MAGICAL HEART – Another Wonderland

Band: Magical Heart
Album: Another Wonderland
Spielzeit: 45:07 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: Fastball Music
Veröffentlichung: 01.06.2018
Homepage: www.magicalheart.de

Bis ins Jahr 2014 geht die Geschichte der Songs zum nun erscheinenden Debütalbum der Rock-Formation MAGICAL HEART zurück. Mit Drummer Charly Barth (Wayward), Sänger Christian Urner (Herezy, Old Age Revolution), Bassist Robert Frenz und Hammerschmitt Gitarrist Gernot Kroiss bildete sich schnell eine rockigschlagkräftige Truppe, die sich im Laufe der kommenden Jahre über Live-Konzerte unter dem noch vorläufigen Namen „Quo Vadis“ eine Fangemeinde in bayrischen Gefilde aufbauen konnte.
Nachdem einige Songs geschrieben und gereift waren und die Produktion eines Longplayers ins Auge gefasst wurde, entschied man sich, dem Projekt auch einen passenderen Namen zu geben; so wurde MAGICAL HEART geboren. Nach Fertigstellung des Albums stieg Kilian Kellner in die Band ein, nachdem Charly aus privaten Gründen die Formation verlassen musste.
Soweit die Basicfacts zum ersten Album „Another Wonderland“ der Jungs von MAGICAL HEART. Und wie tönt das gute Stück denn nun?
Nun, werfen wir mal flugs beide Ohren in Richtung des Openers „Dream no More“. Dieser rockt fleißig los und der tolle Beat geht einem durch Mark und Bein. Zusätzlich haben wir noch einen einprägsamen Chorus der das Ganze schön eingängig macht. Als Opener also beste Wahl wie ich finde.
Noch ein Wort zu Sänger Christian, der Junge hat eine Gesangsstimme die perfekt zu dieser Art Mucke passt, nicht zu tief, nicht zu hoch, einfach sehr angenehm.
Und ähnlich stark wie der Opener sind dann auch die anschließenden Tracks, das treibende „Silence and Dreams“ sowie der Titeltrack „Another Wonderland“. Hier passt alles und man wird als Genrefan bestens unterhalten!
Der Mittelteil der Scheibe wird dann ganz klar vom erstklassigen „Magic“ und „See the Light“ dominiert.
Die hier ebenfalls zu findenden „Ocean“ und „Shadows“ sind eher gute Standardsongs die aber nicht an die bisherigen Volltreffer rankommen.
Im letzten Abschnitt haben wir dann noch als Volltreffer das abwechslungsreiche „We are not lost“ zu verzeichnen, die restlichen Songs gehören auch eher zu der Sparte gute Standardsongs.
Warum man als letzten Track eine weitere Version von „Ocean“ genommen hat und nicht einen weiteren, neueren Song, entzieht sich meiner Kenntnis. Braucht man nicht unbedingt.

Anspieltipps:

Auf jeden Fall sind hier „Dream no More“, „Silence and Dreams“, „Another Wonderland“, “Magic” und “We are not lost” zu nennen.

Fazit :

Das Debütalbum der Jungs von MAGICAL HEART ist auf jeden Fall sehr ordentlich gelungen! Man merkt das die Jungs schon länger so zusammen musizieren und viel Liveerfahrung besitzen.
Viele Songs zünden direkt, klar es gibt auch den ein oder anderen Stinker dabei, aber im Großen und Ganzen haben wir hier eine starke Leistung die sich interessierte Rockfans gerne näher zu Gemüte führen können!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Dream no More
02. Silence and Dreams
03. Another Wonderland
04. Magic
05. Ocean
06. See the Light
07. Shadows
08. We are not lost
09. Time will come
10. Fire on Earth
11.Ocean (Piano Version)

Julian

CRYING STEEL – Stay Steel

Band: Crying Steel
Album: Stay Steel
Spielzeit: 54:26 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Pride & Joy Music
Veröffentlichung: 15.06.2018
Homepage: www.facebook.com/CryingSteel

CRYING STEEL? Noch nie von den Jungs gehört! Dabei gibt es die aus Italien stammende Truppe schon seit 1982 und man hat schon eine EP, drei Alben plus ein Box Set veröffentlicht. Naja man kann ja nicht alles kennen.
Dieser Tage kehren die Jungs mit ihrem neuen Album „Stay Steel“ zurück und haben ein ganz interessantes neues Bandmitglied zu verkünden!
Ex TNT und SHY Sänger Tony Mills ist auf dem neuen Album zu hören, was das Ganze natürlich nochmal wesentlich interessanter und einen noch neugieriger macht, schließlich gehört Mr. Mills zu den besten Rock und Metalsängern auf diesem Planeten!
Ob es sich bei dieser Kooperation um eine einmalige Sache handelt oder man sogar länger zusammenarbeiten möchte entzieht sich unserer Kenntnis, aber sei es drum, erfreuen wir uns nun einfach der Mucke und horchen direkt mal in den Opener „Hammerfall“ rein der knackig und kraftvoll loslegt. Tony ist bestens bei Stimme und da hier auch der Chorus perfekt passt haben wir es mit einem klasse Opener zu tun der direkt und ohne Umschweife in die Gehörgänge wandert.
„The Killer Inside“ im Anschluss ist dann eher im Midtempobereich angesiedelt, ist aber ähnlich eingängig wie die Nummer zuvor und kann ebenfalls direkt begeistern!
Ähnliches gilt dann für „Speed of Light“ wobei es auf den Spuren des Openers wandelt und daher auch direkt auf die Hitliste wandert.
Im Anschluss gibt es dann eine kraftvolle Halbballade mit Namen „Born in the Fire“ die auch ohne Umschweife gefällt.
Bislang also nur Hits hier zu verzeichnen, ob das so weitergeht?
Naja nicht ganz, denn der Mittelteil ist erstmal geprägt von, zwar guter, Standardmetalkost, welche dann erst langsam mit „Sail the Brave“ ihr Ende findet und mit „Name oft he Father“ findet man dann wieder zu alter Stärke zurück.
Da auch die beiden letzten Tracks „Warriors“ und „Road to Glory“ eher zu der Kategorie besserer Meltamucke gehören, ist der Abschluss des neuen CRYING STEEL Albums recht ordentlich, wenn da nicht der schwache Mittelteil gewesen wäre….

Anspieltipps:

„Hammerfall“, „Speed of Light“, „Born in the Fire“, „Name of the Father” so wie “Road to Glory”.

Fazit :

Keine Frage mit Tony Mills am Mikro haben die übrigen Jungs von CRYING STEEL einen spitzen Fang gemacht! Aber auch er schafft es nicht komplett das Ruder rumzureißen und die schwächeren Songs, die vor allem im Mittelteil zu suchen sind, komplett auszugleichen.
Insgesamt haben wir hier ein ordentliches, starkes Heavy/Melodic Metalalbum welches sich Anhänger des Genres auf jeden Fall mal genauer anhören sollten!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Hammerfall
02. The Killer Inside
03. Speed of Light
04. Born in the Fire
05. Blackout
06. Barricades
07. Raise your Hell
08. Crank it Up
09. Sail the Brave
10. Name of the Father
11. Warriors
12. Road To Glory

Julian

SINSID – Mission from Hell

Band: Sinsid
Album: Mission from Hell
Spielzeit: 51:34 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Pitch Black Records
Veröffentlichung: 08.06.2018
Homepage: www.facebook.com/sinsidband

Mal wieder Newcomeralarm hier in der Rock-Garage! 2012 gründeten sich die norwegischen Metaller von SINSID. An vorderster Front steht der ehemalige Wrestler Terje S. Sidhu der hier seiner Leidenschaft dem Metalgesang frönt.
Viel Liveerfahrung hat die Band noch nicht vorzuweisen, man war darauf konzentriert das mir nun vorliegende Debütalbum „Mission from Hell“ einzuspielen auf dem es vom Stil her mit einem Mix aus Heavy, Viking, Epic und Thrash Metal zugeht.
Als Opener fungiert das passend betitelte „The Sinsid Prelude“. Ein sehr langsames, getragenes Instrumentalstück was aber irgendwie gut passt wie ich finde! Aber es gibt natürlich bessere Opener das ist klar.
Mal gucken wie denn der erste richtige Track „Steel Riders“ so tönt? Recht kraftvoll kommt das Ganze daher, ein Midtempotrack der vor allem aufgrund seines Chorus ordentlich punkten kann.
Danach gibt es dann leider erstmal etwas Standardmetalkost zu verdauen, was leider auch länger anhält und erst mit dem knackigen „Revenge by Death“ wieder besser wird!
Ein kleiner Hit hat sich dann mit dem anschließenden Titeltrack „Mission from Hell“ im ganzen Standardmetalgemenge versteckt. Hier passt alles recht gut und der geneigte Metaller wird bestens unterhalten.
Und guck mal da, auch das wesentlich schnellere „Union Sign“ direkt im Anschluss kommt gut aus den Boxen und geht direkt ins Ohr. Es geht doch liebe Leute!
Danach flacht das Niveau aber leider wieder ab und mit dem überlangen, doomigen „Land of Doom“ wird ein Debütalbum beschlossen welches ganz klar zeigt das noch kein Meister vom Himmel gefallen ist!

Anspieltipps:

„Steel Riders“, „Mission from Hell“ sowie „Union Sign“ tönen hier am Besten.

Fazit :

Definitiv schwere Kost das Debütalbum der Jungs von SINSID! Mit ihrer Mischung aus Heavy, Viking, Epic und ein Schuss Doom Metal macht man es sich aber auch nicht leicht…im Endeffekt fehlt bei vielen Songs einfach der Zugang zu den Stücken bzw. man, braucht wenn überhaupt, viele Durchläufe bis mal ordentlich etwas hängen bleibt!
Das ist nur was für Genrefanatiker und daher sollte hier vorheriges Antesten vor dem Kauf Pflicht sein!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Sinsid Prelude
02. Steel Riders
03. Hellhammer
04. Sons of the North
05. Infernal Pit
06. Revenge by Death
07. Mission from Hell
08. Union Sign
09. Lost & Lonely
10. Land of Doom

Julian

Human Fortress News

HUMAN FORTRESS nehmen neues Album in Angriff / Crowdfunding gestartet!

Die Hannoveraner Melodic Power Metal Band HUMAN FORTRESS arbeitet an neuem Material. Anfang nächsten Jahres wird der Nachfolger des 2016er Werkes „Thieves Of The Night“ erscheinen, für den die Gruppe nun eine Crowdfunding-Kampagne gestartet hat.

https://www.indiegogo.com/projects/human-fortress-new-album-production-youtube-band#/

„Wir haben uns diesmal bewusst alle Zeit beim Komponieren und Arrangieren gelassen, um das bestmögliche Resultat zu gewährleisten“, erklärt Gitarrist Todd Wolf.

Das noch unbetitelte neue Album der Band entsteht in Zusammenarbeit mit Produzent Tommy Newton (Helloween, UFO, Guano Apes).

Crystal Viper News

CRYSTAL VIPER: „At The Edge Of Time“ EP am 22. Juni!

Das letzte CRYSTAL VIPER Album “Queen Of The Witches” ist noch Frisch, aber Polens führende Heavy Metal Band war schon wieder im Studio und hat mit „At The Edge Of Time“ eine neue 5-Track EP eingespielt, die am 22. Juni als 10“ Vinyl (limitiert auf 500 Stück in Crystal Clear Vinyl) erscheinen wird. Neben dem Titelsong in englischer und polnischer Sprache, einer alternativen Version des Fan-Favoriten „When The Sun Goes Down“ und dem ebenfalls neuen Track „When Are You“ ist mit der Coverversion des Quartz-Songs „Tel Me Why“ auch eine Fremdkomposition vertreten.
Das Coverartwork wurde von Andreas Marschall (Blind Guardian, Running Wild, Orden Ogan) erstellt.

Stormwitch News

Neue STORMWITCH Single erschienen

STORMWITCHs neue Single „Odins Ravens“ ist hier und kann auf

in all seiner Pracht angehört werden!

Im letzten Monat hat die Band bereits das Lyric Video zu ihrer ersten Single „Songs Of Steel“ vom kommenden Album „Bound To The Witch“ veröffentlicht. Hier kann man es sich ansehen

STORMWITCHs neues Album „Bound To The Witch“ – gemischt und gemasert von Marc Ayerle und mit einem Artwork von Michael Vetter – erscheint am 29. Juni bei Massacre Records. Das Album ist physisch als Jewel Case CD, limitiertes CD Digipak mit exklusiven Bonustracks sowie als limitierte Vinyl LP und natürlich auch digital erhältlich.

„Bound To The Witch“ wird mit Sicherheit alte wie neue Fans begeistern. Getragen von kraftvollen Riffs erstrahlt Andys Stimme und entführt den Zuhörer in seine ganz eigene Welt.

Radiant News

RADIANT unterschreiben bei Massacre Records

Die Melodic Hard Rocker RADIANT um Sänger Herbie Langhans (Avantasia, Voodoo Circle, ex-Sinbreed, ex-Seventh Avenue) und seinen ehemaligen Seventh Avenue Kollegen Flo Gottsleben und Markus Beck haben bei Massacre Records unterschrieben und werden im Herbst ihr Debütalbum veröffentlichen!

Schon der Bandname verspricht eine musikalische Neuausrichtung der ehemaligen Mitglieder der Melodic Metal Band Seventh Avenue. Die Devise von RADIANT lautet: mehr Rock, weniger Metal, mehr Hooklines, weniger Speed – und das mit der gleichen Leidenschaft und Energie wie zuvor!

RADIANTs melodischer Hard Rock ist ehrlich und kraftvoll und geht direkt ins Ohr!

RADIANT sind Sänger Herbie Langhans, die Gitarristen Flo Gottsleben und Carsten Stepanowicz, Bassist Markus Beck und Drummer Manni Spalka.

Cornerstone News

CORNERSTONE: IM TV UND AUF TOUR

Nun ist also die Katze aus dem Sack: nach dem gewaltigen Auftritt in Peter Rapp’s BRIEFLOS-SHOW und dem Kurzfeature in Stermann & Grissemann’s WILLKOMMEN ÖSTERREICH hat die Band nun den dritten TV-Auftritt im österreichweiten Fernsehen ORF innerhalb eines Monats: am Freitag, 08. Juni um ca. 6:30 Uhr früh werden Cornerstone zu Gast bei GUTEN MORGEN ÖSTERREICH sein! Die Show wird an diesem Tag aus Zwettl in Niederösterreich gesendet, frühes Aufstehen ist also angesagt. Ansonsten ist die Band nun bis Ende des Jahres noch fleissig auf Tour, die diesmal durch drei Länder führen wird (Großbritannien, Deutschland, Österreich), der eine oder andere Termin wird aber noch dazukommen.

06/08 AT – Falkenstein, Siebenschläfer
06/09 AT – Steirer INK – internat.Tattoo Event Gratkorn
06/09 AT – Mödling, Templerhof
06/22 AT – Wien, Donauinselfest
06/23 AT – Ternitz, Petersberg
06/30 UK – Grantham, Knipfest
07/05 AT – Wolfsberg, Orpheo
07/06 AT – Zeitlos Herzogenburg
07/07 AT – Leoben, Das Habakuk
07/18 DE – Sögel, Haus Elke
07/19 UK – Northampton, The King Billy
07/20 UK – Caerphilly, The Patriot
07/21 UK – The Iron Road, Evesham
07/22 UK – Newark-on-Trent, The Flying Circus
07/23 UK – Hull, O’Rileys
07/24 UK – Newcastle, Trillians
07/26 UK – Bristol, The Red Lion
07/27 UK – Leeds, Hungry Horse
07/28 UK – East Grinstead, The Sussex Arms
08/25 AT – Mariazell, Strandbuffet am Erlaufsee
09/01 AT – Langenwang, Barletti
09/14 AT – Salettl Lilienfeld
09/16 AT – Musikfest Grabern
09/22 AT – Neunkirchen, Flavour Bar
09/29 AT – Wien, Saloon Donauplex
10/26 AT – Ybbs/Donau, Dani’s Milchbar
11/23 AT – Sankt Gallen, Kaffeehaus Purkowitzer
11/31 AT – Villach, Jibi’s
12/14 DE – Straubing, The Raven
12/15 DE – Maulburg, Ochsen

Mehr Details zu den Konzerten finden sich hier:
http://www.cornerstone.co.at/tour

ELVELLON – Until Dawn

Band: Elvellon
Album: Until Dawn
Spielzeit: 61:01 min
Stilrichtung: Symphonic Metal
Plattenfirma: Reaper Entertainment
Veröffentlichung: 01.06.2018
Homepage: www.elvellon.net

Seit seiner Gründung anno 2010 trägt das Newcomer-Quintett ELVELLON frischen Wind in die Szene und weiß sowohl Fans als auch Fachpresse mit seiner Melange aus knackigen Gitarren, treibenden Drums und orchestralem Bombast zu begeistern: So wurde der blutjunge Fünfer schon früh ausnehmend wohlwollend von renommierten Magazinen wie dem Orkus und dem Sonic Seducer erwähnt und vom Metal Hammer gar als „Helden von morgen“ betitelt.
Ihren ersten Meilenstein setzte die Combo 2015 mit der Veröffentlichung der in Eigenregie unter der professionellen Leitung ihres Tontempel-erfahrenen Gitarristen Gilbert Gelsdorf aufgenommenen 5-Track -EP „Spellbound“, die abermals frenetische Beifallsbekundungen der Musikkritiker nach sich zog, auch über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus. Live treffen Elvellon mit ihrer Verbindung
aus magisch-mitreißender Klangmalerei und dem kraftvollen, glockenhellen Organ ihrer begnadeten Frontfrau Nele ebenfalls punktgenau ins Schwarze.
Nun ist der erste Plattenvertrag beim aufstrebenden Jung-Label Reaper Entertainment unterschrieben und das Debütalbum „Until Dawn“ steht in den Startlöchern.
Das Openerintro „Spellbound“ bietet dafür den perfekten Einstieg. Es entführt euch zuerst in eine mystische Welt mit dem Cinematic artigen Intro, welches sich dann in einem wahren Soundtrack steigert, um euch dann mit „Oraculum“ das erste Mal so richtig voll symphonisch zu unterhalten. Sängerin Nele ist schön variabel und kann sowohl clean als auch Operngesang.
Genial weiter geht es dann mit dem atmosphärischen „Silence from the Deep“, bevor es dann mit „The Puppeteer“ wesentlich härter und düsterer zugeht. Eine schöne Abwechslung, was auch beweist das die Band mehr drauf hat als „nur“ Symphonic Metal“!
Super spannend ist dann im Mittelteil der orientalisch angehauchte Doppelpack „Of Winds and Sand“ und „King of Thieves“ welches eindeutig von so Filmstoff wie Prince of Persia und Aladdin beeinflusst wurde. Auch hier zeigt die Truppe wieder ihre tolle Vielseitigkeit.
Direkt im Anschluss hat dann „Until Dawn“ keine Probleme das eingeschlagene Qualitätsniveau spielend zu halten. Danach gibt es dann zwar etwas zu viel Standardmetalklänge, welche aber nicht lange anhalten und mit dem, schon von der EP bekannten, „Born from Hope“ geht es dann wieder in die richtige Richtung die dann bis zum Ende nicht mehr verlassen wird!

Anspieltipps:

Auf jeden Fall sind hier “Oraculum”, “Silence from the Deep”, “Until Dawn”, “Born from Hope” und “Dreamcatcher” direkt zu empfehlen.

Fazit :

Ein sehr ordentliches Debütalbum haben die deutschen Metaller von ELVELLON hier zusammengezimmert!
Symphonic Metal der besonderen Art mit viel Abwechslung wird hier geboten und wenn die junge Truppe so weiter macht müssen sich die Genregrößen wie DELAIN, EPICA oder WITHIN TEMPTATION bald warm anziehen!
Eindeutige Kaufempfehlung von mir für die Zielgruppe!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Spellbound
02. Oraculum
03. Silence from the Deep
04. The Pupppeteer
05. Fallen into a Dream
06. Of Winds and Sand
07. King of Thieves
08. Until Dawn
09. Dead-End Alley
10. Shore to Aeon
11. Born from Hope
12. Dreamcatcher

Julian

FANTASY OPUS – The Last Dream

Band: Fantasy Opus
Album: The Last Dream
Spielzeit: 70:44 min
Stilrichtung: Power/Prog Metal
Plattenfirma: Pure Steel Publishing
Veröffentlichung: 08.06.2018
Homepage: www.facebook.com/FantasyOpusOfficial

Hmm das mir vorliegende Promosheet gibt jetzt nicht wirklich viel her über die Band FANTASY OPUS…die Jungs kommen aus Portugal und werfen mit „The Last Dream“ dieser Tage ihr zweites Album auf den Markt. Das Debütalbum „Beyond Eternity“ erschient 2008 und im Vergleich dazu sollt das neue Werk ein Quantensprung sein in Sachen Songwriting und Produktion.
Na das schauen wir uns gleich doch mal an, zuvor sei aber noch darauf hingewiesen das die Mucke der Band am Ehesten etwas für die Fans von SYMPHONY X oder ANGRA ist.
Als Opener fungiert „Ritual of Blood“ der recht zackig aber mit einer kleinen instrumentalen Einleitung loslegt. Kurz danach ertönt dann der Gesang der schön rau und kraftvoll ertönt. Garniert mit einem feinen Chorus schafft man es direkt mit diesem Midtempotrack die Fangemeinde in seinen Bann zu ziehen, sehr schön!
Beim anschließenden „Heaven Denied“ und „Chosen Ones“ geht es dann ein klein wenig kompakter zu Werke, auch wenn auch hier die 5 Minuten Marke locker übersprungen werden. Die erstgenannte Nummer landet auch ohne Umschweife auf unserer Hitliste.
Nach dem Balladenausfall „Lust“ skippen wir schnell weiter zu „Conquer the Seas“ welches schon wieder wesentlich besser aus den Boxen tönt und ordentlich in die Ohren geht. An die bisherigen Hits kommt man hier aber auch zu keiner Zeit ran.
Das ändert sich dann leider auch bei den nächsten Tracks nicht wirklich, gut das überlange, zwölfminütige „Perfect Storm“ ist ganz okay, kann aber auch nicht so glänzen wie die bisherigen Hittracks. Dafür ist es auch einfach zu verkopft und man kommt immer wieder von der ohrenfreundlichen Linie ab und verliert sich im Gefrickel!
Über das Instrumental „Oceans“ geht es dann an die letzten zwei Tracks „Realm of the Mighty Gods“ und „King of the Dead“, auch hier ist nicht alles Gold was glänzt, aber es ist auf jeden Fall besser als der gesamte Mittelteil der doch ziemlich an einen vorbeigerauscht ist.

Anspieltipps:

Mit “Ritual of Blood”, “Heaven Denied” sowie “Realm of the Mighty Gods” solltet ihr hier direkt warm werden.

Fazit :

Hui, hui die Jungs von FANTASY OPUS machen es einen mit ihrem neuen Silberling echt nicht leicht! Die Songs an sich sind gut geschrieben, aber es krankt irgendwie komplett an der Umsetzung. Sonst ist es nicht zu erklären das die guten Ansätzen in den Songs schnell immer mit ewigen Gefrickel und instrumentalen Parts zunichte gemacht werden. So bleiben leider nicht viele Hits hängen und insgesamt ist das Ganze leider nur guter Durchschnitt!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Ritual of Blood
02. Heaven Denied
03. Chosen Ones
04. Lust
05. Conquer the Seas
06. Black Angels
07. Every Scar tells a Story
08. Perfect Storm
09. Oceans
10. Realm of the Mighty Gods
11. King of the Dead

Julian