The Shadow Lizzards News

THE SHADOW LIZZARDS veröffentlichen ihr zweites Album „Someone’s Heartache“ als CD, Vinyl und digital

Das neue Video zum Track„Who Is Who“ sieht man HIER:

 

Die Echse tritt aus dem Schatten ins Licht – The Shadow Lizzards präsentieren ihr zweites Album!

The Shadow Lizzards sind drei hochtalentierte Musiker aus Nürnberg, die mit „SOMEONE’S HEARTACHE“ ihr zweites Album vorlegen. Ihren Stil bezeichnen sie selbst als „Vintage Rock“ – ein ebenso simpler wie passender Begriff für den 60er- und 70er-beeinflussten Sound, der sich aus Elementen wie klassischem Hard- beziehungsweise Bluesrock sowie Psychedelic-Klängen zusammensetzt, aber trotzdem zeitgemäß und alles andere als altbacken daherkommt.

Ihr selbstbetiteltes Debüt von 2018 bereitet bis heute großen Spaß. Liefert es doch jede Menge wie für die Bühne geschrieben klingende, herrlich ungestüme Nummern. Diese bestechen mit kraftvoll-rauem Charme, der die Nähe zu den Vorbildern aus der Vergangenheit, aber genauso kontemporären Stars der Blues- und Retro-Rock-Schiene, wie etwa den Briten The Brew, gar nicht zu verdecken suchte.

Mit „SOMEONE’S HEARTACHE“ macht das aus Jochen Leistner (Gesang, Orgel, Bass, Mundharmonika), Kris Karla (Gitarre) und Oliver Pfeiffer (Schlagzeug, Percussion) bestehende Trio indes nicht nur künstlerisch und klanglich, sondern auch hinsichtlich der stilistischen Bandbreite riesige Schritte nach vorn. Das 2015 von Leistner gegründete Trio präsentiert nun acht Stücke, die denen internationaler Genre-Größen absolut Auge in Auge gegenübertreten können.

Denn anspruchsvolle Arrangements und Ohrwurm-Charakter müssen sich nicht zwangsläufig ausschließen. Den Beweis dafür liefern Tracks wie der flott funkige „Train Song“, das atmosphärisch startende, dann mit cleveren Americana-Versatzstücken aufwartende, schließlich echten Hymnencharakter entwickelnde „No One Can Save Me“ oder der satt groovende, mit einem epischen Solo und immer mal wieder clever anziehendem Tempo auftrumpfende Bluesrocker „Who is Who“.

Mit dem neuen, in Eigenregie aufgenommenen Werk hat man sich eine unverwechselbare Identität erschaffen. „Wir sind seit dem ersten Versuch als Instrumentalisten, Songschreiber und Arrangeure gereift“, resümiert Leistner. Damit bringt er auf den Punkt, weshalb SOMEONE’S HEARTACHE fast wie von einer anderen Band klingt. „Alles ist songlastiger komponiert, kommt deshalb nicht mehr so kantig daher. Dazu haben wir uns mehr auf den Gesang konzentriert, weniger auf möglichst ausladend lange Soli. Wobei davon natürlich weiterhin diverse zu hören sind“, lacht er. „Und wir sind allgemein abwechslungsreicher geworden. Ich denke, dass sich kein einziges Lied auf der Platte so ähnlich anhört wie ein anderes.“

Für das geneigte Rock-Publikum gibt es in der Tat jede Menge Vielfalt zu genießen, denn die neuen Kompositionen unterscheiden sich nicht nur stark voneinander, sondern bergen in sich selbst eine Menge Überraschungen. „Das ist mir schon wichtig“, erklärt Leistner. „Nicht nur fürs Publikum, auch für uns als Musiker wäre es doch traurig, wenn man bereits nach 30 Sekunden sicher sein kann, wie ein Titel weiter beziehungsweise zu Ende geht.“

The Shadow Lizzards agieren hier mutig und mit einer erstaunlichen Sicherheit in Bezug auf Tempowechsel, Stilbrüche und Laut-Leise-Kontraste. Dabei klingt alles immer zu 100 % organisch, nie verkopft oder gar irgendwie erzwungen. Die Leichtigkeit, mit der die allesamt mit unterschiedlichen Vorlieben und Einflüssen ausgestatteten Musiker so harmonisch vorgehen, ist spürbar.

Leistner nahm bereits im Grundschulalter Klavierunterricht, seine musikalische Sozialisation verdankt er aber der Plattensammlung seines Vaters, die vor allem klassischen Rock wie Steppenwolf, The Doors, Jimi Hendrix oder Deep Purple umfasste. Speziell Jon Lord, das leider mittlerweile verstorbene Hammondorgel-Genie der letztgenannten Legenden, nennt der Franke als seinen persönlichen Helden. Drummer Oliver Pfeiffer steht neben Rock (bis vor kurzem spielte er parallel noch in einer Hendrix-Tribute-Band) primär auf amerikanischen Soul der 1960er. Der 2019 zur Band gestoßene Gitarrist Kris Karla schließlich hat laut Leistner „einen sehr gemischten Musikgeschmack“. Was erklären dürfte, weshalb er immer mal wieder mit herrlich abseitigen Ideen ankommt, die dann in Gemeinschaftsarbeit stimmig in das Klanggefüge der Gruppe eingebunden werden.

Natürlich wird bei The Shadow Lizzards auf der Bühne Abwechslung ebenfalls groß geschrieben. Nach mittlerweile über 100 Live-Shows – auf eigene Rechnung in Clubs, bei Festivals sowie im Vorprogramm bekannter Acts wie Deep-Purple-Keyboarder Don Airey, den Heavy-Psychern Elder, den Neo-Krautrockern Wucan oder des Siena-Root-Ablegers Heavy Feather – haben die drei Herren auch in der Live-Situation großes Selbstbewusstsein entwickelt. „Wir mögen es zu improvisieren“, führt der Bandleader weiter aus. „Natürlich sind die Songs immer noch problemlos wiederzuerkennen. Aber die Studioversionen sind im Rahmen einer Show eher eine Art Leitfaden. Ich kann es nach der langen, COVID-bedingten Pause nicht erwarten, wieder regelmäßig zu spielen.“

Es wird spannend sein zu beobachten, wohin die drei die Inspiration trägt, wenn sie ihre neuen Titel live zum Besten geben. „Neben ersten kleinen Release-Shows arbeiten wir daran, eine echte Tournee auf die Beine zu stellen, die uns in möglichst viele Orte Deutschlands und eventuell in das eine oder andere Nachbarland führen wird“, verrät Leistner. Bis es soweit ist, sollte SOMEONE’S HEARTACHE jeden Fan kerniger Rockmusik und ehrlich emotionaler Bluesklänge hervorragend unterhalten.

Im neuen Video-Track von The Shadow Lizzards begibt sich die Band auf einen Roadtrip in gleißend, leuchtender Atmosphäre und will dabei hinter die Kulissen der Welt blicken.

Bisher veröffentlichte Videos des Albums:

„Train Song“: 

„Someone’s Heartache“ (Studiosession):

 

Das Album kann man hier vorbestellen: https://bfan.link/someone-s-heartache

TAD MOROSE – March of the Obsequious

Trackliste:

01. March of the Obsequious
02. Witches Dance
03. Pandemonium
04. Phanstasm
05. Dying
06. Escape
07. A Trail of Sins
08. A Quilt of Shame
09. Legion
10. This Perfect Storm

 

Spielzeit: 39:43 min – Genre: Heavy Metal – Label: GMR – VÖ: 26.08.2022 – Page: www.tadmorose.se

 

Das letzte Album „Chapter X“ der Schweden von TAD MOROSE ist nun auch schon 4 Jahre her, Zeit also mal für neuen Stoff von der Kombo die ihre Anfänge schon im Jahr 1991 hatte.
„March of the Obsequious” heißt das gute, neue Stück und seit ein paar Jahren hat Mastermind Krunt Andersson sein Line Up relativ stabil, den auf der Gesangsposition ist nach wie vor Ronny Hemlin aktiv.
Sänger Ronny war dann auch gleich mal an der Produktion und dem Mix beteiligt.

Viel mehr gibt es auch nicht im Vorfeld zu erzählen, starten wir also direkt mal mit dem Opener und Titeltrack „March of the Obsequious“ ins neue Album. Und etwas überraschend geht es hier direkt mal nicht komplett auf die Zwölf, sondern man ist eher etwas progressiver und abwechslungsreicher unterwegs hält aber immer schön an der Melodic fest!
Ein sehr ordentlicher Einstieg der definitiv Lust auf mehr macht!
Und sehr ordentlich ist dann auch das klassische „Witches Dance“ welches sich gut in das bisherige Schaffen der Band einordnet.
Bei „Pandemonium“ tritt die Band das Gaspedal mal etwas mehr durch und Sänger Ronny packt mehr die Aggressivität aus, ein geiler Nackenbrecher der alles hat was sich die geneigte Hörerschaft so wünscht!
Über das erneut schön abwechslungsreiche „Phantasm“ geht es dann in den Mittel-teil der Scheibe wo das klassische, melodische „Dying“ auf uns wartet und bei „Es-cape“ wieder mehr Heavyness stattfindet. Dies sogar mit einer sanften Keyboardun-terstützung welche dem Song sehr gut zu Gesicht steht! Melodisch ist das Ding aber ebenfalls wieder wie die Hölle, eine sehr geile Nummer!
Über das epische „A Trail of Sins” geht es dann in das letzte Albumdrittel wo wir mit „A Quit of Shame“ und „Legion“ die Highlights relativ schnell ausgemacht haben.

Das neue Album von den Jungs von TAD MOROSE ist wieder ein typisches Band Album geworden, wenn man auch die ein oder andere zarte Änderung wahrnimmt.
Die Songs sind alle um die 4 Minutenmarke, laufen prima in die Gehörgänge und insgesamt ist der Diskus echt eine runde Sache, der keinen Band und Genrefan wirklich enttäuschen sollte!

Julian

 

VOODOO KISS – VOODOO KISS

Trackliste:

01. The Beauty and the Beast
02. The Killer
03. Nice Guys
04. The Prisoner
05. Bat an Eye
06. The Eagle in the Sky
07. No Time
08. Thousand Steps of Goodbye

 

 

Spielzeit: 29:16 min – Genre: Heavy Rock – Label: Reaper Entertainment – VÖ: 12.08.2022 – Page: www.voodoo-kiss.de/

 

Manchmal braucht eine Band und ein Debütalbum auch einfach etwas Zeit! Bei den deutschen Heavy Rockern VOODOO KISS hat es gute 28 Jahre gedauert! Denn die ersten Gehversuche hat die Band bereits 1995 unternommen und man erspielte sich in den nächsten Jahren ein ordentliches Livepublikum und Status. Das Ganze gipfelte dann sogar in einem eigenen Festival, dem Summer Breeze welches heute nach wie vor zum festen Metalfestivalkalender gehört!
Um die Band allerdings wurde es still und man löste sich dann im Jahr 2000 auch leider auf, ohne ein eigenes Album veröffentlich zu haben.
Das 25 jährige Jubiläum des Summer Breeze war dann auch der Grund warum sich VOODOO KISS dann doch nochmal zusammengetan haben und sich, Gott sei Dank, wiedervereinigt haben.
Rund um die drei Gründungsmitglieder Achim Ostertag (Schlagzeug), Martin Beuther (Gitarre) und Klaus Wieland (Bass) formte sich die Band erneut. Ergänzt durch den bekannten Sänger Gerrit Mutz (SACRED STEEL, DAWN OF WINTER).
Im Gepäck hat man dieses Mal dann auch das selbstbetitelte Debütalbum welches über Reaper Entertainment veröffentlich wird.

Mit der Videosingle „The Beauty and the Beast” wird der Diskus eröffnet. Zu Beginn schwingt etwas NWOBHM mit, aber nach kurzem entwickelt sich die Nummer zu einem trockenen Rocker der vor allem im Chorus richtig schön überzeugen kann und auch mit weiblichen Gastgesang aufwarten kann.
Das flotte „The Killer“ nimmt dann den rockigen Ball gekonnt auf und verwandelt ihn zielsicher. Mit unter 3 Minuten ist der Track aber dermaßen kurz das der Spaß schnell wieder vorbei ist.
Beim atmosphärischen „The Prisoner“ haben wir dann wieder den weiblichen Gastgesang, wo ich leider keine Informationen drüber habe, wer hier zu hören ist, schade, denn das Ganze tönt sehr gut und auch der Song ist absolut nicht von schlechten Eltern!
Ähnlich wie „The Killer“ haben wir bei „Bat an Eye“ wieder so eine fixe Nummer, die leider nicht wirklich hängen bleibt, sorry Jungs!
Wesentlich interessante, eingängiger und vor allem länger ist dann „The Eagle in the Sky“ hier greift man wieder schön weit oben ins Qualitätsregal.
Über den Standardrocker „No Time“ geht es zum letzten Song der Scheibe „Thousand Steps of Goodbye“ der mit seinem Chorus und dem treibenden Rhythmus schön melodisch ist und wunderbar ins Ohr geht.

Tja, dass VOODOO KISS Debütalbum hat, irgendwie seinen ganz eigenen Charme! Schön roh und rotzig kommt der Großteil der Nummern daher und das hier erfahrende Hasen am Werk sind merkt man zu jeder Zeit.
Leider finde ich bleibt man etwas hinter den Erwartungen zurück und nicht jeder Song kann komplett überzeugen.
Der letzte Ticken fehlt irgendwie und die Hits reißen es dann insgesamt leider auch nicht komplett heraus!
Der Grundstein ist auf jeden Fall gelegt und ich bin mir sehr sicher das man auf einem zweiten Album bestimmt nochmal ne ordentliche Schippe und vor allem Spielzeit, den die ist echt sehr mager hier, drauflegen kann!

Julian

 

Immunity News

IMMUNITY VERÖFFENTLICHEN NEUE SINGLE “POST HUMAN EMPIRE” INKLUSIVE MUSIKVIDEO

Der Countdown läuft: In zehn Tagen erscheint “BREATHE”, das Debütalbum der Nürnberger Metalcore-Band IMMUNITY. Kurz vor Albumrelease überrascht die Band um Frontmann Dominik “Nik” Maiser mit einem breitwandigen neuen Track samt Musikvideo, das die Vorfreude auf das Album steigen lässt. “Post Human Empire” kreiert ein fantastisches Zukunftsbild von einer Welt, welche die Menschheit mit all ihren Taten zerstört hat. Ein Ort, an dem Reichtum, Prestige und Macht nichts mehr wert sind. Erneut überzeugt die Kombination aus melodiösem Gesang und aggressiven Shouts, die bis ins Mark gehen. Eingebettet in einer epischen Melodie und harten Gitarrenriffs ist “Post Human Empire” wohl der bislang stadiontauglichste IMMUNITY-Song.

+++ Album „BREATHE” erscheint am 12.08.22 digital und als CD +++

Das Video zeigt die Reise eines einzig verbliebenen Menschens und eines Roboters in einer Welt, die in Schutt und Asche liegt. Auf der Suche nach Zuflucht, Nahrung und Schutz stellen sich Mensch und Roboter gemeinsam als Team den Hindernissen im posthumanen Zeitalter. „Wir haben uns für dieses Video sehr viel vorgenommen und konnten alles, trotz vieler Rückschläge, am Ende auch umsetzen. Kurz vor Drehbeginn ist uns das halbe Team wegen Corona ausgefallen. Der Hauptdarsteller am Morgen des ersten Drehtages. Ein Drehort wurde abgerissen kurz bevor wir ankamen. Ein platter Autoreifen, ein gebrochenes Bein… Es war wirklich aufregend! Uns war es wichtig, nicht nur mit einer guten Story, sondern auch mit bildgewaltigen Kulissen zu drehen. Auf das Ergebnis sind wir alle sehr stolz”, so Frontmann Dominik “Nik” Maiser.

Erstaunlich hohe YouTube-Klickzahlen sowie massive Medien-Reaktionen in Form von Reviews, Interviews und Playlisten-Platzierungen bei u. a. zahlreichen US-Outlets: Obwohl „BREATHE” das erste Album der Newcomer ist, wird dieses sowohl klanglich als auch spielerisch und kompositorisch locker internationalen Ansprüchen gerecht. Nicht umsonst wird die Band bereits als „der wohl aufregendste Metalcore-Act des Jahres” (Rockmagazine.de) bezeichnet. Die erste Singleauskopplung „Sounds like a Melody”, ein Tribute an das Alphaville-Original, wurde direkt von Medien wie www.metal-hammer.de oder www.rockhard.de gefeatured und erhielt Vorstellungen bei Sendern wie Radio21 oder Rockland Radio. Die zweite Single “Creatures”  überzeugte u.A. den größten deutschen Rocksender Radio BOB!. Das Album “BREATHE” veröffentlicht die Band am 12.08.22 digital über Recordjet und als CD in Eigenregie über ihren Bandshop und Amazon.

ÜBER IMMUNITY:

Die Nürnberger Metalcore-Band IMMUNITY lernte sich 2020 kurz vor dem Ausbruch der Pandemie kennen. Den Kern bilden Frontmann und Texter Dominik „Nik“ Maiser und Multi-Instrumentalist Adrien Dembowski. IMMUNITY sorgte bereits mit ihren ersten beiden in kompletter Eigenregie, aber auch mit professionellen Videoclips veröffentlichten Digital-Singles „Trust The Algorithm“ und „Trainwreck“ für reichlich Furore. Während IMMUNITY an ihrem 2022 erscheinenden Debütalbum arbeiteten und die COVID-Restriktionen gelockert werden konnten, erweiterten Maiser und Dembowski das Line-Up der Gruppe. Mit dem zweiten Gitarristen Heinz Christian Oetken, Bassist Max Neuner und Drummer Johannes Noderer ist die Truppe nun komplett.  Am 12.08..2022 erscheint das Debütalbum „BREATHE”.

WARWOLF – Necropolis

Trackliste:

01. Daywalker
02. Nosferatu
03. Dawn of Destiny
04. Necropolis
05. Clan of the Undead
06. When the Hangman Cries
07. Cold Blood
08. Slaves of the Night
09. Witches & Demons (Bonustrack)
10. The Pries (Bonustrack)

 

Spielzeit: 64:14 min – Genre: NWOBHM – Label: Metalapolis Records – VÖ: 29.07.2022 – Page: www.facebook.com/WARWOLFofficial

 

Die deutsche Metalband WOLFEN ist Stammlesern unseres Online Mags bestens bekannt, diese befinden sich momentan in einer schöpferischen Pause.
In der Zwischenzeit haben Teile der Band WARWOLF gegründet, um sich hier etwas mehr dem NWOBHM zu widmen.
Die Masterminds hinter WARWOLF sind auch die Masterminds hinter WOLFEN, nämlich Sänger Andreas Lipinski und Gitarrist Frank Noras.
Das Debütalbum „Necropolis“ frönt wie gesagt dem NWOBHM im Stile von IRON MAIDEN und somit sollte die Fanbase relativ schnell abgesteckt sein!
Als Produzent fungiert hier niemand geringeres als Obergrabschaufler Chris Boltendahl, der ja auch schon das neue GRAVE DIGGER Album produziert hat.

Na, dann sind ja alle Voraussetzungen bestens, horchen wir daher mal direkt in den Albumopener „Daywalker“ rein. Eine klassische NWOBHM Abrissbirne die uns direkt natürlich an die großen Überväter IRON MAIDEN denken lässt. Simpler Chorus, klassische Riffs, so muss ein ordentlicher Einstieg sein!
Wesentlich melodischer und auch kompakter kommt dann das anschließende „Nosferatu“ um die Ecke und spielt sich somit direkt in den Gehörgängen fest.
Und wenn man einmal hittechnisch voll in Fahrt ist, legt man mit „Dawn of Destiny“ und dem geilen, überlangen Titeltrack „Necropolis direkt nach!
Vor allem letzterer begeistert aufgrund seiner zarten Anleihen von „Sign of the Cross“ der hier schon erwähnten Überband ; )
Und auch die beiden nächsten Nummern „Clan of the Undead“ und „When the Hangman Cries“ landen direkt auf unserer Hitliste und können ihre musikalischen Einflüsse ebenfalls zu keiner Zeit so wirklich verleugnen!
Und auch das letzte Drittel der Debütscheibe hat noch den ein oder anderen Hit parat. Denn hier hätten wir noch die beiden letzten Tracks „Witches_Demons“ und „The Priest“ die beide sehr atmosphärisch gehalten sind und wieder super ins Ohr gehen und das trotz ihrer Überlänge.

Na, da würde ich doch mal sagen ist das Debütalbum der „Newcomer“ WARWOLF doch sehr ordentlich geworden! Man bewegt sich immer schön im NWOBHM Bereich, ohne das man zu sehr abkupfert, auch wenn man die Einflüsse natürlich nicht vermeiden kann, und viele Songs einfach sehr gut ins Ohr gehen.
So lässt sich die aktuelle Pause der Stammband WOLFEN doch ziemlich gut verkraften und die Scheibe ist definitiv eine Empfehlung für die geneigte Fanbasis!

Julian

 

 

 

WE ARE LEGEND – Fallen Angel

Trackliste:

01. Tale of a Legend
02. Fallen Angel
03. I Don`t Care
04. Angel Station
05. Only God Forgives
06. I Am this One
07. Prayer for the Fallen
08. The Inner Circle
09. Society of Shadows
10. A Human So Strange

 

Spielzeit: 53:48 min – Genre: Power Metal – Label: Metalapolis Records – VÖ: 29.07.2022 – Page: www.facebook.com/WeareLegendOfficial

 

Was habe ich auf dieses Album gewartet!! WE ARE LEGEND waren eine DER Entdeckungen, die ich zum Anfang meiner Schreiberkarriere vor knapp 15 Jahren gemacht habe. Die deutschen Power Metal rund um die beiden Masterminds Gitarrist Dirk Bauer und Sänger Selin Schönbeck brachten bis 2013 ein Album und eine EP heraus und verschwanden dann ziemlich von der Bildfläche.
Nun kennen wir auch den Grund, denn die Truppe löste sich 2016 klamm heimlich auf und nun sind sie endlich mit einem neuen Album namens „Fallen Angel“ endlich wieder zurück!
Am progressiven Powermetal Bandsound dürfte sich recht wenig geändert haben und daher war ich sehr gespannt auf die neuen Songs, die über das neue Label Metalapolis Records auf die Menschheit losgelassen werden.

Mit „Tale of a Legend” beginnt die wilde Fahrt direkt mit satten Gitarrenriffs und einem noch zurückhaltenden Sänger Selin. Nach kurzem wird der Song aber zwingender und zündet dann spätestens beim Refrain dann komplett durch! Ein starker Beginn in der musikalischen Tradition wie man es von den Jungs gewohnt ist!
Danach folgen dann direkt hintereinander drei weitere Anspieltipps und Hits der Scheibe.
Zuerst der genial groovende Titeltrack „Fallen Angel“ mit tollem weiblichen Gastgesang, danach folgt das moderne und progressivere „I don`t care“ und dann noch das schön melodische und abwechslungsreiche „Angel Station“.
Alles Songs die sofort in die Gehörgänge wandern und zeigen wie die Band heutzutage fast 10 Jahre nach ihrem letzten Album so klingen.
Der Mittelteil wird dann klar vom Groove Monster „Only God forgives“ dominiert, nicht das die anderen Tracks schlecht wären, aber ihnen fehlt etwas der Touch der bisherigen Anspieltipps!
Im letzten Drittel kommt dann etwas mehr das heiß geliebte Piano zum Einsatz welches schon auf den beiden Vorgängerscheiben immer wieder gewinnbringend eingesetzt wurde, bei „The Inner Circle“ und dem Abschlusstrack „A Human so strange“ ist das nämlich auch der Fall.
Letzt genannte Nummer reiht sich dann auch in die Hitliste gut ein.

Ganz bis in unsere höchsten Punkteränge geht es dieses Mal nicht für meine Faves WE ARE LEGEND!
Das bedeutet nicht das die Scheibe schlecht ist, sondern dass die Hits vielleicht etwas ungerecht verteilt sind und gerade die zweite Hälfte leider nicht zur bärenstarken ersten Hälfte anstinken kann.
Die Hits die aber auf „Fallen Angel“ zu finden sind rechtfertigen aber auf jeden Fall die Empfehlung an die geneigte Hörerschaft mit der entsprechenden Benotung.
Es ist auf jeden Fall schön, dass die Jungs wieder zurück sind!

Julian

 

SINNER – Brotherhood

Trackliste:

01. Bulletproof
02. We Came to Rock
03. Reach Out
04. Brotherhood
05. Refuse to Surrender
06. The Last Generation
07. Gravity
08. The Man they couldn`t Hang
09. The Rocker Rides Away
10. My Scars
11. 40 Days 40 Nights
12. When you were Young (Bonustrack)

Spielzeit: 56:45 min – Genre: Heavy Metal – Label: Atomic Fire – VÖ: 15.07.2022 – Page: www.facebook.com/sinnerband

 

Den guten Matt Sinner vorzustellen, bedeutet in unseren Rock und Metalgefilden ja schon eine Art Blasphemie! Der Gute hat mit PRIMAL FEAR und auch mit seiner Stammband SINNER schon so viel für unsere Musikbusiness getan und ist noch dazu ein gefragter Produzent.
Drei Jahre nach dem letzten Album „Santa Muerte“ ist man mit dem neuen Album „Brotherhood“ wieder zurück und es gibt zwei große Änderungen!
Mit dem „neuen“ Label Atomic Fire Records hat man ein neues Label und nach dem auf dem letzten Album Sängerin Giorgia Colleluori zu hören war, ist nun wieder Matt selbst am Mikro. Giorgia ist aber nach wie vor Teil der Band und steuerte auch hier, wie viele andere Gastmusiker (Erik Martensson, Ralf Scheepers, Ronnie Romero oder Tom Englund um nur ein paar zu nennen) auch, ihren Teil zu den Songs bei.
So ein bisschen geht das neue Werk wieder zurück zu den Anfängen der Band, ohne natürlich eine aktuelle Produktion zu vernachlässigen, die dieses Mal komplett in den Händen von Matt selbst lag.

Und mit der Vorabsingle „Bulletproof“ wird das soeben gesagte schnell klar, denn hier erwarten uns knochentrockener und krachender Heavy Rock der tatsächlich direkt Erinnerung an die ersten SINNER Scheiben hervorruft.
Ein Einstieg nach Maß also!
Und die Qualität dieses Einstiegs wird auch in den nächsten Songs spielend gehalten, denn „We Came to Rock“, „Reach Out“ und auch der Titelsong „Brotherhood“ sind einfach typischer SINNER Heavy Rock der Oberklasse, ohne Wenn und Aber!
Ein weiteres absolutes Highlight erwartet uns dann im Mittelteil mit dem epischen „The Last Generation“. Trotz seiner Überlänge ist die Nummer wunderbar melodisch gehalten und wird zu keiner Zeit langweilig, so muss das sein!
Beim anschließenden „Gravity“ ist Fronterin Giorgia zu erwähnen die hier wieder zu ihren stimmlichen Ehren kommt.
Sehr an die ersten SINNER Alben erinnert dann auch wieder „The Man they couldn`t hang“. Hier ist man sehr Heavy unterwegs, vergisst aber nicht die Melodic die vor allem im Refrain wieder hervorkommt.
Zum Abschluss haben wir mit „My Scars“ nochmal ein Groove Monster zu verzeichnen bevor mit dem gefühlvollen „40 Days 40 Nights“ und dem gut umgesetzten THE KILLERS Cover „When you were Young“ die Scheibe zu Ende geht.

Das letzte SINNER Album tendierte ganz klar mehr in Richtung Rock, auf der neuen Scheibe geht es wesentlich kräftiger zur Sache und man schert immer wieder in die Heavy Metal Schiene aus. Das mag nicht jedem Fan des letzten Albums gefallen, an der erstklassigen Qualität der Songs ändert dies aber nichts!
Ob nun mit Matt oder Giorgia am Mirko beides ist und war geil, einfach mehr davon!

Julian

 

 

DENIED – Humanarchy

Trackliste:

01. Divided
02. Death by a 1000 cuts
03. Humanarchy
04. Don`t cross that Line
05. Flesh made God
06. Maintenance of Insanity
07. Ten Ton Hammer of Pain
08. Ties of Blood

 

 

Spielzeit: 41:56 min – Genre: Heavy Metal – Label: Sweea Records – VÖ: 24.06.2022 – Page: www.deniedworld.com

 

2 Jahre nach ihrem letzten Album „The Decade of Disruption“ sind die schwedischen/dänischen Metaller von DENIED schon wieder zurück mit einem neuen Album! Dieses hört auf den Namen „Humanarchy“ und besitzt mit Ex ARTILLERY Sänger Soren Adamsen den gleichen Sänger wie auf dem Vorgängeralbum.
Dies ist gut, zeigt es doch etwas Beständigkeit in der Band rund um Mastermind Andreas Carlsson.
Als Gast ist Fredrik Folkare (UNLEASHED an den Keyboards zu hören.

Mit dem Opener „Divided“ steigen wir in den neuen Diskus ein. Dieser beginnt erstmal mit einer kleinen instrumentalen Einleitung bevor die klassischen Riffs und Sänger Soren einsetzen.
Schnell und hart bahnt sich die Nummer ihren Weg bis hin zum schön eingängigen Refrain, der sich direkt in den Gehörgängen festsetzt!
Ein sehr ordentlich Beginn.
Das folgende „Death by a 1000 cuts” nimmt den Ball gut auf, ist vielleicht etwas handzahmer als der Opener geworden, dafür noch eine ganze Ecke mehr melodischer, vor allem im Refrain. Ein geiler Track!
Der Titelsong „Humanarchy“ ist dann wesentlich komplexer gestaltet und hebt sich somit schön von den bisherigen Songs ab. Ein würdiger Titeltrack der zeigt das die Jungs nicht nur die schnellen, einfacheren Nummern beherrschen.
„Don`t cross that Line” ist dann ebenfalls keine schnelle Nummer sondern punktet eher durch seine epische Seite und weiß ebenfalls wieder durch seine Melodic und Eingängigkeit voll zu überzeugen!
Bei „nur“ 8 Songs läutet „Flesh made God“ dann schon die zweite Hälfte der Scheibe ein. Und die Nummer prescht ordentlich nach vorne, hat einen extremen Thrasheinschlag und ist die Abrissbirne des Albums.
Genau das Gegenteil ist das dann anschließende, überlange „Maintenance of Insanity“. Abwechslungsreicher und komplexer fliegen uns die Heavy Metal Riffs hier um die Ohren, so dass sich die Nummer schön vom bisherigen abhebt, sehr schön!
Die beiden letzten Tracks „Ten ton hammer of pain“ und „Ties of Blood“ sind dann fast schon typische DENIED Songs die jedem Fan der Band und des Genres gefallen sollten!

Beständigkeit das ist die große Überschrift über der neuen DENIED Scheibe. Beständigkeit im Personal, aber auch im Songwriting bzw. von der Songgestaltung her!
So bekommt der geneigte Fan genau das was er erwartet und auch alle Heavy Metal Freaks sollten hier bestens unterhalten werden.
Klar besonders originell ist das alles nicht, der eingeschlagene Weg vom Vorgängeralbum wurde aber gut weiterverfolgt und von daher Daumen hoch für „Humanarchy“!

Julian

 

FELLOWSHIP – The Saberlight Chronicles

Trackliste:

01. Until the Fires Die
02. Atlas
03. Glory Days
04. Oak and Ash
05. Hearts Upon the Hill
06. Scars and Shrapnel Wounds
07. The Hours of Wintertime
08. Glint
09. The Saint Beyond the River
10. Silhouette
11. Still Enough
12. Avalon

Spielzeit: 64:10 min – Genre: Power Metal – Label: Scarlet Records – VÖ: 15.07.2022 – Page: www.facebook.com/FellowshipUK

 

Aus England kommt die Nachwuchshoffnung für alle Anhänger von so Bands wie TWILIGHT FORCE, RHAPSODY oder MAJESTICA. FELLOWSHIP präsentieren uns dieser Tage ihr Konzept Debütalbum „The Saberlight Chronicles“ und wollen damit der dürstenden Fangemeinde die nächste Ladung von Power Metal mit catchy Refrains kredenzen.

Die Bandmitglieder sind alles ziemlich unbeschriebene Blätter, daher lasst uns direkt mit dem Openersong und Videosingle „Until the Fires Die“ beginnen.
Fröhliche Keyboards und melodische Riffs erwarten uns direkt zu Beginn und als der Gesang einsetzt weiß man sofort, wo man sich befindet, Melodic Power Metal der fröhlichen Sorte, eingängig und vielleicht für den einen oder anderen etwas zu cheesig.
Aber so muss das halt sein bei dieser Art Mucke, Todesmetaller werden hier definitiv die Krise bekommen ; )
Die Jungs von TWILLIGHT FORCE kommen mir hier wieder als Vergleich etwas in den Sinn.
Als Opener zündet die Nummer sofort und weiß auf jeden Fall direkt zu überzeugen!
„Atlas“ im Anschluss ist dann fast eine Kopie des Vorgängers, auch wenn dieser noch einen Tucken eingängiger ist.
„Glory Days“ ist dann etwas symphonischer gehalten, weiß aber ebenfalls ohne Probleme direkt zu gefallen. Eines muss man den Jungs ja lassen, sie wissen, wie sie eingängige Power Metal Hymnen schreiben können!
Ein Wort hier noch zum Gesang insgesamt, der ist im absolut normalen Bereich, wobei ich auch hier sagen muss er ist recht brav, passt daher perfekt zur Mucke, dürfte aber für viele vielleicht einen Ticken zu gewöhnlich sein. Hohe Töne sind aber dabei gar kein Problem.
Auch in der Folge bleibt man auf einem konstanten Qualitätsniveau, egal ob es die Vorabsingle „Oak and Ash“, wo ordentlich Speed ins Spiel kommt, dem groovenden „Hearts Upon the Hill“, „Scars and Shrapnel Wounds“ oder dem mal aus dem bisherigen Standard Power Metal ausbrechenden „The Hours of Wintertime“ handelt, alles ist hier gut hörbar und geht relativ schnell in die Gehörgänge.
In der zweiten Hälfte der Scheibe gibt es auch keine großen Überraschungen, das kann man jetzt positiv als auch negativ sehen. Klar ist das alles toll eingängig und bewegt sich im oberen Qualitätslevel, aber ja es kommt leider eine gewisse Eintönigkeit auf denn irgendwie ist vieles hier nach gleichem Strickmuster gemacht und auch alles im ähnlichen Groove.
Da muss man ja schon die Ballade „Silhoutte“ hervorheben, weil sie eben mal nicht nach klassischen EU Power Metal klingt!

Versteht mich nicht falsch, ich bin ja als absoluter Melodic und Power Metal Liebhaber bekannt und die Jungs von FELLOWSHIP verstehen es auch absolut eingängige Songs zu schreiben.
Das Problem des Debüts ist aber einfach, es hat so gut wie keine Ecken und Kanten, alles ist ziemlich glatt, egal ob das die Songs, der Gesang oder die Produktion sind.
Dies ändert nix an der hohen Qualität der Songs, aber das Ganze kommt doch dann echt sehr gewöhnlich, ja und leider fast schon etwas eintönig aus den Boxen, sorry Jungs!
Eine starke Performance ist es aber so oder so und die angesprochene Zielgruppe sollte auch definitiv Gefallen daran finden.

Julian

 

 

 

RETERNITY – Cosmic Dreams

Trackliste:

01. Building Better Worlds
02. Untamed Hearts
03. Depths of Nothingness
04. Cosmic Dreams
05. Astronaut
06. Blitzwerfer Blues
07. Seemingly
08. Only Scars Remain
09. Wonderful Life
10. The Narrow Sleep
11. My Reternity

Spielzeit: 44:44 min – Genre: Melodic Metal – Label: MDD Records – VÖ: 15.07.2022 – Page: www.facebook.com/reternityband

 

RETERNITY rund und Gitarrist Carsten Sauter und Sänger Stefan Zörner (Ex Spitefuel) legen gut zwei Jahre nach ihrem letzten Album „A Test of Shadows“ schon wieder nach!
Im Gepäck haben sie ihr neues Album „Cosmic Dreams“ und zwei neue Bandmitglieder an Bass und Schlagzeug.
Auch neu ist die Abkehr vom Thrash Metal, welcher noch auf dem letzten Album ziemlich dominiert hat, hin zu etwas mehr komplexeren und aufwändig arrangierten Songs die erstmal auch ordentlich Keyboardunterstützung erhalten.
Die Jungs waren ja schon immer sehr experimentierfreudig, breit aufgestellt und haben sich noch nie in eine Genreschublade stecken lassen, das bleibt auch auf dem neuen Album so!

Horchen wir also direkt mal in den Albumopener „Building Better Worlds“ rein. Hier werden direkt schnell die neuen Keyboards hörbar und nach einer kurzen cinematischen Einleitung steigt Sänger Stefan ordentlich ein.
Es entsteht ein interessanter Track der als Opener perfekt geeignet und ein schöner Melodic Metaltrack ist, der einfach nur gut hörbar ist und mit vielen modernen Spielereien aufwarten kann.
Das anschließende „Untarmed Hearts“ war die erste Vorabsingle und dementsprechend ist das gute Stück schon gut bekannt. Hier haben wir einen groovenden, leicht episch angehauchte Metaltrack der vor allem Stefan gesanglich voll fordert und zeigt welch toller Sänger er geworden ist! Vielseitig und abwechslungsreich, wie das ganze Album.
Das folgende „Depths of Nothingness” ist dann guter Standard geworden, nicht mehr, aber auch nicht weniger!
Im Titeltrack „Cosmic Dreams“ geht es dann härtetechnisch erstmal recht ordentlich zur Sache, aber man vergisst hier nie die Melodic und Eingängkeit von daher ist das gute Stück ein würdiger Titeltrack, der auch mit einigen modernen Einflüssen punkten kann.
Das folgende „Astronaut“ ist nur ein atmosphärisches Zwischenstück geworden, welches die Brücke schlägt zum anschließenden „Blitzwerfer Blues“. So ungewöhnlich der Name ist, so ungewöhnlich ist auch der Song!
Man pendelt zwischen Groove und Melodic Metal her, zeigt eine ordentliche Leistung, die aber irgendwie nicht so recht ins Gesamtbild passen will! Aber das kennt man ja schon von den Vorgängeralben der Band ; )
In der Folge halten sich Hits und Standardmetalsongs gut die Waage, zu ersten Kategorie gehören auf jeden Fall noch „Seemingly“ und „Wonderful Life“.
Beim Rest verzettelt man sich manchmal etwas und kommt nicht so recht auf den Punkt.

Trotz meiner Kritik am Ende ist das neue Album von RETERNITY auf jeden Fall ein Schritt nach vorne und vor allem der richtige Schritt nach vorne!
Die Band scherrt sich nach wie vor nicht um irgendwelche Vorgaben und Genregrenzen und das ist gut so.
Zusätzlich schafft man hier mit den tollen Keyboards den Twist hin zu mehr Melodic was der Truppe definitiv besser zu Gesicht steht als der Thrasheinschlag der noch auf dem letzten Album vorherrschte!
Solide, starke Leistung, bitte weiter so!

Julian