KINDRED NORTH – Kindred North

Trackliste:

01. A Guiding Heart
02. Natural High
03. If this is Love
04. Learn to Love Again
05. A Billion Miles Away
06. Walk Through the Fire
07. Dance the Night Away
08. Runaway
09. Divine
10. Lose Control
11. It`s Hard To Say Goodbye

Spielzeit: 47:50 min – Genre: Melodic Rock – Label: Pride & Joy Music – VÖ: 21.08.2026 – Page: www.facebook.com/Kindrednorthofficial

 

Die neue Melodic Rock Band KINDRED NORTH ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zweier lebenslanger Freunde.
Der eine ist der schwedische Sänger und Gitarrist Andi Kravljaca (HYDRA, THAUROROD, SEVENTH WONDER), der andere ist der norwegische Multi Instrumentalist Andreas Nergard (NERGARD).
Das Ziel der Beiden? Ganz klar 80iger Melodic Rock in die Moderne transportieren mit dem klaren Fokus auf eingängige Melodien, dichten Harmonien und großen Refrains. Vergleiche könnte man ziehen zu Bands wie WINGER, DOKKEN oder EUROPE.
Benannt haben die beiden die Band übrigens nach ihrer Verbundenheit zueinander sowie den nordischen Wurzeln.
Produziert von den beiden höchstselbst möchte man mit dem selbst betitelten Debütalbum auf jeden Fall ordentlich Eindruck bei der Hörerschaft machen!

Schauen wir nun mal ob den beiden das gelingt und horchen daher direkt mal in den Albumopener „A Guiding Heart“ rein. Und was für ein Beginn ist das denn hier direkt? Majestätische Melodien erklingen, es ertönt der tolle melodische Gesang von Andi und die Nummer steigert sich immer weiter bis zum einem wahren Monsterchorus, der ziemlich viel wegbläst, was ich zuletzt in dem Genre gehört habe. Ein geiler Opener der sich direkt metertief in den Gehörgängen festsetzt und einer der absolute Überhits der Scheibe ist!
Und mit der Vorabsingle „Natural High“ geht die Hitserie direkt weiter. Schneller, nicht ganz so majestätisch aber 100% melodisch bahnt sich die Nummer ihren Weg durch die Boxen direkt in die Gehörgänge.
Mit ziemlich brachialen und rockigen Gitarrenriffs startet dann „If this is Love“ welches ziemlich modern daherkommt und einen satten Groove besitzt.
Im Mittelteil gibt es mit dem gefühlvollen „Learn to Love Again“, dem Melodickracher „A Bilion Miles Away“ sowie dem majestätischen und ebenfalls sehr melodischen „Walk Through the Fire“ weitere Hits zu entdecken.
Wahnsinn was die beiden hier an Songwriting Skills und Melodic an den Tag legen. Respekt!
Etwas moderner kommt dann „Dance the Night Away“ aus den Boxen bevor bei „Runaway“ nochmal ordentlich Punkte auf der Balladenseite gemacht werden.
Und auch im letzten Drittel bleibt die Hitdichte hoch, „Divine“ legt die Messlatte schön hoch welche das Groovemonster „Lose Control“ und das abschließende, gefühlvolle „It`s Hard to Say Goodbye“ aber gekonnt halten und teilweise sogar überspringen können.

Wenn man vorab alleine schon die Namen der Protagonisten hier liest, konnte man sich schon denken das bei der Kooperation hier nur Gutes herauskommen kann, und genauso ist es!
Schöner 80iger Melodic Rock, der immer wieder an die Jungs von EUROPE erinnert, aber auch viele moderne und zeitgemäße Elemente beinhaltet.
Dazu eine Hitdichte, die ihresgleichen sucht und Songs die toll geschrieben und produziert sind.
Ein geiles Debüt, wo vor allem die ersten Songs eine absolute Duftmarke in der Melodic Rock Landschaft hinterlassen sollten!
Absolut Kaufempfehlung und für mich jetzt schon eines der Hitalben des Melodic Rock Genres in diesem Jahr!

Julian

 

 

 

BURNING SUN – Power to Survive

Trackliste:

01. Quest Divine
02. Emalys`Hymn
03. Tale of Brothers
04. Light of the World
05. Over and Beyond
06. Come Home
07. Spirit Alive
08. Prayer
09. Holy Light
10. We Rise Again

 

Spielzeit: 38:47 min – Genre: Power Metal – Label: Pride & Joy Music – VÖ: 21.08.2026 – Page: www.facebook.com/burningsunpower

 

Aus Ungarn kommen die Power Metaller von BURNING SUN. 2022 von dem Bassisten Zoltan Papi gegründet und durch Sänger und Gitarrist Pancho Ireland (MERCLESS LAW) ergänzt machte man sich in der Underground Power Metal Szene schnell einen Namen.
Das Debütalbum „Wake of Ashes” erschien 2023 bei Stormspell Records und der Nachfolger „Retribution“ 2025 bei Metalizer Records.
2026 stießen Sänger und Gitarrist Nicolas Peter (TYRAN, INVICTUS) sowie Schlagzeuger Edmond Kulcsar (GIFT OF GRAVE) zur Band und Nicolas übernahm den Gesang von Pancho der sich nun ausschließlich der Gitarre widmete.
So verstärkt wirft man nun das dritte Album „Power to Survive“ auf den Markt welches mit Herbie Langhans (FIREWIND) sowie Alexandra Lioness (FROZEN CROWN) zwei gesangliche Gäste enthält.
Musikalisch geht es nach wie vor voll in Richtung 90iger Power Metal der Marke EDGUY, GAMMA RAY oder HAMMERFALL eingebettet in ein Konzept und Geschichte, die schon auf den Vorgängeralben begonnen wurde.

Als Opener fungiert die Vorabvideosingle „Quest Divine“ die mit ordentlich Dampf, Doublebass Drumming und schnellen Gitarrenriffs direkt loslegt.
Der neue Sänger Nicolas ist etwas tiefer als der vormalige Sänger Pancho unterwegs und bringt somit etwas mehr Charakteristika rein, ansonsten haben wir es mit einem relativ klassischen 90iger Power Metalsong zu tun der sehr ordentlich aus den Boxen kommt.
Beim nachfolgenden „Emalys`Hymn” gibt es mit dem guten Herbie Langhans einen gesanglichen Gast zu verzeichnen, ansonsten ist die Nummer eine gute Fortsetzung des Openers und schlägt somit in eine ähnliche Kerbe mit einem aber wesentlich epischeren Chorus.
„Tale of Brothers“ bietet auch wenig Neues zu den beiden vorherigen Songs, „Light of the World“ bricht dann mal etwas aus dem bisher gehörten aus, ist nicht mehr ganz so schnell wie zuvor unterwegs, spielt etwas mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und ist ansonsten einfach ein guter Power Metaltrack.
Bei „Over and Beyond“ gibt es mit FROZEN CROWN Sängerin Alexndra Lioness den zweiten gesanglichen Gast zu verzeichnen und gerade das gesangliche Duett und der Wechselgesang machen den Power Metal Track hier so interessant. Eine tolle Nummer mit zwei bestens harmonisierenden Stimmen.
Nach dem erneuten Standard Power Metalsong „Come Home“ gibt es bei „Spirit Alive“ einen tollen epischen Touch, der sich auch gleich zu einem absoluten Album Hit und Tipp mausert!
Im letzten Drittel haben wir mit „Prayer“ einen kurzen Zwischensong, mit „Holy Light“ eine gefühlvolle Ballade und mit dem abschließenden „We Rise Again“ wieder den klassischen 90iger Power Metal den wir hier schon häufig auf der Scheibe zu Gesicht bekommen haben.

Wie schon oft erwähnt, 90iger Power Metalfans kommen beim neuen Album der Jungs von BURNIN SUN auf jeden Fall voll auf ihre Kosten! Es klingt hier leider aber auch deswegen ziemlich vieles recht ähnlich und wirkliche Innovation kann man dann natürlich auch nicht erwarten.
Ein paar Farbtupfer gibt es allerdings, die sich auch direkt als waschechte Hits zeigen, ansonsten ist das Ganze hier einfach ein gut gemachtes Power Metalalbum mit denen knallharte Genrefans auf jeden Fall glücklich werden sollten!

Julian

MAGIC OPERA – The Final Flight

Trackliste:

01. The Danger`s Growing Dark
02. The Black Gem
03. Unholy Alliance
04. Fury of the Storm
05. Mother of Winter Ice
06. Chaos Rising (Instrumental)
07. When Reason Dies
08. Immortal Glory
09. Lady of the Wind
10. The Clash of Fates
11. Steel and Magic
12. The Final Flight

Spielzeit: 64:35 min – Genre: Power Metal – Label: Eigenveröffentlichung – VÖ: 24.07.2026 – Page: www.magicopera.it

 

3 Jahre nach dem letzten Album des Bandprojektes MAGIC OPERA des DERDIAN Keyboarders Marco Garau kommt nun das finale Kapitel der Trilogie auf den Markt.
Passenderweise hat das neue Album den Titel „The Final Flight“.
Erneut ist das Ganze ein Konzeptalbum und dreht sich wie bisher auch um die Amtork Saga, die ihr auf der Homepage detailliert nachlesen könnt bei Interesse.
Auf dem neuen Album sind außer Marco selbst noch die Musiker Anton Darusso (WINGS OF DESTINY), Salvatore Giordano (Ex-DERDIAN), Luca Sellitto (TIMELESS FAIRYTALE), Matteo Baschiera (SICK SOCIETY) sowie Ollie Bernstein (ILLUSION FORCE) zu hören.

So, nachdem die Promoinfos abgefrühstückt sind kommen wir dann nun mal zu den neuen Songs des finalen Albums. Als Opener erwartet uns „The Danger`s Growing Dark“ der erst recht langsam und bedächtig daherkommt. Bei über 7 Minuten Länge kann man sich aber schon denken, das ändert sich noch. Und ja richtig, so nach gut 1 Minute wird daraus ein Midtempo Power Metal Track der in Richtung RHAPSODY OF FIRE geht und ab und an von Growls unterbrochen wird.
„The Black Gem“ im Anschluss nimmt dann den Faden gekonnt auf und spinnt ihn gut weiter. Der roughe Gesang von Anton Darusso fällt hier besonders auf! Unterlegt mit Double Bass Einsatz und vielen neoklassischen Gitarren und Keyboardriffs bahnt sich die Nummer schnell ihren Weg in die Gehörgänge.
Bei „Unholy Alliance” bleibt die musikalische Rezeptur gleich, man bekommt nur noch ein paar Folkeinflüsse um die Ohren, „Fury of the Storm“ ist dann auch wieder ein wahre Hitbombe geworden die mit Melodic und Eingängigkeit voll punkten kann und das anschließende „Mother of Winter Ice“ ist dann ein Ausflug in den Hochgeschwindigkeits- Power Metal geworden.
Nach dem neoklassischen Instrumentalen Ausflug bei „Chaos Rising“ geht es bei „When Reason Dies“ und „Immortal Glory“ ordentlich zur Sache. Viel Härte, viele Growls und harte Vocals prägen hier das Bild und heben die Songs schön vom bisherigen Rest ab.
Zum Ausgleich gibt es danach mit „Lady of the Wind“ eine ruhige und emotionale Powerballade auf die Ohren.
Das letzte Drittel beginnt mit dem wieder sehr neoklassischen „The Clash of Fates“ wo man insgesamt wieder auf den musikalisch bekannten Pfaden wandelt.
Als vorletzten Track hat man mit „Steel And Magic“ den klassischsten Euro Power Metal Track an Bord, der nicht nur vom Titel sondern auch vom Aufbau am Ehesten in die Richtung von FREEDOM CALL und Co geht.
Als Abschluss gibt es dann, wie auch schon beim Vorgänger „Battle of Ice“ den Titeltrack „The Final Flight“ auf die Ohren. Hier wird nochmal in über 6 Minuten alles aufgefahren, was man so auf der Pfanne hat und was man bisher so schön auf der Scheibe gehört hat.
Ein gelungener Abschluss der Platte und schlussendlich auch unter die Trilogie und die Band!

Es war eine tolle Reise in der MAGIC OPERA über die Jahre und die 3 Alben. Ein tolle Geschichte mit entsprechender Mucke die Power Metalanhänger mit Hang zu Keyboard getriebenen Songs auf jeden Fall bestens munden sollte!
Wie aber auch schon auf den Vorgängeralben sind die Songs nix für mal eben nebenbei hören, sondern müssen mit voller Aufmerksamkeit genossen werden. Sonst entgeht einen ziemlich was und das Ganze zündet auch nicht so gut durch.
Für die angesprochene Zielgruppe gibt es auf jeden Fall eine Kaufempfehlung, wenn auch das schon erwähnte Vorgängeralbum einen Tick stärker war.

Julian

 

 

Velveteen Queen News

VELVETEEN QUEEN

Veröffentlichen neue Single „Too Far Gone“

Neues Album THE GREATER GOOD erscheint am 18. September 2026

„Too Far Gone“ ist die dritte Single der aufstrebenden schwedischen Hard-Rock-Band Velveteen Queen aus ihrem mit Spannung erwarteten zweiten Album *The Greater Good*, das am 18. September über Silver Lining Music erscheint.

„Too Far Gone“ startet mit einem mitreißenden Rock-’n‘-Roll-Gitarrenriff und explodiert schließlich in einem monumentalen, hymnischen Refrain. Das dazugehörige Video zeigt die Band in ihrem Element: Sie beherrschen die Bühne, liefern eine kraftvolle Performance ab und verkörpern Energie und Ausstrahlung, die echte Rockstars auszeichnen. Regie bei dem Video führte der renommierte Filmemacher Patric Ullaeus. „Ein selbstbewusster Rock-’n‘-Roll-Song von unserem kommenden Album. Ex ihn, gönn ihn dir, trink ihn und merk, dass du ‚Too Far Gone‘ bist“ – Velveteen Queen. Das Video sieht man hier: 

Velveteen Queen entwickeln sich rasant zu einem der aufregendsten jungen Acts der modernen Rockszene; sie verbinden die raue Energie, das selbstbewusste Auftreten und die hymnische Kraft klassischer 80er-Jahre-Einflüsse zu einem mutigen, zeitgemäßen Sound. Die fünfköpfige Band stand bereits gemeinsam mit Alice Cooper und Judas Priest auf der Bühne und hat sich längst einen Ruf für explosive Live-Shows, eine unbestreitbare Bühnenpräsenz und eingängige Rocksongs mit hohem Wiedererkennungswert erarbeitet.

Das neue Album „The Greater Good“ kanalisiert über den Umweg Schweden die Attitüde der glorreichen Tage des Sunset Strip – gewürzt mit einer ordentlichen Portion Old-School-Guns-N‘-Roses-Spirit sowie Anklängen an Aerosmith, Velvet Revolver und Hanoi Rocks. Dank der Produktion durch den renommierten Sören Andersen besticht das Songwriting von Velveteen Queen durch Direktheit und Vitalität, die einen vom ersten Ton fesselt.

Die auf der Aufnahme eingefangene, hochspannende Energie verspricht, die Bühnen zum Beben zu bringen – Velveteen Queen sind bereit, jede Show in ein Rock-’n‘-Roll-Spektakel der Extraklasse zu verwandeln.

„The Greater Good“ gibt es auf Vinyl, CD, in allen digitalen Formaten und kann man hier vorbestellen.

VELVETEEN QUEEN sind:
Samuel Nilsson – Lead Vocals, Keys

Lukas Axx – Guitar
Noah Mårdh – Guitar

Vilmer Fall – Bass

Isac Borg – Drums

 

VELVETEEN QUEEN folgen:
velveteenqueentheband.com

SINSID – All that Remains

Trackliste:

01. All that Remains
02. Sarcophagus
03. Running
04. Templars of Metal
05. Pioneers
06. Lawless Hunter
07. Azad Hind
08. The Horror (I know)
09. Breaking All the Rules
10. Somewhere in the Dark
11. Lords of the Northern Land
12. In the Eyes of the Reaper (CD Bonus Track)
13. Time is Ticking (CD Bonus Track)

Spielzeit: 43:51 min – Genre: Heavy Metal – Label: Pitch Black Records – VÖ: 03.07.2026 – Page: www.sinsid.no

 

Vor 14 Jahren gegründet sind die norwegischen Metaller von SINSID mit ihren bisherigen Alben ein gern gesehener Gast bei uns in der Rock-Garage gewesen, auch wenn ich beim Debütalbum schon sehr kritisch mit den Jungs ins Gericht gegangen bin. Nur das letzte, mit das erfolgreichste, Album „In Victory“ aus dem Jahr 2022 haben wir irgendwie verpasst!
Mit dem neuen, vierten Album „All that Remains“ machen wir diesen Ausrutscher wieder gut und widmen uns erneut den Jungs aus dem hohen Norden welche nach wie vor von Mastermind und Sänger Terje Singh Sidhu angeführt werden und die nach wie vor im klassischen Heavy Metal unterwegs sind.

Als Opener zeigt sich dann auch direkt der Titeltrack „All that Remains“. Volle Oldschool Dröhnung erwartet uns hier auf jeden Fall schon mal. Sänger Terje ist von der Stimme her sehr charakteristisch und dürfte auf jeden Fall nach wie vor polarisieren. Er ist halt eher der klassische Metalshouter.
So oder so weiß die Nummer direkt zu überzeugen, bleibt schön hängen und ist somit der perfekte Opener.
Anschließend gibt es mit „Sarcophagus“ die direkte Fortsetzung des Openers auch wenn es hier noch eine Spur härter und düsterer zu Werke geht.
„Running“ groovt danach recht ordentlich aus den Boxen bevor wir mit „Templars of Metal“ den nächsten absoluten Hit der Scheibe haben.
Einfach ein geiles Stück Oldschool Metal wo man schön die Matte kreisen lassen kann, wenn man sie denn noch besitzt : )
Und der Mittelteil der Scheibe ist ebenfalls bestens besetzt mit dem etwas Epic angehauchten „Pioneers“, der Metalpartyabrissbirne „Lawless Hunter“ sowie die Hymne „Atad Hind“.
„The Horror (I know)“ kommt dann ordentlich düster aus den Boxen und leitet das letzte Drittel der Scheibe ein, wo wir vor allem mit dem abschließenden „Lords of the Northern Land“ nochmal einen waschechten Hit haben.
Die restlichen Songs hier sind zwar auch ganz ordentlich gemacht, kommen aber nicht ganz an die bisherigen Hits heran. Totalausfälle sind es aber auch nicht!
Die beiden Bonustracks liegen mir leider zur Rezensionszwecken nicht vor und daher kann ich sie auch nicht bewerten.

Na, schau mal an, da verpasst man einmal ein Album der Band und verpasst somit auch die absolute Leistungssteigerung der Truppe, die sich hier im Album ebenfalls fortsetzt.
Unsere letzten Benotungen der Bandveröffentlichungen waren eher im unteren bis mittleren Punktebereich hier bei uns angesiedelt, das gibt es hier absolut nicht mehr.
Man hat schöne griffige Songs an Bord, hat sich mittlerweile fest im Genre etabliert und liefert einfach ein starkes Oldschool Heavy Metalwerk ab, was natürlich nicht besonders innovativ ist, der Zielgruppe aber auf jeden Fall bestens gefallen sollte!
Starke 7,5 Punkte und somit ganze 1,5 Punkte mehr als die letzte Rezi hier bei uns von ihnen.

Julian

 

CODE RED – Incendiary

Trackliste:

01. I Won`t Be your Hero
02. Heat of the Night
03. Lift Me Up
04. My Hollywood Ending
05. Saving Grace
06. Eternal Pretender
07. Like I Remember You
08. Forever and A Day
09. Returning the Flame
10. Are you Leaving You
11. Into the Fire (Bonus Track)
12. Some of Us (Bonus Track)
13. Saving Grace (Demo Version)

Spielzeit: 59:51 min – Genre: AOR/Melodic Rock – Label: Pride & Joy – VÖ: 17.07.2026 – Page: www.facebook.com/CodeRedSweden

 

Das erste und bislang einzige Album „Incendiary“ des schwedischen AOR/Melodic Rock Projektes CODE RED wurde 2017 veröffentlicht und genießt unter Genrekennern absoluten Kultstatus und ist mittlerweile nur noch schwer oder zu wahnsinnigen Preisen zu bekommen.
Pride & Joy dachten sich, das müssen wir ändern und legen die Scheibe nun nochmal neu auf, remastered, auf 300 Stück limitiert und mit drei Bonus Songs ausgestattet.
Hinter dem Bandprojekt stecken SAHARA Sänger Ulrick Lönnqvist und SWEDISH EROTICA Gitarrist Morgan Jensen.
Diese Neuveröffentlichung wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, auch wenn ihr die ursprüngliche Rezi auch hier bei uns findet!
Darauf verweise ich hier auch gerne, da unser Heiko die Tracks schon sehr gut beschrieben, ich werde mich hier eher auf alles Neue und den gesamten Eindruck konzentrieren.

Zuerst einmal fällt direkt bei den ersten Songs der frische Touch des Remastering auf. Schön in die Neuzeit transformiert würde ich sagen.
Die Songs haben natürlich absolut nichts von ihrem Hitpotential verloren und bleiben sofort hängen! Man merkt das hier wahre Songwriting Genies am Werke waren.
Und da kann man eigentlich hin greifen wo man will, angefangen vom gnadenlos melodischen und AORlastigen Opener „I Won`t Be your Hero“, zu weiteren AOR Perlen wie „My Hollywood Ending“, „Forever and a Day“ oder „Are you Leaving You“ über gefühlvolle Sachen wie „Lift me Up“, „Saving Grace“ oder „Returning the Flame“ bis hin zu den zusätzlichen Tracks.
Alles ist hier wirklich erste Sahne und klingen heute noch erstklassig und sind toll gealtert. Man kann hier auf jeden Fall noch mit den heutigen Hitkombos mithalten, klare Sache!
Und apropos zusätzliche Tracks, die stehen den damaligen Songs in Nichts nach, denn auch „Into the Fire“ ist eine wahre AOR Groover und Ohrwurm während „Some of Us“ zur Fraktion gefühlvoll gehört und sich auch vor den bisherigen Balladen nicht verstecken braucht.
Die abschließende Demoversion“ Saving Grace“ ist ganz nett, bietet aber natürlich wenig Neues, rundet die tolle Wiederveröffentlichung aber wie ich finde gut ab.

Wie schon erwähnt, nach wie vor gehört das bisher einzige Album von CODE RED zu einer wahren Ansammlung von AOR und Melodic Rock Perlen die heute noch genauso gut funktionieren wie damals!
Ergänzt durch tolles Zusatzmaterial ergibt sich für die Fans DIE Gelegenheit dieses Hitalbum zu einem vernünftigen Preis zu erwerben.
Ich gehe abschließend sogar noch einen halben Punkt höher wie damals mein geschätzter Kollege Heiko, da für mich die Songs klar zeigen das sie gut gereift sind für ihr Alter und auch heute noch wahre Ohrbomben sind.
Dieses Album gehört klar in jede Sammlung eines AOR und Melodic Rock Fans da schließe ich mich dem Schlusswort von damals klar an!

Julian

 

 

THE SCEPTER – Shadows in the Tower

Trackliste:

01. Riding Out
02. Where Art Thou
03. Protector of the Skies
04. Drink On
05. Burn Bundy Burn
06. Dunes
07. Taarakian Blood
08. Shadows in the Tower

 

 

Spielzeit: 29:14 min – Genre: Power Metal – Label: No Remorse Records – VÖ: 24.07.2026 – Page: www.facebook.com/thesceptermetal

 

Ich muss lange überlegen, wann ich das letzte Mal eine Band aus Kanada auf dem Rezensionstisch hatte. Zeit mit dem Debütalbum „Shadows in the Tower“ von THE SCEPTER dies zu ändern!
Die Jungs haben sich 2018 gegründet sind in der Schnittmenge zwischen alten BLIND GUARDIAN und HELLOWEEN unterwegs und haben nur ihre Heimat beim traditionellen griechischen No Remorse Records Label gefunden.
Als Sänger ist hier der Ex GATEKEEPER Sänger JP Abboud zu hören der die Truppe seit 2025 verstärkt und bereichert.

Mehr Vorabinfos gibt es zum Debüt nicht, also werfen wir doch direkt mal ein Ohr auf den Opener „Riding Out“. Und tatsächlich kommen einen direkt nach den ersten Tönen die beiden großen genannten Bands ins Gedächtnis. Der Gesang ist sehr angenehm, nicht zu hoch, und die Nummer bahnt sich ohne Umwege direkt den Weg in die Gehörgänge.
Ein toller Groove der sofort in Mark und Bein übergeht treibt dann „Where Art Thou“ an. Aber auch ansonsten überzeugt die Nummer nach einer kurzen Einleitung sofort. Die Melodien sitzen hier perfekt, der Chorus ist schön eingängig, ein perfektes Brett Power Metal welches jedem Fan sofort zusagen sollte. Eine geile Nummer!
Zügig geht es beim anschließenden „Protector of the Skies“ zur Sache. Doublebass Drumming inklusive. Ganz so zwingend wie der Vorgänger kommt das Ganze hier aber nicht aus den Boxen, aber gut gemacht ist es auf jeden Fall.
Etwas mehr nach Partymetal klingt dann „Drink On“, wobei hier kein Vergleich zu ALESTORM und Co gezogen werden können, die Nummer bleibt schön im Oldschool Bereich und wäre sie in den 80iger veröffentlicht worden wäre sie der perfekte Song in der Metaldisco gewesen wo man beim Chorus schön mitgröhlen kann, egal mit wieviel Bier intus!
Ähnlich geht eigentlich auch „Burn Bundy Burn“ zur Sachen inklusive des schön mitbrüllbaren Chorus.
Und dann haben wir mit „Dunes“ die absolute Verbeugung vor den Krefelder Power Metaller inklusive schönen Hansi Kürsch Einflüssen zu Beginn. Schnelle Riffs, ganz so wie in BLIND GUARDIAN`s „Majesty“ paaren sich mit krachenden Strophen und fertig ist einer der besten Nummern des Albums!
Kein Wunder das diese die erste Videosingle war.
Und auch bei den beiden letzten Tracks „Taarakian Blood” sowie dem Titeltrack “Shadows in the Tower”, tolles gefühlvolles Ende im übrigen, bewegt man sich ganz klar im Schatten der Songwritingphase von “Battallions of Fear” ebenfalls ein sehr frühes Werk der schon oft erwähnten Krefelder Power Metaller.
Man kopiert hier aber nicht pur ab, sondern bringt eine eigene Note rein und schafft somit den Twist zum eigenen Stil.

Stammleser unseres Magazins wissen, ich bin ein großer Anhänger von BLIND GUARDIAN, sie waren quasi mit meine Einstiegsdroge in den Metalzirkus damals in den frühen 90igern. Und die Kanadier von THE SCEPTER sind hier recht nahe dran an der damaligen Frühphase der Band das es echt eine wahre Freude ist!
Wie schon erwähnt, kopiert man hier aber nicht stumpf einfach sondern bringt auch schön den eigenen Stil unter.
Für Power Metalfans die es etwas Oldschool mögen auf jeden Fall ein gefundenes Fressen und dementsprechend eine klare Kaufempfehlung.
Aber Jungs, ehrlich unter 30 Minuten Spielzeit ist heutzutage echt wenig fürs Geld! Beim nächsten Mal bitte mehr von der tolle Mucke, ein klarer Kritikpunkt hier bei der Debütscheibe!

Julian

 

 

MASTERPLAN – Metalmorphosis

Trackliste:

01. Chase the Light
02. Electric Nights
03. Shadow Man
04. Bound to Fall
05. Pain of Yesterday
06. Metalmorphosis
07. Through the Storm
08. Ghostlight
09. The Call
10. Rise Again

 

Spielzeit: 50:44 min – Genre: Power Metal – Label: Frontiers Music – VÖ: 26.06.2026 – Page: www.master-plan.net

 

Das hat echt lange gedauert! Seit 2013 gab es keine neuen Songs mehr von den Power Metal Urgesteinen MASTERPLAN. 2001 durch Ex HELLOWEEN Gitarrist Roland Grapow und Ex HELLOWEEN Schlagzeuger Uli Kusch gegründet.
Mit Jorn Lande am Mikro brachte man in den ersten 2000er Jahren legendäre Power Metal Alben heraus.
Im weiteren Verlauf der Band gab es den ein oder anderen personellen Wechsel, die Alben blieben aber weiterhin auf einem sehr ordentlichen Niveau, auch wenn man an die beiden ersten Alben „Masterplan“ und „Aeronautics“ nicht mehr ran kam.
Aktuell und seit ein paar Jahren ist das Personalkarussel aber gestoppt und die aktuelle Besetzung besteht aus Sänger Rick Altzi, Gründer und Gitarrist Roland Grapow, Bassist Jari Kainulainen, Keyboarder Axel Mackenrott sowie Schlagzeuger Kevin Kott.
Das letzte Album „Novum Initium“ erschien noch beim nun nicht mehr aktiven Label AFM Records, neuerdings ist die Band beim alteingesessenen Label Frontiers Music unter Vertrag.
Das lässt hoffen das die Band nicht wieder für über ein Jahrzehnt in der Versenkung verschwindet.
Logischerweise hat sich die musikalische Ausrichtung der Band nicht geändert, man war erst vor kurzem im Rahmen des neuen Albums auf Tour und konnte sich da von der Qualität des tollen Backkatalog und auch den neuen Songs überzeugen.

Und apropos neue Songs, da hören wir jetzt mal flux rein, als erstes in den Opener „Chase the Light“. Nach einer kleinen epischen Einleitung nimmt die Nummer mit satten Riffs und Doublebass Drumming schnell Fahrt auf.
Der roughe Gesang von Rick setzt ein und mit einem etwas progressiveren Ansatz bahnt sich die Nummer ihren Weg in die Gehörgänge.
Man kommt auch direkt nicht drum herum festzustellen das der Track sofort an die großartigen ersten Alben der Band erinnert und sofort klar nach MASTERPLAN klingt.
Das melodische „Electric Nights“ nimmt den Faden dann gekonnt auf bevor das getragene und erdige „Shadow Man“ das Steuer fest in die Hand nimmt.
Der Mittelteil ist auf jeden Fall auch bestens mit „Bound to Fall“, dem emotionalen „Pain of Yesterday“ sowie dem Titeltrack „Metalmorphosis“ bestens besetzt. Gerade der Titeltrack hat diesen Status zurecht und gehört mit zu dem Besten, was wir hier auf der Platte hören werden. Schöner moderner, abwechslungsreicher und eingängiger Power Metal!
„Through the Storm“ läutet dann das letzte Albumdrittel recht brachial ein wo „Ghostlight“ leider zu lange benötigt, um auf den Punkt zu kommen und das über 8 Minuten lange „The Call“ sanfte Erinnerungen weckt an die bisherigen Großtaten der Band in Sachen Longtracks.
Zum Abschluss gibt es mit der Albumversion der Vorabsingle „Rise Again“ erneut eine richtige Abrissbirne die dann nochmal ordentlich Staub aus den Boxen bläst.

Es ist auf jeden Fall schön, dass so eine einflussreiche deutsche Power Metalband wie MASTERPLAN nicht in den ewigen Jagdgründen verschwunden ist, sondern endlich ein neues Lebenszeichen und neue Musik am Start hat!
Leider bin ich ein klein wenig enttäuscht vom neuen Diskus. Das ist jetzt zwar meckern auf hohem Niveau, aber ich hätte definitiv wesentlich mehr erwartet von der neuen Scheibe und ich finde man lässt hier einiges liegen.
Ja es gibt Highlights auf der neuen Scheibe, aber dann auch wieder Songs, die einfach nur so dahinplätschern und die nicht wirklich zünden!
Typischer Fall also von Erwartungshaltungsmanagement nach so einer langen Pause.
Unter Strich bleiben gute 8 Punkte übrig und damit gerade so noch die Kaufempfehlung für die Band und Genrefans.
Aber da geht definitiv noch viel mehr bei der nächsten Scheibe!

Julian

 

 

CRYING STEEL – Agent Steel

Trackliste:

01. The Arrival
02. You got the Look
03. Under Cover
04. Just Played On
05. To Remember
06. Coming Home
07. My Heart Steel Rocks
08. Queen of Grinder
09. You Steal my Soul
10. No One`s Crying (Bonus Track, feat. Ralf Scheepers)

 

Spielzeit: 41:21 min – Genre: Heavy Metal – Label: Pride & Joy – VÖ: 26.06.2026 – Page: www.facebook.com/CryingSteel

 

Die 1982 gegründete italienische Heavy Metalband CRYING STEEL waren mit ihrem letzten Album „Staying Steel“ 2019 das letzte Mal Gast bei uns in der Rock-Garage. Nun kehrt man zurück auf die Bildfläche mit ihrem neuen Album „Agent Steel“ und zurück auf unseren Rezensionstisch.
Personell war die Band leider noch nie die konstanteste, immer an Bord waren Schlagzeuger Luca Ferri und Gitarrrist Franco Nipoti, und so haben wir seit 2024 mit Tiziano Sbaragli auch mal wieder einen neuen Sänger hinter dem Bandmikro. Auf dem letzten Album sang ja der leider viel zu früh verstorbene Tony Mills.
Geboten wird uns auf dem neuen Album klassischer Heavy Metal mit eingängigen Melodien.
Als Gast haben wir bei einem Track den guten PRIMAL FEAR Fronter Ralf Scheepers.

So, viel mehr Vorabinfos gibt es nicht über den neuen Diskus, bleibt uns also mehr Zeit für die Musik.
Gestartet wird das Album mit „The Arrival“ und mit satten Riffs. Nach kurzem setzen die restlichen Instrumente ein und der sehr hohe Gesang von Neufronter Tiziano setzt ein. Er dürfte mit seiner Stimmfarbe sicherlich polarisieren, was aber absolut nichts mit der Leistung zu tun hat, denn die ist wirklich gut und sehr sicher!
Das merkt man dann auch wenn der Song ein wenig den Dampf rausnimmt im weiteren Verlauf und er auch mal die Kopfstimme weglässt. Ein starker Opener zum ordentlich Mähne schütteln.
Sehr melodisch kommt dann das anschließende „You got the Look“ aus den Boxen. Was ebenfalls direkt zu überzeugen weiß.
„Under Cover“ besitzt dann einen mega Groove was durch die wuchtigen Basslines nur noch mehr verstärkt wird.
Auf der nächsten Metalparty dürfte „Just Played On“ eine absolute gute Figur abgeben bevor der Albumteiler „To Remember“ wieder schön oldschoolig zum Mähne schütteln einlädt.
Die zweite Hälfte wird dann von pumpenden Groover „Coming Home“ toll eingeleitet und mit „My Heart Steel Rocks“ haben wir dann die nächste melodische Ohrbombe zu verzeichnen dessen Refrain und Groove man schon nach kurzem nicht mehr aus dem Kopf bekommt.
„Queen of Grinder“ fällt dann im bisherigen Vergleich ein wenig ab, auch wenn hier der Refrain wieder schön ins Ohr geht, ähnlich ergeht es dann der vorletzten Nummer „You Steal my Soul“ die irgendwie einfach nicht so recht hängen bleiben will.
Zum Abschluss haben wir dann mit „No One`s Crying“ einen pfeilschnellen Song der toll in die Gehörgänge geht und den Gastauftritt von Ralf Scheepers beinhaltet.
Tolle Nummer zum Ende die sich in die bisherigen Hits gut einreiht.

Na, schau mal an da hat sich das lange Warten ja gelohnt! Die italienischen Heavy Metaller von CRYING STEEL liefern mit ihrem neuen Album ihre bisher beste Leistung ab!
Die Songs sind größtenteils schön griffig, bieten dem geneigten Genrefan, was er erwartet und auch das neue Personal ist eine absolute Bereicherung für die Band.
Man bewegt sich hier schön im klassischen Heavy Metal mit einem modernen Touch welcher auch gut eingängig ist.
Ein wenig geht einem zum Ende der Scheibe etwas die Luft aus, aber ansonsten gibt es hier wenig zu meckern und es gibt die klare Kaufempfehlung für die Genrefans die nicht immer die innovativste Platte brauchen, sondern einfach nur auf ehrliche und solide Mucke stehen!

Julian

 

GHOST AVENUE – Full Throttle

Trackliste:

01. Killer
02. Highwayman
03. Full Throttle
04. Wild and Free
05. Freedom Fighter
06. Coast to Coast
07. Seas of Thunder
08. Ride the Night

 

 

Spielzeit: 35:08 min – Genre: Heavy Rock/Metal – Label: Eigenveröffentlichung – VÖ: 19.06.2026 – Page: www.ghostavenue.com

 

Ganze 6 Jahre ist es her das uns die norwegischen Metaller von GHOST AVENUE mit einem neuen Album beglückt haben! Zeit das sich das ändert.
Komplett in Eigenregie haben sie dieser Tage ihr neues Album „Full Throttle“ veröffentlicht.
Man war aber nicht untätig in den 6 Jahren, sondern spielte einige Liveshows und Touren.
Bislang waren die Jungs mit ihren bisherigen Alben bei uns in der Rock-Garage immer wieder zu Gast, so war dann auch, nach einer netten Anfrage der Band, klar das wir uns natürlich auch dem neuen Album widmen werden.
Personell sehr stabil, nur auf einer Gitarrenposition musste man neues Personal im Vergleich zur letzten Scheibe „Even Angels Fall“ finden, präsentiert man uns auf dem neuen Diskus 8 Tracks irgendwo in der Schnittmenge zwischen Heavy Rock/Metal und Melodic Metal.
Gemischt von Markus Teske soll auf dem neuen Album auch ein ordentliches Live Feeling rüberkommen vom Sound her.

Na, schauen wir mal, ob das so ist und werfen direkt ein Ohr auf den Opener und die Videosingle „Killer“. Eine recht klassische Metalnummer mit einprägsamem Refrain die ohne viel drumherum schnell zum Punkt kommt. Als Opener also bestens geeignet!
Passend zum Titel sind „Highwayman“ und auch der Titeltrack „Full Throttle“ bestens für die Autofahrten geeignet, haben einen tolle Groove und bleiben recht schnell im Hirn hängen.
Das erdige und getragene „Wild and Free“ bildet den Albumteiler und kann mit dem satten Groove sowie den einprägsamen Refrain gut punkten.
„Freedom Fighter“ reiht sich da im Anschluss eigentlich gut ein und bei „Coast to Coast“ haben wir mal etwas Abwechslung vom bisherigen Songaufbau her, was die Nummer direkt interessant macht.
Mit „Seas of Thunder“ bahnt sich dann die nächste Vorabsingle ihren Weg durch die Boxen. Die Nummer hat einen schönen epischen Touch und Sänger Kim kann zeigen das er nicht nur der klassische Metalshouter ist, sondern auch ein paar andere gesangliche Moves drauf hat.
Zum Abschluss der Scheibe gibt es mit „Ride the Night“ nochmal recht klassischen Heavy Rock/Metal auf die Ohren, welcher schön atmosphärisch aus den Boxen kommt.

Manchmal braucht es nur eine recht klassische Heavy Rock/Metal Scheibe, um einen glücklich zu machen!
Klar die neue Ghost Avenue Scheibe gewinnt keinen Innovationspreis und Fronter Kim ist auch eher der klassische Metalshouter aber mehr braucht es manchmal halt einfach auch nicht.
Die Songs hier sind alle gut hörbar und wissen auf ihrer Art schon zu überzeugen.
Von daher sollte man der doch noch recht unbekannten Band und ihrem neuen Diskus auf jeden Fall mal eine Chance geben!
Solide Leistung, wie auch schon auf dem letzten Album!

Julian