SERIOUS BLACK – Suite 226

Band: Serious Black
Album: Suite 226
Spielzeit: 46:52 min
Stilrichtung: Melodic Metal
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 31.01.2020
Homepage: www.serious-black.com

Bei den Jungs von SERIOUS BLACK war es etwas länger ruhig als zuletzt gewohnt! Hatte man bisher in satter Folge von knapp 1 Jahr ein Album veröffentlicht dauerte es dieses Mal etwas länger bis wir das neue Album „Suite 226“ in den Händen halten können.
Dies lag vor allem daran das Bassist Mario Lochert ein eigenes Studio gebaut hat, wo der neue Diskus auch eingespielt und produziert wurde.
Konzeptionell geht es auf der neuen Platte um einen Mann der geistig verwirrt ist, in seiner Gummizelle, eben der Suite 226, lebt und der in seiner eigenen Traumwelt lebt.
Mit diesen Infos kann man dann mit dem Opener „Let Me Go“ doch schon mehr anfangen, oder nicht? Auf jeden Fall zeigt der Track das die Jungs nicht auf der faulen Haut gelegen haben, sondern immer noch erstklassigen Melodic Metal mit dem notwendigen Biss schreiben können.
Nachdem ebenfalls sehr ordentlichen „When the Stars are right“, welches ja schon vorab zu bestaunen war, gibt es mit „Solitude Etude“ einen kleinen Durchhänger zu verzeichnen (hier fehlt irgendwie die richtige Durchschlagskraft), aber mit dem tollen „Fate of all Humanity“ ist man sofort wieder zurück in der Erfolgsspur und weiß zu begeistern!
„Castiel“ im Anschluss kommt dann etwas schwer in die Gänge, kann dann aber spätestens mit dem Chorus wieder absolut überzeugen.
Der weitere Mittelteil wird dann durch das klassische „Heaven Shall Burn“ und das atmosphärische „Way back Home“ abgerundet.
Da man auch im letzten Drittel der Scheibe nicht großartig qualitativ nachlässt und mit dem gefühlvollen „Coming Home“ sowie den Titeltrack „Suite 226“ zwei weitere absolute Hits im Gepäck hat kann man insgesamt wieder von einem Knalleralbum aus dem Hause SERIOUS BLACK sprechen.
Das längere Warten hat sich also definitiv gelohnt!

Anspieltipps:

„Let Me Go“, „When the Stars are right“, „Fate of all Humanity“, „Coming Home und „Suite 226“.

Fazit :

Lange musste die Fans auf den neuen Diskus warten, aber das warten hat sich wie gesagt definitiv gelohnt! Vielleicht hat man hier das bisher abwechslungsreichste und komplexeste Album in der Bandhistorie vor sich.
Anhänger der bisherigen Alben machen mit dem Erwerb der Scheibe definitiv keinen Fehler und Fans der Band müssen das Teil eh haben!
Erstklassiges neues Futter für Melodic Metal Fans. Punkt!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Let Me Go
02. When the Stars are right
03. Solitude Etude
04. Fate of all Humanity
05. Castiel
06. Heaven Shall Burn
07. Way back Home
08. We still stand Tall
09. Come Home
10. Suite 226

Julian

SERIOUS BLACK – Magic

Band: Serious Black
Album: Magic
Spielzeit: 56:18 min
Stilrichtung: Melodic Metal
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 25.08.2017
Homepage: www.serious-black.com

In drei Jahren drei Alben raus hauen das schaffen nicht viel Bands! Die Jungs von SERIOUS BLACK haben genau das gemacht und sich somit quasi über Nacht ins obere Drittel der Melodic Metal Hitliste geschlichen, denn die bisherigen Alben waren aller erste Sahne! Nun steht uns das neue Album „Magic“, das erste Konzeptalbum der Band ins Haus und man kann davon ausgehen das das Niveau der bisherigen Veröffentlichungen spielend gehalten werden kann, dafür sind die beteiligten Musiker einfach Meister ihres Faches!
Passend zum Konzept beginnt das neue Album mit dem atmosphärischen Intro „With a Tip of the Hat“ welches die Geschichte gut einleitet. Als ersten richtigen Song wird uns dann „Binary Magic“ präsentiert. Und hier geht die großartige Melodic Power Metalreise dann richtig los. Die Jungs waren ja schon auf ihren vorherigen Alben richtig gut, aber was man hier für uns parat hält kann es locker mit den Alltimeklassikern des Genre aufnehmen!
Egal ob es der schon angesprochene Opener, das folgende, ebenso klassische midtempomäßige „Burn! Witches Burn!“, das etwas ruhigere „Now You‘ll never know“ oder das bärenstarke Mitteltrio „I can do Magic“, „Serious Black Magic“ und „Skeletons on Parade“ ist, hier in der ersten Hälfte wird erstklassiger Metal melodischer Prägung aufgefahren der die Band auf dem Höhepunkt ihres Schaffens zeigt!
Hui hier wird aber mit Lobpreisungen nur so um sich geschmissen wird man jetzt denken, ja aber sie sind wirklich verdient, denn jeder Musiker egal ob Sänger oder Instrumentalist kitzelt hier glaube ich alles aus sich heraus und man merkt einfach, was ja auch immer wieder von der Band selbst betont wird, das hier einfach großartige Einzelmusiker am Werk sind die fast alle über ein tolles Songwritinggespür verfügen.
Und da ist auch kein Wunder das es in der zweiten Hälfte nur so von Hits wimmelt, exemplarisch seien hier „Mr. Nightmist“, die Halbballade „True Love is Blind“ oder das flotte „Newfound Freedom“ genannt. Melodic Power Metalherz was willst du mehr!

Anspieltipps:

Hier könnt ihr wieder hin greifen wohin ihr wollt, alles ist absolut hör und genießbar!

Fazit :

Die letzten Alben von SERIOUS BLACK kratzten schon alle an der Höchstnote, nun ist es also soweit und bei dem make it or break it Album Nummer 3 schafft man die letzten Prozent zu 10 Punkten.
Man orientiert sich wieder ein bisschen mehr am Debütalbum wie ich finde und das ist auch gut so, den die Songs sind wieder wesentlich kraftvoller als auf dem Vorgängerwerk!
Wer über erstklassigen Melodic Powermetal europäsicher Prägung heutzutage nachdenkt kommt sehr schnell auf SERIOUS BLACK. Ab in den nächsten Plattenladen eures Vertrauens und sich die Scheibe gesichert!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. With a Tip of the Hat
02. Binary Magic
03. Burn! Witches Burn!
04. Lone Gunman Rule
05. Now You‘ll never know
06. I can do Magic
07. Serious Black Magic
08. Skeletons on Parade
09. Mr. Nightmist
10. The Witch of Caldwell Town
11. True Love is Blind
12. Just Kill Me
13. Newfound Freedom
14. One Final Song

Julian

SERIOUS BLACK – Mirrorworld

seriousblack-mirrorworld-cover2016Band: Serious Black
Album: Mirrorworld
Spielzeit: 36:07 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: AFM Records 
Veröffentlichung: 09.09.2016
Homepage: www.serious-black.com

Ánfang 2015 trat die neue deutsche Power Metal Formation SERIOUS BLACK mit ihrem Debütalbum „As Daylight Breaks“ in Erscheinung! Angeführt von Bassist Mario Lochert, verstärkt mit Ex TAD MOROSE und Ex BLOODBOUND Sänger Urban Breed, MASTERPLAN Mastermind Roland Grapow oder Ex BLIND GUARDIAN Schlagwerker Thomen Stauch machte sich die Truppe auf kräftig am Power Metal Thron zu rütteln. Und der Erfolg gab ihnen Recht! Das Debüt schlug ein wie eine Bombe und auch live war man ordentlich unterwegs.
Nun 1 ½ Jahre später kommt man schon mit den zweiten Album „Mirrorworld“ um die Ecke und es hat sich ein bisschen was personell getan! Denn die angesprochenen Roland und Thomen sind leider aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen nicht mehr mit an Bord. Ersetzt werden sie durch Bob Katsionis (FIREWIND) und Alex Holzwarth (RHAPSODY OF FIRE). Weiterhin dabei sind noch Dominik Sebastian (EDENBRIDGE) und Jan Vacik der auch für Mix und Mastering zuständig war.
So genug gequatscht, lassen wir endlich die, bestimmt wieder feine, Mucke sprechen.
Der Opener „Breaking the Surface“ ist aber erstmal das obligatorische einleitende Intro. Richtig in die Vollen geht es dann das erste Mal mit „As Long As I'm Alive“ welches ja auch schon vorab im Internet zu bestaunen war.
Hier geht es nach einer kleinen instrumentalischen Einleitung auch direkt flott und eingängig zur Sache! Das Keyboard ist sehr präsent und legt hier einen tollen Klangteppich dem man sich nicht lange entziehen kann. Schon nach kurzem gehen Chorus und Melodie in Fleisch und Blut über und man wippt fleißig mit den Füßen mit!
Ähnlich ergeht es uns dann beim folgenden „Castor Skies“ welches auch schön eingängig aus den Boxen kommt und direkt zu gefallen weiß.
Über die etwas gediegeneren Nummern „Heartbroken Soul“ und „Dying Hearts“, letzteres auch wieder ein absoluter Ohrburner, geht es dann mit großen Schritten in den Mittelteil bei dem vor allem das Titelstück „Mirrorworld“ besonders hervorsticht aufgrund seiner Abwechslung und dem etwas epischen Touch!
Das vorletzte Stück „State of my Despair“ ist für mich irgendwie das schwächste Stück der Scheibe, auch wenn manch andere Bands dafür töten würden ist es im Vergleich doch nicht ganz so packend.
Diesen kleinen Lapsus bügelt man dann aber direkt wieder mit dem Abschlusstrack „The Unborn Never Die“ aus. Hier ist man wieder eingängig und auch etwas halbballadisch unterwegs. Ein toller, runder Abschluss eines beeindruckenden zweiten Werks!

Anspieltipps:

Hier müsst ihr euch, wie auch schon beim Debüt, durch alle Tracks hören. Alles ist erste Sahne!

Fazit :

Tja was soll ich hier noch groß schreiben? Die Rezi sagt ja schon aus das es SERIOUS BLACK nach dem bärenstarken Debütalbum auch mit ihren zweiten Album geschafft haben zu 99,8 % zu begeistern! Fans der Band und des Genre sollten auf jeden Fall sehr zufrieden sein mit dem hier dargebotenen! Für mich ganz klar einer der Anwärter auf das Genre Highlight des Jahres.
Sichert euch auf jeden Fall die Digipackversion des Albums, hier befinden sich noch 7 zusätzliche Bonustracks!

WERTUNG:

9,5

 

 

Trackliste:

01. Breaking the Surface
02. As Long As I'm Alive
03. Castor Skies
04. Heartbroken Soul
05. Dying Hearts
06. Your're not alone
07. Mirrorworld
08. State of my Despair
09. The Unborn Never Die

Julian

SERIOUS BLACK – As Daylight Breaks

Band: Serious Black
Album: As Daylight breaks
Spielzeit: 41:43 min
Stilrichtung: Melodic Metal
Plattenfirma:  AFM Records
Veröffentlichung: 16.01.2015
Homepage: www.serious-black.com

Ein neuer Stern am Melodic Power Metal Himmel! SERIOUS BLACK heißt die Truppe die aus sechs langjährigen und sehr bekannten Metalmusikern besteht. Mit an Bord sind Roland Grapow (Gitarre, MASTERPLAN), Thomen Stauch (Schlagzeug, Ex BLIND GUARDIAN), Urban Breed (Gesang, Ex BLOODBOUND, TRAIL OF MURDER), Dominik Sebastian (Gitarre, EDENBRIDGE), Jan Vacik (Keyboard, Ex DREAMSCAPE) und Mario Lochert (Bass, EMERGENCY GATE).
Dabei sprechen die Jungs selbst nicht von einer Supergroup, sondern sehen sich als richtige Band, die ihre Songs zusammen schreiben, auf Tour gehen und nicht nur für ein Album zusammen arbeiten.
Das Ergebnis dieser ersten Zusammenarbeit liegt nun in Form des Debütalbums „As Daylight breaks“ vor und der Opener „I seek no other Life“ zeigt uns direkt mal wo der Metalhammer hängt! Schnelle Drumläufe, knackige Gitarrenriffs und der klasse Gesang von Fronter Urban erwarten uns direkt zu Beginn. Garniert mit einem Ohrwurmchorus dürfte die Nummer direkt jeden Melodic Metalanhänger in Mark und Bein übergehen. Geil!
Und die nächsten Ohrwürmer folgen direkt auf dem Fuße, „High and Low“ beginnt zwar aufgrund des Keyboards etwas handzahmer, steigert sich dann aber speziell im Chorus wieder extrem, so das wir auch hier direkt von einem erstklassigen Anspieltipp sprechen können.
Weiter geht es dann mit der Halbballade „Sealing my Fate“, die ebenfalls schnell als gelungen abgehakt werden kann, ist natürlich auch eine absolute Gesangsnummer wo Urban so richtig glänzen kann!
„Temple of the Sun“ ist dann eine stimmungsvolle Einleitung zum Historienepos „Akhenaton“. Diese Nummer könnte auch ohne Probleme als Historiensoundtrack durchgehen und versetzt einen so richtig schön in die dazu passende Stimmung. Ein geiler Track, bis jetzt gibt es wirklich nicht viel auszusetzen, an diesem Debütalbum!
Und dieser Umstand, bleibt auch bei den anschließenden Tracks so, speziell „Trail of Murder“ und der Titeltrack „As Daylight breaks“ scheinen in der Folge als leuchtendes Beispiel für erstklassigen Melodic Metal heraus.
Im Abschlussdrittel lässt man dann auch nicht großartig nach, die Qualität bleibt stets im oberen Level und somit kann man SERIOUS BLACK nur zu diesem Bomben Debütalbum gratulieren!

Anspieltipps:

Das gesamte Album ist extrem stark, hier müsst ihr euch schon komplett durch hören!

Fazit :

SERIOUS BLACK machen Mucke die ich einfach liebe, Melodic Metal der mal mehr mal weniger in den Power Metalbereich rein schielt und noch dazu schön eingängig ist! Man merkt natürlich das hier keine Anfänger am Werk sind und das alle Bandmitglieder mit ordentlich Metalerfahrung daher kommen.
Für dieses geniale Debüt muss ich fast die Höchstnote zücken, ein bisschen Luft nach oben lasse ich mir aber noch für das bestimmt bald folgende zweite Album.
Glasklare Kaufempfehlung für die Genrefans, wer hier nicht zuschlägt ist wirklich selbst Schuld!!

WERTUNG:


Trackliste:

01. I seek no other Life
02. High and Low
03. Sealing my Fate
04. Temple of the Sun
05. Akhenaton
06. My Mystic Mind
07. Trail of Murder
08. As Daylight Breaks
09. Setting Fire to the Earth
10. Listen to the Storm
11. Older and Wiser

Julian

Hier geht´s zum Interview mit Mario Lochert: