DARKNESS – Over and Out

Band: Darkness
Album: Over And Out
Spielzeit: 30:24 min
Stilrichtung: Thrash Metal
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 27.11.20
Homepage: www.darkness-thrash.com

Das Thrash Metal Kommando DARKNESS meldet sich mit ihrem neuen Release “Over and Out” zurück. Dieser Output ist ein Besonderer, kombiniert er doch alte Stücke mit neuem Material. Es gibt 7 Songs, 7 Songs die symbolisieren wofür DARKNESS in der Vergangenheit standen und wie es in Zukunft aussehen wird. 7 Songs die ihren Schatten auf das kommende 7. Album werfen. Die Jungs aus Essen (Altenessen) sind schon lange am Start. 1984 gegründet und drei Demos später entsteht 1987 das Debüt Album “Death Squad” und avanciert zu einem Klassiker, der den Kultstatus von DARKNESS begründet. Das aktuelle Werk wurde von Cornelius Rambadt im Rambado Recordings Studio aufgenommen und gemischt. Gemastert wurde es von Dennis Koehne im DK Studio und das Cover Artwork wurde von Timon Kokott entworfen. Dann hören wir mal rein was die Ruhrpottler um Lee (v.), Amd (g.), Meik (g.), Ben (b.) und Lacky (d.) hier für uns haben.

Steigen wir ein in mit “Every Time You Curse Me”. Drums, Bass und Gitarre leiten den Opener spannend ein, bevor Sänger Lee nach 1 ½ Minuten mit einsteigt. Der Härtegrad passt, die Riffs knallen und die Nummer erinnert an Kreator. “Dawn Of The Dumb” ist Teutonen Stahl pur. Das Stück schiebt voll an und die Matte ist in Dauerrotation. Zwischendrin wird immer wieder mal clever das Tempo rausgenommen um Abwechslung reinzubringen, geile Nummer. “Over And Out” startet mit Maschinengewehr-Riff-Salven und ist dementsprechend im Uptempo Bereich gehalten.Auch hier wird klassischer Thrash Metal geboten, der aber überhaupt nicht altbacken klingt. Sauber Jungs. Nun bin ich gespannt: die Essener covern mit “Slave To The Grind” mein Lieblingslied von Skid Row. Und ich werde nicht enttäuscht, es macht einfach Spass, dieser Version zu lauschen. Augen zu und vorstellen man ist auf einem Konzert. Passend dazu prügeln uns DARKNESS mit “Tinkerbell Must Die” eine Live Version aus Japan rein. Man spürt die Energie, die hier transportiert wird. “Armageddon” ist eine Neuaufnahme aus dem Demo “Spawn Of The Dark One” von 1986. Ein geiler Song der hart, melodisch und so herrlich oldschool ist. Daumen hoch. Lassen wir es ruhig ausklingen. “Fade Pictures” wird unplugged gespielt. Unterstützt wird man hier von Bruno & Pierre vom “Death Squad” Line-Up . Das funktioniert richtig gut und klingt wahrlich interessant .

Fazit: Kurzweilige 30 Minuten, die Lust auf mehr machen. Wenn der nächste Longplayer an die ersten drei Songs anknüpfen kann, erwartet uns ein echtes Knallbonbon. Ich freu´mich schon drauf.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Every Time You Curse Me
02. Dawn Of The Dumb
03. Over And Out
04. Slave To The Grind
05. Tinkerbell Must Die (Live)
06. Armageddon
07. Faded Pictures (Unplugged)

Sturmi

JEFF SCOTT SOTO – Wide Awake (In My Dreamland)

Band: Jeff Scott Soto
Album: Wide Awake (In My Dreamland)
Spielzeit: 44:40 min.
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 06.11.2020
Homepage: www.jeffscottsoto.com

Wenn der Titel „Workaholic“ auf einen Musiker zutrifft, dann wohl auf den US-Amerikaner JEFF SCOTT SOTO. In den Augen mancher Fans überfordert die Omnipräsenz des Sangeskünstlers zwar etwas, aber was hat uns der Mann mit der markanten Stimme mit seinen zahlreichen Bands, Projekten oder auch Soloalben nicht schon für tolle Momente beschert? Die Klassiker sind auch heute unvergessen – aber SOTO hat immer noch viel zu erzählen. Mit den SONS OF APOLLO hat er ein ganz heißes Eisen im Feuer und auch seine Kollaboration mit Erik Martensson und Robert Säll (W.E.T.) sendet Ende Januar 2021 ein neues Lebenszeichen. Dazwischen schiebt sich nun seine mittlerweile siebte Solo-Platte „Wide Awake (In My Dreamland)“.

Das Line-Up beinhaltet einen weiteren „Verrückten“ der Szene (natürlich im positiven Sinne), denn Frontiers Haus-und Hoflieferant/Produzent/Musiker Alessandro Del Vecchio steuert nicht nur den Bass, die Keyboards, Gitarren und Hintergrundvocals bei, sondern auch die Grundstrukturen der Songs. Alle Lyrics und Melodien wurden von Jeff selbst geschrieben.

Jetzt ist es für den Fan der alten Schule mittlerweile nicht mehr ganz so leicht, sich an eine neue SOTO-Platte zu trauen. Denn auch JEFF SCOTT SOTO geht natürlich mit der Zeit und ruht sich zur Enttäuschung mancher langjährigen Hörer nicht auf altem Material aus, sondern produziert durchaus ziemlich modernes Liedgut, das viele manchmal abschreckt – siehe seine Alben unter dem Banner SOTO, die doch verhältnismäßig düster bzw. experimentell waren. Für diejenigen sei gesagt, dass das neue Werk mit „Someone To Love“ wunderbar oldschoolig beginnt, ohne altbacken zu wirken. Aber, diese herrlichen Melodien und das sonnige Gemüt des Songs ist einfach in der DNA des Sängers eingebrannt. Ein Einstand nach Maß! „Mystified“ greift auch gleich den funkigen Groove alter Zeiten auf. Nach dem vorwärts marschierenden und abermals sehr melodischen „Love´s Blind“ gibt es mit „Without You“ eine nachdenkliche Ballade, zu der auch ein Video gedreht wurde. Ebenfalls hervorheben möchte ich das klassiche „Paper Wings“, das speziell auch die alten Fans mitreißen sollte.

Was bleibt unterm Strich? JEFF SCOTT SOTO macht das, was er am besten kann und wofür ihn seine Fans lieben. Er liefert mit seiner Gesangsleistung wie immer höchstes Niveau ab und auch die Songs können punkten. Sie schlagen einen gekonnten Bogen von den alten Zeiten in die Gegenwart. Es ist für jeden etwas dabei. Die Produktion ist up to date und lässt den Songs genug Luft zum Atmen. Einzig das abschließende „Desperate“ wirkt mit seiner majestätischen Ausrichtung etwas deplatziert. Als Bonus gibt es eine zweite CD mit 11 Songs vom 2019er Frontiers Rock Festival in hervorragender Qualität. „Wide Awake (In My Dreamland)“ ist das Produkt zweier hochbegabter Musiker zusammen mit einer gutklassigen Begleitband – und das soll nicht abwertend gemeint sein.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

1. Someone To Love
2. Mystified
3. Love´s Blind
4. Without You
5. Lesson Of Love
6. Paper Wings
7. Love Will Find A Way
8. Between The Lines
9. Living In A Dream
10. Wide Awake (In My Dreamland
11. Desperate

Stefan

SPEED STROKE – Scene of the Crime

Band: Speed Stroke
Album: Scene Of The Crime
Spielzeit: 35:45 min
Stilrichtung: Sleaze Rock
Plattenfirma: Street Symphonies Records
Veröffentlichung: 06.11.20
Homepage: www.speed-stroke.com

It’s time to party. Endlich mal wieder toll gespielter Sleaze Rock. Und zwar von SPEED STROKE aus dem wunderschönen Italien. Die fünf Burschen namens Jack (v.), D.B. (g.), Michael (g.), Fungo (b.) und Andrew (d.) haben sich 2010 gegründet um dem Rock’n’Roll zu huldigen. Das SPEED STROKE auch wirklich spielen können, haben sie auf unzähligen Konzerten längst bewiesen. Die Bühne wurde schon mit Acts wie Hardcore Superstar, Gotthard, Steel Panther, CrashDiet, Sister und vielen mehr geteilt. Besonders waren die Auftritte im weltberühmten Paunchy Cats in Lichtenfels, das von Sebastian Alsdorf betrieben wird. Und weil der wirklich Ahnung hat, wurden SPEED STROKE auch 4x hintereinander zu den Anniversary Veranstaltungen des Cathouse gebucht. 3x war ich live dabei und die Jungs waren immer sehr stark und haben gerockt.

Nun aber gleich zum neuen Album, dass mit „Heartbeat“ beginnt. Der Song fängt ganz easy und entspannt an und zieht dann immer mehr mit dem Tempo an. Die Gitarre zaubert Riffs a lá Dokken aus dem Hut und immer wieder tauchen „ohohoh“ Chöre auf, prima Einstieg. „Scene Of The Crime“ bringt Spaß pur. Die Hooks sitzen, die Stimme von Jack passt perfekt dazu. Man kann eine Mischung aus Extreme und Crazy Lixx heraushören. Das wird eine geile Live Nummer. „After Dark“ hat einen leicht melancholischen Touch, den auch Hardcore Superstar nicht besser hinbekommen. Hell yeah, „Soul Punx“ bietet Sleaze Rock vom Feinsten. Eine Nummer die Vollgas gibt und richtig Eier hat. Das wird extrem klasse auf einem Konzert und wird die Leute ausflippen lassen. Es folgt mit „No Love“, eine rund sechs Minuten lange epische Ballade. Sehr gefühlvolle Gitarren treffen auf eine Stimme die einen sofort in den Bann zieht. Es gibt auch ein richtig cooles Flamenco Zwischenspiel, bevor es Guns’n’Roses artig weiter geht. Auf „Red Eyes“ geht es zurück in die 80er. Hier war die Welt noch in Ordnung. Der Refrain ist zum Niederknien und geht direkt ins Herz über. Flitzefinger wie bei Van Halen zum Anfang auf „Out Of Money“ leiten einen modernen, dreckigen und rockigen Song ein. Wieder ein klasse Stück mit coolen Backvocals und Partyfaktor. Und die Feier geht auf „Who Fkd Who“ ungebremst weiter. Rock’n’Roll pur, let the party never end. „One Last Day“ ist wieder ruhiger gehalten und zündet leider nicht ganz so bei mir. Dafür ist der letzte Song „Hero No.1“ wieder umso besser. Super eingängig mit hohem Wiedererkennungswert. Trotzdem noch rotzig und rockig genug. So geht es und nicht anders.

Anspieltipps: Das ganze Album

Fazit: Obwohl ich sehr viele Vergleiche gemacht habe, machen die Italiener ihr ganz eigenes Ding. Sie leben nicht in der Vergangenheit, sondern spielen modernen Sleaze Rock der mit einem tollen Sound versehen ist. Die ganze Truppe agiert auf sehr hohem Niveau und hat mit Jack einen Volltreffer in ihrem Team. Neben Highride und Confess ganz klar eine meiner Top 3 Veröffentlichungen in diesem Genre 2020. Zu diesem Album muss man einfach seine Kumpels einladen und wild feiern. Cheers.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Heartbeat
02. Scene Of The Crime
03. After Dark
04. Soul Punx
05. No Love
06. Red Eyes
07. Out Of Money
08. Who Fkd Who
09. One Last Day
10. Hero No1

Sturmi

Iron Mask News

IRON MASK VERÖFFENTLICHEN NEUE SINGLE

Iron Mask veröffentlichen ihre dritte Single „Wild and Lethal“ aus dem kommenden neuen Album „Master Of Masters“, das am 4. Dezember erscheinen wird!

Heavy Rock Song mit neoklassischen Einflüssen! Genau das, was Iron Mask ist!

„Wild And Lethal“, einer der schnelleren Tracks auf „Master Of Masters“, glänzt mit komplizierter Gitarrenarbeit und einem eingängigen Refrain. Alle Markenzeichen, die die Band während ihrer 20-jährigen Karriere etabliert hat, sind vorhanden und werden neue und alte Fans gleichermaßen zufriedenstellen.

Nach 20 Jahren, 6 Alben kommt das beste Album 2020

Iron Savior News

IRON SAVIOR HAUEN NEUES VIDEO RAUS

Iron Saviour veröffentlichten ihre zweite neue Metal-Hymne Single „Souleater“ aus ihrem kommenden Album „Skycrest“!

„Souleater“ ist ein Groove-Monster schlechthin und stampft in deine Gehörgänge und lässt dich nicht mehr los! Album erscheint am 4. Dezember 2020!

Trackliste:
01. The Guardian
02. Skycrest
03. Our Time Has Come
04. Hellbreaker
05. Souleater
06. Welcome To The New World
07. There Can Be Only One
08. Silver Bullet
09. Raise The Flag
10. End Of The Rainbow
11. Ease Your Pain
12. Ode To The Brave

SAINTED SINNER – Listening Session

Die aktuelle Covid-19 Situation zwingt uns alle dazu, kreativ zu werden – vor allem, wenn die Band aus internationalen Mitgliedern besteht und ein trotz weltweiter Pandemie und kompletter Neubesetzung ein neues Album auf den Markt bringen möchte, wie die Sainted Sinners mit „Unlocked & Reloaded“!

Mit Rico Bowen, Ernesto Ghezzi und Iacopo „Jack“ Meile, welcher dem kommenden Album einen ganz besonderen Charakter verleiht, holte sich Band-Leader Frank Pané und Berci Hirleman Musiker ins Boot, welche schon mit Berühmtheiten wie Madonna, Paul McCartney oder Eros Ramazotti auf der Bühne standen.

Um einen Einblick in das neue Album „Unlocked & Reloaded“ (Release-Day: 04.12.2020) zu bekommen, lud Frank Pané ausgewählte Gäste zu sich ins Studio nach Pfaffenhofen an der Roth ein. Track für Track wurde das neue Album durchgehört und Pané ist zufrieden: „Es ist insgesamt abwechslungsreicher geworden“.
Die Songs spiegeln die Vorbilder der Band wie Deep Purple oder Van Halen wieder.
Ganz besonders wurde bei dem Song „The Hammer of the gods“ die Leidenschaft zu Led Zeppelin deutlich gemacht. Das Intro wurde mit der gleichen Gitarre gespielt wie es Led Zeppelin getan hat: eine 12 String Martin D 28 wurde hierzu ausgeliehen und diese Gitarre ist sage und schreibe schon über 50 Jahre alt.
Es wird also deutlich, dass die Sainted Sinners nach wie vor großen Wert auf kleine Details wie Dieses legen.
Mein persönlicher Favorit war ganz klar „Standing on top“, der erste Song an dem Sänger Jack gearbeitet haben soll. Im Großen und Ganzen geht es darum, wie man sich fühlt, wenn man bei einer Band vorsingt und man will diesen Job unbedingt und am Ende denkt man sich nur „Go for it“ und tut es einfach. Ob so auch das Vorsingen von Jack bei den Sainted Sinners geht bleibt allerdings offen. Der Song bleibt sowohl von der Melodie her, als auch vom Text im Kopf!
Soviel kann ich verraten – hier handelt es sich um die erste Single, welche am 06.11. das Licht der Welt erblickt und ihr könnt euch auch dieses Meisterwerk freuen.

Doch mehr möchte ich zu dem neuen Album gar nicht verraten! Ich, für meinen Teil, bin begeistert von der Hingabe zur Musik und dem reibungslosen Zusammenarbeiten der Mitglieder, die dieses Kunstwerk nicht einmal zusammen im Studio aufnehmen konnten und dem absolut fesselnden Sound der Sainted Sinners.

Darleen Barth

 

PYRAMAZE – Epitaph

Band: Pyramaze
Album: Epitaph
Spielzeit: 61:51 min
Stilrichtung: Progressive Power Metal
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 13.11.2020
Homepage: www.pyramaze.com

Die Jungs von PYRAMAZE kehren dieses Jahr endlich mit einem neuen Album namens „Epitaph“ zurück! Nach dem Konzeptalbum „Contingent aus dem Jahr 2017 wartete man schon gespannt auf neues Material der Band.
In der Zwischenzeit ist man beim deutschen Qualitätslabel AFM Records unter Vertrag genommen worden.
Ansonsten gibt es aber nicht viel Neues zu vermelden, denn das Line Up ist endlich mal stabil und man kann weiterhin auf die Dienste vom „neuen“ Sänger Terje Haroy zurückgreifen der die damaligen Fronter Lance King und Matt Barlow mittlerweile vergessen lässt und sich bestens in die Bandstruktur eingefügt hat.
Und apropos Ex Fronter, beide geben sich auf dem neuen Album die Ehre und veredeln einen Song mit ihrem Gastgesang. Dasselbe gilt auch für UNLEASH THE ARCHERS Sängerin Brittney Slayes.
Als Opener präsentiert man uns den Titelsong „Epitaph“ der „nur“ ein stimmungsvolles Intro geworden ist. Warum man ein Intro zum Titelsong bestimmt muss mir mal bei Gelegenheit jemand erklären!
Wie auch immer geht es dann mit dem melodischen und kraftvollen „A Stroke of Magic“ weiter der dann als Quasiopener direkt so richtig schön im Ohr hängen bleibt und gleich begeistern kann.
Sehr geil ist dann auch der folgende melodische Doppelpack bestehend aus „Steal my Crown“ und „Knights in Shining Armour“! Letzteres geht richtig gut nach vorne und ist doch noch richtig schön eingängig und melodisch. Ein geiles Metalbrett!
Im Mittelteil haben wir dann mit dem etwas epischeren „Bird of Prey“ und dem abwechslungsreichen „Particle“ noch zwei Volltreffersongs zu verzeichnen die auf Anhieb zu gefallen wissen.
Und die Qualität bleibt auch im Anschluss erstklassig! Da hätten wir den Melodic Ohrwurm „Indestructible”, das schon angesprochene Duett mit Brittney Slayes “Transcendence”, das epische “World Forgone” und dem überlangen (12 Minuten!) Abschlusssong “The Time Traveller” wo wir dann die zwei weiteren Gastauftritte der schon angesprochenen Ex Frontmänner zu verzeichnen haben.
Und alter Schwede liefern die Jungs und die gesamte Band hier ab! Ein geiler Song der irgendwie alles vereint wofür PYRAMAZE in der Vergangenheit gestanden haben und heutzutage stehen, was eine Ohrbombe zum Abschluss!

Anspieltipps:

„A Stroke of Magic“, „Steal my Crown“, „Knights in Shining Armour“, „Indestructible” und “Time Traveller”.

Fazit :

Beim letzten Album der Jungs von PYRAMAZE hatte ich noch die Hitdichte in der zweiten Hälfte zu bemängeln, dies ist nun definitiv anders! Man bewegt sich auf der gesamten Platte auf einem gleichbleibenden, erstklassigen Niveau, hat viele Ohrbomben am Start und vereint irgendwie, nicht nur mit dem geilen Abschlusssong, den alten mit dem neuen Bandsound!
Ein ganz starkes Progressive Power Metalalbum was sich sicherlich in einigen Genrehitlisten des Jahres wiederfinden wird.
Hier heißt es auf jeden Fall bedenkenlos zuschlagen für die geneigte Käuferschaft!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Epitaph
02. A Stroke of Magic
03. Steal my Crown
04. Knights in Shining Armour
05. Bird of Prey
06. Your Last Call
07. Particle
08. Indestructible
09. Transcendence (feat. Brittney Slayes)
10. Final Hour
11. World Foregone
12. The Time Traveller (feat. Matt Barlow & Lance King)

Video zu “Particle”:

Julian

STAN BUSH – Dare to Dream

Band: Stan Bush
Album: Dare To Dream
Spielzeit: 47:16 min.
Stilrichtung: AOR, Melodic Rock
Plattenfirma: Cargo Records
Veröffentlichung: 20.11.2020
Homepage: www.stanbush.com

Mit „Dare To Dream“ von STAN BUSH landet einmal mehr ein neues Werk einer wahren Ikone des Melodic Rock auf meinem imaginären Plattenteller. Denn in den langen Jahren seines Schaffens war der Sänger, Gitarrist und Songwriter, der 1953 in Orlando/Florida geboren wurde, immer für einen Hit gut. Man denke nur an die zahlreichen Soundtracks in den Achtzigern, die durch Songs wie „The Touch“ (Transformers 1986), „Fight To Survive“ (Bloodsport 1988), „Hearts vs. Heads“ (The Wraith 1986) oder „Never Surrender“ (Kickboxer 1987) aus der Feder BUSH´s erst zum Erfolg wurden. Und mit dem 1987er Album „Stan Bush & The Barrage“ ist er noch heute unvergessen. Das ist aber nur eine Seite von STAN BUSH, denn mit seinen mittlerweile 13 Soloalben hat er sich in nahezu jeder Rock-Sammlung, die etwas auf sich hält, einen festen Platz ergattert. Und das nicht zuletzt deswegen, weil es in der Karriere des US-Amerikaners nicht ein auch nur mittelmäßiges Album gegeben hat. Egal auf welche Station seiner Karriere man blickt – STAN BUSH hat immer abgeliefert, auch in Zeiten, die für die Rockmusik nicht so rosig waren. Nun, das hat sich in Zeiten von YouTube, Spotify und Co. wohl eher noch verschlimmert, dennoch steht STAN BUSH mit seiner Band auch anno 2020 mit Album Nummer 14 in den Startlöchern.

Bereits letztes Jahr gab es einen ersten Vorgeschmack in Form eines Songs, der schlicht „The 80´s“ betitelt wurde. Hier gibt es nichts zu deuteln, STAN BUSH lebt zwar im Hier und Jetzt, sein Herz schlägt aber immer noch für dieses glorreiche Jahrzehnt – und hier ist er sicher nicht alleine. „The 80´s“ ist nicht weniger als eine Hymne geworden und hat schon bei seinem Erscheinen 2019 die Erwartungshaltung an die neue Platte ganz schön hochgeschraubt. Umso erleichterter ist man, wenn mit „Born To Fight“ das erste Stück von „Dare To Dream“ genauso unwiderstehlich tönt wie die Vorabsingle. Sicher, ein STAN BUSH-Song wird immer seine Trademarks tragen, für Verfechter wilder Innovationen dürfte auch Album Nummero 14 keine Überraschung sein, aber der Fan weiß, was er an den Platten des Amerikaners hat – und zwar hochgradig melodiösen, eingängigen und enorm hitverdächtigen Melodic Rock. Das ist beim Titeltrack nicht anders als beim Rest der neuen Liedersammlung. Dennoch stechen „A Dream Of Love“ und „The Times Of Your Life“ sowie die weiter oben erwähnten Stücke etwas hervor. Das macht eine makellose erste Hälfte, die eine glatte 10 verdient hätte. Die zweite Hälfte fällt minimal ab, wobei sich wohl 98% aller Bands wünschen würden, solche Songs auf ihrer Platte zu haben.

Wo STAN BUSH drauf steht, ist auch STAN BUSH drin – das ist auch beim neuen Werk so. Zum Glück, denn in seiner fast 40-jährigen Solokarriere gab es quasi keine Experimente, sondern einfach nur bockstarke Rockmusik aus dem Hause Bush zu hören. Da bildet auch „Dare To Dream“ absolut keine Ausnahme. STAN BUSH ist in Höchstform!

WERTUNG:

 

Trackliste:

1. Born To Fight
2. Dare To Dream
3. The Times Of Your Life
4. A Dream Of Love
5. The 80´s
6. Live And Breathe
7. Heat Of Attack
8. Dream Big
9. True Believer
10. Never Give Up
11. Home

Stefan

VAN DE FORST – Undconditional

Band: VAN DE FORST
Album: Undconditional
Spielzeit: 53:44 min
Stilrichtung: Country/Pop-Rock
Plattenfirma: Stall-Records
Veröffentlichung: 11.09.2020
Homepage: www.vandeforst.de

Ziemlich unbeirrt jeglicher Trends geht die Münsteraner Country-Pop-Rock Sängerin VANESSA “VAN DE FORST” ihren Weg. Nach ihrer Schulzeit verbrachte die talentierte Musikerin einige Zeit in den USA, speziell Memphis, womit musikalisch der Weg vorgezeichnet war, denn so entdeckte sie ihren Hang zur Country Musik. Ihr Debüt Album “Lucky” fand viel Beachtung und wurde ausdrücklich von der Fachpresse gelobt. Schon beim ersten Rundling, sicherte man sich die Beteiligung diverser bekannter Songwriter wie Tony Carey oder John Parr. Gleiches gilt auch für „Unconditional“. Hier geben sich Musiker wie abermals Janey Clewer oder Richard Marx die Ehre. Gepaart mit der wunderbaren Stimme von dieser aufstrebenden Sängerin, nebst tollen Songs und einer guten Produktion von MAD MAX Mastermind Michael Voss, sollten auch hier die Zeichen auf Erfolg stehen. Beste Voraussetzungen sind nach wie vor gegeben. Miss VDF hat mit diesem Werk einen Beweis geliefert das Country auch bald in Deutschland mehr Beachtung finden wird…Daumen hoch

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Hey Cowboy
02. Keeping Me Alive
03. Back Were You Belong
04. Unconditional
05. I’m Only Fooling Me
06. Top Rolled Down
07. Springbreak
08. Walkin‘ Away
09. Paint This Town (Version 2020)
10. Round The Bend (Version 2020)
11. Beautifully Burning
12. We’ve Got Tonight
13. Brighter Days
14. Don’t Fool Me

Bonne

Video Link

TUNGSTEN – Tundra

Band: Tungsten
Album: Tundra
Spielzeit: 46:37 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Arising Empire
Veröffentlichung: 20.11.2020
Homepage: www.facebook.com/tungstenband

Die schwedische Metal-Band TUNGSTEN ist mit ihrem zweiten Album „Tundra“ zurück.
Nach dem Erfolg des Debütalbums „We Will Rise“ im letzten Jahr sind TUNGSTEN bereit am 20. November 2020 ihr zweites Album für die Welt zu veröffentlichen.
Die Musik auf „Tundra“ folgt der musikalischen Richtung, die auf „We Will Rise“ vorherrschte, aber mit mehr von allem. Der Hörer erkennt die Eigenschaften von TUNGSTEN, aber der Klang ist dunkler und von Zeit zu Zeit epischer als zuvor.
Die Band besteht auch nach wie vor aus der Familie Johansson (Anders mit seinen Söhnen Karl und Nick) sowie dem Ex Cloudscape Sänger Mike Andersson.
So, dann schauen wir mal ob man das starke Debüt mit dem zweiten Album toppen kann.
Der Opener „Lock and load“ legt dann direkt so los wie man es von der Band auf ihrem Debütalbum gewohnt war, melodisch und modern.
Der Refrain fräst sich direkt in die Gehirnwendungen und bleibt dort sofort haften, so muss ein guter Einstieg sein.
Beim Bandmaskottchen Song „Volfram`s Song“ ist man auch ganz ordentlich unterwegs ohne das man großartig glänzen kann. Einfach ein guter Standarmetalsong.
Bevor es in den Mittelteil geht hat man noch das epische „Time“ für uns welches aber leider auch nicht über die Bezeichnung Standard hinaus kommt.
Aber dann, dann kommen die Jungs so richtig in Fahrt!
„Divided Generations“ ist ein geiler Groover geworden der einen richtig schön mitgehen lässt, „King of Shadows“ ist schon als Vorabsingle gewürdigt worden und auch der Titeltrack „Tundra“ überzeugt direkt und bläst mit seinen statten Riffs den Staub aus euren Boxen!
Nach dem Anschlussbanger „Paranormal“ ist man dann bei „Life and the Ocean“ ganz anders, nämlich gefühlvoll und akustisch unterwegs. Hier kann natürlich Sänger Mike zeigen aus welchem Holz er geschnitzt ist. Ein starker Song der einen träumen lässt und auf eine tolle Reise mitnimmt.
Sehr modern geht es dann bei „I see Fury“ zur Sachen, welches den letzten Abschnitt eröffnet bevor wir mit „This is War“ nochmal so richtig durchgerüttelt werden und die Nummer uns flott überrollt.
Als Abschlusssong hat man das überlange „Here comes the Fall“ gewählt welches nochmal ein Highlight der Scheibe darstellt.

Anspieltipps:

„Divided Generations“, „King of Shadows“, „Tundra“ „Life and the Ocean“ und „Here comes the Fall“

Fazit :
Das zweite Album von TUNGSTEN kommt auf jeden Fall etwas schwer in Fahrt! Das die Jungs es aber definitiv drauf haben sehr ordentliche Songs zu schreiben kommt erst ab der Mitte des Albums so richtig zur Geltung.
Dann geht die wilde Fahrt aber so richtig los und es folgt fast Hit auf Hit!
Insgesamt und trotz des verschlafenen Starts ist man eine Spur besser unterwegs als auf dem Debütalbum was die glasklare Empfehlung für die entsprechende Käuferschaft und die entsprechende Bewertung nach sich zieht.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Lock and load
02. Volfram`s Song
03. Time
04. Divided Generations
05. King of Shadows
06. Tundra
07. Paranormal
08. Life and the Ocean
09. I see Fury
10. This is War
11. Here comes the Fall

Video zu King of Shadows:

Julian