Lionheart News

LIONHEART mit erster Single

Die Britische AOR Legende LIONHEART veröffentlicht die erste Single „Thine Is The Kingdom“ vom kommenden neuen Studio Album „The Reality Of Miracles“ (Metalville / Rough Trade – VÖ 31.07.)

Hier könnt Ihr Euch das Lyric Video zum Song anschauen

 

Lionheart wurde in den späten 1980ern von Dennis Stratton (lead guitar/backing vocals, ex-Iron Maiden), Jess Cox (lead vocals, ex-Tygers of Pan Tang), Steve Mann (lead guitar/backing vocals, ex-Liar),

Rocky Newton (bass guitar/backing vocals, ex-Wildfire), und Frank Noon (drums, ex-Def Leppard) gegründet.

Das aktuelle Line Up besteht aus:

Lee Small (lead vocals) – formerly lead vocalist with Shy and Phenomena

Dennis Stratton (lead guitar/backing vocals) – formerly guitarist with Iron Maiden

Steve Mann (lead guitar/backing vocals) – currently guitarist and keyboardist with Michael Schenker

Rocky Newton (bass guitar/backing vocals) – formerly bass player and backing vocalist with McAuley Schenker Group

Clive Edwards (drums, percussion) – formerly drummer with UFO, Wild Horses, and Uli Roth

„The Reality Of Miracles“ bietet kraftvollen, melodischen Hard Rock auf höchstem spielerischen Niveau.
https://www.facebook.com/lionheartrock/

MARYANN COTTON – Hallelujah

Band: Maryann Cotton
Album: Hallelujah
Spielzeit: 34:28 min
Stilrichtung: Hard Rock
Plattenfirma: El Puerto Records
Veröffentlichung: 03.07.2020
Homepage: www.facebook.com/maryanncottonofficial

„Hallelujah“, so lautet der neueste Output von MARYANN COTTON. Es ist bereits das vierte Studio Album des „Prince of Shock Rock“, wie ihn die US Presse nennt. Die Hauptsongwriter Maryann Cotton (v.) und Hal Patino (b., ex-King Diamond, ex-Pretty Maids) haben gemeinsam acht neue Songs geschaffen, die für Cabriofahrten genauso geeignet sind wie für Nächte vor dem Kamin. Komplettiert wird die Band von Sebastian Sly (g.) und Shawn Kernon (d.).
Als Einflüsse werden neben dem „Godfather of Shock Rock“ Alice Cooper auch Bands wie Queen, The Who und Mötley Crüe genannt. Zuletzt ließ das Quartett Hollywoods legendäres „Whisky a Go Go“ aus allen Nähten platzen.
Na dann starten wir mal mit dem Titeltrack „Hallelujah“. Der Sänger klingt original wie Alice Cooper. Eine lässige, entspannte Nummer die meines Erachtens aber nicht an den Anfang dieser Platte gehört. Ganz im Gegenteil zu „Night In California“. Hier wird ordentlich gerockt und Party gemacht. „I’m Your Saint“ ist ein gutes Pop/Rock Stück geworden. Sehr eingängig und lädt zum Mitsingen ein.
„White Pearl“ könnte wieder ein Alice Cooper Überbleibsel vom „Poison“ Album sein. Bisschen poppig, aber gut. „Those Things To Come“ gibt einem das Gefühl mit einer Frau im Arm und einem Bier in der anderen Hand auf ‘nem Live Konzert zu stehen. Es wird balladesk auf „Eternal Love Forever“. Sehr, sehr viel Ähnlichkeit zu Aerosmith. Der Fuß wippt mit bei „Take Me Home“. Coole Nummer, die super zu einer entspannten Autofahrt einlädt. Und schwupps, sind wir schon beim letzten und auch längsten Stück angelangt. „My Own Way“ fängt langsam an und steigert sich dann immer mehr. Schöne Melodie, gute Soli und hinten raus klingt es nach Guns’n’Roses (November Rain).

Anspieltipps: „Night In California“, „I’m Your Saint“ und „Those Things To Come“

Fazit: Etwas Glam, etwas Pop und auch Rock’n’Roll Spirit, alles ist geboten. Aber mir fehlt so ein ein bisschen ein Highlight auf der relativ kurzen Scheibe. Riskiert mal ein Ohr und entscheidet selbst. Von mir gibt es solide 6,5 Punkte.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Hallelujah
02. Night In California
03. I’m Your Saint
04. White Pearl
05. Those Things To Come
06. Eternal Love Forever
07. Take Me Home (Delilah)
08. My Own Way

Sturmi

POLTERGEIST – Feather of Truth

Band: Poltergeist
Album: Feather Of Truth
Spielzeit: 47:56 min
Stilrichtung: Speed/Thrash Metal
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 03.07.2020
Homepage: www.poltergeistmetal.com

POLTERGEIST are back again. Die Schweizer Speed/Thrash Metal Legenden melden sich mit ihrem 5. Album auf Massacre Records zurück. Gegründet wurde die Band schon 1987 unter dem Namen Carrion, ehe man sich zu POLTERGEIST umbenannte. Zwischen 1989 und 1993 brachten es die Eidgenossen auf drei Alben und Touren mit Kreator, Destruction, Sodom, Tankard usw. Nach ihrer letzten Tournee ’93 mit Coroner trennten sie sich und man musste bis zum Comeback Album „Back To Haunt“ 2016 auf neue Musik warten. Die Mannschaft um V.O. Pulver (g.), André Grieder (v.), Chasper Wanner (g.), Ralf Winzer Garcia (b.) und Reto Crola (d.) ist nun endlich fertig mit ihrem neuesten Output. V.O. hat fast alle Lyrics alleine geschrieben und natürlich auch im Little Creek Studio produziert, gemischt und gemastert. Das er Ahnung von gutem Sound hat, stellt er immer wieder in Zusammenarbeit mit bekannten Bands (The Order, Gomorra) zur Schau. Auf dem Coverartwork werden wir von Robert Toderico nach Ägypten entführt.
Genug, los geht es jetzt mit „Time At Hand“. Es knallt gleich immens. Der Hochgeschwindigkeitstrack raubt einem die die Luft genau so, als wenn man in den Rheinfall (Wasserfall in der Schweiz) stürzen würde. Sehr guter Start.
„Saturday Night’s Are Alright For Rockin“ erinnert mich erst mal an Accept. Klasse Solo, geiler Tempowechsel ab Minute 2 ½ und dann folgt ein Riff, dass den Schädel zum Bangen zwingt. Der Titeltrack „Feather Of Truth“ bewegt sich mehr im Midtempo, der Gesang ist klar und sauber gehalten, einfach eine tolle Heavy Metal Nummer. Jetzt aber wieder anschnallen und Gaspedal auf Anschlag bei „The Attention Trap“. Bitte diesen Song nicht beim Autofahren in der Stadt hören, sondern am Besten auf einer abgesperrten Rennstrecke.
„Phantom Army“ startet als fetter Stampfer. Aber nach 90 Sekunden wird das Tempo hochgeschraubt und man findet sich in einer klasse Nummer a lá Overkill wieder. Auf dem sechsten Stück „The Godz Of The Seven Rays“ wird das Beste aus Power-, Heavy- und Thrash Metal vermischt. Episch, melodisch und trotzdem schön fett. Iced Earth lassen grüssen. Oha, „The Calling“ ist böse und der Sänger klingt mächtig angepisst. Nichtsdestotrotz sehr eingängiger Thrash hier.
Aufgepasst, jetzt kommt „Megalomaniac“. Hyperschnell, aber auf höchstem Niveau gespielt, wird der Track live dem sich sicher entstehenden Moshpit alles abverlangen. Die „Rumsteher“ können derweil wunderbar mitgrölen, geiler Scheiss. „Ambush“ orientiert sich gitarrentechnisch an der NWoBHM während es nur so aus den Boxen knallt. Leider sind wir schon am Ende angelangt. „Thin Blue Line“ geht nochmal in die Vollen und macht keine Gefangenen.

Anspieltipps: Sorry, keine Ahnung. Irgendwie alles stark.

Fazit: War der Vorgänger schon klasse, gefällt mir das neue Werk noch besser. Der neue Schlagzeuger verleiht dem Sound frische Nuancen und auch der Rest der Mannschaft ist super. Abwechslung pur durch geschickte Tempowechsel, Melodien und Harmonien. Thrash Metal der Extraklasse.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Time At Hand
02. Saturday Night’s Alright For Rockin‘
03. Feather Of Truth
04. The Attention Trap
05. Phantom Army
06. The Godz Of The Seven Rays
07. The Culling
08. Megalomaniac
09. Ambush
10. Thin Blue Line

Sturmi

KENZINER – Phoenix

Band: Kenziner
Album: Phoenix
Spielzeit: 42:29 min
Stilrichtung: Neo Classic Power Metal
Plattenfirma: Pure Steel Records
Veröffentlichung: 26.06.2020
Homepage: www.facebook.com/kenzinerofficial

Die Finnen von KENZINER brachten 2014 nach langen Jahren des Wartens ihr starkes Comebackalbum „The Last Horizon“ heraus und bewiesen damit das mit ihnen auf jeden Fall noch zu rechnen ist!
Durch erneute personelle Wechsel in der Band, neu an Bord sind Sänger Peter Zalesky und Keyboarder Ariel Perchuk, musste man erneut 6 Jahre auf den Nachfolger warten.
Nun steht er aber mit dem bedeutungsvollen Titel „Phoenix“ in den Startlöchern und dürfte jedem Fan des Genres und der Band mit Sicherheit zusagen.
Mit dem Opener „Eye of Horus“ wird das neue Album eröffnet. Flott, druckvoll und melodisch bahnt sich die Nummer ihren Weg in die Gehörgänge und bleibt dort direkt haften.
Der neue Sänger Peter zeigt direkt mal das er auch in schwindelerregende Höhen vorpreschen kann, aber auch mit seinem kratzigen Organ die erdigen Töne draufhat.
Ein sehr ordentlicher Beginn würde ich sagen!
Noch eine Spur zackiger geht es dann bei „Listen to the Devil“ zur Sache. Hier bleibt kein Fuß stillstehen und man kann wunderbar mitgehen.
Das Keyboard und die Gitarrenriffs batteln sich im Verlauf des Songs recht ordentlich, typisch Neo Classic wie ich finde.
Nun kommen wir aber endlich zum ersten Anspieltipp der Scheibe. „Shadow of the Moon“ ist schön episch und melodisch gehalten so dass die Nummer direkt hängen bleibt und begeistert, so kann es bitte weitergehen!
Im Mittelteil bleibt die Qualität dann hoch und man hat mit „Tears of Destiny“, dem groovenden „Osiris Rising“ und dem abwechslungsreichen „Curse of the Pharaoh“ weitere absolute Hits im Gepäck.
Einen ordentlich Schuss AOR/Rock, zumindestens im Refrain, hat dann „To Hell and Back“ abbekommen, welches das letzte Drittel eröffnet.
Aber auch hier zeigen sich die Jungs zielsicher und bewegen sich nicht unbedingt auf fremden Terrain!
Bevor mit dem verträumten „The Miracle“ der Abschluss kommt, gibt es mit dem quasi Titeltrack „Phoenix Rising“ noch einen weiteren absoluten Hit zu bestaunen der definitiv Laune macht.

Anspieltipps:

„Shadow oft he Moon“, „Tears of Destiny”, “Osiris Rising”, “To Hell and Back” und “Phoenix Rising”

Fazit :

Viel zu meckern gibt es auf dem neuen Album von KENZINER nicht wirklich! Man nimmt die Stärken des Comebackalbums und würzt diese mit etwas mehr Raffinesse und Variabilität. Dazu kommt dann noch das neue Personal was dem Sound ebenfalls sehr gutgetan hat!
Bis auf den etwas schleppenden Beginn, gibt es hier nicht wirklich viel zu kritisieren und daher gibt es von mir die glasklare Kaufempfehlung für die angesprochene Zielgruppe und die verdiente Benotung im obersten Punktebereich!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Eye of Horus
02. Listen to the Devil
03. Shadow of the Moon
04. Tears of Destiny
05. The Mirror
06. Osiris Rising
07. Curse of the Pharaoh
08. To Hell and Back
09. Phoenix Rising
10. The Miracle

Video zu „Phoenix Rising“:

Julian

NINTH CIRCLE – Echo Black

Band: Ninth Circle
Album: Echo Black
Spielzeit: 57:20 min
Stilrichtung: US – Metal
Plattenfirma: Pure Steel Records
Veröffentlichung: 26.06.2020
Homepage: www.ninthcircle.us

US-Metal Fans aufgehorcht: NINTH CIRCLE aus Los Angeles haben ihr neues Album am Start. „Echo Black“ ist die nun vierte Veröffentlichung der Amerikaner. Das Line-Up bestehend aus Dennis Brown (v.g.), Frank Forray (b.) und Richie Brooks (d.) bietet eine Mischung aus US-, Euro-Metal und NWoBHM. Ob das auch gut zusammenpasst, wird sich gleich herausstellen. Handwerklich sollte da nichts schiefgehen, da die Truppe bereits in verschiedenen Konstellationen seit 1987 existiert. Live war das Trio unter anderem mit Lynch Mob, Love&Hate und F&M unterwegs. Für das Cover Artwork konnte man Dusan Markovic (Mystic Prophecy) gewinnen, der eine gewisse Endzeitstimmung auf die Hülle zaubert. Dann „tanzen“ wir mal mit „Dance Of Swords“ los. Sirenengeheul zu Beginn, dann setzt die Gitarre ein und es gibt klassischen Heavy Metal zu hören. Die Produktion klingt sauber, der Gesang ist gut und auch das Solo überzeugt. Der zweite Track „The Angel’s Share“ kommt im Midtempo daher, sehr eingängig und melodiös. Leichter Judas Priest Einschlag.

Die Titelnummer „Echo Black“ startet mit einem kurzen Intro bevor der sehr eingängige Song mit Iron Maiden Gitarrenläufen Fahrt aufnimmt. Die Stimme ist top, habe dafür auch keinen Vergleich. „Forever More“ hat eine dunkle Stimmung in sich, an einigen Passagen sogar drückend, aber klasse gemacht. Das ändert sich mit „Tokyo Nights“ sofort. 80er AOR Feeling macht sich breit und lädt zum Feiern ein. Gefühlvolles Gitarrensolo am Anfang von „Prelude To Glory“, dann wird Heavy Metal in seiner klassischen Form geboten. „Shadow Of Giants“ entpuppt sich als geiler US Rock Song, der intelligent und sehr einfühlsam gespielt wird. Fäuste in die Luft für „Return Of The King“, wieder klassischer Heavy Metal im Midtempobereich, läuft richtig gut rein. „Riding The Storm“ ist ein bisschen vorhersehbar und nicht ganz so spannend. „Then & There“ führt einen dann wieder zurück in die 80er. Toller Refrain, alles sehr eingängig, macht gute Laune. „Natural High“ ist ein 1 ½ Minuten langes Instrumental, dass das eigentliche Ende der Scheibe einläutet. Ich habe hier aber noch den Bonustrack „When The Sun Goes Down“ anzubieten. Melodiös, eingängig und mit schönem Solo ausgestattet. Bei der letzten Nummer „Warrior“ handelt es sich um ein Cover der Band Riot. Hierbei werden NINTH CIRCLE von Todd Michael Hall (v.) und Mike Flyntz (g.) unterstützt, die beide bei Riot-V aktiv sind.

Anspieltipps: „Echo Black“, „Tokyo Nights“, „Shadow Of Giants“ und „Then & There“

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Dance Of Swords
02. The Angel’s Share
03. Echo Black
04. Forever More
05. Tokyo Nights
06. Prelude To Glory
07. Shadow Of Giants
08. Return Of The King
09. Riding The Storm
10. Then & There
11. Natural High
12. When The Sun Goes Down (Bonustrack)
13. Warrior (Riot Cover)

Sturmi

NIGHTTRAIN – Hell Central

Band: NighttraiN
Album: Hell Central
Spielzeit: 44:04 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Domination Records
Veröffentlichung: 28.03.2020
Homepage: www.nighttrainmusic.de

Vorsicht an den Gleisen, der NIGHTTRAIN fährt soeben im Bahnhof vor und lädt euch ein, auf den Heavy Metal Express aufzuspringen. Wo die Reise hingeht darf jeder selbst entscheiden. Während der rund 45minütigen Fahrt wird uns moderner, gehärteter Schwermetall, dessen Schmiedekunst bis in die glorreichen Tage des NWoBHM zurückreicht, geboten.
Die Mannen um Dominik Dauter (g.), Simon Köder (b.), Kevin Wagner (v.), Tobias Rube (g.) und Benjamin Stempfle (d.) haben sich 2008 gegründet und seit dem schon ein Demo und mit der aktuellen Platte mitgerechnet, drei Alben veröffentlicht. Das letzte Album „Seven Seas“ schaffte es sogar in die November Ausgabe 2014 des Metal Hammer und NIGHTTRAIN wurden dort zum Newcomer des Monats gekürt. Auch live konnte die Bühne mit großartigen Bands wie Motorjesus, Nitrogods, The New Roses, Sinner und The New Black geteilt werden. Das Highlight war die Tour 2015 unter dem Banner von Nuclear Blast, bei der man als Opener für Chrome Division fungieren durfte. Stolz können die Jungs auch darauf sein, dass alle Alben in Eigenregie aufgenommen und von Gitarrist Dominik produziert wurden. Na dann, Fahrkarte herzeigen und los geht es mit „Monument Of Ignorance“. Ein würdiger Opener, der das Reisetempo mit seinen klasse Hooks und Soli gleich richtig zügig starten lässt. Ihr müsst euch unbedingt auch das geniale Video zum Song (Link ist unten) ansehen. „Child Of Desire“ schiebt an und beinhaltet knallharte moderne Gitarrenriffs, das Ganze erinnert ein wenig an Rage. Nächster Halt: „My Insanity“. Auch der Song geht straight nach vorne und hat einen hohen Wiedererkennungswert, gut gemacht. „Saved By The Bell“ hat einen klasse Refrain und die gesamte Rhythmusmannschaft macht einen prima Job. Der nächste Song „Numbered Days“ fällt ein bisschen ab und zündet auch nach mehrmaligem Hören leider nicht ganz. „Shifted View“ zieht aber das Niveau gleich wieder an. Moderner Heavy Metal mit Mitsingparts und guter Melodieführung. Auch „From Sparks To Fire“ läuft gut rein, aber die Highlights folgen erst noch. Die letzten drei Stationen haben es in sich. „Almost Perfect“ erfreut einen mit melodischem Refrain, intelligenten Tempowechseln und sogar mit ein paar angry Shouts. „We Care“ klingt mehr nach traditionellem Metal, sehr eingängig wieder und der Sänger ist wie auch auf den anderen Songs in Topform. So Freunde, wir nähern uns mit „The Cage“ leider schon der Endstation. Aber das mit einem Chorus, der einem sofort im Ohr hängen bleibt. Moderne Riffs, geiles Drumming und tolles Songwriting entlassen die Fahrgäste mit dem Gefühl, sich gleich noch mal ein Ticket zu kaufen.

Anspieltipps: „Monument Of Ignorance“, „Saved By The Bell“, „Almost Perfect“ und „The Cage“

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Monument Of Ignorance
02. Child Of Desire
03. My Insanity
04. Saved By The Bell
05. Numbered Days
06. Shifted View
07. From Sparks To Fire
08. Almost Perfect
09. We Are
10. The Cage

Sturmi

GOBLINS BLADE – Of Angels and Snakes

Band: Goblins Blade
Album: Of Angels and Snakes
Spielzeit: 42:22 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 26.06.2020
Homepage: www.facebook.com/goblinsblade

GOBLINS BLADEs Debütalbum „Of Angels And Snakes“ bietet euch Power Metal im Stil von Metal Church, Judas Priest, Omen and Savage Grace!
Freut euch auf eine treibende Rhythmussektion, schnelle Riffs, energiegeladene Vocals und eingängige Lyrics!
Obwohl es sich hier nicht um ein Konzeptalbum handelt, geht es in vielen Songs um den Konflikt zwischen Gut und Böse, was sich auch im Albumtitel widerspiegelt.
Soweit die markigen Worte des Promotextes. Anschließen können wir uns erstmal insofern das wir es mit einer neuen deutschen Power Metalband zu tun haben, die mit ihrer ersten EP „Awakening“ 2019 schon viel Aufmerksamkeit bekommen haben.
Nun also das erste komplette Album, schauen wir mal was uns die Jungs mit dem Albumopener „Snakes from Above“ bereithalten.
Es geht recht düster und bedrohlich Cinematicmäßig los bevor die kraftvollen Riffs das Kommando übernehmen. Der Gesangsstil ist auf jeden Fall schon mal definitiv bei den genannten Bands zu verordnen und auch der Song selbst geht stark in die Richtung und weiß direkt zu gefallen! Passt soweit alles würde ich sagen.
Das anschließende „Pay for your Sins“ kann dann den Vergleich nicht ganz standhalten ist es doch zu unaufgeregt und bietet zu wenig Höhepunkte!
Es groovt zwar ordentlich, aber leider nur so dahin.
Ab “Final Fall” geht die Qualität dann aber wieder spürbar nach oben.
Zusammen mit „Utopia“ und dem epischen „When the Night Follows the Day” dominieren die Tracks den Mittelteil und die bisherige Platte.
Im anschließenden letzten Drittel können „The Bell is broken“ und das abschließende „Call for Unity“ noch am Ehesten überzeugen!
Ganz klar sind hier aber insgesamt die stärksten Stücke im Mittelteil zu finden.

Anspieltipps:

„Snakes from Above“, „Final Fall”, “Utopia”, “When the Night Follows the Day” und “The Bell is broken”

Fazit :

Nach der EP überzeugen die Jungs von GOBLINS BLADE nun auch auf ihrem ersten kompletten Album mit klassischen Power Metal der sich absolut hören lassen kann!
Zwar kommt die Platte etwas schwer in Fahrt, aber gerade die Songs im Mittelteil entschädigen dafür umso mehr.
Ordentliche 7,5 Punkte vergebe ich hier und mit Sicherheit muss man mit der Band in den nächsten Jahren auf jeden Fall mehr als rechnen!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Snakes from Above
02. Pay for your Sins
03. Blink of an Eye
04. Final Fall
05. Utopia
06. When the Night Follows the Day
07. The Bell is broken
08. Fall into Darkness
09. Call for Unity

Video zu „Utopia“:

Julian

Vanishing Point News

VANISHING POINT enthüllen das Cover für ihr kommendes Album „Dead Elysium“ (28. August 2020)

Mehr als sechs Jahre nach der Veröffentlichung des Albums „Distant Is The Sun“ bereiten VANISHING POINT einen erneuten und bemerkenswerten und sinnlichen Melodic Metal-Angriff auf die Welt vor. Mit ihrem sechsten Langspieler „Dead Elysium“ kehren sie zu den epischen und bombastischen Klangwurzeln des großartigen Gesangs, der schweren Gitarren und der betörenden orchestralen Elemente zurück. Das am 28. August 2020 erscheinende Album „Dead Elysium“ steht für die Wiederkehr der ikonischsten Melodic Metal Band aus Down Under zu alter Form.

Gitarrist Chris Porcianko lässt uns kürzlich wissen: „In der Jahren zwischen „Dead Elysium“ und „Distant Is The Sun“ begegneten wir vielen Hindernissen, daher sehen wir diese Album als eine Art Spiegelbild unserer Reise als Band und auch als Individuen in den letzten paar Jahren.“ VANISHING POINT durchlebten eine kleine „Wiederauferstehung“ und verfolgen seitdem das eine Ziel: sich wieder auf den Plan der Heavy Metal-Gemeinde zu rufen.

Der erste Vorbote für das kommende Album wird das epische Titellied „Dead Elysium“ sein, welches am 19. Juni erscheint – ihm folgt eine zweite Single, die auf den Namen „Salvus“ hört, getränkt in dunkler Atmosphäre und Melodien. Beide werden von Lyric Videos begleitet. Ein neuer offizieller Videoclip erscheint mit der kurz vor Album-VÖ erscheinenden kraftvollen und symphonischen Single „Count Your Days“.

Rund um den Globus zählen Fans schon die Tage bis zum Erscheinen des neuen Meisterwerke, einige werden es auch wohl kaum erwarten können. Aber, eines können wir jetzt schon versprechen… „Dead Elysium“ ist die lange Wartezeit absolut wert!

The Waymaker News

Erste Single aus dem Debütalbum

mit dem selbstbetitelten Song „The Waymaker“ präsentiert die gleichnamige Band die erste Hörprobe aus dem im September erscheinenden Debütalbum.

Die Band besteht aus Christian Liljegren (Narnia, Audiovision),  Jani Stefanovic (Zhakiah, Solution 45, Miseration)  sowie Jani’s Frau Katja Stefanovic (Ex Random Eyes).

MOONLIGHT HAZE – Lunaris

Band: Moonlight Haze
Album: Lunaris
Spielzeit: 53:12 min
Stilrichtung: Power Symphonic Metal
Plattenfirma: Scarlet Records
Veröffentlichung: 12.06.2020
Homepage: www.facebook.com/Moonlighthazeband

Fast genau 1 Jahr nach dem Debütalbum „De Rerum Natura“ präsentieren uns die italienischen Symphonic Metaller rund um die Ex TEMPERANCE Frontfrau Chiara Tricarico ihr zweites Album mit dem Titel „Lunaris“.
Erneut ist man in dem musikalischen Fahrwasser des starken Debüts unterwegs. Dieses Mal reichert man den Sound noch mit ordentlich Folk an, was ich glaube eine gute Kombi sein könnte.
Halten wir uns daher nicht mit langen Vorreden auf, sondern widmen uns direkt dem Albumopener „Till the End“. Dieser beginnt recht poppig und mit ordentlich Keyboardunterstützung. Daran muss man sich auf jeden Fall erstmal etwas gewöhnen! Aber der Song an sich reißt einen direkt mit und bleibt natürlich wunderbar gleich im Ohr haften. So muss das direkt zu Beginn sein!
Nicht ganz so cheesig geht es dann beim anschließenden „The Rabbit of the Moon“ zur Sache, hier klingt das Ganze wesentlich mehr nach Symphonic Metal als beim Opener. Ein toller Song!
Es folgt der Titelsong „Lunaris“ wo man zum ersten Mal so richtig mit den Folkelementen spielt. Hier spielt man seine Stärken auf jeden Fall voll aus und würzt diese noch mit einer neuen, sehr angenehmen Folknote.
Das eingeschlagene Qulitätsniveau bleibt dann auch in der Folge sehr hoch!
Egal ob „Under your Spell“, „Enigma“ (auf italienisch gesungen) oder „Wish upon a Scar“ (mit einem etwas andern Gesangsstil und nicht so viel Pop). Hier ist alles absolut gelungen und kann bedenkenlos konsumiert werden.
„The Dangerous Art of Overthinking“ leitet dann den letzten Teil der Scheibe ein und will nicht so recht zum bisherigen Songgefüge passen! Hier haben wir Growls und sehr progressives Songwriting was irgendwie nicht so ganz passt, sorry!
Danach passt es aber wieder wesentlich besser, auch wenn man insgesamt nicht mehr ganz an die Qualität des ersten Teils herankommt.
Am Ehesten überzeugen kann man noch beim folkigen „Of Birth and Death“ sowie dem epischen und überlangen „Nameless City“ welches einen starken Cinematic Touch hat.
Zum Abschluss gibt es dann noch die englische Version des schon bekannten „Enigma“ welches einen schönen Vergleich ermöglicht.

Anspieltipps:

„The Rabbit of the Moon“, „Lunaris“, „Under your Spell“, „Wish upon a Scar“ und „Nameless City“

Fazit :

Im Vergleich zum Debütalbum drehen MOONLIGHT HAZE hier ganz kräftig an der Härtespirale. Leider aber etwas zu viel in die Richtung nach unten, was dem Ganzen einen starken Pop Touch gibt. Die Folkelemente sind dazu im Gegensatz sehr gut gesetzt und machen die Scheibe echt interessant.
Insgesamt haben wir hier nach wie vor ein überzeugendes, starkes Album, aber an das Debüt kommt man hier nicht ganz ran!
Beim nächsten Mal bitte wieder etwas mehr Heavyness!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Till the End
02. The Rabbit of the Moon
03. Lunaris
04. Under your Spell
05. Enigma
06. Wish upon a Scar
07. The Dangerous Art of Overthinking
08. Without You
09. Of Birth and Death
10. Nameless City
11. Enigma (English Version)

Video zu „The Rabbit of the Moon“:

Julian