordentliche Gitarrenarbeit nicht von einem anderen Stern, aber alle Mannschaftsteile fügen sich extrem harmonisch zusammen. Nichts ragt raus und alles zusammen ergibt ein klasse Gesamtergebnis. ECLIPSE hassen Albumfüller und lassen sie einfach weg.
Viele ihrer Songs hinterlassen gerne mal den Eindruck, ihn in ähnlicher Form schon mal gehört zu haben, da der Aufbau sich häufig ähnelt, dann hört man sich durch den Backkatalog und findet nichts.
„Blood Wants Blood“, „Mary Leigh“ und vor allem „The Masquerade“ sind drei dieser kleinen Meisterwerke, welche leicht das Qualitätslevel des fulminanten Vorgängers „Monumentum“ erreichen, die grundsätzlich eher einfacheren Songs packen einen spätestens im Refrain.
Die kantige, schon fast dreckige Gitarrenarbeit von Leadgitarrist Magnus Henriksson auf „Delirious“ ist extrem treibend und kommt wie fast das ganze Album ohne große, dominante Keyboardeinsätze aus.
Etwas auf die Tempobremse treten „Take Me Home“ und „Shelter Me“, die getragenen Hymnen auf „Paradigm“, ohne die es ECLIPSE nicht machen.
Kurz und prägnant lautet die Devise, denn Mårtensson weiß genau um den Wirkungsgrad seiner elf Songs, nach drei bis vier Minuten ist die jeweilige Messe meistens gelesen und wird nicht um weitere Minuten unspektakulär in die Länge gezogen.
ECLIPSE ist es somit eindrucksvoll gelungen, dem grandiosen Vorgänger „Monumentum“ einen würdigen Nachfolger auf beachtlicher Qualitätsstufe folgen zu lassen.
Das Ganze mag nicht jedermanns Lieblingsmusik sein, aber die stetig zunehmende Anzahl an Fans kommt erneut voll auf ihre Kosten.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Viva La Victoria
02. Mary Leigh
03. Bloods Wants Blood
04. Shelter Me
05. United
06. Delirious
07. When The Winter Ends
08. 38 Or 44
09. Never Gonna Be Like You
10. The Masquerade
11. Take Me Home

Link zu “United”:

Rüdiger König

 

ARK ASCENT – Downfall

Band: Ark Ascent
Album: Downfall
Spielzeit: 49:36 min
Stilrichtung: Progressive Metal
Plattenfirma: Rock’n’Growl – Hard’n’Heavy Promotion
Veröffentlichung: 27.09.2019
Homepage: www.arkascent.com

Gut Album will Weile haben (außer bei GRAVE DIGGER). Demnach ließen sich Jack Kirby und Rogue Marechal (ex-SHADOWKEEP) mit dem Debut ihrer 2011 gegründeten Band ARK ASCENT (damals PROPHECY) auch locker acht Jahre Zeit, besorgten sich ein paar weitere Musiker, überarbeiteten Songideen – und nun ist das Resultat da. Nennt sich “Downfall”, beinhaltet elf Songs, von denen drei kürzer als 2 ½ Minuten, drei kürzer als vier Minuten und nur zwei länger als sechs sind. So weit, so unkonventionell. Produziert ist die Platte stark. Druck, Klarheit und dennoch ein authentischer Sound, garniert mit würzigen Keyboards, die mal orchestral und mal Science-Fiction-discoig ausfallen, und gespielt von einer kompetenten Truppe neben exzellenten Vocals.
Musikalisch ist Progressive Metal auf dem Plan, grob gesagt eine Mischung aus frühen HAKEN mit weniger Humor und 90er-SYMPHONY X, Tendenz zu letzterem. Und siehe da: Der Mix in Kombination mit dem eigenen Stil der Band funktioniert bestens. Bereits “Arrival” startet als treibend-knackiger Track, hält dem Hörer sein mangelndes Taktverständnis vor die Nase und lädt anschließend zum feierlichen Schunkeln ein. “Point Of No Return” zeigt namentlich wie harmonisch HAKEN-Parallelen, mit interessanten Melodien und präsenten Orchesterkeyboards. Die werden auf “Sanctuary” gegen besagte Discospacesynths ausgetauscht, was ebenso gut kommt. “Downfall” ist ab Sekunde 1 auf Gänsehaut aus, was vom starken Refrain auf die Spitze getrieben wird und “Innocence Lost” ist eine emotionale und recht keyboardlastige, dabei jedoch gut knallende Ballade.
Mit “Farewell”, “Ascension” und “Close To Heaven” finden sich dann noch drei kurze Intermezzi auf “Downfall”, alle eher ruhig und melancholisch und bestehend aus Vocals, cleanen Gitarren und/oder Keyboards. Und dann sind da natürlich noch die beiden langen Tracks “The Aftermath” und “The End Of Time”, die verstärkt auf Prog-Elemente setzen, das spielerische und kompositorische Können der Band verdeutlichen und insgesamt sehr vielseitig und smart ausfallen.
Auch die Albumstruktur gefällt. “Downfall” ist hörbar ein zusammenhängendes Werk und die einzelnen Songs wirken richtig an ihrem Platz. Auch die Taktspielereien sind nachvollziehbar, wirken seltenst aufgesetzt. Kritikpunkt ist lediglich das Songwriting an einigen Stellen. Die betreffenden Melodielines beziehen ihre Unkonventionalität bei gleichzeitiger versuchter Eingängigkeit durch smoothe Tonartwechsel, was in sich sehr harmonisch klingt, allerdings diese Melodien auch ein bisschen willkürlich gestaltet. Da ist man eben noch nicht ganz auf dem Niveau der Großen angelangt, aber egal. Etabliertere Prog-Metal-Bands wie SEVENTH WONDER stellt man bereits jetzt melodietechnisch locker in den Schatten und ein anständiger Teil der musikalisch top dargebotenen Melodien bietet keinerlei Grund zum Meckern!

Anspieltipps:
“Downfall”, “The Aftermath”, “Darkest Hour” und “The End Of Time”

Fazit:
8,5 oder 9 Punkte? Naja, tendenziell eher 9, und weil es das Debutalbum von ARK ASCENT ist, sind wir mal nicht so. Die Einflüsse mögen hörbar sein, sind aber hervorragend umgesetzt in einem stimmigen Album, das man als Fan klassischen und keyboard-angereicherten Progressive Metals mit modernem Touch auf jeden Fall mal gehört haben sollte!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Arrival
02. Point of No Return
03. Sanctuary
04. Darkest Hour
05. Farewell
06. Downfall
07. Ascension
08. Innocence Lost
09. The Aftermath
10. Closer to Heaven
11. The End of Time

Jannis

AERODYNE – Damnation

Band: Aerodyne
Album: Damnation
Spielzeit: 46:10 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: ROAR! Rock Of Angels Records
Veröffentlichung: 18.10.2019
Homepage: www.facebook.com/aerodyneofficial

Bei einigen Bands sitzt man am Ende des neuen Albums vor seinen Notizen und dem leeren Rezensionsdokument und weiß einfach nicht, was man schreiben soll außer “Joah, ist halt Heavy Metal”. Bei AERODYNE aus Schweden, die mit “Damnation” ihr zweites, von Andy LaRocque (Juhu, geil) gemixtes und gemastertes Album in den Startlöchern haben, ist das irgendwie auch so, mit der Ergänzung “und ziemlich geil!” dabei und ohne den negativen Beigeschmack. Also formulieren wir das mal aus zu einer Halb-Kurzrezension. Zum Drumrum: Das Cover hat Nippel und der Sound ist erwartungsgemäß gut, die Band um Sänger Marcus Heinonen klingt aufeinander eingespielt und Marcus selbst hat eine starke Stimme, die von sparsam und wirkungsvoll eingesetzten Backing Vocals unterstützt wird.
Musikalisch ist die Platte Heavy Metal und recht klassisch/retro, aber auf eine sehr ungezwungene Weise, als habe man den Stil zufällig entwickelt bei dem Versuch, das zu machen, worauf man Bock hat. Das ist authentisch und gut, einigermaßen 80er und grob gesagt eine Mischung aus JUDAS PRIEST, BLACK SABBATH und MOTÖRHEAD, plus X.
Die Songs an sich, meist so um die vier bis fünf Minuten lang, sind meist eher simpel gestrickt, das jedoch auf eine effektive Art. Das ganze mal schnell treibend, wie beim eher rockigen “Murder In The Rye” oder beim nett-uninnovativen “Kill Or Be Killed” mit seinem Drei-Ton-Chorus, mal im stonerigen Midtempo (“March Davai”) oder atmosphärisch und leicht ACCEPTig beim sehr gelungenen Titeltrack. Ein bisschen vielseitiger und noch melodieorientierter wird es bei “The Nihilist” und “Kick It Down” ist einfacher JUDAS-PRIEST-Metal, aber eben Laune machend.
Wo es zeitweise ein wenig an musikalischem Tiefgang fehlt, macht das der Stil der Band wieder wett. Und im Endeffekt habe ich gar keine wirklichen Kritikpunkte an “Damnation”. Es ist halt ein Album voller 8/10-Songs, wobei das Songwriting eher gen 7/10, der generelle Stil der Band dafür aber gen 9/10 tendiert.

Anspieltipps:
“March Davai”, “Damnation” und ”The Nihilist”

Fazit:
„Damnation“ wird wohl kein Klassiker, aber es macht nicht nur beim ersten Hördurchgang einfach Spaß. Nicht innovativ oder außergewöhnlich klug geschrieben, aber mit Liebe zum Genre gemacht, stilistisch hochgradig angenehm und in Ermangelung besserer Beschreibungsmöglichkeiten: einfach ziemlich guter Heavy Metal!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Hellsiah
02. Out For Blood
03. Kick It Down
04. March Davai
05. Murder In The Rye
06. Under The Black Veil
07. Damnation
08. Kill Or Be Killed
09. The Nihilist
10. Love Eternal

Jannis

DAWN OF DESTINY – The Beast Inside

Band: Dawn of Destiny
Album: The Beast Inside
Spielzeit: 56:34 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Ram It Down Records
Veröffentlichung: 04.10.2019
Homepage: www.facebook.com/dawnofdestiny.de

Vier Jahren nach ihrem letzten Album „To Hell“ kehren die deutschen Power Metaller von DAWN OF DESTINY endlich zurück und haben für ihre Fans ihr neues, siebtes Album, „The Beast Inside“ im Gepäck.
Die Band rund um Mastermind und Basser Jens Faber und Sängerin Jeannette Scherff hatte ja schon immer ein Händchen für düsteren, atmosphärischen Power Metal der auch das ein oder andere Mal in die Symphonic Ecke abdriftet.
Daher konnte man schon gespannt sein was man sich dieses Mal wieder überlegt hat!
Konzeptionell geht es dieses Mal um eine junge Frau mit Namen Christine die von ihrer Mutter getrennt in einer fremden Stadt lebt und mit allerlei Verletzungen und Traumata aus der Vergangenheit zu kämpfen hat. Kein leichter Stoff also!
Eröffnet wird das neue Werk mit dem Opener „The Beast Inside a Beauty“. Düster, schleppend aber immer noch melodisch bahnt sich die Nummer ihren Weg in die Gehörgänge und bleibt da auch lange haften. Als Opener auf jeden Fall schon mal ein sehr ordentlicher Einstieg!
„It`s my Fate“ im Anschluss ist dann eher Standardmetal, richtig überzeugen kann man dann wieder im Anschluss mit „Pain in Me“ und vor allem „Fight your Inner Demons“! Hier stimmt die tolle Mischung aus düsterem Symphonic Metal und Melodic Metal.
Die erste Hälfte beschließt das epische „Looking for a Hero“ welches vor allem im Chorus seine ganze Stärke ausspielt!
Die zweite Hälfte beginnt mit dem ebenfalls sehr melodischen und starken „Signs in the Sky“ wird mit „Surrounded“ fortgesetzt, wo Growls Einzug halten die mich so gar nicht packen können, und dem eher wieder zum Standardmetaltrack tendierenden „Why am I here“ welcher nicht sonderlich auffällt.
Das letzte Drittel wird dann vom melodischen „Already Dead“ und dem epischen Abschluss „Longing“ dominiert. Das dazwischen liegende, erneut mit Growls angereicherte, „If we close our Eyes“ kann leider nicht komplett überzeugen.

Anspieltipps:

„The Beast Inside a Beauty”, “Fight your Inner Demons”, “Looking for a Hero”, “Signs in the Sky” und “Already Dead”.

Fazit :

DAWN OF DESTINY Fans sollten mit dem neusten Werk absolut keine Probleme haben! Sie bekommen das geboten was sie erwarten.
Allen anderen empfehle ich aber definitiv reinzuhören, da die sehr düstere Grundstimmung nicht jedermanns Sachen ist.
Symphonic Metalfans mit dem Hang zur Düsternis ist das neue Werk aber auf jeden Fall wärmstens ans Herz zu legen!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Beast Inside a Beauty
02. It`s my Fate
03. Pain in Me
04. Fight your Inner Demons
05. Peace of Mind
06. Looking for a Hero
07. Signs in the Sky
08. Surrounded
09. Why Am I Here?
10. Already Dead
11. If we close our Eyes
12. Longing

Julian