TUNGSTEN – Ashes

Trackliste:

01. Joker
02. Bite My Tongue
03. Fuego Del Sol
04. Supernova
05. Happy
06. Ted The Exorcist
07. Sunshine Of Fall
08. The North Will Rise
09. For Thee
10. Ruin
11. The Forge

Spielzeit: 39:47 min – Genre: Power Metal – Label: Perception – VÖ: 09.10.2026 – Page: www.facebook.com/tungstenband

 

Was hat uns denn Schweden heute so Schönes zu bieten? TUNGSTEN! Die haben erst 2019 ihr Debüt veröffentlicht, danach noch drei weitere und jetzt Album Nr. 5, ASHES. Das ist ein amtlicher Output, aber als Familienband kann das schon funktionieren. Und das ist die Truppe mehr oder weniger, bestehend aus einem Vater, zwei Söhnen und Mike, der die Vocals macht.
Das Cover fällt schonmal gut düster aus, der Name ebenso, wie sieht es also aus mit der Musik?
Nun, weniger düster. ASHES ist astreiner Power Metal der spaßigen Sorte. Produziert ist das Ding auf jeden Fall gut, wenn auch vielleicht etwas klinisch und über-compressed. Aber das dürfte bei dem Genre auch eine Stilentscheidung sein. Einiges an elektronischen Elementen ist am Start, vom Disco-Synthbass bis zu den ganz speziellen Lead-Synths, dazu orchestrale Elemente und eigentlich alles, was TUNGSTEN beim Songwriting-Prozess so eingefallen ist. Und das ist einiges.
Schon der Opener „Joker“ klärt mit seinem Jodel-Part (!), dass man hier kein bierernstes Album zu erwarten hat. „Fuego Del Sol“ mit seinem südländischen Beat und einem besagter ganz spezieller Synths unterstreicht das. „Supernova“ schießt den Vogel dann endgültig ab, vom „Ich sag X, du sagst Y“-Chorus bis hin zum einem Kuckucksruf nachempfundenen Riff (Ja, es ist so dumm, wie man denkt), und nach alldem sollte klar sein, dass ausgerechnet „Happy“ selbstverständlich einer der „bösesten“ Songs auf dem Album ist.
Der Rest der Songs ist etwas ernsthafter – mal abgesehen von „Ruin“ mit seinen bescheuerten „TschuckeTschuckeDschuka“-Lyrics, macht aber nicht weniger Party. Und ja, Puristen werden alles tun, um diesem Album aus dem Weg zu gehen; man muss aber ganz klar anerkennen, dass das Melodie-Writing eingängig und nicht standard ist, mit einer beachtlichen Menge an richtig guten und unalltäglichen Power-Metal-Kompositionen. Die Arrangements sind top, die „Bonussounds“ und -Instrumente stark eingesetzt und mit gerade mal einem Song über vier Minuten hat die Platte keinerlei Längen. Die Songs haben praktisch alle einen eigenen Charakter, das Entertainment-Level ist sehr hoch, und obgleich das Ganze manchmal quatschig wirken kann, macht es auch gerade deshalb einfach eine große Menge Spaß.

Fazit:
ASHES ist ein bisschen wie der erste Spongebob-Film. Bunt, blöd, lustig und überdreht, aber bei genauerem Hinsehen mit viel Liebe gemacht, wirklich spaßig und eigentlich ein richtig gutes künstlerisches Werk!

Anspieltipps:
„Sunshine Of Fall“, „Supernova“, „For Thee“ und „Bite My Tongue“

Jannis

INVINCIA – Echoes From The Past

Trackliste:

01. Prelude
02. Unite
03. Tonight We Ride
04. Echoes From The Past
05. Darkness In Us All
06. Awakening
07. Call Of The Wild
08. Edge Of The Universe
09. Time Flies
10. Zeal
11. A Wayfarers Toast
12. After The Final War

Spielzeit: 53:30 min – Genre: Melodic Metal – Label: Escape Music – VÖ: 25.09.2026 – Page: www.invinciaband.com

 

Das aus den skandinavischen Ländern bereits seit Jahrzehnten hervorragende Hardrock und Metal Bands bzw deren Longplayer kommen, ist ja nicht wirklich etwas Neues. So ist es kein Wunder, dass die aus Finnland stammende Band INVINCIA jetzt mit Ihrem ersten Longplayer ums Eck kommen.

In der Pressemitteilung werden als Einflüsse SAVATAGE, QUEENSRYCHE, JUDAS PRIEST oder HELLOWEEN genannt, aber beim Hören wird Gott sei Dank schnell klar das die Band nicht nur Kopieren will, sondern genug eigenes Potenzial und Ideen hat und das ganze zu einem neuen wohlschmeckenden Cocktail vermengt.

Das leicht düstere Intro „Prelude“ eröffnet den Metal Reigen amtlich und mit Wucht. Danach startet der eigentliche Opener „Unite“ gleich mal mit einer klasse Melodie und treibenden Riffs. Ein wirklich guter Start in das Album. Mit einem Klassik Einschlag geht „Tonight We Ride“ los, bevor mit Double Bass Gewitter richtig aufs Gaspedal getreten wird. Das was Schlagzeuger Mikael Ahlholm, Bassist Oskar Pakalen und die beiden Gitarristen Joel Karlsson und Alexander Södergard hier abfeuern ist ein echtes Metal Feuerwerk und erklärt warum die obengenannten Bands als Einflüsse gelten. Über allem steht aber Sänger Kenneth Nylund, der seine Stimme immer passend zum Song einsetzt und das Gesamtbild abrundet,

Beim melodisch getragenen Titelsong „Echoes From The Past“ ist das hervorragend zu hören. Theatralische Opulenz und Bombast vom aller feinsten soweit das Ohr reicht. Definitiv eins der Highlights auf diesem Silberling. Das folgende „Darkness In Us All“ ist ein düsterer Head Banger der mit Melodie und Druck ordentlich Eindruck hinter lässt. Nach dem kurzen instrumentalen Zwischenspiel „Awakening“ folgt mit „Call Of The Wild“ ein Song der knackig und direkt ins Ohr geht.

Mein persönliches Highlight ist das leicht schleppende und mit Prog Einschlag daher kommende „Edge Of The Universe“. Unfassbar, was hier auf diesem Debütalbum bereits an Qualität abgeliefert wird. „Time Flies“ ist dann Melodic Metal, wie man ihn von Bands aus dem hohen Norden kennt und liebt. „Zeal“ und „A Wayfarers Toast“ setzen diese Linie konsequent fort. Das abschließende „After The Final War“ ist nochmal Power Pur und mit fast sieben Minuten der längste Track der Scheibe.

Als Fazit bleibt nur zu sagen das mit INVINCIA die nächste starke Band aus Finnland am Start ist. Alle Heavy Metal und Power Metal Fans sollten hier unbedingt zuschlagen.

Heiko Füchsel

 

 

 

 

KINGCROWN – Moonfall

Trackliste:

01. Moonfall
02. Nothing
03. We are Kingcrown
04. A Thousand Years
05. Rise of Machines
06. All United
07. Lost Horizon
08. Oblivion/Resilience
09. Back to the 80`s
10. Beyond the Stars

 

Spielzeit: 41:16 min – Genre: Power Metal – Label: Rockshots Records – VÖ: 04.09.2026 – Page: www.facebook.com/kingcrownmetal

 

So die Heavy/Power Metaller von KINGCROWN sind schon wieder zurück mit neuem Stoff nach ihrem 2024er Album „Nova Atlantis“. Dieses kam bei unserem Redakteur Jannis gut weg und nach den ersten Hörproben des neuen Albums „Moonfall“ war schnell klar, auch dem neuen Output sollten wir uns in der Rock-Garage auf jeden Fall widmen!
Das Album ist im Sommer 2025 entstanden und wird wieder über Rockshots Records auf die Welt losgelassen.
Nicht nur das Label ist gleich, auch ansonsten ist die Band personell unverändert und wird nach wie vor von den beiden Amore Brüdern Jo (Gesang) und David (Schlagzeug) angeführt.
Im Vergleich zum letzten Album möchte man den melodischen Heavy Metal mit dem europäischen Power Metal besser kombinieren sowie nochmal eine Spur Eingängigkeit und Melodic drauflegen, da war ich sehr gespannt, ob das hinhaut, war, wie schon gesagt, das letzte Album schon sehr ordentlich und eine klare Steigerung zum damaligen Vorgänger.

Mit dem Titeltrack „Moonfall“ beginnt der neue Diskus. Dieser wird erstmal von sanften Klängen eingeleitet bevor ordentliche Doublebass Drums sowie satte Riffs die Führung übernehmen. Ein flotter Midtempotrack bahnt sich den Weg aus den Boxen und im Chorus fällt dann direkt eine Neuerung im Bandsound auf. Es gibt mehrstimmige Chöre, was dem Ganzen echt gut zu Gesicht steht und das Ganze schön mächtig macht.
Das folgende „Nothing“ ist dann wesentlich handzahmer geworden, hat einen tollen Groove und einen einprägsamen Chorus, den man auch nach dem 5. Bier 1 A mitsingen kann. Die perfekte Livehymne würde ich sagen!
Der quasi Bandtrack „We are Kingcrown“ legt dann härtetechnisch wieder eine ordentliche Schippe drauf und auch hier ist die Truppe absolut treffsicher unterwegs was den Härte und Melodiegrad angeht. Ein Ohrwurmchorus erster Güte garniert das Stück.
Über den klassischen Power Metaltrack „A Thousand Years“ und dem epischen „Rise of Machines“, erneut mit einem tollen Chorus, geht es in die zweite Albumhälfte.
Das hitverdächtige „All United“ reiht sich hier genauso gut ein wie das etwas nach MYSTIC PROPHECY klingende „Lost Horizon“ oder „Oblivion/Resilience“ welches wohl über den eingängigsten Chorus des gesamten Albums verfügt.
Als vorletzter Song folgt dann noch „Back to the 80`s” wo man nicht lange suchen muss welche Vorbilder und Jahrzehnt hier gut Pate standen.
Abschließend haben wir denn mit “Beyond the Stars” noch eine epische Nummer, die die Scheibe toll abrundet.

Das neue KINGCROWN Album hat auf jeden Fall einen ordentlichen Schwung Hits im Gepäck! Die neu hinzugekommenen mehrstimmigen Chöre in den Refrains tun den Bandsound merklich gut und bereichern die Songs, machen sie dichter und schön eingängig!
Von daher kann ich bisherigen Bandfans und Freunden von melodischen Power Metal den neuen Diskus der Franzosen auf jeden Fall wärmstens ans Herz legen mit der entsprechenden Kaufempfehlung und Benotung!

Julian

 

CRYSTAL THRONE – Chantry Of Sacrifice

 

 

 

 

 

 

 

Trackliste:

01. A Hero’s Call
02. Children Of The Ruins
03. Tides Of Ages
04. Electrical Saviour
05. Walls Of Silent Mourn
06. Antagonists
07. Insurgent Outcry
08. Chantry Of Sacrifice
09. Sleeping In The Void

Spielzeit: 63:10 min – Genre: Prog Metal / Power Metal – Label: Eigenveröffentlichung – VÖ: 02.10.2026 – Page: www.crystalthrone.bandcamo.com

 

Das zweite Album der französischen Progresssive Metal Band CRYSTAL THRONE namens „Chantry Of Sacrifice“ liegt hier in meinem Player und dürfte eine Empfehlung für alle Anhänger des US Prog Metal der späten 80er sein. Die Band dürfte die Longplayer von Bands wie FATES WARNING, CRIMSON GLORY; LETHAL und natürlich QUEENSRYCHE mehr als einmal gehört haben.

Wie viele andere Bands setzen CRYSTAL THRONE auf eine Science Fiction Story in der die Menschheit komplett verschwunden ist und es nur einen Überlebenden gibt der nun versucht per Zeitreise alles rückgängig zu machen und damit alles zum Guten zu wenden. Das Intro „A Hero’s Call“ hat Hörspiel Charakter und leitet die Geschichte ein. Mit dem folgenden „Children Of The Ruins“ geht ein wuchtiger Power Metal Manier gleich voll auf die 12. Als Sänger Terry Defire mit seinem Gesang einsetzt wird mir klar wieso auf dem Infoflyer der Plattenfirma die obengenannten Bands als Vergleich genannt werden, denn der Gute erinnert mehr als einmal an Geoff Tate (QUEENSRYCHE) und Ray Alder (FATES WARNING). Das gefällt mir persönlich sehr gut, denn beide haben Klassiker Alben eingesungen, die noch Heute zu meinen Alltime Favoriten gehören.

Auch der Rest der Band bewegt sich auf dieser Eigenveröffentlichung spieltechnisch auf einem hohen Level. Gitarrist Max Waynn liefert immer wieder Klasse Soli und Duelliert sich mit dem zweiten Guitar Man John L.
Die Rhythmus Fraktion mit Schlagzeuger Will Ram und Bassist Jefferson Brand treibt die Band immer wieder nach vorne. Das technische Potenzial der Musiker ist beindruckend und wenn das Bandgefüge stabil bleibt, kann man von CRYSTAL THRONE noch einiges erwarten.

Auch wenn die Querverweise zu den genannten Bands immer wieder durchschimmern, sind CRYSTAL THRONE definitiv nicht nur eine Kopie, denn es sind genügend Momente auf diesem Langdreher zu hören, die die Eigenständigkeit der Franzosen unter Beweis stellen. Die Songs werden dazu mit Geräuschen, Spoken Words und anderen Dingen aufgehübscht und setzen die Sci Fi Story immer wieder in Szene. Außerdem wird so in den Songs die Balance zwischen Prog Metal und dem klassischen Power Metal gehalten.

„Tides Of Ages“ ist mit knapp 5 Minuten das kürzeste Stück auf „Chanty Of Sacrifice“ und geht den mit dem Opener eingeschlagenen Weg weiter. „Electrical Savior“ dagegen schraubt die Prog Elemente ein wenig zurück und gibt dem Track mehr Luft für Melodien und Eingängigkeit. Tolles Stück, welches ich bestimmt noch öfter hören werde. „Antagonists“, „Insurgent Outcry“ sind allein schon durch die Länge wieder typischer Progressive Metal. Hervorheben möchte ich auch noch den fast 10 Minütigen Abschlußtrack „Sleeping In The Void“ der für mich die beste Nummer auf diesem Silberling ist.

Heiko Füchsel

 

TRIOSPHERE – Oceans Above, Stars Below

Trackliste:

01. Premonition
02. Of Tyrants
03. Oceans Above, Stars Below
04. Monster`s Ball
05. Through the Phantom Wall
06. Shorelines
07. Lightning in a Bottle
08. Encore
09. Embers
10. Orpheus Bane
11. Cadence of Chaos
12. Gjenklang

Spielzeit: 49:10 min – Genre: Melodic/Power Metal – Label: Frontiers Music – VÖ: 28.10.2026 – Page: www.thetriosphere.com

 

Wow, dass ich das noch erleben darf! Die norwegischen Power Metaller von TRIOSPHERE hatte ich auch schon längst in den ewigen Jagdgründen vermutet! Aber weit gefehlt, die Band rund um Basserin und Sängerin Ida Haukland hat mit Frontiers Music ein neues Label und mit „Oceans Above, Stars Below“ ein neues Album im Gepäck.
Das Erste Album seit 2014 wohlgemerkt!
Die Band ist übrigens personell komplett unverändert, was sehr außergewöhnlich ist für so ein langes Bestehen, seit 2006, und die lange Auszeit.
Diese wird übrigens gar nicht großartig begründet, muss man ja eigentlich auch nicht, ich vermute das einfach das Leben, spricht Familie, Job und Co vordergründig waren.
Die bisherigen Alben der Band waren schon erste Sahne, da kann man denke ich sehr gespannt sein was die Band in über 10 Jahren Pause/Songwriting so raushauen wird!

Gestartet wird bandtypisch mit der Einleitung „Premonition“. Hier gibt es nur etwas Instrumentales auf die Ohren, welches aber schon gut Stimmung erzeugt.
Beim folgenden „Of Tyrants“ geht es aber direkt ohne Umschweife so richtig zur Sache! Wie von der Kette losgelassen groovt sich die Band in einen wahren Rausch. Sängerin Ida ist auch schön aggressiv und rotzig unterwegs, ganz zum Titel passend. Im Chorus gibt es dann den passenden Schuss Melodic und fertig ist ein toller Opener der direkt Lust auf mehr macht!
Es folgt der Titeltrack „Oceans Above, Stars Below“ der nicht ganz so brachial wie der Vorgänger zu Werke geht, sondern es wesentlich melodischer angeht. Ein toller, absolut würdiger Titeltrack!
Auch „Monster`s Ball“ reiht sich gut in das bisher gehörte ein, wobei die beiden Vorgänger etwas mehr Hitpotential hatten.
Genau in das Schema passen dann die beiden anschließenden Tracks „Through the Pantom Wall“ und „Shorelines“ vollkommen rein!
Erstgenannte Nummer hat eine schöne Härte in der Bridge und den Refrains kommt aber ansonsten etwas verträumter aus den Boxen, die Videosingle „Shorelines“ ist dann eher etwas ruhiger gehalten und fällt eher in die Kategorie Powerballade.
Im Anschluss geht es mit „Lightning in a Bottle“ ordentlich schwermetallisch weiter bevor wir mit „Encore“ die Ballade des Albums haben.
Im letzten Drittel lässt man nicht großartig nach, sondern zimmert uns noch einige ordentliche Tracks um die Ohren.
Da hätten wir z.B. noch „Embers“ und „Orpheus Bane“ welche mit absoluten Ohrwurmrefrains ausgestattet sind.
Nachdem verklingen des wieder instrumentalen Outros „Gjenklang“ lehnt man sich entspannt zurück und dankt dem Metal Gott das diese tolle Truppe wieder zurück ist, denn dieses Comeback ist absolut gelungen!

Und somit sollte auch mein Fazit relativ klar sein, toll das die Jungs rund um Basserin Ida Haukland wieder am Start sind und mit „Oceans Above, Stars Below“ so ein starkes Comeback Album mitbringen.
Man merkt dem Album die lange Songwritingzeit an und auch wenn nicht jeder Song gleichermaßen gut zündet, ist das gesamte Album doch ein absolutes Highlight des female fronted Melodic/Power Metal Genre, welches auch mit einigen Prog Einflüssen daherkommt.
Man sollte sich auf jeden Fall Zeit nehmen für das Album, dann erschließt sich die Schönheit der einzelnen Songs!
Starke 9 Punkt, mit der klare Kaufempfehlung für die genannten Zielgruppen gibt es da in Summe von mir!

Julian

 

 

 

GARGANT – Dead Night Defiance

Trackliste:

01. Stormfall
02. Dead Night Defiance
03. Ghost Riders
04. A Reckoning into the Mourning Hall
05. Fallen King
06. Sons of Chaos
07. Devil`s River
08. Battlechaser

 

 

Spielzeit: 31:16 min – Genre: Power Metal – Label: Fireflash Records – VÖ: 25.09.2026 – Page: www.facebook.com/gargantofficial

 

Brasilianischer Metal ist immer nicht nur ein Ohr wert, das dachte ich mir auch als ich mir die Promo des Debütalbums „Dead Night Defiance“ der Band GARGANT schnappte und die ersten Töne erklangen.
Stilistisch ist man hier voll im düsteren Power Metal der 90iger Jahre beheimatet und hat dementsprechend ordentlich Wucht hinter den Songs.
Das Debütalbum wurde Ende 2025 schon mal in Eigenregie digital veröffentlicht, nun ist die Band beim aufstrebenden deutschen Label Fireflash Records unter Vertrag und somit wird das Album nun auch für die breite Masse nicht nur digital, sondern auch physisch erneut veröffentlicht.
Gut für uns würde ich sagen!

Als Opener tönt uns direkt die Videosingle „Stormfall“ entgegen. Und hier wird sofort voll aufgefahren. Düstere Stimmung wie eins bei ICED EARTH, ein Fronter der kreischt und in die höchsten Höhen kommt und ein toller Chorus. Alles an Bord, was ein ordentlicher Power Metal Opener braucht, sehr geil!
Der Titeltrack „Dead Night Defiance“ folgt dann als Nächstes. Episch und eingängig geht es auch hier direkt zu, womit man auch hier relativ schnell den Hithaken machen kann.
Bei „Ghost Riders“ gibt es ein paar zarte MEGADETH Einflüsse ohne das das Ganze hier aber zu thrashig rüberkommt. Ein cooler Chorus, der irgendwie auch an JUDAS PRIEST erinnert, kommt hier noch obendrauf und fertig ist der nächste Hit.
Im Anschluss bietet „A Reckoning into the Mourning Hall” tolle Melodiebögen und Gitarrenriffs bevor auch hier der Chorus das absolute Sahnehäubchen ist.
Richtig schön episch geht es dann bei „Fallen King“ zur Sache. Das Teil könnte ich mir live ziemlich gut vorstellen, dürfte dort gut abgehen!
Zuvor haben MEGADETH und JUDAS PRIEST ihre Spuren hinterlassen, bei „Sons of Chaos“ sind es IRON MAIDEN die hier ein wenig Pate gestanden haben. Aber GARGANT machen hier natürlich ihr eigenes Ding und sind auch hier auf einem hohen Level unterwegs, wie zuvor auch.
Der sperrigste Track des Albums ist „Devil`s River“, hier gibt es mal keinen Ohrwurmchorus auf die Ohren, sondern es wird nur fleißig vor sich hin gemosht, erst zum Ende hin gibt es hier etwas mehr Melodic.
Das abschließende „Battlechaser“ geht dann auch in Ordnung, kann aber nicht an die Ohrbomben vor allem aus der ersten Hälfte des Albums anschließen.

Nach der ersten Videosingle war ich sehr angefixt auf das Debüt der Jungs von GARGANT! Der düstere Power Metal mit der notwendigen Härte und Melodic gefiel mir auf Anhieb und das gesamte Album hat nicht enttäuscht.
Man ist hier auf einem sehr ordentlichen, hohen Niveau unterwegs, erst bei den letzten beiden Tracks geht den Jungs etwas die Puste aus, aber alles zuvor macht ordentlich Laune und bleibt schnell hängen!
Somit gibt es die klare Kaufempfehlung für Power Metal der düsternden Fraktion, ich bin sehr gespannt auf das zweite Album, was hoffentlich auch eine längere Spielzeit hat, denn die ist leider für die heutige Zeit auf dem Debüt hier ein Witz, sorry!

Julian

 

 

 

CLOVEN HOOF – Never A Prophet In Your Own Land

Trackliste:

01. Terror From The Skies
02. Conquistador
03. Never A Prophet
04. Gypsy Roller
05. The Bigger They Are
06. Iron Mask
07. Phantom Chaser
08. Flying Dutchman
09. Prodigal Son
10. Seven Sacred Wonders

 

Spielzeit: 47:29 min – Genre: Heavy Metal – Label: High Roller Records – VÖ: 25.09.2026 – Page: www.facebook.com/clovenhoof1979

 

CLOVEN-HOOF-Alben sind wertvolle Güter. Schließlich gibt es gerade einmal zehn Stück von der im Jahr 1979 gegründeten Band, andere „schaffen“ in der Zeit 25.
Aber gut, zwischendurch war die Truppe auch mal zehn Jahre aufgelöst, und es geht ja um Qualität, nicht um Quantität. Dann wiederum releasen die Briten seit 2020 fleißig im Zwei-Jahres-Takt. Also umso spannender, herauszufinden, wie die Band um das einzige verbleibende Gründungsmitglied Lee Payne auf Album #10 im Jahr 2026 ihren Job so macht.
Nun, sagen wir so: Die Jungs sind allesamt Profis und beinahe alle seit nunmehr vier bis fünf Alben zusammen. Einzig Harry „The Tyrant“ Conklin ist erst seit dem Vorgänger „Heathen Cross“ am Start, aber der ist eben auch Ex-JAG-PANZER-Sänger und weiß genau, was er tut. Den leider verstorbenen Russ North ersetzt er würdevoll, und mit alldem sind alle Grundvoraussetzungen für ein starkes Heavy-Metal-Album gesetzt.
Ja okay, im Mastering hätte man der Platte noch ein wenig Punch verpassen können. Die Instrumente und Vocals sind sehr gut aufeinander abgestimmt, aber ein bisschen mehr Lautstärke und ein Quäntchen zusätzliche Bassfrequenzen hätten das Ding nochmal angefeuert. Tja, dreht man halt die Anlage ein bisschen höher.
Und dann noch ein bisschen, denn „Never A Prophet In Your Own Land“ ist ohne Frage ein Album mit was zu bieten.
Wie das so sein muss, ist der erste Track straight-klassischer unmoderner Heavy Metal. Bei „Conquistador“ wird es melodischer, ich höre leise Bläser, und bei „Never A Prophet“ gönnt man der Zuhörerschaft den gute Laune machenden MAIDENigen Track mit coolem Vocal/Streicher-Intro und dem zu selten genutzten Bumm-Bumm-Zapp-Beat im Chorus. “Gypsy Roller“ führt auf „NAPIYOL“ dann die E-Orgel ein, die auch auf folgenden Songs immer wieder Verwendung finden wird. Simpler Chorus, der Spaß macht, auch das können CLOVEN HOOF ohne Frage.
„The Bigger They Are“ ist stark geschriebener Metal der langsameren und schwereren Sorte, bevor es beim Cembalo-angereicherten „Iron Mask“ wieder in höhere Tempi geht, mit fast progressivem Mittelteil. „Flying Dutchman“ bringt verstärkt die theatralischen Vibes von CLOVEN HOOF zum Vorschein, „Prodigial Son“ ist im Prechorus was feierlicher, um dann im Chorus in den melodischen Partymodus zu wechseln, und „Seven Sacred Wonders“ schließt die Platte als frecher vorangehender kleiner Endtrack ab.
Es ist immer ein gutes Zeichen, wenn man über praktisch jeden Track eines Albums etwas sagen kann, und das kann man bei „Never A Prophet In Your Own Land“. Das Album ist durch die Bank absolut stabil, hat die ein oder andere kleine Überraschung und zehn von zehn Tracks auf mindestens grundsolidem, meist deutlich höherem Niveau zu bieten.

Fazit:
CLOVEN HOOF werden hiermit zu meiner Liste der Bands hinzugefügt, die wundersamerweise nach so vielen Jahren und auch bei mehreren Albumreleases innerhalb von kurzer Zeit frisch klingenden, Spaß machenden und einwandfrei funktionierenden Heavy Metal auf die Menschheit loslassen. Feine Sache!

Anspieltipps:
„Never A Prophet“, „The Bigger They Are“, „Flying Dutchman“ und „Iron Mask“

Jannis

HANSEN – Born With A Hammer

Trackliste:

01. Feeding The Beast
02. Welcome To Life
03. I Don’t Care At All
04. Wait And See
05. I.D.G.A.F
06. Born With A Hammer
07. End Of The Road
08. Triple Trouble
09. Invaders
10. Wonderland

 

Spielzeit: 45:44 min – Genre: Power Metal – Label: earMUSIC – VÖ: 18.09.2026 – Page: www.facebook.com/kaihansenofficial

 

Die Metal-Szene steht dieser Tage vor großen Fragen. Wer werden in ein paar Jahren die großen Festival-Headliner sein? Wie hält man KI aus der Musik fern? Wie um alles in der Welt schickt man nach der neusten EU-Verpackungsverordnung noch eine Merchandise-Bestellung außer Landes (mal ernsthaft, was ist das bitte für eine Sch**ße?)?
Eine weitere wichtige Frage, die nicht zu kurz kommen darf: Hat Kai Hansen noch Spaß an seiner Musik? Denn musikwissenschaftlich betrachtet ist die These mehr als zulässig, dass ein Album von Kai gut wird, solange er Bock darauf hat.
Finden wir es heraus.
BORN WITH A HAMMER heißt das neuste Werk von HANSEN, mit Eike Freese Alexander Dietz (HEAVEN SHALL BURN) und Tim Hansen an den Gitarren und Dan Wilding von CARCASS an den Drums. Zehn Songs, 45 Minuten, Produktion von Freese, Hansen und Dietz. Der Sound ist handgemacht und subtil unperfekt, auf eine Weise, als sei BORN WITH A HAMMER eher um das Jahr 2010 aufgenommen worden, was ich an der Stelle gar nicht bemängeln kann, weil HANSEN mit poliertem 2026er Sound irgendwie unpassend wäre.
Und hat Kai nun noch Spaß an dem, was er macht? Klares Ja. Bei kaum einem Metal-Artist hört man das so gut, bei kaum einem funktioniert es so gut und bei kaum einem ist es so wichtig für die Musik, die er macht. Wenn Hansen das macht, worauf er Bock hat, dann wird ein Album zu seinem Spielplatz. Dann gibt es den ersten Tempowechsel nach 10 Sekunden und zwischendurch einen Part mit Reggae-Rhythmus („Welcome To Life“). Dann gibt es Rock’n’Roll-Feeling mit 80es Pop-Toms („I.D.G.A.F.“). Dann gibt es den QUEENig-musicalesken Acht-Minüter mit Klavier und zehn Intensitätswechseln („Born With A Hammer“), oder den Mitgröhlchorus mit dem coolen Voice-Sample („Triple Trouble“).
Und natürlich gibt es die funky Synthesizer, die kleinen unerwarteten Stops in Songs, kurze Ausflüge in BATTLE-BEAST-Rhythmusarbeit und die klassischen Melodieführungen, die man aus Projekten unter Beteiligung des Hamburgers kennt.
Ohne Frage, da steckt Bock hinter, und der überträgt sich bedingungslos auf die Zuhörer. Jah, einzelne Parts, insbesondere bei „Born With A Hammer“ oder dem finalen, etwas ernsteren „Wonderland“ hätten ein wenig fetter ausfallen dürfen, und jah, an die guten alten GAMMA-RAY-Knaller kommt die Platte musikalisch nicht ran, aber nach seinem etwas unspektakulär-durchschnittlichen Opener dreht das Ding stimmungstechnisch voll auf und zündet durch die Bank gut, einfach weil es keinen Trends folgen muss, sondern von jemandem geschaffen wurde, der Trends damals selber in Gang gesetzt hat und jetzt einfach machen kann, was er will.

Fazit:
Mit Laune gemacht, macht Laune – „Born With A Hammer“ ist ein grund-unterhaltsames Album geworden, mit dem typischen HANSigen Augenzwinkern und der richtigen Dosis Fanservice. Sehr schön. Kann’s ja jetzt ans nächste GAMMA-RAY-Album gehen, nicht wahr?

Anspieltipps:
„End Of The Road“, „Born With A Hammer“ und „Triple Trouble“

Jannis

RISTRIDI – Ride The Storm

Trackliste:

01. Ride The Storm
02. To Be Free
03. Thy Fate Forged In Vengeance
04. Silver And Steel
05. King Under Mountain
06. By Oath And Chain
07. Clarity
08. God Will Avenge Us

 

 

Spielzeit: 32:40 min – Genre: Power Metal – Label: Eigenveröffentlichung – VÖ: 21.08.2026 – Page: www.facebook.com/ristridi

 

Es ist wieder Zeit für Debüt-Alben-Besprechungen! Dieses Mal „Ride The Storm“ von RISTRIDI. Dahinter steckt der Gitarrist, YouTuber und Produzent Michael „Ristridi“ Wöß, der schon in so einigen kleineren Bands in Erscheinung getreten ist. Nun hat er das erste Album für sein neues Projekt geschrieben und eingespielt, und sich mit Anti (Clean Vocals) und Alex Meyer (Unclean Vocals) gleich zwei stabile Sänger engagiert, die in gutem Wechselspiel miteinander arbeiten. Anti klingt dabei manchmal – manchmal aber auch gar nicht – leicht nach einem gewissen Hansi Kürsch, und das ist durchaus praktisch, schließlich ist „Ride The Storm“ explizit von DEMONS AND WIZARDS inspiriert und auch als geeignet für Fans der Band sowie von BLIND GUARDIAN eingestuft.
Soundtechnisch ist „Ride The Storm“ soweit gelungen. Die Gitarren sind nur leider ordentlich laut und überdecken, wenn sie auf Hochtouren laufen, gerne mal die Drums oder Keys. Keys sind vorhanden, aber recht sparsam eingesetzt und dann auch ziemlich leise. Da, wo man sie wahrnimmt, sitzen sie aber auf jeden Fall gut.
Abgesehen von diesen seltenen Keys ist das Instrumental-Setup von RISTRIDI klassisch-basic. Und die Instrumente haben durchweg was zu tun, denn durch den Sturm kommt man nicht mit Pausen.
Ein guter Teil von „Ride The Storm“ ist mindestens im schnelleren Midtempo angelegt. Viel Doublebass ist dabei, der ein oder andere langsamere Chorus und wenig Zeit zum durchatmen. Denn ja, alle Instrumente sind mehr oder weniger durchgängig aktiv. Das sorgt dafür, dass ein Song wie „To Be Free“ keine erkennbaren Höhe- oder Build-Up-Punkte hat und nimmt auch vielen anderen Songs auf „Ride The Storm“ etwas von dem Punch, den es hätte haben können, wenn man an ein paar Stellen einfach mal zurückgefahren hätte.
Kompositorisch ist die Platte ansonsten kompetent gemacht. Unter einem gewissen Standard-Niveau bewegen sich RISTRIDI nie, und so manches Mal hat man auch die schönen Kürsch-Melodien gefunden. In der Hinsicht ist die zweite Hälfte des Albums gefühlt um einiges stärker. „Clarity“ und „God Will Avenge Us“ packen in Sachen Ausarbeitung der Melodie-Lines nochmal eine gute Schippe drauf, und „Clarity“ hat sogar einen ruhigen Part!

Fazit:
Halbe Stunde Abfahrt ohne nennenswerte Tiefpunkte; RISTRIDI haben mit „Ride The Storm“ ein souveränes Erstlingswerk veröffentlicht, das sich hin und wieder mehr Mut zur Lücke und etwas ausufernde Melodien hätte trauen dürfen.

Anspieltipps:
„Clarity“, „God Will Avenge Us“ und „King Under Mountain“

Jannis

MOB RULES – Stories From The Verdant Vale

Trackliste:

01. Savage Land Reprise
02. Master Of The Black Crow
03. Masquerade Ball
04. Above The Maelstrom
05. Balance Of Power
06. Celebration Day (2014 Version)
07. Insurgeria (2014 Version)
08. Coast To Coast (2014 Version)
09. End Of All Days (2014 Version)
10. Broken

 

Spielzeit: 43:34 min – Genre: Power/Heavy Metal – Label: ROAR – VÖ: 21.08.2026 – Page: www.facebook.com/mobrulesband

 

Da war ich ja wohl kurz überrascht, als kein Jahr nach „Rise Of The Ruler“ wieder ein MOB-RULES-Album auf der Promoliste stand. „Stories From The Verdant Vale“ kam am 21. August in unsere Zivilisation und ist, genau genommen, kein Album. Behaupten MOB RULES aber auch nicht.
Was ist das Ding nun genau? Also, „Rise Of The Ruler“ gab es mit Bonus-CD, auf der fünf exklusive richtige weitere Songs drauf waren. Die bilden die ersten fünf Tracks auf „SFTVV“ ab. Dazu gibt es noch fünf weitere Songs aus dem Jahr 2014. Zum einen den Song „Broken“ und dazu vier weitere frühe Songs der Norddeutschen mit Gaststars wie Amanda Somerville und Udo Dirkschneider.
Warum das ganze? Nun, vor allem, um die Sachen auch mal auf Vinyl zu veröffentlichen, die bislang nur auf CD veröffentlicht wurden, und um die Bonustracks von „ROTR“ auch mal würdig online zu präsentieren.
Haken wir zuerst einmal die letzten fünf Songs ab. „Broken“ ist intensiv und knallt gut, die anderen älteren Tracks mit Gast-Performances sind in Sachen Instrumentalarbeit durchweg leicht anders als die Originale und alle stabil. Ich meine, stellt Euch halt diese Songs in ein bisschen angepasst und mit entsprechenden Gästen vor, dann wisst Ihr, was Euch erwartet. Da sie von 2014er Aufnahmen stammen, klingen sie deutlich anders als die ersten fünf Tracks, aber man gewöhnt sich schnell um. MOB RULES hatten schließlich noch nie eine Zeit, in der ihre Produktion schlecht klang.
Die ersten fünf Songs sind ebenfalls stabil. „Savage Land Reprise“ ist ein nettes Intro mit etwas lieblosen Drums und schönen „Savage Land“-Zitaten. Danach gibt es mit „Master Of The Black Crow“ den klassischen Nach-vorne-Geher, das schwerere und sich zum Ende intensivierende „Masquerade Ball“, mit „Above The Maelstrom“ den fetten balladigen Kollegen und dann noch „Balance Of Power“, das wieder mehr abgeht.
Orchestersounds sind, wenn vorhanden, ziemlich im Hintergrund, der Stil der fünf Songs eher an die frühen Werke angelehnt, die Produktion aber zeitgemäß MOB-RULESig.
Und qualitativ? Nun, besteht das Ding halt aus Songs, die es eher auf die Bonus-Disk schaffen. Unter den ersten fünf Tracks findet man durchgängig gute Songs, aber nun auch nicht einen oder zwei der besten neueren MOB-RULES-Songs. Die Songs danach sind was für die Fans, die ein paar der Hits von damals um ein paar andere gute Stimmen des Genres erweitert hören wollen.

Fazit:
„Stories From The Verdant Vale“ ist was für die Vinyl-Ultras der Band. Also verspätete Bonus-Beigabe für Fans, die „Rise Of The Ruler“ nur ohne Bonus-CD kennen, kann man dem Ding selbstverständlich auch mal eine Chance geben, ebenso als Verehrer früher MOB-RULES-Tage. Ohne Frage nice to have, aber eben eher Nischeninteresse als das letzte – oder nächste – vollwertige MOB-RULES-Album.

Anspieltipps:
„Masquerade Ball“, „End Of All Days“ und „Broken“

Jannis