DARKER HALF News

DARKER HALF veröffentlichen brandneues Video zum neuen Album

Endlich ist es soweit! Das offizielle Video zur neuen DARKER HALF Single „Into The Shadows“ kann man sich ab sofort ansehen!

Der Song stammt vom kommenden Album „If You Only Knew“, das am 27. März bei Massacre Records erscheinen wird! Das Album kann man bereits als CD Digipak sowie limitierte Gatefold Vinyl LP und als Download vorbestellen » https://lnk.to/ifyouonlyknew

Im April supporten DARKER HALF, zusammen mit Demonhead, niemand geringeren als Geoff Tate bei ausgewählten Terminen seiner Europatour! Die Termine sind unten verfügbar.

Trackliste

1. Glass Coloured Rose
2. Falling
3. Into The Shadows
4. If You Only Knew
5. Sedentary Pain
6. The Bittersweet Caress
7. Thousand Mile Stare
8. Poseidon
9. This Ain’t Over

 

 

DARKER HALF Live

02.04.2020 IT Rome – Traffic Live Club*
03.04.2020 IT Milan – Legend Club*
04.04.2020 CH Luzern – Konzerthaus Schüür*
05.04.2020 AT Wörgl – KOMMA*
07.04.2020 DE Nürnberg – Der Hirsch*
08.04.2020 DE Aschaffenburg – Colos-Saal*
09.04.2020 DE Stuttgart – Im Wizemann*
11.04.2020 DE Mannheim – 7er Club* (sold out)
12.04.2020 DE Siegburg – Kubana Live Club*
15.04.2020 NL Zoetermeer – Cultuurpodium Boerderij*
16.04.2020 BE Bilzen – South Of Heaven*
17.04.2020 DE Hamburg – Kulturpalast*
18.04.2020 DE Mannheim – 7er Club*
22.04.2020 ES Barcelona – Razzmatazz 2*
23.04.2020 ES Murcia – Garaje Beat Club*
24.04.2020 ES Madrid – Sala Cats*
25.04.2020 ES Villava, Navarra (Pamplona) – Sala TOTEM Aretoa*

* supporting Geoff Tate

DARK FORTRESS – Spectres from the old World

Band: Dark Fortress
Album: Spectres From The Old World
Spielzeit: 58:12 min
Stilrichtung: Black Metal
Plattenfirma: Century Media Records
Veröffentlichung: 28.02.2020
Homepage: www.darkfortress.org

Kälte, Hass, Raserei, Düsternis, Wahnsinn, Genialität, Perfektion, Meisterwerk.
DARK FORTRESS sind zurück. Und zwar besser als jemals zuvor. Als eine der dienstältesten Black Metal Bands Deutschlands, gegründet bereits 1994, haben die Bayern schon einiges an Erfahrung vorzuweisen. 7 hervorragende Alben hat die Band bis dato veröffentlicht, bevor nun nach sechs langen Jahren endlich das neue DARK FORTRESS Album vor einem liegt. Was nicht heißen soll, dass die aktuelle Besetzung um Morean (v.), V.Santura (g.), Asvargr (g.), Seraph (d.) und Phenex (keyboard) auf der faulen Haut gelegen sind. Im Gegenteil, Seraph arbeitet als Drum-Tech, Morean ist klassischer Komponist und fast ständig beschäftigt. Phenex ist Sessionist bei verschiedenen Acts wie z.B. Satyricon und The Ruins of Beverast. V.Santura leitet das Woodshed Studio und spielt auch noch Gitarre bei Triptykon und Rootbrain. Also eine Menge los, man wartet aber gerne, wenn so ein geniales Werk dabei herauskommt. Vorab möchte ich noch auf das perfekt zum Album passende Cover Artwork und auf die sehr saubere Produktion hinweisen. Doch nun lasst uns eintauchen in ein Black Metal Gebilde voller Magie.
Die ersten zwei Tracks „Nascence“ und „Coalescence“ gehören eigentlich zusammen. Nach kurzem heftigen Intro, knallen einem Riffs um die Ohren, die so eisige, dunkle und intensive Energie versprühen, dass die Hölle zu gefrieren scheint. Ultra-aggressiv, fiese Vocals und geile Soli beherrschen das Stück. Ein kurzes „Ough“ und es geht Celtic Frost mäßig weiter bei „ The Spider In The Web“. Gekonnte Tempowechsel mitten im Song, mit dezenten Keyboards und gefühlvollem Sprechgesang angereichert, nur um danach mit voller Kraft zum Ende zu kommen. Der Titeltrack „Spectres From The Old World“ ist ein Hochgeschwindigkeitsgeschoss mit ganz viel Melodie und genialem Gesang. Hell yeah, ist das stark. „Pali Aike“ lässt einen sofort die Matte kreisen, sofern vorhanden. Die bedrohliche Stimme verleiht dem in der Relation gesehen, langsamem Song, Morbid Angel Vibes. Thrash gepaart mit 90er Black Metal wird in „Pazuzu“ geboten. Wahnsinn was die Musiker hier trotz der Geschwindigkeit an Präzision leisten. Unglaublich spannender Aufbau bei „Isa“, langsam mit cleanen Gitarren, aber unheimlich und auch wunderschön. Vollgas bei „Pulling At Threads“. Präzise, tödlich und einfach perfekt. Immer wieder singt Morean mit seiner klaren Stimme, Riffs die an Slayer und Marduk erinnern, veredeln den Song. „In Deepest Time“ kommt fast melancholisch und zerbrechlich daher. Die Arrangements des Gesangs sind fantastisch. „Penrose Procession“ ist ein atmosphärisches Zwischenspiel, das den „Swan Song“ einläutet. Hier ist Black Metal pur angesagt. Mit „Nox Irae“ endet ein knapp einstündiges Elebnis, mit Mönchschören und düsterem Sound.

Anspieltipps: Das ganze Album am Stück

Fazit: DARK FORTESS liefern hier ein Meisterwerk in diesem Genre ab. Schon lange hat mich kein Black Metal Album mehr so mitgerissen, wie dieses. Es kommt niemals Langeweile auf, die Produktion ist toll, die Songs sind perfekt arrangiert, die Musiker spielen auf Champions League Niveau und es passt wirklich alles. Wer auf Dissection, Mayhem, Morbid Angel, Slayer und Satyricon steht, kann hier nichts falsch machen. Absolute Kaufempfehlung von mir. Hoffentlich gehen die Jungs so schnell wie möglich auf Tour. Da muss ich hin.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Nascence (Intro)
02. Coalescence
03. The Spider In The Web
04. Spectres From The Old World
05. Pali Aike
06. Pazuzu
07. Isa
08. Pulling At Threads
09. In Deepest Time
10. Penrose Procession (Interlude)
11. Swan Song
12. Nox Irae

Sturmi

DEMONS & WIZARDS – III

Band: Demons & Wizards
Album: III
Spielzeit: 65:34 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Century Media Records
Veröffentlichung: 21.02.2020
Homepage: www.facebook.com/demonsandwizardsofficial

Es gibt Bands wo man einfach sehnsüchtig nach neuem Stoff lechzt! Zu solch einer Band gehört definitiv das Projekt DEMONS&WIZARDS! Das Baby von BLIND GUARDIAN Fronter Hansi Kürsch und ICED EARTH Mastermind Jon Schaffer.
Diese beiden Herren brachten um die Jahrtausendwende zwei erstklassige Alben heraus die die Stile beider Stammbands wunderbar miteinander zu vereinen wussten.
Beide Alben waren übrigens nur noch schwer zu bekommen und wurden mittlerweile von Century Media wiederveröffentlicht. Es heißt also zugreifen für die, die die Urpressungen verpasst hatte!
Kehren wir aber zurück in die Gegenwart. 2019 spielte man, nach langer Abwesenheit, eine Show auf dem Wacken Festival und angeheizt vom Momentum machten sich die beiden genannten Elitemusiker daran ein neues Album aufzunehmen.
Dieses liegt nun mit dem etwas einfallslosen Titel „III“ vor und dürfte nicht nur von mir sehnlichst erwartet worden sein!
Man wollte mit dem neuen Diskus eine perfekte musikalische Schnittmenge aus den beiden ersten Alben bilden. Wir werden nun zusammen herausfinden ob dies gelungen ist und steigen daher direkt mit dem vorab veröffentlichten Albumopener „Diabolica“ in die Scheibe ein. Sanft und bedrohlich beginnt die Nummer bevor ein absolut typisches Jon Schaffer Riff die Herrschaft an sich reißt und man es direkt mit einer der besten Nummern der Scheibe zu tun bekommt! Der Song vergeht trotz seiner 8 Minuten wie im Flug und gräbt sich direkt tief in die Gehirnwindungen der, nach neuem Stoff lechzenden Fans.
Ganz anders, nämlich wesentlich rockiger, klingt dann das folgende „Invincible“. Aber auch hier zeigen die beiden Masterminds das auch dieser Stil bestens zur Gesamtausrichtung der Band passt und zaubern hier einen weiteren Hit aus der Schublade.
Und um das Hittrio komplett zu machen, folgt dann noch das schwermetallische „Wolves in Winter“ welches mit interessanten Rythmuswendungen daher kommt und ebenfalls direkt auf die Anspieltippliste wandert!
Im anschließenden Mittelteil, ich trau mich gar nicht es zu sagen, fehlt den Songs irgendwie ein wenig die Durchschlagskraft bzw. das Besondere was bisher einfach da war!
„Final Warning“ ist noch ganz nett, aber „Timeless Spirit“ ist viel zu lang geworden und sprüht auch nicht gerade vor Ideen. Ideenlos kommen dann leider auch „Dark Side of her Majesty“ und „Midas Disease“ daher wo man leider auch nicht vollkommen überzeugen kann.
Das hätte ich jetzt irgendwie nicht erwartet, puuh hoffentlich bekommt man im letzten Abschnitt der Scheibe noch die Kurve!
Oh ja vor allem „Universal Truth“ und das abschließende, überlange „Children of Cain“ wissen wieder voll zu überzeugen und machen den schwächeren Mittelteil etwas vergessen.

Anspieltipps:

„Diabolic“, „Invincible“, „Wolves in Winter“, „Universal Truth“ und „Children of Cain“.

Fazit :

Ganz klar die Vorfreude war bei allen groß als das neue Album „III“ angekündigt wurde und Fans der Band(s) werden mit Sicherheit auch nicht enttäuscht werden!
Allerdings habe ich mir in der Mitte der Scheibe schon etwas Sorgen gemacht, da die Tracks dort irgendwie einen seltsamen Bruch beinhalteten im Vergleich zu den erstklassigen Eröffnungssongs.
Aber trotz des etwas schwächeren Mittelteils bekam man noch die Kurve und landet absolut verdient bei empfehlenswerten 8 Punkten.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Diabolic
02. Invincible
03. Wolves in Winter
04. Final Warning
05. Timeless Spirit
06. Dark Side of her Majesty
07. Midas Disease
08. New Dawn
09. Universal Truth
10. Split
11. Children of Cain

Julian

DEVICIOUS News

Neues Album mit neuem Fronter, Tour und erste Single

Die Karlsruher Band DeVicious rund um Mastermind Alex Frey legen ein beeindruckendes Tempo vor und veröffentlichen bald ihr drittes Album „Phase Three“ im dritten Jahr des Bandbestehens! Nach dem Weggang von Fronter Zoran Sandorov feiert der neue Sänger Antonio Calanna hier sein Debüt!

Die beiden ersten Alben waren feinster Melodic Rock Stoff, von daher können wir auch davon ausgehen das der neue Diskus erste Sahne werden wird. Als Beweis dafür gibt es mit „Firefly“ nun die erste Singleauskopplung für euch:

 

 

Dem aber noch nicht genug, kündigte die Band noch eine Tour an auf welcher die Veröffentlichung des neuen Albums ausgiebig gefeiert werden wird:

BONFIRE News

BONFIRE – erste(s) Video/Single namens „Rock’n’Roll Survivors“ ist raus

Es war gerade Anfang Februar, da haben BONFIRE die Veröffentlichung ihres neuen Studioalbums angekündigt. Es hört auf den explosiven Namen: „Fistful Of Fire“. Heute morgen kam dann auch schließlich ihre erste Single „Rock’n’Roll Survivors“ samt Videoclip heraus!

Der Titel und mit ihrem programmatischen Titel die gesamte Karriere von BONFIRE-Oberhaupt Ziller in diesem prägnanten Begriff zusammenfasst. „Ich habe in meiner Laufbahn tausendmal eins auf die Fresse bekommen und bin häufig zu Boden gegangen“, gesteht er, „aber ich bin immer wieder aufgestanden.“ Ein tolles Sinnbild, das BONFIRE im dazugehörenden Videoclip mit zwei leibhaftigen Boxerinnen perfekt ins Bild setzen: Die mehrfache Welt- und Europameisterin Tina Schüßler und ihre Kollegin Stephanie Posch bestimmten beim Filmdreh in einem Augsburger Boxclub die Szenerie. Kleines Schmankerl dazu am Rande: Tina Schüßler ist nicht nur herausragende Sportlerin, sondern auch eine begabte Rocksängerin. Sie und ihre Band werden Bonfire auf der Tour im April als Support begleiten.

„Fistful Of Fire“-Tour in 2020:
02.04. DE Bad Friedrichshall
03.04. CH Aarburg
04.04. DE Reichenbach
05.04. DE Obermarchtal
06.04. DE München
07.04. DE Konstanz
08.04. CH Martigny
13.04. DE Köln
14.04. DE Gersthofen/Augsburg
15.04. DE Nürnberg
16.04. DE Hamburg
17.04. DE Kiel
18.04. DE Arnsberg
22.04. BE Ittre
23.04. DE Oberhausen
24.04. DE Mannheim
25.04. DE Kulmbach
26.04. DE Ingolstadt
16.05. DE Hagen
21.05. DE Marxheim
22.05. DE Illertissen
13.06. DE Losheim am See
16.07. DE Fritzlar
18.07. DE Baierbrunn
01.08. CZ Bakovnad Jizerou
20.08. DE Selk
19.09. DE Altenbergen

SEVEN SPIRES – Emerald Seas

Band: Seven Spires
Album: Emerald Seas
Spielzeit: 49:11 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 14.02.2020
Homepage: www.sevenspiresband.com

Das Debütalbum „Solveig“ der Amerikaner SEVEN SPIRES war damals „nur“ ein Geheimtipp, aber mittlerweile ist die Band definitiv aus dieser Ecke hervor gekommen!
Ein Grund dafür ist mit Sicherheit die atemberaubende Gesangsperformance von Sängerin Adrienne Cowan die bei AVANTASIA und dann auch bei SASCHA PAETH`S MASTER OF CEREMONY ihr gesangliches Können (von Clean Vocals bis Growls) bewies.
Nun ist die Dame aber wieder mit ihrer Stammband und mit dem neuen, zweiten Album „Emerald Seas“ zurück. Und so abwechslungsreich und stilübergreifend wie der Gesang ist ist auch die musikalische Bandbreite.
Bevor sich diese aber zeigt, geht es erstmal mit dem Intro „Igne Defendit“ noch recht „normal“ und einleitend los.
Der erste richtige Track ist dann „Ghost of a Dream“ der wunderbar verträumt aber auch sehr eingängig daher kommt und direkt eine erste dicke Duftmarke setzt!
Toller Gesang, tolle Melodien, so kann es bitte weiter gehen!
Naja das anschließende „No Words Exchanged“ ist jetzt nicht der absolute Burner, aber so richtig schlecht ist das Teil auch nicht.
Aber trotzdem gehen wir schnell weiter zu den nächsten Hits in Form vom abwechslungsreichen „Every Crest“ und dem melodischen „Succumb“. Dazwischen liegt „Unmapped Darkness“ wo dann zum ersten Mal die Growls von Adrienne (ja das ist wirklich genau die gleiche Sängerin wie bisher) zum Einsatz kommen und das schöne Stück irgendwie für meinen Begriff zerstören!
Bei „Drowner of Worlds“ überspannt man dann in meinen Augen den Bogen total bezüglich der Growls denn hier ist Adrienne fast nur in dieser Gegend unterwegs. Für ne reine Black Death Metalabend absolut in Ordnung, hier will ich das aber nicht haben.
Danach gibt es mit „Silvery Moon“ und „Bury You“ zwei Standardmetaltracks die zwar ordentlich umgesetzt sind aber nicht an die Qualität der bisherigen Hits heranreicht.
„Fearless“ ist dann der nächste Growltrack…danke next please!
Nach dem Zwischenstück „With Love from the other Side“, welches nur im gesamten Kontext richtig funktioniert, geht es in die letzten beiden Tracks „The Trouble with Eternal Life“ und „Emerald Seas“. Hierbei geht ganz klar erstgenannter als Sieger vom Feld. Hier passt die Mischung aus Melodic und Härte wieder zu 100 % und außerdem ist der Abschlusstrack eher ein instrumentales Outro.
Insgesamt bleibt nach verklingen des letzten Tons ein etwas zwiespältiger Eindruck vom Debütalbum der Amerikaner.

Anspieltipps:

„Ghost of a Dream“, „Every Crest“, „Succumb“, „Bury You“ und „The Trouble with Eternal Life“.

Fazit :
Wie ich schon schrieb ist der Gesamteindruck vom Debüt von SEVEN SPIRES etwas zwiespältig! Es gibt einige schöne Hits die mit ihrer Mischung aus Heavy, Melodic und Symphonic Metal zum träumen einladen. Aber dann gibt es eben wieder die Songs die entweder nicht wirklich zünden wollen oder stilistisch aufgrund der Growldichte überhaupt nicht ins Bild passen!
Ich finde es geil was Adrienne Cowan mit ihrer Stimme vermag, aber es passt hier trotzdem irgendwie nicht, sorry.
So bleiben starke 7 Punkte in der Endabrechnung, nicht mehr aber auch nicht weniger!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Igne Defendit
02. Ghost of a Dream
03. No Words Exchanged
04. Every Crest
05. Unmapped Darkness
06. Succumb
07. Drowner of Worlds
08. Silvery Moon
09. Bury You
10. Fearless
11. With Love from the other Side
12. The Trouble with Eternal Life
13. Emerald Seas

Julian

NILS PATRIK JOHANSSON – The Great Conspiracy

Band: Nils Patrik Johansson
Album: The Great Conspiracy
Spielzeit: 50:02 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Metalville
Veröffentlichung: 28.02.2020
Homepage: /

Schon vor zwei Jahren begeisterte uns der ASTRAL DOORS Fronter Nils Patrik Johansson mit seinem ersten Soloalbum. Nun ist der Gute schon mit Soloalbum Nummer 2 zurück, dieses Mal mit einem Konzeptalbum. Auf „The Great Conspiracy“ thematisiert er den, bis heute ungelösten, Mord an dem schwedischen Premierminister Olof Palme der sich diesen Monat zum 33 Mal jährt.
Seit 2016 beschäftigt sich Nils Patrik mit dem Stoff und erneut wird er hier auf der Scheibe von LION`S SHARE Mastermind Lars Chriss musikalisch und als Produzent unterstützt.
Auch ansonsten bleiben die mitwirkenden Musiker die Selben wie auf dem Solodebüt.
Als Opener tönt uns „The Agitator“ entgegen. Hier geht es erstmal recht bedächtig mit den tiefgestimmten Gitarrenriffs zur Sache bevor sich diese in einen treibenden, flotten Midtempotrack verwandeln zu dem man direkt wunderbar die Matte kreisen lassen kann!
Der Chorus ist dann schön einprägsam und der Gesang von Nils Patrik ist natürlich wie immer über alle Zweifel erhaben. Hier kann man also relativ schnell den grünen Hitharken dahinter machen.
Erneut sehr schnell aber auch mit ordentlich Abwechslung kommt dann direkt im Anschluss „One Night at the Cinema“ aus den Boxen welches sich ebenfalls direkt auf die Hitliste spielt.
Und apropos, dort landet dann auch ohne Umschweife „The Baseball League“ zu dem man wunderbar mit stampfen kann und der mit seinem interessanten Rhythmus schon ein sehr eigenes Erkennungsmerkmal besitzt!
Das ebenfalls wieder sehr abwechslungsreich geratene „Freakshow Superstar“ eröffnet dann den Mitteilteil der Scheibe wo wir mit dem epischen „Prime Evil“ und dem flotten „Killer without a Gun“ zwei weitere Ohrbomben zu verzeichnen haben die die Qualität der Scheibe auf jeden Fall nochmal nach oben hieven.
Zum Abschluss holt der stimmgewaltige Schwede dann nochmal zum großen Schlag aus und präsentiert uns mit den zwei überlangen Tracks „The Great Conspiracy“ sowie „This must be the Solution“ zwei weitere absolute Perlen der Scheibe.
Das abschließende kurze Outro „Requiem Postlude“ funktioniert einzelnd dann so gar nicht, ist also nur etwas für den gesamten Eindruck.

Anspieltipps:

„The Agitator“, „One Night at the Cinema“, „The Baseball League“, „The Great Conspiracy“ und „This must be the Solution“.

Fazit :

Mit seinem zweiten Soloalbum wagt sich NILS PATRIK JOHANSSON an ein ernstes Thema ran und zaubert daraus ein sehr abwechslungsreiches Konzeptalbum. Dies ist aber definitiv eher im Heavy Metal beheimatet und geht nochmal ne Spur heftiger als auf dem Vorgängeralbum zur Sache.
Insgesamt gibt es daher eine leichte Steigerung zum Debütalbum zu vermelden und der Diskus ist definitiv jedem Anhänger des Schweden zu empfehlen!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Agitator
02. One Night at the Cinema
03. The Baseball League
04. Freakshow Superstar
05. March of the Tin Foil Hats
06. Prime Evil
07. Killer without a Gun
08. The Great Conspiracy
09. This must be the Solution
10. Requiem Postlude

Julian

Video zu „Baseball League“:

SHAKRA – Mad World

Band: Shakra
Album: Mad World
Spielzeit: 48:10 min
Stilrichtung: Hard Rock
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 28.02.2020
Homepage: www.shakra.ch

25 Jahre SHAKRA und kein bisschen Altersschwach. Ganz im Gegenteil. In dieser verrückten Welt gibt es Gott sei Dank Konstanten wie SHAKRA, die uns 2020 ihren neuesten Output „Mad World“ um die Ohren hauen. 25 Jahre muss man als Band im Rock’n’Roll Business erstmal überstehen. Natürlich gab es Höhen und Tiefen, aber sie haben durchgehalten und das Ziel stets im Blick gehabt. Das wurde auch mit reichlichen und regelmäßigen Chartplatzierungen belohnt. Live sind die Schweizer seit jeher eine Bank. Auftritte beim Bang Your Head, Wacken Open Air oder Touren und Auftritte mit Guns’n’Roses, Hammerfall und Whitesnake sprechen für sich. Das Line Up mit Mark Fox (v.), Thom Blunier (g.), Thomas Muster (g.), Dominik Pfister (b.) und Roger Tanner (d.) muss keinem mehr etwas beweisen, aber es kann und macht dies mit großer Leidenschaft. Aufgenommen wurde in den PowerRide Recording Studios unter Eigenregie. Das Cover Design ist vom Sänger entworfen worden und gefällt mir sehr (Totenköpfe gehen immer). Also gut, dann hören wir mal rein.
„Fireline“ startet gleich richtig knackig durch. Kräftige Gitarren, toller Groove, passt. Bei „Too Much Is Not Enough“ dachte ich zuerst, dass es ein Lied von Lordi („Hug Me Hardcore“) ist, aber nach 40 Sekunden ist alles wieder SHAKRA pur. Klasse Melodie und Refrain. „A Roll Of The Dice“ ist eine wahre Mithüpf- und Mitklatschnummer, die aber einen schönen Härtegrad aufweist. Harsche Gitarren und ein bissiger Gesang bestimmen passend zum Titel, das Stück „Mad World“. Yeah, alte Bonfire. Nein, natürlich nicht, aber „When He Comes Around“ könnte auch von denen sein. „Thousand Kings“ entpuppt sich als gute Melodic Rock Nummer a la Pretty Maids. So, jetzt wird sich breitbeinig hingestellt und die Luftgitarre rausgeholt bei „I Still Rock“. Wuchtige Kick Ass Nummer. „Fake News“ ist ganz in Ordnung, aber nicht der Knaller. Egal, weiter geht’s mit „When It All Falls Down“ und der Song ist gut und bleibt hängen im Ohr. Leichter Eclipse und Heat Touch. Locker flockiger Rock’n’Roll wird bei „Turn The Light On“ geboten. Heavy Rock in bewährter SHAKRA Manier schallt bei „Son Of Fire“ aus den Speakern. Macht mächtig Laune die Nummer. Schon der letzte Song? Schade. Die Eidgenossen entlassen uns mit einer wunderschönen Ballade namens „New Tomorrow“ wieder in den Alltag. Perfekter Ausklang.
Anspieltipps: „Too Much Is Not Enough“, „A Roll Of Dice“, „When He Comes Around“, „I Still Rock“, „Son Of Fire“ und „New Tomorrow“
Fazit: Ich war ein wenig skeptisch ob die Jungs noch was zu sagen haben. Aber ja, das haben sie wirklich. Die Produktion ist super, die Schweizer spielen tight zusammen und Mark singt hervorragend. Die Stücke hören sich nach einer Mischung aus Bonfire, Pretty Maids und manchmal sogar Mystic Prophecy an, aber selbstverständlich im unverwechselbaren SHAKRA Style. Klasse Scheibe von einer Band die noch lange nicht zum alten Eisen gehört.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Fireline
02. Too Much Is Not Enough
03. A Roll Of The Dice
04. Mad World
05. When He Comes Around
06. Thousand Kings
07. Still Rock
08. Fake News
09. When It All Falls Down
10. Turn The Light On
11. Son Of Fire
12. New Tomorrow

Sturmi

Video zu „Fireline“:

PAIN CITY – Rock And Roll Hearts

Band: Pain City
Album: Rock And Roll Hearts
Spielzeit: 39:44 min
Stilrichtung: Heavy Rock
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 21.02.2020
Homepage: www.paincity.no

Ihr wollt Rock’n’Roll? Könnt ihr haben! PAIN CITY aus Oslo sind gekommen, um euch mit ihrem dritten Album in den Hintern zu treten. Dieses sprüht nur so vor Energie und Testosteron. All das kennt man schon von den Liveshows der Band, nun wollte das Power Trio dieses Feeling auch auf Platte manifestieren. Damit das auch klappt, wurde Fredrik Nordström engagiert, der das Album im Studio Fredman gemischt und gemastert hat. Jede Veröffentlichung der Norweger bezieht sich grob auf ein Thema. Beim Debüt „When Life Gets You“ 2018 ging es darum, nicht aufzugeben, auch wenn das Leben es alles andere als gut mit dir meint. Auf Longplayer Nummer zwei „Keep It Real“ 2019 heißt es egal was auch passiert, bleib dir selber treu. Bei der aktuellen Scheibe steht der Rock’n’Roll im Vordergrund, Spaß zu haben und an den eigenen Träumen festzuhalten. Stian Krogh (v,g.), der zuvor 15 Jahre bei The Carburetors mitspielte, gründete die Band 2016. Im jetzigen Line Up sind noch Torkjell Hagen Voll (b.) und Petter Haukaas (d.) dabei. 3 Typen die zusammen Musik machen, Gitarren in den Verstärker gestöpselt und ab dafür.
Den Start macht „Heads Down“ mit fettem Motörhead und Punk Vibes, guter Opener. „A Night Out With Your Tail Out“ ist richtig schnell und mit härteren Riffs ausgestattet, hat aber trotzdem immer einen Rock’n’Roll Rhythmus inne. Starke Nummer. Der Titeltrack „Rock and Roll Hearts“ tritt auch richtig Arsch. Toller Refrain, geile Soli und der Drummer ist Weltklasse. „Born Hard“ lässt einen die Luftgitarre rausholen und man ist gedanklich in einem vor Hitze triefenden Club, V8 Wankers lassen grüßen. Bäm, bäm, bäm: „Forever“ ist ein punkiger Heavy Rock Song vom Feinsten. Die rauchige Stimme von Stian passt einfach perfekt. Thin Lizzy mäßig geht es in „Soul To Soul“ weiter. Guter Rocker mit eingängigem Refrain. „I Play My Guitar When I Want“ ist der perfekte Song für eine kleine Kneipenrauferei, bei der man sich danach aber in den Armen liegt und einen Whiskey miteinander trinkt. „Fake Suicide“ glänzt mit einem Mitgröl Refrain und knackigen Riffs, live bestimmt ein Knaller. Die Party geht bei „High Society“ weiter, klasse Punk Rock Nummer mit Jerry Lee Lewis Einschlag. „Glasgow Kiss“ mit seinen härteren AC/DC Riffs zwingt einen förmlich zum Bangen und abgehen. Das vorletzte Stück „Made Of Steel“ ist eine super ins Ohr gehende Nummer, die die Band hier vom Stapel lässt. Nena’s „99 Luftballons“ ist der Bonussong des Albums. Ich hätte den nicht gebraucht, aber wer ihn mag, dem macht diese Version sicherlich Spaß.

Anspieltipps: „A Night Out With Your Tail Out“, „Rock And Roll Hearts“, „Forever“, „I Play My Guitar When I Want“, „Glasgow Kiss“

Fazit: Im Vergleich zum Vorgänger sind die Songs deutlich direkter und schneller ausgefallen. Der Sänger ist eine Mischung aus Lemmy und Gene Simmons, der Drummer ist unglaublich gut und der Bass treibt die Lieder voran. Wer auf Motörhead, V8 Wankers, Barbed Wire und Suicide Bombers steht, kann hier bedenkenlos zuschlagen. Klasse Teil das wirklich Lust darauf macht, die Jungs live zu sehen. Ich empfehle aber ohne Auto zum Konzert zu fahren. Prost.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Heads Down
02. A Night With Your Tail Out
03. Rock And Roll Hearts
04. Born Hard
05. Forever
06. Soul To Soul
07. I Play My Guitar When I Want
08. Fake Suicide
09. High Society
10. Glasgow Kiss
11. Made of Steel
12. 99 Luftballons (Bonus)

Sturmi

WE SELL THE DEAD – Black Sleep

Band: We Sell The Dead
Album: Black Sleep
Spielzeit: 49:20 min
Stilrichtung: Hard Rock/Heavy Metal
Plattenfirma: earMUSIC
Veröffentlichung: 21.02.2020
Homepage: www.wesellthedead.com

WE SELL THE DEAD: kennt ihr noch nicht? Solltet ihr aber unbedingt nachholen. Die Band wurde 2016 von Niclas Engelin (In Flames/Engel) und Jonas Slättung (Engel) gegründet. Auf der Suche nach einem geeigneten Sänger, sind die zwei bei ihrem langjährigen Freund, Apollo Papathanasio (Firewind/Spiritual Beggars) fündig geworden. Oscar Nilsson (Engel) ersetzt den ehemaligen Drummer Gas Lipstick (HIM) und Peter Olsson übernimmt die Rolle des Keyboarders.
Für was steht der Bandname WE SELL THE DEAD eigentlich? Laut eigener Aussage geht es um eine Idee oder das Konzept des Todes. Der Tod ist ein wesentlicher Bestandteil vom Leben. Diese Gedanken werden auf dem neuen Album in Form eines energiegeladenen Mixes aus dunklem Heavy Metal mit eingängigen Melodien festgehalten. Dies ist das zweite Album der Jungs aus Schweden.
So, jetzt aber zu den Songs selber:
Los geht es mit „Caravan“ und einem 1minütigen ruhigen Anfang ehe es in einen klasse Midtempo Stampfer übergeht. Erinnert gleich an Black Sabbath. „Across The Water“ ist die erste Single-Auskopplung . Melodie steht klar im Vordergrund, starker Refrain. „Black Sleep“ ist die zweite Single und auch ein richtig guter eingängiger Metal Song geworden, der so durchaus auf einem DIO Album stehen könnte. „Carved in Stone“ ist eine tolle Rock Nummer im Whitesnake Stil. Leider folgt mit „The Light“ der schwächste Song des Albums. Macht aber nichts, mit „Hour of the Wolf“ und „River in your Blood“ folgen zwei bärenstarke Nummern, die auch jedem Mustasch Fan gefallen dürften. „Nightmare and Dream“ erklingt und sofort wippen mein Fuß und Kopf unweigerlich mit. Ein gutes Zeichen. „Scars in my Heart“ ist ein sehr motivierender Song, man fühlt sich einfach gut danach. Zum Schluss wird es mit der längsten Nummer der Scheibe, „Shallow Grave“ nochmals etwas ruhiger. Starke Powerballade die auch Helloween Vibes in sich hat, sehr gut.

Fazit:
Klare Steigerung zu ihrem ersten Album, das aber auch schon richtig gut anzuhören war. Nachdem die Jungs letztens live mit John Diva & The Rockets of Love unterwegs waren, bleibt es auch nicht bei einem reinen Studioact. Daumen hoch für dieses Werk und 8 Punkte von mir.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Caravan
02. Across the Water
03. Black Sleep
04. Carved in Stone
05. The Light
06. Hour of the Wolf
07. River in your Blood
08. Nightmare and Dream
09. Scars in my Heart
10. Shallow Grave

Sturmi