NIGHT LASER – Laserhead

Band: Night Laser
Album: Laserhead
Spielzeit: 53:12 min
Stilrichtung: Glam Metal
Plattenfirma: OUT OF LINE Music
Veröffentlichung: 17.03.2017
Homepage: www.nightlaser.de

Ab 17.03. macht die Hamburger Band NIGHT LASER mit ihrem zweiten Album „Laserhead“ die Hard Rock Welt unsicher. Die Band existiert schon seit 2010 (anfangs noch als NIGHTLIFE unterwegs) und hat in der Zeit mit diversen Live-/TV- Auftritten, ihrem Debutalbum „Fight For The Night“ (2013) und Musikvideos auf sich aufmerksam gemacht. Nun kommen sie also mit „Laserhead“ um die Ecke, wofür sie sich Unterstützung von Chris Harms (LORD OF THE LOST) als Produzent und Benjamin Lawrenz im Chameleon-Studio Hamburg geholt haben. 
Ihre Einflüsse schreibt die Band 80er-Größen wie TWISTED SISTER, MÖTLEY CRÜE, POISON und DOKKEN zu, was auch deutlich zu hören ist. Fast jeder Song des Albums erinnert einen an eine (oder mehrere) der alten Bands, behält jedoch genug an Eigentständigkeit und hört sich aber fast nie abgekupftert an.

Los geht es mit dem Titelsong „Laserhead“. Chorus, Beat sowie Solo sollten HELLOWEEN-Fans erfreuen, „Fighting The Blues“ wartet mit eingängigem Gangshout Chorus auf und erinnert sehr an die jungen MÖTLEY CRÜE. „Make Me Cry“ ist eine der beiden Balladen des Albums und kommt wenig schnulzig daher. Ein wenig mehr, jedoch immer noch in Grenzen, ist der Dramafaktor bei der zweiten Ballade „The Same Heartbeat“. 
In „Keep This Love Alive“ hört man deutlich BRYAN ADAMS’ “Hidin’ From Love” heraus, ist nur etwas härter und dunkler. „Bread And Circus“ zeigt einmal mehr einen Chorus zum Mitbrüllen und ein hartes Riff. 
Beim Riff von „Neon Lightning“ musste ich ein bisschen an IRON MAIDEN denken; auf jeden Fall reißt es einen mit, genauso wie der Rest des Songs. Nach diesem Ausraster kann man sich beim gemütlichen „LA One Day“ mit seinem positiven Vibe ein bisschen ausruhen bevor es mit „Magnetism Of Flesh“ GANZ heiß hergeht (á la BULLETBOYS) und „Chaos Crue“ einem noch einmal die Partydröhnung gibt. 

FAZIT: Mit all ihren offensichtlichen Einflüssen schaffen es NIGHT LASER etwas sehr spaßiges zu kreieren und liefern einen top Soundtrack für die nächste Hard Rock/Glam Party. Meine persönlichen Favoriten hierfür wären „Laserhead“ und „Magnetism Of Flesh“. Kompliment an die tollen Soli und Refrains, die man so schnell nicht aus dem Kopf bekommt. 
Manchmal bleibt es jedoch etwas monoton und einige Songs des Albums gehen einfach unter. Zum Anhören und Spaß haben gibt es von mir jedoch trotzdem eine eindeutige Empfehlung!


WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Laserhead
02. Manta
03. Fighting The Blues
04. Make Me Cry
05. Keep This Love Alive
06. Bread And Circus
07. Neon Lightning
08. LA One Day
09. Magnetism Of Flesh
10. Thin Ice
11. Chaos Crue
12. The Same Heartbeat

Lotta
 

SUPERNOVA PLASMAJETS – s/t

Band: Supernova Plasmajets
Album: s/t
Spielzeit: 46:04 min
Stilrichtung: Alternative Sleaze Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 24.02.2017
Homepage: www.supernovaplasmajets.de


Die SUPERNOVA PLASMAJETS, bestehend aus Jennifer Crush (Gesang), Manni McFly (Gitarre), Alexis Rose (Schlagzeug), Randy Stardust (Gitarre) und Cliff Bourbon (Bass), sind eine junge Band aus Mannheim. Ihren Stil beschreibt man am besten als eine Mischung aus 80er Glam Rock und Heavy Melodic Rock, gepaart mit einem deutlichen 90er Vibe und minimalistischen, elektronischen Einflüssen von heute. Ihr selbstbetiteltes Debutalbum, in welches wir hier reingehört haben, erscheint nun im Februar bei AOR Heaven (Soulfood) und wurde tatkräftig von Hagen Grohe (JOE PERRY PROJECT) mit Backing Vocals und Nils Lesser (BEYOND THE BLACK, CYPECORE, UMC) beim Mixing und Mastering unterstützt. 
Der erste Song ‚Leave Forever‘ kommt mit einem eingängigen Riff und kraftvollem Chorus, während in den Strophen ein Gang zurückgeschaltet wird. Weiter geht es mit ‚Supernova Team‘, welches an PARAMORE erinnert. ‚Hold You Tight‘ reduziert sich anfangs auf Piano und Gesang, steigert sich dann zu einer emotionalen, energetischen mid-tempo Ballade und gewinnt viel durch die melodiösen Gesangs-und Gitarrenmelodien. ‚Turn Off The Lights‘ kommt rotzig und heavy daher, bevor es mit dem groovigen ‚Will I Ever Know‘ weitergeht. ‚Nothing’s Gonna Stop Me Now‘ lädt mit 80er Feeling zum Tanzen ein und ‚Faster‘ – mein persönlicher Favorit – ist ein moderner Hard Rock Hammer, der live sicherlich viel Spaß macht. Die Bridge bei ‚Fallin‘ Backwards‘ hat etwas vom Intro von ‚Welcome To The Jungle‘ (GUNS’N’ROSES) und das Riff und die Stimmung von ‚Turn Around‘ erinnert mich aus irgendeinem Grund an ‚Panama‘ von VAN HALEN.

FAZIT: Generell haben die SUPERNOVA PLASMAJETS mit diesem Album ein energetisches, melodisches Hard Rock Stück mit eingängigen Riffs und Refrains abgeliefert. Die Mischung aus alt und neu, in Bandnamen könnte man hier eine Mischung aus PARAMORE und MOTLEY CRUE unterstellen, passt gut zusammen und gibt durchgehend solide Songs ab. Meine Highlights des Albums sind ‚Hold You Tight‘ und ‚Faster‘, der richtige Kracher bleibt jedoch aus. 

Wertung:

 

 

Trackliste:

01. Leave Forever 
02. Supernova Team
03. Hold You Tight
04. Turn Off The Lights
05. Will I Ever Know
06. Nothing’s Gonna Stop Me Now
07. Hangin’ On My Lips
08. Faster
09. Fallin’ Backwards
10. Feel Your Fear
11. Turn Around

Lotta Craze