FREAKS AND CLOWNS – Freaks And Clowns

Band: Freaks And Clowns
Album: Freaks And Clowns
Spielzeit: 48:36 min
Stilrichtung: Heavy Rock
Plattenfirma: Metalville Records
Veröffentlichung: 25.10.2019
Homepage: www.freaksandclowns.com

Der Chefredakteur schickt mir die FREAKS-AND-CLOWNS-Promo mit den Worten “Das ist was für dich”. Ach Julian, wie recht du hast. Jeder hat eben so ein paar niedere Bedürfnisse, die man nur schwer verbergen kann, und eins von meinen ist das Bedürfnis nach einem übel harten Sound kombiniert mit melodischem Metal und Midtempo. Und sowas machen FREAKS AND CLOWNS, bei denen sich unter anderem einige ASTRAL-DOORS-Mitglieder finden. Die Truppe mit dem leicht peinlichen Namen nahm 2017 Form an und bringt nun ihr Debut auf den Markt.
Drücken wir es vorsichtig aus: Der Sound knallt wie Arsch, vergleichbar ungefähr mit dem der Kollegen von DEFECTO (Beide Bands kommen aus Schweden und ich weigere mich zu glauben, dass FREAKS AND CLOWNS DEFECTO nicht kennen und mögen), auch Rhythmus- und Harmoniearbeit sind in Teilen vergleichbar, und dazu transportiert man nicht nur aufgrund der Vocals von Christer Wahlgren massive ACCEPT-Vibes.
Das Tempo der Platte ist im Schnitt verdammt niedrig. Die Jungs haben offensichtlichen Spaß daran, die Geschwindigkeit zwischendurch immer mal wieder runterzubrechen, auf ein dermaßen asoziales Laid-Back-Level, das sich nur erreichen lässt, wenn man absolute Coolness bereits mit der Muttermilch eingeflößt bekommen hat. Und nicht nur das, auch die Melodieführung ist prädestiniert für qualitative Autolautsprecher, Sonnenbrille, runtergedrehte Fenster und aus diesen lässig hängende Gliedmaßen in möglichst großer Zahl. Ach ja, kompletter Keyboardverzicht natürlich.
Kritik lässt sich hauptsächlich äußern, weil der aus alldem entstandene Stil doch recht limitierend wirkt und schon auf dem Debutalbum alle Songs recht ähnlich klingen lässt. Midtempo ist die Norm, Geschwindigkeits-Breakdowns, ein paar Backing Vocals, die gelungen sind, aber auch auf ein ZAPPA-Album gepasst hätten und klare Ideen hinsichtlich möglicht cooler Melodieführung – Schon Track 4 klingt nach Track 2 und Track 3 wie Track 7, glaube ich, oder noch anders, aber vermutlich schon so. Ernsthaft, Kreativität ist Mangelware, wenn man von kleinen Gimmicks absieht wie den netten Backing Vocals, dem “Breaking The Law”-Gedenkriff bei “Breaking All The Rules” oder dem starken Mittelteil-Einstieg von selbigem Track. Großartig Minuspunkte kann ich dafür trotzdem nicht über’s Herz bringen, denn letztendlich knallt und treibt eben trotz dieser Redundanz jeder Track sowas von abnormal, dass ich nicht anders kann, als mich von der Form blenden zu lassen und den Inhalt ein wenig in den Hintergrund zu stellen. Gut, ein Minuspunkt muss drin sein, dazu ein halber für die Bandhymne, die den Bandnamen dann noch 1000x wiederholen muss.

Fazit:
Aber an sich: Wer die Boxen mal wieder von Staub befreien möchte oder mit seinem Kleinwagen die Hydraulikmoves von 90er/2000er-Rapvideoautos nachstellen möchte, der bediene sich an FREAKS AND CLOWNS‘ Debutalbum, vorausgesetzt er benötigt nicht die ganz harte Abwechslung innerhalb seiner Alben. Die Scheibe ist Coolness in Albumform. Vom ersten bis zum letzten Ton!

Anspieltipps:
“Demons In Disguise”, “The Battle Of Love And Hate” und “King Of The Sun”

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Demons In Disguise
02. Into The Ground
03. The Battle Of Love And Trust
04. Creatures Of The Night
05. Freaks And Clowns
06. Heartbreak City
07. All Hell’s Breaking Loose
08. King Of The Sun
09. Thunder And Lightning
10. Breaking All The Rules
11. Tell It To The Priest

Jannis

SINNER – Santa Muerte

Band: Sinner
Album: Santa Muerte
Spielzeit: 53:37 min
Stilrichtung: Heavy Rock
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 13.09.2019
Homepage: www.facebook.com/SinnerBand

Die deutsche Heavy Rock Größe SINNER rund um Mastermind Matt Sinner braucht man glaube ich nicht mehr großartig vorzustellen! Zu entscheidend hat die Band in ihrer 35 jährigen Bandgeschichte die musikalische Landschaft geprägt.
Nun erscheint bald das neue Album „Santa Muerte“ welches mit zwei großen Neuerungen aufwartet!
Zum einen hätten wir da die offensichtlichste, es gibt nun eine zwei Gesangsstimme neben Matt! Diese ist weiblich, hört auf den Namen Giorgia Colleluori und ist Szenekennern von ETERNAL IDOL oder ROCK MEETS CLASSIC bekannt.
Oldschool SINNER Fans werden nun erstmal die Nase rümpfen, aber es sei euch gesagt, Matt hatte mit dieser Neuerung genau den richtigen Riecher bzw. Lauscher gehabt!
Zweite Neuerung, es gibt mal wieder mit Ex VOODOO CIRCLE Markus Kullmann einen neuen Schlagzeuger.
Ansonsten wartet das neue Werk noch mit Ronnie Romero, Ricky Warwick sowie Magnus Karlsson mit drei hochwertigen Gästen auf.
So genug Vorgeplänkel, ab geht’s zur Mucke!
„Shine On“ ebnet uns den Weg in die neue Scheibe und hier kommt auch gleich die neue Stimme zum Einsatz und hinterlässt schon mal einen sehr ordentlichen Eindruck. Das rockige Organ von Giorgia passt wunderbar zur SINNER Mucke und zum straighten Rockopener.
Das vorab veröffentlichte „Fiesta Y Copas“ ist dann der erste Hit des Albums was natürlich auch an der Gastperformance von Ronnie Romero liegt der den Song einfach seinen Stempel aufdrückt!
Der anschließende Titeltrack „Santa Muerte“ ist dann ein groovender Rocker geworden wo Matt und Giorgia sich den Gesang teilen und mit den gesprochenen Spanischen zum Ende hin auch ordentlich Atmosphäre mit einfließt.
Über den flotten Rocker „Last Exit Hell“ und dem Gastbeitrag von Ricky Warwick „What went wrong“ geht es in den Mittelteil der Scheibe wo mit „Death Letter“ eine tolle Lagerfeuerballade wartet die ordentlich Blueseinflüsse vorweisen kann und irgendwie auch perfekt zu SINNER in der neuen Ausrichtung passt.
Und diese Blueseinflüsse schimmern auch in der Folge immer wieder durch „Misty Mountain“, ist dafür ein offensichtliches Beispiel, aber auch die straighten Rocker sind noch vorhanden. So zum Beispiel das starke „The Ballad of Jack“ oder das melodische „Stormy Night“ zum offiziellen Abschluss.

Anspieltipps:

„Fiesta Y Copas“, „Santa Muerte”, “Death Letter”, “The Ballad of Jack” und “Stormy Night”.

Fazit :

Viel Neues auf dem neuen Album der Heavy Rock Institution SINNER, aber eins ist gleich geblieben die bärenstarke Qualität der Band und der Mucke!
Mit der zweiten Sängerin Giorgia ist man nun noch variabler unterwegs und man hat erneut ordentlich Blueseinflüsse mit eingebracht welche der Band nach wie vor sehr gut zu Gesicht stehen.
Insgesamt also nicht viel Änderung in Sachen Qualität im Hause SINNER und man geht daher mit genau der gleichen Note wie schon beim Vorgänger bei uns hier durchs Ziel!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Shine On
02. Fiesta Y Copas (feat. Ronnie Romero)
03. Santa Muerte
04. Last Exit Hell
05. What Went Wront (feat. Ricky Warwick)
06. Lucky 13
07. Death Letter (feat. Magnus Karlsson)
08. Craving
09. The Wolf
10. Misty Mountain
11. The Ballad of Jack
12. Stormy Night
13. Sorry (Bonus Track)

Julian

FRETLESS – Damnation

Band: Fretless
Album: Damnation
Spielzeit: 53:36 min
Stilrichtung: Heavy Rock/Metal
Plattenfirma: Pure Steel Records
Veröffentlichung: 16.08.2019
Homepage: www.facebook.com/fretlessband

Leider sind die Schweden von FRETLESS mit ihrem Debütalbum „Local Heroes“ 2011 komplett an mir vorbeigegangen! Eine Schande wie sich später herausstellen sollte!
Nun habe ich aber die Möglichkeit das Ganze wieder gut zu machen, denn die Jungs stehen, acht Jahre nach ihrem Debüt, mit ihrem zweiten Diskus „Damnation“ in den Startlöchern.
Mit ihrem Stil aus Heavy Rock und Metal werden sie uns bestimmt auch dieses Mal in den Bann ziehen und wer musikalische Vergleiche benötigt der Stelle sich eine Mischung aus ACCEPT und PRETTY MAIDS vor!
So genug gesabbelt, fix den Opener „Unholy War“ gestartet. Dieser ist nur ein Cinematic Intro welches auf die Scheibe einstimmen soll und vermutlich gut bei den nächsten Livegigs als Eröffnung passt.
Schnell weiter zum nächsten Track „Burn“. Hier kommt eine tolle Orgel zum Einsatz die den Song besonders interessant machen und der dazu noch super eingängig ist! Ein mehr als ordentlicher Einstieg in das Album.
Das folgende „Let`s Get High“ kommt zwar ohne Orgel um die Ecke steht ansonsten dem eingängigen Opener aber in Nichts nach und wandert daher auch direkt auf unsere Hitliste.
Danach geht es etwas auf und ab was die Songs angeht. „Black Widow“ ist wieder absolut in Ordnung, „Higher Ground“ und das etwas ruhigere „Black Moon“ sind etwas zu gewöhnlich um groß aufzufallen.
Aber das Album ist mit 13 Tracks lang genug das es ein paar Standardtracks verkraften kann, hat man doch im weiteren Verlauf mit dem Titeltrack „Damnation“, „Sweet Cherie“ und dem Abschlusssong „Freedom“ noch sehr ordentliche Songs in der Hinterhand um das locker auszugleichen!

Anspieltipps:

„Burn“, „Let`s Get High“, „Damnation“, „Sweet Cherie“ und „Freedom“.

Fazit :

Mit ihrem neuen Album setzen die Jungs von FRETLESS ihren Siegeszug unbeirrt fort! Ein tolles Heavy Rock Album welches sich Fans des Genre auf jeden Fall nicht entgehen lassen sollten.
Ich würde mir wünschen das z.B die hier etwas spärlich eingesetzte Orgel häufiger zur Geltung kommt., sie steht der Band nämlich sehr gut zu Gesicht!
Ansonsten gibt es hier, trotz des ein oder anderen Standardtracks, nicht viel zu meckern und es gibt eine Kaufempfehlung für die angesprochene Zielgruppe!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Unholy War
02. Burn
03. Let`s Get High
04. Higher Ground
05. Black Widow
06. Black Moon
07. Spread your Wings
08. Damnation
09. No More
10. Sweet Cherie
11. This is my Home
12. Spellbound
13. Freedom

Julian

PICTURE – Wings

Band: Picture
Album: Wings
Spielzeit: 40:17 min
Stilrichtung: Heavy Rock
Plattenfirma: Pure Steel Records
Veröffentlichung: 16.08.2019
Homepage: www.pictureband.nl

PICTURE wieder eine der alten Schlachtrösser die mir nicht wirklich ein Begriff sind! Auch das 2012 übelst abgefeierte Comebackalbum „Warhorse“ ging an mir vorbei, was sich im Nachhinein als absolute Versäumnis herausgestellt hat!
Nun gibt es aber wieder neuen Stoff der fünf Niederländer, und das dieses Mal in Originalbesetzung! Wenn das doch mal kein Grund zum feiern ist.
Die jüngere Generation kann sich nun also selbst ein Bild vom Sound der Jungs machen der irgendwo zwischen NWoBHM, Classic Rock und Teutonic Metal angesiedelt ist.
Als erstes steht uns dann „Line of Life“ ins Haus. Nach einer kurzen Einleitung nimmt die Nummer Fahrt auf und es wird uns ein straighter Heavy Rocker präsentiert der Dank der der Stimme von Originalsänger Ronald von Prooijen so klingt wie PICTURE klingen sollten!
Der erste Hit steht uns dann mit dem abwechslungsreichen, rockigen Titeltrack „Wings“ ins Haus. Hier gibt es tolle Orgelklänge die die Nummer noch mehr vom Openertrack abheben.
Im Vergleich zum letzten Album „Warhorse“ muss man hier auch ganz klar im weiteren Verlauf feststellen das man eher auf der rockigeren Seite unterwegs ist und die schwermetallischen Klängen größten Teils der Vergangenheit angehören! Dies dürfte vor allem die Altfans besonders freuen.
So sind auch die nächsten Songs „Blown Away“, „No Place to Hide“ und „Empty Room“ eher in der Heavy Rock angesiedelt. Aus diesem Trio sticht vor allem das abwechslungsreiche, groovende „Empty Room“ hervor.
Die letzten drei Songs sind ebenfalls ordentlich gelungen und zeigen PICTURE im alten/neuen Gewand. Hier wird gerockt und die, mittlerweile, älteren Herrschaften zeigen manch jüngeren Vertretern wie es geht!
Abschließend gibt es mit dem etwas längeren „Stroke“ noch den vorab veröffentlichten Videotrack auf die Ohren der sich ebenfalls schnell in die bisherige Hitliste einfügt.

Anspieltipps:

„Wings“, „Empty Room“, „Still Standing“ und „Stroke“.

Fazit :

PICTURE sind wieder in Originalbesetzung zurück und das merkt man der Platte definitiv an! Im Vergleich zum eher metallischen Vorgängeralbum regiert hier wieder der klassische Heavy Rock der Anfangstage der Band und hier spielen die Jungs definitiv all ihre Stärken aus.
Eine insgesamt starke Leistung der zeigt das es sich lohnt nochmal in alter Stärke zusammen zu kommen und einfach das zu machen was man liebt!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Line of Life
02. Wings
03. Little Annie
04. Is it Real
05. Blown Away
06. No Place to Hide
07. Empty Room
08. Never Enough
09. Still Standing
10. Stroke

Julian

LORDI – Recordead Live – Sextourcism In Z7

Band: Lordi
Album: Recordead Live – Sextourcism in Z7
Spielzeit: 122:15 min + Bonus
Stilrichtung: Hard Rock/Heavy Rock
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 26.07.2019
Homepage: www.lordi.fi

Im Ernst jetzt: Ich bin gewillt, direkt ’nen Punkt abzuziehen, weil man aus irgendeinem Grund die Chance ungenutzt ließ, die Tour zum Album “Sexorcism” als “Sextourism” zu betiteln und stattdessen den holprigen Titel “SexTourcism” wählte. Aber simmer mal nicht so. Schauen wir stattdessen mal auf das Material zu LORDIs erster offizieller Live-DVD namens “Recordead” (Wer nach dem Ding auf den Geschmack gekommen ist, suche mal nach der “Bringing Back The Balls To Stockholm”-DVD, ist ebenfalls sehr sehenswert). Das beschränkt sich auf den stolze zwei Stunden langen und nahezu ungecutteten Live-Mitschnitt der 2018er Show im Z7 in Pratteln; dass das Bonusmaterial, eine Doku über einen Tag im Tourleben der Band sehenswert sein wird, muss an dieser Stelle spekuliert werden, ist aber angesichts des Unterhaltungsfaktors der fünf Finn(inn)en wahrscheinlich. Dazu gibt es alle Videoclips, die bekanntermaßen ebenso sehenswert sind.
Der Sound des Mitschnitts ist klar und stabil, die leichte Verheavyung, die der Klang der Truppe live erfährt, kommt gut rüber. Videotechnisch hätte man ein bisschen mehr rausholen können. Das Bild ist an einigen Stellen doch etwas hell, ein wenig mehr Bewegung wäre korrekt gewesen und die kleinen Showeinlagen hätte man partiell ebenfalls etwas besser einfangen können (Der Jumpscare-Geist bei “Missing Miss Charlene“ war beispielsweise live echt gelungen, auf DVD jedoch nicht besonders beängstigend gefilmt).
Das war’s dann aber auch mit der Kritik. LORDI sind eine bombastische Live-Band, das geht bei der von Mr. Lordi selbst übernommenen Gestaltung der Kostüme los, bei den cheesigen Showeinlagen weiter und endet bei weitem nicht bei der wirklich krass liebevollen Bühnengestaltung und den liebenswert-dämlichen Ansagen (“Are you guys alright? Is that a ja?”). Mr. Lordi ist stimmlich bestens drauf und der Rest der Band agiert souverän auf den Takt. Dazu weiß die Songauswahl zu überzeugen. Von jedem Album der Monster ist was dabei, meiner persönlichen Ansicht nach ein bisschen zu wenig altes Material, aber immerhin gibt man nicht den traurigen POWERWOLF-Verdrängungsmove und streicht das erste Album komplett aus dem Live-Repertoire. Dafür gibt es mit “Heaven Sent Hell On Earth” sogar einen Track vom “Demonarchy”-Über-Meisterwerk, mit “Mr. Killjoy” einen selten gespielten Bonustrack und natürlich einen Großteil aller Klassiker der Truppe.
Das Ganze wird mit der von LORDI gewohnten Spielfreude intoniert und erweist sich als verdammt kurzweilig. Ja, LORDI sind live eine Macht. Entweder man gibt der DVD eine Chance, um sich davon zu überzeugen, oder man kauft sie, um das ungeduldige Warten auf die nächste Tour etwas einfacher zu gestalten.

Fazit:
Ton läuft, Kamera ist stabil, auf jeden Fall im Rahmen für eine Band dieser Größe, rechtfertigt aufgrund kleiner Kritikpunkte aber einen Punkt Abzug. Der Rest ist LORDI-Entertainment pur. Sowohl die Show als auch die Songauswahl und der interpretatorische Skill sind top. Fans haben eh zuzugreifen und jeder, der mit einer hammerharten Live-Präsenz, niedlich-gruseligen Showeinlagen und dem von den Finnen bekannten 80er-Hard-Rock/Metal-Stil was anfangen kann, sollte ebenfalls unbedingt sein Portemonnaie mit dieser DVD belasten. Wesentlich unterhaltsamer und als Gesamtkunstwerk inszenierter kann man seine Auftritte wohl nicht gestalten.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Sexorcism
02. Would You Love A Monsterman
03. Missing Miss Charlene/House Of Ghosts
04. Your Tongue’s Got The Cat
05. Heaven Sent Hell On Earth
06. Mr. Killjoy
07. Rock The Hell Outta You
08. Blood Red Sandman
09. It Snows In Hell
10. She’s A Demon
11. Slashion Model Girls
12. Naked In My Cellar
13. Rock Police
14. Hug You Hardcore
15. Evilyn
16. The Riff
17. Nailed By The Hammer Of Frankenstein
18. Who’s Your Daddy
19. Devil Is A Loser
20. Hard Rock Hallelujah

Jannis

ASTRAL DOORS – Worship or Die

Band: Astral Doors
Album: Worship or Die
Spielzeit: 53:22 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Metalville
Veröffentlichung: 26.04.2019
Homepage: www.astraldoors.com

Meine Huldigung an ASTRAL DOORS habe ich nun oft genug in meinen Rezis zum Ausdruck gebracht! Daher sage ich dieses Mal einfach nur die Jungs rund um Sänger Nils Patrik Johansson sind einer meine Alltime Faves, Punkt fertig : )
Knapp zwei Jahre nach dem doch recht düsteren Album „Black Eyed Children“ erscheint nun das neue, mittlerweile neunte Album der Band mit dem Namen „Worhsip or Die“.
Nach eigenen Angaben ist es das melodischste seit dem 2007er Werk „New Revelation“ aber gleichzeitig wohl auch das härteste Album!
Na das klingt doch schon mal nach tollen Voraussetzungen an die starken letzten Veröffentlichungen anzuknüpfen!
Mit der Videosingle „Night of the Hunter” wird die neue Scheibe eröffnet. Flott, melodisch und bei weiten nicht so düster wie es der Titel vermuten lässt bahnt sich der Opener direkt seinen Weg in die Gehörgänge und bleibt dort erstmal ordentlich haften. Ein Einstieg nach Maß also.
Und melodisch geht es direkt weiter beim anschließenden „This must be Paradise“ bevor es beim folgenden Titeltrack „Worship or Die“ wesentlich epischer wird. Kraftvoll und stampfend bahnt sich die Nummer ihren Weg und wandert direkt auf unsere Hitliste. Hier kommt Sänger Nils Patrik seinem großen Vorbild DIO stimmlich und auch von der Gesangsstruktur her sehr nahe, das sollte man sich als alter DIO Fan nicht entgehen lassen!
Im anschließenden Mittelteil folgt dann auch Hit auf Hit. „Concrete Heart“ ist ein straighter Rocker dessen Chorus man schon nach Kurzem nicht mehr aus dem Kopf bekommt, „Marathon“ und „Desperado“ sind dann eher von der epischen Sorte die aber auch absolut melodisch gehalten sind und sich in die schon beachtliche Livefavoritenliste gekonnt einreihen. Bald muss die Band wohl 2 Stunden Konzerte geben : )
Die abwechslungsreiche Hitfahrt ist aber noch lange nicht zu Ende und die Band zeigt auch in der zweiten Hälfte der Scheibe das sie ihr Pulver noch lange nicht verschossen haben.
Beispiele gefällig? Nichts leichter als das! Der Epicbrecher „Light at the End of the Tunnel“, das Epic/Bombastfeuerwerk “St. Petersburg”, der flotte Melodickracher “Let the Fire Burn” und das abschließende, eher wieder epische “Forgive Me Father”. Also eigentlich alles was uns im zweiten Plattenabschnitt so geboten wird!
DAS denke ich mal sagt schon viel über die Qualität der gesamten Scheibe aus!

Anspieltipps:

„Night of the Hunter“, „Worship or Die“, „Marathon”, “Desperado” und “St. Petersburg”.

Fazit :

ASTRAL DOORS sind mittlerweile echt eine Bank! Man weiß einfach was einem bei einem neuen Album erwartet, sowohl von der Qualität als auch vom musikalischen hergesehen.
Beides ist mittlerweile auf einem ganz hohen Level angekommen. Die neue etwas härtere und doch melodischere Ausrichtung kommt sehr gut rüber und man merkt auch das man mit nun zwei Gitarristen wesentlich variabler unterwegs ist!
So gibt es von mir auch dieses Mal wieder eine sehr hohe Bewertung, etwas besser als beim letzten Mal.
Es ist nach wie vor eine Schande das die Band nicht der Ruhm zu Teil wird den sie mittlerweile mehr als verdient hat!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Night of the Hunter
02. This must be Paradise
03. Worship or Die
04. Concrete Heart
05. Marathon
06. Desperado
07. Ride the Clouds
08. Light at the End of the Tunnel
09. St. Petersburg
10. Triumph & Superiority
11. Let the Fire Burn
12. Forgive me Father

Julian

DARK BLUE INC. – Linked to Life

Band: Dark Blue Inc.
Album: Linked to Life
Spielzeit: 47.25 min
Stilrichtung: Heavy Prog
Plattenfirma: El Puerto Records
Veröffentlichung: 26.04. 2019
Homepage: www.facebook.com/DarkBlueIncorporated/

DARK BLUE INC. – Linked to Life

Nachdem das Info Sheet zum DARK BLUE INC. Debütalbum „Linked to Life“ außer der illustren Mannschaftsaufstellung keine weitreichenden Infos bereithält, heißt es, genau hinzuhören, was die 2018 vom Bonfire und Sainted Sinner Gitarristen Frank Pane´gegründete Band zu bieten hat.
Blues orientierter Heavy Prog steht auf der Karte und genau das wird auch kredenzt. „Dark Blue Overture“ gibt die sechsminütige instrumentale Vorspeise.
Der getragene Keyboardklangteppich geht kurz über in einen schön gespielten pinkfloydschen Gitarrenpart bevor das Ganze dann instrumental Geschwindigkeit aufnimmt. Dem Intro fehlende Eingängigkeit vorzuwerfen macht keinen Sinn im progressiven Genre, vielmehr geben Musiker wie Andrea Vergori (keys), Harry Reischmann (ex-Bonfire, drums) oder Hal Patino (ex-King Diamond, bass) ihre Visitenkarten ab.
Das kreative Output Pane´s wird zum ersten Mal gesanglich serviert mit „Time will never wait“. Mit Göran Edmann (ex Y.Malmsteen) ist die Truppe im Besitz eines prominenten, erfahrenen Sängers, der der instrumentalen Verspieltheit gradlinige Gesangslinien entgegensetzt. Vokale Unterstützung erhält er bei der Nummer von Pane´s Gattin Lydia, die Akzente zu setzen weiß.
Das auf „Linked to life“ natürlich in erster Linie außergewöhnliche Gitarrenarbeit angeboten wird, liegt auf der Hand, trotzdem lässt die Scheibe allen involvierten Musikern viel Spielraum und Gelegenheit sich einzubringen ohne instrumental zu eskalieren.
Die einzelnen Stücke besitzen viel Variantenreichtum, sei es durch unverhoffte Tempi- oder Stimmungswechsel. Überhaupt wirkt das Ganze niemals langweilig oder aufgesetzt.
Sehr atmosphärisch wird es im Keyboard Intro zum Titeltrack,bevor Pane´wieder federführend das Ruder übernimmt, und sich auch nicht scheut, auf Stücken wie „Sacred Sin“ branchenfremde Flamenco Versatzstücke einzubauen.
Auch wenn „Dark Blue Sea“ mit Schlagzeugikone Ian Paice sicherlich ein starkes Stück darstellt, ein Highlight der Scheibe bietet„Cold is the Night“, in dem Edmann einfach klasse singt.
Auf dem sehr ruhigen, abschließenden „Islands of Thoughts“ überzeugt uns Frank Pane’noch einmal auf der Akustikgitarre.

Alles in allem liegt hier ein feines Progrock Debüt vor, der auf weitere interessante Outputs von DARK BLUE INC. hoffen lässt.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Dark Blue Overture
02. Time Will Never Wait
03. Karma Machine
04. Deep Blue Sea
05. Linked To Life
06. Sacred Sin
07. Cold Is The Night
08. Islands Of Thoughts

Link zum Video “Deep Blue Sea” feat. Ian Paice :

Rüdiger König

PENDULUM OF FORTUNE – Return to Eden

Band: Pendulum of Fortune
Album: Return to Eden
Spielzeit: 59:15 min
Stilrichtung: Heavy Rock
Plattenfirma: El Puerto Records
Veröffentlichung: 08.03.2019
Homepage: www.pendulumoffortune.com

Die Geschichte der Heavy Rocker von PENDULUM OF FORTUNE beginnt im Jahre 2011. Zu dieser Zeit lernte Ex ELOY, MSG Schlagzeuger Bodo Schopf den Ex VOODOO CIRCLE und Ex ALMANAC Sänger David Readman kennen.
Nachdem Bodo David einige seiner neuen Songideen vorgespielt hatte war der Sänger Feuer und Flamme und zusammen gründeten sie die Heavy Rock Formation PENDULUM OF FORTUNE die bislang, inklusive ihres Debütalbums „Searching for the God Inside“ 2017, komplett an mir vorbei gegangen sind!
Das ändern wir nun! Denn mittlerweile sind die Jungs beim deutschen Newcomerlabel El Puerto Records unter Vertrag und hieven dieser Tage darüber ihr zweites Album „Return to Eden“ in die Läden. Auf diesem soll der musikalische Weg des Debüts konsequent weiterverfolgt werden.
Na dann hören wir uns das Ganze mal etwas näher an und horchen daher direkt in den Opener „Diamond in the Rough“ rein. Eine flotte Midtemponummer erwartet uns hier die wunderbar den Classic Rock Touch einfängt und agil und eingängig nach vorne prescht!
Wesentlich grooviger geht es dann beim anschließenden „We stand for Rock`n Roll“ zur Sache der auch gleich den ersten Anspieltipp auf unserer Liste darstellt. Da brauchen wir gar nicht lange zu verweilen.
Als krassen Gegensatz dazu dann das ruhige „Lucky Man“ welches wunderbar sanft in die Gehörgänge gleitet und dort lange verweilt.
Und damit uns nicht langweilig wird, wird dann direkt wieder die Geschwindigkeit geändert und „Skin and Bones“ geht dann wieder nach vorne und ebenfalls wieder direkt in die Gehörgänge!
Im Mittelteil der Scheibe geht es dann schön abwechslungsreich weiter. Der etwas metallische, ja teilweise schon progressive Titelsong „Return to Eden“ macht hier den Anfang, klassisch rockig geht es dann mit „Wishing Well“ weiter, mit „Don`t make a Fool out of me“ gibt es dann die nächste Ballade zu hören und mit dem stark an ELOY erinnernden „Wings of a Dove“ wird ein ebenfalls starker und abwechslungsreicher Mittelteil abgeschlossen.
Der letzte Abschnitt der Scheibe kann dann wieder mit straighten Rockern, in Form von „Gravy Train“, dem Instrumental „Rockanini“ und mit den zwei abschließenden etwas progressiveren Stücken „One of a Kind“ und „Bitter End“ aufwarten.

Anspieltipps:

„We stand for Rock`n Roll“, „Lucky Man“, „Skin and Bones“, „Return to Eden“ und „Wishing Well“.

Fazit :

Fakt ist, auf dem neuen PENDULUM OF FORTUNE Album wird einem so schnell nicht langweilig! Man wechselt schön zwischen Classic und Heavy Rock mit einem Schuss Progressivität hin und her und bietet noch oben drein wunderbar eingängige Stücke.
Der erste Teil der Scheibe ist etwas kompakter und massentauglicher, im zweiten Teil ist man etwas experimentierfreudiger unterwegs, aber trotzdem kommen
Heavy und Classic Rock Fans hier durchweg auf ihre Kosten und sollten geschwind zum nächsten Plattendealer ihres Vertrauens laufen und sich diese tolle Scheibe besorgen!
Eine glasklare Kaufempfehlung also für die angesprochene Zielgruppe.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Diamond in the Rough
02. We stand for Rock`n Roll
03. Lucky Man
04. Skin and Bones
05. Return to Eden
06. Wishing Well
07. Never Be
08. Don`t make a Fool out of me
09. Broken Universe
10. Wings of a Dove
11. Gravy Train
12. Rockanini
13. One of a Kind
14. Bitter End

Julian

SYRENCE – Freedom in Fire

Band: Syrence
Album: Freedom in Fire
Spielzeit: 54:00 min
Stilrichtung: Heavy Metal/Rock
Plattenfirma: Fastball Music
Veröffentlichung: 08.02.2019
Homepage: www.syrence.de

Erneut ertönt der Newcomer Alarm hier bei uns in der Rock-Garage denn die Stuttgarter Heavy Rocker SYRENCE veröffentlichen mit „Freedom In Fire“ ihr Debütalbum, welches gleich mit den ersten Tönen des Titelsongs in klassischer OldSchool Metal Tradition nach vorne marschiert.
So spielt die Band auf den zwölf Songs des Albums schnörkellosen und melodischen Metal / Rock, der sich mit jedem Song mehr und mehr in die Gehörgänge frisst. Getragen von einer amtlichen Produktion mit tatkräftiger Unterstützung von Achim Köhler (Mix & Mastering / Dragonforce, Hammerfall) und Ralf Scheepers (Vocal-Aufnahmen / Primal Fear).
Mit dem Opener und Titeltrack „Freedom in Fire“ beginnt das Debüt schon mal recht ordentlich. Ein klassischer Midtemposong mit einem einprägsamen Chorus. Da gibt es nicht viel zu meckern zu Beginn!
Es fällt aber direkt auf das der Sound irgendwie direkt aus den 80igern stammen könnte…die Jungs scheinen das Thema Oldschool sehr ernst zu nehmen : )
Das bleibt auch bei den nächsten Songs allgegenwertig, man drückt das Gaspedal nie ganz durch, ist songdienlich unterwegs und hat mit „Fozzy`s Song“ den nächsten kleinen Hit im Gepäck.
„Addicted“ im Anschluss ist auch ganz ordentlich und ebnet den Weg in den Mittelteil wo der Stampfer „Evil Force“ der gelungenste Track geworden ist.
Insgesamt ist das Album bislang zwar eine solide Angelegenheit geworden, aber der ganz große Wurf wie vollmundig angekündigt wurde leider nicht, mal schauen ob das mit den letzten Songs anders wird?
Nein, nicht wirklich, man bleibt im soliden Fahrwasser und hat mit „Wild Time“ noch eine äußerst gelungene Nummer im Gepäck, ansonsten fällt auch der letzte Abschnitt nicht besonders auf und man bewegt sich eher im Standardmetalbereich.

Anspieltipps:

Definitiv „Freedom in Fire“, „Fozzy`s Song“, „Evil Force” und “Wild Time”.

Fazit :

SYRENCE scheinen direkt aus einer Zeitkapsel aus den 80igern zu kommen, so präsent ist ihr Oldschool Metal auf ihrem Debütalbum! Das mag für eine Puristen absolut ausreichen, für viele dürften die, vorwiegend im Midtempobereich agierenden, Songs aber irgendwann ziemlich ausgelutscht klingen.
So ist es dann schlussendlich zwar insgesamt eine solide Vorstellung, mehr aber dann leider auch nicht!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Freedom in Fire
02. Living on the Run
03. Your War
04. Fozzy`s Song
05. Addicted
06. Symphony
07. From Ashes to the Sky
08. Evil Force
09. Red Gold
10. Wild Time
11. Kings of Speed
12. Seven Oaks

Julian

ASTRAL DOORS – Astralism (RG Zeitmaschine)

Band: Astral Doors
Album: Astralism
Spielzeit: 55:00 min
Stilrichtung: Heavy Rock/Metal
Plattenfirma: Locomotive Records
Veröffentlichung: 24.03.2006
Homepage: www.astraldoors.com

Meine Verehrung vor den Schweden von ASTRAL DOORS habe ich ja schon oft zum Ausdruck gebracht bei meinen letzten Rezis deren Alben! Es war daher definitiv an der Zeit mal einen Sprung zurück mit unserer Zeitmaschine zu machen ins Jahr 2006 wo meine Liebe zu dieser Band begann. Denn im März diesen Jahres erschien das bis dato dritte Album der Band rund um den charismatischen Fronter Nils Patrik Johannson „Astralism“. Es war mein erste Album welches ich von der Band zu Ohren bekam und es hat mich definitiv vom Hocker gehauen!
War man auf den beiden Vorgängeralben „Of the Son and the Father“ und „Evil is Forever“ noch stark DIO und BLACK SABATH lastig unterwegs, fand man hier die ersten Schritte zum ASTRAL DOORS Sound, wenn noch damals recht metallastiger als heutzutage.
Songs wie „Black Rain“, „London Caves“ „From Satan with Love“ brachten damals meine Boxen zum Beben und ich bekam einen gewaltigen Respekt vor den mir damals noch unbekannten Sänger Nils Patrik.
Aber auch die epische Fraktion war hier auf dem Album mit den Songs „Israel“, „Raiders of the Ark“, „Tears from a Titan“ oder „The Green Mile“ stark vertreten und hier zeigten die Jungs schon wie kraftvoll man rocken konnte und was sie Songwriter technisch damals schon draufhatten!
Insgesamt gesehen war „Astralism“ also die Scheibe die den heutigen Bandsound maßgeblich mitprägte und die, wie ich finde in jede Plattensammlung eines ASTRAL DOOR Fans gehört.
Kleine Notiz am Rande, im Rahmen ihrer ersten Headlinertour durfte ich die Band und vor allem Sänger Nils Patrik damals näher kennenlernen (feine total unkomplizierte und nette Musiker übrigens) und im damaligen Interview erzählte er mir das die damalige Veröffentlichung bei Locomotive Records schrecklich abgemischt war und man mit dem Ergebnis überhaupt nicht zufrieden war! Dies war auch einer der Gründe für den baldigen Wechsel zum, immer noch aktuellen Label, Metalville und dem baldigen Niedergang von Locomotive.
Wie auch immer, auf jeden Fall wurde „Astralism“ im Jahr 2012 von Metalville wiederveröffentlicht mit einem wesentlich besseren Sound. Man sollte sich also auf jeden Fall dieses Re Release zulegen, die Originalscheibe dürfte auch nur noch schwer zu bekommen sein.
Ich habe beide in meinem Schrank stehen und kann die Soundverbesserung mehr als bestätigen!

Trackliste:

01. EVP
02. Black Rain
03. London Caves
04. From Satan with Love
05. Fire in our House
06. Israel
07. Raiders of the Ark
08. Tears from a Titan
09. Oliver Twist
10. Vendetta
11. The Green Mile
12. In Rock we Trust
13. Apocalypse Revealed

Julian