STEEL ARCTUS – Master of War

Trackliste:

01. Master of War
02. Midnight Priest
03. Flames of Hades
04. God of Fire
05. Cry for Redemption
06. Glorious Days
07. Hear my Battlecry
08. Black Mountains
09. Nekyia
10. Cry for Redemption (Bonus Instrumental Track)

 

Spielzeit: 45:17 min – Genre: Epic Metal – Label: Valve Studio Records – VÖ: 07.10.2022 – Page: www.facebook.com/steelarctus

 

Diese Rezi hat definitiv etwas Verspätung, aber ich wollte die Band und ihr neues Album auf jeden Fall noch besprechen und so kommt die Rezi zwar spät, aber sie kommt!
Denn irgendwie hat mich die Band STEEL ARCTUS mit ihrem neuen Album „Master of War“ doch komplett angefixt und somit kommt nun jeder von euch in den Genuss meiner geistigen Ergüsse dazu : )
Ein Grund für diese angefixt sein dürfte mit Sicherheit auch das untere Video gewesen sein, so als kleiner Spoiler.
Kurz zur Geschichte der Band, Gitarrist Nash G gründete die Band 2020 und kurze Zeit später wurde das Debütalbum „Fire & Blood“ mit der fiktiven Geschichte des Kampfes des Kriegers Steel Arctus gegen das Böse veröffentlicht.
Nun ist es also Zeit für Runde 2 der Epic Metaller, die nach wie vor aus Sänger Tasos Lazaris (FORTRESS UNDER SIEGE), Bassist Strutter, Schlagzeuger Xines und eben Gitarrist und Mastermind Nash G bestehen.

Als Opener wird uns direkt der Titeltrack „Master of War“ präsentiert und hier wird schnell klar, dass uns hier geiler, epischer und eingängiger Metal bevorsteht. Sänger Tasos ist bestens bei Stimme und erklimmt Höhen, die fast schon übermenschlich sind. Die instrumentale Fraktion ist aber ebenfalls nicht von schlechten Eltern und mit Synthesizereinschüben bekommt die Nummer ihre Tiefe. Ein geiler Beginn!
Knochentrocken und ebenfalls mega eingängig kommen dann die nachfolgenden „Midnight Priest“ und „Flames of Hades um die Ecke, letzterer wieder mit einem ordentlich Schuss Epic.
Tja und nun kommt die Nummer, die mich komplett aus den Socken gehauen hat und warum ich diese Scheibe unbedingt noch besprechen wollte, der angesprochene Spoiler „God of Fire“!
Der Beginn ist so geil da muss man als waschechter Metaller einfach mitgehen, Tasos keift sich die Seele aus dem Leib das es eine wahre Freude ist und der Refrain ist einfach nur zum da niederknie, einfach geil!
Direkt im Anschluss haben wir dann nochmal so einen Überhit in Form des, mit ordentlich Folkeinflüssen ausgestattete, „Cry for Redemption“. Ebenfalls ein absoluter Leckerbissen auf dem Album!
Und auch in der zweiten Hälfte des Albums lässt man qualitativ nicht wirklich nach und hat über epische Songs wie „Glorious Days“ und „Hear my Battlecry“, knallharte Heavy Metal Bomben wie „Black Mountains“ bis hin zu einem richtig geilen, dass ich so was mal sage an dieser Stelle, Instrumental zum schon bekannten „Cry for Redemption“ alles am Start was den geneigten Hörer in Verzücken versetzt!

Ich glaube mir kann man meine Begeisterung vom zweiten Album der Jungs von STEEL ARCTUS anmerken : ).
Lange hat mich eine mir vollkommen unbekannte Band so begeistert!
Das Album ist von vorne bis hinten rund und jeder Song hat hier seine absolute Daseinsberechtigung.
Ein geiles Teil Epic Metal welches hoffentlich etwas mehr Beachtung bekommt und bei mir mit Sicherheit in meiner Jahres Hitliste landen wird!

Julian

 

 

KRILLOAN – Emperor Rising

Trackliste:

01. Prince of Caledor
02. Sons of the Lion
03. Fireborn
04. Return to Melnibone
05. Emperor Rising
06. Break of Dawn (Brothers in Arms)
07. Into the Storm
08. Stormlight
09. Angels Sacrifice

 

 

Spielzeit: 36:53 min – Genre: Power Metal – Label: Scarlet Records – VÖ: 09.12.2022 – Page: www.facebook.com/krilloanofficial

 

2021 ließen die Power Metaller von KRILLOAN das erste Mal von sich hören. Da erschien die Debüt EP „Stories of Times Forgotten“.
Ein Hommage an den europäischen Power Metal mit einem Schuss Epic.
Und nun ist das erste Fullenght Album mit den Namen „Emperor Rising“ in den Startlöchern wo es mit Matthias Graf (EVERTALE), Jack Reynolds (BATTLE BORN) und Johan Karlsson (EVERMORE) drei musikalische Gäste gibt und die Fans von so Bands wie BLIND GUARDIAN, HELLOWEEN, HAMMERFALL oder BLOODBOUND ihre wahre Freude dran haben werden!

Mit der Vorabsingle „Prince of Caledor” wird die Scheibe gestartet. Flott und melodisch bahnt sich die Nummer ihren Weg und klingt zu 100% nach typischen Euro Power Metal den man entweder liebt oder hasst.
Der Song bleibt schön im Ohr hängen und hat die angesprochene Mischung aus Power und Epic Metal. Ein toller Start.
„Sons of the Lion“ im Anschluss schlägt dann eigentlich in eine recht ähnliche Kerbe ohne aber an Qualität einzubüßen.
Ach ja ein Wort noch zum Gesang, der ist recht hoch angesiedelt, zu jeder Zeit aber kontrolliert, muss man aber definitiv auch mögen!
Und wo wir gerade bei Epic sind, die ist hier etwas mehr im Vordergrund was die Nummer schön vom bisherigen Rest abhebt.
Bei „Return to Melnibone“ handelt es sich nur um ein atmosphärisches Zwischenstück was wohl nur den Weg zum anschließenden Titeltrack „Emperor Rising“ ebnen soll. Dieser ist mit das Beste was wir hier auf der Scheibe zu hören bekommen, mega eingängig, episch und mit genug Druck, einfach ein absolut würdiger Titeltrack!
„Break of Dawn“ hält dann ebenfalls die Epic Fahne weiterhin hoch, leider bleibt man hier dann aber eher im Standardmetalbereich und kann nicht ganz an die bisherigen Hits anschließen.
Im letzten Drittel bekommen wir bei „Into the Storm“ dann wieder die volle Power Metalkeule geboten, bevor es dann beim abschließenden „Angels Sacrifice“ wieder epischer zur Sache geht.

So an sich ist das erste komplette Album der Jungs von KRILLOAN schon ein starkes Stück europäischen Power Metals der auch einen gehörigen Schuss 90iger Metals abbekommen hat. Die genannten Referenzbands sind gut gewählt und sollten klar machen für wen das Albums etwas ist!
Das nächste Mal wäre eine längere Spielzeit, der ein oder andere Überhit mehr und der ein oder andere Standardtrack weniger gut, ansonsten gibt es aber nicht viel zu meckern!

Julian

 

 

Existent News

 

Neue Single von EXISTENT

Die deutschsprachige Rockband EXISTENT liefert uns mit SCHREI einen Partyhit aus modern eingängigen Alternative-Rock-Gitarren und einer catchy Chorus-Gesangsline, die einem zum Wochenende in Feierlaune versetzt! Jugendliche Punk-Attitüde trifft auf post-Covid-Stimmung und einem weltoffenen Miteinander. Existent sammelten mit nur einem Album und einer EP bereits über 1,5M Streams, spielten Shows mit Montreal oder Hämatom & supporten Sea Shepherd GER. Produziert v. Alex Henke

„SCHREI“ ist neben der bereits im April veröffentlichten Single „WILLKOMMEN IM UNTERGANG“ ein brandneuer Vorgeschmack des neuen Albums „STILLER HELD“, das im Sommer 2023 über Drakkar Entertainment erscheinen wird. Neben einem aufwändig gestalteten Digipak, mitsamt original unterschriebenen Poster, erscheint „STILLER HELD“ auch als limitierte Gold/Black Splatter Vinyl und als Goldene Vinyl. Passend zum Sommer erwartet uns zudem ein limitiertes Boxset mit einer hochwertigen Basecap, einem Patch, einer Autogrammkarte, Stickern und natürlich dem Digipak mit dem original unterschriebenen Poster.

INDUCTION – Born from Fire

Trackliste:

01. Born from Fire
02. Scorched
03. Fallen Angel
04. Go to Hell
05. Embers
06. Order & Chaos
07. The Beauty of Monstrance
08. Queen of Light
09. I Am Alive
10. Ghost of Silence
11. Eternal Silence
12. Sacrifice (Bonus Track)

Spielzeit: 57:44 min – Genre: Melodic Power Metal – Label: Atomic Fire Records – VÖ: 25.11.2022 – Page: www.inductionofficial.com

 

2019 gab es das erste Lebenszeichen der jungen, aufstrebenden Melodic Power Metalband INDUCTION. Damals noch in Eigenregie unterwegs, ist man seit diesem Jahr unter die, guten, Fittiche von Atomic Fire Records geschlüpft und veröffentlicht dort nun das zweite Album „Born from Fire“.
Und nicht nur das Label ist neu, auch die Bandmannschaft präsentiert sich ziemlich runderneuert und besteht nun aus Sänger Craig Cairns, den beiden Gitarristen Tim Kanoa Hansen und Marcos Rodriguez (Ex RAGE), Basser Dominik Gusch und Schlagzeuger Dominik Zester.
Es scheint also alles bereitet, um jetzt so richtig durchzustarten, das zeigt auch die erneute Verpflichtung von Jacob Hansen für Produktion und Mix und die Bestätigung als Support Act auf der SERIOUS BLACK Europa Tour.

Mit dem Titeltrack „Born from Fire“ wird das neue Werk eröffnet. Flotte Drums, mit ein paar Synthies unterstützt hören wir zu Beginn, bevor der neue Sänger Craig das erste Mal erklingt der eine tolle, angenehme und etwas roughe Stimme besitzt.
Mit einem Ohrwurmchorus ausgestattet bahnt sich der Opener direkt den Weg in die Gehörgänge und bleibt dort ziemlich lange haften. Ein starker Beginn also!
Und apropos Ohrwurmchorus, den haben wir auch beim nächsten Song „Scorched“, zusätzlich ist die überlange Nummer noch mit allerlei interessanten Wendungen versehen, so dass er somit auch direkt in die Hitliste mit aufgenommen werden kann.
„Fallen Angel“ im Anschluss ist dann wieder wesentlich klassischer und kompakter unterwegs was als Erholung und zum Durchschnaufen definitiv guttut!
Der Mittelteil wird dann ganz klar vom eingängigen „Go to Hell“ dem Ohreschmeichler und etwas längeren „Order & Chaos“ sowie dem wieder mega eingängigen und kompakten „Queen of Light“ dominiert.
Aber auch die anderen Songs sind nicht von schlechten Eltern und somit sucht man hier komplette Ausfälle wirklich vergebens!
Und das gilt dann auch für den letzten Abschnitt der Scheibe, denn auch hier gibt es von richtigen Ohrbomben wie z.B. „I Am Alive“ oder „Ghost of Silence“ und eher Standardmetaltracks eine große Bandbreite. Von daher ist das Ganze wirklich ein wahrer Ohrenschmaus ohne Wenn und Aber!

Trotz einigen Besetzungswechseln macht die Truppe eigentlich genau da weiter, wo man beim Debütalbum aufgehört hat!
Moderner Melodic Power Metal der manchmal auch einen Schuss Progressivität hat, ein toller, neuer Sänger, eine amtliche Produktion und viel Mitsingpotential.
Power Metalherz was willst du mehr?
Ein spätes, aber klares Highlight des Genres und eine klare Kaufempfehlung für die geneigte Hörerschaft.

Julian

 

ROOK ROAD – Rook Road

Trackliste:

01. Talk too much
02. Sick to the Bone
03. Sometimes
04. Romeo
05. Paradox Master
06. Kinda Glow
07. Deny
08. Sam Rogers
09. Celebration
10. Tower
11. Egyptian Girl

Spielzeit: 49:49 min – Genre: Classic Rock – Label: SAOL – VÖ: 11.11.2022 – Page: www.rookroad.com

 

Heavy/Classic Rock der ersten Klasse, dafür stehen seit kurzem die deutschen Newcomer ROOK ROAD.
Wobei Newcomer nicht ganz stimmt, die Bandmitglieder sind alle langjährig erfahren und haben sich schon in unterschiedlichen Bands die Sporen verdient!
Mit schöner Hammond Orgel untermalt wird uns hier ein Sound präsentiert der nicht nur einmal an die großen DEEP PURPLE erinnert.
Das Ganze wird mit einer modernen und druckvollen Produktion unterstützt so das hoffentlich keine Wünsche des geneigten Rock Fans offenbleiben!

Markige Worte, die auch aus dem Promotext stammen, schauen wir mal, ob diese der Tatsachen entsprechen und starten direkt mit der Videosingle und Opener „Talk too much“. Dieser beginnt direkt mit straighten Riffs und einem tollen Groove der sogleich von der Stimme von Sänger Patrik Jost untermalt wird. Ein erdiger Rocker der einen tollen Einstieg in das Album darstellt, sehr schön!
Über das in eine ähnliche Kerbe schlagende „Sick to the Bone“ geht es zur Ballade „Sometimes“, die auch schon als Videosingle zu genießen war.
Und genießen ist hier das richtige Stichwort, denn die Nummer ist eine waschechte Rock Ballade geworden, die an die Glanzeiten dieser Musikrichtung erinnert und durch die tolle Piano und Hammondorgelbegleitung so richtig schön zur Geltung kommt!
Überhaupt merkt man hier so richtig, dass hier an jedem Instrument absolute Könner am Werk sind, ein mega Track mit ordentlich Gefühl und tollen Emotionen!
Classic Rock im obersten Qualitätslevel haben wir dann auch bei den folgenden „Romeo“, „Paradox Master“ und „Kinda Glow“. Wobei letztere Nummer definitiv im DEEP PURPLE Gefilde wildert und mit zu dem Besten gehört was wir hier auf der Scheibe hören werden. Ein einfach süchtig machender Track der Laune macht und wo man einfach mitgehen muss!
Die zweite Ballade „Deny“ kann dann leider nicht ganz an „Sometimes“ anknüpfen, ist aber trotzdem meilenweit von einem Ausrutscher entfernt.
Das letzte Drittel hat aber wieder ihre Hits zu bieten!
Denn egal ob es die straighten Rocker „Sam Rogers“ und „Tower“ sind oder das abschließende gefühlvolle „Egyptian Girl“ ist, alles atmet und lebt einfach den Classic Rock und ist ein Fest für die Anhänger dieser Musikrichtung!

Mit dem letzten Satz habe ich ja quasi schon eine Art kleines Fazit geschrieben. Kurzum das selbstbetitelte Debütalbum von ROOK ROAD ist endlich mal wieder ein absolutes Classic Rock Highlight und dürfte jedem gefallen der etwas mit diesem Genre anfangen kann!
Erstklassige Musiker, jede Menge Hits und eine tolle, passende Produktion, Fanherz was willst du mehr?!

Julian

 

STRANGER VISION – Wasteland

Trackliste:

01. At the Gates
02. Wasteland (feat. Hansi Kürsch)
03. Handful of Dust
04. The Road
05. Anthem for Doomed Youth
06. Desolate Sea
07. Under your Spell
08. Fire
09. Neverending Waves
10. The Deep (feat. Tom Englund)
11. The Thunder
12. Peace: The Mad Jester and the Fisher King

Spielzeit: 57:45 min – Genre: Power Metal – Label: Pride & Joy Music – VÖ: 04.11.2022 – Page: www.facebook.com/StrangerVision

 

Ein knappes Jahr nach ihrem Debütalbum „Poetica“ sind die Jungs von STRANGER VISION schon wieder zurück! Erneut möchten uns die italienischen Power Metaller mit auf ihre musikalische Reise nehmen und würzen dieses Mal ihren Power Metal mit einem ordentlichem Schuss Prog.
Auf ihrem neuen Konzeptalbum „Wasteland“ haben sie zwei sehr bekannte musikalische Gäste.
Hansi Kürsch (BLIND GUARDIAN) und Tom S. Englund (EVERGREY) geben sich bei zwei Tracks die Ehre!

Wer auf modernen Power Metal mit einem Schuss Prog steht sollte nun also mal genauer lesen, wenn wir uns mit „At the Gates“ auf die Reise durchs neue Album begeben, wobei dieser Track nur ein Intro ist und die Fahrt erst so richtig mit dem Titeltrack „Wasteland“ beginnt.
Aber dann beginnt sie so richtig, denn mit dem Gast Hansi Kürsch haben wir hier direkt den perfekten Einstieg und jeder Power Metaller sollte sofort mit der Nummer warm werden. Ein geiler Einstieg und der erste Hit also.
„Handful of Dust“ geht dann spürbar mehr in die Prog und Symphonic Ecke ohne jedoch an Qualität einzubüßen!
Danach haben wir mit „The Road“ und „Desolate Sea“ ebenfalls zwei schöne Vertreter die Prog, Symphonic und Power Metal wunderbar verbinden und direkt zu gefallen wissen.
Das dazwischen liegende „Anthem for Doomed Youth“ ist aber irgendwie zu sperrig und vielleicht auch einen Tucken zu lang geraten, hier braucht man auf jeden Fall mehrere Durchläufe bis sich die Nummer erschließt.
Mit dem gefühlvollen „Under your Spell“ gibt es dann aber gleich eine Wiedergutmachung erster Güte. Eine schöne Nummer die tolle Gefühle und Emotionen vermittelt.
Reine Instrumetaltracks sind ja immer schwierig auf einem kompletten Album, so tut sich dann auch „Neverending Waves“ etwas schwer an die bisherige Qualität anzuknüpfen.
Aber auch hier gibt es direkt die Wiedergutmachung in Form von „The Deep“ mit dem Gastsänger Tom Englund! Und, ihr denkt es euch sicher schon, die Nummer ist perfekt für Tom, hat einen schönen EVERGREY Touch und zündet direkt.
Die letzten beiden Songs „The Thunder“ und „Peace: The Mad Jester and the Fisher King“ sind dann ebenfalls beide auf ihre Art gelungen und wissen zu überzeugen.

Das neue Album der Jungs von STRANGER VISION braucht auf jeden Fall den ein oder anderen Durchlauf, um richtig zu zünden! Songwriting haben die Jungs definitiv drauf, und auch wenn hier nicht jeder Song komplett begeistert, merkt man die Leidenschaft der Band!
Die zwei Gastsänger sind natürlich über jeden Zweifel erhaben und bereichern die Scheibe und die Tracks definitiv.
Somit geht für mich das zweite Album mit der gleichen Punktezahl wie schon das Debütalbum durch die Ziellinie.

Julian

 

Bloodbound News

BLOODBOUND – Schwedische Power Metal Force ab März 2023 auf Europatour – ARION, NORTHTALE und TUNGSTEN mit dabei
Irgendwann muss es ja mal wieder normal werden! Diese Worten leiteten die Ankündigung vor zwei Jahren ein: Im März 2022 würde die schwedische Power Metal-Force von BLOODBOUND auf Tour gehen. 13 Shows in Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz, Frankreich und Belgien waren bestätigt. Die Tour ist vor einiger Zeit auf März 2022 verlegt.

Im Mai 2021 veröffentlichte die Band ihr neuntes Studioalbum „Creatures Of The Dark Realm“. Die Schweden verschieben „The Tour Of The Dark Realm“ nun um ein Jahr. Das Package bleibt gleicht: Mit im Gepäck werden sie neben ihren Label-Kollegen von ARION die beiden Newcomer NORTHTALE und TUNGSTEN haben.

Alle Spielorte bleiben unverändert mit Ausnahme des Termins in Holland. Die Tour hält nun in Enschede im Metropol am 11.03.2023.

TOUR OF THE DARK REALM 2023

BLOODBOUND
+ ARION
+ NORTHTALE
+ TUNGSTEN

28.02.2023 (DE) BERLIN Hole 44 – Tickets
01.03.2023 (DE) MÜNCHEN Backstage Halle – Tickets
02.03.2023 (CH) WETZIKON Hall of Fame – Tickets
03.03.2023 (FR) COLMAR Le Grillen – Tickets
04.03.2023 (BE) VORSELAAR De Dreef – Tickets
05.03.2023 (DE) NÜRNBERG Hirsch – Tickets
06.03.2023 (DE) MANNHEIM 7er Club – Tickets
07.03.2023 (DE) ASCHAFFENBURG Colos-Saal – Tickets
08.03.2023 (DE) HAMBURG Bahnhof Pauli – Tickets
09.03.2023 (DE) SIEGBURG Kubana – Tickets
10.03.2023 (DE) ESSEN Turock – Tickets
11.03.2023 (NL) ENSCHEDE Metropool – Tickets
12.03.2023 (DE) KASSEL Goldgrube – Tickets

Veranstalter: www.decibel-touring.com

Universum25 News

Universum25, die neue Allstar-Band mit Micha Rhein, Rupert Keplinger, Pat Prziwara, Gunnar Schroeder und Alex Schwers veröffentlichen am 10.11. die erste Single „Der Traum ist aus“ aus ihrem Debütalbum

Sie sind die nächste Dimension der deutschen Rockmusik: Unter dem Namen UNIVERSUM25 hat sich mit Members von In ExtremoEisbrecherFiddler`s Green, Dritte Wahl und Slime eine ganz neue Formation zusammengefunden, um die apathische Menschheit mit ihrem kompromisslosen Hybridmix aus Electro-Metal und Punk-Rock aus dem Dämmerschlaf zu reißen. Mit der packenden Coverversion des Ton Steine Scherben-Kultsongs „Der Traum ist aus“ legt die hochkarätige Allstarband nun ihre erste Single vor!

Harte Rockgitarren, atmosphärische Electronica und schonungslos offene Klartext-Lyrics, die den Finger in die Wunden eines Planeten am Rande der Selbstzerstörung legen: So klingt der dystopisch-faszinierende Soundkosmos von Universum 25. Hinter dem mysteriösen Namen verbergen sich niemand Geringere als Michael Robert Rhein (In Extremo), Rupert Keplinger (Eisbrecher, Antitype), Pat Prziwara (Fiddler’s Green), Gunnar Schroeder (Dritte Wahl), Alex Schwers (Slime), sowie der renommierte Producer Jörg Umbreit – gemeinsam hält die Formation der Welt mit ihrem wütenden Crossover aus Metal, Rock und Electronica einen Spiegel vor.

Einen ersten Vorgeschmack ihrer postapokalyptischen Klanggewalt geben UNIVERSUM25 nun mit dem Remake des Ton Steine Scherben-Klassikers „Der Traum ist aus“, der in diesem Jahr sein 50. Veröffentlichungsjubiläum feiert und dessen Text in diesen Zeiten absolut nichts an Aktualität und Relevanz verloren hat.

Ein Anti-Kriegslied, zu dem Frontmann Micha Rhein eine ganz besondere Verbindung hat.

Ton Steine Scherben haben mit ihren systemkritischen Texten einen unschätzbaren Beitrag zur deutschen Rockmusik und nicht zuletzt zum politischen Bewusstsein geleistet. Jeder in dieser Band ist mit TSS-Platten wie `Keine Macht für Niemand` aufgewachsen; sie waren schon immer ein riesiger Einfluss für mich.

Ich denke, dass wir mit „Der Traum ist aus“ und unseren Songs ein klares Statement abgeben, was in unseren Augen auf diesem Planeten verkehrt läuft.“

Zu ihrem Remake hat die Band auch ein aufrüttelndes Video gedreht. Gitarrist Gunnar Schroeder über den Clip zu „Der Traum ist aus“: „Ein halbes Jahrhundert ist dieser Song von Ton Steine Scherben, einer Band, auf die wir uns alle einigen können, nun schon alt. In den letzten 50 Jahren ist viel passiert und es gab einiges an Veränderungen, doch leider in den meisten Fällen nicht wirklich zum Besseren. Die Grundprobleme dieser Welt sind auch heute noch dieselben. Raffgier, Ignoranz und Neid schaden der Natur und machen ein friedliches Miteinander unmöglich. Um die Aktualität dieses Songs noch einmal zu unterstreichen, haben wir uns entschieden, in dem Video zu unserer Version von `Der Traum ist aus` auch krasse, teils verstörende Bilder zu zeigen – denn so ist die Welt!

Es ist noch ein langer Weg, bis vielleicht irgendwann heißt: `Es gab keine Angst und nichts zu verlier’n, es war Friede bei den Menschen und unter den Tier’n`.“

Willkommen in einer neuen Dimension deutscher Rockmusik. Willkommen bei UNIVERSUM25.

Die Single „Der Traum ist aus“ kann HIER gestreamt/ gedownloaded werden. Das Video sieht man hier: 

Im September 23 wird die Band auf große Deutschland-Tour gehen und zuvor im Sommer auf diversen Festivals zu erleben sein.

UNIVERSUM25 – Horizont in Flammen- Tour 2023

live präsentiert von Metal Hammer, Sonic Seducer, EMP, Rockantenne und www.metal.de

28.09.23               Frankfurt  –  Batschkapp
29.09.23               München  –  Backstage Halle 
30.09.23               Stuttgart – Club im Wizemann
01.10.23               Köln –  Live Music Hall
02.10.23               Rostock – Mau Club 
03.10.23               Hamburg – Grünspan

04.10.23               Berlin – So 36

05.10.23               Leipzig  – UT Connewitz 
06.10.23               Erfurt – HSD
07.10.23               Dresden  – Tante Ju

Veranstalter: Headline Concerts

Tickets über https://www.eventim.de/artist/universum-25/  und https://shop.universum25.com/

UNIVERSUM25 folgen:

https://www.universum25.com

https://www.instagram.com/universum25…

https://www.tiktok.com/@universum25

https://www.facebook.com/universum25o..

GALDERIA – Endless Horizon

Trackliste:

01. Answer the Call
02. Striking the Earth
03. Elation
04. Eternal Paradise
05. Gonna Change it All
06. Come with Me Now
07. Burning Higher
08. Endless Horizon
09. Heart of Mankind
10. Twenty One

 

Spielzeit: 44:23 min – Genre: Power Metal – Label: Massacre Records – VÖ: 11.11.2022 – Page: www.galderia.net

 

Die Power Metaller von GALDERIA haben mich einfach mit ihrem Debütalbum „The Universality“ aus dem Jahr 2012 so richtig weggeblasen. Lange Zeit war es dann still um die Band bis man 2017 endlich den Nachfolger „Return of the Cosmic Men“ fertig hatte.
Und nun, wieder knapp 5 Jahre später, steht man mit dem 3. Album Namens „Endless Horizon“ endlich parat!
10 Songs voller Chöre und Harmonien im Stile des Power Metals erwarten uns und ich war sehr gespannt auf die neuen Tracks!

So widmen wir uns jetzt geschwind dem Albumopener „Answer the Call“ wo nach einem kurzen Vorspiel direkt melodisch losgelegt wird. Hier geht es eher in die Melodic Metal Richtung voll mit mehrstimmigen Chören und einem eingängigen Refrain. Als Appetithappen ist das Ganze auf jeden Fall bestens geeignet.
Mit Vollspeed und ordentlich Power begeistert uns dann direkt der nächste Song „Striking the Earth“ der auch als Videosingle im Vorfeld veröffentlicht wurde.
Synthies und Keys ohne Ende sind dann bei „Elation“ zu hören garniert wieder mit einem Ohrwurmchorus erster Güte.
Und auch im Mittelteil wird qualitativ voll ins obere Regal gegriffen! „Gonna Change It All“, „Come With Me Now“, mit mehrstimmiger Refrainpower” und auch das flotte “Burning Higher” wissen sofort zu begeistern!
Man muss schon sagen, die Jungs verstehen es einfach, mitsingbare und eingängige Power Metalhymmnen zu schreiben, welche zwar natürlich keinen Innovativitätspreis gewinnen, aber einfach rundrum gelungen sind.
Hier kommen also sowohl Band als auch Genrefans voll auf ihre Kosten!
Das ist dann auch noch bei den letzten drei Songs so, Ausfälle oder Fillersongs sucht man hier vergebens denn „Endless Horizon“ die Melodicgranate „Heart of Mankind“ oder das abschließende, etwas bedächtige, „Twenty One“ sind weiter Hitgaranten erster Güte!

Nur lobende Worte also für GALDERIA und ihr neustes Album. Die Jungs bleiben sich ihrer Linie absolut treu, machen genau da weiter wo sie bei ihrem Vorgängerdiskus aufgehört haben, vermischen Melodic mit Powermetal zielsicher und haben immer einen gewissen Mitsinganteil in ihren Songs!
So schafft man es schnell sich in den Gehörgängen der Fans festzusetzen und ich bin mir sicher das einige Melodic Metalheads dieses Album auf ihren 2022er Hitlisten haben werden!
Einen Innovativitätspreis gibt es aber, wie bereits erwähnt, nicht, das ist vielleicht für den ein oder andere Hörer ein Manko.

Julian

 

 

 

WHITE SKULL – Metal Never Rusts

Trackliste:

01. Hammer on Thin Ice
02. Metal Never Rusts
03. Skull in the Closet
04. Black Ship
05. Heavily Mental
06. Scary Quiet
07. Ad Maiora Semper
08. Jingle Hell
09. Pay to Play
10. Weathering the Storm

 

Spielzeit: 48:15 min – Genre: Power Metal – Label: ROAR! – VÖ: 21.10.2022 – Page: www.facebook.com/whiteskullofficial

 

Die italienische Power Metaller WHITE SKULL sind bislang komplett an mir vorbei gegangen irgendwie…und das, obwohl die Truppe seit 1988 ihr Unwesen treibt!
Angeführt von der stimmgewaltigen Sängerin Frederica de Boni und Gitarrist Tony Fonto, der übrigens auch für die kraftvolle Produktion zuständig war, kredenzt man uns dieser Tage das neue Album „Metal Never Rusts“ welches 5 Jahre nach dem letzten Album „The Ring of Power“ auf dem neuen Label ROAR! erscheint.
Passenderweise hat man mit Chris Boltendahl (GRAVE DIGGER) einen Labelkollegen als Gastsänger mit an Bord.

Mal schauen was der Power Metal so kann, ist ja für mich Neuland, gespannt startete ich den Openersong „Hammer on Thin Ice“. Flott, mit Keyboardunterstützung und klassischen Riffs startet die Nummer und schon nach kurzem setzt Sängerin Frederica ein die nichts von ihrem Können verlernt hat.
Als Opener funktioniert der gesamte Song recht gut, hat einen schmissigen Chorus, teils mehrstimmig und eine gute Länge.
Der Titeltrack „Metal Never Rusts“ folgt direkt als Nächstes und ist eigentlich ähnlich aufgebaut wieder der Opener, kann aber mit noch etwas mehr Eingängigkeit punkten und ist zurecht der Titelsong.
Die Videosingle „Skull in the Closet” weiß dann ebenfalls direkt zu überzeugen und zu gefallen!
So sind die ersten drei Tracks auf jeden Fall schon mal alles Hits geworden, ich bin gespannt wie das Ganze weitergeht?
Bei „Black Ship“ nimmt man etwas den Fuß vom Gas und ist wesentlich epischer unterwegs was mal eine schöne Abwechslung ist.
Der Mittelteil ist dann eher von Standardmetalsongs dominiert, auch wenn es bei „Scary Quiet“ einen schmissigen Chorus sowie den Gastauftritt von Obergrabschaufler Chris und bei „Ad Maiora Semper“ ein paar schicke Riffs gibt, kommt man hier insgesamt nicht an die bisherigen Hits heran.
Bei „Jingle Hell” gibt es dann etwas Weihnachtsfeeling und man wähnt sich schon in einem LORDI Song irgendwie. Auf jeden Fall eine coole Nummer die voll auf die 12 geht und zu begeistern weiß.
Ein weiterer musikalischer Querverweiß, nämlich auf Den Paten, gibt es dann beim anschließenden „Pay to Play“. Dadurch wird der Song echt interessant und hebt sich schön von der Masse ab.
Sehr gelungen ist dann auch wieder das abschließende, überlange und etwas ruhigere „Weathering the Storm“ wo man wieder schön in die eher epische Richtung geht. Ein toller Abschluss der Scheibe wie ich finde!

Das neue WHITE SKULL Album hat auf jeden Fall ein paar tolle Hits und Überraschungen im Gepäck! Auch wenn hier nicht jeder Song zündet, kann der geneigte Fan hier doch die ein oder andere Ohrbombe für sich entdecken.
Auf jeden Fall zeigt die Band hier das sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören und ihre Mischung aus Symphonic und Power Metal auch heute noch gut funktioniert!

Julian