FAIRYLAND – Osyrhianta

Band: Fairyland
Album: Osyrhianta
Spielzeit: 57:10 min
Stilrichtung: Symphonic Power Metal
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 22.05.2020
Homepage: www.facebook.com/Groupe.Fairyland.Official

Von der Band FAIRYLAND hatte ich bislang leider noch nie etwas gehört! Naja man kann ja auch nicht alles kennen.
Die französische Symphonic Power Metaband existiert wohl schon seit 2003 und hat bislang eine Konzeptriologie bestehend aus 3 Alben rund um das Fanatsyland Osyrhia veröffentlicht.
Das neue Album „Osyrhianta“ ist quasi die Vorgeschichte zu der Triologie und könnte wohl den Abschluss des Ganzen bedeuten.
Die Band blickt auf eine bewegte Bandhistorie zurück, so gab es bislang auf jeden Fall auch einen neuen Sänger zu hören, so auch dieses Mal! Francesco Cavalieri von den Metallern von WIND ROSE ist nun an Bord und veredelt den neuen Diskus mit seinem tiefen, rauen Organ.
So genug Vorabinfos, steigen wir mit dem Openersong „The Age of Birth“ mal in die neue Scheibe ein. Naja Song ist hier der falsche Ausdruck, Cinematic Intro trifft es schon eher! Aber wen wundert das noch, Konzeptalbum = Cinematic Intro oder?
Der erste richtige Track „Across the Snow“ legt dann recht bombastisch los und dudelt erstmal eine gewisse Zeit so hin bevor dann endlich der neue Sänger Francesco sein tolles, tiefes Organ erklingen lässt.
Insgesamt ist die Nummer nicht schlecht, vor allem in der zweiten Hälfe, aber man braucht hier definitiv zu lange um in Fahrt zukommen.
Auch das anschließende „The Hidden Kingdom of Eloran“ braucht recht lange um in Fahrt zu kommen, überzeugt dann aber doch mit seiner Melodic im tollen Refrain.
Bei „Eleandra“ gibt es ein großes Problem. Die Gaststimme von Elisa C Martin! Leider passt diese von der ehemaligen Sängerin irgendwie teilweise nicht wirklich ins Konzept. Zusätzlich überdreht sie manchmal ziemlich und bricht dann in den Höhen. Ne sorry Leute aber das ist echt nix, tut mir ja leid!
Aber guck mal an, bei den nächsten Tracks „Herald of the Green Lands“, „Alone We Stand“ und „Hubris Et Orbis“ ist die Qualität doch endlich mal im absolut empfehlenswerten Bereich! Das mag auch daran liegen, das die Songs wesentlich kürzer sind als zuvor und somit auch besser auf den Punkt kommen. Mit dem sehr präsenten Bombast muss man aber auch hier erstmal zurecht kommen!
Danach gibt es aber leider wieder ein paar Dämpfer!
„Mount Mirenor“ ist ein viel zu langes Instrumental (über 7 Minuten) geworden, was vielleicht im Gesamtkonzept wunderbar funktioniert, als Einzelsong aber nicht wirklich.
Ähnlich ergeht es dann dem über 12 Minuten Epos „Of Hope and Despair in Osyrhia“. Als Einzelsong einfach zu komplex und schwer zugänglich, sorry!
Das abschließende „The Age of Light“ ist im Vergleich dazu aber wieder recht ordentlich gelungen und weiß zu überzeugen.

Anspieltipps:

„The Hidden Kingdom of Eloran“, „Herald of the Green Lands“, „Alone We Stand“, und „The Age of Light“.

Fazit :

Ich bin vielleicht ganz schön hart ins Gericht gegangen mit der neuen Scheibe von FAIRYLAND! Aber insgesamt muss ich doch sagen das dieses Bombastwerk echt schwer zugänglich ist und mit Sicherheit nur etwas für die beinharten Fans dieses Genre und der Band ist.
Es gibt ja ein paar Lichtblicke auf dem Album für die breite Masse und auch die Gesangsleistung des neuen Fronters Francesco ist natürlich tadellos!
Somit reicht es dann ganz knapp noch für eine insgesamt doch solide Bewertung.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Age of Birth
02. Across the Snow
03. The Hidden Kingdom of Eloran
04. Eleandra
05. Heralds of the Green Lands
06. Alone we Stand
07. Hubris Et Orbis
08. Mount Mirenor
09. Of Hope and Despair in Osyrhia
10. The Age of Light

Video zu „The Hidden Kingdom of Eloran“:

Julian

VOODOO GODS – The Divinity of Blood

Band: Voodoo Gods
Album: The Divinity Of Blood
Spielzeit: 57:14 min
Stilrichtung: Death Metal
Plattenfirma: Reaper Entertainment
Veröffentlichung: 15.05.2020
Homepage: www.voodoogods.net

VOODOO GODS sind eine Death Metal Supergroup. Wer mit Namen wie George „Corpsegrinder“ Fisher (ex-Monstrosity, Cannibal Corpse) an den Vocals, Gitarrenvirtuose Viktor Smolski (ex-Rage, Almanac), Bass Titan Jean Baudin (Nuclear Rabbit) und Gitarren Gott Jacek Hiro (Sceptic) auffahren kann, hat schon mal Einiges zu bieten. Wenn hier jetzt noch Seth Van Den Loo (Severe Torture), der 2007 Live für Glen Benton bei Deicide am Mikro eingesprungen ist und Drummaschine Alex Voodoo (Gründungsmitglied) mitwirken, muss es doch einfach ein Killer Album werden, oder?
Seit 2001 besteht diese Band schon und das stets mit großen Namen der Szene. So stehen Leute wie Nergal (Behemoth), Mike Browning (Morbid Angel, Nocturnus) und David Shred Demon Shankle (Manowar) auf der Liste der Ex-Mitglieder. Wenn dann auch noch Andy LaRoque (King Diamond) die Aufnahmen produziert und mischt, dann braucht man sich um den Sound schon mal keine Sorgen mehr zu machen. Klar und deutlich kann man die verschiedenen Instrumente und Vocals heraushören und die Produktion haut einem richtig schön in die Fresse. Textmäßig ist es ein Album geworden, das Einflüsse aus Voodooismus, Ritualen und antichristlichen Kräften kombiniert.
Und damit gleich rein in den ersten Track „Rise Of The Antichrist“. Kurzer zäher Beginn, bevor es ordentlich nach vorne abgeht. Tolle Kombination der Growls (Fisher) und Screams (De Loo). Ganz viele Tempo- und Richtungswechsel, die einem gleich zeigen, was da noch komme wird. Drums, Riff, Bambambam zu Beginn bei „From Necromancy To Paraphilia“. Es wird Cannibal Corpse lastig, ehe plötzlich Soli und Flamencoartige (oder so?) Klänge einsetzen. Bisschen verrückt, aber gut. „Menace To God“ tritt sofort Arsch. Schwere heftige Death Metal Nummer die mich extrem an Vltimas (mein Lieblingsalbum 2019) erinnert, super gemacht. Gefühlvolles Gitarrenspiel bei „Serenade Of Hate“ bevor der pure Hass über einen hereinbricht. Der perfekte Song um all seine Wut an einem Sandsack rauszulassen oder ein paar Gewichte mehr beim Training zu wuchten. „Forever!“ grooved schön im Metallica Style mit derben Vocals. Double Bass, Breaks und Soli, alles drin was man so braucht.
Keine Pause jetzt, weiter geht’s mit „Isa“. Und dieses Stück macht keine Gefangenen. Vollgas nach vorne, Growls ohne Ende und ab Mitte des Songs wird so stark eingängig gerifft, sehr geil.

Auf „The Ritual Of Thorns“ dürfen alle Bandmitglieder zeigen, was sie draufhaben. Progressive Parts wechseln sich immer wieder mit gradlinigen Parts ab, harte Dream Theater Version. „The Absolute Necessity To Kill“ bietet wieder verrückte Breaks, Soli und Thrash der in rasenden Death Metal übergeht, Morbid Angel lassen grüssen. „The Divinity Of Blood“ ist eigentlich eine klassische Death Nummer, die dann aber zum Schluss hin sehr proggig (jazzig?) wird und damit dann doch ein bisschen anstrengend wird. Der folgende Bonus-Track „Before The Dawn“ ist ein Necrophobic Cover geworden. Sehr gelungen mit einem klasse Solo von Smolkski. Den Abschluss macht dann „The Ritual Of Thorn“ in der Vollversion, passt.

Anspieltipps: „Menace To God“, „Serenade Of Hate“, „Forever“, „Isa“ und „ The Ritual Of Thorn“

Fazit: Das ist keine Album zum nebenbei Anhören. Hier sind Gitarrenläufe und Soli drauf die ich so noch nicht auf einem Death Metal Werk gehört habe. Verrückte Mischung, aber es funktioniert. Klare Kaufempfehlung.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Rise Of The Antichrist
02. From Necromancy To Paraphilia
03. Menace To God
04. Serenade Of Hate
05. Forever !
06. Isa
07. The Ritual Of Thorn
08. The Absolute Necessity To Kill
09. The Divinity Of Blood (Bonus)
10. Before The Dawn (Necrphobic Cover)
11. The Ritual Of Thorn (Full Version)

Video zu „The Ritual of Thorn“:

Sturmi

FIREWIND – Firewind

Band: Firewind
Album: Firewind
Spielzeit: 46:51 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 15.05.2020
Homepage: www.firewind.gr

Viel Neues im Hause FIREWIND! Mit AFM Records gibt es ein neues Label und es gibt zwei personelle Veränderungen zu verkünden!
Der langjährige Gitarrist und Keyboarder Bob Katsionis ist nicht mehr Teil der Band und wurde auch nicht nachbesetzt. Des Weiteren ist der, auf dem letzten Album „Immortals“ eingeführte, Sänger Henning Basse auch schon nicht mehr Teil der Mannschaft. Sein Nachfolger ist niemand geringeres als Herbie Langhans (Ex SINBREED, AVANTASIA) der aktuell in aller Munde ist.
Aber FIREWIND Mastermind Gus G hatte schon lange eine hohe Meinung von Herbie, denn ebenso wie ich vergötterte er die Gesangsleistung von ihm auf dem SINBREED Outputs und war somit schon lange Fan von ihm, bevor er die aktuelle große Aufmerksamkeit erhielt. Recht hatte er!
Ich schweife aber ab, kommen wir zur Gegenwart und dem neuen, selbstbetitelten Album „Firewind“ auf dem es mal wieder eine breite Mischung aus Melodic und Power Metalsongs gibt.
Laut Aussage von Gus lehnt sich das Album sogar an die ersten Alben der Band an, was nicht nur am sehr ähnlichen Gesang von Neufronter Herbie liegt.
Nun, dann horchen wir doch mal geschwind in den Openertrack „Welcome to the Empire“ rein. Nach einer kleinen instrumentalen Einleitung nimmt die Nummer so richtig in Fahrt auf und es ertönt das wunderbar, raue Organ von Neufronter Herbie der es in wenigen Sekunden schafft den Sound auf ein neues Level zu heben, ihn gibt es definitiv nicht nochmal, ein Unikat halt! 🙂
Flott geht es dann auch mit dem anschließenden „Devour“ weiter. Double Bass Drumming inklusive, der arme Schlagzeuger kann man da nur sagen!
Aber das alles war nur ein Vorspiel im Vergleich zu DEM was jetzt kommt! Nun folgt der mit Abstand beste FIREWIND Song der letzten Jahre und mit Sicherheit einer DER Power Metalhits des Jahres 2020!
Die Rede ist natürlich von der Vorabsingle „Rising Fire“. Ein Paradebeispiel wie ein melodischer Powermetalsong sein muss! Wahnsinn wie sich die Nummer geradezu in die Gehörgänge frisst!
Und die Hits reißen auch in der Folge nicht ab. „Break Away“, die Powerballade „Longing to Know You“, oder der groovende Doppelpack „Perfect Strangers“ und „Overdrive“. Alles Songs die zeigen was die Band drauf und nun wieder zu voller Stärke zurückgefunden hat.
Im letzten Drittel gibt es mit „All my Life“ und dem rockigen Ausflug „Space Cowboy“ nochmal zwei absolute Hitperlen.

Anspieltipps:

Hier könnt ihr hin greifen wo ihr wollt, alles genial!

Fazit :

Es scheint wirklich so das mit Herbie Langhans der Sound und die Klasse der ersten Alben zurück zu FIREWIND gekommen sind!
Aber es nur auf ihn zu reduzieren wäre nicht fair gegenüber Mastermind Gus G der hier ein Killerriff nach dem anderen aus dem Ärmel schüttelt.
Das neue Album ist zurecht selbstbetitelt und zeigt die Band in einem neuen/alten Gewand sowie mit einem Power Metalhitalbum erster Güte.
Alles andere als die Höchstnote sowie ein vorderer Platz auf vielen Hitlisten 2020 wäre hier ein Frevel!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Welcome to the Empire
02. Devour
03. Rising Fire
04. Break Away
05. Orbitual Sunrise
06. Longing to Know You
07. Perfect Stranger
08. Overdrive
09. All my Life
10. Space Cowboy
11. Kill the Pain

Video zu Welcome to the Empire:

Julian

IGNITION – Call of the Sirens

Band: Ignition
Album: Call of the Sirens
Spielzeit: 45:04 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Roll the Bones Records
Veröffentlichung: 16.05.2020
Homepage: www.facebook.com/Ignitionmetalmusic/

Die deutschen Power Metaller von IGNITION waren 2017 mit ihrem Debütalbum „Guided by the Waves“ definitiv eine DER Überraschungen im Power Metal Genre!
Eine tolle Mischung aus Power und Epic Metal mit den entsprechenden Melodien brachten den Diskus recht weit nach vorne in der Hörergunst.
Gestärkt durch die Supporttouren mit MOTORJESUS, TESTAMENT, RAGE oder AMORPHIS haben die Jungs auf ihrem neuen, zweiten Album „Call of the Sirens“ nun ihren Stil nochmal gefestigt und bieten den Fans hier auch den Abschluss der Wikinger Story des ersten Albums.
Der Still könnte mit einer Mischung aus Old School BLIND GUARDIAN und moderneren TRIVIUM beschrieben werden.
Also Lauscher auf, ab geht die wilde Fahrt mit dem Opener und Videotrack „Warrior of the Night“. Hier erwartet uns direkt einer der besten und schmissigsten Tracks der gesamten Scheibe und dieser ist perfekt zum Anheizen der Fangemeinde an den0 Anfang gesetzt! Ein bärenstarker Einstieg in die neue Scheibe.
Und danach geht es erstklassig weiter, „The Cleansing“, „Cobra Kai“ und auch „Reach out for the Top“ sind Power Metal Perlen die zeigen das die Jungs dieses Mal echt nochmal eine Schippe drauf gelegt haben beim Songwriting!
Und mit Beginn der zweiten Hälfte wird dann auch wieder die Wikinger Story aufgenommen und zielsicher weiterverfolgt.
Hier, man glaubt es kaum, legt man nochmal von der Songqualität her zu! „Raise your Horns“, „Riding the Drakkar“, der Titeltrack „Call of the Sirens“ und auch das abschließende „Home again“ sind Songs die einen als melodischen Power Metal Fan nicht kalt lassen werden!
Ich hatte es ja bei der letzten Rezi angekündigt, die Band sollte man auf dem Zettel haben, schön dass ich Recht hatte! : )

Anspieltipps:

„Warrior of the Night“, „Cobra Kai“, „Raise your Horns“, „Riding the Drakkar“ und „Call of the Sirens“

Fazit :

Mit „Call of the Sirens“ toppen die Jungs von Ignition ihr starkes Debütalbum um Längen!
Hier wirkt alles wesentlich ausgereifter und kompakter und man merkt das die Band sich viel Zeit gelassen hat und die Songs absolut durchdacht sind.
Da hat man die Zeit definitiv super genutzt und man kann den Jungs nur wünschen das man mit der neuen Scheibe endlich die Anerkennung bekommt die man verdient!
Absolute Kaufempfehlung meinerseits!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Warrior of the Night
02. The Cleansing
03. Cobra Kai
04. Reach out for the Top
05. Balancing on a Blade
06. Raise your Horns
07. Riding the Drakkar
08. Marching into Battle
09. Call of the Sirens
10. Home again

Video zu „Warrior of the Night“:

Julian

HARDBONE – No Frills

Band: Hardbone
Album: No Frills
Spielzeit: 44:57 min
Stilrichtung: Hard Rock
Plattenfirma: Remedy Records
Veröffentlichung: 08.05.2020
Homepage: www.hardbone.net

HARDBONE, fünf Jungs aus dem hohen Norden Deutschlands die seit Jahren zu den klassischsten Hard Rocks Bands Deutschland gehören! Das letzte Album „Tailor Made“ ist vier Jahre her, Zeit für was Neues. Dies kommt in Form von „No Frills“ daher, was so viel übersetzt bedeutet wie kein Schnick schnack. Und genauso kann man die Mucke der Jungs auch bezeichnen, Hard Rock voll auf die Zwölf mit ordentlich Vollgas! AC/DC oder AIRBOURNE lassen grüßen.
Dann schauen wir doch mal ob man die vollmundigen Vorankündigungen eines fetteren und moderneren Sounds gerecht wird?
Als Opener tönt uns „Bang Goes the Money“ entgegen. Und hier geht es direkt ohne Umschweife voll zur Sache! Knochentrocken und satt kommen die Riffs aus den Boxen, melodisch und gesanglich ist eh alles im Lack und somit kann der Opener direkt auf die Hitliste wandern. Ein Einstieg nach Maß würde ich sagen!
Einen richtig fetten Groove bietet uns dann das folgende „Off the Beaten Track“ welcher direkt und ohne Umschweife in die Beine und in die Gehörgänge geht. Die schon angesprochenen beiden großen Vorbilder paaren sich hier zu etwas Neuen, nämlich zu HARBONE!
Der Mittelteil der Scheibe wird dann von „A Man in his Prime“, dem flotten „Breaking the Chains“, das sehr bluesgeschwängerte „To Hell“ und dem melodischen „Holy Water“ dominiert und bestens ausgefüllt.
Bislang gibt es hier auf dem neuen Album sehr wenig Ausfälle zu vermelden, schauen wir mal ob das so auch im letzten Teil der Scheibe so bleibt!
Oh ja auch in der Folge sind kaum Ausfälle erkennbar. Das flotte „Less Talk, Less Bull“ kann genauso schnell überzeugen wie der Bluessmasher „Boys Night Out“, „Back in the Day“ oder das abschließende „I`m Talking to You“.

Anspieltipps:

„Bang Goes the Money“, „Off the Beaten Track“, „To Hell“, „Less Talk, Less Bull“ und „Back in the Day“.

Fazit :

Mit dem fünften Album scheinen die Jungs von HARDBONE nun endlich in der obersten Liga des deutschen Hard Rocks angekommen zu sein! Das Album wirkt wie aus einem Guss und bietet wesentlich mehr Ohrwürmer als auf dem Vorgänger.
So ist es auch nicht verwunderlich das die Benotung nun im absoluten Empfehlungsbereich angesiedelt ist.
An dieser Band kommt man nun definitiv nicht mehr vorbei, wenn man vom erstklassigen Hard Rock aus deutschem Lande redet, so viel ist mal sicher!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Bang Goes the Money
02. Off the Beaten Track
03. Too Hot
04. A Man in his Prime
05. Breaking the Chains
06. To Hell
07. Holy Water
08. Less Talk, Less Bull
09. Boys Night Out
10. Back in the Day
11. Beastlike
12. I`m Talking to You

Julian

HAVOK – V

Band: Havok
Album: V
Spielzeit: 45:52 min
Stilrichtung: Thrash Metal
Plattenfirma: Century Media Records
Veröffentlichung: 01.05.2020
Homepage: www.havokband.com

HAVOK werden erwachsen. Seit langem gehört die Band zu den Besten im Thrash Genre und daran wird sich auch mit diesem Album nichts ändern. Der Sound der Band, die sich 2004 in Denver gegründet hat, ist vielfältiger und vielschichtiger geworden. Die Gitarren spielen nicht mehr so oft zusammen um mehrschichtigen Klangstoff zu erzeugen. Klangen HAVOK früher mehr wie Exodus als Coroner, ist nun durch steigendes Selbstbewusstsein und Können, automatisch auch die Raffinesse im Spiel größer geworden. Für die Aufnahmen zog man Mark Lewis (Cannibal Corpse, The Black Dahlia Murder) hinzu. Dieser durfte dann auch gleich in seinem Studio das Werk produzieren, mischen und mastern. Und dies ist ihm wirklich sehr gut gelungen. Alle Instrumente und Gesang sind klar und heavy zu hören und auch zu differenzieren. Besonders schön ist es, dass der Bass richtig wummst. Als Artwork Künstler konnte man Eliran Kantor (Testament, Iced Earth) gewinnen, der die groben Vorlagen perfekt zur Musik umgesetzt und ein tolles Cover entworfen hat. Auf ihrem bereits fünften Longplayer merkt man David Sanchez (v.g.), Reece Scruggs (g.), Pete Webber (d.) und dem neuen Bassisten Brandon Bruce an, dass sie noch lange nicht satt sind. Let’s Go for it.
Der erste Song namens „Post-Truth Era“ galoppiert gleich richtig nach vorne. Die giftigen Vocals und die Riffs sorgen sofort für Stimmung. „Fear Campaign“ klingt mehr nach klassischem Heavy Metal. Dieser wird hier aber durch Bass und Drums vorangetrieben. Gangshouts und reichlich Groove dürfen hier auch nicht fehlen, geile Nummer. Der dritte Track „Betrayed By Technology“ klingt herrlich nach Megadeth mit besserem Gesang. Die Gitarren befeuern sich hier gegenseitig und es wird soliert was geht. „Ritual Of The Mind“ ist ein Midtempo Banger geworden, bei dem anscheinend Metallica Pate waren. Bei „Interface With The Infinite“ stehen Bass und Drums wieder mehr im Vordergrund, aber das Stück zündet nicht wirklich. „Dab Tsog“ ist ein kleines 1minütiges Zwischenspielchen bevor es bei „Phantom Force“ richtig knallt. Hier wird das Gaspedal voll durchgetreten, es gibt heftige Riffs und fiesen Gesang, Thrash Metal pur. „Cosmetic Surgery“ ist ein weiterer Nackenbrecher geworden, der einen live (irgendwann wieder) abgehen lässt. Eingeleitet durch eine Akustik Gitarre steigert sich „Panpsychism“ zu einem progressiven Stück das auch im Midtempo Bereich gehalten wird. „Merchants Of Death“ prügelt sich leicht Anthrax mäßig durch die knapp drei Minuten. Den Abschluss des Albums macht dann auch der längste Track mit 8 Minuten. „Don’t Do It“ beginnt mit einem langen intensiven Intro und überrascht mit klaren Vocals.

Anspieltipps: „Post-Truth Era“, „Fear Campaign“ und „Phantom Force“

Fazit: Am liebsten sind mir HAVOK wenn sie Gas geben, leider sind hier viele Songs die im Midtempo gehalten werden. Das ist zwar Jammern auf hohem Niveau, ist aber so. Die Jungs haben hier wieder gute Arbeit abgeliefert, also riskiert mal ein oder zwei Ohren.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Post-Truth Era
02. Fear Campaign
03. Betrayed By Technologie
04. Ritual Of The Mind
05. Interface With The Infinite
06. Dab Tsog
07. Phantom Force
08. Cosmetic Surgery
09. Panpsychism
10. Merchants Of Death
11. Don’t Do It

Sturmi

KILL RITUAL – The Opaque and the Divine

Band: Kill Ritual
Album: The Opaque And The Divine
Spielzeit: 47:01 min
Stilrichtung: US Metal
Plattenfirma: Headless Corpse
Veröffentlichung: 27.03.2020
Homepage: www.facebook.com/killritual

Ich muss gestehen, dass ich von KILL RITUAL bis dato noch überhaupt nichts gehört habe. Die Geschichte beginnt im Jahr 2010, als ehemalige Mitglieder von Imagika und Eldritch zusammenkamen und KILL RITUAL gründeten. Die Band war eine, die ihre traditionellen Heavy Metal Einflüsse aufnahm, sie dann mischte und zu einer kraftvollen und modernisierten Version formte. Die Musik ist zudem sehr gitarrenorientiert, was natürlich auch an Gründer Steven D. Rice liegt, der von Anfang an bis jetzt dabei ist. „The Opaque And The Divine“ ist bereits das fünfte Album der Jungs aus der Bay Area. Aufgenommen und gemischt wurde die Platte mit Hilfe von Legende Andy La Roque (King Diamond), der gleich noch ein Solo auf „King Of Fools“ beisteuert. Der neue Sänger Brian Betterton (Dirt) bringt eine riesige Vocal Range mit, die von Classic Rock bis hin zur Metalstimme mit „höllischen“ Schreien reicht. Auch live war die Combo nicht untätig und hat sich schon die Bühne mit Acts wie Raven, Iced Earth und Sanctuary geteilt. Acht neue Songs gibt es nun von Steven D. Rice (g.keys.), Seamus Gleason (d.), David Alusik (b.) und Brian „Charlice“ Betterton (v.) zu hören.
Und wir starten mit dem Opener „Rest In Pain“. Dieser gibt gleich die Richtung des Albums vor: eine Mischung aus US Metal, Power Metal und NWOBHM. Der Sänger legt sich ins Zeug und zeigt hier mit seinem aggressiven Gesang, was er so drauf hat. „Dead God“ geht nach ruhigem Anfang in einen rohen und harten NWOBHM Sound über. Iron Maiden meets Metal Church. „King Of Fools“ ist eher ein Hard Rock lästiger Song. Sehr abwechslungsreich, im Midtempo gehalten und tolle Riffs, was will man mehr? Auf „World Gone Mad“ merkt man schnell, dass es sich um einen Ohrwurm handelt. Tolle Nummer die überwiegend reinhaut und hinten raus richtig Arsch tritt. Auf „Praise The Dead“ wird eine Halbballade geboten, die in den ruhigen Teilen eine epische Atmosphäre erzeugt und in den Härteren voll zu überzeugen weiß. „Veil Of The Betrayer“ darf man ein Highlight nennen. Zu Beginn wird geschreddert was geht, dann knallt das Stück richtig rein bevor man im Mittelpart kurz vom Gas geht und gefühlvoller wird. Hochmelodisch wird es auf „Touch The Dark“. US Metal mit eingängigem Refrain und stampfende Gitarre ist hier angesagt. Zum Schluss des Albums wird es nochmal sanfter. „A Child To Die For Again“ will aber nicht so recht zünden, hätte es nicht gebraucht die Nummer.

Anspieltipps: „Rest In Pain“, „King Of Fools“, „World Gone Mad“ und „Veil Of The Betrayer“.

Fazit: Das Album macht Spaß beim Anhören. Saubere Produktion, eine Band die ihr Handwerk beherrscht und ein Sänger der wirklich singen kann. US Metal Maniacs sollten das Werk unbedingt mal abchecken.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Rest In Pain
02. Dead God
03. King of Fools
04. World Gone Mad
05. Praise The Dead
06. Veil Of The Betrayer
07. Touch Of The Dark
08. A Child To Die For Again

Sturmi

HYPERION – Into the Maelstrom

Band: Hyperion
Album: Into The Maelstrom
Spielzeit: 43:07 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Fighter Records
Veröffentlichung: 21.04.2020
Homepage: www.facebook.com/hyperionbandheavy

Metal made in Italy. HYPERION wurden 2015 in Bologna als traditionelle Heavy Metal geboren um uns mit 80’s Vibes in modernerem Gewand zu begeistern. Vorbilder sind z.B. Judas Priest, Megadeth und Iron Maiden. Der Band Sound besteht hauptsächlich aus „heavy guitar riffing, faster-than-Light solos and epic vocal melodies“. Zum Gesang komme ich später noch. Ihr Debüt Album haben die Italiener 2017 veröffentlicht und sich damit einen Vertrag mit dem spanischen Label „Fighter Records“ verdient. Die Arbeiten zur neuen Scheibe begannen Anfang 2019 und die Kompositionen wurden dann von Roberto Priori (DangerZone) gemischt und gemastert. Das Coverartwork stammt vom offiziellen Iron Maiden und Star Wars Künstler Alberto Quirantes (Akirant Illustration). Live war das Quintett um Michelangelo Carano (v.), Davide Cotti (g.), Luke Fortini (g.), Antonio Scalia (b.) und Marco“Jason“Beghelli (d.) schon mit Black Phantom (geile neue Platte), Tarchon Fist und Rain unterwegs. Zwei Sachen gleich vorweg. Erstens: das aktuelle Album ist viel besser als der Vorgänger. Zweitens: der Sänger erinnert mich stark an Bernhard Weiss von Axxis. Das macht es mir nicht gerade leichter, weil ich mit der Stimmfarbe nichts anfangen kann (sorry, keine Ahnung warum). Mein persönlicher Geschmack ist jetzt egal, auf geht es zu „Into The Maelstrom“. Geht auch gleich Power Metal mäßig ab. Gitarren klirren und klingen wuchtig, guter Einstieg. „Ninja Will Strike“ ist ein sehr dynamischer und eingängiger Song, auch die Vocals sind gut anzuhören. Auf „Driller Killer“ wird ordentlich Gas gegeben und die Metal Keule ausgepackt. Die Instrumental Fraktion kann wirklich was. Auch auf „The Maze Of Polybius“ wird geglänzt. Die Gitarren sind klasse, man kann wunderbar mitgrooven und mitsingen. „From The Abyss“ ist ein progressives Power Metal Instrumental geworden, welches völlig in Ordnung geht. Auf „Bad Karma“ fragt der Sänger: „can you feel it“? Leider nicht wirklich, es ist ein Stück das Keinem weh tut, mehr aber auch nicht. Der beste Song kommt mit „Fall After Fall“. Starke Nummer die Stadion Rock Feeling verbreitet. Mit knapp über 9 Minuten folgt mit „The Ride Of Heroes“ die längste Nummer des Albums. Midtempo, Groove und eingängiger Refrain (leicht kitschig: „fly fly fly, up to the sky“) bestimmen hier. Zum Abschluss knallt es mit „Bridge Of Death“ noch mal ordentlich aus den Boxen. Bis auf den Gesang merkt man hier die Megadeth Referenzen.

Anspieltipps: „Into The Maelstrom“, „The Maze Of Polybius“, „Fall After Fall“ und „Bridge Of Death „

Fazit: Saubere und klare Produktion. Die Musiker wissen was sie tun und haben das Songwriting erheblich verbessert im Gegensatz zum Debüt. Zur Championsleague reicht es noch nicht, aber da ist noch viel mehr drin beim nächsten Album. Ob man den Gesang mag, muss jeder für sich selbst entscheiden.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Into The Maelstrom
02. Ninja Will Strike
03. Driller Killer
04. The Maze Of Polybius
05. From The Abyss
06. Bad Karma
07. Fall After Fall
08. The Ride Of Heroes
09. Bridge Of Death

Sturmi

AXEL RUDI PELL – Sign of Times

Band: Axel Rudi Pell
Album: Sign Of The Times
Spielzeit: 43.51 min
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: Steamhammer / SPV
Veröffentlichung: 08.5.2020
Homepage: www.axel-rudi-pell.de

Der Zwei-Jahre Rhythmus ist eine der vielen Verlässlichkeiten des Ruhrpott-Gitarristen AXEL RUDI PELL. In diesem Abstand veröffentlichte er die meisten seiner bisher achtzehn Studioalben, von denen er die letzten vier alle unter die Top 20 der deutschen Charts platzieren konnte.
„Sign Of The Times“ betitelt das aktuelle Output des Bochumers und es hört sich an, als könne er dem stetig wachsenden Erfolg ein weiteres Puzzleteilchen hinzufügen. Das Songwriting an sich sei ihm diesmal etwas lockerer, und schneller von der Hand gegangen. Von der permanent auf Handy gesammelten Songidee bis zum ausgefeilten Endprodukt war es ein schneller, flüssiger Prozess.
Den Anfang macht nach dem klassischen Pell Intro „The Black Seenade“ mit „Gunfire“ eine schöne, treibende Doublebass Nummer mit neuer Textattitüde, glasklarem und druckvoll abgemischtem Sound in klassischer Rainbow Manier.
Das fünfminütige „Bad Reputation“ lässt keinen Zweifel daran, wessen neue Scheibe sich gerade in die Gehörgänge windet, traditionelle ARP Stuff mit starkem Riff in hoher Güteklasse.
Danach baut sich langsam der siebenminütig Spannungsbogen des Titelstücks auf. In etwas verschlepptem Tempo und in der Intensität variierend schwingt sich „Sign of The Times“ zum ersten Highlight der neuen AXEL RUDI PELL Scheibe auf. Die Riff Idee kam ihm, nicht ganz unüblich spontan während eines Soundchecks.
Geschmacksache ist sicherlich „The End Of The Line“, für einen Albumfüller ist es sicherlich zu gut, aber das hohe Level kann er nicht ganz halten.
Dass der Bochumer einfach ein perfekt funktionierendes Gespür für gute Melodien hat, beweist er mit der Ballade „As Blind As A Fool Can Be“ aufs neue, und das er für diese Aufgabe einen der besten Sänger des Genres am Mikro hat, belegt Johnny Gioeli eindrucksvoll. Auf diesem Spielfeld, von fetter Orgel mitgetragen, fühlt sich der Blondschopf einfach zuhause und punktet auf ganzer Linie.
Schönen, zeitlosen Hardrock der immer noch lebt und in dieser Form keine Abnutzungserscheinungen zeigt, bieten „WingsOf The Storm“ und „Waiting For Your Call“ auf erwartetem Terrain.
Mehr als verwundet die Ohren reiben wird sich der langjährige Pell Fan bei den ersten Tönen zu „Living A dream“, waschechter Reggaeeinstieg zu einem sich stetig steigerndem Song des Altmeisters, der hier beweist, dass die immer wieder angebrachte Floskel, der Gitarrero bewege sich nur noch im Kreis, so nicht stimmt. Eine gradlinige Songstruktur beschert uns einen echten Pell Klassiker, der seine Live Premiere sicher bestehen wird.
Da ja gerne das Beste zum Schluss kommt, schwingt sich „Into The Fire“ schön stampfen zu einem letzten Höhepunkt des aktuellen Silberlings auf. Auch hier ein weiters mal eher unkonventionelle Gitarrenarbeit gepaart mit neben bekannten Orgelsounds, ungewöhnlichen Keyboards Sounds. Hier zeigt sich explizit, wie wichtig und eingespielt mittlerweile die Rhythmussektion um Volker Krawzcak und Bobby Rondinelli ist. Treibend und punktgenau wird geliefert, was sein muss.
Extrem abwechslungsreich kommt „Signs of the Times“ auf seinen zehn Songs daher, überrascht stellenweise sogar mit eher ARP untypischen Arrangements, die allesamt zünden. Den ab und an angebrachten Vorwurf, seine Gitarrensoli in der Länge überzustrapazieren unterfütter er auf seinem Neuling in keinster Weise.
Bei all den inflationär eingespielten Projekt Scheiben zieht AXEL RUDI PELL ganz eindeutig auch den Bandjocker. Alles klingt gewachsen, denn seine langjährigen Wegbegleiter wissen hörbar Axels Ideen umzusetzen.
Die hohen Erwartungen seiner Fanbase dürfte er mit seinem Neuling nicht nur erfüllt, sondern zum größten Teil noch übertroffen haben.
Wer ihn zum alten Eisen zählen möchte, wird es schwer haben, seine Ansicht mit diesem Album zu unterfüttern.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Black Serenade (Intro)
02. Gunfire
03. Bad Reputation
04. Sign Of The Times
05. The End Of The Line
06. As Blind As A Fool Can Be
07. Wings Of The Storm
08. Waiting For A Call
09. Living In A Dream
10. Into The Fire

Link zum Video „ Gunfire“ :

Rüdiger König

XTASY – Eye of the Storm

Band: Xtasy
Album: Eye Of The Storm
Spielzeit: 40:08 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: Metalapolis Records / DA Music
Veröffentlichung: 06.03.2020
Homepage: www.xtasyband.com

Bereits Album Nummer drei, legt uns die spanische Formation Xtasy vor. Der Truppe um ihre charismatische Frontfrau Silvia, darf man eine stetige Weiterentwicklung bescheinigen und mit „Eye Of The Storm“ haben sie ihr bisher reifstes und bestes Werk produziert. Dass man mit Erik Martensson von Eclipse einen echten Top Produzenten/Songwriter an den Reglern verpflichten konnte, wertet das Album weiter auf. Letztlich ist es aber das Songmaterial, welches überzeugen kann. Beispiele gibt es in reichlicher Anzahl. „Die Young“, „Perfect Strangers“ oder auch „Welcome To My World“ konnten als Single-Auskopplungen mit viel Radio Airplay glänzen, aber auch die weitere Tracks dieses Rundlings , legen die Messlatte enorm hoch. Den krönenden Abschluss bildet „Silent Heroes“, ein Melodic Rock Song der Extraklasse.
Hier greift das alte Sprichwort, „Only Killers , no fillers“ Man muss kein Prophet sein, um der Band eine rosige Zukunft vorauszusagen, so man dieses Level halten, oder sich gar noch steigern kann. „Buen Trabajo“ …Beide Daumen hoch für eine tolle Scheibe!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Die Young
02. Play With Fire
03. Eye Of The Storm
04. Perfect Strangers
05. Welcome To My World
06. The War
07. Flesh & Blood
08. Crashing Down
09. Nowhere To Run
10. The Clock
11. Silent Heroes

Video Link

Bonne