01. Rockin´ Horse
02. Shinola
03. Black Cadillac
04. When The Apocalypse Comes
05. Painless
06. Newtro Bombs
07. Disconnected
08. Precious
09. Pushin´ Me Back
10. Glitter & Dust
11. Rode To Ruin
12. One More Sunrise
Spielzeit: 43:58 min. – Genre: Hardrock, Sleaze Rock – Label: Silver Lining Music – VÖ: 20.02.2026 – Page: www.michaelmonroe.com/web
MICHAEL MONROE ist ein Rockstar! So viel steht fest. Seit über 45 Jahren fegt er über die Rock´n Roll Bühnen dieses Planeten. Zuerst mit den göttlichen HANOI ROCKS, die 1984 aus bekannten Gründen ein jähes Ende fanden, er initiierte in den Neunzigern tolle Bandprojekte wie DEMOLITION 23 oder JERUSALEM SLIM, die stets seine Handschrift trugen und seit 1985 ist er auch unter seinem guten Namen unterwegs. Alleine sein 1989er Werk „Not Fakin´ It“ ist ein feuchter Traum für alle Genrefans. Seit dem Neustart im Jahr 2010 liefert er moderne Glam/Punk/Hardrock-Alben erster Güte ab – und zwar immer wieder aufs Neue.
Dass MONROE aber nicht die einzige Koryphäe in der Band ist, zeigt ein Blick auf die übrigen Mitwirkenden. Aktuell stehen da Steve Conte (guitars) und Sami Yaffa (bass) von den späten NEW YORK DOLLS, Rich Jones (guitars) – Ex-GINGER WILDHEART, der in die Fußstapfen von Dregen trat und Karl Rockfist (drums), der schon bei STEEL PROPHET oder DANZIG die Stöcke schwang. Mr. MONROE schart quasi eine All-Star-Band um sich.
Mit „Outerstellar“ steht das mittlerweile dreizehnte Soloalbum in den Startlöchern. Die erste Single „Rockin´ Horse“ war etwas – anders. Das Video dazu war inspiriert von den klassischen Slapstick-Clips der Achtziger von DAVID LEE ROTH oder MÖTLEY CRÜE, der Song dazu punkig, ohne große Melodiebögen. Aber das ist MICHAEL MONROE – man weiß nie was passiert. Überhaupt ist die neue Platte sehr abwechslungsreich und überhaupt nicht vorhersehbar. Zumindest teilweise. Songs wie „Disconnected“, „Shinola“ oder „Pushin´ Me Back“ sind geradeheraus, haben diesen melodischen MONROE-Charme – das sind Songs die man am ehesten erwarten dürfte. Dann gibt es eben eine etwas verrückte Abteilung mit Stücken wie „Rockin´ Horse“ oder „Precious“. Und auch ruhige Momente wie bei „Glitter & Dust“ oder „One More Sunrise“ dürfen nicht fehlen. „Black Cadillac“ ist eine Hommage an den unvergessenen JOHNNY THUNDERS während „Painless“ fast schon an OASIS erinnert.
„Outerstellar“ ist also wieder einmal ein bunter Strauß an Glam/Punk/Hardrock Melodien geworden. Und ein Album das man hören sollte, nein muss. Egal ob wegen MICHAEL MONROE selbst und seiner großartigen Band oder wegen der Songs.
Stefan















