01. I, Scvlptor
02. Lord ov the Horizons
03. Rise of the Blackstorm of Evil
04. In Thy Pandemaeternvm
05. Begotten
06. In League With Sata
07. The Return of Darkness and Evil (Live)
08. Lord ov the Horizons (Studio Rough Mix)
Spielzeit: 37:48 min – Genre: Black Death Metal – Label: Massacre Records – VÖ: 04.09.2026 – Page: www.facebook.com/behemoth
BEHEMOTH sind eine dieser Bands, bei denen ich eigentlich nicht mehr lange überlegen muss. Wenn Nergal, Inferno und Orion etwas Neues veröffentlichen, bin ich dabei. Punkt. Ich liebe den Stil der Jungs aus Polen und ihre Live-Auftritte bescheren mir jedes Mal jede Menge Gänsehaut-Momente.
Gerade einmal ein Jahr nach dem verdammt starken „The Shit Ov God“ steht nun bereits „I, Scvlptor“ in den Startlöchern. Allerdings handelt es sich diesmal nicht um ein reguläres Studioalbum, sondern um eine Mischung aus neuen Songs, neu eingespielten Stücken aus der Frühphase, einem Outtake sowie zwei Coverversionen. Klingt erstmal nach einer wilden Kombination, funktioniert aber erstaunlich gut und ergibt am Ende eine typische BEHEMOTH-Mische, die ordentlich reinknallt.
Was zunächst ein wenig nach Resteverwertung klingen könnte, entpuppt sich schnell als spannende Reise durch die Bandgeschichte. „I, Scvlptor“ schlägt die Brücke zwischen den frühen, deutlich raueren Tagen und dem gewaltigen Sound, für den BEHEMOTH heute stehen. Und genau dieser Spagat macht den besonderen Reiz der Platte aus.
Die neu aufgenommenen Klassiker haben ordentlich Staub abgeschüttelt und kommen mit der Wucht der heutigen Band aus den Boxen, ohne ihren ursprünglichen Charme zu verlieren. Auch die neuen Songs wissen zu überzeugen und zeigen einmal mehr, warum BEHEMOTH seit Jahrzehnten zu den absoluten Größen des Extreme Metal gehören. Dazu kommen zwei Coverversionen, die den Vorbildern Respekt zollen und gleichzeitig unverkennbar nach BEHEMOTH klingen.
Natürlich ist „I, Scvlptor“ nicht das nächste große Meisterwerk in der Größenordnung von „The Satanist“ oder „The Shit Ov God“. Das will die Veröffentlichung aber auch gar nicht sein. Stattdessen gibt es rund 40 Minuten voller dunkler Atmosphäre, mächtiger Gitarren, treibender Drums und Nergals unverwechselbarer Stimme. Mal roh, mal episch, aber immer mit dieser ganz eigenen Handschrift, die BEHEMOTH über die Jahre perfektioniert haben.
Für langjährige Fans ist „I, Scvlptor“ ohnehin Pflichtprogramm. Hier treffen Vergangenheit und Gegenwart gekonnt aufeinander, ohne dass das Ganze nach Nostalgie klingt. Stattdessen wirkt die Veröffentlichung wie ein selbstbewusster Blick zurück und gleichzeitig nach vorne. Und genau deshalb macht sie so viel Spaß.
Tänski














