RIOT IN THE ATTIC – Those Who Don’t Belong

Trackliste:

01. Sin
02. Drag Me Down
03. Soma (Pt. 1)
04. Wandering
05. Interlude
06. And There Was Dust
07. Soma (Pt. 2)
08. All For One
09. Sand
10. Wildlife

 

Spielzeit: 47:00 min – Genre: Hard/Stoner Rock – Label: Monkey Road Records – VÖ: 11.11.2022 – Page: www.faceboook.com/riotintheattic

 

11.11. – Beginn der Karnevalssaison, alle Rheinländer sind seit vormittags besoffen, tragen Swat- oder Ganzkörper-Tierkostüme, brechen in die U-Bahn und hören „Schatzi, schenk mir ein Foto“. Alle Rheinländer? Nicht ganz. Ein kleiner, elaborierter Teil, die Musik-Conniosseure, die intellektuelle Oberklasse, die Genießer der wahren Kunst, haben sich eine Tasse Tee neben ihren Ohrensessel gestellt und erfreuen sich an „Those Who Don’t Belong“, dem neusten Werk ihrer Rhein-Landsleute von RIOT IN THE ATTIC. Die zweite Platte des Trios führt seinen Weg durch die Facetten von Hard, Stoner und ein bisschen Alternative Rock konsequent weiter und macht dabei vieles richtig.
Über jeden Zweifel erhaben ist auf „Those Who Don’t Belong“ die Gitarrenarbeit. Die Riffs sind allesamt Zucker für die Ohren, welches Untergenre sie auch gerade bedienen möchten, die melodischeren Motive ebenso, genau so gehört sich das.
Die Produktion ist stabil, ein Quäntchen Druck hätte man noch reinpacken können und die Vocals etwas voller gestalten können. Letzteres mag eine Stilentscheidung gewesen sein, aber ist dann eben eine, über die nachher jemand in der Rock Garage meckert. Und warum man sich im letzten Song entschieden hat, das Schlagzeug komplett auf den linken Lautsprecher zu legen, will sich beim besten Willen nicht erschließen. Sonst passt die Sache aber, um den staubig-trockenen Rock von RIOT IN THE ATTIC zu transportieren. Der fällt nicht besonders eingängig aus – am „poppigsten“ sind wohl noch die beiden sehr gelungenen Parts von „Soma“ – funktioniert aber bestens in seiner Midtempo-Lastigkeit, die immer wieder mal durch schnellere oder sehr ruhige Parts gebrochen wird. Gerade dann hat die Platte noch einmal mehr Atmosphäre und Charakter, beispielsweise beim Über-Achtminüter „And There Was Dust“, dessen Strophen sehr zurückhaltend und angenehm unangenehm sind, mit kontrastierendem schwer-riffigem langsamem Midtempo-Chorus. Auch das lange Instrumental „Sand“ kann die Aufmerksamkeit des Hörers durchgängig halten, während „All For One“ noch am ehesten wirklicher Lückenfüller ist.
Der Grundstil von RIOT IN THE ATTIC bleibt interessant, schlägt mal in die eine, mal in die andere Richtung aus, mit Melodien, die an Eingängigkeit kratzen, um sie durch kleine Rückzieher dann wieder zu umgehen.

Fazit:
Und damit ist „Those Who Don’t Belong“ trotz ein paar kleiner Schwächen ein echt schönes Ding geworden, das mit Ambitionen und kreativen Visionen konzipiert und umgesetzt wurde. Wer also tendenziell was mit schön trockenen Gitarren in seinem Rock anfangen kann, kriegt hier ein spannendes Stück Underground, das ihm einiges bieten kann, was sich an der Oberfläche nicht finden lassen würde.

Anspieltipps:
„Soma“ Part 1 und 2, „And There Was Dust“ und „Sand“

Jannis

GALDERIA – Endless Horizon

Trackliste:

01. Answer the Call
02. Striking the Earth
03. Elation
04. Eternal Paradise
05. Gonna Change it All
06. Come with Me Now
07. Burning Higher
08. Endless Horizon
09. Heart of Mankind
10. Twenty One

 

Spielzeit: 44:23 min – Genre: Power Metal – Label: Massacre Records – VÖ: 11.11.2022 – Page: www.galderia.net

 

Die Power Metaller von GALDERIA haben mich einfach mit ihrem Debütalbum „The Universality“ aus dem Jahr 2012 so richtig weggeblasen. Lange Zeit war es dann still um die Band bis man 2017 endlich den Nachfolger „Return of the Cosmic Men“ fertig hatte.
Und nun, wieder knapp 5 Jahre später, steht man mit dem 3. Album Namens „Endless Horizon“ endlich parat!
10 Songs voller Chöre und Harmonien im Stile des Power Metals erwarten uns und ich war sehr gespannt auf die neuen Tracks!

So widmen wir uns jetzt geschwind dem Albumopener „Answer the Call“ wo nach einem kurzen Vorspiel direkt melodisch losgelegt wird. Hier geht es eher in die Melodic Metal Richtung voll mit mehrstimmigen Chören und einem eingängigen Refrain. Als Appetithappen ist das Ganze auf jeden Fall bestens geeignet.
Mit Vollspeed und ordentlich Power begeistert uns dann direkt der nächste Song „Striking the Earth“ der auch als Videosingle im Vorfeld veröffentlicht wurde.
Synthies und Keys ohne Ende sind dann bei „Elation“ zu hören garniert wieder mit einem Ohrwurmchorus erster Güte.
Und auch im Mittelteil wird qualitativ voll ins obere Regal gegriffen! „Gonna Change It All“, „Come With Me Now“, mit mehrstimmiger Refrainpower” und auch das flotte “Burning Higher” wissen sofort zu begeistern!
Man muss schon sagen, die Jungs verstehen es einfach, mitsingbare und eingängige Power Metalhymmnen zu schreiben, welche zwar natürlich keinen Innovativitätspreis gewinnen, aber einfach rundrum gelungen sind.
Hier kommen also sowohl Band als auch Genrefans voll auf ihre Kosten!
Das ist dann auch noch bei den letzten drei Songs so, Ausfälle oder Fillersongs sucht man hier vergebens denn „Endless Horizon“ die Melodicgranate „Heart of Mankind“ oder das abschließende, etwas bedächtige, „Twenty One“ sind weiter Hitgaranten erster Güte!

Nur lobende Worte also für GALDERIA und ihr neustes Album. Die Jungs bleiben sich ihrer Linie absolut treu, machen genau da weiter wo sie bei ihrem Vorgängerdiskus aufgehört haben, vermischen Melodic mit Powermetal zielsicher und haben immer einen gewissen Mitsinganteil in ihren Songs!
So schafft man es schnell sich in den Gehörgängen der Fans festzusetzen und ich bin mir sicher das einige Melodic Metalheads dieses Album auf ihren 2022er Hitlisten haben werden!
Einen Innovativitätspreis gibt es aber, wie bereits erwähnt, nicht, das ist vielleicht für den ein oder andere Hörer ein Manko.

Julian

 

 

 

AVANTASIA – A Paranormal Evening With The Moonflower Society

Trackliste:

01. Welcome To The Shadows
02. The Wicked Rule The Night
03. Kill The Pain Away
04. The Inmost Light
05. Misplaced Among The Angels
06. I Tame The Storm
07. Paper Plane
08. The Moonflower Society
09. Rhyme And Reason
10. Scars
11. Arabesque

Spielzeit: 53:59 min – Genre: Melodic Power Metal – Label: Nuclear Blast Records – VÖ: 21.10.2022 – Page: www.facebook.com/avantasia/

 

Tobias Sammet wer ist dass, dieser Tobias Sammet ist tja wer ist dass denn? Tobias vorzustellen sollte sich erübrigen da er eigentlich jedem durch seine Stammband EDGUY und mit dem Vorzeige opulent und pompösen Melodic Power Metal Baby AVANTASIA in aller Munde sein sollte. Für denjenigen der Tobi nicht kennen sollte, auf welchem Planeten habt ihr den kometenhaften Aufstieg von Tobi in den Heavy Metal Olymp verschlafen, der Aufstieg hallte selbst jenseits unseres Milkyways durch sämtliche Galaxien und Multiversen. Sorry für die Aussage aber wer Tobi nicht kennt hat wirklich in den letzten 27 Jahren was verschlafen, mir erging es nicht anders ich kam mit EDGUY erst ziemlich spät in Berührung. Ich glaube es war so um 2010 rum, als mir eine Kumpel ein paar MP3s mit EDGUY Songs zukommen lies und meinte wenn dir PELL gefällt müsste dir auch EDGUY gefallen. Und ja genau so war es, mir gefiel EDGUY sogar ziemlich sehr gut und AVANTASIA natürlich auch mit dem Tobi seit 2001 immer wieder mit jedem Album für Aufsehen, anerkennende Blicke, aufgerissene Augen und runterhängende Kinnladen vor erstaunen sorgen konnte. Kann er an die Erfolge der Vorgänger anknüpfen, dass zeigt sich in den folgenden Zeilen.

Wie von AVANTASIA gewohnt konnte Tobi auch hier wieder auf die Unterstützung Namhafter Künstler aus dem Hard Rock und Metal Sektor zählen. Wenn Tobias ruft wird nicht lange überlegt sondern wird ausgeholfen und tatkräftig unterstützt. Diese Namen hören z. B. auf Floor Jansen, Michael Kiske, Eric Martin, Geoff Tate, Bob Catley und noch viele mehr, anhand der Namen kann man erkennen welch hohen Stellenwert Tobias in der Hard N Heavy Szene genießt. Ich erspare mir die Aufzählung der Gesamten AVANTASIA Crew.

Wie kann man AVANTASIA am besten vergleichen, ich versuche es mal mit dem Klonen von opulenten MEAT LOAF auf XTC, und LSDschem Speed oder einfach ein Hamster auf XTC der die Jukebox mit seinem Rad frisiert, das gemischt mit einer Lightversion der Kürbisköpfe ab den Keepers Alben, der Intensität von Dänisch Dynamite, PRIMAL FEARSschen Power und die Eingängigkeitskreuzung von MAGNUM, EDGUY, PELL und SABATON. Ja richtig gelesen, eine pervers klingende Partie aber diese Partie oder einfach nur das zusammenfügen verschiedener Hard N Heavy DNA Molekülketten führt zu einer mehr als nur coolen Heavy Party die ihresgleichen sucht.

Die Sänger/innen sind wie immer neben Tobi genau richtig gewählt, die Stimmen passen wie Arsch auf Deckel oder Topf auf Eimer, aber egal die Vocals sind verdammt stark egal ob Solo oder in Mehrstimmigen Chören ausgeführt es kommt immer das richtige Feeling rüber. Die Gitarren sind Furztrocken und Hartholz hart gespielt und dazu majestätische Keyboards, so simpel es sich liest einfach eine geniale Vorstellung der beiden. Der Bass ist nicht so deutlich wahrnehmbar aber dafür treten die Drums voll in den Hinter. Die Produktion drückt einem den Ohrenschmalz aus dem Gehörgang und haut einem die Grauen einmal auf links und dann gleich wieder auf rechts.

Der Sound kommt genauso hin wie oben beschrieben, nicht mehr aber auch nicht weniger, und dabei einfach nur oder eben AVANTASIA die hier wiedermal ein bumsfideles und vorzeige Werk am Start haben und beweisen das „Made In Germany“ die Galaxie ordentlich durcheinander rütteln können und für Qualität stehen.

Fehler- und kompromisslos haut Tobias mit AVANTASIA den nächsten Höhepunkt raus den er seiner beachtlichen Vita hinzufügen kann.

„Welcome To The Shadows“ cool, episch, melodiös einfach AVANTASIA, „The Wicked Rule The Night“ Power, Speed und Melodie. „Kill The Pain Away“ fängt episch an und besitzt Melodie ohne Ende, „The Inmost Light“ wieder eine Speedgranate. „Misplaced Among The Angels“ kommt im MAGNUM Gewand aus den Boxen, „I Tame The Storm“ und der nächste Melodic Hammer. „Paper Plane“ MAGNUM und MEAT LOAF grüßen in die Runde, „The Moonflower Society“ noch son Melodic Highlight. „Rhyme And Reason“ flott und geil, „Scars“ kommt mit viel Gefühl, „Arabesque“ kommt ein Mamutsong mit AVANTASIAschem Feeling und Orientflair.

Balle

WHITE SKULL – Metal Never Rusts

Trackliste:

01. Hammer on Thin Ice
02. Metal Never Rusts
03. Skull in the Closet
04. Black Ship
05. Heavily Mental
06. Scary Quiet
07. Ad Maiora Semper
08. Jingle Hell
09. Pay to Play
10. Weathering the Storm

 

Spielzeit: 48:15 min – Genre: Power Metal – Label: ROAR! – VÖ: 21.10.2022 – Page: www.facebook.com/whiteskullofficial

 

Die italienische Power Metaller WHITE SKULL sind bislang komplett an mir vorbei gegangen irgendwie…und das, obwohl die Truppe seit 1988 ihr Unwesen treibt!
Angeführt von der stimmgewaltigen Sängerin Frederica de Boni und Gitarrist Tony Fonto, der übrigens auch für die kraftvolle Produktion zuständig war, kredenzt man uns dieser Tage das neue Album „Metal Never Rusts“ welches 5 Jahre nach dem letzten Album „The Ring of Power“ auf dem neuen Label ROAR! erscheint.
Passenderweise hat man mit Chris Boltendahl (GRAVE DIGGER) einen Labelkollegen als Gastsänger mit an Bord.

Mal schauen was der Power Metal so kann, ist ja für mich Neuland, gespannt startete ich den Openersong „Hammer on Thin Ice“. Flott, mit Keyboardunterstützung und klassischen Riffs startet die Nummer und schon nach kurzem setzt Sängerin Frederica ein die nichts von ihrem Können verlernt hat.
Als Opener funktioniert der gesamte Song recht gut, hat einen schmissigen Chorus, teils mehrstimmig und eine gute Länge.
Der Titeltrack „Metal Never Rusts“ folgt direkt als Nächstes und ist eigentlich ähnlich aufgebaut wieder der Opener, kann aber mit noch etwas mehr Eingängigkeit punkten und ist zurecht der Titelsong.
Die Videosingle „Skull in the Closet” weiß dann ebenfalls direkt zu überzeugen und zu gefallen!
So sind die ersten drei Tracks auf jeden Fall schon mal alles Hits geworden, ich bin gespannt wie das Ganze weitergeht?
Bei „Black Ship“ nimmt man etwas den Fuß vom Gas und ist wesentlich epischer unterwegs was mal eine schöne Abwechslung ist.
Der Mittelteil ist dann eher von Standardmetalsongs dominiert, auch wenn es bei „Scary Quiet“ einen schmissigen Chorus sowie den Gastauftritt von Obergrabschaufler Chris und bei „Ad Maiora Semper“ ein paar schicke Riffs gibt, kommt man hier insgesamt nicht an die bisherigen Hits heran.
Bei „Jingle Hell” gibt es dann etwas Weihnachtsfeeling und man wähnt sich schon in einem LORDI Song irgendwie. Auf jeden Fall eine coole Nummer die voll auf die 12 geht und zu begeistern weiß.
Ein weiterer musikalischer Querverweiß, nämlich auf Den Paten, gibt es dann beim anschließenden „Pay to Play“. Dadurch wird der Song echt interessant und hebt sich schön von der Masse ab.
Sehr gelungen ist dann auch wieder das abschließende, überlange und etwas ruhigere „Weathering the Storm“ wo man wieder schön in die eher epische Richtung geht. Ein toller Abschluss der Scheibe wie ich finde!

Das neue WHITE SKULL Album hat auf jeden Fall ein paar tolle Hits und Überraschungen im Gepäck! Auch wenn hier nicht jeder Song zündet, kann der geneigte Fan hier doch die ein oder andere Ohrbombe für sich entdecken.
Auf jeden Fall zeigt die Band hier das sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören und ihre Mischung aus Symphonic und Power Metal auch heute noch gut funktioniert!

Julian

 

 

 

CRIME – Master Of Illusion

Trackliste:

01. Master Of Illusion
02. Tears Are Falling Down
03. From My Mind
04. Shoot Shoot
05. No Life
06. Movin´ On
07. All Good Things
08. Kingdom Of Desire
09. Nowhere To Run
10. Sisters Of Mercy
11. Showed Me Love
12. The Chains

Spielzeit: 62:22 min – Genre: Hardrock – Label: Metalapolis Records – VÖ: 11.11.2022 – Page: www.crime-band.de 

 

Es ist kaum zu glauben, aber die Corona-Pandemie ist letztendlich doch für etwas gut. Denn ohne den Stillstand in den Lockdowns hätte es diese Platte wohl nicht gegeben. Die Rede ist von den wiederauferstandenen CRIME aus dem schwäbischen Geislingen, die speziell mit ihrem 1993er Album „Hard Times“ einen herausragenden Klassiker geschaffen haben, der aufgrund seines zu späten Releases gnadenlos im Untergrund verschwunden ist. Die 1995 nachgereichte Scheibe „No Cure“ konnte daran nichts mehr ändern.

Jetzt sind CRIME also wieder da. In alter Besetzung außer dem leider verstorbenen Sänger Stavros Moutzoglou. Für ihn steht kein Geringerer am Mikrofon als Francis Soto (SUBWAY, WICKED SENSATION etc.). Seine kraftvolle Stimme steht dem neuen Sound der Schwaben gut zu Gesicht. Warum neuer Sound? So ganz aus der Luft gegriffen ist er natürlich nicht, nur eben kraftvoller und runder produziert. Dennoch haben die alten Platten auch aufgrund ihres ziemlich unverwechselbaren Sounds schon eine Abgrenzung zum Einheitsbrei der frühen Neunziger und daher einen gewissen Charme.

Groove-orientierten Heavy Rock hat sich der Fünfer auf die Fahnen geschrieben. Diese Umschreibung möchte ich gerne noch um einige Prog-Elemente erweitern. Und dennoch sind die Keyboards für „Master Of Illusion“ ziemlich in den Hintergrund gerutscht – der Groove steht an erster Stelle. Das beweist schon der Einsteiger „Master Of Illusion“, bei dem ordentlich die Post abgeht. Etwas gemächlicher, aber dennoch melodiös präsentiert sich „Tears Are Falling Down“. Der Hit der Scheibe dürfte aber „From My Mind“ sein. Hier vereinen CRIME all ihre Stärken und es werden sogar Erinnerungen an ihr Debüt wach.

Mit „Shoot Shoot“ haben die Schwaben ein Groove-Monster am Start, während „No Life“ erstmals das Tempo und vor allem die Power rausnimmt – schöne Ballade. Die Songs in der zweiten Hälfte können nicht ganz an die wirklich sehr starke „Seite A“ anknüpfen. In erster Linie aufgrund der fehlenden Abwechslung. Dennoch sollte die zweite Ballade „Showed Me Love“ als weiterer Anspieltipp Erwähnung finden.

„Wer die ersten beiden CRIME CD´s noch von damals kennt, wird die neuen Songs lieben“ – so steht es im Beipackzettel geschrieben. Das kann ich mit Abstrichen gerne unterschreiben. Das neue Material ist weniger atmosphärisch, ist aber im Gegenzug sehr viel tighter und rockiger als die alten Songs. Vielleicht sollten wir einfach diese ewigen Vergleiche vergessen und sagen: „Mir gefällt dieses Album“. Und deswegen gibt es auch gute 7,5 Punkte. Hardrockfans, die mit den Werken von damals nicht vertraut sind, sollten der Band ebenfalls eine Chance geben.

Stefan

VIOLET – Illusions

Trackliste:

01. The Looks Of A Winner
02. Blame It On The Night
03. Sophie
04. Do Ya Do Ya (Wanna Please Me)
05. Francine
06. Burning May
07. Only Love
08. Cover Model
09. Run Away

 

 

Spielzeit: 37:54 min – Genre: Power Rock / AOR – Label: Yellow Muffin Records – VÖ: 18.11.2022 – Page: www.facebook.com/violetAORofficial

 

VIOLET, mmh AOR Kombo, aus Deutschland stammend, gegründet 2020, doppel mmh. Wersn das, kenne ich nicht also mal drauf los gehört. Wer steckt hinter dem Namen VIOLET? Jamie Beckham und Manuel Heller am Gesang und Manuel noch Gitarren, Filip Kuzanski an den Keys, Eric Hart am Bass und die Schießbude bedienen Maurice Probst und Frank Dapper.

Beim Gesang fällt als erstes auf das Jamie eine tolle Stimme besitzt, und manchmal kurz von Manuel übernommen werden. Beide besitzen eine sehr gute Stimme und es werden sehr oft mehrstimmige Chöre verwendet. Die Gitarren kommen gut an, die Keyboards sind teils sehr dominant aber die Gitarre bricht öfter mal hervor. Der Bass ist dezent und die Drums halten sich zurück.

Beim ersten hören und beim ersten Titel, an was erinnert mich das Keyboard Intro? Upps eingefallen an eine sehr poppige Version von EUROPEs „The Final Countdown“ und DOMINOES „Here I Am“, beim weiteren hören kommen so Ideen an alte Highschool Klamotten aus den Mitte bis Ende der 80er. An so Filme wie „Zoff an der Hoover-Akademie“, „L.I.S.A. – Der Helle Wahnsinn“, Bill & Teds verrückte Reise durch die Zeit“, „Sommerferien total verrückt“, die „Porky’s“ Reihe und wie sie nicht alle genannt wurden. Oder es kommen Gedanken an eine softere Version von SANDNESS, eine Rockversion der Österreicher CURACAO, SAMANTHA FOX oder auch RADIORAMA. Genau an diese Klamotten oder Bands erinnert mich die Mucke.

Die Mucke besteht aus coolen Melodien, ist doch völlig schnurz ob man die so oder ähnlich schon mal wo gehört hat, die machen einfach gute Laune, überzeugen mit ihrer Leichtigkeit und sorgen so für eine geniale knappe 40-minütige Zeitreise in die 80er. Das Keyboard ist oft sehr dominant und poppig wie es damals auch der Fall war, das war vielleicht früher auch das Erfolgsrezept der Filme, eine sinnlose Slapstick Handlung und coole Rhythmen, Melodien und Auffällig gute Songs. Genau das bietet VIOLET mit dem Album „Illusions“.

Leute tut Euch selbst einen gefallen und checkt diese talentierten Musiker an, es könnte sich unter Umständen lohnen. Für alle denen die Filme damals oder aus der Zeit gefallen haben.

Mit „The Looks Of A Winner“ startet die Klamotte stilvoll, „Blame It On The Night“ in den Strophen poppig mit geilem Refrain. „Sophie“ eine Lightversion von DOMINOE,
bei „Do Ya Do Ya (Wanna Please Me)“ geht voll der Punk ab, ein SAMANTHA FOX Cover. „Francine“ könnte mit seinem Duupp Duupp Duupp Keyboard auch als Pop Hymne durchgehen, „Burning May“ Toto grüßen mit weiblichen Vocals. „Only Love“ ein flotter Vertreter, „Cover Model“ cool mit geilem Riffing, „Run Away“ wildert ohne rot zu werden im Pop.

Balle

WHITE SKIES – Black Tide

Trackliste:

01. What You Know About Love
02. Emily
03. Midnight Rendezvous
04. Kiss Me As I Say Goodbye
05. One Step Forward
06. Two Worlds Collide
07. A Love Unjustified
08. Bring It On Back
09. Black Tide
10. Leave A Light On
11. Takin A Ride
12. Sleeping In The Fire

Spielzeit: 59:18 min – Genre: Melodic Rock – Label: Pride & Joy Music – VÖ: 04.11.2022 – Page: www.facebook.com/whiteskiesband

 

Da kommt eine Steife Brise über den Hemdsärmelkanal geblasen, was einem die Briten WHITE SKIES vorsetzen ist ganz großes Kino. Zu WHITE SKIES gehören Mick White an Gesang, Ray Callcut an Gitarren, Pete Lakin an den Keyboards, Rob Naylor an Bass und Daz Lamberton an den Drums. Die Besetzung setzt sich aus ehemaligen Mitgliedern der Bands SAMSON, YAYA und DANTE FOX zusammen.

WHITE SKIES machen groovigen Melodic Rock am meisten Ähnlichkeit haben sie mit RED DAWN und AFTER HOURS, aber auch mit DANTE FOX, HEARTLAND und CHANGE OF HEART. Es hört sich nicht nach einem Abklatsch der genannten Bands an, sondern eher wie ein Band die ihren eigenen Sound hat aber so ähnlich klingt wie eben die Vergleiche. Es klingt eben Very British mit leichter US Note

Die Stimme von Mick hat Ähnlichkeit mit der von Larry Baud von RED DAWN. Die Gitarren bilden mit den Keys die auch mal gerne und oft als Piano ausgeführt wurden eine Einheit, der Bass ist unaufdringlich und die Drums fallen positiv auf. Betrachtet man das Gesamtbild, so ist dies stimmig und sehr gut und man kann den Jungs eine gute Arbeit attestieren.

„What You Know About Love“ ein kräftiger und guter Opener, „Emily“ könnten RED DAWN auch nicht besser. „Midnight Rendezvous“ ein Highlight, „Kiss Me As I Say Goodbye“ eine Powerballade. „One Step Forward“ kommt mit geilem Riffing und leicht schrägem Refrain, „Two Worlds Collide“ besitzt durch seinen Basslauf einen besonderen Charme. „A Love Unjustified“ mit geilem Gitarren und Keyboard Duell,
„Bring It On Back“ sehr gefühlvoll. „Black Tide“ mit schrägem Refrain, „Leave A Light On“ eine typische Herz-Schmerz-Ballade, „Takin A Ride“ ein Vollgasrocker, „Sleeping In The Fire“ macht mit viel Melodie das Licht aus.

Balle

SILVER PHANTOM – Crimson Cabaret

Trackliste:

01. Crimson Cabaret
02. Foreshadowed
03. Black Lady
04. Shapeshifter
05. Circle Of The Serpent
06. Undying Gods
07. Thrill Thrashing Light
08. Parasite Spirit
09. We Sing Along

 

 


Spielzeit:
45:30 min – Genre: Classic Heavy Rock – Label: UPRISING! Records – VÖ: 28.10.2022 – Page: www.facebook.com/SilverPhantomMusic

 

Man sollte als Band generell vorsichtig sein, wenn man in seiner „Für Fans von“-Rubrik nur absolute Legenden anzugeben gedenkt. Denn an denen wird man dann gemessen und sieht sich dann ggf. als kleine Band mit 1500 Facebook-Followern plötzlich extremen Erwartungen ausgesetzt. Dann wiederum, im Fall von SILVER PHANTOM – was will man machen? Dann schauen wir halt mal auf den Vergleich. Die Dänen haben mit „Crimson Cabaret“ nun ihr erstes Album veröffentlicht und geben an besagter Stelle unter anderem GHOST und ALICE COOPER an. Und ja, es ist verständlich. Neun Songs mit hörbarem Theatralikfaktor erwarten die Hörer, verpackt im Retro-Hard/Classic-Rock-Gewand, mit ein bisschen Okkultheit, ein paar Doom-Anleihen, ordentlich produziert, gespielt und gesungen, angereichert durch zeitweise breite Backing Vocals und ein bisschen Orgel. Nun darf man aber „Für Fans von“ nicht mit „Klingt wie“ verwechseln. Was SILVER PHANTOM mit GHOST verbindet, sind Fragmente ihres Stils. Insbesondere die Riffarbeit fällt hier auf, die die Gesangsmelodien immer wieder kreativ in einen neuen Kontext rückt, im Sinne der Musik gegen den Rest arbeitet und oftmals selbst abstraktere Melodien schafft, die mit denen der Vocals auf unvorhersehbare Weise zusammenpassen. Das Songwriting der Gesangsmelodien selbst ist oft weniger eingängig als das von GHOST, arbeitet aber ebenfalls mit den Möglichkeiten, die es bietet, mal über den Tellerrand seiner Tonart hinauszuschauen. Und Drums und Bass haben ebenso ihren Spaß – kaum ein Part, der auf „Crimson Cabaret“ von ihrer Seite einfach zweckmäßig begleitet werden würde, ohne irgendeinen kleinen Twist zu bieten.
All das geschieht in der rockigen Spielfreude eines 70er Jahre ALICE COOPERs, mit dem man sich ein Faible für gewisse kleine Wendungen und Melodieentwicklungen teilt. Letztendlich ist die Platte damit eben tatsächlich für Fans dieser Beiden, aber eben nur dann, wenn sie auch das mögen, was SILVER PHANTOM an sich so machen. Und das ist ziemlich unterhaltsamer, okkult angehauchter klassischer und leicht doomiger Heavy Rock, der manchmal mit seinen kreativen Entscheidungen je nach Geschmack über’s Ziel hinausschießt. So gaukelt beispielsweise „Undying Gods“ seinen Hörern Eingängigkeit vor, während es an sich eher schwer verdaulich ist (kann man geil finden, oder nicht so, ich mag’s) Und an einigen Stellen, insbesondere in Refrains, entscheidet sich „Crimson Cabaret“ dafür, Erwartungen zu brechen und einem geilen Chorus eine überraschende Wendung zu verleihen, wobei zumindest in meinen Augen geil hier häufig höher zu werten wäre als überraschend.

Fazit:
Ja, vielleicht ist meine Hauptkritik an SILVER PHANTOM, dass ich mir ein bisschen mehr Eingängigkeit wünsche (darf man das als Rock/Metal-Rezensent?). Mehr Songs wie die großartigen „Circle Of The Serpent“ und „Parasite Spirit“ (wobei letzterer ein wenig unter dem oben beschriebenen Chorus-Überraschungs-Gedanken leidet). Man sollte als Rockfan „Crimson Cabaret“ mal gehört, zumindest angetestet haben. Wenn man der Typ dafür ist, dann bekommt man was echt Besonderes und hat vielleicht das Glück, live dabei zu sein, wenn eine interessante Band demnächst mit Album Nr. 2 so richtig in einem geilen Stil ankommt!. Spaß macht es zweifelsohne jetzt schon!

Anspieltipps:
„Circle Of The Serpent“, „Parasite Spirit“, „Undying Gods“ und „Shapeshifter“

Jannis

LEGIONS OF THE NIGHT – Hell

Trackliste:

01. Who Will Believe In Me
02. Exit
03. Hell
04. Run Faster
05. The Memory Remains
06. Fury
07. Save Us
08. And The World Has Lost This Fight
09. Demons
10. Times Of Despair
11. Our Bleeding
12. When The Crowds Are Gone

 

Spielzeit: 58:40 min – Genre: Power Metal – Label: Pride & Joy Music – VÖ: 04.11.2022 – Page: www.facebook.com/Legions-of-the-Night-102006271677428

 

Gerade mal ein Jahr und drei Monate zwischen erstem und zweitem Albumrelease – LEGIONS OF THE NIGHT legen hier nahezu GRAVE-DIGGER-Geschwindigkeit an den Tag. Der zweite Longplayer der Deutschen nennt sich „Hell“, was ein bisschen böser als das letztendliche Album klingt, und muss durchaus hohe Erwartungen erfüllen, die man mit dem Vorgänger „Sorrow Is The Cure“ gesetzt hat. Ein Teil der Erwartungen erfüllt sich dabei quasi von selbst, wenn man auf den gleichen Tonmeister und die gleiche Besetzung setzt: „Hell“ klingt geil, ist geil gespielt und hervorragend gesungen. An Henning Basses Gesang habe ich dieses Mal tatsächlich einfach gar keine Kritik mehr, der leicht raue Klargesang, die Vocals bei ruhigeren Parts aber auch die Schrei- und Keif-Momente sitzen on point und werden sehr im Sinne der jeweiligen Stimmung des Songabschnitts eingesetzt. Der Promotext eröffnet dabei ganz neue Dimensionen, wenn er Hennings Gesang als „sexceptional“ bezeichnet, was entweder ein Tippfehler war – oder so ziemlich das peinlichste Wortspiel, das man sich an der Stelle hätte erdenken können. Tja, nun ist das Kind in den Brunnen gefallen und ich möchte an dieser Stelle nochmal erwähnen, dass Hennings Stimme echt knallerhand, nahezu perfickt ist, oft wirklich popptimal, bumsagbar gut, und meine absolute Verkehrung hat.
Wo waren wir? Richtig, „Hell“! Kurz und knapp: Wer den Vorgänger mochte, wird auch dieses Album mögen. Der Power Metal von LEGIONS OF THE NIGHT ist nicht dragons, swords und glory, hochmelodiös aber eben dabei nicht offensiv fröhlich. Die Refrains sind ernst, gerne mit eher getragenen Melodien, von denen im Kontext des Albums keine als unpassend heraussticht, viele von ihnen aber auch nicht nach Schema F geschrieben wurden. In Strophe oder Prechorus wird man verstärkt heavy-metallischen Klängen begegnen, oder mal ruhigeren Tönen. Dabei setzen LEGIONS OF THE NIGHT verstärkt auf Klavier – das ist überdurchschnittlich präsent, passt aber gut zum Stil der Truppe und ist natürlich auch nicht ganz verwunderlich bei einer Band, die ihre Alben gerne mit SAVATAGE-Covern beendet.
Einzig die Tendenz, den ersten Refrain nach der Hälfte abzubrechen, könnte man sich sparen. Das ist unbefriedigend und daran vermögen auch Hennings höchst befriedigende Vocals nichts ändern.

Fazit:
Klavier, die Eigenheit der Refrain-Kompositionen, Stimmungswechsel zwischen Heavy und Power plus Hennings „sexeptional“ Vocals – und dazu auch Kreativität hinsichtlich der Strophen- und Mittelteilumsetzung sowie zeitweise Verabschiedung von Standard-Songstrukturen: All das verleiht LEGIONS OF THE NIGHT schon zu diesem frühen Zeitpunkt ihrer Karriere einen eigenen Charakter. Und ihrem neusten Release hoffentlich einige neue Hörer. Verdient wär’s, und der Band wie den Hörern absolute zu wünschen!

Anspieltipps:
„Exit“, „Hell“, „Save Us“ und „Fury“

Jannis

IRON ALLIES – Blood In Blood Out

Trackliste:

01. Full of Surprises
02. Blood In Blood Out
03. Destroyers of the Night
04. Fear No Evil
05. Evil the Gun
06. Martyrs Burn
07. Blood on the Land
08. Nightmares in my Mind
09. Selling Out
10. Freezin
11. Truth Never Mattered
12. We Are Legend

Spielzeit: 52:01 min – Genre: Heavy Metal – Label: AFM Records – VÖ: 21.10.2022 – Page: www.iron-allies.com

 

IRON ALLIES ist die neue musikalische Spielwiese der Metalrecken Herman Frank und David Reece. Wer diese beiden Herren nicht kennt, hat definitiv die letzten Jahrzehnte musikalisch unter einem Stein verbracht!
Die Beiden haben ja mal bei ACCEPT zusammen musiziert und anscheinend ist der Kontakt nie ganz abgebrochen und vermutlich war auch hier mal wieder die Corona Pandemie daran schuld dass wir nun einen neue Band mit ihrem Debütalbum „Blood In Blood Out“ vor uns haben.
Komplettiert wird die Band noch von Malte Burkert am Bass, Francesco Jovino (Schlagzeug) und Mike Pesin (Gitarre) die ebenfalls teilweise alte Weggefährten von Herman sind oder waren.

Musikalisch und qualitativ darf man glaube ich hier einiges erwarten, starten wir also direkt mal mit der Videosingle und dem Opener „Full of Surprise“. Hier wird relativ schnell und gut die Schnittmenge der beiden Masterminds deutlich. Die satten, metalischen Riffs von Herman und die rockige Röhre von Fronter David. Passt sehr gut zusammen, wie ich finde und auch ansonsten macht der Song eine wirklich gute Figur und geht wunderbar ins Ohr!
Noch eine Spur geiler und auch eingängiger kommt dann das anschließende Titelstück „Blood In Blood Out“ aus den Boxen und in die Gehörgänge. Hier können Füße, Nacken und Hände direkt mitgehen und spätestens beim schmissigen Chorus grölen alle mit, ein starker Track!
Auch danach bleibt die Qualitätsnadel am Anschlag und auch der Grooveanteil richtig schön hoch!
Egal ob die Songs „Destroyers of the Night“, „Fear No Evil“ oder „Evil the Gun“ heißen, bei jedem werden wir sehr gut unterhalten.
Mit „Martyrs Burn“ haben wir den ersten Standardmetalsong der auch nach dem xten Durchlauf nicht so recht zünden will.
Bei den anschließenden „Blood on the Land“ und „Nightmares in my Mind“ ist aber, vor allem aufgrund der schmissigen Refrains, direkt alles wieder gut und die Songs graben sich, so wie die bisherigen Hits auch direkt metertief in die Gehörgänge.
Danach geht es qualitativ zwar etwas auf und ab, „Freezin“ und das abschließende „We Are Legend“ gehen aber trotzdem noch gut ins Ohr, ganz an die bockstarke erste Hälfte kommt man aber leider nicht mehr ran!

Klar, wenn zwei Schwergewichte der Rock und Metalszene gemeinsame Sache machen, kann das Ergebnis auf jeden Fall nur ordentlich werden! Und das tut es auf dem Debütalbum von IRON ALLIES größtenteils auch. Ein bisschen ähnelt sich das ein oder andere Stück zwar und alles zündet nicht direkt auf Anhieb, aber es gibt trotzdem viele Hits die den geneigten Fan hier in den Bann ziehen können.
Alles auf jeden Fall gute Grundlagen, um darauf für ein zweites Album aufzubauen!

Julian