01. Glorious Breakdown
02. Heart Of The City
03. Damage Control
04. State Of Shock
05. Italian Coglione
06. In Flames
07. Blessed By Misery
08. All For The Weak End
09. Walls
10. Chain Reaction
Spielzeit: 39:37 min. – Genre: Hardrock – Label: Scarlet Records – VÖ: 21.08.2026 – Page: www.speed-stroke.com
Die italienischen Chaoten von SPEED STROKE sind wieder da! Mit ihrem mittlerweile vierten Longplayer „Damage Control“, der satte sechs Jahre auf sich warten ließ. Die Abstände zwischen den Alben werden also immer länger, die Platten aber auch immer ambitionierter und mit dem neuen Dreher haben die Jungs um Sänger Giacomo Corzani ihr wohl bestes Werk am Start. Irgendwo zwischen Street Metal und Sleaze´n Glam gibt es zehn neue Songs auf die Lauscher. Inzwischen konnte man bei Scarlet Records unterkommen, was auch bedeutet dass jedes Album bei einem anderen Label erschien.
Wenn man im Beipackzettel davon spricht, dass diese Platte für Fans von H.E.A.T., BACKYARD BABIES, HARDCORE SUPERSTAR, CRASHDIET, W.A.S.P., D.A.D. oder SKID ROW sein soll, hat man damit den Nagel voll auf den Kopf getroffen. Manchmal sind die Vergleiche der Promotionagenturen ja etwas weit hergeholt, hier ist wirklich das Gegenteil der Fall – die Marschrichtung ist also glasklar, auch für Menschen die die Band vielleicht bisher nicht kannten.
Mit „Glorious Breakdown“ starten die Italiener äußerst schwungvoll und haben mit dem Opener gleich das erste hochenergetische Highlight parat. Etwas gediegener geht es bei „Heart Of The City“ zu. „Damage Control“ schlägt in die Kerbe des Eröffnungstracks und hat tatsächlich einige CRASHDIET-Gedächtnis-Chöre an Bord. Nach einem weiteren Volle-Pulle-Song („State Of Shock“) packen die Jungs ihren bekannten Humor aus: „Italian Coglione“ ist nicht nur ein Stück das musikalisch Laune macht sondern sorgt mit seinem Augenzwinkern im Text (Coglione heißt übersetzt Idiot) für Spaß. Bei „In Flames“ zeigen SPEED STROKE ihre melodische Seite und bei „Blessed By Misery“ nehmen sie sogar noch mehr Tempo raus. Eines der variabelsten Stücke der Band. „All For The Weak End“ glänzt mit großen Chören, passend zum Songtitel.
„Damage Control“ strotzt nur so vor Spielfreude, vor Energie und guten Songs. Das hat man alles schon mal gehört, den Spaß an diesem Album schmälert dieser Umstand aber absolut nicht. Wie eingangs erwähnt stehen SPEED STROKE hier mit ihrem bisher besten Album im Gepäck (auch was den Sound angeht), das sich Fans der oben erwähnten Kapellen gut und gerne reinziehen sollten.
Stefan






