MICHAEL MONROE – Outerstellar

Trackliste:

01. Rockin´ Horse
02. Shinola
03. Black Cadillac
04. When The Apocalypse Comes
05. Painless
06. Newtro Bombs
07. Disconnected
08. Precious
09. Pushin´ Me Back
10. Glitter & Dust
11. Rode To Ruin
12. One More Sunrise

Spielzeit: 43:58 min. – Genre: Hardrock, Sleaze Rock – Label: Silver Lining Music – VÖ: 20.02.2026 – Page: www.michaelmonroe.com/web

 

MICHAEL MONROE ist ein Rockstar! So viel steht fest. Seit über 45 Jahren fegt er über die Rock´n Roll Bühnen dieses Planeten. Zuerst mit den göttlichen HANOI ROCKS, die 1984 aus bekannten Gründen ein jähes Ende fanden, er initiierte in den Neunzigern tolle Bandprojekte wie DEMOLITION 23 oder JERUSALEM SLIM, die stets seine Handschrift trugen und seit 1985 ist er auch unter seinem guten Namen unterwegs. Alleine sein 1989er Werk „Not Fakin´ It“ ist ein feuchter Traum für alle Genrefans. Seit dem Neustart im Jahr 2010 liefert er moderne Glam/Punk/Hardrock-Alben erster Güte ab – und zwar immer wieder aufs Neue.

Dass MONROE aber nicht die einzige Koryphäe in der Band ist, zeigt ein Blick auf die übrigen Mitwirkenden. Aktuell stehen da Steve Conte (guitars) und Sami Yaffa (bass) von den späten NEW YORK DOLLS, Rich Jones (guitars) – Ex-GINGER WILDHEART, der in die Fußstapfen von Dregen trat und Karl Rockfist (drums), der schon bei STEEL PROPHET oder DANZIG die Stöcke schwang. Mr. MONROE schart quasi eine All-Star-Band um sich.

Mit „Outerstellar“ steht das mittlerweile dreizehnte Soloalbum in den Startlöchern. Die erste Single „Rockin´ Horse“ war etwas – anders. Das Video dazu war inspiriert von den klassischen Slapstick-Clips der Achtziger von DAVID LEE ROTH oder MÖTLEY CRÜE, der Song dazu punkig, ohne große Melodiebögen. Aber das ist MICHAEL MONROE – man weiß nie was passiert. Überhaupt ist die neue Platte sehr abwechslungsreich und überhaupt nicht vorhersehbar. Zumindest teilweise. Songs wie „Disconnected“, „Shinola“ oder „Pushin´ Me Back“ sind geradeheraus, haben diesen melodischen MONROE-Charme – das sind Songs die man am ehesten erwarten dürfte. Dann gibt es eben eine etwas verrückte Abteilung mit Stücken wie „Rockin´ Horse“ oder „Precious“. Und auch ruhige Momente wie bei „Glitter & Dust“ oder „One More Sunrise“ dürfen nicht fehlen. „Black Cadillac“ ist eine Hommage an den unvergessenen JOHNNY THUNDERS während „Painless“ fast schon an OASIS erinnert.

„Outerstellar“ ist also wieder einmal ein bunter Strauß an Glam/Punk/Hardrock Melodien geworden. Und ein Album das man hören sollte, nein muss. Egal ob wegen MICHAEL MONROE selbst und seiner großartigen Band oder wegen der Songs.

Stefan

GLORIOUS BANKROBBERS – Intruder

Trackliste:

01. Intruder
02. We Can Go Higher
03. Rollin´ In Hollywood
04. Rabbit Hole
05. Come Rain Come Shine
06. Black Jonas
07. Ready For The Good Times
08. Down
09. Vampire
10. You Let The Devil In
11. Jane
12. Starstriped Western Boots

Spielzeit: 40:47 min. – Genre: Hardrock – Label: Wild Kingdom Records – VÖ: 27.02.2026 – Page: www.facebook.com/offisialhomepage

 

Ja, ist es denn die Möglichkeit? Seit ihrem dritten Anlauf im Jahr 2023 scheint es rund zu laufen im Lager der GLORIOUS BANKROBBERS. Denn mit „Intruder“ legen die Hardrocker aus Schweden nun schon das dritte Album in drei Jahren vor. Aber nicht nur in Sachen Produktivität konnte sich das Quartett um Sänger Olle Hillborg steigern – unter dem Dutzend neuer Songs befinden sich einige ihrer bisher besten.

Angefangen hatte alles in der ersten Hälfte der Achtziger, woraus 1984 das selbstbetitelte Debüt entstand, das seinerzeit Kee Marcello (EUROPE etc.) produzierte. „Dynamite Sex Doze“ passte dann so richtig ins Jahr 1989, bis heute eine Sleaze/Hardrock-Platte die jede Menge Spaß macht. Nach einem Live-Album ein Jahr später war dann aber erst einmal bis 2007 Schluß. Für „The Glorious Sound Of Rock´n Roll“ fand man sich nur sehr kurzlebig zusammen. Sänger Olle Hillborg und Gitarrist Jonas Petersson starteten mit „Back On The Road“ 2023 dann mit frischem Blut die aktuelle Version der Band.

„Intruder“ haben die Schweden ihr neues Album also getauft. Der Ttiteltrack steht gleich am Anfang der Platte und ist ein absoluter Hit. Die alten Recken verbinden hier mühelos die Gegenwart mit ihrer eigenen Vergangenheit. Schaut Euch gerne dazu das Video etwas weiter unten an. Bei „We Can Go Higher“ wird auf Teufel komm raus gerockt bevor „Rollin´ In Hollywood“ ein dreckiges , schnodderiges Stück Rock´n Roll ist. Mehr tolles Material gibt es in Form des lockeren „Ready For The Good Times“ oder „Come Rain Come Shine“.

Mit „Intruder“ haben die glorreichen Panzerknacker ein cooles Album eingespielt, das einige Songs beinhaltet die sich sicherlich einen festen Platz in künftigen Live-Sets erkämpfen werden. Die GLORIOUS BANKROBBERS liefern ab – es wäre schön wenn sie sich aus dem ewigen Schatten der ersten Garde endgültig lösen könnten.

Stefan

VIOLET – Silhouettes EP

Trackliste:

01. Set Me Free
02. Dangerous You
03. Somewhere, Somehow
04. Calling For You
05. Arms Around (Live)
06. Sex In Harmony (Live)
07. Blame It On The Night (Live)
08. Fall In Love (Demo)

 

 

Spielzeit: 38:44 min. – Genre: AOR, Melodic Rock – Label: Metalapolis Records – VÖ: 27.02.2026 – Page: www.violetband.de

 

Mittlerweile sind VIOLET aus Ludwigsburg (R.I.P. Rockfabrik) absolut keine unbekannte Band mehr. Mit ihren beiden Alben „Illusions“ (2022) und „Mysteria“ (2024) konnten sie sich in die Ohren und Herzen vieler AOR Liebhaber spielen. Ihr unnachahmliches Gespür und Verständnis für den Sound der Achtziger sprengt aber auch viele Grenzen, denn die Musik des Quartetts um Frontröhre Jamie Beckham ist sowohl im AOR als auch im Melodic Rock zu Hause, manchmal sogar im Pop der bunten Achtziger. Somit sprechen VIOLET sicherlich auch Verfechter härterer Gangarten an.

Und so ist es auch kein Wunder dass die neue EP „Silhouettes“ genau da weitermacht wo „Mysteria“ aufgehört hat. Langweilig? Mitnichten! Das einzige, was man vielleicht bemängeln könnte ist, dass es lediglich zwei Songs zu entdecken gibt die bisher noch nicht veröffentlicht wurden. Aber das sollte nicht das Problem sein.

Denn mit dem grandiosen „Somewhere, Somehow“ haben VIOLET wieder einmal einen Hit am Start, den in dieser Form wohl fast niemand mehr imstande ist zu schreiben. VIOLET haben ihren eigenen Sound schon sehr früh gefunden, natürlich nicht ohne gewisse Reminiszenzen an die Helden der alten Tage. „Calling For You“ wurde bereits 2024 veröffentlicht, ist jedoch bisher auf keinem Tonträger enthalten. Eine echte Bereicherung für diese EP also. Doch eigentlich startet „Silhouttes“ mit dem neuen Track „Set Me Free“. Ein wunderbarer AOR Song mit großen Melodien. „Dangerous You“ ist Achtziger-Pop in seiner reinsten Form. Gepaart mit leichter AOR Schlagseite und herausragendem Keyboard- bzw. Piano-Solo.

Die zweite Seite der LP ist der Zugabenteil wenn man so möchte. Drei Live-Aufnahmen von der Album-Release-Show zu „Mysteria“ gibt es zu hören sowie eine sehr frühe Demoversion von „I Don´t Want To Fall In Love“, die seinerzeit noch „Fall In Love“ hieß. Kaum zu glauben wie originalgetreu und ambitioniert „Arms Around“, „Sex In Harmony“ und „Blame It On The Night“ hier live dargeboten werden. Ein klarer Fall von „diese Band sollte man live nicht versäumen“!

Die Marschrichtung für die Fans ist somit klar: Platte kaufen und fleißig auf die Konzerte dieser außergewöhnlich guten Band gehen.

Stefan

AVALANCHE – Armed To The Teeth

Trackliste:

01. On The Bags Again
02. Armed To The Teeth
03. Down For The Count
04. Going For Broke
05. Dad I Joined A Rock´n Roll Band
06. The Hand That Feeds
07. Ride Or Die
08. Open To Realiation
09. Blondie
10. Kick Your Heels Back
11. Hell´s Getting Hotter With You
12. Bottle Of Sin
13. High Altitude (CD Only Bonus Track)

Spielzeit: 43:24 min. – Genre: Hardrock – Label: Eigenveröffentlichung – VÖ: 13.02.2026 – Page: www.facebook.com/avalanchebandrock

 

Wenn das kein Zeichen ist: ausgerechnet am Australia Day (dem australischen Nationalfeiertag am 26.01. jeden Jahres) bekomme ich dieses Album auf den Schreibtisch. AVALANCHE aus Sydney klopfen mit ihrem Debüt „Armed To The Teeth“ an. Wenn dieser Titel mal kein Statement ist. Direkt aus den Pubs Sydney´s entstiegen lässt der Vierer satte dreizehn Songs auf die Welt los. Zusammen mit AIRBOURNE werden sie auf deren anstehende Tournee gehen – auch das ist ein Statement.

Die Band besteht aus dem Ehepaar (!!!) Steven (vocals, bass) und Veronica Campbell (lead guitars) sowie Blake Poulton (guitars) und Bon Lowe (drums). Das Album wurde laut Frontmann Steven Campbell zu 90% live eingespielt. Die rohe und ungefilterte Energie drückt dem Hörer von Anfang an entgegen. Mit „On The Bags Again“ legt das Quartett echt gut los. Bier auf, Haare (falls vorhanden) geschüttelt und ab dafür! Der Titeltrack kommt mit coolem Tapping daher und wurde nicht umsonst zum Namensgeber des Albums erkoren. Abermals ne coole Nummer. Feinsten bluesigen Riff Rock gibt es auch mit „Down For The Count“ auf die Ohren. „Dad, I Joined A Rock´n Roll Band“ ist ein augenzwindernder Seitenhieb an alle Eltern, die sich lieber wünschen würden dass ihre Kinder was „vernünftiges“ lernen sollten. Doch dann wird die Ausbeute dünner. Musikalisch kann eigentlich nur noch „Bottle Of Sin“ so richtig punkten – live sicher ein Winner.

„Armed To The Teeth“ – der Titel ist auf jeden Fall Programm. Die Australier feuern aus allen Rohren, und das über die komplette Spielzeit hinweg. Das macht am Anfang noch mächtig Spaß – die ersten drei Songs sind richtig gut. Aber spätestens in der Mitte des Albums macht sich allmählich etwas Langeweile breit. Da AVALANCHE gefühlt den gleichen Song immer und immer wieder bringen. Hochenergetisch ja, Herzblut ja, aber halt auch ziemlich eintönig. Gegen Ende hat das Quartett noch ein paar coole Nummern auf Lager. Insgesamt 13 Songs sind aber in Summe einfach zu viel. Hätte man daraus eine etwas längere EP gemacht, wäre „Armed To The Teeth“ wirklich toll. Die Rohe Energie spricht natürlich für AVALANCHE, wobei die auch schon viele Bands aus Down Under oder dem Rest der Welt gut an den Tag gelegt haben. So bleibt dieses Debüt in Teilen richtig gut, aber der Skip-Finger zuckt das ein oder andere Mal gewaltig. Zusammen mit AIRBOURNE werden sie aber sicherlich jede Bude auf ihrer Tour zerlegen.

Stefan

TAILGUNNER – Midnight Blitz

Trackliste:

01. Midnight Blitz
02. Tears In The Rain
03. Follow Me In Death
04. Dead Until Dark
05. Barren Lands And Seas Of Red
06. War In Heaven
07. Blood Sacrifice
08. Night Raids
09. Eye Of The Storm
10. Eulogy

 

Spielzeit: min. – Genre: Heavy Metal – Label: Napalm Records – VÖ: 06.02.2026 – Page: www.facebook.com/tailgunnerhq

 

Es gibt Bands, da weiß man sofort: hier kann etwas großes entstehen. Das ist auch bei den britischen Metallern TAILGUNNER der Fall. Seit ihrer ersten Single „Guns For Hire“ stehen die Zeichen auf Sturm. Und das in seiner reinsten Retroform die man sich nur ausdenken kann. Dass die Achtziger bzw. diese ganze Retroschiene im Heavy Metal seit geraumer Zeit wieder enorm angesagt ist, ist natürlich keine Neuigkeit. Gefühlt 70% aller neuen Kapellen haben zumindest einen Videoclip im Programm der an die alten VHS Aufnahmen erinnert. Das komplette Gegenteil sind wiederum jene Bands, die damals schon aktiv waren – sie gehen eher in die andere Richtung und sind in Bild und Ton eher up to date unterwegs. Eine verrückte Welt.

Aber zurück zu TAILGUNNER. Für ihr neues Album „Midnight Blitz“ bekam ich den Ball wieder von unserem Cheffe Julian zurückgespielt. Denn die erste EP der Briten hatte ich besprochen, den ersten Longplayer dann er. Nun darf ich mich also mit diesem wunderbaren 10-Tracker beschäftigen. Im Grunde ist vieles beim Alten geblieben. Und das ist auch gut so. Denn wie in der (kurzen) Vergangenheit der Bandgeschichte dominiert hier der klassische Heavy Metal der goldenen Achtziger. Das außergewöhnliche Talent hat auch der ehemalige JUDAS PRIEST Gitarrist K.K. Downing erkannt, der die Band tatkräftig unterstützt und die neue Platte gleich produziert hat. Was für eine Ehre muss das gewesen sein.

Für den Opener wurde gleich der Titeltrack gewählt. Was für ein furioser Beginn. So muss klassischer Heavy Metal klingen! Das folgende „Tears In The Rain“ steht dem in nichts nach. Große Melodien, toll in Szene gesetzte Doppel-Leads, pumpender Bass, kräftiges Drumming. Die ganze Platte besteht aus Anspieltipps, aber das abschließende „Eulogy“ muss genauso hervorgehoben werden wie „Dead Until Dark“, „Follow Me To Death“ oder „Blood Sacrifice“. „Eulogy“ ist ein schöner Ausflug in die Hochzeiten von HELLOWEEN oder BLIND GUARDIAN, ohne diese zu kopieren. „Dead Until Dark“ ist ein Melodiemonster, „Follow Me In Death“ ein grandioser Uptempo-Track und „Blood Sacrifice“ hat mächtig Dreck unter den Fingernägeln. Mit „War In Heaven“ hat man sogar eine sehr gelungene Ballade aufgenommen.

TAILGUNNER gehört die Zukunft! So viel steht fest. Die jungen Briten haben einfach alles: tolle Songs, toller Sound, Hooks & Looks. Mit „Midnight Blitz“ zementieren sie ihre Stellung, die sie mit dem tollen Debüt „Guns For Hire“ aus 2023 für sich in Anspruch genommen haben.

Stefan

KANONENFIEBER – Soldatenschicksale

Trackliste:

01. Z-Vor!
02. Heizer Tenner
03. Ubootsperre (2025)
04. Kampf und Sturm (2025)
05. Die Havarie (2025)
06. Der Fuesilier I (2025)
07. Der Fuesilier II (2025)
08. The Yankee Division March (2025)
09. Die Fastnacht der Hölle (2025)

 


Spielzeit:
41:03 min. – Genre: Death Metal – Label: Century Media Records – VÖ: 06.02.2026 – Page: www.noisebringer.de

 

Wenn KANONENFIEBER vom Schrecken des 1. Weltkriegs erzählen ist eines klar: sie machen es auf eine nie dagewesene Art und Weise. Live-Show bzw. Videos, Musik und Texte stehen Seite an Seite und ergänzen sich in nahezu perfekter Symbiose. Blackened Death Metal nennt sich das ganze (falls man für die Einordnung eine Schublade sucht). Seitdem Noise sein Projekt im Jahre 2020 aus dem Boden gestampft hat ist einiges geschehen. Angefangen als Ein-Mann-Show im heimischen Keller hat sich ein wahres Monster entwickelt das immer mehr Fans in den Bann zieht – zurecht!

Live eine absolute Macht mit ebenso gnadenloser wie perfekter Show (nachzuhören z.B.auf dem grandiosen Ton- und Bilddokument „Live In Oberhausen“) stehen die bisher erschienenen Studioalben dem in nichts nach. Die Spielstätten werden immer größer, genau wie ihre Fanscharen. Die Festivals auf denen Noise und seine „unbekannten Soldaten“ vorspielen werden immer größer, die Band rutscht im Billing stetig weiter nach oben. Mittlerweile hat man mit dem Kanonenfest sogar ein eigenes Festival im heimatlichen Bamberg am Start, das mit einigen großen Namen der Szene glänzen kann wie VADER oder KATAKLYSM. Apropos „unbekannte Soldaten“: Live ergänzen sie Chefdenker Noise unkenntlich gemacht mit Masken, ihre musikalischen Fähigkeiten jedoch sind enorm. Alleine Schlagzeuger Hans ist Phänomen, vom Jazz-Drummer in diese harte Musik zu wechseln – und dann noch so zu performen – ist absolut außergewöhnlich.

Nach dem im Februar 2021 veröffentlichten Debüt „Menschenmühle“ gab es die beiden Jahre darauf einige Ep´s um dann 2024 schließlich mit dem zweiten Album „Die Urkatastrophe“ noch einen drauf zu setzen. Letztes Jahr dann schließlich das schon erwähnte „Live In Oberhausen“. Jetzt steht mit „Soldatenschicksale“ ein neuer Langspieler in den Startlöchern. Dass es lediglich zwei wirklich neue Songs zu verzeichnen gibt ist allerdings nur die halbe Wahrheit. Denn die restlichen sieben Stücke sind überarbeitete Versionen der EP´s die zwischen den beiden Studiowerken erschienen sind.

Wer dachte, dass es nicht mehr fieser, härter und besser werden kann, den werden sowohl die neuen Versionen von „Die Havarie“, „Kampf und Sturm“, Der Fuesilier I und II“, „Die Fastnacht der Hölle“ und „The Yankee Division“ eines besseren belehren. Am Anfang aber steht „Z-Vor!“ (ein historisches Flaggensignal der deutschen Marine für den Angriffsbefehl). Der Text schildert die Sicht eines Marinemelders. Hier mit einer Einspielung des deutschen Großadmirals Alfred von Tirpitz (1849-1930). „Heizer Tenner“, komplettiert das Song-Duo um den Untergang der SMS WIESBADEN, die in der größten und erbarmungslosesten Seeschlacht des ersten Weltkriegs in den Gewässern vor Jütland in der Nordsee mit vielen anderen unterging – in der legendären Skagerrak-Schlacht. Absolute Spitzenklasse ist nicht nur die musikalische Umsetzung sondern auch das fundierte und detailreiche Wissen, das Noise in jeden seiner Songs einzuflechten weiß.

Auch auf Album Nummer drei (Ich nenne es jetzt einfach mal so) ziert der Fritz das Albumcover, jene skelettierte Figur und quasi Bandmaskottchen. Die bestimmenden Farben sind schwarz, grün und orange. So reiht sich das Artwork für „Soldatenschicksale“ auch optisch unverkennbar ein in das Schaffen von KANONENFIEBER. Einzig bei „Live in Oberhausen“ hat Noise einen anderen Weg beschritten.

Die neue Wucht der „alten“ Songs ist überragend, „Z-Vor!“ ist ein verdammter Hit und wird sicher seinen Weg in die Live-Shows finden. KANONENFIEBER zeigen hier, dass die Formkurve nach dem bockstarken Vorgänger immer noch weiter nach oben zeigen kann. Man darf gespannt sein, was Noise in der Zukunft noch so aus dem Ärmel schüttelt wenn er seine Pickelhaube aufsetzt.

Stefan

WICKED SMILE – When Night Falls

Trackliste:

01. When Night Falls
02. Back To Back
03. Face Of The Wicked
04. Rebel Souls
05. Never Surrender
06. Close Your Eyes Before The Rain
07. Walking The Wire
08. Night Time Riders
09. Heavens Falling Down (Crutch)
10. Phoenix Will Rise
11. Scream N Shout

Spielzeit: 45:12 min. – Genre: Hardrock, Heavy Metal – Label: Independent – VÖ: 06.02.2026 – Page: www.wickedsmileband.com

 

Mit ihrem 2021er Debüt „Waiting For The Night“ haben sich WICKED SMILE perfekt zwischen Hardrock und Heavy Metal platziert. Die australische Band um Sänger Danny Cecati (Ex-PEGAZUS) und Gitarrist Stevie Janevski (u.a. BLACK MAJESTY, CASSIDY PARIS) legt nun mit ihrem zweiten Langeisen „When Night Falls“ nach. 2023 haben sie eine EP namens „Night Time Riders“ veröffentlicht, von der es drei der vier Songs auch auf die neue Platte geschafft haben (zum Glück).

Das Grundrezept ist auch für die neuen Songs gleich geblieben. Knackiger Hardrock mit deutlichen Tendenzen zu klassischem Heavy Metal. Also irgendwo zwischen DIO, JUDAS PRIEST, IRON MAIDEN, DOKKEN, ICON und SKID ROW. So beschreiben es die Jungs selbst. Und das trifft es schon recht gut. „When Night Falls“ ist etwas heavier ausgefallen und erinnert fast ein wenig an Cecati´s altes Betätigungsfeld PEGAZUS. Ein ziemlich metallischer Einstand also – aber auch extrem geil. Etwas schleppender kommt „Back To Back“ daher, aber genau so heavy. Das Riffing von „Face Of The Wicked“ ist tief in den Siebzigern verwurzelt, klingt klassisch, hart und fast schon etwas doomig – und es ist ein wenig an LED ZEPPELIN´s „Kashmir“ angelehnt. „Never Surrender“ haut voll in die Fresse – sägende Gitarren, Danny Cecati´s prägnante Stimme und die fette Produktion tun ihr übriges. Für „Close Your Eyes Before The Rain“ haben die Jungs ihre Hardrock-Seite wieder herausgearbeitet. Der Song hätte auch auf dem Debüt stehen können. Das Double-Bass-Monster „Walking The Wire“ ist purer Heavy Metal. „Night Time Riders“ ist wieder melodiöser und „Heavens Falling Down (Crutch)“ nimmt erstmals richtig das Tempo heraus. Eine echt gelungene Ballade. Das Abschluss-Doppel „Phoenix Will Rise“ und vor allem „Scream N Shout“ runden dieses Album hochwertig ab. „Scream N Shout“ ist eine richtig dreckige Hardrock-Nummer!

Waren WICKED SMILE auf ihrem Debüt schon nicht von schlechten Eltern haben die Australier für ihr zweites Werk definitiv noch eine ordentliche Schippe an Härte draufgelegt. So muss melodiöser Heavy Metal klingen. Und in Sachen Sound muss sich das Quartett nicht hinter größeren Produktionen verstecken. Eine grandiose Rückkehr!

Stefan

SISTER – The Way We Fall

Trackliste:

01. The Way We Fall
02. Howling Hell
03. Tanz der Toten
04. Blood Sacrifice
05. Let Me Be Your Demon
06. Blinded And Buried
07. Rose Red
08. Die To Live
09. Mortal Sin
10. When She Dies


Spielzeit:
35:56 min. – Genre: Heavy Metal – Label: Icons Creating Evil Art – VÖ: 21.11.2025 – Page: www.sisterofficial.com

 

Nächstes Jahr feiern SISTER bereits ihr 20-jähriges Bandjubiläum. Doch schon jetzt bekommen die Fans ein richtig großes Geschenk. Denn mit „The Way We Fall“ steht das mittlerweile fünfte Album der schwedischen Sleaze/Punk/Metal-Formation an. 2006 begannen Drummer Cari Crow, Gitarrist Dani, Bassist Rikki Riot und Sänger Jamie Anderson noch eher zaghaft mit ihrer Version von Achtziger-lastigem Sleaze Rock. Nach ein paar Demos – bei denen unter anderem einige Mitglieder von CRASHDIET involviert waren – wurde die musikalische Ausrichtung korrigiert. Fortan war nix mehr mit kunterbunten Klamotten, die Farbe schwarz zog ein in den Bandsound der Schweden, in die Texte und überhaupt wurde das ganze Image neu abgesteckt. Sänger Jamie klang härter, die Gitarren wurden tiefer gestimmt und der Sound wurde metallischer.

Die erste offizielle EP nannte sich dementsprechend „Deadboys Making Noise“, sie wurde 2009 veröffentlicht. Zwei Jahre später erschien mit „Hated“ ihr erstes Langspielalbum. Seitdem hat sich viel getan im Lager von SISTER. Einige Besetzungswechsel blieben nicht aus und im Laufe der Zeit steigerten sich sowohl Härtegrad der Musik als auch deren Güte. Mit ihrem bis dato letzten Dreher „Vengeance Ignited“ von 2021 haben SISTER ihr Meisterwerk abgeliefert. Mit fünf grandiosen Singles hatte es einiges zu bieten. Dass das äußerst schwer zu toppen werden würde war sicher allen klar. Auf „The Way We Fall“ haben die Schweden erneut an ihrem Sound geschraubt, er ist noch etwas theatralischer geworden, der Soundteppich noch dichter gewebt, die Intensität noch ein Stückchen höher (geht das überhaupt?). Aktuell besteht die Band aus Gründungsmitglied Cari Crow, dem kurz darauf hinzugestoßenen Sänger Jamie Anderson sowie Bassist Freddan Hiitomaa, der 2020 von den DUST BOWL JOKIES zu SISTER wechselte und Gitarrist Axl Ludwig, der neu an Bord ist.

Vorab konnten die Fans (inklusive mir) gleich vier Songs begutachten. Den Anfang machte gleich der Titeltrack, ein knallharter SISTER Song angereichert mit mystischem Video und theatralischem Refrain. „Blood Sacrifice“ schlug in die gleiche Kerbe mit den wohl rotzigsten Vocals die Jamie je ins Mikrofon geschrien hat. Getoppt wird die Nummer von einem melodischen Refrain, der fast wie Balsam erscheint ob der vorangegangenen Ergüsse. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war klar, dass SISTER hier ein ganz heißes Süppchen kochen. Und die Ballade (ja, Ihr lest richtig) „Let Me Be Your Demon“ ist ja wohl ganz großes Kino – das Thema Suizid ist zwar nicht unbedingt die typische Wahl für eine Ballade, aber SISTER liefern mit der schwedischen Pop-Diva LINDA VARG als Gastsängerin eben auch nicht die typische Ballade ab. Kurz vor Halloween gab es mit „Tanz der Toten“ den nächsten Schlag auf die zwölf. Zum Gruselfest wurde eine „Haunted Version“ veröffentlicht, die allerdings nicht auf dem Album zu finden ist.

Wer denkt, SISTER haben für die Vorab-Singles bereits ihr ganzes Pulver verschossen, der irrt gewaltig. Mit „Mortal Sin“ gibt es einen weiteren Hit, der in einem fast schon poppigen Refrain gipfelt. „Die To Live“ hat ebenfalls viel Melodie, aber eben auch die typischen SISTER-Trademarks. „Blinded And Buried“ sowie „Howling Hell“ sind weitere Anspieltipps.

Was bleibt als Fazit? Es ist eigentlich alles gesagt. „The Way We Fall“ ist wütend, wuchtig und einfach wahnsinnig gut – ein Pflichtkauf und der Eintrag in meine Top 10 2025 ist auch schon getätigt!

Stefan

MIDNITE CITY – Bite The Bullet

Trackliste:

01. Live Like Ya Mean It
02. Worth Fighting For
03. It´s Going To Be Alright
04. Heaven In This Hell
05. Running Back To Your Heart
06. Lethal Dose Of Lose
07. Archer´s Song
08. Seeing Is Believing
09. No One Wins
10. Hang On Til Tomorrow
11. When The Summer Ends

Spielzeit: 46:01 min. – Genre: Melodic Rock, Hair Metal – Label: Pride & Joy Music – VÖ: 21.11.2025 – Page: www.facebook.com/midnitecityuk

 

Großbritannien war in den Achtzigern nicht die Übermacht in Sachen Sleaze und Hair Metal. Dennoch brachte das vereinigte Königreich einige durchaus erfolgreiche Vertreter wie TIGERTAILZ oder Underground-Legenden wie WRATHCHILD hervor. Im neuen Jahrtausend war diese Art von Musik quasi nicht existent, erst mit einzelnen neuen Bands wie CRASHDIET wurde wieder über diese Art von Musik gesprochen, was einige alte Recken wieder ans Tageslicht beförderte. So auch TIGERTAILZ, die sich 2012 neu aufstellten – mit einem gewissen Rob Wylde an der Gitarre. Fünf Jahre später gründete dieser seine eigene Combo MIDNITE CITY, bei der er auch den Gesang übernahm. Der Rest ist Geschichte, vier Alben haben die Jungs seither auf dem Kerbholz, von denen „There Goes The Neighbourhood“ wohl das beliebteste war. Zeit also um kräftig nachzulegen. Seit ihrem letzten Werk „In At The Deep End“ haben die Keyboards von Shawn Charvette ordentlich an Präsenz hinzugewonnen. Der Sound hat einen kräftigen Schub in Richtung AOR bekommen.

Das haben die Briten auf ihrem neuen Album „Bite The Bullet“ beibehalten. Hinter dem Mischpult saß erneut der Schwede Chris Laney. Er hat MIDNITE CITY einen Sound auf den Leib gezaubert, der vom Debüt der amerikanischen Kollegen DANGER DANGER gar nicht so weit entfernt ist. Auch in Sachen Melodien können die Songs auf „Bite The Bullet“ mithalten. Und doch ist die Platte natürlich kein bloßer Abklatsch sondern songtechnisch eines der stärksten Outputs der Briten und es tönt natürlich ganz klar nach MIDNITE CITY.

Die Retroschiene wird momentan sehr stark befahren – egal im klassischen Heavy Metal, Melodic Rock oder Thrash- bzw Death Metal Bereich – alles ist auf retro getrimmt. Unzählige (gute) neue Bands sprießen aus dem Boden. Nur gut, dass MIDNITE CITY schon einiges vorzuweisen haben, sonst wäre das Risiko groß, die Band im Veröffentlichungs-Dschungel zu übersehen.

Nun aber endlich zu den Songs: Los geht’s mit dem großartigen „Live Like Ya Mean It“. Ein Refrain voller Melodie, Power und jeder Menge Vitalität – so muss ein Opener klingen. Vollgestopft mit positiver Energie legt „Worth Fighting For“ das Level vor, das über die gesamte Spielzeit locker gehalten wird. „It´s Going To Be Alright“ nimmt das Tempo etwas raus bevor „Heaven In This Hell“ mit ALICE COOPER Gedächtnis-Riff an die seligen „Trash“-Zeiten erinnert. „Lethal Dose Of Love“ könnte auch gut und gerne auf einem aktuellen Album von CRAZY LIXX stehen. Das soll allerdings weniger als Vergleich denn als Gütesiegel zu werten sein. Nach dem Instrumental „Archer´s Song“ folgt mit „Seeing Is Believing“ ein hochkarätiger Midtempo-Stampfer, der die Mädels in den Rock Discotheken der Republik früher auf die Tanzfläche gelockt hätte. Und mit „When The Summer Ends“ haben die Briten ein letztes Highlight an das Ende dieser rundum gelungenen dreiviertel Stunde Melodic/Sleaze Rock gesetzt.

MIDNITE CITY bleiben sich selbst treu, machen was die Fans von ihnen erwarten und was sie lieben. Nämlich hochmelodischen Hardrock, der wie eingangs erwähnt nicht selten an das fabulöse Debüt der amerikanischen Kollegen von DANGER DANGER erinnert. Ein Sommeralbum erster Güte, das natürlich auch jetzt zum VÖ prächtig funktioniert! Erhältlich als CD und limitierte gelbe LP. Get it while it´s hot!

Stefan

WINGS OF STEEL – Winds Of Time

Trackliste:

01. Winds Of Time
02. Saints And Sinners
03. Crying
04. Burning Sands
05. To Die In Holy Water
06. Lights Go Out
07. We Rise
08. Fight Of The Eagle

 

 

Spielzeit: 49:28 min. – Genre: Heavy Metal – Label: High Roller Records – VÖ: 17.10.2025 – Page: www.wingsofsteelband.com

 

Erst seit 2019 schrauben die US-Amerikaner WINGS OF STEEL an ihrer Karriere. Dennoch brauchte es einige Zeit, bis ein erster Release vorgestellt werden konnte – der Pandemie sei Dank. Seither sind die Jungs allerdings on fire. Was 2022 mit der selbstbetitelten EP begann (die Mitte 2021 entstand) und bereits ein Jahr später mit dem ersten Longplayer „Gates Of Twilight“ seine Fortsetzung erhielt, gipfelt nun in Album nummero zwei. Aber auch 2024 gab es mit dem kurzweiligen „Live In France“ einen Tonträger zu erwerben. „Winds Of Time“ nennt sich nun der neueste Streich der beiden Hauptprotagonisten Leo Unnermark (vocals) und Parker Halub (guitars).

Mit ihrer unbändigen Energie und der Gabe Songs zu schreiben, die einfach im Gehör hängen bleiben ohne zu viel Pathos zu entwickeln, konnten WINGS OF STEEL seit ihren Anfangstagen punkten. Die Stimme des in Schweden geborenen und aufgewachsenen Unnermark steht dabei immer im Mittelpunkt und ist wohl das „Instrument“, welches bei WINGS OF STEEL am meisten polarisiert. Für Freunde von Geoff Tate (QUEENSRYCHE), Michael Matijevic (STEELHEART) oder auch Joachim Cans (HAMMERFALL) sowie Michael Kiske (HELLOWEEN) sollte das hohe und enorm variable Organ von Frontmann Unnermark allerdings eine wahre Freude sein. Und auch der Sound der Band könnte im Prinzip ungefähr als Querschnitt dieser durchaus illustren Vertreter der Rock- und Metalzunft Geltung haben.

Und so beginnen die Amerikaner mit dem Titeltrack, der auf satte 10:40 Minuten kommt. HELLOWEEN lassen schön grüßen. Naja, eigentlich nur bedingt, denn „Winds Of Time“ mit den Metalhelden aus Hamburg zu vergleichen wäre ungerecht. Denn WINGS OF STEEL fahren durchaus ihren eigenen Stil und lehnen ihre Songs nur hier und da an ihre Vorbilder an. Aunahme ist allerdings „We Rise“, das sehr nah an HAMMERFALL gebettet ist. Doch zurück um Opener und gleichzeitigen Titeltrack. Der schiebt mächtig nach vorne und beginnt mit Double-Bass und schneller Riffs, nur um im Refrain mit dem Tempo runterzufahren. Was darauf folgt ist mit seinen Tempiwechsel, irren Soli und unzähligen Windungen wirklich erstklassig und ein Einstieg in diese Platte, die jeden Fan ziemlich sicher überraschen wird und jeden neuen Hörer mindestens genau so umblasen wird. Ein Meisterwerk!

Darauf folgt mit „Saints And Sinners“ auf nicht einmal drei Minuten das genaue Gegenstück. Direkt in die Fresse und kurz und knapp. Nach dem gemächlichen „Crying“ folgt mit „Burning Sands“ gleich ein weiteres Highlight. Power trifft auf Melodie – einfach unnachahmlich WINGS OF STEEL. Ebenfalls erwähnen möchte ich das gefährlich dahinwalzende „Light Go Out“. Die Amis sind (auch) immer dann am Besten, wenn es low and slow wird – siehe „Garden Of Eden“ vom Vorgängeralbum „Gates Of Twilight“. Danach folgt mit „We Rise“ eine True Metal Hymne vor dem Herrn. Das abschließende „Flight Of The Eagle“ ist abermals ein virtuoses Heavy Metal Gebilde, das ein Album beschließt, das man von einer so jungen Band schon länger nicht mehr gehört hat. So abgezockt und erwachsen in nur gut drei Jahren, in denen es Veröffentlichungen der Jungs nun gibt – das ist eine Entwicklung die dermaßen schnell von Statten geht, dass wohl jedem zwangsläufig in den Kopf schießen muss, dass hier etwas ganz besonderes heranwächst. WINGS OF STEEL – ein Name den man sich merken muss und den man – wenn es mit rechten Dingen zugeht – wohl in Zukunft häufiger auf Festivalbillings lesen wird. Und sie werden nach oben klettern. Stück für Stück! Was für ein geiles Gerät „Winds Of Time“ geworden ist, kann man auf verschiedensten Varianten (LP´s, CD etc.) nachhören und sich präsent ins heimische Regal stellen.

Stefan