01. Flashback Dynamite
02. Lethal Force
03. Tokyo Love
04. There Will Be Blood
05. We Are The Night
06. Hellbound
07. Soul Survivor
08. The Path Within
09. Stronger Than Fire
10. Chasing The Madness
11. Living In A Nightmare
Spielzeit: 38:00 min – Genre: Melodic Hard Rock – Label: Frontiers Music s.r.l. – VÖ: 13.02.2026 – Page: www.facebook.com/templeballsrocks
Die finnischen Hard Rock von TEMPLE BALLS kehren nach zweieinhalb Jahren mit ihrem fünften Album zurück. Mit ihrem vierten Album 2023 konnten die Rocker bei mir Punkten, mal sehen ob sich was geändert hat. An der Besetzung hat sich seit dem letzten Output nichts geändert und besteht immer noch aus Arde Teronen am Mikrofon, Jiri Paavonaho und Niko Vuorela an den Gitarren, Jimi Välikangas an Bass und Antii Hissa an den Drums. Ardes Stimme besitzt immer noch den kleinen aber vorlauten Unterton der seinen eigenen Charme verbreitet, Die Gitarren sind auch noch an allen Fronten auf Krawall gebürstet und geizen nicht mit Riffeinlagen. Den Bass kann man gut durchhören und die Drums sind alles anderes als dezent oder leise. Die Produktion hat es in sich und klingt verdammt kräftig.
Der Stil bewegt sich wie von TEMPLE BALLS gewohnt im Melodic Hard Rock, der mit sehr viel Schmackes vorgetragen wird und man meint manchmal ob die Jungs nicht auf Steroiden sind so wie die abgehen. Wie von skandinavischen Musikern immer wieder unter Beweis gestellt wird, ist die Mucke von Bands aus dem hohen Norden in den meisten Fällen exorbitant Gut. So auch im Fall von TEMPLE BALLS die da keine Ausnahme bilden und frisch, froh und heiter drauf los Rocken bis die Schwarte blasen schmeißt. Vergleichen kann man wie ich schon in der letzten Rezi der Band schrieb mit TREAT, CRAZY LIXX, H.E.A.T., ECLIPSE, NESTOR, STEEL RHINO, RETURN, DREAM POLICE (mit Keyboard) und auch ihren Landsmännern von härtere BROTHER FIRETRIBE, den übersehenen BOYCOTT, FREE SPIRIT, ZERO NINE und FIRENOTE. Alles Bands die sich im Melodic Hard Rock pudelwohl fühlen und sich dort erfolgreich ihren Platz erarbeitet haben. TEMPLE BALLS haben jetzt das fünfte Album mit verdammt geiler Mucke am Start und sich auch ihren Platz verdient.
Einziger Kritikpunkt der einen Punkt Abzug kassiert, die Laufzeit ist wieder mal unter der magischen Grenze von 40 Minuten und nicht mehr zeitgemäß. Warum macht ihr so ein Schweinegeiles Album ein wenig damit kaputt das es nicht mal 40 Minuten geh?
„Flashback Dynamite“ ein kräftiger und energischer Einstieg ins Album, „Lethal Force“ flott mit Melodie wird von der Gitarrenarbeit über den Atlantik geschielt. „Tokyo Love“ ein cooles Melodic Schmankerl für die linke Spur, „There Will Be Blood“ das nächste melodische Highlight wird auf den Hörer losgelassen. „We Are The Night“ das Dingens haut mit seinem angedeuteten Saxophon rein wie Sau, „Hellbound“ wow die Jungs können sogar leicht sleazig mit Speed. „Soul Survivor“ der nächste Hit für die Vita, „The Path Within“ und ein Highlight das den Vorgänger vom Thron verdrängt. „Stronger Than Fire“ nicht schlecht was die Finnen da vorsetzen, „Chasing The Madness“ die Strophen sind kräftig während der Refrain im AOR wildert, „Living In A Nightmare“ zum Abschluss gibt’s nochmals kräftigen Melodic Hard Rock der mehr als was reißen könnte.
Balle









