GENERATION STEEL – Steelmachine

Trackliste:

01. Steelmachine
02. Wings of Fire
03. Witches Cross
04. The Priest
05. I Am the Storm
06. Fields of Pain
07. Rise Up (feat. Piet Sielck)
08. New Frontiers
09. Island of Tragedy

 

 

Spielzeit: 41:50 min – Genre: Heavy Metal – Label: Fireflash Records – VÖ: 16.10.2026 – Page: www.generation-steel.de

 

Klassischer Heavy Metal, manchmal mit einem Schuss US Metal war schon immer konstant die Spielwiese der deutschen Metaller von GENERATION STEEL.
Was leider nicht so konstant bei den Jungs war, war die Besetzung sowie die Labels. Beim Label ist man von El Puerto zu Fireflash Records gewechselt, das dritte Label der Band seit 2019, wobei der Wechsel von Pure Steel Records zu El Puerto gezwungenermaßen aufgrund des Ablebens des Labels ja geschah, und beim Personal begrüßt man gleich 4 neue Musiker in den Reihen seitdem letzten Album.
Da hätten wir Schlagzeuger Marc Laukel der aber schon kurz nach der letzten Veröffentlichung 2024 zur Band stieß und ganz neu dabei sind Basser Fabian Watermann (MAD MAX), Sänger Mike Stark (FEANOR, STORMBURNER) sowie Thilo Herrmann (Ex GRAVE DIGGER, Ex RUNNING WILD).
Klangvolle Namen die Bandkopf und Gründer Jack the Riffer da versammelt hat. Hoffen wir das die Besetzung nun etwas stabiler bleibt, was sich ja auch sehr positiv auf den Sound auswirken kann.
Im Gegensatz zum letzten Album wollte man nochmal eine Schippe drauflegen, das neue Personal spricht da auf jeden Fall für sich und auch auf dem Produzentenstuhl nimmt mit Piet Sielck (IRON SAVIOR) jemand PPlatz,der für gute klassische Heavy und Power Metal Qualität steht!

So, genug der ganzen Vorreden, schauen wir mal, was die neuen Songs so draufhaben und starten direkt mit dem Titeltrack und Opener „Steelmachine“. Mit ordentlich Schmackes und krachenden Riffs legt die Nummer direkt los bevor der raue, wunderbar passende Gesang von Neufronter Mike erklingt. Mit treibenden Drums, pumpenden Bassläufen und einen eingängigen Chorus bahnt sich die Nummer direkt ihren Weg in die Gehörgänge und bleibt dort sofort haften. Ein sehr ordentlicher Opener!
Ein Groover vor dem Herrn erwartet uns dann mit „Wings of Fire“. Schön erdig und stampfend ballert die Nummer aus den Boxen inklusive natürlich des tollen, eingängigen Chorus. Schließt somit qualitativ direkt an den Opener an.
Und auch die erste Videosingle „Witches Cross“ macht keine Gefangenen und begeistern direkt auf Anhieb. Überall schwingt tatsächlich der neue Riffeinfluss von Thilo Herrmann mit, da merkt man sofort, wo der Gute schon mal bandtechnisch unterwegs gewesen ist!
Mit einem ordentliche Thrashfaktor donnert anschließend „The Priest“ aus den Boxen bevor „I Am the Pain“ genau in die andere, klassischere Richtung tendiert und direkt zum Mitgrooven einlädt.
Einen Rücksprung zum Beginn der Scheibe erleben wir mit „Fields of Pain“ bevor wir dann mit „Rise Up“ den Gastauftritt von Produzent Piet Sielck haben der die Nummer ganz klar in die IRON SAVIOR Ecke drückt.
Als vorletztes Stück haben wir dann mit „New Frontiers“ nochmal eine ziemliche Abrissbirne zu vermelden bevor mit dem über 8-minütigen „Island of Tragedy“ eine sehr ungewöhnliche Nummer für die Band haben. Hier geht es wesentlich epischer zur Sache und man muss schon genauer und mehrmals hinhören damit sich die Nummer voll erschließt.

Ganz klar, mit dem neuen Lineup und den neuen Songs hat man auf jeden Fall einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht! Jetzt kann man der Band nur wünschen das die Truppe so zusammen bleibt, sich noch mehr eingroovt und dann bei der nächsten Scheibe zum ganz großen Wurf ausholt.
Aber schon das aktuelle, dritte Album, ist wesentlich runder und kompakter als der Vorgänger und somit absolut zu empfehlen für die geneigte Zielgruppe!
Es geht auf jeden Fall mal direkt 1 ganzen Punkt höher in der Bewertung als noch beim letzten Mal, klare Kaufempfehlung also für die Zielgruppe!

Julian

 

 

 

ELYSION – Identity

Trackliste:

01. Do Or Die
02. Guardian Angel
03. Dead Loves
04. The Last Ride
05. Declaration Of Darkness
06. Phoenix
07. Gravity
08. Harvest
09. Moment In Time
10. Broken
11. Nighttime Whispers

Spielzeit: 50:05 min – Genre: Melodic Metal – Label: Massacre Records – VÖ: 16.10.2026 – Page: www.facebook.com/elysionofficial/

 

Die 2006 gegründete griechische Metal Band ELYSION, bestehend aus Sängerin Christianna, Gitarrist Johnny Zero, Gitarrist Nikos Despotopoulos und Drummer Jannis Konst, veröffentlicht ihr viertes Studioalbum namens „Identity“. Der Klangkosmos liegt wie schon wie bei den Vorgängern „Silent Scream“ (2009), „Someplace Better“ (2014) und dem 2023 erschienenen „Bring Out Your Dead“ ganz klar im Melodic Metal Bereich, was mit ganz wenigen Symphonic Elementen und Keyboard Passagen aufgewertet wird und den Sound perfekt ergänzen.

Der Opener „Do Or Die“ ist ein gutes Beispiel für das eben angesprochene Klangbild. Synths und der Klargesang von Christianna leiten ein bevor harte Gitarrenparts und schleppenden Beats in einer tollen Melodieführung münden. Starker melodischer Anfang, der mit „Guardian Angel“ zwar mit deutlich mehr Heavyness aber genauso Eingängig fortgesetzt wird.
Bei „Dead Loves“ geht es mit starken Drums und einer sich ebenfalls gleich in den Gehörgängen festsetzenden Melodie weiter. „The Last Ride“ setzt auf das Wechselspiel von Christianna’s Klarstimme und den Growls von Konstantinos Togas, den einige bestimmt von NIGHTRAGE kennen werden. Bockstark was die beiden hier abliefern.

Zeit für eine Verschnaufpause liefert dann die Power Ballade „Declaration Of Darkness“. Industrial Sounds liefert der nächste Track „Phoenix, allerdings immer noch extrem eingängiger Melodic Metal, bei dem Christianna ihre ganze Stimmgewalt und Bandbreite zeigt. WOW! Mehr kann ich nicht dazu sagen. Mit „Gravity“ geht es wieder in den klassischen Metal. Bei „Harvest“ ist dann mit ROTTING CHRIST Frontmann Sakis Tolis ein weiterer Gastsänger an Bord, der hier ebenfalls mit fies vorgetragenen Growls begeistern kann. „Moment In Time“ ist aufgrund der Gitarren Riffs einer der härtesten Tracks auf „Infinity“. Das folgende „Broken“ ist dann wieder Melodic Metal vom Feinsten. Den Abschluss dieser starken Scheibe bildet dann die zweite Ballade „Nighttime Whispers“

Ich kann diese Scheibe nur jedem wärmstens ans Herz legen, der auf diese Art von Musik steht, allerdings sollten ehrlicherweise auch alle anderen Hardrock, Symphonic Metal und Metal Fans allein wegen Christianna’s toller Stimme und Ihrer Bockstarken Gesangsleistung hier unbedingt reinhören.

Heiko Füchsel

 

7 MILES TO PITTSBURGH – Beyond Repair

Trackliste:

01. All Men Are Created Equal
02. Don’t Fail Me
03. Pacific Coast Highway
04. Half Way There
05. Kansas
06. Speed Of Life
07. Saving Grace
08. Elevator Music
09. The Lies You Promoised To Keep

 

 

Spielzeit: 43:10 min – Genre: Proggy Hard Rock – Label: M-Theory Audio – VÖ: 25.09.2026 – Page: www.facebook.com/7mtp.nl

 

Das Hard Rock Gespann 7 MILES TO PITTSBURGH hat ihr drittes Album mit dem Titel „Beyond Repair“ an den Start gebracht. Die Kombo besteht aus Sänger Andrew Elt, Joris Lindner an Gitarren, Remco van Zandvoort an Keyboards, Martin Helmantel an Bass und Dirk Bruinenberg an den Drums.

Der Gesang von Andrew erinnert mich von der Ausführung an Travis Mitchell von MINDSTORM, nur nicht in so hohe Regionen vordringend wie Travis – mit einem Unterschied das Andrew auch mal schiefe Töne ablässt. Die Gitarren sorgen für das Richtige Umfeld und werden von den Keyboards die als alte Orgel oder Hammond für ein klassisches Umfeld sorgen unterstützt. Der Bass geht fast unter und die Drums halten sich vornehm zurück ohne sich in den Vordergrund zu spielen. Die Produktion klingt trocken und schnörkellos, wie eine Classic Rock Scheibe.

Geboten wird Classic Hard Rock mit einem Prog Unterton der es nie übertreibt, sondern dezent angedeutet oder eingesetzt wird. Die Vocals kommen teils schräg rüber, als ob man sich THE DARKNESS zum Vorbild genommen hätte und dabei einen auf MINDSTORM macht. Die Songs besitzen Potential und wurden durch das georgel oder den Hammond Sound aufgewertet um sich dann fast schon perfekt im Classic Rock zu befinden. Vergleichen kann man mit ASIA ohne AOR im Hard Rock und mit klassischen Tasteninstrumenten, THE DARKNESS ohne Glam dafür mit Prog und Classic Sound, VENGEANCE in softer, KANSAS die sich im Hard Rock ohne Hemmungen austoben.

So haben 7 MILES TO PITTSBURGH kein perfektes Album, aber ein sehr interessantes (nicht das Biolek Interessant) geschaffen. Mit einem gewissem Charme kann das Album für eine Stimmung sorgen die einen in das letzte Jahrtausend versetzt, besser gesagt in die späten 1970er bis in die frühen 1980er Jahre. Leider befindet sich kein Highlight oder Kracher auf dem Album, allerdings in der Gesamtheit betrachtet hat das Album das gewisse Etwas um nicht im Mittelmaß zu landen.

„All Men Are Created Equal“ schräges und chaotisches Riffing trifft auf klassische Orgel Klänge und seichten Prog, „Don’t Fail Me“ könnte durchaus auch aus den auslaufenden 1970er Jahren stammen. „Pacific Coast Highway“ ein Classic Rocker der im Refrain experimental wirkt, „Half Way There“ hier kommt ein wenig mehr Prog ins Spiel. „Kansas“ ein flotter Rocker der Spaß macht, „Speed Of Life“ hier fällt mir ASIA und KANSAS auf einem Härtetrip ein. „Saving Grace“ hiermit kann ich mich nicht anfreunden – hier fehlt irgendwie der rote Faden, „Elevator Music“ ui, cool TOTO wildern im angeproggten Hard Rock, „The Lies You Promoised To Keep“ der Song ginge fast als Highlight durch allerdings fehlt dafür ein Mü an Raffinesse.

Balle

CAROLINE BREITLER – Roots

Trackliste:

01. Sentinel
02. Genghis Khan
03. A Million Miles
04. If Nobody Loves You
05. In Her Shadow
06. Calling
07. Stuck In The Cold
08. Dad
09. Light To Dark

 

 

Spielzeit: 34:34 min – Genre: Hard Rock – Label: El Puerto Records – VÖ: 25.09.2026 – Page: www.facebook.com/caroline.breitler/

 

Die aus der Schweiz stammende Caroline Breitler veröffentlicht mit ihrer Band das vierte Album. Die mir bis jetzt unbekannte Hard Rock Trio besteht aus Caroline Breitler am Mikrofon, Alain Schneble an Gitarren und Andreas Caplazi an Keyboards. Wer den Bass und Drums bedient hat ist im Promo-Sheet nicht erläutert. Als Gäste sind Mark Fox und Ivan Keller zu hören, produziert wurde das Album von Alessandro Del Vecchio.

Bei den Vocals von Caroline gibt es nicht viel auszusetzten, außer den Dialekt der sich nicht spezifisch benennen lässt. Ansonsten gibt es von der Tonlage und Ausführung der Gesangsarbeit keinen Grund zum Mosern. Die Gitarren haben das Kriegsbeil ausgegraben und gehen voll auf Konfrontation, dabei sorgen sie teilweise mit tiefen Tönen für eine schaurig-schöne Stimmung. Die Keyboards bewegen sich einen Schritt hinter den Gitarren und wirken deshalb dezenter. Der Bass lässt sich nicht unterkriegen und kann sich gut behaupten, die Drums sorgen für richtigen Takt. Allerdings kann man nicht mit Gewissheit aussagen ob Bass und Drums von einem Menschen eingespielt wurden oder was schlimmer als Schlimm wäre mit KI erzeugt wurden. Alessandro sorgt für einen druckvollen Sound der bei höherer Lautstärke die Bude zum Wackeln bringt.

Wie von Schweizer Bands gewohnt gibt es Hard Rock, der sehr Modern Elemente aufweist geboten. Vom Feeling her, schwebt eine leicht melancholische Stimmung über den Songs die aber nicht als Störfaktor wirkt, sondern den Songs an Tiefe verleiht. Das Einzige was ein wenig sauer aufstößt ist der Umstand das man nicht weiß wie Bass und Drums erzeugt wurden. Ich als strikter und totaler KI Gegner würde es Schade finden Musik so zu erzeugen oder gar durch Algorithmen generieren zu lassen. Ansonsten gibt es nur den undefinierbaren Dialekt oder die Betonung von Caroline an die man sich gewöhnen muss als kleinen Kritikpunkt und die doch arg kurze Laufzeit von nicht Mal 35 Minuten das ich einen Punkt abziehe.

„Sentinel“ ein kräftiger Einstieg mit modernen Riffeinlagen, „Genghis Khan“ wurde mit viel Drama ausgestattet, ein intensiver Rocker. „A Million Miles“ schräges Riffing trifft auf energische Härte und moderner Ausführung, „If Nobody Loves You“ eine Ballade mit Piano und viel Drama im Duett mit Mark Fox. „In Her Shadow“ wildert im Zwischenfeld von Classic Rock und Modern Hard Rock, „Calling“ liegt irgendwo zwischen traditionellem Hard Rock und EVANECENCE ohne deren Härte zu erreichen. „Stuck In The Cold“ glänzt mit einer traumhaft coolen Melodieführung, „Dad“ vom Gesang her eine Mischung aus MEAT LOAF und LINKIN PARK – von der Ausführung geht der Punkt an die letzte der genannte Bands, „Light To Dark“ hier kommt noch mal der Mix aus Hard Rock der 80er und Moderne zum Einsatz.

Balle

TUNGSTEN – Ashes

Trackliste:

01. Joker
02. Bite My Tongue
03. Fuego Del Sol
04. Supernova
05. Happy
06. Ted The Exorcist
07. Sunshine Of Fall
08. The North Will Rise
09. For Thee
10. Ruin
11. The Forge

Spielzeit: 39:47 min – Genre: Power Metal – Label: Perception – VÖ: 09.10.2026 – Page: www.facebook.com/tungstenband

 

Was hat uns denn Schweden heute so Schönes zu bieten? TUNGSTEN! Die haben erst 2019 ihr Debüt veröffentlicht, danach noch drei weitere und jetzt Album Nr. 5, ASHES. Das ist ein amtlicher Output, aber als Familienband kann das schon funktionieren. Und das ist die Truppe mehr oder weniger, bestehend aus einem Vater, zwei Söhnen und Mike, der die Vocals macht.
Das Cover fällt schonmal gut düster aus, der Name ebenso, wie sieht es also aus mit der Musik?
Nun, weniger düster. ASHES ist astreiner Power Metal der spaßigen Sorte. Produziert ist das Ding auf jeden Fall gut, wenn auch vielleicht etwas klinisch und über-compressed. Aber das dürfte bei dem Genre auch eine Stilentscheidung sein. Einiges an elektronischen Elementen ist am Start, vom Disco-Synthbass bis zu den ganz speziellen Lead-Synths, dazu orchestrale Elemente und eigentlich alles, was TUNGSTEN beim Songwriting-Prozess so eingefallen ist. Und das ist einiges.
Schon der Opener „Joker“ klärt mit seinem Jodel-Part (!), dass man hier kein bierernstes Album zu erwarten hat. „Fuego Del Sol“ mit seinem südländischen Beat und einem besagter ganz spezieller Synths unterstreicht das. „Supernova“ schießt den Vogel dann endgültig ab, vom „Ich sag X, du sagst Y“-Chorus bis hin zum einem Kuckucksruf nachempfundenen Riff (Ja, es ist so dumm, wie man denkt), und nach alldem sollte klar sein, dass ausgerechnet „Happy“ selbstverständlich einer der „bösesten“ Songs auf dem Album ist.
Der Rest der Songs ist etwas ernsthafter – mal abgesehen von „Ruin“ mit seinen bescheuerten „TschuckeTschuckeDschuka“-Lyrics, macht aber nicht weniger Party. Und ja, Puristen werden alles tun, um diesem Album aus dem Weg zu gehen; man muss aber ganz klar anerkennen, dass das Melodie-Writing eingängig und nicht standard ist, mit einer beachtlichen Menge an richtig guten und unalltäglichen Power-Metal-Kompositionen. Die Arrangements sind top, die „Bonussounds“ und -Instrumente stark eingesetzt und mit gerade mal einem Song über vier Minuten hat die Platte keinerlei Längen. Die Songs haben praktisch alle einen eigenen Charakter, das Entertainment-Level ist sehr hoch, und obgleich das Ganze manchmal quatschig wirken kann, macht es auch gerade deshalb einfach eine große Menge Spaß.

Fazit:
ASHES ist ein bisschen wie der erste Spongebob-Film. Bunt, blöd, lustig und überdreht, aber bei genauerem Hinsehen mit viel Liebe gemacht, wirklich spaßig und eigentlich ein richtig gutes künstlerisches Werk!

Anspieltipps:
„Sunshine Of Fall“, „Supernova“, „For Thee“ und „Bite My Tongue“

Jannis

ZORNHEYM – Descending Into Madness

Trackliste:

01. Prologue: From The Depths Of Selasee
02. Deux Rex
03. Somewhere Far Beyond
04. Deep Below
05. Anneliese
06. Alone In The Dark
07. Gallow’s Oak
08. The Funeral March
09. Descending
10. Come Sweet Death

 

Spielzeit: 39:10 min – Genre: Symphonic Black Metal / Symphonic Death Metal – Label: Noble Demon Records – VÖ: 02.10.2026 – Page: www.zornheym.bandcamp.com 

 

Die schwedische Truppe ZORNHEYM hat 2017 angefangen mit dem ersten Album „Where Hatred Dwells And Darkness Reigns“ die Geschichte der Psychiatrischen Anstalt Zornheim zu erzählen, die mit „The Zornheim Sleep Experiment 2021 fortgesetzt wurde. Als Abschluss des Ganzen erschien 2023 die EP „The Forgotten Inmates“. Nun legt die Band mit Ihrem dritten Longplayer „Descending Into Madness“ dieser Tage ein weiteres Kapitel ihrer Story über die psychiatrische Anstalt Zornheim vor. Dieses Album ist quasi das Prequel der Zornheim Saga und beleuchtet somit die Anfänge von Dr. Alastor Bettelheim, seinem Assistenten Dr. Gutzmann und Anneliese.

Somit ist ZORNHEYM mehr als eine normale Band, denn alles unterliegt dem Gesamtkonzept und ist die Verschmelzung von Musik, Geschichte und visueller Kunst. Zusätzlich zu den CDs gibt es Graphic Novels, bei den ausgewählten Konzerten verstärken Schauspieler das Ensemble bei den theatralischen Bühnenshows. Als Sahnehäübchen werden die Musikvideos wie kleine Spielfilme umgesetzt.

Bei den Recherchen der mir bislang ubehannten Band, ist mir die extrem große Bandbreite der verschiedenen Stilarten aufgefallen, die aber natürlich sehr gut zu dieser Art von Storytelling passt. Death Metal trifft auf Melodic Rock, Bombast, Heavy Metal, progressive Parts fusionieren mit Kassik, Dazu das Wechselspiel zwischen fiesen Growls, Klargeang und den opulenten Chören haben ZORNHEYM wirklich gut drauf. Das einzige was mich ein klein wenig stört ist, dass die Band aufgrund des sehr ambitionierten Gesamtkonzeptes dazu neigt die einzelnen Songs manchmal zu sehr zu überladen. Manchmal ist weniger doch mehr.

Allerdings ist das Album, als Teil der Zornheim Saga gesehen, ein in sich stimmiges Album, welches die Gefühle der Figuren, den Wahnsinn, den Horror und die Wut über die dunklen Machenschaften von Dr. Bettelheim extrem gut widergibt. Wer sich darauf einlässt, wird hier begeistert sein und immer wieder gern in die düstere Geschichte eintauchen.

Da ich das Ganze als großes Gesamtkunstwerk sehe und verstehe, fällt es mir wirklich schwer einzelne Songs aus dem Kosmos zu reissen und zu nennen. Aber besonders ans Herz legen möchte ich euch das eingängige „Somewhere Far Beyond“, welches Ihr am Ende dieser Review als Video findet und „The Funeral March“ in dem ZORNHEYM die „Piano Sonate Nr.2“ von Frederic Chopin aufgreift perfekt mit dem Chor der Trauergäste vermengt und ein echter Gänsehaut Moment ist.

Heiko Füchsel

 

 

BEHEMOTH – I, SCVLPTOR

Trackliste:

01. I, Scvlptor
02. Lord ov the Horizons
03. Rise of the Blackstorm of Evil
04. In Thy Pandemaeternvm
05. Begotten
06. In League With Sata
07. The Return of Darkness and Evil (Live)
08. Lord ov the Horizons (Studio Rough Mix)

 

 

Spielzeit: 37:48 min – Genre: Black Death Metal – Label: Massacre Records – VÖ: 04.09.2026 – Page: www.facebook.com/behemoth

 

BEHEMOTH sind eine dieser Bands, bei denen ich eigentlich nicht mehr lange überlegen muss. Wenn Nergal, Inferno und Orion etwas Neues veröffentlichen, bin ich dabei. Punkt. Ich liebe den Stil der Jungs aus Polen und ihre Live-Auftritte bescheren mir jedes Mal jede Menge Gänsehaut-Momente.

Gerade einmal ein Jahr nach dem verdammt starken „The Shit Ov God“ steht nun bereits „I, Scvlptor“ in den Startlöchern. Allerdings handelt es sich diesmal nicht um ein reguläres Studioalbum, sondern um eine Mischung aus neuen Songs, neu eingespielten Stücken aus der Frühphase, einem Outtake sowie zwei Coverversionen. Klingt erstmal nach einer wilden Kombination, funktioniert aber erstaunlich gut und ergibt am Ende eine typische BEHEMOTH-Mische, die ordentlich reinknallt.

Was zunächst ein wenig nach Resteverwertung klingen könnte, entpuppt sich schnell als spannende Reise durch die Bandgeschichte. „I, Scvlptor“ schlägt die Brücke zwischen den frühen, deutlich raueren Tagen und dem gewaltigen Sound, für den BEHEMOTH heute stehen. Und genau dieser Spagat macht den besonderen Reiz der Platte aus.

Die neu aufgenommenen Klassiker haben ordentlich Staub abgeschüttelt und kommen mit der Wucht der heutigen Band aus den Boxen, ohne ihren ursprünglichen Charme zu verlieren. Auch die neuen Songs wissen zu überzeugen und zeigen einmal mehr, warum BEHEMOTH seit Jahrzehnten zu den absoluten Größen des Extreme Metal gehören. Dazu kommen zwei Coverversionen, die den Vorbildern Respekt zollen und gleichzeitig unverkennbar nach BEHEMOTH klingen.

Natürlich ist „I, Scvlptor“ nicht das nächste große Meisterwerk in der Größenordnung von „The Satanist“ oder „The Shit Ov God“. Das will die Veröffentlichung aber auch gar nicht sein. Stattdessen gibt es rund 40 Minuten voller dunkler Atmosphäre, mächtiger Gitarren, treibender Drums und Nergals unverwechselbarer Stimme. Mal roh, mal episch, aber immer mit dieser ganz eigenen Handschrift, die BEHEMOTH über die Jahre perfektioniert haben.

Für langjährige Fans ist „I, Scvlptor“ ohnehin Pflichtprogramm. Hier treffen Vergangenheit und Gegenwart gekonnt aufeinander, ohne dass das Ganze nach Nostalgie klingt. Stattdessen wirkt die Veröffentlichung wie ein selbstbewusster Blick zurück und gleichzeitig nach vorne. Und genau deshalb macht sie so viel Spaß.

Tänski

 

 

 

 

SIGNUM REGIS – Beyond Spacetime

Trackliste:

01. Time to Pay
02. Back to Zero
03. Free Again
04. Throne of Gold
05. Midnight Train
06. Beyond Spacetime
07. Into the Rabbit Hole
08. Echoes of Glory
09. Demon Lord
10. Waterfall
11. Morning Dawn
12. A Dream or Two

Spielzeit: 51:20 min – Genre: Melodic Metal – Label: Fireflash Records – VÖ: 09.10.2026 – Page: www.signum-regis.com


 

Im nächsten Jahr feiern die Melodic/Power Metaller von SIGNUM REGIS 20-jähriges Bestehen! Einen Großteil der Zeit habe ich die Jungs rund um Gründer und Basser Ronnie König schon begleitet, daher war es für mich Ehrensache auch das neue, achte Studioalbum „Beyond Spacetime“ genauer zu begutachten.
Dieses erscheint über ihrem neuen, aufstrebenden, deutschen Label Fireflash Records und hat dieses Mal wenig christliche Themen und Texte an Bord, es dreht sich eher um Fantasy, Science-Fiction und Mythen.
Das Album wurde vom langjährigen Gitarristen Filip Kolus produziert.
Der Sängerposten war schon immer sehr fragil, Jota Fortinho Sänger der letzten Jahre und Alben hat das Mirko geräumt und wieder an seinen Vorgänger Mayo Petranin übergeben, so zumindest die offizielle Info.
Auf dem Album ist er interessanterweise aber nicht nur alleine zu hören, sondern es gibt mehrere Sänger. Jota ist ebenso dabei wie auch Tim Ripper Owens (Ex JUDAS PRIEST), Matt Smith (THEOCRACY), Ralf Scheepers (PRIMAL FEAR), Johnny Gioeli (AXEL RUDI PELL), Tasos Lazaris (STEEL ARCTUS) und David Akesson (SYMPHONITY).

Klingt alle sehr spannend, daher mal auf ins neue Album mit dem Openersong „Time to Pay“. Hui, der Opener legt los wie die Feuerwehr, das ist man tatsächlich aus der Vergangenheit nicht gewohnt von den Jungs! Ein treibender Doublebass Song der vom Gesang von Tim Ripper Owens passend voran gepeitscht wird. Direkt der erste Hit der absolut beeindruckt und die Band von einer ganz anderen, härteren Seite zeigt!
Der gute Tasos Lazaris von STEEL ARCTUS röhrt im nächsten Song „Back To Zero“ los. Tasos wird uns hier auf dem Album noch mehrmals begegnen das sei schon mal vorweggenommen.
Die Nummer ist auf jeden Fall eher ein klassischer SIGNUM REGIS Song, der nicht die Aggressivität des Openers hat und somit alten Bandfans direkt bestens munden sollte.
Beim schnellen „Free Again“ im Anschluss haben wir dann den nun Ex Sänger Jota Fortinho der seine Stimme erklingen lässt. Mit seinem rauen Organ passt er gut zum Song, der aber nicht ganz an die beiden Vorgängernummern herankommt.
„Throne of Gold“ ist dann ebenfalls wieder passend besetzt, nämlich mit THEOCRACY Sänger Matt Smith und Gitarrenhexer Viktor Smolski. Die Nummer hat einen schönen epischen und progressiven Touch abbekommen. Beide Daumen hoch dafür!
Der Mittelteil ist dann ebenfalls bestens besetzt, nämlich mit dem emotionalen und gefühlvollen „Midnight Train“ und dem schnellen Titeltrack „Beyond Spacetime“. Beide gesanglich bestens angeführt von Tasos Lazaris.
Sehr modern kommt dann „Into the Rabbit Hole“ aus den Boxen, wo wir den ehemaligen und nun wieder aktuellen Sänger Mayo Petranin hören. Die Nummer braucht definitiv ein paar Durchläufe, bis sie in den Hirnwendungen ankommt. Ein schwieriges Stück.
Beim folgenden „Echoes of Glory“ darf Mayo dann direkt nochmal ran, zusammen mit seinem Vorgänger und Nachfolger Jota Fortinho. Ein tolles, mächtiges Stück welches perfekt von den beiden getragen wird. Geile Harmonien der Zwei!
Und auch im letzten Drittel der Scheibe wird uns songtechnisch noch etwas geboten.
Bei „Demon Lord“ und dem abschließenden „A Dream or Two“ darf Dauerbrenner Tasos Lazaris nochmal ran, bei „Waterfall“ und „Morning Dawn“ gibt sich der gute Ralf Scheepers die Ehre und veredelt die Songs natürlich auf seine ganz eigene Art und Weise!

Ich bin ehrlich bei der Ankündigung das das neue SIGNUM REGIS Album von mehreren Sängern gesungen wird hatte ich Fragezeichen im Kopf, noch mehr Fragezeichen hatte ich als ich die Beteiligten las und mir dachte warum hat Dauerbrenner Tasos Lazaris so viele Anteile und der neue/alte Stammsänger Mayo hat hier eigentlich nur zwei kurze Gastauftritte?
Aber die Band wird sich denke ich schon was dabei gedacht haben oder wollte die Fans nur verwirren? : )
Wie auch immer, aufgrund der vielen unterschiedlichen Gäste haben wir es hier klar mit dem abwechslungsreichsten und auch definitiv härtesten Album der Bandgeschichte zu tun.
Qualitativ reiht es sich gut in die letzten Alben ein. Die Konstanz muss man ja auch erstmal hinbekommen.
Somit kann ich Band und Genrefans auf jeden Fall wieder die uneingeschränkte Kaufempfehlung mit auf den Weg geben!

Julian

 

SWEET ELECTRIC – Something Something Disco

Trackliste:

01. Sick In The Head
02. Mexico
03. These Guns
04. Somewhere In The Middle
05. D34D!
06. I Remember You
07. Long Way Back
08. Get Up
09. OMG
10. Psycho

 

Spielzeit: 39:03 min – Genre: Groove Rock – Label: Eigenveröffentlichung – VÖ: 10.09.2026 – Page: www.facebook.com/SweetElectricOfficial/

 

Zefix Oida, da leckst doch mi am Oarsch“ da kommt ein gewaltiges Brett aus meiner alten Heimat Köln in Richtung Alpen geflattert. Ich kannte diese australisch-kölsche Chaoskombo bis jetzt noch nicht und muss gestehen das ich 2024 etwas mit deren Debütalbum verpasst habe. Da ich keine verlässliche Quelle für die Besetzung im WWW finden konnte gebe ich mal das Line-Up an das bei Discogs gelistet ist und hoffe es entspricht der Realität, ansonsten bitte ich die Band mir zu helfen.

Den Job am Miko erledigt Brad Marr, an den Klampfen zupfen Mike Schneider und Michi Krol, den Tieftöner bedient Jonas Bareiter und die Sticks schwingt Nico Stallmann. Bei diesem Album handelt es sich um eine Eigenproduktion die mit internationalen Standards mithalten kann, was nicht immer der Fall ist. Brad hat eine sehr variable Stimme die er auch richtig einzusetzen weiß, egal ob er es dezent ruhig, auf Krawall oder schreiend angeht, er geht immer in die Vollen und überzeugt dabei ohne Wenn und Aber. Die Gitarren prügeln die Riffattacken geradezu aus den Klampfen um die verschlossene Tür vor den Trommelfellen regelrecht einzureißen. Der Bass kann sich sehr gut gegen die 6-saitigen durchsetzen und das Stickschwingende Tier macht das Chaos und Gesamtbild der Band perfekt.

Den Stil zu beschreiben fällt nicht wirklich leicht, da die Band sehr viel in ihren Sound einfließen lässt. Zum ersten würde ich das Genre mal als Groove Rock bezeichnen, dieser Rock geht von zart bis hart und wird mit einigen Stilen auffrisiert. Zu diesen Stilen gehört der Glamrock von Mitte bis Ende der 70er Jahre, Classic Rock von Ende der 70er, Hard Rock bis in 80er Jahre, das wird dann ab und an mit Western Lagerfeuer Romantik kombiniert oder es kommen australische Wurzeln ala AC/DC und ROSE TATTOO zum Tragen. Was sich liest wie eine Massenkarambolage auf der Autobahn oder totale Flitzkackenbrecher hört sich in der Realität sehr attraktiv und rund an ohne dabei zu nerven. Auf einem Biker Treffen müsste das Album für eine Top Stimmung sorgen können.

Eine nicht alltägliche Eigenveröffentlichung aus deutschen Landen, die sowohl von der Produktion als auch vom Gesamtbild in der internationalen Liga mitspielen könnte.

„Sick In The Head“ ein kranker und flotter Start ins Album, im letzten Drittel kommt sogar Western Romantik auf, „Mexico“ es kommt 70er Jahre Glam Rock mit gehörig Groove Anteil ins Spiel. „These Guns“ kann mit Abwechslung überraschen, „Somewhere In The Middle“ irgendwie werde ich an die glorreichen 80er Jahre erinnert als in den Discos SWEET gespielt wurde. „D34D!“ hier wird es schräger als Schräg geschrägt – der Song sprengt von der Machart bis zum chaotischen selbst QUEENs „Bohamien Rhapsody“, „I Remember You“ hier haben SWEET, GARY GLITTER, ADAM ANT und NAZARETH und AC/DC ihre Gene ausgeschüttelt und rausgekommen ist SWEET ELECTRIC. „Long Way Back“ die australischen Wurzeln und AC/DC sowie ROSE TATTOO kommen hier volles Brett durch, „Get Up“ ein schneller Rocker mit Western Saloon Flair. „OMG“ und das schräge Chaos schlägt mit einer sehr großen Klatsche zu aber diese Klatsche kann gefallen, „Psycho“ der Titel ist Programm, die Chöre hören sich an wie der Trancechor einer religiösen Einrichtung und wird mit Metalshouting sowie harten Riffeinlagen kombiniert.

Balle

INVINCIA – Echoes From The Past

Trackliste:

01. Prelude
02. Unite
03. Tonight We Ride
04. Echoes From The Past
05. Darkness In Us All
06. Awakening
07. Call Of The Wild
08. Edge Of The Universe
09. Time Flies
10. Zeal
11. A Wayfarers Toast
12. After The Final War

Spielzeit: 53:30 min – Genre: Melodic Metal – Label: Escape Music – VÖ: 25.09.2026 – Page: www.invinciaband.com

 

Das aus den skandinavischen Ländern bereits seit Jahrzehnten hervorragende Hardrock und Metal Bands bzw deren Longplayer kommen, ist ja nicht wirklich etwas Neues. So ist es kein Wunder, dass die aus Finnland stammende Band INVINCIA jetzt mit Ihrem ersten Longplayer ums Eck kommen.

In der Pressemitteilung werden als Einflüsse SAVATAGE, QUEENSRYCHE, JUDAS PRIEST oder HELLOWEEN genannt, aber beim Hören wird Gott sei Dank schnell klar das die Band nicht nur Kopieren will, sondern genug eigenes Potenzial und Ideen hat und das ganze zu einem neuen wohlschmeckenden Cocktail vermengt.

Das leicht düstere Intro „Prelude“ eröffnet den Metal Reigen amtlich und mit Wucht. Danach startet der eigentliche Opener „Unite“ gleich mal mit einer klasse Melodie und treibenden Riffs. Ein wirklich guter Start in das Album. Mit einem Klassik Einschlag geht „Tonight We Ride“ los, bevor mit Double Bass Gewitter richtig aufs Gaspedal getreten wird. Das was Schlagzeuger Mikael Ahlholm, Bassist Oskar Pakalen und die beiden Gitarristen Joel Karlsson und Alexander Södergard hier abfeuern ist ein echtes Metal Feuerwerk und erklärt warum die obengenannten Bands als Einflüsse gelten. Über allem steht aber Sänger Kenneth Nylund, der seine Stimme immer passend zum Song einsetzt und das Gesamtbild abrundet,

Beim melodisch getragenen Titelsong „Echoes From The Past“ ist das hervorragend zu hören. Theatralische Opulenz und Bombast vom aller feinsten soweit das Ohr reicht. Definitiv eins der Highlights auf diesem Silberling. Das folgende „Darkness In Us All“ ist ein düsterer Head Banger der mit Melodie und Druck ordentlich Eindruck hinter lässt. Nach dem kurzen instrumentalen Zwischenspiel „Awakening“ folgt mit „Call Of The Wild“ ein Song der knackig und direkt ins Ohr geht.

Mein persönliches Highlight ist das leicht schleppende und mit Prog Einschlag daher kommende „Edge Of The Universe“. Unfassbar, was hier auf diesem Debütalbum bereits an Qualität abgeliefert wird. „Time Flies“ ist dann Melodic Metal, wie man ihn von Bands aus dem hohen Norden kennt und liebt. „Zeal“ und „A Wayfarers Toast“ setzen diese Linie konsequent fort. Das abschließende „After The Final War“ ist nochmal Power Pur und mit fast sieben Minuten der längste Track der Scheibe.

Als Fazit bleibt nur zu sagen das mit INVINCIA die nächste starke Band aus Finnland am Start ist. Alle Heavy Metal und Power Metal Fans sollten hier unbedingt zuschlagen.

Heiko Füchsel