MARIUS DANIELSEN – Legend of the Valley Doom Part 3

Band: Marius Danielsen
Album: Legend of the Valley Doom Part 3
Spielzeit: 76:33 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Crime Records
Veröffentlichung: 07.05.2021
Homepage: www.mariusdanielsen.com

2018 stieß ich auf den Musiker Marius Danielsen und seine ganzen Bands und Projekte. Eins davon ist seine Saga „Legend of the Valley Doom“ wo ich damals den 2. Teil rezensieren durfte. Nun steht uns der abschließende 3. Teil seiner Trilogie ins Haus und erneut bekommen wir ein Powermetal Epos und Konzept was sich gewaschen hat!
Mit dabei ist mal wieder eine absolute Starbesetzung von Künstlern unter anderem der legendäre Schauspieler Joh Rhys-Davies (Herr Der Ringe, Indiana Jones), bekannte Sänger wie Michael Kiske (HELLOWEEN), Tim Ripper Owens (JUDAS PRIES), Mathias Blad (FALCONER), Ralf Scheepers (PRIMAL FEAR), Blaze Bayley (IRON MAIDEN), oder Mark Boals (YNGWIE MALMSTEEN) und dazu noch einige Instrumentalisten wie Arjen Lucassen (AYERON), Jennifer Batten (MICHAEL JACKSON), Bruce Kulick (KISS), Derek Sherinian (DREAM THEATER oder Vinny Appice (BLACK SABBATH).
Na, da können wir uns ja mal auf was gefasst machen würde ich sagen!
Starten wir doch mal mit dem Albumopener „Seven Ancient Artifacts“. Mit einer gesprochenen Einleitung beginnt die Nummer die sich dann in einen Midtemposong entwickelt der einen epischen, einprägsamen Chorus hat und somit direkt in den Gehörgängen hängen bleibt und somit schon mal ein sehr amtlicher Einstieg bedeutet!
„Journey to the North“ nimmt den epischen Ball dann gekonnt auf und spinnt ihn weiter bis dann beim folgenden „The Ballad of Arnoth the Wild“ ein wenig der Fuß vom Gas genommen wird und eine schöne Folk Ballade sich ihren Weg bahnt.
Ach ja, leider lag mir keine Angabe vor welcher Sänger wo zu hören ist, und es ist auch nicht immer ganz einfach alle Stimmen auseinander zu halten, aber hier ist es relativ klar, Mathias Blad ist bei dem Song zu hören!
Den Mittelteil einleitend bahnt sich das Eloroth Duo bestehend aus „Mines of Eloroth“ und „Battle for Eloroth“ ihren Weg bevor der HELLOWEEN Smasher „Bane of Lord Cremortius“ alles andere ziemlich überstrahlt!
Sanfte „Keeper of the Seven Keys“ Anleihen blitzen überall auf und die Nummer gehört mit zu dem Besten was ich in der letzten Zeit im Bereich Power Metal hören durfte!
Aber, ihr mögt es euch schon denken, die illustre Truppe hat ihr Pulver noch lange nicht verschossen und kredenzt uns auch im weiteren Verlauf noch den ein oder anderen absoluten Überhit.
Da hätten wir z.B. den Stampfer „Deep in the Mountain“, wo Herbie Langhans zu hören ist, das pfeilschnelle „Tomb of the Fallen Kings“, die Power Metall Hymne und Vorabsong „Stars will Light the Way“ oder den Epicbrocken „For our King and four our Lord“ mit über 9 Minuten Spielzeit zum Abschluss.
Eigentlich ist also das letzte Drittel ein einziger Hitpool und somit bleibt man erstmal nach Verklingen des letzten Tons ziemlich ungläubig zurück und fragt sich was man da gerade alles gehört hat?!

Anspieltipps:

Eine absolut fantastische, epische Reise. Greif hin wo ihr wollt, alles ist geil!

Fazit :

Schon das letzte Album der „Legend of the Valley Doom“ Trilogie hat mich ja ziemlich aus den Socken gehauen, aber mit dem letzten Teil übertrifft sich Mastermind Marius Danielsen absolut selbst und erschafft mit seinen ganzen Gastmusikern eine epische Abschlussgeschichte die einfach seines Gleichen sucht!
Man sollte dem Album und den Songs aber auf jeden Fall den ein oder anderen Durchlauf gönnen, denn die ganze Klasse und Vielfalt entpuppt sich erst nach ein paar Mal anhören, da man zuerst ziemlich überfordert ist mit Allem was man da so hört.
Aber danach gibt es kein Halten mehr und die Songs fressen sich tiefer und tiefer in die Gehörgänge, so dass es schlussendlich nur eine Schlussfolgerung und Bewertung geben kann, Höchstpunktzahl 10 und definitiv ein Platz auf der finalen Hitliste 2021!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Seven Ancient Artifacts
02. Journey to the North
03. The Ballad of Arnoth the Wild
04. Mines of Eloroth
05. Battle for Eloroth
06. March into the Storm
07. Bane of Lord Cremortius
08. The Sarlinian Bow
09. Deep in the Mountain
10. Tomb of the Fallen Kings
11. Stars will Light the Way
12. For our King and for our Lord

Video zu “Stars will Light the Way”:

Julian

VEXILLUM – When Good Men Go To War

Band: Vexillum
Album: When Good Men Go To War
Spielzeit: 65:17 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Scarlet Records
Veröffentlichung: 23.04.2021
Homepage: www.vexillum.biz

Von den italienischen Power Metallern von VEXILLUM hat man lange nichts gehört! Das letzte, dritte Album „Unum“ erschien 2015 und nun 6 Jahre später ist endlich Zeit für das neue Album „When Good Men Go To War“.
Erneut wird uns hier Power Metal italienischer Prägung serviert, der mit ordentlich Folk angereichert wird und ganz im Geiste von so Bands wie WIND ROSE oder ORDEN OGAN (ohne Folk natürlich) klingt.
Mal schauen ob man sich im Vergleich zum letzten Album etwas steigern konnte und in die oberste Riege der Folk Power Metalbands vorpreschen kann.
Als Opener fungiert der Track „Enlight the Bivouac“. Und hier wird direkt der Folkeinfluss spürbar und man erschafft hier auf ganzen 11! Minuten ein absolut eingängiges Folk Power Metalwerk was schön abwechslungsreich geraten ist und sehr mutig direkt zu Beginn gesetzt wurde!
„Sons of a Wolf“ im Anschluss kann ebenfalls direkt zünden, bietet aber weniger Folk dafür mehr Power Metal.
Wesentlich mehr Folk gibt es dann beim folgenden „Voluntary Slaves Army“. Hier fallen aber ein paar Schwankungen in der Produktion auf, denn die Gesangsstimme ist doch ziemlich schwach manchmal und nicht wirklich im Vordergrund. Das schmälert den Hörgenuss des ansonsten recht ordentlichen Songs doch ein wenig.
Beim Titeltrack „When a Good Man Goes to War“ ist aber wieder alles in bester Ordnung und die Nummer trägt zurecht den Albumnamen!
Der Mittelteil wird dann von den beiden Power/Folk Brechern „Last Bearer`s Song“ und „The Deep Breath Beforder the Dive“ dominiert bevor wir mit „Prodigal Son“ eher eine Durschnittsong haben und „Flaming Bagpipes“ ziemlich folkig, rockig und absolut eingängig die Überleitung in das letzte Drittel übernimmt.
Hier schwächeln die Jungs dann ein klein wenig und können nur noch bei „The Tale of the Three Hawks“ so richtig überzeugen.
Die anderen beiden Nummern, vor allem das nur auf Italienisch gesungene „Quel Che Volevo“ wirken ein klein wenig deplatziert.

Anspieltipps:

„Enlight the Bivouac“, „Sons of a Wolf“, „When a Good Man Goes to War“, „Flaming Bagpipes“ und „The Tale of the Three Hawks“

Fazit :

VEXILLUM`s neue Scheibe beginnt bockstark und die Mannen halten die Qualität auch ziemlich bis in den Mittelteil bevor ihnen in der zweiten Albumhälfte ein wenig die Puste ausgeht, auch wenn hier noch der ein oder andere Hit zu finden ist!
Aber insgesamt können wir hier von einer deutlichen Steigerung von 2,5 Punkten im Vergleich zum 6 Jahre alten Vorgänger sprechen und man bekommt das Prädikat absolut empfehlenswert für Power Metal Folk Anhänger von uns verliehen!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Enlight the Bivouac
02. Sons of a Wolf
03. Voluntary Slaves Army
04. When a Good Man Goes to War
05. Last Bearer`s Song
06. The Deep Breath Before the Dive
07. Prodigal Son
08. Flaming Bagpipes
09. With my Hands
10. The Tale of the Three Hawks
11. Quel Che Volevo

Video zu “When a Good Men Go to War”:

Julian

H.E.RO News

Neue Single „Made To Be Broken“ von H.E.R.O. 

Das dänische Power-Rock-Quartett muss den Vergleich mit Bands wie Three Days Grace und Foo Fighters nicht scheuen, denn sie besitzt das kreative Potential, Rockmusik einzigartig zu interpretieren um das Genre in eine neue Richtung zu bewegen. In ihrem Sound verbinden sie poppige Melodien mit Rock-Riffs und Harmonien a’la Queen um etwas Neues zu schaffen. So sollte harter, moderner Rock heute klingen!

Hier geht’s zum offiziellen Video: 

H.E.R.O. eroberte Japan, als sie auf dem prominenten Hokou Music Fest spielten, gefolgt von einer Support-Tour für den Guns n’Roses Gitarrenhelden Slash durch das Reich der aufgehenden Sonne. Die Veröffentlichung des Debütalbums „HUMANIC“ im Jahr 2019 brachte die Band an die Spitze der japanischen Album-Charts und auch das zweite Album „Bad Blood“ hat international überzeugt.

Jetzt veröffentlichen H.E.R.O. mit der Single „Made To Be Broken“ ihre erste Single aus ihrem kommenden Album das im Herbst erscheinen wird. In dem Song verarbeitet der Leadsänger Christoffer Stjerne die Trennung von seiner Familie.

HUNTER – Hungry Heart

Band: Hunter
Album: Hungry Heart
Spielzeit: 55:42 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: Lions Pride Music
Veröffentlichung: 30.04.2021
Homepage: www.facebook.com/Hunterchileofficial

Eine Melodic Rock Band aus Chile kommt auch nicht alle Tage auf meinen Schreibtisch. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass es sich bei HUNTER nicht nur um eine weitere Band handelt, die irgendwo im Demo-Stadium stehengeblieben ist, sondern mehr als amtlich aus den Boxen schallt. Die letzte ähnlich gestrickte Kapelle mit Exotenstatus, die mich so aus den Socken gehauen hat, war seinerzeit STARDUST aus Ungarn. Und doch ist das Material auf dem offiziellen Debütalbum von HUNTER nicht ganz neu. Denn schon im Jahr 2018 haben die Chilenen in Eigenregie eine Platte veröffentlicht. Auf dem schlicht „Hunter“ betitelten 11-Tracker war der Anteil an englisch gesungenen Titeln etwa 50%. Der Rest wurde in Spanisch dargeboten. Das ist bei „Hungry Heart“ jetzt anders. Alle Songs sind in englischer Sprache, was für einen internationalen Release auch Sinn macht. Außerdem klingt das Album nochmal um einiges besser, in Sachen Sound wurde auf jeden Fall noch einmal Hand angelegt.

Die Songs sind nach wie vor erstklassig und treffen absolut ins Schwarze, wenn man auf gut gemachten AOR/Melodic Rock steht, der seine Wurzeln tief in den Achtzigern hat. Mit „Rise Up“ hat man bereits letztes Jahr einen Testballon losgeschickt. Mit dicken Keyboard Teppichen unterlegt, kommt der kernige Sound prächtig zur Geltung. Die Frischzellenkur hat dem kompletten Songmaterial sichtlich gut getan. Alles kommt frisch und zeitgemäß rüber und wertet nicht nur Highlights wie „We Gotta Fight“ (wunderbar entspannte AOR Nummer mit großem Chorus), „Love Hunter“ (klassischer kann AOR nicht klingen), „Tore Love“ (lässiges Riffing), dem Titeltrack „Hungry Heart“ (flotter Einstieg) oder eben „Rise Up“ (die Essenz von HUNTER) enorm auf. Mit „Sad Eyes“, „Tonight“ und vor allem „Somebody Said (Love Is A Lonely Word) haben die Chilenen großartige Balladen im Gepäck, die in den Achtzigern sicherlich bei MTV Anklang gefunden hätten.

Nicht von ungefähr kommt also die Tatsache, dass HUNTER als eine der besten Newcomer der Melo-Rock-Szene gelten. Selbst eine große italienische Plattenfirma hatte angefragt, dass „Hungry Heart“ jetzt doch beim verhältnismäßig kleineren Label Lions Pride aus Dänemark erscheint, ist nur eine Randnotiz. Denn dieses Dutzend Songs ist auf der einen Seite herrlich altmodisch geraten und atmet mit jedem Zug die glorreichen Achtziger, wurde auf der anderen Seite jedoch mit einem kernigen, zeitgemäßen Soundüberzug versehen. Ein echter Zungenschnalzer also für alle Genrefans und das Jahr 2021 hat eine musikalisches Highlight mehr.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

1. Hungry Heart
2. Tore Love
3. Far Away
4. Love Hunter
5. Sad Eyes
6. Destination
7. Rise Up
8. Snake
9. Somebody Said (Love Is A Lonely Word)
10. Tonight
11. We Gotta Fight
12. Warmer Love

Stefan

T.U.R.N – The United Rock Nations

Band: T.U.R.N.
Album: The United Rock Nations
Spielzeit: 37:42 min
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: Eigenvertrieb
Veröffentlichung: 22.02.2021
Homepage: www.facebook.com/theunitedrocknations

Die Zeiten sind alles andere als einfach. Das muss mittlerweile wirklich jeder zugeben. Speziell die Unterhaltungsindustrie, Bands, Konzertveranstalter usw. trifft es enorm hart. Neue Releases werden verschoben, an Live Auftritte ist gar nicht mal zu denken und selbst das Aufnehmen neuer Musik wird schwierig, sofern man auf die Dynamik und Interaktion einer Band in einem gemeinsamen Raum schwört, also quasi auf die althergebrachte Methode steht. Nun gibt es natürlich noch weitere Möglichkeiten, Musik zu kreieren und aufzunehmen. Im Zeitalter des Internets sind Projektarbeiten schon seit vielen Jahren selbst bei großen Plattenfirmen eine oft angewandte Variante. Da liegt es nahe, dass sich Projekte zusammenfinden, die sich noch nie persönlich getroffen haben. Ob das bei THE UNITED ROCK NATIONS (T.U.R.N.) der Fall ist, weiß ich nicht, Fakt ist aber, dass sich hier Musiker aus den USA, Großbritannien und Schweden zusammengefunden haben, die trotz der großen Entfernungen zueinander eine neue Band am Start haben.

Ausgehend von Bassist Hammer Head in den USA und Sänger Daniel Valberg in Schweden firmierte das Duo anfangs als Cover Projekt. Als der Brite Graham Lane (guitars, keyboards) dazu stieß, überlegten sich die Protagonisten, eigene Songs zu schreiben. Komplettiert werden T.U.R.N. Von Hammer Head´s Bruder Des Samita (guitars) und Spencer Langley (drums), ebenfalls aus den USA.

Zehn Songs finden sich auf dem selbstbetitelten Erstling, die innerhalb der letzten drei Jahre entstanden sind. Von Schnellschuss kann also keine Rede sein. Stilistisch steckt sich das internationale Projekt seine Grenzen innerhalb von Bands wie DEF LEPPARD, den SCORPIONS, GUNS´N ROSES, VAN HALEN und SKID ROW. Ganz klassisch also.

Mit forschem Riffing knallt der Opener „Demons“ los. Irgendwo zwischen NWOBHM und GUNS´N ROSES pendelt sich der Song ein. „Unreal Dreams“ hat ungleich mehr Gute-Laune Potential. Cooler Song. Das folgende „Can´t Keep Me Away“ wurde schon vorab veröffentlicht und schlägt in eine ähnliche Kerbe. Sänger Daniel Valberg kann hier bisher am besten punkten. Immer, wenn er „nur“ einen auf Axl Rose macht, wird es leicht nervig – dabei hat der Kerl einiges mehr zu bieten – wie eben bei „Can´t Keep Me Away“. Kuschelig wird es bei „Stormy Nights“, dass die Jungs auch Balladen können, zeigen ebenfalls Stücke wie „Shine“. Dazwischen gesellen sich Rotz-Rocker wie „Forgotten Souls“, aber auch schwächeres Material („Livin In Chains“, „Love Shack“ etc.).

Was bleibt unterm Strich? Der klangvolle Name THE UNITED ROCK NATIONS weckt hohe Erwartungen und klingt eher nach Supergroup als nach einem Newcomer. Soweit hat der Fünfer also einiges richtig gemacht. Soundmäßig wäre Hilfe von Außen sicherlich besser gewesen, die Platte klingt verhältnismäßig dünn. Auch hier haben die Jungs alles selbst gemacht. Aber: Der ein oder andere Song lässt aufhorchen und zeugt davon, dass T.U.R.N. was auf dem Kasten haben. Dranbleiben!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

1. Demons
2. Unreal Dreams
3. Can´t Keep Me Away
4. Stormy Nights
5. Living In Chains
6. Love Shack
7. Shine
8. Forgotten Souls
9. Potion Of Endless Love
10. Children Of This Time

Stefan

KINGS WINTER – Edge of Existence

Band: Kings Winter
Album: Edge of Existence
Spielzeit: 38:49 min
Stilrichtung: Melodic Metal
Plattenfirma: Eigenproduktion
Veröffentlichung: 01.05.2021
Homepage: www.kingswinter-music.com

2019 überraschte das Metallerehepaar Jule und Tobias Dahs (LEVIATHAN) ihre Fans mit ihrer Debüt EP „Forging Catalcysm“ ihrer Familienband KINGS WINTER.
Auf dieser zockte man klassischen Melodic Metal, sehr ungewöhnlich für die Beiden!
Nun hat man das erste vollständige Album am Start welches „Edge of Existence“ heißt. Auf diesem verfolgt man den musikalischen Weg der Debüt EP weiter, stellt sich aber breiter auf und luckt immer mal wieder in Thrash oder Deathmetalgefilde rüber.
Neu in dem bisherigen Duett ist mit Marco Vanga (GREYDON FIELDS) ein echter Schlagzeuger.
Widmen wir uns nun mal der neuen Schiebe. Mit dem gesprochenen Intro „Living Systems“ beginnt die wilde Fahrt bevor dann direkt der Titeltrack „Edge of Existence“ folgt. Hier merkt man direkt das man nicht mehr so stark im Melodic Metal unterwegs ist wie noch auf dem Debüt. Es gibt die ein oder anderen Growls von Jule und auch ansonsten ist hier ganz klar etwas mehr Härte zu finden.
Aber die Melodic ist hier auch nach wie vor vorhanden und gerade der Chrous gräbt sich metertief in die Gehörgänge!
Wesentlich mehr in die Richtung des Debüts geht dann das folgende „Kingdom of the Blind“. Hier ist man wieder absolut im Melodic Metal unterwegs und weiß auch direkt zu gefallen.
Der Mittelteil ist dann sehr abwechslungsreich gehalten. Hier finden wir straighte Nummern wie „The Next in Line“ oder „Ghost in this Machine“ aber auch etwas komplexere Songs wie „The Human Dynasty“.
Bei allen zieht man sich sehr beachtlich aus der Affäre und es ist eine klare Steigerung vom Songwriting und der Variabilität her im Vergleich zum Debütalbum zu erkennen.
Das letzte Drittel hat dann mit dem melodischen „Crusaders of Today“ und dem epischen „Dangerous Ashes“ auch noch zwei weitere klasse Songs zu bieten bevor mit „Discard the Ashes“ das erste Fullenght Album von KINGS WINTER zu Ende geht.

Anspieltipps:

„Edge of Existence“, „Kingdom of the Blind”, “Ghost in this Machine” und “Crusaders of Today”.

Fazit :

Was man dem Ehepaar Dahs nicht absprechen kann ist der Mut sich weiterzuentwickeln! Auf ihrem ersten kompletten Album zeigt man das man sehr variabel unterwegs ist und nicht auf dem Melodic Metalzug weiterfährt wie bisher.
Das mag den ein oder anderen Fan der Debüt EP nicht so passen, zeigt aber einfach das Potential der Beiden.
Mir selbst fehlen so ein bisschen die absolut eingängigen Songs vom Debüt, aber ansonsten macht man hier sehr viel richtig und liefert eine insgesamt starke Leistung ab!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Living Systems (Intro)
02. Edge of Existence
03. Kingdom of the Blind
04. The Next in Line
05. The Human Dynasty
06. Ghosts in this Machine
07. Crusaders of Today
08. Dangerous Ascendancy
09. Discard the Ashes

Video zu “Edge of Existence”:

Julian

WITCHBOUND – End of Paradise

Band: Witchbound
Album: End of Paradise
Spielzeit: 59:31 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: El Puerto Records
Veröffentlichung: 30.04.2021
Homepage: www.facebook.com/Witchbound

Die Kultmetalband WITCHBOUND hatte es direkt zu Beginn schon nicht leicht! Nachdem 2013 Mastermind Harald Spengler (Ex STORMWITCH) viel zu früh verstarb beendeten seine damaligen Mitstreiter Stefan Kauffmann und Peter Langer seine Arbeit und veröffentlichten 2015 das Debütalbum „Tarot`s Legacy“.
2019 verstarb dann auch noch Lead Gitarrist Martin Winkler und so musste sich die Band erneut neu aufstellen und formieren!
Man fand mit Power Shouterin Natalie Pereira Dos Santos (Ex ENVINYA) und Tobi Schwenk zwei neue Mirkoschwinger und mit Frank Bittermann und Julian Steiner einen neuen Bassisten und Gitarristen.
Somit war die Band wieder komplett und man konnte die Arbeiten am neuen, zweiten Album „End of Paradise“ fortsetzen was nun über El Puerto Records erneut in der Walpurgis Nacht am 30.04 veröffentlicht wird.
Dann horchen wir mal in die passende Eröffnung „Prelude“ rein um dann direkt den ersten richtigen Song „Battle of Kadesh“ zu lauschen. Kraftvoll und erdig legt die Nummer los bevor das Gesangsdoppel zum ersten Mal erklingt.
Und man muss direkt festhalten das klingt super! Die Beiden harmonieren sehr gut zusammen! Natalie ist für die etwas rougheren Töne zuständig, was sie ja schon bei ENVINYA sehr eindrucksvoll demonstriert hat!
Eine tolle Verpflichtung von Beiden!
Zurück zum Song, im Chorus ist das Ganze wunderbar melodisch gehalten und begeistert somit direkt auf Anhieb. Ein sehr ordentlicher Einstieg würde ich sagen.
„Interstellar Odyssey“ im Anschluss ist dann eher ein Standardmetalsong der aber auch einen tollen Chorus besitzt der einen auch direkt in Fleisch und Blut übergeht.
Kommen wir zum nächsten Überhit, dem Titeltrack „End of Paradise“.
Die Nummer wird fast allein von Natalie getragen und der erdige und eingängige Groove tut sein Übriges, das der Song sich schnell ins Hirn frisst! Auch wenn die ständige Wiederholung des Titels irgendwann schon etwas nervt ; )
Der Mittelteil der Scheibe wird dann klar von dem harten „Torquemada“, hier kommt Natalies böse Seite wieder zum Vorschein, dem Doublebassdampfhammer „Nevermore“ und dem gefühlvollen „Sea of Sorrow“ dominiert.
Die anderen Songs sind zwar auch nicht schlecht, können aber gegen diese Hits nicht wirklich bestehen.
Mit ein paar Celtic und Folkeinflüssen ausgestattet eröffnet „Foreing Shores“ das lange letzte Drittel wo es nochmal schön abwechslungsreich zur Sache geht.
Midtemposongs wie „Dance of the Dead” oder “These Tears” geben sich die Klinke in die Hand mit dem eher rockigen „As long as we can rock“ oder dem abschließende ruhigeren „Our Hope“.

Anspieltipps:

„Battle of Kadesh“, „End of Paradise”, “Torquemada”, “Sea of Sorrow” und “As long as we can rock”

Fazit :

Ganz klar auf dem neuen WITCHBOUND Album wird dem geneigten Käufer und Fan so einiges geboten!
Vollgepackt mit sehr ordentlichen Songs und einigen Hits weiß der gesamte Diskus auf jeden Fall zu begeistern.
Natalie und Tobi sind eine bockstarke Verstärkung am Mikro und vor allem Natalie sticht mit ihrer Vielseitigkeit schön hervor und bereichert die ordentlichen Songs nochmals!
Insgesamt also eine sehr überzeugende und absolut empfehlenswerte Leistung.
Band und Genrefans mit dem Hang zu weiblichen Vocals werden hier definitiv nicht enttäuscht werden!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Prelude
02. Battle of Kadesh
03. Interstellar Odyssey
04. End of Paradise
05. Carved in Stone
06. Flags of Freedom
07. Torquemada
08. Nevermore
09. Last Divide
10. Sea of Sorrow
11. Foreign Shores
12. Dance of the Dead
13. These Tears
14. As long as we can rock
15. Our Hope

Video zu “End of Paradise”:

Julian

Joe Bonamassa News

BLUES-ROCKSTAR JOE BONAMASSA VERÖFFENTLICHT BAHNBRECHENDE LIVE-PERFORMANCE AUS NASHVILLES KULTUR-WAHRZEICHEN 

 

JOE BONAMASSA’S “NOW SERVING: ROYAL TEA  LIVE FROM THE RYMAN”

 AB 11. JUNI – ERHÄLTLICH ALS CD, DVD, BLU-RAY UND DOPPEL-LP

 

FILM VERSIONEN MIT GESPROCHENES INTRO VON JEFF DANIELS

INKL. 12 LIVE TRACKS VON EINEM DER GRRÖSSTEN BLUES ROCK GITARRISTEN UNSERER ZEIT

MIT UNVERÖFFENTLICHTEN LIVE VERSIONEN VON SONGS SEINES 24. NR. 1 ALBUMS ‚ROYAL TEA‘

 

VORBESTELLUNGEN HIER

 LISTEN/STREAM HIER

 MUSIC VIDEO SIEHT MAN HIER HIER 

“A large portion of Joe’s appeal lies in his super nerd tendencies, attention to detail and genuinely enormous breadth of chops. And you sense that he cares – really cares – about all this.”

Classic Rock

“Joe’s heartfelt performance succeeded in taking the edge off what has been an awfully long break, and there’s no doubting at all the untrammeled power of a Joe Bonamassa live performance, even in an empty room.” 8.5

Sonic Abuse 

“One of the top blues artists of the modern era… his latest projects have one foot in the past while showcasing his talents in the here and now.”

American Songwriter 

“Guitar icon Joe Bonamassa truly stole the show”

Blabbermouth 

“One very special live music presentation.”

Music Row

  

Mittwoch, 21. April 2021 – Als im vergangenen Jahr die komplette Live-Touring-Industrie auf Eis gelegt wurde, stellte Gitarrenheld Joe Bonamassa eine One-Night-Only-Show im kultigen Ryman Auditorium in Nashville, TN zusammen, die für Fans überall per Livestream übertragen wurde. Menschen aus 44 Ländern sahen sich im September 2020 diesen Live Stream an, der nun für den physischen Release neu abgemischt und gemastert wurde. “Now Serving: Royal Tea Live From The Ryman” wird am 11. Juni als CD, DVD, Blu-ray und Doppel-LP veröffentlicht. Auf der DVD bzw. Blu-ray gibt es zudem eine Filmeinführung gesprochen von Schauspieler Jeff Daniels.

Geboten werden 12 Live-Tracks, mit dem Besten aus seiner letzten Studioveröffentlichung “Royal Tea”, Joe’s 24. Nummer 1 in den Billboard Blues Charts, die in den Abbey Road Studios in London aufgenommen wurde. 3 Tracks stammen von seinem Debütalbum “A New Day Yesterday”, welches im vergangenen Jahr 20jähriges Jubiläum feierte.

Bonamassa erinnert sich an den magischen Abend und erzählt: „Ich wollte schon immer eine Show im legendären Ryman Auditorium in Nashville filmen. Unsere Band hatte die Ehre, dort in den letzten 10 Jahren 8 1/2 Mal zu spielen. Das Publikum ist immer lebendig und elektrisierend, es hängt an jedem Wort und jeder Phrase. Es fühlt sich an wie der großartigste, intimste Gig, den man je machen wird, aber es sind 2.300 Menschen, die diese Freude und musikalische Reise teilen. Ich liebe diesen Ort, denn er ist ein nationaler Schatz und egoistischerweise ganz in der Nähe meines Hauses. Aber das ist nur die halbe Geschichte. Wir haben Euch vermisst. So großartig es auch ist, in irgendeiner Funktion auf dieser Bühne zu stehen, IHR, die Fans, macht es zu etwas Besonderem. Ihr seid ein Teil der Show und ein großer Teil davon. Als diese Show live gefilmt wurde, waren fast 100.000 Augen auf der ganzen Welt vor Fernsehern und Computern auf uns gerichtet, in den verschiedensten Formen. Aber Sie waren nicht mit uns im Raum.“

In normalen Zeiten fasst der legendäre Veranstaltungsort normalerweise 2.300 Personen, aber für einen einzigen Abend hatte die wirkliche Menschenmenge die Größe eines großen Stadions, und intern war fast jeder Sitzplatz mit einem speziell angefertigten Pappausschnitt eines Fans besetzt. Die Veranstaltung verkaufte über 17.000 Tickets, erreichte ein globales Publikum und brachte Menschen aller Kulturen in einer Zeit zusammen, in der es sich oft so anfühlte, als würde die Welt auseinanderfallen. Wenn man bedenkt, wie viele Haushalte sich die Konzerte gemeinsam von zu Hause aus ansehen, könnte ein Ticket tatsächlich für eine ganze Familie ausreichen, so dass die tatsächliche Zahl der Zuschauer wahrscheinlich in die Höhe schießen würde.

Joe fährt fort: „Wir spielten so gut wir konnten vor diesen 1700 Pappaufstellern mit euren Gesichtern und versuchten, uns euch dort vorzustellen. Für Sekundenbruchteile erhaschte ich einen Blick in den Raum und es fühlte sich fast normal an. Dann endete das Lied und es herrschte Totenstille. Nur die Schritte unserer Crew waren zu hören. Mit all dem ist diese DVD eine Momentaufnahme eines Konzerts im Rahmen einer gewaltigen Veränderung in der Welt. Einer Welt, die uns vorübergehend für überflüssig gehalten hatte. Niemand weiß, wann ich jemals wieder auf diese Bühne vor einem vollen Haus zurückkehren werde, aber ich weiß mit Sicherheit, dass ich es liebe und euch sehr vermisse. Diese Show zählt praktisch nur als halbe.“

Die Nacht im Ryman sollte auch als ein Ereignis gefeiert werden, das die Musikindustrie zusammenbrachte. Durch Ticketverkäufe und Spenden während seines After Party Showcase kamen 32.000 Dollar für Bonamassas Fueling Musicians Programm zusammen, das von seiner gemeinnützigen Keeping the Blues Alive Foundation (KTBA) präsentiert wird. Das Programm, das Künstler seit über einem Jahr inmitten der Pandemie unterstützt, hat bis heute 460.000 Dollar an Fördermitteln für tourende Musiker gesichert, die in finanzielle Not geraten sind, weil ihre Karrieren auf Eis gelegt wurden. Das Programm bietet sofortige Barzahlungen in Höhe von 1.500 Dollar für lebensnotwendige Ausgaben, um den Musikern zu helfen, sich über Wasser zu halten, bis sie wieder auf Tournee gehen können. Am vergangenen Wochenende veranstaltete Joe sein 2. jährliches Stream-A-Thon Event mit über 35 atemberaubenden Auftritten und mehr als 3 Stunden Musik, um weiterhin Geld für den guten Zweck zu sammeln. Die Veranstaltung bot ein Staraufgebot, darunter Bonamassa, Toto, Dion, Ana Popovic, Warren Haynes, Bobby Rush, Jared James Nichols, Emily Wolfe und viele mehr. 

Joe Bonamassa ist im Laufe seiner Karriere mit seinen herausragenden Live-Shows immer wieder Risiken eingegangen. Aber auch diese Darbietung im legendären Ryman war perfekt. Bonamassa strahlt heller als je zuvor und fügt seinem Gitarrenspiel und seinem Markenzeichen, dem Gesang, immer wieder neue, genreübergreifende Akzente hinzu. Es ist kein Wunder, dass er oft dafür gelobt wird, dass er dem Blues-Rock-Universum ein neues Publikum erschließt. Bonamassa hat bereits einen unglaublichen Katalog von Live- und Studioveröffentlichungen, die sich über die Jahre immer weiter entwickeln und Musikkritikern weit und breit begeistern.

 

Tracklist:

1.         When One Door Opens

2.         Royal Tea

3.         High Class Girl

4.         Lookout Man!

5.         Why Does It Take So Long To Say Goodbye

6.         A Conversation With Alice

7.         I Didn’t Think She Would Do It

8.         Beyond The Silence

9.         Lonely Boy

10.       Cradle Rock

11.       Walk In My Shadow

12.       A New Day Yesterday / Starship Trooper – Wurm

www.facebook.com/JoeBonamassa

Thomsen News

Neues Album der Power Metal Besetzung aus Hannover:
20.08. THOMSEN – „III“ (Artist Station/Soulfood/TuneCore)

Nach der langen Pause seit dem letzten Studioalbum „Unbroken“ meldet sich die Hannoveraner Power Metal Band THOMSEN nun mit der ersten Single „Rise“ von dem im August erscheinenden Album THOMSEN III zurück. Der Original Sänger Jürgen Wulfes ist wieder zurück am Mikro. Neu dabei ist Schlagzeuger Michael Kolar und Niklas Turmann am Bass. Die Songs wurden größtenteils gemeinschaftlich erarbeitet und in den Ruthless Rooms bei Hannover aufgenommen. Für den Mix und das Mastern konnte man Charlie Bauerfeind gewinnen. Als Gast auf dem Album ist Mathias „DON“ Dieth auf dieser Single „Rise“ zu hören. Aus dem einstigen Projekt ist eine spielfreudige Band geworden, mit Festivalshows im Gepäck wie z.B. Rock Harz, Rock am Stück, Metal Diver.

FIREWING – Resurrection

Band: Firewing
Album: Resurrection
Spielzeit: 58:21 min
Stilrichtung: Symphonic Metal
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 23.04.2021
Homepage: www.facebook.com/FireWing-101056225306470

Die in den USA ansässige Symphonic Metalband FIREWING hauen dieser Tage ihr Debütalbum „Resurrection“ raus und wollen damit die Metaljünger aus aller Welt verzücken!
Die Jungs zocken Heavy Metal mit melodischer Orchestrierung was wir dann grob unter Symphonic Metal einordnen können.
Das Debüt ist, wie kann es auch anders sein bei dem Genre, ein Konzeptalbum indem es um die Dualität zwischen zwei legendären mystischen Kreaturen geht.
Ember, den Phoenix der Hoffnung und Vishap der Wyvern der Dunkelheit.
Nun gut, soviel zur ganzen Vorgeschichte, starten wir nun in das Album mit der Einleitung „Prelude: Moonlight of Despair“. Stimmungsvoll wird das Konzept hier mit eingeläutet ohne dass man hier großartig glänzen kann.
Der erste richtige Song „Obscure Minds“ fegt dann auch irgendwie nur so durch die Gehörgänge das irgendwie leider so gar nichts wirklich haften bleibt…eine etwas krude Mischung aus Symphonic, Heavy und Power Metal mit Screams und Co. Na, mal schauen was da noch kommt…
Erstmal kommt als Nächstes das Zwischenstück „Chapter I: Acheron`s Ritual“, davon werden wir leider noch Einige zu hören bekommen. Für die Geschichte und das gesamte Konzept sind solche Sachen natürlich gut, aber sie blähen halt einfach die Platte auf und täuschen den Hörer zu Beginn immer etwas.
Aber genug gemeckert, kommen wir mal zum ersten richtigen Hit, denn beim folgenden „Demons of Society“ gibt es einen schmissigen Chorus der definitiv zu gefallen weiß und auch die folgende Powerballade „Far in Time“ weiß zu gefallen!
Danach folgt wieder das nächste Zwischenstück, was irgendwie ein wenig an einen Star Wars Film erinnert, ich kann mir da nicht helfen ; )
Im Anschluss gibt es dann wieder zwei Songs, das melodische „Resurrection“ und das überlange, abwechslungsreiche „Time Machine“ welche beide ebenfalls auf ihre eigene Art zu gefallen wissen. Etwas massenkompatibler ist hier vielleicht der erstgenannte Song.
Nach dem nächsten Zwischenstück gibt es mit dem erneut überlangen „Eternity“ den nächsten Hit zu verzeichnen.
Die beiden zusammenhängenden Nummer „Tales of Ember & Vishap“ können leider nicht komplett überzeugen, genauso ergeht es dann auch dem letzten richtigen Song „The Essence of your Heart“.
Zum Abschluss folgt dann noch ein überlange, instrumentaler und cineastischer Epilogue welches auch nur etwas für Die Hard Symphonic Metalfans ist!

Anspieltipps:

„Demons of Society“, „Far in Time”, “Resurrection” und “Eternity”

Fazit :

So gut manche Songs auf dem Debütalbum der Jungs von FIREWING auch sind, insgesamt ist das Album einfach viel zu aufgebläht und irgendwie nicht wirklich massentauglich. Eher eine Durchschnittsscheibe für absolute Genreanhänger also.
Die Hard Symphonic und Konzeptalbumfans sollten auf jeden Fall ihre Freude dran haben, alle Anderen sollten auf jeden Fall vorher erst mal rein hören!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Prelude: Moonlight Of Despair
02. Obscure Minds
03. Chapter I: Acheron`s Ritual
04. Demons of Society
05. Far in Time
06. Chapter II: Temple of Helios
07. Resurrection
08. Time Machine
09. Chapter III: Transcending Souls
10. Eternity
11. Tales of Ember & Vishap: How Deep is your Heart?
12. Tales of Ember & Vishap: The Meaning of Life
13. The Essence of your Heart
14. Epilogue: Sacred Journey

Video zu “Tales of Ember & Vishap: The Meaning of Life”:

Julian