ALMANAC – Kingslayer

Band: Almanac
Album: Kingslayer
Spielzeit: 50:58 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Nuclear Blast
Veröffentlichung: 03.11.2017
Homepage: www.almanac.band

Das ging fix! Knappe 1,5 Jahre nach dem Debütalbum „Tsar“ kehrt die Band ALMANAC von Mastermind und Gitarrenhexer Victor Smolski (Ex RAGE) wieder zurück auf die Bildfläche! Im Gepäck haben sie ihr zweites Album „Kingslayer“ welches sich thematisch an den bekanntesten Königsmorden der Geschichte orientiert. Das Album soll im Vergleich zum Vorgänger eher mehr in Richtung Power als Symphonic Metal gehen, und noch etwas ist neu, die Rytmusfraktion! Denn neu hinter den Kesseln sitzt Athanasios „Zacky“ Tsoukas und die dicken Saiten bedient Tim Rashid. Bei den Stimmen ist allerdings alles beim Alten geblieben und nach wie vor wartet man mit gleich drei Sängern auf. Erneut sind Andy B. Franck, David Readman und Jeannette Marchewka zu hören.
Als Opener erwartet uns der Titel „Regicide“ der hart und episch aus den Boxen kommt und besonders im Refrain seine vollen Stärken ausspielt wenn alle drei Sänger so richtig loslegen. Der Bassgroove der der Nummer als Basis dient ist ebenfalls richtig gut und wahrlich nicht von schlechten Eltern! Toller, starker Einsteigertrack.
„Children of the Sacred Path“ und auch „Guilty as charged“ im Anschluss sind dann eher straighte Power Metalnummern geworden die weniger mit epischen Einflüssen daherkommt. Ganz ok, aber jetzt nicht weltbewegend muss ich sagen. Hier merkt man dann auch das man eher mehr in die Richtung Power Metal gehen wollte.
Die nächsten Songs sind dann aber wieder tolle Hybriden aus Power, Epic und Symphonic Metal! „Hail to the King“, „Losing my Mind“, „Kingslayer“ und „Kingdom of the Blind“ sind definitiv die besten Songs hier auf der gesamten Scheibe zu finden sind und sie heben das Qualitätslevel ganz weit nach oben!
„Headstrong“ bietet dann zu Beginn was für die technisch versierte Instrumentalfraktion, Basser Tim und Gitarrist Victor fahren hier wirklich ganz dick auf, und auch Sängerin Jeannette bekommt ihr ordentlich Platz für ihre abwechslungsreiche Stimme. Der Song an sich ist ebenfalls in Ordnung, guter Power Metal ohne Ausfälle.
Die einzige, aber dafür richtig tolle, Ballade haben wir dann mit „Last Farewell“ dann als vorletzten Song. Hier kommen natürlich die drei Sänger besonders intensiv zu Geltung!
Abschließend bleibt dann noch „Red Flag“ welches wieder recht geradlinigen Metal ohne viel Geschnörkel drumherum bietet.

Anspieltipps:

Auf jeden Fall müssen hier „Hail to the King“, „Losing my Mind“, „Kingslayer“, „Kingdom of the Blind“ und “Last Farewell” genannt werden.

Fazit :

Man merkt ganz klar das man die Ankündigung mehr in Richtung des härteren Power Metals zu gehen in die Tat umgesetzt hat! Und besonders der Mittelteil, der ja aber aber eher aus den Mischsongs aus Power, Epic und Symphonic Metal besteht, weiß hier absolut zu begeistern! Zusätzlich haben wir hier geniale Instrumentalisten am Werk die ihr Können im Schlaf beherrschen.
Was mich persönlich freut ist das die Sängerin Jeannette hier deutlich mehr Raum als auf dem Vorgängeralbum bekommen hat.
Fans des ersten Album müssen hier definitiv erneut zuschlagen!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Regicide
02. Children of the Sacred Path
03. Guilty as charged
04. Hail to the King
05. Losing my Mind
06. Kingslayer
07. Kingdom of the Blind
08. Headstrong
09. Last Farewell
10. Red Flag

Julian

VHÄLDEMAR – Against all Kings

Band: Vhäldemar
Album: Against all Kings
Spielzeit: 39:55 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Fighter Records
Veröffentlichung: 07.11.2017
Homepage: www.vhaldemar.net

Auf einen meiner Streifzüge durchs Internet entdeckte ich zuletzt die spanische Power Metalband VHÄLDEMAR die mich mit den Songproben aus ihrem neuen Album „Against all Kings“ echt überzeugt haben. Flugs die Band angeschrieben und nett nach der Promo gefragt und so kann ich euch hier nun deren neustes Album vorstellen!
Die Jungs existieren schon seit Ende der 90iger Jahre und „Agains all Kings“ ist das fünfte Album der Band mit dem man nun auch den Sprung in das große Scheinwerferlicht schaffen möchte. Und ich kann euch sagen die Grundzutaten sind hier wahrlich nicht von schlechten Eltern…aber eins nach dem anderen.
Starten wir erstmal mit dem Opener „Metalizer“ der erst etwas getragen beginnt aber dann ordentlich aus den Boxen ballert. Sänger Carlos giftet hier recht aggressiv los und ist ein typischer Metalshouter der sich sowohl in den Höhen als auch in den normalen Lagen gut zurecht findet. Die Nummer ist ein typischer Opener, der einen erstmal warm werden lässt.
Das folgende „Old King‘s Visions“ ist dann ein ebenfalls recht schneller und kompromissloser Banger der ordentlich in die Nackenmuskulatur gehen wird!
Mit dem getragenen und im eher epischen Gefilden agierenden Titelstück „Against all Kings“ hat man dann erstmal den bisher besten Song vor der Nase der besonders aufgrund seines schmissigen Chorus bestens unterhält!
Apropos schmissiger Chorus, diesen haben wir auch bei den folgenden Nummern „Eye for an Eye“ und „I will stand forever“ an Bord.
Nach den eher nach Standard Metal klingenden „Vulcano“ und „Howling at the Moon“, haben wir dann mit „The Last do Die“ ein Stück was ganz klar nach alten MANOWAR klingen, nehme man den atmosphärischen Einstieg, die Riffs und die Refrains als Maßstab. Toller Track der ebenfalls wieder tierisch in die Nackenmuskulatur geht!
Im letzten Drittel der Scheibe haben wir dann auch keine Ausfälle zu verzeichnen, aber auch keine wirklichen Überflieger mehr. Insgesamt ist das Material aber absolut im oberen Qualitätssegment angesiedelt.

Anspieltipps:

“Metalizer”, “Old King’s Vision”, “Against all Kings”, “Eye for an Eye” und “The Last do Die” sind hier zu nennen.

Fazit :

Insgesamt können VHÄLDEMAR auf ihrem neusten Output definitiv überzeugen! Richtig Ausfälle gibt es nicht zu verzeichnen und das gesamte Album ist schön kompakt gehalten.
Ein paar mehr Tracks im Stile der Anspieltipps und wir wären hier definitiv in den 9er Bereich gesegelt!
Zum Abschluss des Jahres also nochmal eine CD die sich Heavy Metalanhänger auf jeden Fall nicht entgehen lassen sollten!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Metalizer
02. Old King‘s Visions
03. Against all Kings
04. Eye for an Eye
05. I will stand forever
06. Vulcano
07. Howling at the Moon
08. The Last to Die
09. Walking in the Rain
10. Rebel Mind
11. Titans in D Minor

Julian

MYSTIC PROPHECY News

MYSTIC PROPHECY – veröffentlichen monumentales Coveralbum „Monuments“ am 12.1. – erster Trailer dazu nun online

Nach neun Alben kann man sich das schon mal trauen! MYSTIC PROPHECY haben nach über 15 Jahren Bandgeschichte viel erreicht. Nach ihrem großartigen Album „War Brigade“ veröffentlicht das Quintett aus Deutschland am 12. Januar ein Coveralbum. Ein erster Trailer als Vorgeschmack dazu ging nun online.

Zur Jahrtausendwende fanden sich einst Roberto Liapakis und Martin Albrecht zusammen, die bereits beide bei „Valley’s Eve“ zusammen musizierten. Unter dem Namen MYSTIC PROPHECY veröffentlichte die Band ihr Debüt „Vengeance“, bei der Gus. G. (Ozzy Osbourne, Firewind) die Saiten betätigte. Mit „Regressus“ wechselt das Quintett 2003 zu Nuclear Blast, bei denen sie noch das Album „Never Ending“ herausbrachten. Mit „Savage Souls“ wechselte die Band zu Massacre Records, bei denen „Satanic Curses“, „Fireangel“, „Ravenlord“, „Killhammer“ und schließlich „War Brigade“ veröffentlicht wurden. Dabei unterstand das Live-Lineup einigen Wechseln. Heute bilden Markus Pohl, Evan K (Ex-Cypecore), Joey Roxx und Hanno Kerstan den virtuosen Ring um Sänger und Gründungsmitglied Roberto Liapakis. Und auch live begeisterten MYSTIC PROPHECY stets – egal, ob als Special Guest von Powerwolf, Stratovarius, Grave Digger – oder auf großen Festivals wie dem Summer Breeze, Wacken oder Bang Your Head.

MYSTIC PROPHECY sprengten schon früh sämtliche Klischee-Ketten mit einem Mix aus Power-, Heavy- und Thrash Metal. Diesen einzigartigen Stil überträgt die Band nun auf monumentale Songs der Vergangenheit. Mit „Monuments“ bringen MYSTIC PROPHECY erstmals ein reines Coveralbum heraus. Der nunmehr zehnte Langspieler ergänzt die ohnehin schon bislang steil ansteigende Qualitätskurve um ein weiteres Maximum.

Sänger R. Liapakis dazu: „Ich war schon immer ein Riesenfan der Pop- und Rockmusik der 70er, 80er und 90er und ich habe mich immer gefragt, wie sich diese Songs wohl anhören, wenn man ihnen den Sound von MYSTIC PROPHECY verpasst. So habe ich mich auf die Suche nach passenden Songs gemacht, die nicht nur bekannt sind, sondern die mir persönlich auch viel bedeuten und mit denen ich viele Erinnerungen verbinde. Ich finde, die späten 70er und 80er Jahre waren die glorreichen Zeiten der Pop- und Rockmusik; eine Zeit, die mich auch musikalisch geprägt hat.
Es ist nicht einfach, den Songs seinen eigenen Stempel aufzudrücken und dabei sicherzustellen, dass man das Original trotzdem noch erkennen kann.
Dieses Album ist meine Liebeserklärung an die Musik, die mich und viele andere begleitet hat – jedoch habt ihr die Songs so noch nie gehört! Und ich freue mich sehr, euch MYSTIC PROPHECY mal von einer ganz anderen Seite zu zeigen!“

Gemischt und gemastered von Henrik Udd (Architects, Bring Me The Horizon, Hammerfall, Delain) erreicht „Monuments“ völlig neue Maßstäbe in Sachen Qualität und spielt damit definitiv in den obersten Ligen mit. Egal, ob Kim Wildes „You Keep Me Hangin‘ On“ oder Elton John, der übrigens auf dem Albumcover eine hervorragende Figur macht: MYSTIC PROPHECY verstehen sich gut darauf, große Songs in ihrer Art zu interpretieren.

Das Album erscheint am 12.01.2017 über Massacre Records.

REBELLION News

REBELLION kündigen neues Album an, enthüllen erste Details

Ihr habt es vielleicht schon gehört: REBELLION werden am 26. Januar 2018 ihr neues Album „A Tragedy In Steel Part II: Shakespeare’s King Lear“ bei Massacre Records veröffentlichen!

Das neue Album besticht besonders durch seine düstere Atmosphäre, die wunderbar die Stimmung von Shakespeares Drama reflektiert. Ebenso wie auf dem Debütalbum der Band, haben REBELLION erneut ausgewählte Textstellen als Sprachpassagen in einige Songs integriert, wodurch das Album noch authentischer wirkt.

„A Tragedy In Steel Part II: Shakespeare’s King Lear“ wurde von Oliver Geibig und Tomi Göttlich produziert und von Oliver Geibig im Tonetown Music Studio gemischt und gemastert. Das fantastische Artwork wurde von Björn Goosses / Killustrations (Kataklysm, The Very End, Sodom, Hackneyed) gestaltet. Die Tracklist des Albums ist unten verfügbar.

REBELLIONs neues Album „A Tragedy In Steel Part II: Shakespeare’s King Lear“ wird als CD Digipak mit ausführlichem Booklet erhältlich sein.

BEAST IN BLACK – Berserker

Band: Beast in Black
Album: Berserker
Spielzeit: 43:23 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Nuclear Blast Records
Veröffentlichung: 03.11.2017
Homepage: www.beastinblack.com

BEAST IN BLACK ist die neue musikalische Spielwiese von Ex BATTLE BEAST Gründer/Gitarrist Anton Kabanen, der 2015 seine eigene Band verlassen musste. Kurzfristig kam der gute Anton bei den Metallern von WISDOM unter bevor ihn wieder das Fieber packte und er etwas neues, eigenes auf die Beine stellen wollte! Gesagt getan, BEAST IN BLACK waren geboren und er machte sich auf die Suche nach neuen Mitstreitern. Hier sind die bekanntesten Gesichter der Gitarrist Kasperi Heikkinen (Ex U.D.O, Ex AMBERIAN DAWN) sowie Sänger Yannis Papadopoulos der auch bei den Jungs von WARDRUM hinter dem Mikro steht.
Letztgenannter sagte mir zwar auch nicht so viel, was im nach hinein betrachtet eine absolute Bildungslücke war, aber man kann ja auch nicht alles kennen!
Wer die BATTLE BEAST Alben von und mit Anton kennt, dem dürfte schnell klar sein das auch seine neue Band BEAST IN BLACK nicht weit von deren musikalischen Ausrichtung entfernt sein dürfte, denn genauso wird uns der Newcomer angekündigt. Ach ja das man, genauso wie die ehemalige Band beim Branchenriesen Nuclear Blast Records unter Vertrag steht, dürfte somit auch kein Zufall sein.
Aber lassen wir mal alles Unken und konzentrieren uns mal ganz auf die dargebotene Mucke, die mit dem Opener und Bandtrack „Beast in Black“ seinen Anfang nimmt.
Um Gottes Willen was geht denn hier ab? Treibendes Drumming, ein markerschütternder Schrei von Fronter Yannis und ab geht die wilde Fahrt in den Midtempohimmel! Schnell wird klar hier haben wir BEATTLE BEAST 2.0 mit männlichen, mega geilen Gesang und mit ordentlich Keyboardunterstützung! Fans davon werden hier also bestens bedient, dafür sorgt auch der Ohrwurmchorus.
Beim folgenden „Blind and Frozen“ schaut man manchmal etwas ungläubig ob das alles Yannis singt? Aber ja es ist so! Teilweise sing er dermaßen zerbrechlich man glaubt hier erklingt eine weibliche Stimme. Ebenfalls eine absolute Ohrbombe das Stückchen!
Die nächsten Megakracher folgen mit „Blood of a Lion“, dem alles überstrahlenden und abwechslungsreichen „Born Again, „Zodd the Immortal“ und dem epischen „The Fifth Angel“ dann auf dem Fuße.
Nach dem sehr poppige Discoausrutscher „Crazy, Mad, Insane“ geht es direkt wieder in die Erfolgsspur und das Niveau bleibt bis zum Ende extrem hoch. Mit dem ruhigen, epischeren „Ghost in the Rain“ wird dann eine bockstarke Platte eines „Newcomers“ abgeschlossen.

Anspieltipps:

Hier greift ihr nirgends daneben! Alles!

Fazit :

Bis auf einen kleinen Ausrutscher haben wir es hier mit einer absoluten Hitansammlung und Ohrwürmern für alle Power Metalfans mit ordentlich Keyboardverträglichkeit vorliegen! BATTLE BEAST Maniacs müssen hier ebenfalls zuschlagen und wem das alles nicht reicht, der lausche einfach nur mal Fronter Yannis…der Junge hat es aber so was von drauf! Asche über mein Haupt das mir dieser Sänger bislang echt mit seiner Stammband WARDRUM durchgerutscht ist.
Eine Must Have Scheibe 2017 für die angesprochene Zielgruppe!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Beast in Black
02. Blind and Frozen
03. Blood of a Lion
04. Born Again
05. Zodd the Immortal
06. The Fifth Angel
07. Crazy, Mad, Insane
08. Eternal Fire
09. End of the World
10. Ghost in the Rain

Julian

CROM – When Northmen Die

Band: Crom
Album: When Northmen Die
Spielzeit: 68:31 min
Stilrichtung: Epic/Viking Metal
Plattenfirma: Pure Steel Records
Veröffentlichung: 01.12.2017
Homepage: www.facebook.com/cromofficial

Walter „Crom“ Grosse veröffentlicht mit „When Northmen Die“ bereits das dritte Album seines Nebenprojekts CROM. Er ist ja den meisten als Mitglied von DARK FORTRESS bekannt.
Seit dem Debütalbum „Vengeance“ aus dem Jahre 2008 ist man bei Pure Steel Records unter Vertrag wo nun auch das neue Album erscheint. Geboten wird uns da drauf erneut Epic/Viking Metal im Stile der guten alten BATHORY und nachdem das letzte Album „Of Love & Death“ von 2011, eine Rezi dazu findet ihr übrigens hier bei uns, nicht durchgängig überzeugen konnte, war man gespannt ob das neue Werk wieder die Qualität des Debüts hat.
Mit dem Opener „Behold the Lights“ bekommen wir direkt mal den ersten tollen Track um die Ohren geblasen! Kraftvolle Drums mit epischen Riffs und Oh Oh Chören zaubern dem geneigten Fan direkt ein Lächeln aufs Gesicht. Eingängig bahnt man sich hier seinen Weg und zieht so direkt den Hörer auf seine Seite, ein schöner Einstieg!
Wesentlich ruhiger wird es dann zu Beginn beim folgenden „All Alone“ bevor auch hier die epische Schlagseite geballt einsetzt und erneut die Viking Metalchöre und Refrains das Zepter übernehmen, ebenfalls ein 1 A Track das Ganze hier.
Und auch das anschließende „Shields of Gold“ weiß absolut zu überzeugen! Erst sanft mit Gitarrenklängen und dann wieder brachial mit E Gitarre und ordentlich Schlagzeugwumms ballert die Nummer den Staub aus euren Boxen, das verspreche ich euch.
Tja und dann gibt es leider einen Qualitätsbruch zu verzeichnen…der Mittelteil ist nicht wirklich außergewöhnlich und plätschert so ziemlich dahin ohne groß zu glänzen! Am Ehesten überzeugen kann hier noch „I‘m With You“.
Und leider wird das Ganze auch im letzten Abschnitt erstmal nicht besser. Gute Standardkost wird uns hier zwar geboten, mehr aber auch nicht. Erst zum Ende hin haben wir mit „Sentenced to Death“ sowie dem Titeltrack „When Northmen Die“ wieder ein, zwei Kracher an Bord die die Scheibe dann etwas versöhnlich ausklingen lassen.

Anspieltipps:

Hier ragen ganz klar “Behold the Lights”, “All Alone”, “Shields of Gold” und “When Northmen Die” aus der grauen Masse hervor.

Fazit :

Ok, ganz so schlimm wie es sich jetzt insgesamt anhört ist die neue CROM Scheibe natürlich nicht! Aber es ist schon erstaunlich das eigentlich der gesamte Mittelteil ziemlich an einem vorbei rauscht ohne großartig hängen zu bleiben und erst auf den letzten Metern bekommt man nochmal ein wenig die Kurve!
Und da wir es hier mit 12 bzw. 13 Songs zu tun haben, sind das dann leider auch nicht nur ein, zwei Durchhänger.
Die vorhanden Hits reißen es dann aber noch wieder etwas raus. Das letzte Album war aber deutlich kompakter geraten!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Behold the Lights
02. All Alone
03. Shields of Gold
04. Dear Father
05. Betrayal
06. I‘m with You
07. Gods of Glory
08. One Step to the Lake below
09. Sentenced to Death
10. Rain
11. When Northmen Die
12. Farewell Song
13. The Millenium King (Bonustrack)

Julian

BLIND GUARDIAN – A Night at the Opera (RG Zeitmaschine)

Band: Blind Guardian
Album: A Night at the Opera
Spielzeit: 65:29 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Virgin/EMI
Veröffentlichung: 04.02.2002
Homepage: www.blind-guardian.com

Auf zu meiner letzten Zeitreise der Krefelder Power Metaller BLIND GUARDIAN. Auf „A Night at the Opera“ musste die Fangemeinde damals geschlagene 4 Jahre warten! Im Nachhinein wird aber klar warum, denn dieses Album gehört bis heute zu den komplexesten der Band! Man holte alles aus der damaligen Technik raus was möglich war und packten x Spuren sowie unendlich viele Chöre drauf und pflasterten die Songs quasi zu. Mancher Altfan rümpfte damals die Nase, ich fand es aber geil und genau passend in die damalige Zeit muss ich sagen.
Zwar befinden sich heutzutage kaum noch Songs dieses Albums in der Setliste der Auftritte der Band, aber trotzdem haben hier alle eine gewisse Klasse für sich, das steht definitiv fest.
Der Komplexität der sich die Band damals hingab merkt man besonders am abschließenden, über 14 minütigen „And then there was Silence“. Eine wahre Ohrenweide für Fans von progressiven Power Metalsongs!

Leider war dieses Album das letzte mit Schlagzeuger und Gründungsmitglied Thomen Stauch, den ich sehr schätze und der danach mit seiner Band SAVAGE CIRCUS die Hommage an die alten BLIND GUARDIAN Alben ins Leben rief, die ja auch schon Teil einer Reise in der Zeitmaschine waren 😉
Zurück zu “A Night at the Opera”, erwähnenswert ist noch das das Cover des Albums ebenfalls nicht auf viel Gegenliebe bei den meistens Fans stieß, denn es war nicht aus der Feder des BG Stammzeichners Andreas Marschall und war sehr bunt und durcheinander.
Für mich ist das Album trotz allem aber ein Musterbeispiel für Progressiven Power Metal und hat bis in die heutige Zeit einen Spitzenplatz in meiner ewigen BG Hitliste sicher!

Trackliste:

01. Precious Jerusalem
02. Battlefield
03. Under the Ice
04. Sadly Sings Destiny
05. The Maiden and the Minstrel Knight
06. Wait for an Answer
07. The Soulforged
08. Age of False Innocence
09. Punishment Divine
10. And then there was Silence

Julian

VICTORIUS News

VICTORIUS kündigen neue EP an

Jurassic Power Metal! Davon habt ihr wahrscheinlich noch nie etwas gehört… aber keine Sorge, VICTORIUS werden euch auf ihrer kommenden EP namens „Dinosaur Warfare – Legend Of The Power Saurus“ – die am 26. Januar 2018 bei Massacre Records erscheint – zeigen, was es damit auf sich hat!

Auf dieser EP sind alle Stärken von VICTORIUS gebündelt: Eingängiges und abwechslungsreiches Songwriting, die einzigartige Stimme von Fronter David Baßin sowie eine Fülle an Uptempo Power Metal Kracher! Die Gitarren feuern im Minutentakt Melodien, während Drums und Bass von der ersten bis zur letzten Sekunde Vollgas geben.

„Dinosaur Warfare – Legend Of The Power Saurus“ wurde von Lars Rettkowitz im KR Music Studio produziert und gemischt, das Mastering übernahm Ronny Milianowicz im StudioSeven. Das fantastische Artwork stammt von Stan-W Decker, der schon für Bands wie Kissin‘ Dynamite, Masterplan oder Serious Black gearbeitet hat!

Weitere Details zur EP werden demnächst enthüllt.

ASTRAL FIRE – Defy the Lights

Band: Astral Fire
Album: Defy the Lights
Spielzeit: 22:10 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Eigenproduktion
Veröffentlichung: 09.06.2017
Homepage: www.facebook.com/astralfireband

Ganz frisch und total unbekannt sind die Jungs von ASTRAL FIRE. Italiener die sich 2015 zusammenschlossen um den Power Metal zu frönen. Nach einigen vielen Besetzungswechseln, die ein zigsten Konstanten sind Gitarrist und Gründer Nicolla Carpentieri und Basser Giuseppe Vitale, nahm man im Sommer 2016 die erste EP „Defy the Lights“ auf, die knapp ein Jahr später das Licht der Welt erblickte. Nun haben auch wir den Diskus auf unserem Rezensiertisch bekommen.
Mit „Omen of Unknown“ startet die Scheibe recht düster. Das Ganze ist nur ein Intro geworden, wo ich schon sagen muss ob das bei einer EP denn sein muss? Aber gut die Band wird sich etwas dabei gedacht haben!
Der erste richtige Track „Oversoul“ ist im Midtempo gehalten und bietet uns Standard Power Metal der etwas mehr Druck vertragen könnte. Der Sänger könnte ebenfalls etwas mehr Druck vertragen, ist dazu noch hoch und stellenweise recht nasal unterwegs…hmm mal schauen wie das hier weitergeht?
Auf jeden Fall wesentlich besser als zu Beginn denn mit“Back to Life“ ist man etwas druckvoller und vor allem melodischer unterwegs als zuvor. Der Song kann sich wunderbar schon nach kurzem Hören festsetzen und macht somit, nicht alles aber einiges richtig.
Das trifft Gott sei Dank auch für die letzten zwei Songs dieser EP zu, wobei „Hills of Destruction“ eher nach den Vorgänger klingt und der Titeltrack „Defy the Lights“ zum Glück sich etwas abhebt mit der kleinen Einleitung und dem etwas epischen Touch!

Anspieltipps:

Definitiv “Back to Life” und “Defy the Lights”.

Fazit :

Der erste Output der Jungs von ASTRAL FIRE ist eher etwas für Genrefanatiker. Hier muss man doch einige Abstriche in Kauf nehmen in Sachen druckvoller Produktion, dem Songwriting und auch der Gesang könnte besser sein.
Als erstes Lebenszeichen ist das Ganze noch ok, aber nun muss man sich doch weiterentwickeln um im großen Musikbusiness zu überleben!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Omen of Unknown
02. Oversoul
03. Back to Life
04. Hills of Destruction
05. Defy the Lights

Julian

ELVENKING – Secrets of the Magick Grimoire

Band: Elvenking
Album: Secrets of the Magick Grimoire
Spielzeit: 61:25 min
Stilrichtung: Folk Power Metal
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 10.11.2017
Homepage: www.elvenking.net

Die italienischen Folk Metaller von ELVENKING können mittlerweile auch auf eine neun Studioalben andauernde Karriere zurückblicken, die 1997 begann. Seit dem Jahr 2000 ist man bei AFM Records unter Vertrag, was anscheinend nicht die schlechteste Verbindung ist, schaut man sich die letzten Erfolge und Veröffentlichungen an. Zuletzt gab es ja das Live Dokument „The Night of Nights – Live“ auf die Ohren. Nun ist es aber wieder Zeit für neuen Stoff aus dem Aufnahmestudio und man hat „Secrets of the Magick Grimoire“ für uns im Gepäck.
Hier drauf hat man mit Snowy Shaw (DREAM EVIL, KING DIAMOND) einen Gastmusiker zu verzeichnen und ist wieder etwas experimentierfreudiger und anspruchsvoller als auf den letzten Alben unterwegs, die ja eher in Richtung der Anfänge der Band gingen.
Ich war gespannt und lauschte den Klängen des ersten Songs „Invoking the Woodland Sprint“. Nach einer gesprochenen, cinematicartigen Einleitung geht es ziemlich flott mit kraftvollem Drumming, ordentlich Keyboardunterstützung und melodischen Riffs zur Sache. Im weiteren Verlauf kommt dann noch ein ordentlicher Ohrwurmchorus dazu der das Ganze dann ziemlich eingängig macht. Erster Track, erster Anspieltipp, machen wir also einen Haken dran.
Beim folgenden „Draugen’s Maelstrom“ gibt es im Refrain dann ein paar Growls zu verzeichnen die eine schöne Würze reinbringen und den Track etwas hervorheben.
Der nächste absolute Ohrwurm ist dann das anschließende „The One we shall Follow“, welches sich aufgrund des mega eingängigen und groovigen Refrains metertief in die Gehörgänge gräbt!
Ordentliche Folkklänge gibt es dann bei „The Horned Ghost and the Sorcerer“ auf die Ohren bevor dann der Mittelteil mit dem härteren „A Grain of Truth“, dem wieder etwas mehr nach Folk klingenden „The Wolves will be howling your Name“ sowie „ 3 Ways of Magick“ ansteht.
Alles sehr ordentlich gemacht und ohne wirklich Ausfälle, schauen wir mal ob der letzte Abschnitt ebenfalls so hochklassig daherkommt!
Oh ja auch hier gibt es wenig Ausfälle zu verzeichnen und mit „Straight inside your Winter“, „The Voyinch Manuscript“ und „Summon the Dawn Light“ hat man hier weitere Ohrbomben im Gepäck die den Fan definitiv in Verzückung bringen werden.

Anspieltipps:

Ein bisschen hervorstechen tun hier „Invoking the Woodland Spirit“, „The One wes hall Follow“, „The Horned Ghost and the Sorcerer“, „The Voynich Manuscript” so wie “Summon the Dawn Light”.

Fazit :

Schon auf dem letzten Studioalbum „The Pagan Manifisto“ wusste die Jungs von ELVENKING zu begeistern und dieses Qualitätsniveau hat man auch auf dem neuen Album beibehalten! Hier bekommt jeder Fan des Genre und der Band das was er möchte und man ist außerdem wieder schön abwechslungsreich unterwegs.
Allerdings muss man schon sagen das sich jedes Qualitätsdetail erst nach mehrmaligen Hören erschließt, zum mal eben nebenbei hören ist die Scheibe definitiv nichts! Das tut aber der geboten Qualität und der dementsprechenden Benotung keinen Abbruch.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Invoking the Woodland Spirit
02. Draugen‘s Maelstrom
03. The One we shall Follow
04. The Horned Ghost and the Sorcerer
05. A Grain of Truth
06. The Wolves will be howling your Name
07. 3 Ways to Magick
08. Straight inside your Winter
09. The Voynich Manuscript
10. Summon the Dawn Light
11. At the Court of the Wild Hunt
12. A Cloak of Dusk

Julian