FALLEN ANGEL – Cast Out Of Heaven

Band: Fallen Angel
Album: Cast Out Of Heaven
Spielzeit: 71:38 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Killer Metal Records
Veröffentlichung: 10.08.2018
Homepage: www.facebook.com/Fallen-Angel-104485219594948

70 Minuten Spieldauer, 19 Songs, zweiter Teil einer Alben-Trilogie basierend auf einer Novellen-Trilogie – all diese Rahmeninfos wecken doch amtliche Erwartungen auf die zweite Platte der Jungs von FALLEN ANGEL aus dem Hinterland New Yorks. Dazu kommt ein cooles Band-Image inklusive Kostümierung und ein durchaus stilvolles Cover. Für ein zweites Album einer Band sind die Umstände tatsächlich ansehnlich. “Cast Out Of Heaven” mutet als Gesamtkunstwerk an und diesen Status kann man ihm auch nicht wirklich absprechen.
Produziert ist das Ding okay. Hätte man die Drums ein wenig lauter und die Gitarren etwas leiser geschraubt, wäre die Euphorie noch um einiges größer gewesen, hören lassen kann sich die Platte aber auf jeden Fall.
Sänger Steve Siniuk macht ebenfalls einen guten Job. Sei es hohes Gekeife in Form einer Mischung aus HELL, Rob Halford und Udo Dirkschneider oder gemäßigterer Gesang in konventionellen Höhen; die Stimme passt und macht einen guten Job für die Veroldschoolung (Oldverschoolung?) des allgemein auf “Painkiller“-PRIESTige Weise sehr traditionell rüberkommenden Albums. Auch der Rest der Band arbeitet ordentlich, obgleich bei einigen Tracks, unter anderem “The Man In Black”, leichte Schwankungen in der Geschwindigkeit oder in der Genauigkeit einzelner Instrumente auftreten, die man wahlweise als underground-true oder bemängelnswert beurteilen darf.
Und die Musik? Nun, Oldschool-Underground-Metal-Fans mögen der Scheibe durchaus einiges abgewinnen können. Allgemein ist jedoch der Mangel an unterschiedlichen Grundtönen das wirklich Spektakuläre an “Cast Out Of Heaven”. Gefühlt 80% aller Lieder finden durchweg auf ein und dem selben Grundton statt, sind dabei sehr Metal aber eben wenig abwechlungsreich. Primitiv mag man das nennen, ohne es dabei groß verurteilen zu wollen, aber wer Interesse an kreativen Melodien oder zumindest an auf immer dem selben Ton smart umgesetzten Arrangements hat, der wird wohl enttäuscht werden. Die Riffs sind top, ohne Frage, aber wenn ein Großteil aller Songs seinen Reiz daraus bezieht, dass der nach langem Strophen- und Prechorusgedöns sehnlich erwartete Refrain eine akzeptable Melodie auf dem Eingangsriff bietet, auf die weitere Grundtonarbeit folgt, dann stellt sich bei einem 70-Minuten-Album nach spätestens einem Drittel der Songs eine gewisse Langeweile ein. Ein wenig helfen dabei die aus der Reihe fallenden Songs, die laut Promosheet an QUEENSRYCHEs “Operation Mindcrime” erinnern sollen, dies aber laut Rezensent nicht tun. Das ruhige “Ascension”, das elektronisch untermalte “Dance Of The Dead” und das loungige “Lord Of The Flesh” liefern Abwechslung, haben ihr Potential jedoch ebenfalls nach zwei Minuten ausgeschöpft und wiederholen sich anschließend gefühlt ewig, auch wenn sie die fünf Minuten Spieldauer selten überschreiten.
Man hat letztendlich das Gefühl, FALLEN ANGEL wollten einfach zu viel mit ihrem Album. 70 Minuten, Konzeptalbum, Trilogie, Novellenvorlage, das wirkt alles beeindruckend, doch wenn die ganze Sache im Endeffekt aus 19 Songs besteht, deren Ideen man auch in 40 Minuten wesentlich kurzweiliger hätte verpacken können, dann ist das Ziel ein wenig verfehlt.

Anspieltipps:
“Ascension”, “The Terror Within” und “Fall From Above”

Fazit:
Freunde des rohen und einfachen Heavy Metals der alten Schule mögen an “Cast Out Of Heaven” ihre Freude haben. Wer hingegen Metal primär dann interessant findet, wenn er melodische Vielseitigkeit und kompositorische Kreativität beinhaltet, und dies als Grundvoraussetzung für ansprechenden Heavy Metal sieht, der wird über die beachtliche Spieldauer doch größtenteils vergeblich auf den Moment warten, an dem die Subdominante erstmals innerhalb eines Songs verwendet wird.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Cast Out Of Heaven
02. Fall From Above
03. The Burning Curse
04. Charon’s Black Sails
05. Lost… On The River Styx
06. The Terror Within
07. Ascension
08. Democales
09. The Man In Black
10. Harem Of Sin
11. Lord Of The Flesh
12. Dance Of The Dead
13. Within This Area… Glory Awaits
14. A Clash Of Titans
15. The Fall Of A Lord
16. Blackened Hearts
17. Withered Soul
18. Doomed
19. The Fallen (Bonus Track)

Jannis

 

DAN REED NETWORK – Origins

Band: Dan Reed Network
Album: Origins
Spielzeit: / min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: Zero One Entertainment
Veröffentlichung: 23.11.2018
Homepage: www.danreed-network.com

DAN REED NETWORK – dieser Name stand damals, zu Zeiten von „Slam“ (1989) und dem Mini-Hit „Tiger in a Dress“, für angefunkten Hardrock, modern produziert, irgendwo in der Schnittstelle aus Blues/Funk/Hardrock und softerem Pop-Appeal. Damit stand die Band ziemlich einsam in der Musiklandschaft und klang erfrischend eigenständig. Leider hat es nie für den großen Durchbruch gereicht – es fehlten einfach die wirklich zwingenden Hits. Den guten Ruf hat die Band sich aber seitdem erhalten und so war die Kunde vom Comeback des der Truppe mit der 2016er Scheibe „Fight another Day“ eine willkommene Meldung. Nun legen DAN REED NETWORK mit „Origins“ also ein neues Album vor.

Allerdings hatte ich mir von der neuen Scheibe etwa mehr erwartet. Gut, bei dem Titel hätte ich hellhörig werden können … aber man sollte ja immer positiv an die Sachen ran gehen. Auf „Origins“ bekommt der geneigte Hörer / Käufer ein Experiment zu hören: vor einem kleinen ausgewählten Publikum (bestehend aus Fans) wurden im Studio jeweils ein neuer und ein Song aus dem Backkatalog der Band eingespielt. Für mich als Hörer bedeutet dies erstmal: die Hälfte des Materials ist mir bereits bekannt und da ich mit Neueinspielungen lieb gewonnener Songs absolut nichts anfangen kann (da kommt selten eine Verbesserung bei raus) bietet die Scheibe mir 4 neue Songs. Das ist mir zu wenig um mich zum Kauf zu überreden. Machen wir es kurz: die  Neueinspielungen fügen den schon bekannten (starken) Songs nichts Nennenswertes hinzu. Bei den neuen Kompositionen geht es gleich mal mit einer Schnarchnummer los: „Fade to Light“, als Album-Opener kann mich wirklich nicht vom Hocker hauen und auch die restlichen Songs gehen als ganz ok über die Ziellinie.

Man kann das ganze jetzt natürlich nennen wie man will. Ich persönlich gehe einfach mal davon aus, dass die Jungs nicht genügend Inspiration für neues Material hatten und dann mal ganz einfach dieses „originelle“ Konzept aus dem Hut gezaubert haben, um eine weitere Platte zu veröffentlichen. Eingefleischte Fans der Truppe können sich daher „Origins“ in den Einkaufswagen legen. Ich bin von der Platte nicht überzeugt und warte auf das nächste reguläre Album, das dann hoffentlich genügend neues und vor allem energisches Material enthält.

WERTUNG:

 

 

01. Fade to Light
02. Ritual
03. Right in Front of Me
04. Forgot to Make Her Mine
05. Shameless
06. Let it Go
07. One Last Time
08. Rainbow Child

Mario

Delta Metal Meeting News

DELTA METAL MEETING – Am 13. April 2019 steigt die nächste Ausgabe – das Line Up ist nun final – Battle Beast und Arion bestätigt – Trailer online

Das Line Up der nächsten Ausgabe des DELTA METAL MEETING, das am 13. April 2019 im Mannheimer MS Connexion Complex stattfindet, steht nun komplett. Frisch bestätigt sind die Finnen von BATTLE BEAST, sowie ARION und AIR RAID. Als Einstimmung ist nun auch ein Trailer online:

Das Line Up sieht im Detail wie folgt aus:

BATTLE BEAST

VICIOUS RUMORS

DOUBLE CRUSH SYNDROME

RAM

ARION

AIR RAID

Sie zählen derzeit zu den gefragtesten jungen Bands: Überaus erfolgreiche Headlinetouren durch Europa, Konzerte in Russland und Asien, Nordamerikatourneen als Support von Größen wie SABATON, KAMELOT, DELAIN und LEAVES’ EYES sowie zahlreiche Festivalauftritte in aller Welt: Die finnischen Heavy Metaller BATTLE BEAST sind derzeit international aufstrebend. Für 2019, passend zur Show beim Delta Metal Meeting, steht ein neues Album ins Haus, zu dem

Frontbiest Noora Louhimo kommentiert: „Das BATTLE BEAST hat sich ein schillerndes neues Aussehen verpasst, das wir euch voller Stolz vorstellen möchten. Mit unseren neuen Songs, die theatralischer und mächtiger als jemals zuvor sind, werden wir unsere Fans in brandneue, ungeahnte Höhen katapultieren, sowohl emotional als auch musikalisch. Dieses kommende Kapitel müsst Ihr einfach live erleben!“

ARION stammen ebenfalls aus Finnland und stehen für symphonischen Metal. Die Band debütierte erst 2013 und zählen mit ihren Anfang 20 zum jüngsten und hoffnungsvollsten, was die Szene zu bieten hat. Und auch mit AIR RAID komplettieren Skandinavier das Line Up. Sie sind sozusagen die schwedische Antwort auf den NWOBHM und verleihen traditionellem Metal neuen Spirit.

Erneut kooperieren die Veranstalter auch mit der Metalbörse, die vor Ort ihre raritätenreichen Verkaufsstände aufschlagen und sich – darüber hinaus – um den Versand der beliebten Hardticket/Shirt-Festival- Pakete kümmern wird.

Rock – und Metal-Events haben in Mannheim Tradition. In den 80ern tat sich die Metropole als erster Austragungsort des Monsters Of Rock hervor, der ersten Rock-Großveranstaltung seiner Art auf deutschem Boden. Der Zeitgeist hat sich seitdem verändert: während sich die großen Massenveranstaltungen mit unnahbaren Riesen-Stars zunehmend nicht mehr ganz so leicht tun , präferiert insbesondere die Metal-Szene zunehmend familiäre Atmosphäre und Klasse statt Masse in der Bandauswahl.

Anstatt 120 Bands auf fünf Bühnen, einem unübersichtlichen Gelände mit vielem, was man eigentlich gar nicht braucht, mit Stress und dem Gefühl, für viel Geld auch nicht mehr erlebt zu haben, konzentriert sich das DELTA METAL MEETING lieber aufs Wesentliche: eine Bühne, eine sorgfältige Auswahl an Bands, ein familiäres Gelände, einen hochwertigen Metal-Markt mit hochkarätiger CD-Börse, einer qualitativ anspruchsvolleren Food Area und genügend Platz für Chill Out.

LAST UNION – Twelve

Band: Last Union
Album:Twelve
Spielzeit: ?? min
Stilrichtung:Power Proggresiv Metal
Plattenfirma: ROAR
Veröffentlichung: 21.12 2018
Homepage: www.lastunion.it

Machen wir uns nichts vor, wer auf seinem Debütalbum mit solch illustren Gästen wie Uli Kusch (ex Helloween), Mike LePond (Symphony X) und nicht zuletzt James LaBrie aufwarten kann, macht zumindest neugierig.
Aber der Reihe nach, die italienische Progressiv Metal Formation LAST UNION, im Jahre 2007 unter dem Namen BLAZING ICE von Sängerin Elisa Scarpecchio und Gitarrist.Christiano Tiberi gegründet bieten auf ihrem Erstling „Twelve“ eine überraschend kompakte Leistung ab, die für sich gesehen, schon einiges an qualitativ ordentlichem musikalischem Handwerk bietet.
Trotzdem sind es vorrangig die Gäste, die aus „Twelve“ ein Debüt machen, welches sich ein aus der Masse an neuen Bands dezent, aber merklich, abhebt.
Der Opener „Most Beautiful Day“ gibt die Richtung vor und führt uns vor Ohren, das Sängerin Elisa stimmlich über eine sehr klar Stimme verfügt, die aber nicht über die allzu häufig eingesetzten klassischen Ausflüge ihrer Sangeskolleginnen kommt, sondern eher durch Geradlinigkeit punktet.
Auf dem folgenden „President Evil“ ist es dann soweit, die Hauptattraktion James LaBrie gibt zum ersten Mal seine Visitenkarte ab, und das eindrucksvoll.
Der schön ausgefeilte Song wird durch ein gutes Gitarrenriff dominiert und durch die Stimme des DREAM THEATER Sängers auf nächste Level getragen.
„Hardest Way“ kommt etwas getragener daher und belegt, dass auch die etwas ruhigeren, hymnischen Töne beherrscht werden.
Das LAST UNION keine Band ist, die auf ihrem Debüt ohne Albenfüller auskommen, dafür stehen Songs wie „Purple Angels“ und „The Best of Magic“.
Dass sie aber durchaus in der Lage sind, richtig gute Songs zu schreiben, beweist eindrucksvoll das erneut von LaBrie gesungene “Taken“ . Coole Melodieführung in abwechslungsreichem Songaufbau.
In „A Place in Heaven“ wird dann aber klar, dass der berühmte Gastsänger leider nicht jeden schwächeren Song retten kann.
Die mehr als ordentliche Gitarrenarbeit bekommen wir dann wieder im kurz und knackig gehaltenem „Limousine“ geboten, bevor mit „Back in the Shadows“ eine weitere gelungene Midtemponummer ein zu beachtendes Album beschließt.

Fazit: Ein soundtechnisch, von Jens Bogren (Arch Enemy, Symphony X, Devin Townsend)sehr gut gemischtes Album, welches durch sein gutes Songwriting lebt und sicherlich von den Gastmusikern getragen wird, aber eben auch mit dem ein oder anderen Ausfall klarkommen muss.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:
01. Most Beautiful Day
02. President Evil ( Feat. James LaBrie)
03. Hardest Way
04. Purple Angels
05. The Best Of Magic
06. Taken (Feat. James LaBrie) Radio Edit
07. 18 Euphoria
08. A Place In Heaven (Feat. James LaBrie)
09. Ghostwriter
10. Limousine
11. Back in the Shadow
12. Taken (Feat. James LaBrie)
13. President Evil (Feat. James LaBrie) Video Version

Rüdiger König

Videolink “President Evil”

PALACE – Binary Music

Band: Palace
Album: Binary Music
Spielzeit: /
Stilrichtung: AOR / Melodic Rock
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 07.12.2018
Homepage: www.de-de.facebook.com/palacesweden

Das vor 2 Jahren erschienene Debüt Album von PALACE ist allgemein ganz gut weggekommen und hat hauptsächlich gute bis sehr gute Kritiken eingeheimst. Zwar ist die Scheibe nie zu einem Dauerbrenner in meinen Playlists geworden, aber in der Vorbereitung auf das Review zur neuen Platte der Band habe ich mir das Album gerne nochmals angehört. Nun liegt also der zweite Schlag der Truppe um Namensgeber, Sänger und Komponist Michael Palace vor und der junge Herr macht so ziemlich genau dort weiter wo er aufgehört hat (wir haben es hier schliesslich mit einem Frontiers Produkt zu tun).

Tracks wie der Opener und Titelsong „Binary Music“ oder das rockige „Dangerous Grounds“ zeugen weiterhin davon, dass PALACE es versteht packende Hooklines in ein zeitloses Gewand zu kleiden. Dabei ist die Produktion auch diesmal angenehm frei von Superlativen oder plakativem Geballer. Was mir persönlich etwas fehlt sind die kernigen Gitarren. Auf „Binary Music“ spielen die Keyboards die erste Geige, das ist vor allem aufgrund der richtig starken Gitarrensoli etwas schade. Hier wurde ein wenig Potential verschenkt. Aber wenn es der Vision on PALACE entspricht – wer bin ich da etwas dran zu meckern? Bloss bei dem doch arg poppigen, mit Queen-Anleihen versehenen „Queen Of The Prom“ ist mir das dann doch ein wenig zu seicht geraten. Qualitativ kann das Songmaterial nicht ganz mit der starken ersten Scheibe mithalten. Aber es sind die vielen kleinen Details, die kunstfertigen Kniffe die in die Arrangements eingesponnen sind und die aufgrund grosser Erfahrung und offenssichtlicher Detailversessenheit den Songs das gewisse Etwas verleihen, das was anderen Bands leider oft fehlt und sie daher austauschbar klingen lässt. Die Tracks nehmen sich im Vergleich zum Vorgänger nicht allzuviel. Wer mit dem Debüt glücklich war, wird auch hier keinen Fehlgriff tun.

Auch mit Album Nummero 2 legen PALACE also einen Volltreffer bin. Auf den Punkt komponierte Songs, handwerklich vobildlich eingespielt, mit einer zeitlosen Produktion versehen. Da hat Frontiers ein heisses Eisen mit enormen Potential im Feuer. Mir gefällt’s ausserordentlich gut.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Binary Music
02. Tears Of Gaia
03. Nothing Personal
04. Promised Land
05. Love Songs
06. Dangerous Grounds
07. Queen Of The Prom
08. Who’s Counting Time
09. Julia
10. To Have And To Hold

Mario

Battle Beast News

BATTLE BEAST

veröffentlichen neues Studioalbum
»No More Hollywood Endings« am 22. März 2019!

Vor rund zwei Monaten haben die finnischen Heavy Metaller BATTLE BEAST eine umfangreiche EU-Headlinetour, auf der sie von den Newcomern ARION unterstützt werden, für Frühjahr 2019 angekündigt. Heute kann das Sextett endlich weitere Details zu seinem neuen Studioalbum, das es auf der anstehenden Tour live präsentieren wird, bekanntgeben: Es trägt den Titel »No More Hollywood Endings« und wird am 22. März 2019 via Nuclear Blast Records das Licht der Welt erblicken! Elf Tracks beinhaltend, wurde das Werk von Keyboarder Janne Björkroth, Viktor Gullichsen und Gitarrist Joona Björkroth in den JKB Studios aufgenommen, Janne war auch für Produktion und Mix der Platte verantwortlich. Sein Artwork hat das Album erneut von Jan Yrlund (u.a. KORPIKLAANI, MANOWAR) verpasst bekommen, der bereits das Cover zu »Bringer Of Pain« beigesteuert hat.

Janne kommentiert das kommende Werk: „Die harten Songs sind härter, die Pop-Einflüsse größer, die Rock-Vibes stärker und der Sound prächtiger als je zuvor. Auch die Emotionsskala geht immer weiter in die Extreme, wir haben einfach alle Grenzen noch weiter ausgedehnt. Freut euch schon jetzt auf 2019!“

Weitere Details sowie ein erster musikalischer Appetizer folgen schon bald, bleibt dran!

 

»No More Hollywood Endings European Tour 2019«
w/ ARION
Präsentiert von Metal Hammer, EMP, metal.de, Rock It!, piranha, Start
02.04. D Bielefeld – Forum
03.04. D Leipzig – Hellraiser
04.04. PL Warschau – Proxima
05.04. PL Krakau – Klub Kwadrat
07.04. PL Posen – u Bazyla
08.04. D Berlin – Lido
10.04. D Bochum – Zeche
11.04. D Saarbrücken – Garage
12.04. D Nürnberg – Hirsch
13.04. D Mannheim – Delta Metal Meeting
14.04. A Wien – Szene
16.04. CH Pratteln – Z7
17.04. I Mailand – Legend Club
18.04. F Lyon – Ninkasi Kao
19.04. E Barcelona – Razzmatazz 2
20.04. E Madrid – But
21.04. E Sevilla – Custom
23.04. P Lissabon – Lisboa ao Vivo
25.04. E Bilbao – Santana 27
26.04. F Toulouse – Le Connexion
27.04. F Clermont-Ferrand – La Coopérative de Mai
28.04. F Paris – Le Trabendo
30.04. UK London – The Dome
01.05. NL Leiden – Gebr. De Nobel
03.05. D München – Backstage
04.05. D Stuttgart – Im Wizemann
05.05. B Vosselaar – Biebob
07.05. D Hannover – MusikZentrum
08.05. D Hamburg – Markthalle
09.05. DK Kopenhagen – Pumpehuset
10.05. S Göteborg – Pustervik
11.05. S Stockholm – Klubben
12.05. N Oslo – Parkteatret

 

Beast in Black News

BEAST IN BLACK

sprechen im ersten Albumtrailer
über die Entstehung von »From Hell With Love«
+
erste Headlineshow 2019 ausverkauft
+
weitere Finnland- und Festivalshows angekündigt!

Erst vergangenes Wochenende haben die aufstrebenden Metaller BEAST IN BLACK ihre Tour als Special Guest von NIGHTWISH mit einer ausverkauften Show in der Hartwall Arena von Helsinki, Finnland erfolgreich beendet. Doch die Band gönnt sich keine Verschnaufpause, denn bereits am 08. Februar 2019 wird ihr Zweitwerk »From Hell With Love« via Nuclear Blast Records in die Läden kommen. Nachdem kürzlich mit ‚Sweet True Lies‘ die erste Single daraus erschienen ist, beleuchten Bandgründer Anton Kabanen und Sänger Yannis Papadopoulos heute im ersten Interviewtrailer die Entstehung der Albums genauer.
Zu sehen gibt es diesen hier:

Außerdem wurden dem Tourplan des Quintetts weitere Headline- sowie Festivalshows hinzugefügt. Ihre Stuttgart-Show am 09. März ist bereits restlos ausverkauft. Unten gibt es alle Termine auf einen Blick!

‚Sweet True Lies‘ OFFIZIELLES VIDEO:

Bassist Mate Molnar kommentiert: „Nach dem riesigen Erfolg von ‚Blind And Frozen‘ wollten wir unser zweites offizielles Musikvideo etwas interessanter und origineller gestalten. Ich glaube, dass ‚Sweet True Lies‘ wirklich liebenswert ist, aber zugleich auch schockiert. Es wird die Gemüter unserer Fans auf jeden Fall bewegen!“

»From Hell With Love« – Tracklist:

01. Cry Out For A Hero
02. From Hell With Love
03. Sweet True Lies
04. Repentless
05. Die By The Blade
06. Oceandeep
07. Unlimited Sin
08. True Believer
09. This Is War
10. Heart Of Steel
11. No Surrender
Bonustracks (nur DIGI und 2LP!)
12. Killed By Death (MOTÖRHEAD-Cover)
13. No Easy Way Out (ROBERT TEPPER-Cover)

Das Album wurde erneut in Antons Sound Quest Studio aufgenommen und getreu dem Motto „Never change a winning team!“ hat Roman Ismailov die Artworkgestaltung übernommen. Kein Unbekannter, wenn es um Alben mit Kabanens Beteiligung geht, hat er doch neben »Berserker« auch schon an BATTLE BEASTs Debütalbum »Steel« (2012) mitgearbeitet. Musikalisch bietet »From Hell With Love« alles, was die Fans in erster Linie an Antons Alben lieben: Einige nach vorne preschende Tracks wie ‚Cry Out For A Hero‘ oder ‚Repentless‘, hymnische Songs wie ‚Unlimited Sin‘ und ‚This Is War‘ und die Spezialität der Band – Midtempo-Kracher, wie sie nur BEAST IN BLACK abliefern können (auf dem neuen Silberling in Form von ‚Sweet True Lies‘, der Leadsingle der neuen Platte, oder dem Titeltrack). Vor allem eines haben die Stücke gemeinsam: Sie wickeln den Hörer mit ihren unwiderstehlichen Melodien um den Finger, setzen sich sofort in dessen Kopf fest und wollen diesen auch nicht mehr so schnell verlassen.

—–

»From Hell With Love Tour 2019«

20.02. FIN Turku – Apollo
21.02. FIN Jyväskylä – Lutakko
22.02. FIN Tampere – Pakkahuone
23.02. FIN Helsinki – The Circus

w/ TURMION KÄTILÖT
Präsentiert von
Metal Hammer (D), Rock It! (D), piranha (D), musix (D), powermetal.de (D)
27.02. D Hamburg – Markthalle
28.02. D Bochum – Zeche
01.03. NL Amsterdam – Melkweg (OZ)
02.03. B Vosselaar – Biebob
03.03. F Paris – La Maroquinerie
04.03. D Frankfurt – Batschkapp
05.03. D Saarbrücken – Garage
06.03. CH Pratteln – Z7
07.03. D Nürnberg – Hirsch
08.03. D München – Backstage (Werk)
09.03. D Stuttgart – Im Wizemann *AUSVERKAUFT*
10.03. D Leipzig – Hellraiser
11.03. D Berlin – Columbia Theater
29.03. S Stockholm – Fryshuset Klubben
30.03. S Göteborg – Sticky Fingers

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=UHEHK_lByJM

05.04. FIN Laukaa – Laukaanhovi *NEU*
06.04. FIN Nivala – Tuiskula *NEU*
10.04. FIN Kuopio – Henry’s Pub *NEU*
11.04. FIN Kajaani – Rock House Kulma *NEU*
12.04. FIN Kempele – ZRock
13.04. FIN Seinäjoki – Rytmikorjaamo *NEU*
17.04. FIN Kouvola – House of Rock Bar *NEU*
18.04. FIN Joensuu – Kerubi *NEU*
19.04. FIN Hämeenlinna – Aulanko Areena *NEU*
20.04. FIN Lahti – Finlandia-klubi *NEU*

31.05. – 02.06. CZ Pilsen – Metalfest Open Air
05. – 08.06. S Sölvesborg – Sweden Rock
11. – 13.07. D Balingen – Bang Your Head!!!
26. – 27.07. FIN Oulu – Qstock *NEU*
02. – 04.08. FIN Pori – Porispere *NEU*
14. – 17.08. D Dinkelsbühl – Summer Breeze *NEU*

Weitere Termine werden in Kürze bekanntgegeben…!

BEAST IN BLACK sind:
Yannis Papadopoulos | Gesang
Mate Molnar | Bass
Atte Palokangas | Schlagzeug
Kasperi Heikkinen | Gitarre
Anton Kabanen | Gitarre, Gesang

JEROME MAZZA – Outlaw Son

Band: Jerome Mazza
Album: Outlaw Son
Spielzeit: 40:53 min
Stilrichtung: AOR/Melodic Rock
Plattenfirma: Escape Records
Veröffentlichung: 23.11.2018
Homepage: www.JeromeMazza.com

Für den ein oder anderen dürfte der Name Jerome Mazza eher unbekannt sein, was den Sänger und Gitarristen aber nicht daran hindert,mit “Outlaw Son” eins der besten Alben 2018 im Genre AOR / Melodic Rock auf den Markt zu bringen.
Mazza hat sich einige Zeit als Sessionmusiker verdingt, doch nun sucht er nicht nur mit seiner Band “Pinnacle Point”, sondern eben auch solo wieder gezielt die Öffentlichkeit.
Eindrucksvoll zurückgemeldet hat sich Mazza mit seinem gesanglichen Engagement für die Steve Walsh CD “Black Butterfly” für die er drei Songs eingesungen hat und genau in diesem Stil geht es auf seinem Album weiter. Hochwertige, sehr melodiöse Songs allesamt von Tommy Denander und Steve Overland komponiert und getextet, ziehen den Hörer schnell in seinen Bann. Die Wurzeln seines Schaffens klingen sehr nach Kansas und Seventh Key und brauchen sich qualitativ nicht hinter diesen Größen zu verstecken.

Als wegweisender Opener funktioniert schon mal “Neverland”, bevor “Immortel” alleine durch seinen catchy Chorus und interessantem Arrangement punktet

Mit herausragendem Satzgesang beginnt die Midtemponummer“ The Dark Side” und zeigt, welch wichtige, unterstützende Rolle auch Steve Overland an diesem Projekt hat. Weitere musikalische Leckerbissen, sind die folgenden Nummern “Streets of Fire” und “The Last Goodbye”, alles Stücke, die vom Gesang und natürlich vom Songwriting leben.

Die Kunst, Keyboards so einzusetzen, das es nicht schnell in den belanglosen Fahrstuhlmusikbereich abdriftet ist den meisten Bands im AOR Bereich leider nicht gegeben, umso angenehmer daß es Mazza nicht nur in Stücken wie “Save the Best ´til Last” und “Crossfire” hervorragend gelingt.
Mit “Calm before the Storm” offenbart sich eine der ganze wenigen schwächeren Nummern des Albums.
Kurz und knackig geht es mit dem Titetrack weiter, schönes Gitarrenriff, Mazza braucht keine ausufernden Gitarrensoli, die Songs auf über sechs Minuten ziehen, ohne nach vier Minuten noch etwas zu vermitteln, hier herrscht kurze Wege, Mittelfeld.
Auch beim gitarrenorientierten Schlussakkord “Unfinished Buisness” zeigt Mazza erneut sein ganzes Können.

Als Fazit bleibt nur, sich als begeisterter Hörer, vor dieser kleinen Meisterleistung zu verbeugen, und darauf zu hoffen, daß Jerome Mazza schnell den Weg in deutsche Konzertsäle findet.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Neverland
02. Immortal
03. The Dark Side
04. Streets on Fire
05. The Last Goodbye
06. Undercover Love
07. Song for the People
08. Save the Best Til Last
09. Crossfire
10. Calm before the Storm
11. Outlaw Son
12. Unfinished Business

Rüdiger König