CROWNE – Kings in the North

Band: Crowne
Album: Kings In The North
Spielzeit: 43:12 min.
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 18.06.2021
Homepage: www.facebook.com/officialcrowne

Die schwedische Hardrockszene hat seit jeher eine Unmenge an brillanten Kapellen zu bieten. Das war schon in den Achtzigern so und ist auch heute keinen Deut weniger der Fall. Mit CROWNE erscheint eine ganz besondere Combo auf der Bildfläche. Als sogenannte Supergroup konzipiert – jeder darf selbst darüber sinnieren, was eine Supergroup für ihn persönlich bedeutet – macht ein Blick auf die Liste der mitwirkenden Akteure aber durchaus Lust auf die folgenden elf Songs. Ist Sänger Alexander Strandell mit seiner Stammband ART NATION noch relativ neu im Geschäft, kann im Falle von EUROPE´s Bassist John Levén felsenfest behauptet werden, dass CROWNE hier einen echten Veteranen an Bord haben. Außerdem gesellen sich Produzent/Gitarrist/Keyboarder/Tausendsassa Jona Tee (H.E.A.T.) sowie Schlagwerker Christian „Kicken“ Lundqvist (THE POODLES) dazu. Als Gastgitarrist konnte Love Magnusson (DYNAZTY) gewonnen werden.

Nun pirschte sich unlängst eine andere skandinavische Band auf dem gleichen Label mit einem Hammeralbum an, um die Hardrockwelt zu erobern – unter anderem mit Titeln wie „Thunder From The North“. Ihr ahnt es schon, die Rede ist von den Finnen TEMPLE BALLS und ihrem im April erschienen Drittwerk „Pyromide“. Auch dort war Jona Tee als Produzent involviert. Dass bei CROWNE aber die Könige des Nordens zu Werke gehen und nicht „nur“ ein bisschen Donnergrollen, wollen (und müssen) die Musiker auf ihrem Erstling erst einmal beweisen.

Die erste Single „Mad World“ konnte dies nur bedingt. Durchaus schön anzuhören, aber sehr konstruiert wirkend, blieb die Kinnlade erst einmal oben, ob der äußerst großen Erwartungen an dieses vielversprechende Projekt. Mit dem zweiten Appetizer „Sharoline“ verhält sich das ganz anders. Hier wird alles ausgepackt, was ein Song in der Schnittmenge der Mitwirkenden haben muss. Überlebensgroße Melodien, mit perfektem Sound ins Szene gesetzt, zeigen die Herrschaften hier, was in ihnen steckt.

Aber zäumen wir das Pferd nicht von hinten auf. Beginnen wir, wie jeder normale Mensch, mit dem Eröffnungstrack. Der wurde mit dem Titelsong gleich passend besetzt. Im Midtempo gehalten bricht ein perfekt arrangierter, vorgetragener und produzierter Brecher über den Hörer herein. Ebenso verhält es sich beim folgenden „Perceval“, übrigens der dritten Single-Auskopplung. Etwas flotter geht das Kollektiv hier zu Werke, nicht ohne im Refrain ein weiteres Mal eine Mitsingmelodie erster Güte aufs Parkett zu legen. Über „Sharoline“ muss ich nicht viele Worte verlieren: die Nummer ist einfach ein Hit! Auch reinhören solltet Ihr auch unbedingt in „Unbreakable“, „Sum Of All Fears“, „Make A Stand“ und „One In A Million“.

Mit „Kings In The North“ werfen CROWNE also doch wie erwartet ein bockstarkes Debütwerk in die Runde. Nahezu ohne schwächere Momente kommt diese knappe Dreiviertelstunde Hochglanz-Hardrock daher. Natürlich kann man sich wieder einmal über den Projektcharakter aufregen, und doch ist die Platte einfach zu stark, sind die Musiker zu gut und ist das Gesamtpaket einfach zu stimmig, um hier den Zeigefinger zu heben und diesem tollen Silberling keine Chance zu geben.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

1. Kings Of The North
2. Perceval
3. Sharoline
4. Unbreakable
5. Mad World
6. One In A Million
7. Sum Of All Fears
8. Set Me Free
9. Make A Stand
10. Cross To Bear
11. Save Me From Myself

Stefan

LEE AARON – Radio On!

Band: Lee Aaron
Album: Radio On!
Spielzeit: 47:19 min.
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: Metalville
Veröffentlichung: 23.07.2021
Homepage: www.leeaaron.com

Als in unserer Redaktion die Info über ein neues Album von LEE AARON eintrudelte, das „Radio On!“ heißt und angelehnt an die gute alte Zeit der FM-Sender mit großartigem Rock, fiesen Gitarrenriffs und melodischen Hooks (O-Ton Promoinfo) sein soll, wurden die Augen (und Ohren) mächtig groß. Immerhin hat die äußerst gutaussehende Kanadierin seit dem erneuten Start ihrer Rock-Karriere mit dem 2016er Langspieler „Fire And Gasoline“ (das ich seinerzeit rezensieren durfte) nicht nur glückliche Gesichter unter ihren alten Fans hinterlassen. Und dieses Press-Release liest sich wie eine Rückbesinnung auf alte Tage, in denen Hits wie „Lady Of The Darkest Night“ oder „Watcha Do To My Body“ entstanden sind.

Doch diese Erwartungen werden ganz schnell über den Haufen geworfen. Schon der Opener „Vampin´“ zeigt, dass die einstige Metal Queen weder den polierten Sound der späten Achtziger von Alben wie „Bodyrock“ (1989) oder „Lee Aaron“ (1987) wiederaufleben lässt, noch zurück in die metallischeren Anfangstage von „Metal Queen“ (1984) geht. Vielmehr zockt die Kanadierin mit ihrer Band (Sean Kelly – guitars, Dave Reimer – bass, John Cody – drums) knochentrockenen, zeitgemäßen Rock ohne viel schnickschnack. Die Röhre von LEE AARON ist immer noch allererste Sahne, auch wenn sie ihr Organ schon seit langem sehr viel variabler einzusetzen vermag als in ihrem ersten Karriereabschnitt.

Hat man sich erst einmal damit arrangiert, dass „Radio On!“ keineswegs als Nostalgietrip in die eigene Vergangenheit zu verstehen ist (was im Vorfeld so suggeriert wurde), baut man recht schnell eine gute Bindung mit dem neuen Album auf. Laut eigenen Aussagen hatte LEE AARON die Idee, sich einfach ein paar Tage mit der kompletten Band in einen Raum einzuschließen und zu sehen, was dabei heraus kommt. Hieraus resultierte also dieses Dutzend neuer Songs, deren Spielfreude und Enthusiasmus förmlich ins Ohr springt. Das Quartett hatte sichtlich Spaß. Und trotzdem fehlt etwas…

Ein potentieller Hit ist nicht unter den neuen Stücken. Versteht mich nicht falsch, Nummern wie „Soul Breaker“, „Vampin´“, Mama Don´t Remember“ oder das energetische „Cmon“ sind toll, aber in gewisser Weise fehlt manchmal das Selbstverständnis früherer Alben. Vielleicht ist es aber wirklich die Erwartungshaltung meinerseits, die einfach nicht aus dem Kopf will. „Radio On!“ ist für mich also absolut keine Reise in die glorreiche Vergangenheit, wo die legendären FM Sender den Äther beherrschten (O-Ton Press Release), sondern ein durchaus gutes, zeitgemäßes Rockalbum mit erwachsenen Songs, die manchmal etwas mehr Schwerelosigkeit und weniger Verkopftheit gebrauchen könnten. Dass die Platte an nur einem Wochenende entstanden ist, ist dabei absolut kein Manko. Spontanität und die verhältnismäßig rohen Fassungen dieser Songs haben auch etwas Gutes, nur wäre hier und da etwas mehr Federschmuck oder eine Breitwand-Hookline hilfreich gewesen.

„Radio On!“ ist durchaus gut, wird sich aber – wie schon die Vorgänger „Fire And Gasoline“ und „Diamond Baby Blues“ – bei den alten Fans nicht durchsetzen können. Mit ihrer positiven Art wird das für LEE AARON und ihre Band aber sicher nicht das große Problem sein, denn immerhin ist das letzte halbwegs klassische Album der Kanadierin bereits 27 Jahre alt.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

1. Vampin´
2. Soul Breaker
3. Cmon
4. Mama Don´t Remember
5. Radio On
6. Soho Crawl
7. Devil´s Gold
8. Russian Doll
9. Great Big Love
10. Wasted
11. Had Me A Hello
12. Twenty One

Stefan

DEVILS IN HEAVEN – Rise

Band: Devils In Heaven
Album: Rise
Spielzeit: 58:45 min
Stilrichtung: AOR / Melodic Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 25.06.2021
Homepage: www.facebook.com/tassiesdevilsinheaven/

 

Endlich kommt dieses Debütalbum in den Handel, meine erste Begegnung mit den DEVILS IN HEAVEN hatte ich vor etwa 15 Jahren als ich die EP aus dem Jahr 1993 probe hören konnte die zwei Hits “Liberation” und “Ships In The Night” enthielt. Damals fand ich irgendwo in den Weiten des WWW die EP als Download. Ich suchte eine lange Zeit vergeblich danach, weder die erste Single von 1992 oder die 3-Track EP waren zum Erwerb auf zu treiben. Dann vor einigen Jahren auf einem Streifzug durch das Endlose WWW nach Raritäten fand ich eine CD (vermutlich ein Bootleg) von Dave Whitney der Stimme von den DEVILS IN HEAVEN mit identischer Tracklist, vom Sound her ist kein Unterschied zu hören. Ich gehe mal davon aus das es sich hier um Originalaufnahmen der frühen 1990er handelt die ein wenig aufgehübscht wurden. Was Dave Whitney mit seinen Mannen auf diesem Album veröffentlichen wäre zu Schade für ein Regal in einem dunklen Kellerverlies.

Die aus Tasmanien stammenden DEVILS IN HEAVEN wurden etwa um 1986 als DINNER TIME gegründet, irgendwann in der Zeit von 1986 bis 1991 wurde der Bandname in DEVILS IN HEAVEN geändert. Zum Lineup gehörten Dave Whitney an Mikro und Gitarre, Matt Shield am Bass, Nelson Tabe an Keys und Phil Crothers an Drums. 1991 konnte die Band in ihrer Heimat für Wirbel sorgen, sie gewannen eine TV Talent Show. Leider wurde es nach der EP wieder sehr still.

Das geboten bewegt sich meist im AOR, zwei Songs sind ein wenig härter ausgefallen, der Sound geht in Richtung STARSHIP, COLD CHISEL, JOHN WAITE, JOURNEY und kann überzeugen. Die Stimme von Whitney ist angenehm und setzt Akzente, die Gitarren kommen richtig eingesetzt rüber, die Keys sind wohldosiert und die Drums komplettieren das positive Gesamtbild. Leider gibt es ein Haar in der Suppe, die Soundqualität trübt den Genuß ein wenig, die bewegt sich im besseren Demobereich.

Mit “Liberation” kommt ein Kracher gleich am Anfang einer der beiden härteren Songs, ein fettes Highlight. “The Night Is Over” ein flotter AOR Kracher, “Take Me” AOR der besten Sorte. “Ain’t It A Wonder” eine gefühlvolle Ballade. “Ships In The Night” das zweite fette Highlight auch im gegensatz zu den anderen Songs härter ausgefallen, “Say A Prayer” ein weiteres AOR Highlight. “Age (Simple Man)” eine gute Ballade, “All Night” bester AOR. “Listen To My Heart” angepoppter AOR erinnert an BYSTANDERs “Welcome To The Real World” oder RICK SPRINGFIELD, “Dreams” guter verträumter AOR. “Your Beating Heart” flotter Pop AOR, “Heart, Mind & Soul” fängt als Ballade an und entpuppt sich ab Minute 1:25 zum Softrocker. Song 13 und 14 sind in 1990er Versionen als Bonus Tracks vorhanden.

Fazit:

Starkes Material von den DEVILS IN HEAVEN, durch die doch nicht ganz so gelungene Soundqualität bleibt ein fader Nachgeschmack, da wäre mit amtlichem Sound mehr drin gewesen, so vergebe ich eine Bewertung von (sorry Boys) 7,5 Sternen. Die Highlights können den Sound nicht überspielen, mit mehr Dampf im Sound hättes es eine 9 geben können!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Liberation
02. The Night Is Over
03. Take Me
04. Ain’t It A Wonder
05. Ships In The Night
06. Say A Prayer
07. Age (Simple Man)
08. All Night
09. Listen To My Heart
10. Dreams
11. Your Beating Heart
12. Heart Mind Soul
13. Ships In The Night (1990 Version, Bonus Track)
14. Ain’t It A Wonder (1990 Version, Bonus Track)

Balle

FLOTSAM AND JETSAM – Blood In The Water

Band: Flotsam And Jetsam
Album: Blood In The Water
Spielzeit: 53:42 min
Stilrichtung: Melodic Thrash Metal
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 04.06.2021
Homepage: www.facebook.com/flotsamandjetsam.official

Für jüngere Metalfans (zu denen ich mich an dieser Stelle mal zähle) ist die Welt ihres Lieblingsgenres doch noch voller Wunder und Überraschungen. So findet man beispielsweise 13 Jahre nach seinem ersten Kontakt mit harter Musik, vielen verschlungenen Metal-Zeitschriften und nicht zuletzt einigen Jahren der Mitarbeit bei der Rock Garage heraus, dass FLOTSAM AND JETSAM nicht so eine Märchenonkel-Folk-Metal-Band sind, wie man sie aufgrund ihres komplett falsch gedeuteten Namens jahrelang persönlich abgespeichert hatte.
Falls es sonst noch wen gibt, an dem die Truppe bislang mysteriöserweise vorbeigegangen ist: FLOTSAM AND JETSAM machen, zumindest auf ihrem neusten Output “Blood In The Water”, melodischen Thrash Metal der fetten Sorte, der sich ab und an auch vor ein paar Orchestersounds und ausgeprägteren Melodien nicht scheut, zu 90% voll auf die Zwölf geht und eine amtlichste Produktion mit sich bringt.
Neben der Produktion begeistert die Instrumentalfraktion mit virtuosem Spiel, dem Hang zu technischeren, komplexeren Spielarten, die der Straightheit (?) der Musik nicht im Weg stehen, sondern sie unterstützend anreichern. Würde doch jetzt mal noch der Gesang stimmen… Und, hier die frohe Botschaft, das tut er in vollstem Ausmaße. Eric A.K. Hat ein Wahnsinnsorgan (und auch eine gute Stimme), aggressiv, treffsicher, zu einhundert Prozent Metal. Braucht die Platte also nur noch Substanz in Sachen Songwriting, und auch die hat sie.
Der Titeltrack und Opener beginnt ohne großes behutsames Eingeführe, packt stattdessen die komplette Breitseite aus und lässt im Chorus zum ersten Mal die leicht Power-Metal-artigen Melodielines aus dem Sack – in nicht kitschig und nicht fröhlich, versteht sich. “Burn The Sky” festigt die Vermutung, dass Ausflüge in melodischere Gefilde mit einer Menge Sorgfalt hinsichtlich der Komposition getätigt wurden. Kein melodielastigerer Part, der irgendwie als Fremdkörper verstanden werden könnte, alles im Sinne der restlichen Musik. “Brace For Impact” kommt melodisch simpler und mit klassisch thrashigem Humpa, “Walls” huldigt MAIDEN und wenn es mal ruhiger wird (bei der “Ballade” “Cry For The Dead” zum Beispiel), dann nicht für lange.
Lückenfüller finden sich kaum auf “Blood In The Water”, letztendlich hat jeder Part seine Existenzberechtigung und die Songs, die an dieser Stelle nicht aufgeführt wurden, wurden außenvor gelassen, da sie schon allesamt ähnliche Attribute in sich vereinen, nämlich fett, dicht, aggressiv, schnell, melodisch und böse sind – auf einem hervorragenden Level.

Fazit:
Nein, FLOTSAM AND JETSAM hat nichts mit Hänsel-und-Gretel-Metal zu tun, wie mir inzwischen klar ist. Stattdessen ist das neuste Werk des Quintetts herrlich energiegeladen, stark geschrieben, nicht minder stark gespielt, gesungen und produziert und in seiner Gesamtheit einfach ein ziemliches Brett. Wollte eigentlich heute auch noch das erste Mal in BATTLE BEAST reinhören, aber nach einer so kraftvoll abgehenden Platte brauche ich wohl heute doch keinen Death Metal mehr.

Anspieltipps:
“7 Seconds”, “Blood In The Water”, “Too Many Lives” und “Reagression”

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Blood In The Water
02. Burn The Sky
03. Brace For Impact
04. A Place To Die
05. Walls
06. Cry For The Dead
07. Wicked Hour
08. Too Many Lives
09. Dragon
10. Reagression
11. Undone
12. 7 Seconds

Jannis

REINFORCER – Prince of the Tribes

Band: Reinforcer
Album: Prince of the Tribes
Spielzeit: 40:25 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Scarlet Records
Veröffentlichung: 18.06.2021
Homepage: www.reinforcer.de

REINFORCER ist eine junge deutsche Power Metaltruppe die seit 2015 ihr Unwesen in der Metalszene treiben.
2018 erschien ihre erste EP „The Wanderer“ und nun ist man beim italienischen Szenelabel Scarlet Records untergekommen und veröffentlicht dieser Tag das Debütalbum „Prince of the Tribes“.
Angeführt von Fronter Logan Lexi und mit einer epischen Power Metalausrichtung ala ICED EARTH oder POWERWOLF sind die Jungs bereit ihre Fußabdrücke zu hinterlassen.
Produziert wurde der Diskus in den Kohlekeller Studios, was ja auch schon mal für Qualität bürgt.
Als Opener erwartet uns direkt der Titelsong „Prince of the Tribes“. Episch mit einer kleinen Einleitung beginnt die Nummer bevor ein melodischer Midtemposong sich seinen Weg direkt in die Gehörgänge bahnt.
Eine tolle Nummer direkt zu Beginn die zurecht das Titelstück ist!
Direkt im Anschluss schlägt „Allegiance and Steel“ in eine ähnliche Kerbe und weiß auch direkt zu begeistern.
Etwas flotter und ohne viel Epic kommt dann das mit einem Piratenkonzept unterlegte „Black Sails“ um die Ecke und bohrt sich ebenfalls direkt in die Gehörgänge.
Der Mittelteil wird dann von „Shieldmaiden“ und der Epicbombe „Thou Shall Burn“ dominiert.
Hier sind also auch und nach wie vor keinerlei Ausfälle und Ermüdungserscheinungen zu verzeichnen schauen wir also mal in das letzte Drittel ob das auch hier so bleibt?
Oh ja, und wie!
Mit „Hand on Heart“ hat man einen weiteren Ohrwum in der Hinterhand und auch das flotte „Another Night“ sowie das erdige, abschließende „Z32“ wissen absolut zu gefallen!
Somit ist das Debütalbum rund herum gelungen.

Anspieltipps:

„Prince of the Tribes“, „Black Sails“, „Shieldmaiden“, „Hand on Heart“ so wie „Another Night“

Fazit :

Na, da hauen die Jungs von REINFORCER mal ein sehr überzeugendes Fullenght Debütalbum raus!
Komplett ohne Ausfälle kommt es daher und zeigt das man mit den Jungs auf jeden Fall in der Zukunft rechnen sollte, wenn man von Epic Power Metal aus deutschen Landen spricht!
Einzig die Spielzeit könnte noch etwas besser sein, ansonsten gibt es hier aber so gut wie nix zu meckern.
Ein geiles Debüt der Jungs was sich Genrefans definitiv nicht entgehen lassen sollten!

P.s es gibt bei uns auch das Interview zur Band und zur Veröffentlichung, ebenfalls sehr lesenswert ; )

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Prince of the Tribes
02. Allegiance and Steel
03. Black Sails
04. Shieldmaiden
05. Coup De Grace
06. Thou Shall Burn
07. Hand on Heart
08. Another Night
09. Z32

Video zu “Prince of the Tribes”:

Julian

DAVE BURN – Nothing Is As It Seems

Band: Dave Burn
Album: Nothing Is As It Seems
Spielzeit: 68:58 min
Stilrichtung: Classic Hard Rock
Plattenfirma: Eigenproduktion
Veröffentlichung: 01.06.2021
Homepage: www.facebook.com/Dave-Burn-Guitarist-113517508711976/

 

Der aus England stammende DAVE BURN der als Einmann Armee alle Instrumente eingetütet hat und für die Kompositionen verantwortlich ist, veröffentlicht sein neuestes Werk mit Lee Small am Mikro zusätzlich auch Keyboards und Texte. Bis jetzt sind 16 Alben 12 davon Solo, zwei mit NOBODY’S FOOL und zwei mit UUFO (einer UFO Tribute Band) von oder mit DAVE BURN veröffentlicht worden. Lee Small war unter anderem Solo, bei THE SWEET, PHENOMENA, SHY, SIGNAL RED und LIONHEART tätig.

Der Classic Hard Rock bewegt sich bei einer Schnittmenge aus RAINBOW, DEEP PURPLE, FASTWAY und UFO. Als Kopie der genannten Bands kann man dieses Album nicht bezeichnen dafür ist es zu gut und eigenständig. Es bietet auch ein gehöriges Mass an Abwechslung, mal ist der Sound nachdenklich, kernig, rockig oder flott. Manche Songs brauchen einige Durchläufe um zünden zu können, aber wenn diese angekommen sind lassen sie einen nicht so schnell wieder los und die Riffs entfalten ihre genialität.

Mit dem flotten “Right Of Passage” gelingt ein Start nach Mass, “Darkest Hour” fängt schwermütig an und mutiert ab etwa 1:30 Min zum Riffmonster. “Into The Light” in den Strophen nachdenklich um beim Refrain den geiler Stampfer mit traumhaftem Riffing raushängen lässt, “Labyrinth” ein nachdenklicher Rocker. Bei “Hit The Ground Running” wird das Tempo deutlich erhöht ein gelungenes Instrumental, “Before You Cry” eine traurige aber dennoch starke Ballade. “Made Of Stone” kommt stark Retro angehaucht aber atmosphärisch aus den Boxen, “Passing Time” ein Song der durch seine Grundstimmung zum nachdenken anregt. “Kick You Upside Down” tritt ansatzlos volle Pulle in den Hintern, “Always” ein fast schon im Pop wildernder Rocker. “Understand” ein flotter Stampfer, zum Schluß kommt mit “Boat To Samarkand” ein saustarkes Instrumentel.

Fazit:

Die beiden Herren Burn und Small hauen ein Pfund raus das sich hören lassen kann, abwechslungsreich und stark mit zwei sehr guten Instrumentals und mehr als eine Handvoll sehr gute Songs im Gepäck. Ich vergebe eine Bewertung von 8 Sternen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Right Of Passage
02. Darkest Hour
03. Into The Light
04. Labyrinth
05. Hit The Ground Running
06. Before You Cry
07. Made Of Stone
08. Passing Time
09. Kick You Upside Down
10. Always
11. Understand
12. Boat To Samarkand

Balle

WORLD OF DAMAGE – Invoke Determination

Band: World Of Damage
Album: Invoke Determination
Spielzeit: 63:00 min
Stilrichtung: Hard Rock/Metal
Plattenfirma: WOD Records
Veröffentlichung: 11.06.2021
Homepage: www.facebook.com/worldofdamage

Kommen wir heute zu einem sehr vielversprechenden Solo Projekt namens WORLD OF DAMAGE. Verantwortlich hierfür ist Gitarrist Kjell Åge Karlsen aka Mr. Damage, der sonst bei Jorn und Chrome Division tätig ist. Dieser wollte einfach mal Musik machen, ohne darüber nachzudenken ob die Songs zu den jeweiligen Bands passen. Alle Bass- und Gitarrenparts wurden von ihm eingespielt, die Drumparts übernahm Aki Vitala (Shot At Dawn). Produziert hat er auch noch selber, gemixt und gemastert wurde das Album von Marius Strand im Strand Studio, Oslo. Beim Gesang griff er auf einige der bekanntesten Namen im Modern Rock und Metal zurück, was natürlich für reichlich Abwechslung sorgen sollte. Wer auf welchen Songs singt, zeige ich euch im Laufe des Reviews.

Los geht es mit „I Will Not Conform“ auf dem Maurice Adams (BreeD) und Shagrath (Dimmu Borgir) am Mikrofon glänzen. Das Stück bietet harten, aber melodischen Metal mit vielen Doublebass Passagen. Ein gefühlvolles Solo darf auch nicht fehlen mitten im Song, ehe es wuchtig zu Ende geht. Auf „Invoke Determination“ ist Björn „Speed“ Strid (Soilwork) mit an Bord und drückt dem Ganzen seinen Stempel auf. Die Riffs sind spannend hier. Während man auf der einen Seite Rammstein („Mann gegen Mann“) raushören kann, schiebt man mit modernen harten Rock’n’Roll mächtig an. Sehr gut. Auf „The Petrol & The Blood“ geht es akustisch los, ehe die Band und Sänger Bernt Fjellestad (Guardians Of Time) mit einsteigen und es gekonnt krachen lassen. Je öfter man die Nummer hört, desto besser wird sie. Auf „Fire Burns My Name“ ist wieder Björn dabei. Er singt zu Beginn relativ hart, was hervorragend zu den Metallica mäßigen Riffs passt. Aber in den melodischen Parts wechselt er die Stimme passend dazu. „Until The End Of Day“ hört sich sehr amerikanisch an. Grooviger, moderner Rock, der mit Chris Clancy (Wearing Scars) überzeugend gespielt wird. Aufgepasst, „Breathe“ ist ein absolutes Highlight. Ein sehr gefühlvolles Stück in dass Roy Khan (Kamelot) all seine Emotionen einbringen kann. Ganz großes Kino, dass selbst den härtesten Rocker weich werden lässt. Auch „Insanity“ kann voll überzeugen. Pål Mathiesen (Susperia, Chrome Division) verleiht dem Lied ein gewisses Extra. Tolles Drumming, tolles Solo, einfach richtig gut. Hier bei „Cancel“ will es Mr. Damage aber wissen. Wieder mit Brent am Mikro wird breitbeinig gerockt. Hart, schnell und melodisch. „Unleash The Rage“: Alleine der Titel verlangt nach härteren Gesang. Da ist Thebon (With Hellish Outcast) genau den Richtigen. Geiles Geschoss im Children Of Bodom Stil. „Black Moon“ ist ein reines Instrumental und absolut großartig. Wie man so viel Gefühl reinbringen kann ist schon faszinierend. Diese Mischung aus norwegischer und spanischer Folklore lässt die Gedanken an einen anderen Ort wandern. Kommen wir nun zum Ende und zwar mit „Spoke In The Wheel“ und Gastsänger Eddie Gruz (The Carburetors). Normalerweise stehe ich ja darauf, wenn der letzte Song knallt, aber hier ist es anders. Ein akustischer Leckerbissen, der vom Feeling her an Alice In Chains („Rooster“) erinnert. Wow, hier bekommt man wirklich Gänsehaut.

Fazit: Unglaublich abwechslungsreiches Album. Von melancholischem bis hin zu hartem Stoff, alles dabei. Und das sehr hochwertig gemacht. Mr. Damage hat hier mit seinen Kollegen voll abgeliefert und taucht garantiert in meiner Best Of 2021 Liste auf. Rock’n’Roll vil aldri dø!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. I Will Not Conform
02. Invoke Determination
03. The Petrol & The Blood
04. Fire Burns My Name
05. Until The End Of Days
06. Breathe (Little Angel)
07. Insanity
08. Cancel
09. Unleash The Rage
10. Black Moon
11. Spoke In The Wheel

Sturmi

LIQUID STEEL Interview

LIQUID STEEL sind eine österreichische Heavy Metal Band, die 2009 in Innsbruck gegründet wurde. Mit ihrem klassischen Metal Gesang, Twin-Guitar Harmonien und knallenden Rhythmen halten sie den echten Heavy-Metal-Spirit am Leben. Nach den zwei vorzüglichen Vorgängern sind sie nun mit ihrem dritten Werk „Mountains Of Madness“ am Start. Dieses wurde von mir mit sehr starken 9,5 Punkten bewertet, was Anlass genug war die Burschen zu kontaktieren und nach einem Interview zu fragen. Sänger Fabio und Gitarrist Julle stellten sich meinen Fragen. Viel Spaß damit.

M.S.: Servus Jungs! Erst mal danke, dass ihr euch Zeit für dieses Interview nehmt. Für diejenigen, die euch noch nicht kennen: Stellt Liquid Steel doch mal kurz vor.

Fabio: Hey Rock Garage Leser, hallo Sturmi. Erstmal ein großes Danke für euren Support. Wir sind 5 Kumpels aus Tirol die gerne Heavy Metal machen. Wir haben gerade unser neues Album veröffentlicht und sind sehr happy damit.

Julle: 5 langhaarige Tiroler, die klassischen Heavy Metal spielen. Uns gibt’s seit 2009, wir haben 3 Alben veröffentlicht und das nächste Ziel ist natürlich die Weltherrschaft 😊

M.S.: Das neue Album ist meiner Meinung nach das Abwechslungsreichste und dadurch auch das Beste bis jetzt. Wolltet ihr bewusst vielschichtiger werden, oder ist das einfach beim Songwriting entstanden?

Julle: Glaub gar nicht, dass unsere ersten beiden Platten weniger Abwechslung bieten. Das mit dem „nicht stur in einem Genre gefangen sein“ ist uns interessanterweise beim Songwriting jeder Platte noch passiert. Wir wissen seit 10 Jahren nicht, woran das genau liegt, ist aber schlussendlich egal. Uns gefällt die Mischung.

Fabio: Das würd ich doch gleich unterschreiben. Abwechslung wird bei uns großgeschrieben. Ich finde es toll, wenn Bands das Gaspedal voll durchtreten oder wenn andere Bands so richtig schön langsam doomig dahinschlendern, aber mir persönlich wäre das zu wenig. Ich steh auf die Abwechslung und wir machen genau das worauf wir Bock haben. Mal gehen wir es ein wenig rock n’rolliger an, wie im Song wie City Lights, mal treten wir das Gaspedal durch, wie bei On the Run. Wichtig ist, dass man den roten Faden nicht aus den Augen verliert.

M.S.: So, lasst uns mal kurz vom Standard Interview abweichen. Ich hab‘ 10 Fragen für euch, wir fangen von hinten an, und ihr müsst für jede Fragenummer die gleiche Anzahl an Antworten geben. Und los:

10. Eure Top 10 New Wave Of Heavy Metal Alben?
Julle: Ich misch mal alt und neu:
Diamond Head – Lightning To The Nations
Striker – Play To Win
Iron Maiden – The Number Of The Beast
Night Demon – Curse Of The Damned
Steelwing – Zone Of Alienation
Alpha Tiger – Man Or Machine
Skull Fist – Chasing The Dream
Enforcer – Death By Fire
Judas Priest – British Steel
Saxon – Wheels Of Steel

Fabio: Meine top 10 NWOTHM Alben:
Skull Fist – Head of the Pack
Stallion – Slaves of Time
Visigoth – Conquerer’s Oath
Enforcer – Diamonds
Ambush – Firestorm
Night Demon – Curse of the Damned
Cauldron – In Ruin
Striker – Play to win
Sign of the Jackal – Breaking the spell
Eternal Champion – The armor of ire

M.S.: 09. Ihr veranstaltet ein Metal Festival. Welche 9 Bands bucht ihr (es gelten auch Aufgelöste)?

Fabio: Coole Frage. Ich versuch’s…. Led Zeppelin und Black Sabbath Anfang der 70er. Die Ramones und Rush in Urbesetzung, Thin Lizzy zu Live & Dangerous Zeiten. Manilla Road und Cirith Ungol mit Support von the one and only “The Lord Weird Slough Feg” – die fehlen mir noch auf meiner Live Liste und natürlich würde ich uns dazubuchen, ich will da doch dabei sein 😊

Julle: Wenn das Genre egal ist und Geld keine Rolle spielt, dann wäre das ein Traum-Lineup:
Tool, Gojira, Dream Theater, Metallica, Iron Maiden, Judas Priest, Deep Purple, Extreme und Alkbottle

M.S.: 08. Eure Top 8 Non-Metal Alben?

Julle:
Ashbury – Endless Skies
Status Quo – Whatever You Want
Van Halen – Van Halen
Steve Vai – Alien Love Secrets
Extreme – Pornograffitti
Guthrie Govan – Erotic Cakes
Stevie Wonder – Talking Book
Michael Jackson – Thriller

Fabio:
Tom Petty and the Heartbreakers
Neil Young – Harvest
Johnny Cash – Live Folsom Prison
Billy Idol – s.t.
Heilung – Lifa
Beatles – Abbey Road
Zucchero – Oro incenso e birra
Oasis – What’s the story…

M.S.: 07. Ihr geht am Wochenende hart feiern. Welche 7 Musiker nehmt ihr mit (Verstorbene zählen auch)?

Julle: Nicht nur zum Trinken, vor allem auch zum Quatschen:
Eddie Van Halen, Dimebag Darrell, James Hetfield, Lars Ulrich, Bruce Dickinson, Gary Moore, unseren Martin

Fabio: Boah da würden mir ein paar einfallen. Ich glaub ein Mix aus bekannten/ weniger bekannten wäre cool. Ich sag mal, Onkel Lemmy, Amy Winehouse, Haui von der Band Silius, Kevin von der Band Insanity Alert, Vali von Roadwolf, Nicko McBrain und Joey Ramone. Haha, das wär was.

M.S.:06. Nennt 6 geile Metal Bands aus Österreich, die man kennen sollte?

Julle: Silius, Küenring, Roadwolf, Sensylis, The Sorrow, Insanity Alert

Fabio: Am Schirm haben solltest du auch noch Venator, Ewig Frost, Eisenhand, Into the Tempest, Hard Excess und Madog.

M.S.: 05. Eure Top 5 Konzerte als Besucher, was hat euch am besten gefallen?

Julle: Tool (ohne Worte), Metallica (Vollprofis, wird nie eine bessere Band geben), Extreme (1 Meter vor einem meiner Guitarheroes Nuno Bettencourt, yeah!), Opeth (Heiratsantrag gestellt und ja, sie hat ja gesagt!), Alkbottle (vor allem backstage sehr, sehr lustig)

Fabio: Ich habe das Glück Großteil meiner Heroes gesehen zu haben. Ein unvergessliches Konzert ist für mich immer von verschiedenen Faktoren abhängig. Oft ist es eine spezielle Location, oft ist man einfach mit den richtigen Leuten am richtigen Ort und oft stimmt einfach die Magie. Iron Maiden- Somewhere Back In Time Tour 2008 in Bologna war so etwas Spezielles. Das erste Mal mit dieser geilen Setlist in Europa (Ich sag nur Rime of the ancient mariner- da hatte ich Pipi in den Augen). Thin Lizzy (wenn auch ohne Phil natürlich) mit Scott Gorham und Eric Bell in England zu sehen (ca 2010) war ein Traum. Black Sabbath in Birmingham (Abschiedstour) – da hat einfach alles gepasst! Judas Priest in Linz- nach einer etwas schwächeren Vorstellung ein paar Jahre zuvor haben sie in Linz einfach keine Gefangenen gemacht und eine Setlist mit einer unfassbaren Leidenschaft gespielt. Stellvertretend für die unzähligen geilen Underground Shows wähl ich dann noch Cirith Ungol beim Keep It True. Ohne Worte.

M.S.: 04. Und nun eure Top 4 Gigs als Musiker, was hat euch geflasht?

Julle: Support von Iced Earth – Zuschaueranzahl, professionelle Venue
Support von U.D.O. – erstes Mal vor mehr als 1000 Leuten live spielen hat schon was
Metal in der Lok – Ferdl hat an diesem Abend 5x das selbe Solo gespielt 😊
„Mountains Of Madness“-Festival in Innsbruck – Fabio in Halford-Manier mit Moped auf der Bühne, das war richtig cool!

Fabio: Trveheim Festival vor full House – was für ein tolles Festival und großartige Leute. Iced Earth Support war schon speziell (quasi vor der Haustür mit einer deiner Lieblingsbands). Metalheadz Open Air in Bayern, genauso toll. Super Leute, super Bühne, die Atmosphäre ist genau wie beim Trveheim sehr familiär und man fühlt sich sofort zuhause. Das erste Mal Tschechien spielen. Sagen wir so, Tschechien ist anders. Die sind verrückt da drüben – und ich mein das absolut positiv.

M.S.: 03. Sagt uns eure Top 3 Lieblingssänger?

Julle: Schwierig, da es so viele gute gibt/gab. James Hetfield, Maynard James Keenan, Axl Rose.

Fabio: Neben den üblichen Verdächtigen Dickinson, Dio und Halford, nenn ich noch Joey Ramone und Phil Lynott.

M.S.: 02. Welche 2 Biersorten trinkst ihr am liebsten?

Julle: Gösser, Hacker-Pschorr

Fabio: Tegernseer, Zipfer

M.S.: 01. Ein Außerirdischer landet und ihr habt nur ein Album um ihm Heavy Metal zu erklären und dadurch die Chance die Welt zu retten. Welches nehmt ihr?

Julle: Judas Priest – Painkiller – für mich DIE Definition des Begriffs „Heavy Metal“

Fabio: Black Sabbath – s.t. – beim Einsetzen der Glocke würden die Aliens vor Angst die Flucht ergreifen, spätestens allerdings beim ersten Akkord von Riffmeister Iommi würden sie erstarren.

M.S.: Das war klasse. Zurück zu euch. Was sind eure Pläne für die Zukunft, wenn man auch wieder live Musik erleben kann?

Julle: Mal sehen, was heuer coronabedingt möglich ist. Einige Anfragen haben wir schon, das sollte sich Ende des Sommers ausgehen. Freuen uns natürlich schon riesig, das neue Material unter die Leute zu bringen. Ob es ein viertes Album geben wird, steht noch in den Sternen, reizen würde es mich jetzt schon.

Fabio: Wir freuen uns vor allem wieder live zu spielen. Wer uns haben möchte, kann uns einfach anschreiben.

M.S.: Ich sage danke für dieses Gespräch und für euer richtig geiles Album. Die letzten Worte gehören euch. Was möchtet ihr euren Fans noch unbedingt sagen?

Julle: Danke, Sturmi, für das Interview mit sehr interessanten Fragen und deinen Support! Leute, genießt den Sommer mit viel Bier und viel Heavy Metal!

Fabio: Danke Sturmi – you rock! Genießt die Zeit, lasst euch nicht stressen und legt wieder mal euer Lieblingsalbum auf. Dazu ein kühles Bierchen und einfach genießen. Ich hoffe wir sehen uns bald.

Sturmi