01. Heartlight
02. Kiss Yourself Goodbye
03. Do you Wanna Dance
04. A Love Like That
05. Sweet Gasoline
06. An Ode to Infinity
07. Road of Destiny
08. I can See Cleary Now
09. Like the Way i Do
10. In the Thrill of the Night
11. Ten Years Plan
Spielzeit: 41:55 min – Genre: Rock – Label: Humbucker Music – VÖ: 17.04.2026 – Page: www.jast-band.com
Eine schöne Überraschung flattert da vor kurzem in mein Mailpostfach!
JÄST die Band rund um Ex GRAVE DIGGER und DOMAIN Gitarrist Axel Riit, ORDEN OGAN Basser Steven Wussow, Ex FREEDOM CALL und BONFIRE Schlagzeuger Timmi Breideband sowie der stimmgewaltigen Jessica Conte bringen endlich ihr erstes komplettes Debütalbum raus!
Nachdem man in den letzten Monaten immer wieder Singles veröffentlichte und ich schon das Vergnügen hatte die erste EP im letzten Jahr zu besprechen, war für mich klar auch hier muss ich wieder meine Ohren genauer spitzen.
Mit Sängerin Jesse verbindet mich eine persönliche Geschichte, nein nicht das was ihr jetzt denkt, lest einfach meine Rezi zur EP dann versteht ihr was ich meine ; )
Auf dem Debütalbum finden sich natürlich die drei Songs der EP wieder, ergänzt um ein Haufen neuer, teilweise unbekannter Tracks alle in der Schnittmenge zwischen AOR und 80iger Rock..
Und wie auch schon auf der EP gilt auch hier, alles handgemacht, keine KI, keine Samples und bestens von Axel in seinen Meadow Studios gemixt und gemastert. Selbst das Coverartwork ist eine Eigenproduktion, nämlich von Jessi.
Mit dem schon von der EP bekannten Hit „Heartlight“ steigt man in das Album direkt mit einem Paukenschlag ein. Die Nummer hat einen richtig schönen Groove, harte Riffs aber auch genug Melodic um direkt im Kopf zu bleiben. Die mehrstimmigen Gesänge im Refrain verbreiten auch eine geile 80iger Stadionrock Atmosphäre, Top!
Über Fronterin Jesse hatte ich ja schon bei der EP viel Lob verteilt, sie passt einfach perfekt mit ihrer an Bonnie Tyler und Tina Turner erinnernden Röhre zur Mucke.
Auch das anschließende „Kiss Yourself Goodbye“ beginnt mit Schmackes mit harten Riffs. Die Nummer wandelt sich aber etwas zum Monstergroover mit einem interessanten Aufbau.
Danach folgt mit „Do you Wanna Dance“ der Ausflug in die DEF LEPPARD Ecke. Ein bisschen Pop angehaucht ist das Ganze schon, aber hat trotzdem noch genug Rock abbekommen.
Ähnliches lässt sich dann auch von „A Love Like That“ sagen, hier ist der Chorus auch schön melodisch und zwingend.
Zackig geht es dann beim Albumteiler „Sweet Gasoline“ zur Sache. Eine flotte Rocknummer die perfekt zum kommenden Sommer und der Autofahrt passt.
Die gefühlvolle Ballade der Platte nennt sich „An Ode to Infinity“ wo natürlich Sänger Jesse perfekt ihr Stimme zur Geltung kommen lässt. Auch etwas in die Balladenrichtung geht das anschließende „Road to Destiny“ welches aber genug Schmackes für den Zusatz Power abbekommen hat. Eine tolle Nummer die die Vielseitigkeit der Band unterstreicht!
Ordentliches Partyfeeling kommt dann mit dem folgenden Stampfer „I can see clearly Now auf“ bevor wir das Cover des Melissa Etheridge Klassikers „Like the Way I Do“ haben der etwas vom Rhythmus her abgewandelt wurde und mir auch gut gefällt. Natürlich auch wieder das perfekte Terrain für Jesse.
Anschließend und abschließend haben wir dann noch die beiden EP Songs „In the Thrill of the Night“ und „Ten Years Plan“. Diese haben natürlich nichts von ihrer Klasse verloren und runden das Album sehr ordentlich ab!
Den Vorgeschmack, den uns die Band mit ihrer EP im letzten Jahr abgeliefert hat war großartig und ich habe mich sehr gefreut das Jessica Conte endlich die große musikalische Bühne bekommt die sie meiner Meinung nach längst verdient hat. Aber auch die Jungs in der Band zeigen hier eine tolle, teilweise andere, nämlich wesentlich rockigere Seite von sich.
Klar für den geneigten Schwer oder Todes Metaller ist die Platte absolut nichts, hier gibt es 70iger und vor allem 80iger beeinflusster Stadionrock der gute Laune macht und absolut ehrlich rüberkommt!
Für die Fans dieser Genre dürfte die Platte ein kleines Highlight in diesem Jahr werden und ich bleibe bei meiner Topnote von der EP und des glasklaren Kaufempfehlung für die geneigte Zielgruppe!
Julian















