CRYPTOSIS – Bionic Swarm

Band: Cryptosis
Album: Bionic Swarm
Spielzeit: 37:13 min
Stilrichtung: Technical Thrash Metal
Plattenfirma: Century Media
Veröffentlichung: 26.03.2021
Homepage: www.cryptosis.net

Evolution ist essenziell zum Überleben. Das dachten wohl auch Distillator und änderten ihren Bandnamen in CRYPTOSIS. Gleichzeitig gingen die Niederländer Laurens Houvast (v.g), Frank Te Riet (b.) und Marco Prij (d.) einher und wechselten von Old School Thrash hin zu einem moderneren Heavy Sound. Hier wird progressiver Thrash Metal mit Symphonic Metal und auch etwas Death/Black gemischt. Wie sich dass anhört, erfahrt ihr gleich.

„Overture 2149“ hat passend zum Titel und Konzept eine futuristische Note und bereitet uns direkt auf „Decypher“ vor. Wie würde Vin Diesel in Riddick sagen: „Es gibt nur ein Tempo und das ist meins“. Und es ist ein sehr hohes Tempo, auf technisch hohem Niveau und auch progressiv. Demolition Hammer meets Nocturnus und mit sehr starkem Gitarren Solo. Auf „Death Technology“ geht es gut weiter. Der Sänger klingt richtig böse und schlecht gelaunt. Die Hintermannschaft ackert sich durch den Thrash Metal Song, der eine Mischung aus Coroner und Voivod in hart darstellt. „Prospect Of Immortality“ wird die Fangemeinde ein wenig spalten. Ein hypnotisch wirkendes Midtempo Stück, dass mit abwechslungsreichem Drumming und ordentlichen Riffs überzeugen kann. Durch die Länge von 6:21 kann das Spannungslevel aber nicht voll gehalten werden. Da ist „Transcendence“ eine ganz andere Hausnummer. Ein absolut fettes Thrash Metal Brett im Stile von Slayer und Vektor. Das Aggro-Level hier ist sogar in den groovigen Parts mächtig hoch. „Perpetual Motion“ ist ein kurzes Zwischenspiel mit spacigen All-Klängen und leitet „Conjuring The Egoist“ ein. Hier passiert wirklich viel, es werden eine Menge Ideen verarbeitet. Ein vertracktes, progressives Stück, dass aber das Wesentliche nicht aus den Augen verliert. „Game Of Souls“ ist ein sehr abwechslungsreicher Banger geworden. Der Song schiebt richtig an und macht Laune. Auf „Mindscape“ gibt es ein wenig andere Kunst zu hören. Ein gewisser Death Metal Touch ist dem Ganzen nicht abzusprechen. Die eingestreuten Black Metal Riffs passen hervorragend. Erinnert mich an alte Samael. Bei der letzen Nummer „Flux Divergence“ ballern die Jungs noch mal heftig einen raus. Das Riffing und auch der Gesang ist sehr stark an Slayer orientiert, dass aber auf eine beeindruckende Weise. Prima Abschluss.

Anspieltipps: „Decypher“, „Death Technology“, „Transcendence“, „Mind Scape“ und „Flux Divergence“

Fazit: CRYPTOSIS haben es trotz ihrer technischen Spielereien geschafft, den Hörer nicht zu überfordern und die Stücke fließen zu lassen. Wer auf Slayer, Vektor, Demolition Hammer und Into Eternity steht, sollte dem Trio mal eine Chance geben.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Overture 2149
02. Decypher
03. Death Technology
04. Prospect Of Immortality
05. Transcendence
06. Perpetual Motion
07. Conjuring The Egoist
08. Game Of Souls
09. Mindscape
10. Flux Divergence

Sturmi

STRANGER VISION – Poetica

Band: Stranger Vision
Album: Poetica
Spielzeit: 63:37 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Pride & Joy Music
Veröffentlichung: 26.03.2021
Homepage: www.strangervisionband.com

Endlich ertönt mal wieder der Newcomer Alarm hier in der Rock-Garage! Mit STRANGER VISION macht sich eine 2019 gegründete italienische Power Metal auf ihre Spuren im Metal Kosmos zu hinterlassen.
Mit im Gepäck haben sie ihr Debütalbum „Poetica“ was beim deutschen Label Pride & Joy Music erscheint.
Mir sind die Jungs im Gedächtnis geblieben nach dem ich ein tolles Cover von ihnen zum BLIND GUARDIAN Song „Bright Eyes“ gehört habe. Die Truppe hat aber noch allerlei Coversongs mehr auf der Pfanne. Checkt dazu auf jeden Fall mal die Bandpage!
Aber zurück zum Debütalbum. Auf diesem frönen die Jungs ihrer Vorlieben für so Bands wie BLIND GUARDIAN, SAVATAGE oder IN FLAMES mit einem starken Fokus auf Melodien und Harmonien.
Auf dem Album sind auch einige Gastmusiker zu hören, wie z.B. Fabio Dessi (HOLLOW HAZE), Alessia Scolletti (TEMPERANCE), Alessandro Conti (LUCA TURILLIS RHAPSODY) oder Zak Stevens (SAVATAGE, CIRCLE II CIRCLE).
Mit dem Opener „Awakening Prelude“, welches nur ein Intro ist, beginnt das Debütalbum. Der erste richtige Track ist dann „Gates of Tomorrow“. Hier merkt man direkt das die Jungs es verstehen eine echte Frische in das doch mittlerweile sehr ausgelutschte Power Metal Genres zu bringen.
Ein mehr als ordentlicher Beginn also der Lust auf mehr macht!
Mit dem anschließenden „Human Change“ haben wir dann den ersten Anspieltipp zu vermelden. Diesen Status verdient sich das gute Stück aufgrund seines sehr gelungenen Chorus. Ein Track der euch definitiv noch lange im Gedächtnis bleiben wird!
Und es geht erstklassig weiter, „Soul Redemption“ packt einen direkt beim ersten Hören und dann so richtig. Ein Track, der irgendwie von Mal zu Mal wächst und richtig schön fett aus den Boxen kommt. Auch das anschließende „Never Give Up“ sprüht gerade nur so vor frischen Ideen, ist aber nicht ganz so eingängig geraten wie sein Vorgänger, aber trotzdem noch sehr gut hörbar.
Bei „Memories of You“ haben wir dann den Gastbeitrag von Alessia Scolleti. Eine tolle Powerballade die einem zum Träumen anregt und ebenfalls direkt auf unsere Hitliste wandert.
Nach dem kurzen Zwischenstück „The Dying Light“ geht es, bei 15! Tracks, in die zweite Albumhälfte.
Hier erwartet uns erstmal etwas Sandardmetal bevor wir mit „Before the Law“ den nächsten Anspieltipp und gleichzeitigen Gastbeitrag von Zack Stevens haben.
So langsam geht es dann auch ins letzte Drittel der recht langen Platte. Hier haben wir mit „Defying Gravity“ und „Hero of the New World” zwei erneut sehr starke Tracks zu verzeichnen.
Die abschließende andere Version des schon bekannten „Soul Redemption hätte ich jetzt nicht unbedingt noch gebraucht. Ist aber eine gute andere Interpretation.

Anspieltipps:

„Human Change“, „Soul Redemption“, „Memories of You”, “Before the Law” und “Hero of the New World”

Fazit :

Auf jeden Fall schaffen es die Italiener von STRANGER VISION viel frischen Power Metal Wind auf ihrer Debütscheibe zu verbreiten!
Dazu gibt es tolle, sehr passende Gastbeiträge, die das Ganze noch aufwerten.
Vielleicht ist die Scheibe etwas zu lang geraten dadurch hat sich auch der ein oder andere Fillersong eingeschlichen, aber ansonsten gibt es hier nicht so viel zu meckern.
Ich bin gespannt was wir von der Truppe noch hören werden!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Awakening Prelude
02. Gates of Tomorrow
03. Human Change
04. Soul Redemption
05. Never Give Up
06. Memories of You
07. The Dying Light
08. Rage
09. Over and Over
10. Before the Law
11. Wish
12. Defying Gravity
13. Hero of the New World
14. Invictus
15. Soul Redemption (Deep Version)

Video zu “Soul Redemption”:

Julian

SILENT WINTER – Empire of Sins

Band: Silent Winter
Album: Empire of Sins
Spielzeit: 50:25 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Pride & Joy Music
Veröffentlichung: 26.03.2021
Homepage: www.facebook.com/silentwinter.gr

2019 schlug bei mir eine bislang unbekannte griechische Band mit dem Namen SILENT WINTER mit ihrem Debütalbum voll ein! Ihr Power Metal mit der epischen Note bliess mich echt aus dem Sessel.
Daher war ich sehr froh das vor kurzem das neue, zweite Album der Band auf dem mir bestens bekannten Label Pride & Joy Music angekündigt wurde.
Das gute Stück hört auf den Namen „Empire of Sins“.
Kam das Debütalbum noch bei einem recht unbekannten griechischen Label raus, hat sich die Labelsituation nun definitiv gebessert und man kann Pride & Joy nur zu diesem Signing gratullieren!
Die Band hat sich personell nicht verändert, nachdem man sich 2018 reformiert hat und besteht nach wie vor aus Mike Livas (Gesang, MAIDENANCE, KEEPER OF JERICHO), Kiriakos Balanos (Gitarre, Keyboard), Vangelis Papdimitriou (Gitarre), Vangelis Tsekouras (Bass) und John Antonopoulos (Schlagzeug).
Auf dem neuen Album gibt es mit „Leave a Light On“ ein Cover des berühmten BERLINDA CARLISLEs Hits zu bestaunen.
So, genug der schnöden Infos, starten wir mal in das Album mit dem Openersong „Gates of Fire“. Das Ganze ist ein flotter Midtempotrack der nach einer kurzen Einleitung mit einem Schrei von Fronter Mike startet und schön eingängig aus den Boxen tönt. Ein sehr guter Einstieg der auf jeden Fall extrem Lust auf mehr macht!
Etwas langsamer aber noch eine Spur eingängiger kommt dann das anschließende „Wings of Destiny“ daher. Irgendwie ein recht typischer Power Metaltrack der aber aufgrund seines interessanten Aufbaus doch extrem hängen bleibt.
Das folgende „Shout“ geht dann in eine ähnliche Richtung und kann auch direkt überzeugen und frisst sich aufgrund seiner Eingängigkeit auf jeden Fall meterdick in die Gehörgänge!
Im Mittelteil gibt es mit „Mirror“ und „Hunter`s Oath“ etwas mehr Epic zu hören, bei gleichzeitiger gesteigerter Eingängigkeit und mit „Where the river flows“ eine Powerballade wo vor allem Sänger Mike zeigen kann was in ihm steckt.
Das letzte Drittel beherrschen ganz klar das überlange Epos und Titeltrack „Empire of Sins“, was ein geiler Song, und das schon angesprochene Cover „Leave a Light on“. Letzteres ist wirklich toll umgesetzt und mit der entsprechenden Härte ausgestattet das es fast wie ein eigener Song wirkt. Sehr cool!

Anspieltipps:

„Wings of Destiny“, „Shout“, „Mirror”, “Hunter`s Oath” und “Empire of Sin”

Fazit :

Wie schon erwähnt hat mich das Debütalbum der Jungs damals echt überrascht! Das zweite Album untermauert diesen guten Eindruck nur und zeigt das man mit SILENT WINTER in Zukunft echt rechnen muss, wenn man an Power Metal aus Griechenland denkt.
Man hat die bisherige musikalische Ausrichtung kaum geändert, vielleicht gibt es noch eine Spur mehr Epic.
Wie das Debüt auch, gibt es auch hier wieder die definitive Kaufempfehlung für Genrefans! Tolles zweites Werk.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Gates of Fire
02. Wings of Destiny
03. Shout
04. Mirror
05. Hunter`s Oath
06. Where the river flows
07. Dragons Dance
08. Empire of Sins
09. Leave a Light on

Video zu “Empire of Sins”:

Julian

NECRONOMICON – The Final Chapter

Band: Necronomicon
Album: The Final Chapter
Spielzeit: 37:50 min
Stilrichtung: Thrash Metal
Plattenfirma: El Puerto Records
Veröffentlichung: 26.03.2021
Homepage: www.necronomicon.eu

Totgesagte leben länger. Dass kann man bei NECRONOMICON auf alle Fälle so stehen lassen. Bereits 1986 brachte man das gleichnamige Debüt „Necronomicon“ auf den Markt. Es folgten zwei weitere Alben, ehe das Chaos seinen Lauf nahm. Insolvenz des Labels, Geldunterschlagung, Einbrüche, Brände und der Lizenzverlust des Namens. Viele Bands hätten da schon hingeschmissen, aber nicht so NECRONOMICON. Vollattacke war angesagt. Es folgten einige erfolgreiche Releases, ehe wir das Jahr 2021 schreiben und Album Nr.10 ansteht. Die Scheibe erscheint auf El Puerto Records, die ein erstklassiges Händchen für Bands haben und immer tolle Arbeit leisten. Für den Sound war Achim Köhler zuständig und hat einen klasse Job gemacht.

Doch genug jetzt, es geht direkt rein in „Das finale Kapitel“. Der Titel „I Am The Violence“ ist beim Opener dann auch gleich Programm. Aggressive Riffs treffen auf knallharte Drums. Cooler Break in der Mitte, bevor wieder Vollgas gegeben wird. Der Titeltrack „The Final Chapter“ ist auch ein echter Genickbrecher geworden. Erinnert mich voll an Metallica der Song. Mir gefällt vor allem, wie der Sänger hier seine Stimme einsetzt. „Wall Of Pain“ bereitet keine Schmerzen, sonder vielmehr Thrash Metal Freude. Die Nummer wird durch seine wechselnden Riff Auflockerungen niemals langweilig. „Purgatory“ startet mit einem Spoken Words Intro ehe es Iron Maiden mäßig los geht. Das Stück beinhaltet ganz viel Groove und Melodie, ohne die Härte zu verlieren. „The Fury“ ist eine klasse Komposition geworden, die sich in sich selbst immer mehr steigert. Aber jetzt kommt mit „Spilling Blood“ ein echter Hit. Der Aufbau hier ist sehr stark. Es gibt immer wieder clevere Tempowechsel und auch Iron Maiden Mitsing-Parts. Da kann „Selling Nightmares“ nicht mithalten. Ist ganz ok, aber nicht so der Reißer. Da ist „World On Fire“ gleich ein anderes Kaliber. Echt schöne, thrashige Nummer mit genügend Melodie in sich. Das wird bestimmt live der Knaller. „The Devil’s Tears“ ist eigentlich auch irgendwie gut, zündet bei mir aber leider nicht richtig. Dafür ist „The Unnamed“ ein Pfund Heavy Metal pur. Die Drums peitschen, die Gitarren quietschen und der Rhythmus nimmt einen sofort gefangen. Hell yeah, auf „Me Against You“ gibt es feinsten Thrash Metal im Stile von Onslaught. Geile Riffs, der Bass pumpt und das Ganze passt einfach super hier. Die Abschlußnummer „The Stormreaper“ beginnt gefühlvoll und ruhig bevor dann Fahrt aufgenommen wird. Hat auf jeden Fall was von alten Metallica und ist ein gelungener Track zum Ende hin.

Fazit: Die zwei Lieder die mir nicht so gefallen, fallen gar nicht ins Gewicht. Die Platte macht viel zu viel Spaß und bietet eine Menge Unterhaltung. Starke 8,5 Punkte für dieses Werk. Daumen hoch.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. I Am The Violence
02. The Final Chapter
03. Wall Of Pain
04. Purgatory
05. Burning The Fury
06. Spilling Blood
07. Selling Nightmares
08. World On Fire
09. The Devil’s Tears
10. The Unnamed
11. Me Against You
12. The Stormreaper

Sturmi

Autumn Bride News

Debütalbum “Undying” der österreichischen Band AUTUMN BRIDE ankündigt

2016 als Neben-Projekt aus reinem Spaß an der Musik gegründet, wurde schnell klar: Hier wächst etwas Größeres heran, „etwas Magisches. Schon bei unserem ersten gemeinsamen Song fuhr mir ein Stromstoß durch alle Glieder. Ich sang die Melodie mit dem Text an und die Jungs spielten instinktiv dazu, als hätte der Song schon ewig in uns allen existiert. Ein Gänsehaut Moment, der mir die Tränen in die Augen trieb“ erzählt Sängerin Suzy, die u.a. bei einer IRON MAIDEN Tribute Band für Wohlfühlmomente in der harten Community sorgt, während Alex (Git), Max (Drums) und Ben (Bass) mit diversen Thrash- und Death Combos die Szene erfolgreich aufmischten.

Zusammen setzen sie ihre ureigene Version von Symphonic Metal um, beeinflusst von Helden wie PARADISE LOST, NIGHTWISH, BLACK SABBATH, EVANESCENCE, TYPE O´ NEGATIVE oder THE GATHERING: Harte Riffs, packende Melodien, hohe musikalische Emotionalität, grandiose Vocals, anspruchsvolle Lyrics. Ein intensives großes Ganzes namens AUTUMN BRIDE.

Schon die Debüt-Single „Guardian Angels“ schlug 2019 ordentlich in der Heavy-Landschaft ein. „Fear And Devotion“ baut, als zweite Single samt wunderbaren Videoclip und bejubelten Live-Auftritten, das Standing der Band aus – und schnürt gleichermaßen hohe Erwartungen an das erste Album.

Und hier ist es nun, das Debütalbum: „Undying“. Der Titel nimmt Bezug auf die bandnamensgebende mystische Gestalt aus dem „Fear And Devotion“-Video, die „den Tod, gleichzeitig aber auch das ewige Leben verkörpert. Ein überirdisches Wesen voll Furcht, aber auch voll Hingabe, voll Liebe. Die essentiellen Themen aller AUTUMN BRIDE Songs“ erläutert Suzy das lyrische Konzept.

„Sich aufgeben, sich wieder finden, aufstehen und weitermachen. Alte Hüllen abstreifen, sich wie aus einem Kokon zu befreien und neue Wege zu bestreiten: `There are 15 leading lights on the path to neverland´ lautet die erste Zeile im Opener `The Path´. Lebensstationen, die man passiert, um zum wahren Ich zu finden: Was ist es, das uns im tiefsten Herzensinneren am meisten beschäftigt oder beängstigt?“

Eine Thematik, die im gewaltigen „Forelsket“ gipfelt, dessen englische Lyrics mit Zitaten aus verschiedensten Sprachen aus aller Welt, von walisisch über polnisch, arabisch und Hindi bis norwegisch veredelt werden, denn „die Liebe eint uns alle. Sie kennt kein Alter, keine Religion, keine Hautfarbe und fragt nicht wo du herkommst“.

„Mensch sein“ schließt die Sängerin, „ist unglaublich spannend, manchmal auch furchteinflößend, aber im Endeffekt wunderschön. Ich denke, dass sich die Fans mit unseren Songtexten identifizieren können, denn wir alle haben schon solche Situationen erlebt, die einen fordern, befreien oder glücklich machen.“

Letzteres wird der Truppe mit „Undying“ spielerisch gelingen: Melancholisch und hymnisch, große Melodien, Ohrwurm-Refrains. Packende Gitarrenriffs, eine treibende und dennoch gefühlvolle Rhythmus-Sektion, mit Bedacht eingesetzte Synths. Der Gesang geht unter die Haut, die Musik ins Ohr, ins Herz, in die Seele.

Von Top-Produzent Norbert Leitner klangtechnisch perfekt eingefangen, von Meisterfotograf Pascal Riesinger und Grafik-Talent Bassist Ben optisch eindrucksvoll in Szene gesetzt, wird das Album ab 30. April den Status von AUTUMN BRIDE kräftig untermauern und ausbauen, die Fan-Gemeinde wird jubeln und rasant wachsen. Und gemeinsam mit der Band und ihrer Stimme Suzy ihr Seelenheil finden: „Für mich ist AUTUMN BRIDE wie eine musikalische Wiege. Ich habe das Gefühl, ich wollte immer schon genau hier hin, und nirgendwo anders! Als hätte mich jeder Weg in meinem Leben zu genau diesen Musikern, in genau diese Band geführt. Mein Herz hat sich musikalisch noch nie so geborgen gefühlt“.

Aktuelle Single: „Fear and Devotion“:

 

Das Album kann man hier vorbestellen: https://fanlink.to/AutumnBridePreOrder

Neue Single & Videoclip “Moonlit Waters” ab 30.04.!

www.autumn-bride.com

Witchbound News

WITCHBOUND: erstes Video vom kommenden Album „END OF PARADISE“

CD erscheint am 30.04.2021 via El Puerto Records

Es tut sich was im Hexenlager: um die Wartezeit bis zum neuen Album – das standesgemäß in der Walpurgisnacht auf den Markt kommt – zu verkürzen,
präsentieren WITCHBOUND den Titeltrack der neuen Scheibe als Vorabsingle und Video

OFFICIAL VIDEO „End Of Paradise“:

Damit werden auch die ersten Bilder der streng limitierten Sammlerbox (nur 111 Exemplare weltweit!) enthüllt und der Vorverkauf gestartet.
https://shop.el-puerto-records.com/de/limited-special-edition/61/witchbound-end-of-paradise-magnet-box-limited-edition?c=11

Sechs Jahre nach dem sensationellen Debüt Album „Tarot‘s Legacy“ treten WITCHBOUND aus dem Schatten ihrer musikalischen Vergangenheit und präsentieren ein Melodic Metal Album, das sowohl bisherige Fans verzücken, als auch viele Neue dazugewinnen wird.

„End Of Paradise“ ist auf den gängigen digitalen Plattformen erhältlich: https://backl.ink/144924184 und erscheint neben der Sammerbox auch als JewelCase-CD.

Tracklist WITCHBOUND – “End Of Paradise”

1.Prelude

2.Battle of Kadesh

3.Interstellar Odyssey

4.End of Paradise

5.Carved in Stone

6.Flags of Freedom

7.Torquemada

8.Nevermore

9.Last Divide

10.Sea of Sorrow

11.Foreign Shores

12.Dance of the Dead

13.These Tears

14.As long as we can rock

15.Our Hope

WITCHBOUND sind:
Stefan Kauffmann Guitars
Peter Langer Drums
Natalie Pereira dos Santos Vocals
Tobias Schwenk Vocals
Julian Steiner Guitars
Frank Bittermann Bass

Mehr Info:
https://www.witchbound.com/

https://www.facebook.com/Witchbound

PRIMITAI – Violence of the Skies

Band: Primitai
Album: Violence Of The Skies
Spielzeit: 64:14 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Rock Of Angels Records
Veröffentlichung: 26.03.2021
Homepage: www.primitai.com

Welche Einleitung schreibt man für eine Band, die man erst zur Veröffentlichung ihres sechsten Albums ganz frisch kennen lernt? Durchaus schwierig, schließlich fehlen die persönlichen Infos, Erfahrungen und Höreindrücke aus den vergangenen Jahren komplett. Und eigentlich komme ich zu dieser Rezension sowieso wie die Jungfrau zum Kind. Denn wer mich kennt weiß, dass ich weniger in der Welt des Heavy Metal als im Hardrock zu Hause bin. Aber egal, nach meinem Erstkontakt zu PRIMITAI in Form ihres ersten Videoclips „Valley Of Darkness“ hat mich der Ergeiz gepackt und ich hab dem Sturmi dieses Thema abgeluchst. Bei meinen Recherchen musste ich schnell feststellen, dass speziell das Vorgängeralbum „The Calling“ in der deutschen Presse oft ganz schön einstecken musste. Jetzt aber Schluss mit der Einflussnahme von Außen, denn der britische Vierer hat definitiv eine objektive Bewertung verdient.

Beginnen wir doch gleich mal bei der optischen Aufmachung von „Violence Of The Skies“: für das Coverartwork zeichnet sich der Künstler Stan W. Decker verantwortlich, der schon für zahlreiche Rock-und Metalbands Motive aus dem Hut gezaubert hat. Darunter STRYPER, MEGADETH, DRAGONFORCE, JORN, ROSS THE BOSS u.v.a.! Auch für PRIMITAI hat der Franzose ein großartiges Kunstwerk geschaffen, das mit seiner Mischung aus klassischen Elementen wie dem Krieger im Mittelpunkt und dem futuristisch angehauchten Hintergrund mit seinen Planeten perfekt auf die Musik einstimmt. Denn in der Tat pendeln die Briten irgendwo zwischen klassischem, leicht progressivem Heavy Metal und einem leicht modernen Touch. QUEENSRYCHE meets IRON MAIDEN meets SAVATAGE – so ähnlich könnte die grobe Umschreibung sein, sofern man PRIMITAI in eine Schublade zwängen möchte. Mit seiner ordentlichen Spielzeit von über einer Stunde stellt sich dann auch gleich die Frage, ob PRIMITAI die Spannung ihrer beiden erstklassigen Auskopplungen „Valley Of Darkness“ und „The Uprising“ – dessen Video in der herrlichen Blondies Rock Bar im Londoner Stadtteil Clapton gedreht wurde – auch über die komplette Spielzeit hoch halten können.

Mit „Stars Are My Guide“ gelingt auf jeden Fall schon mal ein sehr guter Einstieg. Nach einem atmosphärischen Intro starten Srdjan Bilic (guitars), Scott Miller (bass), Jonathan Warren (drums) und Guy Miller (vocals) kraftvoll und engagiert in ihr neues Album. Danach folgt „The Uprising“, eine wunderbare Losgeh-Nummer mit starkem QUEENSRYCHE Einschlag und großen Ohrwurmmelodien. Der folgende Titeltrack hält das Level ebenfalls auf hohem Niveau, was man natürlich auch vom siebenminütigen Epos „Valley Of The Darkness“ behaupten kann. Daneben glänzen Tracks wie „Put To The Sword“, „Warriors Of Time“ und „The Huntress“. Ein oder zwei Songs weniger hätten das Album etwas gestrafft, aber das ist Meckern auf höchster Ebene.

Die Granaten stecken schon in der ersten Hälfte des Albums, dennoch liefern PRIMITAI mit „Violence Of The Skies“ ein sehr starkes Gesamtwerk ab, das sowohl den Puristen gefallen dürfte und auch ein jüngeres Publikum ansprechen wird. Tom Keech und Pete Miles haben einen kräftigen Sound für die Briten gezaubert, die Songs sind sehr gut, das Artwork passt – was will man mehr? Vielleicht, dass PRIMITAI (wie auch die restliche Szene) das alles live präsentieren können?! Die Hoffnung stirbt zuletzt. Mit „Violence Of The Skies“ haben PRIMITAI jedenfalls ein neues Level in ihrer Bandgeschichte erreicht und ich bin happy darüber, diese Band endlich entdeckt zu haben.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

1. Stars Are My Guide
2. The Uprising
3. The Violence Of The Skies
4. Valley Of Darkness
5. Warriors Of Time
6. Innocent
7. Put To The Sword
8. The Cold Surface Of The Moon
9. I´ll Live Again
10. The Storm Kings
11. The Huntress
12. Prophecies

Stefan

AVALAND – Theater of Sorcery

Band: Avaland
Album: Theater of Sorcery
Spielzeit: 63:00 min
Stilrichtung: Symphonic Metal
Plattenfirma: Rockshots Records
Veröffentlichung: 02.04.2021
Homepage: www.avaland-themetalopera.com

22 Jahre ist der Franzose Adrien G Gzagg erst alt. Das hindert ihn aber nicht daran seine erste vollständige Metal Oper zu schreiben und zu veröffentlichen.
Seine Band dazu heißt AVALAND und das erste Debütalbum „Theater of Sorcery“.
Auf diesem präsentiert er uns seine Konzeptstory um den jungen Zauberer Adam Wilstorm der im Land Avaland lebt.
Zusätzlich zu seiner Stammband Camille Souffron (Bass), Christophe Feutrier (Gitarre), Lucas Martinez (Gitarre) und Leo Mouchonay (Schlagzeug) hat Adrien noch allerlei bekannte Gastsänger mit an Bord.
Unter anderem haben wir hier Ralf Scheepers (PRIMAL FEAR), Zak Stevens (SAVATAGE, CIRCLE II CIRCLE), Zaher Zorgati (MYRATH), Emmanuelson (RISING STEEL) oder Madie (NIGHTMARE).
Viel Prominenz also, mal schauen wie die Metal Oper so klingt und ob sie vor allem für Fans des großen Bruders AVANTASIA interessant ist.
Mit dem Opener „Theater of Sorcery” geht das Ganze los. Die Nummer wird ordentlich und stimmungsvoll eingeleitet bevor ein melodischer Midtemposong seinen Lauf nimmt indem gesanglich nur Mastermind Adrien auftritt. Der Gute hat eine angenehme Stimmfarbe und ist auch recht variabel im Gesang.
Insgesamt auf jeden Fall ein Opener nach Maß der das Konzept wunderbar eröffnet!
Der nächste Song „Gypsum Flower“ ist dann härtetechnisch eine ganz andere Nummer und wird vor allem vom Gesang von Ralf Scheepers super aufgewertet. An die Eingängigkeit des Openers kommt man aber nicht ganz ran.
Was vorher zu wenige Eingängigkeit und Melodic war ist bei „Let the Wind Blow“ wieder zu 100 % vorhanden. Eine tolle epische Nummer die 1 A ins Ohr geht!
Der Mittelteil ist dann wirklich erstklassig geraten, hier fährt die Truppe richtig zur Höchstleistung auf und ballert uns einen Hit nach dem nächsten um die Ohren. Egal ob es das groovige „Escape to Paradise“, das epische „Holy Kingdom of Fools“ oder “Neverl let me Walk Alone” ist. Alles ist hier absolut hörbar und macht einfach Laune.
Im letzten Drittel kann auf jeden Fall noch das abschließende „Rise from the Ashes“ zu überzeugen wo Zak Stevens seinen Gastauftritt hat. “I`ll be Ready for your Love” ist mir etwas zu schnulzig geraten und „War of Minds“ kann gegen die bisherigen Hits nicht bestehen.

Anspieltipps:

„Theater of Sorcery“, „Let the Wind Blow”, “Escape to Paradise”, “Holy Kingdom of Fools” und “Rise from the Ashes”

Fazit :

Na, da haben wir doch mal wirklich eine sehr positive Überraschung! AVALAND sind natürlich nicht AVANTASIA aber die Grundsätze und Basis sind auf jeden Fall schon sehr ähnlich. Man hat tolle Gastsänger am Start und der Großteil der Songs ist mehr als amtlich.
Man kann sich also definitiv auf die weiteren Scheiben von AVALAND freuen und für die Genreanhänger ist das Ganze eh eine glasklare Empfehlung!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Theater of Sorcery
02. Gypsum Flower
03. Let the Wind Blow
04. Storyteller
05. Escape to Paradise
06. Holy Kingdom of Fools
07. Never let me Walk alone
08. Deja-Vu
09. I’ll be Ready for Your Love
10. War of Minds
11. Rise from the Ashes

Video zu „Rise from the Ashes”:

Julian

Mädhouse News

MÄDHOUSE präsentieren ihr erstes Musikvideo zur Single ‚Sick Of It All‘

Der Track stammt vom kommenden Full-Length Album „Bad Habits“, das am 23. April 2021 via ROAR! Rock Of Angels Records! erscheint.

Music written by: Mikky Stixx
Lyrics written by: Freddie Heart & KT Artichoke
Produced, mixed and mastered by Mikky Stixx at Metalforge Studio, Vienna

Mädhouse kommentieren: „This is a very personal song. It΄s about hard times, depression, love hate – relationships, the daily routine everybody knows and the break out from it. A passionated person feels emotions a hundred times harder and sometimes it΄s not easy to deal with that! Are you one of that kind? The song has a discrepance between lyrics and music, which reflects the emotionality of sensitive humans in hard times we are living in. The topic might be negative but the music gives you the kick yo need to deal with it. Whatever your issue is, after hearing the song you will get out stronger than before!“

„Sick Of It All“ ist ab sofort auf allen Digital- und Streamingplattformen erhältlich.

„Bad Habits“ wird physisch und digital über ROAR! Rock of Angels Records veröffentlicht. Erhältlich weltweit ab dem 21. April als Digipak CD & Digital Streaming/Download.

RISING WINGS – What It Takes

Band: Rising Wings
Album: What It Takes
Spielzeit: 4:39 min.
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: Eigenvertrieb
Veröffentlichung: 18.12.2020
Homepage: www.risingwings.de

Bereits seit 2006 treibt Sänger, Gitarrist und Songschreiber Florian Bauer sein Unwesen mit seinem Melodicrock-Projekt RISING WINGS. Operierend von einem kleinen Ort nahe dem bayrischen Ingolstadt aus, steht dabei immer seine Affinität für feinsten Melodic Rock im Vordergrund. Leider haben RISING WINGS bis dato kein komplettes Album fabriziert, aber es stehen in recht regelmäßigen Abständen neue Singles ins Haus.

Jüngstes Beispiel ist der Song „Whatever It Takes“, die mittlerweile sechste Single über die Jahre. Entstanden mit seinem Stammteam in den Klangwasser Studios in Schrobenhausen, ist wieder eines sicher: Florian Bauer verfolgt mit seinem Projekt RISING WINGS eine tolle Philosophie. Schlechte Songs gibt es erst gar nicht. Seine Helden HAREM SCAREM, GIANT etc. sind allgegenwärtig, dennoch ist auch „Whatever It Takes“ keine Kopie, sondern RISING WINGS haben im Laufe der Jahre wirklich an Eigenständigkeit gewonnen und ihre eigene kleine Nische gefunden.

Mit verhältnismäßig hartem Riffing beginnt „Whatever It Takes“, bevor in der Strophe etwas zurückgefahren wird. Aber spätestens beim melodischen Refrain brennt die Hütte lichterloh. Ein gewisses Party-Feeling kann der Refrain nicht abstreiten. Abermals eine tolle Überraschung aus dem Hause RISING WINGS, ich bin immer wieder freudig gestimmt, wenn es neues Material von diesem Ein-Mann-Projekt gibt.

Übrigens: dieses Jahr feiern RISING WINGS das 15-jährige Jubiläum. Wäre es da nicht eine tolle Idee, doch noch ein Album zu wagen? Also eine Zusammenstellung, vielleicht neu abgemischt? Eines solltet Ihr auf jeden Fall tun, checkt die neue Single „What It Takes“ – Melodic Rock Fans sollten begeistert sein!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

1. What It Takes