HIGHWAY SENTINELS – The Waiting Fire

Trackliste:

01. I’m A Loser
02. Face In The Crowd
03. Afterlife
04. Love And Hate
05. Victim Of The Night
06. Tortured Soul
07. We Won’t Be Forgotten
08. All Comes Crashing Down
09. I Don*t Care Anymore
10. Not Too Late
11. How To Be Real
12. Hell In A Handbasket

 

Spielzeit: 57:20 min – Genre: Hard Rock – Label: Louder Than Loud Records – VÖ: 22.07.2022 – Page: www.facebook.com/people/David-Reece-Official/100048099653147/

 

Das Projekt HIGHWAY SENTINELS wurde von Steven Rosen und Jimmy Waldo ins Leben gerufen. Steven, selbst ein legendärer Autor, Journalist und Gitarren-Enthusiast, der bis in die 1970er Jahre zurückreicht, sei es auf Reisen mit Led Zeppelin im Flugzeug oder als enger Freund von Eddie Van Halen, war er immer an der Spitze des Rockjournalismus und der ihn umgebenden Kultur. Jimmy war schon in Bands wie ALCATRAZZ, BLACKTHORNE, GRAHAM BONNET BAND, MURDERER’S ROW, NEW ENGLAND und HIRSH GARDNER aktiv. Neben Steven an Gitarren, Jimmy an den Keys komplettieren David Reece am Mikro, Donnie Van Stavern am Bass und Mark Zonder an den Drums das Projekt.

Während des Lockdowns 2021 fingen Steven und Jimmy an, eine Reihe von Songs aufzunehmen, an denen sie seit einigen Jahren gearbeitet hatten, von denen einige sogar Jahrzehnte zurückreichten. Die Fünf haben ein Hard Rock Album eingetütet das sich hören lassen kann.

Die Produktion drückt ohne Ende in die Gerhörwindungen, David zeigt keine Abnutzungserscheinungen und shoutet wie ein junger Gott, die Gitarren brettern voll aus der Anlage und bilden mit den Keys ein geniales Duo. Der Bass kommt gut durch und die Drums geben den Takt vor.

Das Projekt bewegt sich in etwa einer Schnittmenge von BANGALORE CHOIR allein schon durch Davids markante Stimme, das letzte WICKED SENSATION, STUART SMITH, ein wenig BRAZEN ABBOT, ALCATRAZZ, GRAHAM BONNET BAND und ein leichter Touch DEEP PURPLE. Mit David wurde der ideale Shouter für diese Art des Hard Rocks gefunden der wie Eimer auf Arsch passt und seine Arbeit verdammt gut gemacht hat, und den Jungen Wilden zeigt wo das Mikro hängt. Die Restlichen Protagonisten zeigen auch keinerlei Schwächen.

Der Hard Rock klingt weder Oldschool noch antiquiert sondern kommt cool rüber und müsste für einigen Wirbel sorgen. Man kann zwar parallelen zu andern Bands des Sektors finden, diese stören aber nicht im Geringsten da das gebotene Material sehr gut ausgefallen ist und überzeugen kann.

Als Fazit kann man dieses Album jedem empfehlen der gerne richtig kernigen Hard Rock mit rauen und Whiskygeschwängerten Vocals hört, diese werden mit den Songs sehr schnell warm und haben bestimmt viel Spaß beim Hören. Das Album kommt ohne große Ausreißer oder Ausfälle aus.

Mit „I’m A Loser“ wird eindrucksvoll gestartet, ein geiler Stampfer, „Face In The Crowd“ der nächste Stampfer mit genialem Refrain und viel Oooohoooo. „Afterlife“ ein starker Rocker der von der Stimme und den Licks lebt, „Love And Hate“ ein kraftvoller Rocker teils mit schrägen Riffeinlagen. „Victim Of The Night“ beginnt mit einer geilen Riffeinlage und mutiert dann zum Highlight, am beginn der Strophen eher zurückhaltend geht dann nach den ersten Zeilen und im Refrain voll auf die Nuss, Achtung Hitgefahr. Bei „Tortured Soul“ wird’s orientalisch und heftig hart, bei dem Song grüßen DEEP PURPLE, „We Won’t Be Forgotten“ ein leicht schräger Song mit geilem Refrain. „All Comes Crashing Down“ kommt mit leichter Country Note, „I Don*t Care Anymore“ ein cooles Highlight. „Not Too Late“ in den Strophen Slowrocker ab der Bridge ein Highlight, „How To Be Real“ geht die Luft aus, „Hell In A Handbasket“ teilweise mit schrägen Riffeinlagen.

Balle

SCAR FOR LIFE – Sociophobia

Trackliste:

01. In Our Sights
02. Strike Down
03. Wasteland
04. Rise Again
05. Ballerina
06. Don’t Stand In My Way
07. Numb
08. Clockwork Hysteria
09. Flying High
10. Send Me An Angel
11. Walk Away
12. Bullet To Spare

Spielzeit: 50:21 min – Genre: Hard Rock – Label: Pride & Joy Music – VÖ: 22.07.2022 – Page: www.facebook.com/scarforlifeband

 

SCAR FOR LIFE kommen schon mit ihrem fünften Album aus dem Studio, da muss ich ja etwas gehörig verpennt haben, denn mir ist die Band nicht bekannt. Wenn ich dieses Album anhöre muss ich feststellen etwas verpasst zu haben, denn die Band bietet anständigen Hard Rock mit allem was dazu gehört.

Mit dabei sind Gründer Alex Santos an Gitarre, Rob Mancini am Mikro, Marc Lynn am Bass. Als Gastmusiker waren dabei Tobbe Jonsson am Schlagzeug und Darrel Treece-Birch an den Keys.

Die Vocals erinnern in manchen Momenten an Mat Sinner oder Lemmy in anderen besitzen sie genug Eigenständigkeit können zu jeder Zeit überzeugen. Die Gitarren kommen Messerscharf aus den Boxen gefeuert, die Keys sind eher dezent ausgeführt, der Bass macht aus dem Hintergrund Druck, und die Drums spielen die große A-Tritt Maschine. Die Produktion hat Druck und feuert aus allen Rohren aus den Membranen.

Der Sound geht in Richtung BONEYARD DOG, GOTTHARD, SINNER, DEEP PURPLE ein wenig HELLACOPTERS hier ein wenig Dreck da und fertig ist der attraktive Hard Rock Sound den SCAR FOR LIFE bieten. Alles mit viel Melodien und teils mit Drama inszeniert macht das Album sehr viel Spaß. Meine ersten Gedanken beim Bandnamen und meine fehlenden Berührungspunkte machten mir nicht viel Hoffnung es mit guter Mucke zu tun zu haben. Ich dachte erst an eine Alternative Kombo mit sehr tief gestimmten Klampfen und Deprirock, doch ich wurde positiv überrascht und muss gestehen die Jungs haben es drauf attraktive Songs ein zu tüten.

Ein cooles Album das Spaß macht obwohl man meint mal den oder den heraushören zu können. Trotzdem wird hier ordentlich die Axt geschwungen und sehr gute Mucke geboten die jedem Fan der Vergleiche schmecken sollte.

Mit dem Intro „In Our Sights“ wird fast meditativ das Album eingeleitet, bei „Strike Down“ geht es schon eher in meine Richtung ein geiler Brecher. „Wasteland“ hätte auf jedes MOTÖRHEAD Album gepasst mit geilem Refrain, „Rise Again“ ein gefühlvolles Melodic Highlight. „Ballerina“ fast eine Ballade mit Power und starkem Refrain, „Don’t Stand In My Way“ kommt mit viel Melodie und man meint man hat es mit einem verschollenen 80er Song von Sinner zu tun. „Numb“ ein instrumentaler Highspeed Song für die Überholspur, „Clockwork Hysteria“ erinnert an DEEP PURPLE mit DEF LEPPARD Refrain und SINNER Vocals. „Flying High“ ein gefühlvoller Song mit viel Drama und Melancholie, „Send Me An Angel“ flott, intensiv und cool ausgeführt. „Walk Away“ geht als Highlight durch, „Bullet To Spare“ SINNER grüßen erneut aus den 80ern.

Balle

ALTARIA – Wisdom

Trackliste:

01. Wisdom
02. Diablo Rojo
03. Without Warning
04. Kissed By The Flames
05. Power To Heal
06. Sometimes
07. Victory Of Winter
08. History Of Times To Come (2022)
09. Lost In Time
10. Crimson Rain
11. Kingdom Of The Night (Bonus, 2022)

Spielzeit: 51:15 min – Genre: Melodic Hard Rock – Label: Reaper Entertainment – VÖ: 08.07.2022 – Page: www.facebook.com/altariaofficial

 

Von ALTARIA durfte ich bereits vor einiger Zeit den Re-Release ihres 2004er Albums „Divinity“ rezensieren und hatte damals eine ziemlich positive Meinung zu der Angelegenheit – die sich bis heute hält, auch wenn ich bei erneutem Hören der Platte zwei Jahre später vielleicht 0,5 oder einen Punkt weniger gegeben hätte. Dennoch gut, weshalb ich auch die Rezension für „Wisdom“, das sechste Album der Finnen, übernahm.
Als Melodic Metal wird der Stil der Truppe im Promotext verortet. Dem hätte ich bei „Divinity“ noch Recht gegeben, inzwischen muss man hier wohl aber eher von Melodic Hard Rock mit AOR-Einflüssen reden, denn mit Metal hat die Sache nicht mehr wirklich was zu tun. Lediglich „Power To Heal“ und bei freundlicher Einschätzung „History Of Times To Come“ (und das ist ursprünglich vom 2003er „Invitation“-Album) kann man irgendwo über Midtempo verorten, der Rest ist klassisches Midtempo, dessen Geschwindigkeit um nicht mehr als 10 BPM variiert. Was spätestens zu Beginn von Track 4 Ermüdungserscheinungen hervorruft, denn es wirkt schlicht, als käme das Album nicht in die Gänge. Und auch die beiden besagten Songs können nicht darüber hinweghelfen, dass diese Ermüdung auf Albumlänge bleibt.
Melodisch sind die einzelnen Songs allesamt klassischer Synth-unterstützter Hard Rock mit den gängigen Melodiewendungen, die auch praktisch alle für sich funktionieren, in der Menge vergleichbarer Songs auf dem Album jedoch ihre Individualität nicht halten können. Dabei ist auch nicht von Vorteil, dass die Menge an Details und vor allem unterschiedlichen Stimmungen im Vergleich zu „Divinity“ stark nachgelassen hat. Mal ein Song, der außergewöhnlich fröhlich oder im Sinne des Genres klar düster ausfällt, existiert auf „Wisdom“ einfach nicht, was eine emotionale Einfühlung in die Platte verhindert. Müsste ich seine Wirkung auf mich mit einer Phrase beschreiben, wäre es „angenehm für nebenbei“ – und das ist es auf professioneller Basis – aber spannend, unvorhersehbar, fordernd, überraschend ist es kaum. Dafür verlässt man sich zu sehr auf das Lehrbuch, arbeitet zu routiniert und liefert im Endeffekt ein Album ab, bei dem man Mitnicken kann, das eine gute Gesangs- und Instrumentalleistung sowie vertraute Harmonien und klassische Songstrukturen bietet, aber eben auch nur wenig mehr.

Fazit:
Sauber im handwerklichen Sinne, unproblematisch im kompositorischen, aber ansonsten doch die Basic-Variante eines Hard-Rock-Albums: „Wisdom“ beim netten Abend mit ein paar Freunden im Hintergrund auf Spotify anzuschmeißen ist mit Sicherheit nicht falsch. Wer mehr musikalischen Tiefgang, etwas mehr Metal und mehr Inspiration und Leidenschaft möchte, dem sei an dieser Stelle allerdings (da ich nur die beiden Alben der Band kenne) empfohlen, stattdessen auf „Divinity“ zurückzugreifen.

Jannis

BALLS GONE WILD – Stay Wild

Trackliste:

01. Killing Time
02. Hangman
03. School On Fire
04. Feel My Love
05. Twist Of Fate
06. Masked City
07. Stay Wild
08. Knocked Out
09. Plata O Plomo
10. Ready For Love
11. Bride Of Satan

Spielzeit: 44:16 min – Genre: Hard Rock – Label: Metalville – VÖ: 26.07.2022 – Page: www.facebook.com/ballsgonewildband

 

Als erstes muss ich Dampf ablassen und mosern, warum diese Art des Hard Rock, warum die Ähnlichkeit zu AC DC und Co, warum so uninnovativ? Aber Kackegal Hauptsache das Dingens knallt wie Sau und dies tut das Album. Die Band bläst einem die Gehörgänge frei und noch so schlimme Gedanken aus der Birne.

Die im Jahr 2012 in Köln gegründeten BALLS GONE WILD kommen mit einem Riffrock Monster aus dem Studio das einem die Kinnlade bis zum Boden hängt. Zu den Scherzkeksen gehören Vince van Roth an Mikrofon und Bass, Tom Voltage an Gitarre und Backing Vocals und Dommy Lee an de Drums und Backing Vocals. Ursprünglich als Spaßprojekt gegründet ist das Powertrio zum echten Riff betonten Hard Rock Act mutiert.

Die Vocals sind Whiskey und Zigarren geschwängert und passen verdammt gut zu dem Riff Rock, die Gitarren hauen einem die Licks nur so um die Ohren, der Bass macht Dampf und die Drums hauen auf den Putz.

Die Produktion haut voll rein, der Sound kann mit MOTÖRHEAD, AC DC, RHINO BUCKET, AIRBOURNE und MOTOR JESUS verglichen werden. Die Riffs hauen einem mit den Drums regelrecht den Gips aus den Backen und spült die Grauen mit Gewalt frei. Irgendwie richten die Drei ein gewaltiges Chaos an, nur das sie dieses Chaos mit Bravour beherrschen und auf jedem Biker Treff für beste Stimmung sorgen sollten oder als Anheizer für eine Show der erwähnten Vergleiche bestens geeignet.

Es zünden nicht alle Song, man findet hier je nach dem eigenem Geschmack oder Vorlieben zwei bis drei Ausfälle der Rest des Albums eignet sich bestens für Biker Treffs und ist ohne zu maulen gut bis sehr gut ausgefallen. Man darf gespannt sein was von den Boys noch kommt, dieses Album macht neugierig auf das Folgende.

Mit „Killing Time“ hauen die Kölsche Jungs einen raus und was für einen, dass Dingens ist reinster TNT, „Hangman“ geht als Highlight durch erinnert an die 70er. „School On Fire“ herrliche Retromucke, „Feel My Love“ geht ab wie der Flohkati des Nachbarn. „Twist Of Fate“ kommt mit Blues Note, „Masked City“ ein flotter und rotzfrecher Rocker. „Stay Wild“ gibt Gas und drückt das Bodenblech durch, „Knocked Out“ bricht alle Geschwindigkeitsrekorde müsste nicht sein. „Plata O Plomo“ geht mit guter Melodieführung wieder besser ins Ohr, „Ready For Love“ gibt zum Abschluss noch ein Highlight ab, „Bride Of Satan“ das reinste Chaos Hoch 2.

Balle

SERPENTS IN PARADISE – Temptation

Trackliste:

01. Love Bites (GP)
02. Tomorrow Never Comes (SB)
03. Where`s the Rock N Roll Gone (HB)
04. Moonshine Blues (MF)
05. Black Hole (AK)
06. Sun May Shine (SB)
07. Mojo Man (GP)
08. Overrated (HB)
09. Get Lost Again (AK)
10. Ghost Lights (MF)
11. Smoke & Mirrors (AK)

Spielzeit: 46:47 min – Genre: Hard Rock – Label: MDD Records – VÖ: 08.07.2022 – Page: www.facebook.com/SerpentsInParadise

 

Die 2 Jahre Zwangspause in Form der Corona Pandemie hatte für einige Musiker auch etwas Gutes! Der Gitarrist Tobias Eurich z.B. konnte sich nach dem etwas überraschenden Ende der Band SPITEFUEL Gedanken machen, wie es weitergeht und wollte sich etwas mehr dem Hard Rock zuwenden.
Herausgekommen ist mit SERPENTS IN PARADISE seine neue Band die für soliden Hard Rock steht!
Zusammen mit Matthias Lünöd und Jason-Steve Mageney fand er passende Mitstreiter, nur ein passender Sänger war vorerst nicht greifbar.
So entschloss man sich das Debütalbum „Temptation“ mit namenhaften Gastsängern aufzunehmen.
Und diese Gastsänger haben es echt in sich!
Da hätten wir Gianni Pontillo (VICTORY), Stu Block (Ex ICED EARTH), Herbie Langhans (FIREWIND, AVANTASIA), Mark Fox (SHAKRA) und Alex Kühner (HIGH TIDE).
Das hört sich nicht nur super an, das Endergebnis kann sich definitiv sehen lassen!

Und dass das so ist, hört man direkt beim Albumopener „Love Bites“ denn dieser legt mit schönen, knackigen Rock Riffs los und schon nach kurzem erklingt die charismatische Stimme von Sänger Gianni Pontillo. Er passt mit seinem rauen Organ natürlich perfekt zur Mucke und auch der Song an sich ist wunderbar eingängig gehalten und somit direkt ein perfekter Einstieg und Anspieltipp!
Stu Block ist dann der Nächste der beim flotten „Tomorrow Never Comes“ sein Können zeigen kann, ich hätte ja nicht gedacht das Stu auch den Rock so gut beherrscht, aber das tut er!
Die Nummer schließt perfekt zum Opener an und geht ebenfalls perfekt ins Ohr, so kann es bitte weitergehen.
Und das tut es auch, denn mit dem groovigen „Where`s the Rock N Roll Gone“ und vor allem dem geilen Gesang von Herbie Langhans trifft man ebenfalls wieder voll ins Schwarze! Kein Wunder, das diese Nummer die erste Vorabsingle und Appetizer war, ein geiles Teil was einfach nur Lust und Laune macht!
Einen ordentliche Schuss Blues, was ja auch schon der Name sagt, hat „Moonshine Blues“ abbekommen und auch hier hat man mit Mark Fox wieder den perfekten Sänger ausgewählt.
Über das ordentliche „Black Hole“ mit Alex Kühner am Mirko geht es in den Mittelteil der mit der Ballade „Sun May Shine“, hier ebenfalls wieder bestens vertont durch Stu Block, dem erdigen und groovenden „Mojo Man“ und dem knackigen „Overrated“ auch wieder bestens besetzt ist!
Das letzte Drittel kann dann von der Hitdichte her nicht mehr ganz mithalten, von Ausfällen ist man hier aber trotzdem noch meilenweit entfernt.

Eine sehr ordentliche Hard Rock Scheibe haben die Jungs von SERPENTS IN PARADISE hier zusammengezimmert!
Die 4 Gastsänger passen perfekt ins Bild und sind bestens zu jedem Song ausgesucht.
Freunde von klassischen Hard Rock der Marke GUN`S ROSES oder SKID ROW werden hier bestens bedient und von daher gibt es auch die klare Kaufempfehlung für die angesprochene Zielgruppe!

Julian

 

 

 

THE HELLACOPTERS – Eyes Of Oblivion

Trackliste:

01. Reap A Hurricane
02. Can It Wait
03. So Sorry I Could Die
04. Eyes Of Oblivion
05. A Plow And A Doctor
06. Positively Not Knowing
07. Tin Foil Soldier
08. Beguiled
09. The Pressure’s On
10. Try Me Tonight

 

Spielzeit: 34:34 min – Genre: Hard Rock – Label: Nuclear Blast Records – VÖ: 01.04.2022 – Page: www.facebook.com/thehellacopters

 

In einem meiner stundenlangen Chatverläufe mit dem Schweizer Musiker Ben Sollberger in dem es um Bands des Hard N Heavy Sektors ging kam von Ben die Frage auf ob ich das neue THE HELLACOPTERS Album mit dem Titel „Eyes Of Oblivion“ schon angehört hätte. Ich verneinte und meinte das mir die Band nur vom Bandnamen her ein Begriff sei und ich bis jetzt noch keine Berührungspunkte mit der Band hatte. Also nach Ben’s überschwänglichen Lobeshymnen auf das Album mal eben den Cheffe angehauen um an die Promo und Infos zu kommen. Das erste Date mit den Schweden, und eine Überraschung die Band hat mit Nuclear Blast ein fettes Label im Rücken, dann mal ganz unvoreingenommen den Klängen gelauscht und die Jungs hinterlassen einen mehr als sehr positiven Eindruck bei mir.

Im Promoinfo steht das es sich schon um das achte Album handelt, um Neulinge handelt es sich also nicht. Zur Bande gehören aktuell Nicke Andersson am Gesang und Gitarre, Dregan ebenfalls Gitarre, Dolf De Borst an Bass, Anders Lindström an den Keys und die Schießbude bedient Robert Erickson. Wenn man sich das Band Foto ansieht, blickt man auf reifere Mannen im gehobenen Alter, also keine grünen Milchbubis mehr, und das hört man auf dem Album deutlich, die fünf rocken drauf los als wenn es kein Morgen geben würde.

Der Sound ist rau, mit viel Dreck, ab und an mal mit Blues oder leichter Punk Note, mit viel Power und Energie geht es durch die zehn Songs. Nicke hat ein rauchige und sehr angenehme Rockröhre die wie Arsch auf Topf zur Mucke passt, manchmal meint man sogar das Blackie Lawless mal kurz vorbeigehustet hat und einen ins Mikro gelassen hat. Die Gitarren hauen ein dreckiges Lick nach dem anderen raus, mit einem Sound präsentiert der einfach nur geil klingt und einem das Herz aufgehen lässt. Die Keys sind dezent im Hintergrund und hören sich nach Hammonds oder Piano an. Bass und Drums hauen dermaßen auf den Putz das dieser freiwillig von der Wand springt und sich am Boden liegend ergibt.

Die Produktion ist Retrolike ausgefallen und macht durch eben diesen Retrosound Spaß und erinnert an die guten alten 80er Jahre. Die Art und weiße wie die Jungs die Musik bieten erinnert mich an eine Mixtur aus ROLLING STONES, SMOKIE, DAVID BOWIE, SLADE, THE SWEET und THE 450s in ganz dreckig und kann am besten mit Tritt in den Arsch umschrieben werden. Flott und in der richtigen Härte kommen die Songs und fauchen einen aus den Boxen entgegen das die, wenn vorhanden, Matte nach hinten weht. Auf einem Biker Fest oder einer 80s Party ist das Album eine Stimmungskanone. Außerdem sollten die Songs für einen Anstieg an Zuhörern im Radio sorgen.

Einen Kritikpunkt muss ich fast loswerden, warum nur 33 Minuten, warum kann die Party nicht länger dauern. Mensch Jungs über 40 Minuten müsste doch zu schaffen sein.

„Reap A Hurricane“ ein flotter Opener, „Can It Wait“ ein flottes melodisches Highlight. „So Sorry I Could Die“ ein langsamer Bluesrotzer, „Eyes Of Oblivion“ das nächste melodische Highlight mit einer traumhaften Leadgitarre. „A Plow And A Doctor“ mit gewaltigen Rock N Roll Vibes und Piano ums Eck, „Positively Not Knowing“ der richtige Song zum Pogen und Leute durch die Gegend schubsen. „Tin Foil Soldier“ ein cooler Glamrocker, „Beguiled“ gibt wieder Vollgas für die linke Spur. „The Pressure’s On“ Achtung Hitgefahr das Ding rockt ohne Gnade in die Gehörgänge und bleibt dort für Ewigkeiten um einen immer wieder in einem Suchtanfall auf die Repeat Taste drücken zu lassen, „Try Me Tonight“ ein flotter Bluesrock Song mit Pianothema und viel Melodie.

Balle

News: MULBERRY SKY veröffentlichen neue Single, neues Video und Album-Releasedate

MULBERRY SKY haben wir vor einiger Zeit bereits in der Talentschmiede vorgestellt. Seitdem war das Quartett ordentlich aktiv: Anfang Mai erschien die zweite Single „Second Face“ inklusive sympathischem Musikvideo, dessen offensichtlich praktisch nicht vorhandenes Budget mit einer Menge Spaß an der ganzen Sache kompensiert wurde und dessen <600 Aufrufe innerhalb eines Monats auf YouTube gerne ein, zwei Nullen dahinter vertragen könnten. „Second Face“ baut in der äußerst simpel gehaltenen Strophe schön viel Anspannung auf, die im Anschluss im druckvollen Chorus absolut angemessen releast wird. Die Produktion sitzt, ist kraftvoll, klar und handgemacht gehalten und Catherine van Bruce liefert genau die hochwertige Gesangsperformance ab, die der Track verdient hat.

Nächster Halt ist die aktuelle Singleveröffentlichung „Asking For A Friend“ (Release: 17.06.2022, 12:00 Uhr). Spaßiger, leicht Blues- und Punk-angereicherter Hard Rock mit ordentlich Attitüde, der nach ruhigerem Intro den nächsten Gang einlegt und augenzwinkernd kritisch mit heutigem Internetkonsum ins Gericht geht.

Und schließlich steht der 29.07.2022 als Releasetermin für das Album „Who’s There“ fest, sowie mit dem 30.07.2022 auch der für  Album-Release-Show in Rosenheim, unter anderem mit DAMN!ESCAPE, deren starke zweite EP wir bereits besprechen durften.

„Second Face“ (Release: 06.05.2022)

 

„Asking For A Friend“ (Release: 17.06.2022)

 

SIN69 – Sin69

Trackliste:

01. Guardian Angel
02. Around The World
03. Hang It Up
04. Angels Cryin‘
05. Cowboy
06. Evil’s Place
07. Circle Of Rock
08. Stop Fighting

 

 

Spielzeit: 33:59 min – Genre: Hard Rock – Label: Rock Of Angels Records – VÖ: 20.05.2022 – Page: www.facebook.com/sin69rock

 

Die nächsten Eidgenossen kommen mit ihrem Debüt aus der Schweiz, und dreimal darf geraten werden was für Mucke die Eidgenossen machen. Eben genau diesen, wie bei Bands aus der Schweiz typisch, kommt Riff Rock auf den Tisch. Zum Lineup gehören Marina und Thomas Schaller am Gesang und Thomas noch zusätzlich Akustikgitarre, Michael Vaucher (ein Kumpel von Ben Sollberger) und Beat Hefti an den Gitarren, Pesche Liechti am Bass und Charles Mönroe an den Drums.

Vier von den Protagonisten haben eine gemeinsame Vergangenheit, Marina und Thomas Schaller, Beat Hefti und Pesche Liechti waren schon in der Band CIRCLE aktiv. Michael Vaucher hingegen ist mehr auf der Heavy Schiene unterwegs und ist Gitarrist bei der Band EMERALD, Charles Mönroe ist seit geraumer Zeit für die Drumsticks bei KING LOUIS verantwortlich.

Was bietet SIN69, was für ein sündig versauter Bandname, diese Bilder im Kopf oder ist es nur die Anspielung auf das Geburtsjahr 1969? Es kommt Riff betonter Hard Rock auf den Gabentisch, mit dem Blick auf eingängige Melodien. Riff Einlagen wechseln sich ab und es wird wie für Schweizer bekannt ist ordentlich und kräftig drauf los gerockt.

Mit Marina und Thomas hat die Band zwei Stimmen zur Verfügung, diese machen ihren Job ordentlich aber die Stimmfärbungen beider sind nichts Besonderes. Ich will damit nicht aussagen das beide schlecht wären, beide sind Gut aber man findet solche Stimmen fast an jeder Ecke oder auch DSDS Veranstaltung, für mich zu wenig um aus der Flut der Veröffentlichungen heraus zu strahlen. Die Gitarren sind dafür cool und geil, die Keys legen einen roten Teppich unter die Gitarren, der Bass tritt mit den Drums in den Hintern das es nur so Raucht. Die Songs sind auch nicht von schlechten Eltern und können überzeugen.

Am meisten Ähnlichkeit hat der Sound wenn der Axt Auslauf gewährt wird mit KROKUS, SIDEBURN oder wenn die Keys deutlich mit spielen den ebenfalls aus der Schweiz stammenden Band SATROX. Mit dem Unterschied das diese mit Marc Storace, Roland Pierrehumbert und Werner Schweizer bessere Sänger hatten oder noch haben. Ansonsten gibt es fast keinen Grund lange rum zu nörgeln, mit besseren Stimmen wäre deutlich mehr drin gewesen. Abzug gibt es auch in der B-Note nur acht Songs und nur knappe 34 Minuten Spielzeit sind heute nicht mehr zeitgemäß und fast schon Unterunterhaltung. Aber das sind nur zwei Kritikpunkte, die Songs sind cool und die Instrumente wurden anständig eingesetzt. Was meine beiden Kritikpunkte betrifft das muss jeder für sich entscheiden was er von den beiden Stimmen oder der kurzen Spielzeit hält.

„Guardian Angel“ fängt mit einem fast schon Metal Riff an und geht dann in eine coole Melodie über, „Around The World“ ein sehr guter Rocker mit majestätischen Keyboards. „Hang It Up“ eröffnet mit einem AC DC, KROKUS oder SIDEBURN Riffgewitter, „Angels Cryin‘“ ein kräftiger Rocker mit fast Metal Riffing. „Cowboy“ erinnert am Anfang ein wenig an die Komerzsongs von METALLICA ist eine gute Ballade, „Evil’s Place“ geht wieder voll ab und müsste ein Livebrecher werden. „Circle Of Rock“ für mich in den Strophen der schwächste Song auf dem Album, der Refrain ist cool, „Stop Fighting“ der beste Song am Schluß, geile Drums, noch geilere Riffs und Melodieführungen ein fettes Highlight.

Balle

DONNA CANNONE – Donna Cannone

Trackliste:

01. Cross The Line
02. Look Around You
03. Nothing To Do
04. Whatever Comes Your Way
05. Is It True
06. Pushed
07. Lost City’s Long Lost Friend
08. Message To Tomorrow
09. The North
10. Why Am I Here

 

Spielzeit: 35:02 min – Genre: Hard Rock – Label: Despotz Records – VÖ: 27.05.2022 – Page: www.facebook.com/donnacannoneofficial

 

Andere Bands haben als Maskottchen gruselige Monster, fantastische Warriors oder andere düster-coole Gestalten. DONNA CANNONE haben so eine Kollegin, die sich aus einer Kanone durch die Luft schießen lässt. Kein Witz, aber auch kein Wunder, wenn man bedenkt, dass ein durchaus einflussreiches Bandmitglied des schwedischen Quartetts Bjorn Strid ist, dessen Band NIGHT FLIGHT ORCHESTRA als Maskottchen halt eine Stewardess hat. Irgendwas hat der gute Mann mit Frauen, die durch die Luft fliegen.
Doch nicht nur der Bjorn ist dabei, auch Giorgia Carteri und Tilda Nilke Nordlund von THUNDERMOTHER, und das verspricht eine spaßige Kombination; ein Versprechen, das souverän eingehalten wird. Gut, mit seinen 35 Minuten ist das nach der Band benannte Debutalbum kürzer als so manche liebevoll bestückte EP, redet dafür aber auch nicht lange um den heißen Brei rum. Zehn Songs, zehnmal gut produzierter sauber-dreckiger (ist komisch, ich weiß, aber vielleicht wird’s beim Reinhören nachvollziehbar) kraftvoller Rock mit ordentlich Spaß hinter der Binde, keiner davon über fünf Minuten und ein guter Teil unter vier. Aber Herrgott, Kurzweiligkeit ist halt auch ein künstlerisches Kriterium.
Musikalisch setzt man hin und wieder auf konstruktiven Einsatz von Tasteninstrumenten (z.B. das schöne Synth im Opener oder das Klavier in „Whatever Comes Your Way“), bedient sich mal an klassischerem Hard Rock („Pushed“), gönnt sich zwischendurch die großen Stadionmelodien mit etwas Kitsch und Akustikgitarre (neben natürlich E-Gitarre) bei „Is It True“, packt eine große Dose High-School-Rock aus („Nothing To Do“), wird ab und an aber auch mal ernster und etwas nachdenklich-melancholischer, wenngleich nicht besonders häufig. Spaßig zudem die gelegentlichen Female Backing Vocals, nicht selten in Form von Gruppenshouts, die wirken, als stammten sie von einem Chor junger Frauen aus Anfang-2000er-High-School-Filmen, die allesamt blond sind, gut Make-Up tragen, Kaugummi kauen und mit einer Haarsträhne spielen (man könnte den Style dieser Vocals als „frech“ bezeichnen, es ist schwer zu beschreiben), die dem Album eine gelungene unkonventionelle stilistische Konstante geben.
Melodietechnisch nicht besonders komplex, aber erfrischend und sehr passend zum Sound der Truppe – „Donna Cannone“ ist eine kurze schmerzfreie unterhaltsame Platte, die sich praktisch keine Fehler leistet und deren kleiner Punkteabzug nur darauf zurückzuführen ist, dass der letztendliche Push von „unterhaltsam geil“ zu „beeindruckend unterhaltsam geil“ ausgeblieben ist.

Fazit:
Die Platte ist ein leichtgängiges Sommeralbum ohne großes Drama, mit schönen Melodieideen und absolut professioneller Umsetzung, das zwei interessante Bands zusammenführt und damit doch ein bisschen außergewöhnlicher ist, als das normale Sommeralbum dieser Art. Hervorragender Kandidat für den Zeitpunkt, an dem man nicht weiß, was man hören soll; „Donna Cannone“ ist kein Meisterwerk, aber eines dieser Alben, die eigentlich immer gehen. Und das ist auch wichtig!

Anspieltipps:
„Look Around You“, „Is It True“, „The North“ und „Why Am I Here“

Jannis

BEN SOLLBERGER PROJECT – Down Here On Earth

Trackliste:

01. Warrior
02. Down Here On Earth
03. I Think Of You
04. Crying Out For Love
05. Back Into Your Heart
06. All My Love
07. The Birds Are Singing Too Early
08. Until We Meet Again
09. Help Is On The Way
10. Fire
11. I Have Only Sent You Angels

Spielzeit: 48:43 min – Genre: Hard Rock – Label: igroovemusic – VÖ: 03.06.2022 – Page: www.facebook.com/bernhard.sollberger

 

Das BEN SOLLBERGER PROJECT meldet sich nur ein Jahr nach dem viel beachteten Debüt „I Hate To Say“ mit dem zweiten Langeisen zurück. Mainman hinter diesem Projekt ist der aus Bern in der Schweiz stammenden BEN SOLLBERGER. Wie auch schon auf seinem Debüt übernahm BEN SOLLBERGER angefangen beim Komponieren, dass Texte schreiben, alle Instrumente und Drum Programmen bis zur Produktion als Einmannarmee selbst. Gemixt wurde das Album diesmal nicht von Fabrizio Egger sondern im Tide Studio in London, welches einen guten Job abgeliefert hat und den Songs einen amtlichen Sound verpasst hat.

Das Cover-Artwork zeigt die Augenpartie von Ben, es wird immer behauptet die Augen sind das Fenster zur Seele. Ben lässt auf diesem Album teilweise tief in sein inneres Blicken, den Song „Down Here On Earth“ widmete Ben seinem im letzten Jahr verstorbenen Vater. Ich habe das Glück Ben in stundenlangen Chatverläufen kennen gelernt zu haben, in diesen Chatsessions geht es um alles und nichts, Musik, Politik, der Umgang der Medien mit Corona und um Studien die er während seines Tagesjobs auswertet und sich seine Gedanken darüber macht.

Teilweise wird sein Songwriting von diesen Themen beeinflusst oder auch von einem Film den er klasse findet, einfach von seiner Umwelt oder Erfahrungen. Teilweise lässt er sich auch von seinen Vorbildern wie EURYTHMICS, DEPECHE MODE, THE BEATLES, H.I.M., LED ZEPPELIN, VAN HALEN, KISS, QUEENSRYCHE, FATES WARNING, LIVING COLOUR und noch ein paar mehr inspirieren. Vielleicht auch ein klein wenig von den beiden Bands DISTANT PAST und SKRYLLS in denen er Gitarrist ist.

Dafür das Ben kein Profisänger ist macht er seine Sache ordentlich und sauber ausgeführt, die Gitarren fangen in seinen Händen regelrecht an zu leben, geile Riffenlagen und sehr gut platzierte Akkorde wechseln sich ab und ergeben ein stimmiges Gesamtbild. Die Keys kommen mal 80s typisch Fanfarenhaft, zeitgemäß oder auch mal spacig auf die Lauscher. Der Bass kommt durch den gelungenen Mix gut durch, die Drums kommen aus der Konserve, dadurch fehlt ein wenig Dynamik und Power. Ich habe öfter mit Ben über das Thema Drums diskutiert, da er alle Instrumente in seinem Wohnzimmer aufnimmt, ein realer Drummer mit mehr Aufwand und Kosten verbunden ist, er dies selber erledigt.

Der Härtegrad geht in Ordnung und ist sicher für Weichspüler zu hart und für Banger zu soft. Aber für mich gerade richtig und perfekt in etwa so wie VAN HALEN oder KISS und teilweise erinnern mich manche Riffeinlagen an AXEL RUDI PELL.

Als Fazit kann man schreiben, sehr gut in Szene gesetzter melodischer und harmonischer Hard Rock mit sehr gutem Gitarrenspiel im Wechselspiel zwischen diesen und den Keyboards. Die Stimme von Ben ist was besonderes da man diese kein zweites Mal findet und sehr gut zu seinen Songs passt und weit weg vom Mainstream ist.

„Warrior“ ein geiler Song mit Melodie, Harmonie, Licks und Gesangsharmonien einfach ein Brecher gleich am Anfang ein Highlight und Radiofutter, „Down Here On Earth“ fängt mit plätscherndem Wasser an und zeigt Ben von seiner verletzlichen Seite und stellt ein nachdenkliches Highlight dar. „I Think Of You“ der nächste Brecher geile Licks mit Melodie und Harmonie, „Crying Out For Love“ ein Rocker wie er sein sollte. „Back Into Your Heart“ fängt mit einer Art weißem Rauschen und spacigem Keyboard an und geht dann in einen geilen Harten Rocker mit spacigem Keyboard über, „All My Love“ in den Strophen balladesk im Refrain ein geiler Rocker. „The Birds Are Singing Too Early“ mit Pianoeinlagen und saustarken Riffs, „Until We Meet Again“ Powerriffing mit 80s Like Keys ein weiteres Highlight. „Help Is On The Way“ erinnert mich ein wenig an einen Mix aus TESLA, DEF LEPPARD, VAN HALEN und AXEL RUDI PELL. Bei „Fire“ wird sehr flott gerockt und gerollt und dabei mit dem Kopf durch die Wand gebrochen, „I Have Only Sent You Angels“ eine melancholische Akustik Ballade.

Balle