Sinner News

SINNER mit neuem Album und erstem Video

AFM Records freut sich, die neue Video-Single „Fiesta Y Copas“ des deutschen Metal-Veteranen Sinner mit einem Gastauftritt von Ronnie Romero (Rainbow) präsentieren zu können.

Das neue herausragende Album „Santa Muerte“, das am 13. September 2019 von AFM Records veröffentlicht wird, ist das siebzehnte Studioalbum in seiner mehr als 35-jährigen Bandgeschichte.

Die offensichtlichste Neuerung zuerst: Auf Santa Muerte gibt es neben Frontmann Mat erstmals eine feste zweite Stimme bei Sinner. Die ist weiblich, stammt aus Venedig und hört auf den Namen Giorgia Colleluori. Mat: „Georgia ist mir schon mit ihrer Band Eternal Idol positiv aufgefallen, deshalb haben wir sie für ‚Rock meets Classic‘ als Backgroundsängerin verpflichtet. Während dieser Tournee habe ich gemerkt, dass Georgia auch zu Sinner perfekt passen würde. Also haben wir sie während einiger Konzerte in Australien, Japan und Deutschland testweise bei drei Klassikern auf die Bühne geholt. Die Reaktionen des Publikums waren der Knaller, damit war die Entscheidung gefallen, sie fest in die Band zu holen.“ Zumal die aktuellen Sinner-Songs durch Colleluoris stimmliche Reichweite eine neue Dimension bekommen und – laut Mat – „eine Reichweite, die mit mir allein nicht möglich gewesen wäre.“

Zweite Neuerung: Mit Ricky Warwick (Thin Lizzy, Black Star Riders) und Ronnie Romero (Ritchie Blackmore´s Rainbow) sind auf Santa Muerte zwei der zurzeit charismatischsten Sänger der internationalen Rockszene zu Gast. „Ricky habe ich ebenfalls im Zusammenhang mit Rock meets Classic kennengelernt“, erklärt Mat. „Wir haben häufig im Tourbus zusammengesessen, uns stundenlang unterhalten und sind dadurch echte Freunde geworden. Ricky ist ein ähnlicher Typ wie ich, bodenständig, ehrlich, ein wenig rau.“ Zum Einsatz kommt Warwicks einzigartige Stimme in ‚What Went Wrong‘, einer geradlinigen Rocknummer mit irisch angehauchtem Thin Lizzy-Appeal. Ronnie Romero wiederum, der in der ersten Single ‚Fiesta Y Copas‘ zu hören ist, fiel Sinner erstmals 2015 während eines großen Festivals in Italien auf, bei dem Mats Power Metal-Formation Primal Fear und Romeros spanische Band Lords Of Black auf der gleichen Bühne standen. Weitere Gäste auf Santa Muerte sind der schwedische Gitarrist/Co-Songwriter Magnus Karlsson (Primal Fear, Allen/Lande) in ‚Death Letter` und Backgroundsänger Sascha Krebs, der schon auf dem Vorgängerwerk Tequila Suicide (nahezu) alle Songs mit großartigen Chören veredelt hat.

Man hört bereits: Sinner liefern wie gewohnt auf höchstem Niveau ab, in einer Besetzung mit echten Könnern wie die Gitarristen/Co-Komponisten Tom Naumann und Alex Scholpp sowie Schlagzeuger und Neuzugang Markus Kullmann (Ex- Voodoo Circle). Produziert wurde Santa Muerte von Mat Sinner und co-produziert von Dennis Ward (Pink Cream 69, Unisonic, Gus G.), der die neue Scheibe auch recorded und gemischt hat. Nach der ersten Single ‚Fiesta Y Copas‘ (inklusive Video) werden Sinner zwei weitere Auskopplungen samt Videoclip veröffentlichen: ‚Last Exit Hell‘ erscheint am 16.08.2019, gefolgt von ‚Death Letter‘ am 06.09.2019. Alle weitere Fragen beantworten Sinner dann wie gewohnt lückenlos auf Santa Muerte oder aber während der Release-Shows ab September 2019 in imposanter Lautstärke.

TRACKS
Shine On * Fiesta Y Copas * Santa Muerte * Last Exit Hell * What Went Wrong * Lucky 13 * Death Letter * Craving * The Wolf * Misty Mountain * The Ballad Of Jack * Stormy Night

TOURDATEN
11.09.2019 – ESSEN – Turock
12.09.2019 – SIEGBURG – Kubana
13.09.2019 – MANNHEIM – MS Connexion Complex
14.09.2019 – BURGRIEDEN – Riffelhof
04.10.2019 – REGENSBURG – Eventhall Airport
05.10.2019 – REICHENBACH – Die Halle
06.10.2019 – BAMBERG – Live-Club

Thunder and Lightning News

Die Berliner THUNDER AND LIGHTNING haben Albumcover, Titel und die Trackliste ihres kommenden Albums „Demonicorn“ veröffentlicht. Der Release ist für Herbst 2019 angepeilt. Das Album wird erstmalig neben der CD und Digitalversion auch auf Vinyl erscheinen.

Die Band plant für Mitte Juli den Start einer Crowdfunding Kampagne, wo die Fans und solche, die es noch werden wollen, neben mehreren exklusiven Bonus Tracks und Merch auch einen Platz am Mikrofon auf einem der Songs abgreifen können.
Tracklist (CD / Vinyl / Download):

All Your Lies
Demonicorn
Demmin
The Temple of Death
God For A Day
Heaven’s Gate
Salt To The Wounds
Telltale Signs

Zum Artikel auf der Bandseite geht es hier entlang:
https://tnlmetal.de/metal/album-artwork-and-tracklist-revealed/

FORBIDDEN SEED – The Grand Masquerade

Band: Forbidden Seed
Album: The Grand Masquerade
Spielzeit: 68:55 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Stormspell Records
Veröffentlichung: 09.03.2018
Homepage: www.forbiddenseed.gr

FORBIDDEN SEED aus Griechenland hatten bei mir mit ihrem 2015er Debütalbum „From Sand to Eternity“ mächtig Eindruck geschunden. Leider verpasste ich im letzten Jahr das Zweitwerk „The Grand Masquerade“ aber durch Zufall kam ich jetzt doch noch in den Genuss der Promo so dass ich euch lieber Leser auch das zweite Werk, auf dem es noch düsterer zugehen soll, natürlich nicht vorenthalten will!
Mit Yannis Papadopoulos (BEAST IN BLACK) und Sverd T Soth (BATTLEROAR) hat man zwei bekannte Gäste mit an Bord, beim Opener „Intro“ treten beide aber noch nicht in Erscheinung, das Ganze ist aber wunderbar atmosphärisch und stimmungsvoll geraten. Ein guter Einstieg also um reinzukommen.
Mit dem anschließenden Titeltrack „The Grand Masquerade“ geht man dann auch direkt steil und auf Nummer sicher! Man tönt immer noch extrem nach ICED EARTH, was vor allem am Gesang liegt, und hat einen Ohrwurmchorus parat der das Ganze schön eingängig macht.
Über dasr wunderbar epische „Into Nevermore“ und „Labyrinth of Scars“, welcher ebenfalls wieder sofort überzeugen und punkten kann geht es in den Mittelteil der Scheibe der mit dem ordentlichen Instrumental „The Gathering“ und der Powerballade „Dreamspace“ aufwarten kann. Die restlichen zwei, drei Songs sind leider eher Standardmetaltracks die nicht besonders ins Gewicht fallen.
Dieser kleine Ausrutscher wird aber im letzten Teil der Scheibe wieder korrigiert denn hier hat man noch die ein oder andere Perle auf Lager.
Da hätten wir z.B. das epische, abwechslungsreiche „Siege of the Fallen“, „Heretic“ oder das abschließende stimmungsvolle Instrumental„The Wanderer“.
Somit haben wir insgesamt ein doch überzeugendes zweites Werk der Jungs von FORBIDDEN SEED dem man nur die etwas hölzerne Produktion, die auf der anderen Seite aber doch wieder seinen Charme hat, und die manchmal etwas ausufernden Tracks als Kritikpunkte vorhalten kann.

Anspieltipps:

„The Grand Masquerade“, „Into Nevermore”, “Labyrinth of Scars”, und “Siege of the Fallen”

Fazit :

Im Vergleich zum letzten Album haben sich die Jungs auf jeden Fall nochmal gesteigert! Zwar ist die Scheibe insgesamt doch vielleicht einen Tick zu lang geworden und der ein oder andere Song hätte etwas kompakter sein können, aber insgesamt stellt das neue Werk von FORBIDDEN SEED auf jeden Fall eine absolute Kaufempfehlung für Fans von ICED EARTH und etwas komplexeren Power Metal da.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Intro
02. The Grand Masquerade
03. Into Nevermore
04. Labyrinth of Scars
05. Stealer of Dreams
06. The Gathering
07. Dreamspace
08. Crusade
09. Of Wrath and Blood
10. Night of Changes
11. Jester of Light
12. Siege of the Fallen
13. Heretic
14. The Wanderer

Julian

NITROGODS – Rebel Dayz

Band: Nitrogods
Album: Rebel Dayz
Spielzeit: 49:59 min
Stilrichtung: Rock N Roll
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 21.06.2019
Homepage: www.nitrogods.de

Zwei Jahre nach ihrem letzten Album „Roadkill BBQ“ kehren die NITROGODS mit dem neuen Label Massacre Records wieder zurück und präsentieren uns ihr neues Album „Rebel Dayz“ welches so nahe an deren Livesound sein soll wie noch nie! Da die Jungs bisher schon mächtig Gas gegeben haben und uns den puren Rock N Roll oder Heavy Rock um die Ohren geblasen haben können wir gespannt sein was nun auf uns zu kommt!
Eröffnet wird das gute neue Stück mit dem Opener „Breaking Loose“ wo schnell klar wird das das Trio auch auf dem neuen Album nur eine Richtung kennen, nach vorne und das nur mit Hard Rock.
Die nachfolgenden Songs sind dann eigentlich auch schnell erzählt, flotte Hard Rock Nummern die erdiger und krachender nicht sein könnten! Darunter befinden sich dann so Glanzperlen wie der Videotrack „We`ll Bring the House Down“ der Titeltrack „Rebel Dayz“ oder das von Gitarrist Henry Wolter gesungene „Blind as a Stone“.
Beim letzteren wird es auch mal wieder etwas bluesiger was der Band schon auf dem letzten Album sehr gut zu Gesicht gestanden hat und einfach etwas Abwechslung in den üblichen bandeigenen schnellen Hard Rock Sound bringt!
Was jetzt nicht heißen soll das dieser schlecht ist, man lausche nur dem erdigen „Roadwork Ahead“ und genieße einfach die Spielfreude der Band, aber ein bisschen Abwechslung schadet ja nie.
Im letzten Abschnitt der 14! Songs starken Platten können auf jeden Fall noch das erneut von Henry gesungene „Go Fast“ und das abschließende bluesgeschwängerte „Don`t Call my Name“ überzeugen.

Anspieltipps:

„Breaking Loose“, „We`ll Bring the House Down“, „Rebel Dayz“, „Blind as a Stone“ und „Don`t Call my Name“.

Fazit :

Auch auf ihrem neuen Album präsentieren die NITROGODS ihren Fans das was man von ihnen erwartet, Vollgas Hard Rock mit einer Spur MOTORHEAD drin!
Immer wieder unterbrochen von einigen Blueseinschüben was das Ganze doch merklich auflockert.
Die Idee mit Henry als zweiten Sänger halte ich ebenfalls für genial, sie bietet einen guten Kontrast zum rauchigen Organ von Bassist Oimel!
Fans von Lemmy und Co werden hier ebenfalls nicht enttäuscht und so kann man die neue Scheibe auf jeden Fall jedem Hard Rock und Rock N Roll Fan als Kaufempfehlung ans Herz legen!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Breaking Loose
02. Zoom the Broom
03. We`ll Bring the House Down
04. 415 DV
05. Get Lost
06. It`s not your Rock N Roll
07. Rebel Dayz
08. Blind as a Stone
09. Roadwork Ahead
10. Murder`s a Ritual
11. Walk the Track
12. The Haze
13. Go Fast
14. Don`t Call my Name

Julian

KINGS WINTER – Forging the Cataclysm

Band: Kings Winter
Album: Forging the Cataclysm
Spielzeit: 25:20 min
Stilrichtung: Melodic Metal
Plattenfirma: Eigenproduktion
Veröffentlichung: 22.06.2019
Homepage: www.kingswinter-music.com

Das Ehepaar Jule und Tobias Dahs sind zusammen seit 2017 bei der Band LEVIATHAN aktiv. Sängerin Jule war aber zuvor schon ab 2005 bei den Melodic Metallern von SKADIKA aktiv.
2018 entschloss man sich, erneut gemeinsam, das Sideprojekt KINGS WINTER, benannt nach der Heimatstadt Königswinter, zu gründen um dort eine Mischung aus Classic Rock und Melodic Metal zu spielen.
Herausgekommen ist die Debüt EP „Forging the Cataclysm“ die dieser Tage in Eigenregie veröffentlicht wird und welche wir uns nun gemeinsam mal vornehmen werden!
Als Opener ertönt „Time`s Running Out“ der schon mal schön melodisch nach vorne geht und sich direkt in die Gehörgänge einbrennt. Sängerin Jule hat eine angenehme Stimmfarbe und ein ordentlich rockendes Organ! Weit ab vom dauernden Operngeträller was man häufig vorgesetzt bekommt.
Über das anschließende epische und ebenfalls wieder sehr ordentliche „The Grand Delusion“ geht es zum Titeltrack „Forging the Cataclysm“ der sich wieder relativ schnell als Hit outet und sich so schnell nicht wieder aus den Hirnwindungen entfernen lässt!
Das instrumentale Zwischenstück „At Road`s End“ ebnet dann Weg hin zu den letzten zwei Songs „Age of Reason“ und dem Abschlussbonustrack „A Sailor`s Tale“.
Ersterer ist ein flotter Melodic Metaltrack, letzterer ist eine gefühlvolle Ballade die wunderbar zum dahin träumen einlädt und die Platte wie ich finde wunderbar abrundet!

Anspieltipps:

„Time`s Running Out“, „The Grand Delusion“ „Forging the Cataclysm“ und „A Sailor`s Tale“.

Fazit :

Von KINGS WINTER hatte ich schon gehört und ich war sehr erfreut als man uns die Promo angeboten hat, denn die Qualität der beteiligten Musiker sprach schon mal für sich!
Und ich wurde definitiv nicht enttäuscht, denn wer auf female fronted Melodic Metal steht der ist hier absolut richtig und sollte sich diese feine EP nicht entgehen lass und über die Bandhomepage erwerben!
Ich hätte gerne auf jeden Fall schnell mehr von dem Ehepaar Dahs und KINGS WINTER, ganz schnell bitte!! : )

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Time`s Running Out
02. The Grand Delusion
03. Forging the Cataclysm
04. At Road`s End
05. Age of Reason
06. A Sailor`s Tale (Bonustrack)

Julian

MOONLIGHT HAZE – De Rerum Natura

Band: Moonlight Haze
Album: De Rerum Natura
Spielzeit: 50:31 min
Stilrichtung: Power Symphonic Metal
Plattenfirma: Scarlet Records
Veröffentlichung: 21.06.2019
Homepage: www.facebook.com/Moonlighthazeband

Die italienische Power Symphonic Metalband MOONLIGHT HAZE gründete sich aus ehemaligen Mitgliedern von TEMPERANCE, ELVENKING und SOUND STORM erst 2018 und warten ein Jahr später nun mit ihrem Debütalbum „De Rerum Natura“ auf.
Auf diesem möchte man dem geneigten Fan mit einer Mischung aus Power, Melodic und Symphonic Metal begeistern der von der stimmgewaltigen Frontfrau Chiara Tricarico und deren männlichen Mitmusikern uns nun näher gebracht wird!
Der Opener „To the Moon and Back“ legt auf jeden Fall schon mal ordentlich bombastisch und symphonisch los.
Ausgestattet mit einem prächtigen Ohrwurmchorus bahnt sich die Nummer relativ schnell ihren Weg in die Gehörgänge und bleibt dort lange haften, so gefällt uns das doch direkt mal! : )
Das flotte „Ad Astra“ landet dann ebenfalls direkt auf unserer Hitliste wie auch das folgende „Odi Et Arno“ welches zwar etwas Anlauf benötigt aber dann im Chorus um so mehr zündet!
Und um das Quartett zur vervollständigen landet dann auch melodische „The Butterfly Effect“ auf der schon angesprochenen Liste.
Was die Jungs und das Mädel hier an Songwritinggespür bei den ersten paar Songs an den Tag legen ist wirklich aller erste Sahne! Bin sehr gespannt wie es weitergeht und ob man das starke Niveau halten kann!
Nun ja nicht ganz würde ich sagen…“Dark Corners of Myself“ geht zwar auch, nach etwas Anlaufschwierigkeiten, in eine ähnlich starke Richtung und „A Restless Mind“ ist noch ein waschechter Hit, aber ansonsten schafft man es leider nicht an die absolute Sahnevorstellung der ersten Hälfte anzuknüpfen.
Ein bisschen geht einem also die Puste aus, aufgrund der ersten Knallerhälfte ist das Debüt der Band insgesamt aber noch absolut im grünen Bereich!

Anspieltipps:

„To the Moon and Back“, „Ad Astra“, „Odi Et Arno“, „The Butterfly Effect“ und „A Restless Mind“.

Fazit :

Für Symphonic Metal Freaks stellt die Band MOONLIGHT HAZE auf jeden Fall mal etwas frischen Wind im Genres dar und mit dem Erwerb des Debüts macht man auf jeden Fall nicht so viel falsch!
Zwar schafft es die Band, wie schon gesagt, nicht ganz das erstklassige Niveau des Beginns bis zum Schluss zu halten, aber ansonsten muss man festhalten ist dieses Debüts eine der besseren Symphonic Metalscheiben der letzten Zeit!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. To the Moon and Back
02. Ad Astra
03. Odi Et Amo
04. The Butterfly Effect
05. Time
06. Dark Corners of Myself
07. A Restless Mind
08. Deceiver
09. A Shelter from the Storm
10. Goddess

Julian

RENE SHADES – Teenage Heart Attacks & Rock’n Roll Heaven

Band: Rene Shades
Album: Teenage Heart Attacks & Rock’n’Roll Heaven
Spielzeit: 46:34 min
Stilrichtung: Melodic Rock / Pop Rock / Country
Plattenfirma: Magic Mile Music
Veröffentlichung: 14.06.2018
Homepage: www.reneshades.com

Als Member der dänischen Hard Rock Helden von PRETTY MAIDS, ist der Name RENE SHADES seit geraumer Zeit ein Begriff.
Heuer steht nun die Veröffentlichung seiner Solo Scheibe an, auf der sich SHADES von einer ganz anderen musikalischen Seite zeigt.
Ist man mit PRETTY MAIDS von ihm eher die härtere Gangart gewohnt, so zeigt sich dieser versierte Musiker hier sehr variabel beim Thema Songwriting. Einflüsse von Pop, Rock, Country und Folk verbindet man sehr geschickt mit einer guten Produktion. SHADES selbst übernahm den Gitarrenpart nebst Gesang.
Wer nun denkt, dass eine entsprechende Kombination dieser Elemente nicht funktionieren wird, sieht sich hier eines Besseren belehrt.
Sehr kompakt und ausgewogen wirkt dieser Rundling und verbreitet von der ersten bis zur letzten Minute gute Laune. Die ideale Scheibe für die nächste Fahrt mit dem Carbrio. Am Ende möchte man gleichwohl die „Repeat Taste“ drücken, um sich einen weiteren Durchgang zu gönnen.
RENE SHADES belegt mit diesem Album seine Vielfältigkeit und so bleibt die Hoffnung dass dies nicht der letzte Solo-Ausflug, dieses hervorragenden Musikers sein wird. Beide Daumen nach oben für diese tolle Scheibe

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Brigade
02. Reckless
03. Superheroes
04. Forever Girl
05. What Are You Waiting For
06. Midnight In The City
07. The American Dream
08. Oh Susie
09. Little Footstepes In The Sand
10. Pretty Little Lies
11. Centerfold
12. Already Gone (feat Brent Manson)

Bonne

NIGHTQUEEN – Seduction

Band: Nightqueen
Album: Seduction
Spielzeit: 58:49 min
Stilrichtung: Symphonic Power Metal
Plattenfirma: El Puerto Records
Veröffentlichung: 07.06.2019
Homepage: www.facebook.com/Nightqueenmetal

Das letzte Lebenszeichen und die Geschichte der Band NIGHTQUEEN haben wir ja beim letzten Album (https://www.rock-garage.com/nightqueen-revolution/) schon ausgiebig besprochen. Nach diesem Album wurde die Band von Bandgründer Rex Zeco ordentlich umgebaut denn außer ihm ist keiner der alten Mitglieder mehr an Bord! D.h. auch die Frontfrau Keely Larreina ist raus, an ihrer Stelle tritt Hellen Heart die, das lassen die Vorabhörproben erahnen, eine kraftvolle Powerstimme besitzt auf die man sich nur freuen kann!
Mit dem deutschen Label El Puerto Records hat man auch einen neuen Releasepartner an seiner Seite und so blickt die Band wohl in eine goldige Zukunft!
Wie goldig sie ist und ob man nach wie vor dem bisherigen Symphonic Power Metal frönt, finden wir nun gemeinsam heraus.
Als Opener dient das atmosphärische Intro „Power Infusion“ bevor es dann mit „Energy“ zum ersten Mal richtig zur Sache geht. Und wie! Pfeilschnell und mit ordentlich Pfeffer im Hintern geht die Nummer nach vorne und die gesamte Band wirkt als hätte sie nur darauf gewartet endlich wieder loszulegen! Die neue Frontfrau Hellen hat auch ordentlich Dampf in der Stimme was sie hier mehrmals unter Beweis stellt!
Nach diesem kraftvollen und rasanten Beginn muss man sich erstmal erholen und das kann man wunderbar mit der anschließenden Videosingle „Seduce Me“ welche absolut eingängig ist. Hier ist besonders Keyboarder Gio Zuccari hervorzuheben der extrem geile Backing Vocals beisteuert.
Beim anschließenden „Wall of Sorrow“ wird aber wieder etwas mehr Gas gegeben was aber nicht zu Lasten der Eingängigkeit geht, die ist wie bislang auch erstklassig.
Im Mittelteil der Scheibe finden wir dann etwas Standarmetalkost so das wir uns mehr auf die anschließenden Hits konzentrieren können!
Zu dieser Kategorie gehören dann nämlich ganz klar alle Tracks die sich im letzten Drittel der Scheibe verbergen. „Name of the Gods“, „In Flames“ „Return to Wonderland“ sowie die abschließende Neueinspielung von „Nightfall“ vom Debütalbum sind aller erste Sahne und sollten jedem Fan der Band direkt zusagen!
Hier ist man wieder wunderbar songdienlich unterwegs und ist trotzdem absolut schwermetallisch.

Anspieltipps:

„Seduce Me“, „Walls of Sorrow“, „In Flames“, „Return to Wonderland“ und „Nightfall“.

Fazit :

Endlich mag man sagen! Endlich sind NIGHTQUEEN wieder bei der Qualität des erstklassigen Debüts angekommen. Das Vorgängeralbum war zwar auch nicht von schlechten Eltern, aber irgendwie hat mir da das gewisse Etwas gefehlt! Das hat wohl auch die Band erkannt, wurde ja so auch beschrieben, und man hat an den richtigen Stellschrauben gedreht.
Wer auf female fronted Symphonic Power Metal steht ist hier goldrichtig und kann bedenkenlos zuschlagen! Ein geile Scheibe die nur den einen Makel des etwas schwächeren Mittelteils hat.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Power Infusion (Intro)
02. Energy
03. Seduce Me
04. Wall of Sorrow
05. Fuel the Fire
06. Nightmares
07. Silence and Tears
08. Termination
09. Name of the Gods
10. In Flames
11. Return to Wonderland
12. Nightfall

Julian

SILENT WINTER – The Circles of Hell

Band: Silent Winter
Album: The Circles of Hell
Spielzeit: 39:28 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Sonic Age Records
Veröffentlichung: 25.05.2019
Homepage: www.facebook.com/Silent-Winter-228212771053965

Die Power Metaller von SILENT WINTER sind eine griechische Band die sich Mitte der 90iger gegründet und bislang eine EP veröffentlicht haben. Nun ist es endlich Zeit, nachdem die EP im letzten Jahr gut eingeschlagen hat, für das erste richtige Album mit Namen „The Circles of Hell“.
Nach dem mich die ersten Höreindrücke überzeugt hatte war für mich klar, hierzu muss etwas geschrieben werden!
Als Opener fungiert das Intro „Infernum“ welches ordentlich Atmosphäre versprüht bevor mit „Soul Reaper“ zum ersten Mal richtig Fahrt aufgenommen wird. Besonders hervorheben kann man hier schon nach wenigen Takten Sänger Mike Livas der ein kraftvolles, raues Organ besitzt und in schwindelerregende Höhen vorstoßen kann. Der Song an sich ist eine flotte Midtempogeschichte die super eingängig ist und direkt ins Gehör geht.
Das selbe Strickmuster wird dann auch beim folgenden „Warriors of the Sun“ angewandt, wenn man hier vielleicht noch etwas zackiger unterwegs ist!
Aber ansonsten wandert dieser Track auch direkt auf unsere Hitliste.
Über den Standardmetaltrack „Follow the Night“ geht es dann zum nächsten Highlight in Form des melodischen Midtempobangers „Final Storm“.
Man muss schon sagen die Jungs haben ein absolutes Gespür für tolle Melodien, mal schauen was uns in der zweiten Hälfte der Scheibe erwartet?
Erstmal auf jeden Fall keine großartigen Überraschungen mit dem Standardmetalsong „Final Storm“. Im Anschluss nimmt man dann beim überlangen „Silent Cry“ den Fuß vom Gaspedal und präsentiert uns eine Halbballade mit weiblicher Gesangsunterstützung die ebenfalls bestens gelungen ist und gut unterhält.
Und da auch das melodische „Keeper of the Light“ und der abschließende epische Titeltrack „The Circles of Hell“ absolut erstklassig sind kann man hier schlussendlich nur den Hut vor den Jungs und ihrem ersten Fullenght Album ziehen!

Anspieltipps:

„Soul Reaper“, „Warriors of the Sun“, „Final Storm“, „Silent Cry“ und „The Circles of Hell“.

Fazit :

Hier haben wir doch mal eine schöne Überraschung mit einer recht unbekannten Band! SILENT WINTER kommen aus dem Nichts und hauen ein erstklassiges Debütalbum raus was jedem Power Metalfan der mit Melodic etwas anfangen kann absolut zusagen sollte!
Aus dem Stand heraus gibt es hier eine glasklare Kaufempfehlung und die obersten Punkteränge bleiben nur verwehrt weil die Spielzeit und die Abwechslung hier etwas zu kurz kommen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Infernum
02. Soul Reaper
03. Warriors of the Sun
04. Follow the Night
05. Final Storm
06. Your Time has Come
07. Silent Cry
08. Keeper of the Light
09. The Circles of Hell

Julian