JEROME MAZZA – Outlaw Son

Band: Jerome Mazza
Album: Outlaw Son
Spielzeit: 40:53 min
Stilrichtung: AOR/Melodic Rock
Plattenfirma: Escape Records
Veröffentlichung: 23.11.2018
Homepage: www.JeromeMazza.com

Für den ein oder anderen dürfte der Name JEROME MAZZA eher unbekannt sein, was den Sänger und Gitarristen aber nicht daran hindert ,mit “Outlaw Son” eins der besten Alben 2018 im Genre AOR / Melodic Rock auf den Markt zu bringen .
Mazza hat sich einige Zeit als Sessionmusiker verdingt, doch nun sucht er nicht nur mit seiner Band “Pinnacle Point” , sondern eben auch auch solo wieder gezielt die Öffentlichkeit .
Eindrucksvoll zurückgemeldet hat sich Mazza mit seinem gesanglichen Engagement für die STEVE WALSH CD “Black Butterfly”, für die er drei Songs eingesungen hat und genau in diesem Stil geht es auf seinem Album weiter. Hochwertige, sehr melodiöse Songs allesamt von Tommy Denander und Steve Overland komponiert und getextet, ziehen den Hörer schnell in seinen Bann. Die Wurzeln seines Schaffens klingen sehr nach Kansas und Seventh Key und brauchen sich qualitativ nicht hinter diesen Größen zu verstecken.

Als wegweisender Opener funktioniert schon mal “Neverland”, bevor “Immortal” alleine durch seinen catchy Chorus und interessantem Arrangement punktet.

Mit herrausragendem Satzgesang beginnt die Midtemponummer “ The Dark Side” , und zeigt , welch wichtige, unterstützende Rolle auch Steve Overland an diesem Projekt hat .Weitere musikalische Leckerbissen , sind die folgenden Nummer “Streets of Fire” und “The Last Goodbye” , alles Stücke , die vom Gesang und natürlich vom Songwriting leben.

Die Kunst , Keyboards so einzusetzten , daß es nicht schnell in den belanglosen Fahrstuhlmusikbereich abdriftet ist den meisten Bands im AOR Bereich leider nicht gegeben , umso angenehmer daß es Mazza nicht nur in Stücken wie “Save the Best ´til Last” und “Crossfire” hervorragend gelingt .
Mit “Calm before the Storm” offenbart sich eine der ganze wenigen schwächeren Nummern des Album.
Kurz und knackig geht es mit dem Titetrack weiter, schönes Gitarrenriff, Mazza braucht keine ausufernden Gitarrensoli, die Songs auf über sechs Minuten ziehen , ohne nach vier Minuten noch etwas zu vermitteln, hier herrscht kuze Wege , Mittelfeld.
Auch beim gitarrenorientierten Schlußakkord “Unfinished Buisness” zeigt Mazza erneut sein ganzes Können

Als Fazit bleibt nur , sich als begeisterter Hörer, vor dieser kleinen Meisterleistung zu verbeugen, und darauf zu hoffen, daß Jerome Mazza schnell den Weg in deutsche Konzertsääle findet .

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Neverland
02. Immortal
03. The Dark Side
04. Streets on Fire
05. The Last Goodbye
06. Undercover Love
07. Song for the People
08. Save the Best Til Last
09. Crossfire
10. Calm before the Storm
11. Outlaw Son
12. Unfinished Business

Rüdiger König

Avantasia News

AVANTASIA veröffentlicht neue Single ‚The Raven Child‘; Lyricvideo online!

Erst vergangene Woche hat Tobias Sammet weitere Details zum kommenden AVANTASIA-Werk »Moonglow«, das am 15. Februar 2019 via Nuclear Blast erscheinen wird, preigegeben. Nach einem ersten Snippet-Trailer gibt es heute mit dem epischen Longtrack ‚The Raven Child‘ den ersten kompletten Song daraus zu hören. Das begleitende Lyricvideo kann hier angeschaut werden:

Schaut euch hier den »Moonglow«-Snippet-Trailer an:

Tobias Sammet kommentiert:
„Ich kann es kaum erwarten, dass »Moonglow« endlich auf die Fans losgelassen wird. Die ersten Reaktionen und Kommentare von Seiten der Presse und meiner Freunde sind so enthusiastisch, wie ich sie in meiner gesamten Karriere von bereits 27 Jahren noch nie erfahren habe. Sascha und ich sind sprachlos!
Weil es mir zwischen Promotion und Tourvorbereitung nicht langweilig werden durfte, habe ich mich ein bisschen in die Gestaltung der CD, des Booklets und der verschiedenen Albumkonfigurationen eingemischt, damit das Album den Zuhörer in seiner Ganzheit in eine andere Welt entführt und alles rundum so wird, wie ich es mir vorstelle.
Von allen Versionen finde ich persönlich das riesige, streng limitierte Artbook mit Bonustrack und einer zusätzlichen Bonus-CD am imposantesten: Ein Bildband mit Linernotes, Interview, handschriftlichen Texten, unzähligen Fotos vom Entstehungsprozess des Albums und stimmungsvollen, inspirierenden Bildern des viktorianischen Künstlers Grimshaw, damit das Gesamtwerk den Hörer in die Welt von »Moonglow« und dessen Entstehungsgeschichte saugt.
Auch das kleinere und ebenfalls limitierte Digibook kommt mit einem Bonustrack und ist sehr liebevoll gestaltet.
Natürlich gibt es für Liebhaber und Plattenfreaks auch noch die Vinylversionen.
Egal, um welche dieser limitierten Edition es sich handelt: Ich bin sehr stolz auf all diese kleinen Schätze und darauf, »Moonglow« bald veröffentlichen zu können!“

Das Album umfasst elf Tracks und wartet einmal mehr mit zahlreichen Gastsängern auf: Neben Altbekannten, wie Ronnie Atkins, Jørn Lande, Eric Martin, Geoff Tate, Michael Kiske oder Bob Catley, haben beim neuen Album auch Candice Night, Hansi Kürsch sowie Mille Petrozza zu dessen Gelingen beigetragen. Das dazugehörige Artwork wurde von Alexander Jansson gestaltet.

»Moonglow« – Tracklist:

01. Ghost In The Moon
02. Book Of Shallows
03. Moonglow
04. The Raven Child
05. Starlight
06. Invincible
07. Alchemy
08. The Piper At The Gates Of Dawn
09. Lavender
10. Requiem For A Dream
11. Maniac
Bonustrack
12. Heart

Mit über 3,5 Millionen verkauften Tonträgern zählt der aus Fulda stammende Tobias Sammet, der das Rockevent AVANTASIA 1999 erschaffen und 2008 erstmals live präsentiert hat, zu den international erfolgreichsten Musikern Deutschlands. Des Weiteren hat er bereits mit Alice Cooper, Klaus Meine und Rudolf Schenker (THE SCORPIONS), Bruce Kulick und Eric Singer (KISS), Eric Martin (MR. BIG) sowie vielen weiteren Größen des internationalen Musikbusiness‘ zusammengearbeitet. Lange galt Tobias Sammet’s AVANTASIA als Geheimtipp, doch nach unzähligen Auftritten als Headliner auf den weltgrößten Rockfestivals (u.a. Sweden Rock Festival, Québec Music Festival, Barcelona Rock Fest), Goldauszeichnungen und mehreren Top 10-Platzierungen in den weltweiten Charts ist die bevorstehende Tour DAS Rockevent des Jahres 2019!

AVANTASIA – »Moonglow World Tour 2019«
Präsentiert von Metal Hammer, piranha, musix, Rock It!
27.03. SK Presov – Tatran Handball Aréna
28.03. SK Bratislava – Hant Aréna
30.03. DE Kaufbeuren – All-Karthalle
31.03. IT Mailand – Alcatraz
02.04. CZ Prag – Forum Karlín *AUSVERKAUFT*
03.04. DE Berlin – Huxleys Neue Welt
05.04. DE Ludwigsburg – MHP Arena
06.04. DE Bamberg – Brose Arena
08.04. DE Fulda – Esperantohalle
09.04. DE Saarbrücken – Saarlandhalle
10.04. FR Paris – Olympia
12.04. DE Osnabrück – Osnabrück Halle
13.04. DE Hamburg – Mehr! Theater *AUSVERKAUFT*
14.04. DE Oberhausen – König-Pilsener-Arena
16.04. UK London – The Forum
18.04. DE Offenbach – Stadthalle
19.04. CH Pratteln – Z7
20.04. CH Pratteln – Z7
24.04. ES Bilbao – Santana 27
26.04. ES Barcelona – Razzmatazz 1
27.04. ES Madrid – Palacio Vistalegre
02.05. SE Stockholm – Arenan
04.05. RU Moskau – Glavclub Green Concert
06.05. HU Budapest – Barba Negra Track
12.05. AU Sydney – Metro Theatre
14.05. AU Melbourne – The Forum
17.05. US San Jose, CA – City National Civic
19.05. US Anaheim, CA – City National Grove
21.05. US Chicago, IL – Patio Theater
23.05. CA Montreal, QC – Metropolis
24.05. US Worcester, MA – Palladium

Weitere Termine werden in Kürze bekanntgegeben…!

Die Band:
Tobias Sammet | zusätzliche Keyboards & Bass
Sascha Paeth | Gitarre & Bass
Michael Rodenberg | Keyboards, Klavier & Orchestration
Felix Bohne | Schlagzeug
Oliver Hartmann | zusätzliche Leadgitarren

BLACKDRAFT – The Quest

Band: Blackdraft
Album: The Quest
Spielzeit: 61:42 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Mighty Music
Veröffentlichung: 14.12.2018
Homepage: www.blackdraft.de

Die deutschen Metaller von BLACKDRAFT existieren seit 2015 und brachten 2016 ihr Debütalbum „Recipe of Pain“ raus. Angeführt von Frontfrau Julia Wallenius und Gitarrist, Sänger Karsten Wallenius war man 2017 auf einigen Festivals und Supporttouren unter anderem mit MOB RULES und MASTERPLAN unterwegs und hat jetzt mit dem neuen Label Mighty Music in Rücken das neue, zweite Album „The Quest“ am Start. Dieses ist ein Konzeptalbum über die junge Sucherin Runa Ágústsson aus Hamburg, die nach Island reist und eine Reise in die Tiefsee beginnt.
Als Opener gibt es „Formali“ auf die Ohren. Dieses ist ein stimmungsvolles Intro welches uns in die Geschichte einführen soll.
Danach folgt dann mit „Chapter 01 The Calling“ der erste richtige Track. Und hier wird dann schnell die Marschrichtung klar, Heavy Metal mit melodischen Strukturen aber allzeit die volle Härte bekommen wir hier geboten. Dazu noch der tolle kraftvolle und häufig aggressive Gesang von Frontfrau Julia, der immer wieder von Gitarrist Karsten mit seinen Growls unterstützt wird. Eine tolle Mischung wie ich finde, auch wenn mir manchmal Karsten zu präsent ist.
Der nächste Track der dann richtig schön ins Ohr geht ist dann „Chapter 03 Motivation“ welches schon teilweise etwas zu poplastig, blenden wir mal die Growls aus, ausfällt. Aber egal schön eingängig ist das Ding auf jeden Fall!
Was haben wir noch positives auf der Habenseite? Auf jeden Fall das recht aggressive, „Chapter 05 Out to the Open Sea” das melodisch, düstere “Chapter 06 Leap in the Dark” und auch die Halbballade „Chapter 07 Discover Beauty“ weiß absolut zu gefallen.
Je länger die Platte läuft umso stärker wird sie…das muss man auch erstmal hinbekommen! Meistens ist es ja anders rum und man verschießt sein Pulver schon zu Beginn.
So ist es dann auch nicht verwunderlich das auch das letzte Drittel der Scheibe kaum Wünsche offen lässt und sich mit „Chapter 08 Graveyard“, „Chapter 09 Blackdraft“ und „Chapter 10 Fight“ drei weitere Hits hier versteckt haben.
Ein rundherum gelungene neue Scheibe kann man hier abschließend festhalten!

Anspieltipps:

Ganz klar „Chapter 01 The Calling“, „”Chapter 03 Motivation”, “Chapter 05 Out to the Open Sea”, “Chapter 06 Leap in the Dark” sowie “Chapter 08 Graveyard”

Fazit :

Keine Frage das neue Album von BLACKDRAFT macht vieles richtig und man ist der Band anzumerken das sie viel Arbeit in den neuen Diskus gesteckt hat! Das Songwriting passt und ist schön abwechslungsreich.
Manchmal finde ich die eingesetzten Growls etwas zu präsent, da hätte man ruhig etwas mehr auf die tolle Stimme von Frontfrau Julia setzen können, aber ansonsten gibt es hier nicht allzu viel zu meckern!
Fans von melodischen, kraftvollen Heavy Metal mit weiblichen Gesang werden hier definitiv auf ihre Kosten kommen und Anhänger der Band sowieso.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Formali
02. Chapter 01 The Calling
03. Chapter 02 The Struggle
04. Vakna
05. Chapter 03 Motivation
06. Chapter 04 Caspule
07. Chapter 05 Out to the Open Sea
08. Chapter 06 Leap in the Dark
09. Uppgötva
10. Chapter 07 Discover Beauty
11. Logn fyrir stormin
12. Chapter 08 Graveyard
13. Chapter 09 Blackdraft
14. Chapter 10 Fight
15. Chapter 11 Death

Julian

SEVEN THORNS – Symphony of Shadows

Band: Seven Thorns
Album: Symphony of Shadows
Spielzeit: 41:09 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Mighty Music
Veröffentlichung: 14.12.2018
Homepage: www.seventhorns.com

Die Dänen von SEVEN THORNS sind mittlerweile keine Unbekannten mehr im Power Metal Genre und bei uns in der Rock-Garage! Mit „Symphony of Shadows“ bringen die Jungs dieser Tage ihr drittes Album auf den Markt.
Im Vergleich zum letzten Album „II“, Rezi auch hier bei uns, ist der Sound etwas düsterer und neo klassischer ausgefallen. Es gibt 9 Tracks zu hören die auch eine Spur Progressive Metal abbekommen haben.
Ansonsten hat sich nicht viel bei der Band geändert, man war in den letzten Monaten und Jahren fleißig live unterwegs mit so Bands wie PRIMAL FEAR und FREEDOM CALL. Die Liveerfahrung sollte den Jungs auf jeden Fall zu Gute gekommen sein beim Songwriting!
Als Opener wird uns „Evil Within“ präsentiert, welches düster eingeleitet wird und mit ordentlich Keyboards unterstützt und schön melodisch gehalten wird. Der Gesang von Fronter Björn ist nach wie vor bestimmt nicht jedermanns Sache, der Junge macht seine Sache aber gut. Ansonsten ist die Nummer eine eingängige Sache geworden, die mit Prog Elementen schön angereichert wurde.
Eine ähnlich runde Sache ist dann auch das folgende „Black Fortress“ geworden. Dieser Track wurde vorab schon einige Mal live gespielt und überzeugte direkt auf Anhieb. So auch hier, erneut haben wir hier eine mehr als ordentliche Mischung aus Melodic, Prog und düsterer Stimmung die sofort ins Ohr geht.
„Ethereal“ im Anschluss ist dann gute Standardkost nicht mehr und nicht weniger, dann folgt aber mit „Beneath a Crescent Moon“ der nächste Farbtupfer. Denn dieser Track beinhaltet ein gesangliches Duett mit einer mir unbekannten weiblichen Stimme und hier wird eine schöne orientalische Stimmung erzeugt. Ein toller Track!
Im Mittelteil kann dann „Last Goodbye“ am ehesten überzeugen und begeistern, auch wenn auch dieser Track nicht ganz an die ersten genialen Songs rankommt.
Als letzten erwähnenswerten Track haben wir dann das abschließende „Symphony of Shadows“ welches vom Zwischenstück „Shadows Prelude“ eingeleitet wird.
Hier kann man wieder ans Qualitätslevel der ersten Nummern anknüpfen und kann die Fans wieder direkt begeistern.

Anspieltipps:

Auf jeden Fall „Evil Within“, „Black Fortress“, „Beneath a Crescent Moon” und “Symphony of Shadows”.

Fazit :

Ganz klar, das neue dritten Album der Jungs von SEVEN THORNS ist bisher ihr bestes geworden! Nach wie vor hat man aber, gerade in der zweiten Albumhälfte, noch zu viele Standardtracks vereint und auch die Produktion hätte teilweise etwas mehr Bums und Druck vertragen können! Manchmal kommt das Ganze doch etwas verwaschen daher und nicht gut genug abgemischt.
Aber insgesamt können wir hier doch von einer starken Leistung sprechen und Fans der Band und der angesprochenen Genres werden mit Sicherheit zufrieden gestellt werden.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Evil Within
02. Black Fortress
03. Ethereal
04. Beneath a Crescent Moon
05. Castaway
06. Last Goodbye
07. Virtual Supremacy
08. Shadows Prelude
09. Symphony of Shadows

Julian

Arion News

ARION: „Through Your Falling Tears“ Videoclip!

Melancholie ist den Finnen bekannterweise nicht fremd, und so kommen wir in der besinnlichen Vorweihnachtszeit noch in den Genuss seines neuen ARION Musikvideos. „Through Your Falling Tears“ ist eine Ballade vom aktuellen Album „Life Is Not Beautiful“, das am 19. Oktober erschien.
Und es gibt noch weitere gute Neuigkeiten zu vermelden: ARION wurden bei den finnischen Grammys für das „Metalbum des Jahres“ nominiert

Brothers of Metal News

BROTHERS OF METAL präsentieren Musikvideo zu “Yggdrasil”!

Die umtriebigen schwedischen BROTHERS OF METAL sind mit einem neuen Videoclip am Start. Wie schon bei „Prophecy Of Ragnarök“ machten die Krieger aus Falun wieder gemeinsame Sache mit Patric Ullaeus (Revolver Film).
„Yggdrasil“ stammt vom BROTHERS OF METAL Debütalbum „Prophecy Of Ragnarök“, das am 16.11. (als CD, Digipak und Vinyl) veröffentlicht wurde.

DEVIL`S HAND – Devil`s Hand

Band: Devil`s Hand
Album: Devil´s Hand
Spielzeit: ?? min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 7. Dezember 2018
Homepage: /

Mike Slamer is back !! Ein weiteres Projekt des aussergewöhnlichen Musikers, der mit solchen Bands wie Steelhouse Lane, Seventh Key, Streets und eben Slamer herausragende Alben veröffentlicht hat . Der Gitarrist und Songwriter ist gesegnet mit einem Gitarrenspiel, welches neben seinem unverwechselbarem Stil nie in Gefahr gerät, in der Kategorie “Sportgitarre” angesiedelt zu werden.
Das er zudem immer in der Lage ist , gute Songs zu schreiben, belegt er mit der Veröffenlichung der vorliegenden CD “DEVIL`S HAND”.
Slamer´s Partner in crime bei diesem Projekt ist der nicht minder begnadete Sänger Andrew Freeman, der seine Gesangsqualitäten zuvor und demnächst wieder bei Vivian Cambell´s Last in Line antritt.
Die beiden scheinen sich gesucht und gefunden zu haben. DEVIL`S HAND überzeugen in nahzu allen elf Songs.
Der Opener “ Alive “ geht gleich in die Vollen, schöne , melodische Midtemponummer, in dem die Jungs gleich alles in die Waagschale werfen und zeigen , was im Verlauf der Scheibe zu erwarten ist, gute Gitarren , klasse Gesang untermalt mit gut eingesetzten Keys.
Und genauso gehts weiter im folgenden “Falling in “, einem weiteren Highlight der Scheibe.
Ein schöner Akustikgitarreneinstieg zeichnet “One More Time” aus, bevor es erneut in einem gegnadeten Riff explodiert, den Slamer mal wieder spielerisch aus dem Ärmel zaubert.
Etwas zügiger unterwegs ist “Drive away”, der treibend durch die vier Minuten Hardrock fährt.
Aber diese ungewöhnlich Kollaboration zwischen Slamer und Freemann kann auch anders, wie überhaupt jeder Song ein ordentliches Alleinstellungsmerkmal aufweist.
Auf “Justified” wird gekonnt etwas Gas vom Pedal genommen und die ruhigeren Stielemente eingeworfen, bevor im Titeltrack wieder ordentlich abgerockt wird.
Wenn es einen Wehrmutstropfen auf dieser Scheibe gibt , ist es das ein kleinwenig uninspirierte “Unified”, aber selbst dass auf ordentlichem Niveau.
Im letzten Song “Push Comes to Shove” powern die beiden Hauptakteure sich ein letztes Mal gekonnt aus und beschliessen ein aussergewöhnliches, gutes Hardrockalbum

Frontiers Records waren dieses Jahr wieder ordentlich unterwegs im “Projekt”managment, hier überzeugen sie auf ganzer Linie.
DEVIL`S HAND ist ein starkes Album , Mike Slamers Gitarrenarbeit ist größtenteils atemberaubend, und Freemann kraftvolle Stimme überzeugt durchgehend.
Das Ganze gefällt dann zudem noch im guten Sound und kommt ohne Albumfüller aus.
Am Ende bleibt nur der Wunsch , daß dieses Projekt eine etwas längere Halbwertszeit hat.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. We Come Alive
02. Falling In
03. One More Time
04. Another Way To Fly
05. Drive Away
06. Justified
07. Rise Above It All
08. Devils Hand
09. Unified
10. Heartbeat Away
11. Push Comes To Shove

Rüdiger König

Konzertbericht: H.E.A.T

H.E.A.T. / Bochum

 

Bochum, den 29.November, wir sind zu Gast in der Bochumer Matrix, und können von Glück sprechen , dass die Location spontan in der Lage ist, ein für den kleineren Rockpalast Club vorgesehenes Konzert aufgrund der höher ausgefallenen Zuschauerresonanz , in die Haupthalle zu verlegen .

Zu begutachten gibt es heute das skandinavische Package SHIRAZ LANE (Schweden), ONE DESIRE ( Finnland) und natürlich das Drei Kronen Team H.E.A.T.

Nachdem die sleazende Jungs von Shiraz Lane in ihrer jugendlichen Unbekümmerheit mehr auf enorme Lautstärke, denn auf ein ausgewogenen Sound aus waren , machten es die melodischen Hardrocker One Desire besser , und brachten die songwriterische Qualität ihrer Debüt CD auch live gut rüber .

…und dann kamen sie , dann war es Zeit für HEAT !!

Diese Band ist auf Platte gut und live besser, und das macht sie an diesem Abend auch eindrucksvoll und unmißverständlich klar , und zwar vom ersten Moment an.

Frontman Erik Grönvall , der sich in so kurzer Zeit vom schüchternen Swedish Idol Teilnehmer zum Rockirrwisch gewandelt hat, übernimmt mit sofortiger Wirkung das Zepter und wird zum Chef im Ring .

Wie dieser Adrenalinjunkie über das gesamte Set hinweg Stimmung verbreitet und bei diesem enormen Arbeitspensum aber auch jeden Ton trifft, sucht seinesgleichen.

Verlassen kann er sich dabei auf eine extrem gut eingespielte Band, die ihm auch genau den Spielraum läßt, den er braucht .

Die Rythmussektion mit Drummer „Crash“ und Jimmy Jay am Bass ist allzeit auf den Punkt und drückt massiv, Gitarrist Dave Dalone und Keyboarder Jona Tee gelingt es , dass die bekannten Stücken auch live zu einem Erlebnis zu werden.

Nachdem sich Erik einen kurzen Akustikgitarrenpart gönnt, wird klar, warum der textsichere Frauenanteil im ca. 300 Fans umfassenden Publikum heute verhältnismäßig groß ausfällt.

Keiner kann sich diesem Bühnenbeserker auf Dauer entziehen , er beackert die Bühne als gäbe es keinen Morgen, scheut sich aber auch nicht im Bad in der Menge zu performen .

Ein Star zum Anfassen.

Es besteht nicht der Hauch einer Chance , die Band ohne gefeierte Zugaben zu entlassen und Grönvall endlich ins verdient Sauerstoffzelt zu verabschieden .

Ein beachtliches Konzert geht nach 15 mitreißenden Songs zuende.


Setliste:

Danger Road

Breaking the Silence

Emergency

Shit City

Downtown

In and out of trouble

It´s all about tonight

Living on the run

Beg Beg Beg

Laughing at tomorrow

Straight for your heart

Mannequin Show

Bastard of Society

Zugaben

Point of no return

A shot of redemption

 

Rüdiger König

TORIAN – God of Storms

Band: Torian
Album: God of Storms
Spielzeit: 49:33 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Ram it Down Records
Veröffentlichung: 23.11.2018
Homepage: www.torian-legion.de

Aus meiner alten Heimat Paderborn kommen die Jungs von TORIAN die sich schon seit 2002 dem Power Metal verschrieben haben und bislang sehr stark im Underground vertreten waren!
Das neue, vierte Album „Unbowed, Unbent, Unbroken“ könnte sinnbildlich dafür stehen das man sich in all den Jahren nicht hat unterkriegen lassen und man nun anscheinend endlich den großen Wurf gelandet hat. Denn qualitativ soll das neue Album ein absoluter Sprung nach vorne sein das mag auch daran liegen dass man sich dieses Mal mit ORDEN OGAN Mastermind Seeb Levermann eine Topproduzenten für den Power Metal Bereich an Bord geholt hat.
Apropos an Bord geholt, das neue deutsche Label Ram it Down Records hat die Zeichen der Zeit genau erkannt und die Jungs schnell unter Vertrag genommen und somit stellt das neue Album sowohl das Labeldebüt von TORIAN als auch die allererste Veröffentlichung auf dem Label überhaupt dar! Endlich mag mancher TORIAN Fan nun denken, denn die Jungs dümpeln schon viel zu lange abseits jeder Aufmerksamkeit rum.
Aber genug der schnöden Worte, starten wir mal musikalisch mit dem Opener „Old Friend Failure“. Die Eröffnungsriffs und auch dann der ganze Song erinnern irgendwie schon sehr an die Stammband des ausführenden Produzenten da kann ich mir nicht helfen 😉
So ist es auch nicht verwunderlich das die Nummer absolut eingängig und als Opener perfekt geeignet ist! Hier können wir also schnell den grünen Qualitätshaken dahinter machen.
Auch das folgende „Evil vs. Evil“ ist aller erste Sahne und ein melodischer Leckerbissen für die Fangemeinde!
Der erste Teil der Scheibe hält aber noch mehr erstklassige Tracks bereit, denn mit „Far from Midian Sky“ und „Unbowed, Unbent, Unbroken“ geht die melodische Powermetalfahrt qualitativ hochwertig weiter.
Vom Gesang etwas aggressiver präsentiert sich das mittig platzierte „Saint of the Fallen“ und auch „Crimson Born“, „Blackenend Souls“ sowie das etwas langsamere und tierisch eingängige „Stonehearted Nation“ wissen absolut zu überzeugen und sind weit entfernt vom Metal Durchschnitt!
Da dann auch das schnelle „Thousand Storms“ und das epische „The Glorious Downfall“ sehr gelungen sind, kann man abschließend festhalten das sich TORIAN auf ihrem neuen Werk wirklich extrem gesteigert haben und die Vorschusslorbeeren absolut gerechtfertigt waren!

Anspieltipps:

Direkt gefallen sollten euch „Old Friend Failure“, „Evil vs. Evil“, „Far from Midian Sky“, „Unbowed, Unbent, Unbroken“ und „Stonehearted Nation“

Fazit :

Mein letzter Rezisatz ist ja quasi schon ein Fazit, das kann man absolut so stehen lassen! TORIAN fahren auf ihrem neuen Album ganz schwere Geschütze auf und die Chöre und Refrains, bei denen mit Sicherheit Produzent Seeb seine Finger mit drin hatte, sind wahrlich ein Ohrenschmaus!
Ein ganz starkes neues Album welches Fans der Band und des Genre absolut zu sagen sollte!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Old Friend Failure
02. Evil vs. Evil
03. Far from Midian Sky
04. Unbowed, Unbent, Unbroken
05. Saint of the Fallen
06. Crimson Born
07. Blackened Souls
08. Stonehearted Nation
09. Thousand Storms
10. The Glorious Downfall

Julian

MARIUS DANIELSEN – Legend of Valley Doom Part 2

Band: Marius Danielsen
Album: Legend of Valley Doom Part – 2
Spielzeit: 71:55 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Crime Records
Veröffentlichung: 30.11.2018
Homepage: www.mariusdanielsen.com

Asche über mein Haupt! Das ist mir doch glatt der erste Teil von MARIUS DANIELSEN`s Powermetal Saga „Legend of Valley Doom“ durch die Lappen gegangen! Denn dieser Tage erscheint schon der zweite Teil der Saga wo Marius als Gitarrist und Sänger alle Fäden in der Hand hält und sich wieder tonnenweise Gäste ins Studio geholt hat.
Darunter wären so klangvolle Namen wie Michael Kiske (Gesang, HELLOWEEN, UNISONIC), Tim Owens (Gesang, Ex JUDAS PRIES, Ex ICED EARTH), Blaze Bayley (Gesang, Ex IRON MAIDEN, WOLVESBANE), Michele Luppi (Gesang, WHITESNAKE), Mark Boals (Gesang, Ex IRON MASK), Mathias Blad (Gesang, FALCONER), Diego Valdez (Gesang, HELKER), Bruce Kulick (Gitarre, Ex KISS), Tom Naumann (Gitarre, PRIMAL FEAR), Jens Ludwig (Gitarre, EDGUY), Jari Kainulainen (Bass, MASTERPLAN), Magnus Rosen (Bass, Ex HAMMERFALL), Stian Kristoffersen (Schlagzeug, PAGAN`S MIND) oder Steve Williams (Keyboards, POWER QUEST). Und das war nur ein Bruchteil der gesamten Gästeliste. Ein Who is Who der Metalszene also!
Ach ja Bandmitglieder seiner anderen Band DARKEST SIN sind natürlich ebenso beteiligt wie sein Bruder Peter Danielsen der sowohl als Musiker als auch als „Vater“ seiner musikalischen Saga EUNOMIA, Rezi zum Debütalbum findet ihr auch hier bei uns, in Erscheinung tritt.
So, viele Hintergrundinfos, aber wie klingt denn nun das neue Machwerk? Mit dem Introopener „King Thorgan`s Hymn“ kann man schon mal nicht so viel heraushören, außer dass es die perfekte Cinematic Einleitung ist. Mit dem anschließenden „Rise of the Dark Empire“ haben wir dann aber den ersten richtigen Track zu verzeichnen. Eine kraftvolle, epische und melodische Nummer die einen sofort in ihren Bann zieht. Als Opener perfekt geeignet um dem Hörer den Mund wässerig zu machen!
Ach ja mit Zwischenstücken und dem obligatorischen Erzähler muss der schon angesprochene Hörer über die gesamte Plattenlänge auch klar kommen, das erste Zwischenstück ist das anschließende „Gates of Eunomia“ welches den nächsten Hit „Tower of Knowledge“, bei dem man sich von dem langsamen Beginn nicht täuschen lassen sollte, perfekt einleitet.
Auch in der Folge haben wir es mit sehr vielen hochklassigen melodischen und epischen Tracks zu tun, egal ob es der starke Mittelteil mit „Visions ot the Night“ und „Crystal Mountains“ ist oder der letzte Abschnitt wo ganz klar „By the Dragons Breath“, „Angel of Light“ und „Temple of the Ancient God“ die Höhepunkte sind.
Hier wird auf ganz hohem Niveau der epische Power Metal zelebriert und dem geneigten Fan dürfte hier das Wasser im Munde zusammen laufen!

Anspieltipps:

Bei so vielen erstklassigen Songs sehr schwer, „Rise of the Dark Empire“, „Tower of Knowledge“, „Visions of the Night”, “By the Dragons Breath” und “Angel of Light“ stechen vielleicht nochmal ein bisschen heraus.

Fazit :

Mächtig ist das neue Album von MARIUS DANIELSEN geworden! Episch und kraftvoll spinnt er seine Konzeptgeschichte weiter und die vielen Gastsänger und Musiker werden sehr gut integriert.
Schlechte Songs sucht man hier wirklich vergeblich und insgesamt ist das Album am Stück auch gut hörbar, was natürlich auch an den tollen Zwischenstücken und dem Erzähler liegt.
Beide Daumen hoch also für den zweiten Teil von „Legend of Valley Doom“ mit der dementsprechenden Benotung und Empfehlung für die geneigte Hörerschaft!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. King Thorgan`s Hymn
02. Rise of the Dark Empire
03. Gates of Eunomia
04. Tower of Knowledge
05. Visions of the Night
06. Crystal Mountains
07. By the Dragon`s Breath
08. Under the Silver Moon
09. Angel of Light
10. Princess Lariana`s Fortress
11. Temple of the Ancient God
12. We Stand Together

Julian