IRON SAVIOR – Reforged – Riding On Fire

Band: Iron Savior
Album: Reforged – Riding On Fire
Spielzeit: 92:27 min
Stilrichtung: Heavy/Power Metal
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 08.12.2017
Homepage: www.iron-savior.com

IRON SAVIOR muss man eigentlich niemandem mehr vorstellen, oder? Seit 1997 veröffentlichen die Hamburger melodische, kraftvolle und eingängige Science-Fiction-Power-Metal-Alben voller grandioser Melodien und Arrangements. Tatsächlich klingt noch nicht einmal das Debutalbum “Iron Savior” wirklich angestaubt. Warum also in Teilen neu veröffentlichen? Nun, das liegt zum einen daran, dass die ersten fünf Alben der Jungs um Tales-Of-The-Bald-Fronter Piet Sielck kaum noch erhältlich sind, aus rechtlichen Gründen jedoch auch nicht mehr neu aufgelegt werden dürfen.
Da ein Haufen Songs dieser Alben nach wie vor fester Bestandteil jedes SAVIOR-Konzerts ist und in den letzten Jahren die Fangemeinde der Band noch einmal gewachsen sein dürfte, entschloss man sich, die größten Gassenhauer aus der Anfangszeit noch einmal neu einzuspielen. Dass IRON SAVIOR dies ebenso gut können, wie neue Alben aufzunehmen, haben sie bereits bei “Megatropolis 2.0” bewiesen. Und “Reforged” macht ebenso absolut alles richtig.
Der Sound klingt wie der eines neuen SAVIOR-Albums, extrem druckvoll und klar, dabei jedoch gerade in den Gitarren erfreulich roh – allgemein besser als die Originalversionen, obgleich beispielsweise gerade “Battering Ram” 2004 einen hervorragenden individuellen Sound bot.
Die Songauswahl ist in keinster Weise beklagenswert. Die Knaller sind drauf, ein paar Geheimtipps ebenso. Natürlich wird jeder Fan der alten Zeiten ein oder zwei Songs vermissen (hustridingfreehust), aber insgesamt kann die Zusammensetzung als absolut würdig angesehen werden.
Und zu den Songs an sich? Wie von den Kollegen erwartet, hat man den alten Kram nicht nur stumpf runtergespielt und abgemischt. Nein, es gibt mehr, sehr gut geschriebene Backing Vocals, leichte Abwandlungen in den Gesangsmelodien, einige Innovationen vonseiten der Instrumentalfraktion, kleine Tempoanpassungen… Das alles in einem perfekten Ausmaß. Es gibt nicht zu viel Neues, als dass man sich als langjähriger Fan in den Tracks nicht mehr zuhause fühlen würde, aber genug, sich “Reforged” ohne zögern anzuschaffen, ohne davon ausgehen zu müssen, sich zu langweilen.
Tatsächlich haben  IRON SAVIOR mit ihrem neusten Streich zum zweiten Mal einen hervorragenden Spagat zwischen dem modernen Sound der Band und ihren älteren Songs zu schaffen. Für jüngere Fans eine Top-Gelegenheit, mal in die Anfangstage der Band reinzuhören (obwohl nach wie vor ausdrücklich empfohlen werden muss, bei eBay auch mal nach den Original-Alben zu stöbern). Für Fans der ersten Stunde ein willkommenes Werk, um sich die Wartezeit auf das nächste Album zu versüßen. Ja, manchmal lohnt es sich, 18 Euro für Songs auszugeben, die man eigentlich schon kennt!

Anspieltipps:
Alles. Aber vielleicht nicht die YouTube-Version von “Riding On Fire”. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass der Sound hier etwas verwaschener klingt. Mag auch an mir liegen.

Fazit:
Hamburger Power Metal ist eh so eine Sache, mit der man nicht viel falsch machen kann. Die ersten fünf Alben von IRON SAVIOR sind sowieso Power-Metal-Geschichte (ohne ihre neuen Veröffentlichungen abwerten zu wollen). Und die besten Songs dieser Alben in neuer Produktion und fetteren, modernisierten Arrangements – was will man mehr? Kauft zur Sicherheit eine Packung Tempos mit. Falls Ihr vor Freude weinen müsst…

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Riding On Fire
02. Battering Ram
03. Brave New World
04. Prisoner Of The Void
05. Titans Of Our Time
06. Eye To Eye
07. For The World
08. Mindfeeder
09. Watcher In The Sky
10. Mind Over Matter
11. Warrior
12. Iron Savior
13. Tales Of The Bold
14. No Heroes
15. Break The Curse
16. Condition Red
17. Protector
18. I’ve Been To Hell
19.Atlantis Falling

Jannis

WILDESTARR – Beyond the Rain

Band: Wildestarr
Album: Beyond the Rain
Spielzeit: 39:06 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Scarlet Records
Veröffentlichung: 08.12.2017
Homepage: www.wildestarr.com

Das Eheparr Wilde/Starr ist wieder zurück! Gitarrist/Basser Dave Starr (Ex VICIOUS RUMORS) und seine Frau, Sängerin London Wilde bilden den Grundstein der Band WILDESTARR die schon seit 2003 aktiv sind und nun mit „Beyond the Rain“ ihr viertes Album am Start haben.
Geboten wird uns hier melodischer und kraftvoller female fronted Metal der ganz im Stile von JUDAS PRIEST, SAVATAGE u.s.w gehalten ist.
Das letzte Album „A Tale tell Heart“, zu dem ihr auch eine Rezi hier bei uns findet, war ganz ordentlich, daher war ich gespannt wie denn das neue Studiowerk so tönt?
Als Opener erwartet uns das Intro „Metamorphose“. Hier bekommen wir ein ordentliches Instrumental geboten, welches toll einleitet.
„Beyond the Rain“ ist dann der erste richtige Track der uns begegnet und dieser beginnt mit ordentlich tief gestimmten Gitarren, die einen satten Klangteppich produzieren. Der kraftvolle, nicht zu hohe Gesang von London setzt ein und mit dem Chorus ist man dann mitten drin im erstklassigen Titeltrack der Scheibe der sich gut in die Gehörgänge frisst.
Und auch das folgende, schnelle „Pressing the Wires“ hat keine Problem sich in den Gehörgängen festzusetzen, ergo können wir hier auch ziemlich schnell einen Haken hinter das Ganze machen.
Die nächsten Songs versinken dann leider ziemlich im Mittelmaß und Metalstandard, erst mit der Halbballade „Crimson Fifths“ wird es wieder etwas besser und bei den beiden abschließenden Tracks „From Shadow“ und „When the Night Falls“ ist die Metalwelt dann wieder halbwegs in Ordnung weil die Qualität wieder passt, auch wenn man hier leider erneut keine musikalischen Überflieger erwarten darf.

Anspieltipps:

Auf jeden Fall sollten euch “Beyond the Rain”, “Pressing the Wires” sowie “Crimson Fifths” zusagen.

Fazit :

Insgesamt können wir hier “nur” eine solide Leistung der Mannschaft von WILDESTARR bescheinigen. Denn zuviel bewegt sich hier leider eher im Durchschnitt. Das die Truppe es durchaus drauf hat echte Metalperlen zu schreiben, zeigt sich bei den ersten Tracks sehr deutlich!
Egal, solide ist solide und damit ist denke ich auch alles gesagt.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Metamorphose
02. Beyond the Rain
03. Pressing the Wires
04. Double Red
05. Down Cold
06. Rage and Water
07. Crimson Fifths
08. Undersold
09. From Shadow
10. When the Night Falls

Julian

PRETTY BOY FLOYD – Public Enemies

Band: Pretty Boy Floyd
Album: Public Enemies
Spielzeit: 43:45 min
Stilrichtung: Hair Metal
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 01.12.2017
Homepage: www.prettyboyfloydband.com

14 Jahre nach dem letzten Album „Size Really Does Matter“ bestückt uns die Band um Steve Summers und Kristy Majors nun mit ihrem vierten Album „Public Enemies“. Mein 15-jähriges Ich schreit laut Hurra bei dem Gedanken an den feucht-fröhlichen Hair Metal der 80er, bei dem es einfach nur um Spaß, Party, geile Haare und feine Mädels geht. Dementsprechend war ich sehr gespannt, was mit PRETTY BOY FLOYD seitdem passiert ist und wie sich das ganze 2017 anhört.
Auch die Band selbst dachte sich, genau diese Musik noch einmal aufleben zu lassen damit die Fans, die entweder die 80er vermissen oder sie gar nicht erlebt haben, den Vibe (noch)einmal aktuell spüren können.
Nach einem kurzen Opener („S.A.T.A.“) wird man mit „Feel The Heat“ in die erhoffte Stimmung geworfen. Gleich beim nächsten Song „High School Queen“ kommt man aber schon gehörig ins Grübeln. Wie soll man es finden, wenn eine Band, deren Mitglieder stracks auf die 50 zugehen, über heiße Schulmädchen singen? Mein Herz erwärmt sich da nicht. Auch der folgende Song „Girls All Over The World“ reißt das Ruder nicht mehr herum. Beim letzten Song „So Young So Bad“ ist die Thematik dieselbe wie bei „High School Queen“. Bei Zeilen wie „You should be home playing with your dolls, instead of here playing with my balls“ konnte ich mich noch nicht entscheiden, ob ich es lustig finde oder mich übergeben möchte…wahrscheinlich beides. „American Dream“ ist ein grooviger Spaß, bevor es mit der Powerballade „We Can’t Bring Back Yesterday“ weitergeht. Mit „We Got The Power“ und „Do You Wanna Rock“ feiert die Band den Rock’n’Roll und sich selbst, „Run For Your Life“ glänzt im „Too Fast For Love“ (MOTLEY CRUE) Vibe und ist für mich, neben “Feel The Heat“ das Highlight des Albums. Doch auch „Shock The World“ fängt ziemlich cool an und „Paint It On” modernste Song des Albums sein.

Es ist einmal mehr interessant zu sehen, was Alter und Zeit u.a. mit Musikgeschmack anrichten. Mein heutiges Ich ist eher ernüchtert. Mit „Public Enemies“ begibt man sich auf einen Nostalgietrip á la TUFF, MOTLEY CRUE, POISON, TRIXTER und wie sie alle heißen. Das Album schließt nahtlos da an wo „Leather Boyz With Electric Toyz“ aufgehört hat und klingt so, als möchte man krampfhaft an der alten Zeit festhalten. Dies gelingt auch, aber wirkt heute vor allem textmäßig teilweise unangebracht. Man bekommt gleichzeitig das Gefühl, dass diese Tatsache den Jungs von PRETTY BOY FLOYD gehörig am A**** vorbeigeht, was wiederrum ziemlich cool ist.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. S.A.T.A.
02. Feel The Heat
03. High School Queen
04. Girls All Over The World
05. American Dream
06. We Can’t Bring Back Yesterday
07. We Got The Power
08. Do Ya Wanna Rock
09. Run For Your Life
10. Shock The World
11. Paint It On
12. 7 Minutes In Heaven
13. Star Chaser
14. So Young So Bad

Lotta

STORMHOLD – Salvation

Band: Stormhold
Album: Salvation
Spielzeit: 45:36 min.
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Pure Steel Publishing
Veröffentlichung: 08.12.2017
Homepage: www.facebook.com/stormhold.swe

Manchen Alben muss man ein bisschen Einstiegszeit gönnen. Ein würdiges Beispiel stellt STORMHOLDs neuster Streich “Salvation” dar, das zweite Album der Schweden, die unter anderem bereits mit HAMMERFALL und GRAVE DIGGER tourten.
Die Produktion klingt gar nicht übel, doch der Opener “Heart Of A Hero” und das folgende “Black Death” wissen ehrlich gesagt nicht wirklich zu überzeugen. Das liegt primär am recht gewöhnungsbedürftigen Gesang, der etwas dünn jaulend anmutet und von nicht minder gewöhnungsbedürftigen Backing Vocals unterlegt wird. Melodisch ist das Ganze durchaus erfreulich, doch richtige Partystimmung will sich nicht einstellen. Auch die (generell bei den meisten Songs) sehr einfach gehaltenen Soli werten die Sache nicht auf.
Der geduldige Hörer wird jedoch mit dem stärkeren Rest des Albums belohnt, denn ab Track drei fängt “Salvation” an, ordentlich Spaß zu machen. Wie man es gewohnt ist, sind die Texte typisch Power-Metal-klischeebelastet, doch abgesehen davon entwickelt sich das Album ab “The Stranger” zu einem schönen kleinen Stück melodischen, leicht folkigen Power Metals, dem es nicht an authentischer Rohheit mangelt. “Exile”, der folgende Track, ist rein instrumental gehalten und demonstriert, dass STORMHOLD spielerisch doch mehr auf dem Kasten haben, als es einige Soli vermuten lassen. Mit “Path Of No Return” gibt es anschließend eine anständige Halbballade, die hörbar am “Bard’s Song” orientiert ist, dabei jedoch nicht stumpf kopiert. Auch der Sänger beginnt zu gefallen, passt er im Endeffekt doch ziemlich gut zum Sound der Band.
Richtig geil wird’s dann bei “God’s Crusade”. Ein folkiges Riff, ordentlich Geballer, ein schöner Refrain, ein nett eingesetzter Tempowechsel und fein gestaltete Gitarren im Prechorus machen “God’s Crusade” zu einem 1a-Folk-Heavy-Metal-Song. Und das Niveau wird beim stampfenden “Edge Of The World” mit seinem Seemännerchor und seiner vielseitigen Konzeptualisierung gerade im Mittelteil locker gehalten. Hab ich vorhin den Gesang kritisiert? Vergesst das. Es darf gebangt und mitgesungen werden.
Fix geht es anschließend weiter mit “We March”. Die Gitarren- und Bassline während der Strophen geht gut voran und die Shouts im Refrain machen auch diesen Track zu einem korrekten Live-Erlebnis.
Zu guter Letzt wird bei “We’ll Never Fall” gebührend geMANOWARt. Das ist sehr true, kommt mit perfekt promillekompatiblem Refrain, einem schönen Solo und offenbart sich als absolut würdiger Abschlusstrack. Kleiner Tipp an die Band: Vielleicht das nächste Album einfach mit Track drei beginnen!

Anspieltipps:
“The Stranger”, “God’s Crusade”, “Edge Of The World” und “We’ll Never Fall”

Fazit:
“Salvation”braucht ein wenig Zeit, um zu zünden. War der Plan vor Track drei noch, dem Ding eher fünf bis sechs Punkte zu verpassen, steigern sich STORMHOLD ab dem Zeitpunkt doch viel zu sehr, als dass die beiden ersten Tracks noch wirklich ins Gewicht fielen. “Salvation” ist über weite Teile sehr überzeugender Heavy Metal mit deutlicher Power- und schwächerer Folk-Metal-Schlagseite. Dem sollte man auf CD und gerade auch live durchaus mal eine Chance geben.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Heart Of A Hero
02. Black Death
03. The Stranger
04. Exile
05. Path Of No Return
06. God’s Crusade
07. Edge Of The World
08. We March
09. We’ll Never Fall

Jannis

ETERNAL FLIGHT – Retrofuture

Band: Eternal Flight
Album: Retrofuture
Spielzeit: 60:08 min.
Stilrichtung: Progressive Power Metal
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 17.11.2017
Homepage: www.eternalflight.wixsite.com/eternalflight

GRAVE DIGGERs “Heavy Metal Breakdown”, BURZUMs “Rundgang um die transzendentale Säule der Singularität”, FARID BANGs “Asphalt Massakka”: Es gibt eine Reihe von Alben auf dem Markt, bei denen der Name Programm ist. So auch bei ETERNAL FLIGHTs neustem Release “Retrofuture”. Das vierte Album der 2001 gegründeten Band verbindet einen unüberhörbaren Oldschool-Spirit mit modernen Elementen zu einem schön roh und unpoliert, wenn auch manchmal etwas dünn produziert wirkenden Heavy/Power-Metal-Album mit progressiven Einflüssen.
Das wird nach dem kurzen Intro mit “The Poison” bereits deutlich. Der Track erinnert unweigerlich an PRIEST, ist strukturell durchaus interessant, wirkt aber aufgrund der nicht ganz optimalen Produktion und des durchwachsenen Gesangs etwas unausgereift.
Weitaus positiver fällt hingegen das folgende “The Journey” aus. Die Melodieführung ist hier wesentlich gelungener, der Refrain partytauglich und auch der Mittelteil (inklusive Gesang) weiß zu überzeugen. Auch die Soli, so viel darf bereits verraten werden, bewegen sich durchweg im überdurchschnittlichen Bereich.
“Retrofuture” integriert ein paar coole Synths in die Strophe, beinhaltet einen schön harmonischen Refrain, der leider durch die Drums etwas ausgebremst wird, und schafft den Spagat zwischen traditionellem Heavy Metal und modernerer Progressivität.
Das anschließende “Nightmare King II” hätte gut daran getan, das ewige “Hail” im Chorus wegzulassen, ist ansonsten aber ein vielseitiges, fast neun Minuten langes Werk, nach dem mit “Machine God” auf schön Maschinen imitierende Rhythmussektion und ein stabiles Strophenkonzept gesetzt wird. Eingängig ist das nicht, Spaß macht es trotzdem.
Ballade gefällig? Kein Problem, “Routine Of Darkness” ist am Start. Auf Klavier und cleanen Gitarren kommt hier der Sänger sehr gut zur Geltung. Spätestens beim Einsatz der restlichen Instrumente entpuppt sich das Ding als handfeste, epische, aber nicht kitschige Halbballade mit ordentlich Druck und schöner Melodieführung.
Nachdem mit “Sinner” das Tempo dann wieder angezogen wird, wird bei “Danger Calling” noch etwas mehr gebrettert. Wirkt im Prechorus nicht ganz harmonisch, ist aber (gerade live) generell solide.
Als stärker erweist sich “Succubus”, das anfangs leicht an KAMELOT erinnert, diese Gefilde dann aber hinter sich lässt und als bangbarer Midtempotrack überzeugt.
Dann ein weiterer Ausflug in progressive Sphären mit “Labyrinth”, dem unkonventionelle Harmonien, der Keyboardeinsatz und die zappeligen Drums einen gewissen Favoritenstatus geben. Wer “Pandora’s Box” öffnet, setzt anscheinend rhythmisch spaßigen Progressive Metal mit klaren 80es-Heavy-Metal-Anleihen im Chorus mit lobenswertem Mittelteil frei. Und der finale Track, “Angels Of Violence” strapaziert noch einmal die Nackenmuskeln sowie, im Chorus, die Finger des rastlos frickelnden Gitarristen und die Stimmbänder des Sängers, der hier ein letztes Mal stimmliches Können demonstrieren darf.

Anspieltipps:
“Retrofuture”, “Machine God”, “Routine Of Darkness”, “Labyrinth”, “The Journey” und “Nightmare King II”

Fazit:
“Retrofuture” mag am ehesten als Progressive PRIEST Metal definierbar sein. Größter Kritikpunkt ist der Sänger, der in höheren Sphären ab und an zum Quietschen tendiert und gerne mal ein wenig vom gewünschen Ton abweicht, während er an anderen Stellen einen sehr guten Job macht. Wer seinen Metal gerne ein wenig progressiv hat, dabei aber nicht auf glattgelutschte Überproduktion steht und dabei noch eine Vorliebe für traditionellen, handgemachten Heavy Metal hat, der könnte an dem Album trotz einiger Schwächen seine Freude haben.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Ante-dote
02. Poison
03. The Journey
04. Retrofuture
05. Nightmare King II
06. Machine God
07. Routine Of Darkness
08. Sinner
09. Danger Calling
10. Succubus
11. Labyrinth
12. Pandora’s Box
13. Angels Of Violence

Jannis

ALMANAC – Kingslayer

Band: Almanac
Album: Kingslayer
Spielzeit: 50:58 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Nuclear Blast
Veröffentlichung: 03.11.2017
Homepage: www.almanac.band

Das ging fix! Knappe 1,5 Jahre nach dem Debütalbum „Tsar“ kehrt die Band ALMANAC von Mastermind und Gitarrenhexer Victor Smolski (Ex RAGE) wieder zurück auf die Bildfläche! Im Gepäck haben sie ihr zweites Album „Kingslayer“ welches sich thematisch an den bekanntesten Königsmorden der Geschichte orientiert. Das Album soll im Vergleich zum Vorgänger eher mehr in Richtung Power als Symphonic Metal gehen, und noch etwas ist neu, die Rytmusfraktion! Denn neu hinter den Kesseln sitzt Athanasios „Zacky“ Tsoukas und die dicken Saiten bedient Tim Rashid. Bei den Stimmen ist allerdings alles beim Alten geblieben und nach wie vor wartet man mit gleich drei Sängern auf. Erneut sind Andy B. Franck, David Readman und Jeannette Marchewka zu hören.
Als Opener erwartet uns der Titel „Regicide“ der hart und episch aus den Boxen kommt und besonders im Refrain seine vollen Stärken ausspielt wenn alle drei Sänger so richtig loslegen. Der Bassgroove der der Nummer als Basis dient ist ebenfalls richtig gut und wahrlich nicht von schlechten Eltern! Toller, starker Einsteigertrack.
„Children of the Sacred Path“ und auch „Guilty as charged“ im Anschluss sind dann eher straighte Power Metalnummern geworden die weniger mit epischen Einflüssen daherkommt. Ganz ok, aber jetzt nicht weltbewegend muss ich sagen. Hier merkt man dann auch das man eher mehr in die Richtung Power Metal gehen wollte.
Die nächsten Songs sind dann aber wieder tolle Hybriden aus Power, Epic und Symphonic Metal! „Hail to the King“, „Losing my Mind“, „Kingslayer“ und „Kingdom of the Blind“ sind definitiv die besten Songs hier auf der gesamten Scheibe zu finden sind und sie heben das Qualitätslevel ganz weit nach oben!
„Headstrong“ bietet dann zu Beginn was für die technisch versierte Instrumentalfraktion, Basser Tim und Gitarrist Victor fahren hier wirklich ganz dick auf, und auch Sängerin Jeannette bekommt ihr ordentlich Platz für ihre abwechslungsreiche Stimme. Der Song an sich ist ebenfalls in Ordnung, guter Power Metal ohne Ausfälle.
Die einzige, aber dafür richtig tolle, Ballade haben wir dann mit „Last Farewell“ dann als vorletzten Song. Hier kommen natürlich die drei Sänger besonders intensiv zu Geltung!
Abschließend bleibt dann noch „Red Flag“ welches wieder recht geradlinigen Metal ohne viel Geschnörkel drumherum bietet.

Anspieltipps:

Auf jeden Fall müssen hier „Hail to the King“, „Losing my Mind“, „Kingslayer“, „Kingdom of the Blind“ und “Last Farewell” genannt werden.

Fazit :

Man merkt ganz klar das man die Ankündigung mehr in Richtung des härteren Power Metals zu gehen in die Tat umgesetzt hat! Und besonders der Mittelteil, der ja aber aber eher aus den Mischsongs aus Power, Epic und Symphonic Metal besteht, weiß hier absolut zu begeistern! Zusätzlich haben wir hier geniale Instrumentalisten am Werk die ihr Können im Schlaf beherrschen.
Was mich persönlich freut ist das die Sängerin Jeannette hier deutlich mehr Raum als auf dem Vorgängeralbum bekommen hat.
Fans des ersten Album müssen hier definitiv erneut zuschlagen!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Regicide
02. Children of the Sacred Path
03. Guilty as charged
04. Hail to the King
05. Losing my Mind
06. Kingslayer
07. Kingdom of the Blind
08. Headstrong
09. Last Farewell
10. Red Flag

Julian

VHÄLDEMAR – Against all Kings

Band: Vhäldemar
Album: Against all Kings
Spielzeit: 39:55 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Fighter Records
Veröffentlichung: 07.11.2017
Homepage: www.vhaldemar.net

Auf einen meiner Streifzüge durchs Internet entdeckte ich zuletzt die spanische Power Metalband VHÄLDEMAR die mich mit den Songproben aus ihrem neuen Album „Against all Kings“ echt überzeugt haben. Flugs die Band angeschrieben und nett nach der Promo gefragt und so kann ich euch hier nun deren neustes Album vorstellen!
Die Jungs existieren schon seit Ende der 90iger Jahre und „Agains all Kings“ ist das fünfte Album der Band mit dem man nun auch den Sprung in das große Scheinwerferlicht schaffen möchte. Und ich kann euch sagen die Grundzutaten sind hier wahrlich nicht von schlechten Eltern…aber eins nach dem anderen.
Starten wir erstmal mit dem Opener „Metalizer“ der erst etwas getragen beginnt aber dann ordentlich aus den Boxen ballert. Sänger Carlos giftet hier recht aggressiv los und ist ein typischer Metalshouter der sich sowohl in den Höhen als auch in den normalen Lagen gut zurecht findet. Die Nummer ist ein typischer Opener, der einen erstmal warm werden lässt.
Das folgende „Old King‘s Visions“ ist dann ein ebenfalls recht schneller und kompromissloser Banger der ordentlich in die Nackenmuskulatur gehen wird!
Mit dem getragenen und im eher epischen Gefilden agierenden Titelstück „Against all Kings“ hat man dann erstmal den bisher besten Song vor der Nase der besonders aufgrund seines schmissigen Chorus bestens unterhält!
Apropos schmissiger Chorus, diesen haben wir auch bei den folgenden Nummern „Eye for an Eye“ und „I will stand forever“ an Bord.
Nach den eher nach Standard Metal klingenden „Vulcano“ und „Howling at the Moon“, haben wir dann mit „The Last do Die“ ein Stück was ganz klar nach alten MANOWAR klingen, nehme man den atmosphärischen Einstieg, die Riffs und die Refrains als Maßstab. Toller Track der ebenfalls wieder tierisch in die Nackenmuskulatur geht!
Im letzten Drittel der Scheibe haben wir dann auch keine Ausfälle zu verzeichnen, aber auch keine wirklichen Überflieger mehr. Insgesamt ist das Material aber absolut im oberen Qualitätssegment angesiedelt.

Anspieltipps:

“Metalizer”, “Old King’s Vision”, “Against all Kings”, “Eye for an Eye” und “The Last do Die” sind hier zu nennen.

Fazit :

Insgesamt können VHÄLDEMAR auf ihrem neusten Output definitiv überzeugen! Richtig Ausfälle gibt es nicht zu verzeichnen und das gesamte Album ist schön kompakt gehalten.
Ein paar mehr Tracks im Stile der Anspieltipps und wir wären hier definitiv in den 9er Bereich gesegelt!
Zum Abschluss des Jahres also nochmal eine CD die sich Heavy Metalanhänger auf jeden Fall nicht entgehen lassen sollten!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Metalizer
02. Old King‘s Visions
03. Against all Kings
04. Eye for an Eye
05. I will stand forever
06. Vulcano
07. Howling at the Moon
08. The Last to Die
09. Walking in the Rain
10. Rebel Mind
11. Titans in D Minor

Julian

VALENTINE – Valentine (Re-Release)

Band: Valentine
Album: Valentine (Re-Release)
Spielzeit: /
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: Rock Candy Records
Veröffentlichung: 18.09.2017
Homepage: www.rockcandyrecords.com

Keine Ahnung warum mir die US Band VALENTINE bisher nicht bekannt war. Vielleicht habe ich instinktiv um das kitschige Cover einen Bogen gemacht, womöglich hat mich der ebenfalls grenzwertige Bandname davon abgehalten mich näher mit dem Output (diesem einen hier vorliegenden Debüt) der Jungs auseinander zu setzen. Glücklicherweise hatte ich nun doch noch, dank dem Rock Candy Label, die Chance die Scheibe zu hören. Und ich bin verdammt froh das getan zu haben. Was die Band aus New York auf Ihrem ersten und einzigen Album fabriziert hat gehört definitiv zum besseren Erbe, dass die bunten, partyfreundlichen 80er Hardrock Jahre uns hinterlassen haben.

Geboten wurde auf „Valentine“ (dank dem erfahrenen Produzenten Neil Kernon, u.a. Queensryche und Dokken) kernig produzierter Hardrock der damals angesagten Schule. Will sagen: Plüsch wo er hingehört, fette Gitarren (nebst einiger, heisser erstklassiger Soli), pakende Melodien und rundherum stimmiges Ambiente. An dieser Aufgabenstellung sind schon einige Aspiranten gescheitert. VALENTINE machten so ziemlich alles richtig und sind dann doch nach diesem Album wieder in der Versenkung verschwunden. Das lag aber kaum am handwerklichen Können oder dem Songwriting. Tracks wie der starke Ohrwurm „No Way“, die wie eine Mischung aus Journey und Foreigner klingende Mega-Ballade „Never said it was gonna be easy“ oder die nicht minder guten Rocker „Tears in the Night“ und „Where are you now“ funktionieren auch heute noch ganz prächtig. Auch wenn Sänger Hugo optisch dem Journey Goldkehlchen Steve Perry verdammt ähnlich sieht und auch eine verwandte Stimmlage hat, so sind die Unterschiede zum berühmten Kollegen doch klar erkennbar. Der Junge hatte eine bärenstarke Stimme der es einzig ein wenig an Wiedererkennungswert mangelte – was vielleicht eine Erklärung dafür ist, dass VALENTINE sich nicht gegen die (manchmal objektiv betrachtet) schwächere Konkurenz durchsetzen konnte.

Wie üblich (muss man das noch erwähnen?) ist das vorliegende Produkt von Rock Candy amtlich remastered worden und bekam ein nettes Booklet spendiert, dass den positiven Gesamteindruck der Platte nochmal aufwertet. Freunde von gesittetem Eighties Hardrock im Stile von Firehouse, Winger oder Foreigner sollten auf jeden Fall zugreifen, denn „Valentine“ macht sich in jeder Genre-Sammlung ganz hervorrragend.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Runnin‘ on Luck again
02. No Way
03. Tears in the Night
04. Too much is never enough
05. Never said it was gonna be easy
06. Where are you now
07. Naughty Girl
08. Once in a Lifetime
09. Someday
10. We run
11. You’ll always have me

Mario

HOUSTON – III

Band: Houston
Album: III
Spielzeit: 43:15 min
Stilrichtung: AOR
Plattenfirma: Livewire/Cargo Records UK
Veröffentlichung: 24.11.2017
Homepage: www.facebook.com/Houstonsweden/

Album Nummer 5 namens “III” der Stockholmer Band HOUSTON steht ins Haus. Mit den vier vorherigen Scheiben konnten sie sich schon einen ansehnlichen Ruf in der AOR Szene erspielen und auch diesmal zeigen sie mit den 10 Songs was AOR-Sache ist. Zusammen mit Produzent Martin Karlegård (Reptile Smile) wurde an der Platte gefeilt und sich musikalisch laut Sänger Hank Erix weiterentwickelt.
Songtechnisch bewegen wir uns auf extrem poppigem Terrain. Songs wie „Dangerous Love“ und „Everlasting“ könnten als Rockversionen irgendwelcher Boyband-Stimmungsfetzen Ende der 90er/Anfang 2000er durchgehen. Auch die anderen Songs glänzen durch absolute Radiotauglichkeit, wie beispielsweise „Amazing“, das gefühlvolle „Twelve-Step“, das moderne „Glass Houses“ und allein schon wegen dem Titel „Interstate Life“. Es sind aber auch Stücke dabei, bei denen der seichte Modus etwas gedimmt wird und demnach der Ton etwas rockiger durchkommt, wie bei „Cold As Ice“ und „Road To Ruin“.

Alles in allem ist „III“ ein super Album für Fans des seichten AOR. Wer auf eingängige Melodien, Synth-Teppiche und Herz(schmerz)-Texte steht, wird hier sehr glücklich werden. Auch wenn der Sound etwas flach ist und sich auch keine ultimative Überraschung auf dem Album versteckt, sind vor allem Songs wie „Cold As Ice“ und „Dangerous Love“ maximal unterhaltsam.

WERTUNG:

 

 

 

Trackliste:

01. Cold As Ice
02. Everlasting
03. Dangerous Love
04. Lights Out
05. Amazing
06. To Be You
07. Glass Houses
08. Twelve-Step
09. Road To Ruin
10. Interstate Life

Lotta

ARRAYAN PATH – Dawn Of Aquarius

Band: Arrayan Path
Album: Dawn Of Aquarius
Spielzeit: 63:38 min.
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Pitchblack Records
Veröffentlichung: 17.11.2017
Homepage: www.facebook.com/arrayanpath

Es stellt sich ein trauriges “Alter was?”-Gefühl ein, wenn man ARRAYAN PATH auf Facebook sucht und feststellen muss, dass diese fantastische Band nicht einmal auf dreitausend Likes kommt. In stiller Hoffnung, dass sich dies mit dem neusten Release der Herren aus Sizilien ändern möge, hier ein paar lobende Worte (kritisierende sind aber auch verdammt schwer zu finden):
1997 gegründet haben ARRAYAN PATH inzwischen drei Alben und zwei Demos veröffentlicht. “Age of Aquarius” kommt mit einer beachtlichen Spielzeit von über einer Stunde, verteilt auf 13 Songs daher, sauber produziert, mit unkonventioneller Hinduthematik und einer Prise Humor – und ist nicht wirklich als Standard-Power-Metal-Album identifizierbar.
Ein leicht progressiver Charakter ist den Songs nicht abzusprechen, offenbart sich jedoch nicht in wilden Taktwechseln und überdominanten Synths, sondern schlicht in der musikalischen Kreativität dieses auf ganz eigene Weise absolut großartigen Werks. Schon der Opener, der nach einem ruhigen Intro direkt mal eine ihresgleichen suchende Strophe auffährt und seinen Höhepunkt im ganz leicht schlageresken Refrain findet, zieht akut in seinen Bann.
Der folgende Track, “The Flower Born Of Itself”, kann diesen Refrain sogar noch überbieten (Ohrwurmgarantie) und punktet zudem mit seiner Rock’n’Roll-Attitüde während der Strophen. Derweil macht sich, so könnte man meinen, das anschließende “Dark Daughter Of The Snake” dezent über DISTURBED lustig.
“The Hundred Names Of Kali Ma” entpuppt sich als das absolute Highlight der Platte. Dieser Refrain, der zum Teil absolut, zum Teil so gar nicht powermetallig erscheint, die tolle Strophenmelodie, der übergänsehautige leicht gesprochen wirkende Gesang im Mittelteil, der unglaublich gekonnt in den überaus dramatischen Endpart übergeht… Was soll’s, hört Euch das selber an, man kann es eh nicht angemessen beschreiben.
Weiter geht’s mit “So It Shall Be Written”, einem verhältnismäßig klassischen Power-Metal-Song, der ebenfalls ins Ohr geht und im Solo fröhlich den letzten Basic-Synth-Sound auspackt, und mit “Dawn Of Aquarius”, dessen Refrain man am liebsten auf Dauerschleife stellen möchte.
Ist zumindest die zweite Hälfte des Albums etwas schwächer? Nein, auch nicht. Alleine der ruhige Anfangspart von “Cremation Ground” mit den hervorragenden Sangeskünsten von Frontmann Nicholas Leptos ist ein Grund, das Album blind zu kaufen, ebenso wie der orientalisch anmutende Chorus. Und auch die übergute Halbballade “Guardian Angel” (Erkennt da am Anfang noch jemand BRITNEYs “Hit Me Baby One More Time” wieder?) sowie das hurtige “The Eleventh Mantra” mit seinem in den Vocals überraschend tief angelegten Chorus und seinem schönen Solopart halten das Niveau des Albums ohne Probleme. Weitere euphorische Ausführungen fehlen nur deshalb, weil sie leider den Rahmen dieser Rezension sprengen würden.

Anspieltipps: “The Hundred Names Of Kali Ma”, “Guardian Angel”, “The Eleventh Mantra”, “The Flower Born Of Itself” – anschließend eigentlich der ganze Rest.

Fazit: Bands wie ARRAYAN PATH braucht der Metal. Die Truppe aus Zypern vereint toll komponierte, unkonventionelle Power-Metal-Melodien mit einer enormen Liebe zum Detail und Können auf spielerischer sowie kompositorischer Ebene. “Dawn Of Aquarius” bietet nicht das, was man erwartet, wenn man nach traditioneller Power-Metal-Kost sucht. Es bietet mehr, ein ungeheuer facettenreiches kleines Gesamtkunstwerk mit sehr eigenem Sound ohne erkennbare Makel, das von vorne bis hinten einfach nur Spaß macht. Gebt dieser Band ein wenig Aufmerksamkeit!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Equilibrium
02. The Flower Born Of Itself
03. Dark Daughter Of The Snake
04. The Hundred Names Of Kali Ma
05. So It Shall Be Written
06. She Who Is Primordial Wisdom
07. Dawn Of Aquarius
08. Cremation Grounds
09. Empress (Reality Of All The Threes)
10. Lotus Eyes
11. The Eleventh Mantra
12. Guardian Angel
13. Garland Of Skulls

Jannis