TRIDDANA – Ripe for Rebellion (Re Release)

Band: Triddana
Album: Ripe for Rebellion (Re Release)
Spielzeit: 50:14 min
Stilrichtung: Folk Metal
Plattenfirma: Eigenproduktion
Veröffentlichung: 03.07.2019
Homepage: www.triddana.net

Die Folk Metaller von TRIDDANA habe ich ja mittlerweile echt schätzen gelernt! Die Jungs spielen sich in der letzten Zeit Live echt den Arsch ab, aktuell ist man auch auf Deutschland Tour, siehe News dazu bei uns, und man brachte 2018 das bislang letzte Album „Rising from Within“ raus.
Hier geht es dieses Mal um den Re Release des Debütalbums „Ripe for Rebellion“, ursprünglich 2012 erschienen. Der Grund für die Neuaufnahme ist der „neue“ Sänger JJ Fornes der erst nach dem Debüt in die Band einstieg.
Wie ich finde eine feine Sache um Fans der Band das damalige Debüt im heutigen Soundgewand, das gute Stück wurde komplett neu gemastert und neu eingespielt, zu präsentieren.
Als Opener fungiert passenderweise „The Beginning“ der im typischen Soundgewand der Band ertönt und durch den erstklassigen, neuen, Gesang nochmal aufgewertet wird!
Nach diesem starken Beginn folgen erstmal ein paar Standardmetaltracks die zwar ordentlich gemacht sind aber nicht an die Klasse der Nachfolgealben ran kommen.
Erst mit „All Souls Night“ geht das Niveau wieder spürbar nach oben und mit dem anschließenden „Gone with the River“ hat man eine absolute Perle im Gepäck die nun noch frischer und kraftvoller klingt!
Mit „Born in the Dark Age” hat man eine gefühlvolle Ballade mit an Bord welche ebenfalls durch die Aufbereitung wunderbar die Gehörgänge schmeichelt. Die selbigen werden dann mit dem anschließenden kraftvollen „Men of Clay“ wieder ordentlich durch gepustet.
Die beiden abschließenden Tracks „Faking a War“ und „Flames at Twillight“ sind auch recht ordentlich geworden, können aber nicht zu den Htis hier auf der Scheibe geschweige denn an das Songmaterial auf den neueren Veröffentlichungen an stinken!

Anspieltipps:

Auf jeden Fall „The Beginning“, „All Souls Night”, “Gone with the River”, sowie “Born in the Dark Age”.

Fazit :

Ganz klar in der Rückschau hat das Debütalbum keine Chance gegen die neusten Veröffentlichungen aus dem Haus TRIDDANA! Dazu waren die letzten Alben zu gut.
Aber es macht durchaus Sinn auch die Anfänge mit dem, ganz klar besseren, neuen Sänger JJ zu veröffentlichen um einfach zu zeigen was daraus hätte werden können mit dem passenden Sänger!
Insgesamt eine solide Scheibe, nicht mehr aber auch nicht weniger!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Beginning
02. The Wicked Wheel
03. The Dead End Verse
04. Reapers Lullaby
05. Spoke the Firefly
06. All Souls Night
07. Gone with the River
08. Paddys Leather Breeches Set
09. Born in the Dark Age
10. Men of Clay
11. Faking a War
12. Flames at Twilight

Julian

HARPYIE – Aurora

Band: Harpyie
Album: Aurora
Spielzeit: 54:21 min
Stilrichtung: Mittelalter Rock
Plattenfirma: Metalville
Veröffentlichung: 28.06.2019
Homepage: www.harpyien.de

Das letzte HARPYIE Album „Anima“ ging irgendwie an mir vorbei und beinahe hätte ich auch das neue Album „Aurora“ verpasst, aber es gibt ja Facebook und freundliche Bandfandclubs die das Album ebenfalls promoten : )
So kann ich nun überprüfen ob der gute Weg, den man, auf dem von mir zuletzt besprochenen 2015er Werk „Freakshow“ eingeschlagen hat beibehalten wurde und die Ostwestfalen nun auf einem ordentlichen Gesamtlevel angekommen sind! Denn die ersten Alben krankten doch an mehreren Ecken.
Als Openersong ertönt „Morgenstern“ der die Bandtrademarks ordentlich ausspielt und gut im Gehörgang haften bleibt. Das ist doch schon mal ein ordentlicher Beginn!
Der quasi Titeltrack „Sternenfeuer“ im Anschluss enttäuscht mich dann etwas, zu sehr Mainstream, zu sehr Einheitsbrei, irgendwie will hier der Funken nicht wirklich überspringen!
Wesentlich besser tönen da im Anschluss auf jeden Fall „Nichts Mehr“, der Videotrack „Kompassrosen welken Nicht“ und das kraftvolle „Seemann Ahoi“.
Danach gibt es dann aber leider wieder eher Standardmetaltracks die nicht sonderlich auffallen und einen auch nicht besonders begeistern können.
Und das ist dann leider auch fast bis zum Ende so! Hier kommt irgendwie sehr wenig Stimmung auf und es bleibt nicht wirklich viel hängen! Zu wenig Abwechslung irgendwie, alles klingt ähnlich und ähnelt sich zu stark.
Das ist echt schade muss ich sagen, denn die Veranlagungen sind gut und die Hits zeigen ja das die Band absolut mehr drauf hat als sie hier zeigt.
Einzig die letzten beiden Nummern „Blut und Spiele“ sowie „Winternachtstraum“ sind etwas besser geraten und schlagen sich noch positiv auf die gesamte Benotung aus.

Anspieltipps:

„Morgenstern“, „Kompassrosen welken Nicht“ und „Seemann Ahoi“.

Fazit :

Puuh! Leider konnten mich die HARPYIEn auch auf ihrem neusten Album nicht durchweg überzeugen. Irgendwie wirkt das Ganze zu sehr Mainstream, nicht eingängig genug und einfach zu brav, häufig ohne Biss!
Zusätzlich muss ich sagen, dass man bis auf die Geige hier wenig Mittelalter Instrumente findet, was dann auch nicht so ganz zur Stilrichtung passt, die einem hier angepriesen wird.
Was man aber hervorheben muss ist, dass sich der Gesang von Fronter Aello echt nochmal verbessert hat.
Ansonsten ist diese Scheibe vermutlich nur etwas für absolute HARPYIE Die Hard Fans!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Morgenstern
02. Sternenfeuer
03. Nichts Mehr
04. Kompassrosen welken Nicht
05. Seemann Ahoi
06. Kaleidoskop
07. Ikarus
08. Atlantis
09. Inferno
10. Vendetta
11. Blut und Spiele
12. Winternachtstraum

Julian

ANTONELLO GILIBERTO – The Strategy Of Chaos

Band: Antonello Giliberto
Album: The Strategy Of Chaos
Spielzeit: 56:24 min
Stilrichtung: Epic Symphonic Metal
Plattenfirma: Eigenveröffentlichung
Veröffentlichung:
Homepage: www.antonellogiliberto.jimdo.com

AnNTONELLO GILLIBERTO – Der Gitarrist aus Sizilien war mir bislang unbekannt, aber was im Postfach landet wird eben mal gehört. Keine schlechte Entscheidung. Das dritte Album “The Strategy Of Chaos” ist zwar schon eine Weile lang draußen, aber das steht einer Rezension ja nicht im Wege, gerade weil ich das Gefühl habe, in Deutschland kennt den Jung praktisch niemand und das ist eigentlich schade, denn “The Strategy Of Chaos” ist insgesamt ein echt schönes Stück neoklassischer orchestraler Instrumental Metal, wenn man denn die obligatorischen lateinischen Chöre nicht mit einrechnet.
Die Produktion ist schonmal saftig. Was man ankreiden könnte ist die Tatsache, dass man den großflächig eingesetzten Orchestralkeyboards doch durchaus öfters mal anhört, dass sie eben aus der Dose sind, wenn auch bei weitem nicht aus irgendeinem X-beliebigen Entertainer-Keyboard. Es fällt eben auf, ist aber nicht wirklich problematisch.
Zum Stil: Mit seinen Kollegen Dino Fiorenza am Bass und Dalvo Grasso an den Drums macht Antonello modernen neoklassischen Power Metal, mit viel Gefrickel, schnellen dudeligen Doublebass-Passagen mit Cembalo (Kein neoklassisches Album ohne fixe Cembali), dicken Filmsoundtrack-Orchestern und ordentlich YNGWIE-Inspiration, aber auch moderner komponierten Abschnitten. Dazu kommen balladige Parts wie der Anfang von “Beata Beatrix The Beautiful Vision” und das verträumte “Forgotten Mists”, noch das Kitschig-Schmalzigste am ganzen Album und erfreulicherweise nicht besonders kitschig-schmalzig. Und dazu wiederum kommt eine ordentliche und sehr dominante Portion Härte und Düsterkeit. Die langsameren Midtempo-Parts sind dabei genauso heavy geworden, wie die schnell dreschenden, die knallenden Gitarren tragen ebenso wie die durchdringend bratenden Hörner und die treibenden Streichersynths ihren Teil dazu bei. Und Antonello liefert mit seinem Gitarrenspiel die schwarze Glasur für den Kuchen. Mag man am Anfang des Albums noch ein wenig skeptisch sein, weil gerade beim Opener einige Parts zu finden sind, bei denen er nicht komplett im Takt ist, erledigt sich diese Skepsis schon bei Track 2, denn ab diesem Zeitpunkt fallen solche kleineren Ungenauigkeiten (mir zumindest) praktisch nicht mehr auf. Antonello erweist sich als ein Meister verschiedener Stile, der das typische High-Speed-Pseudo-Bach-Gedudel ebenso lässig durchzieht wie bösere progressivere Passagen oder eskalative Soli (so bei “Iron Shadows On The Moon”).
Die Komposition bleibt natürlich ein wenig hinter den Leistungen seiner großen alten Vorbilder (Bach, Mozart, Vivaldi, Beethoven etc.) zurück, gerne verlässt sich Antonello auf eine Akkordfolge, die dann zumindest 50% des Songs bestimmt, aber das ist okay, solange die darauf komponierten Motive eine gewisse Eingenständigkeit haben. Und das haben sie doch zumindest häufig, man höre an dieser Stelle beispielsweise in das absolut geile “Wrath Of The Northmen” oder den lohnenden Bonustrack “Odissea Veneziana” rein. Und an den weniger spektakulär komponierten Stellen überzeugt “The Strategy Of Chaos” immer noch als episch-orchestrales Mittel zur Erzeugung von Gänsehaut.

Anspieltipps:
Generell eher die zweite Albumhälfte, die gegenüber der ersten nochmal ordentlich einen draufsetzt, “Iron Shadows On The Moon”, “The Strategy Of Chaos”, “Wrath Of The Northmen” und “Odissea Veneziana”

Fazit:
Ein Soloalbum, eine knappe Stunde lang, das kann anstrengend werden. Wenn man eine solche Platte dennoch als kurzweilig bezeichnen kann, muss der Künstler eine Menge richtig gemacht haben. Das ist bei Antonello der Fall. Symphonisch, düster, fett, beeindruckend gespielt, vielseitig und häufig stark komponiert. Wer mächtigen Filmsoundtracks und starkem Gitarrenspiel was abgewinnen kann, sollte mit „The Strategy Of Chaos“ eine ziemliche Vollbedienung in den Händen halten.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Strategy Of Chaos
02. Threat And Redemption
03. Before The Battle
04. Beata Beatrix The Beautiful Vision
05. Artemisia’s Revenge
06. The Depths Of My Soul
07. Wrath Of The Northmen
08. Iron Shadows In The Moon
09. Forgotten Mists
10. Secrets From The Past
11. Alone In The Empty Space
12. Odissea Veneziana (Bonus Track)

Jannis

HOLLOW HAZE – Between Wild Landscapes and Deep Blue Seas

Band: Hollow Haze
Album: Between Wild Landscapes And Deep Blue Seas
Spielzeit: 50.52 min
Stilrichtung: Melodic Hardrock /Symphony Rock
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 12.07.2019
Homepage: www.hollowhaze.com

HOLLOW HAZE – Between Wild Landscapes And Deep Blue Seas
Kompromisslosen Melodic Metal verspricht Gitarrist und Mastermind Nick Savio auf der mittlerweile siebten Studioarbeit der Italiener. Neu an Bord sind Drummer Paolo Caridi, aber vor allem der neue Sänger Fabio Dessi setzt mit seiner warmen Gesangsfarbe einen gelungenen Kontrast zur kühl produzierten Musik des südeuropäischen Quartetts und bereichert die Scheibe hörbar.
Sehr interessante Melodieführung sowie akzentuierter Einsatz von nicht ewig gleich klingenden Keys zeichnen dieses Album aus.
Die prägende, dominante Gitarre arbeitet sich durch die häufig variierenden Geschwindigkeiten der abwechslungsreichen Songs. Das ruhige, stimmungsvolle „I´ll Be there“ erreicht den Hörer ebenso wie die schnelleren, doublebassgetriebenen „Through Space and Time“ und „Resurrection“,Fabio Dessi hat mit allem keine Schwierigkeiten und trägt sie souverän ins Ziel. Die Songstruktur aller elf Stücke legt Wert auf einen eingängigen Refrain, der problemlos im Ohr bleibt.
Das Faible der Italiener für einen zumeist orchestralen Songeinstieg mag dem ein oder anderen etwas too much erscheinen, passt aber irgendwie ins Konzept.
Die Rythmusgruppe bestehend aus Paolo Caridi und Basser Davide Cestaro treibt punktgenau durchs Notengeflecht und lässt Nick Savio den nötigen Spielraum für seine detailreiche Gitarren- und Keyboard Arbeit, die sich mit jedem Durchlauf etwas mehr offenbart.
Betweeen Wild Landscapes and Deep Blue Seas hat nicht nur Knaller, aber alle Songs haben ihre Qualität und ein gutes Niveau und sind von Jacob Hansen erneut klasse gemastert sowie von Simone Mularoni gut abgemischt, sodass ein klarer, druckvoller Sound aus den Boxen knallt.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Destinations
02. Oblivion
03. It´s Always Dark Before The Dawn
04. Through Space And Time
05. I Will Be There
06. The Upside Down
07. New Era
08. Different Sky
09 Resurrection
10. You Are my End and My Beginning
11. Behind The Wall

Rüdiger König

Link zu “ Oblivion”:

VISIONATICA – Enigma Fire

Band: Visionatica
Album: Enigma Fire
Spielzeit: 38:39 min
Stilrichtung: Symphonic Metal
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 12.07.2019
Homepage: www.visionatica.de

Starker Symphonic Metal aus Deutschland das haben sich seit ihrem Debütalbum „Force of Luna“ 2016 auch VISIONATICA auf die Fahnen geschrieben! Angeführt von der stimmgewaltigen Sängerin Tamara Amedov brachten man damals ordentlich frischen Wind ins Genre und punktete auf ganzer Linie bei den Genrefans.
Lohn dafür war ein Plattendeal mit Frontier Records, worüber nun das zweite Album „Enigma Fire“ in den Startlöchern steht.
Die Band ist personell komplett unverändert und ruht sich nicht auf den bisherigen Lorbeeren aus, sondern legt musikalisch wie auch songwrtingmäßig auf dem neuen Album noch eine Schippe drauf!
Dies stellen wir direkt mit dem ersten richtigen Track „The Pharao“ fest, nachdem man das einleitende instrumentale Intro „Amari Sudbina Kali“ hinter sich hat. Symphonisch, verspielt aber dennoch genau auf den Punkt und absolut melodisch! Das sind die Glanzpunkte der Nummer, die sofort überzeugen kann.
Mit „Fear“ im Anschluss macht man ebenfalls nicht viel verkehrt, aber die absoluten Oberkracher folgen dann mit „Roxana, The Great“ und „Dance of Fire“. Hier stimmt einfach die Mischung aus Symphonic und Melodic zu 110 % und Fans dieser Stilrichtungen werden aus dem Jubeln nicht mehr herauskommen!
Mit dem anschließenden „To the Fallen Roma“ geht es dann wieder etwas mehr in die epische Ecke, was der Band aber auch absolut perfekt zu Gesicht steht.
„Incomplete“ ist dann die Ballade der Scheibe auf der natürlich Sängerin Tamara absolut glänzen kann. Die Nummer lädt wunderbar zum dahin träumen und abschweifen ein.
Leider, muss man bei der kurzen Spielzeit sagen, ist man nun schon bei den letzten beiden Songs angekommen. „Secrets of the Ancestors“ ist wieder Symphonic Metal pur und das abschließende „Rise from the Ashes” ist eine Power Ballade erster Güte geworden.
So wird ein überzeugendes zweites Album zielsicher und erstklassig abgeschlossen!

Anspieltipps:

„The Pharao“, „Roxana, The Great”, “Dance of Fire”, “Incomplete” und “Rise from the Ashes”.

Fazit :

Im Vergleich zum Debütalbum kommt das neue Werk quasi einen Quantensprung gleich! Das Ganze wirkt sehr kompakt und wie aus einem Guss. Schlechte Tracks gibt es hier nicht zu vermelden und man hat die ein oder andere Symphonic Metalperle im Gepäck.
Die Produktion ist ebenfalls sehr ordentlich und stimmig.
Einzig die doch sehr magere Spielzeit mag den Eindruck trüben und es fehlt vielleicht DIE absolute Übernummer!
Aber ansonsten kann das neue VISIONATICA Album jedem Genrefan als Kaufempfehlung mit auf den Weg gegeben werden.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Amari Sudbina Kali (Intro)
02. The Pharao
03. Fear
04. Roxana, The Great
05. Dance of Fire
06. To the Fallen Roma
07. Incomplete
08. Secrets of the Ancestors
09. Rise from the Ashes

Julian

BLAZON STONE – Hymns Of Triumph And Death

Band: Blazon Stone
Album: Hymns Of Triumph And Death
Spielzeit: 48:13 min
Stilrichtung: Pirate Metal
Plattenfirma: Stormspell Records
Veröffentlichung: 26.04.2019
Homepage: www.facebook.com/BlazonStoneOfficial

(Gun)triggerwarnung: Das wird keine leicht zu ertragende Rezension und ich bitte darum, dass sie niemand meiner Freundin zeigt, sonst wäre die Wahrscheinlichkeit hoch, dass wir getrennte Leute sind. Nun, da jeden Rezensenten beim Besprechen eines Pirate-Metal-Albums sofort das Bedürfnis überkommt, blöde Wortspiele ohne Ende einzufügen, gönne ich mir jetzt mal diese Rezension, um dieses Bedürfnis zu befriedigen. Wer das nicht ertragen kann, spring zum Fazit.

Leinen los: BLAZON STONE, das schwedische Bandprojekt um Cedrick Forsberg, sind im Genre lange keine Unbekannten mehr. Die legitimen (und vielleicht besseren) Nachfolger von RUNNING WILD liefern seit Jahren beständige Qualität und auch“Hymns Of Triumph And Death” verwüstet den sicheren Hafen in gewohnt guter Produktion. Mit Windstärke 12 in den Segeln ist man größtenteils im Uptempo-Modus unterwegs, bis auf einige Ausnahmen so konstant, als müsse man dringend noch Kiel holen gehen, während der Rewe in zehn Minuten schließt. Die Songs agieren konstant auf hohem Niveau, mit Riffs, die qualitativer sind, als es die aktuelle Umweltsituation vermuten ließe, eingängigsten Pirate-Metal-Melodien, die eine gesunde Distanz zum Hawaiihemd-Gummienten-Metal von Bands wie ALESTORM wahren, und zwischendurch ein paar Songs, die eher heavy als piratig ausfallen, beispielsweise “Iron Fist Of Rock”.

Das einzige Manko: Klar, die Melodien unterscheiden sich deutlich voneinander, doch der gewisse Yo-Ho-Faktor ist einem Großteil von ihnen gemein und sorgt mit der doch sehr durchgängigen Doublebass-Malträtierung des Rumsets (Ausnahme zum Beispiel der partytaugliche Stampfer “Blood Of The Fallen”) dafür, dass die Tracks im Nachhinein nicht mehr ganz voneinander unterscheidbar sind, weshalb man am Ende des Albums mit einem Ohrwurmmix diverser Refrains zurückbleibt. Was aber, muss man zugeben, meckern auf wirklich ziemlich hohem Niveau ist.
Und nichtsdestotrotz: Man wünscht BLAZON STONE wirklich, dass dieses Album ein paar hohe Wellen schlägt und vielleicht auch einige Charts entert. Inoffiziell und unauffällig aus dem Underground heraus haben sie das Genreruder eh bereits ein Stück weit an sich gerissen.

Anspieltipps:
„Ride High“, „Cheating The Reaper“ und „Heart Of Stone“

Fazit:
Okay, Klartext: Der einzige relevante Kritikpunkt an der Platte ist, dass sich das Konzept von BLAZON STONE über die zwölf Tracks ein bisschen ausreizt. Die Songs an sich sind grandios, aber in ihrer Machart eben doch so vergleichbar, dass sie im Nachhinein ein wenig verschwimmen. Als Gesamtes weiß man dann eben doch schon früh, was einen so ungefähr erwartet, als Kollektion einzelner Songs, die man vielleicht auch nicht alle hintereinander genießt, ist “Hymns Of Triumph And Death” jedoch ein fantastisches, professionelles und eingängiges Stück Pirate Metal, das trotz des streitbaren Genres ernstzunehmend ist und sich vor den etablierten “Mainstream”-Bands dieser Stilrichtung nicht nur nicht verstecken muss, sondern im Gegenteil BLAZON STONE durchaus noch mehr dazu verhelfen könnte, auf der Metallandkarte einen weiteren kleinen weißen Fleck auszufüllen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Intro
02. Heart Of Stone
03. Dance Of The Dead
04. Iron Fist Of Rock
05. Hellbound For The Ocean
06. Blood Of The Fallen
07. Cheating The Reaper
08. Slaves & Masters
09. Wavebreakers
10. Ride High
11. Howells Victory
12. Wild Horde

Jannis

HEADLESS BEAST – Phantom Fury

Band: Headless Beast
Album: Phantom Fury
Spielzeit: 61:04 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Housemaster Records
Veröffentlichung: 05.04.2019
Homepage: www.headless-beast.de

Was ja bei der Fertigstellung eines Albums gar nicht so irrelevant ist, wie man vielleicht annehmen mag: die Findung einer vernünftigen Songreihenfolge. Track 1 muss ballern, Track 2 kann etwas melodischer und langsamer sein, die erste Ballade darf frühestens Track 4 sein und wenn es zwei gibt, müssen mindestens zwei, drei Tracks zwischen ihnen liegen. Nach den Balladen müssen als Ausgleich wieder härtere Tracks folgen und der letzte Track muss nochmal herrausragend liefern. Auf keinen Fall dürfen sich am Anfang des Albums vier eher unspektakuläre Tracks befinden, spätestens dann macht nämlich ein Großteil der Hörer das Ding aus, weil er nicht damit rechnet, dass da noch was Krasses kommt.
Das ist so ein bisschen das Hauptproblem von “Phantom Fury”, dem zweiten Langspieler der fünf Ulmer von HEADLESS BEAST. Das nicht auf High-End-Level aber absolut stabil produzierte Album liefert auf zwölf Tracks und einer Stunde Spielzeit nach eigenen Angaben NwoBHM mit Teutonic-Metal-Anleihen. Kann man so stehen lassen, auch wenn der Fokus eher auf ersterem und auf Hard-Rock-Nuancen sowie ein wenig melodischem Thrash liegt.
Track 1 bis 4 sind dabei vergleichsweise klassisch. Track 1 ist wenig innovativer PRIEST-Metal, Track 2 auch eher konventionell (bis auf seine interessante sechstaktige Periodenarbeit), der dritte Track hat an Außergewöhnlichem einen entspannt rockigen Mittelteil als schönen Stilbruch parat und Track 4 übernimmt das Introriff von LORDIs “Chainsaw Buffet” und erinnert im weiteren Verlauf an Hard Rock der Marke AC/DC bzw. AIRBOURNE. Wirklich hängen bleibt von den Tracks aber nichts, sie sind schwer nach Genrekonventionen komponiert. Nett für nebenbei aber so auch schon oft gehört. Gut, dass es mein (unbezahlter) Job ist, jedes Album bis zum Ende durchzuhören, sonst wäre ich an der Stelle gewillt, “Phantom Fury” als Standardmaterial abzuspeichern und auf unbestimmte Zeit im Musikordner ruhen zu lassen – und damit wären mir und Euch einige Knaller entgangen, allen voran “Virtual Abyss”. Verdammt, Freunde, was eine Steigerung. Das Riff ist im besten Sinne übel, die Tonartenarbeit ebenso, der Refrain mit seinen geilen Backing Vocals auch. Das ist eine überraschende Steigerung der Kompositionsarbeit und plötzlich ist das Interesse wieder geweckt. Zurecht. Mit “Feed The Beast” und “The Darkness” kommen noch zwei kraftvolle, leicht balladige aber absolut ausreichend harte Rocker mit Ohrwurmpotenzial, “To The Grave” überzeugt mit feinem melodischen NwoBHM-Chorus (der wie auch andere der positiv hervorgehobenen an PRAYING MANTIS erinnert) und 1a darauf passendem Riff, und “Pray For Nothing” macht mit seinem OZZY-”No More Tears”-Gedenkriff und der liebevollen Durwendung im Refrain auch alles richtig. “Suicide Solution” ist simpel und sauer und “Black Reign” nochmal PRIEST im böse-schrubbigem und etwas thrashigen Gewand. Alles in allem: Auf “Phantom Fury” ist schon eher gewöhnliches Material dabei, das für’s nebenbei Hören geeigneter ist als für die konzentriertere Auseinandersetzung damit. Aber gleichermaßen finden sich auf dem Album auch ein paar ordentliche Brecher. Hat sich gelohnt, weiterzuhören!

Anspieltipps:
“Virtual Abyss”, “Feed The Beast”, “The Darkness”, “To The Grave” und “Suicide Solution”

Fazit:
Ein paar Songs auf nett gespielt-konventionellem 6,5/10er-Niveau, ein paar aber auch auf geil komponiert-grandiosem 9,5/10er-Niveau – Man sollte “Phantom Fury” nicht allzu voreilig als weitere höhepunktarme Genrekost abstempeln, denn nach dem ersten Drittel drehen die Jungs ordentlich auf. Entgegen meines ersten Eindrucks empfehle ich absolut, der Platte mal eine Chance zu geben!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Phantom Fury
02. Resurrection
03. One Year In Hell
04. Used To The Evil
05. Virtual Abyss
06. Feed The Beast
07. Suicide Solution
08. To The Grave
09. The Darkness
10. World Of Fear
11. Black Reign
12. Pray For Nothing

Jannis

FORBIDDEN SEED – The Grand Masquerade

Band: Forbidden Seed
Album: The Grand Masquerade
Spielzeit: 68:55 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Stormspell Records
Veröffentlichung: 09.03.2018
Homepage: www.forbiddenseed.gr

FORBIDDEN SEED aus Griechenland hatten bei mir mit ihrem 2015er Debütalbum „From Sand to Eternity“ mächtig Eindruck geschunden. Leider verpasste ich im letzten Jahr das Zweitwerk „The Grand Masquerade“ aber durch Zufall kam ich jetzt doch noch in den Genuss der Promo so dass ich euch lieber Leser auch das zweite Werk, auf dem es noch düsterer zugehen soll, natürlich nicht vorenthalten will!
Mit Yannis Papadopoulos (BEAST IN BLACK) und Sverd T Soth (BATTLEROAR) hat man zwei bekannte Gäste mit an Bord, beim Opener „Intro“ treten beide aber noch nicht in Erscheinung, das Ganze ist aber wunderbar atmosphärisch und stimmungsvoll geraten. Ein guter Einstieg also um reinzukommen.
Mit dem anschließenden Titeltrack „The Grand Masquerade“ geht man dann auch direkt steil und auf Nummer sicher! Man tönt immer noch extrem nach ICED EARTH, was vor allem am Gesang liegt, und hat einen Ohrwurmchorus parat der das Ganze schön eingängig macht.
Über dasr wunderbar epische „Into Nevermore“ und „Labyrinth of Scars“, welcher ebenfalls wieder sofort überzeugen und punkten kann geht es in den Mittelteil der Scheibe der mit dem ordentlichen Instrumental „The Gathering“ und der Powerballade „Dreamspace“ aufwarten kann. Die restlichen zwei, drei Songs sind leider eher Standardmetaltracks die nicht besonders ins Gewicht fallen.
Dieser kleine Ausrutscher wird aber im letzten Teil der Scheibe wieder korrigiert denn hier hat man noch die ein oder andere Perle auf Lager.
Da hätten wir z.B. das epische, abwechslungsreiche „Siege of the Fallen“, „Heretic“ oder das abschließende stimmungsvolle Instrumental„The Wanderer“.
Somit haben wir insgesamt ein doch überzeugendes zweites Werk der Jungs von FORBIDDEN SEED dem man nur die etwas hölzerne Produktion, die auf der anderen Seite aber doch wieder seinen Charme hat, und die manchmal etwas ausufernden Tracks als Kritikpunkte vorhalten kann.

Anspieltipps:

„The Grand Masquerade“, „Into Nevermore”, “Labyrinth of Scars”, und “Siege of the Fallen”

Fazit :

Im Vergleich zum letzten Album haben sich die Jungs auf jeden Fall nochmal gesteigert! Zwar ist die Scheibe insgesamt doch vielleicht einen Tick zu lang geworden und der ein oder andere Song hätte etwas kompakter sein können, aber insgesamt stellt das neue Werk von FORBIDDEN SEED auf jeden Fall eine absolute Kaufempfehlung für Fans von ICED EARTH und etwas komplexeren Power Metal da.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Intro
02. The Grand Masquerade
03. Into Nevermore
04. Labyrinth of Scars
05. Stealer of Dreams
06. The Gathering
07. Dreamspace
08. Crusade
09. Of Wrath and Blood
10. Night of Changes
11. Jester of Light
12. Siege of the Fallen
13. Heretic
14. The Wanderer

Julian

NITROGODS – Rebel Dayz

Band: Nitrogods
Album: Rebel Dayz
Spielzeit: 49:59 min
Stilrichtung: Rock N Roll
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 21.06.2019
Homepage: www.nitrogods.de

Zwei Jahre nach ihrem letzten Album „Roadkill BBQ“ kehren die NITROGODS mit dem neuen Label Massacre Records wieder zurück und präsentieren uns ihr neues Album „Rebel Dayz“ welches so nahe an deren Livesound sein soll wie noch nie! Da die Jungs bisher schon mächtig Gas gegeben haben und uns den puren Rock N Roll oder Heavy Rock um die Ohren geblasen haben können wir gespannt sein was nun auf uns zu kommt!
Eröffnet wird das gute neue Stück mit dem Opener „Breaking Loose“ wo schnell klar wird das das Trio auch auf dem neuen Album nur eine Richtung kennen, nach vorne und das nur mit Hard Rock.
Die nachfolgenden Songs sind dann eigentlich auch schnell erzählt, flotte Hard Rock Nummern die erdiger und krachender nicht sein könnten! Darunter befinden sich dann so Glanzperlen wie der Videotrack „We`ll Bring the House Down“ der Titeltrack „Rebel Dayz“ oder das von Gitarrist Henry Wolter gesungene „Blind as a Stone“.
Beim letzteren wird es auch mal wieder etwas bluesiger was der Band schon auf dem letzten Album sehr gut zu Gesicht gestanden hat und einfach etwas Abwechslung in den üblichen bandeigenen schnellen Hard Rock Sound bringt!
Was jetzt nicht heißen soll das dieser schlecht ist, man lausche nur dem erdigen „Roadwork Ahead“ und genieße einfach die Spielfreude der Band, aber ein bisschen Abwechslung schadet ja nie.
Im letzten Abschnitt der 14! Songs starken Platten können auf jeden Fall noch das erneut von Henry gesungene „Go Fast“ und das abschließende bluesgeschwängerte „Don`t Call my Name“ überzeugen.

Anspieltipps:

„Breaking Loose“, „We`ll Bring the House Down“, „Rebel Dayz“, „Blind as a Stone“ und „Don`t Call my Name“.

Fazit :

Auch auf ihrem neuen Album präsentieren die NITROGODS ihren Fans das was man von ihnen erwartet, Vollgas Hard Rock mit einer Spur MOTORHEAD drin!
Immer wieder unterbrochen von einigen Blueseinschüben was das Ganze doch merklich auflockert.
Die Idee mit Henry als zweiten Sänger halte ich ebenfalls für genial, sie bietet einen guten Kontrast zum rauchigen Organ von Bassist Oimel!
Fans von Lemmy und Co werden hier ebenfalls nicht enttäuscht und so kann man die neue Scheibe auf jeden Fall jedem Hard Rock und Rock N Roll Fan als Kaufempfehlung ans Herz legen!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Breaking Loose
02. Zoom the Broom
03. We`ll Bring the House Down
04. 415 DV
05. Get Lost
06. It`s not your Rock N Roll
07. Rebel Dayz
08. Blind as a Stone
09. Roadwork Ahead
10. Murder`s a Ritual
11. Walk the Track
12. The Haze
13. Go Fast
14. Don`t Call my Name

Julian

TIMO TOLKKI’S AVALON – Return To Eden

Band: Timo Tolkki’s Avalon
Album: Return To Eden
Spielzeit: 54:14 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Frontiers Music s.r.l.
Veröffentlichung: 14.06.2019
Homepage: www.facebook.com/Timo-Tolkkis-Avalon-2469383586618000

Timo Tolkki muss man an dieser Stelle wohl niemandem vorstellen. Der Gitarrist von STRATOVARIUS und talentierte Produzent ist einer von denen, an denen man als Power-Metaller kaum vorbeikommt, in letzter Zeit auch aufgrund seines neuen Projekts TIMO TOLKKI’S AVALON. Dessen dritte Platte “Return To Eden” hat inzwischen das Licht der Öffentlichkeit erblickt und bietet neben amtlichen 55 Minuten Laufzeit und Professionalität in Sachen Produktion und Spiel auch ein ziemlich amtliches LineUp. Nicht nur die großartige Ex-THE-GATHERING-Frontfrau Anneke Van Giersbergen ist mit dabei, auch Todd Michael Hall von RIOT V, Mariangela Demurtas von TRISTANIA, Zak Stevens (Ex-SAVATAGE) und Ex-ELEGY-Sänger Eduard Hovinga. Und die Instrumentalfraktion besteht bis auf Keyboarder Antonio Agate aus SECRET-SPHERE-Mitgliedern. Die Grundvoraussetzungen für ein starkes Album sind also gegeben.
Musikalisch ist man in recht traditionell aber liebevoll komponiertem symphonischen Power Metal unterwegs, den man gekonnt mit moderneren Keyboardelementen angespicet hat. Weder die orchestralen noch die moderneren Synths wirken dabei aufdringlich oder unpassend, sind im Gegenteil geschmackvoll, wenngleich ziemlich üppig, eingesetzt. Natürlich auch mal in Form von Cembalo-Sounds, schließlich bezeichnet man das Ding als Metal Opera und das klingt nach klassischer Musik und erfordert den Einsatz des für klassische Musik verwendeten Instruments, das, genau wie das pseudo-BACHige Neoklassik-Highspeed-Gedudel am Anfang des ersten richtigen Tracks “Promises” mit Oper genau genommen wenig zu tun hat. Aber sei’s drum, der Track macht akut Bock auf den Rest des Albums, mit äußerst gelungenem Chorus. Bei “Return To Eden” wird es etwas folkiger, mit Doodlesack, einer coolen Klavierspur hinter der Strophe und Todd, Zak und Mariangela in sehr guter Form.
Anneke darf auf “Hear My Call” und “We Are The Ones” ran, die beide verhältnismäßig poppig und Disco-synthesiziger ausfallen (vergleichbar ein wenig mit THE DARK ELEMENT), dabei aber auch gut Spaß machen und erfreulich unbelanglos sind. “Miles Away” leidet eigentlich nur an seinem lahmen Refrain (und der ist auch nicht dramatisch schwach), ist aber ansonsten ein starker hard-rockiger Midtempo-Track mit vielen guten Ideen, und “Godsent” ist der Balladenpathos, den so ein Album halt anscheinend immer haben muss.
Dann gibt es mit “Limits” noch einen Track, der sich stilistisch ein wenig mehr im Heavy Metal zu bedienen versucht, daraus resultierend aber nicht ganz harmonisch wirkt, ein paar weitere gute aber weniger herausragende Power-Metal-Tracks und zu guter Letzt mit “Guiding Star” einen durchgängig unterhaltsamen und ordentlich verteilenden Endsong, nice gesungen von Mariangela.
Schöne Platte insgesamt. An schwächeren Stellen immer noch mindestens guter Durchschnitt, an stärkeren auch mal ordentlich darüber.

Anspieltipps:
“Promises”, “Guiding Star”, “We Are The Ones” und “Miles Away”

Fazit:
Ich bin eigentlich nicht unbedingt der Freund von dem, was man allgemein als Symphonic Power Metal kennt, aber “Return To Eden” funktioniert sehr gut für mich. Hochprofessionell mit für das Genre erstaunlich wenig Kitsch, mit einer Top Vocal-Auswahl, smartem Synth-Einsatz und einem sehr anständigen Anteil an geilen Kompositionen. Gebt dem ruhig mal ’ne Chance!

WERTUNG:

 

 

Tracklist

01. Enlighten
02. Promises
03. Return To Eden
04. Hear My Call
05. Now And Forever
06. Miles Away
07. Limits
08. We Are The Ones
09. Godsend
10. Give Me Hope
11. Wasted Dreams
12. Guiding Star

Jannis