01. Steelmachine
02. Wings of Fire
03. Witches Cross
04. The Priest
05. I Am the Storm
06. Fields of Pain
07. Rise Up (feat. Piet Sielck)
08. New Frontiers
09. Island of Tragedy
Spielzeit: 41:50 min – Genre: Heavy Metal – Label: Fireflash Records – VÖ: 16.10.2026 – Page: www.generation-steel.de
Klassischer Heavy Metal, manchmal mit einem Schuss US Metal war schon immer konstant die Spielwiese der deutschen Metaller von GENERATION STEEL.
Was leider nicht so konstant bei den Jungs war, war die Besetzung sowie die Labels. Beim Label ist man von El Puerto zu Fireflash Records gewechselt, das dritte Label der Band seit 2019, wobei der Wechsel von Pure Steel Records zu El Puerto gezwungenermaßen aufgrund des Ablebens des Labels ja geschah, und beim Personal begrüßt man gleich 4 neue Musiker in den Reihen seitdem letzten Album.
Da hätten wir Schlagzeuger Marc Laukel der aber schon kurz nach der letzten Veröffentlichung 2024 zur Band stieß und ganz neu dabei sind Basser Fabian Watermann (MAD MAX), Sänger Mike Stark (FEANOR, STORMBURNER) sowie Thilo Herrmann (Ex GRAVE DIGGER, Ex RUNNING WILD).
Klangvolle Namen die Bandkopf und Gründer Jack the Riffer da versammelt hat. Hoffen wir das die Besetzung nun etwas stabiler bleibt, was sich ja auch sehr positiv auf den Sound auswirken kann.
Im Gegensatz zum letzten Album wollte man nochmal eine Schippe drauflegen, das neue Personal spricht da auf jeden Fall für sich und auch auf dem Produzentenstuhl nimmt mit Piet Sielck (IRON SAVIOR) jemand PPlatz,der für gute klassische Heavy und Power Metal Qualität steht!
So, genug der ganzen Vorreden, schauen wir mal, was die neuen Songs so draufhaben und starten direkt mit dem Titeltrack und Opener „Steelmachine“. Mit ordentlich Schmackes und krachenden Riffs legt die Nummer direkt los bevor der raue, wunderbar passende Gesang von Neufronter Mike erklingt. Mit treibenden Drums, pumpenden Bassläufen und einen eingängigen Chorus bahnt sich die Nummer direkt ihren Weg in die Gehörgänge und bleibt dort sofort haften. Ein sehr ordentlicher Opener!
Ein Groover vor dem Herrn erwartet uns dann mit „Wings of Fire“. Schön erdig und stampfend ballert die Nummer aus den Boxen inklusive natürlich des tollen, eingängigen Chorus. Schließt somit qualitativ direkt an den Opener an.
Und auch die erste Videosingle „Witches Cross“ macht keine Gefangenen und begeistern direkt auf Anhieb. Überall schwingt tatsächlich der neue Riffeinfluss von Thilo Herrmann mit, da merkt man sofort, wo der Gute schon mal bandtechnisch unterwegs gewesen ist!
Mit einem ordentliche Thrashfaktor donnert anschließend „The Priest“ aus den Boxen bevor „I Am the Pain“ genau in die andere, klassischere Richtung tendiert und direkt zum Mitgrooven einlädt.
Einen Rücksprung zum Beginn der Scheibe erleben wir mit „Fields of Pain“ bevor wir dann mit „Rise Up“ den Gastauftritt von Produzent Piet Sielck haben der die Nummer ganz klar in die IRON SAVIOR Ecke drückt.
Als vorletztes Stück haben wir dann mit „New Frontiers“ nochmal eine ziemliche Abrissbirne zu vermelden bevor mit dem über 8-minütigen „Island of Tragedy“ eine sehr ungewöhnliche Nummer für die Band haben. Hier geht es wesentlich epischer zur Sache und man muss schon genauer und mehrmals hinhören damit sich die Nummer voll erschließt.
Ganz klar, mit dem neuen Lineup und den neuen Songs hat man auf jeden Fall einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht! Jetzt kann man der Band nur wünschen das die Truppe so zusammen bleibt, sich noch mehr eingroovt und dann bei der nächsten Scheibe zum ganz großen Wurf ausholt.
Aber schon das aktuelle, dritte Album, ist wesentlich runder und kompakter als der Vorgänger und somit absolut zu empfehlen für die geneigte Zielgruppe!
Es geht auf jeden Fall mal direkt 1 ganzen Punkt höher in der Bewertung als noch beim letzten Mal, klare Kaufempfehlung also für die Zielgruppe!
Julian














