ON ATLAS SHOULDERS – Hyperion

Band: On Atlas Shoulders
Album: Hyperion
Spielzeit: 39:54 min
Stilrichtung: Epic Heavy Metal
Plattenfirma: Metalmessage
Veröffentlichung: Heavy Metal
Homepage: www.onatlasshoulders.com

Die deutschen Epic Heavy Metaller ON ATLAS SHOULDERS wurden 2018 in Frankfurt am Main von Sänger Marius Bönisch (Gesang) und Ben Chadwick (Gitarre) gegründet.
Im Juni 2020 erschien dann ihr Debütalbum „Invictus“ und nun hat man den Nachfolger „Hyperion“ fertig, um ihn auf die geneigte Hörerschaft loszulassen.
Viel mehr Infos gibt es nicht über die Band, daher starten wir direkt mit dem Albumopener „The Executioner“. Dieser ist eine abwechslungsreiche Nummer die schön im Midtempobereich bleibt und einen epischen Touch besitzt.
Zusätzlich haben wir hier einen ordentlichen Chorus der sich direkt in den Gehörgängen festsetzt.
Ein mehr als würdiger Opener also!
„5 Billion Years im Anschluss“ ist dann nicht ganz so düster gehalten wie der Opener kann aber nochmal ein Tacken zulegen was die Eingängigkeit angeht. Ebenfalls also direkt ein Anspieltipp.
Mit dem ebenfalls sehr ordentlichen „Ruins“ geht es in den Mittelteil der Scheibe hier dominiert klar „Age of Fire“ und weiß direkt zu begeistern. Die restlichen Songs bewegen sich im guten Standardmetalbereich, die nicht schlecht sind, aber auch nicht groß auffallen.
Mittlerweile merkt man auch das die Jungs einen modernen Touch des Epic/Heavy Metals haben und sich somit schön aus dem Einheitsbrei der Genrebands abheben.
Der Gesang von Fronter Marius ist zuerst irgendwie etwas gewöhnungsbedürftig, warum weiß ich gar nicht, aber im Laufe der Scheibe ist auch daran nichts auszusetzen und passt dann perfekt zum modernen Touch der Mucke!
Das im Chorus wunderbar eingängige „Flight of the Falcon“ eröffnet dann das letzte Drittel der Scheibe wo relativ schnell mit dem Funsong „Biohazard“ und dem abschließenden, epischen „Brothers in Arms“ die Gewinner feststehen!
Letztere Nummer dürfte ein klarer Favorit auf die zukünftige Livehitliste sein, eine wunderbar Mitgeh und Mitsingnummer!

Anspieltipps:

„The Executioner“, „5 Billion Years“, „Age of Fire”, “Biohazard” und “Brothers in Arms”

Fazit :

Wie schon geschrieben haben die Jungs von ON ATLAS SHOULDERS ihre ganz eigene Interpretation des Heavy/Epic Metals.
Ein gewaltiger Touch Modern Metal schwingt hier immer mit, für Oldschool Fans ist das Ganze also nicht wirklich etwas!
Die Scheibe sowie die Mucke der Jungs braucht auf jeden Fall den ein oder anderen Durchlauf mehr, um zu zünden und die Stärken zu offenbaren, aber es lohnt sich auf jeden Fall dranzubleiben!
Ein starkes, zweites Album der Jungs haben wir hier auf jeden Fall vor uns! Ich bin gespannt wie der Weg der Band weitergeht.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Executioner
02. 5 Billion Years
03. Ruins
04. When Heavens Collide
05. Age of Fire
06. To the Wolves
07. Flight of the Falcon
08. Interceptor, Truth Protector
09. Biohazard
10. Brothers in Arms

Video zu “The Executioner”:

Julian

SACRED GROOVE – MSTRPLN

Band: Sacred Groove
Album: MSTRPLN
Spielzeit: 51:28 min
Stilrichtung: Melodic Metal
Plattenfirma: Hey!blau Records
Veröffentlichung: 04.06.2021
Homepage: www.sacred-groove.com

Die Band SACRED GROOVE lief mir das letzte Mal mit ihrem Debütalbum „Needful Things“ 2011 über den Weg. Zwischenzeitlich brachte man noch das zweite Album „The Other Side“ 2015 heraus und wechselte dort auch die Sängerin. Alona Levina übernehm das Mirko.
Nun kehrt der Vierer wieder nach langer Pause zurück und hat das dritte Album „MSTRPLN“ im Gepäck. Die lange Pause war leider zwangsweise da man den tragischen Unfalltod von Keyboarder Jüppi Püllen zu verkraften hatte.
Nun ist man aber wieder back on the track und möchte den Fans ein neues musikalisches Kapitel von SACRED GROOVE präsentieren.
Gestartet wird das neue Album durch „Ghost of Yesterday“ welcher nach einer kurzen Einleitung sehr melodisch startet und im Chorus seinen Eingängigkeitshöhenpunkt erreicht.
Als Opener ist der Track perfekt geeignet um somit dem geneigten Hörer direkt Lust auf mehr zu machen!
Ein Wort zur „neuen“ Sängerin Alona. Hier muss man klar auf opernhaften Gesang stehen, denn die Dame hat einen absoluten Hang danach gerade in den Höhen dahingehend „abzuhauen“. Eine Rockröhre ist sie definitiv nicht, auch wenn sie viel Variabilität mitbringt.
Der nächste Song, der so richtig begeistern kann, ist der Titeltrack „Masterplan“. Hier ist alles in Butter und zu Recht ist die Nummer aussagekräftig für die gesamte Platte.
Eine schöne, melodische Nummer die viel Freude verursacht.
Danach gibt es mit „Misery“ und „Never be alone“ zwei eher nach Standardmetal tönende Stücke auf die Ohren, bevor wir mit dem kraftvollen „Nevermore“ den nächsten Anspieltipp haben, der sich ziemlich schnell in den Gehörgängen festsetzt.
Danach gibt es dann leider wieder eher Standardmetal zu hören, der zwar gut gemacht ist, aber nicht wirklich aus der grauen Veröffentlichungsmasse hervorsticht.
Erst im letzten Drittel geht es qualitativ wieder nach oben und mit dem abwechslungsreichen „Can you see the Storm“ und dem abschließenden, melodischen „Times of Temptation“ haben wir noch zwei weitere Hits zu vermelden.

Anspieltipps:

„Ghost of Yesterday“, „Masterplan“, „Nevermore” und “Times of Temptation”

Fazit :

Zwei große Knackpunkte sehe ich beim neuen SACRED GROOVE Album. Der Gesang von Fronterin Alona ist definitiv nicht schlecht, aber doch sehr gewöhnungsbedürftig, weil er doch eher in die opernhafte Richtung geht oder ständig zwischen eher rockig und opera hin und her schwankt und sich nicht richtig festlegen will.
Des Weiteren geht man teilweise zu sehr auf Nummer sicher und bewegt sich viel im Standardmetalbereich was das Hervorstechen in der aktuellen Veröffentlichungsflut schwierig macht.
Insgesamt eine gute, solide Leistung, nicht mehr, aber auch nicht weniger! Fans der Band sollte aber auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Ghost of Yesterday
02. The Journey to Hell and back
03. Masterplan
04. Misery
05. Never be alone
06. Nevermore
07. Second coming
08. Secret Places
09. See you again
10. Can you see the Storm
11. Times of Temptation

Video zu “Masterplan”:

Julian

Powerwolf News

Die Wölfe sind zurück – Wilder denn je!

2021 erklingt erneut der Ruf der Wölfe: Mit der Ankündigung ihres neuen Studioalbums Call Of The Wild haben POWERWOLF, die Hohepriester des Heavy Metal, sowohl national als auch international die Szene in Aufregung versetzt und führen nun ihre einmalige Erfolgsgeschichte fort!

Die erste Single des kommenden Longplayers trägt den Titel „Beast Of Gévaudan“ und entführt den Zuhörer auf eine beeindruckende Reise in die Tiefen des historischen Frankreichs, während das majestätisch in Szene gesetzte Musikvideo mit bildgewaltiger Imposanz bereits nach den ersten Sekunden Herzen höher schlagen lässt.

Matthew Greywolf über die neue Single:

„Wir sind mehr als Stolz mit „Beast of Gévaudan“ den ersten Song unseres kommenden Werks Call Of The Wild zu präsentieren. Die wahre Geschichte des Songs könnte nicht besser in die Welt von POWERWOLF passen: Es geht um eine mysteriöse Bestie, der Ende des 18. Jahrhunderts im Süden Frankreichs unzählige Menschen zum Opfer fielen. Die Bestie wurde nie gefangen und so ranken sich seit jeher vielfältige Legenden um die Geschehnisse, bis hin zur Deutung der Geistlichen, die die Bestie als „Strafe Gottes“ oder gar als „Erlöser der Menschen vom weltlichen und sündhaften Dasein“ sahen.“

Das einmal mehr in Kooperation mit dem ehrwürdigen Produzenten-Doppel Jens Bogren und Joost van den Broek auf Silber gebrannte Album Call Of The Wild, wird am 16. Juli 2021 ein neues Kapitel der Bandgeschichte aufschlagen. Das bereits achte Studioalbum serviert altgedienten wie frisch rekrutierten POWERWOLF-Jüngern die geliebten klassischen Trademarks und begeistert gleichermaßen auf jeder Etappe dieses wilden 11-Track-Ritts mit stilistischen Weiterentwicklungen in einem nie zuvor dagewesenen Ausmaß!

Das offizielle Video findet man HIER:

Das kommende Studio-Album Call Of The Wild erscheint am 16. Juli 2021

Matthew Greywolf zum neuen Album Call Of The Wild:

„Mit Call Of The Wild schlagen wir ein neues, spannendes Kapitel in der Geschichte von POWERWOLF auf. Das Album klingt unverkennbar nach POWERWOLF und ist gleichzeitig so viel mehr: Neben Neuland wie die keltischen Instrumentierungen in „Blood for Blood (Faoladh)“ oder einer waschechten Ballade wie „Alive or undead“ haben wir all unsere Trademarks nochmal auf ein neues Level gehoben. So wild, im wahrsten Sinne des Wortes, und so kraftvoll klangen wir bis dato nie. Wir können es kaum erwarten, dieses Biest von einem Album endlich mit euch allen zu teilen!“

Call Of The Wild, der Nachfolger des 2018er #1 Studioalbums Sacrament Of Sin manifestiert hiermit ehrwürdig die unnachahmliche Erfolgsgeschichte der Band und stellt erneut unter Beweis, dass sie unangefochten auf dem Thron des Genres sitzen!

Tracklisting Call Of The Wild:

01. Faster Than the Flame

02. Beast of Gévaudan

03. Dancing with the Dead

04. Varcolac

05. Alive or Undead

06. Blood for Blood (Faoladh)

07. Glaubenskraft

08. Call of the Wild

09. Sermon of Swords

10. Undress to Confess

11. Reverent of Rats

 

Einige Versionen (2-CD Mediabook, 3-LP Vinyl Box, 3-CD Earbook, digital) des neuen Albums enthalten das Bonus Album Missa Cantorem – ein Querschnitt durch die Erfolgsgeschichte der Wölfe mit neu eingesungenem Gesang von Freunden und Wegbegleitern der Band.

 

Tracklisting Missa Cantorem (Bonus Album):

01. Sanctified With Dynamite – feat. Ralf Scheepers (Primal Fear)

02. Demons Are A Girl’s Best Friend – feat. Alissa White-Gluz (Arch Enemy)

03. Nightside Of Siberia – feat. Johan Hegg (Amon Amarth)

04. Where The Wild Wolves Have Gone – feat. Doro Pesch

05. Fist By Fist (Sacralize Or Strike) – feat. Matthew Kiichi Heafy (Trivium)

06. Killers With The Cross – feat. Björn „Speed“ Strid (Soilwork)

07. Kiss Of The Cobra King – feat. Chris Harms (Lord Of The Lost)

08. We Drink Your Blood – feat. Johannes Eckerström (Avatar)

09. Resurrection By Erection – feat. Christopher Bowes (Alestorm)

10. Saturday Satan – feat. Jari Mäenpää (Wintersun)

POWERWOLF Live 2021:

Fans können sich darauf einstellen, nicht nur brandneue Heavy-Metal-Hymnen, aus tausenden von Kehlen mitgesungen, erleben zu dürfen – zudem werden POWERWOLF die bis dato größte und epischste Produktion ihrer Bandgeschichte auf die Bühne bringen, womit sie ihren Status als eine der intensivsten Live-Bands einmal mehr untermauern!

Wolfsnächte 2021
01.10.21 DE – Stuttgart / Schleyerhalle
02.10.21 CH – Zürich / Samsung Hall
04.10.21 ES – Barcelona / Razzmatazz
05.10.21 ES – Madrid / Riviera
07.10.21 FR – Paris / Zenith
08.10.21 UK – London / Roundhouse
09.10.21 BE – Antwerpen / Lotto Arena
10.10.21 NL – Amsterdam / Afas Live
12.10.21 IT – Mailand / Alcatraz
13.10.21 DE – Frankfurt / Jahrhunderthalle
15.10.21 DE – München / Zenith
16.10.21 DE – Oberhausen / König Pilsener Arena
17.10.21 CZ – Prag / Tipsport Arena
18.10.21 PL – Katowice – MCK
20.10.21 HU – Budapest / Arena
21.10.21 AT – Wien / Gasometer
22.10.21 DE – Berlin / UFO im Velodrom
23.10.21 DE – Hamburg / Sporthalle

CueStack News

Auf seinem mit Hochspannung erwarteten Debütalbum zeichnet das Wiener Industrial Metal-Duo CueStack eine dystopisch-düstere Zukunftsvision, die vielleicht schon morgen mit einem unscheinbaren Warnhinweis beginnt – „Diagnosis: Human“!

Das erste Video zum Track „Stronger“ ist hier zu sehen. Alle Profite aus dem Song gehen Zugunsten der Aktion „Alarmstufe Rot“.

 

Album „Diagnosis: Human“

VÖ: 06.08.2021 durch CUESTACK PRODUCTIONS/ Vertrieb: Rebeat Music

https://www.cuestack.com

Der Planet Erde im Jahr 2121: Von einer Künstlichen Intelligenz gesteuerte Roboter und Maschinen haben sich zu einem integralen Bestandteil des Alltags entwickelt. Doch was passiert, wenn das selbstständig denkende Superhirn bei der automatischen Fehleranalyse das menschliche Individuum als größten Schwachpunkt im System erkennt und sich plötzlich gegen seinen Schöpfer wendet? Auf seinem mit Hochspannung erwarteten Debütalbum zeichnet das Wiener Industrial Metal-Duo CueStack eine dystopisch-düstere Zukunftsvision, die vielleicht schon morgen mit einem unscheinbaren Warnhinweis beginnt – „Diagnosis: Human“!

Hinter dem ungewöhnlichen Namen CueStack verbergen sich die beiden Österreicher Martin Kames und Bernth Brodträger. Als weltweit renommierter Licht- und Showdesigner hat Martin bereits mit zahlreichen internationalen Rock- und Metalgrößen wie Machine Head, Parkway Drive, Heaven Shall Burn und vielen anderen gearbeitet; Bernth ist seit über zehn Jahren global als gefragter Session- und Livegitarrist tätig und betreibt ebenfalls einen der reichweitenstärksten YouTube-Kanäle für Musiker. Seit 2018 arbeitet das Duo an der Erschaffung seines ganz persönlichen Multimedia-Gesamtkunstwerks namens CueStack. Ein faszinierender Kosmos aus Musik, aufwändigen Visuals und einer bombastischen Bühnenshow, mit der die Band monatlich bis zu 100k monatliche Hörer auf Spotify erreicht, bisher mehr als 5 Millionen Gesamt-Views auf YouTube generieren konnte und internationale Magazine vom Forbes Magazin über die Medienplattform Consequence Of Sound bis zur einschlägigen Metal-Presse auf sich aufmerksam machte. Für weitere internationale Furore sorgten die Österreicher mit dem mittlerweile fast 3,3 Millionen Mal geklickten Clip zum Track „Through The Night“, für den man niemand Geringeren als David Hasselhoff als Special-Guest gewinnen konnte. Inspiriert von Filmen wie „Blade Runner“ oder „Prometheus“, TV-Serien wie „Black Mirror“ sowie Künstlern wie HR Giger und Zdzisław Beksiński kreieren CueStack eine futuristisch-surreale Parallelwelt, in die das Duo nun alle Fans mit „Diagnosis: Human“ einlädt.

CueStack verschmelzen hartes Metal-Riffing, düster-atmosphärische Samples, zwischen melodischem Screaming, roboterhaft-unterkühlten Gesangsparts pendelnde Vocals und bombastische Chöre zu einem kopfkinohaften Hybridmix, mit dem man Formationen wie Fear Factory, Ministry, Samael, Marilyn Manson oder Puscifer ernsthafte Konkurrenz macht. „Unsere Soundwelt erscheint von außen oft düster, trist, maschinell und postapokalyptisch“, beschreibt Bernth Brodträger das Gesamterlebnis CueStack. „Beim genaueren Hinschauen findet man jedoch immer ein Augenzwinkern oder einen gewissen Twist. Genau das macht die beiden Seiten dieser Band aus: Es gibt einen Optimisten und Pessimisten; Martin ist ein eher offener Familienmensch, während ich mich dagegen als einen zurückgezogenen Einsiedler sehe. Diese Pole reiben ständig aneinander und erzeugen letztendlich die kreative Spannung, die CueStack ausmacht.“

Auf ihrem ersten Longplayer beschäftigen sich CueStack mit zukunftsweisenden Technologien – sowie den damit fast unweigerlich verbundenen Risiken und auch existenziellen Fragen, wie das Duo mit „Diagnosis: Human“ demonstriert. Was macht einen Menschen aus? Und was eine Maschine? Wo sind die Grenzen und wie lassen sich immer smartere Künstliche Intelligenzen kontrollieren? Eine klare Antwort haben auch CueStack nicht parat. Vielmehr möchte das Duo schon heute wichtige Denkanstöße für morgen geben. So wie mit der ersten Vorabsingle „Transhuman Generation“, auf der sich die beiden Musiker dem Thema Menschmaschine annehmen. „Sind wir tatsächlich auf der Suche nach einem ‚Heilmittel‘ für Menschlichkeit?“, so Martin Kames über die CueStack-Version eines modernen Frankenstein-Monsters. „Es geht um die Frage, ob man wirklich so weit gehen würde, sich einen Computerchip ins Gehirn einpflanzen zu lassen. Ob das, was heute noch Science-Fiction ist, vielleicht schon bald ein ganz normaler Bestandteil unseres Alltags wird.“ Ein Motiv, das CueStack musikalisch in Form eines dramatischen Wechsels zwischen kalten, düsteren Electronica-Elementen und großen Gitarren-Riffs ausdrücken.

Nach Themen wie menschlichen Lastern und Abhängigkeiten, Cybermobbing, unterschiedlichen Arten des Verlusts oder der unaufhaltsam wachsenden Überbevölkerun legen CueStack mit dem brutalen Rocker „Gynoid“ ihren kontroversesten Albumtrack vor, auf dem man sich in die bizarren Abgründe des Geschäfts mit Roboter-Sex begibt. „Wir sind auf mehrere Online-Artikel gestoßen, in denen es um menschliche Grundrechte für Roboter ging. Und ob diese Maschinen entweder als Heilmittel gegen aggressives und illegales sexuelles Verhalten dienen könnten oder das genaue Gegenteil bewirken und damit sogar noch Öl ins Feuer gießen“, ergänzt Bernth Brodträger. „Auf einer anderen Ebene geht es um die große Kluft zwischen Liebe und Sex. Wo fügen sich Roboter in diesem Spektrum ein? Akustisch sind wir hier einmal mehr bei den Wurzeln von CueStack: Heftige Gitarren-Parts verbunden mit einem kreischenden Synthesizer, während die Waage immer zwischen Härte und interessanten, melodischen Strukturen gehalten wird, eng verflochten mit der surrealen Thematik von ‚Gynoid‘.“

Mit dem Closing-Track „Icon“ endet schließlich der Trip in CueStacks metallisch-futuristischen Soundkosmos: Eine philosophische Betrachtung des Spannungsfelds zwischen Kunst und Künstlicher Intelligenz, menschlicher Fehlbarkeit und maschineller Perfektion. „Kann man mittels K.I. ein Gemälde erschaffen, welches wir als Meisterwerk bezeichnen würden? Oder kann Kunst nur von hin- und hergerissenen, unvollkommenen, menschlichen Wesen erschaffen werden? Wo ist die Grenze zwischen künstlerischer Genialität und mechanisch perfekter Ausführung? Würden Roboter Kunst und Kultur gänzlich eliminieren, um Effizienz zu maximieren und die tägliche Ablenkungen auf ein Minimum zu reduzieren? Das sind die finalen Gedanken des Albums, welche Maschinen als die modernen ‚Ikonoklasten‘ der Kunst darstellen.“

Willkommen in der Zukunft

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RAVAGER – The Third Attack

Band: Ravager
Album: The Third Attack
Spielzeit: 42:00 min
Stilrichtung: Thrash Metal
Plattenfirma: Iron Shield Records
Veröffentlichung: 18.06.2021
Homepage: www.ravager-thrash.de

Das beschauliche Walsrode in Niedersachsen hat bei seinen 30.000 Einwohnern zwei ganz besondere Dinge zu bieten. Das ist zum Ersten der weltweit größte Vogelpark und zum Zweiten RAVAGER, die mit ihrem dritten Longplayer um die Ecke kommen und ihrer Stadt und sich selber zu noch mehr Popularität verhelfen könnten. Die Jungs mit der aktuellen Besetzung Marcel Lehr (g.), Philip Herbst (v.), Dario Rosenberg (g.), Justus Mahler (b.) und André Sawade (d.) gibt es nun schon seit 2014 und veröffentlichen ihre Alben bei Iron Shield Records. Das Cover Artwork wurde wieder einmal von Timon Kokott entworfen und ist vorzüglich gelungen. Mit dabei ist auch wieder der coole Thrashzilla namens Keule darauf. Genug, jetzt heißt es Attacke, it’s time for some Thrash Metal.

„Intruders“ ist ein rein instrumental gehaltener Opener, der atmosphärisch beginnt und richtig heroisch abgeht. Ich glaube hier wird man direkt auf die Schlacht vorbereitet. Auf „Planet Hate“ fliegt uns Old School Teutonen Thrash um die Ohren. Das Stück ist aggro as fuck und hat zugleich einen satten Groove. Die Gangshouts passen auch wie Arsch auf Eimer und das Gitarrensolo fetzt. Hey Tankard, seid ihr es auf „Back To The Real World“? Nein, natürlich nicht. Aber eine gewisse Ähnlichkeit kann man diesem Kracher nicht absprechen. Stört keine Sekunde wenn es so authentisch und frisch rübergebracht wird. Und irgendwie bekomme ich Lust auf Bier, muss wohl am Text liegen. Frontsau Philip singt so herrlich derbe auf „Priest Of Torment“, ein Genuss. Diese Vollgasnummer wird einen heftigen Moshpit auslösen, so viel steht fest. Wer jetzt noch stehen kann, sieht sich „A Plague Is Born“ gegenüber stehen. Eine fette Midtemponummer die in der Mitte aber immer mehr an Fahrt aufnimmt und sehr eingängig erscheint. Bei „The Third Attack“ werden keine Gefangenen gemacht und es wird eine wilde Schlacht dargestellt. Knapp über zwei Minuten lang gibt es Thrash Metal auf höchstem Niveau. „Beyond Reality“ fängt düster und bedrohlich an, nur um dann wie ein wild gewordener Hornissenschwarm auf dich loszugehen. Meine Fresse, auch hier werden sich die Leute im Pit zerlegen. „My Own Worst Enemy“ ist ein wahrer Hochgenuss. Hier wird die volle Thrash Metal Keule ausgepackt und einem auf die Birne geschlagen. Nach einem cleveren Break in der Mitte grooved es wie Sau und man muss die Nackenwirbel strapazieren. Holla, da ist aber jemand angepisst auf „King Of Kings“. Hier knallt und scheppert es an allen Ecken und Enden und die ganze Mannschaft von RAVAGER ist in Höchstform. Ich werde es nicht müde zu sagen, der letzte Song muss ein Killer sein damit man sofort wieder die Repeat Taste drückt. RAVAGER haben mich erhört und liefern mit „Destroyer“ ihren längsten und besten Track ab. Hier gibt es da volle Programm. Metallica, Iron Maiden, geile Soli und Riffs, alles dabei. Respekt Leute, so ein Teil muss man erstmal raushauen. Mit einem herzlichen Fuck You endet es und ich muss mich kurz wieder sammeln.

Anspieltipps: 1-10

Fazit: Hier trifft Westcoast Thrash auf deutschen Thrash. Wer auf Death Angel, Exodus, Kreator, Tankard, Sodom und Destruction steht, kommt an diesem Brecher 2021 und in Zukunft nicht vorbei. Da haben die Niedersachsen ein absolutes Highlight vom Stapel gelassen. Da wird die Konkurrenz und die vorhin genannten Bands ganz schön große Augen machen. Jetzt dann noch die richtige Tour (hoffentlich bald) dazu und es wird einen enormen Karriereschub geben.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Intruders
02. Planet Hate
03. Back To The Real World
04. Priest Of Torment
05. A Plague Is Born
06. The Third Attack
07. Beyond Reality
08. My Own Worst Enemy
09. King Of Kings
10. Destroyer

Sturmi

CROWNE – Kings in the North

Band: Crowne
Album: Kings In The North
Spielzeit: 43:12 min.
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 18.06.2021
Homepage: www.facebook.com/officialcrowne

Die schwedische Hardrockszene hat seit jeher eine Unmenge an brillanten Kapellen zu bieten. Das war schon in den Achtzigern so und ist auch heute keinen Deut weniger der Fall. Mit CROWNE erscheint eine ganz besondere Combo auf der Bildfläche. Als sogenannte Supergroup konzipiert – jeder darf selbst darüber sinnieren, was eine Supergroup für ihn persönlich bedeutet – macht ein Blick auf die Liste der mitwirkenden Akteure aber durchaus Lust auf die folgenden elf Songs. Ist Sänger Alexander Strandell mit seiner Stammband ART NATION noch relativ neu im Geschäft, kann im Falle von EUROPE´s Bassist John Levén felsenfest behauptet werden, dass CROWNE hier einen echten Veteranen an Bord haben. Außerdem gesellen sich Produzent/Gitarrist/Keyboarder/Tausendsassa Jona Tee (H.E.A.T.) sowie Schlagwerker Christian „Kicken“ Lundqvist (THE POODLES) dazu. Als Gastgitarrist konnte Love Magnusson (DYNAZTY) gewonnen werden.

Nun pirschte sich unlängst eine andere skandinavische Band auf dem gleichen Label mit einem Hammeralbum an, um die Hardrockwelt zu erobern – unter anderem mit Titeln wie „Thunder From The North“. Ihr ahnt es schon, die Rede ist von den Finnen TEMPLE BALLS und ihrem im April erschienen Drittwerk „Pyromide“. Auch dort war Jona Tee als Produzent involviert. Dass bei CROWNE aber die Könige des Nordens zu Werke gehen und nicht „nur“ ein bisschen Donnergrollen, wollen (und müssen) die Musiker auf ihrem Erstling erst einmal beweisen.

Die erste Single „Mad World“ konnte dies nur bedingt. Durchaus schön anzuhören, aber sehr konstruiert wirkend, blieb die Kinnlade erst einmal oben, ob der äußerst großen Erwartungen an dieses vielversprechende Projekt. Mit dem zweiten Appetizer „Sharoline“ verhält sich das ganz anders. Hier wird alles ausgepackt, was ein Song in der Schnittmenge der Mitwirkenden haben muss. Überlebensgroße Melodien, mit perfektem Sound ins Szene gesetzt, zeigen die Herrschaften hier, was in ihnen steckt.

Aber zäumen wir das Pferd nicht von hinten auf. Beginnen wir, wie jeder normale Mensch, mit dem Eröffnungstrack. Der wurde mit dem Titelsong gleich passend besetzt. Im Midtempo gehalten bricht ein perfekt arrangierter, vorgetragener und produzierter Brecher über den Hörer herein. Ebenso verhält es sich beim folgenden „Perceval“, übrigens der dritten Single-Auskopplung. Etwas flotter geht das Kollektiv hier zu Werke, nicht ohne im Refrain ein weiteres Mal eine Mitsingmelodie erster Güte aufs Parkett zu legen. Über „Sharoline“ muss ich nicht viele Worte verlieren: die Nummer ist einfach ein Hit! Auch reinhören solltet Ihr auch unbedingt in „Unbreakable“, „Sum Of All Fears“, „Make A Stand“ und „One In A Million“.

Mit „Kings In The North“ werfen CROWNE also doch wie erwartet ein bockstarkes Debütwerk in die Runde. Nahezu ohne schwächere Momente kommt diese knappe Dreiviertelstunde Hochglanz-Hardrock daher. Natürlich kann man sich wieder einmal über den Projektcharakter aufregen, und doch ist die Platte einfach zu stark, sind die Musiker zu gut und ist das Gesamtpaket einfach zu stimmig, um hier den Zeigefinger zu heben und diesem tollen Silberling keine Chance zu geben.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

1. Kings Of The North
2. Perceval
3. Sharoline
4. Unbreakable
5. Mad World
6. One In A Million
7. Sum Of All Fears
8. Set Me Free
9. Make A Stand
10. Cross To Bear
11. Save Me From Myself

Stefan

LEE AARON – Radio On!

Band: Lee Aaron
Album: Radio On!
Spielzeit: 47:19 min.
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: Metalville
Veröffentlichung: 23.07.2021
Homepage: www.leeaaron.com

Als in unserer Redaktion die Info über ein neues Album von LEE AARON eintrudelte, das „Radio On!“ heißt und angelehnt an die gute alte Zeit der FM-Sender mit großartigem Rock, fiesen Gitarrenriffs und melodischen Hooks (O-Ton Promoinfo) sein soll, wurden die Augen (und Ohren) mächtig groß. Immerhin hat die äußerst gutaussehende Kanadierin seit dem erneuten Start ihrer Rock-Karriere mit dem 2016er Langspieler „Fire And Gasoline“ (das ich seinerzeit rezensieren durfte) nicht nur glückliche Gesichter unter ihren alten Fans hinterlassen. Und dieses Press-Release liest sich wie eine Rückbesinnung auf alte Tage, in denen Hits wie „Lady Of The Darkest Night“ oder „Watcha Do To My Body“ entstanden sind.

Doch diese Erwartungen werden ganz schnell über den Haufen geworfen. Schon der Opener „Vampin´“ zeigt, dass die einstige Metal Queen weder den polierten Sound der späten Achtziger von Alben wie „Bodyrock“ (1989) oder „Lee Aaron“ (1987) wiederaufleben lässt, noch zurück in die metallischeren Anfangstage von „Metal Queen“ (1984) geht. Vielmehr zockt die Kanadierin mit ihrer Band (Sean Kelly – guitars, Dave Reimer – bass, John Cody – drums) knochentrockenen, zeitgemäßen Rock ohne viel schnickschnack. Die Röhre von LEE AARON ist immer noch allererste Sahne, auch wenn sie ihr Organ schon seit langem sehr viel variabler einzusetzen vermag als in ihrem ersten Karriereabschnitt.

Hat man sich erst einmal damit arrangiert, dass „Radio On!“ keineswegs als Nostalgietrip in die eigene Vergangenheit zu verstehen ist (was im Vorfeld so suggeriert wurde), baut man recht schnell eine gute Bindung mit dem neuen Album auf. Laut eigenen Aussagen hatte LEE AARON die Idee, sich einfach ein paar Tage mit der kompletten Band in einen Raum einzuschließen und zu sehen, was dabei heraus kommt. Hieraus resultierte also dieses Dutzend neuer Songs, deren Spielfreude und Enthusiasmus förmlich ins Ohr springt. Das Quartett hatte sichtlich Spaß. Und trotzdem fehlt etwas…

Ein potentieller Hit ist nicht unter den neuen Stücken. Versteht mich nicht falsch, Nummern wie „Soul Breaker“, „Vampin´“, Mama Don´t Remember“ oder das energetische „Cmon“ sind toll, aber in gewisser Weise fehlt manchmal das Selbstverständnis früherer Alben. Vielleicht ist es aber wirklich die Erwartungshaltung meinerseits, die einfach nicht aus dem Kopf will. „Radio On!“ ist für mich also absolut keine Reise in die glorreiche Vergangenheit, wo die legendären FM Sender den Äther beherrschten (O-Ton Press Release), sondern ein durchaus gutes, zeitgemäßes Rockalbum mit erwachsenen Songs, die manchmal etwas mehr Schwerelosigkeit und weniger Verkopftheit gebrauchen könnten. Dass die Platte an nur einem Wochenende entstanden ist, ist dabei absolut kein Manko. Spontanität und die verhältnismäßig rohen Fassungen dieser Songs haben auch etwas Gutes, nur wäre hier und da etwas mehr Federschmuck oder eine Breitwand-Hookline hilfreich gewesen.

„Radio On!“ ist durchaus gut, wird sich aber – wie schon die Vorgänger „Fire And Gasoline“ und „Diamond Baby Blues“ – bei den alten Fans nicht durchsetzen können. Mit ihrer positiven Art wird das für LEE AARON und ihre Band aber sicher nicht das große Problem sein, denn immerhin ist das letzte halbwegs klassische Album der Kanadierin bereits 27 Jahre alt.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

1. Vampin´
2. Soul Breaker
3. Cmon
4. Mama Don´t Remember
5. Radio On
6. Soho Crawl
7. Devil´s Gold
8. Russian Doll
9. Great Big Love
10. Wasted
11. Had Me A Hello
12. Twenty One

Stefan

REINFORCER – Prince of the Tribes

Band: Reinforcer
Album: Prince of the Tribes
Spielzeit: 40:25 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Scarlet Records
Veröffentlichung: 18.06.2021
Homepage: www.reinforcer.de

REINFORCER ist eine junge deutsche Power Metaltruppe die seit 2015 ihr Unwesen in der Metalszene treiben.
2018 erschien ihre erste EP „The Wanderer“ und nun ist man beim italienischen Szenelabel Scarlet Records untergekommen und veröffentlicht dieser Tag das Debütalbum „Prince of the Tribes“.
Angeführt von Fronter Logan Lexi und mit einer epischen Power Metalausrichtung ala ICED EARTH oder POWERWOLF sind die Jungs bereit ihre Fußabdrücke zu hinterlassen.
Produziert wurde der Diskus in den Kohlekeller Studios, was ja auch schon mal für Qualität bürgt.
Als Opener erwartet uns direkt der Titelsong „Prince of the Tribes“. Episch mit einer kleinen Einleitung beginnt die Nummer bevor ein melodischer Midtemposong sich seinen Weg direkt in die Gehörgänge bahnt.
Eine tolle Nummer direkt zu Beginn die zurecht das Titelstück ist!
Direkt im Anschluss schlägt „Allegiance and Steel“ in eine ähnliche Kerbe und weiß auch direkt zu begeistern.
Etwas flotter und ohne viel Epic kommt dann das mit einem Piratenkonzept unterlegte „Black Sails“ um die Ecke und bohrt sich ebenfalls direkt in die Gehörgänge.
Der Mittelteil wird dann von „Shieldmaiden“ und der Epicbombe „Thou Shall Burn“ dominiert.
Hier sind also auch und nach wie vor keinerlei Ausfälle und Ermüdungserscheinungen zu verzeichnen schauen wir also mal in das letzte Drittel ob das auch hier so bleibt?
Oh ja, und wie!
Mit „Hand on Heart“ hat man einen weiteren Ohrwum in der Hinterhand und auch das flotte „Another Night“ sowie das erdige, abschließende „Z32“ wissen absolut zu gefallen!
Somit ist das Debütalbum rund herum gelungen.

Anspieltipps:

„Prince of the Tribes“, „Black Sails“, „Shieldmaiden“, „Hand on Heart“ so wie „Another Night“

Fazit :

Na, da hauen die Jungs von REINFORCER mal ein sehr überzeugendes Fullenght Debütalbum raus!
Komplett ohne Ausfälle kommt es daher und zeigt das man mit den Jungs auf jeden Fall in der Zukunft rechnen sollte, wenn man von Epic Power Metal aus deutschen Landen spricht!
Einzig die Spielzeit könnte noch etwas besser sein, ansonsten gibt es hier aber so gut wie nix zu meckern.
Ein geiles Debüt der Jungs was sich Genrefans definitiv nicht entgehen lassen sollten!

P.s es gibt bei uns auch das Interview zur Band und zur Veröffentlichung, ebenfalls sehr lesenswert ; )

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Prince of the Tribes
02. Allegiance and Steel
03. Black Sails
04. Shieldmaiden
05. Coup De Grace
06. Thou Shall Burn
07. Hand on Heart
08. Another Night
09. Z32

Video zu “Prince of the Tribes”:

Julian