HELKER – Firesoul

Band: Helker
Album: Firesoul
Spielzeit: 53:53 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: AFM Records  
Veröffentlichung: 05.05.2017
Homepage: www.helker.net

HELKER aus Argentinien sind vermutlich DIE Metalband des Landes! In Europa haben sie spätestens mit ihrem letzten, bärenstarken Album „Somewhere in the Circle“, Rezi dazu hier bei uns, ebenfalls einen dicken Fuß in der Tür.
Nun kehren die Jungs rund um den charismatischen Fronter Diego Valdez, der ja mittlerweile auch bei IRON MASK aktiv ist, mit ihrem neuen Album „Firesoul“ zurück.
Dieses wurde erneut durch PRIMAL FEAR Tieftöner Mat Sinner produziert und weicht keinen Zentimeter von der musikalischen Linie des letzten Albums ab und das ist auch verdammt gut so, gehörte dieses doch mit zu den besten Power Metal Veröffentlichungen des damaligen Jahres!
Mit dem Intro „Genesis“ steigen wir in die neuen Scheibe ein. Episch und etwas düster leitet das Instrumental gut ein bevor mit „Fight“ das erste Mal hier so richtig die Post ab geht, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die Nummer wird euch den Staub aus den Boxen blasen so viel kann ich euch sagen! Besonders das kraftvolle Drumming und die schon teilweise zu knallende und zu tiefe Bassspuren bohren sich messerscharf in die Gehörgänge. Dazu noch ein aggressiv singender Diego, ein starker Track.
Ebenfalls direkt auf die Hitliste wandern „For all the Eternity“ und „Playing with Fire“ wo übrigens Matt Sinner den Bass zupft, diese sind ebenfalls von aller erster Güte!
Der Mittelteil kann dann leider aber nicht komplett überzeugen, irgendwie zünden die Nummern hier nicht so richtig und bewegen sich eher im Standardbereich, kein Vergleich zu den ersten beiden Bombensongs! Einzig das fantastisch gesungen „Empty Room“ kann hier punkten.
Wesentlich besser zündet dann aber wieder der letzte Abschnitt wo dieser mit „Break your Chains“, „Firesoul“ und den tollen Cover von „Neon Knights“, endlich singt das mal ein wahrer DIO Erbe, qualitativ wieder hochwertiger besetzt ist!

Anspieltipps:

Hier sollte ihr euch auf jeden Fall direkt auf “Fight”, “For all the Eternity”, “Playing with Fire”, “Break your Chains” sowie “Firesoul” stürzen.

Fazit :

Na das ist ja gerade nochmal gut gegangen würde ich sagen! Nach dem doch eher schwachen Mittelteil hatte ich schon die Befürchtung das das neue Helker Album nicht an die Glanzleistung auf dem Vorgängeralbum anknüpfen kann. Entwarnung! Ganz reicht die Note zwar nicht an die letzte Leistung ran, aber man ist nahe dran und somit kann ich auch hier ohne Probleme eine absolute Kaufempfehlung für Fans der Band und des Genre aussprechen!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Genesis (Intro)
02. Fight
03. For all the Eternity
04. Playing with Fire
05. The One
06. Where you belong
07. You are in my Heart
08. Empty Room
09. Leaving out the Ashes
10. Stay Away
11. Break your Chains
12. Firesoul
13. Rise of Fall (Bonus Track)
14. Neon Knights (Bonus Track)

Julian

KALEDON – Carnagus – Emperor of the Darkness

Band: Kaledon
Album: Carnagus – Emperor Of The Darkness
Spielzeit: 44:00 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Sleazsy Rider  
Veröffentlichung: 15.05.2017
Homepage: www.kaledon.com

Die Band KALEDON und ich hatten bislang ein Wechselbad der Gefühle, denn ihre letzten Alben die ich von ihnen besprochen habe kamen mal mehr, mal weniger gut bei mir an! 2 Jahre nach dem letzten Album „Antillius: The King of the Light“ kehrt man nun mit einem neuen Power Metal Werk namens „Carnagus – Emperor of the Darkness“ zurück.
Nach dem eher fröhlichen, epischen letzten Album scheint man nun die düstere Seite entdeckt zu haben, das versprechen sowohl der Titel als auch das Cover des neuen Diskus.
Als neuer Sänger für dieses neunte Studioalbum wurde Michele Guaitoli verpflichtet, der auch bei den Melodic Metaller von OVERTURES hinter dem Mikro steht. Am Schlagzeug gibt es ebenfalls einen Wechsel zu verkünden,  Manuele Di Ascenzo sitzt nun dort.
Ansonsten dreht sich auch das neue Album um die Saga eines vergessenes Reiches die die Band auf bislang sechs Alben weitergesponnen hat.
Als Opener fungiert das stimmungsvolle und epische Intro „Tenebrae Venture Sunt“. Danach folgt mit „The Beginning of the Night“ das erste Mal eine mehr als ordentliche Duftmarke! Heavyness, Epic und Melodic alles da was man braucht.
Übrigens, der neue Sänger Michele ist stimmlich nicht so weit entfernt vom Vorgänger Marco Palazzi, hat aber eindeutig mehr Volumen und Ausdrucksstärke.
Das nächste Mal richtig punkten kann man dann bei „The evil Witch“ und auch das schnelle „Dark Realitiy“ sowie das stampfende und mit einem tollen Chorus ausgestattete „The two Bailouts“ wissen durchaus zu überzeugen und zu begeistern.
Das klingt auf jeden Fall alles bis jetzt schon mal wesentlich besser als auf dem Vorgängerwerk!
Der Versuch böse mit Growls zu wirken, geht dann im Anschluss bei „Telepathic Messages“ gehörig nach hinten los, hier kann man nicht wirklich überzeugen.
Da aber die letzten beiden Tracks dann wieder ganz in Ordnung sind, können wir hier abschließend doch vom einem gut gelungen neuen KALEDON Diskus sprechen.

Anspieltipps:

“The Beginning of the Night”, “The evil Witch”, “The two Bailouts”, und “Evil Beheaded” sind hier auf jeden Fall die prägensten Songs.

Fazit :

Ganz klar mit dem neuen Album bringen KALEDON ihr bisher bestes auf den Markt! Zwar ist hier immer noch nicht alles Gold was glänzt, aber das Ganze tönt doch wesentlich besser und runde als zuletzt!
Dazu noch der neue Sänger der auch eine bessere Leistung als der Sangesknabe zuvor.
Im Großen und Ganzen also eine starke Leistung auf der neue Scheibe die man auf jeden Fall als Fan durchaus mal anchecken sollte.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Tenebrae Venture Sunt
02. The Beginning of the Night
03. Eyes withouth Life
04. The evil Witch
05. Dark Reality
06. The two Bailouts
07. Trapped on the Throne
08. Telepathic Messages
09. Evil Beheaded
10. The End of the Undead

Julian

SEVEN KINGDOMS – Decennium

Band: Seven Kingdoms
Album: Decennium
Spielzeit: 51:42 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Napalm Records
Veröffentlichung: 05.05.2017
Homepage: www.facebook.com/SevenKingdomsOfficial

Was? Das letzte SEVEN KINGDOMS Album „The Fire is Mine“ ist nun schon fast 5 Jahre her? Wie die Zeit vergeht! Aber in der Zwischenzeit hat sich einiges getan bei den amerikanischen Power Metallern rund um Frontfrau Sabrina Valentine denn man war ordentlich Live aktiv, mit Napalm Records hat man ein neues Label gefunden und hat das neue Album „Decennium“ mit Hilfe einer Kickstarter Kampagne eingespielt.
Dies erscheint zum 10 jährigen Bandjubiläum und wird uns wohl erneut auf eine frische Reise durchs female fronted Power Metalgenre mitnehmen.
Als Opener fungiert das schon vorab im Internet veröffentlichte „Stargazer“ welches sehr druckvoll aus den Boxen tönt und aufgrund seiner Melodic wunderbar und direkt im Gehörgang kleben bleibt!
Auch das anschließende, krachende „Undying“ findet sich sehr schnell auf unserer Hitliste wieder, hier kann man schön die lange Matte kreisen lassen und richtig mitgehen.
Im Mittelteil gibt es dann auch keine wirklich schlechten Songs zu hören, wobei hier nur eine Nummer etwas hervorsticht und das ist „Kingslayer“. Der Rest geht doch ziemlich an einem vorbei!
Besser und daher ebenfalls direkt eingängig tönen dann wieder „The Faceless Hero“ und vor allem „Neverending“ im Anschluss. Hier zeigt die Band ihr volles Potential und man begeistert auf Anhieb.
Leider sind die letzten beiden Songs dann wieder nicht so gut gelungen, so das es dann insgesamt doch ganz schön auf und ab ging von der Qualität her, ähnlich wie schon auf dem letzten Album.

Anspieltipps:

“Stargazer”, “Undying”, “The Faceless Hero” sowie “Neverending” solltet ihr euch hier auf jeden Fall direkt reinziehen.

Fazit :

Insgesamt kann man hier mit Sicherheit von einer starken Leistung sprechen, trotz des Auf und Ab in der Qualität. Für eine Empfehlung und die dementsprechende Benotung reicht es aber dieses Mal nicht ganz, denn das neue Album krankt dann doch, wie auch schon das letzte Werk, erneut an der Tatsache das erneut zu wenig hängen bleibt!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Stargazer
02. Undying
03. In the Walls
04. The Tale of Deathface Ginny
05. Castles in the Snow
06. Kingslayer
07. The Faceless Hero
08. Neverending
09. Hollow
10. Awakened from Nothing

Julian

MINDMAZE – Resolve

Band: MindMaze
Album: Resolve
Spielzeit: 69:33 min
Stilrichtung: Progressive Power Metal
Plattenfirma: Inner Wound Recordings  
Veröffentlichung: 28.04.2017
Homepage: www.mindmazeband.com

Drei lange Jahre war es still um die Female fronted Power/Progressive Band MINDMAZE aus Amerika. Nun kehrt man mit dem dritten Album „Resolve“ überraschend auf die Bildfläche zurück!
Zum ersten Mal widmet man sich hier einem Konzept bestehend aus Geschichten über die menschlichen Emotionen und das Leben an sich.
Und erneut ist man sich seiner Linie absolut treu geblieben und präsentiert einen Mix aus Progressive und Power Metal, alles garniert mit dem kraftvollen und facettenreichen Organ von Fronterin Sarah Teets.
Mit dem Opener „Reverie“ einem Instrumental, merkt man direkt das man hier bei einer progressive ausgerichteten Band angekommen ist. Denn mit einem Instrumental zu eröffnen das zeugt von Mut und Selbstsicherheit!
Der nächste Track „Fight the Future“ ist dann der erste „richtige“ Track und hier geht es knackig ohne viel Einleitung direkt zur Sache. Glanzpunkte der Nummer sind mit Sicherheit der Chorus, die interessanten Gitarrenriffs und die Tempowechsel in den Strophen. Ein sehr ordentlicher Track der direkt auf unsere Hitliste wandert.
Nach einem erneuten Instrumental geht es mit „Drown Me“ weiter. Hier kann man aber nicht wirklich überzeugen, das Ganze kommt einfach nicht auf den Punkt und rauscht doch ziemlich an einen vorbei!
Selbiges kann man von „Sign of Life“ definitiv nicht sagen, hier kann man wieder schön mitgehen und es bleibt ordentlich was vom Midtemposong hängen, so kann es bitte weiter gehen!
Geht es aber leider nicht, denn erneut haben wir mit „Abandon“ eine Nummer die nur so durch rauscht und mit „Sanity‘s Collapse“ ein weiteres Instrumental zu überstehen.
Wesentlich besser ist dann aber das anschließende, abwechslungsreiche „One more Moment“ wo es auch mal etwas gefühlvoller zu geht und vor allem Fronterin Sarah mit ihrem Gesang ordentlich punkten kann.
Danach gibt es zwar kein „störendes“ Instrumental mehr zu hören, aber leider noch einige „Standard“tracks die nicht wirklich hängen bleiben. Am Ehesten kann hier noch das abschließende und überlange „The Path of Perseverance“ punkten.

Anspieltipps:

Hier sollten euch “Fight the Future”, “Sign of Life”, “One more Moment” und “The Path of Perseverance“ am Ehesten direkt ansprechen.

Fazit :

Tja schade, schade nach dem mir das letzte Album von MINDMAZE noch richtig gut gefallen hat, muss ich beim neusten Output der Band ein paar Abstriche machen.
Grund hierfür ist einfach, das das größte Problem, was die Band schon beim vorherigen Album hatte, auch hier wieder auftritt, es bleibt einfach zu wenig hängen!
Klar bei Prog Metal kann man keine butterweichen und eingängigen Songs erwarten, aber nach mehrmaligen hören sollte doch das ein oder andere zünden. Und das tut es hier nicht bzw. nur bedingt.
Also, ganz klar Potential verschenkt meine Lieben, sorry! Eine solide Leistung, mehr aber leider auch nicht!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Reverie (Instrumental)
02. Fight the Future
03. In this Void (Instrumental)
04. Drown Me
05. Sign of Life
06. Abandon
07. Sanity‘s Collapse (Instrumental)
08. One more Moment
09. Twisted Dream
10. True Reflection
11. Shattered Self
12. Release
13. The Path of Perseverance

Julian

VANDROYA – Beyond the Human Mind

Band: Vandroya
Album: Beyond the Human Mind
Spielzeit: 53:22 min
Stilrichtung: Power Progressive Metal
Plattenfirma: Inner Wound Recordings  
Veröffentlichung: 28.04.2017
Homepage: www.vandroya.com

Von 2013 ist das Debütalbum „One“ der brasilianischen Power Progressive Metallern von VANDROYA. Mit diesem pusteten sie frischen Wind in das angestaubte Genre und erschienen auf mancher Hitliste des Jahres!
Angeführt von der stimmgewaltigen Fronterin Daisa Munhoz gab es einen Mix aus melodischen Power Metal mit progressiven Einschüben auf die Ohren der in der Szene seines Gleichen suchte.
Nun kehrt man, nachdem man 2016 eine Mini EP mit dem BRYAN ADAMS Cover „Heaven“ und einer akustischen Version des Songs „No Oblivion for Eternity“ aus dem Debütalbum veröffentlicht hat, mit ihrem neuen, zweiten Album „Beyond the Human Mind“ zurück und thematisiert dort ein Konzept über eine Reise dir wir alle auf der Suche nach Fülle, innerem Frieden und uns selbst durchmachen.
Als Opener dient dieses Mal das epische, instrumental Intro „Columns of Illusion“. Danach folgt dann mit „The Path of the Endless Fall“ direkt die erste Ohrbombe! Schnell und melodisch bahnt sie sich ihren Weg und spätestens beim Chorus weiß man, diese Nummer wird einen auf lange Sicht verfolgen.
Sängerin Daisa ist ebenfalls wieder bestens bei Stimme, ein ganz starker Beginn!
Danach folgen in relativ schneller Folge mit „Maya“, „Time After Time“ sowie dem gefühlvollen „Last Breath“ die nächsten Griffe ins oberste Qualitätsregal. Rundrum gelungen was die Band hier abliefert, Power Metalfans werden hier vor den Boxen knien das kann ich euch versprechen!
Beim anschließenden „I‘m Alive“ wird die Härte und Geschwindigkeitsschraube aber wieder schön angezogen und man kann wieder wunderbar mitgehen und die lange Mähne schütteln.
Bevor es zu den letzten beiden Stücken übergeht haben wir mit „You‘ll know my Name“ einen Song zu überstehen, der irgendwie so gar nicht in die bisherigen Megasongs reinpasst, zu unausgegoren und zu sehr nach Standard tönt das Ganze hier, nein schnell weiter zur nächsten Nummer „If i Forgive Myself“ die eine Ballade geworden ist. Dementsprechend ruhig, mit Klavierklängen geht es hier zur Sache und über allen thront der gefühlvolle Gesang von Fronterin Daisa. Aufdrehen, zurücklehnen und träumen ist hier angesagt!
Das Titelstück „Beyond the Human Mind“ steht uns nun als letzten Song bevor, und das hat seine Gründe. Denn der Track ist nicht nur sehr lang mit über 11 Minuten, sondern auch sehr abwechslungsreich und mit progressiven Einschlag versehen, so das man hier ganz genau die Ohren spitzen sollte.
Hier kommen die Progfans also auch noch voll auf ihre Kosten!

Anspieltipps:

Neun Songs, fast nur Hits, was will man mehr?!

Fazit :

Schon beim Debütalbum kam ich ja aus dem Schwärmen nicht mehr heraus und das ist auch dieses Mal der Fall!
Denn die Truppe von VANDROYA haben hier ein zweites Album am Start was es definitiv in sich hat. Hier ist von progressiven über melodischen Metal bis hin zu langsamen Balladen alles vertreten was Rang und Namen hat.
Abwechslungsreich und eingängig bahnen sich die Tracks ihren Weg und am tollen Gesang von Fronterin Daisa gibt es ebenfalls absolut nichts auszusetzen.
Definitiv eines der Highlights des Jahres für progressiv angehauchter female fronted Power Metal!!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Columns of Illusion
02. The Path of the Endless Fall
03. Maya
04. Time After Time
05. Last Breath
06. I‘m Alive
07. You‘ll know my Name
08. If i Forgive Myself
09. Beyond the Human Mind

Julian

LABYRINTH – Architecture of a God

Band: Labyrinth
Album: Architecture of a God
Spielzeit: 61:39 min
Stilrichtung: Progressive Power Metal
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 21.04.2017
Homepage: www.labyrinthmusic.it

Es gibt ja beileibe genug Powermetal Bands, die Ihren hochmelodiösen Stoff mit allerlei mehr oder weniger progressiven Elementen anreichern. Da sind unsere italienischen Nachbarn aus dem Süden ganz vorne mit dabei. Seit vielen Jahren (1991 genau zu sein) mischt auch das Quintett LABYRITH in dem Genre munter und tatkräftig mit. Dabei herausgekommen ist unter anderem das Album "Return To Heaven Denied" von 1998, das unter Fans einen gewissen Kultstatus erreicht hat und als eines der Highlights der Italo-Power-Prog Szene gilt. Es war nun einige Zeit recht ruhig um die Band (das letzte Album "Return To Heaven Denied, Pt. 2" liegt schon 7 Jahre zurück), während einige der Musiker in anderen Formationen Ihr Glück suchten. Nun steht endlich wieder ein neues LABYRINTH Album (dank unermüdlicher Intervention von und natürlich auch über das Frontiers Label) in den Läden und die Jungs liefern auch auf Ihrem mittlerweile 8. Album ganz genau das, was man erwartet …

Der Opener "Bullets" macht gleich vom Fleck weg keine Gefangenen: fette Produktion, ein mit grossem Spannungsbogen gewobener Refrain und jede Menge Gegniedel – es ist ein durch und durch berechenbares Genre-Werk, aber eines mit Herzblut und hörbarem Spaß an der Sache. Und zu Anfang wird auch gleich klar womit die Italiener absolut rein gar nichts am Hut haben: Understatement. Drummer John Macaluso knüppelt jeden Takt mit halsbrecherischen Breaks zu und die Gitarren- und Keyboard-Soli surren einem nur so um die Ohren, dass einem schwindelig wird. Ob das so sein muss sei mal dahingestellt, dem Fan der Band wird das aber ein seliges Grinsen ins Gesicht zaubern. Interessanterweise ist es ausgerechnet der sehr gute Sänger Roberto Tiranti, der sich angenehm zurückhält und nicht, wie so manche seiner Kollegen, alles zu kreischt. Auch der Kitsch-Faktor (ich sage nur: Keyboards) hält sich erfreulich in Grenzen, so dass Fans des Genres mit Highlights wie "Still Alive" und „We Belong To Yesterday“, dem clever arrangierten "A New Dream" oder der Speedbombe "Take On My Legacy" voll auf Ihre Kosten kommen sollten. Es gibt auch den ein oder anderen verzichtbaren Durchhänger wie z.B. das grottige Robert Miles Cover "Children" oder der auf Hau-Ruck Richtung Fates Warning getrimmte Titeltrack "Architecture Of A God". Die positiven "Hits", die sich zum Großteil in der ersten Hälfte des Albums tummeln, machen das aber wieder wett.

"Architecture of a God" ist wohl genau das, was sich die Fans der lange verstummten Italiener gewünscht haben, vereint es doch alle Trademarks der Band. Da LABYRINTH als Pioniere der Szene gelten und nicht blind bereits tausendfach ausgetrampelte Pfade entlang hecheln, sei die mitunter arg vorhersehbare Marschrichtung verziehen. Zumal wenn sich die Band spieltechnisch und auch in Sachen Produktion (von Simone Mularoni, u.a. DGM) nicht die Butter vom Brot nehmen lässt. Welcome back and well done.

WERTUNG

 


Trackliste:

01. Bullets
02. Still Alive
03. Take On My Legacy
04. A New Dream
05. Someone Says
06. Random Logic
07. Architecture Of A God
08. Children
09. Those Days
10. We Belong To Yesterday
11. Stardust And Ashes
12. Diamond

Mario

CRYONIC TEMPLE – Into the Glorious Battle

Band: Cryonic Temple
Album: Into the Glorious Battle
Spielzeit: 63:29 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Scarlet Records  
Veröffentlichung: 21.04.2017
Homepage: www.facebook.com/CryonicTemple

1996 gründete sich die schwedische Heavy/Power Metalband CRYONIC TEMPLE. Bis heute brachte man es auf 4 Alben, das Letzte mit dem Namen „Immortal“ erschien im Jahre 2008 bei Metal Heaven.
Nun knapp 9 Jahre später, ist man endlich zurück mit neuem Stoff! Zum ersten Mal versucht man sich an einem Konzeptalbum mit dem Namen „Into the Glorious Battle“ über eine Alien Invasion.
Im Vergleich zum letzten Album sind zwei Sachen neu. Man ist nicht mehr so düster unterwegs und hat mit Mattias Lilja einen neuen Sänger im Gepäck.
Schauen wir doch mal wie der neue Sound so klingt und horchen geschwind mal in den Introopener „The Beginning of a New Era“ rein. Cinematic like geht es hier zur Sache und die Geschichte wird wunderbar eingeleitet, so muss das bei einem Konzeptalbum sein!
„Man of a Thousand Faces“ im Anschluss hat man vorab schon zu hören bekommen und ich muss sagen, die Nummer ist bestens als Opener geeignet und man verzeichnet damit direkt den ersten Anspieltipp der Scheibe.
Auch das anschließende „ All the Kingsmen“, was ebenfalls schon vorab veröffentlicht worden, ist wahrlich nicht von schlechten Eltern und kann vollauf überzeugen!
„Prepare for War“ im Anschluss ist zwar auch ganz ordentlich und absolut keine Niete, kann aber nicht ganz an die beiden bärenstarken Vorgänger anknüpfen. Apropos anknüpfen, der neue Sänger Mattias kann auch nicht an die eher mittelmäßige Gesangsleistung seines Vorgänger anknüpfen…sondern er übertrifft sie bei weitem! Ein echtes Goldkehlchen der Gute und wesentlich besser passend zum neuen, musikalischen Stil der Band!
Und nun kommt ein Mördermittelteil der mit „Heroes of the Day“, „Mighty Eagle“, „Into the Glory Battle“ und „Mean Streak“ vier absolute Ohrbomben bereithält die einem so schnell nicht mehr aus der Rübe gehen, das verspreche ich euch!
Der letzte Abschnitt der Scheibe wird dann erneut stark mit „Can‘t stop the Heat“ eingeleitet und auch bei den nächsten und letzten Nummern sind nicht wirklich schlechte Song anzutreffen. Die Glanzpunkte sind hier mit Sicherheit noch die gefühlvolle Ballade „The War is useless“ und das abschließende epische „Freedom“!

Anspieltipps:

Alles ist hier ziemlich gut gelungen, die Tracks die aber auch daraus etwas hervorstechen sind “Man of A Thousand Faces”, “All the Kingsmen”, “Heroes of the Day”, “Mighty Eagle” und “Into the Glory Battle”.

Fazit :

Also mit ihrem neuen Album rennen CRYONIC TEMPLE bei mir offene Türen ein! Die Truppe klingt absolut runderneuert, frisch und haben mit ihrem neuen Sänger einen absoluten Glücksgriff gemacht!
Der Großteil der Songs lässt einen sofort nach dem ersten Hören nicht mehr los und das Album hat noch eine hohe Spielzeit, so muss das sein liebe Melodic Metalheads! Ab mit euch und sofort zum nächsten Plattendealers eures Vertrauens und dieses tolle, neue Album abgreifen! Ihr werdet es definitiv nicht bereuen!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Beginning of a New Era
02. Man of A Thousand Faces
03. All the Kingsmen
04. Prepare for War
05. Heroes of the Day
06. Mighty Eagle
07. Into the Glory Battle
08. The Speech
09. Mean Streak
10. Can‘t stop the Heat
11. Flying over Snowy Fields
12. The War is useless
13. Heavy Burden
14. Freedom

Julian

SINHERESY – Domino

Band: Sinheresy
Album: Domino
Spielzeit: 41:21 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Scarlet Records
Veröffentlichung: 07.04.2017
Homepage: www.sinheresy.com

2009 brachte die italienische Power/Symphonic Metalband SINHERESY ihr Debütalbum „Paint the World“ auf den Markt welches von Fans und Presse sehr positiv aufgenommen wurde!
Die Mischung aus Symphonic Metal ala Nightwish und Progressive/Power Metal ala SYMPHONY X inklusive des männlich/weiblichen Wechselgesang konnte einfach überzeugen.
Nun steht uns das neue, zweite Album der Band „Domino“ ins Haus auf dem erneut die beiden Sänger Cecilla und Stefano zu hören sind und auf dessen die Band stilistisch etwas mehr in Richtung Modern Metal geht.
Dann lauschen wir mal der Dinge die da kommen, zuerst mit dem Opener und Titeltrack „Domino“. Dieser legt erstmal mit einer atmosphärischen Einleitung los, bevor dann die tief gestimmten Gitarrenriffs das Kommando übernehmen. Erneut ist der schöne gesangliche Wechsel der beiden Sänger sehr schön umgesetzt und der Track bildet eine tolle Mischung aus Progressivität, Modern und Symphonic Metal, ganz so wie das auch schon auf dem Debüt der Fall war.
Nach dem etwas unspektakulären „Star Dome“ haben wir mit „Without a Reason“ die erste Halbballade vor der Brust. Und hier kann die Band ihre anderen Stärken voll ausspielen. Natürlich sind es hier erneut die stimmgewaltigen Sänger die hier glänzen können aber auch die anderen Musiker zaubern hier einen atmosphärischen Klangteppich den man sich nur kaum entziehen kann!
Das nächste Highlight ist dann das sehr melodische „Under your Skin“ und die tolle Ballade „The Island of Salt and Grass“.
Der letzte Abschnitt wird definitiv von dem erneut sehr melodischen „Believe“ beherrscht, die anderen beiden Songs sind da eher nur gutes Beiwerk.

Anspieltipps:

Hier solltet ihr euch auf jeden Fall “Domino”, “Without a Reason”, “Under your Skin” und “The Island of Salt and Grass” einmal anhören.

Fazit :

Das Debütalbum von SINHERESY hat mich damals echt begeistert, hier muss ich sagen ist die Begeisterung ein klein wenig gewichen. Natürlich liefert man nach wie vor eine starke Leistung ab und hat starke Tracks an Bord, aber irgendwie hatte ich einen größeren Schritt nach vorne erwartet!
Auch fehlt jetzt wirklich DER absolute Ohrwurm und so kann ich hier leider “nur” eine 7 als Bewertung vergeben. Die Scheibe ist ok und geht in Ordnung mehr aber leider auch nicht.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Domino
02. Star Dome
03. Without a Reason
04. My only Faith
05. Unspoken Words
06. Under your Skin
07. The Island of Salt and Grass
08. Ocean of Decption
09. Believe
10. Another Life

Julian

STORMHAMMER – Welcome to the End

Band: Stormhammer
Album: Welcome to the End
Spielzeit: 64:54 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Massacre Records  
Veröffentlichung: 24.03.2017
Homepage: www.stormhammer.de

Nach einer langen Pause kehrte die Münchener Power Metalband STORMHAMMER vor zwei Jahren mit ihrem Album „Echoes of a lost Paradise“ wieder zurück auf die Bildfläche. Das Album wurde von Fans und Presse sehr ordentlich aufgenommen und die Jungs scheinen nun wieder ordentlich aktiv zu sein, denn man beehrt uns dieser Tage mit dem neuen, sechsten Album „Welcome to the End“.
Man soll sich wohl nochmal ordentlich weiterentwickelt haben und das Ganze soll kompakter und homogener aus den Boxen kommen, solche Ankündigungen hören wir ja des öfteren bei den Promos 🙂 Aber bei STORMHAMMER könnte ich mir das gut vorstellen, denn schon das letzte Album war echt eine runde Sache.
Auf dem neuen Album gibt es mit dem Gesangsbeitrag von Natalie Pereira Dos Santos, die ich echt schmerzlich vermisst habe, einen Gast zu verzeichnen und gemixt wurde das Ganze von Mario Lochert.
Stürzen wir uns also nun mal in den Bandsoundmix aus Power und Thrashmetal nachdem wir das einleitende Intro „The Beginning of the End“ hinter uns gebracht haben und den Klängen der ersten Single „Northman“ lauschen. Als Opener funktioniert die Nummer wunderbar, bietet genug Heavyness aber auch Melodic um komplett zu überzeugen.
Ebenfalls komplett überzeugen kann der Titeltrack „Welcome to the End“ im Anschluss bevor dann mit „The Heritage“ das Gesangsduell mit Natalie Pereira Dos Santos gibt, welches mich aber nicht wirklich überzeugt! Der Gesang bzw. die Stimme von Natalie kommt irgendwie nicht richtig zur Geltung was sehr schade ist, hier hätte man definitiv mehr draus machen können!
Der Mittelteil bestehend aus „Secret“, „The Law“, „Watchmen“ und „Road to Heaven“ kann dann insgesamt aber wieder besser überzeugen und begeistern. So und nicht anders will ich die Jungs hören.
Danach gibt es leider wieder etwas mehr Standardkost zu hören, ganz kann man das eingeschlagene Qualitätslevel nicht halten, der Glanzpunkt ist hier mit Sicherheit aber „Into the Night“. Die anderen Songs klingen irgendwie alle ziemlich gleich und sind wenig abwechslungsreich.
Das abschließende „Black Dragons“ ist dann wieder ein absoluter Lichtblick in einer doch eher durchschnittlichen, zweiten Hälfte!

Anspieltipps:

Dieses Mal gebe ich euch “Northman”, “Welcome to the End”, “The Law”, “Watchmen” und “Black Dragons” mit an die Hand.

Fazit :

STORMHAMMER haben sich mit der langen Spielzeit ihres neuen Albums leider keinen Gefallen getan! Manchmal ist weniger halt doch mehr. So kommen doch einige eher durchschnittlichere Songs , gerade in der zweiten Hälfte, zusammen und das Album macht insgesamt dann keinen komplett runden Eindruck. Auch das Duett mit Natalie Pereira Dos Santos hätte man sich irgendwie sparen können, man hört die Gute ja fast gar nicht!
Gute Ansätze sind hier definitiv erneut vorhanden und man kann sich auch ein bisschen im Vergleich zum Vorgängercomebackalbum steigern. Für einen Sprung in der damaligen Note reicht das leider aber nicht.
Ein starkes neues Album definitiv, aber leider auch nicht mehr!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Beginning of the End
02. Northman
03. Welcome to the End
04. The Heritage
05. Secret
06. The Law
07. Watchmen
08. Road to Heaven
09. My Dark Side
10. Into the Night
11. Spirit of the Night
12. Soul Temptation
13. The Awakening
14. Black Dragon

Julian

BLOODBOUND – War of Dragons

Band: Bloodbound
Album: War of Dragons
Spielzeit: 45:11 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 24.02.2017
Homepage: www.bloodbound.se

Nicht wenige Szenebeobachter zeigen sich über die enorme Entwicklung der Power Metaller BLOODBOUND erstaunt. Nicht dass man den Schweden je ihre Qualität absprechen wollte; aber einen derartigen Popularitätsschub, wie ihn die Truppe seit ein paar Jahren erfährt, sah man nicht kommen. Dabei sind das die Früchte harter Arbeit, denn seit Festigung des Line-Ups vor gut 5 Jahren (nach Einstieg von Sänger Patrik Johansson) ist der Schweden-Sechser auch vermehrt livehaftig auf Europas Bühnen zu bewundern. Tourneen mit HAMMERFALL, U.D.O. und zuletzt SABATON machten BLOODBOUND selbst zu einer festen Größe.
Das neue Album „War Of Dragons“ stellt erneut einen wichtigen Schritt für BLOODBOUND dar. War schon das letzte Studiolbum „Stormborn“ (2014) bombastischer angelegt, so wird diese Entwicklung auf dem neuen Longplayer rasant vorangetrieben  – was hier durchaus wörtlich genommen werden darf, denn ‚War Of Dragons‘ verbindet den auf „Stormborn“ eingeschlagenen Weg mit speedlastigerem Songmaterial. Dass dabei weder Melodie von Hymnenhaftigkeit zu kurz kommen, zeigt deutlich, wie sehr BLOODBOUND in den über 10 Jahren seit ihrem Debüt „Nosferatu“ gereift sind –und wie gut sie ihre Stärken kennen.
Schauen wir mal ob man mit dem neuen Album den glorreichen Siegeszug fortsetzen kann und horchen geschwind in den Opener „A new Era Begins“ rein der uns als atmosphärisches Intro gut in die Thematik der Scheibe einführt.
Als ersten richtigen Song wird uns hier das schon aus dem Internet bekannte „Battle in the Sky“ präsentiert. Und schon nach kurzem ist man mitten drin in einem absolut typischen BLOODBOUND Track der schön zwischen Heavyness und Melodic hin und her schwenkt! Natürlich mit einem Ohrwurmchorus ausgestattet und der ebenfalls so typischen Keyboardbegleitung.
Ebenfalls mit viel Keyboards kommt „Tears of a Dragonheart“ im Anschluss daher, bevor bei „War of Dragons“ ein bisschen SABATON Feeling hochkommt. Man merkt das die Jungs viel Zeit mit den schwedischen Senkrechtstartern verbracht haben! Was jetzt definitiv nicht schlecht gemeint ist.
Im Mittelteil haben wir dann mit dem atmosphärischen, leicht epischen „Silver Wings“, „ Stand and Fight“, wieder mit ordentlichem SABATON Einschlag, und dem brachialen „King of Swords“ die nächsten absoluten Ohrbomben zu verzeichnen.
Die SABATON Vergleiche finden dann mit dem folgenden „Fallen Heroes“ ihren absoluten Höhepunkt! Was ein Track, ein wahrer Ohrenschmaus!
Und auch im letzten Abschnitt, hier können wir es kurz machen, bleibt der Band ihrer Linie treu und lässt auch qualitativ kein Stück nach.
Nach dem verklingen des letzten Tons von „Dragons are Forever“ drückt man dann sehr gerne erneut die Play Taste und lässt sich noch mal mit einer ordentlichen Dosis Melodic Power Metal verwöhnen!

Anspieltipps:

Schlechte Tracks sucht ihr hier vergebens, greift hin wo ihr wollt, alles ist bärenstark!

Fazit :

Schon das letzte Album “Stormborn” fuhr bei uns die Höchstnote ein und das ist auch ohne Wenn und Aber dieses Mal wieder der Fall! Wer BLOODBOUND bisher gemocht hat, wird auch hier wieder voll auf seine Kosten kommen!
Man lehnt sich zwar etwas mehr an die Überväter von SABATON an und auch das Keyboard kommt stärker zum Einsatz, aber das alles sind definitiv keine schlechten Änderungen.
Ich bin mir sicher das auch dieses BLOODBOUND Album auf einigen Hitlisten dieses Jahr vorkommt und so langsam sollte man die Band definitiv auf dem Zettel haben!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. A new Era Begins
02. Battle in the Sky
03. Tears of a Dragonheart
04. War of Dragons
05. Silver Wings
06. Stand and Fight
07. King of Swords
08. Fallen Heroes
09. Guardians at Heavens Gate
10. Symphony Satana
11. Starfall
12. Dragons are Forever

Julian