TARCHON FIST – XX Years Of Rock And Heavy Metal

Trackliste:

01. Bad Situation
02. 3 Days In Hell
03. Carved With Fire
04. Hammersquad
05. It Doesn’t Matter
06. Flower In The Sand
07. Football Aces
08. Earth Song
09. Bad Man Mania
10. Falling Down
11. Crazy Times

Spielzeit: 44:05 min – Genre: Heavy Metal – Label: Underground Symphony – VÖ: 28.11.2025 – Page: www.facebook.com/tarchon.fist01

 

Neues Jahr, Zeit für neue Wagnisse. An dieser Stelle: Sachen rezensieren, die eigentlich alt sind. Wann immer eine Band ein „Album“ rausbringt, das praktisch nur aus alten, bereits veröffentlichten Songs besteht, geht bei mir der Bock in den Keller; insbesondere, wenn ich die Songs in ihrer ursprünglichen Version nicht kenne. Sind die neuen Versionen jetzt besser oder schlechter, will man von mir wissen. Ich weiß nicht. Bitte lasst mich in Ruhe.
Aber hey, machen wir das halt trotzdem mal, und zwar diesmal mit TARCHON FISTs „XX Years Of Rock And Heavy Metal“. Das heißt so, weil es die italienische Band seit 20 Jahren gibt, und sie Rock und Metal macht. Sehr akkurat und im Sinne des behördlichen Albumsbetitelungsparagraphen 666, viertes Bundesmetalbuch, absolut korrekt. Darauf gibt es elf Songs, sowohl alte Schätze als auch neue Tracks, wie mir das Promomaterial vage und nebenbei sagen möchte. Da hat man wohl nicht mit Investigativ-Redakteuren wie in der Rock Garage gerechnet, die dann mal zählen, wie viel neues Material denn nun wirklich auf dem Ding enthalten sind.
Es sind zwei Songs, „It Doesn’t Matter“, und „Crazy Times“. Der Rest ist ausnahmslos von den ersten beiden Alben der Band (aber natürlich mit aktueller Besetzung aufgenommen), dem 2008er Debüt „Tarchon Fist“ (Das heißt so, weil die Band „Tarchon Fist“ heißt. Ebenfalls sehr akkurat und korrekt nach dem bAbP 666, 4. BmB) und „Fighters“ von 2009. Von den darauf folgenden drei Alben? Nüscht.
Aber jetzt kommt’s: Zuerst einmal ist die Produktion sehr nice, erdig und klar. Und auch die Vocals, mit denen ich auf dem Vorgänger Probleme hatte, sind on point, leicht kratzig und gut gelaunt heavy/power-metallisch. Und dann sind da noch die Songs, und da bleiben wir beim Thema „gut gelaunt“. Offenbar sind an TARCHON FIST hervorragende norddeutsche Metaller verloren gegangen, die mittelfrühen HELLOWEEN- und GAMMA-RAY-Einflüsse springen „XX Years Of Rock And Heavy Metal“ aus jeder Körperöffnung.
Doch, die Platte ist von vorne bis hinten Spaß machender Heavy Metal der melodischen Sorte, mit einem gewissen unbeschwerten Spirit, guten mehrstimmigen Vocal-Arrangements, dem kleinen aber feinen Mix aus QUEEN-, ABBA- und Musical-Einflüssen in der Komposition und einem sehr guten Gespür für Mischungen aus Heavy- und Power-Elementen.
Und das reicht eigentlich an Infos. Wenn das nach was für Euch klingt, wird „XX Years Of Rock And Heavy Metal“ – und damit wohl auch im mindesten dem früheren Oeuvre von TARCHON FIST gut was abgewinnen können.

Fazit:
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, liebe TARCHON FIST! „XX Years Of Rock And Heavy Metal“ klingt gut, macht Spaß und ist für Fans von melodischem und tendenziell positivem Heavy Metal der mittelalten Schule vielleicht ein guter Einstieg in eine Band, die man so zu Unrecht noch gar nicht auf dem Schirm hatte!

Anspieltipps:
„Carved With Fire“, „Bad Man Mania“, „Earth Song“ und „Football Aces“

Jannis

FORBIDDEN SEED – In Shadows Deep – Shadow Of The Crow Pt. II.

Trackliste:

01. Murder Of Crows (Intro)
02. Remedial Sinner
03. Back From Brink
04. Till Morning Comes
05. From Above
06. Other Side Of The Blade
07. Trivial
08. Rooftops
09. Alone In The Rain (Prelude)
10. Ghost Beneath The Flames
11. Pain
12. Ghost Shadow Redeemer
13. I Don’t Want It Anymore
14. 30 Hours Of Pain
15. Beyond This Night
16. Forever (Outro)

Spielzeit: 72:14 min – Genre: Heavy/Power Metal – Label: Steel Gallery Records – VÖ: 12.12.2025 – Page: www.facebook.com/Forbiddenseedband

 

Meine letzte Rezension für das Jahr 2025, was steht also auf dem Programm? Ein über 70 Minuten langer Brecher mit einem über 70 Minuten langem Albumtitel: “In Shadows Deep – Shadow Of The Crow Pt. II.” von FORBIDDEN SEED. Das Ding ist das vierte Album des Duos (plus Gastmusiker) aus Griechenland, und der zweite Teil seiner Konzeptalbumreihe über den meiner Meinung nach extrem überbewerteten Film “The Crow”.
Man erwartet also Gothic, bekommt aber, was mir der Chef als “Klingt nach ICED EARTH” schmackhaft gemacht hat, also so eine Art USiger Heavy/Power Metal. Und ja, in Kurzform ist genau das der Fall.
“Shadow Of The Crow Pt. II” schlägt in die gleiche Kerbe wie die Amerikaner und macht dann daraus eben sein eigenes Ding.
Was es schonmal ganz fantastisch macht, das sind die Vocals. Die Gesangsleistung auf der Platte ist sehr vielseitig, dabei aber immer sehr on point. Alles drin von ganz ruhigem Gesang bis hin zu Borderline-Growls und dabei angenehm theatralisch.
Das hilft dem Album auch noch einmal in Sachen Atmosphäre. FORBIDDEN SEED nehmen sich durchaus Zeit für längere ruhige Momente, gerne mal mit Klavier, Orchester oder Regensounds, scheuen aber auch die intensiv-emotionalen Druckmomente und auch herbes Geballer nicht.
Das Storytelling durch die Musik haben die Jungs sehr stark umgesetzt. Was die Melodien angeht, halte ich besagte ICED EARTH für den eindeutigen Haupteinfluss, aber dahingehend enttäuschen FORBIDDEN SEED eben auch nicht – klarer Fall von “Für Fans von”, was kein Problem ist, wenn die Songs denn gut gemacht sind, und das sind sie.
Wobei, ein wenig hätte man schon kürzen können. Die 72 Minuten Spieldauer beinhalten dann doch eine gewisse Menge an Leerlauf und mit, sagen wir, 55 Minuten hätte man immer noch ein ordentliches Opus, aber ein wenig kompakter, denn letztendlich muss “Shadow Of The Crow Pt. II” nicht so dermaßen lang sein.
Und am Sound hätte man noch etwas tun können. Man gewöhnt sich schon dran, aber ein wenig matschig ist es dann doch alles, und auch der Klang von Klavier und Orchester ist teils fragwürdig.

Fazit:
Als bekennender Nicht-Fan der Filmvorlage kann ich FORBIDDEN SEED auf jeden Fall den Gefallen tun, dem Album das Prädikat “Besser als der Film” zu geben, das kann man sich bestimmt irgendwo hindrucken. Aber hey, ich mag “Shadow Of The Crow Pt. II” eben auch und sehe über ein paar Soundprobleme und Längen gerne hinweg, wenn man mir dafür auf der anderen Seite so gute Song-Qualität liefert!

Anspieltipps:
“Back From Brink”, “Trivial” und “Ghost Beneath The Flames”

Jannis

FROZEN LAND – Icemelter

Trackliste:

01. The Carrier
02. Dead End
03. Dream Away
04. Chosen, Corrupt and Cancerous
05. Losing my Mind
06. Icemelter
07. Haunted
08. Black Domina

 

 

Spielzeit: 36:24 min – Genre: Power Metal – Label: Massacre Records – VÖ: 21.11.2025 – Page: www.facebook.com/frozenlandband

 

2018 mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum erschienen die finnischen Power Metaller von FROZEN LAND das erste Mal auf der großen Metalbühne.
Auch bei uns ist das Album sowie der Nachfolger damals gut angekommen.
Jetzt 7 Jahre später wartet man mit dem bereits 3. Album „Icemelter“ auf.
Mastermind ist nach wie vor der Gitarrist Tuomas Hirvonen und als Sänger ist nach wie vor Tony Meloni an Bord.
Laut Vorabinfos haben wir es beim neuen Album mit klassischen Power Metal zu tun, der im Vergleich zum letzten Album nochmal an Geschwindigkeit und Aggressivität zugelegt hat. Laut eigener Aussage hat man damit den Schritt in einen eigenständigen Sound gemacht.

Na, schauen wir mal wie das klingt, ein erster Anhaltspunkt auf den neuen Sound gibt es uns der Opener „The Carrier“. Und hier geht es direkt richtig heftig zur Sache! Doublebass, messerscharfe Riffs und eine gewisse aggressive Grundstimmung machen sich direkt breit. Beim Chorus ist man aber schön melodisch unterwegs und somit haben wir hier direkt den ersten Anspieltipp zu bewundern.
„Dead End“ ist dann im Vergleich schon ziemlich handzahm geraten, und klingt eher nach klassischen 90iger Power Metal der auch gut auf dem Vorgängeralbum hätte stehen können.
Eher Standardmetal gibt es dann bei „Dream Away“ auf die Ohren bevor bei „Chosen, Corrupt and Cancerous” endlich wieder etwas mehr aufs Gas gedrückt wird und man etwas im Stile des Openers unterwegs ist.
Im Anschluss folgen mit dem melodischen “Losing my Mind” sowie dem Titeltrack “Icemelter” zwei weitere Hits, die jedem Power Metal Fan sofort gefallen sollten.
Man sollte auf jeden Fall keine Angst vor Synthies haben, die sind beim Titelstück auf jeden Fall ordentlich vorhanden.
Bei nur 8 Songs befinden wir uns dann jetzt schon bei den letzten beiden Songs. “Haunted” hat ein bisschen was von den Schweden von TUNGSTEN vom Sound her abbekommen wie ich finde und der Abschlusssong “Black Domina” kann auch absolut überzeugen!

Auf etwas über 35 Minuten hat man das neue Album komprimiert und auch beim Sound hat man einen neuen Weg eingeschlagen. Da haben die Vorankündigungen nicht gelogen. Das Ganze ist härter, kantiger und auch moderner geraten als seine Vorgänger. Das steht den Jungs absolut gut zu Gesicht! Wer auf moderneren Power Metal steht, ist hier auf jeden Fall Gold richtig.
Den absoluten Überhit kann man hier nicht ausmachen und für die heutige Zeit hätte es auf jeden Fall etwas mehr Spielzeit sein können.
Insgesamt aber eine absolut solide Leistung die auf jeden Fall seine Fans finden sollte!

Julian

 

 

 

DARKTRIBE – Forgotten Reveries

Trackliste:

01. Paradox
02. I Walk Alone
03. The Fallen World
04. Sicilian Danza
05. Ghost Memories
06. Eden And Eclipse
07. From Star To Dust
08. Reality
09. Kings In The Sand
10. Mornings Of Fear
11. Son Of Illusion

Spielzeit: 51:08 min – Genre: Power Metal – Label: Scarlet Records – VÖ: 21.11.2025 – Page: www.facebook.com/DarktribeOfficial

 

DARKTRIBE, da war doch was. Korrekt, die Franzosen hatte ich bereits 2020 mit ihrem Album „Voici L’Homme“ in der Garage, und das war eine nette Erfahrung. Also nochmal! „Forgotten Reveries“ erscheint am 21. November 2025, das Cover sieht sehr schick aus, 11 Songs, 51 Minuten. Klingt gut, let’s go.
Gut klingt zuallererst auch das Album. DARKTRIBE haben es ja mit fettem melodischen Power Metal mit Orchester und ein wenig Synthesizer-Einsatz, und das sitzt soundtechnisch hervorragend. Knallt, ist fett, wirkt aber nicht überladen. Dazu gibt es ein paar dezent eingesetzte Sounddesign-Elemente für ein angenehmes Maß an Modernität, das Orchester wirkt okay authentisch, die Synth-Sounds sind gut gewählt. Was will man mehr?
Nun, gute Instrumental- und Gesangsleistungen zum Beispiel, und auch hier kann das Quartett erneut überzeugen. Starke Power-Metal-Stimme von Anthony Agnello, starke Arbeit vom Rest der Truppe.
Und musikalisch? Da ist alles beim alten. DARKTRIBE haben immer einen guten Anteil an Songs, die in Sachen Songwriting richtig liefern. Auf „Forgotten Reveries“ sind das zum Beispiel „I Walk Alone“, mit schön runtergestimmten Gitarren, finnischem Power-Metal-Flair, Emotion und guten Melodien, oder der finale +6-Minüter „Son Of Illusion“, der so richtig nice als feierliches Finale daherkommt. Mit „From Stars To Dust“ und „Reality“ bedient man die Synthesizer-Fraktion und bei Songs wie „Mornings Of Fear“ darf es auch mal was „düsterer“ sein.
Neben solchen herausstechenden Songs gibt es dann auch noch ein wenig Standardware. So ist zum Beispiel „The Fallen World“ auf jeden Fall nett und professionell gemacht (darunter machen DARKTRIBE es eh nicht), hat jetzt aber auch keine Trademarks, die wirklich in Erinnerung bleiben. Und auch bei „Forgotten Reveries“ bleibt der kleine Kritikpunkt, dass man so einigen Songs spürbar mehr Punch hätte verleihen können, wenn man sie einfach 20 bis 30 Sekunden gekürzt hätte. Da ist doch oftmals der eine Part, der etwas zu lang ist – häufig der Solopart – durch dessen Straffung man dem Ding noch einen zusätzlichen Löffel Kurzweiligkeit hätte verleihen können.

Fazit:
DARKTRIBE haben erneut ein Album gebaut, das Fans von melodischem, fettem und leicht progressivem Power Metal so einige schöne Zeiten bescheren dürfte. Da macht der ein oder andere Lückenfüller die geilen Songs der Platte auch nicht ungeschehen.

Anspieltipps:
„I Walk Alone“, Eden And Eclipse“. „Son Of Illusion“ und „From Star To Dust“

Jannis

AETERNIA – Into the Golden Halls

Trackliste:

01. Ascending
02. Dragon`s Gaze
03. Five Rode Forth
04. Tiral by Fire and Water
05. Forged in Fire
06. The Descendant
07. Lightbringer
08. Lay of Hildebrand

 

 

Spielzeit: 33:44 min – Genre: Power Metal – Label: Cruz del Sur Music – VÖ: 17.10.2025 – Page: www.facebook.com/aeterniaofficial

 

Die deutschen Power Metaller von AETERNIA sind das erste Mal mit ihrer Debüt EP „The Quest“ 2022 auf dem Metal Radar erschienen. Klassischer Oldschool Power Metal der Marke BLIND GUARDIAN und HELLOWEEN wurde uns da geboten und das erwartet uns nun auch auf dem ersten kompletten Album „Into the Golden Halls“ welches nun beim renommierten Label Cruz del Sur Music erscheint.
Das bekannteste Gesicht in der Band ist Sänger Daniele Gelsomino der schon bei den Classic Rockern von DEMONS EYE aktiv war.
Produziert wurde das Album von der Band selbst und es ist eingebettet in ein Fantasykonzept.

Als kleines Intro dient der erste Track „Ascending“. Hier bekommen wir pfeilschnelle Oldschool Gitarrenriffs direkt um die Ohren geballert. Nach knapp 1 Minute kommt dann der erste richtige Track mit der Videosingle „Dragon`s Gaze“ um die Ecke geschossen!
Und das ist durchaus wörtlich zu nehmen tritt man hier doch ordentlich das Gaspedal durch und kommt nur im schönen Refrain ein klein wenig zum Durchatmen.
Dazu der passende, teilweise sehr hohe Gesang von Fronter Daniele, und fertig ist der erste Hit für die angesprochene Zielgruppe.
Die Power und Geschwindigkeit bleiben uns auch im zweiten Song „Five Rode Forth“ erhalten, ganz anders beim anschließenden „Trial by Fire and Water“ wo eher dem traditionellen Heavy Metal gehuldigt wird und nicht der Hochgeschwindigkeitszug angeschmissen wird. Sänger Daniele stößt aber hier wieder in Höhen vor, das einem schwindelig werden kann!
Bei „Forged in Fire“ ist das Durchatmen aber wieder vorbei und es wird wieder die schon gewohnte Mischung aus Power und Speed Metal geboten.
Einen leichten epischen Touch, inklusive mehrstimmigen Gesang hat dann „The Descendant“ abbekommen, bevor wir mit „Lightbringer“ vielleicht das einprägsamste Stück der Scheibe haben, was auch eher nach klassischem Power Metal tönt.
Abschließend haben wir dann noch mit „Lay of Hildebrand“ einen sehr typischen Song für das bisher gehörte, wo gekonnt der Old School Power Metal mit etwas Epic und Speed Metal gekreuzt wird.
Ein toller Abschluss eines sehr ordentlichen Debüts welches leider nur viel zu kurz geraten ist!

Zuerst hatte ich mit dem Debütalbum der Jungs von AETERNIA so meine Probleme! Irgendwie wollte der Oldschool Power Metal nicht so ganz in meine Ohren, aber dann auf einmal legte sich ein Schalter um, und die musikalische Welt der Jungs erschloss sich mir dann doch noch.
Die angegebenen Vergleichsbands sind gut gewählt und beschreiben den Sound der Jungs ganz gut, so das schnell klar sein sollte, für wen die Mucke etwas ist!
Ein sehr ordentliches Debütalbum, was nur viel zu kurz geraten ist, mit seinem Oldschool Sound aber auf jeden Fall seine Liebhaber finden wir.
Klare Kaufempfehlung also für die entsprechende Zielgruppe!

Julian

 

CRISTIANO FILIPPINI’S FLAMES OF HEAVEN – Symphony Of The Universe

Trackliste:

01. The Immortal Fire
02. On The Wings Of Phoenix
03. Midnight Riders
04. A Flame From The Sky
05. The Power Of Stars
06. When Love Burns
07. Don’t Leave Me Tonight
08. Darkside Of Gemini
09. Eclipse
10. The Archangel’s Warcry
11. Tears Of Love And Hate
12. Symphony Of The Universe
13. Constellations

Spielzeit: 69:21 min – Genre: Power Metal – Label: Limb Music – VÖ: 14.11.2025 – Page: www.facebook.com/cristianofilippinisflamesofheaven

 

Hab mich schon wieder täuschen lassen. Habe das Cover, die Songtitel, den Album- und den Bandnamen von CRISTIANO FILIPPINI’S FLAMES OF HEAVENs neuer Platte „Symphony Of The Universe“ gesehen und mich auf feinsten Grindcore gefreut, aber so seid informiert: Es ist Power Metal.
Schon zum zweiten Mal nach dem 2020er Debüt „The Force Within“ serviert die Truppe um Komponist, Gitarrist und Keyboarder Cristiano klassisch-italienischen Power Metal, mit elf Songs (plus Intro und Outro) und 69 (nice) Minuten Spieldauer.
Soundtechnisch klingt „Symphony Of The Universe“ schonmal sehr stabil. Alles klar, knallt, nichts zu bemängeln. Lediglich das Orchester klingt, wenn es auf sich allein gestellt ist, ziemlich nach basic mit dem MIDI-Keyboard eingespielt, aber das ist selten der Fall – insbesondere beim Intro – und als Hintergrund funktioniert es ganz entspannt.
Das Orchester hält man eh die meiste Zeit im Hintergrund, dafür gibt es einiges an Synth-Action, die aber einigermaßen oldschool gehalten ist. Ganz moderne Sounds sind nicht dabei, dafür viel Retro-Poly-Leads und dergleichen, wobei ein wenig mehr Varianz in der Soundauswahl dem Album schon ganz gut getan hätte. Beim vierten Song mit dem gleichen Synthesizer-Presets wird es dann eben doch etwas redundant.
Spielerisch und gesanglich gibt es an „SOTU“ exakt gar nichts auszusetzen. Cristiano hat sich da äußerst fähige Jungs organisiert, die wissen, wie man ihre Instrumente bedient und wie man sie genauer noch im Power Metal bedient.
Musikalisch geht auf dem Album auch so einiges ab. Vom knackigen vier-minütigen Rocker bis hin zum fast neun-minütigen Metal-Opus ist alles vertreten, von Klavier-lastigen Balladen über langsames Midtempo bis hin zu ordentlichem Gebrettere, von eher schwererer Atmosphäre zu Power-Metallischer Hoffnungs… volligkeit. Ihr wisst was ich meine, das Gegenteil von Hoffnungslosigkeit.
In Sachen Melodien ist der ein oder andere Ohrwurm vertreten, so der Chorus von „A Flame From The Sky“ oder „Darkside Of Gemini“. Die Melodien sind aber auch der Punkt, wo man nochmal etwas hätte rausholen können, hier hebt sich kaum eine von anderen Vertretern des Genres ab und damit ist „Symphony Of The Universe“ leider nicht mit wirklichen Alleinstellungsmerkmalen gesegnet. Ist auch nicht leicht, wenn man sich in einem so breit bespielten Genre bewegt, ändert aber nichts an der Tatsache.

Fazit:
„Symphony Of The Universe“ ist einwandfrei gebauter und intonierter Power Metal, der so für jede Metal-Party geeignet ist und ein Wohlfühlalbum für so manchen Fan der 00er Jahre des Power Metal sein dürfte, in Sachen Komposition aber selten über Standard hinauskommt.

Anspieltipps:
„A Flame From The Sky“ „The Power Of Stars“, „The Archangel’s Warcry“ und „Symphony Of The Universe“

Endlich wieder mal ein KI-Video. Richtige Kunst, ganz fantastisch:

Jannis

SCEPTOR – Wrath of the Gods

Trackliste:

01. Intro
02. Legion
03. Hades & Zeus
04. Slave of Power
05. Demon Eyes
06. Slow Ride in the Sun
07. Eternal Death
08. Poseidon
09. Throne of the Damned

 

 

Spielzeit: 39:04 min – Genre: Power Metal – Label: Metalizer Records – VÖ: 03.10.2025 – Page: www.facebook.com/sceptormetal

 

2021 gab es das letzte Lebenszeichen der Power Metaller von SCEPTOR. Da veröffentlichte man das Album Comebackalbum „Rise to the Light“ damals mit dem Sänger Bob Mitchell der aber leider 2023 aufgrund gesundheitlicher Probleme aussteigen musste.
Gründer und Mastermind der Band Torsten Lang hatte dann die Aufgabe diese außergewöhnliche Stimme zu ersetzen. Dies gelang ihm 2024 mit dem Ex DESTILLERY Fronter Florian Reimann der aktuell auch noch bei GOBLINS BLADE hinter dem Mikro steht.
So gestärkt konnte man dann das neue Album „Wrath of the Gods“ angehen welches nun über ihr neues Label Metalizer Records, Pure Steel Records existiert ja leider nicht mehr, veröffentlicht wird.

Mit einem „Intro“ beginnt das neue Album mit Cinematic Tönen. Bei „Legion“ geht aber direkt die Metalfaust nach oben. Schöner US Metal mit entsprechenden Riffs und einem knackigen Chorus so möchte das Fanherz das.
„Hades & Zeus“ ist dann ein recht schnörkelloser US Power Metal Track der direkt zur Sache kommt und einfach durch ballert.
Ein wenig mehr nach IRON MAIDEN klingt das Ganze dann in „Slave of Power“. Hier fällt zum ersten Mal so richtig die stimmliche Nähe von Neu Fronter Florian zu dem guten Bruce Dickinson auf. Der Junge hat da Gold in seiner Kehle und ist ein absoluter Glücksgriff für die Band! Klasse Song!
Ziemlich klassisch geht es dann wieder bei „Demon Eyes“ zur Sache bevor das treibende „Slow Ride in the Sun“ das letzte Drittel eröffnet wo wir es nur mit über 5 Minuten Songs zu tun haben werden und die Band holt hier qualitätstechnisch nochmal alles heraus.
Denn vor allem mit dem epischen Doppelpack zum Schluss bestehend aus „Poseidon“ und „Throne of the Damned“ hat man sich zwei echt Album Highlights bis zum Schluss aufgehoben! Hier gibt es eine tolle Mischung aus klassischem US Power Metal mit einem Schuss Epic Metal.
Aber auch das sich davor befindende „Eternal Death“ weiß zu überzeugen.

SCEPTOR standen schon immer für sehr traditionellen US Power Metal. Und das ändert sich auch auf dem neuen Album nicht wirklich! Daher dürften die Fans dieser Spielart hier sich sehr wohlfühlen. Für alle andere dürfte das Ganze hier zu trocken sein und vielleicht zu Oldschool, dazu trägt auf jeden Fall auch die eher klassische Produktion bei, die an der ein oder andere Stelle etwas mehr Druck vertragen könnte.
Aber, mit Neufronter Florian, hat man genau den richtigen Sänger in seinen Reihen der perfekt zur Mucke passt und auch die neuen etwas epischeren Einflüsse, gerne übrigens mehr davon auf dem nächsten Album, perfekt rüber bringen kann.
Insgesamt gibt es auf jeden Fall eine Kaufempfehlung für die geneigte Fanbasis mit der entsprechenden Benotung!

Julian

 

 

ELETTRA STORM – Evertale

Trackliste:

01. Endgame
02. The Secrets Of The Universe
03. Hero Among Heroes
04. Blue Phoenix
05. Ride The Rainbow
06. Master of Fairytales
07. One Last Ray Of Light
08. Judgement Time
09. If Stars Could Cry

 

 

Spielzeit: 42:14 min – Genre: Power Metal – Label: Scarlet Records – VÖ: 24.10.2025 – Page: www.facebook.com/ElettraStorm

 

Neuer Stern am italienischen Power-Metal-Himmel, muss man mal ein Ohr draufwerfen, nicht wahr? ELETTRA STORM klingt vom Namen her erstmal wie das Projekt einer Sängerin mit diesem (Künstler)namen, ist aber, wenn ich das richtig verstehe, einfach der Name der Band und die Frontfrau heißt stattdessen Crystal Emiliani, was jetzt auch nicht weniger Power Metal ist.
Zurück zum Wesentlichen. Das Quintett hat 2024 sein erstes Album rausgebracht und nun „Evertale“ hinterhergeschoben. Neun Tracks, darunter ein acht-minütiger Endtrack, entspannte 42 Minuten Spieldauer. Wie klingt das?
Nun, soundtechnisch schonmal sehr gut. Alles klar, druckvoll, nicht zu poliert, mit viel Liebe zum Detail, was kleine Effekte angeht, die das Hörerlebnis intensiver machen. Mit eigenem Keyboarder im Lineup ist auch klar, dass dahingehend einiges passieren sollte auf „Evertale“; Das hält sich in einem völlig angemessenen, zugleich aber vielseitigen Rahmen. Mal ein Klavier, mal ein paar Orchester/Chor-Hits, mal ein kleines Solo, mal Orchester-Samples und mal kleine elektronische Elemente – das ist alles soweit zielführend zum Wohle der einzelnen Songs eingesetzt.
Überhaupt wirkt „Evertale“ nicht bemüht modern. Das Ding ist praktisch durchgängig klassischer Euro Power Metal, der nur ganz selten mal einen Part mit corigen Drums aufweist. Da führen einen die ersten elektronisch-modernen Sekunden des Albums gleich mal in die Irre.
Aber hey, wir mögen hier doch alle klassischen Power Metal, vor allem, wenn er dann noch gut gespielt und gesungen ist. Und ja, da haben sich fünf gefunden. Von der leicht belegten Stimme von Crystal, die in Höhen nicht minder Druck hat und ein top Gefühl für Arbeit im Sinne der Musik bis hin zu der starken Rhythmusfraktion und der ebenso starken Gitarrenleistung lässt sich hier nichts groß kritisieren.
Also, was ist denn nun der Haken an „Evertale“, das schließlich noch nicht einmal die zwei Jahre nach dem Vorgänger rausgekommen ist, die es allgemein für ein richtig gutes Album mindestens braucht? Nun, das wären am ehesten die Melodien. Viele der Songs haben durchaus ihren eigenen Charakter („Hero Among Heroes“: der SABATONige / „Ride The Rainbow“: der Melancholische / „One Last Ray Of Light“: Der Balladig-Feierliche / „Master Of Fairytales“: Der Abgehende), aber die einzelnen Melodien wirken nicht selten wie Steinchen aus dem Basic-Power-Metal-Baukasten. Das fühlt sich für den Moment stabil an, aber hängen bleiben die Melodien von so einigen der Songs nicht, obwohl sie das eigentlich wollen. An diesen Stellen, und das sind durchaus so fünf der Songs, wird aus eingängig dann verträglich. Da hätte es kompositorisch noch das Bonus-Maß an Eifer gebraucht, das beim Einspielen und der Produktion zweifelsohne vorhanden war.

Fazit:
„Evertale“ ist ein erfrischend unmodernes Power-Metal-Album nach allen Regeln der Kunst, das nur über Teile in der Komposition einige Schwächen aufweist.

Anspieltipps:
„Ride The Rainbow“, „Judgement Time“ und „If Stars Could Cry“

Jannis

SABATON – Legends

Trackliste:

01. Templars
02. Hordes of Khan
03. A Tiger Among Dragons
04. Crossing the Rubicon
05. I, Emperor
06. Maid of Steel
07. Impaler
08. Lightning at the Gates
09. The Duelist
10. The Cycle of Songs
11. Till Seger

Spielzeit: 45:42 min – Genre: Power Metal – Label: Better Noise Music – VÖ: 17.10.2025 – Page: www.sabaton.net

 

2008 mit dem Album „The Art of War“ begann meine Liebesgeschichte mit den schwedischen Power Metallern SABATON. Kein Mensch hätte vermutlich damals gedacht welchen kometenhaften Aufstieg die Band hinlegen würde und heutzutage als einer der bekanntesten Power Metalbands des Metal Planeten gelten. Erfolgreich noch dazu, sehr Tourfreudig, aber auch sehr streitbar!
Die einen können mit ihnen nix anfangen, die anderen vergöttern sie.
Ich mag sie und fand auch die letzten Veröffentlichungen gut von daher war es für mich selbstverständlich das ich mir auch das neue , 11. Album der Jungs mit dem Titel „Legends“ genauer zu Gemüte führe.
Dieses erscheint übrigens bei ihrem neuen Label, denn die Band ist von Nuclear Blast zu Better Noise Music gewechselt.
Auf „Legends“ tummeln sich allerlei Geschichten von berühmten, historischen Persönlichkeiten, unter anderem Jeanne D`Arc, Napoleon, Julius Cäsar oder Dschingis Khan.
Das schon bandtypische Song Storytelling können wir hier wieder erwarten, aber etwas soll anders sein dieses Mal, denn rund um die beiden Masterminds Bassist Pär Sundström und Sänger Joakim Broden haben dieses Mal auch die restlichen Musiker in Persona der beiden Gitarristen Chris Rörland, Thobbe Englund sowie Schlagzeuger Hannes Van Dahl sich am Songwriting und der Entstehung der Songs beteiligt.
Mal schauen ob man das hört!

Gestartet wird mit der Videovorabsingle „Templars“. Nach der atmosphärischen Einleitung geht es schön episch los bevor die schwermetallischen Riffs einsetzen. Ein typischer SABATON Stampfer vor dem Herrn erwartet uns hier der direkt welches eines der nächsten Live Highlights werden sollte. Ein starker, aber auch gewohnter Beginn!
Die nächste Videosingle „Hordes of Khan“ folgt direkt als Nächstes. Auch mit einem leichten epischen Touch aber wesentlich härter kommt man hier aus den Boxen. Den Chorus finde ich hier wesentlich interessanter als beim Song zuvor.
Einen sehr geilen Chorus bietet dann das folgende „A Tiger Among Dragons“. Die Nummer dürfte live ziemlich abgehen und hat, an den Titel angelehnt, einen leichten asiatischen Touch abbekommen. Wieder so ein SABATON Midtemposong dessen Magie man sich nach kurzem schon nicht mehr entziehen kann.
Im Mittelteil wird die Qualität auch schön hochgehalten. Angefangen vom erdigen, mit Keys unterlegten „Crossing the Rubicon“, zu dem es auch ein Video gibt, über der Julius Cäsar Huldigung „I Emperor“ zu dem vielleicht schnellsten Track auf der Platte „Maid of Steel“. Hier geht es richtig schön zur Sache.
Die nächste richtige Ohrbombe folgt direkt mit „Impaler“. Szenekenner wissen hier geht es um Dracula. Ein klassischer SABATON Stampfer der wieder so einen Chorus besitzt den glaube ich nur die Schweden so hinbekommen!
Und auch im letzten Drittel bleibt die Qualität oben, das war ja nicht immer so bei den letzten Scheiben der Jungs.
„The Duelist“ und das wieder etwas episch angehauchte „The Cycle of Songs“ sind hier die klaren Gewinner.
Abgeschlossen wir das Album von dem auf schwedischen gesungenen „Till Seger“der vom schwedischen König Gustav Adolf handelt.

Also die letzten Alben der Jungs von SABATON waren gut, nutzten sich aber irgendwie immer ziemlich schnell ab. Große Überraschungen darf man auch auf den neuem Album nicht erwarten, SABATON klingen wie sie immer klingen, aber irgendwie wirken die Songs kompakter, griffiger und frischer. Scheint also zu stimmen das dieses Mal die gesamte Band an den Songs geschrieben hat!
Tolle neue Scheibe wo man bekommt was man als Fan erwartet, aber auch etwas überrascht wird, glasklare Kaufempfehlung und für mich klar eine der besten Veröffentlichungen der Band der letzten Jahre!

Julian

 

THEM – Psychedelic Enigma

Trackliste:

01. Ad Rem
02. Catatonia
03. EvilDeed
04. Reverie
05. Remember To Die
06. Silent Room
07. Psychonautic State
08. The Scarlett Remains
09. Electric Church
10. Echoes Of The Forgotten Realm
11. Troubled Minds
12. Delirium

Spielzeit: 56:45 min – Genre: Thrash/Power Metal – Label: Steamhammer/SPV – VÖ: 24.10.2025 – Page: www.facebook.com/thembandofficial

 

Na schau mal einer an, THEM sind wieder da! Die Truppe begleite ich nun schon seit sieben Jahren, als sie mit „Manor Of The Se7en Gables“ mein KING-DIAMOND-Herz berührten. Sieben Jahre später bin ich immer noch am Start, auch wenn die Truppe sich von ihrem augenscheinlichen Idol immer weiter in eine eigene Richtung entwickelt hat. Mehr und mehr ist der Falsett-Gesang verschwunden, mehr und mehr hat man seinen eigenen Stil zwischen Thrash und Power Metal gefunden – und nun „Psychedelic Enigma“ in den Startlöchern.
Drei Jahre sind vergangen seit dem Vorgänger „Fear City“, der mit seinem 80er Setting ein wenig experimenteller (für THEM-Verhältnisse) ausfiel. Ein Jahr mehr, als THEM normal für ein Album benötigen. Ob das Auswirkungen hatte?
Hatte es. Die Produktion ist etwas besser als die des Vorgängers, was auch auf Randy Burns zurückzuführen ist, der am neusten Longplayer der Band geschraubt hat und sonst auch in MEGADETH-Booklets zu finden ist. Der Sound ist gut, nicht brutal herausragend, einfach stabil. Macht nix falsch, also alles gut, weiter geht’s.
Zur Musik an sich: Auf Synthesizer und Experimente verzichtet „Psychedelic Enigma“ vollkommen, setzt nur ganz selten mal ein paar Spooky Sounds und Orchester-Elemente ein, um ein wenig Horror-Atmosphäre zu generieren.
Stattdessen haben sich THEM augenscheinlich darauf fokussiert (und wie gesagt auch ein Jahr mehr Zeit dafür genommen), ihren eigenen Stil weiter auszuarbeiten, zu präzisieren und auf ein Level zu bringen, das absolut ernstzunehmend ist. Da gab es bislang immer einige unfreiwillig seltsame Momente auf THEM-Alben, aber die hat man auf „Psychedelic Enigma“ auf ein absolutes Minimum heruntergeschraubt.
Stattdessen gibt es eine einwandfreie Genremischung aus wirklich ordentlich knallendem melodischen Thrash Metal und Power-Metal-Melodien, die in ihren Kompositionsstrukturen nicht selten als progressiv bezeichnet werden kann – und die einfach funktioniert, mit guten Riffs, guten Übergängen zwischen oft sehr unterschiedlichen aber doch zueinander kompatiblen Parts, stark gespielt und gesungen. Zwischendurch kommen auch noch die KING-Melodien und -Falsettmomente durch, doch insgesamt sind THEM auf „Psychedelic Enigma“ so eigenständig und erwachsen wie nie zuvor.
Angenehm auch die Reihenfolge der Songs, die in der ersten Hälfte des Albums etwas erbarmungsloser ausfallen, bevor in der zweiten Hälfte dann die langen, etwas melodiefokussierteren Tracks mit dem ein oder anderen ruhigen Moment folgen dürfen.

Fazit:
Ihre Variante der Kombination von Thrash und Power Metal haben THEM stetig weiter perfektioniert und sind mit „Psychedelic Enigma“ möglicherweise endgültig in ihrem „eigenen“ Genre angekommen. Das Ding vereint Härte, Melodien und spannendes Songwriting und klingt dabei nicht wie alle anderen. Und das haben wir doch alle immer mal nötig!

Anspieltipps:
„Remember To Die“, „Silent Room“ und „Echoes Of The Forgotten Realm“

Jannis