DREAM THEATER – Distance over Time

Band: Dream Theater
Album: Distance over Time
Spielzeit: 60:57 min
Stilrichtung: Progressive Metal
Plattenfirma: Inside Out Music
Veröffentlichung: 22.02.2019
Homepage: dreamtheater.net

Metal Fans, und jene des Progressive Metal Genres im Besonderen, sind eine undankbare Meute. Da schließe ich mich jetzt mal ganz explizit nicht aus. Nimmt eine Band die Bedeutung der Stilistik beim Wort und gibt sich Mühe im Laufe Ihrer Karriere eine spürbare Evolution an den Tag zu legen, kann sie sicher sein, dass die Hälfte der Anhängerschaft aufschreit und Stein und Bein schwört, dass nur der alte Kram die einzige Ware Version der „Lieblingsband“ ist und alles was nach den diversen Stilwechseln kam nur Mist ist. Opeth sind hier wohl das perfekte Beispiel. Auf der anderen Seite der Medaille hat man eine Band wie Dream Theater, die ihrem (selbst ins Leben gerufenen Stil!) seit Jahrzehnten treu geblieben ist und nur innerhalb bestimmter Grenzen Experimente zulässt. Und da schreit sie dann auch wieder auf, die Szene-Polizei, und moniert, dass das alles doch gar nichts mehr mit „progressive“ Metal zu tun hat weil keine konstante Entwicklung stattfindet. Recht machen können es beide Bands ihrer Fan Basis eigentlich nie, und es muss ein zermürbendes Gefühl sein immer und ewig gegen diese Erwartungshaltungen anrennen zu müssen. Bei DREAM THEATER, die in Ihrer langen Karriere einen verdammt sturen Kopf haben bewahren müssen um gegen diverse Widrigkeiten zu bestehen, hatte dies mit der Zeit dazu geführt, dass die Band spätestens seit „Systematic Chaos“ dazu übergegangen ist mantra-mässig bei jeder neuen Platte zu wiederholen, dass man eine typische DREAM THEATER Platte hat einspielen wollen. Und mit jeder Platte der jüngeren Geschichte hatte man das Gefühl, dass die Jungs auf Hau-Ruck versuchten etwas zu bedienen, von dem sie selber nicht genau wussten was das eigentlich sein soll. Nicht erst seit dem Einstieg von Mike Mangini klang jede Platte verkopft und erzwungen, was durch die komprimierten, künstlichen Produktionen nicht wirklich verbessert wurde.

Die Erwartung an das nunmehr 14. Album der Titanen war zumindest bei mir daher etwas gedämpft. Umso überraschter bin ich über das Ergebnis, das die Jungs nach ihrem Wechsel zu Inside/Out nun vorlegen. Petrucci & Co. liefern mit „Distance over Time“ ein Album ab, das (Obacht!) keinerlei zugrundeliegendes Konzept, kein Instrumental, keinen Longtrack enthält und doch wie die perfekte Visitenkarte der Band klingt. Und endlich, ENDLICH, ist es gelungen Mike Mangini auch klangtechnisch in das Licht zu rücken, in das er zweifellos gehört. Die Drums klingen einfach grandios (wie auch der Rest der Musiker). Dass die Band sich in ein abgelegenes Haus zurückgezogen und dort nicht nur das Material gemeinsam geschrieben, sondern auch gleich in einem großen Raum aufgenommen hat, mag auf dem Papier wie einer dieser typischen Promo-Twists klingen. Das Endergebnis spricht allerdings Bände. Wenn eine Band es sich zum Ziel setzt eine Platte zu machen, die die eigenen Stärken bündelt, dann funktioniert das halt auch nur wenn die Band es gemeinsam angeht und nicht 2 Musiker alleine … Startet die Scheibe mit „Untethered Angel“ und „Paralyzed“ noch relativ gewohnt (mal davon abgesehen, dass es aufgrund der geilen Produktion gleich zu Beginn einfach eine reine Freude ist dem Ganzen zu lauschen), so bieten DREAM THEATER im weiteren Verlauf eine abwechslungsreiche Schau Ihrer Stärken: „Fall into the Light“ rifft in schöner Metallica-Tradition nach vorne, das luftige „Barstool Warrior“ lässt die klassischen Einflüsse wie Kansas oder Genesis durchscheinen und die beiden frickeligeren Songs „S2N“ und „Pale Blue Dot“ sprühen vor relaxter Spielfreude, die hörbar keinerlei kompositorischen Zwängen folgen. „At Wit’s End“ ist ebenfalls ganz grosses Kino und mein perönliches Hilight, inkl. epischem Gitarrensolo. Bei einer Spieldauer von knapp einer Stunde gibt es eigentlich keinen Ausfall zu vermelden.

Noch ein Wort zum Klang der Scheibe: da die Gitarren und die Drums mit einem klar vernehmbaren Raumsound versehen sind, hat man als Hörer immer das Gefühl mitten drin im grossen Aufnahmeraum zu stehen. Obschon es zeitweise ganz schön heftig rifft, transportiert der Mix eine extrem luftige Klangkulisse. Eine wirklich geile Produktion, wenn nicht gar die beste seit „Falling into Infinity“.

„Distance over Time“ ist vielleicht kein Klassiker in der Band-Diskographie geworden. Aber meiner persönlichen Meinung nach das stärkste Album der Truppe seit „Scenes from a Memory“. Die Songs kommen auf den Punkt (sind also nicht künstlich auf Länge gestreckt), von dem üblichen Kitsch und Pathos ist weit und breit nichts zu hören und aus jeder Passage ist der Spass herauszuhören, den die Jungs anscheinend hatten. Erfreulich auch, dass so gut wie kein Füller zu finden ist und dass jene Tracks, die nicht die absoluten Überflieger sind (der ziemlich straighte Rocker „Room 137“ und die nur okaye Ballade „Out of Reach“), aufgrund der realistisch bemessenen Spielzeit dennoch nicht zum Skippen verleiten. Dass ich die Platte nun binnen einer Woche bereits öfters gehört habe als die letzten 3 zusammen seit deren Veröffentlichung, zeigt wohl am besten wie begeistert ich bin. Ich bin happy, denn das ist alles weitaus mehr als ich zu hoffen gewagt hatte. Starke Scheibe.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

1. Untethered Angel
2. Paralyzed
3. Fall into the Light
4. Barstool Warrior
5. Room 137
6. S2N
7. At Wit’s End
8. Out of Reach
9. Pale Blue Dot
10. Viper King (Bonus Track)

Mario

Konzertbericht: Ghost

GHOST – Live in Bochum Big Band Masquerade

Nach einem soliden Auftritt der schwedischen Doomkapelle „Candlemass“ geben sich die teils kultisch verehrten Ghost am 15. Februar im sehr gut gefüllten Bochumer Congresscentrum die Ehre. Leider steht das „A Pale Tour Named Death 2019“ Konzert erneut unter dem Zeichen, dass es nicht immer gelingt einen adäquaten Sound in die akustisch nicht einfache Halle zu bringen.
Als mit Beginn des Sets der Skandinavier der Vorhäng fällt, droht mir die kleine Asiatin, im Publikum neben mir stehend, mit ihrem fanatischen Begrüßungsaufschrei direkt das Trommelfell zu sprengen. Laut können sie, die optisch wie stilistisch bunt zusammengewürfelte Fan Base der Band. Alles was der Metal an unterschiedlichsten Gruppierungen aufzuweisen hat, streift sich für den heutigen Abend das GHOST Shirt über und erwartet nicht weniger, als die volle Ladung und die sollen sie bekommen.

Ghost stehen auf Intros, am besten lang und im tiefen Bassbereich wubbernd, bevor sie in den jeweiligen Song übergehen. Die achtköpfige Big Band, allesamt in neutral schwarz gekleidet und silberne Masken tragend, bringt soviel musikalischen Bombast auf die Bühne, dass selbst das gigantische Bühnenbild mit Kirchenfenster sowie die grandiose Lightshow erstmal nur Staffage spielt.
Als Opener werden „Ashes“ und „Rats“ in den Ring geworfen und bestätigen, was zu vermuten stand, Theatralik spielt keine unbedeutende Rolle heute abend. Aber bei Ghost wird diese nicht zum Zweck der Ablenkung eingesetzt, denn die Band weiß handwerklich komplett zu überzeugen. Hier sitz jeder Ton und alles ist dermaßen auf den Punkt. Der musikalische Stil lässt kaum eine Einordnung zu, die Band hat eine Nische gefunden, in der sie sich austoben kann. Ein bisschen Kiss hier, ein wenig Queen da und selbst Pink Floyd und Rammstein Facetten sind spärlich auszumachen, aber niemand würden Ghost des Plagiats bezichtigen. Die Ansammlung der Nameless Ghouls weiß mit diesem Gemenge gekonnt umzugehen und bringt die Crowd geschlossen hinter sich.


Natürlich schwebt über allem Tobias Forge, welches seiner zahlreichen Kostüme er auch gerade trägt, er überzeugt als Bischof ebenso wie als Mafiosi, alles mit dem nötigen Augenzwinkern vorgetragen. Mit seiner etwas gewöhnungsbedürftigen Stimmlage, schafft er es letztendlich doch, selbst seine Kritiker dazu zu bewegen, ihm zu Füssen zu liegen, alle anderen haben eh längst ihr Sparbuch an ihn überwiesen. Ein Entertainer vor dem Herren.


Nach fast drei Stunden unterhaltsamen Heavypop der ersten Güte, endet in Bochum ein außergewöhnliches Konzertspektakel und einige verlassen das Auditorium mehr als zufrieden.
Ein Ghost Konzert ist ein bisschen wie Bungeejumping, muss man nicht haben, aber wenn man es macht, hat man ein großartiges Gefühl.

Setlst Bochum:
1 Ashes
2 Rats
3 Absolution
4 Ritual
5 Con Clavi Con Dio
6 Per Aspera ad Inferi
7 Devil Church
8 Cirice
9 Miasma
10 Jigolo Har Megiddo
11 Pro Memoria
12 Witch Image
13 Life Eternal
Break
14 Spirit
15 From the Pinnacle to the Pit
16 Majesty
17 Satan Prayer
18 Faith
19 Year Zero
20 He is
21 Mummy Dust
22 If you have Ghosts
23 Dance Macabre
24 Square Hammer Encore
25 Monstrance Clock

Rüdiger König

QUEENSRYCHE – The Verdict

Band: Queensryche
Album: The Verdict
Spielzeit: 44:16 min
Stilrichtung: Progressiv Metal
Plattenfirma: Century Media (Sony)
Veröffentlichung: 01.03.2019
Homepage: www.queensrycheofficial.com

QUEENSRYCHE – „The Verdict“ erwartet sein Urteil

Das brandneue, langersehnte Album der seattlebasierten US Amis QUEENSRYCHE steht auf dem Prüfstand. „The Verdict“ ist somit der Nachfolger der 2015er Veröffentlichung Condition Hüman und das dritte Studioalbum mit Sänger Todd La Torre.
Mit Drummer Rockenfield hat ein weiteres Gründungsmitglied auf unbestimmte Zeit den Dienst quittiert und der für den Gesamtsound sicherlich wichtige Mannschaftsteil ist schwerlich ohne Verlust zu ersetzen. Die Interimslösung für den vakanten Schlagzeugpart liegt in den Händen und Füßen von La Torre, der seine Aufgabe mehr als beachtlich meistert.
Die Bürde der Amerikaner liegt darin, dass sie sich immer aufs Neue an ihren eigenen Meisterwerken messen lassen müssen. Das gerne in den Raum gestellte „früher war alles besser“ gilt in besonderem Maße für die Progressivmetaller und diese These zu widerlegen ist Hauptaugenmerk des neuen Longplayers.
QUEENSRYCHEs 2019er Arbeitsnachweis beginnt mit „Blood of the Levant„ und man merkt sofort, dass man sich soundtechnisch keine Gedanken machen muss, was vorliegenden Datenmenge angeht. Druckvoll und differenziert, wie man es gewohnt ist, geht’s zur Sache. Der Song selbst geht zügig los, wie man es von einem Opener erwarten darf.
Das folgende „Man the Maschine“ dürfte dem Hardcorefan schon bekannt sein, handelt es sich doch um die vorweg in den Ring geworfenen Single. Typischer QUEENSRYCHE Song, etwas düster, aber gut. Bei „Light -years“ kommt dagegen etwas Langeweile auf, schleppt er sich doch ein wenig durch die knapp vier Minuten, ohne groß Akzente zu setzen.
Auch„Inside Out“ startet gemächlicher, hat aber eine klasse Strophe und einige interessante Tempi Wechsel zu bieten. Energischer gehen ‚Propaganda Fashion‘ und “Bent“ zu Werke, fette Gitarren, treibende Drums, so wie es der QR Fan braucht.
Albumhighlight ist sicherlich „Dark Reverie“, hier beweist Todd La Torre erneut, dass die Fußstapfen seines Vorgängers gesanglich keineswegs zu groß sind und die Band immer noch Großes zu leisten imstande ist, sei es beim Songschreiben, sowie in der Instrumentenbehandlung. Rockige Kurzgeschichte mit schön ausgearbeitetem Spannungsbogen.
Nostalgiker werden bei „Inner Unrest“ und „Launder the Conscience“ ins Schwelgen kommen, beide Songs haben Klasse und funktionieren als Zeitreise perfekt.
Mit diesem Potenzial kann das abschließende „Portrait“ leider nicht aufwarten, wirkt es doch etwas uninspiriert.
Fazit: Die 80er Jahre sind Geschichte, das beweisen Queensryche mit ihrer neuen Scheibe erneut. Kein „Rage for Order“, und schon gar kein „Operation Mindcrime“ liegt hier im musikalischen Endgerät und dennoch ist „The Verdict“ ein rundum ordentliches Album geworden, mit entsprechenden Ups and Downs., guten und weniger guten Songs. Queensryche lebt noch, nur „Mary is dead“!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Blood of the Levant
02. Man The Maschine
03. Light-years
04. Inside Out
05. Propaganda Fashion
06. Dark Reverie
07. Bent
08. Inner Unrest
09. Launder the Conscience
10. Portrait

Link zu “Man the Machine” :

Rüdiger König

RHAPSODY OF FIRE – The Eighth Mountain

Band: Rhapsody of Fire
Album: The Eighth Mountain
Spielzeit: 64:36 min
Stilrichtung: Symphonic Metal
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 22.02.2019
Homepage: www.rhapsodyoffire.com

Das italienische Symphonic Metal Flagschiff RHAPSODY OF FIRE ist endlich wieder etwas zu Ruhe gekommen! Nach X Besetzungswechseln scheint sich nun seit dem letzten Album „Legendary Years“ alles wieder etwas beruhigt zu haben.
Angeführt von Gründer und Mastermind Alex Starpoli (Keyboard) und Neusänger Giacomo Voli hat man ein neues Album mit dem Namen „The Eighth Mountain“ am Start welches stilistisch wieder an die sehr erfolgreichen Anfangstage der Band anknüpfen soll.
Alben wie „Legendary Tales“ oder „Symphony of Enchanted Lands“ aus den 90igern sind Klassiker des Metals und diese bildeten nun die Blaupause für den neuen Diskus.
Es wird auch hier der Startschuss für eine neue musikalische Saga gelegt und in alter Tradition gibt es wieder eine Zusammenarbeit mit einem Orchester und auch Alt Sprecher Christopher Lee (R.I.P) hat hier noch einen Auftritt.
Für den Endmix zeichnete sich erneut Seeb Levermann verantwortlich, der ja schon auf dem letzten Album hervorragende Arbeit abgeliefert hatte.
So, genug der schnöden Infos, lassen wir nun in Form des Albumopeners „Abyss of Pain“ das erst mal die Musik sprechen. Wie fast immer bei der Band haben wir es hier mit einem Cinematic Intro zu tun was ein bisschen in die Geschichte einleiten soll. Direkt im Anschluss haben wir das kraftvolle „Seven Heroic Deeds“ wo der Härtegrad ganz schön in die Höhe geschraubt wird! Die Nummer ist ganz okay, aber noch nicht der ganz große Wurf.
Das ändert sich dann beim anschließenden „Master of Peace“. Hier werden sich Fans der Band direkt wohl fühlen und auch sonst ist alles im absolut grünen Bereich inklusive dem tollen Ohrwurmchorus.
Auch mit den folgenden „Rain of Fury“, „White Wizzard“ und der gefühlvollen Ballade „Warrior Heart“ greift man absolut ins oberste Symphonic Metalregal und kann den Hörer direkt begeistern und in seinen Bann ziehen! Die Band hat sich spätestens hier ganz klar wieder ihren alten Stärken zu gewendet.
Der nächste absolute Überhit ist dann das überlange „March against the Tyrant“ der gekonnt die Brücke in den letzten Abschnitt der Scheibe schlägt.
Und da uns auch hier keine großen Ausfälle begegnen, kann man insgesamt definitiv von einem gelungen, neuen RHAPSODY OF FIRE Output sprechen.
Die absoluten Glanzpunkt im letzten Drittel sind mit Sicherheit das gefühvolle „The Wind The Raind and the Moon“ sowie das abschließende überlange und mit Sprecher Christopher Lee`s aufgepeppte „Tales of a Hero`s Fate“.

Anspieltipps:

„Master of Peace“, „White Wizzard“, „Warrior Heart”, “March against the Tyrant” und “Tales of a Hero`s Fate”.

Fazit :

Wie schon angesprochen besinnt sich die Band auf dem neuen Album auf ihre starken Anfangstage und auch das beruhigte Personal Karussell tut dem Sound der Band definitiv gut!
Als Fan bekommt man hier ein wahres und reines RHAPSODY OF FIRE Album ohne viele Spielereien und in dieser Verfassung sind die Jungs definitiv wieder auf den Weg in die Top 3 des Genres.
Absolute Kaufempfehlung für die angesprochene Fangemeinde.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Abyss of Pain
02. Seven Heroic Deeds
03. Master of Peace
04. Rain of Fury
05. White Wizard
06. Warrior Heart
07. The Courage to Forgive
08. March against the Tyrant
09. Clash of Times
10. The Legend Goes On
11. The Wind, The Rain and the Moon
12. Tales of a Hero`s Fate

Julian

TEN News

TEN Box

Die britischen Melodic Rocker TEN veröffentlichen am 26.04 über Frontiers Records eine 16! CD Box mit all ihren bisherigen Alben aus ihrer 22 jährigen Karriere! Der Titel dieser Box ist passenderweise „Opera Omnia – The Complete Works“.

EMIL BULLS – News

Experimente sind wir von den Bulls ja gewohnt. Jetzt haben die Jungs aus Oberbayern ein Cover-Album mit ihren 14 Lieblingsstücken gemach, betitelt ist das Werk passenderweise mit „Mixtape“ und erscheint am 24. Mai. Im März soll es aber als kleinen Vorgeschmack schonmal eine Singleauskopplung geben, seht ihr dann hier bei der Rock Garage 😉

MÖTLEY CRUE – Film-News

Der Film zu MÖTLEY CRUE’s Bandbiografie „The Dirt“ startet am 22.03.2019 unter dem gleichnamigen Titel bei Netflix. „The Dirt“ erzählt die Geschichte von Nicki Sixx (gespielt von Douglas Booth), Micki Mars (Iwan Rheon), Tommy Lee (Colson Baker) und Vince Neil (Daniel Webber) von der Gründung der Band bis zum Durchbruch und macht natürlich auch vor den Schattenseiten des Rockstar-Lebens nicht halt. Die Regie zu „The Dirt“ führte Jeff Tremaine („Jackass“).

Jetzt gibt es auch den ersten offiziellen Trailer zum Film, viel Spaß dabei \m/

https://youtu.be/-NOp5ROn1HE

DEVICIOUS – Reflections

Band: DeVicious
Album: Reflections
Spielzeit: 60:35 min
Stilrichtung: Melodic Hard Rock
Plattenfirma: Metalapolis Records / Soulfood
Veröffentlichung: 01.03.2019
Homepage: www.deviciousband.com

Nach dem großen Erfolg des Debütalbums „Never Say Never“, ließ die aus Karlsruhe stammende Formation DEVICIOUS nicht viel Zeit verstreichen, um die Produktion des Nachfolgers mit Namen „Reflections“ auf den Weg zu bringen..
Erste Ideen waren bereits vorhanden und nach Beendigung der Tournee mit AMMUNITION und XTASY , nutzte Bandleader Alex Frey jede freie Minute das Ganze umzusetzen, trotz weiterer Tour Daten unter anderem mit HARDLINE.
Ein straffer Zeitplan, für diesen zielgerichteten Musiker jedoch eine scheinbar leichte Übung. „Fortschritt“ ist das, was sich Alex Frey als Priorität gesetzt hat und man kann es vorweg nehmen, dieses Unterfangen darf zu 100 % als gelungen bewertet werden.
„Long Way Home“ belegt diese These gleich sehr eindrucksvoll. Eine ‚Up-Tempo‘ Nummer mit viel ‚Drive‘, einer einprägsamen Melodie, nebst einer druckvollen Produktion. „Never Let You Go“ ein Duett mit Àge Sten Nilsen von AMMUNITION/WIG WAM, hat ohne Zweifel Potential ein Airplay Hit zu werden, inklusive „Earkiller Hookline“, aber auch alle weiteren Songs wissen zu überzeugen. Zwar agiert man sehr variabel, ohne jedoch die typischen DEVICIOUS Trademarks außen vor zu lassen. Ein Unterfangen, was längst nicht jeder Band gelingt.
Mit „Manhatten Memories“ wird gleichwohl ein Bonus Track in bester Westcoast Manier angeboten, großartig. Sänger Zoran Sandorov kann sein Können durchweg eindrucksvoll unter Beweis stellen
Fazit: Eine Scheibe, die das Prädikat „wertvoll“ verdient hat. Ein großer Schritt nach vorne für die Band, die sich ohne Zweifel auf den Weg in die Champions League des Sektors befindet. „Zugreifen“

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01 Long Way Home
02 Never Let You Go (Feauring Àge Sten Nilsen)
03 Understand
04 Desire
05 Hungarian Girl
06 Flying
07 Saturday Night
08 We’re Dying
09 Run Together
10 Feel The Heat
11 Manhatten Memories
12 Never Let You Go (Feauring Àge Sten Nilsen, Radio Edit)

Bonne

Video:

KISS – News

Zum Jubiläum ihres ersten Konzertes veröffentlichen KISS am 29.03.2019 ihr Best-of Album „KISSWORLD – The Best Of KISS“ mit den 20 beliebtesten Tracks der Band. Mit dabei sind u.a. die Songs „I Was Made For Loving You“, Rock And Roll All Nite“ und „God Gave Rock ‚N‘ Roll To You II“.

Passend dazu werden KISS ihre allerletzte World Tour bestreiten, im Sommer kommt die bereits 1973 gegründete Band auch zu uns. Wer sie live sehen möchte, hat hier die vermutlich letzte Chance dazu:

27.05. Leipzig, Leipziger Messe
31.05. München, Königsplatz
02.06. Essen, Georg Meiches Stadion
04.06. Berlin, Waldbühne
05.06. Hannover, Exoplaza
06.07. Iffezheim, Rennbahn