EVERMORE – Mournbraid

Trackliste:

01. The Void
02. Underdark
03. Nightstar Odyssey
04. Titans
05. Oath of Apathy
06. The Illusionist (Raise the Curtain)
07. Armored Will
08. Ravens at the Gates
09. Mournbraid
10. Old Man`s Tale (Bonus Track)

 

Spielzeit: 50:09 min – Genre: Power Metal – Label: Scarlet Records – VÖ: 20.03.2026 – Page: www.facebook.com/EvermoreMetal

 

Die Jungs der schwedischen Power Metaller von EVERMORE brachten 2021 ihr Debütalbum auf dem Markt und das letzte Album „In Memoriam“ wurde von unserem Jannis hier ordentlich unter die Lupe genommen. Stimmlich angeführt von Johan Haraldsson war man auch auf den letzten Alben schon im klassischen skandinavischen Power Metal unterwegs und dies ist auch auf dem neuen Album „Mournbraid“ so welches nun erneut beim Stammlabel Scarlet Records erscheint.
Nach den ersten Höreindrücken ist man auf dem neuen Album nun noch mehr bei so Bands wie EDGUY, STRATOVARIUS oder NOCTURNAL RITES unterwegs. Genau meine Kragenweite, daher war klar den neuen, dritten Diskus der Band musste ich mir näher anschauen.

Als Opener schlägt uns „The Void“ entgegen welches nur ein stimmungsvolles Intro geworden ist, aber beim nächsten Song „Underdark“ geht dann dafür direkt so richtig die Post ab! Geschwindigkeit, Doublebass Drumming und schneidende Riffs die uns nur so um die Ohren geballert werden! Dafür der passende Gesang von Johan und fertig ist ein geiler erster Hit, welcher nicht zu Unrecht die erste Videosingle geworden ist!
„Nightstar Odyssey“ ist dann wesentlich melodischer geworden und erinnert nicht von ungefähr an EDGUY oder AVANTASIA. Gesanglich ist man hier auch nahe an Mr. Sammet dran. Ebenfalls ein waschechter Hit der direkt in den Gehörgängen haften bleibt.
Das anschließende „Titans“ hält die Melodic Power Metal Fahne dann schön hoch und bei „Oath of Apathy“ ist man dann eher wieder im schon angesprochenen EDGUY/AVANTASIA Fahrwasser unterwegs. Ein toller Chorus hier, der sich ebenfalls richtig satt in die Gehörgänge fräst.
Mit „The Illusionist (Raise the Curtain)“ gibt es dann direkt den nächsten glasklaren Hit auf die Ohren bevor wir mit dem recht harten „Armored Will“ in das letzte Drittel der Scheibe einsteigen.
Hier reiht sich dann Hit an Hit!
Angefangen beim druckvollen „Ravens at the Gates“ über den Albumtiteltrack „Mournbraid“ und die abschließende, überlange Ballade „Old Man`s Tale“ hier sitzt jede Note und jeder Chorus bomben und zielsicher, ein geiles letztes Drittel wo der Power Metal Fan bestens bedient wird!

Nach dem ich mir die Rezi des letzten EVERMORE Album meines geschätzten Kollegens Jannis durchgelesen hatte war ich gespannt was mich hier erwartet. Ich wurde sehr positiv überrascht!
Das neue, dritte Album der Band hat es definitiv in sich und ist ein wahres Fest für den klassischen Melodic Power Metal Anhänger der z.B. auf die angesprochenen Vergleichsbands steht.
Tolle Melodien, sanft unterstützt mit Keyboards und Riffs die die notwendige Härte reinbringen. Alles da was man als Fan braucht.
Für mich steigern sich die Jungs im Vergleich zum letzten Album aber ganz gehörig, es wirkt alles etwas kompakter und besser komponiert.
Somit gibt es aus dem Stand 1 Punkt mehr als beim letzten Diskus und natürlich die glasklare Kaufempfehlung für geneigten Genreanhänger!

Julian

 

 

 

CAVE – …Into Promised Land

Trackliste:

01. Ghost in the Mirror
02. Rise!
03. This is Us
04. Time Riders
05. Power of Rock
06. Your Light Shines
07. Promised Land
08. Through Every Storm
09. New Horizons
10. Obsession (Bonus Track)

 

Spielzeit: 49:00 min – Genre: Heavy Rock – Label: Metalapolis Records – VÖ: 17.04.2026 – Page: www.cave.band

 

CAVE aus Ludwigsburg wurden vom Ex IVANHOE Gitarrist Chris Lorey ins Leben gerufen und brachten 2024 ihr Debütalbum „Out of the Cave“ mit Sänger Ronny Munroe heraus.
Der Heavy Rock der uns dort geboten wurde blieb gut im Gedächtnis und gefiel nicht nur mir damals ganz gut.
Leider waren anscheinend die Wege und Aufwände zu groß um Ronny als Amerikaner weiterhin in der Band zu halten so das er durch CHINCHILLA Sänger Tommy Laasch ersetzt wurde.
Aber Ronny hat auf dem neuen Album „…Into the Promised Land“ bei dem Song „Obsession“ nochmal einen Gastauftritt. Und apropos Gäste auch VANDEN PLAS Gitarrist Stefan Lill tritt beim Song „Power of Rock“ in Erscheinung.
Und so soll das neue Album ein klarer Schitt nach vorne sein, das nächste musikalische Kapitel der Band aufschlagen und ihren Progressive angehauchten Heavy Rock weiterentwickeln. Mal schauen, ob dem so ist?

Mit dem Albumopener „Ghost in the Mirror“ beginnt der neue Diskus. Und hier wird direkt klar, man hat bei dem Song etwas am Härtegrad geschraubt. Heavy Rock mit einem gehörigen Heavy Metalanteil wird uns hier geboten und auch der neue Sänger Tommy ist wesentlich rauer und härter unterwegs als Vorgänger Ronny.
Ein klasse Opener der direkt eine ordentliche Duftmarke hinterlässt!
„Rise“ im Anschluss ist dann wesentlich rockiger geraten und klingt eher nach dem tollen Debütalbum. Auch auf jeden Fall ein Track der direkt hängen bleibt und sich richtig schön festsetzt.
„This is Us“ steht dem Ganzen dann in nichts nach, auch eher eine rockigere Nummer, die aber auch richtig gut in die Gehörgänge geht.
Das abwechslungsreiche „Time Rider“ hat dann einen epischen Touch abbekommen, was der Eingängigkeit und der Melodic aber keinen Abbruch tut. Toller Groove den die Nummer an den Tag legt!
Als Albumteiler haben wir dann „Power of Rock“ welches auch wieder eine ordentliche Groove Maschine geworden ist und ein zukünftiger Liveklassiker werden sollte.
Desweiteren befinden sich im Mittelteil noch das mit ordentliche Progeinflüssen ausgestattete „Your Light Shines On“ sowie eines der Platten Highlight der Titeltrack „Promised Land“.
Die Powerballade „Through Every Storm“ leitet dann das letzte Albumdrittel ein. Hier kann natürlich der neue Sänger Tommy auch nochmal so richtig glänzen, aber auch bislang gibt es wenig zu meckern zur neuen Sängerwahl, das nochmal klar hervorgehoben!
Mit dem ebenfalls sehr gelungenen epischen Heavy Rocker „New Horizons“ geht dann das reguläre Album zu Ende, es gibt dann mit dem Bonus Track „Obessions“ ein weiteres Rock Highlight, wie schon erwähnt mit Ronny Munroe, welches wieder etwas mehr Prog zu bieten hat.

Wer sauber produzierten modernen Heavy Rock sucht ist bei den Jungs von CAVE und ihrem zweiten Album an der genau richtigen Adresse!
Im Vergleich zum Debüt hat man sich auch vom Songwriting her definitiv weiterentwickelt und hat vor allem den Sängerwechsel gut hinbekommen. Tommy Laasch passt sehr gut zur Mucke und ist genau die richtige Wahl gewesen!
Somit gibt es 1 Punkt mehr als beim Debüt und nun auch die klare Kaufempfehlung für die geneigte Zielgruppe.

Julian

 

Fatal Vision News

FATAL VISION
SIGNS WORLDWIDE DEAL WITH ESCAPE MUSIC AND RELEASES NEW SINGLE AND VIDEO “GIRL AGAINST THE WORLD”

Canadian melodic rock band Fatal Vision are proud to announce that they have signed a worldwide record deal with Escape Music for the release of their upcoming fourth studio album, “Four Sides to Every Story”, set to arrive on May 22, 2026.

To celebrate this new partnership, the band also released today the brand new single and official video, “Girl Against the World”, available now on all major streaming platforms and YouTube

Listen to “Girl Against the World”: https://ffm.to/fv-girl-against-the-world

Watch the official video of “Girl Against the World”: 

Written in Italy by Simon Marwood and keyboard virtuoso Alessandro Del Vecchio, the song is also the beginning of Fatal Vision’s fourth season of music videos, a continuing cinematic series that follows an ongoing story of love lost and found, featuring the same characters portrayed by the same actors.

With “Four Sides to Every Story”, Fatal Vision push their creative expression further than ever before. The album will feature fourteen tracks, each accompanied by its own music video, forming a cohesive multimedia experience that explores the emotional journey of a young woman navigating heartbreak, identity and transformation.

Following the success of “Three Times Lucky”, the band continues to grow its global presence, combining classic AOR influences, including Survivor, Journey, and Bad English, with contemporary production and expanded arrangements, including progressive influences.

The upcoming album also features an impressive lineup of guest artists, including Phil X (Bon Jovi, Triumph), David Forbes (Boulevard), Mark Holden (Boulevard), Harry Hess (Harem Scarem), Jeff Scott Soto (Journey, Trans-Siberian Orchestra), Paul Laine (Danger Danger, The Defiants), Alessandro Del Vecchio (Edge Of Forever, Hardline), JK Northrup (King Kobra, XYZ), Michael Shotton (Von Groove), Marc LaFrance (Loverboy, Mötley Crüe), and David Cagle (Silent Tiger), from across the Melodic Rock World.

“Four Sides to Every Story” tracklist:

1.Girl Against the World

2.All That Glitters

3.Run With Me

4.Turn Around

5.No More Tears to Cry

6.If This Is Who You Are

7.Maybe Someday

8.Out Of the Blue

9.After All These Years

10.Do You See Me

11.Every Time I Think of You.

12.Too Close to The Sun

13.Fly

14.The Best Is Yet To Come

FATAL VISION IS:
Simon Marwood – Vocals
Juan Miguel Gomez Montant – Guitars
Andrew Burns – Bass
Alex Wickham – Drums

FATAL VISION CONTACTS
Website: fatalvisionmusic.com

SONS OF ETERNITY – Human Beast

Trackliste:

01. Sons of Eternity
02. Forever
03. Resistance
04. When Fantasy Dies
05. Human Beast
06. The Line
07. Fight
08. Tearing Down the Walls
09. Abyss of Life

 

 

Spielzeit: 42:59 min – Genre: Heavy Metal – Label: Massacre Records – VÖ: 27.03.2026 – Page: www.facebook.com/SonsOfEternityBand

 

3 Jahre nach ihrem Debütalbum „End of Silence“ kehren die deutschen Metaller von SONS OF ETERNITY wieder zurück auf die Metalbildfläche. Mit im Gepäck haben sie ihr neues, zweites Album „Human Beast“. Produziert von der Band selbst soll das Album eine Weiterentwicklung des Debüts sein. Alles soll heavier, dynamischer und reifer klingen. Dabei aber den Fokus auf starke Hooklines und treibende Riffs nicht verlieren.
Schauen wir mal, ob das der Fall ist. Personell hat sich nichts verändert im Vergleich zum letzten Album und auch das Label ist mit Massacre Records gleichgeblieben.

Ab geht die wilde Fahrt also mit dem Albumopener und Bandtrack „Sons of Eternity“. Ein kraftvoller Midtempotrack erwartet uns hier der einen einprägsamen Chorus aufweist. Toller Groove und Atmosphäre die die Nummer hier verbreitet.
Das anschließende „Forever“ ist dann um einiges zackiger unterwegs und punktet auch direkt recht ordentlich. Hier ist auch wieder der Chorus schön eingängig und weiß sofort zu überzeugen.
Die nächsten Glanzpunkte sind mit der im Mittelteil befindlichen Powerballade „When Fantasy Dies“ sowie dem Titeltrack „Human Beast“ schnell ausgemacht. Das sich davor befindliche „Resistance“ ist eher guter Durchschnitt.
Das letzte Drittel wird dann sehr schön vom abwechslungsreichen „The Line“ eingeleitet. Auch hier wird schnell klar, einprägsame Hooks können die Jungs absolut schreiben, tolle Nummer!
„Fight“ ist dann eher wieder guter Standardmetal und leider können auch die beiden letzten Songs „Tearing Down the Walls“ sowie „Abyss of Life“ nicht an die bisherigen Highlights anknüpfen, wobei letztere Nummer noch den besten Eindruck hinterlässt.

Also die Vorabansagen mit Fokus auf Hooklines und treibende Riffs können wir auf jeden Fall schon mal bestätigen. Das neue Album hat auf jeden Fall einige Hits im Gepäck die genau diese Kriterien erfüllen.
Von daher hat die Band hier auf jeden Fall viel richtig gemacht!
Aber leider gibt es hier auch den ein oder anderen Standardmetaltrack zu verzeichnen die in der Summe hier die Punkte etwas runter-drücken. So dürfte es schwierig werden in der aktuellen Veröffentlichungslandschaft bleibend aufzufallen. Ein bisschen geht den Jungs hier also die Puste aus über die gesamte Plattenlänge.
Aber das ist vielleicht auch ein bisschen meckern auf hohem Niveau denn ganz so schlecht wie es jetzt vielleicht klingt ist das neue SONS OF ETERNITY Werk nicht, eine starke Leistung bleibt es schlussendlich auf jeden Fall!

Julian

 

 

LORD FRANCIS SOTO – Battle Royale

Trackliste:

01. Take me into the Flames
02. While the Night still knows my Name
03. My Soul is Black
04. One Night in Tokyo
05. Far and Away
06. The Devil is a Banger
07. Thunderroard
08. Life is a Bitch
09. Heart of the Storm
10. Pain of Missing
11. Soulbreaker
12. Battle Royale

Spielzeit: 49:00 min – Genre: Heavy Rock/Metal – Label: Escape Music – VÖ: 20.03.2026 – Page: www.facebook.com/francissoto70

 

Den deutschen Sänger LORD FRANCIS SOTO kennt man als Frontman von so Bands wie IVORY TOWER, SUBWAY, CRIME, WICKED SENSATION oder INFINITY`S CALL. Gestartet hat er seine Karriere in den frühen 90igern. Immer bewegte sich irgendwie in der Schnittmenge zwischen Hard/Heavy Rock und Metal. Und all diese musikalischen Einflüsse und Erfahrungen packt der gute Francis nun zusammen und veröffentlicht über das renomierte Label Escape Music sein erstes Soloalbum welches den Titel „Battle Royale“ trägt.
Darauf kann man also so einiges musikalisch erwarten, mit Timothy Reid, Axel Thorn, Nico Raines und Martin Gauker hat er die perfekte Band hinter sich, um dies alles umzusetzen. Ich hätte ja nicht gedacht das bei der langen musikalischen Karriere dies wirklich sein Solodebüt ist, aber ja tatsächlich ist es so!

Gestartet wird das Album mit dem Opener „Take me into the Flames“. Mit ordentlich Druck geht die Nummer ins Rennen. Francis Stimme ist perfekt für diese Art Mucke geeignet, das muss man direkt festhalten. Ein satter Heavy Rocker, der sich hier gnadenlos den Weg aus den Boxen bahnt und direkt in den Gehörgängen bleibt. So muss das direkt zu Beginn sein!
„While the Night still knows my Name” ist dann nicht ganz so druckvoll wie der Vorgänger, ist aber schön melodisch und bleibt daher auch direkt haften.
Wieder mehr in Richtung des Openers geht dann die anschließende Videosingle „My Soul is Black“. Ein geiler Ohrwurm der sich dermaßen penetrant in die Gehirnwindungen brennt. Eines der absoluten Highlights der Scheibe und davon warten noch einige auf uns, versprochen!
Zum Beispiel das anschließende „One Night in Tokyo“ ein Groovemonster mit Ohrwurmchorus der absolute WHITESNAKE Einflüsse aufweist und auch richtig gut aus den Boxen kommt.
Auch der Mittelteil ist mit „Far and Away“, dem rockigen „The Devil is a Banger“ oder das mit geilen Bassläufen ausgestattete „Thunderroad“ bestens ausgestattet. Keine Spur von weichgewaschener Mucke, hier regiert die Axt und die Melodic zu jeder Zeit!
Das flotte, etwas rockigere „Heart of the Storm” läutet dann das letzte Drittel der Scheibe ein wo wir mit der Powerballade „Soulbreaker“ sowie dem abschließenden Titeltrack „Battle Royale“ nochmal zwei echte Glanzpunkte des Albums zu verzeichnen haben.

Wow, also mit seinem Solodebütalbum setzt der gute Francis Soto aber mal ein ordentliches Ausrufezeichen im Heavy Rock Sektor!
Geile Songs, einige Hits und eine mehr als amtliche Produktion, alles Punkte die hier einfach eine geile Mischung ausmachen.
Dazu noch der passende, sehr variable Gesang von Francis selbst und fertig ist ein Debüt, was auf jeden Fall in einigen Jahreshitlisten Platz finden sollte!
Schön kompakt kommt das Ganze auch noch daher und aufgrund der Ausgewogenheit bleibt mir auch nichts anderes übrig als punktetechnisch direkt in unseren Topbereich zu gehen.
Klasse Debüt, Gratulation an die Band und klare Kaufempfehlung für die angesprochene Zielgruppe!

Julian

 

 

 

LIONS SHARE – Pentagram

Trackliste:

01. Pentagram
02. We Are what we are
03. We will Rock
04. The Lion`s Trial
05. Baptized in Blood
06. Live Forever
07. Chain Child
08. Another Desire
09. Run for your Life

 

 

Spielzeit: 42:18 min – Genre: Heavy Metal – Label: Metalville – VÖ: 27.03.2026 – Page: www.facebook.com/lionsshareband

 

LIONS SHARE die Band von Gründer Lars Chris und Sänger Nils Patrik Johansson (ASTRAL DOORS), der seit 2017 dabei ist, wurde 1987 in Schweden gegründet. Im weiteren Karriereverlauf brachte man es auf 6 Alben, viele Touren, aber seit 17 Jahren war absolute Funkstille, was neue Alben anging. Ein paar Festivalauftritte und Singles, mehr gab es nicht von dort zu vermelden! Bis im letzten Jahr sich die Zeichen verdichteten das es endlich wieder neuen Stoff gibt! Und das liegt uns nun in Form vom neuen Album „Inferno“ vor. Passenderweise erscheint der Diskus beim renommierten Metalville Label und Lars und Nils Patrik haben mit Andy Loos, Kay Backlund, Anuviel sowie Nils Patrick Sohn Fredrik Johannsson eine illustre Truppe um sich geschart.
Nach den vielen Jahren des Songwritings kann man wohl einiges von der Truppe erwarten und standesgemäß wird man uns hier Heavy Metal in Rheinkultur vor den Latz ballern!

Den Anfang macht die Videosingle „Pentagram“. Die Nummer geht direkt so richtig nach vorne und ballert einfach nur aus den Boxen! Sänger Nils Patrick keift wie eh und je und gibt mit seinem rauen Organ noch den richtigen Kick damit die Nummer alles im Raum zerlegt. Ein bockstarker Start!
Erdig und mit einem Mörder Groove ist dann „We Are what we are“ ausgestattet. Also wer hier nicht mit den Fäusten und Füßen so richtig mit geht dem ist irgendwie nicht mehr zu helfen, sorry. Eine geile Nummer die einfach nur Laune macht.
Bei „We will Rock“ geht es dann wieder um einiges schneller zur Sache. Hier fliegen einen die Riffs nur so um die Ohren und der arme Schlagzeuger muss seine Tentakelarme rausholen. Vollspeed, messerscharfe Riffs und ein mitsingbarer Chorus das sind die Glanzpunkte die sich ähnlich wie seine Vorgänger metertief in die Gehörgänge gräbt!
„The Lion`s Trial“ ist mit über 5 Minuten einer der längsten Tracks auf dem Album und hier geht es eher episch zur Sache. Eine tolle Nummer, die aus dem bisher gewohnten schön ausbricht und so das Ganze recht interessant hält. Geht so ein bisschen in Richtung ASTRAL DOORS das Ganze, der Stammband von Sänger Nils Patrick.
Aber schon mit dem folgenden „Baptized in Blood“ wird die Geschwindigkeitsschraube wieder hochgedreht und es ertönt eher erstklassiger klassischer Heavy/Power Metal der skandinavischen Sorte.
Und auch beim anschließenden „Live Forever“, dem Speedkracher „Chain Child“, was ein Chorus, sowie dem kraftvollen „Another Desire“ gibt man sich wenig Blöße und greift qualitativ musikalisch ins oberste Regal!
Mit dem etwas ruhigeren, epischen und überlangen „Run for your Life“ gibt es den absoluten passenden Schlusspunkt unter ein bockstarkes Comebackalbum der Jungs von LIONS SHARE!

Wow! Also das die „alten“ Recken von LIONS SHARE nach so einer langen Pause mit so einem Kracheralbum zurück kommen hätte ich ja nicht gedacht!
Frisch und völlig losgelöst ballert uns die Band hier Hit um Hit um die Ohren und von daher bin ich mächtig froh, dass man wieder zurück ist und empfehle jedem Metalhead diesen erstklassigen Diskus, der einfach nur mächtig Laune macht!
Klare Kaufempfehlung und für mich klar ein Kandidat für die Hitliste dieses Jahres, ohne Wenn und Aber!

Julian

 

 

 

Uwe Lulis Project News

UWE LULIS PROJECT

veröffentlicht ersten Track aus Debütalbum „Analog“

Das Video zu „Emerald In The Dark“ findet ihr hier:

Uwe Lulis Project Line-Up:

Uwe Lulis – Gitarre / Vocals / Programmings / Keyboard

Erdmann Görg – Vocals

Cord Kunze – Bass

Katharina Kunnert – Drums / Vocals / Piano

Das Uwe Lulis Project entstand 2020 während der Coronazeit, aus dem kreativen Stillstand des Lockdowns heraus. Gitarrist Uwe Lulis (Accept/ Grave Digger/ Rebellion) nutzte diese Phase, um sich wieder vollständig seinen eigenen Songs zu widmen. Nach seinem Ausstieg bei Accept im Jahr 2025 rückte das Projekt endgültig in den Fokus.

Gemeinsam mit Erdmann Görg (Gesang), Cord Kunze (Bass) und Katharina „Knattadrum“ Kunnert (Drums/Piano) formierte sich eine Band aus dem Raum Frankfurt (Germany), die für handgemachte Rock- und Metal-Musik mit klarer Haltung steht: kraftvoll, direkt und ohne Kompromisse. Musikalisch bewegt sich das Projekt zwischen Rock und Metal, gern als Rock 2.0 beschrieben.

Im Zentrum steht das unverkennbare Gitarrenspiel von Uwe Lulis, dem erfolgreichen Studiomusiker und Songschreiber. Cord Kunze, als etablierter Bassist aus der Frankfurter Rock-Szene, sorgt für ein solides und präzises Fundament. Katharina Kunnert bringt mit ihrem eigenständigen Drumstil Dynamik und Charakter, während die Vocals von Erdmann Görg den Songs eine eigene Handschrift verleiht.

Das Debütalbum „Analog“ erscheint am 29.05.2026 und ist ein bewusstes Statement: Anspruchsvollen Rock ins 21. Jahrhundert zu transportieren und analog produziert. Keine KI, echte Drums, echte Performance. „Analog“ steht für eine klare Besinnung auf handgemachte Musik. Der Sound lässt bewusst Ecken und Kanten zu und wirkt gerade dadurch lebendig und authentisch. Produziert von Uwe Lulis selbst, lebt das Album vom kontrollierten Unperfektionismus. Es rockt!!

Prägend für den Sound ist erstmals der neue „Lulis-Signature Amp“ von Tube Workshop Amplification, der dem Album seinen warmen, durchsetzungsstarken Gitarrenton verleiht. Ergänzt wird dieser klassische Ansatz durch gezielt eingesetzte elektronische Elemente, die den Songs zusätzliche Tiefe verleihen, ohne die handgemachte Basis zu überlagern.

Das Ergebnis: Authentizität, Energie und spürbare Nähe zur Musik.

Ein besonderes Highlight des Albums ist der Song „Faust“, entstanden in Zusammenarbeit mit ASP und getragen von einer langjährigen Freundschaft zu Uwe Lulis. ASP übernimmt auf dem Titel den Part des Mephistopheles und liefert sich im Duett mit Erdmann Görg eine gesangliche Auseinandersetzung, basierend auf Goethes Faust (Studierzimmerszene).

Mit eigenem Sound, klarer Abgrenzung vom Mainstream und nicht zuletzt dem unverkennbaren Erscheinungsbild, inklusive der legendären langen Haare aller vier Musiker, setzt das Uwe Lulis Project konsequent auf Charakter statt Trends.

Live-Auftritte in Clubs und auf Festivals sind für den Herbst 2026 geplant. Parallel arbeitet die Band bereits an neuem Material.

Das Album erscheint via Uwesen Records als CD, Vinyl, MC und digital und ist hier bestellbar: https://www.uwesenmerch.de/shop/Uwe-Lulis-Project-c197148006

Uwe Lulis Project online folgen:

🌐 www.uwelulisproject.de

AXEL RUDI PELL – Ghost Town

Trackliste:

01.The Regicide (Intro)
02. Guillotine Walk
03. Breaking Seals (feat. Udo Dirkschneider)
04. Ghost Town
05. Holy Water
06. The Enemy Within
07. Hurricane
08. Sanity
09. Towards the Shore
10. Steps of Stone
11. Higher Call

Spielzeit: 55:54 min – Genre: Melodic Rock/Metal – Label: Steamhammer – VÖ: 20.03.2026 – Page: www.axel-rudi-pell.de

 

Wie immer alle knapp 2 Jahre beehrt uns der deutsche Gitarro AXEL RUDI PELL mit seiner seit Jahren beständigen Bandmannschaft mit einem neuen Studioalbum. Das ist auch dieses Mal so und in seiner über 35-jährigen Bandkarriere ist dies nun schon sein 22. Studioalbum! Das soll mal einer nachmachen.
Fans des Bochumer wissen natürlich ganz genau was sie auf dem neuen Album zu erwarten haben, und Überraschung, daran hat sich auch auf dem neusten Diskus nicht viel geändert!
Obwohl beim Hören der neuen Songs entdeckt man dann doch die ein oder andere Überraschung und die Größte liest man schon in der Trackliste. Ein Novum gleich in der AXEL RUDI PELL Bandgeschichte gibt es einen Gastsänger, der sich bei einem Song mit Stammsänger Johnny Gioeli die Ehre gibt. Kein geringerer als der German Metal Tank Udo Dirkschneider, der ja wohl niemanden unserer Leser mehr großartig vorgestellt werden muss, tritt hier in gewaltiger Erscheinung.
Na, wenn das mal nix ist?

Bandtypisch beginnt das Album wie immer mit dem atmosphärischen Intro „The Regicide“. Anschließend folgt die Videosingle „Guillotine Walk“ die nicht umsonst diesen Status hat und sofort als eines der Albumhighlights feststeht. Ein toller Aufbau, unglaublich guter Gesang und ein paar „The Masquerade Ball“ Einflüsse sind hier klar herauszuhören.
Danach gibt es bei „Breaking Seals“ den mit Spannung erwarteten Gastgesang von Udo Dirkschneider zu hören. Und ja dieses Duett macht absolut Sinn, passt perfekt zum straighten Rocker und wertet die Nummer absolut auf. Klasse Song mit einem beeindruckenden Gesangs Duett mit tollen Kontrasten!
Der Titelsong „Ghost Town“ hat ordentlich Dampf und kann ähnlich wie der Opener komplett überzeugen. Mit den sanft eingesetzten Keys klingt das Ganze schön voll und kompakt.
Nach dem recht klassischen ARP-Song „Holy Water“ gibt es dann drei, nur unterbrochen vom schnellen „Hurricane“, eher Balladen lastige Stücke zu bestaunen.
„The Enemy Within“ hat ein paar schöne Folk Einflüsse abbekommen sowie einen satten Groove, „Sanity“ ist schön erdig mit einem Mördergroove und geilen Bassläufen und „Towards the Shore“ ist dann eine sehr klassische ARP-Ballade geworden, die wir ähnlich schon x-Mal vom Meister gehört haben. Aber trotzdem immer wieder geil zu sehen das er solche Highlights einfach aus dem Ärmel schüttelt!
Der vorletzte Song „Steps of Stone“ reiht sich nahtlos in die bisherigen Highlights ein und verbindet so schön und auf ARP Weise Melodic Rock mit klassischem Metal.
Das abschließende „Higher Call“ ist dann eine klare Verbeugung zum Meisterwerk „The Masquerade Ball“ wo ARP-Jünger in Seeliger Erinnerung schwelgen werden, sehr geil!

Wenn man auf meine Lobesworte sowie die Top Benotung schaut dürfte der ein oder andere mir nun Fanboy Allüren vorwerfen. Ja ich bin Fan, aber auch so muss man klar festhalten das „Ghost Town“ eines der besten ARP-Werke der letzten Jahre ist! Und da auch schon die letzten Alben für mich fast rund waren, gibt es hier auch fast die Top Note.
Eine klare 10 wäre es für mich gewesen, wenn man mehr solcher Hommagen an das Götteralbum „The Masquerade Ball“ an Bord hätte, aber auch so gibt es hier massig Highlights zu bestaunen die jedem Band und Genrefan auf jeden Fall sofort zusagen sollte!
Und ja es gibt diese kleinen Unterschiede und Änderungen, die aber nicht jedem direkt auffallen werden, für Leute, die das Album nur so nebenher hören ist es nur ein weiteres ARP-Album was wie immer klingt, man muss einfach genauer hinhören.
Ein klarer Kandidat für die Topliste in diesem Jahr und das Ohne Wenn und Aber!

Julian

 

 

 

LIGHTNING STRIKES – The King is victorious

Trackliste:

01. Fear of Unknown
02. Voices in my Head
03. Clash of Battalions
04. The King is Victorious
05. Aim and Shoot
06. Lucid Dreams
07. New Beginning
08. Masquerade Suite (Instrumental

 

 

Spielzeit: 41:56 min – Genre: Heavy Metal – Label: Rubikon – VÖ: 18.02.2026 – Page: www.facebook.com/lightningstrikesrocks

 

2016 kam mir eine Band mit ihrer neuen CD auf den Tisch, die super klang, recht ordentlich tönte, schon lange existierten und dann wieder verschwanden. Die Rede ist von der US Band LIGHTNING STRIKES, die 1985 durch Schlagzeuger Karpis Maksudian gegründet nur eine Single veröffentlichten und dann für 30 Jahre in der Versenkungen verschwanden um 2016 mit ihren selbstbetitelten Album wieder zurück zu kehren. Danach wurde es wieder ruhig um die Band und jetzt urplötzlich erscheint das zweite Album „The King is victorious“. Wahnsinn, da scheint man das ganze Bandprojekt nur als Hobby zu betreiben. Aber auch das ist ja nicht verwerflich, wer es kann!
Auf jeden Fall hat der gute Karpis neue Bandmitglieder um sich gescharrt nämlich US Basser Barry Sparks, der schon bei MSG oder YNGWIE MALMSTEEN in die Saiten griff, den japanischen Gitarristen Norifumi Shima sowie den argentinischen Sänger Mariano Gardella, dieser ersetzt Tony Martin. Vom letzten Album übrig geblieben ist Keyboarder Derek Sherinian (SONS OF APOLLO).
Beim Titelstück, Video unten, sind noch viele Gastgitarristen am Werke sowie das Moskauer Symphony Orchester. Hier wurden also keine Kosten und Mühe gescheut!

Was bekommen wir nun auf dem neuen Album geboten? Klassischer Heavy Metal der auch immer mal wieder in die US Ecke abdriftet.
Als Opener erklingt die erste Videosingle „Fear of Unknown“. Nach einer kurzen Cinematic Einleitung geht die knapp 7-minütige Nummer mit einem satten Groove zu Werke. Der neue Sänger Mariano setzt direkt eine erste Duftmarke und überzeugt sofort! Eine absolute Perle das kann man direkt sagen und ich bin gespannt, was der Junge noch so draufhat und ob wir ihn bald in anderen Bands noch hören werden, bislang ja ein sehr unbeschriebenes Blatt!
Der Song ist auch schon mal ein erster Fingerzeig was uns hier erwartet und ist für einen Opener gut gewählt, geht direkt gut in die Gehörgänge das Teil. Auch wenn es am Ende vielleicht etwas instrumental ausufernd wird.
Das folgende „Voices in my Head” ist dann eher ein straighter Rocker, der nichts von der epischen Eleganz des Openers hat. Geht auf jeden Fall gut nach vorne der Track!
„Clash of Battalions“ groovt dann wieder recht episch aus den Boxen, hat aber nicht ganz die Klasse des tollen Openers.
Und dann kommt der Titeltrack „The King is Victorious“ mit über 9 Minuten Spielzeit bei denen aus der Epic Ecke aber mal alles herausgeholt wird. Hier kommt dann auch ziemlich eindrucksvoll das Moskauer Symphony Orchester zum Einsatz.
Eine geile Nummer, mit der das Bandprojekt auf jeden Fall einen Alltime Klassiker abgeliefert hat. Zwar wird es zum Schluss instrumental auch wieder sehr ausufernd, was etwas künstlich die Spielzeit verlängert, aber das muss auch etwas bei der epischen Machart sein!
Danach gibt es dann, etwas zum Durchschnaufen, das erdige „Aim and Shoot“ welches aber eher guter Standardmetal ist.
„Lucid Dreams“ ist dann wieder ein kleines Highlight und irgendwie gefällt mir die Truppe einfach am besten, wenn sie, so wie hier auch, eher etwas epischer unterwegs ist.
Der letzte richtige Track „New Beginning“ ist dann auch wieder eher guter Standard und mit dem Instrumental „Masquerade Suite“ geht ein Album zu Ende was ein paar echte Highlights zu bieten hat, wo man aber das Gefühl hat da wäre noch mehr möglich gewesen!

Anschließend an meinen letzten Satz muss man hier noch festhalten das es instrumental und vor allem auch gesanglich hier wenig zu meckern gibt! Die Songhighlights zeigen was hier möglich ist, aber es gibt leider insgesamt zu viel Standard auf dem Album und manchmal ist man auch instrumental zu ausladend unterwegs und verliert etwas den Fokus.
Im Vergleich zum Vorgängeralbum ist man hier auf jeden Fall wesentlich epischer unterwegs.
Somit bleibt unter dem Strich eine gerade noch starke Benotung übrig, aber das auch nur aufgrund der sehr überzeugenden Highlight Tracks!

Julian

 

 

 

TIMELESS RAGE – My Kingdom Come

Trackliste:

01. My Kingdom Come
02. The Seed of Fear
03. The Devil`s Masquerade
04. Conquistadores
05. Moonbite Serenade
06. A Vampire`s Legacy
07. Regrets
08. The Enemy is You
09. We all Shall Fall
10. The Pale Death

 

Spielzeit: 45:52 min – Genre: Symphonic Power Metal – Label: Metalapolis Records – VÖ: 27.03.2026 – Page: www-timeless-rage.de

 

Nach dem letzten Album der Band TIMELESS RAGE „Untold“ im Jahr 2022 gab es leider wieder den ein oder anderen Besetzungswechsel in der Band, nicht der Erste, die Truppe ist ja schon sehr lange, seit 2012, unterwegs aber musste immer wieder Arbeiten an Alben aufgrund geänderten Personals verschieben. Somit haben wir mit dem neuen Album „My Kingdom Come“ erst das zweite Album der Band zu bestaunen.
Kopf der Band ist nach wie vor Schlagzeuger und Gründer Klaus Buchfink, nach dem Ausscheiden von Sänger Frank Breuninger, der sich wieder mehr auf seine Hauptband DARK SKY konzentrieren möchte, präsentiert man uns mit Nicolaj Ruhnow aber einen neuen Frontman, der gut zur Symphonic Power Metal Mucke passen und von DOMAIN oder TOKYO BLADE bekannt sein sollte.
Mit ihm erschuf man ein ambitioniertes, anspruchsvolles neues Album welches sich um die großen Themen Macht, Liebe, Krieg, Leben und Tod dreht.
Das klingt spannend und nachdem Gitarrist Michael ein guter und langjähriger Facebook Freund von mir ist war klar das ich mich auch dem neuen Album genauer widmen werde!

Als Opener fungiert der Titeltrack „My Kingdom Come“. Nach etwas musikalischem Vorgeplänkel startet die Nummer direkt durch mit dem tollen angenehmen Gesang von Neufronter Nicolaji. Dieser lässt immer wieder seine Bariton Gesangskünste durchkommen, was der Nummer gut zu Gesicht steht und das Ganze etwas epischer macht. Ein starker Start!
Etwas düsterer aber keinen Deut weniger epischer oder symphonischer klingt dann das folgende „The Seed of Fear“ welches ja eine der ersten Videosingles war. Die Nummer nimmt gekonnt den Faden auf und spinnt ihn perfekt weiter.
Das folgende „The Devil`s Masquerade“ ist ebenfalls ein echter Hit geworden und leitet den Mittelteil perfekt ein.
Hier haben wir mit dem symphonischen Stampfer „Conquistadores“, dem abwechslungsreichen „Moonbite Serenade“ sowie dem epischen „A Vampire`s Legacy“ weitere sehr ordentliche Tracks, die alle ihre Basis im symphonischen Power Metal haben und somit bestens ins Bild passen!
„Regrets“ ist dann nur ein atmosphärisches Zwischenstück welches das letzte Drittel gekonnt einleitet.
Hier haben wir mit dem schön eingängigen „The Enemy Is You“ und dem in der Bridge recht harten „We All Shall Fall“ zwei weitere Hits am Start.
Mit dem stark symphonischen „The Pale Death“ wird dann ein sehr ordentliches neues TIMELESS RAGE sauber abgeschlossen.

Ich hoffe jetzt doch mal sehr inständig das die häufigen Besetzungswechsel bei TIMELESS RAGE nun endlich etwas der Vergangenheit angehören!
Denn in meinen Augen ist die aktuelle Besetzung mit einer der besten der letzten Jahre der Band. Vor allem der neue Sänger Nicolaj Ruhnow passt perfekt zum, nun noch präsenteren, Symphonic Power Metal der Band.
Da hat man nochmal einen ordentlich Schritt nach vorne gemacht, auch was das Songwriting angeht!
Hier wirkt alles etwas kompakter, und perfekt ausbalanciert als auf dem letzten Diskus.
Ein sehr schönes Album was Band und Genrefans auf jeden Fall bestens gefallen wird.
Ganz klar das bisher beste Album der Band ohne Wenn und Aber!
Klare Kaufempfehlung für die angesprochene Zielgruppe!

Julian