DYNAZTY – The Dark Delight

Band: Dynazty
Album: The Dark Delight
Spielzeit: 55:58 min
Stilrichtung: Melodic Metal
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 03.04.2020
Homepage: www.dynazty.com

Melodic Rock/Metal der Extraklasse. DYNAZTY liefern hier ihr bisheriges Meisterstück ab. Irgendetwas muss in dem Grundwasser aus dem Norden Europas sein. Was da alles an genialen Outputs herkommt. Und DYNAZTY aus Stockholm haben wohl einen tiefen Schluck genommen. Wann die die Jungs Zeit hatten diese Knaller Scheibe zu schreiben ist mir ein Rätsel. Sänger Nils Molin ist regelmäßig mit den schwedischen Shootingstars Amaranthe rund um den Globus zu hören und zu sehen. Bassist Jonathan Olsson ist bei Lindemann und Pain live zu sehen. Gitarrist Love Magnusson und Schlagzeuger Georg Härnsten Egg touren häufig mit Dee Snider und Joe Lynn Turner. Auch Gitarrist Mikael Laver war mit Lindemann und Joe Lynn Turner on the Road. Gegründet 2008, fünf großartige Alben und eine Vielzahl von Shows später, stehen die Jungs endlich da wo sie hingehören: an der Speerspitze des Melodic Metal. Ich durfte in meiner ehemaligen Metal Bar (BarCode) das letze Album mit einer tollen Releaseparty vorstellen. Und das war schon klasse. Produziert hat die Band selbst und gemischt wurde die Platte von Jacob Hansen (Volbeat, U.D.O., Amaranthe). Doch genug jetzt, ab zu den Songs die auf uns warten.
Bei „Presence Of Mind“ wird der Refrain als leises Intro reingeschmuggelt, bevor das Riff explodiert und grooved wie Sau. Ein paar spoken words kommen auch vor, ehe der Song sein ganzes Potential entfaltet. Eine echte Hymne. Bombastische Chöre, Synthesizer und moderne elektronische Klänge ohne Ende bei „Paradise Of The Architect“. Die Amaranthe Nähe lässt sich nicht leugnen. Wieder geil. „The Black“ ist ein fantastischer Melodic Hardrock Track mit wahnsinns Chorus Line. Erinnert mich an Battle Beast vom Aufbau her. Weiter geht’s mit „From Sound To Silence“. Von wegen Silence, hier wird gerifft ohne Ende und mit härteren Gastvocals von GG6 gearbeitet. Jetzt wird es kurz ruhig auf „Hologram“. Eine wunderschöne Powerballade, die nie kitschig klingt und von Nils Stimme getragen wird. Super Nummer. „Heartless Madness“ ist eine hymnische Mitpfeifnummer geworden. Geht nicht mehr aus meinem Kopf. Ich dreh hier noch ab. „Waterfall“ bietet modernen epischen Sound der zum Träumen verleitet. „Threading The Needle“ ist ein wenig technischer und progressiver, aber immer mit grandioser Melodieführung und Sänger Nils, der die ganze Range seines Könnens zeigt. Weltklasse. „The Man And The Elements“ verarbeitet keltisch-irische Elemente im Song. Man fühlt sich wie Mel Gibson in Braveheart wenn man seine Feinde in die Flucht schlägt. Groove, Groove und nochmals Groove in „Apex“. Einfach Wow. „The Road To Redemption“ überrascht mit Slide Gitarre und Country Feeling. Mutig, wird nicht jedem gefallen, aber ich liebe es. Der Titeltrack „The Dark Delight“ ist an Melodie nicht zu übertreffen, aber auch ganz viel Theatralik und Dramatik werden hier verarbeitet. Perfektes Ende für dieses Album.

Anspieltipps: unmöglich, einzelne Lieder hervorzuheben. Es gibt keinen einzigen schwachen Song.

Fazit: Diese Scheibe muss die Jungs nach ganz vorne katapultieren. Bands wie H.E.A.T, Eclipse usw. müssen sich ganz warm anziehen. Produktion, Songwriting, Songs, musikalisches Handwerk und Gesang sind perfekt. Absoluter Pflichtkauf!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Presence Of Mind
02. Paradise Of The Architect
03. The Black
04. From Sound To Silence
05. Hologram
06. Heartless Madness
07. Waterfall
08. Threading The Needle
09. The Man And The Elements
10. Apex
11. The Road To Redemption
12. The Dark Delight

Video zu „Waterfall“:

Sturmi

Pure Steel Records News

PURE STEEL BANDS geben Videostatements zur CORONA Krise

Einige unser PURE STEEL/PURE UNDERGROUND Bands haben ein paar kleine, aber wichtige Statements zur Corono Situation aufgenommen.

Mit dabei sind:
CLOVEN HOOF
WALLOP
LOST LEGACY
PLEONEXIA
POWER THEORY
BLACK HAWK
ANCILLOTTI
MORTICIAN

Wir wünschen euch und euren Familien alles erdenklich Gute. Passt gut auf euch und eure Angehörigen auf. Nehmt bitte Rücksicht aufeinander und unterstützen euch gegenseitig.

PURE STEEL RECORDS ® We Bring You The Best In Hard Rock / Heavy Metal Entertainment

CROSSON – Rock n Roll Love Affair

Band: Crosson
Album: Rock’n’Roll Love Affair
Spielzeit: 38:44 min
Stilrichtung: Glam Rock
Plattenfirma: MelodicRock Records
Veröffentlichung: 27.03.2020
Homepage: www.crosson.com.au

Glam Rock aus Sydney, Australien? Das kann nur bedeuten, dass CROSSON ein neues Album am Start haben. Bereits seit 2010 bestehend, veröffentlicht die Band um Mastermind Jason Crosson regelmäßig im 2-Jahres-Rhythmus ihre Platten. 2016 kam „Spreading The Rock’n’Roll Disease“ heraus, 2018 „Invincible“ und nun 2020 „Rock’n’Roll Love Affair“. Die letzte Scheibe hielt sich zehn Wochen in den Top30 der Deutschen Rock und Metal Charts und wurde auf Platz 2 bei Sleaze’s Nation gevoted. Für die neue Platte konnte man wieder den amerikanischen Produzenten Duane Baron (Ozzy Osbourne, Mötley Crüe, Alice Cooper, Poison) für sich gewinnen. Das Mastering hat dann auch noch Dave Donnelly (Aerosmith, Kiss, Whitesnake) übernommen, also soundtechnisch fehlt sich da schon mal gar nix. Mal schauen ob die Songs da mithalten können. Here we go.
Sirenen ertönen, die Gitarre setzt ein und David Bowie artiger Gesang erklingt. „Everyone’s A Star“ ist zugleich die erste Video Auskopplung. Das fängt doch gleich mal gut an. Next one: „Givin‘ Up Living Giving Up“, sehr eingängige Melodie und man kann sofort mitsingen. Ein Gesangswunder ist Jason zwar nicht, aber es passt einfach. „Rest In Peace“ ist eine nette Nummer, mehr aber auch nicht. Ganz im Gegenteil zu „We All Need An Enemy“. Geiles Riff am Anfang, bisschen härter gehalten. Dann werden die 80er Jahre wiederbelebt. Ganz starke Nummer, die richtig Stimmung macht. Beim nächsten Track „Weak At The Knees“ wird eine Lanze für Brunette Mädels gebrochen. Laut Sänger wurden schon zu viele Lieder über Blondinen geschrieben. Schöne Partynummer. „Rock’n’Roll Love Affair“ bleibt zwar irgendwie gut hängen, ist aber auch leider zu vorhersehbar. Jetzt darf der Drummer zeigen welche Power in ihm steckt. Zu „Possessed“ haut der ganz ordentlich rein. Der Gesang ist tiefer und das Ganze erinnert an Sisters of Mercy. Eine Ballade darf natürlich auch nicht fehlen. Leider funktioniert „You’re The Reason“ nicht wirklich. Gleich weiter zum vorletzten Song namens „Merry Go Round“. Hier kommen Bon Jovi und Alice Cooper aber extrem durch. Guter Song zum Abfeiern. Punkig wird es am Schluss bei „Back On The Attack“ Wie immer aber mit genügend Catchyness. Gelungener Ausklang des Albums.

Anspieltipps: „Everyone’s A Star“, „We All Need An Enemy“, „Possessed“ und „Merry Go Round“

Fazit: Wer auf Kiss, Bon Jovi, Alice Cooper etc. steht sollte hier mal reinhören. Ein Album das durchaus Freude bereiten sollte und Lust darauf macht, die Band mal live zu erleben. „Rock will never die while there are bands like CROSSON“ (Adam Cox – Decibel Geek)

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Everyone‘s A Star
02. Givin‘ Up Living Giving Up
03. Rest In Peace
04. We All Need An Enemy
05. Weak At The Knees
06. Rock’n’Roll Love Affair
07. Possessed
08. You’re The Reason
09. Merry Go Round
10. Back On The Attack

Sturmi

INTENSE – Songs of a Broken Future

Band: Intense
Album: Songs of a Broken Future
Spielzeit: 59:52 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Pure Steel Records
Veröffentlichung: 27.03.2020
Homepage: www.facebook.com/IntenseUK

Die Briten von INTENSE sind seit 1991 im Geschäft, haben uns aber seit ihrer letzten Veröffentlichung neun Jahre lang zappeln lassen. Daher ist vielleicht vielen Hörern gar nicht mehr bewusst, wie stark das Quintett bei seinen drei Longplayern in der letzten Dekade agiert hat.
Angeführt von den Urgesteinen Sänger Sean Hetherington und Gitarrist Nick Palmer hauen die Jungs dieser Tage ihr neues, viertes Album, „Songs of a Broken Future“ raus welches eine gute Mischung aus NWOBHM und Power Metal darstellt und Fans der Genres auf jeden Fall begeistern sollte.
Als Opener fungiert „The Oncoming Storm“ welches nur ein Cinematic Intro ist, aber schon ordentlich Stimmung verbreitet.
Beim ersten richtigen Track „End of Days“ geht es dann aber ohne Umschweife direkt zur Sache. 6 Minuten lang wird hier gekonnt zwischen Power und etwas Progressive Metal musiziert inklusive eines Refrains der einen nicht mehr so schnell los lässt. Direkt der erste Hit, so kann es weitergehen!
Geht es auch denn auch das anschließende „Head above Water“ kann sich absolut hören lassen.
„Final Cry“ im Anschluss ist auch noch ganz in Ordnung, kann aber nicht ganz mit den bisherigen Hits mithalten!
Der Mittelteil ist dann aber wieder erstklassig gelungen, haben wir doch mit dem abwechslungsreichen epischen Doppelpack „I agonise“ und „Songs of a Broken Future“, „The Jesters Smile“ sowie „The Tragedy of Life“ ebenfalls Tracks die absolut begeistern können.
Bleibt uns nur noch das letzte Plattendrittel wo es mit „Until the Memories Fade“ und „Stand or Fall“ leider zwei Standardmetaltracks gibt, aber immerhin ist das abschließende „Children of Tomorrow“ wieder ganz ordentlich gelungen!
So bekommt man gerade noch so die Kurve in den höheren Benotungsbereich bei uns!

Anspieltipps:

„End of Days“, „Head above Water”, “Songs of a Broken Future”, “The Jesters Smile” und “Children of Tomorrow”

Fazit :

Die neun Jahre Wartezeit haben sich auf jeden Fall gelohnt für die Fans von INTENSE! Im Vergleich zur Vorgängerscheibe ist man hier wesentlich songdienlicher unterwegs, hat aber auch nach wie vor die bandtypischen überlangen Songs am Start.
Insgesamt gibt es eine Steigerung von 1 Punkt sowie die damit verbundene Kaufempfehlung für die angesprochene Zielgruppe, auch wenn es hier den ein oder anderen Standardmetalsong zu verkraften gilt.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Oncoming Storm
02. End of Days
03. Head above Water
04. Final Cry
05. I agonise
06. Songs of a Broken Future
07. The Social Elite
08. The Jesters Smile
09. The Tragedy of Life
10. Until the Memories Fade
11. Stand or Fall
12. Children of Tomorrow

Video zu „Head above Water“:

Julian

LOST LEGACY – In the Name of Freedom

Band: Lost Legacy
Album: In the Name of Freedom
Spielzeit: 45:51 min
Stilrichtung: US Metal
Plattenfirma: Pure Steel Records
Veröffentlichung: 20.03.2020
Homepage: www.lostlegacyny.com

Der Bronx, New York, entstammen LOST LEGACY und sind seit über zwei Dekaden aktiv. Nach der Eigenproduktion „The Aftermath“ dürfen sie mit ihrem zweiten Werk „In The Name Of Freedom“ beim deutschen Label Pure Steel begrüßt werden.
LOST LEGACY spielen klassischen Power Metal amerikanischer Prägung, ähnlich wie METAL CHURCH und VICIOUS RUMORS. Mit erstgenannter Legende spielte die Band sogar bereits erfolgreich eine US Tournee. Freunde von US Metal sollten nun also man genauer hinhören ob die Jungs was für einen sind.
Mit dem tollen instrumentalen Intro „Rise to Glory“ beginnt die Scheibe, bevor es dann zum ersten richtigen Track „My Faith“ geht. Hier wird flotter US Metal gelebt und in dem überlangen Track sehr ordentlich präsentiert. Leider fehlt so ein wenig DIE absolute Hookline oder der Refrain an die man sich danach noch erinnert. So verklingt das gute Stück etwas unbeeindruckt.
Ganz anders ergeht es der ersten Singleauskopplung „Front Line“. Hier ist man etwas kompakter und auch melodischer unterwegs, was das Ganze absolut eingängig macht. Toller Track!
Der überlange Titeltrack „In the Name of Freedom“ im Anschluss ist dann auch wesentlich eingängiger als der Opener geraten und kann somit auch ohne Probleme überzeugen.
Danach gibt es mit „Take me away“ und „Enough is Enough“ zwei Tracks mit normaler Länge, wobei letzterer hier ganz klar als Sieger hervorgeht. Hier stimmt einfach die Mischung aus komplexeren Songwriting und Eingängigkeit wieder.
Richtige Hits sind dann wieder die beiden letzten Tracks „Will you remember“ und „Rules of Engagement“ geworden. Hier sollte wieder jeder US Metal Fan bester Laune sein!

Anspieltipps:

„Front Line“, „In the Name of Freedom“, „Will you remember“ und „Rules of Engagement“

Fazit :

Der ganz große Wurf ist das zweite Album der Jungs von LOST LEGACY noch nicht geworden! Hierfür gibt es zwei große Kritikpunkte.
1. die Songs kommen zu wenig auf den Punkt und rauschen teilweise recht unbeeindruckt an einen vorbei
2. Der Gesang wird absolut nicht jedermanns Sache sein und polarisieren
Insgesamt bleiben aber solide 6 Punkte, US Metal Fans sollten auf jeden Fall trotzdem mal ein Ohr riskieren!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Rise to Glory
02. My Faith
03. Front Line
04. In the Name of Freedom
05. Take me away
06. Enough is Enough
07. Will you remember
08. Rules of Engagement

Video zu „Front Line“:

Julian

FIREWIND News

FIREWIND: stellen „Rising Fire“ Videoclip vor / Neues Album „Firewind“ erscheint im Mai!

Seit die Power Metaller FIREWIND kürzlich ihr neues Line-Up verkündeten (zu welchem nun der von Avantasia bekannte Sänger Herbie Langhans gehört), spekulieren die Fans, wie wohl die neue Firewind-Inkarnation klingen mag. Diese brennende Frage wird nun in Form des Musikvideos zur neuen Single „Rising Fire“ beantwortet. Der Song stammt vom neuen – schlicht „Firewind“ betitelten – Album, das am 15. Mai erscheinen wird und ab sofort vorbestellbar ist.

Gus G. kommentiert:
„Hey everyone! We’re finally back with some new music for you! „Rising Fire“ is the first single of our upcoming self titled 9th studio album. It features our new singer Herbie Langhans, who sounds amazing! This song is about overcoming difficulties and situations that one might be stuck in. We’ve all been there at some point in our lives. We hope „Rising Fire“ can be a soundtrack to a positive mindset. So play it loud!“

Immer wenn in den zurückliegenden knapp 20 Jahren Firewind ein weiteres neues Album veröffentlichten, waren die Fans nicht nur vom exzellenten Spiel des Ausnahmegitarristen Gus G. (Ozzy Osbourne, Arch Enemy, Dream Evil), sondern ebenso vom jeweiligen Sänger der Band hellauf begeistert. Denn neben den grandiosen Riffs, Hooks und Solos des Gitarrenhexers Gus sind es auch die tollen Gesangsmelodien, die als signifikante Bestandteile eines jeden Firewind-Songs für Furore sorgen. Daran hat sich auf dem aktuellen, schlicht „Firewind“ betitelten Album, nichts geändert, ganz im Gegenteil: Neuzugang Herbie Langhans (u.a. Avantasia, Radiant, Seventh Avenue) veredelt mit seiner charismatischen Stimme jedes der elf neuen Stücke und verleiht ihnen eine beeindruckende Ausdruckskraft. Gus: „Mit Herbie findet für mich eine Art Neuauflage der originalen Firewind-Besetzung statt, denn sein Gesangsstil besitzt gewisse Ähnlichkeiten zu dem von Stephen Fredrick, unserem allerersten Sänger. Ich bin stolz und glücklich, dass wir dank Herbie die lange Tradition großartiger Firewind-Vokalisten fortsetzen können.“

„Firewind“ Tracklist:
01. Welcome To The Empire
02. Devour
03. Rising Fire
04. Break away
05. Orbitual Sunrise
06. Longing To Know You
07. Perfect Stranger
08. Overdrive
09. All My Life
10. Space Cowboy
11. Kill The Pain

GRINDPAD – Violence

Band: Grindpad
Album: Violence
Spielzeit: 41:38 min
Stilrichtung: Thrash Metal
Plattenfirma: Iron Shield Records
Veröffentlichung: 20.03.2020
Homepage: www.facebook.com/Grindpad

Vorsicht, bissige Holländer. GRINDPAD aus Utrecht sind hier um „Good Friendly Violent Fun“ zu verbreiten. Alles klar, hier ist Thrash Metal angesagt. GRINDPAD wurden 2006 gegründet und haben bis dato vier EP’s rausgebracht. Nachdem die Jungs 2010 den niederländischen Metal Battle gewonnen hatten, trat immer mehr Professionalität ein. Es folgten daraufhin Shows mit Bolt Thrower, Benediction und Tankard. Wurde zuvor noch mehr Death Metal eingebaut, änderte sich der Fokus auf Thrash Metal mit Hardcore- und Speed Metal Einflüssen. Das geniale Hai Cover wurde vom legendären Ed Repka angefertigt. Jörg Uken am Mischpult hat den Burschen im Soundlodge Studio einen Killersound zusammengebastelt. Man spürt Olivier van der Kruijf (v.), Jan-Gerard Dekker (g.), Axel Bonacic (g.), Paul Beltman (d.) und Rik van Gageldonk (b.) den Enthusiasmus förmlich an. Also Anlage aufgedreht und ab geht’s mit dem Debütalbum „Violence“.
Full Speed ist beim Eröffnungstrack „My Name Is Violence“ ist angesagt. Meine Herren haut der rein. Der Sänger klingt richtig schön angepisst auf „Burn The Rapist“. Tempowechsel, Gangshouts und Riffs runden den Song ab. Siren läuten „Toxic Terror“ ein und es knallt uns ein astreiner Thrasher um die Ohren, der alle Facetten abdeckt. „The Knife Is Sharper Than Ever“ erinnert mich an die alten ungestümen Metallica zu „Kill’Em All“ Zeiten, stark. Die nächsten zwei Songs gehören zusammen. „Justice Crime“ ist die Einleitung zu „Justice Penalty“. Hier wird das Tempo fast durchgehend hoch gehalten aber die Melodieführung wird nicht aus den Augen verloren. Aggressiv wird es auf „Revuelta“, diesen Song hätten die alten Sepultura nicht besser machen können. „Blood, Sweat And Pride“ verlangt einem körperlich und nackentechnisch alles ab. Live wird das einen heftigen Mosh-Pit geben, der bei GRINDPAD ja „Shark-Pit“ heißt. Wow, kurz mal auf Pause drücken und Luft holen. Der nächste Track ist „Mature Love“ und clever im MidTempo Bereich gehalten, was der Abwechslung zu gute kommt. Mit voller Wucht trifft einen dann wieder „MK Ultra“. Hier springt die Energie sofort über. Slayer wären Stolz auf die Burschen. Knapp drei Minuten Endspurt ist bei „To Those About To Die“ angesagt. Die letzten Kräfte mobilisieren und sich mitreißen lassen. Geile Nummer zum Schluss, klasse.
Anspieltipps gibt es mal wieder keine, dafür ist das Album und die Kompositionen zu ausgeglichen und alle auf hohem Niveau.
Fazit: Wahnsinn was uns dieses Jahr, schon an Hammer Thrash Scheiben rausgehauen hat (Assassin, Surgical Strike). Hoffentlich geht das so weiter. Es stehen noch große Veröffentlichungen vor uns.
Wer auf Slayer, Metallica, Anthrax, Testament etc. steht, sollte hier unbedingt zuschlagen. Von mir starke neun Punkte und ich freue mich schon auf mehr von GRINDPAD.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. My Name Is Violence
02. Burn The Rapist
03. Toxic Terror
04. The Knife Is Sharper Than Ever
05. Justice Part 1: Crime
06. Justice Part 2: Penalty
07. Revuelta
08. Blood, Sweat and Pride
09. Mature Love
10. MK Ultra
11. To Those About To Die (20/20)

Video zu „Burn the Rapist“:

Sturmi

VINTAGE PARADISE News

Vintage Paradise – Acid Rain Release

Die Progressive Rock Band VINTAGE PARADISE aus Salzburg  präsentieren uns hier das neue Musikvideo zu ihrem Song „Acid Rain“ und haben anschließend noch ein paar Worte für uns:

Der Song:
Im Song steht der „Acid Rain“ für Probleme vor denen man immer wieder versucht zu fliehen oder sich davor zu verstecken und die einen doch weiter heimsuchen. Mit der Musik und dem Text versuchen wir diese Aspekte der Hilflosigkeit zu zeigen. Man soll die Traurigkeit, die Sehnsucht nach einer besseren Zeit, die Verzweiflung und auch die Wut hören können.
Der Text kann auch auf den realen Sauren Regen übertragen werden und auf das Gefühl der Hilflosigkeit angesichts des Klimawandels.

Das Musikvideo:
Im Video wollten wir zeigen was passiert, wenn Menschen eingesperrt sind und sich wegen des Sauren Regens nicht nach draußen trauen, wie sie sich in der Einsamkeit immer mehr selbst verlieren. Natürlich konnten wir beim Videodreh im Herbst ja nicht ahnen, dass es in der Corona-Krise tatsächlich zu einer solchen Situation kommen könnte.

Der Videodreh:
Das Video wurde in einem verlassenen Hotel mit einer langen Geschichte in Eisenerz gedreht.
Das Gebäude hat im 13. Jahrhundert wohl schon als Mühle gedient, hat etliche Bauphasen durchlebt und war zuletzt in den 1900ern als „Hotel zum König von Sachsen“ bekannt. Jetzt ist es schon lange verlassen und der Zerfall zeigt seine Geschichte in einer beeindruckenden und traurigen Art und Weise auf. Von einer Wand schält sich eine fast psychodelisch bunte Tapete und im nächsten Raum sticht Stroh aus der Decke. Dieser Drehort hat uns sehr inspiriert und wir konnte beim Dreh wirklich in die Umgebung eintauchen.
Eigentlich hatten wir für den Dreh ja auf etwas Regen gehofft. Was wir bekommen haben war tiefer Schnee. Viele Ideen mussten wir also umwerfen und am Set neu improvisieren. Außerdem hat die extreme Kälte dazu geführt, dass wir uns zwischen den Takes immer wieder unter den Filmscheinwerfern aufwärmen mussten. Im Gebäude gab es schließlich keine Heizung und eine ganze Menge kaputte Fenster. Wir sind trotzdem sehr zufrieden mit dem Video und hatten viel Spaß beim Dreh. Es war ein ziemliches Abenteuer!

Weitere Pläne der Band:
Nach dem Release ist vor dem Release und wir wollen so bald wie möglich wieder ins Studio gehen, um neue Songs aufzunehmen. Ein Album ist derzeit nicht in Planung, dafür aber schon ein neues Musikvideo. Die Corona-Krise in Österreich hat leider auch uns getroffen, sodass wir Shows absagen mussten. Sobald sich die Lage aber wieder verbessert wollen wir schnell wieder auf die Bühne und Konzerte spielen. Wenn alles gut geht treten wir am 23.5.2020 auch zum ersten Mal in Deutschland auf, beim Rock am Ringerl Festival in Teisendorf.

CORNERSTONE News

CORNERSTONE: DEUTSCHLAND-TOUR WEGEN CORONA-VIRUS ABGESAGT!

Mit tiefstem Bedauern müssen Cornerstone ihre Deutschland-Tour absagen, die für die erste Aprilwoche geplant war. Österreich hat wegen dem Coronavirus bereits die Grenzen geschlossen, Deutschland hat das gleiche getan, daher gibt es derzeit keine Chance für die Band, das Land zu verlassen. Abgesehen davon wäre es auch moralisch falsch, Konzerte zu spielen, während das Virus in Europa tobt, Menschen tötet und andere Tragödien verursacht. Die nächsten Konzerte in Österreich sind natürlich auch abgesagt, es wird aber versucht werden, diese Gigs in den nächsten Wochen neu zu planen, wenn alles vorbei ist – hoffentlich bald! Nach aktuellem Stand der Dinge geht die Tour Ende April bei den YELLOW-NIGHTS in Amstetten weiter. Bis dahin: BLEIBT GESUND, ROCK ON, und vor allem: BLEIBT ZUHAUSE!!!

TRAITORS GATE News

TRAITORS GATE unterschreiben weltweiten Deal bei PURE STEEL RECORDS

Die aus Süd Wales stammenden NWoBHM Metaller TRAITORS GATE, haben einen weltweiten Deal bei PURE STEEL RECORDS unterschrieben.

Die Band, die sich 1982 gründete, veröffentlichte bisher 2 EP’s („Devil Takes the High Road“, „Only the Strong“) und schließlich 2018 ihren ersten Longplayer „Fallen“ (Rezi dazu findet ihr hier bei uns). Ihr neues Album, an welchem Sie gerade arbeiten, wird über PURE STEEL RECORDS erscheinen.

Bandstatement:
„We are very excited to announce that the forthcoming Traitors Gate album will be released on the Pure Steel Records label. Pure Steel are genuine supporters of the whole metal genre and have a great track record when it comes to promoting bands on the Pure Steel label. We are really looking forward to working with the Pure Steel team, and to creating our best recorded and live material yet. Metal Forever!“.

LINE-UP:
Sy Davies – Vocals
Andy D’Urso – Guitars
Steve Colley – Bass
Paul House – Drums

Link
http://www.traitorsgateofficial.com/