ASSIGNMENT – „With The End Comes Silence“

Trackliste:

01. Fallen
02. Nothing To Say
03. Beyond Recognition
04. Those Words
05. The Tower
06. Selling My Soul
07. Call For Heaven
08. Angel Of Berlin
09. With The End Comes Silence
10. The Curtain Falls
11. Endlessly

Spielzeit: 69:23 min – Genre: Progressive Power Metal – Label: Massacre Records – VÖ: 06.02.2026 – Page: www.assignment-music.com

 

Neues von ASSIGNMENT, einer der Bands aus der Kategorie „Klingt als wäre sie eigentlich bekannt“. Über fünf Jahre sind vergangen, seitdem ich meinen Spaß mit „Reflections“, dem fünften Album der Gütersloher, hatte; werfen wir jetzt also mal ein Ohr auf Album Nr. 6: „With The End Comes Silence“.
Das kommt, wie schon der Vorgänger, mit einem schicken Cover und einer stabilen Produktion. Alles soweit ausgewogen, mit gut Druck, vielleicht minimal zu präsenten Leadgitarren. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau, dafür klingt die Platte erneut nicht überpoliert und gut metallisch.
Das soll sie auch, denn zuallererst machen ASSIGNMENT nach wie vor melodischen Heavy Metal, der sich im Power und Progressive Metal noch die Facetten raussucht, mit denen er sich gewinnbringend anreichern lässt. Wir kriegen also ordentlich Melodien, ein wenig Orchester, viel Klavier (cool, taucht in einem Großteil der Songs auf und definiert den Sound der Deutschen ein gutes Stück mit) und einige freshe Synthesizer-Sounds, die zwar fester Bestandteil der Musik sind, aber nicht das Alleinstellungsmerkmal. Ergibt insgesamt einen modernen Prog/Melodic/Power-Stil, der aber nicht trend-modern wirkt, was  begrüßenswert ist.
Zu alldem kommt aber auch eine angenehm metallisch agierende Band-Instrumentalbasis und die starke Heavy-Metal-geeignete Stimme von Diego Valdez.
Und diese ganzen Komponenten mischt man dann zusammen in zehn (mit Bonustrack elf) Songs, die vordergründig melodischer Heavy Metal sind und ihre Progressive-Anleihen nicht zwanghaft nach außen tragen müssen. Ja, ab und an ist da schonmal eine Taktart abseits des Standards, aber wie auch beim Vorgänger ergibt sich der Progressive-Faktor auf „With The End Comes Silence“ durch längere Kompositionen und hintergründig komplexe Arrangements.
Besonders viel Liebe steckt auf dem Album in so manchem Intro und Outro der Songs. Irgendwo im Promotext eines ASSIGNMENT-Albums wird man auf das Wort „cinematisch“ stoßen und das liegt vor allem daran. Da gibt es dann mal verstärkt elektronische Elemente, nicht selten gute Atmosphäre-Arbeit und kreativen Synthesizer-Gebrauch.
Und davon könnte es auch in den Songs gerne etwas mehr geben. Denn die bleiben auf „With The End Comes Silence“ leider ein wenig höhepunktarm. Nach dem coolen Intro beginnt dann der Hauptteil des Songs, irgendwo zwischen recht langsam und oberem Midtempo, wird dann fetter und durchläuft ein paar unterschiedliche Geschwindigkeiten, um irgendwann zwischendurch mal Uptempo zu erreichen. Und die Melodiearbeit erreicht dabei eher selten die Höhen, die man sich von einem melodischen „Progressive“-Album erhofft. Ein wenig mehr Abwechslung und unterschiedlicher Charakter bei einzelnen Songs hätte „With The End Comes Silence“ gut getan – so fühlt sich doch ein großer Teil der Songs einfach sehr ähnlich an.

Fazit:
Handwerklich haben ASSIGNMENT gar nichts zu verstecken und „With The End Comes Silence“ ist ein absolut erwachsenes, bodenständiges Melodic-Progressive-Metal-Album mit klarer stilistischer Vision. Die Komposition steht dabei leider etwas hintenan. Wer dem Genre an sich etwas abgewinnen kann, widme dem Ding ein wenig Reinhörzeit. Die deutsche Prog-Metal-Szene ist nämlich ganz klar eine, die Aufmerksamkeit verdient hat und gebrauchen kann, und ASSIGNMENT tun das damit zweifelsohne auch.

Anspieltipps:
„Nothing To Say“, „Angel Of Berlin“ und „Call For Heaven“

Jannis

WOLVERINE – Anomalies

Trackliste:

01. A Sudden Demise
02. My Solitary Foe
03. Circuits
04. Nightfall
05. This World And All It’s Dazzeling Lights
06. Automation
07. A Perfect Allignment
08. Losing Game
09. Scarlet Tide

 

 

Spielzeit: 52.27 min – Genre: Progressive Rock/Metal – Label: Music Theory Recordings – VÖ: 06.02.2026 – Page: www.facebook.com/wolverinetheband

 

Ich weiß noch, wie ich ca. 2009 im zarten Alter von sechzehn Jahren von meinem Vater im Saturn zehn Euro bekommen und mir davon die „Worldwide Metal“-Compilation gekauft habe, auf der ganz viele mehr oder weniger obskure Metalbands vertreten waren. Dort habe ich das erste Mal WOLVERINE gehört, und bis heute begleitet mich die schwedische Band. Und nun bringt das Quintett um Sänger Stefan Zell seit erstes Album seit zehn Jahren raus (wobei man die großartige 2020er EP – eigentlich ein audiovisuelles Kunstwerk – „A Darkened Sun“ nicht vernachlässigen sollte). „Anomalies“ kommt mit 50 Minuten Spieldauer und neun Songs.
WOLVERINE bewegen sich generell zwischen Progressive Rock und Progressive Metal, und dazwischen ist auch die Produktion angesiedelt. Sehr handgemacht klingend, ziemlich warm und voll, aber auch mit dem nötigen Schuss Härte, wo nötig. Und nicht zu vernachlässigen die Vielzahl an kleinen Sounddesign-Elementen und Effekten; sei es ein stimmiger Vocal-Effekt oder ein Drumset, bei dem man die hohen Frequenzen gekappt hat, oder kleine Hall-Effekte etc.. All das macht „Anomalies“ noch einmal um einiges atmosphärischer.
Die Drums klingen organisch und sind nicht übertriggert – wenn Drummer Marcus sanft spielt, klingt das auch so. Und Sänger Stefan hat erwartungsgemäß seine wunderbare Stimme nicht verloren und legt Ausdruck und Emotion in höchstem Maße in die Vocals.
Musikalisch ist „Anomalies“ schlicht und ergreifend schön. WOLVERINE haben ein großes Talent für emotionsgeladenes Songwriting, mit vielen ruhigen Tönen, aber auch den feierlichen oder dramatischen. Da darf dann auch mal ein Song wie „Automation“ passieren, der komplett auf Drums und Gitarren verzichtet, aber auch ein relativ straighter, fett-rockig/metallischer wie „Losing Game“. Genre-gemäß findet sich der ein oder andere 7er- oder 5er-Takt (wobei „Anomalies“ doch über den größeren Teil seiner Spieldauer mit „normalen“ Taktarten arbeitet. Angenehmerweise ist das Album – wie WOLVERINE-Outputs auch – keines, das musikanalytisch gehört werden muss/möchte. Es ist für den Hörer absolut irrelevant, was an dieser und jener Stelle für eine Taktart passiert. „Anomalies“ will gefühlt werden, ist Musik zum Hineinsinken und Treibenlassen. Dann fühlen sich so einige Melodien beim ersten Hördurchlauf irgendwie meditativ-intuitiv fließend an, entwickeln aber schon beim zweiten eine seltsame Form von Eingängigkeit. Denn ja, das Songwriting ist auch auf WOLVERINEs neustem Album wieder saugut, mit vielen Momenten, in denen man positiv überrascht erkennen darf, dass sich die Melodie nun in diese unvorhergesehene aber wirklich schöne Richtung weiterentwickelt.

Fazit:
„Anomalies“ ist gut für die Seele und sollte gehört werden. Ende.

Anspieltipps:
Klarer Kandidat zum Durchhören. Aber falls man irgendwann wider Erwarten doch nicht mehr weiterhören möchte, sei noch empfohlen, dem finalen „Scarlet Tide“ noch eine Chance zu geben.

Jannis

COURSE OF FATE – Behind The Eclipse

Trackliste:

01. Memories
02. Behind The Eclipse
03. Sky Is Falling
04. And So It Goes
05. Acolyte
06. Hiding From The Light
07. Don’t Close Your Eyes
08. Neverwhere

 

 

Spielzeit: 45:21 min – Genre: Progressive Metal – Label: ROAR – VÖ: 30.01.2026 – Page: www.facebook.com/courseoffate

 

Die Lage der Welt wird zunehmend komplex, und komplexe Welt verlangt nach komplexer Musik. Oder so. Wäre zumindest eine Erklärung, warum mein Rock-Garage-Jahr 2026 äußerst Progressive-lastig beginnt, und COURSE OF FATE tragen ihren Teil dazu bei. Deren drittes und neustes Album „Behind The Eclipse“ schiebt sich dieser Tage aus dem Schatten hervor und Junge, Junge, Junge, man darf wirklich gespannt sein, wohin die Reise der Norweger noch so geht.
45 Minuten Spielzeit. Für ein Prog-Album sozial kurz, aber dafür ist „Behind The Eclipse“ auch frei von jeglichen Längen. Acht Songs finden sich auf der Scheibe, davon ist einer ein kurzes Intro, sechs sind normal lang für das Genre und einer ist natürlich zehn Minuten lang.
An der Produktion kann man nichts aussetzen. Fett, klar, saftig, heavy und reich an Dynamik, saubere Sache. Die Hand- und Mundarbeit bietet ebenfalls keinen Anlass zur Kritik. Tolle wandelbare Stimme von Eivind Gunnesen, der zwischen stabilen Growls und der sanftesten, zerbrechlichsten Stimme, die ich seit langer Zeit im Metal gehört habe, alles drauf hat. Und die kräftige ausdrucksstarke Metalstimme natürlich auch. Alles sehr gut produziert und smart mit Effekten angereichert oder Backing Vocals versehen.
Neben den klassischen Metal-Instrumenten gibt es bei einigen Songs dann noch Klavier-Ergänzung, selten mal subtile Synth- oder Orchestersounds.
Das alles macht „Behind The Eclipse“ aus, wäre aber nicht genug ohne die sehr gute Komposition. Die ist sehr ernst und traut sich eine erstaunliche Menge an ruhigen Parts, und auch an sehr ruhigen und an sehr sehr ruhigen. Die werden kontrastiert mit wahren musikalischen Gefühlsausbrüchen, die durch diese nachdenklichen, zurückhaltenden Momente brechen, und zusammen ergibt das, und all das andere, was auf der Platte passiert, eine gewisse Theatralik. „Behind The Eclipse“ ist kein Konzeptalbum und man muss nicht einmal auf die Texte achten, um beim Hören das Gefühl eines musikalischen Erzählflusses zu erlangen. Und der fühlt sich dank erheblichem Feingefühl bei Komposition und Arrangements komplett richtig an, obwohl kaum ein Songpart „normal“ ist. Keine Minute auf „Behind The Eclipse“, in der nicht etwas passiert, was man sonst nicht auf jedem Metalalbum hört, und dennoch ist das Album der Norweger in sich durchweg stimmig, was eine Leistung ist, die zu vollbringen sich viele Prog-Metalbands nur wünschen können.
All das klingt jetzt etwas Bullshit-intellektuell, daher noch einmal kurz von der anderen Seite betrachtet und Klartext: wunderschöne ruhige Passagen, asoziales groovendes Geschleppe, schnelle aggressive Parts und alles dazwischen, und alles passt über das Album hinweg bestens zusammen.

Fazit:
Ich glaube, bislang ist jedes COURSE-OF-FATE-Album irgendwo unter meinen Top 10 des Jahres gelandet. Und machen wir uns nichts vor: Bei „Behind The Eclipse“ wird das nicht anders sein.

Anspieltipps:
„And So It Goes“, „Acolyte“, „Don’t Close Your Eyes“ und „Neverwhere“

Jannis

MOONSCAPE – Entity, Chapter III: A Sudden Glimpse Of Clarity

Trackliste:

01. Prologue
02. Relapse
03. The Shattered Walls Of Ilusion
04. A Guiding Light
05. A Place To Call Home
06. On The Threshhold
07. Crossing Over
08. The Light Of Day
09. One Last Temptation
10. Revival
11. The Diminishing Shadows
12. The Visitation Dream
13. Home
14. The Light Of Day (Reprise)

Spielzeit: 42:04 min – Genre: Progressive Metal – Label: Eigenveröffentlichung – VÖ: 21.11.2026 – Page: www.facebook.com/moonscapenorway

 

Immer wieder besonders, wenn man mit einer Rezension beginnt und dann erst merkt, dass man die Band schon kennt und vor gerade mal zwei Jahren bereits das Vorgängeralbum der Band besprochen hat. Spricht eher so halb für das Album, das damals durchwachsene 7,5 Punkte bekommen hat.
Aber gut, Sachen können sich ja ändern, und vielleicht haben sie das ja auch bei MOONSCAPE und ihrem vierten Longplayer „Entity, Chapter III: A Sudden Glimpse Of Clarity“. Der ganz helle Leser wird bei dem Namen den berechtigten Verdacht entwickeln, es handele sich um Progressive Metal. Volltreffer, gut gemacht!
„ECIII:ASGOC“ ist kurzweilige 42 Minuten lang, besteht aus 14 Tracks, von denen die beiden längsten acht und viereinhalb Minuten lang sind, der Rest also echt kurz.
Und es handelt sich um eine durchgehende Komposition, die am Stück gehört werden muss und zum Teil echt gar keine hörbaren Übergänge zwischen den Songs hat – was bei Prog ja durchaus was Gutes ist.
Jetzt die Frage: Hatten MOONSCAPE bei der Komposition zu „A Sudden Glimpse Of Clarity“ einen ebensolchen und haben an Problemen des Vorgängers gearbeitet? Die Antwort ist ein eindeutiges Ja!
Zuerst mal klingt das Ding besser als der Vorgänger. Nach wie vor finde ich die Vocals etwas zu laut und nicht gut in den Gesamtsound integriert; dazu gibt es ein immer mal wiederkehrendes Lead-Synthesizer, das mit einem etwas anderen Sound wesentlich besser gekommen wäre. Aber sonst sitzt da alles. Band, Klavier, Orchester, Chor, Orgel (diese Orgel…), klingt alles korrekt.
Wo man aber so richtig zugelegt hat, das ist die Struktur und die Komposition. Der Vorgänger kam auf sieben Tracks bei 55 Minuten, denen es aufgrund ihrer Länge und der Vielzahl an Parts in ihnen oft an Charakter und einem strukturellen nachvollziehbaren Gesamtkonzept mangelte. Das ist bei „ECIII:ASGOC“ gar nicht der Fall. Die einzelnen Songs können sich auf einzelne Stärken und Ideen fokussieren, passen klanglich und kompositorisch super hintereinander und haben ihre individuellen Atmosphären – ohne dass der Fluss des Albums durchbrochen würde.
Damit ist man an manchen Stellen tatsächlich so unterwegs, wie die ganz Großen des Genres, und auch wenn man das natürlich immer mal nicht ist (ich finde immer noch, es hätte keine unklaren Vocals auf dem Album gebraucht), ist „ECIII:ASGOC“ seinem Vorgänger echt weit voraus.

Fazit:
Ja, ein paar Problemchen habe ich auch mit „Entity, Chapter III: A Sudden Glimpse Of Clarity“. Aber die Platte macht so viel richtig als stimmungsvolles, liebenswertes und mit Herz und Hirn gemachtes Prog-Album, dass die Entscheidung zwischen 8,5 und 9 Sternen eine ganz einfache ist.

Jannis

IN VIRTUE – Age Of Legends

Trackliste:

01. Ascent Glorious
02. Sisyphus Awakening
03. Karma Loop
04. Push That Rock
05. Purgatory
06. Exposed
07. Scream
08. Where The Edges Meet
09. Gunslingers Of The New American Desert
10. Desolation Throne
11. Thoughts In Freefall
12. The River
13. Tempus Fugue
14. Descent Limitless

Spielzeit: 50:44 min – Genre: Progressive Metal – Label: Eigenveröffentlichung – VÖ: 21.11.2025 – Page: www.facebook.com/invirtue

 

„Eigenveröffentlichung“ kann ja immer so einiges bedeuten. Wenn es um Progressive Metal geht, horche ich aber gerne mal auf bei dem Wort, da so manche Band in dem Genre, die sich nicht an ein Label bindet, doch stattdessen ihre Chance wahrnimmt, sich ordentlich auszutoben und „Progressive“ nicht nur als Synonym für „klinisch gelutschter 27/8el-Takt“.
Nun, IN VIRTUE machen Progressive Metal ohne Label. Mit ihrem inzwischen dritten Album „Age Of Legends“ melden sich die Kalifornier nach 13 Jahren zurück, und diese Meldung fällt doch interessant aus. Was schonmal höchst interessant ist: Bei 14 Songs kommt die Platte auf 50 Minuten, in der Zeit schaffen andere Prog-Bands gerade mal fünf Tracks. Und das liegt nicht groß an diversen kurzen Zwischenspielen. Nein, die Songs auf „Age Of Legends“ sind einfach zweieinhalb bis fünf Minuten lang, plus ein Achtminüter und ein kurzes Intro und Outro. Ist nicht das normale, aber normal ist ja auch langweilig.
Musikalisch ist Album #3 des Quartetts am ehesten Progressive Metal der neueren Schule. Gerade die Rhythmus-Arbeit ist nicht selten Modern Progressive Metal, aber nicht in totproduziert, sondern einfach in präzise gespielt, was den Ding sound-technisch Leben und Handgemachtheits-Gefühl gibt. Dafür ist der Sound jetzt auch nicht 100%ig ausdefiniert, geht aber vollkommen klar.
Zwischendurch kann „Age Of Legends“ aber auch anders, und wagt eine Vielzahl von kleinen Experimenten. Von fettem Orchester über chillige Southern-Rock-Vibes, Western-Atmosphäre, Blastbeats, Growls, LoFi-Klavier und Keyboardsoli bis hin zu eingängigen Refrains, redundanter Wiederholung des immer selben Satzes über einen kompletten Song hinweg, Power-Metal-Uptempo und ganz schwerem Geschleppe probieren IN VIRTUE sich ohne Limits aus.
Was die einen als Wundertüte bezeichnen, mag für die anderen ein „alles an die Wand werfen und schauen, was kleben bleibt“ sein. Vielseitig ist „Age Of Legends“ aber so oder so, und noch auf einem Level, auf dem es hier und da „all over the place“ ist, aber nur selten zu viel des Guten wird – in meinen Augen, da hat jeder eine andere Toleranzgrenze.
Melodisch ist einiges an gutem Material dabei, Instrumental- und Gesangsleistungen stimmen auch und die Komposition ist ohne Zweifel gut professionell.

Fazit:
Und um zurück zum Anfang zu kommen: „Age Of Legends“ ist an vielen Stellen echt geil. Ja, es mag auch an einigen Stellen seltsam sein, aber besser ab und an seltsam als überwiegend langweilig. Und langweilig sein ist nun wirklich keine Stärke von IN VIRTUE.

Anspieltipps:
„Gunslingers Of The New American Desert“, „Purgatory“, „Tempus Fugue“ und „Where The Edges Meet“

Jannis

DEFECTO – Echoes Of Isolation

Trackliste:

01. The Unraveling
02. Eternal Descent
03. Sacred Alignment
04. Eclipsed By The Void
05. Heart On Fire
06. Quantum Abyss
07. Through Cloak And Bones
08. Shattered Reality
09. Echoes Of Isolation

 

 

Spielzeit: 42:05 min – Genre: Heavy Metal – Label: Frontiers Music s.r.l. – VÖ: 31.10.2025 – Page: www.facebook.com/defectoband

 

DEFECTO haben mir „Nemesis“ vor ein paar Jahren eines der wenigen Alben abgeliefert, denen ich hier bislang eine glatte 10/10 gegeben habe. Keine Frage, dass ich mir auch „Echoes Of Isolation“, das inzwischen vierte Album der Dänen um Sänger Nicklas Sonne, der jüngst auch sein erstes Soloalbum veröffentlicht hat, gesichert habe.
Was macht DEFECTO aus? Nun, erstens eine wuchtige Produktion, sehr fett, ordentlich heavy, knallend. Das kann sich auch „Echoes“ ohne Zweifel auf die Fahne schreiben, und hakt in dem Atemzug auch noch die Punkte „gut klingende Orchester-Elemente“ und „sinnvoll-sparsam eingesetzte moderne Synthesizer“ ab.
Nicklas‘ Stimme – ob klar oder unklar – ebenso wie die Instrumentalleistungen: gewohnheitsgemäß on Point.
Und dann gibt es aus all diesen Zutaten modernen Heavy Metal mit sauber bratenden Gitarren, mal so richtig schön stumpf heavy schrubbend, mal böse heruntergebrochen, fix progressiv-frickelig oder gefühlvoll-intensiv-melodisch. In seiner Machart absolut unangreifbar, ohne einzelne Parts oder Entscheidungen, die in irgendeiner Weise fragwürdig wären.
In „Echoes Of Isolation“, dem finalen Titeltrack auf der Platte, manifestiert sich das musikalische Wesen DEFECTOs wie in keinem anderen auf ihr. Das liegt auch daran, dass das Ding beinahe zehn Minuten lang ist und so einige Modi durchmacht, die man von DEFECTO kennt und liebt.
Die anderen Songs fokussieren sich eher auf ein bis zwei davon, zum Beispiel „Eclipsed By The Void“ mit seinem Mix aus schnellem Gezappel, der coolen Midtempostrophe und dem zum Mitgrölen prädestinierten Oooooooh-Chorus.
Der ein oder andere poppig-eingänigere Track ist dabei, insbesondere „Heart On Fire“ und „Shattered Reality“, bei „Quantum Abyss“ kommen ein paar Neoclassic-Elemente mit rein, und „Through Cloak And Bones“ ist der stumpf-böse Track des Albums.
Geiles Ding, keine Frage. Aber im Vergleich zum bisher unerreichten „Nemesis“ hat man sich doch ein wenig angepasst. Praktisch jeder Song auf „Nemesis“ investiert 120% in die Ausarbeitung des Charakters, den DEFECTO sich ihm zu geben entschieden. Das tut „Echoes Of Isolation“ nicht, gibt stattdessen etwas hier- und etwas davon dazu und wird somit eine Sammlung von Songs, die für sich stark aber etwas „normaler“ sind. An den exzentrischen Charakter von „Nemesis“, das bei seinen Tracks durchgängig auf „ganz oder gar nicht“ schaltet, kommt es damit leider nicht ganz ran.

Fazit:
DEFECTO ist bislang immer bedenkenlos empfehlenswert gewesen, und das ändert sich auch bei „Echoes Of Isolation“ nicht. Technisch stark und mit Härte und Modernität in gesunden Dosierungen funktioniert die Truppe als gemeinsamer Nenner im Musikgeschmack von Menschen mit Tunnels in den Ohren und Menschen mit Patches auf den Klamotten. Könnte man langsam echt mal für ein paar internationale Festivals bekannt geben!

Anspieltipps:
„Eclipsed By The Void“, „Heart On Fire“ und „Echoes Of Isolation“

Jannis

DREAM THEATER – Parasomnia

Trackliste:

01. In The Arms Of Morpheus
02. Night Terror
03. A Broken Man
04. Dead Asleep
05. Midnight Messiah
06. Are We Dreaming
07. Bend The Clock
08. The Shadow Man Incident

 

 

Spielzeit: 71:19 min – Genre: Progressive Metal – Label: InsideOutMusic – VÖ: 07.02.2025 – Page: www.facebook.com/dreamtheater

 

Es ist doch immer schön, mit alten Bekannten nach längerer Zeit wieder zusammenzukommen. Es ist umso schöner, wenn diese alten Bekannten James LaBrie, John Petrucci, John Myung, Jordan Rudess und Mike Portnoy heißen und dann einfach mal zusammen ihr erstes gemeinsames DREAM-THEATER-Album seit 2009 rausbringen. Dazu 40jähriges Jubiläum. Alles gute Gründe für „Parasomnia“, das sechzehnte Album der Prog-Metal-Legenden.
Sound von Andy Sneap, da gibt es erwartungsgemäß auch nichts zu meckern. Und jap, die Truppe ist zurück. Über 70 Minuten Spieldauer, zustande kommend unter anderem durch einen dicken 20-minütigen Track am Ende, und all das beinhaltend, was ein ordentliches Prog-Album ausmacht.
Los geht es dementsprechend mit der klassischen Ouvertüre, instrumental gehalten und einige Motive einführend, die uns im Verlauf des Albums noch begegnen werden.
Gar nicht so wenig von „Parasomnia“ ist ziemlich trocken und straight, aber verlässlich tauchen orchestrale Elemente und Synths da auf, wo sie sein müssen. Jordan muss schließlich auch ab und an mal die Fingerchen ausruhen.
Die unkonventionelleren Taktarten nehmen nicht die Überhand, sind aber klar vorhanden, und die eingängigen Melodien sind nicht unbedingt rar gesät, aber auch nicht exzessiv verwendet. Wenn sie kommen, zünden sie zumeist, das Melodiewriting von DREAM THEATER bietet ja generell wenig Grund zur Kritik.
Wiederkehrende Motive über mehrere Songs schweißen die Platte zu einem Gesamtwerk zusammen, ebenso wie die kleinen hörspielartigen Elemente, mit kleinen Gerede- und Sounddesign-Passagen.
Am ehesten stechen auf „Parasomnia“ das vergleichsweise radiokompatible und ruhigere „Bend The Clock“ mit seinem schönen Songwriting hervor, der Endtrack „The Shadow Man Incident“ mit seinem ausufernden Mittelteil und seinem selbstbewusst überlangen 5-minütigen Anfang, und „Midnight Messiah“, der sich erstmal smart hochschraubt, um dann im Refrain auf ganz klassisch Heavy Metal umzuschwenken.
Ansonsten ist „Parasomnia“ ziemlich genau das, was man von einem DREAM-THEATER-Album erwartet: handwerklich einwandfrei, komplex, groß.
Ein übliches Quäntchen musikalische Selbstbefriedigung ist natürlich auch dabei und geht ab und an auf Kosten der Entwicklung einer wirklich tiefergehenden Atmosphäre, die man bei einem solchen Gesamtkunstwerk-Prog-Ding erwarten könnte. Aber das ist Geschmackssache. Minutenlange Soli sind beeindruckend, aber eine Minute weniger Solo und eine Minute mehr richtig reinhauende Komposition haben zumindest auf meine Gefühlswelt einen entscheidenderen Impact. Ist aber auch irgendwie komisch, DREAM THEATER danach zu bewerten.

Fazit:
Weitgehend unangreifbar, an Stellen etwas zu routiniert. Aber der Fan von frickeligem High End Prog Metal nach allen Regeln der Kunst bekommt mit „Parasomnia“ all das, was er sich von einem Album des Genres wünscht!

Anspieltipps:
„A Broken Man“, „Bend The Clock“ und „Midnight Messiah“

Jannis

TALENTSCHMIEDE: Queen Of Distortion

Band:
Queen Of Distortion

Gegründet:
2018

Herkunft:
Braunschweig

Mitglieder:
Tiffany Bailey – Vocals
Torsten Schirmer – Gitarre
Sebastian Eilf – Gitarre
Carsten Bätge – Bass, Backing Vocals
Holger Schilling – Drums

Stil:
Female Fronted Metal

Veröffentlichungen:
2019 – Rising from the Fallen (EP)
2020 – Live from the Fallen (Live-EP, online)
2021 – Checkmate! (Full length CD)
2024 – Cold (Single, Video)

Einflüsse:
80er Metal, Power Metal und Progressive Metal. Eigentlich kommt jeder aus einer etwas anderen Ecke des Metal und bringt seine Einflüsse mit in die Musik.

Was wir die nächsten fünf Jahre erreichen möchten:
Mehr Festivals spielen, mehr Reichweite bekommen, wieder regelmäßig Musik veröffentlichen ohne eine dreijährige Zwangspause.

Was als nächstes kommt:
Studioaufnahmen zum neuen Longplayer fertigstellen und zwei bis drei Videos zum Release veröffentlichen!

Unsere beste Erfahrung bis jetzt:
Dass es auch nach herben Rückschlägen weiter geht und wir erfolgreich mit der neuen Besetzung das Zepter der Queen erneut live präsentieren konnten!

Unser peinlichster Moment:
Wenn man alle Batterien sämtlicher Sender vor dem Gig gewechselt hat – bis auf die im Mikro, das dann prompt ausfällt… ach, peinlich ist eigentlich gar nichts, solange man sich selbst nicht so ernst nimmt.

Mit wem wir gerne ein Bierchen trinken würden und warum:
Da hat jeder seine eigenen Idole, Wünsche und Gründe.

Wenn wir uns eine Band aussuchen könnten, mit der wir auf Tour gehen dürfen:
Mit ein paar alten Recken der 80er wie Saxon oder Priest, oder mit Hammerfall. Oder auch: mit Battle Beast als Female-Fronted-Metal-Package…

Das Beste daran, in einer Band zu spielen:
Man erlebt immer wieder Neues, trifft neue Leute, spielt an neuen Orten… das hält jung.

Das Schlimmste daran, in einer Band zu spielen:
Besetzungswechsel.

Online:
Website: www.queenofdistortion.de
Facebook: www.facebook.com/QueenofDistortion2018
Instagram: www.instagram.com/queenofdistortion

Musik:
Spotify: www.open.spotify.com/intl-de/artist/5jHmF13bD9lq5CrHXGX2Yc?si=-hVle4SDT3ySwKPM6nqybg&nd=1&dlsi=d36a838099ee4eb2
Youtube: www.youtube.com/@queenofdistortion4840

Live-Dates:
26.06.2025 Rock & Metal Days, Oschersleben
01.08.2025 Helmfest, Helmstedt

ANCIENT CURSE – Dimension 5

Trackliste:

01. Forevermore
02. Ave Maria
03. Isolation
04. Dimension 5
05. Deny And Destroy
06. Tunnel Vision (G LOC Part 1)
07. In Memoriam
08. Dreaming Of Lucrecia (G LOC Part 2)
09. Paranormal Coincidence (G LOC Part 3)

 

 

Spielzeit: 64:03 min – Genre: Progressive Power Metal – Label: El Puerto Records – VÖ: 25.10.2024 – Page: www.facebook.com/profile.php?id=100063684061715

 

ANCIENT CURSE gehören nicht erst seit gestern zu den kleinen Großen in der Prog-Power-Szene. Man kann das Genre jahrelang hören, ohne jemals was von ihrer Existenz mitzukriegen, aber empfehlenswert ist das nicht, und darum gibt’s jetzt auch eine Rezension zu „Dimension 5“, dem gerade mal vierten Album der 1987 als BONEBREAKER gegründeten Band.
Denn ANCIENT CURSE machen mit ihrer Musik einfach lächerlich viel richtig. Wie sich das gehört, gibt es ein paar Orchester-, Synthesizer-, Klavier-, Gastvocal- und Chor-Einlagen, alles sehr gut klingend aber beileibe nicht inflationär. Dazu gibt es eine stabile Produktion (lediglich die Backing Vocals im Chorus von „Isolation“ verwässern ein wenig den Impact der Hauptmelodie, aber ansonsten geht der Sound voll klar) und vorbildliche Leistungen an den Instrumenten und hinter dem Mic.
Vier-Viertel-Takt dominiert die neue Platte der Bremer, Ausnahmen vor allem bei „Tunnel Vision“ und „Paranormal Coincidence“, in Sachen Songwriting ist man nichtsdestotrotz progressiv, ohne sich groß einen drauf runterzuholen.
Was aber das Wichtigste ist: ANCIENT CURSE schaffen es, praktisch jedem Song einen eigenen Vibe zu geben, ihn von den anderen abzuheben, ohne dass das Album deswegen zusammengestückelt wirken würde. „Forevermore“ bietet dabei einen starken Einstieg, einen Teaser, was man von „Dimension 5“ wohl noch so erwarten darf – und was man auch bekommt, plus mehr.
„Ave Maria“ ist in Teilen schon echt heavy und runtergebrochen auf die klassische Metalband-Besetzung, feiert sich aber im Refrain – zurecht – auf den im wirklich besten Sinne schlagerigen Chorus. Dann gibt es mit „Dimension 5“ die perfekte Single: mit unter fünf Minuten vergleichsweise kurz, knallend und mit recht modern komponiertem Refrain. Und „Deny And Destroy“ wird im Anschluss wütend, hat dabei aber hörbar Spaß damit, aus mehreren Tempi was Geiles rauszuholen.
Den obligatorischen Instrumental Track bekommen wir mit „Tunnel Vision“, der eine schöne kleine musikalische Reise durch unterschiedliche Parts und Stimmungen ist, und „Paranrmal Coincidence“ dient als schönes orchestrales Outro des Albums und des überlangen „Dreaming of Lucrecia“, das ein knappes Viertel des gesamten Albums ausmacht. Und so ein Viertelstünder ist für Fans wie Reviewer immer ein Unsicherheitsfaktor, denn wenn er nicht liefert, liefern direkt mal 25% des Albums nicht.
Frohe Botschaft: Das Ding liefert und gehört zweifelsohne zu den besten Tracks der Platte. Mit größtenteils positiv-duriger feierlich-mächtiger Grundstimmung und vielen unterschiedlichen starken Parts, mal Dauerfeuer, mal ausgedehnter, ist „Dreaming Of Lucrecia“ ein langer Prog-Track, wie er im Buche steht, und krönender Abschluss eines eh schon nicen Albums.

Fazit:
Wer ANCIENT CURSE eh schon mag, kriegt hier all seine Wünsche von dem sympathischen Quartett erfüllt. Und wer nach dieser Rezension glaubt, grob was damit anfangen zu können (unser treuer Kommentator Schwatzbacke vielleicht), gebe der Platte eine Chance, um nachher seinen Freunden stolz geilen Progressive Power Metal zeigen zu können, von dem sie bislang keine Ahnung hatten.

Anspieltipps:
„Ave Maria“, „Dreaming Of Lucrecia (G LOC Part 2)“ und „Dimension 5“

Jannis

DEVIN TOWNSEND – PowerNerd

Trackliste:

01. PowerNerd
02. Falling Apart
03. Knuckledragger
04. Gratitude
05. Dreams Of Light
06. Ubelia
07. Jainism
08. Younger Lover
09. Glacier
10. Goodbye
11. Ruby Quaker

Spielzeit: 44:07 min – Genre: Progressive Metal – Label: InsideOut Music – VÖ: 25.10.2024 – Page: www.facebook.com/dvntownsend

 

Ein Blick auf aktuelle Hollywoodstars belegt: Schön und blöd schließt sich nicht automatisch aus. Ein Blick auf die Musik von DEVIN TOWNSEND belegt ebendies ebenfalls regelmäßig. Welcher Musiker schafft es sonst noch, seine Musik so kraftvoll, majestätisch schön zu gestalten, und zwischendurch harmonisch in humorvolles Gedönse überzugehen?
„PowerNerd“ ist da nicht die Ausnahme, aber meist eher schön. Über den Sound muss man bei Alben des Herrn ohne die Haare eh kein Wort verlieren, der ist wie gewohnt ein massives Brett, das jeder Soundanlage zu mehr Selbstbewusstsein verhilft. Mit 45 Minuten Spieldauer und gerade mal einem Song, der an den sechs Minuten kratzt, ist das Ding zudem äußerst kurzweilig und hätte sich an Längen maximal die anderthalb Minuten Atmosounds am Ende genau dieses Tracks sparen können.
Und insgesamt ist die Platte: ein Best Of von all den Dingen, die Devins Musik seit längerer Zeit ausmachen. „PowerNerd“ selbst fällt als Opener dabei ziemlich heavy-metallig aus, natürlich auf höchst Devin’sche Weise, aber nichtsdestotrotz mit einigen Features, die man eher von klassischem Heavy Metal kennt. „Falling Apart“ dreht das Tempo ganz nach unten und erfreut mit den klassischen Kontrasten zwischen ganz sanfter Strophe und mächtigem Druckchorus mit schöner Melodie.
Und dann darf es bei „Knuckledragger“ erstmals auf positive Weise kalkuliert chaotisch doof werden. Dinge passieren, witzige Ideen geben sich die Hand, dazu geil drivender Refrain. Bescheuerter wird es nur bei „Ruby Quaker“ (das ist eine Mottenart), in dem es darum geht, dass Kaffee gut ist. Außerdem gibt es neben Akustik-Projekt-Vibes fröhlichen Südstaaten-Townhall-Rock und natürlich Blastbeats plus weitere Eskalationsstufen.
„Gratitude“ und „Younger Lover“ fallen in die Kategorie „schönere Songs“, sind etwas poppig und ganz hervorragend, insbesondere „Gratitude“, und mit „Jainism“, „Ubelia“ und „Glacier“ gibt es dann noch gut große Melodien, Schwere, Schönheit und Feierlichkeit. Dazu einen stabilen Endtrack mit „Goodbye“, bevor „Ruby Quaker“ dann aufräumen darf.
Kritisierenswert ist hier eigentlich gar nichts. „PowerNerd“ ist ein weiteres Beispiel für die meisterlichen Fähigkeiten des Kanadiers, und schwache Songs zu schreiben gehört da einfach nicht zu.

Fazit:
Erwartungsgemäß Pflichtprogramm für DEVIN-Fans. Und letztendlich für alle, die mit seinem Schaffen noch nicht vertraut sind, denn das sollte man möglichst zeitnah ändern.

Anspieltipps
„Gratitude“, „Knuckledragger“, „Jainism“ und und irgendwie auch „Ruby Quaker“

Jannis