HARTMANN – Get Over It

Trackliste:

01. Remedy
02. One Step Behind
03. In Another Life
04. What You Give Is What You Get
05. The Movie’s End
06. Just Drive
07. The Gun
08. Can’t Keep Away From You
09. Get Over It
10. Stay True To Me
11. When We Were The Young

Spielzeit: 48:52 min – Genre: Melodic Rock – Label: Pride & Joy Music – VÖ: 16.09.2022 – Page: www.oliverhartmann.com/

 

Oliver HARTMANN ein feste Größe im Deutschen Rockbereich der uns seit Gründung von HARTMANN im Jahr 2005 fleißig und in regelmäßigen Abständen mit sehr guten Veröffentlichung erfreut hat neues Material am Start. Mit von der Partie sind neben Oliver Hartmann an Gesang und Gitarren, Mario Reck an Gitarren, Armin Donderer an Bass und Markus Kullmann am Schlagzeug.

Was kann man von HARTMANN erwarten, als erstes raue und dabei coole Vocals von Oliver, laute Gitarren die mit viel Melodie aus den Lautsprechern blasen, wummer Bass und treibende Drums. HARTMANN stehen für Kontinuität und Qualität Made in Germany, seit dem ersten Album steht Oliver für modern inszenierten Melodic Hard Rock der mit viel Melodie und Schmackes aus der Anlage kommt, versehen mit einer druckvollen Produktion. Nachdem im April 2020 „15 Pearls & Gems“ mit vier neuen Titeln veröffentlicht wurde folgt jetzt über zwei Jahre später ein komplettes neues Album.

Oliver hat eine einzigartige Stimme die einen hohen Wiedererkennungsfaktor besitzt, die Gitarren kommen hart und melodiös rüber, der Bass geigt mit den Drums den Takt vor. Aber im Vordergrund stehen die Stimme von Oliver und die Gitarren die als Hauptdarsteller überzeugen und bei jedem Anhänger dieser Spielart für freudige Seufzer sorgen sollten. Wie von HARTMANN gewohnt bewegen sie sich bei den Vorgängern, mit Einflüssen von US- und UK-Melodic Rock und so banal es auch ist einfach nur HARTMANN. Beeindruckend beweisen HARTMANN das sie ein weiteres Highlight ihrer Vita hinzufügen können und das Qualität in ihnen steckt die überzeugt.

Mit „Remedy“ werden fast AC DC Töne angeschlagen, „One Step Behind“ ein cooler Melodic Rocker. „In Another Life“ ein melancholischer Rocker mit viel Drama der überzeugt, „What You Give Is What You Get“ ein Stampfer der gut ins Ohr geht. „The Movie’s End“ der nächste Stampfer mit geiler Melodie, „Just Drive“ ein mit viel Gefühl. „The Gun“ kommt mit Bluesnote, „Can’t Keep Away From You“ eine starke Ballade. „Get Over It“ ein sehr guter Melodic Rocker, „Stay True To Me“ dramatisch geboten, „When We Were The Young“ cool und lässig.

Balle

BAND OF SPICE – How We Play The Game

Trackliste:

01. Gone Insane
02. Demonized
03. My Game
04. Below The Sun
05. Control
06. Descending
07. Offside
08. Little Casino
09. A Song vor You

 

 

Spielzeit: 37:56 min – Genre: Hard Rock – Label: Scarlet Records – VÖ: 23.09.2022 – Page: www.facebook.com/BANDofSPICE

 

BAND OF SPICE veröffentlichen schon das fünfte Album, da habe ich Wohl oder Übel gesagt die ersten vier verpasst. Laut Promoinfo sollen BAND OF SPICE den Spirit der 70er in den Hard Rock zurückbringen. Dem stimme ich nur bedingt zu, es schwingen sehr viel 70er im Sound mit aber auch sehr viel 80er.

Zu den Spiceboys gehören Spice an Mikro und Gitarren, Alexander Sebulovski am Bass und Bob Ruben an der Schießbude. Die Stimme von Spice hört sich an wie eine Lightversion von Lemmy und Ronnie James Dio, weder von dem noch vom anderen Zuviel irgendwo in der Mitte. Die Gitarren stehen klar im Vordergrund der Bass macht Druck und die Drums halten sich leicht im Hintergrund. Die Produktion hat Druck könnte aber ein wenig mehr Dynamik vertragen.

Der Hard Rock erinnert an eine Art Mixtur aus DEEP PURPLE, MOTÖRHEAD, AEROSMITH, DOKKEN, DIO und vielleicht ein wenig BLACK SABBATH. Man geht voll nach Vorne ohne Gnade genau auf die Zwölf. Die drei Protagonisten bringen eine Power auf Lauscher das man meinen könnte es handelt sich um eine Fünf Mann Truppe. Das Alles hört sich auf Konserve stimmig und gut an, aber mir herrscht hier ein wenig zu viel Chaos in den Gehörwindungen.

Der Sound ist nicht von schlechten Eltern aber das herrschende Chaos ist für meine Geschmack zu viel des Guten und trübt den Hörgenuss. Ich will den Musikern nichts absprechen oder das Können schmälern aber für mich wurde auf dem Album zu viel versucht und der Bogen dabei leider überspannt. Mir ist zu viel Chaos im Vordergrund der alles überdeckt. Dazu kommt noch die recht kurze Spielzeit von knapp unter 38 Minuten. Wenn diese Aspekte nicht wären hätte ich eine höhere Bewertung vergeben.

„Gone Insane“ fängt langsam und gemächlich mit softem Gitarrenklang an, aber dann ab Sekunde 45 fängt das Chaos an Schreckhafte Personen rutscht das Herz in die Hose und könnte unter Umständen für einen Herzinfarkt sorgen. „Demonized“ ein Vollgas Rocker, „My Game“ macht da keine Ausnahme. „Below The Sun“ kommt mit sehr guter Melodieführung ums Eck, „Control“ lässt Erinnerungen an MOTÖRHEAD aufkommen. Bei „Descending“ wird mit viel Drama, Blues, und langsam zu Werke gegangen, „Offside“ will sämtliche Geschwindigkeitsrekords brechen. „Little Casino“ ein leider nur 2-minütiges Instrumental mit geiler Melodie, „A Song vor You“ besitzt Hitpotential mit starker Melodieführung hier zeigt Spice das er auch Gefühlvoll kann und der eingängigste Song auf dem Album.

Balle

WOODSTOCK – Don’t Care! (RG Zeitmaschine)

Trackliste:

01. Don’t Care
02. Victim Of Love
03. Burned Out
04. Sad To Say
05. Thank You Lord
06. Please Stop To Gamble
07. My Thoughts
08. Give It Back
09. Hold On And Believe
10. Love Me Or Leave Me
11. Help
12. Six Bottles Of Whiskey

Spielzeit: 52:40 min – Genre: Melodic Hard Rock – Label: Eigenproduktion – VÖ: 1993

Diesmal geht es zurück in das Jahr 1993, zwei Jahre nach dem Unfall ausgehend von NIRVANA und MONSTER MAGNET in Seattle die eine Katastrophe in der Musiklandschaft verursacht haben. Man schreibt das Jahr 1993 und fünf junge Wilde Langhaarjunkies denken sich in einem kleinen verschlafenen Ort in der Alpenrepublik Österreich mal eben ein geiles Scheibchen aufzunehmen. Herausgekommen ist ein echter Brocken voll mit coolen Songs, wobei man über das BEATLES Cover „Help“ besser den Mantel des Schweigens hält.

Ich wurde auf die Band ca. 1996 aufmerksam, als sich in einer Hang Loose Records Bestellung ein Demotape des Shops befand. Diese Demotapes waren Kauftipps von den beiden Inhabern von Hang Loose Records Hansi Michel und Jürgen Schaffenrath und zu 90% voll mit totalen Überfliegern. Damals befanden sich neben WOODSTOCK auch noch Songs von THE BRAVE, NO SWEAT, HYTS, THE MEN, ROKO, STEEL BREEZE, OPEN SKYZ, HEAVY BONES und THE LOOK darauf, alle mit bärenstarken Hits. Nachdem ich das Demotape gehört habe die CD telefonisch geordert und mir wurde mitgeteilt das WOODSTOCK in Japan damals ziemlich abgeräumt haben. Als die Bestellung bei mir eingetroffen ist kam die CD gleich zum Einsatz und erstmal Kinnlade nach unten, dass sollen Österreicher sein, niemals. Das konnte ich nicht glauben, denn ich verband damals Österreich mit Mozart, Falco, Opus, Skifahren und Kaiserschmarrn aber Mucke der härteren Art auf keinen Fall.

Die Band brachte es damals auf ein Album und eine EP 1994 in Eigenproduktion. Zur Band gehörten Hanno Pinter am Mikro, Kitchn‘ Mike an Gitarren, Chris Hair an Keyboards, Randy am Bass und Lazy Gerry an den Drumsticks. Der melodische Hard Rock sprüht nur so vor Melodien und geilen Riffattacken, die Keys kommen meist im DEEP PURPLE Stil der 80er Jahre, als Hammonds oder auch mal als Pianoparts ausgeführt. Der Bass ist kräftig wahrnehmbar und die Drums kommen mit einer Macht aus den Boxen das es eine Freude ist.

Vom Härtegrad bewegt sich die Band im klassischen Hard Rock der End 70er und 80er von DEEP PURPLE über VAN HALEN, DOKKEN bis hin zu den GUNS N Roses genauso befindet sich auch der Stil in etwa bei den Vergleichen. Die Vocalarbeit ist sehr gut, ohne Alpenakzent mit einem rauen Organ fehlerlos ausgeführt. Die Keys schielen voll in Richtung Jon Lord von DEEP PURPLE. Der Bass erinnert mich an eine Mischung aus Chuck Wright (HOUSE OF LORDS, QUIET RIOT, etc.) und Jeff Pilson (DOKKEN, DIO, FOREIGNER, etc.). Die Drums kommen intensiv und mit Power wie bei Mike Terrana und lassen sich irgendwie schlecht beschreiben, der Ausdruck Berserker im Blutrausch passt am besten als Umschreibung. Die Produktion ist zwar Staubtrocken aber mit viel Dampf und Kraft.

Die Jungs wissen selber nicht was sie damals für ein Brett am Start hatten, das Ding rockt ohne Gnade und stellt ein Paradebeispiel für eine Geile Rockscheibe da.

Mit „Don’t Care“ starten die Österreicher mit einem Groovestampfer der Güteklasse 1A mit DEEP PURPLE like Keys, „Victim Of Love“ kommt flott mit harten Riffs und Piano, cool gemacht. „Burned Out“ kommt mit SLASH like Riffing und coolen Pianopassagen, bei „Sad To Say“ spielt der Bass fast schon die Hauptrolle, die Gitarre hält sich zurück und das Piano kommt voll zum Tragen. „Thank You Lord“ mit geilem Southern und Blues Touch, der richtige Song für einen verqualmten Saloon, bei der todtraurigen Ballade „Please Stop To Gamble“ kommen die Keys im PURPLE Hammond Stil und im Refrain wird ein Riffgewitter gezündet. „My Thoughts“ ein melancholischer Hard Rocker wie er sein soll mit Piano und geilen Hammonds, „Give It Back“ geht voll nach vorne mit Hammonds ohne Ende. „Hold On And Believe“ am Anfang in den Strophen schwermütig und traurig, ab 1:58 kommt ein Stakkato Einsatz und das Ding mutiert zum richtigen Rocker ein Traum, „Love Me Or Leave Me“ eine Ballade die von der Stimme und Pianos getragen wird. Über „Help“ kann man denken was man will, es gibt nur eine wahres das Originale, bei „Six Bottles Of Whiskey“ spielen Bass und Akustikgitarre die Hauptrolle cool gemacht.

Balle

LOVE IN CHAINS – Everyday Heroes

Trackliste:

01. Locked And Loaded
02. Less Than Zero
03. Cherry Wine
04. Darkness Falls
05. Everyday Heroes
06. Rain
07. Overdose
08. Down To The Wire
09. Without You
10. Love Gun
11. Wildfire

Spielzeit: 47:31 min – Genre: Hard Rock – Label: Idora Entertainment – VÖ: 30.08.2022 – Page: www.facebook.com/LoveInChainsUSA

 

LOVE IN CHAINS besteht aus einem Trio, Rob Kane an Vocals, Mike Floros an den Gitarren und Erik Johnson an Bass und Drums. Was die drei hier auf die Hörer loslassen ist US Hard Rock der Marke KISS, BLACK N BLUE, ASPHALT BALLET, BADD BOYZ, ROUGH CUTT, ARRIVAL, HURRICANE, STATION und FIREHOUSE. Das Ding schreit einen förmlich an „Ich bin ein US Hard Rock Teil“ mit Power und Melodie.

Die Drei zünden ein Feuerwerk aus Riffgewitter, egal ob elektrisch oder akustisch, wummer Bass und A-Tritt Drums. Alles serviert mit viel Melodie und Harmonie und einer vorlauten und rotzigen Stimme die irgendwo zwischen Sebastian Bach und Kelly Hansen liegt.

Der Hard Rock hört sich sehr attraktiv und kompakt an, macht einen riesigen Spaß, den mich erinnert das Album an die End 80er einer Zeit als man so eine Mucke noch im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk hören konnte und MTV alles mit Stromgitarre gepuscht. Die Plattenbosse Lunte gerochen haben und alle Langmattiagos unter Vertrag genommen haben, egal ob sie was konnten oder nur lange Matten hatten. Wären LOVE IN CHAINS 1985 bis 1989 mit dem Album aufgetaucht wären hätten sie es weit bringen können ein Einstieg in die Albumcharts oder auch Top Ten wäre sicher gewesen.

Für mich eine gelungene Zeitreise zurück in ein Epoche die einfach nur Genial war und viele Gitarrenheroes und geile Bands hervorgebracht hat.

Mit „Locked And Loaded“ legen die Jungs gleich mal dreckig und flott los, „Less Than Zero“ man meint die Akkorde schon mal wo gehört zu haben aber egal Hauptsache es knallt. „Cherry Wine“ erinnert ohne Ende an die End 80er Zeit, „Darkness Falls“ mehr 80er geht nicht. „Everyday Heroes“ ein US-Rocker wie er sein sollte, „Rain“ geht in die Sleaze Ecke und versprüht Rotz und Dreck. „Overdose“ ein cooler Rocker, „Down To The Wire“ kommt wieder mit einer gehörigen Portion Rotz rüber. „Without You“ was für eine geile Schieße, „Love Gun“ jepp genau das Dingens von KISS, sorry Boys da ist mir das Original am liebsten, „Wildfire“ lässt nochmals die End 80er Revue passieren.

Balle

THUNDERMOTHER – Black And Gold

Trackliste:

01. The Light In The Sky
02. Black And Gold
03. Raise Your Hands
04. Hot Mess
05. Wasted
06. Watch Out
07. I Don’t Know You
08. All Looks No Hooks
09. Loud And Free
10. Try With Love
11. Stratosphere
12. Borrowed Time

Spielzeit: 42:38 min – Genre: Hardrock – Label: AFM Records – : 19.08.2022 – Page: www.facebook.com/thundermother/

 

Da sind se wieder, das Schwedenquartett mit den 5 DOROs. THUNDERMOTHER sind zurück. Wobei zurück nicht so ganz der passende Ausdruck ist. Kaum eine andere Band war in den letzten beiden Jahren so umtriebig wie die niemals zur Ruhe kommenden Schwedinnen. Neben zahlreichen Live-Auftritten war dann sogar noch Zeit für ein Album und wir können uns über das neueste Glanzstück aus dem Hause THUNDERMOTHER freuen. Am 19.08.2022 wird „Black and Gold“ das Licht der Welt erblicken und – wie ich vermute – ebenjene auch erobern.
Wie schon bei „Heat Wave“ (www.rock-garage.com/thundermother-heat-wave/) und der „Heat Wave Deluxe Edition“ (www.rock-garage.com/thundermother-heat-wave-deluxe-edition/) überzeugen uns die Donnermütter mit ihrem Retro-angehauchten, stimmungsmachenden Hard Rock. Auch bei „Black And Gold“ werden musikalisch keine Gefangenen gemacht. Die vorab veröffentlichten Singles „Watch Out“, „I Don’t Know You“, „Hot Mess“ und „Black & Gold“ haben schon eindrucksvoll gezeigt, was für ein geiles Teil uns erwartet.
Die große THUNDERMOTHER-Rock-Party startet schon mit „The Light In The Sky“, welcher sich quasi nahtlos an das Vorgängeralbum „Heat Wave“ anschließt. Mit einem leichten BON JOVI-Touch als Intro, gelingt hier schonmal der absolut perfekte Rock-rhythmische Einstieg mit Abfeier-Garantie. Das groovige „Raise Your Hands“ wird vom der bluesig balladesken „Hot Mess“ abgelöst, bevor der Rock mit „Wasted“ wieder Fahrt aufnimmt. Stilsichere Abwechslung – im allerdings festgesetzten Rahmen – ist bei THUNDERMOTHER auf alle Fälle garantiert. Mit „Watch Out“ folgt dann die erste Vollspeed-Riff-Granate auf „Black And Gold“, gefolgt von dem mit dem mit einer Airbourne-Attitüde behafteten „I Don’t Know You“.
Richtige Lowlights sucht man vergebens, dafür ist das Album vollgepackt mit energiegeladenen Rocknummern, die so manches Herz höherschlagen lassen. Nummern wie „Loud And Free“ laden einfach nur zum Abfeiern ein und mit „Stratosphere“ gibt es sogar noch eine Portion früher AEROSMITH obendrauf. Wegen mir könnten sich auf „Black And Gold“ auch 30 Songs tummeln, es würde nicht langweilig werden. Aber alles endet irgendwann und so lässt uns die abschließende Ballade „Borrowed Time“, die den kurzen Glücksmoment nach einem Konzert beschreibt, glücklich, zufrieden und mit einem fetten Grinsen im Gesicht zurück.
THUNDERMOTHER bleiben auch auf „Black and Gold“ ihrem Stil treu, einer Mischung aus Rock, Blues und einfach nur ganz viel Energie. Was Gitarisstin Filippa Nässil zusammen mit der grandiosen Sängerin Guernica Mancini, Emlee Johansson (d.) und Mona Lindgren (b.) mit Album #5 auf die Beine gestellt hat, macht von vorne bis hinten Spaß, einfach nur megagenial Spaß es ist Superkalifragilistischexpialigetisch.
Nicht umsonst klingen die 4 High-Voltage-Girls wie 5 DOROs! Ich bin immer noch komplett schockverliebt und feiere die Mädels bei jeder Gelegenheit ab (auch wenn das für andere Autofahrer reichlich komisch aussieht). Bei „Black and Gold“ hat man immerhin 12 Songs in knapp 43 Minuten Zeit zum Abfeiern, hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wer hier nicht mindestens ein rhythmisches Schulterzucken bekommt, sollte sich am besten direkt im Keller einschließen. Selbst Fans übelsten Ochsengekloppes sollten hier fündig werden. In dem Sinne …Watch out, Motherfuckers…

Tänski

Watch Out 😉

DAVID READMAN – Medusa

01. Madame Medusa
02. The Fallen
03. Generation Dead
04. Turned To Black
05. Shelter From The Storm
06. Change Of Thunder
07. Mary Jane
08. Children Of Thunder
09. Summer Wine
10. King Who Lost His Throne

 

 

Spielzeit: 46:10 min – Genre: Hard Rock – Label: Eigenproduktion – VÖ: 05.08.2022 – Page: www.facebook.com/WANNAHEARYOUROCK

 

DAVID READMAN die Stimme von PINK CREAM 69, VOODOO CIRCLE, ROOM EXPERIENCE und noch so einige Bands und Projekte meldet sich mit seinem zweiten Soloalbum eindrucksvoll zurück. David besitzt so ein Organ das man unter tausenden heraushören kann, einfach eine einzigartige und prägnante Stimme. Diese Stimme hat schon mehr Alben als nur bei PINK CREAM 69 veredelt. Ich persönlich habe noch nie ein schlechtes Album gehört an dem David beteiligt war.

Gerade eben durch diese Stimme fallen mir als Vergleich als erstes PINK CREAM 69 ein, man sollte David aber nicht nur auf die Karlsruher Band beschränken, dafür ist er zu gut aufgestellt und unterwegs. Die Songs leben förmlich von der Stimme Davids, er haucht den Songs Leben ein. Man kann aber auch 70er und 80er Hard Rock heraushören, dies im modernen Gewand präsentiert was einen riesigen Spaß beim hören macht. Jeder der auf eingängigen melodischen Hard Rock steht sollte mit diesem Album voll auf seine Kosten kommen.

Die Aufnahmen zum Album begannen Anfang 2021, im Vorfeld wurden drei Songs „Madame Medusa“, „Mary Jane“ und „Generation Dead“ als Singles veröffentlicht, und durch eine Crowdfounding Aktion unterstützt. Mit dabei waren noch Laki Ragazas, Aldo Lonobile und Roland Grapow an Gitarren, Julien Spreutels an Keys, Alex Jansen an Bass sowie Bodo Schopf und John Clelland an den Drums.

Davids Job am Mikro ist eindrucksvoll und fehlerlos, die Gitarren kommen knackig aus der Anlage, die Keys unterstützen die Gitarren ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Der Bass kommt voll durch und die Drums treiben ohne Gnade alles vor sich her. Die Mitwirkenden Musiker liefern hier voll ab und so zieht sich ein roter Faden durch das Album der aus nie endenden Melodien und verdammt viel Harmonie besteht. Die Jungs um David haben mit diesem Album ein Pfund ein gezimmert das das schon sehr gute Debüt von David toppt. Die Produktion kommt auch mit Schmackes aus den Membranen und sorgt dafür das der angesetzte Staub mit Gewalt aus der Bude geblasen wird.

Mit „Madame Medusa“ geht es unter Volldampf los, ein Nackenbrecher, „The Fallen“ ein starker Song mit Melodie. Mit „Generation Dead“ folgt das nächste Highlight Melodie und Gitarren ohne Ende, „Turned To Black“ noch so ein typisches David Highlight mit epischen Momenten. „Shelter From The Storm“ ich wiederhole mich aber noch ein Ohrwurm im typischen Readman Stil, „Change Of Thunder“ ein Meloicmonster das im Ohr hängen bleibt. „Mary Jane“ erinnert ein wenig an AEROSMITH mit „Walk This Way“, „Children Of Thunder“ erneut ein kräftiger Rocker. „Summer Wine“ hätten PINK CREAM 69 auch nicht besser hinbekommen, „King Who Lost His Throne“ erinnert mit all seinem Drama ein wenig an MAGNUM mit WHITESNAKE Vibes.

Balle

HIGHWAY SENTINELS – The Waiting Fire

Trackliste:

01. I’m A Loser
02. Face In The Crowd
03. Afterlife
04. Love And Hate
05. Victim Of The Night
06. Tortured Soul
07. We Won’t Be Forgotten
08. All Comes Crashing Down
09. I Don*t Care Anymore
10. Not Too Late
11. How To Be Real
12. Hell In A Handbasket

 

Spielzeit: 57:20 min – Genre: Hard Rock – Label: Louder Than Loud Records – VÖ: 22.07.2022 – Page: www.facebook.com/people/David-Reece-Official/100048099653147/

 

Das Projekt HIGHWAY SENTINELS wurde von Steven Rosen und Jimmy Waldo ins Leben gerufen. Steven, selbst ein legendärer Autor, Journalist und Gitarren-Enthusiast, der bis in die 1970er Jahre zurückreicht, sei es auf Reisen mit Led Zeppelin im Flugzeug oder als enger Freund von Eddie Van Halen, war er immer an der Spitze des Rockjournalismus und der ihn umgebenden Kultur. Jimmy war schon in Bands wie ALCATRAZZ, BLACKTHORNE, GRAHAM BONNET BAND, MURDERER’S ROW, NEW ENGLAND und HIRSH GARDNER aktiv. Neben Steven an Gitarren, Jimmy an den Keys komplettieren David Reece am Mikro, Donnie Van Stavern am Bass und Mark Zonder an den Drums das Projekt.

Während des Lockdowns 2021 fingen Steven und Jimmy an, eine Reihe von Songs aufzunehmen, an denen sie seit einigen Jahren gearbeitet hatten, von denen einige sogar Jahrzehnte zurückreichten. Die Fünf haben ein Hard Rock Album eingetütet das sich hören lassen kann.

Die Produktion drückt ohne Ende in die Gerhörwindungen, David zeigt keine Abnutzungserscheinungen und shoutet wie ein junger Gott, die Gitarren brettern voll aus der Anlage und bilden mit den Keys ein geniales Duo. Der Bass kommt gut durch und die Drums geben den Takt vor.

Das Projekt bewegt sich in etwa einer Schnittmenge von BANGALORE CHOIR allein schon durch Davids markante Stimme, das letzte WICKED SENSATION, STUART SMITH, ein wenig BRAZEN ABBOT, ALCATRAZZ, GRAHAM BONNET BAND und ein leichter Touch DEEP PURPLE. Mit David wurde der ideale Shouter für diese Art des Hard Rocks gefunden der wie Eimer auf Arsch passt und seine Arbeit verdammt gut gemacht hat, und den Jungen Wilden zeigt wo das Mikro hängt. Die Restlichen Protagonisten zeigen auch keinerlei Schwächen.

Der Hard Rock klingt weder Oldschool noch antiquiert sondern kommt cool rüber und müsste für einigen Wirbel sorgen. Man kann zwar parallelen zu andern Bands des Sektors finden, diese stören aber nicht im Geringsten da das gebotene Material sehr gut ausgefallen ist und überzeugen kann.

Als Fazit kann man dieses Album jedem empfehlen der gerne richtig kernigen Hard Rock mit rauen und Whiskygeschwängerten Vocals hört, diese werden mit den Songs sehr schnell warm und haben bestimmt viel Spaß beim Hören. Das Album kommt ohne große Ausreißer oder Ausfälle aus.

Mit „I’m A Loser“ wird eindrucksvoll gestartet, ein geiler Stampfer, „Face In The Crowd“ der nächste Stampfer mit genialem Refrain und viel Oooohoooo. „Afterlife“ ein starker Rocker der von der Stimme und den Licks lebt, „Love And Hate“ ein kraftvoller Rocker teils mit schrägen Riffeinlagen. „Victim Of The Night“ beginnt mit einer geilen Riffeinlage und mutiert dann zum Highlight, am beginn der Strophen eher zurückhaltend geht dann nach den ersten Zeilen und im Refrain voll auf die Nuss, Achtung Hitgefahr. Bei „Tortured Soul“ wird’s orientalisch und heftig hart, bei dem Song grüßen DEEP PURPLE, „We Won’t Be Forgotten“ ein leicht schräger Song mit geilem Refrain. „All Comes Crashing Down“ kommt mit leichter Country Note, „I Don*t Care Anymore“ ein cooles Highlight. „Not Too Late“ in den Strophen Slowrocker ab der Bridge ein Highlight, „How To Be Real“ geht die Luft aus, „Hell In A Handbasket“ teilweise mit schrägen Riffeinlagen.

Balle

SCAR FOR LIFE – Sociophobia

Trackliste:

01. In Our Sights
02. Strike Down
03. Wasteland
04. Rise Again
05. Ballerina
06. Don’t Stand In My Way
07. Numb
08. Clockwork Hysteria
09. Flying High
10. Send Me An Angel
11. Walk Away
12. Bullet To Spare

Spielzeit: 50:21 min – Genre: Hard Rock – Label: Pride & Joy Music – VÖ: 22.07.2022 – Page: www.facebook.com/scarforlifeband

 

SCAR FOR LIFE kommen schon mit ihrem fünften Album aus dem Studio, da muss ich ja etwas gehörig verpennt haben, denn mir ist die Band nicht bekannt. Wenn ich dieses Album anhöre muss ich feststellen etwas verpasst zu haben, denn die Band bietet anständigen Hard Rock mit allem was dazu gehört.

Mit dabei sind Gründer Alex Santos an Gitarre, Rob Mancini am Mikro, Marc Lynn am Bass. Als Gastmusiker waren dabei Tobbe Jonsson am Schlagzeug und Darrel Treece-Birch an den Keys.

Die Vocals erinnern in manchen Momenten an Mat Sinner oder Lemmy in anderen besitzen sie genug Eigenständigkeit können zu jeder Zeit überzeugen. Die Gitarren kommen Messerscharf aus den Boxen gefeuert, die Keys sind eher dezent ausgeführt, der Bass macht aus dem Hintergrund Druck, und die Drums spielen die große A-Tritt Maschine. Die Produktion hat Druck und feuert aus allen Rohren aus den Membranen.

Der Sound geht in Richtung BONEYARD DOG, GOTTHARD, SINNER, DEEP PURPLE ein wenig HELLACOPTERS hier ein wenig Dreck da und fertig ist der attraktive Hard Rock Sound den SCAR FOR LIFE bieten. Alles mit viel Melodien und teils mit Drama inszeniert macht das Album sehr viel Spaß. Meine ersten Gedanken beim Bandnamen und meine fehlenden Berührungspunkte machten mir nicht viel Hoffnung es mit guter Mucke zu tun zu haben. Ich dachte erst an eine Alternative Kombo mit sehr tief gestimmten Klampfen und Deprirock, doch ich wurde positiv überrascht und muss gestehen die Jungs haben es drauf attraktive Songs ein zu tüten.

Ein cooles Album das Spaß macht obwohl man meint mal den oder den heraushören zu können. Trotzdem wird hier ordentlich die Axt geschwungen und sehr gute Mucke geboten die jedem Fan der Vergleiche schmecken sollte.

Mit dem Intro „In Our Sights“ wird fast meditativ das Album eingeleitet, bei „Strike Down“ geht es schon eher in meine Richtung ein geiler Brecher. „Wasteland“ hätte auf jedes MOTÖRHEAD Album gepasst mit geilem Refrain, „Rise Again“ ein gefühlvolles Melodic Highlight. „Ballerina“ fast eine Ballade mit Power und starkem Refrain, „Don’t Stand In My Way“ kommt mit viel Melodie und man meint man hat es mit einem verschollenen 80er Song von Sinner zu tun. „Numb“ ein instrumentaler Highspeed Song für die Überholspur, „Clockwork Hysteria“ erinnert an DEEP PURPLE mit DEF LEPPARD Refrain und SINNER Vocals. „Flying High“ ein gefühlvoller Song mit viel Drama und Melancholie, „Send Me An Angel“ flott, intensiv und cool ausgeführt. „Walk Away“ geht als Highlight durch, „Bullet To Spare“ SINNER grüßen erneut aus den 80ern.

Balle

ALTARIA – Wisdom

Trackliste:

01. Wisdom
02. Diablo Rojo
03. Without Warning
04. Kissed By The Flames
05. Power To Heal
06. Sometimes
07. Victory Of Winter
08. History Of Times To Come (2022)
09. Lost In Time
10. Crimson Rain
11. Kingdom Of The Night (Bonus, 2022)

Spielzeit: 51:15 min – Genre: Melodic Hard Rock – Label: Reaper Entertainment – VÖ: 08.07.2022 – Page: www.facebook.com/altariaofficial

 

Von ALTARIA durfte ich bereits vor einiger Zeit den Re-Release ihres 2004er Albums „Divinity“ rezensieren und hatte damals eine ziemlich positive Meinung zu der Angelegenheit – die sich bis heute hält, auch wenn ich bei erneutem Hören der Platte zwei Jahre später vielleicht 0,5 oder einen Punkt weniger gegeben hätte. Dennoch gut, weshalb ich auch die Rezension für „Wisdom“, das sechste Album der Finnen, übernahm.
Als Melodic Metal wird der Stil der Truppe im Promotext verortet. Dem hätte ich bei „Divinity“ noch Recht gegeben, inzwischen muss man hier wohl aber eher von Melodic Hard Rock mit AOR-Einflüssen reden, denn mit Metal hat die Sache nicht mehr wirklich was zu tun. Lediglich „Power To Heal“ und bei freundlicher Einschätzung „History Of Times To Come“ (und das ist ursprünglich vom 2003er „Invitation“-Album) kann man irgendwo über Midtempo verorten, der Rest ist klassisches Midtempo, dessen Geschwindigkeit um nicht mehr als 10 BPM variiert. Was spätestens zu Beginn von Track 4 Ermüdungserscheinungen hervorruft, denn es wirkt schlicht, als käme das Album nicht in die Gänge. Und auch die beiden besagten Songs können nicht darüber hinweghelfen, dass diese Ermüdung auf Albumlänge bleibt.
Melodisch sind die einzelnen Songs allesamt klassischer Synth-unterstützter Hard Rock mit den gängigen Melodiewendungen, die auch praktisch alle für sich funktionieren, in der Menge vergleichbarer Songs auf dem Album jedoch ihre Individualität nicht halten können. Dabei ist auch nicht von Vorteil, dass die Menge an Details und vor allem unterschiedlichen Stimmungen im Vergleich zu „Divinity“ stark nachgelassen hat. Mal ein Song, der außergewöhnlich fröhlich oder im Sinne des Genres klar düster ausfällt, existiert auf „Wisdom“ einfach nicht, was eine emotionale Einfühlung in die Platte verhindert. Müsste ich seine Wirkung auf mich mit einer Phrase beschreiben, wäre es „angenehm für nebenbei“ – und das ist es auf professioneller Basis – aber spannend, unvorhersehbar, fordernd, überraschend ist es kaum. Dafür verlässt man sich zu sehr auf das Lehrbuch, arbeitet zu routiniert und liefert im Endeffekt ein Album ab, bei dem man Mitnicken kann, das eine gute Gesangs- und Instrumentalleistung sowie vertraute Harmonien und klassische Songstrukturen bietet, aber eben auch nur wenig mehr.

Fazit:
Sauber im handwerklichen Sinne, unproblematisch im kompositorischen, aber ansonsten doch die Basic-Variante eines Hard-Rock-Albums: „Wisdom“ beim netten Abend mit ein paar Freunden im Hintergrund auf Spotify anzuschmeißen ist mit Sicherheit nicht falsch. Wer mehr musikalischen Tiefgang, etwas mehr Metal und mehr Inspiration und Leidenschaft möchte, dem sei an dieser Stelle allerdings (da ich nur die beiden Alben der Band kenne) empfohlen, stattdessen auf „Divinity“ zurückzugreifen.

Jannis

BALLS GONE WILD – Stay Wild

Trackliste:

01. Killing Time
02. Hangman
03. School On Fire
04. Feel My Love
05. Twist Of Fate
06. Masked City
07. Stay Wild
08. Knocked Out
09. Plata O Plomo
10. Ready For Love
11. Bride Of Satan

Spielzeit: 44:16 min – Genre: Hard Rock – Label: Metalville – VÖ: 26.07.2022 – Page: www.facebook.com/ballsgonewildband

 

Als erstes muss ich Dampf ablassen und mosern, warum diese Art des Hard Rock, warum die Ähnlichkeit zu AC DC und Co, warum so uninnovativ? Aber Kackegal Hauptsache das Dingens knallt wie Sau und dies tut das Album. Die Band bläst einem die Gehörgänge frei und noch so schlimme Gedanken aus der Birne.

Die im Jahr 2012 in Köln gegründeten BALLS GONE WILD kommen mit einem Riffrock Monster aus dem Studio das einem die Kinnlade bis zum Boden hängt. Zu den Scherzkeksen gehören Vince van Roth an Mikrofon und Bass, Tom Voltage an Gitarre und Backing Vocals und Dommy Lee an de Drums und Backing Vocals. Ursprünglich als Spaßprojekt gegründet ist das Powertrio zum echten Riff betonten Hard Rock Act mutiert.

Die Vocals sind Whiskey und Zigarren geschwängert und passen verdammt gut zu dem Riff Rock, die Gitarren hauen einem die Licks nur so um die Ohren, der Bass macht Dampf und die Drums hauen auf den Putz.

Die Produktion haut voll rein, der Sound kann mit MOTÖRHEAD, AC DC, RHINO BUCKET, AIRBOURNE und MOTOR JESUS verglichen werden. Die Riffs hauen einem mit den Drums regelrecht den Gips aus den Backen und spült die Grauen mit Gewalt frei. Irgendwie richten die Drei ein gewaltiges Chaos an, nur das sie dieses Chaos mit Bravour beherrschen und auf jedem Biker Treff für beste Stimmung sorgen sollten oder als Anheizer für eine Show der erwähnten Vergleiche bestens geeignet.

Es zünden nicht alle Song, man findet hier je nach dem eigenem Geschmack oder Vorlieben zwei bis drei Ausfälle der Rest des Albums eignet sich bestens für Biker Treffs und ist ohne zu maulen gut bis sehr gut ausgefallen. Man darf gespannt sein was von den Boys noch kommt, dieses Album macht neugierig auf das Folgende.

Mit „Killing Time“ hauen die Kölsche Jungs einen raus und was für einen, dass Dingens ist reinster TNT, „Hangman“ geht als Highlight durch erinnert an die 70er. „School On Fire“ herrliche Retromucke, „Feel My Love“ geht ab wie der Flohkati des Nachbarn. „Twist Of Fate“ kommt mit Blues Note, „Masked City“ ein flotter und rotzfrecher Rocker. „Stay Wild“ gibt Gas und drückt das Bodenblech durch, „Knocked Out“ bricht alle Geschwindigkeitsrekorde müsste nicht sein. „Plata O Plomo“ geht mit guter Melodieführung wieder besser ins Ohr, „Ready For Love“ gibt zum Abschluss noch ein Highlight ab, „Bride Of Satan“ das reinste Chaos Hoch 2.

Balle