Michael Voss – Remember…Yesterday

Band: Michael Voss
Album: Remember…Yesterday
Spielzeit: 48:13 min
Stilrichtung: Classic Rock
Plattenfirma: Kidroom Music / Eigenproduktion
Veröffentlichung: 19.01.2018
Homepage: www.kidroom-music.de

Multi-Talent, Songwriter, Produzent und Sänger Michael Voss genießt seit fast drei Jahrzehnten einen hervorragenden Ruf im Melodic-Rock-Hard Rock Sektor.
Zuletzt sorgte er mit dem Zweitwerk seines Projektes PHANTOM 5 für viel positive Reaktionen. Heuer steht gleichfalls in Kürze das neue Album von Gitarren Legende MICHAEL SCHENKER an, bei dem er gleichwohl die Regler bedient hat.
Zwischenzeitlich nimmt er sich natürlich immer wieder Zeit für seine Stammband MAD MAX, denn auch hier scheint in Kürze ein neuer Silberling anzustehen.
Ein Projekt der besonderen Art wiederrum stellt der Rundling „Remember…Yesterday“ dar. Auf diesem Werk nahm sich „Vossi“ Songs seiner Jugend zur Brust, um sie auf seine ganz eigene Art und Weise zu vertonen.
Was Herr Voss anpackt hat durchweg immer Hand und Fuß, so natürlich auch diese Produktion. Die Vokal Parts übernahm er höchst selbst, wodurch dieser Scheibe eben diese besondere Note verliehen wird.
Wer sich bei schönen alten Klassikern unter anderem von JOHN MILES, DAVID CASSIDY oder SMOKIE entspannen möchte, ist hier genau richtig; Nostalgie in Rock-Rheinkultur. Eine weitere Besonderheit, stellt die Tatsache dar, dass eben nicht nur die großen Hits der jeweiligen Künstler zum Zuge kamen. Eine Bewertung nach Punkten verbietet sich zwar, aber eine Empfehlung sei hiermit unbedingt ausgesprochen…
Well Done…Vossi

WERTUNG:  keine Wertung

Trackliste:

01. Rock Me Baby (David Cassidy)
02. Days Gone Down (Gerry Rafferty)
03. God Only Knows (The Beach Boys)
04. What Now My Love (Agnetha Faeltskog)
05. Remember Yesterday (John Miles)
06. I’m Not In Love (10cc)
07. Stagger Lee (P.J. Proby)
08. When You Walk In The Room (Paul Nicholas)
09. I’m A Believer (The Monkees)
10. Wild Wild Angels (Smokie)
11. While You See A Chance (Stevie Winwood)
12. If You Go Away (Terry Jacks)

Bonne

IGNORE THE SIGN – A Line to Cross

Band: Ignore The Sign
Album: A Line To Cross
Spielzeit: 59:55 min.
Plattenfirma: Steamhammer/SPV
Veröffentlichung: 23.02.2018
Homepage: www.ignorethesign.com

Was 2012 als Soloprojekt von Produzent, Multiinstrumentalist und Stadionsänger (Hannover 96) Oswald „Ossy“ Pfeiffer begann, hat sich zwischenzeitlich zu einer richtigen Band gemausert. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin und Sängerin/Gitarristin Anca Graterol (Rosy Vista), Gitarrist Steve Mann (MSG, The Sweet), Bassist Lars Lehmann (UFO), Drummer Kristof Hinz (Eloy) und Percussionist Momme Boe hat Pfeiffer ein Debütalbum eingenagelt, das klang- und songtechnisch kaum Wünsche offen lässt und die handwerkliche Kompetenz der Beteiligten kongenial bündelt.

A LINE TO CROSS punktet mit seiner stilistischen Offenheit und dem hohen Grad an Musikalität, die dem Hörer hier offeriert wird. Dementsprechend umfasst das Portfolio von Ignore The Sign neben breitbeinigem Stadion-Rock („Saviours Of Rock“) auch popaffinen Melodic-Rock/AOR im Fahrwasser von Toto/Survivor etc. („A Line To Cross“, Looking Into The Sun“), energetischen Hard Rock reinsten Wassers („Can’t Find The Door“, „Days Of Thunder“), groovigen Classic Rock mit dezenter Black Country Communion/Purple-Schlagseite („The Story Isn’t Over“, „God With A Million Faces“) sowie einfühlsame Pop-Balladen („Brother“, When Words Ain’t Enough“). Wobei die Balladen – drei an der Zahl – meiner Meinung nach überrepräsentiert sind und den Hörfluss immer dann bremsen, wenn einem eigentlich nach einer weiteren Brettnummer gelüstet. Anyway, das fällt unter die Kategorie „Jammern auf ganz hohem Niveau“.

Letztendlich ist es Ossy Pfeiffer & seinen Mitstreitern ganz hervorragend gelungen, den Spagat zwischen Härte und Gefühl auf spannende und höchst unterhaltsame Art und Weise über beinahe die gesamte Spielzeit zu halten. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn A LINE TO CROSS weitestgehend unbemerkt im Äther verpufft. Dafür sind die Songs schlichtweg zu stark. Chapeau!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Saviors Of Rock
02. A Line To Cross
03. No Way Home
04. Brother
05. The Story Isn’t Over
06. When Words Ain’t Enough
07. God With A Million Faces
08. Sweet Lady
09. Days Of Thunder
10. Behind The Wall
11. Can’t Find The Door
12. Silver Wind
13. Looking In The Sun

Marc Schipper (Gastredakteur)

PAL – Prime

Band: PAL
Album: Prime
Spielzeit: 41:14 min.
Stilrichtung: AOR, Melodic Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 26.01.2017
Homepage: www.facebook.com/peo.pettersson.7

Es gibt neues Futter von Peo Pettersson. Der Sänger hat zuletzt mit seinem quasi-Soloalbum „Welcome To The Party“ Mitte 2016 für Furore gesorgt – zumindest bei mir. Mit seinem hochmelodischen Hardrock konnte der schwedische Workaholic offene Türen einrennen, denn unter den elf Songs tummelten sich mindestens fünf grandiose Hits. Dementsprechend sahnte die Platte dann auch gleich 9 Points ab. Jetzt hat sich Peo Pettersson mit Bassist Peter Andersson und Gitarrist Roger Ljunggren (Ex-T´BELL) zusammengetan, um im Fahrwasser von STRANGEWAYS, STAN BUSH und Konsorten elf neue Songs rauszuhauen. Fairerweise muss man allerdings sagen, dass das Duo Andersson/Ljunggren beim Stimmakrobaten angeklopft hat – wie bereits 30 Jahre zuvor, als sich eben jener Dreier bereits in Pettersson´s Studio Vanas zusammengefunden hatte, um unter dem Banner ESCAPE gemeinsame Sache zu machen. Etwas zählbares ist dabei allerdings nicht entstanden, schade. Heute wird das Trio von Drummer Mauritz Petersson unterstützt.

Unverkennbar natürlich das Organ von Peo, unterscheidet sich das neue Werk nur leicht von „Welcome To The Party“. Und das, obwohl sämtliche Stücke von Roger Ljunggren und Peter Anderson verfasst wurden. Aber sie passen eben punktgenau zum Gesang des Schweden. Und so ist es kein Wunder, dass schon der Opener „Heads Or Tails“ ein wahrer Ohrenschmaus ist. Das getragene „Carry On“ ist mit einer prächtigen Hookline versehen und das leicht an frühe HOUSE OF LORDS erinnernde „Double Nature“ lässt kein Auge trocken. Weitere Zungenschnalzer sind „Hiding Away From Love“, „Leaving This Town“ und „Nowhere Left To Go“.

PAL liefern scheinbar ohne große Anstrengung ein herrlich frisches Scandi-Rock-AOR-Scheibchen ab, das der Genrefan sowieso haben muss. Dabei driften die Songs nie in Belanglosigkeit ab und haben bei aller Melodieaffinität der Songschreiber genügend Anspruch. „Prime“ ist ein gleichermaßen modernes wie old-schooliges Melodic-Rock-Werk – nicht mehr, aber auch nicht einen Ticken weniger.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

1. Heads Or Tails
2. Carry On
3. Hiding Away From Love
4. Double Nature
5. Wildfire
6. What We´ve Could Been
7. Nowhere Left To Go
8. River Runs Dry
9. Older And Wiser
10. Leavin This Town
11. One Step Away

Stefan

LYRA`S LEGACY – Prisoner

Band: Lyra`s Legacy
Album: Prisoner
Spielzeit: 48:48 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Roll the Bones Records
Veröffentlichung: 19.01.2018
Homepage: www.lyraslegacy.de

2008 in Bochum gründete sich die Power Metalband LYRA`S LEGACY die bislang durch eine Promo EP, die in Eigenproduktion entstand, und mit vielen vielen Livegigs mit so Bands wie FREEDOM CALL, HOUSE OF LORDS oder MAJESTY, auffielen.
Nun steht aber endlich das Debütalbum der Band mit dem Namen „Prisoner“ ins Haus auf das die dürstende Metalgemeinde, nach der schon mit ordentlichen Kritiken versehenden EP, sehnlichst gewartet hat!
Das Debüt beginnt mit dem einleitenden, sehr atmosphärischen Intro „The Arrival“ welches den Weg ins Album bestens bereitet. Beim folgenden ersten, „richtigen“, Track „Reign of Greed“ kommt dann der Power Metal Zug so richtig ins Rollen.
Knallharte Riffs mit kraftvollen Drums und zarter Keyboardunterstützung bahnt sich den Weg in unsere Gehörgänge und dazu kommt noch der Gesang der absolut im angenehmen Bereich ist. Als Dosenöffner ist das Ganze also bestens geeignet und landet daher relativ klar direkt auf unserer Hitliste.
Dort finden auch ohne Umschweife die folgenden Songs „Utopia“, welches etwas Anlauf benötigt, aber dann umso mehr zündet, „Hero of the Night“ sowie der Titeltrack „Prisoner“ sehr schnell ihre Plätze. Man merkt das die Jungs, auch wenn das hier ihr Debütalbum ist, keine Grünschnäbel mehr sind und ihr Handwerk bestens verstehen und ein absolutes Melodiegespür besitzen!
Der Mittelteil der Platte weiß ebenfalls mit besten Metalstoff aufzuwarten, hervorzuheben ist mit Sicherheit das atmosphärische und ruhige „Dust in the Wind“ wo die Truppe schön den Fuß vom Gas nimmt und so auch absolut zu überzeugen weiß.
Die Ruhe ist dann mit dem, das letzte Drittel der Platte einläutenden, „Mirror of my Life“ schnell wieder vorbei, hier wird wieder kraftvoll ins Power Metalhorn geblasen das es eine wahre Wonne ist.
Das letzte Drittel dominiert dann ganz klar das wieder wunderbar melodische und eingängige „The Unkown Gate“, aber auch das brettharte „Misguided“ sowie das abschließende, abwechslungsreiche „Breath of a Winter Night“ sind nicht zu verachten und wissen auf Anhieb zu überzeugen!

Anspieltipps:

Auf jeden Fall sollten euch “Reign of Greed”, “Prtsoner”, “Hero of the Night”, “Prisoner” sowie “The Unknown Gate” direkt zusagen.

Fazit :

Ganz klar, mit “Prisoner” liefern die Jungs von LYRA`S LEGACY ein Debütalbum ab, was sicherlich seinesgleichen sucht! Man merkt das die Jungs sich viel Zeit für die Songs genommen haben und einfach ein eingespieltes Team sind.
Ausfälle sucht man hier vergebens, manchmal könnte man aber etwas knackiger und kompakter zum Punkt kommen, denn das Album braucht den ein oder anderen Durchlauf um komplett zu zünden. Ansonsten ist hier aber alles in bester Ordnung und von daher gibt es auch eine ganz klare Kaufempfehlung für alle Power Metaller unter euch!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Arrival
02. Reign of Greed
03. Utopia
04. Hero of the Night
05. Prisoner
06. Since you left me
07. Dust in the Wind
08. Mirror of my Life
09. The Unknown Gate
10. Misguided
11. Breath of a Winter Night

Julian

SAINTED SINNERS – Back with a Vengeance

Band: Sainted Sinners
Album: Back With A Vengeance
Spielzeit: 50:21 min
Stilrichtung: Classic Hard Rock
Plattenfirma: El Puerto Records
Veröffentlichung: 16.02.2018
Homepage: www.saintedsinners.com

Nicht lange lag David Reece, Ex-BONFIRE und ACCEPT Frontmann auf der faulen Haut und legte seiner geneigten Fangemeinde bereits im letzten Jahr das Debüt seiner neuesten Formation SAINTED SINNERS vor. Heuer liegt nun das zweite Release mit dem verheißungsvollen Namen „Back With A Vengeance“ vor.
Zwar musste Keyboarder Ferdy Doernberg aus zeitlichen Gründen die Segel streichen, jedoch hält man musikalisch weiterhin am bisherigen Konzept fest.
Classic Hardrock im besten PURPLE/RAINBOW Style gibt auch auf Rundling Nummer zwei die Richtung vor.
Die knackige und eingängige Vorab-Single „Burnin The Candle“, bildet hier ein hervorragendes Beispiel. Das Rezept für den guten Mix erscheint relativ einfach, wie auch genial. Eine gute Portion DEEP URPLE und RAINBOW, eine Prise WHITESNAKE und UFO, leicht gewürzt mit Blues angehauchten Parts und fertig ist ein schmackhaftes Menü.
Über allem thront die herausragende Stimme eines alten Haudegen wie David Reece.
Nicht zu vergessen, die sehr effektive und Stil-kompatiblen Keyboard Anteile. Ohne Zweifel tragen die wohl dosierten Gitarrenparts eines Ausnahme-Klampfers wie Frank Panè zum Gelingen dieses Silberlings bei.
Anhänger des guten alten Classic Hard Rocks, dürfen hier bedenkenlos zugreifen.
Thumbs Up!!!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Rise Like A Phoenix
02. Burnin The Candle
03. Back With A Vengeance
04. Tell Me I Was Wrong
05. Nothin Left To Lose
06. Waiting Till The Countdown Begins
07. Let It Go
08. When The Hammer Falls
09. Pretty Little Lies
10. Gone But Not Forgotten

Bonne

VOODOO CIRCLE – Raised on Rock

Band: Voodoo Circle
Album: Raised on Rock
Spielzeit: 50:35 min
Stilrichtung: Heavy/Classic Rock
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 09.02.2018
Homepage: www.facebook.com/voodoocircle

Gitarrist Alex Beyrodt legt mit seiner Rock Kombo VOODOO CIRCLE ein beachtliches Tempo vor! Mit „Raised on Rock“ steht uns das fünfte Album in knapp 10 Jahren ins Haus und bisher konnte man immer überzeugen und hat sich zu einer der führenden Heavy/Classic Rock Bands aus Deutschland entwickelt.
Viele Fans musste aber im Voraus der neuen Veröffentlichung schwer schlucken als bekannt wurde das der langjährige Sänger David Readman die Band verlässt. Sein rockiges Organ war doch ein sehr prägendes Element im Bandsound.
Umso überrascht war man als man mit Herbie Langhans (SINDBREED, AVANTASIA) die Verpflichtung eines waschechten Metalshouters bekannt gab! Meiner Einer frohlockte gar schon, hatte man hier etwa wieder die Schwingung des eher metallischen selbstbetitelten Debütalbums aufgenommen?
Schauen wir mal wie die neue musikalische Mischung aus dem Hause VOODOO CIRCLE denn so klingt und lauschen direkt mal in den Opener „Running away from Love“ rein. Und hier wird schnell klar man hat hier direkt mal Vollgas gegeben, passend zum neuen Sänger sind wir hier eher metallisch unterwegs und wie ich gehofft hatte atmet diese Nummer den Geist des genialen Debüts! Ein mega Einstand.
Der nächste Song „Higher Love“ ist dann eher wieder in die bisherige rockige Bluesrichtung ohne das die Eingängigkeit hier flöten geht! Wer den guten Herbie Langhans bislang nur von seinen, angesprochenen, metallischen Bands kennt, wird hier denke ich echt Augen machen, der Gute kann auch definitiv anders, wie man hier hört!
Zwei Songs, zwei Volltreffer, „Walk on the Line“ im Anschluss steht dem in nichts nach und klingt irgendwie extrem nach WHITESNAKE wie ich finde. Auch ein mega genialer Song!
Der Mittelteil wird dann glasklare von den Tracks “Just take my Heart“, der Ballade „Where is the World we love“und dem metallischen „Ultimate Sin“ dominiert, bevor uns mit „Chase me away“ erneut eine Ballade den Weg in den letzten Teil der Scheibe ebnet.
Hier sticht ganz klar das abwechslungsreiche, ja quasi schon verspielte, „Dreamchaser“ hervor, bevor die Scheibe mit „Love is an Ocean“ sein qualitativ ebenfalls hochwertiges und rundes Ende findet.

Anspieltipps:

Mit “Running away from Love”, “Higher Love”, “Walk on the Line”, “Just take my Heart” sowie “Ultimate Sin” macht ihr hier definitiv nichts falsch.

Fazit :

Ein Sängerwechsel bietet ja immer viel Raum für Spekulationen und Unsicherheiten. Auf dem neuen VOODOO CIRCLE Album muss man ganz klar sagen das der Wechsel des Fronters geglückt ist und man auf jeden Fall wesentlich variabler als auf dem letzten Album “Whiskey Fingers” vor drei Jahren unterwegs ist!
Alte wie neue Fans und Anhänger des Classic Rocks sollten sich diese geniale Platte auf jeden Fall nicht entgehen lassen!

WERTUNG

 

 

Trackliste:

01. Running away from Love
02. Higher Love
03. Walk on the Line
04. You promised me Heaven
05. Just take my Heart
06. Where is the World we love
07. Ultimate Sin
08. Chase me away
09. Unknown Stranger
10. Dreamchaser
11. Love is an Ocean

Julian

FROZEN CROWN – The Fallen King

Band: Frozen Crown
Album: The Fallen King
Spielzeit: 45:43 min
Stilrichtung: Melodic Power Metal
Plattenfirma: Scarlet Records
Veröffentlichung: 09.02.2018
Homepage: www.facebook.com/frozencrownofficial

Die Band FROZEN CROWN wurde von der 17jährigen! Gitarristin Talia Bellazecca gegründet und bewegt sich in der Schnittmenge zwischen SONATA ARCTICA, NIGHTWISH und ORDEN OGAN. Keine schlechten Vorbilder wie ich finde.
Mit ihrem Debütalbum „The Fallen King“ wollen die jungen Musiker nun ihren Fuß in die Metallandschaft setzen. Schauen und vor allem horchen wir mal, wie ihnen das gelingt?
Als ersten Song und Opener erwartet uns „Fail no More“ der uns erstmal ordentlich die Boxen frei bläst, so brachial und schnell kommt die Nummer hier daher! Der Gesang von Frontfrau Giada Etro kommt ebenfalls schön kraftvoll und metallisch um die Ecke, keine Spur von dem sonstigen Operngeträller von female fronted Bands den man leider häufig antrifft.
Beim anschließenden „To Infinity“ nimmt man dann etwas den Fuß vom Gas ohne Eingängigkeit einzubüßen und somit landet auch dieser Track ohne Umschweife auf unserer Hitliste!
Und apropos Hitliste, dort landet auch ohne lange zu zögern das folgende „Kings“ welches man auch schon als Video vorab im Internet bestaunen konnte. Eine geile Nummer die die Band hier auf die Beine gestellt hat.
Im Mittelteil kann dann am Ehesten „The Shieldmaiden“, übrigens mit gut eingesetzten Growls als Gegenpart zum weiblichen Frontgesang überzeugen bevor es dann in den letzten Abschnitt geht.
Hier kann man auf jeden Fall noch mit dem pfeilschnellen und eingängigen „Everwinter“ punkten, bevor die Scheibe dann mit dem ebenfalls nicht zu verachtenden „Netherstorm“ so endet wie sie begonnen hat, brachial und schnell!

Anspieltipps:

Auf jeden Fall sollten “Fail no More”, “To Infinity”, “Kings” sowie “Everwinter” direkt bei euch Gehör finden.

Fazit :

Das Debütalbum von FROZEN CROWN ist der Band auf jeden Fall bestens gelungen! Eine starke Leistung und ein echtes Ausrufezeichen setzt die Truppe im Melodic Power Metalsektor damit auf jeden Fall.
Die Growls hätten man nicht zwingend gebraucht wie ich finde, die weibliche Gesangstimme von Giada ist Metal genug in meinem Augen, aber ansonsten gibt es hier nicht viel zu meckern! Man darf denke ich definitiv gespannt sein auf das zweite Album!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Fail no More
02. To Infinity
03. Kings
04. I Am the Tryant
05. The Shieldmaiden
06. Chasing Lights
07. Queen of Blades
08. Across the Sea
09. Everwinter
10. Netherstorm

Julian

ARMORED DAWN News

ARMORED DAWN: „Sail Away“ Videoclip & Album-Trailer!

Mit einem Doppelschlag rufen die Brasilianer ARMORED DAWN allen Heavy/Power Metal-Fans die Veröffentlichung ihres kommenden Albums „Barbarians In Black“ (VÖ: 23.02.) ins Gedächtnis.
Zur getragenen, stimmungsvollen ersten Single „Sail Away“ wurde jetzt ein offizieller Videoclip veröffentlicht, als quasi „Gleichgewicht“ dazu hat die Band aber auch einen Albumtrailer online gestellt, in dem weitere Songs von „Barbarians In Black“ vorgestellt werden.
„Wir wollten so möglichst viele Facetten von Armored Dawn präsentieren“, lässt die Band verlauten.

Direkt nach Veröffentlichung des Albums begibt sich die Truppe um Sänger Eduardo Parras auf Tour mit Saxon:

24.02. Heathen Rock Festival Hamburg (GER) * ohne Saxon
27.02. Tilburg (NL)
28.02. Saarbrücken (D)
01.03. Hannover (D)
02.03. Frankfurt (D)
03.03. Dresden (D)

RAVEN LORD News

Zweites Raven Lord Album endlich auf CD!

Frohe Kunde für alle RAVEN LORD Fans. Das zweite Album der Schweizer Heavy Metal Ikone RAVEN LORD erschien in digitaler Form am 13.Dezember 2016. Nun bringt die Band um den Sänger Csaba Zvekan (EXORCISM, METAL MACHINE) das Album auch als physische CD auf den Markt. „Down The Wasteland“ wird weltweit via DREAM RECORDS und NOVA MEDIA vertrieben! Veröffentlichungstermin ist der 13. Februar 2018

Hier seht ihr das offizielle Playthough-Video zum Song „New Generation“ aus dem Album „Down The Wasteland“:

Down The Wasteland-Tracklisting:

1.Hail To The Gods
2.Medusa The Reaper
3.New Generation
4.Down The Wasteland
5.Coming Home
6.Last Man Standing
7.Against The Wind
8.Touch The Sky
9.Gathering Stones

RAVEN LORD Line Up:

Line-Up RAVEN LORD:
Csaba Zvekan [EXORCISM, METAL MACHINE] – Vocals
Joe Stump [HOLY HELL, REIGN OF TERROR] – Lead Guitars
George Karafotis [VERMILLION DAYS, OPERATION X] – Rhythm Guitars
Lucio Manca [DOMINICI]- Bass Guitar
Garry King [JOE LYNN TURNER] – Drums

Official Website: http://www.raven-lordband.com/