POETS OF THE FALL – Ghostlight

Tracklist

01. Firedancer
02. Requiem For My Harlequin
03. Sounds Of Yesterday
04. Revelations
05. Heroes And Villains
06. Lust For Life
07. Chasing Echoes
08. Weaver Of Dreams
09. Hello Cabaret
10. Beyond The Horizon

 

Spielzeit: 55:34 min – Genre: Modern Rock/Pop Rock – Label: Insomniac Music VÖ: 29.04.2022 – Page: https://poetsofthefall.com

 

Die finnischen Überflieger „Poets Of The Fall“ kredenzen uns heuer ihre neunte Studio-Langrille. Längst über den Status eines Geheimtipps hinaus, glänzt man abermals mit tollen Arrangements und großartigen Songs. „Firedancer“ sowie die erste Single „Requiem For My Harlequin“ unterstreichen als Einstiegssongs dies in eindrucksvoller Weise. Scheinbar schüttelt die Band mit Leichtigkeit massenweise sehr gute Songs aus dem Ärmel, denn auch auf diesem Werk ist kein „Filler“ zu entdecken. „Lust For Life“ kommt als Ballade sehr bedächtig aus den Boxen und nicht nur hier kann Sänger Marko Saaresto glänzen. Sein Gesang ist und bleibt ein Markenzeichen der Finnen. Nicht wenige Schreiber-Kollegen: innen bezeichnen diesen Silberling als das reifste Album der Band und so möchte der Verfasser dieser Zeilen hier nicht widersprechen. Mit „Beyond The Horizon“ beschließt man „Ghostlight!“ in bombastisch-epischer Art. Eben im typischen „POTF“ Style. Ohne Zweifel ein Saison Highlight. Den High-Score spare ich mir dann für den nächsten Rundling. Klare Empfehlung, zugreifen!

Bonne

 

 

 

TALENTSCHMIEDE: Pilots Of The Daydreams

Band:
Pilots of the Daydreams

Gegründet:
2019

Herkunft:
Schweiz

Mitglieder:
Marco Predicatori (Guitar/Vocals)
Walo Bortoletto (Bass)
Biagio Anania (Drums)

Stil:
Modern Rock, Alternative Rock, Energy Rock, Atmosphere Rock

Veröffentlichungen:
Angels Are Real 2021 (Album)

Einflüsse:
The Cult, The Mission, Kings-X, Whitesnake, The Tea Party, Queensryche

Was wir die nächsten fünf Jahre erreichen möchten:
Unsere musikalische DNA weiterentwickeln, ein weiteres Album fertigstellen (Songwriting hat bereits begonnen) und uns auf den heimischen Bühnen und im benachbarten Ausland etablieren.

Was als nächstes kommt:
Aktuell startet unsere Tour zum Album, welche fortlaufend erweitert wird. Zwischendurch werden wir weitere Songs komponieren für das neue Album, das wir 2023 veröffentlichen wollen.

Unsere beste Erfahrung bis jetzt:
Seit Beginn der Bandgeschichte hat sich alles nach unseren Wünschen gefügt. Das sind viele Möglichkeiten und Chancen, die wir seitens diverser Veranstalter, Presse-Outlets und Radiosender erhalten und genutzt haben. Das Album hat uns bisher gute Resonanzen eingebracht.

Unser peinlichster Moment:
Ist noch nicht eingetroffen – oder doch?

Mit wem wir gerne ein Bierchen trinken würden und warum:
Da würde wohl jeder aus der Band was anderes sagen. Generell wohl mit dem Musikern, die wir am meisten feiern.

Wenn wir uns eine Band aussuchen könnten, mit der wir auf Tour gehen dürfen:
Es wäre großartig, mit jedem unserer oben genannten Einflüsse auf Tour zu gehen. Konzerte gegeben haben wir allerdings schon selber in Locations wie dem Conrad Sohm in Dornbirn, wo unsere Helden auch schon gespielt haben.

Das Beste daran, in einer Band zu spielen:
Basis für uns ist die Freundschaft, das Miteinander und das Reflektieren – wo wir gemeinsam hinwollen. Die Musik ist unsere göttliche Droge.

Das Schlimmste daran, in einer Band zu spielen:
Erwartungen für andere erfüllen, bei denen wir nicht dahinter stehen können, was wir je nach Fall nicht tun.

Online:
Web: www.potd.ch
Facebook: www.facebook.com/potdrock
Instagram: www.instagram.com/pilots_of_the_daydreams

Musik
Youtube: www.youtube.com/channel/UC4_7wrgHRQEWs_72I-DXSCw
Spotify: www.open.spotify.com/artist/0ShuFiCXKjm8P6kPgYcQs9
Apple Music: www.music.apple.com/ch/artist/pilots-of-the-daydreams/1498443361

Live-Dates:
Tourneedaten 2022 (mit Fortsetzung)

25. März: Silvercube Lounge & Hardrock Lounge, Dielsdorf ZH
26. März: Frauenfeld ROCKT, Eisenwerk Saal, Frauenfeld TG
14. Mai: Kulturlokal Treppenhaus, Rorschach SG
10. Juni: Tropfstei – Kultur im Rottal, Ruswil LU
11. Juni: Open Air Rheinauenpark, Widnau SG
25.Juni: Eintracht – Album-Releaseparty CD-Taufe, Kirchberg SG
08. Juli: Rock & Blues Night, Gossau SG

 

DEGREED – Are You Ready

Trackliste:

01. Into The Fire
02. Higher
03. Feed The Lie
04. Radio
05. Are You Ready
06. Burning
07. Falling Down
08. Lost In Paradise
09. Turn Back
10. We Will Win
11. Desire

Spielzeit: 40:50 min – Genre: Modern Hard Rock – Label: Frontiers Music s.r.l. – VÖ: 11.02.2022 – Page: www.facebook.com/degreedmusic

 

Nach dem Soloausflug von Robin Eriksson ebenfalls beim Italolabel Frontiers folgt nun das sechste Album seiner Band DEGREED. Diesmal mit dabei sind neben Robin an Mikrofon und Bass noch Daniel Johansson an Gitarren, Mikae Blanc an Keys und Mats Eriksson an den Drums.

Ich weiß noch als ich mir das erste mal ein Album der Schweden zulegte, dies war Album #4 mit dem Titel „Degreed“, damals war ich irgendwie nicht reif für die Mucke der Vier. Der Start war mehr als holprig. Dann kam das H.E.A.T. Festival 2019, als die Jungs die Bühne enterten und mit einer Energie loslegten dachte ich mir Oha die sind doch besser als mein erster Höreindruck mir weiß machen wollte. Also suchte ich nach den Alben und fand bis auf Album #3 mit dem Titel „Dead But Not Forgotten“ die ersten beiden Alben. Also Jungs wenn ihr noch eine CD von „Dead But Not Forgotten“ übrig habt bitte bei mir melden.

So was kann man von DEGREED erwarten, einfach saugute Stimmung, sehr gute Songs mit dem richtigen Drive und Härte. Modern und pfiffig vorgetragen aber ohne zu Modern zu werden. Die Gitarren kommen mit Schmackes aus den Lautsprechern, Keyboard gibt mit Fanfarenhaften Teppichen volle Unterstützung. Bass und Drums gehen voll auf die Nuschel und hauein einen fast um. Die Stimme von Robin ist sehr angenehm und passt einfach perfekt zum zackigen Rock. Die Stimme erinnert mich ein wenig an Erik Martensson von ECLIPSE. Der Sound ist skandinavisch obercooler Hard Rock, die Gitarren sind mal bluseig gespielt, dann kommen die Riffs wieder mit einer Energie oder man meint ein Trond Holter ist mit seiner Kombo DREAM POLICE zurück auf der Spielwiese. Einordnen kann man DEGREED vom Stil in eine sehr delikate Mischung aus DREAM POLICE, ECLIPSE, NORDIC UNION, TREAT, H.E.A.T., CAPTAIN BLACKBEARD mit modernem NICKELBACK Anstrich.

Wer sehr guten skandinavischen leicht Modern angehauchten Hard Rock mag sollte hier unbedingt mehr als nur ein Ohr riskieren oder sich eine Liveshow der Biester ansehen, denn erst nachdem ich die Truppe Live gesehen habe hat es Zoom gemacht und eine dicke Freundschaft war geboren. Ich wüsste jetzt nicht was es bei einem Album von DEGREED zum Aussetzen gäbe, außer das es das Album #3 nicht mehr zu bekommen ist. Die Wikinger machen auf ihrem Beutezug gen Süden keine Gefangenen und hauen wie ein Berserker voll auf den Putz.

„Into The Fire“ macht gleich am Anfang alles richtig, mit „Higher“ folgt ein Melodicbrecher, genialer Song. „Feed The Lie“ geht ab wie Schmitz Katze, „Radio“ geht es wieder gemächlicher an. „Are You Ready“ fängt mit einem Bluesriff an, mutiert ab dem ersten Refrain zum eingängigen Top Ten Anwärter, „Burning“ kommt mit einem Gewaltriff daher um dann zum Zuckersüßen Rocker zu transformieren. „Falling Down“ ein Skandirocker mit ein paar NICKELBACK Genen, „Lost In Paradise“ eine Melodicgranate. „Turn Back“ fängt mit viel Gefühl an und gipfelt in einem Traumhaften Refrain, „We Will Win“ haut voll rein, „Desire“ haut zum Schluss noch mal einen Raus.

Balle

ALL GOOD THINGS – A Hope In Hell

Band: All Good Things
Album: A Hope In Hell
Spielzeit: 58:11 min
Stilrichtung: Modern Hard Rock
Plattenfirma: Better Noise Music
Veröffentlichung: 20.08.2021
Homepage: www.facebook.com/OktoberPromotion/

 

ALL GOOD THINGS wer, wie, wo, was ist den das, noch nie gehört oder gesehen. Eine neue Band aus den USA bestehend aus Dan Murphy für Vocals und Girarre, Andrew Bojanic ebenfalls Gitarre und Backvocals, Liz Hooper an Bass, Keyboard und Backvocals, Miles Franco an Bass, Gitarre und Backvocals und Rim Spier an den Drums.

Die erste Single “For The Glory” ein Top 5 Radio Hit in den USA, in Deutschland erreichte der Song ebenfalls den Einzug in die Top 10 und Platz #7 der Rock Radio Charts. Außerdem schaffte es die Band auf über 100 Millionen streams auf allen Plattformen. Schlecht kann das Album also nicht sein wenn ein Song schon einschlägt wie ein Bombe.

Den Sound kann man ohne dabei zu Lügen als eine Mischung aus NICKELBACK, HINDER, DAUGHTRY, LIFEHOUSE, 3 DOORS DOWN und LINKIN PARK bezeichnen. Immer den Focus auf starke Melodien mit geilen Hooks und der ausgezeichneten Stimme von Dan. Teilweise wird der Sound auch mal sehr Modern aber immer noch sehr gut hörbar und positiv an die Vergleiche erinnernd. Die Gitarren sorgen für odentlich Alarm, der Bass kommt geil aus dem Backround, die Keys geizen nicht mit Abwesenheit und die Drums machen einen auf Krawallbruder. Normal gehe ich bei zu Modernen Sounds in Deckung und verstecke mich in der von den Boxen weitesten entfernten Ecke. Aber bei Kost wie NICKELBACK, HINDER und die Vergleiche sowie jetzt auch ALL GOOD THINGS geht der Fuß im Takt mit und ich ertappe mich dabei mitzugehen. Verstecken müssen sich die Fünf auf keinen Fall und können einen Punkt nach dem Anderen einfahren.

“Kingdom” modern und hart, “Hold On” lädt zum träumen ein, keine Ballade aber auch kein Brocken. “For The Glory” haut bei zu hoher Lautstärke sämmtliche Fensterscheiben der Bude aus dem Kitt besser geht Modern Hard Rock nicht, “Sirens” würde DAUGHTRY auch sehr gut stehen. “Do It Now” ist sperrig und braucht einige Anläufe, “Push Me Down” geht wieder bestens in die Lauscher. “Machines” in den Strophen Ballade und im Refrain ein geiler Rocker. “Undefeated” könnte von Linkin Park stammen, “Lights Out” eine geile Mischung aus HINDER und LINKIN PARK. “The Comeback” erinnert positiv an 3 DOORS DOWN, “Four Letter Words” in den Strophen sehr nachdenklich und im Refrain moderner Krachmacher. “End Of The World” haut zum Ende noch mal einen Raus geiler Rocker frech und vorlaut, “A Hope In Hell” macht das Licht aus, ein Highlight.

Fazit:

Moderner Hard Rock, mit amtlicher Produktion, der mich in vielen Momenten an meine Faves HINDER erinnert, für ein Debüt kein schlechter wurf, so kann es weiter gehen. Von mir gibt es eine Bewertung von 8,5, und verstecken muss sich vor ALL GOOS THINGS keiner weder der Zuhörer noch die Band.

 

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Kingdom
02. Hold On
03. For The Glory
04. Sirens
05. Do It Now
06. Push Me Down
07. Machines
08. Undefeated
09. Lights Out
10. The Comeback
11. Four Letter Words
12. End Of The World
13. A Hope In Hell

Balle