Michael Monroe News

MICHAEL MONROE veröffentlicht neue Single „Disconnected“

Neues Studioalbum OUTERSTELLAR erscheint am 20.02.26 via Silver Lining Music

Michael Monroe veröffentlicht die unwiderstehlich mitreißende zweite Single „Disconnected“ aus seinem kommenden Studioalbum „Outerstellar“, das am 20.02.2026 über Silver Lining Music erscheint.

„Disconnected“ thematisiert ein Anliegen, das Michael Monroe sehr am Herzen liegt: Live-Musik ist ein seltener und wichtiger Ort, an dem Menschen im Moment zueinander finden. „Technologie sollte die Menschen einander näherbringen, doch tatsächlich sind sie isolierter denn je. Sie starren nur auf ihre Handys und Computer und laden ständig etwas herunter“, kommentiert Michael. „Das Internet kann das Erlebnis eines Live-Konzertes nicht ersetzen. Man steht als Künstler auf der Bühne und kommuniziert in diesem Moment mit dem Publikum. Genau dort entsteht die Magie, und kein Programm, kein Gerät und kein Computer kann das nachbilden!“ Das Video zu „Disconnected“ wurde von Leigh Brooks produziert.

Das neue Album „Outerstellar“ ist mehr als nur eine Sammlung großartiger Songs – es ist ein Erlebnis, ein süßlich duftender, ledriger, glitzernder, schweißgetränkter, rauer und kraftvoller Sound, gefüllt mit einer der großartigsten Stimmen des Rock’n’Roll. Die Harmonien und Vibes schweben mühelos dahin, wie in Seidentücher gehüllt, aber auch in derben Lederhosen, mit einem Drink und einem Lächeln auf einem Sofa sitzend bis in die frühen Morgenstunden. Die Attitüde, die sorgloses Selbstvertrauen ausstrahlt, ein selbstsicheres Gefühl, das in der puren Freude am echten Rock’n’Roll badet.

Das kürzlich erschienene erste Video der Single „Rockin‘ Horse“ ist ein trotziger Angriff auf Kritiker und kommt mit einem der verrücktesten Michael Monroe – Videos, die ihr je gesehen habt.

„Ich bin, wie ich bin, und ich werde mich für niemanden verstellen“ sagt Michael unmissverständlich für alle, die noch einen Zweifel daran hätten.

„Outerstellar“ erscheint es als Limited Edition 12″ White Vinyl, 12″ Turquoise Vinyl, 12″ Black Vinyl, CD Digipak, Digital Download, Streaming und als Bundle und kann HIER vorbestellt werden.

Track Listing:

1. Rockin‘ Horse

2. Shinola

3. Black Cadillac

4. When the Apocalypse Comes

5. Painless

6. Newtro Bombs

7. Disconnected

8. Precious

9. Pushin‘ Me Back

10. Glitter & Dust

11. Rode To Ruin

12. One More Sunrise

Band Line-Up:
Michael Monroe – Lead vocals, Harmonica

Steve Conte – Guitars, Vocals Rich Jones – Guitars, Vocals

Karl Rockfist – Drums

Sami Yaffa – Bass, Vocals

 

Follow Michael Monroe:

www.facebook.com/michaelmonroeofficial

FROZEN LAND – Icemelter

Trackliste:

01. The Carrier
02. Dead End
03. Dream Away
04. Chosen, Corrupt and Cancerous
05. Losing my Mind
06. Icemelter
07. Haunted
08. Black Domina

 

 

Spielzeit: 36:24 min – Genre: Power Metal – Label: Massacre Records – VÖ: 21.11.2025 – Page: www.facebook.com/frozenlandband

 

2018 mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum erschienen die finnischen Power Metaller von FROZEN LAND das erste Mal auf der großen Metalbühne.
Auch bei uns ist das Album sowie der Nachfolger damals gut angekommen.
Jetzt 7 Jahre später wartet man mit dem bereits 3. Album „Icemelter“ auf.
Mastermind ist nach wie vor der Gitarrist Tuomas Hirvonen und als Sänger ist nach wie vor Tony Meloni an Bord.
Laut Vorabinfos haben wir es beim neuen Album mit klassischen Power Metal zu tun, der im Vergleich zum letzten Album nochmal an Geschwindigkeit und Aggressivität zugelegt hat. Laut eigener Aussage hat man damit den Schritt in einen eigenständigen Sound gemacht.

Na, schauen wir mal wie das klingt, ein erster Anhaltspunkt auf den neuen Sound gibt es uns der Opener „The Carrier“. Und hier geht es direkt richtig heftig zur Sache! Doublebass, messerscharfe Riffs und eine gewisse aggressive Grundstimmung machen sich direkt breit. Beim Chorus ist man aber schön melodisch unterwegs und somit haben wir hier direkt den ersten Anspieltipp zu bewundern.
„Dead End“ ist dann im Vergleich schon ziemlich handzahm geraten, und klingt eher nach klassischen 90iger Power Metal der auch gut auf dem Vorgängeralbum hätte stehen können.
Eher Standardmetal gibt es dann bei „Dream Away“ auf die Ohren bevor bei „Chosen, Corrupt and Cancerous” endlich wieder etwas mehr aufs Gas gedrückt wird und man etwas im Stile des Openers unterwegs ist.
Im Anschluss folgen mit dem melodischen “Losing my Mind” sowie dem Titeltrack “Icemelter” zwei weitere Hits, die jedem Power Metal Fan sofort gefallen sollten.
Man sollte auf jeden Fall keine Angst vor Synthies haben, die sind beim Titelstück auf jeden Fall ordentlich vorhanden.
Bei nur 8 Songs befinden wir uns dann jetzt schon bei den letzten beiden Songs. “Haunted” hat ein bisschen was von den Schweden von TUNGSTEN vom Sound her abbekommen wie ich finde und der Abschlusssong “Black Domina” kann auch absolut überzeugen!

Auf etwas über 35 Minuten hat man das neue Album komprimiert und auch beim Sound hat man einen neuen Weg eingeschlagen. Da haben die Vorankündigungen nicht gelogen. Das Ganze ist härter, kantiger und auch moderner geraten als seine Vorgänger. Das steht den Jungs absolut gut zu Gesicht! Wer auf moderneren Power Metal steht, ist hier auf jeden Fall Gold richtig.
Den absoluten Überhit kann man hier nicht ausmachen und für die heutige Zeit hätte es auf jeden Fall etwas mehr Spielzeit sein können.
Insgesamt aber eine absolut solide Leistung die auf jeden Fall seine Fans finden sollte!

Julian

 

 

 

STEEL ARCTUS – Dreamruler

Trackliste:

01. Cry for Revenge
02. Defender of Steel
03. Fate of the Beast
04. Dreamruler
05. Wicked Lies
06. Fires of Death
07. Riding through the Night
08. Glory of the Hero
09. Will to Power
10. Legend of the Warrior
11. Onar

Spielzeit: 47:32 min – Genre: Epic Metal – Label: No Remorse Records – VÖ: 28.11.2025 – Page: www.facebook.com/steelarctus

 

2022 trat die Epic Power Metalband STEEL ARCTUS mit ihrem damaligen Album „Master of War“ bei mir aber so was von die offenen Türen ein das es mächtig krachte und der Diskus nahe an der Höchstnote kratzte! Quasi aus dem Nichts kam die Band also und hinterließ mächtig Eindruck.
Gegründet 2020 vom griechischen Gitarristen Nash G kommt die Band nun mit ihrem dritten Album „Dreamruler“ um die Ecke, welches beim neuen, sehr passenden Label, „No Remores Records“ veröffentlicht wird.
Keine Änderung gab es bei der restlichen Band, die besteht nach wie vor aus Sänger Tasos Lazaris (FORTRESS UNDER SIEGE), Bassist Strutter sowie Schlagzeuger Xines.
Und auch am Sound gibt es wenig Änderung, Epic (Power) Metal der Marke MANOWAR oder Einflüsse von DIO geben hier nach wie vor den Ton an. Eingebettet nach wie vor in eine Konzeptgeschichte um den titelte gebenden Helden Steel Arctus mit Anleihen an griechischer Mythologie oder J.R.R Tolkien.

Als Opener wurde die Vorabsingle „Cry for Revenge“ gewählt. Und hier legen die Jungs direkt los wie die Feuerwehr. Krachende Gitarrenriffs und Bassläufe fliegen uns nur so um die Ohren und nach kurzem setzt dann der charismatische Gesang von Fronter Tasos ein. Mit einem schönen melodischen Chorus ausgestattet ist diese Eröffnungsnummer auf jeden Fall der absolut richtige Appetithappen unm einen schön den Mund wässerig zu machen!
Aufgrund der Keys und der Synthies geht das folgende „Defender of Steel“ etwas mehr in die Epic Richtung weiß auch direkt absolut zu begeistern. MANOWAR lässt hier ein wenig grüßen.
Absoluten Hochgeschwindigkeitsmetal gibt es dann bei „Fate of the Beast“ auf die Ohren. Hier geht es mit Volldampf eher in die klassische Heavy/Power Metal Richtung.
Der erdige Titelsong „Dreamruler“ eröffnet dann den starken Mittelteil wo wir mit der Epic Hymne „Wicked Lies“, dem klassischen „Fires of Death“ sowie „Glory of the Hero“ weitere Hochkaräter hat. Das sich dazwischen befindliche „Riding through the Night“ weiß nicht so Recht, wo es hin will! Powerballade, Power Metal, etwas undefiniert, aber auch in Ordnung.
Das letzte Drittel wird dann mit dem Livehit „Will to Power“ wo man schön die Fäuste nach oben schmeißen kann, und der überlangen Powerballade „Legend of the Warrior“ bestens ausgefüllt bevor dann mit dem Instrumental „Onar“ die Platte gut abgeschlossen wird.

Eine Mischung aus Epic Power und Heavy Metal ist nach wie vor sehr tonangebend auf dem neuen Diskus von STEEL ARCTUS.
Es sind wieder einige Hits am Start, auch wenn der absolute Überhit dieses Mal fehlt. Aber insgesamt haben wir hier wieder eine bärenstarke Performance die Fans der Band sowie von Epic Power/Heavy Metal auf jeden Fall schmecken sollte!
Wirkliche Ausfälle oder Standardtracks sucht man hier nämlich mit der Lupe. Die Synthies die hier verwendet werden muss man aber mögen, geben aber auch das gewisse Etwas.
Somit gibt es hier erneut die glasklare Kaufempfehlung für die angesprochene Zielgruppe und eine Benotung in unserem Topnotenbereich.

Julian

 

 

 

HELLOWEEN und BEAST IN BLACK am 31.10.2025 im Ruhr Kongress Bochum

Anlässlich des 40jährigen Bandjubiläums, setzten die deutschen Power-Metal Legenden von Helloween eine ausführliche Tournee an. Als Support agierten die Finnen-Rocker von Beast in Black.

Vorab wurde bekannt, dass bei Beast in Black Gitarrist Kasperi Heikkinen, während der laufenden Tour seinen Ausstieg bekannt gab. Mit Ex-Children of Bodom Klampfer Daniel Freyberg wurde jedoch schnell Ersatz gefunden. Der Set der Finnen, bot einen guten Querschnitt aus den bisherigen Studio-Alben der Band. Titel wie „Blind And Frozen“ , oder „Die by the Blade“ , dürfen natürlich nicht fehlen und so wird Beast in Black nach knapp einer Stunde mit viel Applaus verabschiedet.

Am Abend des 31 Oktober zog das Metal-Urgestein Helloween tausende Fans in den Ruhr Kongress Bochum. Die Band, bekannt für kraftvolle Double-Lead-Gitarren, harte Riffs und melodische Hooks, präsentierte sich in bestechender Form und ließ kaum einen Wunsch offen. Mehr als 2 Stunden bot die Band eine Hommage an ihre größten Erfolge. Von ikonischen Tracks wie „I Want Out“ bis hin zu neueren Hits gab es eine kurze, aber intensive Reise durch das Helloween-Universum. Die Songauswahl traf sowohl alteingesessene Fans als auch Neueinsteiger. Die Vocals schwangen zwischen kraftvollen und emotionalen Passagen – ein Merkmal, das die Band seit Jahrzehnten auszeichnet. Die Resonanz der Fans war spür-und-hörbar. Trotz unterschiedlicher Altersstrukturen vermittelte der Abend eine gemeinsame Leidenschaft für die Musik, die Helloween seit Jahrzehnten prägt. Das Helloween-Konzert im Ruhr Kongress Bochum war eine runde Sache: starke Hit-Dichte, überzeugende Bühnenshow und eine mitreißende Atmosphäre machten den Abend zu einem gelungenen Highlight im Konzertkalender der Region. Auch ein scheinbarer Fehl-Alarm eines Brandmelders konnte die deutschen Vorzeige-Rocker nicht aufhalten. Fazit, ein besonders wertvoller Abend.

Bonne (Jörg Bonszkowski)

Setlisten:

Beast in Black: https://www.setlist.fm/setlist/beast-in-black/2025/ruhrcongress-bochum-germany-5b5e8f9c.html
Helloween: https://www.setlist.fm/setlist/helloween/2025/ruhrcongress-bochum-germany-535e8f9d.html

STARGAZERY – Carnival Puppeteers

Trackliste:

01. Eternity Calling
02. Strangers Before Blood
03. In The Dark
04. Carnival Puppeteers
05. Rainbow in the Dark
06. Empire is Falling Down
07. Can you Deny
08. Thousand Faces
09. Smile (Hide the Truth)
10. Derailing your Thoughts
11. Retaliate
12. Too Late for Love

Spielzeit: 53:26 min – Genre: Melodic Metal – Label: Sleaszy Rider – VÖ: 07.11.2025 – Page: www.facebook.com/stargazery

 

Oh, das hat lange gedauert! Ganze 5 Jahre nach ihrem letzten Album „Constellation“ kehren die finnischen Melodic Metaller von STARGAZERY endlich mit ihrem neuen Album „Carnival Puppeteers“ zurück.
Aber die letzten Jahre hatten es definitiv auch in Sich für die Band. Erst wurde das Stammlabel Pure Steel Records in die ewigen Jagdgründe befördert und dann musste man personell noch an den Keys und am Schlagzeug für Ersatz sorgen.
Angeführt von Sänger Jari Tiura (EX MSG) und Gitarrist Pete Ahonen (BURNING POINT, GHOST MACHINERY) sollte man nach wie vor im Melodic Metalbereich unterwegs der ordentlich mit Classic/Heavy Rock Einflüssen gewürzt ist. Näheres dazu später.
Somit sollten Fans von so Bands wie DIO, BLACK SABBATH oder PRETTY MAIDS nach wie vor mit dem Sound glücklich werden.
Und apropos DIO, mit „Rainbow in the Dark“ gibt es ein Coversong und mit „Too Late for Love“ von DEF LEPPARD noch einen Zweiten.

Mit dem Opener „Eternity Calling“ startet das neue, vierte Album. Nach etwas instrumentalen Vorgeplänkel entwickelt sich ein erdiger Heavy Rocker, der immer im Midtempo bleibt und auch direkt nach STARGAZERY klingt, wie man es auf den vorherigen Alben gewohnt war. Ein toller Chorus ist ebenfalls an Bord, schöner Start!
Noch etwas eingängiger und auch etwas heavier ist dann das folgende „Strangers Before Blood“, „In the Dark“ ist dann ganz okay, hier reißt man aber keine Bäume aus.
Ganz anders dann beim Titeltrack „Carnival Puppeteers“. Hier kommen die Bandfans wieder absolut auf ihre Kosten. Eine sehr typische STARGAZERY Nummer, die alles das bietet, was man sich so vielleicht wünscht.
Anschließend gibt es dann die eigene Interpretation des DIO Klassikers „Rainbow in the Dark“, welche natürlich perfekt zum Sound der Truppe passt.
Der nächste richtige Hit folgt dann direkt auf dem Fuße, mit „Empire`s Falling Down“ haben wir einen erstklassigen Vertreter des Heavy Rocks der mit seinem Ohrwurmchorus mächtig Laune macht und absolut zu gefallen weiß!
Und es geht dann auch sehr ordentlich weiter, „Can you Deny“ der Stampfer „Thousand Faces“ sowie das flotte „Smile“ machen Laune und können direkt zünden.
Auch im letzten Drittel bleibt die Qualität dann im oberen Bereich und die Jungs hauen mit der Videosingle „Retailiate“ einen weiteren Hit raus und finden mit dem Bonustrack „Too Late for Lave“ auch einen ordentlichen Abschluss.

Im Vergleich zum letzten Album vor 5 Jahren ist man auf dem neuen Album eher wieder in der Classic/Heavy Rock unterwegs und lässt den Melodic Metal häufig links liegen.
Das dürfte Anhänger wie auch Ablehner finden, ganz persönlich mochte ich den etwas mehr Richtung Metal klingenden Vorgänger etwas mehr.
Aber von den Songs her haben wir hier viele Hits auf dem neuen Diskus die auf jeden Fall seine Anhänger finden werden.
DEN absoluten Übertrack gibt es hier nicht, aber insgesamt ist die Qualität sehr hoch und dementsprechend gibt es dann auch die klare Benotung in unserem oberen Punktebereich und natürlich die klare Kaufempfehlung für die geneigte Hörerschaft!

Julian

 

SKULL & CROSSBONES – Time

Trackliste:

01. Echoes of Eternity
02. Labyrinth of Time
03. Time Thief
04. The Illusionist
05. The Price
06. Thunderstorm
07. Passing Hours
08. Eye of Wisdom
09. Nocturnal Dreams
10. The Ocean`s Call

 

Spielzeit: 49:15 min – Genre: Heavy Metal – Label: Massacre Records – VÖ: 14.11.2025 – Page: www.skullandcrossbones.de

 

2 Jahre hat es gedauert bis die Heavy Metaller von SKULL & CROSSBONES mit einem Nachfolger ihrem soliden Debüt „Sungazer“ aufwarten können.
Nach wie vor in fast der gleichen Besetzung wie beim Debüt und mit Massacre Records beim gleichen Label kehrt man nun zurück und präsentiert uns das neue Album „Time“.
Sänger Glücksgriff Tobias Hübner sowie die Ex STORMWITCH Mucker die Gitarristen Volker Schmietow, Tobias Kipp sowie Bassist Jürgen Wannenwetsch sind nach wie vor am Start, einen Neuzugang gibt es mit Schlagzeuger Bend Heining.
Mit dem neuen Album soll man wohl einen ordentlichen Schritt im Songwriting nach vorne gemacht haben. Da ich das Debüt ganz okay fand war ich sehr gespannt, ob das stimmt und was man auf dem zweiten Album für uns auf Lager hat.

Gestartet wird das neue Album mit der Videosingle „Echoes of Eternity“. Diese beginnt ohne Umschweife und mit ordentlich Druck. Dafür sorgen die messerscharfen Riffs sowie die treibenden Drums. Sänger Tobias ist nach wie vor bestens bei Stimme und gelangt spielerisch in die höchsten Sphären. Sehr beeindruckend auf jeden Fall. Garniert wird das Album mit einem tollem Chorus und fertig ist der erste Hit direkt zu Beginn!
Und auch das anschließende „Labyrinth of Time“ ordnet sich direkt in die vordersten Ränge ein. Es ist um einiges langsamer als der Opener und stampft nur so aus den Boxen das der Groove eine wahre Freude ist. Erneut ist hier der Chorus das Sahnehäubchen auf den starken Song.
„Time Thief“ ist dann gute Standardmetalkost die im Vergleich zu den beiden ersten Tracks etwas abstinkt.
Besser tönt dann wieder „The Illusionist“. Ein Midtempotrack der auch wieder mit einem Ohrwurmchorus aufwarten kann. Schmissige Angelegenheit die gut im Ohr bleibt.
Und das hohe Level bestimmt dann auch weiter den Mittelteil. Denn mit „The Price“ sowie „Thunderstorm“ hat man direkt zwei weitere Hits im Gepäck!
Bislang also viel im grünen Bereich hier da haben die Vorankündigungen nicht gelogen, mal schauen was uns noch im letzten Drittel erwartet.
Dieses wird auf jeden Fall sehr ordentlich vom abwechslungsreichen „Passing Hours“ eingeleitet bevor das härtere „Eye of Wisdom“ und die Powerballade „Nocturnal Dreams“ zwar ganz okay, aber nicht überragend sind.
Ganz anders aber das abschließende „The Ocean`s Call“. Tönt ein klein bisschen nach RUNNING WILD und geht sofort supergut ins Ohr.
Zum Abschluss also nochmal ein richtiger Ohrenschmeichler und Hit!

Ja guck mal an, war auf dem Debütalbum die Songqualität noch zu schwankend und es gab zu wenig Hits, hat man sich auf dem zweiten Album aber mal so richtig ordentlich gesteigert!
Zwar gibt es immer noch den ein oder anderen Standardmetaltrack, aber es überwiegen hier eindeutig die Hits.
Und auch ansonsten macht die Truppe hier wenig falsch und liefert ein ordentliches Brett des modernen Heavy Metals ab.
Sänger Tobias agiert mit dem Rest der Band als eine Einheit und man merkt der Truppe die Spielfreude zu jeder Zeit an.
Tolles, zweites Album der Jungs von SKULL & CROSSBONE, glasklare Kaufempfehlung für die geneigte Zielgruppe!

Julian

 

 

WARRANT – The Speed of Metal

Trackliste:

01. Blood Moon Prelude
02. Cut into Pieces
03. Demons
04. Falling Down
05. Windy City
06. Cry Out
07. Salvation
08. Regain the Fire
09. It`s Up to You
10. Scream for Metal

 

Spielzeit: 44:40 min – Genre: Heavy/Speed Metal – Label: Massacre Records – VÖ: 24.10.2025 – Page: www.warrant.band

 

Ach, guck mal die deutschen Speed Metaller von WARRANT beehren uns auch mal wieder mit einem neuen Diskus! Das erfreut das Fan – und Redaktionsherz doch.
Die Truppe rund um Sänger/Basser und Gründungsmitglied Jörg Juraschek blickt auf eine lange Bandkarriere zurück, denn seit 1983 gibt es die Band.
Das letzte Lebenszeichen stammt mit dem Album „Metal Bridge“ aus 2014 und nun 11 Jahre später veröffentlicht man das nächste Album „The Speed of Metal“ beim Traditionslabel Massacre Records. Das neue Label passt auf jeden Fall zur Band würde ich sagen!
Auf diesem besinnt man sich auf die Bandwurzeln ohne allerdings den frischen Sound der Neuzeit zu vergessen.
Es gibt noch zwei Easter Eggs auf dem neuen Album zu finden, mit It`s Up to You“ eine Neuaufnahme eines Songs von 1988 und mit „Windy City“ eine Coverversion des THE SWEET Songs welcher Jörg wohl sehr am Herzen liegt.
Personell begrüßt man mit Adrian Weiss einen neuen Mann an der Gitarre und mit Michael Dietz einen Rückkehrer an den dicken Saiten.

Als Opener hat man die Einleitung „Blood Moon Prelude“ auserkoren. Eine ruhige Eröffnung die mit klassischen Gitarrenklängen aufwarten kann.
Mit der Ruhe ist aber relativ schnell vorbei, denn mit der Videosingle „Cut into Pieces“ übernehmen definitiv härtere Gitarrenriffs das Zepter.
Und die Band hat in den letzten Jahren nix verlernt, denn mit einem Schrei von Sänger und Basser Jörg beginnt der wilde Track der zum abmoshen und mitsingen gleichermaßen einlädt. Ein geiler Eröffnungstrack!
„Demons“ ist da nicht weniger geil geraten. Die Mischung aus Härte und Melodic geht hier auch voll auf und begeistert die geneigte Hörerschaft direkt zu 100%.
Über das pfeilschnelle, wobei es zuerst gar nicht danach aussieht, „Falling Down“ geht es zum schon angesprochenen Cover von „Windy City“ was ich toll umgesetzt finde und die Band mal von einer andere Seite zeigt die ihnen aber auch gut zu Gesicht steht, vielleicht mal den ein oder andere Song mehr in dem Stil ; ) .
„Cry Out“ beginnt erst ruhig, wandelt sich dann aber wieder in einen absoluten Höchstgeschwindigkeitstrack der ganz in Ordnung geht, aber nicht der große Wurf ist.
Anders dazu das abwechslungsreiche „Salvation“ wo es schön zwischen Heavy und Speed Metal hin und her geht.
Und auch im letzten Drittel lässt man auch nicht wirklich nach. Denn mit dem „alten“ Schinken „It`s Up to You” geht es eher etwas rockiger zur Sache und auch das abschließende “Scream for Metal” hat wieder die tolle Mischung aus schnellem Heavy/Speed Metal mit ein paar rockigen Elementen.
Ein interessanter Twist zum Abschluss!

Wer bislang mit den Jungs von WARRANT und deren Mucke etwas anfangen konnte wird das auch mit dem neuen Album „The Speed of Metal“ können.
Die Promobeschreibung passt eigentlich auch sehr gut, es ist ein Mix aus Tradition und der Neuzeit der Band, welche jeden zufrieden stellen sollte!
Irgendwie schade, dass die Band nur alle Jubeljahre mit einem neuen Diskus um die Ecke kommt, aber vielleicht auch ganz gut so, so leidet man nicht an Überfrachtung.
So in Form kann die Band auf jeden Fall jetzt gerne wieder in ihren Winterschlaf verfallen und in 10 Jahren wieder aufwachen : )
Klare Kaufempfehlung für die Zielgruppe!

Julian

 

AETERNIA – Into the Golden Halls

Trackliste:

01. Ascending
02. Dragon`s Gaze
03. Five Rode Forth
04. Tiral by Fire and Water
05. Forged in Fire
06. The Descendant
07. Lightbringer
08. Lay of Hildebrand

 

 

Spielzeit: 33:44 min – Genre: Power Metal – Label: Cruz del Sur Music – VÖ: 17.10.2025 – Page: www.facebook.com/aeterniaofficial

 

Die deutschen Power Metaller von AETERNIA sind das erste Mal mit ihrer Debüt EP „The Quest“ 2022 auf dem Metal Radar erschienen. Klassischer Oldschool Power Metal der Marke BLIND GUARDIAN und HELLOWEEN wurde uns da geboten und das erwartet uns nun auch auf dem ersten kompletten Album „Into the Golden Halls“ welches nun beim renommierten Label Cruz del Sur Music erscheint.
Das bekannteste Gesicht in der Band ist Sänger Daniele Gelsomino der schon bei den Classic Rockern von DEMONS EYE aktiv war.
Produziert wurde das Album von der Band selbst und es ist eingebettet in ein Fantasykonzept.

Als kleines Intro dient der erste Track „Ascending“. Hier bekommen wir pfeilschnelle Oldschool Gitarrenriffs direkt um die Ohren geballert. Nach knapp 1 Minute kommt dann der erste richtige Track mit der Videosingle „Dragon`s Gaze“ um die Ecke geschossen!
Und das ist durchaus wörtlich zu nehmen tritt man hier doch ordentlich das Gaspedal durch und kommt nur im schönen Refrain ein klein wenig zum Durchatmen.
Dazu der passende, teilweise sehr hohe Gesang von Fronter Daniele, und fertig ist der erste Hit für die angesprochene Zielgruppe.
Die Power und Geschwindigkeit bleiben uns auch im zweiten Song „Five Rode Forth“ erhalten, ganz anders beim anschließenden „Trial by Fire and Water“ wo eher dem traditionellen Heavy Metal gehuldigt wird und nicht der Hochgeschwindigkeitszug angeschmissen wird. Sänger Daniele stößt aber hier wieder in Höhen vor, das einem schwindelig werden kann!
Bei „Forged in Fire“ ist das Durchatmen aber wieder vorbei und es wird wieder die schon gewohnte Mischung aus Power und Speed Metal geboten.
Einen leichten epischen Touch, inklusive mehrstimmigen Gesang hat dann „The Descendant“ abbekommen, bevor wir mit „Lightbringer“ vielleicht das einprägsamste Stück der Scheibe haben, was auch eher nach klassischem Power Metal tönt.
Abschließend haben wir dann noch mit „Lay of Hildebrand“ einen sehr typischen Song für das bisher gehörte, wo gekonnt der Old School Power Metal mit etwas Epic und Speed Metal gekreuzt wird.
Ein toller Abschluss eines sehr ordentlichen Debüts welches leider nur viel zu kurz geraten ist!

Zuerst hatte ich mit dem Debütalbum der Jungs von AETERNIA so meine Probleme! Irgendwie wollte der Oldschool Power Metal nicht so ganz in meine Ohren, aber dann auf einmal legte sich ein Schalter um, und die musikalische Welt der Jungs erschloss sich mir dann doch noch.
Die angegebenen Vergleichsbands sind gut gewählt und beschreiben den Sound der Jungs ganz gut, so das schnell klar sein sollte, für wen die Mucke etwas ist!
Ein sehr ordentliches Debütalbum, was nur viel zu kurz geraten ist, mit seinem Oldschool Sound aber auf jeden Fall seine Liebhaber finden wir.
Klare Kaufempfehlung also für die entsprechende Zielgruppe!

Julian

 

MEMORIES OF OLD – Never Stop Believing

Trackliste:

01. The Turn of a Page
02. Never Stop Believing
03. Guardians of the Kingdom
04. Memories of OId
05. Fly Away Together
06. After the Storm
07. Fire in the Night
08. Life Begins Again
09. End of the Tunnel
10. Rebirth: An Epilogue
11. Journey to the Stars
12. Some Day Soon (CD Bonus Track)

Spielzeit: 55:36 min – Genre: Symphonic Power Metal – Label: Limb Music – VÖ: 24.10.2025 – Page: www.facebook.com/memoriesofold

 

Ganze 5 Jahre hat es gedauert bis die britischen Power Metaller MEMORIES OF OLD einen Nachfolger für ihr Debütalbum „The Zeramin Game“ an den Start bringen. Dieser hört auf den Namen „Never Stop Believing“ und entstand unter schwierigen Umständen.
Da hätten wir zum einen Mal die Corona Pandemie, die uns alle getroffen hat, sowie mehrere Besetzungswechsel, die man auffangen musste.
Gleich zwei Mal musste man den Sänger ersetzen. Erst strich Tommy Johannson aufgrund seiner damaligen Belastung mit SABATON die Segel und dann kam auch dessen Nachfolger Jamie Jordan abhanden.
Somit entdeckte Mastermind Billy Jeffs 2024 mit dem amerikanischen Sänger Noah Simmons ein kleine Undergroundperle der sich im nachhinein als absoluter Glücksgriff entpuppte!
Zusammen mit Keyboarder Anthony Thompson bildet Billy das Rückgrat der 2017 gegründeten Band. Denn auch Bassist Rhys Morgan sowie Gitarrist Wayne Dorman (ONSLAUGHT) sind neu an Bord.
Auf dem neuen Album findet man nach wie vor den symphonischen Power Metal des Debüts der an vielen Ecken weiterentwickelt wurde.

Ob dem so ist, und wie das neue Album nach der langen Entstehungszeit nun klingt, finden wir nun zusammen heraus. Der Cinematic Opener „The „Turn of A Page“ macht einen auf jeden Fall schon mal schön den Mund wässerig.
Der Titeltrack „Never Stop Believing“ empfängt uns dann direkt als Nächstes. Der neue Sänger Noah klingt gut, ist im angenehmen Bereich unterwegs und passt gut zum Symphonic Power Metal Sound der Band.
Der Song an sich ist eine typisches MOO Nummer geworden die schön an das Debütalbum anknüpft so das man sich direkt heimisch fühlt.
Das anschließende „Guardians of the Kingdom” und der Bandtitelttrack “Memories of Old” gehören zu den besten Tracks des Albums. Ersterer hat einen wunderschönen Chorus und der Zweite ist einfach ein schöner Stampfer der etwas mehr Härte als gewohnt zu bieten hat aber trotzdem wunderbar melodisch und eingängig aus den Boxen kommt, sehr schön!
Im Mittelteil der Scheibe erwarten uns dann das knackige “Fly Away Together”, das abwechslungsreiche “After the Storm” und der symphonische Leckerbissen “Fire in the Night”.
Über die Powerballade “Life Begins Again” geht es dann in das letzte Drittel der Scheibe.
Hier haben wir mit “End of the Tunnel” sowie dem abschließenden “Journey to the Stars” zwei weiter Symphonic Power Metalperlen die Fans der Band sowie der Mucke direkt in den Bann ziehen sollten.
Das sich dazwischen “Rebirth: An Epilogue” ist nur ein Zwischenstück und für die Geschichte interessant.
Der CD Bonus Song “Some Day Soon” liegt mir leider nicht zur Rezension vor.

Ganz klar, wie auch schon beim Debütalbum muss man sich komplett auf die Musik von MOO sowie das komplette Konzept außen rum einlassen. Sonst rauschen die Songs nur so an einem vorbei und man verpasst die ein oder andere Nuance.
Daher ist auch das zweite Album nichts für mal eben nebenbei hören! Für mich sind die Songs aber etwas packender und kompakter, was der Band gut zu Gesicht steht und von daher gibt es auch eine Steigerung in Verbindung zum Debüt was auch in einer etwas bessere Benotung mündet.
Klare Kaufempfehlung also für die passende Zielgruppe!

Julian

 

CIVIL DAZE – Once in a Blue Moon

Trackliste:

01. Top of the World
02. A Million Miles Away
03. Face Down in the Dirt
04. Paradise
05. Got to Go
06. The Right Kind of Lovin
07. Turn the Page
08. Heroes
09. Revolution
10. Givin It All

 

Spielzeit: 41:38 min – Genre: Melodic Rock – Label: Pride & Joy – VÖ: 24.10.2025 – Page: www.facebook.com/civildaze

 

CIVIL DAZE sind eine neue Melodic Rock Band aus Schweden die von Mikael Danielsson zuerst als Soloprojekt ins Leben gerufen wurde.
Nachdem die geschriebenen Songs aber eher für eine weibliche Sängerin passend waren begann Mikael mit der Suche und fand die passende Kandidatin mit Helena Sommerdahl die er aus vorherigen Bands schon kannte.
Die Band wurde komplettiert mit weiteren befreundeten Musikern und das Debütalbum nahm Gestalt an.
Selbiges können wir nun mit dem Titel „Once in a Blue Moon“ genießen. Auf diesem gibt es ziemlich klassischen 80iger Melodic Rock mit AOR Einflüssen und Refrains der Marke H.E.A.T, ROBIN BECK oder ALYSON AVENUE.

Mit der Vorab Videosingle „Top of the World” beginnt das Album. Nach einer kleinen Einleitung setzt ein treibender Beat ein und die Nummer groovt sich ihren Weg aus den Boxen. Sängerin Helena ist bestens bei Stimme und ist schön rockig unterwegs. Passt gut auf jeden Fall, da hat das Promosheet mal absolut Recht behalten.
Klasse Opener und Dosenöffner der auf jeden Fall direkt Lust auf mehr macht!
Noch etwas packender als der Opener finde ich das folgende “A Million Miles Away”. Hier geben sich Melodic Rock und AOR die Klinke in die Hand und es entwickelt sich ein schöner Song perfekt fürs Radio und für Cabriofahrten. Fein!
Über den Groover „Face Down in the Dirt“ und das tolle wieder sehr AOR lastige „Paradise“ geht es in den Mittelteil der Scheibe wo „Got to Go“ einen erst auf die Balladenfährte lockt, bevor es auch ordentlich nach vorne rockt und die Bahn frei macht für die straighten Rocker „The Right Kind of Lovin“ und „Turn the Page“. Wobei letzteres mit ordentlich Keyboardunterstützung aufwarten kann und etwas verspielter ist.
Was alle Songs bisher eint ist auf jeden Fall immer der tolle Chorus den man schon nach Kurzen mitsingen kann. Beim Songwriting stimmt es also auf jeden Fall!
Im letzten Drittel können auf jeden Fall auch noch „Heroes“ und der Ohrwurm „Revolution“ so richtig überzeugen, wobei das abschließend „Givin it All“ auch ein richtiger guter Rausschmeißer geworden ist!

Wer auf schönen 80iger orientierten Melodic Rock mit einem ordentlich Schuss AOR und weiblichen Gesang steht, der ist beim Debütalbum vom CIVIL DAZE genau richtig aufgehoben!
Selten habe ich ein so passendes Album vom Stil hergesehen, wo wirklich jeder Fan dieser Spielart etwas mit anfangen kann.
Alles wirkt wie aus einem Guss und man fühlt sich als Fan direkt heimisch, so wünscht man sich das.
Klare Kaufempfehlung also für dieses sehr ordentliche Debüt!

Julian