XANDRIA – Eclipse

Trackliste:

01. Syzygy
02. Eclipse
03. Colours
04. The Shannon’s Home
05. The Grand Delusion
06. Wave Of Tanis
07. Northstar
08. Masquerade
09. The Last Generation
10. The Poetry Of The Real World
11. Lore

Spielzeit: 58:33 min – Genre: Symphonic Metal – Label: Napalm Records – VÖ: 07.08.2026 – Page: www.facebook.com/xandriaofficial

 

XANDRIA, von mir seit Jahren erfolgreich abgespeichert als irgendeine neuere Symphonic-Metal-Band aus den Niederlanden oder so.
Naja, beinahe. Die Truppe wohnt einfach im selben Bundesland wie ich und existiert ungefähr so lange wie ich. Aber gut, schließen wir mal wieder eine Bildungslücke.
„Eclipse“ ist draußen, das neunte Studioalbum des Quartetts um Sängerin Ambre Vourvahis, mit zehn Songs plus Intro und einer knappen Stunde Spieldauer.
Das Intro lässt mich schonmal aufatmen, dass ich zumindest mit „Symphonic Metal“ richtig lag. Die cinematische Art, die neben Orchester und Chor auch noch mit den dicken Trailer-Soundtrack-Drums daherkommt. Und was das angeht, haben XANDRIA schonmal keine halben Sachen gemacht. Zusammenarbeit mit zwei Profi-Hollywood-Komponisten und dem Sofia Session Orchestra & Choir, und auch wenn ich zumindest annehme, dass jetzt nicht alle Orchester- und Chor-Sounds komplett „echt“ sind, klingt das schon ganz hervorragend. Detailreich, top orchestriert und sehr fett.
Sehr fett klingt auch der Gesamtsound der Platte. Also wirklich gar nix zu bemängeln an dieser Stelle, so soll moderner Symphonic Metal im Jahre 2026 klingen.
Apropos modern: Ich weiß nicht, wie das bei XANDRIA in der Vergangenheit so war, aber es gibt einen gewissen Modern-Metal-Anteil auf „Eclipse“, bei dem die Gitarren nochmal extra braten dürfen und die Rhythmus-Fraktion etwas technischer agieren darf. Der Anteil ist aber nicht allzu hoch und immer mal zwischendurch eine willkommene Stilwendung, die hervorragend umgesetzt ist – genau wie das Symphonic-Metal-Genre an sich. Die Melodien sind gerade in den Refrains eingängig und voll im Genre drin, aber auf hohem Niveau. Das Zusammenspiel der Band an sich und das von Band und Orchester ist top, Arrangements und Sounddesign auch. Und die Vocals geben dem Ganzen noch den Rest. Wenn in nächster Zeit mal jemand auf Euch zukommt und fragt „Wie klingt eigentlich zeitgemäßer Symphonic Metal?“, dann zeigt ihm „Eclipse“ und er weiß Bescheid.
Gewisse Unterschiede im Charakter der Songs findet man auch; da gibt es den böseren, den poppigeren, den emotionaleren, den balladigeren. Ein paar, die irgendwas dazwischen sind, findet man auch, und im schlimmsten Fall stolpert man mal über ein oder zwei im Vergleich unspektakuläre Tracks, aber auch das soll noch jeder verkraftet haben.

Fazit:
Prototyp 2026 Modern Symphonic Metal von einer Band, die keine Mühen für ein möglichst krasses Endergebnis gescheut hat. Das Endergebnis heißt „Eclipse“ und ist krass. Ziel erreicht und blind hörbar für jeden Genrefan.

Anspieltipps:
„Colours“, „The Shannon’s Home“, „The Poetry Of The Real World“ und „Lore“

Jannis

CRUSADE OF BARDS – Tales Of Distant Worlds

 

Trackliste:

01. Dea Tacita

02. The Silent Goddess

03. Sorginak

04. The Great Unknown

05. Curator`s Liar

06. Her Scarlet Bouquet

07. November`s Ode

08. Petroglyph

09. Laniakea

10. Waterdeep

11. Alba Livida

12. Ten Steps To The Gallows

Spielzeit: 48:35 min – Genre: Symphonic Metal – Label: NOCUT Entertainment – VÖ: 24.07.2026 – Page: Crusade of Bards, Facebook

 

Die spanischen Symphonic Metaller Crusade Of Bards veröffentlichen dieser Tage ihren dritten Longplayer „Tales Of Distant Worlds“. 2016 in der Nähe von Madird gegründet, entführt das Sechstet den geneigten Hörer erneut in Fantasy Welten, wo düstermelancholische Mythen und Legenden vorherrschen und finstere Gestalten ihr Unwesen treiben.

Der jetzt vorliegende Langdreher stellt nach dem 2019er Debütalbum „Tales Of Bards & Beasts“ und dem 2022 erschienenen „Tales Of The Seven Seas“ den Abschluss der Tales-Trilogie dar.

Der Sound wird auch hier vom im Symphonic Metal sehr oft angewandtem Wechselspiel einer weiblichen sowie einer männlichen Stimme geprägt. Dazu wird immer wieder sehr flexibel, wenn es Songdienlich ist, zwischen Klar, Opern Gesang und den Growls gewechselt. Ich muss sagen das Paolo Andreotti, der auch für die Keyboards zuständig ist und Sängerin Eleanor Tenebre einen tollen Job machen und auf ganzer Linie überzeugen.

Crusade Of Bards stricken sich aus Elementen des Symphonic sowie Pagan, Folk, Dark und Death Metal ein ganz eigenes Soundgewand in dem sich die Band sichtlich wohl fühlt.

Nach dem unheilschwangerem fast Gregorian mässigen Intro „Dea Tacita“ geht es mit der ersten Single Auskopplung „The Silent Goddess“ gleich richtig in die vollen. Eingeleitet von bösen Growls geht es über in einen packenden Symphonic Opern Part der mit einer tollen Melodieführung zu überzeugen Weiß. Das folgende „Sorginak“ schlägt in dieselbe Kebe, während „The Great Unknown“ vom Gas geht und mit einem schleppenden Beat ums Eck kommt.

„Curator`s Liar“ ist mit Theatralischen Elementen angereichert und zeigt im Mittelteil eine völlig aus sich herausgehende Eleanor Tenebre, die schreit, singt, growlt. Unfassbar Geil, was die Band hier abliefert. Das im Anschluss folgende „Her Scarlet Bouquet“ wurde auch bereits als Vorabsingle veröffentlicht und reißt einen mit einer grandiosen Melodie sowie einem tollen Refrain in dem die beiden Stimmen im Doppel Klarem Opern Gesang eine Gänsehaut erzeugen. „November`s Ode“ ist als ein kurzes, auf den fast acapella artigen Gesang reduziertes Zwischenspiel zu sehen, welches Zeit zum Durchatmen gibt.

Das folgende Trio aus „Petroglyph“, „Laniakea“ und „Waterdeep“ zeigen dann die düster symphonisch, theatralsche und auch melancholische Seite, die Crusade Of Bards perfekt beherrschen und die jedem Symphonic Metal Fan ein Lächeln auf die Lippen zaubern sollte.

Mit „Alba Livida“ wird die Schlagzahl dann nochmal angezogen, bevor das epische „Ten Steps To The Gallows“ den Longplayer angemessen pompös beendet.

Mit diesem bockstarken Album haben Crusade Of Bards Definitiv ein Highlight des Jahres 2026 abgeliefert und sollten den umkämpften Symphonic Metal Bereich im Sturm erobern und endlich richtig durchstarten.

Heiko Füchsel

 

 

 

 

 

 

 

 

AMBERIAN DAWN – Temptation`s Gate

Trackliste:

01. Temptation’s Gate
02. The Vision Of Dreaming
03. Moon
04. Unchained
05. Eternal Flame
06. Life Is Art
07. This Night Is Waiting For Ne
08. Undying Colours
09. The Garden
10. Phantasmagoria

 

Spielzeit: 37:51 min – Genre: Symphonic Metal – Label: Napalm Records – VÖ: 26.06.2026 – Page: www.amberiandawn.com

 

Mit dem neuen Album vollziehen Amberian Dawn einen erneuten Sängerinnen Wechsel und läuten damit, laut eigener Aussage, eine neue Ära ein, wobei sich am typischen Bandsound Gott sei Dank nichts ändert. Die neue Frontfrau hört auf den Namen Nicole Willteron und überzeugt mit dem klassischen Symphonic Metal Gesang und liefert, wenn gewünscht, auch markante Growls.

Mit dem Eröffnungs Duo “Temptation’s Gate” und “The Vision Of Dreaming” zeigen Amberian Dawn eine neue Entschlossenheit, die das aus meiner Sicht überflüssige Abba Cover Album aus dem Jahr 2022 vergessen macht.
Weiter geht es mit “Moon”, einem Klasse Track, der mit einem überraschenden Finish aufwartet, deren Schreie in das für mich beste Stück “Unchained” überleiten, welches durch die bereits erwähnten Growls von Nicole Willerton und den mitreißenden Beat voll in die Nackenmuskulatur geht. Unfassbar Geil und überzeugend von einer extrem spielfreudigen Band dargeboten.

Die beiden Double Bass angetriebenen Songs “Eternal Flame” und “Life Is Art” sind epische Symphonic Power Metal Hymnen vom Allerfeinsten. “The Night Is Waiting For Me” geht zwar etwas vom Gaspedal überzeugt aber mit seinem etwas düsterem Anstrich und den modernen Dark Metal Elementen. Ein weiteres Highlight folgt mit dem schleppenden, fast balladesken “Undying Colours“, welches mir auch nach mehrmaligen Hörens immer wieder eine Gänsehaut bereitet.

Den Abschluss des Albums bildet das, nicht erschrecken, fast tanzbare “Phantasmagoria”. Wenn die Band auf dem nächsten Album dieses Level halten kann und die Spieldauer noch etwas erhöht, gibt es dann von mir Definitiv auch die Höchstnote.

Heiko Füchsel

MOONLIGHT HAZE – Interstellar Madness

Trackliste:

01. Moonlight Legion
02. Lost in Moonlit Symphonies
03. We Are Fire
04. Shine
05. Interstellar Madness
06. Interstellar Madness: Finale

 

 

 

Spielzeit: 21:04 min – Genre: Symphonic Metal – Label: Scarlet Records – VÖ: 22.05.2026 – Page: www.facebook.com/moonlighthazemetalband

 

Die italienischen Symphonic Power Metaller von MOONLIGHT HAZE bringen nicht mal 1 Jahr nach dem letzten Output „Beyond“ schon wieder etwas Neues auf dem Markt.
Und da ich auch schon die bisherigen Alben der Band genauer unter die Lupe genommen hatte, muss ich mir natürlich auch die neuste Veröffentlichung genauer anschauen.
Eine EP mit dem Namen „Interstellar Madness“ mit 6 neuen Songs ist es geworden, die die Band rund um Fronterin Chiara Tricarico auch als kleines Dankeschön auf die Fans loslässt.

Das merkt man auch beim Opener und der ersten Videosingle „Moonlight Legion“ welches sowohl textlich als auch bildlich voll in diese Kerbe schlägt. Bilder von der Tour mit ihren vielen Fans sind genauso am Start wie ein Ohrwurmchorus. Musikalisch ist man in der typischen Symphonic Metalecke unterwegs, würzt das aber etwas mit ein paar Folkeinschüben und fertig ist der Hit sowie der perfekte Opener!
Ohne Folk, dafür mit einem ordentlichen Schuss Bombast kommt dann „Lost in Moonlit Symphonies“ um die Ecke. Zackig kommt man hier zum Punkt und präsentiert uns auch wieder einen tollen Chorus der einen sofort in den Gehörgängen stecken bleibt.
Wesentlich langsamer und erdiger ist dann das folgende „We Are Fire“ welches aus dem bisher gehörten etwas ausbricht und seine volle Stärke im Chorus entfaltet. Könnte ich mir gut Live vorstellen.
Danach kommt mit „Shine“ eine recht poppige Nummer die nicht die 3 Minuten Marke erreicht und auch sonst nicht ganz zu den bisherigen Songs passt und eher ein Rückfall in die Modern Metal Phase der Band ist.
Danach gibt es dann noch das titel gebende „Interstellar Madness“ in 2 Teilen auf die Ohren und hier zeigt die Band mal wieder was sie Songwriting technisch so drauf hat und präsentiert uns hier einen wilden Mix aus Symphonic, Folk und Prog Metal der aber zu keiner Zeit deplatziert wirkt und Fans dieser Spielarten auf jeden Fall gefallen sollte. Inklusive italienischen Lyrics.

Als kleines Dankeschön an die Fans gedacht erwartet den geneigten Bandfan eigentlich die schon bekannte musikalische Mischung aus Symphonic Metal, mit etwas Prog, Folk aber auch wieder Pop gewürzt.
Gott sei Dank ist der Pop Anteil hier nicht allzu hoch und die härtere Mucke dominiert hier doch.
Eine starke, abwechslungsreiche Leistung die entsprechend mit Punkten versehen ist, aber vermutlich nur etwas für beinharte Band Fans ist die alles in der Diskografie stehen haben müssen!

Julian

 

 

EPINIKION – The Force of Nature

Trackliste:

01. The Moon, the Sun and the Stars
02. The Force of Nature
03. Lessons in Life
04. Come into my World
05. Your Ultimate Joy
06. I thought you were on my Side
07. Don`t wake up the Dead
08. Monsters in my Head
09. Two Hearts
10. Run with the Wolves
11. What Goes up must Come Down

Spielzeit: 52:59 min – Genre: Symphonic Metal – Label: Eigenveröffentlichung – VÖ: 06.02.2026 – Page: www.epinikion.org

 

EPINIKION sind eine holländische Symphonic Metaband die durch Keyboarderin Renate de Boer und Gitarrist Robert Tangerman 2020 gegründet wurden.
2022 erschien das Debütalbum „Inquisition“ und nun ist man etwas personell runderneuert wieder zurück und präsentiert uns das neue, zweite Album „The Force of Nature“-
2024 tauschte man fast die gesamte restliche Band aus und mit der neuen Sängerin Kimberley Jongen, Gitarrist Maarten Jungschläger sowie Bassist Rutger Klijn und dem bisherigen Schlagzeuger Michael Gis ist man nun wieder ready um uns ihre Version des Symphonic Metals gewürzt mit Einschüben des Prog und Heavy Metals auf dem neuen Album zu präsentieren.

Als Opener fungiert dabei „The Moon, The Sun and the Stars”. Ein 2 minütiges instrumentales, cinematic Intro was zu einer Symphonic Scheibe natürlich ganz gut passt.
Danach gibt es dann direkt den Titeltrack „The Force of Nature“ auf die Ohren. Und ja die Nummer hat zu Recht diesen Stellenwert. Eine klassische Symphonic Metalnummer die direkt jedem Fan zusagen sollte.
Die „neue“ Sängerin Kimberley ist gut bei Stimme und weiß auch direkt zu gefallen, eine gute Wahl der Band auf jeden Fall!
Danach folgt „Lessons in Life“. Diese ist nicht ganz so eingängig wie der Opener zuvor, geht aber vom Aufbau und vom Chorus her noch vollkommen in Ordnung. Standard Symphonic Metal also.
Der Mittelteil der Scheibe ist dann mit „Come into my World“, Your Ultimate Joy“ und der Powerballade „I thought you were on my Side” ganz ordentlich aufgestellt. Keine absoluten Highlights des Symphonic Metals, aber ordentliche Standardqualität wird uns hier geboten.
Der nächste richtige Anspieltipp und Highlight ist dann das bombastische und eingängige „Don`t wake up the Dead“ und auch das über 9 Minuten lange „Monsters in my Head“ weiß zu gefallen, auch wenn es ein paar Anläufe braucht, bis die Nummer in die Gänge kommt und so richtig zündet.
Im letzten Drittel kann noch die Videosingle „Run with the Wolves“ überzeugen, der Rest ist wieder guter Standard Symphonic Metal.
Symphonic Metabands gibt es ja wie Sand am Meer. EPINIKION stechen hier vielleicht noch nicht so ganz hervor wie sie es vielleicht möchten, aber man ist auf einem guten Weg dahin! Die Verbesserungen im Vergleich zum ersten Album sind hier klar zu spüren und von daher ist die eingeschlagene Richtung auf jeden Fall richtig.
Symphonic Metal Fans werden hier auf jeden Fall tolle Songs finden, von daher ist das Ganze eine solide, ordentliche Leistung, nicht mehr aber auch nicht weniger!

Julian

 

 

EDENBRIDGE – Set the Dark on Fire

Trackliste:

01. The Ghostship Diaries
02. Cosmic Embrace
03. Where the Wild things are
04. Tears of the Prophets
05. Our Place among the Stars
06. Set the Dark on Fire
07. Bonded by the Light
08. Divine Dawn Reveal
09. Lighthouse
10. Spark of the Everflame – Let Time Begin
11. Spark of the Everflame – The Winding Road to Evermore
12. Spark of the Everflame – Per Aspera Ad Astra
13. Spark of the Everflame – Where it Ends, Is Where it Starts

Spielzeit: 53:37 min – Genre: Symphonic Metal – Label: Steamhammer – VÖ: 16.01.2026 – Page: www.edenbridge.org

 

Mit ihrem 12. Studioalbum „Set the Dark on Fire” kehren die österreichischen Symphonic Metaller von EDENBRIDGE zurück zu ihrem alten Label Steamhammer/SPV.
Die neue Platte soll die härteste der Bandgeschichte sein. Das waren aber auch schon die einzigen Neuerungen bei der Truppe. Die Band ist nach wie vor personell sehr stabil, wird nach wie vor von Mastermind Lanvall und Sängerin Sabine Edelsbacher angeführt und zockt nach wie vor Symphonic Metal der klassischen Sorte.
Wie zuletzt wurde das neue Album auch wieder von Karl Groom (THRESHOLD) gemastert.
Es gibt auch wieder einen mehrteiligen Abschlusssong und nach dem bärenstarken letzten Album „Shangri-La“ sind meine Erwartungen für das neue Album echt hoch!

Daher starten wir jetzt mal direkt mit dem Albumopener „The Ghostship Diaries“. Ein flotter Opener der direkt den typischen, wenn auch leicht härteren EDENBRIDGE Sound beinhaltet. Also sehr gitarrenlastig das Ganze, was dann auch die Härte erklärt.
Ein einprägsamer Chorus ist genauso an Bord, ein absolut gelungener Opener also.
„Cosmic Embrace“ im Anschluss hat dann etwas mehr Symphonic Metal Anteile und fällt nicht ganz so heavy wie der Opener aus. Dafür ist der Melodicanteil hier um einiges höher, was das Ganze schön eingängig macht. Sehr schön!
Und Symphonic, Eingängigkeit sowie die Melodic stehen auch beim folgenden „Where the Wild things are“ voll im Fokus. Zusätzlich mit einer ordentlichen Portion Folk ausgestattet bahnt sich die Nummer den Weg in die Gehörgänge und bleibt dort echt lange haften.
Über das atmosphärische Zwischenstück „Tears of the Prophets“ geht es dann in den Mittelteil der Scheibe wo wir dann mit dem überlangen 7 minütigen „Our Place among the Stars“, dem kraftvollen Titelstück „Set the Dark on Fire“ sowie der Cinematic Powerballade „Bonded by the Light“ weitere Highlights zu verzeichnen haben.
Den letzten Abschnitt der Scheibe leitet dann mit „Divine Dawn Reveal“ erneut ein atmosphärisches Zwischenstück ein.
Das folgende „Lighthouse“ ist dann eher klassischer Symphonic Metal und im Anschluss gibt es dann noch den angekündigten mehrteiligen Abschlusssong „Spark of the Everflame“. Diesen kann man einfach nur zusammen als absolutes Kunstwerk bezeichnen wie auch schon den Abschlusssong des letzten Albums.
Von der kurzen instrumentalen Einleitung „Let Time Begin“ über das krachende „The Winding Road to Evermore“ bis zum abschließenden abwechslungsreichen symphonischen Abschluss „Where it Ends, Is Where it Starts“.
Hier sitzt jede Note perfekt und man merkt welches Songwritingtalent und auch Arbeit dahintersteckt!

Wow, also nach wie vor gilt die Aussage eine der führenden Symphonic Metalbands im deutschsprachigen Raum sind die Österreicher von EDENBRDIGE!
Was die Truppe hier gerade bei den letzten Alben auffährt an Songqualität inklusive geilen Songwriting ist wirklich aller Ehren wert.
Die etwas härtere Ausrichtung, die angekündigt wurde, ist klar spürbar, mir gefällt die Truppe aber nach wie vor am besten wenn es eher symphonisch und melodisch zur Sache geht!
Ganz kommt man an das bockstarke Vorgängeralbum nicht heran, aber auch so gibt es hier fast die Höchstnote und die glasklare Kaufempfehlung für die Zielgruppe.
Ein ganz klares frühes Jahreshighlight des Symphonic Metals und das ohne Übertreibung!

Julian

 

FAIRYLAND – The Story Remains

Trackliste:

1. Downfall
2. To Stars And Beyond
3. Karma
4. A New Dawn
5. We Shall Hunt The Sun
6. Hopeless Still
7. Samsara
8. Unity
9. Council Of The Gods
10. The Chosen Ones
11. Unbreakable
12. Postscript
13. Suffering Ages

Spielzeit: 65:07 min – Genre: Symphonic Power Metal – Label: Frontiers Music s.r.l. – VÖ: 13.06.2025 – Page: www.facebook.com/Groupe.Fairyland.Officiel

 

FAIRYLAND sind schon was Besonderes. Drei Alben haben die Franzosen zwischen 2003 und 2009 veröffentlicht, unter anderem das doch schon etwas überladene „Score To A New Beginning“, dessen Titeltrack in meinen Augen einer der besten Symphonic-Metal-Tracks überhaupt ist. Dann war elf Jahre Funkstille, Rückkehr mit „Osyrhianta“, und weitere fünf Jahre später – nach dem viel zu frühen Tod von Keyboarder, Gründer und Mastermind Phil Giordana – hat nun „The Story Remains“ die magische Grenze in unsere Welt überschritten.
Wer die bisherigen Werke von FAIRYLAND nicht kennt, der kann in Anbetracht des Namens vielleicht trotzdem erahnen, was ihn erwartet: Power Metal der GANZ symphonischen Sorte, mit viel viel detailliertem Orchester, Chor, Bombast, Epik, Drama, Feierlichkeit und einem unüberhörbaren Fantasy-Filmsoundtrack-Flair. Also praktisch Gänsehaut vom ersten bis zum letzten Ton. Und was soll man sagen? Sie haben es wieder getan.
Soundtechnisch ist die ganze Sache so gut, wie sie nur sein kann, wenn man mit so viel Shit gleichzeitig arbeitet. Ja, da mag das ein oder andere Orchesterelement sein, das hinter allem etwas untergeht, aber die wichtigen sind hörbar und der Rest reichert halt an. Dazu klingt das Orchester sehr gut, eben nach einer zeitgemäßen Version des FAIRYLAND-Orchesters. Spielerisch ist alles on Point und die Kompositionen sind ein weiteres Mal krass arrangiert. Da steckt Liebe und Arbeit ohne Ende drin.
Ich muss hier eigentlich gar nicht viel weiteres sagen. Spätestens zum Chorus des ersten „richtigen“ Tracks „To Stars And Beyond“ sollten sich dann selbst dem Teppich im Nebenzimmer die Härchen aufstellen und dann folgen noch 60 Minuten weitere komplette Überwältigung. Und gerade, wenn man dann so nach 40 bis 45 Minuten vielleicht etwas abzustumpfen droht, kommen der +10-Minüter „Unbreakable“ und der rein instrumental-orchestrale +8-Minüter „Postscript“, packen Motive aus vorangegangenen Alben aus und fahren das Gänsehaut-Level wieder auf maximum hoch. Für FAIRYLAND-Fans nochmal etwas emotionaler, da diese Tracks doch ohne Frage als Würdigung von Phils Schaffen zu verstehen sind. Und dann gibt es auch noch beim letzten Track ein Feature mit Elisa C. Martin, die als Sängerin auf dem ersten Album der Band vertreten war, und jetzt sind alle Fans der Band glücklich und alle Symphonic-Power-Metal-Freunde ebenso.
Ja okay, „The Story Remains“ arbeitet selbstverständlich wieder nach dem Motto „Mehr ist mehr“ und mag dem ein oder anderen zu überladen sein. Minimal mehr Luft zum Atmen hätte bestimmt nicht geschadet, aber im Ernst:

Fazit:
Die Zielgruppe des Albums und der Band – Fans von absolut bombastischem Bombast – wird an „The Story Remains“ ihre helle Freude haben und es lässt sich – selbst wenn man wollte – nicht bestreiten, dass die Platte nicht nur ein heftiges Ding sondern auch ein absolut würdiger Nachruf an einen großartigen Musiker ist.

Anspieltipps:
„To Stars And Beyond“, „Unbreakable“, „Hopeless Still“ und „Postscript“

Jannis

MOONLIGHT HAZE – Beyond

Trackliste:

01. Beyond
02. Tame the Storm
03. Crystallized
04. Chase the Light
05. Would you Dare?
06. L`Eco Del Silenzio
07. DNA
08. Untold
09. Time to Go
10. Awakening

 

Spielzeit: 40:05 min – Genre: Symphonic Metal – Label: Scarlet Records – VÖ: 23.05.2025 – Page: www.facebook.com/moonlighthazemetalband

 

Seit ihrer Gründung 2019 sind die italienischen Symphonic Metaller von MOONLIGHT HAZE ein gern gesehener Gast hier bei uns in der Rock-Garage und auf meinem Rezensionstisch!
So auch dieses Mal mit ihrem neuen, vierten Album „Beyond“. Nachdem beim letzten Album „Animus“ von 2022 wieder etwas mehr Heavyness Einzug in den Bandsound gehalten hat, hoffte ich das man diesen guten Misch aus Melodic, Symphonic aber auch Härte auf dem neuen Album erneut zu bieten hat.
Angepriesen wird es auf jeden Falls als solches, veredelt vom Produzenten Sascha Paeth und stimmlich nach wie vor vertont von Fronterin Chiara Tricarico die mittlerweile auch zur AVANTASIA Live Stammbesetzung gehört.

Na dann schauen wir mal ob wir hier auch wieder ordentlich Power zur Symphonic haben und starten direkt mit dem Titelsong „Beyond“. Warum man ein Intro als Titelsong aussucht wird sich mir auch nie ganz erschließen, ist aber gerade bei Symphonic Bands irgendwie Mode geworden. Somit also noch komplett nichtssagend der erste Eindruck.
Weiter geht es dann direkt mit „Tame the Storm“ welches dann schon wesentlich mehr Aussagekraft hat. Eine Midtemponummer die im Chorus mehrstimmig gehalten ist und schön schmissig und eingängig ist. Sehr fein.
Und auch bei den beiden folgenden Tracks „ Crystalized“ sowie „Chase the Light“ greift man melodisch absolut ins oberste Regal. Gerade erstere Nummer kann aber auch die Nähe zum Pop nicht komplett verleugnen was dem beinharten Metaller sicherlich etwas negativ aufstoßen wird.
Da kann das anschließende „Would you Dare?“ nicht ganz mithalten und auch das anschließende, auf italienisch, gesungene „L`Eco Del Silenzio“ ist zwar ganz nett, aber leider eher eine Standardballade.
„DNA“ geht dann eher wieder in Richtung der bisherigen Anspieltipps und leitet das letzte Drittel ordentlich ein.
Hier bewegt man sich insgesamt auch im recht ordentlichen Mittelfeld, der stärkste Track, der auch wieder richtiges Hitpotential aufweist, ist dann das abschließende „Awakening“ wozu es auch ein tolles Video gibt.

Symphonic Metal der auch immer mal wieder in Richtung Pop schielt, dieses Mal wieder mit gleichen Anteilen/Verhältnis. Dafür stehen seit ein paar Jahren auf jeden Fall MOONLIGHT HAZE. Die Alben bewegen sich alle bislang in einem ähnliche Qualitätslevel, mal einen Punkte bei uns rauf, mal runter. So auch dieses Mal.
Für den etwas schwächeren Mittelteil muss man ein paar Federn lassen, aber ansonsten kann die angesprochene Zielgruppe mit dem neuen Diskus nicht viel falsch machen und ein paar schöne Minuten haben.
NIGHTWISH, WITHIN TEMPTATION oder SONATA ARTICA Anhänger kommen hier auf ihre Kosten.
Ordentliche Leistung, mit Luft nach oben, nicht mehr aber auch nicht weniger!

Julian

 

DEEP SUN – Storyteller

Trackliste:

01. Storyteller
02. Tales that should have never been told
03. United Force
04. Worlds Collide
05. Ballad of Tragedy
06. Fierce
07. The Window
08. Flight of the Phoenix (2025)
09. Wasteland
10. The Last Stand

 

Spielzeit: 43:36 min – Genre: Symphonic Metal – Label: Powerblast Records – VÖ: 15.05.2025 – Page: www.deep-sun.com

 

Die Schweizer Symphonic Metaller von DEEP SUN hatte ich irgendwie bislang wenig auf dem Radar! Völlig zu Unrecht wie sich im Laufe dieser Rezi heraustellen wird.
Ich kann mich auch noch gut an die Promo zum letzten Album „Dreamland – Behind the Shades“, welches über Massacre Records veröffentlicht wurde, erinnern. Aber warum auch immer ging es damals in der Flut von Promos wohl etwas unter!
Na, neues Album, neuer Anlauf würde ich sagen!
Dieses mal veröffentlicht man „Storyteller“ über das kleine, aufstrebende, Label Powerblast Records.
Nach wie vor wird die Band von der klassisch ausgebildeten Sopranistin Debora Lavagnolo stimmlich angeführt. Als Mastermind und Hauptsongwriter ist nach wie vor das dienstälteste Bandmitglied Tom Hiebaum verantwortlich.
Das neue Album soll nochmal symphonischer und in sich stimmiger und runder sein als die Vorgänger. Auf dem neuen Silberling sehen sich DEEP SUN als die Geschichtenerzähler.

Na, schauen wir mal wie die Truppe im Jahr 2025 so klingt und starten direkt mal mit dem Titelsong „Storyteller“ Wunderschön aufgebaut steigert sich die Nummer bis hin zum klasse melodischen Chorus. Sängerin Debora ist mit ihrer klassischen Stimme perfekt für diese Art Songs geeignet. Ein sehr starker Titel und zu Recht der Eröffnungstrack.
Ähnlich stark ist dann auch das anschließende „Tales that should have never been told“. Wobei es hier etwas ruhiger und entspannter zugeht als beim Opener.
Bei „United Force“ gibt es dann ein gesangliches Duett mit VISIONS OF ATLANTIS Sänger Michele Guaitoli welches das Ganze wunderbar aufwertet. Selbstredend ist man hier wieder 1 A melodisch unterwegs.
„Worlds Collide“ beginnt etwas ruhiger steigert sich dann zu einem wahren Symphonic Metalmeisterwerk wo vor allem Debora alles aus ihrer Stimme rausholt. Bärenstarke Nummer, die zu Recht eine der Videovorabsingles geworden ist!
Als Albumteiler haben wir dann mit „Ballad of Tragedy“ DIE Ballade des Albums die gut ins Songgefüge passt und einen schön dahin träumen lässt.
Die 2. Hälfte startet dann mit dem orientalisch angehauchten „Fierce“, geht über in das etwas komplexere „The Window“ und hin zur Neueinspielung der gleichnamigen 2014er EP „Flight of the Phoenix“ die schön in die Neuzeit geholt wurde mit entsprechend mehr Druck!
Und auch mit den beiden letzten Tracks „Wasteland“, eine locker flockige Nummer mit leichten Folkanleihen und tollen Chorus, sowie dem sehr bandtypischen „The Last Stand“ macht man nicht viel falsch sondern bleibt qualitativ weit oben.

Aktuell erscheinen ja einige Symphonic Metalalben, zuletzt kamen bei mir die ANCIENT BARDS zum Zuge, nun also DEEP SUN und MOONLIGHT HAZE folgen auch noch. Da fällt es einem sehr leicht im Thema zu bleiben.
Die Schweizer von DEEP SUN muss man mittlerweile definitiv auf dem Zettel haben wenn man vom europäischen Symphonic Metal der gehobene Sorte und Klasse spricht und sie müssen sich da absolut nicht verstecken!
Wer auf klassischen Gesang steht und mit einem tollen geschichtenerzählenden Songwriting im Syphonic Metalstil überrascht werden will ist mit DEEP SUN`S neustem Album „Storyteller“ genau richtig.
Glasklare Kaufempfehlung mit der entsprechenden Benotung von mir, unterstützt die Band auf jeden Fall am Besten direkt über ihre Internetseite!

Julian

 

ANCIENT BARDS – Artifex

Trackliste:

01. Luminance and Abyss
02. My Prima Nox
03. The Vessel
04. The Empire of Black Death
05. Unending
06. Ministers of Light
07. Proximity
08. Soulbound Symphony
09. My Blood and Blade
10. Mystic Echoes
11. Under the Shadow
12. Sea of Solitude
13. Artifex

Spielzeit: 62:54 min – Genre: Symphonic Power Metal – Label: Limb Music – VÖ: 25.04.2025 – Page: www.ancientbards.com

Normalos

 

Genrefanatiker 

 

Die ANCIENT BARDS sind auch lange keine unbekannten mehr bei uns in der Rock-Garage! Als eine DER führenden italienischen female fronted Symphonic Metalbands Italiens kehren sie nun mit ihrem 5. Album „Artifex“, erneut veröffentlicht unter dem Kult Label Limb Music, wieder zurück auf die Bildfläche. Lange 6 Jahre nach dem letzten Meisterwerk „Origine“.
Nach wie vor angeführt von Keyboarder Daniele Mazza sowie Sängerin Sara Squadrani hat man dieses Mal ein symphonisches Epos im Gepäck was lange Zeit reifen musste und mit allerlei Überraschungen daherkommt!
Da hätten wir lyrisch auf jeden Fall den zweiten Teil der „The Black Crystal Sword Saga“ die auf dem Vorgängeralbum begonnen wurde, dann die orchestrale und epische Instrumentalisierung die an eine Oper erinnert, einen 42 köpfigen Gesangschor als Unterstützung sowie mit Francessco Cavalieri (WIND ROSE) und Mark Jansen (EPICA) zwei Gastsänger.
Klingt ein bisschen nach dem ganz großen Wurf im Stile von Arjen Lucassen`s AYREON.

Klingt alles ja sehr gut, schauen wir daher mal ob die Vorschusslorbeeren gerechtfertigt sind und starten mit dem Opener „Luminance and Abyss“. Hier wird dann direkt mal die epische Instrumentalisierung hervorgehoben, ist das Ganze doch eine instrumentale Filmscore Sache. Der Begriff Filmscore oder Cinematic wird uns in der Folge noch häufiger begegnen das schon mal als Spoiler ; )
Ganz im Stile von RHAPSODY OF FIRE legt dann „My Prima Nox“ los. Bombast Symphonic Power Metal as its best würde ich sagen. Ergänzt mit ein paar kleineren Growls.
Ordentlich Melancholie gibt es dann bei „The Vessel“ auf die Ohren. Ansonsten fährt man hier den Härtegrad im Vergleich zum Vorgänger stark zurück.
Der vielleicht härteste Track des Albums ist dann „The Empire of Black Death“. Dies liegt an den brachialen Gitarrenriffs sowie den gegrowlten Passagen. Passt aber gut zusammen und ins bisherige Konzept.
Die obligatorische Powerballade des Albums hört auf den Namen „Unending“. Toll gemacht, einprägsam und schön gefühlvoll bahnt sich der Song direkt den Weg in die Gehörgänge. Sehr schön!
Anschließend gibt es dann mit „Minsters of Light“ ordentlich was mit der melodischen Symphonic Metalkeule auf die Ohren. Auch eine ganz starke Nummer die sich hier den Weg aus den Boxen bahnt und das Genrefanherz sofort in Sturm erobert!
Bei über 60 Minuten Spielzeit sind wir dann gerade erstmal in der Mitte des Albums angekommen. Hier erwarten uns die Vorabsingle „Soulbound Symphony“ die ebenfalls sofort zündet und mit „My Blood and Blade“ sowie „Mystic Echoes“ zwei weitere Songs die aber irgendwie nicht so zünden können. Viele Filmscoreanteile und ein paar Längen leider. Und ein bisschen bekommt man das Gefühl das sich teilweise die Strukturen und Arrangements wiederholen.
Dieses Gefühl bleibt auch bis zum Schluss so, auch wenn wir mit „Under the Shadows“ nochmal einen ordentlich Song mit Growl Parts haben und das Cinematicstück „Artifex“ der perfekte Abschluss des Ganzen ist.

Wow, was ein Brett! Ganz klar das neue Werk der ANCIENT BARDS ist absolut nichts zum nebenbei hören! Fein arrangierter Symphonic Metal der ordentlich Bombast und Filmscore sowie Cinematic abbekommen hat.
Das macht das Ganze mega komplex und zwar zu einem wahren Fest für die Genrefans aber so manch einer dürfte sich damit überfordert und überfrachtet fühlen.
Und apropos fühlen, man wird das Gefühl nicht los das sich im Laufe der langen Spielzeit die ein oder anderen Arrangements wiederholen und es entsteht die ein oder andere Länge.
Das ändert aber nichts an der bärenstarken Songwritingleistung vor der man auf jeden Fall den Hut ziehen muss!
Selten fiel mir eine Endbewertung so schwer wie hier, daher teile ich sie auf.
Klar ist aber, Die Hard Genrefans werden hier ihre wahre Freude dran haben und Luftsprünge machen!

Julian