CRASHDIET – Automaton

Trackliste:

01. Automaton (Intro)
02. Together Whatever
03. Shine On
04. No Man´s Land
05. Darker Minds
06. Dead Crusade
07. Powerline (feat. Michael Starr)
08. Resurrection Of The Damned
09. We Die Hard
10. Shell Shock
11. Unbroken
12. I Can´t Move On (Without You)

Spielzeit: 44:19 min – Genre: Sleaze Metal, Hardrock – Label: Crusader Records – VÖ: 29.04.2022 – Page: www.crashdiet.org

 

Mit dem 2019 erschienenen Longplayer „Rust“ wagten die schwedischen Sleaze-Metaller CRASHDIET einen weiteren Anlauf – mit dem mittlerweile vierten Vokalisten auf Album Nummer fünf. Und bei Gott – ich habe den Jungs so die Daumen gedrückt, dass es dieses Mal für lange währt und die personelle Achterbahnfahrt ein für allemal ein Ende hat. Vielleicht hat die längere Auszeit zuvor ja gut getan, genug Abstand zu gewinnen und mit vollen Batterien einen Neuanfang zu starten. Dementsprechend stark fiel „Rust“ seinerzeit aus – und mit Gabriel Keyes konnten CRASHDIET einen äußerst formidablen Frontmann präsentieren, der auch live überzeugen konnte. Die gute Nachricht ist – auch auf dem neuen Langspieler steht er am Mikro. Also alles gut möchte man meinen. Allerdings müssen die Fans den zeitlich hoffentlich begrenzten Ausstieg von Drummer Eric Young verkraften, der kurz nach den Aufnahmen von „Automaton“ – so der Titel des neuen Werks – seine Auszeit aus persönlichen Gründen bekannt gab. Für die geplante Tournee wird ihn der Finne Lacu Lahtinen ersetzen, der zwischen 2002 und 2008 bei HANOI ROCKS die Trommelstöcke schwang.

Eines sollte klar sein: er wird schwer, das großartige „Rust“ zu toppen oder gar das Debüt „Rest In Sleaze“ von 2005. Aber die Band ist heute eine andere – zumindest was die musikalische Ausrichtung angeht. Das war auch schon auf dem Vorgänger so und setzt sich mit „Automaton“ fort. Schwere Riffs, donnernde Drums und dennoch genug Platz für teils große Melodiebögen zeichnen CRASHDIET auch im Jahr 2022 aus. Das hat die erste Single „No Man´s Land“ gezeigt. Und auch wenn die zweite Auskopplung „Together Whatever“ eine reinrassige Party-Nummer ist, passt das Album-Artwork zu „Automaton“ schon ziemlich gut. Denn damit haben CRASHDIET einen Terminator losgelassen, der in Teilen die dunklere Seite der Schweden zeigt, zum Glück die alten Traditionen aber nicht gänzlich vernachlässigt. Das unterstreicht nicht nur das hitverdächtige „Together Whatever“, auch das hochmelodische „Powerline“ – übrigens mit einem Gastauftritt von STEEL PANTHER-Sänger Michael Starr – oder das hart an der Kitsch-Grenze schrammende „We Die Hard“ (das das Schicksal der Band selbst behandelt) können alte Fans mehr als besänftigen. Dazwischen warten harte Rocker der Marke „Ressurrection Of The Damned“, „Dead Crusade“ oder „Shine On“.

Seinerzeit schrieb ich über „Rust“, dass dies das abwechslungsreichste Album der Schweden sei – mit „Automaton“ setzen CRASHDIET noch einen oben drauf. Und auch die Qualität der Songs ist ebenbürdig – deshalb bekommt dieses heiß ersehnte Werk auch wieder glatte 9 Sterne (und es hat schon gezuckt für die 10)! CRASHDIET können einmal mehr überzeugen und knallen ihren Fans abermals ein hartes Sleaze-Werk vor den Latz, das es in sich hat!

Stefan

Cornerstone News

CORNERSTONE: NEUE SINGLE „PRIVATE EYES“ OUT NOW!

Und hier ist sie: die neue Cornerstone-Single „PRIVATE EYES“! Der Song beschäftigt sich mit einem sehr persönlichen und sensiblen Thema, nämlich Stalking. Michael, Co-Songwriter und Texter, erklärt, dass „mich dieses Thema über ein Jahr lang selbst betroffen hat. Zu Beginn fand ich es etwas seltsam, von jemandem gestalkt zu werden, und ich habe darüber sogar gelacht. Mit der Zeit verursachte diese Problematik jedoch dann ‚bad dreams‘ und ’sleepless nights‘, wie es im Text so schön heißt. Es ging dann so weit, dass ich innerhalb einer Stunde acht Anrufe sowie einen unüberschaubare Menge von Nachrichten über Nacht bekam.“ Der Track macht auf ein kontroversielles Thema aufmerksam, das nicht nur Frauen betreffen kann.

Produziert wurde die Single in einer fortlaufenden Zusammenarbeit mit dem kanadischen Top-Produzenten HARRY HESS, der erst kürzlich einen Grammy für seine Arbeit auf dem letzten Album von ALEX CUBA (Bester Latin-Pop) bekommen hat. Ein paar Radiostationen haben die Band bereits vor der Release interviewt und den Track gespielt, der Großteil der Promotion wird aber natürlich in den nächsten Wochen passieren. Es ist auch ein Video in Produktion, aber da genau in der Drehwoche die Hälfte der Band sowie des Filmteams an Covid-19 erkrankt ist und in Quarantäne musste, wird es wohl noch eine Weile dauern, bis dieses fertiggestellt werden kann. Auch der Tag von Cornerstone hat nur 24 Stunden…

Der Song ist erhältlich auf Spotify, iTunes und den üblichen Plattformen!
https://www.artistcamp.com/SmartLinks/198003462441

Joanne Shaw Taylor News

Nashville, TN – 20. April 2022: KTBA Records ist stolz, den ersten Live-Konzertfilm des Bluesrock-Stars Joanne Shaw Taylor anzukündigen: „Blues From The Heart Live“ wird am 10. Juni 2022 weltweit veröffentlicht. Der Live-Auftritt wird als CD/DVD- und CD/Blu-Ray-Paket erhältlich sein und ein 24-seitiges CD-Booklet enthalten.

Das Live-Konzert wurde am 20. Januar 2022 im Franklin Theatre in Franklin, Tennessee, aufgezeichnet und gefilmt, und enthält unglaubliche Gastauftritte von Kenny Wayne Shepherd, Mike Farris und Joe Bonamassa. „Es war ein Traumkonzert“, erinnert sich Taylor strahlend. Dieses historische Ereignis war Joannes erster Live-Auftritt seit zwei Jahren mit Rob McNelley (Gitarre), Steve Mackey (Bass), Jimmy Wallace (Keyboards, Klavier), Nick Buda (Schlagzeug), Devonne Fowlkes (Backgroundgesang), Kim Fleming (Backgroundgesang) und Joanne an Gesang und Gitarre.

Der Ton wurde von Joe Bonamassa und Josh Smith in den Blackbird Studios in Nashville produziert und von Kevin Shirley (Led Zeppelin, Iron Maiden) in The Cave in Australien gemischt. Die Videokomponente enthält den Bonustrack „I’m No Angel“ (nicht auf der CD enthalten) und einen Blick hinter die Kulissen mit Interviews von Joanne und Joe, bevor sie die Bühne betraten.

Die erste Live-Single, „Dyin‘ To Know“, wurde bereits veröffentlicht. Das offizielle Musikvideo zu „Dyin‘ To Know“ findet ihr hier:

Vorbestellungen des Albums sind unter https://bit.ly/JSTblues möglich .

 

CD Tracklisting

1. Stop Messin’ Round

2. If That Ain’t A Reason

3. Keep On Lovin’ Me

4. If You Gotta Make A Fool Of Somebody

5. Can’t You See What You’re Doing To Me (featuring Kenny Wayne Shepherd)

6. Let Me Down Easy

7. Two Time My Lovin’

8. I Don’t Know What You’ve Got (featuring Mike Farris)

9. Three Time Loser

10. Dyin’ To Know

11. Just Another Word

12. I’ve Been Loving You Too Long

13. I’m In Chains

14. Don’t Go Away Mad (featuring Joe Bonamassa)

15. Summertime featuring Joe Bonamassa

16. Only You Know And I Know (featuring Joe Bonamassa)

 

DVD/Blu-ray Tracklisting

1. Stop Messin’ Round

2. If That Ain’t A Reason

3. Keep On Lovin’ Me

4. If You Gotta Make A Fool Of Somebody

5. Can’t You See What You’re Doing To Me (featuring Kenny Wayne Shepherd)

6. Let Me Down Easy

7. Two Time My Lovin’

8. I Don’t Know What You’ve Got (featuring Mike Farris)

9. Three Time Loser

10. Dyin’ To Know

11. Just Another Word

12. I’ve Been Loving You Too Long

13. I’m In Chains

14. Don’t Go Away Mad (featuring Joe Bonamassa)

15. Summertime feat. Joe Bonamassa

16. Only You Know And I Know (featuring Joe Bonamassa)

PILOTS OF THE DAYDREAMS – Angels Are Real

Trackliste:

01. Angels Are Real
02. Lost In Brotherhood
03. Picture Of My Sin
04. That’s What We Are
05. Calling The Gods
06. Closer To The Sky
07. God’s Fire
08. Starlight
09. Haunted By Love
10. Walk On Water

Spielzeit: 43:05 min – Genre: Alternative Rock – Label: Recordjet – VÖ: 01.03.2021 – Page: www.facebook.com/potdrock

 

Die Schweizer PILOTS OF THE DAYDREAMS haben sich über die Talentschmiede gemeldet, wurden am 23.03.2022 HIER bei uns in dieser eingehend Vorgestellt. Deshalb alles nur am Rand.

Zum Trio gehören Marco Predicatori am Mikro und Gitarren, Walo Boroletto am Bass und Biagio Anania am Schlagzeug.

Die drei Eidgenossen sorgen für einen Sound, da wackelt die Bude und es werden sämtliche Regale abgeräumt. Wie von Schweizer Rockern gewohnt wird gewaltig gerockt und gute bis sehr gute Mucke geboten. Angelehnt an THE TEA PARTY, THE CULT, STONE TEMPLE PILOTS, KINGS X oder MILES KENNEDY aber auch eine gewaltige Portion U2 rocken die Drei sich durch das Album.

Die Vocals sind sehr gut ausgeführt und erinnern öfter mal an Bono von U2, die Gitarren erinnern öfters an THE CULT oder auch an U2 und kommen Cool rüber und sehr gut zur Geltung, Bass und Drums sind immer vorhanden und wahrnehmbar.

Normal bin ich kein Fan von Alternative oder zu Moderner Ausrichtung des Sounds, wurde aber z. B. bei DYMYTRY positiv überrascht und genau so verhält es sich auch hier. Das Trio versteht es energiegeladene Songs attraktiv zu verpacken und gut bis sehr gut aus der Hüfte zu Zocken. Noch kein Top Niveau aber wenn die Reise so weiter geht auf einem guten Weg dorthin, der Ansatz und Potential sind vorhanden. Boys ich behalte euch im Auge.

Beim Opener „Angels Are Real“ gehen Prog, Alternative und ein wenig Stoner eine gekonnte Fusion ein, „Lost In Brotherhood“ ein starker Rocker mit viel Melodie und Drama inszeniert. „Picture Of My Sin“ kommt im THE CULT Stil einfach nur geil. „That’s What We Are“ ein langsamer Rocker, „Calling The Gods“ ein nachdenklich stimmender Rocker im Fahrwasser des Vorgängers. „Closer To The Sky“ macht was her, „God’s Fire“ ein cooler Rocker. „Starlight“ kommt mit leichten Stoner Vibes, „Haunted By Love“ so ein eingängiger Symbiont aus THE CULT und U2 geiles Zeugs, „Walk On Water“ noch so ein geiler Rocker die Fusion aus U2 und THE CULT.

Balle

PIRATES OF METAL – Cuts From The Deep EP

Trackliste:

01. Mutiny
02. Dread Wolf
03. Ship Of Doom
04. Give Me Grog (Or Give Me Death)
05. Battle On The High Seas

 

 

 

 

Spielzeit: 19:38 min – Genre: Pirate Power Metal – Label: Eigenproduktion – VÖ: 14.04.2022 – Page: www.facebook.com/PiratesofMetal/

 

Halt, Stopp! Die Jungs nennen sich PIRATES OF METAL, die werden doch nicht, nöö oder doch. Aber erst mal von Anfang an gegründet 2003 im Vereinigten Königreich. Zu den Freibeutern gehören Ewan Mackay am Mikro, Alistair Hodgson und Srdjan Bilic an Gitarren, Ed Rule am Bass und Drums von Milan Jejina und Srdjan Bilic. Die Protagonisten wurden von Bands wie IRON MAIDEN, SAXON ANNIHILATOR und MEGADETH beeinflusst. Zwischen 2003 bis 2008 veröffentlichte die Band jeweils ein Demoalbum und Demo EP in einer Zeit als diese Art von Musik nur noch ein Indie oder Randdasein fristete und völlig in Vergessenheit geraten schien.

Was kann man von den Boys erwarten wenn man sich auf die Kaperfahrt einlässt. Es kommt Pirate Metal in Reinkultur raus, mit Einflüssen von RUNNING WILD, ANNIHILATOR und MEGADETH wobei der Hauptanteil beim Riffing bei den Deutschen Freibeutern liegt.

Die Vocals sind gut ausgeführt, die Gitarren verursachen regelrechte Unwetter in den Gehörgängen. Der Bass und die Drums treiben die Fregatte in die nächste Seeschlacht in der Karibik. Der Härtegrad ist genau richtig für diesen coolen Metal. Die Jungs sind in der Lage die Nachfolge von Mr. RUNNING WILD Rock N Rolf anzutreten wenn dieser sich mal zur Ruhe setzt oder an einem Galgen in Tortuga baumeln sollte.

Noch nicht ganz das Niveau wie die Vorbilder, aber man hört Potential. Wenn die Jungs den Trash Anteil in den Hintergrund rücken und die Melodien und Harmonien ein wenig nach Vorne gehen lassen könnte unter Umständen eine zukünftige Ausgewachsene Sensation rauskommen.

„Mutiny“ ein cooler und starker Brecher macht den Einstieg, „Dread Wolf“ lässt alles fliegen und bricht durch jede Wand. „Ship Of Doom“ nahe an der Trash Grenze, „Give Me Grog (Or Give Me Death)“ das Riffing und die Backround Vocals könnten von RUNNING WILD stammen, „Battle On The High Seas“ macht cool den Rausschmeißer.

Balle

Existent News

DIE NEUE SINGLE „WILLKOMMEN IM UNTERGANG“ VON EXISTENT

Wir steh’n am Abgrund dieser Welt und springen Hand in Hand!“

Die neue Single WILLKOMMEN IM UNTERGANG ist der kompromisslose Nachfolger der 2021 erschienenen EP Kartenhaus, die bereits über eine halbe Million Streams sammelte. Das Gitarren-Riff präsentiert uns von der ersten Sekunde an die raue Stimmung des Songs, während einen die eindeutig ernsten Vocals in den Strophen in einen hymnenhaften Chorus begleiten. Dabei hat der Text durch den Krieg in der Ukraine leider eine Aktualität, mit der die Jungs bei der Grundidee des Songs noch gar nicht gerechnet haben…

Die aktuelle EP „Kartenhaus“ könnt ihr hier bestellen: www.existent-band.de

Der Detze Rockt News

Das Der Detze rockt-Open Air feiert in diesem Jahr sein verspätetes 10jähriges Jubiläum.

Am 17-19.6.2022 präsentiert die Crew nach zweijähriger Pause wieder Bands aus der ganzen Welt. Besondere Schmankerl in diesem Jahr sind die beiden legendären Headliner Razor und Exciter aus Kanada.

Zusätzlich gibt es eine exklusive Iron Maiden- Show des ehemaligen Maiden-Frontmannes Blaze Bayley, einen exklusiven Deutschland-Gig der brasilianischen Thrasher Violator, sowie viele altbekannte Größen der Szene. Über 100 ehrenamtliche Helfer helfen mit, das Festival zu stemmen. Besonders beliebt sind die moderaten Preise und die familiäre Atmosphäre auf dem Detzenberg in den Wäldern der Eifel. Ein Teil des Erlöses wird jedes Jahr für einen guten Zweck gespendet.

Weitere Infos unter: www.derdetzerockt.de und www.facebook.com/derdetzerockt

SAINTS N SINNERS – Rise of the Alchemist

Trackliste:

01. As Above so Below
02. Sign of Things to Come
03. Sacred Ground
04. Saviour of the Damned
05. Dreamer
06. Death Comes in Winter
07. Queen of the Nile
08. Ivory Tower
09. Rise of the Alchemist
10. Catch 22

 

Spielzeit: 61:50 min – Genre: Melodic Metal – Label: SNS Records – VÖ: 08.04.2022 – Page: www.thesaintsnsinners.com

 

Manchmal kann man unseren Job (eigentlichi ist es ja nur ein Hobby) einfach nur lieben! Nichts ahnend stöbert man durch die neusten Promomails und dann entdeckt man die neue Promo der Melodic Metalband SAINTS N SINNERS die einen dann beim ersten Hören einfach nur aus dem Sessel bläst!
Die Band war mir zwar vom Namen her ein Begriff, aber das selbstbetitelte Debütalbum von 2013 ist irgendwie an mir vorbei gegangen.
Aber nun wird diese Wissenslücken geschlossen, nämlich mit dem neuen Album „Rise of the Alchemist“ was laut Bandaussage ein Quantensprung im Vergleich zum Debüt darstellen soll!
Das Album wurde in Istanbul, München und Kiew aufgenommen und von Gründer und Gitarrist Deniz Tuncer produziert sowie vom Max Morton (MORTON) gemischt.

Bandmaskottchen Virgil schmückt wieder das schöne Cover, lauschen wir jetzt aber endlich mal der Vorabsingle und Opener „As Above so Below“. Nach einer kleinen mystischen Einleitung beginnt die Nummer recht druckvoll und der geile, kraftvolle Gesang von Fronter Mehmet Kaya beginnt und man ist mittendrin im überlangen Opener der aber zu keiner Zeit langweilig wird.
Die Melodic Metalvipes sind komplett da und dürften direkt ein Fest für den geneigten Genre Fan sein!
Die nächste Nummer „Sign of Things to Come” hat einen klassischen Melodic Metal Aufbau und nicht nur einmal denke ich hier an GAMMA RAY oder HELLOWEEN. Inklusive ist hier natürlich wieder ein eingängiger Refrain, den man schon nach kurzem nicht mehr aus dem Kopf bekommt.
Das erdige „Sacred Ground“ schlägt dann die Brücke in den Mittelteil wo das schnelle „Saviour of the Damned“ den gekonnten Einstieg macht
Etwas sanftere Töne gibt es dann bei „Dreamer“ zu hören bevor „Death Comes in Winter“ die perfekte Überleitung ist für das epische „Queen of the Nile“ welches inklusive orientalischen Flair daherkommt.
Wer jetzt denkt, okay so langsam müsste der Band aber mal die Puste ausgehen der sieht sich getäuscht, denn im letzten Drittel haben wir eigentlich nur Hits versteckt! Egal ob es die beiden Videosingles „Ivory Tower“ und „Catch 22“ oder der fast 12-minütige Titelsong „Rise of the Alchemist“ ist, hier greift man komplett ins ganz oberste Qualitätsregal! Einfach nur geil!

Ich erwähnte es schon zu Beginn, mich hat das neue Album der Jungs von SAINTS N SINNERS direkt beim ersten Mal echt vom Stuhl gehauen! Dieser Eindruck festigte sich dann nur in jedem Hördurchlauf und mittlerweile kann ich mich eigentlich nur in den Arsch beißen das mir die Truppe nicht schon eher aufgefallen ist!
Eine geile Produktion, geile Melodic Metalsongs angelehnt an HELLOWEEN oder GAMMA RAY, Melodic Metal Fans finden hier definitiv eins der Genre Highlights des Jahres 2022 und eine dringende Kaufempfehlung!

Julian

 

MÄRVEL – Grace Came With Malice!

Trackliste:

01. Slasher With A Broken Heart
02. The Disaster
03. Sound Of Life Slipping Away
04. Great Man
05. Grace Came With Malice
06. One Common Enemy
07. Sorry State Of Affairs
08. Lizard’s Tongue
09. Hot Nite In Dallas
10. Queen For A Day

 

Spielzeit: 35:50 min – Genre: Rock – Label: The Sign Records – VÖ: 22.04.2022 – Page: www.facebook.com/marveltheband

 

Mir ist die schwedische Kombo MÄRVEL kein Begriff und absolut unbekannt. Das Trio treibt seit 2002 sein Unwesen im Musikbiz, trotz bis jetzt acht Alben und neun Singles und EPs, haben es die drei erfolgreich geschafft sich vor mir zu verstecken. Bestehen aus den drei Protagonisten The King an Mikro und Gitarren, The Burgher an Bass und Vicar an den Drums.

Das Trio sorgt für gewaltigen Alarm in der Bude, geboten wird High Energy Rock N Roll mit einem leichtem Glamfaktor und einer winzigen Punkattitüde. Die Vocals erinnern an einen kleinen Bruder von Paul Stanley, die Gitarren machen einen auf Rocker, der Bass wummert schön vor sich hin und die Drums treiben ohne Ende alles nach vorne. Die Produktion ist kraftvoll und Transparent macht bei jedem Song Druck.

MÄRVEL lassen sich schlecht in eine Schublade einordnen am ehesten trifft es wenn man das vorliegende Album als Mix aus viel KISS, ein leichter Schuss Bombast von URIAH HEEP, viel STARMEN und leichten THE CLASH Vibes ansieht. All diese Eigenschaften verpackt in attraktive Songs die Spaß machen. Die Songs kommen im typischen skandinavischen Coolen Stil daher und können überzeugen. Das Album hört sich in keiner Weise an als wenn kopiert wurde, es kommt beim hören einfach guten Laune auf. Man wird an Vergleiche erinnert da der Spirit von diesen über den Köpfen der Band schweben.

Die Jungs haben es drauf attraktive Musik zu komponieren und auch genauso ein zu spielen, einzig die Spielzeit mit knapp 36 Minuten länge ist negativ zu sehen. Die Party ist leider viel zu früh vorbei, ein paar Songs in dem Kaliber mehr und 10 bis 15 Minuten länger wären nicht schlecht gewesen aber lieber kurz und gut als lang und langweilig, denn das könnte jeder.

„Slasher With A Broken Heart“ ein flotter Rocker mit viel Energie, „The Disaster“ ein starker Rocker mit geilem Refrain. „Sound Of Life Slipping Away“ das Ding rockt gewaltig nach vorne, „Great Man“ geht straight nach vorne. „Grace Came With Malice“ ein von Akustikgitarre getragener Softrocker, „One Common Enemy“ ein geiler Highenergy Rocker mit starken Hooks. „Sorry State Of Affairs“ erinnert an ein Ehepaar bestehend aus RICK SPRINGFIELD und KISS. „Lizard’s Tongue“ ein geiler locker aus der Hüfte gezockter Rocker mit viel Energie und Melodie, „Hot Nite In Dallas“ ein Vollgas Rocker, „Queen For A Day“ ein melodischer Rocker.

Balle

LORDS OF THE TRIDENT – The Offering

Trackliste:

01. Legend
02. Acolyte
03. Charlatan
04. Feed the Wolves
05. Carry the Weight
06. Offering to the Void
07. Champion
08. The Invitation
09. Dance of Control
10. The Tower Walls
11. Power of Evil
12. The Blade
13. Heart of Ashes

Spielzeit: 60:39 min – Genre: Epic Metal – Label: Eigenproduktion – VÖ: 01.04.2022 – Page: www.lordsofthetrident.com

 

Die US Epic Metaller LORDS OF THE TRIDENT sind schon seit 2008 in unserer geliebten Musikszene unterwegs. Zuerst sagte mir die Band überhaupt nichts, aber dann dämmerte es mir! Richtig, ich habe 2015 ihr Album „Frostburne“ besprochen und das fand ich gar nicht mal so schlecht!
Daher kam mir die Promo ihres neusten, 5. Album, „The Offering“ sehr gelegen.
Es soll wohl das komplexeste Album der Band sein, nicht das die vorherigen Scheiben auch schon etwas anspruchsvoller und nicht gerade zum mal eben nebenbei hören waren.

Aber gut, es geht ja immer noch eine Spur härter. Horchen wir daher mal in den Opener „Legend“ rein und schauen was die Mannen uns hier präsentieren. Mit einer sanften Einleitung beginnt die Nummer bevor die härteren Riffs das Ruder übernehmen. Der Gesang setzt ein und man ist mittendrin im US Epic Metal der Band. Schöner voller, kräftiger Gesang gepaart mit einem interessanten Songaufbau und dem dazu passenden und eingängigen Chorus erwarten uns hier. Das sind die Glanzpunkte des Openers der definitiv Lust auf mehr macht!
Einen ordentlichen Thrasheinschub hat das folgende „Acolyte“ abbekommen, aber im Refrain ist man dann wieder wunderbar melodisch unterwegs, so dass man das Qualitätslevel des Openersongs auf jeden Fall direkt halten kann.
Sehr schön ist in der Folge zu sehen das die Jungs wirklich viel Arbeit ins Songwriting gesteckt haben und jeder Song hat irgendeine Raffinesse!
Eingängigkeit ist so gut wie immer, trotz mancher Überlänge, gegeben und es gibt dann noch so Songs die hervorstechen, wie das teilweise mehrstimmige „Carry the Weight“ oder das mit Chören unterlegte „Champion“.
Nicht jeder Song zündet hier zu absolut 100 %, aber echte Ausfälle sucht man vergebens. So vergeht der Mittelteil der Scheibe wie im Flug und „The Tower Walls“ leitet das letzte Drittel dann wieder sehr erstklassig und vor allem wieder schön eingängig ein!
Und auch im letzten Abschnitt macht die Band mit ihrer neuen Platte noch eine sehr ordentliche Figur und hat mit „Power of Evil“, dem etwas härteren „The Blade“ und dem überlangen „Heart of Ashes“ noch drei Hits im Gepäck.

Eigentlich wollte ich schon früher mit der Rezi fertig sein, aber ich habe mir nochmal ein paar extra Runden Hörgenuss mit der neuen Scheibe von LORDS OF THE TRIDENT gegönnt, da es hier, trotz aller Eingängigkeit, viel zu entdecken gibt!
Man merkt der Band das sie viel Zeit in die Scheibe investiert haben um das beste Ergebnis rauszuholen!
Das eigenproduzierte Resultat ist mehr als empfehlenswert und bekommt dementsprechende Punkte bei uns. Ein kleiner Geheimtipp für die angesprochenen Genre Fans unter uns!

Julian