NOVENA – Eleventh Hour

Band: Novena
Album: Eleventh Hour
Spielzeit: 73:03 min
Stilrichtung: Progressive Metal
Plattenfirma: Frontiers Music s.r.l.
Veröffentlichung: 06.03.2020
Homepage: www.novenaband.uk

Da viele von uns ja momentan eh nicht viel zu tun haben und ihren Alltag gewissenhaft auf dem Sofa zuhause verbringen, kann man ja eigentlich auch mal ein längeres Album auf die Playlist setzen. NOVENA’s “Elevent Hour” zum Beispiel? Das wäre mit seinen zehn Songs (drei davon über zehn Minuten) und knapp 75 Minuten Spieldauer schonmal ein geeigneter Kandidat, insbesondere, da neben Ross Jennings, dem Sänger der Prog-Instanz von HAKEN, auch der Rest des LineUps sein Handwerk im Schlaf beherrscht. Produktion passt auch, so weit, so stabil.
Musikalisch zeigt sich bereits ab Track 2 (Track 1 ist ein viel zu leises Intro, in dem Grillen zirpen und jemand geht), dass HAKEN-Fans bei “Eleventh Hour” viele der Trademarks der Band wiederfinden werden, nicht zuletzt den fetten mehrstimmigen A-Capella-Chor am Track-Anfang. Zu den Tracks im einzelnen lässt sich jedoch erstaunlicherweise wenig sagen. Jut, “Sun Dance” ist treibend, straight und sehr angenehm, mit cleanem Gitarren-Strumming und schön-melancholischer Atmosphäre. “Sail Away” ist fast komplett sehr ruhig, “Corazón” hat ein Flamenco-Intermezzo inklusive passender Gastsängerin und “Indestructible” hat ein schönes Klaviermotiv (Klavier ist eh recht dominant vertreten auf der Platte, wenn auch nicht SAVATAGE-dominant) und gibt sich gut gelaunt mit bösem Mittelteil.
Ansonsten pendeln die Songs zwischen oft vergleichsweise ruhigen Strophen, ganz ruhigen Parts und aggressiveren dissonanten Passagen hin und her, wobei bei letzteren verstärkt auf Growling gesetzt wird – im Rahmen aber, 95% des Gesangs sollten schätzungsweise clean sein. Dabei muss man den Jungs lassen: Sie können das alles perfekt und die Kompositionen sind wirklich sehr schön, sehr smart und sehr kreativ. Das Ding ist soweit ein einwandfreies Prog-Metal-Album mit häufig positiver Grundstimmung, das für Abendstunden alleine im gemütlichen Wohnzimmer bestens geeignet ist.
Hier der Nachtrag für die HAKEN-Fans, die dank Ross diesem Album wohl verstärkt Aufmerksamkeit widmen werden: Kompositorisch kann man an sich zwar nicht meckern, doch wer ein Gesamtkunstwerk der Marke “Aquarius” oder “The Mountain” erwartet, das eine hammerharte Gesamtatmosphäre erzeugt, zum Träumen einlädt und zum Teil absolute Ohrwurmmelodien an den Tag legt, der wird ein Stück ernüchtert sein. Ein Gesamtkonzept existiert zwar, getragen aber durch einige Spoken-Word-Monologe innerhalb einzelner Songs, aber eigenständiger als die Tracks besagter HAKEN-Alben sind sie allemal. Das sollte Freunde der Band keinesfalls vom Reinhören abhalten (nochmal: Die Trademarks sind da und bestens umgesetzt mit Schöner-Part-Dauerfeuer), aber vielleicht ein wenig die Erwartungen senken, die man nach dem Reinhören in einzelne Tracks an das Album als Gesamtes entwickeln könnte.

Fazit:
Ja, ich weiß, wie oft jetzt schon der HALEN-Vergleich fiel, aber er bietet sich halt auch echt an. Auf jeden Fall ist NOVENAs Debutalbum weit mehr als nur ein okayer Wartezeitvertreib bis zum nächsten Album von Ross‘ Hauptband. Und für Fans von technisch wie melodisch und kompositorisch starkem Progressive Metal sowieso absolut empfohlen.

WERTUNG:

für HAKEN-Fans,

 

für Prog-Metal-Fans generell.

 

Trackliste:

01. 22:58
02. 22:59
03. Sun Dance
04. Disconnected
05. Sail Away
06. Lucidity
07. Corazón
08. Indestructible
09. The Tyrant
10. Prison Walls

Jannis

SMOULDER – Dream Quest Ends EP (Kurzrezension)

Band: Smoulder
Album: Dream Quest Ends EP
Spielzeit: 36:59 min
Stilrichtung: Doom Metal
Plattenfirma: Cruz Del Sur Music
Veröffentlichung: 13.03.2020
Homepage: www.facebook.com/SmoulderDoom

2013 gegründet, ein positiv rezipiertes Album und jetzt auch eine EP – bei SMOULDER geht es aber nicht nur outputtechnisch schleppend voran, denn musikalisch ist man tief in den dunklen Gefilden klassischen Doom Metals verankert. Die neue EP mit dem power-metallisch anmutenden Namen “Dream Quest Ends” kommt mit sechs Tracks und souveränen 37 Minuten Spieldauer. Darauf zu finden zuerst einmal zwei neue Kompositionen. Der Titeltrack überzeugt dabei schonmal. Die Produktion ist auf undergroundigem Niveau ziemlich gut, voll, warm und organisch, lediglich die Drums hätten etwas mehr Lautstärke verkraftet. Nichtsdestotrotz positiv. Sängerin Sarah Ann hat eine leicht belegte Stimme mit klagendem Unterton und gutem Doom-Vibrato. In tieferen Sphären vielleicht ein wenig wackelig, in mittleren und höheren aber gut bis sehr gut. Unterstützt wird sie selten von männlichen Vocals, beispielsweise beim ruhigen Mittelteil des Openers, der etwas weniger Drive hat als der zweite Track “Warrior Witch Of Hell”. Gelungen sind beide, letzterer mit seinem doomig-bösen Refrain noch etwas mehr. Schöne Gitarrenmelodien hinter dem Gesang haben sie beide.

Track drei ist ein Cover von MANILLA ROADs “Cage Of Mirrors”. Wurde ich mit der Truppe nie ganz warm, so gefällt mir das Cover doch echt gut, alleine aufgrund seines im Vergleich zum Original weniger abgespeckten Sounds. Dazu ist es allemal liebevoll umgesetzt. Danach gibt es noch drei Demos von Songs des Debutalbums. Auch wenn ich Demos generell für einen uninspirierten Weg halte, eine EP zu verlängern, kann man sich über sie als Nicht-Kenner der Band doch durchaus freuen. Der Sound ist etwas dumpfer, die Snare wesentlich ploppiger, aber anhören kann man sich die Dinger auf jeden Fall. Wertung entfällt, bei nur drei „richtigen“ Tracks., Dennoch sollten Doom-Fans und Underground-Supporter mit Anspruch insbesondere der Warrior Witch und dem MANILLA-ROAD-Cover mal ein Ohr leihen!

Trackliste:

01. Dream Quest Ends
02. Warrior Witch Of Hell
03. Cage Of Mirrors (Manilla Road Cover)
04. Sword Woman (Demo)
05. Voyage Of The Sunchaser (Demo)
06. The Queen Is Gone (Demo)

Jannis

GRINDPAD – Violence

Band: Grindpad
Album: Violence
Spielzeit: 41:38 min
Stilrichtung: Thrash Metal
Plattenfirma: Iron Shield Records
Veröffentlichung: 20.03.2020
Homepage: www.facebook.com/Grindpad

Vorsicht, bissige Holländer. GRINDPAD aus Utrecht sind hier um „Good Friendly Violent Fun“ zu verbreiten. Alles klar, hier ist Thrash Metal angesagt. GRINDPAD wurden 2006 gegründet und haben bis dato vier EP’s rausgebracht. Nachdem die Jungs 2010 den niederländischen Metal Battle gewonnen hatten, trat immer mehr Professionalität ein. Es folgten daraufhin Shows mit Bolt Thrower, Benediction und Tankard. Wurde zuvor noch mehr Death Metal eingebaut, änderte sich der Fokus auf Thrash Metal mit Hardcore- und Speed Metal Einflüssen. Das geniale Hai Cover wurde vom legendären Ed Repka angefertigt. Jörg Uken am Mischpult hat den Burschen im Soundlodge Studio einen Killersound zusammengebastelt. Man spürt Olivier van der Kruijf (v.), Jan-Gerard Dekker (g.), Axel Bonacic (g.), Paul Beltman (d.) und Rik van Gageldonk (b.) den Enthusiasmus förmlich an. Also Anlage aufgedreht und ab geht’s mit dem Debütalbum „Violence“.
Full Speed ist beim Eröffnungstrack „My Name Is Violence“ ist angesagt. Meine Herren haut der rein. Der Sänger klingt richtig schön angepisst auf „Burn The Rapist“. Tempowechsel, Gangshouts und Riffs runden den Song ab. Siren läuten „Toxic Terror“ ein und es knallt uns ein astreiner Thrasher um die Ohren, der alle Facetten abdeckt. „The Knife Is Sharper Than Ever“ erinnert mich an die alten ungestümen Metallica zu „Kill’Em All“ Zeiten, stark. Die nächsten zwei Songs gehören zusammen. „Justice Crime“ ist die Einleitung zu „Justice Penalty“. Hier wird das Tempo fast durchgehend hoch gehalten aber die Melodieführung wird nicht aus den Augen verloren. Aggressiv wird es auf „Revuelta“, diesen Song hätten die alten Sepultura nicht besser machen können. „Blood, Sweat And Pride“ verlangt einem körperlich und nackentechnisch alles ab. Live wird das einen heftigen Mosh-Pit geben, der bei GRINDPAD ja „Shark-Pit“ heißt. Wow, kurz mal auf Pause drücken und Luft holen. Der nächste Track ist „Mature Love“ und clever im MidTempo Bereich gehalten, was der Abwechslung zu gute kommt. Mit voller Wucht trifft einen dann wieder „MK Ultra“. Hier springt die Energie sofort über. Slayer wären Stolz auf die Burschen. Knapp drei Minuten Endspurt ist bei „To Those About To Die“ angesagt. Die letzten Kräfte mobilisieren und sich mitreißen lassen. Geile Nummer zum Schluss, klasse.
Anspieltipps gibt es mal wieder keine, dafür ist das Album und die Kompositionen zu ausgeglichen und alle auf hohem Niveau.
Fazit: Wahnsinn was uns dieses Jahr, schon an Hammer Thrash Scheiben rausgehauen hat (Assassin, Surgical Strike). Hoffentlich geht das so weiter. Es stehen noch große Veröffentlichungen vor uns.
Wer auf Slayer, Metallica, Anthrax, Testament etc. steht, sollte hier unbedingt zuschlagen. Von mir starke neun Punkte und ich freue mich schon auf mehr von GRINDPAD.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. My Name Is Violence
02. Burn The Rapist
03. Toxic Terror
04. The Knife Is Sharper Than Ever
05. Justice Part 1: Crime
06. Justice Part 2: Penalty
07. Revuelta
08. Blood, Sweat and Pride
09. Mature Love
10. MK Ultra
11. To Those About To Die (20/20)

Video zu „Burn the Rapist“:

Sturmi

IVANHOE – Blood And Gold

Band: Ivanhoe
Album: Blood And Gold
Spielzeit: 38:27 min
Stilrichtung: Progressive Metal
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 20.03.2020
Homepage: www.ivanhoe.de

Es gibt übrigens eine deutsche Progressive-Metal-Band, die IVANHOE heißt und schon sieben Alben draußen hat. Wusstet Ihr schon? Jut, ich mal wieder nicht. Wage ich also einen unvoreingenommenen Blick auf das achte Album der Truppe, ohne irgendwelches Vorwissen. Was mit als erstes auffällt und an dieser Stelle auf jeden Fall ein wenig Kritik verdient hätte: Die Platte besteht aus neun Songs, von denen einer eher Intermezzo-Charakter hat (das gerade einmal 2:14 lange “Fe Infinita”, das aus Akustikgitarrenarbeit und zweistimmigem Gesang besteht, mit Gastsängerin und gewissem Schmalzfaktor), und einer das gelungen-emotionale UDO-JÜRGENS-Cover “If I Never Sing Another Song”, das dem Spirit des Originals gerecht wird und vergleichsweise elektronisch ausfällt, aber eben auch ein UDO-JÜRGENS-Cover auf einem Prog-Metal-Album ist. Bleiben ca. 32 Minuten Spieldauer an “richtigem” Content und das ist ein wenig mager.
Die restlichen sieben Songs sind dabei aber gar nicht von schlechten Eltern. Der Sound ist natürlich aber kraftvoll, die Vocals professionell und kompatibel mit dem Rest, Keyboards vorhanden, wo nötig.
Der Stil von IVANHOE wirkt (jedenfalls auf “Blood And Gold”) ein wenig so, als habe man (Neo-)Prog-Rock einmal durch den Heavy-Metal-Wolf gedreht. Nicht, dass die größtenteils langsam oder Midtempo-gehaltene Platte besonders heavy wäre, aber die Metal-Gene kommen doch sehr gut durch, während an anderer Stelle Prog-Rock-Anleihen deutlicher im Vordergrund stehen. So zu hören unter anderem beim Opener, der gelungen ist, wenn auch im Refrain etwas unspektakulär. “Broken Mirror” überzeugt mit starker Gitarrenarbeit und insbesondere im Chorus feinem Drive. Und “Martyrium” ist ein echtes Glanzstück, ernst, intensiv, stimmungsvoll und im Refrain mit leichten MAIDEN-Vibes, dessen Refrain ich gerne mal von MOONSPELL gecovert hören würde.
Über weite Teile ist der Prog-Faktor von “Blood And Gold” angenehm zurückhaltend, vertritt nicht die “Hör mal, wie viel Skill wir haben, mit Taktarten, die keine Sau versteht”-Herangehensweise vieler Genrekollegen. Negativ fällt das nur bei “Shadow Play” auf, das in der Strophe unheilvoll zurückhaltend, im Prechorus schwer stampfend und im Chorus ein seltsames Aneinandervorbeispielen ist (bzw. eine ausgeklügelte Taktarbeit, die nur eben nicht zündet und den Part eher verwirrend als interessant gestaltet). Gut, das entschädigt der Rest des Tracks und das anschließende “Perfect Tragedy”, das für seine kurze Länge als zweitlängster Track angenehm vielseitig aber nicht unübersichtlich ist.

Fazit:
“Blood And Gold” ist eines der Alben, die ein paar Durchgänge zur Entfaltung ihres vollen Potenzials brauchen. Dazu ein interessanter eigenständiger Stil und eine nicht bemängelbare Ausführung. An der kurzen Spieldauer und ein paar Lückenfüllerparts mag das Ding ein wenig kränkeln, aber reinhören, gegebenenfalls kaufen und durchaus auch mal live anschauen (IVANHOE könnten eine der kleinen Prog-Bands sein, die live nochmal besser kommen) kann man auf jeden Fall empfehlen!

Anspieltipps:
“Martyrium”, “Solace” und “Perfect Tragedy”.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Midnight Bite
02. Broken Mirror
03. Fe Infinita
04. Blood And Gold
05. Martyrium
06. If I Never Sing Another Song
07. Solace
08. Shadow Play
09. Perfect Tragedy

Jannis

BURNING WITCHES – Dance with the Devil

Band: Burning Witches
Album: Dance with the Devil
Spielzeit: 52:34 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Nuclear Blast Records
Veröffentlichung: 06.03.2020
Homepage: www.facebook.com/burningwitches666

Wer die BURNING WITCHES rund um Masterfrau Romana Kalkuhl bislang nicht auf dem Schirm hatte muss die letzten Jahren definitiv in einer abgeschlossenen Höhle gelebt haben! Seit ihrem Debütalbum 2017 geht die Karriere der 5 Metalamazonen nämlich nur steil bergauf!
Auch der letztjährige Ausstieg der bisherigen Sängerin Serenia konnte man gut wegstecken, fand man doch ziemlich schnell mit der neuen Fronterin Laura Guldemond stimmgewaltigen Ersatz.
Mit ihr und ansonsten unveränderter Mannschaft spielte man das bandweisende und immer als so wichtig angesehene dritte Album „Dance with the Devil“ ein welches dieser Tage erscheint.
Laut Vorankündigung soll es hier nochmal eine klare Steigerung zu den schon sehr starken beiden Vorgängern geben, na horchen wir mal direkt in den ersten richtigen Track „Lucid Nightmare“, nach dem stimmungsvollen Intro „The Incantation“, rein um uns davon zu überzeugen. Hier wird erstmal die volle Thrash Breitseite aufgefahren und die neue Sängerin Laura keift und growlt was das Zeug hält. Als erste Duftmarke ist das Ganze schon mal sehr ordentlich und man zeigt direkt das man auf dem neuen Album richtig Gas geben will!
Bei den nächsten Tracks „Dance with the Devil“, „Wings of Steel“ und „Six Feet Underground“ setzt man dann den Schwerpunkt etwas mehr auf die Melodic was den Hexen bestens zu Gesicht steht und man so hier ins absolut oberste Qualitätsregal des Heavy Metal greift. Ein sehr geiles erstes Drittel!
Eine tolle Metalballade hat man dann mit „Black Magic“ am Start welche zeigt das vor allem Fronterin Laura nicht nur die harten Töne drauf hat. Eine Nummer die bestens gewählt ist um mal zu träumen und den Fuß vom Gas zu nehmen.
Im Mittelteil wird das Gaspedal dann wieder metallisch durchgedrückt und mit „Sea of Lies“ und vor allem dem Banger „The Sisters of Fate“ weiß man absolut zu überzeugen und zu begeistern.
Der letzte Abschnitt wird dann vom düsteren „Necromicon“, dem melodischen „The Final Fight“ und dem toll umgesetzten Cover „Battle Hymn“ dominiert.

Anspieltipps:

„Dance with the Devil“, „Wings of Steel“, „Black Magic“, „The Sisters of Fate“ und „The Final Fight“

Fazit :

Ob es jetzt an der neuen Sängerin alleine liegt glaube ich nicht, aber fest steht mit dem dritten Album haben die BURNING WITCHES endlich ihren Sound gefunden und bewegen sich perfekt in der Schnittmenge zwischen eingängigen Heavy und kraftvollen Thrash Metal! So ist aus dem Stand heraus locker 1 Punkt mehr als bei dem letzten Album drin inklusive der obligatorischen Kaufempfehlung für die geneigte Hörerschaft.
Well done Girls!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Incantation
02. Lucid Nightmare
03. Dance with the Devil
04. Wings of Steel
05. Six Feet Underground
06. Black Magic
07. Sea of Lies
08. The Sisters of Fate
09. Necronomicon
10. The Final Fight
11. Threefold Return
12. Battle Hyman (feat. Ross the Boss)

Video zu „Dance with the Devil“:

Julian

ANI LO. PROJEKT – A Time called Forever

Band: Ani Lo. Projekt
Album: A Time called Forever
Spielzeit: 53:25 min
Stilrichtung: Symphonic Metal
Plattenfirma: Pride & Joy Music
Veröffentlichung: 20.03.2020
Homepage: www.facebook.com/AniLoProject

ANI LO PROJEKT wurde im Jahr 2010 von der bekannten bulgarischen Sängerin Ani Lozanova und ihrem langjährigen Musikpartner, Schlagzeuger Konstantin Dinev (KOSSY D.), gegründet. Mit der ursprünglichen Band im Rücken erschien am 25.03.2011 das Debüt, „Miracle“, von ALP, das von einem grandiosen Auftritt im Rock Theater in Sofia begleitet wurde. Es folgten diverse Konzerte, u.a. im Rahmen eines Bikertreffs, bei dem Ian Parry als Gast fungierte, welcher beim „Miracle“-Album mitwirkte. 2012 trennten sich die Wege von Ani Lo. und der ursprünglichen Band – die Sängerin zog nach Deutschland und Kossy D. in die USA. 2018 begannen dann die Arbeiten an dem zweiten ALP-Album „A Time Called Forever“ Drummer Kossy produzierte die neue Platte und nahm das Schlagzeug in seinem Studio in San Diego auf. Für die Gesangsaufnahmen im Bazement Studio von Markus Teske kam er im Sommer 2018 nach Deutschland.
Komponist der 12 enthaltenen Lieder ist Gitarrist Jens Faber (DAWN OF DESTINY).
Er spielte auch die Gitarren-, Keyboard- und Bassspuren in seinem Studio in Bochum ein; zusätzlich übernahm er die Growls sowie auch die Clean Vocals.
Interessante Beteiligte würde ich sagen, schauen wir doch mal was man für uns auf Lager hat und widmen uns mal dem Opener „Brake my Chains“.
Die Nummer hat insgesamt eine recht bedrohliche Stimmung durch die tiefgestimmten Gitarren und den beiden Gesangsstimmen/Stilen. Der Chorus ist dann aber extrem eingängig und kraftvoll gehalten. Eine abwechslungsreiche Nummer die ich so irgendwie nicht erwartet hätte und einen mehr als ordentlichen Einstieg in die Scheibe darstellt.
Noch eine Spur symphonischer wird es dann beim anschließenden Titeltrack „A Time called Forever“ der auch wieder aufgrund seines erstklassigen Chorus absolut glänzen und überzeugen kann.
Bei den nächsten Tracks geht es etwas hoch und runter was die Qualität und das Hervorstechen angeht. Mal ist das Ganze erste Sahne wie z.B. bei „The Letter“, der Halbballade „Back to You“ oder „Fly with Me“, aber häufig sind wir eher im Standardmetal zu Hause der zwar auch ordentlich umgesetzt ist, aber nicht komplett glänzen kann.
Das trifft dann leider auch auf den letzten Abschnitt der Scheibe zu! Hier kommen auch wieder mehr die Growls zum Einsatz die teilweise auch echt nur noch stören, „My Misery“ ist da irgendwie nur noch schrecklich sorry!

Anspieltipps:

„Brake my Chains“, „A Time called Forever“, „The Letter“, „Back to You“ und „Fly with Me“

Fazit :

Ja das neue Album von ANI LO PROJEKT hat mit Sicherheit auch seine Glanzmomenten und Hits, aber zu häufig verliert man sich einfach in den Standardmetaltracks die nicht durchgängig zünden.
Zusätzlich muss man leider sagen sind die Growls stellenweise echt unpassend gesetzt und zerstören mehr als sie helfen.
Das klingt jetzt vielleicht ziemlich vernichtend, ganz so ist es aber nicht gemeint.
Ne solide Vorstellung ist das Ganze so oder so, aber mit definitiv Luft nach oben.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Brake my Chains
02. A Time called Forever
03. Bleed
04. End Up in Sorrow
05. The Letter
06. Back to You
07. Cold Death
08. Feel Inside
09. Fly with Me
10. Don`t Leave this World
11. My Misery
12. Walk Alone

Julian

ALLEN/OLZON – Worlds Apart

Band: Allen /Olzon
Album: Worlds Apart
Spielzeit: 56.05 min
Stilrichtung: Melodic Hardrock
Plattenfirma: Frontiers Music
Veröffentlichung: 06.03.2020
Homepage: –

Nachdem Jorn Lande wohl aufgrund seiner Präsenz bei Avantasias Welttournee keine Zeit für das Melodic Rock Prachtstück „Allen / Lande“ hatte, wurde vom Label Frontiers kurzerhand auf dem Musiker Transfermarkt Ersatz verpflichtet.
Anette Olzon, bekannt als Solokünstlerin und vor allem aus ihrer Zeit bei Nightwish, begibt sich in den Vocal Ring um sich mit einer der ausdrucksstärksten Rockstimmen zu duellieren. Russell Allen (Symphony X) und der orchestral produzierte Powermetalsound bleiben dem geneigten Fan somit erhalten, wird aber hier als Geschlechtermix vorgetragen. Für Freunde des „female fronted Symphonic Rocks“ sicher kein Problem, für Fans von Jorn sicher eine harte Nuss, die erst einmal probiert werden muss.
Songschreiberisch, das beweist der zügige, mit ordentlichem, symphonischem Intro eingeleitete Opener „Never Die“ umgehend, bleibt man bei dem bewährten Grundgerüst, hart und melodisch. Allen überzeugt auf ganzer Linie und Olzon lässt bis zum folgenden Titeltrack „Worlds Apart.“auf sich warten. Der kommt sehr hymnisch, die beiden Vokalisten teilen sich die Strophen, um im Refrain den Beweis anzutreten, dass beide Stimmen durchaus in der Lage sind, eine gelungene Symbiose einzugehen.
Im Zeichen der Gleichberechtigung gehört “I’ll Never Leave You“ dann zur Gänze Anett Olzon, und sie weiß souverän zu punkten.
Das fünfminütige „What If I Live“, sowie das folgende „Lost Soul“ leben von ihrem getragenen, starken Refrain. Nicht ganz die Glanzstücke der Scheibe besitzen sie doch ansprechende Qualität.
Warm ums Herz wird’s dann entgegen dem Titel bei der Powerballade „“Cold Inside“, ein guter Song direkt auf den elfenhaften Gesang Anette Olzons zugeschnitten, bevor dann Song Nummer elf „Who’s Gonna Stop Me“ ein durchweg gelungenes Album beschließt.
Magnus Karlsson (Primal Fear, The Ferrymen, Starbreaker) besitzt nicht nur das handwerkliche Geschick , solche Musik mit einer fantastischen Gitarrenarbeit zu veredeln, er hat auch ein unnachahmliches Gespür für passende Arrangements und ist einfach in der Lage, gute Melodien zu schreiben. Dass er zudem bis auf den Schlagzeugpart alle Instrumente des Albums persönlich eingespielt hat, sollte nicht unerwähnt bleiben. Natürlich stehen die Sänger im Vordergrund, sie dürfen sich aber auf einer gekonnt zubereiteten Spielwiese austoben.
„Worlds Apart“ besticht neben der eindrucksvollen Gitarrenarbeit natürlich in erster Linie wegen dem Ausnahmeshouter Russell Allen, aber auch Anette Olzon kann ihr Können einbringen. Keiner Produktion, außer vielleicht den älteren Pretty Maids Scheiben, gelingt es in herausragenden Art und Weise, die Keys überaus gekonnt einzusetzen. Das gilt für alle Allen /Lande Alben, wie auch dem vorliegenden Album.
Wie hoch die Ablösesumme der Italiener für Anette Olzon war, bleibt Spekulation, aber sie nur als Platzhalter für den verhinderten Jorn Lande zu sehen, wird ihrer Arbeit auf diesem Longplayer nicht gerecht. Die Scheibe bietet gute Songs mit fantastischen Hooklines, gut auf die beiden Vokalartisten zugeschnitten und ist sicher ein guter Zeitvertreiber bis zur nächsten Allen/ Lande Produktion.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Never Die
02. Worlds Apart
03. I´ll Never Leave You
04. What If I Live
05. Lost Soul
06. No Sign Of Live
07. One More Chance
08. My Enemy
09. Who You Really Are
10. Cold Inside
11. Who´s Gonna Sop Me Now

Link zu „Never Die „:

Rüdiger König

OZZY OSBOURNE – Ordinary Man

Band: Ozzy Osbourne
Album: Ordinary Man
Spielzeit: 49.20 min
Stilrichtung: Hard Rock
Plattenfirma: Sony /Epic Records
Veröffentlichung: 21.02.2020
Homepage: www.ozzy.com

Ich gelte im allgemeinen nicht als bekennender Ozzy Osbourne Fan, von daher ein risikobehaftes Unterfangen, mir mit „Ordinary Man“ das neue Album des Fledermauskillers zur Review vorzulegen. Bisher konnte er mich bei Black Sabbath gar nicht und als Solokünstler nur mit „The Ultimate Sin“ überzeugen. Also schon ein paar Tage her, dass der sicherlich charismatische aber mit einer nölenden Gesangsfarbe behaftete Künstler bei mir zu punkten wusste.
Somit startet der gesundheitlich stark angeschlagene 71-jährige, dessen geplante Tour immer und immer wieder verschoben wird, mit seinem mittlerweile zwölften Soloalbum nach beachtlichen zehn Jahren Pause einen weiteren Versuch.
Soundtechnisch, das beweisen die ersten Töne des Openers „Straight To Hell“, immer auf moderner Höhe, überrascht der Song durch Eingängigkeit und coolem Riff.
Auch im zweiten Song „All my Life“ überkommt mich das Gefühl, dass ich mich auf diesem Album eventuell mit seinem gewöhnungsbedürftigen Gesangstil diesmal werde arrangieren können, wenn denn die Qualität seiner Songs das Level würde halten können.
Ozzy hat sich für eine abwechslungsreiche Songzusammenstellung entschieden, was dem Album sicher Punkte beschert, „Goodbye“ klingt düster und nicht nach Schema F, wenn es auch nicht so ins Ohr geht, wie die beiden ersten Songs des Albums, was nicht an Gitarrist Slash liegt.
Titelstück „Ordinary man“, vorab ins Rennen geschickte Singleauskopplung sorgt für gewisses Stirnrunzel in der Heavyszene, handelt es sich doch um ein Duett mit Sir Elton John. Schöne, extrem schmalzige Ballade, die durch die unterschiedlichen Stimmfarben wunderbar funktioniert, wenn sie auch am Ende in Bombast erstickt. Gefühlvolle Gitarre, schöne Chöre mit ordentlich Streichern unterlegt, kann man so machen.
Ungewöhnlich auch der Einstieg in das eigentlich typische ozzystilische „Under the Graveyard“ sicherlich keins seiner Meisterwerke, aber allemal unterhaltsam und somit besser als das recht uninspirierte „Eat Me“.
Wesentlich eingängiger und melodischer zeigt sich „Today Is The End“.
Was die gut aufeinander abgestimmte Rythmussektion des aktuellen Longplayers, bestehend aus Drummer Chad Smith (Red Hot Chilli Peppers) und G’n´R Bassist Duff McKagan zu dem leicht skurril anmutendem „Scary Little Green Man“ meint, ist nicht überliefert.
Der Titel ‚Tiefpunkt des Albums‘ geht aber eindeutig an die Überflüssigballade“ Holy For Tonight“, schlechter Song in „allright – Manier“ nölend vorgetragen.
Überhaupt läßt „Ordinary Man“ gegen Ende ordentlich Federn und macht mit Nummern wie „It’s A Raid“ und „Take What You Want“ den eigentlich insgesamt guten Gesamteindruck kaputt.
Wohin auch immer man bei Ozzy tendiert, irgendwo zwischen Legende und Karikatur liegt die Wahrheit und mit dem aktuellen Album kann er musikalisch stellenweise überzeugen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Straight To Hell
02. All My Life
03. Goodbye
04. Ordinary Man (feat. Elton John)
05. Under The Graveyard
06. Eat Me
07. Today Is The End
08. Scary Little Green Men
10. It´s A Rain (feat. Post Malone)
11. Take What You Want (feat. Post Malone & Travis Scott)

Link zu “Odinary Man:

Rüdiger König

RETURN – V

Band: Return
Album: V
Spielzeit: 47:48 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung:  27.03.2020
Homepage:

 

Das mit schlicht “V” benannte fünfte Album der Norweger von 1992 wird zum 40 jährigen Bandjubiläum von AOR Heaven limitiert auf 1000 Stück wieder auf den Markt gebracht. Damals dabei warne Knut Erik Oestgaard am Mikro, Steinar Hagen Gitarren, Tore Larsen am Bass und Oyvind Haakonsen am Schlagzeug, mit unter anderem einem jungen Jorn Lande und Ole Evenrude an den Backingvocals.
Zu hören gibts für RETURN typischen Melodic Rock der Extraklasse, wie auf allen ihren Alben. Angefangen bei den Balladen bis hin zu fetzigen Rockern, alles im Radiotauglichen Gewand aber dennoch Melodic Rock. Die Balladen hören auf die Titel “Take This Heart” eine Powerballade, “Friends Will Be Freinds” und “Straight Across My Heart”. Vier ausgewachsene Hits “Life Goes On”, “Tonight”, dem Übersong  “Room In Your Life” und “Lion’s Eye” Melodic Rock vom feinsten. Ein bluesiger Song “Goin‘ Back”, einem Rocker “Ridin‘ On A Rainbow” und einem bluesig Country lastigem Rocker “All Or Nothing” mit geilem Refrain.
Auf dem Album passt alles zusammen von der rauchigen Stimme bis zur Härte der Gitarren, ein Album das sich dazu eignet mit einem offenem Caprio die Route 66 von Ost nach West zu cruisen.


Fazit:


Ein starkes Stück Musik aus dem Jahr 1992 das ich immer noch gerne höre und in keinster Weise abgenudelt klingt und nicht langweilig wird. Für die Jenigen die das Album noch nicht besitzen undbedingt zugreifen bevor die Chance vorbei ist an ein Album zu kommen das von vorne bis hinten hörbar ist. Ich vergebe eine Wertung von 9 Sternen für dieses Album.


WERTUNG:


 

Trackliste:


01. Life Must Go On
02. Take This Heart
03. Tonight
04. Goin‘ Back
05. Friends Woll Be Friends
06. Room In Your Life
07. Ridin‘ On A Rainbow
08. Straight Across My Heart
09. Lion’s Eye
10. All Or Nothing


Helmut

DEADRISEN – DeadRisen

Band: DeadRisen
Album: DeadRisen
Spielzeit: 48:25 min
Stilrichtung: Progressive Power Metal
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 13.03.2020
Homepage: www.facebook.com/deadrisenband

War ja im Prinzip eine gute Idee, diese Rezension mit einem verwunderten Kommentar zu beginnen, wie lange ich schon keine Platte mit Mike LePond mehr rezensiert habe, nur fiel mir in dem Atemzug auf, dass mit ROSS THE BOSS‘ “Born Of Fire” meine letzte Rezension einer solchen Platte keinen Monat zurück liegt. Gut, verwunderlich ist das nicht, ist Mike laut den Metal Archives momentan doch in sagenhaften 21 Bands aktiv (Was geht ab). Eine von ihnen ist DEADRISEN, die zusammen mit Rod Rivera ins Leben gerufen wurde. Mit Will Shaw hat man zudem einen geeigneten Sänger gefunden, dessen raue energische Stimme nicht zuletzt an Russell Allen, den Sänger von LePonds “Hauptband” SYMPHONY X erinnert.
Der Sound des zehn Tracks langen Debutalbums “DeadRisen” ist überdurchschnittlich, auf meinen Lautsprechern aber etwas mittenlastig.
Musikalisch ist man, grob gesagt, im heavy-straighteren Progressive Metal unterwegs, auch wenn explizites Rumgeprogge eher die Ausnahme und der 4/4tel-Takt die Regel ist. SYMPHONY-X-Feeling kommt auch auf kompositorischer Ebene immer mal auf, Keyboards, Chöre und orchestrale Klänge sowie eine E-Orgel sind vorhanden, aber nicht zu präsent. Die Mischung sorgt für eine durchweg düstere Grundstimmung, die mit fröhlich-emotionalem Symphonic-Wischwasch nichts zu tun hat. Die Qualität der Tracks variiert, insbesondere hinsichtlich der Refrains wäre noch etwas Luft nach oben – der von “Destiny” ist lyrisch wie musikalisch unter der Qualität eines LePond-Albums, das sich selbst noch als progressiv bezeichnet.
Dann wiederum gibt es nicht wenige Höhepunkte auf “DeadRisen”: Die kraftvolle Halbballade “Reach For The Sun”, die smooth mit Orgel und Rimshots beginnt, anschließend Fahrt aufnimmt und noch ein paar PRAYING-MANTIS-Gedenkchöre auffährt; das finale “For Whom The Bell Tolls”, das abgesehen von seinem sicken Intro-Synthesizer auch mehr oder weniger auf dem Debutalbum von POWERWOLF funktioniert hätte (Wer das Debut nicht kennt: Nein, keine Sorge, DEADRISEN klingen nicht nach POWERWOLF, wie man sie heute kennt). Auch “But You” zündet, gibt Mike Raum für feine Bassarbeit, dazu eine interessante Strophe mit Effekt auf den Vocals, ein schöner Refrain und ein stabiler Mittelteil.
“Chains Of Time” ist bis auf seine paar Synth-Momente sehr metal und “Visions” ist genau der knüppelnde und interessant geschriebene Track, der nach der vorangehenden Ballade nötig ist. Für ein zukünftiges Klassiker-Album des Genres fehlen “DeadRisen” noch ein paar Visionen, der Wille zur Schaffung von etwas komplett eigenem, aber…

Fazit:
wer straighten, rockigen Progressive Metal mit nicht allzu dominantem Progressivitätsanteil und düsterer Stimmung mag und bezüglich des Band-LineUps auf der sicheren Seite sein will, der hat bei “DeadRisen” keinen Fehlkauf zu befürchten.

Anspieltipps:
“Fear And Fury”, “For Whom The Bell Tolls”, “Visions” und “But You”

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Risen Death AD.
02. Prophecy
03. Destiny
04. The Maker
05. Reach For The Sun
06. Visions
07. Chains Of Time
08. Fear And Fury
09. But You
10. For Whom The Bell Tolls

Jannis