RHAPSODY OF FIRE – Glory for Salvation

Band: Rhapsody of Fire
Album: Glory for Salvation
Spielzeit: 66:11 min
Stilrichtung: Symphonic Power Metal
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 26.11.2021
Homepage: www.rhapsodyoffire.com

Und hier kommt wieder das Original! RHAPSODY OF FIRE rund um Gründer und Mastermind Alex Staropoli (Keyboards) steht in den Startlöchern um uns ihr neues, 13!, Album „Glory for Salvation“ zu präsentieren.
Auf diesem ist, Gott sei Dank, nach wie vor der auf dem letzten Album „The Eighth Mountain“ eingeführte Fronter Giacomo Voli, zu hören.
Insgesamt, und das hat sich leicht auch schon auf dem letzten Album gezeigt, geht das Songmaterial mehr ins epische und symphonische im Vergleich zu den frühen Alben der Band.
Kein Wunder vermutlich, wenn ein Keyboarder der Hauptsongschreiber ist!
Ihr neues Konzeptalbum beginnt mit dem Opener „Son of Venegeance“. Nach einigen instrumentalen Tönen setzt auch der Gesang von Fronter Giacomo ein und man ist mittendrin in einem Symphonic Bombastsong der ganz klar die RHAPSODY OF FIRE Handschrift der Neuzeit trägt aber mehr Schwerpunkte auf Bombast und Keyboards legt.
Etwas mehr Härtegrad kommt dann beim folgenden „The Kingdom of Ice“ auf und hier sind die Gitarren auch schön hörbar. Ein Track, der sich sofort in den Gehörgängen festsetzt und auch vom letzten Album stammen könnte.
Die Gitarrenaktionen sind zwar im anschließenden Titelstück „Glory for Salvation“ wieder kaum hörbar, aber ansonsten geht das Teil echt in Ordnung und weiß zu gefallen!
Über das Zwischenstück „Eternal Snow“ geht es zur Videosingle „Terial the Hawk“ wo wir auch wenig schwermetallisches, dafür viel Symphonic Folk Metal hören. Die Nummer ist aber schön eingängig gehalten von daher landet das Teil auch bei uns auf der Hitliste.
Tja und was kommt danach? Eigentlich nichts Neues im Vergleich zum Bisherigen. Die Songs wechseln sich in der Mischung zwischen Folk, Bombast und ja auch mal Power Metal ab, aber insgesamt bleibt das folgende Material doch ziemlich Keyboardlastig und lässt häufig die Stromgitarren leider vermissen.
Einzig das überlange und sehr abwechslungsreiche „Abyss of Pain II“ und das schon bekannte „I`ll Be Your Hero“ können hier richtig überzeugen.

Anspieltipps:

„The Kingdom of Ice“, „Glory for Salvation“, „Terial the Hawk“ und „I`ll Be Your Hero“

Fazit :

Das neue RHAPSODY OF FIRE Album startet sehr ordentlich und so ab ca. der Hälfte der Scheibe wechselt die Musikrichtung dann doch und man ist immer weniger im schwermetallischen unterwegs sondern eher im Symphonic und Bombastbereich.
Man merkt irgendwie einfach wer hier der Hauptsongschreiber ist, was jetzt nicht so negativ gemeint ist wie es klingt.
Das mag nicht jeden gefallen, starkes Songmaterial ist, ob nun zu weichgespült oder nicht, aber auf jeden Fall vorhanden!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Son of Venegeance
02. The Kingdom of Ice
03. Glory for Salvation
04. Eternal Snow
05. Terial the Hawk
06. Maid of the Secret Sand
07. Abyss of Pain II
08. Infinitae Gloriae
09. Magic Signs
10. I`ll Be Your Hero
11. Chains of Destiny
12. Un`Ode Per L`Eroe
13. La Esencia De un Rey

Video zu “Glory for Salvation”:

Julian

RHAPSODY OF FIRE – The Eighth Mountain

Band: Rhapsody of Fire
Album: The Eighth Mountain
Spielzeit: 64:36 min
Stilrichtung: Symphonic Metal
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 22.02.2019
Homepage: www.rhapsodyoffire.com

Das italienische Symphonic Metal Flagschiff RHAPSODY OF FIRE ist endlich wieder etwas zu Ruhe gekommen! Nach X Besetzungswechseln scheint sich nun seit dem letzten Album „Legendary Years“ alles wieder etwas beruhigt zu haben.
Angeführt von Gründer und Mastermind Alex Starpoli (Keyboard) und Neusänger Giacomo Voli hat man ein neues Album mit dem Namen „The Eighth Mountain“ am Start welches stilistisch wieder an die sehr erfolgreichen Anfangstage der Band anknüpfen soll.
Alben wie „Legendary Tales“ oder „Symphony of Enchanted Lands“ aus den 90igern sind Klassiker des Metals und diese bildeten nun die Blaupause für den neuen Diskus.
Es wird auch hier der Startschuss für eine neue musikalische Saga gelegt und in alter Tradition gibt es wieder eine Zusammenarbeit mit einem Orchester und auch Alt Sprecher Christopher Lee (R.I.P) hat hier noch einen Auftritt.
Für den Endmix zeichnete sich erneut Seeb Levermann verantwortlich, der ja schon auf dem letzten Album hervorragende Arbeit abgeliefert hatte.
So, genug der schnöden Infos, lassen wir nun in Form des Albumopeners „Abyss of Pain“ das erst mal die Musik sprechen. Wie fast immer bei der Band haben wir es hier mit einem Cinematic Intro zu tun was ein bisschen in die Geschichte einleiten soll. Direkt im Anschluss haben wir das kraftvolle „Seven Heroic Deeds“ wo der Härtegrad ganz schön in die Höhe geschraubt wird! Die Nummer ist ganz okay, aber noch nicht der ganz große Wurf.
Das ändert sich dann beim anschließenden „Master of Peace“. Hier werden sich Fans der Band direkt wohl fühlen und auch sonst ist alles im absolut grünen Bereich inklusive dem tollen Ohrwurmchorus.
Auch mit den folgenden „Rain of Fury“, „White Wizzard“ und der gefühlvollen Ballade „Warrior Heart“ greift man absolut ins oberste Symphonic Metalregal und kann den Hörer direkt begeistern und in seinen Bann ziehen! Die Band hat sich spätestens hier ganz klar wieder ihren alten Stärken zu gewendet.
Der nächste absolute Überhit ist dann das überlange „March against the Tyrant“ der gekonnt die Brücke in den letzten Abschnitt der Scheibe schlägt.
Und da uns auch hier keine großen Ausfälle begegnen, kann man insgesamt definitiv von einem gelungen, neuen RHAPSODY OF FIRE Output sprechen.
Die absoluten Glanzpunkt im letzten Drittel sind mit Sicherheit das gefühvolle „The Wind The Raind and the Moon“ sowie das abschließende überlange und mit Sprecher Christopher Lee`s aufgepeppte „Tales of a Hero`s Fate“.

Anspieltipps:

„Master of Peace“, „White Wizzard“, „Warrior Heart”, “March against the Tyrant” und “Tales of a Hero`s Fate”.

Fazit :

Wie schon angesprochen besinnt sich die Band auf dem neuen Album auf ihre starken Anfangstage und auch das beruhigte Personal Karussell tut dem Sound der Band definitiv gut!
Als Fan bekommt man hier ein wahres und reines RHAPSODY OF FIRE Album ohne viele Spielereien und in dieser Verfassung sind die Jungs definitiv wieder auf den Weg in die Top 3 des Genres.
Absolute Kaufempfehlung für die angesprochene Fangemeinde.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Abyss of Pain
02. Seven Heroic Deeds
03. Master of Peace
04. Rain of Fury
05. White Wizard
06. Warrior Heart
07. The Courage to Forgive
08. March against the Tyrant
09. Clash of Times
10. The Legend Goes On
11. The Wind, The Rain and the Moon
12. Tales of a Hero`s Fate

Julian