Über julian

Informatiker und Power Metaller durch und durch! Bevorzugte Musikgenres : Heavy Metal, Powermetal, Melodic Metal, NWOBHM, Symphonic Metal, AOR, Classic Rock,

DREAMS OF AVALON – Beyond the Dream

Band: Dreams of Avalon
Album: Beyond the Dream
Spielzeit: 43:55 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: Metalville
Veröffentlichung: 28.08.2020
Homepage: www.facebook.com/dreamsofavalonsweden

Dreams of Avalon ist ein Melodic-Rock-Projekt, das von dem schwedischen Gitarristen, Songwriter und Produzenten Joachim Nordlund ins Leben gerufen wurde.
Joachim begann seine professionelle Karriere als Musiker im Jahr 2003 mit der Gründung der schwedischen Metal Legende ASTRAL DOORS. Er war zudem an den
Veröffentlichungen von „SKY OF RAGE und den Melodic Rockern SUNSTRIKE maßgeblich beteiligt.
Der Multiinstrumentalist war schon immer ein großer Fan der Hardrock-Szene der 80er Jahre, vor allem der eher sanfteren Gangart mit vielen Keyboards, starken Melodien und Hooks.
In einer Phase, in der seine Hauptband „Astral Doors“ eine kreative Pause einlegte, begann Joachim Nordlund an neuen, eigenen Songs zu arbeiten, die exakt diesen Geist der 80er einfangen sollten.
Fans von Melodic Rock mit eingängigen Melodien, großen Chören und vielen
Keyboards sollte nun genauer lesen.
Als Opener wird uns die Vorasingle „Young Wild Hearts“ präsentiert. Und hier wird direkt in die Vollen gegriffen! Schöner, schmissiger AOR der einen sofort in die gute alte Zeit zurück katapultiert, das ist ja auch das Thema des Songs, und vor allem Mastermind Joachim überrascht mit seinem Gesang der wunderbar zum Genre passt.
Weiter geht es mit der nächsten Videosingle „Under the Gun“. Auch hier ist man wieder wunderbar melodisch und rockig unterwegs und hat somit direkt den nächsten Hit im Gepäck.
Auch die nächsten Songs sind mal mehr, mal weniger packend und bewegen sich zwischen Standard AOR/Melodic Rock und genialen Ohrenschmeichler.
Zur letzteren Gattung gehören ganz klar „Into the Night“ und „On the Run“.
Aber, man hat sich noch etwas Hitmunition für den letzten Teil der Scheibe aufgehoben, das zeigt das Songwritingtalent hier ganz klar.
Denn, mit „To Paris and Back“ und vor allem dem Ohreschmeichler „Stop“ greift man wieder ganz oben ins Qualitätsregal!
Und da auch die beiden letzten Songs „Black Demons“ und „Somewhere Tonight“ wahrlich nicht von schlechten Eltern sind können wir hier von einem rundum gelungen Debütalbum sprechen.

Anspieltipps:

„Young Wild Hearts“, „Under the Gun“, „Into the Night“, „To Paris and Back“ und „Stop“

Fazit :

Mit dem Debütalbum des Projektes DREAMS OF AVALON bekommen ausgehungerte Melodic Rock/AOR Fans das was sie sich wünschen! Man wird in die gute alte selige Zeit zurück katapultiert und kann die Scheibe beim Autofahren, am Besten mit offenem Dach, bestens konsumieren.
Schön auch mal eine sehr ordentliche Melodic Rock/AOR Platte außerhalb des Spartenlabels Frontiers Records zu finden.
Absolute Kaufempfehlung für die angesprochene Zielgruppe, besorgt euch auf jeden Fall dieses tolle Album!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Young Wild Hearts
02. Under the Gun
03. Shining Light
04. Bleed for Me
05. Run for Cover
06. Into the Night
07. On the Run
08. To Paris and Back
09. Stop
10. Black Demons
11. Somewhere Tonight

Video zu “Under the Gun”:

Julian

GHOST AVENUE – Even Angels Fall

Band: Ghost Avenue
Album: Even Angels Fall
Spielzeit: 50:43 min
Stilrichtung: Hard Rock/Heavy Metal
Plattenfirma: Eigenproduktion
Veröffentlichung: 07.08.2020
Homepage: www.ghostavenue.com

Interessiert an frisch gespieltem, aber dennoch traditionellem Hard Rock/Heavy Metal? Wenn ja, dann habe ich da GHOST AVENUE für euch. Die Band wurde 2002 in den Vororten Oslos geboren. Die Norweger bestehend aus Kim Sandvik (v), Petter Lein (d), Magnus Liseter (b), André Berger (g) und Thomas Eljarbø (g) gründeten sich, weil sie fanden, dass es zu dieser Zeit zu wenig gute neue Bands gab, die dem traditionellen Heavy Metal huldigten. Ein Demo, eine EP und drei Longplayer stehen auf der Haben-Seite. Nun kommt Album Nummer vier hinzu. Aufgenommen wurde es im Lionheart Studio in Oslo und gemastert in The Panic Rooms (Skövde, Schweden). Das tolle Coverartwork wurde von Jonert Mello entworfen. Auch live waren die Burschen nicht untätig. Zahlreiche Auftritte mit Jorn, Anvil, W.A.S.P, David Reece uvm, schweißten das Quintett zusammen, so dass sich alle beim Songwriting für die neue Platte einbringen konnten.

Dann fangen wir mal mit „Best Of The Best“ an. Kurzes Drum und Guitar Intro und schon ist man mitten in den 80ern. Judas Priest meets Saxon Riffs. Auf „Best Of The Best“ kann direkt drauf los gebangt werden. Der zweite Song „Breakdown“ steht dem in nichts nach, obwohl hier mehr auf Heavy Rock gesetzt wird. Der Sänger hat eine gute Stimme die sich wunderbar mit der restlichen Mannschaft ergänzt. „Wasted Generation“ würde ich als melodischen Rock mit gesundem Härtegrad bezeichnen. Als Vergleich nenne ich jetzt mal Mystic Prophecy. „The Fallen“ klingt erstmal klasse. Punkt. Man könnte aber fast meinen, Saxon haben GHOST AVENUE einen verschollenen Track von ihnen überlassen. Nun wird es anfänglich ruhiger auf „Still Craving“. Das ändert sich nach ca. 1 Minute und die Riffs sitzen und vermitteln 80er Jahre Hard Rock Feeling. Sänger Kim kann hier seine ganzen Emotionen herausschreien. „Take Over“ startet schnell und kombiniert geschickt Groove und Härte miteinander. Etliche Soli dürfen natürlich auch nicht fehlen, top. Hey, hey, hey: „Northman“ wird live sicher voll einschlagen. Eingängig und trotzdem Headbanger würdig. Accept anyone? Ok, dann zieht euch „Hero“ rein. Die Drums drücken, der Bass pumpt und die Riffs knallen. „A Violent Disturbance Of The Peace“ klingt einfach nach einer klassischen Heavy Metal Nummer, mehr gibt es da nicht zu schreiben. Der Titeltrack „Even Angels Fall“ ist ein intelligent aufgebauter oldschool Song. Ruhiger Beginn, Spannungsaufbau, Solo dazwischen. Guter Abschluss.

Anspieltipps: „Best Of The Best“, „Breakdown“, „The Fallen“, „Still Craving“ und „Northman“

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Best Of The Best
02. Breakdown
03. Wasted Generation
04. The Fallen
05. Still Craving
06. Take Cover
07. Northman
08. Hero
09. A Violent Disturbance Of The Peace
10. Even Angels Fall

Sturmi

Kaasin News

Erstes Lebenszeichen der neuen Hard Rock Sensation KAASIN

Heute erscheint mit „Runaway Train“ das erste Lebenszeichen der neuen Hard Rock Band KAASIN. Die Band wurde vom Gitarristen JO HENNING KAASIN ins Leben gerufen und hat sich dem Rock der Marke WHITESNAKE, DEEP PURPLE und RAINBOW verschrieben.

Für mehr Informationen checkt die Facebookseite der Band www.facebook.com/kaasinmusic.

Hier nun die Debütsingle

 

TERRA ATLANTICA – Age of Steam

Band: Terra Atlantica
Album: Age of Steam
Spielzeit: 55:35 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Pride & Joy Music
Veröffentlichung: 14.08.2020
Homepage: www.facebook.com/terraatlantica

Zu meiner Schande muss ich sagen das mir als alter EDGUY Fan, apropos wo bleibt da eigentlich mal neues Material !!!, die Jungs von TERRA ATLANTICA 2017 mit ihrem Debütalbum „A Citiy Once Divine“ komplett verpasst habe!
Das wird jetzt definitiv nachgeholt und zwar mit dem neuen Album „Age of Steam“ welches die selbsterfundene Geschichte rund um Atlantis weiterspinnt.
Dieses taucht nämlich im 19 Jahrhundert wieder auf und läutet das Age of Steam ein.
Ach ja, zwei Sachen sind noch neu bei der Band. Mit Pride & Joy gibt es ein neues Label, welches denke ich perfekt passt, und mit Julian Prüfer am Bass und Freddie Akkermann an der Gitarre gibt es zwei neue Bandmitglieder.
So jetzt widmen wir uns aber mal dem neuen Album der bekennenden EDGUY und AVANTASIA Jüngern TERRA ATLANTICA in Form des Openers „Rebirth“. Dieser ist stilecht nur ein stimmungsvolles Intro, daher geht es schnell weiter zum ersten richtigen Track „Across the Sea of Time“.
Und hier werden dann direkt die EDGUY und AVANTASIA Anleihen spürbar. Sänger Tristan ist ähnlich hoch wie EDGUY Fronter Tobi Sammet unterwegs und auch sonst atmet die Nummer alte EDGUY Vibes! Entsprechend eingängig und melodisch ist das gute Stück!
Absolut eingängig und melodisch, das kann man auch von den beiden nächsten Songs „Mermaids Isle“ und dem Titeltrack „Age of Steam“ sagen. Zwar ist die Basis eine andere, mal eher ruhiger, dann wieder Bombast Power Metal, aber sie gehören definitiv zu den stärksten Stücken hier auf dem gesamten Album. Das sei schon mal vorweggesagt!
Im Mittelteil können auf jeden Fall das smashige „Forces of the Ocean, Unite!“ und „Quest into the Sky“ in eine ähnliche Kerbe schlagen, auch wenn sie nicht ganz an die bisherigen Hits rankommen.
Danach gibt es dann mit „Believe in the Dawn” und “Gates of the Netherrealm” zwei Tracks auf die Ohren die eher zur Marke Standardmetal gehören und auch im letzten Abschnitt kann leider nur das 6 minütige “Rage of the Atlantica War” ein wenig glänzen. Das schmälert ein bisschen den Eindruck aus der ersten Hälfte, insgesamt aber noch eine starke Leistung!

Anspieltipps:

„Across the Sea of Time“, „Mermaids Isle“, „Age of Steam“ und „Rage of the Atlantica War”.

Fazit :

Das zweite Album der Jungs von TERRA ATLANTICA fängt richtig gut und bärenstark an! Leider lässt man dann im weiteren Verlauf ein wenig nach und die Songs werden etwas belangloser bzw. gehen manchmal eher in die Kategorie Standardmetal.
Man kann also das bärenstarke Anfangsniveau nicht ganz bis zum Schluss halten, liefert aber insgesamt auf jeden Fall eine starke Leistung ab, die mit Sicherheit ihre Fans im Melodic Power Metal Genre finden wird, da bin ich mir sehr sicher!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Rebirth
02. Across the Sea of Time
03. Mermaids Isle
04. Age of Steam
05. The Treachery of Mortheon
06. Forces of the Ocean, Unite!
07. Quest into the Sky
08. Believe in the Dawn
09. Gates of the Netherrealm
10. Rage of the Atlantica War
11. Until the Morning Sun appears

Video zu Age of Steam:

Julian

SEASON OF DREAMS – My Shelter

Band: Season of Dreams
Album: My Shelter
Spielzeit: 65:34 min
Stilrichtung: Heavy/Power Metal
Plattenfirma: Pride & Joy Music
Veröffentlichung: 14.08.2020
Homepage: www.facebook.com/seasonofdreamsofficial

SEASON OF DREAMS wurde von Jean-Michel Volz gegründet, dem Hauptsongwriter der Band A TASTE OF FREEDOM. Sein Ziel war es eine Heavy/Power Band mit Power Metal-Einflüssen zu erschaffen.
Volz suchte einen Sänger mit kraftvoller Stimme und wand sich zunächst an seinen Freund Pasi Humppi (FRETERNIA), der jedoch aufgrund eines vollen Kalenders nicht zur Verfügung stand, aber Volz mit dem Sänger und Keyboarder Johannes Nyberg (ZONATA) bekannt machte. Die Chemie stimmte von Anfang an, und das Duo begann Songs für das Debüt „My Shelter“ zu schreiben. Nybergs Bruder John schloss sich den beiden an, nachdem er erste aufgenommene Songs zu hören
bekam. Nach nur vier Monaten lag das komplette Album vor.
Und dieses Debütalbum hören wir uns mit dem ersten Song „Before the War“ nun näher an. So richtig viel kann man hier noch wirklich raushören, ist das Ganze nur wieder ein stimmungsvolles Intro, welches uns auf die Scheibe einstimmt.
Danach geht es dann aber mit „In the Ruddle“ das erste Mal so richtig in die Vollen. Und das meine ich wortwörtlich denn mit Sänger Johannes hat man eine mega intensive Stimme an Bord die irgendwo zwischen Mats Leven und Rick Altzi liegt.
Der Song an sich braucht etwas bis er ins Rollen kommt überzeugt dann aber mit seinem Refrain und der orchestralen Dichtheit.
Das anschließende „We are Soldiers“ kommt auf jeden Fall wesentlich besser zum Punkt ist kompakter was der Nummer ganz klar den ersten Platz auf unserer Hitliste einbringt.
Den zweiten Platz ergattert ganz klar das anschließende, etwas epischere, „The Land of Forgotten Dreams“ bevor man mit „Acid Pouring Rain“ und „Monsters“ eher Standardmetaltracks auf die Ohren bekommt.
Sehr zu empfehlen sind dann wieder der Titeltrack „My Shelter“ und vor allem das intensive „Soldier without Command“.
Bei 14! Tracks ist die Scheibe nun aber noch lange nicht vorbei, denn auch in der Folge haben sich mit der tollen Ballade „Angel Forever“, „Unite“ und „Mr. Blacky“ waschechte Hits eingeschlichen.

Anspieltipps:

„We are Soldiers“, „The Land of Forgotten Dreams“, „Soldier without Command“ und „Mr. Blacky“.

Fazit :

Das Debütalbum von SEAOSN OF DREAMS bietet dem geneigten Käufer viel fürs Geld! Viel Musik mit einer Spielzeit von über einer Stunde, einen absolut authentischen, ausdrucksstarken Sänger und viele ordentliche Tracks mit einigen Hits.
Man bewegt sich meistens in der kraftvollen Power Metal Ecke und weit ab von jedem Mainstream Power Metal. Natürlich gibt es hier auch den ein oder anderen Track, der nicht komplett durch zündet! Aber insgesamt überwiegen hier die ordentlichen Songs, so dass es hier zu einer sehr starken Leistung reicht, die auf jeden Fall ihre Abnehmer finden sollte und muss!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Before the War
02. In the Rubble
03. We are Soldiers
04. The Land of Forgotten Dreams
05. Acid Pouring Rain
06. Monsters
07. My Shelter
08. Soldier without Command
09. Angel Forever
10. United
11. Worlds Collide
12. Mr. Blacky
13. From Creation to Chaos
14. After the War

Video zu “Mr.Blacky”:

Julian

ALEN BRENTINI Interview


RG: Hallo Alen! Zuerst einmal danke dass du dir in deiner doch so begrenzten Freizeit, für uns von “Rock Garage”, ein paar Minuten deiner kostbaren Zeit nimmst, um uns einige Fragen zu beantworten. Zuerst Wie geht es Dir derzeit mit dieser ganzen Sache die da um uns herum passiert?

A.B: Ich danke euch alle sehr dass ihr mir diese Chance gebt! Was soll man dazu sagen.. am besten nur: …..

RG: Du hast eine neue Single auf den Markt gebracht. Der Song heißt “Bad Blood” und ist als acoustic und auch als “härtere” Version auf dem Markt. Beides kann sich sehen lassen! Hast du mit diesem Song eine Botschaft die du uns mitteilen möchtest? Oder was war der Grund für dich diesen Song zu schreiben?

A.B:  Nun um es ein wenig zu erklären. Ich lasse mich leicht von Dingen beeinflussen oder inspirieren, die ich nicht so gerne mag. Ich habe ein heißblütiges mediterranes Temperament. Wenn ich feststelle das mich etwas beunruhigt oder negativ auf mich wirkt, ist es innerlich wie ein Vulkan er dann explodieren möchte. Dann ist es an der Zeit alles herauszulassen oder eben mit Musik zum Ausdruck zu bringen.
Dieses Gespür in mir hat mich dazu bewogen “Bad Blood” nieder zuschreiben.

Dieser Song basiert darauf, dass es mich einfach ärgert, dass diese Sorte Mensch die Macht und Geld hat denkt sie kann in das Leben normaler Menschen einfach eindringen und versuchen deren Leben zu manipulieren, um sich eine eigene Welt zu bauen. Eben dieses Spanne zwischen arm und reich die auch derzeit herrscht oder dass die Leute mit Geld eben mehr Macht haben, da ja Geld diese Welt anscheinend regiert.
Es macht mich einfach wahnsinnig das gewisse “Übermenschen” versuchen uns unsere Freiheit wegzunehmen und unsere Wirtschaft zu Grunde richten. Man darf keine eigene Meinung mehr haben und sollte dann einfach mit dem Strom gehen. So etwas macht mich wütend.

Ich habe einige Monate vor der ganzen Sache “Bad Blood” geschrieben, und es wäre ja so als hätte ich es vorausgesehen.
Die Gleiche Eingebung hatte ich damals bei meinen Songs “Black Tears” oder “Destroy what destroys you”, dieser ja auf meinem letzten Album “Black Tears” zusammen mit Jen Majura (Evanescence) zu hören ist.
Fast alle meine Songs, die ich auch selbst schreibe, haben den Stempel einer gewissen Zeit oder eines aktuellen Geschehen. Mein neues Album, dieses im Winter erscheint, wird also eine gesalzene “Ladung” an solchen songs enthalten.
Also ihr, liebe Leser und auch Hörer seid gespannt was als nächstes passiert.

RG: Du gehst seit einigen Jahren deinen Karriereweg steil nach oben in den Rock bzw. auch Metalhimmel! Früher bist du eher Insidern bekannt gewesen. Willst du einige deiner Schritte in einigen Worten erzählen?

AB: Ich spreche nicht so gerne über mich selbst, dass klingt egoistisch. Es ist 34 Jahre her dass ich mit meinem Gitarrenspiel begonnen habe, dass erzähle ich euch gerne. Den Rest für alle Interessierten fragt “Google”. Aber es war ein harter oft nicht einfacher Weg nach oben. Und was ich dazu noch sagen möchte, ich bin auch nach 34 Jahren immer noch am Lernen. Man sollte nie aufhören sich zu verbessern auch wenn man vielleicht “on the Top” steht.

RG: Richie Kotzen, Kiko Loureiro, Paul Gilbert, Eric Martin, Michael T. Ross oder Danny Vaughn. Es sind alles große Namen! Warum hast du dich dann für eine Zusammenarbeit mit dem österreichischen “Volksrockn Roller” Andreas Gabalier entschieden und nicht z.b. sagen wir mal für Whitesnake oder eine Band aus dem Rock oder Metalsektor?

AB: Leider hatte ich nie die Chance in diese Bands wie z.B. Whitesnake einzusteigen, diese Bands haben meine Jugend geprägt. Ich hatte das große Glück mit Ihnen zu spielen (Mr. Big z.B. ) oder die Bühne mit ihnen zu teilen aber nie die Chance direkt dort einzusteigen.
Ich wurde nicht einmal von “Andreas Gabalier” zu seiner Band berufen. Sondern damals war es unser Freund und Manager Klaus Bartelmus der uns zusammengebracht hat.
Die Jahre vergingen und sie waren erfolgreich und so hatte ich auch genügend Zeit mich auf meine eigene Musik und auf meine eigene Band zu konzentrieren. Andreas Gabalier ein großer Name nutzt man dann auch als Chance, ich wurde dort sehr gut aufgenommen und auch gut behandelt und hatte so die Möglichkeit in den größten Stadien zu spielen um auch so gleichzeitig vielen meine eigene Musik näher zubringen.
Mich würde man sicher als “arbeitssüchtig” also Workoholic bezeichnen aber ich mag es einfach immer beschäftigt zu sein.

RG: Um das Thema “Black oder Death Metal anzusprechen, diesem Genre bist du auch nicht fremd. Erzähl mal da einige Details.

AB: Ja das war ein “Projekt” für eine lokale Black Metal Band, mit dem Namen “Black Cult” .
Es gibt auch einige Clips dazu auf meinem youtubechannel, vor allem die “Gitarrensolis” die ich mit einer Livecam selbst aufgenommen habe, aber wie gesagt es war ein Projekt und ich war niemals ein offizielles Bandmitglied.

RG: Jeder Rockstar hat so ein oder zwei Vorbilder oder Idole? Welche waren oder sind Deine?

AB: Mein einziges Vorbild war immer mein Vater, Vjeko Brentini. Mein Dad, ist selbst Gitarrist! Andere Musiker waren nur meine Inspiration.

RG: Zurück zu “Bad Blood”, arbeitest du bereits an einem neuen Album oder was erwartet uns demnächst musikalisch?

AB: Es ist geplant, das neue Material, single by single herauszubringen und zum Schluß, als Sahnehäubchen dann das ganze Album. Vom Stil her wird es ähnlich wie “Black Tears” sein, mein letztes Album bei dem auch Michael Voss mit involviert war. Das nächste Album wird “Modern World” heißen, in diesem Album hab ich alle meine Emotionen in 10 neue Songs umgesetzt, also ihr könnt gespannt sein.

RG: Liveauftritte sind derzeit so gut wie nicht möglich. Bist du selbst ein “Fan” von Ghostshows, wäre das eine Option für dich oder deine Band?

AB: Nach 25 Jahren auf der Bühne, bin ich eher “Old School”. Also Ghostshows nein Danke! Ich habe nicht vor vor Geistern oder niemanden zu spielen. Ich brauche Menschen um ich ein Publikum das lebt und möchte keine Wände anspielen. Ich bin ein Mensch der nicht an das was da draußen passiert glaubt also, halte ich mich auch nicht an die Regeln, wenn es darum geht Musik in via Livestream in die Wohnzimmer zu senden.
Musik gehört den Menschen, und es enthält Emotionen, Schweiß und Spaß. Solche Dinge kann man niemanden in Form von Ghostkonzerten vermitteln.

RG: Jeder Gitarrist hat eine bestimmte Anzahl an Gitarren! Wieviele sind es bei Dir?

AB: Es ist wie bei einem Automechaniker, wenn ihr in seine Garage geht, werdet ihr viel Werkzeug für seine Autos finden. Ähnlich ist das bei Gitarristen. Unsere Gitarren sind unser Werkzeug bei mir zu Hause in meinem persönlichem Atelier werdet ihr also viele Gitarren finden , es ist ja sozusagen mein Arbeitsmaterial.
Nein im Ernst ich liebe Gitarren und schätze mein Material auch und respektiere es.
Derzeit sind 50 Gitarren mein eigen. Ein Endorsmentvertrag besteht mit Ibanez Guitars und Breedlove Guitars! Endorsement heißt aber nicht, dass Instrumente verschenkt werden. Sonst nutze ich Klotz Cables und Elexir Strings.

RG: Zum Thema Rock oder Metal Alben gibt es da Favoriten in deiner Sammlung, wir machen ja auch Reviews!

AB: Diese Frage ist schwierig da es viele gute Alben gibt. Dann sage ich mal:
Saxon: “Rock the Nation”, Megadeth “Peace sells, aus den softeren Genres: Europe: “ Out of this world” oder Whitesnake : Slip of the tongue”. And much more.

RG: Die goldenen Zeiten von Rock und Metal waren die 70s, 80s und 90s. Ist es heute schwerer geworden mit diesen “Genres Leute zu überzeugen?

AB: Ich weiß nicht wie es in den 70s und 80s war. Aber die Musik von damals war wesentlich kreativer als heute und hochwertiger. Heute schaut man oft nur auf ein gutes “Highendprodukt”.
Ich weiß nicht ob Kinder heute nur mehr dem explosiven Klang von Musik hinterherjagen und dabei den Soul vergessen. Ich setze bei meiner Musik nach wie vor auf Herz und Seele. Ein perfekter Gitarrist und Sänger muss man gar nicht sein, um einen Song zu schreiben, die Emotionen und die Passion reichen aus.

RG: Du kommst aus Kroatien Alen. Einem wunderschönen Land an der Adria. Gibt es bei langen Tourneen noch so etwas wie Heimweh?

AB: In Zeiten meiner Kindheit, war Heimweh ein großes Thema, da konnte ich nicht länger als 2 Tage entfernt sein. Jetzt durch meinen Beruf ist es das Gegenteil ich bin in der Welt zu Hause. Ich liebe die Gegend in der ich lebe und habe auch nicht vor umzuziehen, aber heute hat man durch Flugzeuge und kurze Flugstrecken auch mehr Möglichkeiten von A nach B zu kommen.

RG: Ein Film über die Rockband “Mötley Crüe” war über Netflix in aller Munde. Zeigen diese Filme wirklich das “wahre Leben” des Rockn Rolls in der Beziehung auf “Sex, Drugs and Rockn Roll?

AB: Ich denke ja. Ich weiß es von einigen Freunden die diese Zeit miterlebt haben. Heute gibt es sicher noch Bands die nach diesem Motto leben, aber meistens sind es diese Bands die einfach kostenlos an Drogen, Chicks usw. kommen wollen . Die andere Sparte ist aber dann auch diese die sich fern von solchen Dingen hält und einfach “geil” darauf ist um es mit heutigen Worten auszudrücken, Musik zu machen da sich dafür berufen fühlt und auch das nötige Talent dazu hat.
Ich war immer auf der Seite derer die Musik aus Leidenschaft machen ohne diese ganzen Dinge wie Drogen oder zuviel Alkohol. Ich verzichten auf beides das unterscheidet mich zu “Mötley Crüe”. Mein Weg ist meine Musik den Menschen näher zu bringen und vielleicht auch viele da draußen zu inspirieren.

RG: Nun die wirklich letzte Frage! Warum sollten die Leute in unserem Universum deine Songs hören ? Und was möchtest du deinen alten und neuen Fans noch mitteilen.?

AB: Man kann niemand zwingen meine Musik zu hören, das möchte ich auch nicht.
Die Menschen da draußen sollten nur wissen dass es mich und meine Musik gibt. Wer also auf der Suche nach etwas “Neuem” , dem kann ich es nur von meiner Seite aus anbieten.
Meine Botschaft an euch:
“Habt keine Angst vor niemanden und vor nichts. Wir sind nicht geboren um zu kämpfen, sonder um zu leben, und das Beste daraus zu machen”

RG: Wir danken Dir Alen für dein ausführliches Interview exclusiv für uns von “Rock Garage”

AB: Vielen Dank Dir und dem ganzen Team und passt auf euch auf

Name: Alen Brentini (Sänger, Gitarrist, Songwriter, Produzent)
Herkunftsland: Kroatien
Label: Install Records
Letzte Single: “Bad Blood”

letztes Album: “Black Tears  2018
Facebook:  Alen Brentini Facebookprofil
youtube:  Alen Brentini youtube channel
instagram  Alen Brentini Instagram Profil

Fotocredits:

Davor Dragicevic (1. Foto) Facebook: Davor Dragicevic Facebook Profil

Damir Bosnjak (2. Foto Damir Bosnjak Photography (Facebook)

 

CANEDY – Warrior

Band: Canedy
Album: Warrior
Spielzeit: 44:15 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: SleaSzy Rider
Veröffentlichung: 07.08.2020
Homepage: www.canedyband.com

CANEDY? Der Name kommt mir bekannt vor. Richtig, es ist Carl Canedy, der berühmte Drummer, der schon bei den früheren Manowar gewirbelt hat und aktuell noch bei The Rods trommelt. Auch als Produzent für Acts wie Anthrax, Helstar, Exciter und Possessed hat Carl sich einen Namen erarbeitet. Nun steht das Debütalbum namens „Warrior“an. Seine Mitstreiter Tony Garuba (b.), Charles Russello (g.) und Mike Santarsiero (v., ex-TLC) komplettieren diese neue Band. Ok, dann legen wir mal los mit „Do It Now“.

Kurzes Drum Intro ehe die Power Riffs einsetzen. Der Gesang passt sehr gut und klingt klasse. So kann es weitergehen. Mit „Not Even Love“ folgt ein Midtempo-Rocker. Hier haut der Sänger alles raus und zeigt sehr viel Emotion in seiner Stimme. Wow, nun geben die Jungs auf „Lies“ aber richtig Gas. Die Riffs sitzen, das Schlagzeug knallt und der Bass röhrt. Bei „Hellride“ sind erstmal zwei Sachen zu erwähnen: 1. Das Intro des Songs wird von einem Cello eingeleitet, dass vom Bassisten gespielt wird. 2. Bassist Tony singt hier auch. Das passt sehr gut mit seiner rauhen Stimme zu dem ruppigen Track. Auf der Titelnummer „Warrior“ wird dem Heavy Metal gehuldigt. Nicht nur textmäßig, sondern auch musikalisch. Man kann wunderbar dazu Bangen und abgehen, sehr gut. „3rd Times A Charm“ ist eigentlich kein schlechter Song, aber ich finde keinen Zugang dafür. Egal, gleich weiter zu „In This Sign“. Und die Nummer ist geil gemacht, Savatage meets Judas Priest. Es wird laut auf „Out For Blood“. Der Sänger gibt alles und die Band treibt ihn voran. Heavy Metal vom Feinsten. „The Prize“ klingt von der Struktur her fast wie ein Pop Song. Natürlich wird hier aber toller Heavy Rock geboten und Vocalist Mike darf seine ganze Range vorführen. Hat auch irgendwie was von Iron Maiden, gut gemacht. Der letzte Track „Attia“ ist Anders. Mit Abstand die kommerziellste Komposition des Albums. Als wenn Michael Patrick Kelly ihn geschrieben hätte. Und ich meine das aber im ganz positiven Sinne. Hier ist gute Laune garantiert.

Anspieltipps: „Do It Now“, „Lies“, „Warrior“ und „In This Sign“

Fazit: Heavy Metal Never Dies. Wer auf US Metal steht sollte hier unbedingt mal ein Ohr riskieren. Die Arrangements sind gut, die Musiker sowieso und auch die Produktion ist amtlich.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Do It Now
02. Not Even Love
03. Lies
04. Hellride
05. Warrior
06. 3rd Time’s A Charm
07. Out For Blood
08. In This Sign
09. The Prize
10. Attia

Sturmi

SHE BITES – Joyride

Band: She Bites
Album: Joyride
Spielzeit: 41:19 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: Pride & Joy / Soulfood
Veröffentlichung: 19.06.2020
Homepage: www.facebook.com/officialSHEBITES

Die neue Formation „She Bites“ setzt sich aus diversen namhaften Musikern des Sektors zusammen. Initiator Lars König kennt man ja von Lioncage , Drummer Carsten Kohl ist durch seine Arbeit bei Three Wishes gleichfalls kein unbeschriebenes Blatt mehr. Vervollständigt wird die Band durch Sängerin Melanie Stahlkopf, die sich gleichwohl durch langjährige Tätigkeiten im Pop-Rock Bereich einen guten Namen gemacht hat. Stilistisch ist man im seichteren Melodic Rock Genre unterwegs. Fast erscheint es so, als wären die Songs eigens für Frontfrau Melanie geschrieben worden, zu gut harmoniert das Ganze. Erfahrung zahlt sich in diesem Fall aus. Dreamtide Sänger Olaf Senkbei ließ es sich zudem nicht nehmen, beim Track „Rock This Night“ als Duett-Partner mitzuwirken. Das Gesamtwerk lässt für Fans genannter Stilrichtung, keine Wünsche offen. Radio kompatibel ist der Silberling vom ersten bis zum letzten Song. Laut Lars König soll diese Band neben Lioncage auch weiter Bestand haben und so nährt sich die Hoffnung auf eine zweite Scheibe. Klare Empfehlung für diesen durchweg guten Rundling

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Demons
02. Joyride
03. She Is On Fire
04. Heartbreak Hotel
05. Dance For You
06. I’ll Be Alright
07. Rock This Night
08. Punches
09. The Simple Song
10. Heaven Sen
11. Push The Button

Video Link „Heartbreak Hotel“:

 Bonne

SHINING BLACK Feat. Boals&Thosen – Shining Black

Band: Shining Black Feat. Boals & Thosen
Album: Shining Black
Spielzeit: 47.53 min
Stilrichtung: Melodic Hardrock
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 10.07.2020
Homepage: www.facebook.com/ShiningBlackband

Man mag sie leid sein, diese immer wiederkehrenden Frontiers Projekte in allen möglichen Musikerkonstellationen, aber Treffer wie die diesjährigen ALLEN/OLZEN oder Karlsson’s FREEFALL Alben lassen sich nur erzielen, wenn man es versucht.

Eine auf Qualität basierende höhere Punktzahl kann man dem nächsten Versuch des Labels mit dem von Mark Boals (Malmsteen, Ring of Fire, Royal Hunt) und Olaf Thorsen gefeaturten Projekt SHINING BLACK bescheinigen.

Gute, abwechslungsreiche Songs vom LABYRINTH und VISION DIVINE Gitarristen Olaf Thorsen, fett produziert mit klasse Gesang und mehr als ordentlicher Gitarrenarbeit. Weniger verspielt als in seinen Hauptbands geht es hier zur Sache. Der melodisch Hardrock der 80er Jahre steht eindeutig Pate, also das Genre in dem Mark Boals seine erfolgreichsten Zeiten feierte.

Das von Thosen ursprünglich als Soloprojekt geplante Album startet mit „The House Of The Fallen Souls“ und das vielversprechend. Coole Hookline, interessanter mit guten Keyboards aufgewerteter Mittelteil lässt er auf ein gelungenes Album hoffen.
Doublebass dominiert bei „In My Life“ und „The Carousel“ und zeigt, dass das Projekt nicht nur melodiös, sondern auch mit der nötigen Power ausgestattet ist.

Das folgende „A Sad Song“ setzt den Kontrastpunkt und ist sicherlich eine der besten Balladen des Jahres 2020, hymnischer geht’s kaum. Nicht nur die gefühlvoll jammernde Gitarre, auch Boals Gesang erinnert hier frappierend an Scorpions und dem Mann mit der Mütze. Wenn sie sich hier nur nicht das extrem emotionsgeladene und mehr als gelungene Stück mit einem unüberlegten Mittelteil selber zerschossen hätten.

Das titelgebende „Shining Black“ hält sich an den roten Faden, ist aber ob seiner Austauschbarkeit ebenso wie „Just Another Day“ sicher kein Highlight des Albums
.
Die nötige Härte bringt die Gitarre nicht nur in Stücken wie das in der Strophe etwas an Dio erinnernde „Where are your Gods“ und „The Carousel“ ins Spiel, es bleibt auch immer noch Platz für virtouse Finessen, um den einzelnen Songs den nötigen Wiedererkennungswert zu verpassen. Speziell in den Soloparts kann Thorsen sein Progherz oft nicht leugnen, findet aber häufig einen Weg, diese passend zu arrangieren und es nicht zum Bruch kommen zu lassen.

Mit „The Day We Said Goodbye“ sind SHINING BLACK die vielleicht schmalzigsten fünf Minuten der letzten Jahre geglückt, Klavier-begleitete Singgitarre auf höchstem Niveau, und ein Mark Boals in Monsterform. Das unumstrittene Highlight der Scheibe und sicherlich ein heißer Anwärter auf den Song des Jahres.
„We Fall“stellt eine perfekte, musikalische Zusammenfassung dar und beschließt eine rundum geglückte, abwechslungsreiche Melodic Rock Produktion, der ärgerlicherweise wohl nie eine Live Premiere vergönnt sein wird.

Klar ist SHINING BLACK ein typisches Projektding, aber ganz sicher eines der sinnmachenden und interessanteren Sorte, die es gerne ein weiteres Mal versuchen sollten.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The House Of The Fallen Souls
02. The Boogeyman
03. My Life
04. A Sad Song
05. Shining Black
06. Just Another Day
07. Where Are Your Gods
08. The Carousel
09. The Day We Said Goodbye
10. We Fall

Link zu “Just Another Day” :

Rüdiger König