TALENTSCHMIEDE: Fire Rose

Band: Fire Rose

Gegründet: 2005

Herkunft: Sissach (Nähe Basel), Schweiz

Mitglieder: 5 – Simon Giese, Florian Giese, Janick Schaffner, Daniel Kopp, Philipp Meier

Stil: Hard Rock, Heavy Metal

Veröffentlichungen: Devil On High Heels (2016)

Einflüsse: Iron Maiden, AC/DC

Was wir die nächsten fünf Jahre erreichen möchten: Konzerte in Europa zu spielen, eine Tour in Europa.

Was als nächstes kommt: Wir wollen Konzerte in Deutschland spielen (und sind auf der Suche nach coolen Locations, wo das möglich ist!)

Unsere beste Erfahrung bis jetzt: Unser letzter Gig (Datscha Open Air) – da war alles perfekt von A bis Z.

Unser peinlichster Moment: Das Peinlichste? Dass uns nichts zu peinlich ist….

Mit wem wir gerne ein Bierchen trinken würden und warum: Marty Mc Fly (Back to the future) – warum? Abfüllen und dann Hoverboard und DeLorean klauen 😉 – und zurück in die 80er Jahre fahren.

Wenn wir uns eine Band aussuchen könnten, mit der wir auf Tour gehen dürfen: Iron Maiden.

Das Beste daran, in einer Band zu spielen: Auf der Bühne stehen und jede einzelne Sekunde geniessen zu können – es gibt nichts schöneres (uns ist auf jeden Fall nichts anders bekannt…)

Das Schlimmste daran, in einer Band zu spielen: Gibt’s das?

Online:
www.firerose.ch
Facebook

Live-Dates:
28.10., Improvisorium Huttwil (CH) mit Drizella – wir sind noch auf der Suche nach Gigs in Deutschland!!!

 

SHAKRA News

SHAKRA werden ihr neues Album „Snakes & Ladders“ am 10. November veröffentlichen. Die erste Single Auskopplung ist der Titeltrack des Albums, unten findet ihr das Lyric-Video!
Keine 2 Jahre sind vergangen seit dem letzten SHAKRA-Volltreffer High Noon! Das Comeback-Album mit Mark Fox am Mikro erreichte Anfang 2016 auf Anhieb die 2. Position in den Schweizer Charts und knackte auch die Deutsche Bestenliste. Mark Fox’s unverkennbare Reibeisen-Stimme, die markanten Gitarren-Riffs vonThomas Muster, die wunderbar gefühlvollen Soli von Lead-Gitarrist Thom Blunier, der unwiderstehliche Groove von Drummer Roger Tanner und Bassist Dominik Pfister, all diese typischen SHAKRA-Trademarks, welche schon High Noon zu einem SHAKRA Klassiker machten, sind allesamt auch auf dem neusten Longplayer „Snakes & Ladders“ zu hören!

CORNERSTONE News

Neues Video, Tour im nächsten Jahr

CORNERSTONE haben ein neues Video am Start: vom aktuellen Album REFLECTIONS wurde der Titel „Nothing To Lose“ für die Augen aufbereitet. Dieses ursprünglich für die Fernsehshow „Mulatschag“ produzierte Video hat allen Beteiligten so gut gefallen, daß man gleich beschlossen hat, es für die Promotionzwecke der Band zu verwenden. Während noch bis Jahresende vereinzelte Konzerte am Terminplan der Band stehen, hat man bereits mit den Vorbereitungen für eine Europa-Tour 2018 begonnen, erste Termine wurden bereits fixiert. Stay tuned!

www.cornerstone.co.at

 

SOULDRINKER News

SOULDRINKER – die neue Band um Markus Pohl (Mystic Prophecy), Iris Boanta, Chris Rodens und Steffen Theurer
veröffentlichen am 3. November nicht nur ihr Debüt Album „War Is Coming“ als CD und auf Vinyl, sondern zeigen
vorab auch ihr neuestes Video zum Song „War is Coming“!

Tracklist:

1. Let the king bleed
2. Souldrinker
3. Promised land
4. To the tick
5. Take my pain
6. Like rain
7. Raise the flag
8. Fire raiser
9. Voices
10. Final stand

www.souldrinker.org/

A SOUND OF THUNDER News

Neues Album und Kickstarter Kampagne

Die amerikanische Metalband  A SOUND OF THUNDER haben ein neues Video zum Song „Els Segadors“ veröffentlicht welcher sich auch auf dem neuen Album „It was Metal“ befindet. Das neue Album wird im nächsten Jahr erscheinen und ihr habt nun die Chance das Ganze zu unterstützten und ein paar fette Peaks zu bekommen, folgt dazu einfach dem Link https://www.kickstarter.com/projects/asoundofthunder/it-was-metal-new-album-ep-graphic-novel-and-animat Hier findet ihr auch noch ein paar mehr Songausschnitte.

 

RAGE – Reign Of Fear

Band: Rage
Album: Reign Of Fear
Spielzeit: 106:12 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Dr. Bones Lethal Recordings
Veröffentlichung: 30.06.2017
Homepage: www.rage-official.com

Nachdem der RAGE-interessierte Metaller hier vor einigen Tagen bereits die Rezension zum Re-Release von „Prayers Of Steel“ lesen durfte (damals noch unter dem Bandnamen AVENGER veröffentlicht), folgt nun Album Nr. 2 der Herner. Ebenfalls remastered von Marco Rodriguez, dem aktuellen Gitarristen von RAGE und ebenfalls als Doppel-CD mit massig Bonusmaterial in Form von Pre-Production-Liveaufnahmen und einigen Demosongs.
Der Sound überzeugt, wie schon bei „Prayers Of Steel“, auf voller Länge und schafft ein weiteres Mal den Spagat zwischen authentischem Gerumpel und Geschrammel und druckvoller Klarheit. Das klingt dann natürlich nicht hundertprozentig zeitgemäß, passt aber zu den 1985er RAGE exorbitant gut.
Während so weit alles von der AVENGER-Veröffentlichung recht vertraut anmutet, kann man das von den Songs nur begrenzt behaupten. Dass RAGE zu Anfang ihrer Karriere noch auf musikalischem Selbstfindungskurs waren, wird ab Track 1 deutlich. War das Debutalbum über weite Teile melodischer und leicht klischeehafter Glory-and-Satan-Heavy-Metal, wagt man sich bei „Reign Of Fear“ über die Genregrenzen ein Stück weit hinaus. Vom Midtempo-Banger („Raw Energy“) über gnadenlosen Vollspeed („Echoes Of Evil“) bis hin zum bösen Titeltrack wird dem Hörer eine breite Palette an Facetten geboten. Auch Elemente aus dem Thrash oder frühen Black Metal finden hier Einzug (Keiner kann sagen, dass „Reign Of Fear“ nicht von VENOM und MERCYFUL FATE beeinflusst sei) und werden gekonnt mit dem klassischen Heavy Metal des Vorgängeralbums kombiniert, der natürlich nach wie vor die Grundlage des Longplayers ausmacht. Zur Härte des Albums trägt gerade Peavy seinen Teil bei. Der hat es sich vor Beginn der Aufnahmen scheinbar zur Aufgabe gemacht, aus seiner Stimme das Allerletzte herauszuholen und hat seitdem selten eine solche stimmliche Vielfalt an den Tag gelegt. Roh, aber jederzeit auf den Punkt und Ton getroffen KING-DIAMONDet sich Herr Wagner durch „Reign Of Fear“ und wertet das musikalisch ohnehin schon von Grund auf gelungene Album nochmal ein gutes Stück auf.
Die Bonusdisk dient auch an dieser Stelle wieder als kleines Schmankerl, das wohl vor allem den Fans Freude bereitet, die „Reign Of Fear“ sowieso bereits im Regal haben. High-End-Sound ist das eher nicht, dafür aber ein schönes Relikt aus der Zeit, als RAGE noch keine der größten deutschen Metalbands waren. Und die zwei bislang unveröffentlichten Tracks will man auch nicht von der CD-Player-Kante stoßen.

Anspieltipps:
„Reign Of Fear“, „Raw Energy“, „The Scaffold“ und „Deceiver“

Fazit:
„Reign Of Fear“ ist generell eines der Alben, die man anmacht, nachdem man (das ebenfalls großartige) „Ghosts“ durchgehört hat und sich zur Abwechslung wieder mal ein wenig auf die Fresse wünscht. Abgesehen davon ist es auch eins der Alben von RAGE, die man aufgrund ihrer musikalischen Qualität und Vielseitigkeit ohne Einschränkung empfehlen kann – gerade den Fans der Band, die bislang keinen klareren Einblick in die frühe Schaffensphase der Jungs hatten.

 

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

Disc 1:
01. Scared To Death
02. Deceiver
03. Reign Of Fear
04. Hand Of Glory
05. Raw Energy
06. Echoes Of Evil
07. Chaste Flesh
08. Suicide
09. Machinery
10. The Scaffold

Disc 2:
01. Echoes Of Evil
02. Scared To Death
03. Raw Energy
04. Suicide
05. Tough Like Leather
06. Hand Of Glory
07. Reign Of Fear
08. Chaste Flesh
09. Stay Wild
10. Mirror
11. The Scaffold
12. Down To The Bone
13. Depraved To Black

Jannis

 

SHIRAZ LANE News

SHIRAZ LANE kommen auf Tour und bringen mit „Harder To Breathe“ eine neue Single (VÖ: 11.10.) raus.

11.10.2017 – GER – Berlin, Quasimodo
14.10.2017 – GER – Leipzig, Hellraiser
16.10.2017 – GER – Hamburg, Knust
17.10.2017 – GER – Bochum, Zeche
18.10.2017 – GER – Frankfurt, Nachtleben
25.10.2017 – GER – Cologne, Underground
26.10.2017 – GER – Nürnberg, Hirsch
29.10.2017 – AT – Vienna, Chelsea
30.10.2017 – GER – Munich, Backstage Halle
01.11.2017 – CH – Zürich, Dynamo Werk21
10.03.2018 – GER – „Sleazefest“, Gießen

„Harder To Breathe“ (Single and Video Release 11.10.)
„This song about the anxiety of a choking relationship is one of the first things we started working together when the journey with producer Per Aldeheim was a go. After the first pre-production/songwriting sessions in Stockholm we spent a countless amount of hours at the rehearsal place, tweaking this and the rest of the album towards the shape they eventually ended up in. And it looks like the result will include lots of our best stuff this far. „Harder to Breathe“ is straightforward, high quality rock n‘ roll. Punchy in your face type-of-a-riff and a slightly haunting, catchy melody. This song is only a tip of the iceberg what comes to the rest of the album, but we’re stoked to let you have it. We can only hope you like it as much as we do! Come see us on European Tour with Brother Firetribe and sing this one along!“
– Joel Alex

PHANTOM 5 – Play II Win

Band: Phantom 5
Album: Play II Win
Spielzeit: 45:39 min
Stilrichtung: Melodic Rock / Hardrock
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 13.10.2017
Homepage: www.facebook.com/Pfivemusic

Das 2016 veröffentlichte Album der Allstar Formation PHANTOM 5 schlug in der Hardrock Szene, nicht nur aufgrund der Besetzung sondern auch wegen des hervorragenden Songmaterials, wie eine Bombe ein. Bei solchen Musikern wie Sänger Claus Lessmann (Ex – Bonfire), Gitarrist Michael Voss (Ex – Casanova, Mad Max), Gitarrist Robby Boebel (Ex – Frontline), Bassist Francis Buchholz (Ex – Scorpions) und Drummer Axel Kruse (Ex – Jaded Heart, Mad Max) war aber auch nicht wirklich etwas anderes zu erwarten. Auf dem am 13. Oktober erscheinenden neuen Album hat sich nichts geändert, außer das die Jungs nur noch zu viert unterwegs sind, denn Basser Francis Buchholz ist nicht mehr an Bord.

Der mir jetzt vorliegende zweite Langdreher „Play II Win“ schließt nicht nur nahtlos an das Erstlingswerk an, die Jungs von PHANTOM 5 haben es sogar geschafft, noch eine Schippe draufzulegen. Damit hat das Jahr 2017 sein Album des Jahres gefunden, denn die anderen Kappellen dieses Genres haben es dieses Jahr nicht zustande gebracht, besser gesagt, sie werden sich schwer tun, die hier angelegte Meßlatte zu überspringen. In diesem Zusammenhang fällt mit ein Satz von Kiss Frontmann Paul Stanley ein. „Musik ist das gesündeste Rauschmittel der Welt“. Das passt hier besonders gut, denn nach dem Hörgenuss ist man nicht nur berauscht, sondern süchtig nach mehr.

Meinereiner kann auch nach dem gefühlt 879sten Durchlauf immer noch nicht genug kriegen. Wie trällerte eine deutsche Schlagersängerin vor Jahren doch so treffend: „Gib mir mehr davon, gib mir mehr davon, Etwas mehr als vorher, dass vertrag ich schon.“ Wer den Sound des Debüts kennt, wird sicher verstehen, was ich meine. Die Musik von PHANTOM 5 besitzt halt das gewisse Etwas und dem kann man sich nur schwer entziehen. 11 Melodic Rock Songs, allerfeinster Qualität, befinden sich auf „Play II Win“. Mit dem Opener „The Change In You“ liefern die Jungs von
PHANTOM 5 gleich mal ein richtiges Brett ab. Das folgende „Crossfire“, wozu es auch einen coolen Videoclip gibt, kommt ebenfalls druckvoll und mit viel Power ums Eck.

Tracks, wie „Baptised“, dass mit einem Refrain zum Niederknien ausgestattete „Read Your Mind“ der coole Melodic Rocker „Do You Believe In Love“, der mit einer Journey Schlagseite daherkommende AOR Schunkler „Reach Out, oder der coole Hardrocker „Shadows Dance“ sind aber keinen Tick schlechter. Da reiht sich knapp 46 Minuten eine Hammergranate an die andere. Wem es bei solchen Songs nicht warm ums Herz wird, der ist entweder tot, völlig taub oder leider schon viel zu alt für diese Klänge. Der Melodic Hardrock Fan bekommt von PHANTOM 5 alles geboten, was das Herz begehrt. Jede Menge toller Gitarren Riffs, knallige Drums, Keyboards, grandiose Melodien und eine fette Produktion. Alles schön im 80er Jahre Style, nur eben im Hier und Jetzt.
Was soll ich noch große Worte machen. Der neue PHANTOM 5 Silberling ist ein absolutes Pflichtalbum. Muss jeder haben, kann keiner ohne. Besorgt euch diese Scheibe, denn sonst verpasst Ihr das
ALBUM DES JAHRES 2017!

WERTUNG:

 

 

Tracklist

01. The Change In You
02. Crossfire
03. Baptised
04. Read Your Mind
05. Play II Win
06. Child Soldiers
07. Do You Believe In Love
08. Phantom Child
09. Had Enuff
10. Shadows Dance
11. Reach Out

Heiko Füchsel

CODE RED – Incendiary

Band: Code Red
Album: Incendiary
Spielzeit: 46:29 Minuten
Stilrichtung: AOR / Melodic Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 20.10.2017
Homepage: www.facebook.com/CodeRedSweden

Man nehme eine Prise Journey, würzt das ganze mit ein wenig Brother Firetribe, Alien, Treat und vermischt das ganze mit anderen Ingredienzien, die skandinavischen Melodic Rock auszeichnen, wie zum Beispiel grandiosen Melodien und heraus kommt eine äußerst wohlschmeckende Süßspeise namens Code Red.

Die schwedische Truppe, die sich hier zusammengetan hat, sind durch die Bank keine Unbekannten in der AOR / Melodic Rock Szene. Sänger Ulrick Lönnqvist hat als Songwriter für Bad Habit, Amaranthe oder Creye gearbeitet. Drummer Daniel Flores ist von Find Me und Murder Of My Sweet bekannt. Lead Gitarrist Oskar Bromvall (Palace, Erika), Gitarrist Morgan Jensen (Swedish Erotica), Bassist Michael Palace (Palace) und Keyboarder Kaspar Dahlqvist (Shadowquest) vervollständigen das Ganze.

Man ahnt es mit Sicherheit bereits, dass CODE RED auf „Incendiary“ sich ganz dem 80er AOR widmen, es ist aber auch keine Überraschung, denn die Schweden haben den Melodic Rock anscheinend alle mit der Muttermilch aufgesogen. Wie will man sonst den Umstand erklären, dass die Einwohner von Ikea Land alle wissen wie man diese Art von Musik spielt und das so viele erstklassige Melodic Rock Scheiben in den letzten Jahrzehnten aus Schweden erschienen sind.

Songs wie „Lift Me Up“, „My Hollywood Ending“, dass grandiose „Saving Grace“, „Like I Remember You“ oder der Opener „I Won´t Be Your Hero“, um nur einige zu nennen, strotzen nur so vor grandiosen Melodien, Keyboardkaskaden und bärenstarken Gesang. Die Produktion von Daniel Flores ist absolut erstklassig und rundet diese AOR Perle perfekt ab. Durch das CD Artwork von Alien Bassist Ken Sandin schließt sich der schwedische Kreis dann auch endgültig.

Jeder Melodic Rock Fan sollte diese Werk sein eigen nennen, denn eine vernünftige AOR CD Sammlung ist ohne CODE RED mit Sicherheit nicht vollständig!

WERTUNG:

 

 

Tracklist

01. I Won´t Be Your Hero
02. Heat Of The Night
03. Lift Me Up
04. My Hollywood Ending
05. Saving Grace
06. Eternal Pretender
07. Like I Remember You
08. Forever And A Day
09. Returning The Flame
10. Are You Leaving Now

Heiko Füchsel

VANISH – The Insanity Abstract

Band: Vanish
Album: The Insanity Abstract
Spielzeit: 60:57 min
Stilrichtung: Metal
Plattenfirma: Fastball Music
Veröffentlichung: 29.09.2017
Homepage: www.vanish-metal.com

Nun das ging jetzt aber schnell! Nachdem das letzte Album „Come to Wither“ 2014 fast ein Jahrzehnt auf sich warten hat lassen, kehren die Stuttgarter Metaller von VANISH nur 3 Jahren nach dem schon oben angesprochenen Album mit ihrem neuen Diskus „The Insanity Abstract“ wieder zurück auf die Bildfläche.
Die Jungs konnte man irgendwie noch nie in eine genaue Stilrichtung stecken, denn ihr Sound klingt, modern ist aber gleichzeitig oldschool und verbindet Power mit Prog Metal. Und diese musikalische Marschrichtung hat sich auch auf dem neuen Album nicht geändert, das erfahren wir direkt beim Albumopener „The Insanity Abstract“ welches zwar nur ein längeres Intro ist, aber schon den Weg gut vorzeichnet. Danach haben wir mit „The Pale King“ den ersten richtigen Song der auch schon vorab veröffentlicht wurde. Und hier geht es direkt in die Vollen, ein Metalgenremix der nicht so leicht einzuordnen ist, aber die Eingängigkeit ist spätestens im Refrain wieder gegeben, was die Nummer gleich auf unsere Hitliste wandern lässt!
Und „Follow“ im Anschluss nimmt dann den Ball gekonnt auf und weiß ebenfalls absolut zu begeistern und sich direkt in den Gehörgängen festzusetzen.
Der nächste absolute Topsong kommt dann mit „Lillith Cries“ welches schön abwechslungsreich ist und durch das Piano gut ergänzt wird. Hier wird etwas Doomstimmung vermittelt, was auch absolut nicht deplatziert wirkt.
Im weiteren Verlauf haben wir eigentlich nur Topsongs zu verzeichnen, ich kann sie hier nicht alle erwähnen, das würde den Rahmen sprengen, aber es gibt in der Folge eigentlich keinen Song der nicht irgendwie kompakt, rund wirkt und nicht spätestens nach dem zweiten Durchlauf so richtig zündet!
Glanzpunkte sind aber mit Sicherheit noch das bombastische Doppel „Frame by Frame“ und „We become what we are“ sowie „Disbelief“.
Und nach dem verklingen des Abschlussdoppels „Somewhere along the Line“ und „When the Mind Bursts“ hat man die Gewissheit das VANISH hier erneut ein bockstarkes Album raus gehauen haben, welches mit Sicherheit keinen Fan enttäuschen wird.

Anspieltipps:

“The Pale King”, “Lillith Cries”, “Frame by Frame”, “We become what we are” und “When the Mind Bursts” sollte man sich auf jeden Fall sofort zu Gemüte führen.

Fazit :

Mein letzter Rezisatz ist ja eigentlich schon Fazit genug, aber ein paar mehr Worte müssen ja noch sein. VANISH sind im Vergleich zum letzten Album hier vielleicht noch eine Spur abwechslungsreicher und moderner unterwegs und verstehen es nach wie vor ausgezeichnet viele Metalstile zu mixen ohne das die Eingängigkeit flöten geht! Dazu hat man mit Bastian Rose einen charismatischen Sänger am Start der noch für das notwendige Etwas sorgt.
Alles in Butter also und zu Recht wieder eine absolute Topnote!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Insanity Abstract
02. The Pale King
03. Follow
04. Make Believe (Slipstream Part I)
05. Lillith Cries
06. Frame by Frame (Slipstream Part II)
07. Unforgivable Blackness
08. We become what we are
09. Disbelief (Slipstream Part III)
10. That Way Madness Lies
11. Somewhere along the Line
12. When the Mind Bursts

Julian