BACKYARD CONSPIRACY – Taken by Surprise

Band: Backyard Conspiracy
Album: Taken By Surprise
Spielzeit: 66:13 min.
Plattenfirma: Supermusic
Veröffentlichung: 29.06.2018
Homepage: www.backyard-conspiracy.com

Backyard Conspiracy wurde 2016 in Berlin gegründet und besteht aus Matt Sunday (Gitarre, Vocals), Jazzmine (Vocals, Keyboards), Wolle (Drums) und Gast-Bassist Pete Monday. Hinter den eigenartig klingenden Künstlernamen verbergen sich vier erfahrene und versierte Mucker, die teilweise auf bereits mehrere Jahrzehnte im Musikbiz zurückblicken können und mit Genres wie Bluesrock, Hardrock, Worldmusic, Funk und Reggae bestens vertraut sind.

Das Quartett tönt erfreulicherweise nicht wie ein musikalischer Gemischtwarenladen, sondern zelebriert vom Blues-/Hardrock der Siebziger Jahre infizierten Oldschool-Rock. Nummern wie „Taken By Surprise“, „Turning Off The Light“ oder „Fly On The Wall“ liefern tiefenentspannten, bluesigen Rock, der ab und an Erinnerungen an Wishbone Ash hervorruft. „Borderline“ hingegen gemahnt wegen des dezent orientalischen Mainriffs und den wuchtigen Drums an die großartigen Zeppelin („Kashmir“ lässt grüßen). Knackige Rocknummern wie „Someday“, „Where Are You Going?“ oder aber das über acht Minuten andauernde, episch-balladeske „100 Miles Offshore“ dürfen ebenfalls zu den Highlights des Debüts gerechnet werden.

Leider können nicht alle 12 Songs diesen Standard halten. Nummern wie „Don’t Blow Up The World“, „Falling Down“, „Simple Days“ oder „Do You Mind?“ beginnen zwar vielversprechend, verlieren jedoch im weiteren Verlauf rasch an Spannung und Drive und plätschern dahin, ohne einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Man hätte das Album getrost ein wenig straffen können. Weniger wäre hier definitiv mehr gewesen. Dessen ungeachtet ist TAKEN BY SURPRISE ein organisch und homogen klingendes Debütwerk geworden, das mit so manch gelungenem Song aufwarten kann und auch soundmäßig überzeugt.

Wertung:

 

 

Trackliste:

01 Don’t Blow Up The World
02 Taken By Surprise
03 Falling Down
04 Do You Mind?
05 Borderline
06 Fly On The Wall
07 Someday
08 Turning Off The Light
09 Simple Days
10 Where Are You Going?
11 100 Miles Offshore
12 Lucky Man

Marc Schipper (Gastredakteur)

ATROCITY – Okkult II

Band: Atrocity
Album: Okkult II
Spielzeit: 44:54 min
Stilrichtung: Death Metal
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 06.07.2018
Homepage: www.atrocity.de

ATROCITY legen 5 Jahre nach „Okkult“ die Fortsetzung „Okkult II“ nach. Dabei wenden sich die Ludwigsburger – wie schon beim Vorgänger – wieder sehr stark ihren Wurzeln zu, die im klassischen Death Metal liegen. Seit der Gründung 1985 hat sich die Band zwar immer wieder neu erfunden und dabei auch andere Genres eingebaut, doch wie man auf „Okkult II“ deutlich merkt, ist ATROCITY einfach eine Death Metal Band. Und eine sehr gute noch dazu. Von der aktuellen Besetzung mit Bandgründer und Fronter Alexander Krull, Thorsten Bauer und Pete Streit an Gitarre/Bass und Drummer Joris Nijenhuis ist nur noch Krull seit der ersten Stunde dabei. Das tut aber nichts zur Sache, da sich der neueste Dreher eher wieder an der Früh- und nicht Spätgeschichte der Band orientiert. Weniger symphonisch, mehr metallisch mit Todesblei-Garantie.

Wie auch schon auf der EP „Masters Of Darkness“ (Dezember 2017) mit den Songs „Masters Of Darkness“, „Menschenschlachthaus“, „Gates Of Oblivion“ und „Devil’s Covenant“ – die sich auch auf der aktuellen Scheibe wiederfinden – fällt der Death Metal Anteil auf „Okkult II“ doch deutlich höher aus als in einigen Vorgänger-Werken. Schon der Einstieg „Masters Of Darkness“ fällt extrem aus und ist wie „Shadowtaker“, „Infernal Sabbath“ oder auch „All Men Must Die“ ein recht ungestümer Nackenbrecher. Die Songs erinnern stark an die Band aus den 90er Jahren. Und doch wird auch die Entwicklung der letzten Jahre dieser extrem experimentierfreudigen und abwechslungsreichen Band nicht komplett beiseite gewischt. Vereinzelte Chöre in Songs wie „Gates To Oblivion“ geben dem Album einen düster-morbiden Anstrich. Kein Wunder, denn ATROCITY haben sich für „Okkult II“ wieder mit der kanadischen Sounddesignerin Katie Halliday („Saw V-VII“) zusammengetan. „Gates To Oblivion“ bekommt zudem noch Unterstützung von Ex-MORGORTH Sänger und Death Metal Legende Marc Grewe. Eine weitere Ikone der Todesblei-Fraktion, Sänger L.G. Petrov (ENTOMBED A.D.) ist bei „The Devil’s Convenant“ zu hören.

Eine gute Mischung, die extrem metallisch und dabei doch sehr düster und dunkel daherkommt. Perfekt kombiniert und unheilvoll untermalt ist „Okkult II“ ein deutlich spannenderes Werk als einige seiner Vorgänger. Denn ATROCITY schaffen es auch nach über 30 Jahren noch einen drauf zu legen und ihren Status als eine der besten deutschen Death Metal stetig zu untermauern. „Okkult II“ ist vielleicht nicht das beste Werk der Schwaben, aber es zählt schon jetzt zu den besten. Das mittlerweile 13. Studioalbum der Ludwigsburger Mannen zeigt sich extrem facetten- und abwechslungsreich, Oldschool und gleichzeitig doch zeitgemäß. Dazu die beiden Gastsänger, die den Songs ihren Stempel aufdrücken, atmosphärisch dichte Musik und eine enorme stilistische Bandbreite mit kraftvollen und ausdrucksstarken Songs. Sehr gut gemacht, Jungs.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Masters Of Darkness
02. Shadowtaker
03. Bloodshed And Triumph
04. Spell Of Bblood
05. Menschenschlachthaus
06. Gates To Oblivion
07. Infernal Sabbath
08. All Men Must Die
09. Phantom Ghost
10. Devil’s Covenant
11. The Golden Dawn

Tänski

DESTINA – Metal Souls

Band: Destina
Album: Metal Souls
Spielzeit: 54:32 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 13.07.2018
Homepage: www.guitarofzorro.com

Der japanische Metalgitarrist Nozomu Wakai ist in seiner Heimat mit seiner Band DESTINA schon recht bekannt, nun wagt er den großen Sprung in die alte Welt und präsentiert uns, mit neuer Mannschaft, sein neues Werk „Metal Souls“.
Und diese neue Mannschaft ist keine gewöhnliche, den ihm gelang es absolute Metalgrößen in Form von Ronnie Romero (RAINBOW, LORDS OF BLACK), Marco Mendoza (THE DEAD DAISIES) sowie Tommy Aldridge (WHITESNAKE) für sich zu gewinnen!
Mit ihnen zusammen präsentiert er uns nun seine neuen Stücke die Fans von GUS G, JUDAS PRIEST oder YNGWIE MALMSTEEN auf jeden Fall zu sagen sollten.
Als Opener fungiert der Titeltrack „Metal Souls“ und dieser startet direkt kraftvoll und melodisch! Die Nennung des Vorbildes GUS G sind hier wahrlich nicht von der Hand zu weisen, Fans von Gitarrenriffs dominierten Metal sollten hier direkt glücklich werden.
Das Fronter Ronnie Romero natürlich mal wieder abartig gut singt, braucht man hier glaube ich nicht extra zu erwähnen. Der Mann hat einfach Gold in der Stimme und veredelt einfach jede Mucke oder jede Band bei der er zum Mikro greift!
Aber der Opener war nur der Startschuss für eine rasante, melodische Fahrt der obersten Qualitätsstufe des Metals, denn mit dem etwas langsameren aber ebenso eingängigen „Rain“ (was für eine Hookline), dem flotten „The End of Love“, dem verträumt, epische „Take Me Home“ oder dem klassischen „Raise your Fist“ geht es in der Folge absolut erstklassig weiter und hier bleiben glaube ich wirklich keine Wünsche offen!
Das episch anmutende „Be a Hero“ schlägt dann die Brücke in das letzte Drittel welches dann zwar insgesamt nicht mehr ganz so stark daherkommt wie die Songs zuvor aber mit „Cross the Line“ und „Ready for Rock“ hat man doch noch zwei absolute Perlen des Metals im Gepäck die sich nahtlos an die bisherigen Hits anschließen.

Anspieltipps:

Auf jeden Fall „Metal Souls“, „Rain“, „Take me Home“, „Raise your Fist“ und „Cross the Line”.

Fazit :

Bei DESTINA kann man mit Sicherheit festhalten das es gut ist das sie den Schritt über den großen Teich hin zu uns gewagt haben! Mit dem neuen Album präsentiert man uns ein melodisches Metalalbum ganz im Stile des großen GUS G welches auf jeden Fall seine Anhänger finden wird!
Die tolle Backmannschaft von Gitarrist Nozomu tut dazu sein Übriges, auch wenn das Ganze doch etwas nach Namedropping aussieht. Wenn dabei aber solche Qualität herauskommt, sollte man das gerne in Kauf nehmen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Metal Souls
02. Rain
03. The End of Love
04. Promised Land
05. Take Me Home
06. Raise your Fist
07. Be a Hero
08. Metamorphoses
09. Cross the Line
10. Judgement Day
11. Ready for Rock

Julian

ELVENSTORM – The Conjuring

Band: Elvenstorm
Album: The Conjuring
Spielzeit: 48:07 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 13.07.2018
Homepage: www.facebook.com/elvenstorm

Die französische female fronted Heavy Metaltruppe ELVENSTORM ist mir seit ihrem letzten, zweiten Album „Blood Leads to Glory“ seit 2014 schon ein Begriff! Damals war man beim recht kleinen und unbekannten Label Inferno Records unter Vertrag. Das Potential der Band fiel aber nicht nur mir damals auf, sondern auch einigen Labels und so kam es wie es kommen musste und ELVENSTORM machten den Schritt raus aus den Tiefen des Undergrounds! Massacre Records schlugen zu, was wie ich finde wunderbar passt, und so können wir nun das neue, vierte Album „The Conjuring“ dieser Tage bewundern.
Da die Band aus Grenoble stammt ist es kaum verwunderlich das man ganz im Fahrwasser der örtlichen Nachbarn LONEWOLF und NIGHTMARE musikalisch unterwegs ist!
Heavy Metal Anhänger können sich also auf einen weiteren Leckerbissen französischer Heavy Metalkunst freuen, welches mit dem Titeltrack „The Conjuring“ eröffnet wird. Dieses ist „nur“ ein mystisches und stimmungsvolles Intro so dass wir hier relativ schnell weitergehen können zum ersten richtigen Track „Bloodlust“. Und hier merkt der geneigte Fan schnell es hat sich nichts verändert zum bisherigen musikalischen Schaffen der Franzosen! Schnell, schwermetallisch aber auch melodisch preschen sie uns die Riffs nur so um die Ohren. Anspieltipp und fertig! Weiter geht es mit dem nächsten Track „Ritual of Summoning“ der etwas epischer angelegt ist als der Vorgänger aber ebenfalls direkt zündet und gefällt.
Danach folgt mit „Into the Night“ ein Standardmetaltrack der recht knackig ist und nicht weiter auffällt.
Wesentlich besser gefällt dann wieder „Devil Within“ welches länger aufgebaut wird und einfach interessanter und abwechslungsreicher ausfällt.
Dann erfolgt leider ein kleiner qualitativer Bruch weil „Chaos from Beyond“ eher wieder in Richtung Standardmetalkost geht und „Stellar Descension“ ein Instrumental ist was einen auch nicht wirklich hinter dem Ofen hervorlocken kann.
Der letzte Abschnitt allerdings ist dann wieder etwas besser geworden und zeigt ELVENSTORM von ihrer starken Seite.
Glanzpunkte sind hier ganz klar das überlange „Cross of Dammnation“ sowie das abschließende „Dawn of Destruction“.

Anspieltipps:

„Bloodlust“, „Ritual of Summoning“, „Devil Within“ und „Cross of Dammnation“.

Fazit :

ELVENSTORM bleiben felsenfest im True Metal verwurzelt und das ist auch verdammt gut so! Man hat hier erneut ein starkes Album im Gepäck was Fans des Genre mit Sicherheit ein paar schöne Stunde bescheren dürfte. Zwar erfindet man hier das Rad nicht neu und etwas mehr Hitdichte hätte der neue Silberling durchaus vertragen können, aber im Großen und Ganzen geht das neue Werk absolut in Ordnung.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Conjuring
02. Bloodlust
03. Ritual of Summoning
04. Into the Night
05. Devil Within
06. Chaos from Beyond
07. Stellar Descension
08. Evil`s Dawn
09. Cross of Dammnation
10. Dawn of Destruction

Julian

BACK TO EDEN – Blackened Heart EP

Band: Back to Eden
Album: Blackened Heart EP
Spielzeit: 27:20 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Hellfire Records
Veröffentlichung: 05.06.2018
Homepage: www.facebook.com/backtoedenband

Aufmerksame Leser unserer Rubrik Talentschmiede sollte die Band BACK TO EDEN bzw. deren Mastermind Edan Hoy schon ein Begriff sein. Die Band frönt dem klassischen Heavy Metal und wurde in obiger Rubrik im Juli letzten Jahres vorgestellt.
Nun, nach zwei Jahren Arbeit, hat die Band es geschafft ihre Debüt EP mit dem Titel „Blackened Heart“ auf den Markt zu werden.
Mal schauen ob man den ersten, prächtigen, Eindruck aus der Talentschmiede auch über eine EP halten kann.
Das schon bekannte „Temptation“ eröffnet den Silberling. Erdig groovend mit einem mächtigen Beat wartet das Stück auf, der Gesang ist im angenehmen Bereich, kommt stellenweise recht aggressiv aus den Boxen und insgesamt ist die Nummer ein ehrliches, brachiales Stück Metal, welches mit Sicherheit den Anhängern dieses Genre viel Freude machen wird!
„Twin Flame“ im Anschluss ist ebenfalls schon vorab bekannt gewesen und fährt, wenn auch etwas zackiger, genau den metallischen, eingeschlagenen Stiefel weiter wie der Opener.
Haken dran und schnell weiter zum ersten, wirklich neuen Track „Illusion“. Dieser bietet das altbekannte Muster, wird aber wundervoll ergänzt durch einen abwechslungsreichen Groove und interessante Gitarrenriffs. Das Ding geht ebenfalls tierisch in Mark und Bein und begeistert, wie auch schon die anderen Songs.
Beim anschließenden, ebenfalls neuen, Titeltrack „Blackened Heart“ versucht man es mal etwas ruhiger und es entwickelt sich eine kraftvolle Halbballade die besonders durch seinen tollen Chorus glänzen kann.
Nach dieser überlangen Erholung ist es mal wieder Zeit für ordentlich Power und die bekommt ihr im abschließenden „Devil in Disguise“ zu Hauf geboten.
So endet die Debüt EP so wie sie angefangen hat, metallisch kraftvoll und absolut überzeugend!

Anspieltipps:

Schlechtes gibt es hier nicht wirklich zu entdecken, ein bisschen hervorheben tun sich aber „Temptation“, „Illusion“ und „Blackened Heart“.

Fazit :

Der gute Eindruck den die Band schon bei unserer Vorstellung in der Talentschmiede gemacht hat, setzt sich auf der Debüt EP aber so was von fort! Toll gemachter Heavy Metal wird dem geneigten Hörer hier geboten, der niemals langweilig wird und die nötige Frische mitbringt um in diesem vollen Genre im Gedächtnis zu bleiben und zu überzeugen!
Ich kann dieses klasse Stück Heavy Metal jedem geneigten Metaller nur ans Herz legen, besorgt euch das Teil über die Band oder Labelpage, ihr werdet es nicht bereuen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Temptation
02. Twin Flame
03. Illusion
04. Blackened Heart
05. Devil in Disguise

Julian

ESTATE – Mirrorland

Band: Estate
Album: Mirrorland
Spielzeit: 56:08 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Mighty Music
Veröffentlichung: 20.04.2018
Homepage: www.estate-band.com

2014 brachten die russischen Power Metaller von ESTATE ihr Debütalbum „Fantasia“ auf den Markt. Ich selbst habe dem Debüt gute Ansätze mit reichlich Luft nach oben bescheinigt, was man nun mit dem zweiten Album „Mirrorland“ in die Tat umsetzen möchte.
Um das zu erreichen ließ man sich lange Zeit für das neue Werk, schließlich begannen die Arbeiten dazu schon 2015.
Außerdem hat man mit Mark Boals und Mats Leven zwei bekannte Gastsänger an Bord die bei zwei Songs eine eigene Interpretation des Ganzen beisteuern. Ob und wie sinnvoll das nun ist, das sei jedem selbst überlassen.
Sonst gibt es nicht viel Neues aus dem Hause ESTATE zu vermelden, starten wir daher direkt mit dem Opener und Titeltrack „Mirrorland“ in das neue Werk. Eigentlich ist der Track ein perfekter Klon zum Opener des letzten Albums, schnell, melodisch und mit ordentlicher Keyboardunterstützung geht es hier zu Werke. Passt perfekt zu Beginn und begeistert auf Anhieb!
Mit „The Ghoul“ im Anschluss kann man aber nicht glänzen, alles schon X Mal gehört würde ich sagen. Leider trifft das auch auf die nächsten Nummern zu, irgendwie alles zu gewöhnlich. Zwar ist das Ganze nicht schlechtgemacht, aber auch nicht so besonders dass es sich irgendwie hervorhebt.
Erst bei „Storm of the Age“ wird das Ganze wieder besser und die Songqualität steigt merklich nach oben.
Richtig ins obere Qualitätsregal greift man dann wieder beim anschließenden „Knight of the Hope“, und auch im Anschluss „Lady Wind“ sowie „Matter of Time“ überzeugen direkt auf Anhieb, so lasse ich mir das gefallen!
Nur die dazwischen platzierte Schmachtfetzenballade „Silvery Skies“ gab es ebenfalls so schon X Mal und fällt daher etwas aus dem Rahmen, nix Neues also!
Als offiziellen Abschluss gibt es dann noch „Springtime“ welches auch nicht mit den bisherigen Htis mithalten kann. Danach folgen noch die zwei Gastsängerversionen von „Knight of Hope“ und „Matter of Time“ die ganz nett sind und zeigen das die Songs an sich schon super waren, aber mit absoluten Weltklassesängern nochmal an Klasse gewinnen.

Anspieltipps:

„Mirrorland“, „Knight of Hope“, „Lady Wind“ und “Matter of Time”.

Fazit :

Tja leider kann man sich im Vergleich zum Debütalbum nicht großartig steigern! Es gibt zwar den ein oder anderen etwas besseren Song zu verzeichnen, aber nach wie vor sind es einfach zu viele Standardsongs die es so schon X Mal zu hören gab.
Solide mehr kann man zu dem Ganzen hier leider nicht sagen, da bringen auch die beiden Gastsänger nichts, die ja auch einfach nur zwei vorhandene Songs nochmal zum Besten geben.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Mirrorland
02. The Ghoul
03. Stolen Heart
04. Winter Kingdom
05. Storm of the Age
06. Knight of Hope
07. Lady Wind
08. Silvery Skies
09. Matter of Time
10. Springtime
11. Knight of Hope (Mark Boals Version)
12. Matter of Time (Mats Leven Version)

Julian

MADBALL – For The Cause

Band: Madball
Album: For The Cause
Spielzeit: 34:27 min
Stilrichtung: Hardcore
Plattenfirma: Nuclear Blast Records
Veröffentlichung: 15.06.2018
Homepage: www.madballhc.com

Bei dem Begriff New York Hardcore (NYHC) denkt man unweigerlich an Bands wie AGNOSTIC FRONT, SICK OF IT ALL, PRO-PAIN und eine der wichtigsten Bands dieses Genres ist eben MADBALL. 1988 als Nebenprojekt von AGNOSTIC FRONT gegründet, ist MADBALL längst aus dem Schatten des großen Bruders herausgetreten. Und aus dem damals 12-jährigen Grünschnabel Freddy Cricien ist einer der besten Sänger des NYHC geworden. Energetisch wie eh und je merkt man ihm und seinen Mannen das stolze Alter der Band auch auf „For The Cause“ nicht an. Kompromisslos, ausdrucksstark, Hardcore vom Feinsten. MADBALL haben bisher noch kein wirklich schwaches Album in den vergangenen 25 Jahren herausgebracht und auch der neueste Dreher kann sich nahtlos in die Top-Alben der Band einreihen.
13 knackige Kracher auf denen sich MADBALL in knapp 35 Minuten Spielzeit austoben und dabei so ungekünstelt und unbedingt glaubwürdig rüberkommen, wie schon die Jahre zuvor. Dazu passt auch die klare Ansage von Fronter Freddy Cricien „Wenn du nicht für eine bestimmte Sache kämpfst, nimmst du nicht am Leben teil. So einfach ist das. Sag was du denkst, kämpfe, bilde dich weiter, trage zu Veränderungen bei und bringe Opfer für das, was dir wichtig ist.“ Zu dieser knackigen Aussage passen auch die Songs auf „For The Cause“. Bis auf den Titeltrack sind diese durchschnittlich zwei- bis dreieinhalb Minuten lang. Die passende Länge für die Dynamik und Energie des Albums und der Tracks ohne dass alles zu lang oder müde wirkt. Von Müdigkeit ist auch der erste Song des 9. Studioalbums weit entfernt. „Smile Now Pay Later“ ist wie „Old-Fashioned“, “Lone Wolf” und “For The Cause” ein lupenreiner Hardcore-Kracher, der groovig abgeht und einen schon beim ersten Song nicht stillstehen lässt. Granatenmäßig, ein perfekter Einstieg.
Aber warum darauf ausruhen? Schon geht es weiter mit „Rev Up“. Ein geiler – mit einem Gangsta-Intro eingeleiteter – Speedster. Und sofort schließt sich mit „Freight Train“ ein etwas rockigerer Song an, der von der mit Ice-T eingesungenen Granate „Evil Ways“ abgelöst wird. Und während „The Fog“ noch mit einer fetten Punkattitüde glänzt, wird mit „Confessions“ und seiner thrashigen Art eher der Metalhead angesprochen. Absolut erwähnenswert ist „Es Tu Vida“. Ein astreiner NYHC Song, der zeigt, dass krachende Gitarren und brachialer Double Bass-Einsatz auch in Spanisch mehr als gut funktioniert.
Das Besondere auf „For The Cause” sind jedoch die zahlreichen Gastauftritte befreundeter Musiker. Das bereits erwähnte „Evil Ways“ mit dem legendären Ice-T ist nicht der einzige Song, der musikalische Unterstützung bekommt. Bei „Rev-up“ hört man PSYCHO REALMs Sick Jacken, Steve Whale (THE BUSINESS) und Produzent Tim Armstrong (RANCID) bei „The Fog“ und eben der legendäre Ice-T bei „Evil Ways“. Fronter Freddy offenbart dazu: „Jacken ist unser Homie. Er kam bei uns vorbei, einfach nur um zu fragen was bei uns so abgeht, und ich nahm gerade ‚Rev Up‘ auf. Er war direkt voll im Song drin und begann zu freestylen, was die Message von diesem Song wirklich auf den Punkt brachte. Was Ice-T angeht, er hat ‚Evil Ways‘ eine echt gute Note verpasst. Es war eine große Ehre, mit jemandem zu arbeiten, dem ich seit meiner Kindheit treu bin. Er unterstützt unsere Band und die Szene, aus der wir kommen. Tim und Steve wurden ebenso natürlich Teil von ‚The Fog‘ wie alles andere auf dieser Platte.“ Darüber hinaus lieferte die britische Legende Oi! das gesprochene Intro und den Gitarrenpart zu dieser Straßenpunk-gefärbten Hymne.
Als Fazit bleibt nur: Mit „For The Cause“ haben es MADBALL mal wieder geschafft, ein geiles Hardcore-Paket mit allerlei groovigen Finessen und granatenmäßigen Songs abzuliefern. NYHC in seiner besten Form, gemischt mit ein paar neuen Stilmitteln ergeben einen süchtig machenden MADBALL Cocktail. Einfach ein Muss für alle Fans von MADBALL und Hardcore.

WERTUNG: 

 

 

Trackliste:

01. Smile Now Pay Later
02. Rev Up
03. Freight Train
04. Tempest
05. Old Fashioned
06. Evil Ways feat. Ice-T
07. Lone Wolf
08. Damaged Goods
09. The Fog feat. Tim Timebomb
10. Es Tu Vida
11. For You
12. For The Cause
13. Confessions

Tänski

BIG CITY – Big City Life

Band: Big City
Album: Big City Life
Spielzeit: 93:47 min
Stilrichtung: Heavy Rock
Plattenfirma: ROAR! Rock of Angels Records
Veröffentlichung: 22.06.2018
Homepage: www.facebook.com/bigcitynorway

Von den Norwegern BIG CITY hatte ich bislang noch nie etwas gehört! Dabei haben die Jungs, die dem Heavy Rock der 80iger frönen, 2013 still und heimlich ihr Debütalbum „Wintersleep“ veröffentlicht. Die Truppe setzt sich aus vielen ehemaligen Bandmitgliedern der Band SCARIOT und WITHEM zusammen, was schon mal klar stellen sollte das hier definitiv keine Anfänger am Werk sind!
Nun ist es also Zeit für das zweite Album der Band mit dem Namen „Big City Life“ und wer so wie ich die Band bislang noch nicht kannte bekommt hier den besonderen Service an die Hand das man sich entschlossen hat das 2013ener Debütalbum „Wintersleep“ gleich im Bundle nochmal wieder zu veröffentlichen.
Somit bekommt man viel Musik für sein Geld und zusätzlich noch einen kompletten und runden Eindruck der Band.
Starten wir unseren Hördurchflug, und legen auch dann unser Hauptaugenmerk, mit dem neuen Album „Big City Life“, wo uns direkt der gleichnamige Titeltrack erwartet. Hier geht es schon mal ordentlich rockig zur Sache, inklusive mehrstimmiger Chöre und Stadionatmosphäre. Typisch 80iger halt!
Mit dem anschließenden „Cryin`in the Night“ geht es etwas flotter zur Sache ohne jedoch an Melodic und Eingängig zu verlieren. Zwar benötigt die Nummer den ein oder anderen Durchlauf, entfaltet dann aber seine wahre Stärke.
Schön episch geht es dann bei „Daemon in the Dark“ zu. Der Track hat absolut keine Probleme sich im Gehörgang festzusetzen und wandert somit relativ fix auf unsere Hitliste.
Das gleiche „Schicksal“ ereilt dann dem flotten „Rocket Man“ welches fröhlich groovend aus den Boxen schallt.
Nach ein bisschen Standardmetalkost geht es bei „Running for your Life“ wieder wesentlich besser und eingängiger zur Sache bevor der gute Faden mit „Tower of Babylon“ ordentlich aufgenommen wird.
Dazwischen liegt noch die Halbballade „Forgive me Now“, die genauso wenig an die bisherigen Hits ran kommt wie das abschließende „Home Again“.
Noch ein kurzer Blick auf das beiliegende Debütalbum „Wintersleep“, hier merkt man der Band ihr Potential auf jeden Fall schon an, aber der neue Diskus ist definitiv hochwertiger. Glanzpunkte hier sind mit Sicherheit der Opener „Midnight Train“, der Titeltrack „Wintersleep“, „Too Late“ und „Iseline“.

Anspieltipps:

Auf jeden Fall „Big City Life“, “Daemon in the Dark”, “Rocket Man”, “Midgnight Train” sowie “Wintersleep”.

Fazit :

BIG CITY haben hier auf jeden Fall ein ganz feines Paket für alle Heavy Rock Anhänger der 80iger geschnürt! Fans sollten hier eine gute Mischung aus eingängigen Rockern sowie gefühlvollen Halbballaden finden.
Das schwer erhältliche Debütalbum im Paket ist eine nette Beigabe, es kommt aber definitiv nicht an die neue Scheibe heran!
Insgesamt haben wir hier eine starke Leistung, die dementsprechend benotet wird.

WERTUNG:

 

 

Trackliste Big City Life:

01. Big City Life
02. Cryin`in the Night
03. Daemon in the Dark
04. Rocket Man
05. Stars Surrounding
06. From this Day
07. Running for your Life
08. Forgive me Now
09. Tower of Babylon
10. Home Again

Trackliste Wintersleep:

01. Midnight Train
02. Innocence of a Kill
03. Wintersleep
04. Fire and Stone
05. Too Late
06. The Last Sleep
07. Iseline
08. Love Break the Heart
09. Harbor of Tears
10. Will you be Gone

Julian

REFUGE – Solitary Men

Band: Refuge
Album: Solitary Men
Spielzeit: 55:29 min.
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 08.06.2018
Homepage: www.refuge-band.de

Kennt Ihr das Gefühl, wenn Euch plötzlich auffällt, dass Ihr bereits seit zwei Wochen kein Album mehr veröffentlicht habt? Nun, Peter Wagner kennt das nicht. 2016 und 2017 je ein RAGE-Album – und jetzt, Mitte 2018, direkt die nächste Veröffentlichung: Mit den Jungs der originalen RAGE hat der gute Mann unter dem ursprünglichen Namen der Band, REFUGE, 25 Jahre nach dem letzten Release vor dem Bruch noch einmal ein Album aufgenommen. Und tatsächlich: Waren die letzten Alben von RAGE schon grundsolide Dinger, die vielleicht keine Innovationspreise gewinnen konnten aber schmackhafte RAGE-Kost auf sehr stabilem Niveau lieferten, so ist “Solitary Men” doch eine hörbar andere Hausnummer.
Ab dem ersten Song steht hier fest: Die Herren hatten bereits während des Kompositionsprozesses mächtigstens Bock. Die zehn (mit Bonustrack elf) hart und klar produzierten Tracks sind musikalisch vielleicht das Interessanteste, was von den Truppen um Peavy in den letzten zehn Jahren passiert ist. Mehr als RAGE setzen REFUGE auf eingängige Melodien im Stil der ersten zehn bis zwanzig Jahre, sind dabei minimal weniger hart, dafür aber umso rockiger unterwegs – und lassen das nötige Maß an Aggressivität trotz allem natürlich nicht missen.
Beeindruckend ist an “Solitary Men” vor allem die Liebe zum Detail. Kein Mittelteil, der lieblos schnell dahinsoliert worden wäre; kaum eine Strophenmelodie, die den interessierten Hörer nicht aufhorchen lassen würde. Dazu kommt eine ziemliche stilistische Bandbreite. Man muss die kleinen überraschenden Dur-Wendungen bei “The Man In The Ivory Tower” genauso lobend hervorheben wie den jazzig-proggressiv anmutenden Sieben-Minüter “Waterfalls”. Der Refrain von “From The Ashes” ist als einer der am traditionellsten im typischen RAGE-Stil gehaltenen Songs ebenso gelungen wie das rock’n’rollige “Bleeding From Inside”, dessen Mittelteil einen smoothen Kontrast zur Gradlinigkeit des Restes darstellt.
Nicht minder überzeugend fällt das höchst livetaugliche “Let Me Go” aus, das man so auch auf “Speak Of The Dead” vermuten könnte. Und “Hell Freeze Over” ginge bei anderen Bands als Amirock-Sommerhit durch, wäre da nicht immer noch die REFUGEsche Härte und Peavys Organ am Start.
Bei all dem frisch-kreativen Kram stören ein paar Songs, die etwas weniger individuell ausfallen, nur wenig. Und auch Track fünf bis sieben, die subjektiv gesehen unspektakulärsten auf “Solitary Men”, machen gut Laune.
Ich weiß, es ist nervig, bei einer REFUGE-Rezension die ganze Zeit RAGE-Vergleiche lesen zu müssen (Damit muss man leben), aber “Solitary Men” ist eine der stärksten Scheiben, die man aus der Feder Peavys seit einigen Jahren zu hören bekommen kann.

Anspieltipps:
“Let Me Go”, “Hell Freezes Over”, “From The Ashes” und “Waterfalls”

Fazit:
Ist doch was Schönes, wenn ein Zusammentreffen einer seit Ewigkeiten auf Eis gelegen habenden Musikerkonstellation noch einmal einen derartigen Schub an Spiellaune mit sich bringt. Man merkt “Solitary Men” deutlich an, dass es eine Herzensangelegenheit der Jungs ist. Eine Herzensangelegenheit, in die eine Gruppe hervorragender Musiker eine Menge Liebe gesteckt hat. Wer das jetzt zu ekelig kitschig im Blümchenmodus formuliert findet: Schmeißt doch als Ausgleich einfach mal die neue REFUGE in den Plattenspieler. Danach ist alles wieder gut!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Summer’s Winter
02. The Man In The Ivory Tower
03. Bleeding From Inside
04. From The Ashes
05. Living On The Edge
06. We Owe A Life To Death
07. Mind Over Matter
08. Let Me Go
09. Hell Freeze Over
10. Waterfalls
11. Another Kind Of Madness (Bonus Track)

Jannis

WOLFEN – Rise of the Lycans

Band: Wolfen
Album: Rise of the Lycans
Spielzeit: 54:52 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Pure Steel Records
Veröffentlichung: 22.06.2018
Homepage: www.wolfen-metal.de

Die deutschen Metaller von WOLFEN sind für mich seit 2012 ein stiller Begleiter, denn dort besprach ich ihr damaliges Comeback Album „Chapter IV“. 2014 erschien dann das letzte Album „Evilution“ was ordentlich zu überzeugen wusste und nun ist man nach knapp 4 Jahren Wartezeit mit dem neuen, sechsten, Album „Rise of the Lycans“ wieder zurück auf der Bildfläche!
Die längere Pause ist auch durch zwei Besetzungswechsel begründet und außerdem war man bis 2016 ordentlich an der Livefront unterwegs und spielte mehr als 50 Konzerte.
Nun hat man mit neuer Mannschaft und neuer Schaffenskraft ein neues Stück Power Metal mit Thrash Anleihen eingespielt und lässt das gute Stück nun mit dem Openertrack „Rebirth of the Regulators“ auf die Fans los. Nach einer kleinen instrumentalen Einleitung geht die kraftvolle Power/Thrash Metalfahrt los. Der Gesang hat nach wie vor nichts von seiner Aggressivität verloren, ist aber nach wie vor sehr variabel und kommt gerade im Chorus sehr melodisch rüber. Ein ordentlicher Opener insgesamt der Lust auf mehr macht!
Das schon vorab veröffentlichte „Genetic Sleepers“ ist dann noch eine Spur eingängige und frisst sich daher relativ schnell im Gehörgang fest. Ab damit auf die Hitliste.
Ebenfalls auf die Hitliste wandern dann recht zügig auch die nächsten Tracks, „Forgotten Dreams“ und auch „Xenophobia“ überzeugen direkt zu Beginn und setzen sich direkt fest. So kann es doch weitergehen!
Mal schauen was der Mittelteil so für uns bereit hält, erstmal werden bei „Science & Religion“ sanftere Töne angeschlagen bevor es dann bei „Timekeeper“ wieder kraftvoll und metallisch, thrashig zu Werke geht. Und beim letzteren Song hat sich ein bekannter Gastsänger versteckt, Chris Boltendahl von GRAVE DIGGER ist hier zu hören und hebt den schon tollen Song, absolut hervor.
Der Titeltrack „Rise of the Lycans“ ist dann ebenfalls absolut perfekt gelungen und wandert sofort, wie dann auch das abschließende „New World Order“, auf unsere Hitliste.
Dazwischen hat sich mit „Sucubus“ dann noch ein kleiner „Stinker“ eingeschlichen, der irgendwie ziemlich an einen vorbeiläuft.
Das ist aber mit das Einzigste was man im letzten Drittel zu meckern hat!

Anspieltipps:

„Genetic Sleepers“, „Forgotten Dreams“, „Timekeeper“, „Rise of the Lycans” sowie “New World Order”.

Fazit :

WOLFEN bleiben WOLFEN und das ist definitiv gut so! Erneut trifft die Truppe mit ihrer kraftvollen Mischung aus Power und Thrash Metal absolut den Zahn der Zeit und die Fans werden sehr zufrieden sein mit dem neuen Diskus!
Ganz kommt es für mich nicht an den Vorgänger „Evilution“ heran, aber es sind nur minimale Unterschiede vorhanden.
Es gibt also eine absolute Kaufempfehlung daher von meiner Seite für die angesprochene Fangemeinde und es wäre schön, wenn die Band endlich etwas mehr ins Rampenlicht gerückt wird, verdient hätten sie es mittlerweile absolut!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Rebirth of the Regulators
02. Genetic Sleepers
03. Forgotten Dreams
04. Xenophobia
05. Science & Religion
06. Timekeeper
07. Rise of the Lycans
08. Succubus
09. New World Order

Julian