Joe Bonamassa – Time Clocks

Band: Joe Bonamassa
Album: Time Clocks
Spielzeit: 56:51 min
Stilrichtung: Blues Rock
Plattenfirma: Provogue / Rough Trade
Veröffentlichung: 29.10.2021
Homepage: www.facebook.com/JoeBonamassa

 

Was ist das Besondere an JOE BONAMASSA, der Mann hat den Blues in den Adern, kann verdammt gut mit der Gitarre umgehen und hat eine einzigartige Stimme die unter all den Millionen Mikrofonakrobaten einmalig ist. Also kommt der Workoholik mit einen neuen Album aus dem Studio mit dem insgesamt 15ten Album zeigt der Vollblutblues Musiker was er kann oder besser gesagt er zelebriert förmlich den Blues. Geschrieben wurden die Songs von Himself und seinem Produzenten Kevin Shirley und auch mit Musikern wie Bernie Marsden oder Charlie Starr.

Wenn man die Sache realistisch betrachtet schlecht war Joe noch nie, oder ein mittelmässiges oder gar schlechtes Album kam von ihm noch nie. Vielmehr hält der gute Joe die Flagge des Blues Rock so weit in die Höhe das man diese auf keinen Fall übersehen kann. Mich hat das Bonafieber etwa vor 10 Jahren gepackt, in dem Jahr hörte ich zum allerersten mal einen Bonasong und schon war ich ein Bonajünger. Was der Mittvierziger mit seinen Händen an der Gitarre zaubert ist aller Ehren Wert und die Stimme dazu beides ergibt mit dem Blues eine Einheit die zu einer der besten Konstellationen im Musikbiz gehören.

Es werden Melodien Note für Note aus den sechs Saiten seiner Gitarre gezaubert als wenn es nichts leichteres gibt. Das Prositive Gesamtbild runden die Backround Sängerinen ab und eine gewaltige Portion Hammond Sound. Das hört sich zwar Retro an ist es aber nicht, das Album ist sehr gut produziert und es sitzt alles punktgenau, es gibt nichts was man bei Joe verbessern könnte der Typ hat es einfach drauf ohne wenn und aber.

Los geht es mit einem stimmigen Intro “Pilgrimage” Schritte, ein Dijurido, dann ein gefühlvolles Gitarrenintro, dann legt Joe mit “Notches” voll los diese Energie und Qualität was für ein Song. “The Heart That Never Waits” mit weiblichen Aaaahs, Oooohs im Backround ein Traum, “Time Clocks” geilster Blues mit viel Gefühl. “Questions And Answers” der richtige Song für einen Soundtrack als Untermalung für eine Szene in der ein Tresor geknackt wird. “Mind’s Eye” eine traurige Ballade, “Curtain Call” bester Roadmovie Soundtrack ganz großes Kino. “The Loyal Kind” zeigt wieder sehr viel Gefühl ohne schnulzig zu werden, “Hanging On A Loser” ein Song für eine Bar in St. Louis, “Known Unknowns” noch mal die Vollbedienung des Joeschen Blues.

Fazit:

Der Mann kann nicht Langweilig, nicht Mittelmaß, nicht Schlecht, alles was Joe mit seinem Gitarrenspiel und Stimme veredelt ist Top Blues. Ich vergebe eine 9 als Bewertung, für einen 10er fehlt noch ein klein wenig.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Pilgrimage
02. Notches
03. The Heart That Never Waits
04. Time Clocks
05. Questions And Answers
06. Mind’s Eye
07. Curtain Call
08. The Loyal Kind
09. Hanging On A Loser
10. Known Unknowns

Balle

THE GEORGIA THUNDERBOLTS – Can We Get A Witness

Band: The Georgia Thunderbolts
Album: Can We Get A Witness
Spielzeit: 54:19 min
Stilrichtung: Southern / Blues Rock
Plattenfirma: Mascot Records
Veröffentlichung: 15.10.2021
Homepage: www.facebook.com/GAThunderbolts

Letzte Woche gelangte ich an ein Soundfile der Formation THE GEORGIA THUNDERBOLTS, da stand für mich fest ich muss dem Cheffe bescheid geben damit er für mich die Promomaschine anschmeißt und mir das Album zum Reviewen klar macht. Heute kam die Promo bei mir an und ich muss sagen die Jungs kommen ….

…ein Donner grollt über den Atlantik in Form von der aus Georgia stammenden Kombo THE GEORGIA THUNDERBOLTS die in einer sehr attraktiven Art und Weise ihre Songs bietet, irgendwo angesiedelt zwischen aus den Sümpfen kommenden Southern und Blues Rock. Und dieser Donner hat Power, mehr Power als ein Hot Rod mit einem V8 Big Block. Zu den Sumpfrockern gehören J. Liyle an Vocals, Harp und Klavier, Riley Couzzourt und Logan Tolbert an Gitarren, Zach Everett an Bass und Keys und Bristol Perry an den Drumsticks.

So wie THE GEORGIA THUNDERBOLTS den Sumpfrock auf ihrem Debütalbum vortragen könnte dieser ein Revival erfahren, zu wünschen wäre es, den was die Fünf für ein Donnerwetter eingespielt haben ist beispiellos Oberliga und macht Laune. Die auf dem Album befindlichen Songs sind alle ohne Ausnahme Radiokompatibel und für jedes Bikerclub Treffen gerade zu gemacht um dort für gute Stimmung zu sorgen. Die Stimme von J. ist wie gemacht für Southern / Blues Rock und erinnert an die beiden Van Zant Brüder Johnny von LYNYRD SYNYRD und Donnie von 38 SPECIAL und ist geradezu ideal für diese Spielwiese. Die Gitarren kommen mächtig mit viel Druck und im Vintage Stil aus den Boxen der Bass ist wahrnembar, die Drums sind unauffällig dabei aber grandios. Mal ist ein Klavier mehr oder weniger wahrnehmbar und somit einen starken Kontrastpunkt darstellt.

Der Rock ist immer in der richtigen Härte gehalten das er nicht in den reinen Hard Rock abdriftet und erinnert an die Großen des Südstaatenmucke Buisiness wie LYNYRD SKYNYRD, DOC HOLLIDAY, MOLLY HATCHET, THE REGULATORS, 38 SPECIAL und BLACKFOOT ohne diese zu kopieren. Die Boys rocken drauf los und verbreiten dabei beim hörer ein Dauergrinsen der Freude. Da es um die großen Namen Still geworden ist und neue Veröffentlichungen momentan Fehlanzeige sind. Oder im Fall von DOC HOLLIDAY die ihre Knarren, meines wissens, ganz an den Nagel gehängt haben und den DOC zu Grabe getragen haben ist es ganz gut wenn mal ein neuer Donner am Wolkenhimmel aufzieht und dieser Donner hört auf den Namen THE GEORGIA THUNDERBOLTS. Alle die mit Sumpfrock etwas anfangen können sollten sich den Namen merken, den diese Scheibe schreit förmlich nach einer Fortsetzung.

Nachdem SKYNYRD, HOLLIDAY, HATCHET, SPECIAL und auch die REGULATORS einige der besten Rockalben veröffentlicht haben treten nun die DONNERBLITZE das Erbe an, und können es ohne wenn und aber. Bevor ich noch mehr Lobeshymnen schreibe, die mehr als verdient sind rate ich jedem mal die knappe Stunde Spielzeit zu investieren und der Mucke einen Probelauf zu erlauben.

Mit “Take It Slow” kommt gleich zu Anfang ein Vollgas Rocker aus dem Äther ein Highlight, “Lend A Hand” ein geiler Bluesrotzer der nicht besser eingespielt werden kann ein Traum der Song. “So You Wanna Change The World” ein gemächlicher Song der als Soundtrack auf einem Mississippi Dampfer oder im Saloon bestens geeignet ist, bei “Looking For An Old Friend” kommt eine Southern Rock Gewalt aus den Boxen geiler Song. “Spirit Of A Workin‘ Man” tja der Titel ist Programm die Jungs rocken sich den Hintern wund, “Midnight Rider” die bekannten Namen können es auch nicht besser. “Be Good To Yourself” ein Frankie Miller Cover passt wie Topf auf Deckel, “Half Glass Woman” ist wieder feinster Blues Rock richtig dreckig aus den Sümpfen. “Dancin‘ With The Devil” atmet DOC HOLLIDAY Gene ein, dann wird der Blues wieder in Form von “Can Get A Witness” von der Kette gelassen. “Walk Tall Man” hätte perfekt das zweite Album von THE REGULATORS aufgewertet, “It’s Alright” ein kräftiger Rocker, “Set Me Free” erinnert mich an “Simple Man” von SKYNYRD.

Fazit:

Puh die Jungs liefern ein Brett ab, besser geht es nicht herrlich Retro aber geil, mit einem Sänger der ein Stimme besitzt und die Instrumentierung erlaubt sich keine Patzer und überzeugt. Wer die Nüsse hat und mir so ein Schweinegeiles Brett vor das Schienbein nagelt, hat von mir die Bestnote eine 10 Verdient. Jungs bitte macht mehr von dem Stoff der schreit nach mehr und kommt bitte nach Deutschland auf Tour ich will Euch Live sehen!!!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Take It Slow
02. Lend A Hand
03. So You Wanna Change The World
04. Looking For An Old Friend
05. Spirit Of A Workin‘ Man
06. Midnight Rider
07. Be Good To Yourself
08. Half Glass Woman
09. Dancin‘ With The Devil
10. Can I Get A Witness
11. Walk Tall Man
12. It’s Alright
13. Set Me Free

Balle

Grinder Blues – El Dos

Band: Grinder Blues
Album: El Dos
Spielzeit: 37:40 min
Stilrichtung: Blues Rock
Plattenfirma: Metalville / Rough Trade
Veröffentlichung: 24.09.2021
Homepage: www.facebook.com/grinderblues

 

Wow was für ein Powertrio GRINDER BLUES liefert auf ihrem zweiten Album gewaltig ab, der Blues geht voll ins Gesicht und hört sich an als ob er aus den tiefsten Sümpfen des Südens der USA kommt. Aber erst mal von Anfang an, das Trio besteht aus dUg Pinnick (KING’S X) für Gesang und Bass verantwortlich, und den beiden Bihlman Brüdern Jabo an Gitarre und Backing Vocals und Scot Little an Drums und Backing Vocals. Die Idee für das Powertrio entstand auf einer Grillparty in Hollywood, dort trafen sich Scot und dUg. Beide vertieften die Gespräche um Musikproduktionen für Film und Fernsehen, in diesem Bereich sind beide Bihlmans sehr umtriebig und erfolgreich unterwegs. Beide Bihlmans wurden dort schon mehrfach mit dem Emmy Award ausgezeichnet. Also wurde im laufe der Zeit GRINDER BLUES ins leben gerufen und im Jahr 2014 das selbst betitelte Debüt veröffentlicht zu dem ich nichts aussagen kann da mir das Album nicht vorliegt.

Was sich hier auf dem Album befindet gehört zum feinsten Blues Rock den man sich vorstellen kann, straighte Blues Läufe auf der Gitarre, geile zum Teil soulige oder raue Vocals und ein Drumgewitter das sich gewaschen hat. Die drei bringen eine Power auf Kunststoff das man meinen könnte eine fünf köpfige Kompo sorgt für Alarm, nö es ist nur ein Trio und das kann was. Die Gitarren sind fast schon in GARY MOORE manier ausgeführt und man meint man befindet sich auf einem Bikerfest oder BBQ in den Bayous von Louisiana, der ideale Soundtrack für dergleichen Aktivitäten. Die soulige Stimme kommt bei dem Blues gut zur Geltung teils rau aber immer eigenständig. Wer auf Blues von flottere GARY MOORE, sehr bluesige AEROSMITH zu “Pump und Get A Grip” Zeiten, softere BURNING RAIN oder WHITESNAKE, BACKWOOD SPIRIT, BAD COMPANY, MOTHER ROAD und THE DEAD DAISIES kann macht hier absolut nichts verkehrt und ergänzt seine Sammlung um ein weiteres Sahneteil des straighten Blues Rock.

Mit “Another Way Around” fängt die Reise in die Bayous von Louisiana an, ein geiler Bluesfetzen genialer Einstieg, “Everybody” ein Song wie aus einem Actinstreifen der im Süden der US of A spielt. “Gotta Get Me Some Of That” ist mit Funkelementen versehen und braucht einige Anläufe, bei “Who Wants A Spankin” kommen einem Blues Fan die Tränen starker Song. “When The Storm Comes” könnte im Autoradio laufen wenn man mit dem Caprio durch den Süden der US Staaten cruised. “Somebody” ein flotter Smasher. “Keep Away” kommt schleppend aus der Anlage, “Hold Me Close” ein schwermütiger Rocker. “Hand Of God” wieder bestes BBQ Futter, “King Without A Throne” mit verzehrter Stimme aber trotzdem geil passt zum Blues.

Fazit: Ein Bluesalbum aus dem Lehrbuch, starkes Riffing mit Feuerwerkdrums und der Stimme von dUg kommt einfach nur Geil aus der Anlage. Und beamt den hörer während des lauschens der Töne in eine Gegend im tiefsten Süden der US Staaten, wenn man die Augen schliesst sieht man direkt die Mangrovenwälder, stehenden nach Moder riechenden Gewässer der Bayous vor seinem geistigen Auge, kommt dabei ins träumen und überlegt wie wohl gegrillter Alligator schmecken könnte. Für den Soundtrack gibt es von mir eine Bewertung von 8,5 Begründung weil die Mucke knallt voll auf die Zwölf geht und Dampf macht.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Another Way Around
02. Everybody
03. Gotta Get Me Some Of That
04. Who Wants A Spankin
05. When The Storm Comes
06. Somebody
07. Keep Away
08. Hold Me Close
09. Hand Of God
10. King Without A Throne

Balle

TROUBLE IS – Wholehearted

Band: Trouble Is
Album: Wholehearted
Spielzeit: 32:39 min
Stilrichtung: Blues Rock
Plattenfirma: Target/SPV
Veröffentlichung: 06.08.2021
Homepage: www.facebook.com/TroubleIsDK

 

Eine neue Formation aus Dänemark macht sich mit ihrem Debütalbum auf die weite Welt des Blues Rock zu erobern, und sind sie in der Lage dazu, ich würde meinen Ja. Die beiden Mainmen sind Mathias Heibøll Østlund an Gitarre und Vocals und Poul Valdemar Prahl am Schlagzeug. Unterstützt wurden die beiden von Frederik Falk Sorensen am Bass, Johan Rus an Keys und Freja Maria Nørager zusätzlich Vocals.

Der Blues ist mit starken Hooks versehen und melodiös eingängig, die Gitarren sind sowas von bluesig gespielt, bluesiger geht das Riffing nicht. Die Keyboards sind typisch für Blues im Hammond Sound eingespielt und harmonieren bestens mir der Leadgitarre. Die Rhythmusfraktion kommt auch ordentlich aus dem Hintergrund zur Geltung, der Bass wummert schön vor sich hin und die Drums bügeln alles nieder was vor die Felle hüpft. Die Stimme von Mathias gibt eine sehr gute Figur ab und macht aus dem Album ein wahres Highlight. Der Retrosound wirkt sich noch dazu genial positiv auf das Material aus ohne dabei Altbacken zu klingen, sondern mit druckvoller Produktion aus den Boxen zu blasen.

TROUBLE IS sorgt wirklich für Trouble der aus den Lautsprechern kommt aber positven Trouble. Das Material ist nicht nur für Bluescracks interessant oder geeignet, sondern auch für die jenigen die mal über ihren Schatten springen und geilen eingängigen Blues Rock versuchen wollen. Für die die auf JOHN MAYER, PHILIP SAYCE, JOE BONAMASSA und bei den kräftigeren Songs auch mal THE NEW ROSES oder softere DEEP PURPLE auf Blues können ist das Album ein weiteres Highlight in deren Sammlung.

Das Album ist im Handel als Limitiert farbiges Vinyl außer schwarz noch in rot und gelb erhältlich. Schade das nichts bekannt ist ob auch eine CD geplant ist. Die Songs sind auch auf den gängigen Streamingplattformen zu finden.

Ein kleines Haar muss ich noch anbringen, nur acht Titel, ergeben leider nur knappe 32 Minuten Spielzeit. Aber lieber acht geile Tracks als zwei bis drei Füller.

Den Anfang macht ein geiler Rocker “Here We Are” macht ordentlich auf Krawall und erinnert an THE NEW ROSES ein fettes Highlight, “Give It To Me” ein starker Rocker. “Daytona 69’” fängt ähnlich an wie DAREs “WALK ON THE WATER” und ist auch genauso stark eben nur im Bluesgewand, “California Dream” ein kräftiger Rocker aus dem Bayou im süden der US of As. “Last Chance” macht wieder mehr Tempo, bei “Walkin’” kommt die E-Axt nochmal volle Kanne zum Einsatz. “Kiss The Sky” ein cooler Song erinnert von den Vocallines ein wenig an die BEATTLES, “Came To Stay” macht den Rausschmeißer mit Countryvibes.

Fazit:

Ein richtig geiles Highlight feuern die Dänen ab, eingängig, stark, bluesig fast schon göttlich, ein Highlight jagd das Nächste. Mit „Here We Are“ und “Daytona 69’” haben die Jungs zwei echte Tophita an Board, von mir gibt es eine Bewertung von 9 Sternen. Männer ich behalte euch auf dem Radar und hoffe das es eine Troubleige Fortsetzung gibt.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Here We Are
02. Give It To Me
03. Daytona ’69
04. California Dream
05. Last Chance
06. Walkin‘
07. Kiss The Sky
08. Came To Stay

Balle

THE BARDOGS – Southern Soul

Band: The Bardogs
Album: Southern Soul
Spielzeit: 48:27 min
Stilrichtung: Classic Rock
Plattenfirma: Bad Reputation
Veröffentlichung: 04.07.2021
Homepage: www.facebook.com/thebardogsbali/

Bad Reputation mausert sich zu einem richtigen Geheimtipp, nach einigen Rereleases von STINGRAY, JAGGED EDGE UK, HOUSE OF LORDS und noch einige andere mehr, deren Vorliebe für Bands aus Australien hat schon einige gute Scheiben hervorgebracht. Nun kommen wahre Exoten THE BARDOGS aus Sumatra, Indonesien, dieses Land ist nicht wirklich für gute Rockmusik bekannt, aber denkt man mal an GIRISH & CO warum nicht die Landkarte erweitern, was da auf dem Album zu hören ist kann sich sehen lassen. Vom Label als Southern Rock angekündigt, dem kann ich nur bedingt zustimmen, ich würde sagen eine Classic Southern Blues Rock Scheibe passt besser.

Gegründet wurde die Band als Coverband von den seit Kindertagen befreundeten Paul an Mikro und Gitarren, Deni am Bass und Romi an Drums, 2016 dazu gekommen ist Weldi an Gitarre. Die Songs kommen mit einer Lässigkeit aus den Boxen, umschreiben lässt sich der Sound nicht wirklich ich versuche es mal mit einer Mischung aus ALLMAN BROTHERS, JOE BONAMASSA und dem Einfluss von GARY MOORE und ZEPPLIN mit einem größerem Hang zum Blues als zum Southern Rock. Manche Songs sind durch die Bluesnote schwermütig aber dennoch sehr gut hörbar. Im großen und ganzen macht das Album Spaß und überzeugt, man könnte meinen man hört eine Band aus dem Süden der Staaten als eine Band aus Indonesien.

„Sail Away“ ein flotter Blueser, „Step Back“ lässiger Classic Rock. „Reality“ langsamer und cooler Southern Rock, „It’s Over“ ein kräftiger Blueser. „Aint Gonna Look Back“ Southern Rock mit Funkelementen, „Colorado“ ein Hyprid aus Blues und Southern Rock. „Corona“ ein Bluessong mit Southern Rock Touch, „Misunderstood“ lässt den Blues wieder von der Kette. „After Midnight“ Southern Rock mit leichtem Blues Touch, „Loving You“ könnte ein angebluester Funsong von den BEATLES sein kommt geil zum Abschluss.

Fazit:

Eine sehr gute Scheiben präsentieren die aus Indonesien stammenden Musiker, Paul hat die richtige Stimme für diese Art des Rock, die gesamte Band überzeugt und bekommt von mir eine Wertung von 8 Sternen.

 

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Sail Away
02. Step Back
03. Reality
04. It’s Over
05. Ain’t Gonna Look Back
06. Colorado
07. Corona
08. Misunderstood
09. After Midnight
10. Loving You

Balle

NO POSSESSION – Third Time’s A Charm

Band: No Possession
Album: Third Time’s A Charm
Spielzeit: 45:39 min
Stilrichtung: Blues Rock
Plattenfirma: Melodic Passion
Veröffentlichung: 28.05.2021
Homepage: www.facebook.com/nopossessionblues/

 

NO POSSESSION eine nicht ganz neue Compo aus Schweden, ürsprünglich als Blues Band NO POSSESSION BLUES gegründet zwei veröffentlichten Alben und eine vielzahl von Liveshows in Europa im Jahr 2011, 2018 wurde der Name geändert indem man das BLUES weg lies. Zur Band gehören Micko Ylinikka am Mikro und Girarre, David Ylinikka an Girarre und Backing Vocals, Mattias Vestlund an Bass und Backing Vocals und Thomas Andersson an Drums und Backing Vocals.

Der Sound ist bluseiger ab und zu auch mal rolliger Classic Rock in etwa ROLLING STONES, JANINA JADE, THE BLACK CROWES, softe DEEP PURPLE oder AEROSMITH. Mal härter mal lässig aus der Hüfte, die Produktion klingt ansprechend und kommt mit schmackes aus den Boxen. Die Stimme hört sich mal heiser, dann gefühlvoll oder rauchig an, diese Abwechslung macht richtig Laune und gefällt zudem sehr gut. Die Band spielt locker und befreit drauf los und haut Song nach Song raus, sicher erfinden NO POSSESSION das Rad des Rock nicht neu aber das Album macht in all seinen Facetten trotzdem oder vielleicht gerade deswegen spaß und bringt gute Laune mit.

Mit Songs vom Kaliber “Third Time’s A Charm” flott und kräftig, “Find My Way Home” lässig und locker, “Dark Eyes” melancholisch aber stark, “Retold ‚N‘ Recycled” Blues N‘ Roll, “Beggars Can’t Be Choosers” kräftiger Stampfer, “Black Coal, Thin Ice” genial gemacht und “Knockout Punch” stampft alles über den Haufen, können NO POSSESSION überzeugen und haben sieben Songs auf der haben Seite, die nicht erwähnten Songs sind guter Durchschnitt und auch gut hörbar.

Fazit:

Ich vergebe für diese Bluse N Roll Nostalgie Mucke eine Bewertung von 8 Sternen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Lights Out
02. Find My Way Home
03. Dark Eyes
04. Retold ‚N‘ Recycled
05. Feel This Way
06. Beggars Can’t Be Choosers
07. Capital Crime
08. Black Coal, Thin Ice
09. Taste Of Blood
10. Out To Dry
11. Knockout Punch
12. The Sunshineman

Balle

BACKWOOD SPIRIT – Fresch From The Can

Band: Backwood Spirit
Album: Fresh From The Can
Spielzeit: 56:36 min
Stilrichtung: Blues Rock
Plattenfirma: Pride & Joy Music
Veröffentlichung: 23.04.2021
Homepage: www.facebook.com/backwoodspirit

 

Bei den ersten Tönen wird klar hier regiert Classic Blues Rock, und als die Vocals einsetzten war mir ohne Promoflyer klar das kann nur Göran Edman am Mikro sein, und genau so ist es auch. BS wurde 2014 von Gitarrist und Songschreiber Kent Engström gegründet, als genügend Songs verfasst waren, war die Zeit reif diese Songs auf Band ein zu spielen. Also tat sich Engström mit Drummer Joje Lindskoog zusammen, und schnappten sich Edman, Niclas Boson am Bass, Tobias Aslund an den Keys der später durch Peter Emilson ersetzt wurde.

2017 wurde das Debüt eingespielt, vier Jahre später folgt nun das zweite Album, zu hören gibt es klassischen Blues Rock der leicht in den Hard Rock tendiert. Der Sound kann mit BLACK PAISLEY, BIGFOOT, DEAD DAISIES und ZEPPELIN Vibes verglichen werden, alles stimmig und gut bis sehr gut hörbar. Über die Stimme von Edman braucht man normal nichts schreiben, der Mann steht für Qualität, die restlichen Mitgleider können auch mit ihren Instrumenten umgehen, das Songwriting geht in Ordnung, der Sound kommt sehr Retro aus den Boxen, passt aber sehr gut zu der Art des Rocks.

Den Anfang macht “Catch Your Fire” ein flotter Bluser würde sich bestens auf einem Mississippi Dampfer oder in einem Saloon machen, “Rainbow (Fool Circle) kommt in bester Bluestradition aus den Boxen. “Celebration” ein sehr schwermütiger Song Durchschnitt, “Sweet In The Evening (Lullaby)” eine tottraurige Ballade. “Witchwood” hört sich an als wenn die Bewohner aus den Sümpfen der Südstaaten ein BBQ abhalten würden, “Leavin’” lässt mich an HENDRIX denken. “On Through The Night” ein langsames Highlight, “Something About You” geht wieder besser ab, “Mayflower” kommt wieder schwermütig aus den Lautsprechern.

Fazit:

Leute nicht falsch verstehen das Ding ist nicht schlecht aber auch kein Überflieger und ich befürchte das der Stoff in der Flut Sauguter Veröffentlichung untergeht und übersehen wird. Ich vergebe eine Bewertung von 7,5 Sternen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Catch Your Fire
02. Rainbow (Fool Circle)
03. Celebration
04. Sweet In The Evening (Lullaby)
05. Witchwood
06. Leavin‘
07. On Through The Night
08. Something About You
09. Mayflower

Balle

THE QUILL – Earthrise

Band: The Quill
Album: Earthrise
Spielzeit: 47:27 min
Stilrichtung: Hard Rock
Plattenfirma: Metalville Band & Label Pool
Veröffentlichung: 26.03.2021
Homepage: www.facebook.com/thequillsweden

Es ist einer der großen Vorteile des Motorradfahrens durch schöne Landschaften, dass es ein absolut vernachlässigbares Infektionsrisiko mit sich bringt. THE QUILL liefern dafür erfreulicherweise den perfekten Soundtrack, mit ihrem nunmehr neunten Album “Earthrise”. Die Schweden sind bereits seit den 90ern aktiv und machen klassischen Hard Rock der handgemachten Sorte, mit allem drum und dran. Das bedeutet konsequenterweise auch eine entsprechende Produktion, die bei “Earthrise” schön erdig und natürlich ausfällt, dabei klar und druckvoll. Dazu gehört außerdem ein astrein agierender Sänger namens Magnus Ekwall, dessen Stimme wunderbar zum Genre passt und die bluesig-doomigeren SABBATH-Parts ebenso bereichert wie die schnelleren und straighteren Songs.
“Earthrise” ist eines dieser Alben, die man auf der einen Seite perfekt nebenher hören kann, bestens geeignete Autofahr- oder Campingplatz-Mucke, in seiner Gesamtheit jedoch auch vielseitig genug, um einem konzentrierteren Hörprozess standzuhalten. Davon überzeugt direkt der Opener “Hallucinate”, der alle Trademarks eines gelungenen Hard-Rock-Openers beinhaltet, inklusive Schellenkranz, sympathischerweise. “Keep On Moving” keept on moving mit etwas angezogenerem Tempo und simpel-effizienter Riffarbeit und der Über-sieben-Minüter “Dwarf Planet” bietet einen schönen balladigen Anfangspart, den einige solcher Bands leider öfter mal vernachlässigen, und wird anschließend dunkler und recht dicht.
Apropos Balladen: Am ehesten ginge noch “Dead River” als eine solche durch, beendet das Album ziemlich entspannt und soweit drumfrei, ebenso der Anfang von “Evil Omen”, das anschließend auf edle kratzig-trockene Gitarren setzt, einen Prototyp-Strophenaufbau zum besten gibt und allgemein ziemlich harmonieorientiert ausfällt. Der Titeltrack kommt mit MAIDENiger Strophe (inklusive Glocke am Anfang, macht jeden Song besser) und SABBATH-Spirit und “21th Century Sky” ist auf der Drumebene ziemlich zappelig und macht ebenso Spaß wie das treibende “The Zone”.
Hard-Rock-Alben dieser Sorte können sehr schnell langweilig werden, einfach weil gerade in dieser klassischen Form die einzelnen Bestandteile und Melodien doch limitiert sind. Dass Langeweile bei “Earthrise” nicht eintritt, liegt zuerst einmal daran, dass die Truppe offensichtlich Hard Rock isst, trinkt und darin badet und schläft. THE QUILL wissen, wie man ihr Genre professionell umsetzt, gewähren jedoch auch die kleinen Besonderheiten, die das damit bereits sehr anständige Album einfach noch ein wenig aufpeppen. Die ruhigen Parts sind sinnvoll, stimmig und willkommene Abwechslungen, kleine Keyboard-Akzente in wenigen der Tracks gießen ein bisschen wohldosierten Zuckerguss über das (im positiven) trockene Grundgerüst, einige Blues- und Stoner-Elemente erweitern die Grenzen des Genres und kleine Cowbell- oder Schellenkranz-Elemente reichern den Sound hintergründig an.

Fazit:
Bei der Menge an Erfahrung, die THE QUILL mitbringen, kann man von einem professionellen Ergebnis ausgehen. Und “Earthrise” ist nicht nur das, es ist im Rahme der selbstgesteckten Grenzen auch subtil vielseitig, vermittelt die gewollte Atmosphäre und weckt hundertprozentig die Sehnsucht nach Festivals aufs Neue.

Anspieltipps:
„Dwarf Planet“, „Hallucinate“ und „Evil Omen“

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Hallucinate
02. Keep On Moving
03. Dwarf Planet
04. Left Brain Blues
05. Earthrise
06. Evil Omen
07. 21th Century Sky
08. The Zone
09. Dead River

Jannis

MOTHER ROAD – II

Band: Mother Road
Album: II
Spielzeit: 44:23 min
Stilrichtung: Bluesy Hard Rock
Plattenfirma: Metalapolis Records
Veröffentlichung: 19.02.2021
Homepage: www.facebook.com/themotherroad

 

Mother Road wurden 2013 gegründet und veröffentlichen im Februar ihr zweites Album, dass erste hatte ich bis jetzt noch nicht auf dem Radar aber dies ändert sich. MR benannten sich nach der legendären US Straße der Route 66, und so legandär diese Route ist so hört sich das gebotene Material an, Bluesy Hard Rock eingängig, melodiös, hart, bluesy wie aus dem tiefsten Süden der Staaten mit starken Vocals. Mit an Board sind am Mikro Keith Slack (STEELHOUSE LANE, MSG), Chris Lyne (SOUL DOCTOR) an der Gitarre, Barry Sparks (DOKKEN, MSG, TED NUGENT) und Zacky Tsoulas (SOUL DOCTOR) am Schlagzeug.

Wie oben schon geschrieben wird Bluesy Hard Rock von der Leine gelassen der laut Label irgendwo zwischen FREE, BAD COMPANY, HUMBLE PIE und JOE BONAMASSA liegt. Ich würde noch WHITESNAKE, sehr bluesige BURNING RAIN und eine kleine Prise THUNDER dazu nennen, Keith Slack hört sich hier an wie eine Mischung aus Ron Keel, Steve Newman, David Reece und Keith St. John was sehr gut mit dem Gesamtsound harmoniert. Die Songs hören sich durch die Blusenote sehr schwermütig und schleppend an aber dabei sehr eingängig und melodiös. Wie in etwa die Vergleiche, können nebenbei noch voll und ganz überzeugen und zaubern ein Dauergrinsen ins Gesicht.

Das erste Ausrufezeichen setzt “Fools Gold” schnell, stark, eingängig und intensiv wie eine Dampflok die mit Volldampf durch den Wilden Westen heizt, ein Testosteron Monster. “Sticks And Stones” geht es langsamer an aber keinen Deut schlechter als der Vorgänger, “Spread It All Around” ein Sumpfblueser der Spietzenklasse. “Matter Of Time” genial wie die Gitarre mit den Riffs aus den Boxen faucht, “Without You” ein schwermütiger langsamer Song man spürt regelrecht den Herzschmerz. “Side To Side” nimmt wieder unter Volldampf fahrt auf und faucht Riff um Riff aus den Boxen, “Cold Heat” kommt zu funky rüber, nicht wirklich mein Fall. “Ain’t Got The Blues” beste langsame Blues kost, “The One You Keep” geht wieder voll ab stark. “Southland” setzt die Schlussnote ein gute Laune Blueser.

Fazit:

Ein starkes Langeisen, mit nur einem Durchhänger welches MR eingezimmert haben, gehört mit Sicherheit zu den besseren Blusescheiben, mit einem Sänger der eine dreckige Note nach der Anderen aus den Stimmbändern lässt. Ich vergebe eine 9 für diesen fauchenden Rundling.

 

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Fools Gold
02. Sticks And Stones
03. Spread It All Around
04. Matter Of Time
05. Without You
06. Side To Side
07. Cold Heat
08. Ain’t Got The Blues
09. The One You Keep
10. Southland

Helmut

ALLIGATOR STEW – A First Taste Of Alligator Stew

Band: Alligator Stew
Album: A First Taste Of Alligator Stew
Spielzeit: 49:22 min
Stilrichtung: Bluesy Southern Rock
Plattenfirma: Hogleg Records / Halycon Music
Veröffentlichung: 2000 / 2001
Homepage: www.facebook.com/gary.jeffries.12

 

Zu ALLIGATOR STEW gehörten Ausnahmesänger Gary Jeffries (ASPHALT BALLET, THE REGULATORS, GROUCHY ROOSTER, THE SOUTHERN THUNDER PROJEKT, STITCHPIG REVIVAL und Solo) am Mikro, Gitarren und Harmonica. John Andrews (GROUCHY ROOSTER, GARY JEFFRIES) an der Gitarre. Doug Richardson (GROUCHY ROOSTER, GARY JEFFRIES) am Bass, T.C. Markle am Schlagzeug und Dan Beirne (THE SKIP CASTRO BAND, RYAN BURNS & THE VOCAL GHOSTS, KINGDOM OF MUSTANG) am Piano.

AC veröffentlichten im Jahr 2000 über Hogleg Records für den US Markt und 2001 über Halycon Music für Europa, ihr leider einziges Studioalbum. 2003 folgte dann noch das Live Album “Welcome To Monticello … Live” danach war dann Schluß. Auf der Europaversion sind zwei Bonustracks enthalten. Schade da die Band ein Saugeiles Album am Start hatte. Leider blieb es bei dem ersten Geschmack von AC, einige der Musiker machten dann bei GROUCHY ROOSTER und den ersten beiden Solo Alben von Gary Jeffries mit die in die selbe Richtung gehen, groovig angebluester Southern Rock, der von keiner Band besser gemacht werden kann. Mit GJ hatten AC einen Ausnahmesänger an Board, wie ich schon in meinem Review zum Debüt von STITCHPIG REVIVAL schrieb, den Dreck in der Stimme hat und als Kind in den Sumpf gefallen sein muss, als Erwachsener wieder rausgekommen ist und mit dieser Stimme einige erstklassige Alben veredelte. Vergleichen kann man AC nur mit GJ Solo und STITCHPIG REVIVAL ansonsten sind AC unvergleichlich, nebenbei eingängig und Schweinegeil dabei.

Den Anfang macht “Luisiana Man” groovt wei Sau, ein Song aus dem Bayou, dann kommt “Shiner” ein starker schleppender Hit mit kräftiger Blues Note. “Doesn’t Really Matter” ein flotter Feger, gefolgt vom tottraurigen Melodiemonster “Blood Money” eine Rock Hymne für die Ewigkeit und die Stimme von GJ, Gänsehaut verbreitend aber Geil. “Four Winds” ein umarrangierter Rocker der vom ASPHALT BALLET Debüt stammt und auch auf den GJ Soloalben zu finden ist. “One Time Too Long” der richtige Song für einen Western der auf einem Mississippi Dampfer spielt, geil und groovy, “Two Wheels” kräftig, intensiv stark. Es folgt die zweite Hymne für den Rock “Rose Thorn Bed” eingängig, melodiös, ein Traum, einfach nur großes Kino. “Voodoo Spell” wieder ein kräftiger Bayou Rocker, “California Cowboy” wieder bestes Werstern Soundtrack Futter. “You Gotta Give By” ein kräftiger Blueser, “Mad Dog Saloon” eine weiter Hymne. “Blood Money” in der Akustikversion, noch trauriger wie die gestromte Version, aber Geil setzt die Schlußnote.

Fazit: Nun kommt das schwierigste an diesem Album, das Fazit, mir gehen die Superlativen aus, ich muss dazu gestehen das ich ein großer Fan der Stimme von GJ bin, schlechte Kost hat der Ausnahmekünstler noch nie abgeliefert. Vielmehr ist GJ ein Aushängeschild für stark in Szene gesetzte Rockmusik. In Bands oder Projekten an denen er beteiligt war/ist stehen für Qualität, genauso auch Solo. Für diesen Südstaaten Blueser kann es nur eine 10 geben. Ein Album mit NUR Highlights und Hymnen kann nur die 10 bekommen. Ich träume von einem weitern Hitalbum von AS. So nun genug gesabelt und das Dingens gelobt, nochmal gehört und an eine Zeit erinnert werden in der uns Corona noch nicht eingeschränkt hat und die Veranstaltungsbranche zum nichts tun verdammt hat und der FC B noch keine Obergurkenhanshimbeerkaschperl Trupper war.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Louisiana Man
02. Shiner
03. Doesn’t Really Matter
04. Blood Money
05. Four Winds
06. One Time Too Long
07. Two Wheels
08. Rose Thorn Bed
09. Voodoo Spell
10.California Cowboy
11. You Gotta Give By
12. Mad Dog Saloon
13. Blood Money (Akustik Version)

Helmut