ROBLEDO – Wanted Man

Band: Robledo
Album: Wanted Man
Spielzeit: 49:36 min
Stilrichtung: Hard Rock
Plattenfirma: Frontiers Music s.r.l.
Veröffentlichung: 17.09.2021
Homepage: www.facebook.com/JAMESROBLEDOOFICCIAL

 

Der aus South L.A. genauer gesagt aus Chile stammende James ROBLEDO kommt mit seinem Debüt. Zu dem Projekt aus der Feder von Serafino Perugino gehören neben James am Mikro, Francesco Marras an Gitarren, Alessandro Del Vecchio an Keys und Bass und Andre Hilgers an den Drums. Geschrieben und Produziert wurde das Album von DelVecchio, die Produktionen von ihm waren schon besser, der Sound hört sich ein wenig zu höhenlastig an, kann aber vom MP3 Promomaterial kommen.

Der Sound ist irgendwo zwischen Metal und Hard Rock angesiedelt, mit einer tendenz mehr hin zum Hard Rock mit teils Double-Bass-Drum Feuerwerk was das Tempo noch oben treibt und an Metal erinnert. Die Songs sind durch die Bank gut geraten und bestens hörbar. Es sind alle Trademarks für ein gutes Hard Rock Album vorhanden, einen geilen Shouter, harte Gitarren, Keyboards ohne Ende, Bassläufe die deutlcih zu hören sind und Drums machen auch Druck. Beim hören denke ich oft an RAINBOW, PURPLE, GRAHAM BONNET, JOE LYNN TURNER was nicht negativ gemeint ist, durch die Double-Bass-Drum Attacken werden die Songs agressiver. Beim ersten Durchgang meint man im falschen Film zu sitzten, dies legt sich aber mit dem zweiten Durchgang, da hat man sich an den Hard Rock mit dem Bass-Drum Feuerwerk gewöhnt.

“Heart’s The Only Enemy” ein guter Rocker, leider mit nicht so tollem Sound, “Wanted Band” ein Parade Melodic Song aus dem Haus Frontiers. “Quicksand” kommt mit einem wilden Basslauf und harten Gitarren, “Dreams Decieve” kommt RAINBOW like PUEPLEsch rüber nicht übel. “Hate Like You” erinnert mich an GRAHAM BONNET, “Shelter From Pain” eine symbiose aus 220 VOLT, EUROPE und IRON MAIDEN, “Alone Again” eine nette Ballade. “Higher Scope” ein Highoctane Song, “The Good Will Rise” geiler Hard Rock. “The Holy Book” überzeugt auch auf ganzer Linie, bei “Where Eagles Dare To Fly” werden epische Klänge angeschlagen.

Fazit:

Ein gutes Album, mit einem geilen Shouter der mich manchmal an JOE LYNN TURNER, GRAHAM BONNET oder auch mal an DIO erinnert ohne diese zu kopieren. Ich vergebe für dieses gelungene Debüt weder Metal noch Hard Rock eine Bewertung von 8 Sternen.

 

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Heart’s The Only Enemy
02. Wanted Man
03. Quicksand
04. Dreams Decieve
05. Hate Like You
06. Shelter From Pain
07. Alone Again
08. Higher Scope
09. The Good Will Rise
10. The Holy Book
11. Where Eagles Dare To Fly

Balle

VEGA – Anarchy And Unity

Band: Vega
Album: Anarchy And Unity
Spielzeit: 48:37 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: Frontiers Music s.r.l.
Veröffentlichung: 17.09.2021
Homepage: www.facebook.com/OFFICIALVEGA

 

VEGA meine Lieblinge aus dem Italostall kommen mit neuem Album zurück, dem mittlerweile siebten und wollen ein ordentliches Wort im Musikbiz mitreden, sind sie in der Lage dazu, knapp und kurz JA das sind sie. VEGA stehen seit ihrem Debüt für Qualität sei es die Stimme von Nick ist einfach einzigartig und ein Merkmal der Band, aber auch genauso eingängiges Songwriting, Melodien ohne Ende, Gitarren die richtig eingesetzt werden. Keys die ein wenig leiser als die Gitarren gemischt sind aber trotzdem ein Duell nach dem Anderen mit der Axt abliefern ohne dabei unterzugehen. Der Bass haut richtig wummernd durch und die Drums klingen nach einem durchtrainierten, textilfreien und verschwitzten Oberkörper. Also ein ausgewachsenes Rockalbum wie von den Briten nicht anders zu erwarten war.

Zum Lineup gehören Nick Workman am Gesang, Billy Taylor und Marcus Thurston an den Gitarren, Tom Martin am Bass, James Martin am Keyboard und Pete Newdeck am Schlagzeug. Das Songwriting ist VEGA pur ohne irgend einem Trend zu folgen, die Band macht genau das was sie am besten können, sie rocken sich den Arsch ab und ziehen ohne Kompromiss ihr Ding durch. Wieder einmal machen die Boys von der Insel alles richtig, geniale Songs mit, im gegensatz zum letzten Output, Sound der sich ordentlich Luft verschafft und mit Dampf aus den Boxen kommt. Während sich die Schallwellen ihren Weg in die Gehörgänge suchen, wird der Luftdruck im Raum um mehrere Bar erhöht und den Nachbarn Haarausfall spendiert. Ach was solls, ich hab keine Nachbarn und es ist jetzt 00:44 und nochmal die neue VEGA, mit voller Pulle aus den Boxen gejagt das Chefine heute vormittag als erstes zum Scheidungsanwalt rennt und diese einreicht. Was solls Hauptsache VEGA on 10 aus der Anlage dampfen lassen, Scherz beiseite das Ding kann was und sollte jedem der gute Rockmucke auf seiner Vita stehen hat gefallen,

In der zweiten hälfte der 1980er sorgten SURVIVOR, FOREIGNER, EUROPE, TREAT, EVENRUDE, WHITESNAKE, OZZY OSBOURNE, TINDRUM, TNT, AC DC und Co für die musikalische Unterhaltung, heute sind es VEGA und die jungen Wilden und natürlich auch die alten Recken von damals mit ihren Klassikern die für die Mucke verantwortlich sind.

“Beautiful Lie” ein straighter Abgehrocker, “Sooner Of Later” überholt den Vorgänger auf der Linken Spur. “End Of The Fade” ein sehr melancholisch aber denoch saugeiler Rocker, “Ain’t Who I Am” ein typisches Melodicmonster und Highlight von VEGA. Mit “Welcome To Wherever” folgt ein für VEGA so typischer gefühlvoller Rocker der beim ersten hören auf Anhieb gefällt, “Bring The Riot” ein vollgas Rocker. Mit “Live For Me” kommt eine Ballade mit viel herzschmerz und Tränen, “Kneel To You” ein Highlight Rock wie er sein sollte. Bei “Glow” geht das Melodic Rocker Herz auf ein Lehrbuchrocker, “C’mon” macht Laune. “Had Enough” das nächste Highlight zum Albumende, “2Die4” Rock N Rollt sich in den Gehörgang.

Fazit:

VEGA, VEGA und nochmal VEGA beim letzten Album zog ich 9,5, der Sound war da nicht so tolle. Was soll ich für diesen kommenden Klassiker vergeben, mir bleibt nur die 10 zu vergeben, dass Ding kann mehr als nur Lärm verursachen, die Songs bestechen durch ihre Melodieführungen den scharfen Riffs, den unterstützenden Keys, wummer Bass und Arschtritt Drums, und nicht zu vergessen Nicks Voice.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Beautiful Life
02. Sooner Or Later
03. End Of The Fade
04. Ain’t Who I Am
05. Welcome To Wherever
06. Bring The Riot
07. Live For Me
08. Kneel To You
09. Glow
10. C’mon
11. Had Enough
12. 2Die4

Balle

ANETTE OLZON – Strong

Band: Anette Olzon
Album: Strong
Spielzeit: 53:18 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Frontiers Music s.r.l.
Veröffentlichung: 10.09.2021
Homepage: www.facebook.com/anetteolzonofficial

 

Heute kommt die neueste Metal Scheibe von Frontiers raus, Miss ANETTE OLZON beehrt uns mit ihrem zweiten Soloalbum neben ihr am Mikrofon waren dabei Magnus Karlsson an Gitarren und Bass, Anders Köllerfors an den Drums und Johan Husgafvel der das Growling übernommen hat. Komponiert wurden die Songs von Anette und Magnus, beide kreierten ein Album das andere Wege als auf dem Debüt geht, es wird härter, schneller mit Messerscharfen Riffs zu werke gegangen.

Der Metal kommt mit einer Power aus dem Äther, die Double-Drums reißen mit den Riffsgewittern jedes noch so dicke Bollwerk von Festungen nieder, jeder Donner stellt sich vor Respekt hinten an. Das Ding groovt, donnert, poltert wie Sau, die Produktion drückt ohne Ende. Wer so eine Mucke zu laut hört bekommt es in der Stadt mit allen Schutzorganisationen zu tun. Bei mir auf dem Land schreien höchstens der Waldschrat, Woipe, Catwiesel, Rübezahl und der Krampus einstimmig mach lauter die geile Kacke. Keine Zensur, keine irre führende Informationen einfach Metal voll auf die Nuschel, mitten auf die Zwölf, nach den elf Runden ist der Gegner von Anette Fix und Foxy. Bei dem Metal haben sogar Jason Voorheese, Freddy Krüger, Michael Meyers und Die Armee Der Finsternis und der Teufels Tanz schlechte Karten und werden zu harmlosen Streichelkarnickels. Vergleichen kann man eigentlich generell mit MAGNUS KARLSSON, NIGHTWISH, MEMOREMAINS. Da der Metal voll auf die Gewürzgurke geht und diese verdammt platt macht schreibe ich nur noch kaufen und hören, sein eigenes Bild von der Mucke machen. Ich für meinen Teil finde die Mucke nicht schlecht. Es ist schon geiler Metal mit allem was dazu gehört, einer Frontröhre die alles bügelt was daher kommt, ein Flitzefinger an der Axt fast schon ein Gandalf an der Klampfe, und dann noch das Donnerwetter das von hinten mit aller Macht durchbricht, ein träumschen.

“Bye Bye Bye” haut gleich am Anfang einen raus, melodisch, geile vox, “Sick Of You” ist ein weniger heftiger mit einem himmlischen Refrain. “Need To Stay” Fast As A Drumattack, Highspeed ohne zu speedig zu sein, “Strong” episch, im Refrain Pop Metal, wenn die Gitarren nichts wären ein Top-Ten Hit. “Parasite” macht wieder alles auf der linken Spur bei 270 Sachen platt, “Sad Lullaby” eine Ballade die einen verschnaufen lässt mit starken Vocallines, bei “Fantastic Fanatic” wird Pop Metal geboten, geiles Ding. “Who Can Save Them” lässt mich an die Vergleiche denken, “Catcher Of My Dreams” ein Powerbrecher der ins Ohr geht und lange drin bleibt. “Hear Them Roar” guter Metal, mit “Roll The Dice” wird die Dampfwalze unter vollem Druck losgelassen.

Fazit:

Anette mit Magnus hat was, kann überzeugen, spass machen und jede Festung nieder reißen, einfach ein Mindblowingorkanohrgasmus der die Grauen durchbläst und frei von allen Dingen macht die sagen wir mal schlecht sind. Ich vergebe eine Bewertung von 8,5 Sternen für diesen Waschlpropankompott, selbst der Wolpertinger haut headbangend mit beide Daumen nach oben einen aus dem Wald raus!!!!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Bye Bye Bye
02. Sick Of You
03. I Need To Stay
04. Strong
05. Parasite
06. Sad Lullaby
07. Fantastic Fanatic
08. Who Can Save Them
09. Catcher Of My Dreams
10. Hear Them Roar
11. Roll The Dice

Balle

CLAYMOREAN – Eulogy for the Gods

Band: Claymorean
Album: Eulogy for the Gods
Spielzeit: 44:03 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Stormspell Records
Veröffentlichung: 01.09.2021
Homepage: www.facebook.com/claymorean

Die serbische Metalband von CLAYMOREAN hatte ich seit ihrem Album „Unbroken“ etwas aus den Augen verloren! Zeit das sich das wieder ändert.
Die Band bringt dieser Tage ihr neues Album „Eulogy fort he Gods“ auf den Markt und mit Freuden habe ich festgestellt dass die damals neue Sängerin Derjana immer noch in der Band ist und nun sogar alleinig für die Vocals zuständig ist!
Die Dame hat es definitiv drauf, und daher war ich sehr gespannt auf das neue Album.
Stilistisch ist man nach wie vor im Heavy Metal Bereich mit leichten Einschüben von Epic und Power Metal zu Hause und zeigt dies auch wieder auf dem neuen Diskus der mit der Videosingle „Hunter of the Damned“ gestartet wird. Nach einer kurzen Einleitung gibt es ordentlich Double Bass Drumming auf die Ohren und die Nummer nimmt ihren Lauf.
Die Bridge ist in Ordnung und auch der Refrain ist perfekt gewählt! Eine sehr überzeugende erste Videosingle sowie Opener!
Nach wie vor gefällt mir der Gesang von Fronterin Derjana mega gut. Sie hat genau die richtige Stimme für so eine Art von Metal und ist dazu noch sehr variabel unterwegs.
Das zeigt sie auch sofort im anschließenden „Battle in the Sky“ welches mit geilen Gitarrenriffs, einem mega Groove und einem schmissigen Refrain aufwarten kann. Somit haben wir alle Zutaten um auch hier schnell den grünen Hithaken zu setzen!
Und mit den nächsten beiden, überlangen Tracks „The Burning of Rome“ und „Lords of Light“ trifft man ebenfalls voll ins Schwarze würde ich sagen. Female fronted Epic Heavy Metal wie man ihn sich nur wünschen kann!
Danach gibt es mit „Spirit of Merciless Time“ einen ebenfalls sehr ordentlichen Track auf die Ohren, wobei man hier erste Abnutzungserscheinungen feststellen kann. Man ist hier leider nicht mehr ganz so zielsicher unterwegs wie zuvor.
Mit dem anschließenden „Mystical Realm“ geht die Qualitätsnadel wieder etwas nach oben, bevor sie leider danach wieder abfällt und das kurze „In the Tombs of Atuan” so gar nicht überzeugen kann und leider auch die Neueinspielung der 2019er Single “Blood of the Dragons” irgendwie nicht komplett begeistern kann.

Anspieltipps:

„Hunter of the Damned“, „Battle in the Sky“, „The Burning of Rome“ und „Mystical Realm“

Fazit :

CLAYMOREAN bleiben einfach Lieblinge von mir! Ich kann der Band einfach viel abgewinnen und vor allem Sängerin Derjana begeistert mich einfach mit ihrem Gesang.
Zwar ist man auf dem Album nicht durchgehend in der obersten Liga unterwegs und lässt vor allem in der zweiten Hälfte doch etwas nach, aber insgesamt ist man immer noch stark unterwegs und die neuen Songs sind definitiv ein gefundenes Fressen für die geneigte Hörerschaft!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Hunter of the Damned
02. Battle in the Sky
03. The Burning of Rome
04. Lords of Light
05. Spirit of Merciless Time
06. Mystical Realm
07. In the Tombs of Atuan
08. Blood of the Dragon (Remixed & Re Recorded)

Video zu “Hunter of the Damned”:

Julian

THE NIGHT FLIGHT ORCHESTRA – Aeromantic II

Band: The Night Flight Orchestra
Album: Aeromantic II
Spielzeit: 51:22 min.
Stilrichtung: AOR, Melodic Rock
Plattenfirma: Nuclear Blast
Veröffentlichung: 03.09.2021
Homepage: www.facebook.com/thenightflightorchestraofficial

Seit fast 10 Jahren erfreuen wir uns nun am herrlichen Retro-Sound von THE NIGHT FLIGHT ORCHESTRA. Dabei hat die Band um Björn Strid, David Andersson (beide SOILWORK) und Sharlee D´Angelo (ARCH ENEMY) ihren Sound immer weiter verfeinert. Das Gespür für feinsten AOR haben die Schweden wohl mit ihrer Muttermilch aufgesogen. Spätestens ab dem 2020er Werk „Aeromantic“ hat der Discosound durchgehend sehr viel an Bedeutung gewonnen, ihre Verweise an Größen wie TOTO, JOURNEY, FOREIGNER oder REO SPEEDWAGON sind jedoch immer noch omnipräsent. Allerdings bewegt sich der Sound schon eine Zeit lang immer weiter weg vom Classic Rock der Anfangstage. Für „Aeromantic II“ hat man mit John Lönnmayr einen neuen Keyboarder in den Reihen, man kann also gespannt sein, was das für den Gesamtsound heißen mag.
Die letzten drei Alben hat mein geschätzter Kollege Mario für die Rock Garage besprochen – hoffentlich kann ich das hohe Niveau seiner Zeilen halten, an der Musik wird es sicher nicht liegen.

Schon die drei Vorabsingles haben gezeigt, dass es stilistisch kaum Veränderungen zum ersten Teil der „Aeromantic-Saga“ gibt. Dennoch beginnt Teil 2 mit einem AOR-Stampfer erster Güte. „Violent Indigo“ knallt ohne Vorwarnung auf die etwas unvorbereiteten Lauscher. Auch das folgende „Midnight Marvelous“ zelebriert mit all den Zutaten vergangener Tage auf höchstem Niveau den Adult Oriented Rock. Das furiose „How Long“ knüpft da nahtlos an. Größer geht nicht. Mit dem lockeren „Burn For Me“ werfen TNFO die erste lupenreine Disco-Nummer in den Ring, das ebenfalls bereits veröffentlichte „Chardonnay Nights“ schlägt in die gleiche Kerbe. Mit „Change“ haben die Schweden den ersten Song an Bord, der keine Höchstnote verdient und beim folgenden „Amber Through A Window“ wünscht man sich erstmals etwas mehr Abwechslung. Diese bringt „I Will Try“ nur bedingt. Mit „You Belong To The Night“ hat Captain Strid wieder ganz selbstverständlich einen Hit am Start. Das poppige „Zodiac“ verlangt dem Hörer dann noch einmal mehr den gewillten Blick über den Tellerrand ab. Das ebenfalls bereits bekannte „White Jeans“ kann ein weiteres Ausrufezeichen setzen, bevor „Moonlit Skies“ einen Schlusspunkt markiert, der getrost als eines der Highlights des Albums gewertet werden kann.

Mit „Aeromantic II“ tauchen THE NIGHT FLIGHT ORCHESTRA immer weiter ein in die Disco-Glitzerwelt der Siebziger. Das macht mächtig Spaß und verlangt als Rockfan schon eine gewisse Weitsicht, aber diese Songs sind einfach zu genial, um sich ihnen zu verschließen. Die Mitsing-Melodien sind auch anno 2021 unwiderstehlich, der Fuß wippt unaufhörlich mit, manch einer könnte sogar zum Tanzen animiert werden (das Video zu „Burn For Me“ macht es vor). Und doch wird es interessant zu sehen, wie man dieses Spektakel live umsetzen will. Tanzende Menschen auf einem Rockkonzert? Man wird sehen…
„Aeromantic II“ ist – wie übrigens sein Vorgänger – ein locker leichtes Sommeralbum mit vielen Höhepunkten, das sehr eindrucksvoll zeigt, wie scheinbar lässig THE NIGHT FLIGHT ORCHESTRA einen Hit nach dem anderen aus dem Ärmel schütteln können.

 

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Violent Indigo
02. Midnight Marvelous
03. How Long
04. Burn For Me
05. Chardonnay Nights
06. Change
07. Amber Through A Window
08. I Will Try
09. You Belong To The Night
10. Zodiac
11. White Jeans
12. Moonlit Skies
13. Reach Out (Bonus Track)

Stefan

PETER H. NILSSON – Sign Of Myself

Band: Peter H. Nilsson
Album: Sign Of Myself
Spielzeit: 47:10 min
Stilrichtung: AOR
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 10.09.2021
Homepage: www.facebook.com/peternilsson1965guitars

 

Nach dem Debüt aus dem Jahr 2019 legt Peter Album #2 nach, dass erste Album hat mir damals richtig gut gefallen und konnte mich überzeugen. Zur Besetzung gehören wie schon auf dem Debüt Chris Biano am Mikro, Peter H. Nilsson an Gitarren und Keys, Patrik Adiels am Bass und der neue Mann an den Drums Darrel Nutt. Sowie eine gehörige Anzahl an Gastmusikern.

Wie schon auf dem Debüt bringen Peter und seine Gang die 1980er mit den 2000ern zusammen und kreieren so einen Sound der AOR in Reinkultur darstellt und in den Gehörwindungen für Muskelzuckungen im Takt sorgen. Es kommen Kompositionen zum Einsatz die aus drei Zutaten bestehen viel Melodie, der Harmonie aus richtig eingesetzten Gitarren und Keys und zum Schluß einen guten Sänger mit einer sehr angenehmen Stimmlage nicht zu Hoch oder Tief auch nicht zu Rau genau Richtig für diese Art des AOR. Vergleichen kann man bedingt mit ALIEN, BAD HABIT, DALTON, PALACE, NITRATE und ROB MORATTI, geht aber in deren Richtung.

“Higher Ground” macht den Einstieg ein vom Keyboard getragenes Intro, “Fire And Thunder” ein traumhafter AOR Song. “Time To Remember” ein fettes Highlight, “Can’t Get Over You” wieder starker AOR. “Ships Burning In The Night” ein Melodiemonster, bei “Sign Of Myself” kommen Bläser zum Einsatz. Bei “Learning To Let Go” wird viel Gefühl in die Songs gepackt, “Breathe” erinnert mich an ABBA. “Just Like That” genial einfacher AOR, “The First Time” flott und stark, mit “Can’t Come Down” kommt noch ein Highlight zum Schluß.

Fazit:

Geile Mucke von geilen Musikern ein AOR Album welches nichts vermissen lässt, so einfach aber auch gut kann gute Musik sein. Ich vergebe eine Wertung von 8,5 Sternen. Der richtige Soundtrack für einen stressigen Arbeitstag oder einfach einen Tag an dem alles schief gelaufen ist um diesen vergessen zu können.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Higher Ground
02. Fire And Thunder
03. Time To Remember
04. Can’t Get Over You
05. Ships Burning In The Night
06. Sign Of Myself
07. Learning To Let Go
08. Breathe
09. Just Like That
10. The First Time
11. Can’t Come Down

Balle

M.ILL.ION – Back On Track

Band: M.ill.ion
Album: Back On Track
Spielzeit: 58:19 min.
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 10.09.2021
Homepage: www.millionsweden.com

Das Schöne an unserer Musik ist doch, dass es jeden Tag neue gute Bands zu entdecken gibt. Egal, ob es sich nun um einen richtigen Newcomer handelt oder um eine Kapelle, die schon seit Ewigkeiten existiert und erst jetzt ins eigene Musikuniversum knallt. Oder man entdeckt die Werke aus der eigenen Sammlung einfach neu. Genau das ist bei den wiedervereinten M.ILL.ION aus Schweden beim Schreiber dieser Zeilen der Fall. Als Anfang der Neunziger ihr einfach „No. 1“ betitelter Erstling erschien, wurden die Ohren ganz schnell gespitzt, denn schon der Opener „Sign Of Victory“ hatte ein gewisses Hitpotential und es war nicht der einzige bockstarke Song auf dieser CD. Es folgten mit „We, Ourselves & Us“ und „Electric“ im Laufe der Neunziger zwei weitere formidable Alben, natürlich absolut ohne Aussicht auf Erfolg. Zur Jahrtausendwende stieg Originalsänger Hasse Johansson aus und wurde durch Ulrich Carlsson ersetzt, der weitere vier Platten einsang, bevor M.ILL.ION 2014 endgültig das Handtuch warfen. Von der Originalbesetzung war da nur noch Bassist und Gründungsmitglied B.J. Laneby an Bord.

Jetzt erscheint mit „Back On Track“ ein Album, das neben Laneby auch noch die Originalmitglieder Marcus Berglund (keyboards), CT Rohdell (guitars) und eben Frontmann Hasse Johansson, der in der Info allerdings als Hans Dalzon geführt wird. Das zum Sextett angewachsene Ensemble wird durch Gitarrist Henrik Andersson sowie Drummer Magnus Rohdell komplettiert. Der Titel „Back On Track“ ist natürlich bezeichnend für die Rückkehr der alten Recken aus und um Schwedens musikalischem Hotspot Göteborg.

Ein kurzer Blick auf die Trackliste allerdings bringt die schnelle Erkenntnis, dass es sich hier nicht um ein neues Album handelt, sondern lediglich um eine Art Best Of. Allerdings eine der besseren Art, denn an den Anfang hat man drei neue Songs gestellt, die allesamt stark ausgefallen sind. Danach begibt man sich auf eine Zeitreise durch die Diskographie der Schweden, die mit ein paar weiteren Schmankerl angereichert wurde. Neben dem Japan-Bonustrack „Lovely Eyes“ des zweiten Albums erwarten uns auch zwei Neueinspielungen vom Debüt in Form von „90-60-90“ und „Sign Of Victory“. Während der letztgenannte Titel etwas hüftsteif daher kommt (ich bevorzuge in diesem Fall definitiv das Original), hat die neue Bearbeitung „90-60-90“ hörbar gut getan. Jetzt haben wir hier einen waschechten Hit skandinavischer Prägung – stark!

Bisher also ein gelungenes Package. Hier und da gibt es noch Remixe, Remasters und ähnliches, was aber ehrlich gesagt nicht so sehr ins Gewicht fällt. Die Songauswahl für die Retrospektive ist für meinen Geschmack zu 75% gelungen. Natürlich dürfen Höhepunkte wie „Candyman“, „Doctor Lööv“ oder „Judgement Day“ nicht fehlen, allerdings hätte man sich noch einiger Highlights des oben genannten glorreichen Album-Dreigestirns bedienen können.

„Back On Track“ zeigt eine hungrige Truppe, die Spaß daran, ihren Weg mit alten Gefährten weiterzugehen und aus dieser Re-Union keinen Rohrkrepierer zu machen. (Nicht nur) bei den drei neuen Stücken geht der Daumen steil nach oben und man darf sehr gespannt sein, was aus dem Hause M.ILL.ION in Zukunft noch kommen wird. Danke für diese tolle Zeitreise!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

1. Back On Track *
2. Rising *
3. Circle Of Trust *
4. 90-60-90 #
5. Sign Of Victory #
6. Judgement Day
7. Eye Of The Storm
8. Narrow Mind Land
9. Lovely Eyes +
10. Burn In Hell
11. Doctor Lööv
12. Mother Earth
13. Get Down To Biz
14. Tear Down The Walls
15. Candyman

*New Track
+ Japan Bonustrack
# Neuaufnahme

Stefan

NEWMAN – Into The Monsters Playground

Band: Newman
Album: Into The Monsters Playground
Spielzeit: 58:10 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 10.09.2021
Homepage: www.facebook.com/newmanofficialuk/

 

Im Jahr 1997 formierte der britische Sänger und Songwriter Steve Newman die Band NEWMAN und veröffentlichte seit 1998 zwölf gute bis sehr gute Studioalben und zwei Best Of Zusammenstellungen, Album #13 steht am 10. September an. Für das Album arbeiteten im Studio Steve Newman an Mikro, Gitarren, Keys und Rob McEwen an den Drums. Live sorgen neben Steve noch Shaun Bessant an Gitarren und Backvocals, Paul Boyle an Keys und Backvocals, Dave Bartlett an Bass und Backvocals und Harry Younger am Schlagzeug für Stimmung. Produziert wurde von Steve zwischen August 2020 und April 2021.

Als erstes zum Sound es hat sich nichts an der Auslegung geändert, wo der Bandname NEWMAN draufsteht steckt auch ohne wenn und aber NEWMAN drin. Sehr gute Songs mit der richtigen Portion härte, viel Melodie, geile Arrangments und den gewohnt starken Vocals von Steve. Der Name NEWMAN spricht für Qualität Made In Britain und weiß bei all dem zu gefallen. Die Gitarren sind reichlich vorhanden, die Keys tragen mit ihren Teppichen zum positiven Gesamtbild bei, der Bass wummert aus dem Hintergrund deutlich hörbar und die Drums könnten ein wenig mehr Dynamik vertragen die hören sich irgendwie künstlich an. Die Produktion geht in Ordnung und hat genug Dampf um ordentlich für Lärm zu sorgen. Die Stimme von Steve ist wie bei allen Alben an denen er mitgewirkt hat ohne Patzer ausgeführt, Steve shoutet sich mit viel Leidenschaft durch die zwölf Songs.

Der Stil ist irgenwo einfach NEWMAN, ein wenig HEARTLAND, CHANG OF HEART, STRANGEWAYS und eine kleine Schippe DARE. Wie ich oben schon bemerkte steht der Name NEWMAN für Qualität und Kontinuität und bringt den hörer im Verlauf der knappen Stunde Spielzeit in eine andere Welt die aus feinen Songs besteht und laune macht.

Den Anfang macht “Start The Fire” ein straighter Abgehrocker und einen Ausblick auf das kommende, “Timebomb” geht es ein wenig langsamer und softer an. “Hurricane Sky” ein sehr guter Rocker mit genialem Refrain, “I’ll Be The One” haut ein Riff raus das einem die Augen wässrig werden ein Highlight, in den Strophen gefühlvoll am Anfang und im Refrain bissig. “Icon” irgendwie zwischen AOR und Melodic Rock, “Don’t Come Runnin’” lässt der Gitarre wieder mehr Spielraum. Mit “Lightning Tree” folgt ein Song in drei Abschnitten, als Ballade startend in der zweiten Hälfte ab ca. Minute 2 wird aufs Gaspedal gedrückt und es wird ein ausgewachsener Rocker daraus, während ab Minute 2:40 ein gefühlvolles Solo ausgepackt wird und der Song nach dem Solo als Ballade mit viel Gefühl ausklingt. “Give Me Tonight” ist ein High Octane Song der voll aufs Tempo drückt, “The Monsters Playground” fängt an wie aus einem 80er Actionstreifen und leckt nach den ersten Strophen voll los ein fettes Highlight.

Fazit:

Steve NEWMAN legt ein weiters Highlight nach, auch auf Album #13 zeigt der Brite was er drauf hat, von mir gibt es eine Bewertung von 8 Sternen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Start This Fire
02. Timebomb
03. Hurricane Sky
04. I’ll Be The One
05. Icon
06. Don’t Come Runnin‘
07. Lightning Tree
08. Give Me Tonight
09. The Monsters Playground
10. Spirit Cries
11. Shadows Of Love
12. This Life Alone

Balle

MENTALIST – A Journey into the Unknown

Band: Mentalist
Album: A Journey into the Unknown
Spielzeit: 60:17 min
Stilrichtung: Melodic Metal
Plattenfirma: Pride & Joy Music
Veröffentlichung: 20.08.2021
Homepage: www.facebook.com/mentalistband

Die Melodic Metaller Newcomer von MENTALIST sind sehr fleißig und haben 1 Jahr nach ihrem Debüt „Freedom of Speech“ mit „A Journey into the Unknown“ schon den Nachfolger im Kasten!
Auf dem neuen Album regiert nach wie vor der Melodic Metal der nach wie vor Einflüsse von IRON MAIDEN, HELLOWEEN oder BLIND GUARDIAN (kein Wunder wenn Thomen Stauch hier hinter der Kesseln sitzt) aufweist, aber die Truppe hat mittlerweile ihren ganz eigenen Stil gefunden.
Angeführt von Ausnahmesänger Rob Lundgren und mit einem Mix von Jacob Hansen ausgestattet wollen die Jungs nun ihren zweiten Schritt auf der Karriereleiter machen.
Als Opener steht „Horizon“ bereit der aber nur ein instrumentales Intro ist.
Mit „A Journey into the Unknown” erwartet uns dann der erste richtige Track und die erste Videosingle.
Die Nummer ist schön abwechslungsreich gestaltet und ein Nährboden für den Gesang von Fronter Rob der hier absolut glänzen kann.
Aber auch ansonsten ist dieser erste Appetithappen mehr als gelungen und wandert daher direkt auf unsere Hitliste.
Anschließend geht es bei „Modern Philosophy“ erst recht ruhig zu bevor dann die kraftvollen Töne das Kommando übernehmen und im Refrain wird dann wieder etwas der Fuß vom Gas genommen und man ist wieder sehr melodisch und hitsicher unterwegs.
Über das ebenfalls sehr ordentliche „Evil Eye“ geht es dann in den Mittelteil der Scheibe wo wir mit dem eher epischen und gefühlvollen „An Ocean so Deep“ und dem, mit ordentlich HELLOWEEN Einflüssen ausgestatteten „Dentalist“ zwei weitere absolut überzeugende Songs haben.
„Soldier without a War“ ist dann wieder eine etwas ruhigere, gefühlvollere Nummer und bei „Torture King“ haben wir dann den schon typischen MENTALIST Bandsound der schön abwechslungsreich und eingängig daherkommt.
Anschließend haben wir dann mit „Battle Dressed“ und „Live Forever“, hier gibt auch Henning Basse seine Gastgesang zum Besten, noch zwei echte Schwergewichte, die teilweise recht progressive aus den Boxen tönen, ordentlich Abwechslung bieten und mit 7 bzw. 8 Minuten Spielzeit aufwarten können.
Zum Abschluss gibt es dann ein ordentliches Metalcover des Songs „Manchild“ von NENEH CHERRY.

Anspieltipps:

„A Journey into the Unknown”, “Modern Philosophy”, “An Ocean so Deep”, “Torture King” und “Battle Dressed”

Fazit :

Schon auf dem Debütalbum war hörbar zu was MENTALIST fähig sind! Hier auf ihrem zweiten Album bauen sie ihre Leistung und Qualität nochmal aus und haben an den richtigen Stellschrauben gedreht!
Es gibt eigentlich so gut wie keinen Ausfallsong zu vermelden und jeder Track für sich überzeugt mit seinem ganz eigenen Charme und es wird viel Abwechslung insgesamt geboten.
Daher geht es hier auch einen ganzen Punkt im Vergleich zum Debüt nach oben!
Well done Guys!! Definitiv Kaufempfehlung für die Zielgruppe!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Horizon
02. A Journey into the Unknown
03. Modern Philosophy
04. Evil Eye
05. An Ocean so Deep
06. Dentalist
07. Soldier without a War
08. Torture King
09. Battle Dressed
10. Live Forever
11. Manchild (Cover & Bonustrack)

Video zu “Modern Philosophy”:

Julian

ENEMY INSIDE – Seven

Band: Enemy Inside
Album: Seven
Spielzeit: 51:39 min
Stilrichtung: Modern/Symphonic Metal
Plattenfirma: ROAR! Rock of Angels Records
Veröffentlichung: 27.08.2021
Homepage: www.enemy-inside.com

Das 2018er Debütalbum der Deutschen Symphonic Metaller von ENEMY INSIDE ist etwas an uns vorbeigegangen.
Dieses Versäumnis holen wir jetzt aber definitiv nach, und zwar mit dem zweiten Album „Seven“ welches dieser Tage veröffentlicht wird.
Auf dem neuen Album ziehen die Jungs und Fronterin Nastassja ihre musikalische Ausrichtung des Modern/Symphonic Metals weiter durch und beschäftigen sich mit den 7 Todsünden.
Mit dem Opener „Crystalize“ bekommen wir einen ersten Eindruck vom neuen Album. Flott, elektronisch und eingängig gestaltet sich die Nummer und bleibt direkt in den Gehörgängen hängen. Somit ist das Stück als Opener perfekt gewählt und direkt der erste Hit.
Über das anschließende „Alien“ was ebenfalls bestens gelungen ist geht es zum nächsten Überhit „Release Me“ mit tollen Gesangslinien und einem klasse Groove der euch so schnell nicht mehr los lässt, das verspreche ich euch!
Der Refrain sitzt auch hier perfekt, aller erste also Sahne würde ich sagen.
Über die ruhigere Powerballade „Break Through“ und dem abwechslungsreichen „In my Blood“ geht es in den Mittelteil der Scheibe der mit „Bulletproof“, dem Titelstück „Seven“ und der Videosingle „Black Butterfly“ auch erstklassig besetzt ist und richtig Laune macht.
Hier muss ich jetzt auch mal endlich Fronterin Natassja lobend erwähnen! Sie hat eine tolle Stimmfarbe die mal rockig und mal eher symphonisch klingen kann. Aber Gott sei Dank sehr weit entfernt ist von dem sonstigen Operngeträller!
Weiter mit den nächsten Songs.
„Black and Gold“ ist ebenfalls kein Reinfall und „Dynamite“ hat wieder ordentlich Schmackes, ganz an die bisherigen Hits kommt man hier aber nicht mehr ran.
Aber mit dem Cover des Klassikers „Crush“ trifft man wie ich finde voll ins Schwarze und verpasst dem Song einen tollen, modernen Anstrich der auch perfekt ins bisherige Bandgefüge passt!
Danach gibt es dann noch zwei instrumentale Versionen der Songs „Black Butterfly“ und „Break Trough“ die zwar ganz nett sind, aber nicht mehr großartig von der Bewertung her ins Gewicht fallen.

Anspieltipps:

„Crystalize“, „Release Me“, „Seven“, „Black Butterfly“ und „Crush“

Fazit :

Das neue Album „Seven“ von ENEMY INSIDE ist definitiv absolutes empfehlenswert für Fans des Symphonic Metal Genres und vor allem von Anhängern der eher moderneren Klänge!
Hier liegt auch ganz klar die Stärke der Band, sie verpassen dem manchmal recht angestaubten Genre eine modernen Anstrich ohne es mit den elektronischen Klängen zu übertreiben.
Dazu gibt es eine ordentliche Produktion, eine tighte instrumentale Fraktion sowie eine geile Sängerin. Was will man mehr!?
Gut, vielleicht ein paar mehr Hits auch in der zweiten Hälfte der Scheibe, aber das ist dann die Steigerung beim nächsten Album.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Crystalize
02. Alien
03. Release Me
04. Break Through
05. In my Blood
06. Bulletproof
07. Seven
08. Black Butterfly
09. Black and Gold
10. Dynamite
11. Crush (Jennifer Paige Cover)

Video zu “Black Butterfly”:

Julian