STARCHILD – Magic Well

Trackliste:

01. War isn`t over yet
02. Castles in the Sky
03. Westernworld
04. Magic Well
05. Violent Violin
06. At the End of the Rainbow
07. Letters of Life
08. The Dragon Rises Up Again
09. I`ve Lost a Friend
10. The Golden Train
11. Cyber Punk
12. Later You`ll know

Spielzeit: 48:49 min – Genre: Power Metal – Label: Metalapolis Records – VÖ: 08.12.2023 – Page: www.starchildband.com

 

Das ging fix! Nur 1 Jahr nach dem letzten Album „Battle of Eternity“ kehren die Power Metaller von STARCHILD schon wieder zurück und im Gepäck haben sie ihr neues Album „Magic Well“.
Klassischer Power Metal ist nach wie vor hier die Marschrichtung der Band, wo nach wie vor Mastermind und Sänger Sandro Giampietro die einzige Konstante seit Bandgründung ist.
Aber die Alben und die Mucke sprechen eh für sich und letzteres war trotz der ganzen Personalrotationen immer sehr gut! Mit dem letzten Album hat man das Personalkarussel auf jeden Fall etwas gestoppt.

Dieses Mal beginnt die Reise mit dem Opener „War isn`t over yet“ der vielleicht eine kleine Anspielung auf die aktuelle Situation darstellt?
Auf jeden Fall beginnt die Nummer direkt ohne große Umschweife und ballert sofort los. Ein flotter Midtempobanger der auch mit einem ordentlichen Chorus aufwarten kann. Starker Beginn!
„Castles in the Sky“ nimmt dann den Ball gut auf und spinnt das Ganze gut weiter, ohne aber großartig zu glänzen bevor wir mit dem epischen „Westernworld“ das nächste Highlight der Scheibe haben.
Und apropos Highlight das nächste folgt direkt auf dem Fuße, und zwar in Form des Titelsongs „Magic Well“. Übrigens auch das Video dazu ist eine absolute Augenweide!
Zwei absolute Killersongs hintereinander, so kann es gerne weiter gehen!
Und ja das tut es, etwas bedächtiger zwar, aber genauso erstklassig in Form von „Violent Violin“.
Der restliche Mittelteil besteht aus guten Standardmetalsongs die nicht ganz an die Qualität der vorherigen Ohrbomben rankommen aber sich immer noch super hören lassen.
Die Ballade „I`ve Lost a Friend” ist wunderschön umgesetzt, hat leider einen ziemlich realen Hintergrund, und leitet das letzte Albumdrittel ein.
Hier haben wir das mit ordentlichen Synthies beladene melodische „Cyber Punk“ und das abschließende „Later You`ll know“. Klarer Gewinner ist hier Song Nummero 11!

Ach schade! Hätten wir mehr Songs der Qualität des Mittelteils wären wir hier klar von der Benotung her im oberen Drittel unterwegs!
Aber leider kann man das, zugegebenermaßen, sehr hohe Niveau nicht ganz bis zum Schluss halten.
So oder so haben wir aber hier keinen richtigen Ausfall zu verzeichnen und der geneigte Fan findet hier ein klassisches Power Metalalbum welches sich super hören lässt, eine klare Steigerung zur letzten Scheibe darstellt, sowie die klare Kaufempfehlung für die angesprochene Zielgruppe erhält!

Julian

 

AXENSTAR – Chapter VIII

Trackliste:

01. Heavenly Symphony
02. Through the Fire and Brimstone
03. The Great Deceiver
04. Enchanted Lands
05. The Flame of Victory
06. No Surrender
07. Holy Land
08. Eye for an Eye
09. The War Within
10. Life Eternal

 

Spielzeit: 45:20 min – Genre: Power Metal – Label: Inner Wound Recordings – VÖ: 01.12.2023 – Page: www.axenstar.com

 

Ah, die schwedischen Power Metaller von AXENSTAR lassen auch mal wieder was von sich hören!
Ähnlich wie auch ihr Stammlabel Inner Wound Recordings pausierte man ja eine gewisse Zeit und seit dem letzten Album „End of All Hope“, welches allerdings beim nicht mehr existenten Ram it Down Records Label rauskam, sind nun auch schon wieder 4 Jahre ins Land gezogen.
Zeit für was Neues, nämlich mit dem 8. Album „Chapter VIII“ welches nach wie vor knietief im skandinavischen Power Metal unterwegs ist und besonders für Anhänger von Bands wie HAMMERFALL, STRATOVARIUS oder SONATA ARCTICA etwas sein könnte!

Mit der Vorabsingle „Heavenly Symphony“ beginnt der neue Diskus recht zackig Ein flotter Midtempotrack der sofort klar macht das wir hier im klassischen skandinavischen Power Metal unterwegs sind.
Mit einem ordentlichen Chorus ausgestattet bahnt sich die Nummer ihren Weg in die Gehörgänge und bleibt gut haften. Ein sehr ordentlicher Beginn!
Wesentlich mehr Groove gibt es dann beim folgenden „Through the Fire and Brimstone“ zu hören. Läuft gut rein und ist gut hörbar, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Über das atmosphärische Zwischenstück „Enchanted Lands“ geht es dann in den Mittelteil der Scheibe, wo unsere skandinavischen Freunde ordentlich auffahren und mit dem episch angehauchten Doppelpack „The Flame of Victory“ und „Holy Land“ weitere Highlights im Gepäck haben.
Aber, man muss schon ein Faible für Keyboards haben, den dieses ist massig vorhanden, auch das wird hier schnell deutlich!
Und auch im letzten Drittel hat man noch ein Highlight versteckt, das knackige, abwechslungsreiche und abschließende „Life Eternal“ überstrahlt hier irgendwie alles und lässt die anderen Tracks doch etwas alt aussehen.

Schön, dass die Jungs von AXENSTAR wieder zurück sind! Im Gepäck haben sie sehr ordentlichen skandinavischen Power Metal wo sich die Fans direkt zu Hause fühlen werden!
Man reiht sich gut in den bisherigen Backkatalog ein und dementsprechend gibt es auch die gleiche ordentliche Note wie beim letzten Diskus inklusive der obligatorischen Kaufempfehlung für die angesprochene Zielgruppe!

Julian

 

 

DON`T DROP THE SWORD – Age of Heroes

Trackliste:

01. Demon Drive
02. Of Love and Lose
03. Where the Old Gods Dwell
04. Twelve Steps (To Hell)
05. A Murder of Ravens (Feat. Liv Kristine)
06. King of Thieves
07. Echoes of the Past
08. Sharpe`s Song
09. Wewurt Skihit

 

 

Spielzeit: 61:53 min – Genre: Power Metal – Label: Eigenproduktion – VÖ: 24.11.2023 – Page: www.dontdropthesword.de

 

Im schönen Erding ist nicht nur gutes Bier und die größte Therme der Welt ansässig, nein auch ein Geheimtipp der Power Metalszene mit Namen DON`T DROP THE SWORD ist hier seit 2015 am Start.
Die Jungs waren schon häufiger hier in der Rock Garage zu Gast und gehören für mich sich zu einer der aufstrebenden Bands aus Deutschland im Genre die ohne große Labelunterstützung immer sehr feine Scheiben unters Volk bringen!
Zuletzt tat man dies 2019 mit der EP „The Wild Hunt“, dieser Tage erscheint aber endlich ihr neues komplettes Album „Age of Heroes“.
Personell und auch stilistisch hat sich zum Glück nach wie vor nichts bei den Bayern geändert und nach wie vor ist man im Power, Epic und Speed Metal daheim und frönt so Bands wie (frühen) BLIND GUARDIAN, HAMMERFALL oder MANOWAR.
Stammleser von euch wissen das dies auch meine Faves sind, von daher war es für mich natürlich Ehrensache auch wieder das neue Album zu besprechen!

Die Reise beginnt mit der ersten Videosingle „Demon Drive“. Mit sanften Gitarrenklängen beginnt das Ganze, bevor die tief gestimmten Gitarren einsetzen und die Nummer dann nach gut 1:30 in einen schnellen Midtempotrack transformiert.
Hätte ich nach dem sanften Beginn nicht vermutet.
Klingt im Refrain ein bisschen nach EDGUY muss ich sagen.
„Of Love and Loss“ geht dann direkt richtig nach vorne und im Refrain haben wir dann direkt wieder dieses tolle BLIND GUARDIAN Feeling was jeden Altfan, wozu ich mich ebenfalls zähle, direkt zum Schwärmen bringt. Die Nummer ist etwas erdiger und stampfiger als der Opener.
Mit „Where the Old Gods Dwell“ haben wir dann die nächste Videosingle die waschechter moderner Power Metal ist der ab und an SABATON Feelings beinhaltet.
Viel mehr Erdigkeit und ordentlich Groove haben wir dann wieder beim 8 Minuten Brecher „Twelve Steps (To Hell) bevor wir mit „A Murder of Ravens“ das erste absolute Sahnestück, nicht das die anderen Songs wirklich schlecht waren, der Scheibe haben!
Auf über 10 Minuten verpacken die Jungs einige Stile, von zart bis hart quasi inklusive Growls und Black Metalvipes, und haben mit Liv Kristine noch eine fantastische Gastsängerin im Gepäck.
Hut ab meine Herren, ein geiler Track der nur noch einen etwas packenderen Refrain bräuchte!
Mit „King of Thieves“ haben wir dann vielleicht den handzahmsten Song der Platte, aber auch er hat absolut seine Momente und überzeugt vor allem durch eine tolle Gitarrenarbeit.
Coole Mischung übrigens von den Lyrics bisher, historisches und fantastisches geben sich hier die Klinke in die Hand.
Eine absolute Ohrbombe ist dann das epische „Echoes of the Past“ im Anschluss welches sich schon nach kurzem metertief in den Gehörgängen festsetzt.
„Sharpe`s Song“ geht dann etwas mehr in Richtung Teutonen Metal bevor wir mit dem abschließenden „Wewurt Skihit” erneut einen fast 9-minütigen Brecher haben, der episch und kraftvoll sich seinen Weg in die Gehörgänge bahnt.

Mein lieber Scholli die Jungs von DON`T DROP THE SWORD” fahren mit ihrem neuen Album aber mal einen richtigen Brecher auf, auf dem sie sehr vielseitig und wechselhaft unterwegs sind.
Man bedient sich allerlei Stile und ist von zart bis hart mal überall unterwegs mit einem teilweisen recht brachialen Stilmix. Nichts zum mal eben nebenbei hören!
Erstklassiges Songwriting kommt da noch obendrauf, somit haben wir schlussendlich das bisher beste Album der Band und das ohne Wenn und Aber!

Kaufen Leute, eine Schande das hier noch kein Label ein ordentliches Angebot an die Band gemacht hat, die hätten es mal absolut verdient!

Julian

 

FINAL STRIKE – Finding Pieces

Trackliste:

01. Archers
02. Finding Pieces
03. Fly
04. Freedom
05. Heaven`s Falling Down
06. Oblivion
07. Restless Mind
08. Spark from the Dark
09. To the North
10. Turn of the Tide

 

Spielzeit: 41:44 min – Genre: Power Metal – Label: Reaper Entertainment – VÖ: 15.09.2023 – Page: www.facebook.com/finalstrikeband

 

Power Metal Sangeskünstler Christian Eriksson ist den meistens von uns seit seinem Engagement bei TWILIGHT FORCE oder auch NORTHTALE bestens bekannt!
Nach dem Ausstieg bei letztgenannter Kombo stand er an einem Lebenscheidensweg. Nochmal einen musikalischen Anlauf nehmen oder doch etwas ganz anderes machen?
Er entschied sich, Gott sei Dank, für ersteres und gründete kurzerhand die neue Band FINAL STRIKE.
Und passend zum Bandnamen soll es wohl tatsächlich der letzte Versuch sein und man hat alle Erfahrungen der Bandmitglieder zusammengenommen und ein zeitloses Power Metal Werk Names „Finding Pieces“ ist dabei herausgekommen!
Apropos, die anderen Bandmitglieder sind Christian`s alte Kollegen Patrick Johansson, Jimmy Pitts sowie Jan Ekberg und das neue Gesicht Martin Floberg.

Ob wir hier nun eines der späten Power Metal Highlights des Jahres haben, finden wir nun zusammen heraus und hören direkt mal in den Opener „Archers“ rein. Dieser ist direkt mit ordentlich Keyboardunterstützung, die so viel sei auch schon mal verraten, auf dem ganzen Album präsent sein wird, und legt sofort massiv los.
Mehrstimmiger Chorus, satte Riffs und über allen thront die Stimme von Christian. Passt, sitzt, wackelt und hat Luft würde ich sagen!
Der Titelsong „Finding Pieces“ folgt als Nächstes und was soll ich sagen, eine absolute Ohrbombe ist das gute Stück geworden. Der Refrain gräbt sich metertief in die Gehörgänge und bleibt dort lange hängen. Ansonsten ist das Teil einfach ein klassischer Midtempotrack der erneut mit Keys sinnvoll ergänzt wird.
Ebenfalls mega eingängig ist dann das folgende „Fly“. Knackig kommt man hier auf den Punkt, vertändelt nicht viel Zeit, sondern konzentriert sich auf das Wesentliche.
Für den einen ist das Ganze vielleicht etwas handzahm, aber man sollte sich die Nummer bis zum Schluss anhören, wartet man hier noch mit der ein oder anderen instrumentalen Spielerei auf was es dann doch recht interessant macht.
Das flotte „Freedom“ bildet dann den Überleiter zum Mittelteil der mit dem epischen Doppelpack „Heaven`s Falling Down“ sowie „Oblivion“ bestens besetzt ist. Hier sieht man schön unterschiedliche Ausprägungen der Epic, mal schnell, mal langsam, erstklassiges Songwriting würde ich sagen!
„Restless Mind“ fällt dazu im Vergleich etwas ab, hier nudelt man auch den Refrain und den Songtitel einfach tot. Schnell weiter zum nächsten Stück mit Namen „Spark from the Dark“ was dann wieder wesentlich mehr zu bieten hat und geschickt zwischen Epic und Power Metal hin und her wechselt.
Die beiden letzten Songs „To the North“ und „Turn of the Tide“ können dann nicht mehr ganz an die bisherigen Hits anschließen, sind aber immer noch meilenweit entfernt von kompletten Ausfällen.

Christian Eriksson soll auf jeden Fall weitermachen, was er tut, denn das macht er richtig gut! Mit seiner neuen Band FINAL STRIKE setzt er eine erste sehr ordentliche Duftmarke, die vor allem in der ersten Hälfte absolut erstklassig ist.
Im zweiten Abschnitt geht gerade bei den letzten Stücken ein klein wenig die Puste aus und es fehlt etwas die Konstanz, aber das ist dann schon etwas Meckern auf hohem Niveau!
Power Metalfans der alten Schule mit einem Hang zu Keyboards machen hier auf jeden Fall nicht viel falsch, klare Kaufempfehlung.

Julian

 

DIVINER – Avaton

Trackliste:

01. Avaton
02. Mountains High
03. Dancing in the Fire
04. Cyberwar
05. Waste No Time
06. Nemesis
07. Hope Will Rise
08. Dominator
09. Hall of the Brave
10. The Battle of Marathon
11. Dead New World (CD Bonus Track

Spielzeit: 56:08 min – Genre: Heavy Metal – Label: ROAR – VÖ: 10.11.2023 – Page: https://divinerband.com

 

Seit 2011 ist die griechische Metalband DIVINER unterwegs und seitdem habe ich sie eigentlich auch auf dem Rezensionsradar!
Gespickt mit Ex INNERWISH Mitgliedern, apropos die Jungs könnten auch mal wieder was von sich hören lassen, ist man auch in einer ähnlichen Spielrichtung unterwegs.
2019 erschien ihr letztes Album „Realms of Time“, Zeit also für einen Nachfolger!
Auf diesem ist man nach wie vor in der Schnittmenge zwischen Heavy, Power und etwas Epic Metal unterwegs und verwurstet lyrisch einige Fantasy und historische Themen.
Gesanglich angeführt von Yiannis Papanikolau tritt das 3. Album „Avaton“ nun an, um uns erneut in die metallische Welt von DIVINER zu entführen.

Los geht es direkt mit dem Titeltrack „Avaton“. Dieser ist ein stimmungsvolles Instrumental was denke ich die richtige historische Stimmung vermittelt und gut in die Geschichte einleitet.
Beim nächsten Track „Mountains High“ geht es sofort zur Sache, erdig und druckvoll bahnt sich das Ganze seinen Weg, inklusive einem ordentlichen Chorus natürlich.
Sänger Yiannis erinnert nicht zum ersten Mal an den seligen DIO und zaubert direkt eine Höchstleistung aufs Parkett.
In einem ähnlichen Fahrwasser, wenn auch noch etwas melodischer, ist dann „Dancing in the Fire“ unterwegs und auch hier können wir schnell einen Haken dahinter machen!
„Waste No Time“, welches den Mittelteil einleitet, hat ein paar schöne Spannungsbögen integriert und zeigt sich abwechslungsreich mit einigen Wendungen.
Der Mittelteil wird dann klar vom schnellen „Hope Will Rise“ und dem Groovemonster „Dominator“ geprägt. Schöner, klassischer Heavy Metal eben so wie der geneigte Fan es sich wünscht!
Zum Abschluss, wenn man den starken CD Bonus Track „Dead New World“ nicht berücksichtigt, fährt man noch zwei dicke Epic Metalbrocken auf.
„Hail of the Brave“ und „The Battle of Marathon“ reichen beide an die 8 Minutengrenzen heran, werden zu keiner Zeit langweilig und setzen sich dazu noch metertief im Gehörgang fest.
Ganz starker Abschluss der Jungs!

Man geht auf dem dritten Album klar etwas weg vom Power Metal der zweiten Scheibe hin zum Heavy Metal des Debüts.
Diese Kurskorrektur scheint den Jungs zu gefallen, ist man hier doch ständig im obersten Qualitätslevel unterwegs und hat zum Abschluss nochmal zwei richtig schöne Epic Metalbomben im Gespäck!
Erstklassige Heavy Metalalbum welches auch immer wieder den Geiste von DIO auferstehen lässt, absolute Kaufempfehlung meinerseits für die angesprochene Zielgruppe!

Julian

 

SIGNUM REGIS – Undivided

Trackliste:

01. Daniel`s Prophecy
02. Ministry of Truth
03. Salt of the Earth
04. Interpreter of Dreams
05. Pilgrim Road
06. Servants of the Fallen One
07. Sea of Galillee
08. Prepare for War
09. Undivided
10. Shield my Soul

 

Spielzeit: 50:30 min – Genre: Melodic Metal – Label: Ulterium Records – VÖ: 17.11.2023 – Page: www.signum-regis.com

 

Die Jungs von SIGNUM REGIS rund um Mastermind und Bassist Ronnie König begleiten mich nun auch schon eine ganze Zeit in meinem Schreiberleben. Und irgendwie habe ich die christlichen Melodic Metaller liebgewonnen und mich immer um ihre letzten Studioalben rezitechnisch gekümmert, außerdem kenne ich Ronnie mittlerweile recht gut.
So war es für mich auch klar, dass ich mir ihr neues Album „Undivided“ zu Gemüte führe und euch davon berichte!
Endlich ist das alte Bandlabel Ulterium Records wieder am Start, das ist denke ich die größte Neuerung nimmt man das hinzuziehen eines externes Produzentens mal aus.
Gut, wenn der Produzent Jacob Hansen heißt, ist das doch mal eine kleine Erwähnung wert.
Ansonsten ist aber vieles beim Alten, denn besetzungstechnisch ist Gott sei Dank Ruhe eingekehrt, was ja vor allem auf der Sängerposition nicht immer der Fall war zuletzt, und auch musikalisch ist man wie gewohnt im Melodic Metal mit christlich angehauchten Songs unterwegs.

So, dann starten wir den neuen Diskus mal mit dem Opener „Daniel`s Prophecy“. Dieser legt direkt flott los und besitzt Band und Genretypisch einen ordentlichen Chorus den man schon nach kurzem mitsingen kann.
Ein sehr ordentlicher Einstieg!
Der zweite Song „Ministry of Truth“ legt dann härtetechnisch vor allem in den Strophen eine Schippe drauf und Sänger Jota ist hier schön variabel unterwegs.
Bei „Salt of the Earth” ist man aber wieder astrein im Melodic Metal unterwegs und trifft auch hier sehr zielsicher mit Sicherheit den Geschmack der Fans.
Im Mittelteil können auf jeden Fall, dass abwechslungsreiche „Pilgrim Road“, ebenfalls wieder mit so einem Möderchorus, dass etwas episch angehauchte „Servants of the Fallen“ und das überlange „Prepare for War“, welches schon das letzte Drittel einleitet, überzeugen.
Und dieses ist auch wieder allererste Sahne und der Titeltrack „Undivided“ sowie die Epicbombe „Shield my Soul“ gehören mit zu dem Besten was wir hier auf der Scheibe zu hören bekommen!

Die letzte EP, die ja in der Pandemie entstanden ist, konnte mich absolut nicht überzeugen! Das ist jetzt auf jeden Fall wieder anders und man ist wieder wesentlich zielsicherer und qualitativ hochwertiger unterwegs.
Auch auf der Sängerposition ist man endlich wieder stabil unterwegs, was der Band hörbar guttut!
Ganz in die höchsten Ränge geht es aber noch nicht wieder, dafür kommt man zu spät so richtig in Schwung und die absoluten Hits sind eher in der zweiten Hälfte zu suchen.
Aber das ist Meckern auf hohem Niveau, trotzdem natürlich die klare Kaufempfehlung für den geneigten Fan!

Julian

 

 

 

RIGORIOUS – Night of Retribution

Trackliste:

01. Victoy
02. Lay with Me
03. Iron Wings
04. Fight For Your Lives
05. Brothers Arise
06. Children of the Night
07. Ride Till We Die
08. Behind the Curtains
09. Lost
10. Power of My Sword

 

Spielzeit: 43:29 min – Genre: Power Metal – Label: Metalapolis Records – VÖ: 10.11.2023 – Page: www.facebook.com/rigoriousoffical

 

Eine neue deutsche Power Metalband schickt sich an frischen Wind in das Genre zu blasen!
Die Rede ist von der 2021 gegründeten Truppe RIGORIOUS die nach ihrer ersten EP aus dem Jahre 2022 nun ihr erstes komplettes Album mit dem Titel „Night of Retribution“ auf uns loslassen.
Mir am bekanntesten ist der Sänger Lukas Remus dessen Baritonstimme ich schon auf dem letzten Album seiner anderen Band VISION OF CHOICE (Rezi hier bei uns, unbedingt anchecken) richtig gut fand!
Lyrisch sind wir auf dem Album in der Fantasywelt unterwegs und stilistisch dürften Anhänger von so Bands wie BLIND GUARDIAN, ORDEN OGAN, SABATON oder GRAVE DIGGER hier mal näher hinhorchen.
Und apropos Grabschaufler, der Obergrabschaufler Chris Boltendahl hat das Album produziert und auch einen Gastauftritt auf dem Silberling.

So viel zu den schnöden Vorabinfos, lassen wir jetzt mal die Musik sprechen in Form des Albumopeners „Victory“. Mit ordentlicher Keyboardunterstützung beginnt die Nummer und es entwickelt sich ein flotter Midtemposong.
Fronter Lukas ist wie schon erwähnt schön tief und kraftvoll unterwegs und drückt der Mucke direkt seinen Stempel auf.
Aufgrund des tollen Refrains kann der Opener relativ schnell als absolut gelungen angesehen werden, ein starker Auftakt!
In einem ähnlichen Fahrwasser läuft dann auch „Lay with Me“ bevor man mit dem, schon von der EP bekanntem, „Iron Wings“ erdiger und grooviger unterwegs ist. Ich kann mir nicht helfen aber es kommt irgendwie etwas RUNNING WILD Feeling auf bei dem Track : )
Der Mittelteil wird dann vom episch angehauchten „Brothers Arise“ und dem etwas ruhigeren „Children of the Night“ dominiert. Beides sind absolute Highlights und gehören mit zu den besten Songs auf der Scheibe.
Sehr zackig und sehr keyboardlastig ist dann das anschließnde „Ride Till We Die“ bevor mit „Behind the Curtains“ der Härtegrad inklusive des Gesangs ordentlich nach oben geschraubt wird.
Die Ballade „Lost“ ist dann typischerweise ein Track, wo der Gesang im Mittelpunkt steht, ansonsten ist hier eher Business as usual angesagt.
Mit dem abschließenden „Power of My Sword“ hat man nochmal einen recht ordentlichen Track in der Hinterhand, der zwar nicht übermäßig glänzt aber etwas funkelt.

Für ein Debüt sind RIGORIOUS hier doch sehr ordentlich unterwegs. Es fehlen hier zwar noch die absoluten Überhits um komplett in die oberste Riege vorzudringen, aber insgesamt ist das hier schon eine starke und solide Leistung!
Fans der angesprochenen Bands mit etwas mehr Hang zu Keyboards werden hier auf jeden Fall gut unterhalten werden!

Julian

 

 

 

DOKKEN – Heaven Comes Down

Tracklist

01. Fugitive
02. Gypsy
03. Is It Me Or You?
04. Just Like A Rose
05. I’ll Never Give Up
06. Saving Grace
07. Over The Mountain
08. I Remember
09. Lost In You
10. Santa Fe

 

Spielzeit: 42:02 min – Genre: Melodic Hard Rock– Label: Silver Lining VÖ: 27.10.2022 – Page: https://dokken.net

Der amerikanische Sänger Don Dokken wurde durch Alben wie „Under Lock & Key“ bekannt und galt als einer der Größen im Melodic Hard Rock Sektor.
Zwischenzeitlich wurde es etwas ruhiger um seine Band „Dokken“ auch wenn regelmäßig Alben produziert worden sind. Mit John Levin (Doro) konnte man einen versierten Gitarristen verpflichten, dessen Gitarrenarbeit hier lobend erwähnt werden darf.
Auch das Songwriting überzeugt und kann sich mit Klassikern wie „Unchain The Night“ durchaus vergleichen lassen. Als Beispiel dürfen Titel wie „Fugitive“ oder „Gypsy“ herhalten. Zwar kommt „Heaven Comes Down“ nicht ganz an Klassiker wie „Tooth & Nail“ heran, hinterlässt jedoch viel sehr positive Eindrücke.
Fazit: Gelungenes Comeback von Dokken

 

Bonne

THEOCRACY – Mosaic

Trackliste:

01. Flicker
02. Anonymous
03. Mosaic
04. Sinsidious
05. Return to Dust
06. The Sixth Great Extinction
07. Defied
08. The Greatest Hope
09. Liar, Fool, Or Messiah
10. Red Sea

 

Spielzeit: 66:15 min – Genre: Power Metal – Label: Atomic Fire Records – VÖ: 13.10.2023 – Page: www.theocracymusic.com

 

7 Jahre nach ihrem letzten Album „Ghost Ship“ lassen die Jungs von THEOCRACY auch endlich mal wieder was von sich hören! Die Band um Mastermind und Sänger Matt Smith gehört ja auch zu meinen Alltime Faves und bislang hat man sich von Album zu Album ordentlich gesteigert.
Einiges ist aber neu im Hause THEOCRACY!
Zuerst haben wir das neue Label Atomic Fire Records, dann gibt es den ein oder anderen personellen Neuzugang zu vermelden und zum Abschluss ist man nun nicht mehr ausschließlich im Melodic Metalbereich unterwegs, sondern wandert zwischen Melodic, Power und Progressive Metal hin und her.

Das Alles sind ganz schön viele Neuerung die mich neugierig gemacht haben und von daher startete ich sehr gespannt den Opener „Flicker“.
Ohne viel Einleitung beginnt die Nummer direkt und es entwickelt sich ein flotter Midtempotrack der genau die Mitte zwischen Melodic und Prog Metal abdeckt inklusive eines schönen Chorus.
Ein sehr ordentlicher Einstieg!
Nach dem sehr plötzlichen Ende des Openers schließt direkt „Anonymus“ an und ist von der Machart her eigentlich recht ähnlich zum Opener.
Auch hier haben wir wieder diesen, fast schon bandtypischen, Chorus der 1 A ist und direkt zum Mitsingen einlädt.
Beim Titeltrack „Mosaic“ geht es dann das erste Mal wesentlich progressiver zur Sache und die Nummer ist sehr interessant aufgebaut und bietet einiges zum Entdecken an.
Ein absolut würdiger Titeltrack!
Das anschließende „Sinsidious“ ist dann wesentlich erdiger gehalten und kommt mit ordentlich Schmackes aus den Boxen. Auf jeden Fall wird hier der Power Metal ganz großgeschrieben. Vielleicht eine der härtesten Nummern auf der Platte!
Die Videosingle „Return to Dust” ist dann auch wieder typischer Progressiver Power Metal der über einen hymnischen Chorus verfügt und THEOCRACY in Reinkultur und Höchstleistung zeigt.
Die Hälfte des Albums ist rum und man muss der Band echt ein großes Kompliment machen, kein Song klingt gleich, jeder hat etwas Besonderes, großes Songwriting Können hier!
Das bleibt auch bei „The Sixth Greath Extinction“ so, hier geht es wieder etwas härter zur Sache.
Ordentlich Schmackes mit viel Doublebass besitzt dann auch „Defied“. Hier drückt man das Gaspedal richtig schön durch.
Die obligatorische Ballade erwartet uns dann bei „The Greatest Hope“. Wunderschön und zart gesungen transportiert sie uns direkt in eine andere Welt und lässt uns schön dahin träumen.
Das darauffolgende „Liar, Fool Or Messiah“ ist dann wieder schön melodisch gehalten und kann direkt wieder sofort begeistern. Auch hier haben wir wieder so einen Mörderchorus, der sich schon nach kurzem absolut in den Gehörgängen festsetzt!
Ein absolutes Sahnestückchen haben wir dann noch zum Abschluss der Scheibe. „Red Sea“ ist schlanke 19! Minuten lang, bietet Progressive Power Metal erster Güte und weiß von vorne bis hinten absolut zu überzeugen. Es wird nie langweilig und das muss man über diese Spielzeit erstmal schaffen, geiles Teil!

Wow, wow kann man da nur sagen! THEOCRACY haben uns lange warten lassen, ballern uns aber mit ihrem Comebackalbum „Mosaic“ mal so richtig einen vor den Latz!
Power Metal mit ordentlich Progressive Anteilen ersten Güte wird uns hier geboten, Fans der Band und der Genre werden auf jeden Fall nicht enttäuscht werden.
Im Vergleich zum Vorgängeralbum ist das neue Werk wesentlich komplexer, das heißt auch leider nicht ganz so zugänglich. Man braucht definitiv mehrere Anläufe bis sich alles erschließt und zündet, nix also zum nebenbei hören!
Deswegen ist die Benotung auch etwas niedriger als beim bockstarken Vorgänger (Rezi hier bei uns), aber nach wie vor im absoluten Top Bereich angesiedelt.

Julian

 

 

 

News Speed Limit

Speed Limit liefert eine audiovisuelle Botschaft der Motivation in Form ihres Heavy Metal Videos „Shine Brighter Than The Sun“ + Konzert mit U.D.O. auf der Wildstyle- & Tattoo Messe in Salzburg am 29. Oktober!

In jedem von uns steckt das Potenzial, über den Durchschnitt hinauszugehen, unsere Flügel auszubreiten und unser Bestes zu geben. Das Leben mag seine Hindernisse haben, aber es liegt an uns, nicht einfach nur zufrieden zu sein, sondern stets danach zu streben, unser volles Potenzial auszuschöpfen. Diese Botschaft der Selbstbestimmung und des Aufstrebens ist das Herzstück von „Shine Brighter Than The Sun“, der neuesten Video- Single der österreichischen Heavy-Metal-Crusaders Speed Limit. Am Freitag, den 27. Oktober, wird diese inspirierende Botschaft via NRT-Records sowohl in Videoform als auch als Single das Licht der Welt erblicken.

 

 

Ausgekoppelt aus ihrem erfolgreichen Album „Cut Along Story Short“, welches am 17. Juni 2023 über NRT-Records veröffentlicht wurde, erstrahlt die neue Single „Shine Brighter Than The Sun“ im gewohnt kraftvollen Glanz für den Speed Limit nicht nur in ihrer Heimatstadt Salzburg bekannt sind. Sie bewegt sich zwischen Heavy Metal und Melodic Metal und legt ihren Fokus auf das Thema Motivation. Das Konzept wird durch die B-Seite „Destiny’s Calling“ weiter vertieft.

Die Videos zu beiden Songs zeigen Live-Aufnahmen von zwei unterschiedlichen Konzerten und unterstreichen die entfesselte Energie von Speed Limit.

Mit „Cut Along Story Short“ dominierten Speed Limit über mehrere Wochen die Top 10 der offiziellen deutschen Metal- & Rock-Charts und erreichten mit dem Album ebenfalls die Top 10 der offiziellen Amazon Sales Charts.

Pünktlich am 27. Oktober 2023 veröffentlichen Speed Limit die zweite „Cut A Long Story Short“- Singleauskopplung „Shine Brighter Than The Sun“, gerade Rechtzeitig, denn zwei Tage später werden sie zusammen mit der Accept-Legende U.D.O. Dem Publikum der Wildstyle & Tattoo-Messe in Salzburg im Rahmen eines Konzertes einheizen

Mit der Single „Shine Brighter Than The Sun“, die am 29. Oktober mit zwei begleitenden Musikvideos erscheint, treten Speed Limit am selben Tag zusammen mit der Accept-Legende U.D.O. auf der Wildstyle- & Tattoo-Messe in Salzburg auf.

Mehr zu Speed Limit im Netz:

https://www.speedlimit.at