ELVELLON – Until Dawn

Band: Elvellon
Album: Until Dawn
Spielzeit: 61:01 min
Stilrichtung: Symphonic Metal
Plattenfirma: Reaper Entertainment
Veröffentlichung: 01.06.2018
Homepage: www.elvellon.net

Seit seiner Gründung anno 2010 trägt das Newcomer-Quintett ELVELLON frischen Wind in die Szene und weiß sowohl Fans als auch Fachpresse mit seiner Melange aus knackigen Gitarren, treibenden Drums und orchestralem Bombast zu begeistern: So wurde der blutjunge Fünfer schon früh ausnehmend wohlwollend von renommierten Magazinen wie dem Orkus und dem Sonic Seducer erwähnt und vom Metal Hammer gar als „Helden von morgen“ betitelt.
Ihren ersten Meilenstein setzte die Combo 2015 mit der Veröffentlichung der in Eigenregie unter der professionellen Leitung ihres Tontempel-erfahrenen Gitarristen Gilbert Gelsdorf aufgenommenen 5-Track -EP „Spellbound“, die abermals frenetische Beifallsbekundungen der Musikkritiker nach sich zog, auch über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus. Live treffen Elvellon mit ihrer Verbindung
aus magisch-mitreißender Klangmalerei und dem kraftvollen, glockenhellen Organ ihrer begnadeten Frontfrau Nele ebenfalls punktgenau ins Schwarze.
Nun ist der erste Plattenvertrag beim aufstrebenden Jung-Label Reaper Entertainment unterschrieben und das Debütalbum „Until Dawn“ steht in den Startlöchern.
Das Openerintro „Spellbound“ bietet dafür den perfekten Einstieg. Es entführt euch zuerst in eine mystische Welt mit dem Cinematic artigen Intro, welches sich dann in einem wahren Soundtrack steigert, um euch dann mit „Oraculum“ das erste Mal so richtig voll symphonisch zu unterhalten. Sängerin Nele ist schön variabel und kann sowohl clean als auch Operngesang.
Genial weiter geht es dann mit dem atmosphärischen „Silence from the Deep“, bevor es dann mit „The Puppeteer“ wesentlich härter und düsterer zugeht. Eine schöne Abwechslung, was auch beweist das die Band mehr drauf hat als „nur“ Symphonic Metal“!
Super spannend ist dann im Mittelteil der orientalisch angehauchte Doppelpack „Of Winds and Sand“ und „King of Thieves“ welches eindeutig von so Filmstoff wie Prince of Persia und Aladdin beeinflusst wurde. Auch hier zeigt die Truppe wieder ihre tolle Vielseitigkeit.
Direkt im Anschluss hat dann „Until Dawn“ keine Probleme das eingeschlagene Qualitätsniveau spielend zu halten. Danach gibt es dann zwar etwas zu viel Standardmetalklänge, welche aber nicht lange anhalten und mit dem, schon von der EP bekannten, „Born from Hope“ geht es dann wieder in die richtige Richtung die dann bis zum Ende nicht mehr verlassen wird!

Anspieltipps:

Auf jeden Fall sind hier “Oraculum”, “Silence from the Deep”, “Until Dawn”, “Born from Hope” und “Dreamcatcher” direkt zu empfehlen.

Fazit :

Ein sehr ordentliches Debütalbum haben die deutschen Metaller von ELVELLON hier zusammengezimmert!
Symphonic Metal der besonderen Art mit viel Abwechslung wird hier geboten und wenn die junge Truppe so weiter macht müssen sich die Genregrößen wie DELAIN, EPICA oder WITHIN TEMPTATION bald warm anziehen!
Eindeutige Kaufempfehlung von mir für die Zielgruppe!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Spellbound
02. Oraculum
03. Silence from the Deep
04. The Pupppeteer
05. Fallen into a Dream
06. Of Winds and Sand
07. King of Thieves
08. Until Dawn
09. Dead-End Alley
10. Shore to Aeon
11. Born from Hope
12. Dreamcatcher

Julian

DIMMU BORGIR – Eonian

Band: Dimmu Borgir
Album: Eonian
Spielzeit: 54:19 min
Stilrichtung: Black Metal, Dark Metal, Symphonic Metal
Plattenfirma: Nuclear Blast
Veröffentlichung: 04.05.2018
Homepage: www.facebook.com/dimmuborgir

Acht verdammt lange Jahre musste die DIMMU BORGIR Fangemeinde auf ein neues Album warten. Acht Jahre, die nur durch ein Live-Album aus dem letzten Jahr unterbrochen wurden. Acht Jahre, die auch die Erwartungen hochschrauben und die Fans das neue Werk „Eonian“ noch kritscher prüfen lässt, als es bei DIMMU BORGIR Werken ohnehin schon der Fall ist. Acht Jahre, die auch schlecht ausgehen können.
Aber seid beruhigt! „Eonian“ hat Schwächen, doch die werden von den überwiegenden Stärken einfach wieder ausgebügelt. Natürlich ist es schwer, überhaupt den Erwartungen gerecht zu werden. Entweder ist man zu eingefahren oder zu experimentell, zu meckern gibt es immer etwas. Und wenn dann noch eine so lange Wartezeit zwischen zwei Studioalben liegt, ist es häufig schwer, an vergangene glorreiche Zeiten anzuknüpfen. Die Erwartungen der Fans übersteigen dann meistens das Ergebnis. Bei „Eonian“ wird man jedoch relativ schnell anderer Meinung sein. DIMMU BORGIR sind sich treu geblieben und experimentierfreudig, ohne die Fans der ersten Stunde zu vergraulen (zumindest diejenigen, die nach Kommerz- und Ausverkauf-Schreien der Band treu geblieben sind).
Bereits 1993 in Norwegen (wo sonst?) gegründet, ist das Trio bis auf Thomas Rune „Galder“ Andersen noch in Originalbesetzung. Zusammen mit den Gründungsmitgliedern Stian Tomt Thoresen und Sven Atle Kopperud, besser bekannt als „Shagrath“ und „Silenoz“, ist das die Kernbesetzung. Doch auch die vertrauten Gesichter von Schlagzeuger Daray und Keyboarder Gerlioz sind weiterhin an Board und haben die Aufnahmen im Studio perfekt ergänzt.
Schon der Opener „The Unveiling“ erstaunt mit elektronischen Beats, baut aber nach und nach die Spannung auf. Unterstützt von Chor und Orchester läuft alles auf einen bombastischen Höhepunkt hin. Urplötzlich wird das Tempo zurückgefahren und ein atmosphärisch dichter Sprechgesang von Shagrath setzt ein. Apokalyptisch, orchestral, elektronisch. Ein wahrlich sehr gelungener Einstieg. „Interdimensional Summit“ ist die erste Veröffentlichung auf „Eonian“. In einem sehr NIGHTWISHIgen Stil verströmt er etwas zuviel kitschige Atmosphäre, ein Song für die breite Masse. Und mit 4:39 Minuten auch einer der kürzesten Songs des Albums. „ÆTheric“ punktet dafür wieder, Dramatik und Bombast, ein eingängiger Chorus und sehr riffstark, aber alles sehr viel besser eingesetzt als im Vorgängertitel. Mit „Council of Wolves and Snakes“ folgt schon die zweite Auskopplung. Ein tierreiches Treffen im Wald, untermalt mit Folkloregesängen, die wie unheimliche Beschwörungen klingen, dazu der düstere Sprechgesang. Ein merkwürdiges Thema, aber sehr gut umgesetzt. Mit brachialen Riffs, sehr geradlinig und ohne zuviel Geschwurbel geht es dann mit „The Empyrean Phoenix“ weiter. Mit 4:44 Minuten wieder einer der kürzeren Songs auf „Eonian“. Schade eigentlich, der Song hätte definitiv länger dauern können. Richtig geil wird es dann mit „Lightbringer“. Unnötig zu sagen, um wen oder was hier geht. Ein klassischer Black Metal Song, der mit einem aggressiven, leicht nach BEHEMOTH klingenden Riff startet. Mit „Lightbringer“ beginnt auch die definitiv stärkere Hälfte des Albums. Die Finsternis kann kommen!
Mit „I Am Sovereign“ und „Archaic Correspondence“ wird die schwarzmetallische Düsternis in guter alter DIMMU BORGIR Manier fortgeführt. Hier sollten definitiv auch die Fans der ersten Alben zufrieden gestellt sein. Und dann kommt es. „Alpha Aeon Omega“. Das Highlight auf „Eonian“. Schon das Intro verzaubert. Dramatisches Orchester, bombastische Chorgesänge, der finstere Sprechgesang, die überragenden Parts machen diesen Song nahezu perfekt. Und mit dem instrumentalen „Rite of Passage“ folgt ein würdiges Finale für ein sehr gutes Album. Dramaturgie und Gänsehautmomente sind der perfekte Abschluss für „Eonian“. Ein durchaus gelungenes Werk, das allerdings auch ein paar schwache Momente hat. Einige Parts sind zu sehr in die Länge gezogen, manchmal wäre etwas weniger etwas mehr gewesen. Der rote Faden eines Konzeptalbums, das es ja sein soll, lässt sich nicht finden, dafür ist es auch etwas zu eintönig geraten. Dennoch steckt eindeutig mehr Black Metal drin, als ursprünglich erwrtet und für eine so lange Pause haben DIMMU BORGIR mit „Eonian“ zu Ihrem 25-jährigen Jubiläum echt was astreines abgeliefert

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Unveiling
02. Interdimensional Summit
03. ÆTheric
04. Council of Wolves and Snakes
05. The Empyrean Phoenis
06. Lightbringer
07. I Am Sovereign
08. Archaic Correspondence
09. Alpha Aeon Omega
10. Rite of Passage

Tänski

WHYZDOM – As Time turns to Dust

Band: Whyzdom
Album: As Time turns to Dust
Spielzeit: 59:10 min
Stilrichtung: Symphonic Metal
Plattenfirma: Scarlet Records
Veröffentlichung: 06.04.2018
Homepage: www.whyzdom.com

Das 4. Studioalbum der Franzosen WHYZDOM steht uns in Haus! Nachdem das letzte Album „Symphony for a hopeless God“ 2015 mich nicht komplett überzeugen konnte, war ich gespannt was die Truppe uns nun präsentiert.
Nach wie vor ist Marie Rouyer die Sängerin, die auf dem letzten Album ihren Einstand feierte.
Laut Promoinfo bietet uns das neue Album „As Time turns to Dust“ einen sehr hohen Anteil von Cinematic Symphonic Metal, es werden sogar Vergleiche mit dem Soundtrackgenie Hans Zimmer gezogen, da darf man wohl einiges erwarten!
Daher schauen wir direkt mal was uns der Opener „Amour of Dust“ so zu bieten hat, wo direkt die neue Cinematic Ausrichtung hörbar wird. Es dauert dann eine gute Minute bevor auch die Instrumente so richtig loslegen und das Ganze midtempomäßig etwas Fahrt aufnimmt. Der Chorus ist ganz ordentlich, aber irgendwie wabert das gute Stück doch eher zähflüssig aus den Boxen und kann sich nicht gerade sehr hervortun. Als Einstieg ist es dann doch etwas zu schwermütig geraten.
Dieses schwermütige haben wir dann auch im nächsten Track „Armageddon“ zu verdauen, auch wenn hier der Chorus etwas besser als beim Vorgänger um die Ecke kommt, ist die Nummer insgesamt wieder einfach nicht überzeugend genug.
Bei „Fly Away“ im Anschluss dauert es zwar auch wieder vom Gefühl her ewig bis es so richtig losgeht, aber der Track schafft es dann schlussendlich doch etwas sich im Hirn festzusetzen, auch wenn der Chorus doch sehr eintönig daherkommt.
Der nächste Song der wirklich erwähnenswert ist erwartet uns in der Mitte der Scheibe mit „Follow your Heart“. Hier wird endlich mal das Tempo ordentlich angezogen und das Ganze kommt auch nicht so schwermütig daher wie die bisherigen Nummern. Klasse so kann es bitte weitergehen!
Und oh Wunder auch der nächste Track „Angel of Tears“ schafft es gekonnt auf unsere Hitliste, bevor dann bei „Free as a Bird“ wieder das qualitative Niveau spürbar runtergeht.
Aber bei den letzten beiden Songs „The Mistchild“ und „Dust we Are“ berappelt man sich wieder etwas und zeigt eine Leistung die auf jeden Fall zu den besten hier auf dem neuen Album Nummer 4 zählt!

Anspieltipps:

Hier sind am Ehestens „Follow your Heart“, „Angel of Tears”, “The Mistchild” und “Dust we Are” zu empfehlen.

Fazit :

Tja, leider hat das neue 4. Studioalbum von WHYZDOM dieselben Probleme wie auch schon das Vorgängerwerk! Man geht hier einfach teilweise zu verkopft und komplex vor und legt lieber erneut viel mehr Wert auf die cinematische Ausgestaltung der Songs, so ala noch mehr Bums, und vergisst dabei einfach die Songs!
Ich sehne mich einfach nach dem tollen 2. Album „Blind?“ zurück wo es noch wesentlich kompakter und eingängiger zur Sache ging und weniger cinematisch!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Armour of Dust
02. Armageddon
03. Fly Away
04. The Page
05. Follow your Heart
06. Angel of Tears
07. Free as a Bird
08. The Mistchild
09. Dust we Are

Julian

DEAD OF NIGHT – The Evolving Science of Self

Band: Dead of Night
Album: The Evolving Science of Self
Spielzeit: 61:28 min
Stilrichtung: Symphonic Metal
Plattenfirma: Pride & Joy Music
Veröffentlichung: 23.03.2018
Homepage: www.thedeadofnight.co.uk

DEAD OF NIGHT sind eine 2013 gegründete symphonische Rock/Metal-Band, welche sich aus fünf Musikern zusammensetzt, die sich über ganz England verteilen. Bandgründer ist Komponist und Keyboarder Carl Eden. Das selbst veröffentlichte Debüt der Briten erschien im Jahr 2014 und heißt „The Dead Shall Rise“. Nach beachtlichem Erfolg in der Szene wurde das Werk professionell neu aufgenommen und unter dem Titel „The Dead Shall Rise Again“ nochmals veröffentlicht.
Der Nachfolger, “In Search Of Ancient Magic”, dokumentierte dann erneut eine enorme Weiterentwicklung von DEAD OF NIGHT.
“The Evolving Science Of Self” lautet jetzt der Name des neuen Longplayers von DEAD OF NIGHT auf dem man sich erneut weiterentwickeln möchte und die Fanbase weiter ausbauen will.
Ob dies gelungen ist, finden wir nun gemeinsam heraus und lauschen den Klängen des Openers „Here come the Metal Men“. Dieser beginnt mit einer kleine Cinematic Einleitung bevor uns eine tolle Mischung aus eingängigen aber auch abwechslungsreichen Symphonic Metal erwartet, der schon mal sehr ordentlich ins Ohr geht!
Das anschließende „Seraphim“, welches man vorab schon bestaunen konnte, geht ebenfalls mächtig gut in die Gehörgänge und bleibt dort lange haften, bevor uns „One for the Moon“ wieder episch bestens unterhält. Abgeschlossen wird das erste Drittel dann mit dem flotten und eingängigen „For I am Music“ welches sich auch direkt auf unserer Hitliste wiederfindet.
Leider gibt es im folgenden Mittelteil einen qualitativen Bruch zu verzeichnen, denn so richtig viel bleibt da nicht hängen! Gute Standardmetalkost zwar, aber nichts Weltbewegendes was sich direkt festsetzt!
Erst im letzten Drittel findet man mit „When the Nightingale Sings“ wieder zurück zu alter Stärke, die abschließenden beiden Nummern sind dann aber leider wieder so lala.

Anspieltipps:

Hier solltet ihr auf jeden Fall an „Here come the Metal Men“, „Seraphim“, „One for the Moon“, „For I am Music“ und „When the Nightingale Sings“ direkt Gefallen finden.

Fazit :

Die Anspieltipps können leider nicht komplett darüber hinwegtäuschen das das neue DEAD OF NIGHT Album doch ein paar Längen hat bzw. über die komplette Spielzeit nicht durchgehend überzeugen kann.
Dafür sind dann leider zu viele Standardtracks mit an Bord!
Für eine solide Bewertung langt es aber trotz allem auf jeden Fall und ich denke Symphonic Metal Anhänger sollten hier auf jeden Fall mal mehr als ein Ohr riskieren!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Here come the Metal Men
02. Seraphim
03. One for the Moon
04. For I am Music
05. Set the Night on Fire
06. The Six Steps
07. Someone`s Calling You
08. Home
09. Invasion
10. When the Nightingale Sings
11. I Will
12. Onward

Julian

ALCYONA – Trailblazer

Band: Alcyona
Album: Trailblazer
Spielzeit: 46:09 min
Stilrichtung: Symphonic Metal
Plattenfirma: Pride & Joy Music
Veröffentlichung: 23.02.2018
Homepage: www.facebook.com/alcyonaband

ALCYONA wurde im Jahr 2012 von Natalia Malei (Keyboards) und
Evgenyi Malei (Gitarren) in Minsk, Weißrussland gegründet. Natalia
ist auch die Texterin und Hauptkomponistin der Band.
Sängerin Olga Terentyeva stieß im April 2016 zur Gruppe hinzu, Schlagzeuger Anatoly Afanasenok und Nikolai Sidorevich (Gitarre) komplettierten die Band dann nach und nach.
Die Musik der Gruppe kann grob mit Symphonic Metal umschrieben werden ganz im Stile solcher Bands wie DELAIN, EDENBRIDGE oder EPICA.
Dieser Tage erscheint nun endlich das Debütalbum der Band mit dem Titel „Trailblazer“ welches wir uns nun etwas genauer zu Gemüte führen werden!
Als Opener tönt uns „Enchantment“ entgegen der mit viel Keyboards loslegt. Es entwickelt sich ein flotter Midtempotrack der mit seinem Chorus absolut zu überzeugen weiß. Sängerin Olga ist eher im rockigen, normalen Gesangsbereich unterwegs, was auch eine sehr willkommene Abwechslung zu den sonstigen Opernstimmen ist.
Auch das anschließende „DreamRoad“ kann direkt überzeugen und sich schnell in den Gehörgängen festsetzen, was man leider aber von den nachfolgenden Tracks nicht sagen kann! Denn im Anschluss gibt es irgendwie einen Qualitätseinbruch und die Songs können auch nach mehrmaligen Hören nicht wirklich zünden!
Das wird erst wieder kurz vor dem letzten Drittel mit „The Lost Valley“ wieder besser und mit den beiden abschließenden Songs „Kings of Show“, sowie dem auf Russisch gesungenen „My Spring“ hat man dann auch nochmal zwei sehr gelungene Songs parat die es wieder auf die Hitliste schaffen.

Anspieltipps:

Hier sollten euch auf jeden Fall „Enchantment“, „DreamRoad“, „Kings of Show“ und „My Spring“ direkt gefallen.

Fazit :

Tja die Band ALCYONA beginnt auf ihrem Debütalbum sehr ordentlich, dann lässt man die Zügel aber schleifen und bringt eher durchschnittliche Songs auf den Diskus, bevor man sich zum Ende hin wieder zur Normalform steigert und noch den ein oder anderen tollen Track in der Hinterhand hat!
So kann man das Album denke ich gut zusammenfassen. Gute Ansätze sind auf jeden Fall vorhanden, jetzt heißt es das Ganze aber auch über eine komplette Scheibe durchzuziehen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Enchantment
02. DreamRoad
03. The Kingdom of Might
04. Sacred Fire
05. Osceola
06. Memories in the Vessel
07. Circle of Life
08. Lost in the Valley
09. Kings of Show
10. My Spring

Julian

LEAVES`EYES – Sign of the Dragonhead

Band: Leaves`Eyes
Album: Sign of the Dragonhead
Spielzeit: 47:17 min
Stilrichtung: Symphonic Metal
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 12.01.2018
Homepage: www.leaveseyes.de

2018 gibt es endlich wieder neues Futter für Fans der Wikinger Symphonic Metalband LEAVES`EYES rund um ATROCITY Fronter Alexander Krull der mit seiner „Zweitband“ nun auch schon seit 2009 die Metalweltmeere unsicher macht! Seit dem letzten Album „King of Kings“ aus dem Jahre 2015, welches die Geschichte des ersten Norwegerkönigs Harald I. erzählte, war es aber recht ruhig geworden um die Band. Dies lag auch daran das man, zu aller Überraschung einen Sängerwechsel vornahm und Krulls (noch?) Ehefrau Liv Kristine das Mikro an die Finnin Elina Siirala übergab. Über die Umstände des Wechsels decken wir hier mal den Mantel des Schweigens, dazu ist schon viel zu viel geschrieben worden!
Die neue Sängerin Elina feierte auf jeden Fall dann einen sehr ordentlichen Liveeinstand beim Hammersonic Festival in Jakarta/Indonesien und auf der EP „Fires in the North“ die 2016 erschien.
Nun ist es also Zeit für das nächste und erste komplette Album, mit der neuen Sängerin Elina welches „Sign of the Dragonhead“ heißt und die Geschichte um Harald I. weitererzählt.
Als Opener erwartet uns dann auch gleich der Titeltrack „Sing of the Dragonhead“. Eine typische LEAVES EYES Nummer muss man sagen, die neue Fronterin Elina macht eine gute Figur und kommt sehr variabel daher, bzw. hat einen guten Stimmumfang. Eingängig und brachial bahnt sich die Nummer direkt in die Gehörgänge, das wird schnell klar!
Folkig geht es dann bei „Across the Sea“ weiter welches einige Shantyeinflüsse nicht verleugnen kann. Ebenfalls eine Topnummer und absolut Ohrbombe.
„Like a Mountain“ und „Jomsborg“ im Anschluss haben dann beide auch ihren eigenen Charme und Reiz, sie reihen sich daher wunderbar in die bisherigen klasse Songs ein und wissen direkt zu überzeugen.
Die, vielleicht eingängigste Nummer, finden wir dann ziemlich in der Mitte des Albums mit „Riders on the Wind“. Das Ganze kommt zwar streckenweise schon ein bisschen cheesig aus den Boxen, weiß aber dennoch absolut zu überzeugen und man kann sich der Nummer nicht lange entziehen!
Alle nachfolgenden Hitnummern aufzuzählen würde hier definitiv den Rahmen sprengen, daher sei hier nur erwähnt das man schlechte Songs auch im Anschluss mit der Lupe suchen kann und so Tracks wie das ruhige „Fairer than the Sun“ oder das epische „Fires in the North“ die Fanherzen auf jeden Fall höher schlagen werden lassen!

Anspieltipps:

Schlechte Songs sucht ihr hier vergeben, Play Taste drücken und entspannt zurücklegen!

Fazit :

Lange hatte ich LEAVES`EYES nicht auf den Schirm! Dieses absolute Versäumnis habe ich ja schon beim letzten Album zugegeben und hier kann ich das nur wiederholen. Auch auf ihrem neuen Album und trotz des Sängerinwechsels schafft es die Band spielend das Qualitätsniveau des letzten Meisterwerks zu halten und teilweise sogar zu übertreffen!
Fans der Band und des Genre sollten sich dieses erste, frühe Genrehighlight des Jahres auf jeden Fall nicht entgehen lassen!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Sign of the Dragonhead
02. Across the Sea
03. Like a Mountain
04. Jomsborg
05. Völva
06. Riders on the Wind
07. Fairer than the Sun
08. Shadows in the Night
09. Rulers of Wind and Waves
10. Fires in the North
11. Waves of Euphoria

Julian

SERENITY – Lionheart

Band: Serenity
Album: Lionheart
Spielzeit: 54:46 min
Stilrichtung: Symphonic Metal
Plattenfirma: Napalm Records
Veröffentlichung: 27.10.2017
Homepage: www.serenity-band.com

SERENITY die österreichische Symphonic Metalband um Sänger Georg Neuhauser hatte mich auf ihrem letzten Album „Codex Atlanticus“ doch etwas enttäuscht. Zu wenig auf den Punkt und zu viele Verschachtelungen drumherum hatte man gebaut und so verschwand das Album etwas in der Mittelmäßigkeit und das ist bestimmt nicht der Anspruch der Band! Hatte man doch auf dem Vorvorgänger „War of Ages“ so richtig in die Vollen gegriffen.
Schenkt man den markigen Promovorankündigungen glauben dann hat man aus den Fehlern gelernt und kehrt auf dem neuen Album „Lionheart“, ist übrigens ein tolles Konzeptthema, zurück zu den Wurzeln der Band. D.h. etwas mehr Power Metal und dafür weniger Progressive, Symphonic Elemente. Mich freut es, und ob vor allem die Fans damit leben können wird sich nun schnell zeigen.
Als Opener dient uns auf jeden Fall dieses Mal „Deus Lo Vult“. Wie fast immer bei SERENITY eine Cinematic artiges Intro, welches erneut perfekt auf die Scheibe einstimmt. Man fühlt sich direkt drin in der „Welt“.
„United“, „Lionheart“ und „Hero“ sind dann direkt die ersten drei Ohrbomben die einen sofort in den Bann ziehen! Man merkt das die Jungs etwas mehr weg vom Symphonic gehen und mehr dem Power Metal zugeneigt sind, so wie es ja auch schon angekündigt wurde. Mir gefällt das auch definitiv besser als auf dem letzten Album, was doch etwas zu verkopft und verspielt herkam, wie ja auch schon angedeutet.
Wie auch immer, drei Volltreffer und im Mittelteil geht es dann ähnlich stark weiter! Bombastisch bahnt sich „Rising High“ den Weg aus den Boxen, bevor es bei „Heaven“ etwas ruhiger zur Sache geht, mit einem toll singenden Georg plus weiblichen Gegenpart, und mit dem Zwischenstück „King‘s Landing“ die Brücke zum nächsten Powersong „Eternal Victory“ geschlagen wird! Die Nummer braucht zwar ein bisschen um in Fahrt zu kommen, knallt dann vor allem aber im Chorus so richtig und bildet eine gute, gesunde Mischung zwischen Symphonic und Power Metal.
Schwache Songs gibt es dann auch in der Folge nicht zu vermelden, „Stand and Fight“, wo Basser Fabio Georg gesanglich unterstützt, ist dann erneut nur der hochwertige Einstieg in den letzten Plattenabschnitt.
Dort nehmen „Empire“ sowie das schön melodisch, klebrige „My Fantasy“ dann den Qualitätsfaden gekonnt auf bevor mit „The Final Crusade“, welches übrigens zum ersten Mal seit langem (genauer seit dem Debütalbum) über Growls verfügt, ein absolutes Highlightalbum sein wohlverdientes Ende findet!
Nach dem verklingen des letzten Tons drückt man dann sehr gerne erneut die Play Taste um sich in die Welt von König „Lionheart“ Richard zu stürzen.

Anspieltipps:

Hier könnt ihr nicht daneben greifen, alles aller erste Sahne!

Fazit :

Ich glaube es wird relativ schnell klar das hier nur eine absolute Topbewertung die Folge sein kann! Das es dann für SERENITY und ihrem neuen Album “Lionheart” zur Höchstnote reicht ist der Tatsache geschuldet das man sich endlich wieder auf das Wesentlich konzentriert und zwar nach wie vor symphonisch zur Sache geht, aber einfach auch wieder mehr auf Härte und Power setzt. So gefällt bestimmt nicht nur mir das!
Welcome back SERENITY! Ein Must Have und ein sicherer Kandidat für einige Bestenlisten 2017!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Deus Lo Vult
02. United
03. Lionheart
04. Hero
05. Rising High
06. Heaven
07. King‘s Landing
08. Eternal Victory
09. Stand and Fight
10. The Fortress (of Blood and Sand)
11. Empire
12. My Fantasy
13. The Final Crusade

Julian

EPICA – The Solace System

Band: Epica
Album: The Solace System
Spielzeit: 29:59 min
Stilrichtung: Symphonic Metal
Plattenfirma: Nuclear Blast
Veröffentlichung: 01.09.2017
Homepage: www.epica.nl

Mit der neuen 6 Track EP „The Solace System“ liefert die niederländische Symphonic Metal Band EPICA den Nachschlag zum 2016 erschienenen Longplayer „The Holographic Principle“, denn die Songs der jetzt vorliegenden EP sind ebenfalls in den Songwriting Sessions zu dem letztjährigen Album entstanden.

Jetzt werden sicherlich viele denken, dass es sich bei „The Solace System“ um eine Art Resteverwertung handelt, aber dem muss ich deutlich widersprechen, denn dazu ist das hier dargebotene Songmaterial viel zu gut und muss sich auf gar keinen Fall hinter dem Material von „The Holographic Principal“ verstecken. Dies wurde im Vorfeld vom kreativen Kopf der Band Mark Jansen bestätigt, der verlauten ließ, dass die Stücke es nur nicht auf das Album geschafft haben, weil man den 76 Minuten Rahmen von „The Holographic Principal“ nicht sprengen wollte. Der geneigte Symphonic Metal Fan bekommt von EPICA auch auf dieser EP alles geboten, was die Band um Sängerin Simone Simons, seit Jahren auszeichnet. Hartes Riffing, bombastische Chöre, orchestrale Arrangements, Deathmetal Growls, zupackende Melodien, Drama wie man es sonst nur aus Opern kennt und natürlich die ausdrucksstarke Stimme von Simone Simons.

Das die EP und der bereits mehrfach erwähnte Longplayer eine Einheit sind, wird nicht nur durch die beiden sehr ähnlichen Cover Artworks die dasselbe Hintergrundbild verwenden, sondern auch durch immer wieder auftauchende Melodiefragmente verstärkt. Man hat mehr als einmal den Eindruck hier den Zweiten Teil eines Doppelalbums zu hören. Damit sind dann auch die letzten Zweifel beseitigt, dass hier eventuell nur B Material veröffentlicht wird.

Für alle die erst jetzt auf EPICA aufmersam werden gibt es gute Nachrichten, denn neben dem normalen Digi Pak von „The Solace System“, gibt es auch die Möglichkeit das Doppel mit dem dazugehörigen Album „The Holographic Principal“ zu erwerben und die restliche Symphonic Metal Gemeinde kann und wird hier sowieso bedenkenlos zugreifen.

WERTUNG:

 

 

Tracklist

01. The Solace System
02. Fight Your Demons
03. Architect Of Light
04. Wheel Of Destiny
05. Immortal Melancholy
06. Decoded Poetry

Heiko Füchsel

EXIT EDEN – Rhapsodies in Black

Band: Exit Eden
Album: Rhapsodies in Black
Spielzeit: 48:24 min
Stilrichtung: Symphonic Metal
Plattenfirma: Napalm Records
Veröffentlichung: 04.08.2017
Homepage: www.facebook.com/ExitEdenMusic

Vier begnadete Symphonic Metalstimme formen eine Band und nehmen ein Album auf. EXIT EDEN nennt sich die Formation und besteht aus Amanda Somerville (AVANTASIA), Anna Brunner, Marina La Torraca (PHANTOM ELITE) sowie Clementine Delauney (VISIONS OF ATLANTIS, SERENITY).
Soweit so gut, Gesangsqualität ist garantiert. Nun kommt aber der Punkt wo viele Metalheads erstmal ins Stocken geraten! Die vier Damen haben nämlich nicht eigene Songs am Start sondern ihr Debütalbum „Rhapsodies in Black“ besteht nur aus bekannten Pop Songs die sie metallisch gecovert haben.
Unter anderem wurden hier LADY GAGA, FADE TO GREY, DEPECHE MODE, MADONNA oder die Rockröhre BONNIE TYLER als Beispiel genommen.
Nicht nur ich ist bestimmt gespannt wie sich das nun anhört, und daher steigen wir direkt mit dem DEPECHE MODE Cover „Question of Time“ in die Scheibe ein. Der Song ist ein absoluter Klassiker der Jungs und wurde von den Mädels sehr episch mit brachialen Gitarren umgesetzt. Gefällt mir richtig gut diese Version!
Das RHIANNA Cover „Unfaithful“ im Anschluss ist dann aber kein Vergleich zum Gänsehautfeeling im Original, hier hat man das Ganze eher verschlimmbessert wie ich finde.
Nun folgt das BACKSTREET BOYS/JAMES ARTHUR Doppel „Incomplete“ und „Impossible“ welches beides richtig toll umgesetzt ist und vor allem der erst genannte Song versprüht richtig viel Gefühl!
Von der MADONNA Covernummer „Frozen“ im Anschluss hätte man aber lieber die Finger gelassen, den die Qualität des Originals wird hier zu keiner Zeit erreicht. Besser macht man es dann wieder mit dem BRYAN ADAMS Cover von „Heaven“ welches zwar auch nicht den Charme des Originals hat, aber aufgrund seiner Epic und dem Balladenfaktor wie geschaffen für die Mädels von EXIT EDEN ist.
Das nächste Highlight folgt dann direkt mit dem KATY PERRY Cover „Fireworks“ welches endlich mal richtig viel Druck erhält und damit das Original definitiv übertrumpft.
Sich an „Skyfall“ und „Total Eclipse of the Heart“ heranzuwagen ist schon mutig und leider wird dieser Mut nicht belohnt, den die Nummern erreichen leider nicht die Qualität des Originals…schade hier wäre mehr drin gewesen!
Das LADY GAGA Cover „Paparazi“ ist dann ganz nett, aber irgendwie ist der Openergesang hier etwas unpassend und VISAGE‘s „Fade to Grey“ zum Abschluss ist erneut so ein Übersong an dem man sich leider die Zähne ausbeißt.

Anspieltipps:

Mit “Question of Time”, “Incomplete”, “Heaven”, sowie “Fireworks” solltet ihr hier am Ehesten warm werden.

Fazit :

Tja zum Einen muss ich sagen das ich es echt verdammt schade finde das die vier Grand Dame des Symphonic Metals keine eigene Songs hier auf ihrem Debüt am Start haben und zum anderen sind einige Coverversuche einfach nicht gut gelungen. Bei DEN Ursprungssong ist das aber auch nicht verwunderlich, schließlich sind das einfach Alltimeklassiker wo es einfach schwierig ist dran zu kommen!
Wer bekannte Popsongs in einem anderen Gewand hören möchte ist hier aber richtig und auch wenn es nicht immer direkt zündet, eine solide Leistung bleibt es trotzdem noch!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Question of Time
02. Unfaithful
03. Incomplete
04. Impossible
05. Frozen
06. Heaven
07. Firework
08. Skyfall
09. Total Eclipse of the Heart
10. Paparazzi
11. Fade to Grey

Julian

INSATIA – Phoenix Aflame

Band: Insatia
Album: Phoenix Aflame
Spielzeit: 56:31 Min
Stilrichtung: Symphonic Metal
Plattenfirma: Pitch Black Records
Veröffentlichung: 23.06.2017
Homepage: www.insatiaband.com

Dieser Tage erschien mit „Phoenix Aflame“ der zweite Longplayer, der US Symphonic Metal Band INSATIA um Frontfrau Zoe Federoff. Das verspielte Fantasy Artwork passt hervorragend zum melancholischen Symphonic Metal den INSATIA dem geneigten Zuhörer hier präsentieren.

Mit dem ruhigen Intro „Land Of The Living“ wird der Reigen an Songs, die immer wieder mit eingängigen Melodien aufwarten, eröffnet. Der erste richtige Song ist „Act Of Mercy“ um kommt flott und schwungvoll aus den Lautsprechern. Die elfenartige Stimme von Sängerin Zoe kommt hier wunderbar zur Entfaltung und Insatia beweisen eindrucksvoll, dass sie sich auf Augenhöhe mit Szenegrößen wie Xandria, Within Temptation bewegen und da locker mithalten können.

Die weiteren Songs, wie das melodische „Memory Of A Sapphire“, dass mit Streichern und einem Irish Touch ausgestattete „Sacred“ überzeugt durch die extreme Dramatik und hinterlässt mehr als einmal Gänsehaut, der Titeltrack kommt bombastisch ums Eck und lädt ein die Nackenmuskulatur zu bewegen. Zu den Höhepunkten des Silberlings zählt ohne Zweifel auch die grandiose Ballade „Not My God“ bei der Zoe Federoff gesangliche Unterstützung von Apollo Papathanasio (Ex Firewind, Spiritual Beggars) bekommt. Ganz starkes Duett!

INSATIA haben ohne Zweifel das Potenzial zu echten Großtaten in diesem Bereich des Metal, allerdings können Sie das Level der ersten Songs leider nicht halten, denn zum Ende hin haben INSATIA doch einige Songs, bei denen sich etwas Langeweile und Eintönigkeit einstellt. Wenn die Band es schafft, dieses Manko abzustellen, dürfen wir uns mit Sicherheit auf weitere fesselnde Darbietungen der US Band freuen.

WERTUNG:

 

 

Tracklist

01. Land Of The Living / Intro
02. Act Of Mercy
03. Memory Of A Sapphire
04. Sacred
05. We Are The Grey
06. Phoenix Aflame
07. Not My God
08. Captor And Captive
09. Velvet Road
10. Healer Or Hatred

Heiko Füchsel