POWER PALADIN – With the Magic of Windfyre Steel

Trackliste:

01. Kraven the Hunter
02. Righteous Fury
03. Evermore
04. Dark Crystal
05. Way of Kings
06. Ride the Distant Storm
07. Creatures of the Night
08. Into the Forbidden Forest
09. There can be only One

 

Spielzeit: 51:30 min – Genre: Power Metal – Label: Atomic Fire Records – : 07.01.2022 – Page: www.powerpaladin.is

 

Vieles Neues im Januar 2022. Unsere Rezi sind etwas anders aufgebaut (hoffe es gefällt euch?!), mit Atomic Fire Records haben wir ein brandneues Label und mit POWER PALADIN die erste Band auf diesem Label und einen Newcomer der Szene!
Die Jungs kommen aus Island und sind in der Power Metal Szene seit ihrer Gründung 2017 musikalisch unterwegs.
Mit ihrem Debütalbum „With the Magic of Windfyre Steel” startet man seine eigenen Power Metalsaga die musikalisch unverkennbar von so Bands wie EDGUY, RHAPSODY, HAMMERFALL oder HELLOWEEN beeinflusst wurde.
Soweit zu den Hintergrundinfos, und wie klingt das Ganze nun?

Dafür horchen wir natürlich direkt in der Albumopener „Kraven the Hunter“ rein der sofort mit seinem treibenden Groove und dem geilen Chorus in Fleisch und Blut übergeht, so und nicht anders muss ein Opener gestrickt sein!
Beim anschließenden „Righteous Fury“ ist man mir zu sehr im DRAGONSFIRE Fahrwasser unterwegs, klingt wie eine, zwar sehr gute, Kopie irgendwie. Der Chorus ist hier aber trotzdem wieder aller erste Sahne.
Zur Einleitung des Mittelteils ist das klassische „Evermore“ bestens geeignet wo das ruhig eingeleitete und sehr abwechslungsreiche „Dark Crystal“ den hohen Qualitätsfaden dann gekonnt aufnimmt und gut weiterspinnt.
Es folgt mit „Way of Kings“ das nächste Power Metal Highlight bevor wir mit „Ride the Distant Storm“ DIE Huldigung von RHAPSODY haben. Das Ganze ist definitiv auch nicht von schlechten Eltern, hat mir aber irgendwie etwas zu wenig eigenen Charakter.
Dieser ist bei den folgenden Songs aber wieder absolut vorhanden und man hat mit „Creatures of the Night“, „Into the Forbidden Forest“ und dem abschließenden „There can be only One“ nur noch Hits in der Hinterhand! Hier zeigt sich das die Jungs aus Island es Songwriting technisch absolut drauf haben und die starke Abkupferung der großen Vorbilder gar nicht notwendig haben!

Wer auf klassischen Power Metal mit den genannten Einflüssen steht kann mit dem Debütalbum der Jungs von POWER PALADIN absolut nicht falsch machen! Ein erstes kleines Highlight des noch jungen Jahres auf dem absolut aufgebaut werden kann, ich bin auf das zweite Album der Band gespannt und auf ihre Entwicklung!

Julian

DYMYTRY – Revolt

Trackliste:

01. Revolt
02. Stronger
03. 300
04. Never Gonna Die
05. Rise And Shine
06. Awaking The Monster
07. Until The World Knows Why
08. Touchdown
09. Tick Tock
10. Hope
11. Somebody’s Watching Me
12. Chernobyl 2.0

Spielzeit: 48:17 min – Genre: Modern Metal – Label: AFM Records – VÖ: 14.01.2022 – Page: www.facebook.com/dymytrycz

 

Die tschechische Modern Metal Band veröffentlicht ihr mittlerweile sechstes Studioalbum, allerdings ist dieses nicht ganz neu. Nach fünf in tschechischer Sprache aufgenommenen Alben entschloss sich die Band ihr 2019er Album „Revolter“ in englischer Übersetzung für den internationalen Markt zu veröffentlichen. Warum DYMYTRY sich dazu entschieden haben erklärt Bassist Arthur Mikhaylov mit folgenden Worten: „Vor vier Jahren kam uns die Idee, auch außerhalb unserer Heimat der Tschechischen Republik Fuß zu fassen. Vermutlich wollten wir aus unserer Komfortzone heraus und etwas Neues ausprobieren. Nachdem wir einige unserer Songs ins Englische übersetzt hatten suchten wir Möglichkeiten einige Shows zu spielen.“ Nach einer gemeinsamen Single mit HÄMATOM im Jahr 2018 gingen beide Bands noch im selben Jahr zusammen auf Tour. Mikaylov führt weiter aus: „Die Tour war eine tolle Bestätigung, dass es auch außerhalb unserer Heimat und in englischer Sprache funktionieren würde.“

Durch diesen Schritt und damit verbundenen Änderungen mussten sich DYMYTRY neu aufstellen. Aus Zeitgründen wurde neben Jan Macku am Mikro, der weiterhin für die Songs in ihrer Heimatsprache ein Mitglied bleibt, kam Alen Ljubic als Shouter für die englischen Songs und Shows außerhalb der Tschechien Republik dazu. Noch zum aktuellen Lineup gehören Jiri Urban und Jan Gorgel an Gitarren, Arthur Mikhaylov an Bass und Milos Meier an den Drums.

Normal ziehe ich bei den Worten Modern Metal, Metalcore oder auch Psy-Core, den Kopf ein, und gehe in der am weitesten entfernten Ecke die ich finden kann in Deckung. Aber nach einigen Blicken über den Tellerrand bei Bands wie OFFSPRING, VOLLBEAT, 3 DOORS DOWN und LINKIN PARK muss ich zugeben das die Bands eine bestimmte Faszination auf mich haben und im Stande sind gute Songs zu schreiben und diese auf eine attraktive Art und Weise aufzunehmen. Wie auch im Fall DYMYTRY die auf eine sehr attraktive Art die Songs aufgenommen haben. Das Songwriting besticht ohne Ausnahme mit sehr feinen Melodieführungen und absolut eingängigen Refrains. Die Songs sind ohne Ausnahme eingängig wie Sau, besitzen starke Melodieführungen und bestehen geradezu aus mächtig riesigen Klöten und einer dementsprechenden Portion Testosteron das es eine wahre Freude ist. Energiegeladen kommen die Songs aus den Boxen, verschaffen sich mit der Rhythmusfraktion ordentlich Luft und könnten bei zu hoher Lautstärke für ärger mit den Nachbarn sorgen. Die Gitarren bilden mit der Rhythmusfraktion eine unüberwindbare Mauer über der die kraftvolle Stimme von Alen thront, die mal nach James Hetfield oder Chad Kroeger klingt und durch diese Mischung an Attraktivität gewinnt. Die Keys halten sich dezent zur Unterstützung im Hintergrund. Die Produktion bläst ohne Ende alles über den Haufen und macht Druck auf die Lauschlappen. Vergleichen kann man mit einer härteren Version von den oben erwähnten Bands.

Balle

AT THE MOVIES – The Soundtrack Of Your Life Vol. 1 + Vol. 2

The Soundtrack Of Your Life Vol. 1 – Movie Hits Of The 80s

Trackliste:

01. No Easy Way Out
02. Maniac
03. St. Elmos Fire (Man In Motion)
04. A View To A Kill
05. (I’ve Had) The Time Of My Life
06. Wouldn’t It Be Good
07. We Don’t Need Another Hero (Beyond Thunderdome)
08. The Power Of Love
09. The Heat Is On
10. Never Ending Story
11. Far From Over
12. Last Christmas (Bonus Track)

Spielzeit: 48:40 min – Genre: Rock, Hardrock – Label: Atomic Fire Records – VÖ: 07.01.2022 – Page: www.atthemoviesband.com

 

Die vergangenen 2 Jahre haben schon kuriose Lebenssituationen hervorgebracht. Speziell der musizierenden Zunft wurde zeitweise quasi ein Berufsverbot auferlegt – zumindest was Liveauftritte oder gemeinsame Aufnahmesessions im Studio angeht. Um die Zeit totzuschlagen, haben sich einige schwedische Musiker ein Spaß-Projekt einfallen lassen, das bereits in 2020 erste Früchte trug. Erdacht von Gitarrist, Songschreiber und Produzent Chris Laney lassen AT THE MOVIES die glorreichen Zeiten noch einmal revue passieren. Angefangen hat alles mit der Version des ROBERT TEPPER Hits „No Easy Way Out“ aus Rocky IV. Zusammen mit Pontus Norgren (guitars, HAMMERFALL), Pontus Egberg (bass, KING DIAMOND, WOLF), Morten Sandager (keyboards, Ex-PRETTY MAIDS), Allan Sorensen (drums, Ex-ROYAL HUNT, PRETTY MAIDS) sowie dem Stimmakrobaten Björn Strid (NIGHT FLIGHT ORCHESTRA, SOILWORK) und Sängerin Linnea Vikström Egg (KAMELOT, THERION) und einigen Gastbeiträgen hat Chris Laney im Laufe der Zeit elf Tracks zu neuem Leben verholfen.

„The Soundtrack Of Your Life Vol. 1 – Movie Hits Of The 80´s“ nennt sich die erste Veröffentlichung, die jetzt noch einmal neu aufgelegt wird. Ursprünglich im Eigenvertrieb, hat sich das neue Label Atomic Fire Records die „Band“ geschnappt und veröffentlicht nicht nur den neuen, zweiten Teil des Soundtrack´s des Lebens mit dem Zusatz „The Best Of 90´s Movie Hits“, sondern eben auch eine neue Version des ersten Teils. Und natürlich ist der Name Programm: neben des schon erwähnten „No Easy Way Out“ gibt es JOHN PARR´s „St. Elmos Fire“ vom gleichnamigen Soundtrack, „A View To A Kill“ von DURAN DURAN (James Bond – Im Angesicht des Todes), eine Killerversion von TINA TURNER´s „We Don´t Need Another Hero“ (Mad Max III) mit Ronnie Atkins am Mikrofon – das Ding könnte gut und gerne ein PRETTY MAIDS Hit sein – oder „The Heat Is On“ von GLENN FREY (Beverly Hills Cop). AT THE MOVIES lassen nicht nur alte Hits wieder auferstehen, sondern deren Filme gleich mit – und das in rockigem Gewand, sofern das Original nicht schon ein Rocksong war. Hin und wieder hart an der Grenze, etwas zu cheesy zu sein, aber unterm Strich macht diese Sammlung alter Hits einfach nur Spaß. Für die Neuauflage haben AT THE MOVIES den Weihnachtshit schlechthin neu interpretiert: „Last Christmas“ von WHAM – als nicht allzu großer Fan des Originals muss ich allerdings sagen, dass man sich das Ding auch hätte sparen können. Anyway…

Stefan

 

The Soundtrack Of Your Life Vol. 2 – I Love The 90s

Trackliste:

01. Waiting For A Star To Fall
02. King Of Wishful Thinking
03. The One And Only
04. When You Say Nothing At All
05. (I Just) Died In Your Arms
06. (You Drive Me) Crazy
07. Heaven Is A Place On Earth
08. Crush
09. I’ve Been Thinking About You
10. Venus
11. I Want I That Way

Spielzeit: 42:39 min – Genre: Rock, Hard Rock – Label: Atomic Fire Records – VÖ: 07.01.2022 – Page: www.atthemoviesband.com

 

AT THE MOVIES gehen in die zweite Corona bedingte Zwangsrunde, nachdem ihr im Letzen Frühjahr in Eigenregie veröffentlichtes Album mit feinen Coverversionen von Filmhits der 80er für mächtig Wirbel sorgen konnte. Erscheint nun der zweite Streich diesmal mit Label im Rücken welches auch Zeitgleich Vol. 1 offiziell herausbringt. Teil 1 hat Stefan oben ausführlich betrachtet, so bin ich nun mit Vol. 2 dran. Der Titel „I Love The 90s“ ist ein wenig irreführend gewählt, es befindet sich ein Song aus dem Jahr 1969 und einige aus den 1980ern drauf. Der Titel bezieht sich auf das Jahr der Verwendung der Songs in Filmen, die einen zweiten Frühling durch die musikalische Untermalung der Filme bekamen oder erst durch diesen Einsatz der breiten Masse bekannt gemacht wurde.

Erneut unter der Führung von Chris Laney und unveränderter Mannschaft wurden einige Hits nochmal zu neuem Leben im Rockgewand erweckt. Dieses Rockgewand steht den Songs ausgesprochen gut wie schon auf Vol. 1 wird hier ordentlich abgerockt was die Axt hergibt und dermaßen auf den Putz gedonnert das es eine wahre Freude ist.

Böse Stimmen werden jetzt bestimmt behaupten das dies nicht sonderlich innovativ ist, was solls, Bullshit – Hauptsache die Dinger rocken und das tun sie. Die Musiker sind auch keine wirklich unbekannten in der Szene und wissen genau was sie machen und wozu sie in Imstande sind. Also machen diese Jungs das was sie können, eine Party feiern und uns den Soundtrack für eine solche liefern. Innovativ ist es vielleicht nicht sich mit fremden Federn zu schmücken aber Hey warum nicht, ein ehemaliger Castinggroup Mitglied bringt Schlagerschnulzen in italienischer Sprache unters Volk und sahnt ab wie noch was. Also warum nicht gestanden Musikern dasselbe zugestehen und Songs die ihnen gefallen in den Rock zu adaptieren und einen Groover für uns daraus machen. Andere Künstler machen des mit weitaus mehr Erfolg, musikalisch nicht wirklich besser, aber da in einer anderen Musiksparte ohne das gemosert und gemeckert wird. Im Schlager darf einer den anderen Covern ohne das eine Kritik kommt aber beim Rock oder Hardrock wird gemault, „Denen fällt nichts mehr ein, also machen die Coversongs“ tja ich sag da nur schaut euch um im Techno oder Dancefloor wird gecovert das es fast keine neuen Songs gibt.

Also warum nicht die Musiker machen lassen worauf sie gerade Bock haben, wenn so was bei rauskommt wie im Fall AT THE MOVIES kann man das verschmerzen das es Coversongs sind. Mir gefallen jetzt auch die Songs die ich im Pop nicht mochte, ist doch auch nicht schlecht, wenn die Mädels und Jungens für Völkerverständigung sorgen und Genreübergreifend über den Schatten springen und einfach gute Songs in noch bessere verwandeln. Ich für meinen Teil gönne mir noch einige Durchläufe beider Alben, z. B, „(I Just) Died In Your Arms“ kommt frisch und vorlaut aus den Boxen, die olle Carlisle Kamelle „Heaven Is A Place On Earth“ rockt wie Sau. Der Canibals Klassiker „I’ve Been Thinking About You“ räumt sämtliche Regale komplett ab da bleibt kein Auge trocken, der Hippie Song „Venus“ hat noch nie so frisch geklungen. Die Songs kommen frisch und unverbraucht aus der Anlage und geben auf jeder Party eine mehr als nur gute Figuren ab.

Balle

KENT HILLI – The Rumble

Band: Kent Hilli
Album: The Rumble
Spielzeit: 50:52 min
Stilrichtung: AOR/ Melodic Rock
Plattenfirma: Frontiers Music / Soulfood
Veröffentlichung: 18.06.2021
Homepage: www.facebook.com/kenthilli

Aktuell zählt Kent Hilli zu den besten Sängers des melodischen Genres. Nach einer herausragenden Scheibe mit seiner Stammformation Perfect Plan, kredenzt er uns heuer sein erstes Solo-Werk. Scheinbar hat dieser Ausnahmesänger noch genug Kreativität übrig, um mit einer weiteren sehr guten Scheibe zu glänzen. Jedenfalls darf dieser Rundling vorab als weiteres Highlight seiner Karriere gelten. Auch auf „The Rumble“ findet man durchweg Titel, die nicht nur als sehr radio-kompatibel bezeichnet werden dürfen. Melodische Songstrukturen, grossartige Refrains sind auch hier die Trademarks, die diese Scheibe zu einem Hörgenuss machen. Garniert durch die Stimme eines grossartigen Frontmanns, der ohne Zweifel in der Lage ist, als Nachfolger eines Jimi Jamison zu gelten. Man muss kein Prophet sein um diesen Sänger eine grosse Karriere vorauszusagen. Mit diesem Werk erklimmt Hilli eine weitere Stufe auf der Erfolgsleiter.

Beide Daumen hoch und unbedingte Kaufempfehlung für alle Fans von Survivor & Co. Anspieltipps , „Don`t Say It`s Forever“, „Heaven Can Wait“ und „Cold“

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Rumble (Never Say Die)
02. Cold
03. All For Love
04. I Can`t Wait
05. Don`t Say It`s Forever
06. Miss Up To No Good
07. Heaven Can Wait
08. Does It Feel Like Love
09. Love Can Last Forever
10. Never Be Mine
11. Still In Love

Video Link

Bonne

WONDERWORLD – Live Fire

Band: Wonderworld
Album: Live Fire
Spielzeit: 59:28 min
Stilrichtung: Bombast Classic / Hard Rock
Plattenfirma: Eigenvertrieb
Veröffentlichung: 15.12.2021
Homepage: www.wonderworld.no

 

Die Norweger WONDERWORLD veröffentlichen ihr viertes Album, die ersten drei habe ich verpasst. Wer oder was sind WONDERWORLD, Roberto Tiranti an Mikro und Bass, Ken Ingwersen Gitarren, Keyboards und Vocals und Tom Fossheim an der Schießbude. Unterstützt wurden die Drei von Ken Hensley, Einar Thorbjornsen, Lars Andre Kvistum und Christian Nystrom.

Bevor ich noch weiter ausführe, dieses Album ist eine Ehrung eines Engen Freundes und so wie die Songs eingespielt wurden zeigen die Musiker ihren Respekt für das Schaffen der von Hensley komponierten Musik

Was kommt auf den Hörer zu wen er sich auf das Album einlässt, es kommt ein Power Classic / Hard Rock Album auf den Hörer zu. eine Ehrung von KEN HENSLEY Coversongs. Ungefähr eine Schnittmenge aus URIAH HEEP, DEEP PURPLE, KAASIN und epischem RONNIE JAMES DIO mit dem Gefühl von Skandinavien. Die Stimme hat eine besondere Faszination und überzeugt auf Ganzer Linie, die Gitarren hauen auf den Putz und machen ein Highlight aus den Songs. Bass und Drums spielen die Arschtreter und machen dies sehr intensiv. Das Ding hat eine Power das es nur so rappelt, geil und abgefahren krallen sich die Songs in die Gehörgänge und lassen einen an die alten Helden denken.

Los geht es mit dem Intro “Live Fire” erinnert ein wenig an ein Computerspiel bei dem man den Hafen erkundet. Dann kommt der erste Happen “Ready To Die” ein Highlight, bei Sunrise kommt der Spirit von URIAH HEEP zum Tragen aber auch ein Highlight. Das HEEP Cover “Easy Livin´” macht eine sehr gute Figur Bombast vom feinsten. “The Curse” geht voll auf die Zwölf die Jungs drehen genau an der richtigen Schraube um zu überzeugen, “Curcle Of Hands” lässt einem ein wenig Luft zum Atmen, Bei “Look At Yoursef” wird wieder voll aufgedreht was für eine Energie. “July Morning” lässiger Rock, “The Last Dance” starker Song. “Gypsy” macht einen auf volle Hose, “The Longest Night” eine Tränendrüsen Ballade zum Abschluß.

Eine Huldigung einer Classic Rock Institution dem leider im November 2020 verstorbenen Ken Hensley. Stark mit viel Power und Blut eingespielt kann überzeugen und kommt auf eine Wertung von 8,5 Sternen.

 

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Live Fire
02. Ready To Die
03. Sunrise
04. Easy Livin´
05. The Curse
06. Circle Of Hands
07. Look At Youself
08. July Morning
09. The Last Dance
10. Gypsy
11. The Longest Night

Balle

SMALL JACKETS – Just Like This

Band: Small Jackets
Album: Just Like This
Spielzeit: 32:17 min
Stilrichtung: Power Blues N Roll Rock
Plattenfirma: Go Down Records
Veröffentlichung: 17.12.2021
Homepage: www.smalljackets.org

 

Die aus Italien stammende Formation SMALL JACKETS kommt mit einem neuem Album #5 aus dem Studio. Zu der Truppe gehören Mark Oak Vocals und Bass, Phil Baychans Gitarren und Vocals, Eddy Current Gitarren, Synthesizer Vocals und Danny Savanas an Drums und Vocals.

Auf diesem Album lassen die Jungs die letzten Sieben Jahre Revue passieren und präsentieren ein Album das deren Schaffen in diesen Jahren spiegelt. Das letzte Album orientierte sich in die Hardrock Ecke, so fügt sie nun auf “Just Like This” dem Mix noch eine kräftige Blues Note hinzu.

Die Stimme von Mark ist rau und klingt vorlaut und ungehobelt aber passt wie Topf auf Deckel zu dem Sound. Die Gitarren kommen mit Schmackes und Drive aus der Anlage. Die Synthis kommen bluestypisch durch, Bass und Schlagzeug geben einen Takt vor der sich gewaschen hat. Die Produktion hört sich so dermaßen Retro an das es schon wieder Spaß macht.

“Midnight Train” Blues N Rollt sich einen Wolf, erinnert vom Riffing ein wenig an “Johnny Be Good” nur mit mehr Hummeln im Hintern, “Getting Higher” ein Highoctane Blueser mit Rotznote. Bei “Next Level” wird richtig zu Sache gegangen, “Breakin´ The Line” kommt geil ein Flotter Brecher. Mit “Funky Crunchy Woman” werde ich nicht wirklich warm hört sich an wie HOT CHOCLOATE auf XTC, “The Jail” macht mir wieder her Spaß Highspeed Blues. Bei “Movin´ On” muss ich an AC DC auf einem Mächtigen Blues Trip denken ein Highlight, “Get Out Of My Way” ein Südstaaten Blueser wie er im Lehrbuch steht, bei “Celebrate” könnte GARY MOORE Pate gestanden haben.

Ein Frisches angebluestes Rockalbum, allerdings mit zwei Ausfällen in Form von “Funky Crunchy Woman und Celebrate” die Songs sind in die Hose gegangen. Der Rest geht voll in Ordnung, ich vergebe eine 7 als Bewertung, wenn die zwei Ausfälle nicht wären hätt es mehr gegeben.

 

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Midnight Town
02. Getting Higher
03. Next Level
04. Breakin´ The Line
05. Funky Crunchy Woman
06. The Jail
07. Movin´ On
08. Get Out Of My Way
09. Celebrate

Balle

WRECK DEFY – The World Enslaved

Band: Wreck-Defy
Album: The World Enslaved
Spielzeit: 60:01 min
Stilrichtung: Thrash Metal
Plattenfirma: Doc Gator Records
Veröffentlichung: 17.12.2021
Homepage: www.wreck-defy.bandcamp.com

Die kanadischen Thrash Metaler von WRECK-DEFY sind nach einem Jahr schon wieder mit einem neuen Album am Start. Mastermind Matt Hanchuck (g.) ist ja auch als Energiebündel bekannt. Nachdem er noch einige Riffs von der letzten Platte übrig hatte und man eh nicht live spielen konnte, wurde die Zeit sinnvoll genutzt, um die vierte Scheibe einzuspielen. Im Line-Up gab es auch ein paar Veränderungen. Greg Greg Christian (b., ex-Testament) war schon dabei, neu dazu kamen David Allen (d.) und Greg Wagner (v.). Letzterer löst Aaron Randall (ex-Annihilator) ab und mit ihm wird es noch flexibler und es geht öfters Richtung Power Metal. So, bevor es losgeht, muss ich den Sound erwähnen. Ich hoffe, dass der nur auf der Promo so ist, denn der macht keinen Spaß. Viel zu stumpf und wenig Druck dahinter.

Nach kurzem kanadischen Kettensägen Intro wird gleich Vollgas gegeben. Die Riffs auf „Bring It All Down“ sitzen, Sänger Greg lässt gleich sein Potential erkennen und es gibt viele gute Tempi-Wechsel. „Fashionably Offended“ bietet puren Thrash Metal. Aggressives Riffing und fiese Vocals zwingen einen wahrlich zum Headbangen. „Obey“ wird mit einem tollen Gitarren Intro eingeleitet, ehe es höchst melodiös weitergeht. Die variable Stimme passt hervorragend dazu und der Härtegrad wird auch angehoben, obwohl der Song im Midtempo Bereich angesiedelt ist. Auf „Crushing The Crowd“ geht es wieder flotter zu. Unbedingt öfters hören, denn in den knapp sieben Minuten passiert echt viel, da kommt garantiert keine Langeweile auf. Bei „Towing The Line“ kommt ein leichtes Overkill meets Megadeth Feeling auf. Der Refrain ist super eingängig. Meines Erachtens ist das Stück lediglich ein wenig zu lang geraten, aber das ist ja Ansichtssache. Ich finde den Titel „I’d Share Your Grave“ schon mal richtig stark. Hier wird eine fette Powerballade präsentiert, die unter die Haut geht. Wie Matt hier im Mittelteil das volle Metal Brett fährt, ist schon clever gemacht. „Death By War“ startet mit einem Spoken Word Intro und geht direkt in einen vollen Banger über. Hier können Kopf und Körper gar nicht stillstehen. Würde Testament auch gut stehen. „Moments Of Clarity“ steht ganz im Zeichen des Power Thrash Metal. Die melodischen Vocal-Lines ergänzen sich hervorragend mit dem harten und schnellem Spiel der anderen Bandmitglieder. Auf „Form Of Release“ kann man so viele Bands heraushören. Metallica, Pantera, Overkill und Accept werden hier wunderbar im WRECK-DEFY Stil vermischt und es kommt ein klasse Song heraus. Auch „Kill The Pain“ weiss zu gefallen. Wieder viel Abwechslung im Stück, fette Riffs und gutem Gesang inklusive.

Fazit: Der Sound verdirbt mir leider beim Hören sehr viel. Da wäre noch viel mehr drin gewesen an Punkten. Ansonsten macht das Album durchaus Spaß. Dafür gibt es gute 7 Punkte von mir.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Bring It All Down
02. Fashionably Offended
03. Obey
04. Crushing The Coward
05. Towing The Line
06. I’d Share Yout Grave
07. Death By War
08. Moments Of Clarity
09. Form Of Release
10. Kill The Pain

Julian

CROM – Into the Glory Land (EP)

Band: Crom
Album: Into the Glory Land (EP)
Spielzeit: 21:09 min
Stilrichtung: Epic Metal
Plattenfirma: From the Vaults
Veröffentlichung: 03.12.2021
Homepage: www.facebook.com/cromofficial

Seit 2017 und dem letzten Album „When Northmen Die“ haben wir nichts mehr von Walter Grosse und seinem Bandprojekt CROM gehört. Nun kehrt man aber endlich wieder zurück und wirft der dürstenden Fangemeinde mit „Into the Glory Land“ eine neue EP zum Fraß vor.
Auf dieser sind sowohl neue Songs als auch Akustik Versionen von schon bekannten Songs zu hören. Alle im typischen CROM Epic Metalgewand.
Bereit für den nächsten Schritt hat Mastermind Grosse auch bei einem neuen Label unterschrieben, nämlich bei From the Vaults. Dies ist ein neues Label im Umfeld des schön etablierten Mighty Music Labels.
So, dann starten wir die EP mal mit dem Titeltrack und Opener „Into the Glory Land“. Nach einer kleinen instrumentalen Einleitung nimmt die Midtempo Nummer Fahrt auf und bietet CROM Stoff aller erster Güte!
Hier finden die Bandfans direkt das was sie so Lieben an der Band. Ein toller Einstieg und der Beweis das die lange Pause nichts am Sound der Truppe geändert hat.
Eine ganze Ecke zackiger ist dann das anschließende „Riding Into the Sun“ welches ebenfalls bestes CROM Futter darstellt und mal etwas anderes ist als die eher epischen und langsamen Tracks die wir sonst so von der Band gewohnt sind. Sehr schön!
„The Hanging Tree“ ist dann „nur“ viel mehrstimmiger Gesang mit ganz leichter Instrumentalisierung und erzeugt ein tolles Feeling. Mehr als einmal musste ich bei der Nummer an die Serie Vikings denken, keine Ahnung warum, passt irgendwie voll dahin.
Alle Fans von BLIND GUARDIANs „The Bards Song” kommen dann beim folgenden „Wings of Fire, übrigens eine Neuauflage vom Debüt der Band,“ absolut auf ihre Kosten! Eine tolle Lagerfeuerballade die ähnlich wie das bekannte Vorbild ebenfalls ein toller Livetrack sein sollte!
Danach folgt dann das Cover des BATHORY Songs „Song to Hall Up High” welches ebenfalls wieder wunderbar emotional umgesetzt wurde. Ich kenn das Original nicht, sorry ist nicht meine Musikrichtung, aber diese Neuinterpretation ist einfach nur geil und hinterlässt bestimmt nicht nur bei mir absolute Gänsehaut!

Anspieltipps:

Einfach die ganze EP!

Fazit :

Mit dieser neuen EP haben CROM alles richtig gemacht! Man bleibt absolut in seinem Fahrwasser, hat tolle neue Songs und interessante Neuinterpretationen parat und bietet einfach auf der kompletten Spielzeit wirklich viel Qualität für das Geld.
Ja, auch ich hätte mir vermutlich ein komplettes, neues Album gewünscht, aber bei so einer starken EP nehme ich die „fehlenden“ Songs gerne in Kauf!
Geiles Teil und absolut empfehlenswert!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Into the Glory Land
02. Riding Into the Sun
03. The Hanging Tree
04. Wings of Fire
05. Song to Hall Up High

Video zu “Into the Glory Land”

Julian

THUNDER AND LIGHTNING – F.E.A.R

Band: Thunder and Lightning
Album: F.E.A.R
Spielzeit: 45:12 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Eigenproduktion
Veröffentlichung: 26.11.2021
Homepage: www.tnlmetal.de

Das letzte Album “Demonicorn” ist leider komplett an mir vorbeigegangen, aber nun sind die Berliner Heavy Metaller THUNDER AND LIGHTNING wieder zurück mit ihrem neuen Album „F.E.A.R“ und dieses Mal wandert das gute Stück auch wieder über unseren Rezensionstisch.
Wie immer war das Album eine komplette Bandeigenproduktion und wird auch noch in Eigenregie selbst vertrieben.
Mit Klaus Dirks (MOB RULES) hat man einen Gastbeitrag mit an Bord und ansonsten bewegt man sich nach wie vor in der musikalischen Schnittmenge zwischen ICED EARTH, IRON MAIDEN oder BLIND GUARDIAN.
So, starten wir mal mit dem neuen Album und dem Opener „Mother Me“. Dieser beginnt mit einer kurzen cineastischen Einleitung bevor die Riffs und das kraftvolle Drumming einsetzen.
Die Nummer setzt sich schon nach kurzem aufgrund ihres eingängigen Chorus ohne Problem in den Gehörgängen fest und bleibt dort lange haften, so muss das sein!
Sänger Norman ist nach wie vor richtig geil rau unterwegs und erinnert vor allem in den tieferen Lagen ganz extrem an Peavy von RAGE was schon immer ein hervorstechendes Merkmal war.
Der nächste absolute Hit ist dann das eher episch angehauchte „The Curse of Elisa Lam“ wobei das jetzt nicht heißt das die vorherigen Tracks schlecht sind, nein sie stechen einfach nur nicht so hervor.
Die nächsten Übertracks lassen dann aber nicht lange auf sich warten und kommen in Form des ausdrucksstarken „The Silent Twins“, der Vorabsingle „A Nation of Fools“, mit dem Gastbeitrag von Klaus Dirks und dem Titeltrack „F.E.A.R“ daher.
Alles wirkt hier wie aus einem Guss und man merkt das die Jungs es nach wie vor absolut drauf haben erstklassige Songs mit interessantem Aufbau und Eingängigkeit zu schreiben.
Ganz kommt man dann im weiteren Verlauf nicht mehr an die bisherigen Hits heran, auch wenn die abschließenden Powerballade „Time to Rise“ knapp daran vorbei schrammt, aber auch hier ist man von Ausfällen ganz weit entfernt. Alles ist hier auf einem insgesamt sehr starken und empfehlenswerten Niveau.

Anspieltipps:

„Mother Me“, „The Curse of Elisa Lam”, “Silent Twins”, “A Nation of Fools” und “F.E.A.R”

Fazit :

Qualitativ liefern THUNDER AND LIGHTNING einfach immer ab! Ein wirklich schlechtes Album habe ich von den Jungs bislang nicht zu hören bekommen und das bleibt auch beim neuen Diskus so.
Fans von ausdrucksstarken Heavy Metal finden hier das was sie suchen und die Band sollte doch nun so langsam mal den Geheimtippstatus ablegen können und ins große Rampenlicht treten, verdient hätten sie es mittlerweile so was von und eigentlich ist das längt überfällig!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Mother Me
02. Beyond the Mountain of Death
03. The Devil´s Wife
04. The Curse of Elisa Lam
05. The Silent Twins
06. A Nation of Fools (feat. Klaus Dirks)
07. F.E.A.R
08.R.A.E.F
09. Death of Innocence
10. Time to Rise

Video zu “A Nations of Fools”:

Julian

VOLBEAT – Servant Of The Mind

Band: Volbeat
Album: Servant Of The Mind
Spielzeit: 78 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Vertigo/ Universal Music
Veröffentlichung: 03.12.2021
Homepage: www.volbeat.dk, www.facebook.com/volbeat

Nicht mehr als das härteste Album der Bandgeschichte hatten sich VOLBEAT vorgenommen. Nach dem eher durchwachsenen „Rewind, Replay, Rebound“ klingt das Versprechen immerhin als sehr leicht erreichbar. Schon mit „Outlaw Gentlemen & Shady Ladies“ haben sich VOLBEAT in eine eher seichte Richtung entwickelt und das ist schon schlappe 8 Jahre her. Das letzte Konzert, dass ich 2016 mit den Dänen erlebt habe, hatte dieses Gefühl nochmal verstärkt. Mit einem Publikum, das auch locker auf ein Pop-Rock-Konzert hätte gehen können, haben sich VOLBEAT zwar in deren Herzen gespielt, meinen Mann und mich aber aufgrund der sehr seichten Songauswahl ratlos zurückgelassen haben. Tatsächlich haben wir dann auch den Bezug zur Band nicht mehr wiedergefunden. Das sollte sich dann aber mit dem härtesten Album der Bandgeschichte ändern. Oder? Soviel vorweg, es ist besser als „Rewind, Replay, Rebound“. Aber es ist nicht das härteste und definitiv nicht das beste Album in der 16-jährigen Bandgeschichte der Dänen.
Mit „Temple Of Ekur“ ist ein guter und stimmungsvoller Einstieg gelungen, solide Gitarrenarbeit, weckt die Hoffnung auf mehr. Der Song hätte auch direkt von „Beyond Hell/ Above Heaven“ stammen können. Erwartungsvoll bin ich auf Song #2 eingestimmt. Okay, „Wait A Minute My Girl“ ist jetzt wirklich nicht hart, kann aber durch seine positiven Vibes und Rock’n’Roll Attitüde halbwegs überzeugen. Mit einer Art SLAYER-Gedächtnisriff startet „The Sacred Stones“, verliert dann aber die Power der heiligen Steine irgendwann im Song. Trotz des starken Riffings.
Absolut Hittauglich zeigt sich dann „Shotgun Blues“, der auch mit einer gewissen Portion Härte überzeugen kann. Dennoch kommt Poulsens Stimme hier etwas zu glatt rüber, das kennen wir auch deftiger. „Shotgun Blues“ zielt ganz eindeutig auf die Hitlisten ab, das hört man. Trotzdem einer der härteren und besseren Songs auf „Servant Of The Mind“.
So und so ähnlich geht es dann auch mit dem Rest des Albums weiter. „Say No More“ und „Becoming“ lassen nochmal die Thrash-Wurzeln hochleben und sorgen für bangende Luftgitarren. Immerhin.
Und immerhin kommt „Servant Of The Mind“ auf ganze 13 Songs, in der Deluxe Version werden nochmal 4 Songs extra spendiert. Eine stolze Spielzeit von 78 Minuten rundet das ganze ab und gibt den Fans dann doch einiges für ihr Geld.

VOLBEAT haben sich ein Stück in die – für mich – richtige Richtung weiter- oder auch zurückentwickelt und stehen mit Album #8 dem Metal wieder näher als mit den vorherigen Werken. Soundtechnisch sind die Stücke glatt, ohne Ecken und Kanten, was leider das Gesamtkunstwerk VOLBEAT schmälert. Technisch einwandfrei, fehlen hier die Emotionen, das Mitreißende, das Neue. Viel ist vorhersehbar, die Jungs sind mit ihrem unverkennbaren Rock’n’Metal Stil aber auch schon seit 16 Jahren im Musikversum unterwegs. Ich hoffe, sie bleiben aber weiter ihrem Rock’n’Roll-lastigen Stil und der jetzt (wieder) eingeschlagenen Richtung treu um auch die Herzen der „Alt“-Fans abermals zu verzücken. „Servant Of The Mind“ ist jetzt nicht wirklich schlecht, aber für meinen Geschmack (der leider so ziemlich Oldschool an den alten VOLBEAT hängt) auch nicht wirklich gut. So jammere ich jetzt noch etwas auf hohem Niveau, trauere der Vergangenheit hinterher (oldschool…) und hoffe auf das nächste Album, denn die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Temple of Ekur
02. Wait A Minute My Girl
03. The Sacred Stones
04. Shotgun Blues
05. The Devil Rages On
06. Say No More
07. Heaven’s Descent
08. Dagen Før (feat. Stine Bramsen)
09. The Passenger
10. Step Into Light
11. Becoming
12. Mindlock
13. Lasse’s Birgitta

Bonus:
01. Return To None (Wolfbrigade cover)
02. Domino (The Cramps/Roy Orbison cover)
03. Shotgun Blues (feat. Dave Matrise from Jungle Rot)
04. Dagen Før (Michael Vox Version)

Tänski

Aber macht euch selbst ein Bild: