REECE – Resilient Heart

Band: Reece
Album: Resilient Heart
Spielzeit: 45:39 min
Stilrichtung: Heavy Rock
Plattenfirma: Mighty Music
Veröffentlichung: 09.11.2018
Homepage: www.facebook.com/David-Reece-Official-712460068855429/

Wer den amerikanischen Sänger David Reece nicht kennt der hat in den letzten Jahren nicht genau aufgepasst! Mit seinen Beteiligungen an ACCEPT und BONFIRE aber auch mit der Band BANGALORE`S CHOIR und SAINTED SINNER sowie auf seinen Solopfaden REECE dürfte er jedem Metal und Rockfan ein Begriff sein!
Nach seinem Kurzausflug zu BONFIRE, wo es einfach musikalisch nicht passte und da BANGALORE`S CHOIR auf Eis liegt gibt es nun endlich wieder was von seiner Soloband zu bewundern, die er sträflich vernachlässigt hat.
Schließlich erschien das erste Album „Universal Language“ 2009 und das zweite Album „Compromise“ 2013!
Mit dem neuen Album „Resilent Heart“ ist man nun beim dänischen Label Mighty Music angekommen und auf diesem zelebriert David seine ureigene Mischung aus Heavy Rock und Melodic Metal, welche Fans seiner bisherigen Alben mit Sicherheit zu sagen sollte.
Mit dem Opener „Any Time at All“ beginnt das neue Album. Groovend und rockig präsentiert sich die Nummer und ganz im Hintergrund hört man auch ein bisschen Blues durchschimmern. Also genau die Schnittmenge wo sich David in letzter Zeit wohl am wohlsten fühlt! Mit einem einprägsamen Chorus ausgestattet ist der Track der perfekte Opener geworden welcher sich auch direkt auf unsere Hitliste spielt.
Den Begriff Blues hatte ich ja schon erwähnt, dieser passt natürlich auch beim folgenden „Wicked City Blues“. Auch hier haben wir eine Mischung aus einprägsamen Rock mit dem schon erwähnten Blues, welche ebenfalls bestens in die Gehörgänge läuft.
So ganz können die nächsten Songs dann das Anfangsniveau nicht halten, das kraftvolle „Desire“ und „Two Coins and a Dead Man“ stechen hier noch positiv hervor.
Erst im letzten Drittel ab „Perfect Apocalypse“ wird das Niveau wieder besser und man bewegt sich in die Richtung der ersten Tracks.

Anspieltipps:

Direkt warm werdet ihr mit „Any Time at All“, „Wicked City Blues“, „Desire” und “Perfect Apocalypse”

Fazit :

Hmm, schade! Dem starken Beginn auf REECE`s neuem Album können die Songs ab dem Mittelteil nicht ganz standhalten und so verliert man sich im weiteren Verlauf ziemlich im Dschungel der Standardrock Tracks ohne großartige Überraschungen.
Insgesamt eine solide, ordentliche Leistung nicht mehr aber auch nicht weniger!
Ich denke Fans von David Reece bekommen hier aber das was sie von ihm erwarten und können auf jeden Fall blind zugreifen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Any Time at All
02. Wicked City Blues
03. Karma
04. Desire
05. I don`t know why
06. Two Coins and a Dead Man
07. Ain`t Got the Balls
08. Forest through the Trees
09. Perfect Apocalypse
10. Live before you Die
11. I`m the One

Julian

WAIT OF THE WORLD Interview

Inspiriert von der TV Show X Factor haben wir kurzerhand mit den dortigen Teilnehmern und Finalisten WAIT OF THE WORLD per Facebook Kontakt aufgenommen, um dieser großartigen Alternative, Post-Rock Newcomerband eine Plattform zu geben um sich vorzustellen und bekannter zu machen.
Das Interview fand mit Mike und Marco von Wait of the World statt und passenderweise übernahm unsere Social Media Mitarbeiterin Christina die Fragestellungen.

C.P: Hallo Jungs, schön das es mit dem Interview so spontan geklappt hat. Facebook sei Dank ging die „Interviewverabredung“ ja ganz schnell :-). Da euch viele Leute noch nicht kennen, stellt euch und die Band doch einfach mal kurz vor und gebt uns einen kurzen Überblick zu eurer Bandgeschichte?

WOTW: Also wir machen Post Rock/Alternative Rock und sind zu fünft. Seit 2013 sind wir aktiv, kennen uns aber schon seit der Schulzeit. Die Band besteht aus Ben Hutchison-Bird (Vocals), Mike Sigl (Guitar, Vocals, Keys), Tom Patchett (Bass), Marco Eckl (Guitar), Elias „Push“ Bohatsch (Drums)

C.P: Bevor wir zu eurer aktuellen Situation kommen, erzählt doch mal rückblickend, wie seid ihr denn zu X Factor gekommen?

WOTW: Wir sind über die Plattform Artistpool zu X Factor gekommen. Die haben uns darauf aufmerksam gemacht, dass X Factor wieder nach Deutschland kommt. Danach haben wir uns dann zu den Castings in Stuttgart angemeldet. Tja und da hat man ja dann unsere Audition im Fernsehen gesehen.

C.P: Apropos Audition, habt ihr euch euren ersten Auftritt eigentlich nochmal angeschaut?

WOTW: Ja natürlich! Da haben wir schon festgestellt, insbesondere wenn man sich unseren letzten Auftritt angeschaut hat, dass wir live technisch echt zugelegt haben und erfahrener geworden sind. Die Aufregung spielte natürlich in den Anfängen auch eine große Rolle.

C.P: Die Entwicklung die ihr bei X Factor genommen habt war aber schon in eurem Sinne oder?

WOTW: Ja natürlich, das sind 1:1 wir. Wir haben uns da nichts aufdrängen lassen. Wir haben halt nur etwas Starthilfe gebraucht, vor allem bei Live Auftritten, also Choreo und so. Einfach herauszufinden was möglich ist wenn man etwas professioneller arbeitet. Unsere Identität wurde auf jeden Fall gefestigt und wir wissen jetzt wer wir sind. Auch die ganzen Vorurteile die man so gegenüber Castingshows hat können wir nicht bestätigen. Für uns war es ganz klar das Beste was uns passieren konnte.

C.P: Als Rock und Metalact hat man es vermutlich eh noch schwerer in Castingshows, weil das ja ein Genre ist was nicht die breite Masse anspricht. Von daher kann man es denke ich als großen Erfolg sehen, dass ihr es bis ins Finale geschafft habt, oder?

WOTW: X Factor hebt sich da wirklich etwas ab. Hier haben Bands eine definitive Chance und man wird auch nicht unbedingt in eine Richtung oder Ecke gedrängt. Wir konnten uns relativ frei entfalten und einfach unser Ding durchziehen.

C.P: Was nehmt ihr denn am ehesten aus der X Factor Zeit mit?

WOTW: Also erstmal die gesamte Erfahrung natürlich. Dann im speziellen die Bühnenerfahrung. Wir haben einfach super viel gelernt in der Zeit von den Coaches. Vor der Zeit waren wir auch was das Thema Interviews und Kameraaktivitäten angeht einfach nur schlecht! Das hat sich nun auf jeden Fall stark verbessert.

C.P: Hat sich euer Alltag nach der Show groß verändert?

WOTW: Also wir bekommen auf jeden Fall unglaublich viel Feedback. Auf Facebook bekommen wir jeden Tag Nachrichten und auch Anfragen. So viele Interviews wie jetzt haben wir in der ganzen letzten Zeit nicht gegeben. Wir werden einfach wahrgenommen und das freut uns natürlich sehr!
Unser normaler Alltag hat sich aber nicht groß verändert. Wir sind in unsere normalen Jobs oder an die Uni zurückgekehrt. Aber wir müssen jetzt natürlich schauen das wir nun direkt an X Factor anknüpfen, Songs schreiben und uns mit dem ersten Album beschäftigen. Sonst vergessen uns die Leute wieder. Und natürlich wollen wir auch wieder viel live spielen.

C.P: Live spielen, ein gutes Stichwort. Am 17.11 spielt ihr in München, wollt ihr dazu vielleicht noch kurz etwas sagen?

WOTW: Der Auftritt ist auf einem Festival in München im Muffatwerk (Ampere). Der Eintritt ist frei und es ist ein monatlich wiederkehrendes Festival. Dort werden wir einige Bands wiedertreffen die wir schon länger kennen. Was uns auch sehr freut ist das wir schon viele Nachrichten bekommen haben von Fans und Besuchern die extra wegen uns zum Festival kommen und von weit her anreisen.

C.P: Gibt es denn noch mehr was für euch dieses Jahr noch ansteht, oder ist das erstmal das Einzige?

WOTW: Also es sind noch ein paar mehr Auftritte geplant, aber noch ist nichts spruchreif. Aber wir werden definitiv noch mehrmals live spielen.

C.P: Wie war das so für euch mit dem Songs schreiben bei X Factor? Da musstet ihr ja pro Woche einen neuen Song schreiben. Da lastete doch bestimmt ein gewisser Druck auf euch oder?

WOTW: Ja uns hat es selbst etwas überrascht das uns das so leicht gefallen ist. Aber man muss schon sagen dass wir einen ganz anderen Bezug zu den Songs aus der X Factor Zeit haben als zu den anderen Songs. Denn zu einem Song den man in einer Woche geschrieben hat, baut man halt auch eine ganz andere Bindung auf wie zu einem der über einen längeren Zeitraum entstanden ist.
Trotz allem werden wir die Songs natürlich mit in unser Liveset aufnehmen auch wenn sie sich schon zu unseren alten Songs unterscheiden. Die Identifikation damit war schon nicht ganz einfach.

C.P: Kommen wir zum Songwriting, wie läuft das normalerweise bei euch ab?

WOTW: Also generell war das schon schwieriger für uns. Einfach auch mal fertig zu werden und nicht ewig an den Songs zu feilen und zu basteln. Von daher war es denke ich auch mal nicht schlecht mit ein bisschen Druck schreiben zu müssen und einfach ein konkretes Zeitfenster gehabt zu haben wie in der Show.
Unsere Texte schreibt zum Großteil unser Sänger Ben. Als Native Speaker bietet sich das ja quasi auch an.

C.P: Habt ihr jetzt denn noch Songs in der Pipeline oder habt ihr erstmal alle Ideen aufgebraucht?

WOTW: Also wir haben noch Ideen und schon Songfragmente in der Hinterhand und schreiben gerade auch schon fleißig. Noch ist nichts komplett fertig aber wir sind auf jeden Fall dran. Material ist also da.

C.P: Habt ihr jetzt nach X Factor konkrete Angebote von Plattenfirmen oder ähnliches bekommen? Habt ihr Angebote für eine CD Aufnahme?

WOTW: Also noch ist nichts sicher, aber wir haben auf jeden Fall neue Optionen bekommen. Wir müssen auch erstmal abwägen was wir machen wollen und welche Möglichkeiten wir haben.

C.P: Setzt ihr denn eigentlich komplett auf die Karte Musik, oder macht ihr erstmal ganz normal weiter?

WOTW: Also wir setzen natürlich viel auf die Karte Musik. Aber nicht nur. Jeder macht seinen Daily Job oder sein Studium weiter. Denn das Musikgeschäft ist so schnelllebig geworden und um sich richtig festzusetzen benötigt man einen langen Atem. Es kann auch schnell wieder vorbei sein.

C.P: Habt ihr eigentliche musikalische Vorbilder oder Bands die ihr einfach schon seit Jahren oder seit Kindertagen verfolgt?

WOTW: Wir sind da alle recht breit aufgestellt aber ich denke wo wir aller einer Meinung sind ist dass die RED HOT CHILLI PEPPERS einen großen Einfluss auf uns genommen haben.

C.P: Vielen Dank Jungs für eure Zeit und die interessanten Antworten im Zuge dieses Interviews! Ich wünsche euch alles Gute für die Zukunft, die letzten Worte gehören natürlich euch.

WOTW: Wir möchten uns nochmal ganz herzlich für das Interview bedanken und hört euch gerne unsere neue Single „Glacier“ https://waitoftheworld.lnk.to/Glacier an!
Und wir geben gerne unsere Erfahrungen weiter das junge Bands sich auf jeden Fall mal den Artistpool https://www.facebook.com/artistpool.music/ anschauen sollten. Das ist eine tolle Plattform die junge Bands gut unterstützt! Es gibt jedes Jahr eine Art Bandcamp wo es dann auch Kurse gibt die man belegen kann. Eine wirklich tolle Möglichkeit auf die wir gerne verweisen und ein bisschen Werbung machen. An alle Fans, schaut doch mal auf unserer Homepage www.waitoftheworldmusic.com vorbei!

Christina

HEAVEN`S TRAIL – Lethal Mind

Band: Heaven`s Trail
Album: Lethal Mind
Spielzeit: 51:15 min
Stilrichtung: Melodic Metal
Plattenfirma: Escape Music
Veröffentlichung: 26.10.2018
Homepage: /

Still und heimlich kommt der Ex JADED HEART Gitarrist Barish Kepic mit dem Debütalbum „Lethal Mind“ seiner neuen Truppe HEAVEN`S TRAIL um die Ecke!
Seit seinem Ausstieg bei JADED HEART war Barish größtenteils als Songschreiber und Produzent tätig, beides hat er auch nun wieder für sich gemacht und 11 Songs reinstem Melodic Metal zusammengeschraubt.
Musikalisch unterstützt wird er dabei unter anderem von zwei alten Weggefährten, nämlich Basser Michael Müller (JADED HEART) und Sänger Rick Altzi (MASTERPLAN). Dazu kommt noch Schlagzeuger Kevin Kott der ebenfalls noch bei MASTERPLAN aktiv ist.
Von den beteiligten Musikern her ist also alles angerichtet für ein wahres Melodic Metalfest, horchen wir daher doch direkt mal in den Opener und Titeltrack „Lethal Mind“ rein um uns einen ersten Eindruck zu verschaffen. Mit sanften Klavierklängen geht’s los bevor es mit der Ruhe vorbei ist und knallharte und brachiale Gitarrenriffs sowie das kraftvolle Doublebass Drumming einsetzen die den Song ordentlich nach vorne treiben. Sänger Rick singt nach wie vor absolut erstklassig und ist bestens bei Stimme. Mit einem gepflegt eingängigen Chorus bleibt der Track ohne Probleme haften, ein absolut überzeugender Auftakt!
Das anschließende „Too Late“ ist dann ebenfalls ein geniales eingängiges Stück Melodic Metal geworden welches ganz klar die JADED HEART Handschrift von Barish trägt.
Bei „Changes“ nimmt man dann etwas den Fuß vom Gas, büßt aber auf keinen Fall an Eingängigkeit und Qualität ein. So langsam steigt der Erwartungsdruck bei bislang nur Hits.
Dieser wird auch in der Folge absolut hochgehalten, mit dem genialen „Carousel“ hat man anschließend direkt den nächsten Überhit im Gepäck und mit dem trägen, extrem groovenden „Feed my Soul“ und „The Flame“ im Mittelteil bleibt man dem eingeschlagenen hohen Qualitätsniveau absolut treu!
Und was soll ich groß sagen, auch im weiteren Verlauf der Platte gibt es nicht einen schlechten Track zu verzeichnen. Alles ist auf einem extrem hohen Niveau und begeistert direkt zu Beginn.
Mit dem abwechslungsreichen „Walking in the Shadows“ und dem krachenden „Voodoo“ hat man im letzten Teil nochmal zwei absolute Hits im Gepäck.

Anspieltipps:

„Lethal Mind“, „Too Late“, „Changes“, „Carousel“ und „Walking in the Shadows“ ballern euch den Staub aus den Boxen.

Fazit :

Eigentlich war ja gar nicht anderes zu erwarten als das bei den beteiligten Musikern von HEAVEN`S TRAIL nur erstklassiger Melodic Metal herauskommen kann. Und so ist es dann auch! Hit reiht sich hier an Hit und man ist ganz klar im Fahrwasser der Bands der beteiligten Musiker unterwegs.
Von daher kann man den Fans dieser Bands und des Genres diese „neue“ Band nur ans Herz legen. Ein spätes Highlight in diesem Jahr!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Lethal Mind
02. Too Late
03. Changes
04. Carousel
05. Feed my Soul
06. On the Rise
07. The Flame
08. Walking in the Shadows
09. Voodoo
10. King of Pain
11. Simplefied

Julian

Arion News

ARION als Support für Battle Beast Europa-Tour bestätigt!

Die finnischen Melodic Metaller ARION haben sich den begehrten Support-Slot für die im Frühjahr 2019 stattfindende Battle Beast-Tour gesichert.
Am 19. Oktober erschien das neue ARION Album „Life Is Not Beautiful“ (inkl. der Singles “At The Break Of Dawn” (feat. Elize Ryd), “Unforgivable” und “Punish You”), jetzt kann sich die Band bereits auf ihre erste große Europa-Tour freuen.

02.04. D Bielefeld – Forum
03.04. D Leipzig – Hellraiser
04.04. PL Warsaw – Proxima
05.04. PL Krakow – Klub Kwadrat
07.04. PL Poznan – u Bazyla
08.04. D Berlin – Lido
10.04. D Bochum – Zeche
11.04. D Saarbrücken – Garage
12.04. D Nuremberg – Hirsch
13.04. D Mannheim – Delta Metal Meeting
14.04. A Vienna – Szene
16.04. CH Pratteln – Z7
17.04. I Milan – Legend Club
18.04. F Lyon – Ninkasi Kao
19.04. E Barcelona – Razzmatazz 2
20.04. E Madrid – But
21.04. E Sevilla – Custom
23.04. P Lisbon – Lisboa ao Vivo
25.04. E Bilbao – Santana 27
26.04. F Toulouse – Le Connexion
27.04. F Clermont-Ferrand – La Coopérative de Mai
28.04. F Paris – Le Trabendo
30.04. UK London – The Dome
01.05. NL Leiden – Gebr. De Nobel
03.05. D Munich – Backstage
04.05. D Stuttgart – Im Wizemann
05.05. B Vosselaar – Biebob
07.05. D Hanover – MusikZentrum
08.05. D Hamburg – Markthalle
09.05. DK Copenhagen – Pumpehuset
10.05. S Gothenburg – Pustervik
11.05. S Stockholm – Klubben
12.05. N Oslo – Parkteatret

Evergrey News

EVERGREY: Am 25. Januar mit neuem Album “The Atlantic” am Start!

Die schwedischen Dark Melodic Metaller EVERGREY veröffentlichen am 25. Januar ihr neues Studioalbum “The Atlantic”. Beim Nachfolger des erfolgreichen 2016er Epos „The Storm Within“ wollte man nichts dem Zufall überlassen und engagierte erneut Jacob Hansen für Mix und Mastering.

EVERGREYs Tom S. Englund:

“Guys! This is album number 11!
Isn’t that just sick?! It’s also the 3rd album of a concept that might have reached its destination or at least one conclusion. It might also have been something that some of you saw coming or anticipated?
We’ve fought through giant private obstacles as well as an extremely complicated break-in at our Headquarters studio to bring this album to you. So at the same time as it’s certainly not been painless or at all easy, it’s been rewarding in new ways and our creativity has been painted in colors of honesty and sincerity.
This is our heaviest, darkest, and perhaps also our most diverse album to date. It’s everything we wanted to compose and the written words come straight from a place of transparency and never before experienced lucidity. Finally, as of yesterday, we’ve reached new shores. We can’t wait for you to share this journey with us and dive into our worlds, our depths, and the waters of The Atlantic!”

“The Atlantic” Tracklist:
01. A Silent Arc
02. Weightless
03. All I Have
04. A Secret Atlantis
05. The Tidal
06. End Of Silence
07. Currents
08. Departure
09. The Beacon
10. This Ocean

GINGER RED – Donuts and Coffee

Band: Ginger Red
Album: Donuts and Coffee
Spielzeit: 36:57 min
Stilrichtung: Heavy Rock
Plattenfirma: El Puerto Records
Veröffentlichung: 26.10.2018
Homepage: www.gingerred.de

Lange hat sich die Band GINGER RED für ihre zweites Album „Donuts and Coffee“ Zeit gelassen, denn seit dem Debütalbum „Hard as a Rock“ 2010 sind es nach Adam Riese ja 8 Jahre Wartezeit!
Aber die lange Wartezeit hat seinen Grund denn Bandgründer und Gitarrist Tom Weise musste sich komplett neue Mitstreiter suchen und dies dauert halt einfach seine Zeit.
Angeführt von der stimmgewaltigen Fronterin The Mad und mit Unterstützung von einigen namenhaften Gastmusikern, unter anderem Chris Green (TYKETTO), Manni Schmidt (REFUGE) oder Frank Pane (BONFIRE, SAINTED SINNERS) spielte man das neue Album ein auf dem man Hard und Heavy Rock mit einem Schuss modernen Klängen dem geneigten Hörer anbietet.
Mit dem kraftvollen Opener „Come Close“ wird die Scheibe absolut erstklassig eröffnet. Die Truppe groovt und ballert nur so die Riffs aus den Boxen das es eine wahre Freude ist ihnen zu zuhören!
Sängerin The Mad ist kraftvoll, melodisch aber auch gleichzeitig etwas aggressiv und rotzig unterwegs was perfekt zur Mucke passt. Der Auftakt ist also absolut geglückt würde ich sagen.
Das anschließende „Idolmaker“ ist dann nicht ganz so brachial wie der Vorgänger unterwegs weiß aber auch mit seinem eingängigen Chorus und dem erneut tollen Groove zu überzeugen, ebenfalls eine ganz starke Nummer!
Als nächstes folgt dann der Titeltrack „Donuts and Coffee“, der dann ganz anders als seine Vorgänger aus den Boxen tönt. Hier fährt man nämlich die eher weiche, poppig angehauchte Schiene, nimmt den Fuß vom Gas und klingt ein wenig nach einer rockigeren Version von ROXETTE. Steht der Band aber auch definitiv echt gut und die Nummer ist ein echter Ohrwurm den man sich perfekt im Radio vorstellen könnte.
Dieser Mainstream Ausflug ist eine tolle Abwechslung, auch wenn dieses ganz klebrige der Band nicht zu 100 % steht. An der Qualität des Songs ändert dies aber nichts!
Schon mit dem nächsten Track „So what“ geht es aber schon wieder zurück zum bisherigen Heavy Rock/Metal Pfad. Anschließend nimmt man dann bei „Deep Silence“ wieder schön den Fuß vom Gas, Abwechslung wird auf der Scheibe also großgeschrieben, und ist wieder schön melodisch und eingängig unterwegs.
Und auch in der Folge bleibt das erstklassige Qulitätsniveau der Scheibe hoch, Glanzpunkte sind mit Sicherheit noch „Loving my Chaints“, „The Edge of Time“ und das abschließende „Get Down“. Aber auch die anderen Tracks sind beileibe keine schlechten und reihen sich sehr ordentlich ins gesamte Songgefüge ein.

Anspieltipps:

Auf jeden Fall „Come Close“, „Idolmaker“, „Donuts and Coffee”, “Deep Silence” sowie “The Edge of Time“.

Fazit :

GINGER RED sind definitiv mal eine äußerst positive Überraschung in der aktuellen Veröffentlichungswelle! Ich hatte die Promo eigentlich schon bei Seite gelegt, bin dann aber wieder aufgrund einer weiteren Meinung zur Scheibe gekommen und was kann ich sagen, das habe ich nie bereut!
Der Neustart den Gitarrist Tom hier hingelegt ist durch die Bank weg gelungen und mit der neuen Sängerin The Mad hat er einen absoluten Glücksgriff gelandet.
Freunde von melodischem Heavy Rock mit einem Hang zum Pop kann ich diese Scheibe absolut ans Herz legen, sehr geil!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Come Close
02. Idolmaker
03. Donuts and Coffee
04. So What
05. Deep Silence
06. Loving my Chaints
07. Song of Love
08. Twelve Lonely Steps
09. The Edge of Time
10. Get Down

Julian

FIFTH ANGEL – The Third Secret

Band: Fifth Angel
Album: The Third Secret
Spielzeit: 43:08 min
Stilrichtung: Melodic Hard Rock
Plattenfirma: Nuclear Blast / Warner
Veröffentlichung: 26.10.2018
Homepage: www.facebook.com/fifthangelofficial

Fast 30 Jahre nach ihrem letzten Album fühlte man sich im Hause FIFTH ANGEL bewogen die Band zu reanimieren und ein neues Werk unters dürstende Rock Volk zu werfen.
Wie gestaltet man aber das Ganze wenn von der Originalbesetzung längst nicht alle Protagonisten mehr verfügbar sind.
Vor allem die vakante Stelle des Sängers musste neu besetzt werden. Seinerzeit war diese durch Ted Pilot hervorragend besetzt. Kurzerhand übergab man das Micro an Gitarrist Kendall Bechtel, ein äußerst kluger Schachzug wie sich noch herausstellen sollte.
Im Wesentlichen zeigen sich Ken Mary und Bechtel für die Produktion des Ganzen verantwortlich. Man darf es zusammenfassen, herausgekommen ist ein hervorragendes Album, angesiedelt im Fahrwasser der alten Scheiben.
Hatte manch Kollege der schreibenden Zunft Bedenken, was den Gesamtsound angeht, so darf hier Entwarnung gegeben werden.
FIFTH ANGEL haben es geschafft, ihre Trademarks auch 30 Jahre später noch zur Geltung zu bringen, wenn auch mit einem zeitgemäßen Sound. Bestes Beispiel hierfür ist der Titeltrack „Third Secret“, sowie die Vorab Single „Can You Hear Me“. Bechtel liefert auch gesanglich ab, scheinbar eine leichte Übung ihn und auch die Produktion lässt kaum Wünsche offen.
Ohne Zweifel werden FIFTH ANGEL mit diesem Rundling alte Fans begeistern und neue hinzugewinnen…Beide Daumen hoch!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Stars Are Falling
02. We Will Rise
03. Queen Of Thieves
04. Dust To Dust
05. Can You Hear Me
06. This Is War
07. Fatima
08. The Third Secret
09. Shame On You
10. Hearts Of Stone

Bonne

Radiant News

RADIANT veröffentlichen besonderes Lyric Video

Frage: Was tut verdammt weh, wenn man drauf tritt? Richtig – Lego! Lego verursacht jedoch nicht nur Schmerzen, man kann damit auch ziemlich großartige Dinge erschaffen und das neue Lyric Video von RADIANT ist der Beweis dafür!

Das Lyric Video zur neuen Single „You Rock“ wurde von Philip Beierbach erstellt und kann hier in Augenschein genommen werden:

Das Album wird defintiv nicht nur denen gefallen, die auf ehrlichen, melodischen und eingängigen Hard Rock stehen – das ist klar!

Das Album beinhaltet insgesamt 14 Songs, die von RADIANT Sänger Herbie Langhans produziert sowie gemischt und von Michael Rodenberg gemastert wurden. Das Coverartwork ist in Zusammenarbeit von Kai Swillus und Matthias Schröder entstanden.

DRAGONY – Masters of the Multiverse

Band: Dragony
Album: Masters of the Multiverse
Spielzeit: 50:02 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Limb Music
Veröffentlichung: 12.10.2018
Homepage: www.dragony.net

3 lange Jahre haben uns die Symphonic Power Metaller von DRAGONY rund um Sänger und Mastermind Siegfried Samer nach dem letzten Album „Shadowplay“ warten lassen auf neuen Stoff! Und dieser Tage ist es endlich soweit und wir können uns dem neuen, dritten Album mit dem klangvollen Titel „Masters of the Multiverse“ widmen.
Laut Promoinfo soll es das abwechslungsreichste und detailreichste Album der Bandgeschichte sein. Nun die Jungs haben bislang nie wenig Instrumente und Klangspektakel in ihren Songs gehabt was zu einem starken Bombast und Cinematicfeeling führte. Daher sollten wir gespannt sein was uns nun erwartet, wenn man das Ganze nochmal gesteigert hat!
Auf dem neuen Album geben sich auch drei musikalische Gäste die Ehre. SABATON Gitarrist Tommy Johansson ist ebenso mit an Bord wie VAN CANTO Sänger Ross Thompson und die deutsche Sängerin Nora Bendzko.
Alles bereit? Gut, ab geht die wilde Power Metalfahrt mit dem Opener „Flame of Tar Valon“. Und hier wird gleich mal mächtig und dick aufgefahren! Bombast Power Metal mit ordentlich Cinematic Anteilen lassen einen direkt die Fäuste in die Luft recken und jedes Fanherz höherschlagen!
Ein einprägsamer Chorus gehört natürlich auch dazu, von daher können wir hier direkt vom ersten Hit sprechen.
Das schon vorab bekannte, wenn auch recht kitschige, „If it bleeds we can kill it“ nimmt dann den Qualitätsfaden direkt auf und ballert ebenfalls absolut eingängig aus den Boxen direkt in das Hirn.
Und die Qualität bleibt auch im Anschluss absolut hoch, egal ob beim klassisch, epischen „Grey Wardens“, dem Melodic Knaller „Defenders“ oder der ruhigen Halbballade „Fallen Star“. Alles ist hier absolut erstklassig und lässt für den geneigten Fan keine Wünsche offen!
Die zweite Hälfe beginnt dann mit dem Bombastepos „Angels of Neon Wings“ welches zu Beginn Anleihen des SABATON Sound beinhaltet, sich danach aber direkt wieder zu einem DRAGONY Ohrwurm erster Güte entwickelt.
Episch, emotional und erneut mega eingängig geht es dann beim anschließenden „Days of High Adventure“ zur Sache bevor dann im letzten Abschnitt der Platte erneut klassisch und bombastisch die ganz große Keule mit „Evermore“, „The Iron Price“ und dem abschließenden „Eternia Eternal“, ein Schelm der da direkt an die 80iger Hit Jungs Serie und Spielzeugreihe „Masters of the Universe“ denkt, geschwungen wird.
So endet das dritte DRAGONY Album wie es angefangen hat, bärenstark!

Anspieltipps:

Schlechte Tracks sucht ihr hier vergeblich, daher alles!

Fazit :

Mit Kritik wurde in meiner Rezi ja ordentlich gespart! Denn es gibt beim dritten Album der Jungs von DRAGONY auch nicht wirklich viel zu kritisieren.
Für Fans der Band sowie Melodic, Power und Bombast Metalanhänger dürfte der VÖ zum Feiertag werden und die Band bleibt sich ihrer bisherigen musikalischen Linie zu 100 % treu! Man setzt sogar noch mehr die Bombastkeule ein und zaubert einen proppenvollen Klangteppich der eingängig und klebrig aus den Boxen tönt.
Wer bisher nichts mit der Band und der Mucke anfangen konnte wird auch dieses Mal schreiend weglaufen, für allen anderen dürfte das Ganze zum Freudenfest werden!
Es gibt also abschließend mal wieder absolut verdient die Höchstpunktzahl.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Flame of Tar Valon
02. If it bleeds we can kill it
03. Grey Wardens
04. Defenders
05. Fallen Star
06. Angels on Neon Wings
07. Days of High Adventure
08. Evermore
09. The Iron Price
10. Eternia Eternal
11. The Touch (Bonustrack)

Julian