THY ROW – Unchained

Band: Thy Row
Album: Unchained
Spielzeit: 40:42 min
Stilrichtung: Heavy Rock/Metal
Plattenfirma: Rockshots Records
Veröffentlichung: 24.09.2021
Homepage: www.facebook.com/ThyRowBand

2017 gründete sich die finnische Heavy Rock/Metal Band THY ROW. Bekanntestes Mitglied der Truppe ist mit Sicherheit der METAL DE FACTO und EVERFROST Fronter Mikael Salo der auch hier diesen Posten übernimmt.
Nach der 2019 in Eigenregie veröffentlichten und selbst betitelten EP, welche ordentliche Stream und Klicks auf Spotify und Youtube erzielte, steht nun das Debütalbum „Unchained“ in den Startlöchern.
Auf diesem präsentiert man uns einen Mix aus Heavy Rock und Metal der, laut eigener Aussage, bestens geeignet ist um mal wieder ordentlich abzumoshen!

Naja, schauen wir mal ob das so ist und horchen mal in den Albumopener „Road Goes On“ rein. Ein flotter Mix aus Heavy Rock und Metal erwartet uns hier! Fronter Mikael ist natürlich, wie gewohnt, auch bestens bei Stimme und auch ansonsten gibt es hier nicht so viel zu meckern. Refrain passt, Opener passt! Direkt also was zum mitgrooven, so kann es bitte weitergehen 😉
Jawohl zum mitgrooven ist auch der nächste Song „The Round“ bestens geeignet, allerdings geht ihn etwas die Eingängigkeit des Openers ab.
Aber das gleicht das folgende „Unchained“ wieder voll aus und weiß direkt zu begeistern. Läuft gut rein der Song!
Im anschließenden Mittelteil können auf jeden Fall noch das melodische „Horizons“ und das knackige, aber eingängige „Just Fine Final“ vollständig punkten.
Mit der Powerballade „Down on My Knees“ wird dann schon das letzte Drittel der Scheibe eingeleitet der aus der „The Downfall“ Triologie besteht.
Allerdings verbindet die Tracks nur eine gemeinsame Hintergrundgeschichte, musikalisch könnten es auch drei einzelne Tracks sein. Hier fällt kein Song besonders ab oder tut sich besonders hervor, insgesamt auch recht gut hör und konsumierbar.
Nach dem Verklingen des letzten Tons haben wir ein energiegeladenes Debütalbum hinter uns was durchaus seine Stärken hatte aber auch noch Luft na oben bietet!

Anspieltipps:

„Road Goes On“, „Unchained“, „Horizons“ und „Just Fine Final“

Fazit :

Anders als bei seinen anderen beiden Bands ist Mastermind Mikael Salo hier wesentlich direkter und rockiger unterwegs!
Das Debütalbum hat definitiv seine starken Momente und es gibt einige eingängige Hits zu bestaunen.
Für ein Debütalbum ist das Ganze auch wirklich rund und sehr ordentlich geworden!
Ich denke genau diese Spielwiese hat Mikael noch gefehlt und wir werden noch einiges davon hören.
Eine starke Leistung ist es insgesamt in jedem Fall.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Road Goes On
02. The Round
03. Unchained
04. Horizons
05. Hidebound
06. Just Fine Final
07. Down on My Knees
08. The Downfall Part 1
09. The Downfall Part 2
10. The Downfall Part 3

Video zu “Road Goes On”:

Julian

SPITFIRE – Do Or Die

Band: Spitfire
Album: Do Or Die
Spielzeit: 42:13 min.
Stilrichtung: Heavy Rock, Rock´n Roll
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 17.09.2021
Homepage: www.spitfire-music.com

Schon der Albumtitel ist eine Ansage: „Do Or Die“ haben sich SPITFIRE auf die Fahnen geschrieben. Mit ihrem dritten Album wollen die Münchner Kick-Ass-Rock´n Roller ein Statement setzen. Und das obwohl – oder genau weil – es das Schicksal nicht sonderlich gut mit Dick Dropkick (vocals, guitars) und Nikk Nitro (drums) gemeint hat. Kurz nachdem das zweite Album „Welcome To Bone City“ eingetütet war, verließ Bassist Johnny Jailbreak die Band. Ein fester Nachfolger ließ lange auf sich warten. Jetzt scheint mit Tony Törpedo der geeignete Mann gefunden. Das Album allerdings hat das Gespann Dropkick/Nitro alleine eingespielt.

Über 30 Songs oder Ideen haben sich in den letzten 5 Jahren angesammelt, nahezu alles wurde über den Haufen geworfen und innerhalb von 6 Monaten aus neuen Ansätzen geschrieben. Dass SPITFIRE eine gehörige Wut im Bauch und auch immer noch Wespen im Hintern haben, ist vom ersten Moment an zu hören. Der Opener „Ride It Like You Stole It“ rockt gnadenlos nach vorne und macht erstmal klar, dass der Dreier keine Gefangenen macht. Auch der Sound hat jede Menge Bums! Äußerst partykompatibel dagegen tönt die bereits ausgekoppelte Single „Like A Lady“. Hier ist SPITFIRE echt ein kleiner Hit gelungen. Weiter geht’s mit „Writing On The Wall“, einem weiteren Melodiemonster, bevor der Titeltrack wieder mehr die Aggressivität des Openers aufgreift. Große Erwartungen setzt man natürlich als Dabeigewesener in Songtitel wie „80´s Rockstar“ – so ganz können diese allerdings nicht erfüllt werden. Nach dem gutklassigen „Death Or Glory“ findet sich mit „Sacrifices“ sogar eine (von zwei) Ballade(n). Songs wie „Die Like A Man“, „Eye For An Eye“ oder „Can You Feel The Fire“ lassen die Vermutung aufkommen, dass SPITFIRE ihr Pulver im ersten Drittel ziemlich verschossen haben. Zwar kommt beim abschließenden „Too Much Is Never Enough“ noch mal richtig Stimmung auf, dennoch ist zumindest in der zweiten Hälfte von „Do Or Die“ zu wenig Zwingendes, als dass die Platte als Großtat durchgehen würde.

Dennoch: SPITFIRE vermengen räudigen Rock´n Roll, amerikanischen Punk und Rotzrock auch auf „Do Or Die“ zu einer unterhaltsamen Mischung. Nicht alles ist hitverdächtig, aber ehrlich und handgemacht. Und gut produziert ist die Scheibe obendrein. Coole Mucke in dieser Richtung aus Deutschland ist eher selten, aber nicht (nur) deswegen komme ich für SPITFIRE mit einer guten 7,5 um die Ecke. „Like A Lady“ wird ganz sicher in meine Jahresplaylist einsteigen!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:
01. Ride It Like You Stole It
02. Like A Lady
03. Writings On The Wall
04. Do Or Die
05. 80´s Rockstar
06. Death Or Glory
07. Sacrifices
08. Die Like A Man
09. Out In The Cold
10. Eye For An Eye
11. Can You Feel The Fire
12. Another Mile
13. Too Much Is Never Enough (feat. Frank Panè)

Stefan

STEEL RHINO – Steel Rhino

Band: Steel Rhino
Album: Steel Rhino
Spielzeit: 42:41 min
Stilrichtung: Heavy Rock
Plattenfirma: GMR Music
Veröffentlichung: 20.08.2021
Homepage: www.steelrhinoband.com

STEEL RHINO ist das Baby von Mikael Rosengren (DIRTY PASSION, BAI BANG). Hier möchte er seine Vision des Heavy Rocks verwirklichen und hat sich dazu Hilfe in Form von Filip Vilhelmsson (Gitarre, Bass, BAI BANG) und Herbie Langhans (Gesang, AVANTASIA, SINBREED, RADIANT) geholt.
Vor allem auf letztere Mitwirkung war ich sehr gespannt da Herbie normalerweise eher im Power Metalbereich unterwegs ist aber vor allem mit seiner Band RADIANT einen sehr erfolgreichen Ausflug ins eher rockigere Universum gemacht hat.
Geboten wir uns auf dem selbstbetitelten Debütalbum wie schon geschrieben Heavy Rock der sowohl europäische als auch amerikanische Einflüssen beinhaltet.
Gestartet wird der Erstling mit dem Opener „Rhino Attack“.
Dieser ist ein schöner, rockiger Groover der natürlich von Herbie`s Stimme absolut veredelt wird.
Ein schöner Beat paart sich hier mit einem eingängigen Chorus und insofern ist das Ganze als Appetithappen mehr als gelungen!
Richtig in die Vollen was die Eingängigkeit angeht, geht es beim folgenden „Arrival“. Der gesamte Song und vor allem der geile Chorus frisst sich geradezu in die Gehörgänge und bleibt dort vermutlich auf ewig haften, ein mega Song.
Nach dem eher nach Standardmetal tönenden „Lovin Easy“ geht es mit dem Bandsong „Steel Rhino“ weiter und er passt irgendwie perfekt zur Mucke und zur Bandmessage! Das nächste Highlight also.
Aber im Mittelteil, da legen die Jungs so richtig los und ballern uns Hit um Hit um die Ohren und aus den Boxen!
Angefangen vom langsamen, sehr ausdrucksstarken „Bells of Midnight“, der vor allem vom Gesang von Herbie wieder profitiert, über das flotte „Fire and Ice“ oder das mega nach vorne rockende „Ghost from the Past“, hier ist alles einfach ein Hörgenuss und absolut empfehlenswert!
Und, jetzt scheinen sich die Jungs so richtig warm gespielt zu haben denn auch „Sands of Time“ groovt wie die Hölle, „Life we Choose“ rockt und ballert ohne Ende und das die erste Single „Boom Boom“ nicht zu Unrecht als Appetithappen veröffentlicht wurde versteht sich von selbst.
Mit „New Tomorow“ wird dann ein mehr als überzeugendes Debüt sehr ordentlich abgeschlossen!

Anspieltipps:

Zu viele, um sie hier auf zu zählen, greift hin wo ihr wollt!

Fazit :

Eigentlich, und da bin ich jetzt ganz ehrlich, habe ich diese Promo nur angetestet weil ich Herbie als Sänger einfach klasse finde! Aber Überraschung, Überraschung, nicht nur Herbie liefert hier einfach einen geilen Job ab, nein auch die Songs können absolut überzeugen und Heavy Rock Fans finden hier genau das was sie erwarten!
Ein absolut zu empfehlendes Debütalbum, welches hoffentlich etwas mehr Beachtung findet, anchecken und kaufen Leute!!!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Rhino Attack
02. Arrival
03. Lovin Easy
04. Steel Rhino
05. Bells of Midnight
06. Fire and Ice
07. Ghost from the Past
08. Sands of Time
09. Life we Choose
10. Boom Boom
11. New Tomorrow

Video zu “Fire and Ice”:

Julian

DANKO JONES – Power Trio

Band: Danko Jones
Album: Power Trio
Spielzeit: 38:18 min
Stilrichtung: Heavy Rock
Plattenfirma: Mate In Germany
Veröffentlichung: 27.08.2021
Homepage: www.facebook.com/dankojones

 

Ich habe mir mit absicht die neue DANKO JONES raus gepickt, ich kenne DANKO JONES zwar als Namen und Band aber bis jetzt noch nicht sonderlich beachtet. Also habe ich mir dieses Album geschnappt, ganz ohne Vorurteil oder jegliche Berührungen vorher mit DANKO JONES kann ich die Sache ruhig angehen. Aus bekannten Gründen die mit einem großen C am Anfang zusammenhängen ist das 25-Jährige Band Jubiläum ins Wasser gefallen aber die Band hat ein Album eingezimmert desen Inhalt aus Heavy Rock in Reinkultur besteht und voll in den Hintern tritt.

Die Band besteht aus Danko Jones Vocals und Gitarren, JC am Bass und Rich Knox am Schlagzeug, und der Titel ist Programm, “Power Trio” die drei bringen eine Power auf Kunststoff alles knallt und böllert ohne Ende, die Gitarren kennen keine knade und feuern Salve nach Salve ab. Da ich die Vorgänger nicht kenne, was sich aber definitiv ändern wird, gebe ich mal als groben Vergleich Hard Rock mit leichter Sleaze und Punk Note ab.

Die Songs kommen mit einer Energie aus den Lautsprechern als wenn eine fünf oder sechs Mann Kapelle für Krawall sorgt. Der Sound kommt rau rüber was sehr gut zu der Art Heavy Rock passt und die intensität unterstützt.

“I Want Out” legt mit Energie und intensität los, “Good Lookin’” kommt vorlaut und rotzfrech aus den Boxen. “Saturday” hört sich nach verschwitzten T-Shirts an, “Ship Of Lies” ein vorlauter Rotzer aber geil. “Raise Some Hell” ein genialer Rocker, “Blue Jean Denim Jumpsuit” sleazt sich durch die Noten. “Get To You” ein fettes eingängiges Highlight, “Dangerous Kiss” gibt Vollgas. “Let’s Rock Together” braucht einige Durchläufe, “Flaunt It” das Richtige zum pogen und die Leute rumschupsen, “Start The Show” noch ein fetter Rocker zum Abschluß.

Fazit:

Gute Mucke die DANKO JONES da ablassen, für Fans ein muss, für den einen oder anderen durchaus Lohnenswert mal ein Ohr zu riskieren. Ich vergebe eine Bewertung von 8 Sternen.

WERTUNG:

 

 

 

Trackliste:

01. I Want Out
02. Good Lookin‘
03. Saturday
04. Ship Of Lies
05. Raise Some Hell
06. Blue Jean Denim Jumpsuit
07. Get To You
08. Dangerous Kiss
09. Let’s Rock Together
10. Flaunt It
11. Start The Show

Balle

HELLTRAIL – Always Shoot Twice (EP, Kurzrezension)

Band: Helltrail
Album: Always Shoot Twice (EP)
Spielzeit: 18:17 min
Stilrichtung: Heavy Rock
Plattenfirma: Another Dimension
Veröffentlichung: 16.04.2021
Homepage: www.helltrail.com

Album Nr. 1 verspätet dank einem Motorradunfall des Schlagzeugers, einem Einbruch ins eigene Studio, wegschwelender Technik; EP Nr. 1 verspätet dank Corona. Nun arbeiten HELLTRAIL aus NRW an ihrem zweiten Album und man muss sich fragen, ob das angesichts der steigenden Drastik dessen, was passiert, wenn HELLTRAIL was aufnehmen wollen, das nicht grob fahrlässig für die gesamte Erdbevölkerung sein könnte. Dann wiederum: Prioritäten, schließlich ist die Musik des Quartetts auch ziemlich geil. Heavy Rock steht auf dem Programm, auf der EP “Always Shoot Twice” in vier kurzweiligen und vielseitigen vier-plus-’n-bisschen-Minuten-Songs verpackt und organisch handgemacht, aber nicht billig klingend.
“Monkey On My Back” führt mit seinem recht entspannten Intro leicht in die Irre, was die Härte der EP angeht, geht dann ordentlich voran, mit Achim Lanzendorfs Reibeisenstimme, simpel und straight. “Constant Resistance” schlägt in eine ähnliche Kerbe und lebt von seinem witzigen quiekig-ausschlagenden Riff und der schönen Rhythmusarbeit. “Final Hour”s Riff ist schlicht asozial geil, der Groove ist böse und im Chorus findet sich vergleichsweise ausgeprägte Melodiearbeit, und zwar echt gelungene mit Eigenständigkeit. Und “The Man In The Mirror” ist die “Ballade”, beginnt ruhig und schön mit cleanen Gitarren und fettet sich fulminant an.

Fazit:
Track 1 und Track 3 souveräne 8/10 Punkten, Track 2 und Track 4 sogar verdiente 9/10. Wir kommen bei 8,5 raus und empfehlen die EP mal ausdrücklich als Einstieg in HELLTRAIL, der die einzelnen Facetten der Truppe kurz und knackig auf den Punkt bringt und akut den Wunsch auslöst, sich genau diese Musik in einem kleinen stickig-aerosollastigen Laden in ganz ganz laut anzuhören!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Monkey On My Back
02. Final Hour
03. Constant Resistance
04. The Man In The Mirror

Jannis

MAVERICK – Ethereality

Band: Maverick
Album: Ethereality
Spielzeit: 38:11 min
Stilrichtung: Göttlicher Heavy Rock
Plattenfirma: Metalapolis Records
Veröffentlichung: 01.04.2021
Homepage: www.facebook.com/MaverickBelfastuk

 

Hier ist es das vierte Album von MAVERICK, 2012 von den Balfour Brüdern in Belfast gegründet. Zur aktuellen Besetzung gehören David Balfour am Mikro, dessen Bruder Ryan Balfour und Rick Cardwell an den Gitarren, Richie Driver am Bass und Jason-Steve Mageney am Schlagzeug. Von Dezember 2020 bis zum VÖ des Albums wurden “Switchblade Sister”, “The Last One” und “Falling” als Singles veröffentlicht. Auf diesem vierten Album bekommt der Hörer gewaltig auf die Lauschlappen das fast schon ein HNO die Trümmer, die M in den Gehörgängen hinterlassen, wegräumen muss.

MAVERICK bleiben sich treu und spielen genau diese Art von Heavy Rock, genau so eingängig wie auf den Alben davor, ein Spur härter, voll auf die Zwölf das der Kalk aus der Oberstube rieselt und das Trommelfell nach dem Genuss in Trümmern liegt. Es sind alle Trademarks von M enthalten, geile Vocalarbeit von David, mit ebenso geilen Refrains alles mit fetten Chören, Ooohoos und harten Gitarren in Szene gesetzt. Die Jungs rocken sich den Arsch ab und liefern, auf dem H.E.A.T. 2019 konnten M auch Live voll überzeugen, nebenbei konnte ich mit David noch ein Paar Wörter wechseln, er meinte das MAVERICK gerne nach Good Old Germany kommen um Live auf der Bühne zu stehen, weil wir so richtig Crazy sind. Abschliessend bleibt nur zu bemerken das das Ding ordentlich drückt und auf dicke Hose macht, dies war nicht anders zu erwarten bei den drei Vorgängern im Lebenslauf. Böse Zungen werden behaupten Originell waren M noch nie, vielleicht haben diese Zungen recht, aber wenn MAVERICK drin steckt und aus den Boxen kommt ist mir das völlig schnurz. Da wird einfach genossen und zugehört.

Der Opener “Falling” faucht dermaßen genial aus den Boxen das die Bude wackelt, ein harter flotter Rocker. “Thirst” lässt einem auch wenig Luft zum atmen mit geilen Chören und genialem M typischen Refrain. “Never” ein sehr guter Melodic Song, “Switchblade Sister” lässt es wieder kräftig krachen, “Bells Of Stygian” hart, stark, göttlich. Für “Angel 6” gilt das gleiche wie für den Vorgänger, “The Last One” geht es ein wenig langsamer an, melodisch und nebenbei noch Saugeil. “Dying Star” gibt wieder Vollgas, “Light Behind Your Eyes” langsamer aber ebenso stark wie die anderen Songs. “Ares” kommt ein wenig düster daher, hart aber immer noch genug MAVERICK.

Fazit:

Boah ich bin in der Zwickmühle, dies ist ein verflucht Geiles Album mit Songs die Druck machen, und über allem thront Davids starke Stimme unterstützt von dem Rest der Band. M haben ein zentnerschweres Brett eingetütet und rocken was der Hintern hergibt. Also vergebe ich eine Bewertung von 10 Sternen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Falling
02. Thirst
03. Never
04. Switchblade Sister
05. Bells Of Stygian
06. Angels 6
07. The Last One
08. Dying Star
09. Light Behind Your Eyes
10. Ares

Balle

NATURAL BORN MACHINE – Human

Band: Natural Born Machine
Album: Human
Spielzeit: 41:21 min
Stilrichtung: Heavy Rock
Plattenfirma: Pride & Joy Music / Soulfood
Veröffentlichung: 19.02.2021
Homepage: www.facebook.com/naturalbornmachine

 

Ein neuer Stern am Heavy Rock Himmel, NBM kommen mit ihrem Debüt aus dem Studio. Gegründet von Bassist und Komponist Alberto Rigioni, am Mikro kein geringerer als David Readman, Alessio Tricarico an Gitarre und Denis Novello am Schlagzeug.

Außer David sagen mir die Namen nichts, aber mit den Instrumenten umgehen können sie, David sollte jedem bekannt sein. Das Songwriting ist auch gut geraten, es kracht und knallt ohne Ende. Bei drei Songs wird von mir die Skip Taste betätigt die sind nicht nach meinem Geschmack, es bleiben trotzdem noch sieben Songs die Ballern.

Gestartet wird mit “Moonchild” ein parade Beispiel für einen geilen Rocksong, “Machine” bestens hörbar ein Rocker. “Won’t Be Friends”, “Monster” und “Reborn” sind nichts für mich zu schräg, Skip. Bei “A New Future” hebt sich die Stimmung wieder, “Beast In The Dark” kommt metallisch aus den Boxen, “Reflecting My Day” starker Rocker, “Stone Man” geile Akustik Nummer, “Rise” setzt einen starken krachenden Schlußpunkt.

Fazit:

Guter bis sehr Guter Heavy Rock mit drei Nummern die nichts für mich sind, allein schon die Stimme von David Readman ist es Wert die CD zu ordern, aber die Songs können auch was von mir gibt es 8 Sterne.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Moonchild
02. Machine
03. Won’t Be Friends
04. Monster
05. Reborn
06. A New Future
07. Beast In The Dark
08. Reflecting My Day
09. Stone Man
10. Rise

Helmut

CRYSTALLION – Heads or Tails

Band: Crystallion
Album: Heads or Tails
Spielzeit: 48:46 min
Stilrichtung: Heavy Rock/Metal
Plattenfirma: Pride & Joy Music
Veröffentlichung: 19.02.2021
Homepage: www.crystallion.org

Die deutschen Heavy Metaller von CRYSTALLION existieren nun auch schon seit 2003. Bis heute sind vier Alben erschienen, auf denen sie nach und nach ihren Sound fanden und heute eine Mischung aus Heavy Metal und Heavy Rock spielen.
Dies ist auch so auf dem neuen, fünften Album „Heads or Tails“.
Es gibt aber zwei große Neuerungen zu verkünden. Zum einen gibt es mit Pride & Joy Music ein neues Label zu verkünden, zum anderen gibt es nach 15 Jahren einen Sängerwechsel zu verkünden.
Ursänger Thomas Strübler hat die Band aus eigenen Stücken, verlassen und man fand mit Kristina Berchtold die neue, nun weibliche Stimme, von CRYSTALLION.
Mit ihr möchte man sich nun komplett von den alten Power Metal Einflüssen lösen und eher rockig unterwegs sein.
Na, schauen wir mal wie sich das so anhört!
Als Erstes haben wir den Titelsong „Heads or Tails“ als Opener. Leider ist der Titelsong nur ein stimmungsvolles Instrumental Intro geworden welches zwar Laune macht, aber ob ich dafür den Titelsong „verschwendet“ hätte…nun ja diese Logik muss mir mal jemand erklären!
Weiter geht es mit „Knights and Heroes“ welches ja schon als Vorabsingle zu bestaunen war und recht gut nach vorne geht, eine gute Hookline bietet, aber irgendwie finde ich hier den Mix aus Gesang und Instrumenten nicht gut getroffen. Das Ganze wirkt manchmal doch etwas schräg. Sorry!
Beim nachfolgenden „Living on a Lie“ klingt das Ganze dann besser zusammen und auch ansonsten ist die Nummer nicht schlecht und weiß zu gefallen. Ein erster Anspietipp für euch.
Im Mittelteil kann auf jeden Fall „I`m on Fire“ überzeugen, auch wenn es nicht wirklich zu den absoluten Innovativüberfliegern gehört.
Zu den Qualitätsüberfliegern gehören hier aber auf jeden Fall das schnelle und eingängige „Ready for the Sin“ und vor allem das geniale „The King is Rising“!
Hier zeigt man definitiv zu was man im Stande ist.
Man darf aber auch nicht vergessen zu erwähnen das man hier mit „The Sleeping Emperor“ einen absoluten Stinker an Bord hat der irgendwie so gar nicht wirklich in Fahrt kommt.
Im letzten Drittel kann das Abschlussdoppel aus „The Wild Hunt“ und „Thounderclouds“ noch überzeugen. Wobei ersteres hier ganz klar besser ist.

Anspieltipps:

„Living on a Lie“, „Ready for the Sin“, „The King is Rising“ und „The Wild Hunt“

Fazit :

Also zur neuen musikalischen Ausrichtung des Heavy Rocks passt die neue Sängerin Kristina auf jeden Fall sehr gut! Man merkt irgendwie das CRYSTALLION sich für die neue Scheibe viel vorgenommen hatten, aber so ganz bekommt man die PS nicht komplett auf die Straße!
Gute Ansätze sind zwar da, aber für mehr als eine solide Leistung reicht es dann leider nicht. Dafür sind einfach zu viel „Standard“ Tracks hier zu finden.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Heads or Trails
02. Knights and Heroes
03. Living on a Lie
04. Save me
05. I`m on Fire
06. The Sleeping Emperor
07. Ready for the Sin
08. The King is Rising
09. Under the Spell
10. The Wild Hunt
11. Thunderclouds

Video zu “Knights and Heroes”:

Julian

VOODOO CIRCLE – Locked & Loaded

Band: Voodoo Circle
Album: Locked & Loaded
Spielzeit: 52:22 min
Stilrichtung: Heavy/Classic Rock
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 15.01.2021
Homepage: www.facebook.com/voodoocircle

Im Hause VOODOO CIRCLE gibt es einen musikalischen Neustart zu vermelden! Nach dem das letzte Album „Raised on Rock“ mit Herbie Langhans einen neuen Fronter und eine etwas variablere und auch vielleicht metallischere Ausrichtung zu bieten hatte, heißt es nun wieder alles auf Anfang!
Denn auf dem neuen, sechsten, Album „Locked & Loaded“ ist die Mannschaft des zweiten Albums „Broken Heart Syndrome“ wieder zurück.
Nicht nur Schlagzeuger Markus Kullmann gibt sein Comeback, nein auch Urfronter David Readman ist wieder zurück und somit dürfte klar sein das die neue Scheibe wieder ganz klar in Richtung Classic Rock geht.
Mastermind Alex Beyrodt meint sogar das das Album spürbare LED ZEPPLIN und WHITESNAKE Vipes hat.
Na, lassen wir uns mal überraschen und horchen direkt in den Opener „Flesh & Bone“ rein. Und hier geht aber mal so direkt die Post ab das es einen direkt die Freudentränen ins Gesicht treibt! Ein geiler, melodischer Midtemposong der sofort sitzt und einem zum Mitgehen animiert. Wunderbar!
Mit „Wasting Time“ im Anschluss wird gnadenlos weiter gegroovt und gerockt, hört euch nur mal den genialen Chorus an, bevor dann mit „Magic Woman Chile“ und dem Titeltrack „Locked & Loaded“ aber mal so richtig erstklassiges WHITESNAKE und Classic/Heavy Rock Feeling aufkommt.
Man merkt direkt das sich David Readman hier zu 1000 % wohlfühlt. Ein genialer, erstklassiger Doppelpack!
Aber auch im Mittelteil fällt die Qualität zu keiner Zeit so wirklich ab und egal ob es das locker flockige „Devil with an Angel Smile“, das rockige, und erneut mit ordentlichen WHITESNAKE Vipes ausgestattete, „Straight for the Heart“ oder das langsame, gefühlvolle „Eyes Full of Tears“ist, alles ist hier wirklich Classic/Heavy Rock oberster Güte und Qualität.
Aber vier Songs bleiben ja noch übrig, kommt hier nun der Einbruch? Nein es bleibt erstklassig und qualitativ absolut hochwertig bis zum Schluss!
Insgesamt gibt es wirklich keinen einzigen Stinker zu vermelden und man kann den Mannen von VOODOO CIRCLE nur zu diesem neuen Album gratulieren!

Anspieltipps:

Hier könnt ihr hin greifen wo ihr wollt, alles ist genial!

Fazit :

Puh! Also ich hätte ja mit vielem gerechnet, aber nicht das Alex Beyrodt und Co so erstklassig und vor allem so Classic Rock orientiert wieder zurückkommen!
Das letzte Album mit Sänger Herbie Langhans hat mir auch gut gefallen und ich mag Herbie absolut, aber ganz klar bei dem hier vorherrschenden Classic Rock der Marke WHITESNAKE passt niemand so gut wie David Readman! Alles wirkt hier wie aus einem Guss und es kommt nie wirklich Langeweile auf.
Ein sehr frühes Highlight für alle Fans des Genres, alles andere als die Höchstnote wäre hier eine Beleidigung!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Flesh & Bone
02. Wasting Time
03. Magic Woman Chile
04. Locked & Loaded
05. Devil with an Angel Smile
06. Straight for the Heart
07. Eyes Full of Tears
08. Devil`s Cross
09. Trouble in the Midnight
10. This Song is for You
11. Children of the Revolution

Video zu “Locked & Loaded”:

Julian

HELLSMOKE – 2020

Band: Hellsmoke
Album: 2020
Spielzeit: 43:22 min
Stilrichtung: Hard Rock/Heavy Rock
Plattenfirma: Pride & Joy Music
Veröffentlichung: 16.10.2020
Homepage: www.facebook.com/pg/HellsmokeOfficial

HELLSMOKE ist eine neue Hardrock/ Metal Band die sich aus dem Gitarristen Christofer Dahlman (ex Alyson Avenue, Bai Bang) und Songschreiber Torbjörn Månsson sich mit ihrem langjährigen Freund sowie Schlagzeuger Roger Landin (ex Cloudscape) fand.
Harte Gitarren, stampfende Drums und raue, aber raffinierte Melodien bilden das Rückgrat der Musik. Zu Beginn der Aufnahmen für das Album „2020“ stieß Sänger Rimbert Vahlström (ex Syron Vanes) mit seiner unvergleichbaren Stimme zur Band hinzu! Neu im Line-Up sind zudem Jörgen Löfberg am Bass (Darkane) und Michael Åkesson (Alicate) an der Gitarre.
Soweit die Grundinfos zur Veröffentlichung des Debüts. Werfen wir nun direkt einen Blick auf den Openertrack „Devil`s Train“. Und dieser startet direkt mit erdigen Riffs die sofort den Fuß und Nacken mitgehen lassen. Der Gesang von Fronter Rimbert ist, wie auch schon bei SYRON VANES, einfach genial und er wird vermutlich wirklich den Songs die notwendige Würze geben.
Der Song an sich entwickelt sich zu einem flotten Midtempotrack der als Einstieg schon mal mehr als ordentlich ist und daher direkt auf unsere Hitliste wandert.
Song Nummer Zwo „Black Sun Rising“ ist dann wesentlich langsam gehalten als der flotte Opener. Ein bisschen mehr Epic fließt hier ein würde ich sagen und erneut stechen hier die geilen erdigen Gitarrenriffs ins Auge die das Ganze schön heavy machen. Mit einem ordentlichen Chorus ausgestattet gräbt sich auch diese Nummer direkt in die Gehörgänge und bleibt dort lange haften!
Den geilen Groove des Openersongs nimmt dann auch „Rest When You`re Dead“ direkt auf und auch hier wird der Nacken wieder mehr als überbeansprucht. Die Nummer bläst euch definitiv direkt den Staub aus den Boxen das verspreche ich euch!
Nach dem gefühlvollen und ruhigen „Nowhereland“ geht man mit dem klassischen Heavy Rocker „Hellcome to the Badland“ auf Nummer Sicher bevor mit „Raise your Fist“ wieder der schon oft erwähnte Nacken beansprucht wird.
Das knackige und flotte „Hell Adrenaline“ eröffnet dann den letzten Abschnitt der Scheibe wo wir mit „Common Man“ und „Bad Motorbreath“ zwei Songs vorfinden die irgendwie einen ganz leichten Blues Touch haben, da kann ich mir irgendwie nicht helfen.
Abgeschlossen wird das insgesamt sehr ordentliche Debüt dann mit „Nitro Woman“ welches dann nochmal ein schönes Highlight darstellt.

Anspieltipps:

„Devil`s Train“, „Black Sun Rising“, „Rest when You`re Dead“, „Nowhereland“ und „Nitro Woman“.

Fazit :

Das Debütalbum der Jungs von HELLSMOKE ist auf jeden Fall gerade in der ersten Hälfte ein wahres Fest für jeden Heavy Rock Fan! Man merkt das die Band schon lange im Geschäft ist und ihr Handwerk absolut versteht.
Zwar hat man im Laufe der Scheibe auch den ein oder anderen Standardtrack drauf, aber insgesamt bleibt man hier auf einem sehr empfehlenswerten Level.
Sehr gerne mehr davon Jungs, ein tolles Debüt was definitiv seine Fans finden wird und muss!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Devil`s Train
02. Black Sun Rising
03. Rest When You`re Dead
04. Nowhereland
05. Hellcome to the Badland
06. Raise your Fist
07. Hell Adrenaline
08. Common Man
09. Bad Motorbreath
10. Nitro Woman

Video zu “Devil`s Train”:

Julian