EPINIKION – The Force of Nature

Trackliste:

01. The Moon, the Sun and the Stars
02. The Force of Nature
03. Lessons in Life
04. Come into my World
05. Your Ultimate Joy
06. I thought you were on my Side
07. Don`t wake up the Dead
08. Monsters in my Head
09. Two Hearts
10. Run with the Wolves
11. What Goes up must Come Down

Spielzeit: 52:59 min – Genre: Symphonic Metal – Label: Eigenveröffentlichung – VÖ: 06.02.2026 – Page: www.epinikion.org

 

EPINIKION sind eine holländische Symphonic Metaband die durch Keyboarderin Renate de Boer und Gitarrist Robert Tangerman 2020 gegründet wurden.
2022 erschien das Debütalbum „Inquisition“ und nun ist man etwas personell runderneuert wieder zurück und präsentiert uns das neue, zweite Album „The Force of Nature“-
2024 tauschte man fast die gesamte restliche Band aus und mit der neuen Sängerin Kimberley Jongen, Gitarrist Maarten Jungschläger sowie Bassist Rutger Klijn und dem bisherigen Schlagzeuger Michael Gis ist man nun wieder ready um uns ihre Version des Symphonic Metals gewürzt mit Einschüben des Prog und Heavy Metals auf dem neuen Album zu präsentieren.

Als Opener fungiert dabei „The Moon, The Sun and the Stars”. Ein 2 minütiges instrumentales, cinematic Intro was zu einer Symphonic Scheibe natürlich ganz gut passt.
Danach gibt es dann direkt den Titeltrack „The Force of Nature“ auf die Ohren. Und ja die Nummer hat zu Recht diesen Stellenwert. Eine klassische Symphonic Metalnummer die direkt jedem Fan zusagen sollte.
Die „neue“ Sängerin Kimberley ist gut bei Stimme und weiß auch direkt zu gefallen, eine gute Wahl der Band auf jeden Fall!
Danach folgt „Lessons in Life“. Diese ist nicht ganz so eingängig wie der Opener zuvor, geht aber vom Aufbau und vom Chorus her noch vollkommen in Ordnung. Standard Symphonic Metal also.
Der Mittelteil der Scheibe ist dann mit „Come into my World“, Your Ultimate Joy“ und der Powerballade „I thought you were on my Side” ganz ordentlich aufgestellt. Keine absoluten Highlights des Symphonic Metals, aber ordentliche Standardqualität wird uns hier geboten.
Der nächste richtige Anspieltipp und Highlight ist dann das bombastische und eingängige „Don`t wake up the Dead“ und auch das über 9 Minuten lange „Monsters in my Head“ weiß zu gefallen, auch wenn es ein paar Anläufe braucht, bis die Nummer in die Gänge kommt und so richtig zündet.
Im letzten Drittel kann noch die Videosingle „Run with the Wolves“ überzeugen, der Rest ist wieder guter Standard Symphonic Metal.
Symphonic Metabands gibt es ja wie Sand am Meer. EPINIKION stechen hier vielleicht noch nicht so ganz hervor wie sie es vielleicht möchten, aber man ist auf einem guten Weg dahin! Die Verbesserungen im Vergleich zum ersten Album sind hier klar zu spüren und von daher ist die eingeschlagene Richtung auf jeden Fall richtig.
Symphonic Metal Fans werden hier auf jeden Fall tolle Songs finden, von daher ist das Ganze eine solide, ordentliche Leistung, nicht mehr aber auch nicht weniger!

Julian

 

 

DISPRYIA – Redemption Part I

Trackliste:

01. After Dawn
02. I Am Nothing
03. Master of Mirrors
04. The Revelation
05. Father
06. David`s Nightmare
07. The First of its Kind
08. Light of a Dream
09. Red Requiem
10. Twisted World

 

Spielzeit: 46:31 min – Genre: Prog Power Metal – Label: El Puerto Records – VÖ: 20.02.2026 – Page: www.dispryia.com

(Bandfan)

 (klassischer Metaller)

Nachdem ich 2023 das erste Mal mit der Band DISPRYIA und dem ganzen Universum drumherum was Mastermind Jürgen Walzer erschaffen hat in Kontakt gekommen bin, war ich sehr gespannt auf die neuste Veröffentlichung aus dem Hause Walzer!
Nachdem mit dem letzten Album die 1. Geschichte rund um Josh Devon und Aelyrea vermeintlich zu Ende ging, feiert zumindestens Josh Devon (und auch Marion Dust sowie Katherine) geschichtlich ihre Comebacks auf dem neuen Album „Redemption Part: I“ wo es aber auch wieder ganz viele neue Charakter zu bestaunen gibt und, der Titel sagt es schon aus, es wird wieder ein Mehrteiler werden.
Um diese tolle Geschichte, hier sei das Studium der gesamten Geschichte auf der Bandhomepage empfohlen, mit Leben zu erwecken hat Mastermind Jürgen Walzer natürlich wieder einige Gastmusiker um sich geschart.
Mit dabei sind natürlich schon bekannte DISPRYIA Größen wie Zak Stevens (SAVATAGE), Carsten „Lizard“ Schulz (EVIDENCE ONE, LAZARUS DREAM) sowie Gitarrist Markus Pfeffer (LAZARUS DREAM, MYSTERY MOON). Aber logischerweise auch neue Namen, aufgrund neuer Charaktere.
Dazu zählen die beiden Sängerinnen Sabrina Roth und Carolina Padron (TRIBUS), die Sänger Damiano Libianci, Rob Lundgren (MENTALIST), Dennis Ohler (DRAGONSFIRE) sowie Markus Teske an den Synthies.
Ganz im Sinne vom Metal Opera Urvater AVANTASIA also viele beteiligte Musiker, was das Ganze aber absolut spannend macht!

Erneut über El Purto Records veröffentlicht, widmen wir uns nun dem Albumopener „After Dawn“. Nach einer etwas längeren Cinematic Einleitung legt der Song ab 2:30 los und den Gesang übernehmen hier Zak Stevens und Sabrina Roth. Die Nummer ist eher kein klassischer Metalsong sondern bietet immer wieder Cinematic Einschübe und ist somit eher epischer und Metalopera lastig geworden. Für einen Opener auf jeden Fall sehr mutig, für die Geschichte natürlich super.
Beim anschließenden „I Am Nothing“ haben wir dann wieder Sabrina Roth und als Neuling Damiano Libianci am Mikro. Auch hier gibt es erst wieder eine längere Einleitung, bevor die Nummer startet. Hier geht es ruhig zur Sache, eine Powerballade die auf jeden Fall von den Sängern gut getragen wird.
Bei „Master of Mirrors” wird es dann das erste Mal etwas klassischer und wir haben hier einen richtigen Metalsong. Das Ganze geht eher etwas in Richtung Symphonic Metal, was natürlich auch an dem Gesang von Carolina Padron liegt. Toller Song, der direkt gut reingeht!
„The Revelation“ ist dann die erste reine Zak Stevens Nummer. Und ja es hätte keinen besseren Sänger geben können als ihn dafür. Eine geile intensive Nummer die nicht nur einmal SAVATAGE Feeling verbreitet.
Bei „Father“ wird es etwas schwerer und rockiger, das Stichwort für Carsten „Lizard“ Schulz. Jemanden den man unter 100 Sängern heraushört und der perfekt zu diesem erdigen Rocker passt.
Nach dem Zwischenstück „David`s Nightmare“ gibt es bei „The First of its Kind“ dann den Gesangspart von Rob Lundgren. Und ja auch hier eine perfekte Sängerwahl. Melodic Power Metal, voll sein Stil. Auch hier gibt es aber wieder Cinematic Einschübe, die den Song füllen.
Beim anschließenden, dramatischen „Light of a Dream“ ist dann wieder Zak Stevens dran. Passt, sitzt, wackelt und hat Luft, mehr gibt es dazu gar nicht zu sagen. Ein ordentlicher Track.
Als vorletzten Song der Scheibe haben wir mit „Red Requiem“ den Gesangsbeitrag von Dennis Ohler. Und ja auch hier absolut passend, Midtempo Power Metal mit etwas Epic wird uns hier geboten, ziemlich klassischer Stoff. Könnte auch gut zu seiner Stammband passen.
Und beim abschließenden „Twisted World“ darf der gute Lizard Schulz nochmal ran. Ein würdiger Schlusspunk unter das neue Album welcher eher wieder etwas rockiger und moderner ausgefallen ist, dafür sorgen auf jeden Fall auch die Synthies von Markus Teske hier.

Tja sind denn jetzt die neuen Songs auf dem neuen DISPRYIA Album nun gut? Das ist so einfach gar nicht zu beantworten. Songwriting technisch auf jeden Fall, wenn man auf diese Art Metal steht auf jeden Fall auch, aber man muss schon etwas mit dem Konzept hinter der Band anfangen können.
Das Ganze ist eben eine Art Metal Opera, aber nicht ganz so zugänglich wie z.B. ein AVANTASIA wo man auch ohne die ganze Hintergrundgeschichte gut reinkommt. Das ist hier definitiv nicht der Fall!
Und der Opera, Prog sowie Cinematic Anteil ist hier auf jeden Fall auch wesentlich höher als beim letzten Album, was es dann auch nicht so zugänglich macht.
Das muss man wissen, daher teile ich meine Note hier etwas auf, was die Einschätzung hoffentlich leichter für euch machen sollte!
Auf jeden Fall ist das Ganze ein sehr ambitioniertes Werk, wo man nur erahnen kann welche Arbeit dahintersteckt!
Bei einer guten Flasche Wein an einem lauschigen Abend entfaltet die Platte auf jeden Fall seine volle Wirkung wenn sie aufmerksam gehört wird. Wieder ein absolutes Epos aus dem Hause Walzer!

Julian

 

 

MAYHEM MAVERICKS – Mayhem Mavericks

Trackliste:

01. Divide
02. Killing Eyes
03. Midnight Crawler
04. With Me
05. I Can Feel The Heartache
06. Eclipse
07. Join The Fight
08. More To Ask
09. Best Of Me
10. One Day In A Lifetime
11. Road With No End

Spielzeit: 45:58 min – Genre: Melodic Hard Rock – Label: Street Symphonies Records – VÖ: 30.01.2026 – Page: www.facebook.com/mayhemmavericks

 

MAYHEM MAVERICKS what the F*ck, wer soll das denn schon wieder sein, noch nie gehört oder irgendwie auf meinem Radar in Erscheinung getreten. Von jetzt auf gleich in der Redaktionslist aufgetaucht unter dem Genre Hard Rock, also dachte ich mir, mal hören was die so zu bieten haben. Die Band erhob sich aus der Asche von ALCHEMY nach deren letztem Album. Dieses Album fand sowohl bei Fans als auch Fachmedien gute Resonanzen, dass sich Marcello Spera und Andrew Trabelsi entschieden eine neue Band zu gründen, was dann die Geburtsstunde von MAYHEM MAVERICKS markierte.

Zur Band gehören Marcello Spera an Mikrofon, Andrew Trabelsi an Gitarren und Keyboards sowie Andrea Oliverio an den Drums. Als Gastmusiker sind die Bassisten*innen Vanessa Odry, Angelo Sasso, Stefania Sarre, Mauro Balestra und Matteo Castelli zu hören, sowie der Gitarrist Cristiano Stefana bei manchen Solos. Marcello besitzt eine coole Stimme, die sich in einer mittleren Tonlage befindet und auch mal weiter Hoch gezogen wird ohne dabei den Nervfaktor zu aktivieren. Ein wenig Rauch befindet sich auch in dieser Stimme und passt sehr gut zu der Art Hard Rock von MAYHEM MAVERICKS und erinnert an eine leicht rauere Version von Michele Luppi. Gitarren und Keyboards wirken wie zwei gleichberechtigte Zwillingsgeschwister, keiner bügelt den anderen, sondern beide unterstützen Marcellos Stimme und bilden ein mit Schwerlastanker festgedübeltes Fundament. Die Tastenabteilung ist von der Ausführung tief in den 80ern beheimatet und kommt gelegentlich auch mal spacig rüber. Die Gitarren geizen nicht wirklich mit Riffeinlagen und machen dabei keine Gefangenen. Der Bass hat seine liebe Mühe gegen das Zwillingspaar anzukommen und geht leider ein wenig unter. Die Drums sind unspektakulär und dezent aufgenommen worden, dabei aber immer voll im Hörraum da. Die Produktion geht voll in Ordnung.

So Hard Rock aus Italien, ich werde scherzhaft von einigen mir Bekannten die von jenseits des Weißwurstäquators stammen immer als Norditaliener betitelt obwohl das nicht der Wahrheit entspricht, aber wenn sie meinen. Wenn so gute Mucke wie etwa von SANDNESS, WHEELS ON FIRE und jetzt auch von MAYHEM MAVERICKS aus Italien kommt, dann bin ich gerne ein Landsmann von den Musikern. Italien ist das Land der Pasta und Pizzas, als Ursprung von guten Hard Rockern eher nicht so. Aber immer wieder kommt eine Überraschung über die Alben geflogen, die voll mit cooler Mucke ist, so auch im Fall von MAYHEM MAVERICKS. Der Sound der Band liegt zwischen Melodic und Hard Rock mit einer leichten Hard Schlagseite. Am meisten Berührungspunkte haben MAYHEM MAVERICKS mit WHEELS ON FIRE und LOS ANGELES die ja auch sehr gute Alben am Start haben. Mit viel Melodie und gleichberechtigten Gittis und Tasten geht die Band die elf melodischen Songs an und liefert nebenbei mal eben so ein sehr gutes Album Musik ab. Italien mausert sich langsam in unregelmäßigen Abständen zum Garant für verdammt starke und gute Hard Rock Mucker. Hätte MAYHEM MAVERICK was besser machen können, vielleicht höchstens an der ein oder anderen Feintuningschraube für volle Punktzahl, ansonsten ein sehr gutes Album das lange nachhallt.

„Divide“ ein sehr guter und flotter Einstieg ins Album, „Killing Eyes“ ein melodischer Rocker der sofort ins Ohr geht. „Midnight Crawler“ es geht flott weiter, „With Me“ eine starke Ballade mit viel Drama und geiler Melodieführung. „I Can Feel The Heartache“ ein Schmankerl das beim Refrain noch einige Schippen drauf legt, „Eclipse“ hier kommt epische Stimmung auf. „Join The Fight“ ein Song für die Linke Spur auf der Autobahn während der rechte Fuß das Bodenblech durch drückt, „More To Ask“ eine weitere Ballade mit Drama und allem was dazu gehört. „Best Of Me“ das nächste Schmankerl das sich ins Gehör einbrennt, „One Day In A Lifetime“ ein Highlight das es in sich hat mit auffälligem Drumming, „Road With No End“ sie könnens nicht lassen, selbst zum Abschluss kommt noch ein Highlight.

Balle

AVALANCHE – Armed To The Teeth

Trackliste:

01. On The Bags Again
02. Armed To The Teeth
03. Down For The Count
04. Going For Broke
05. Dad I Joined A Rock´n Roll Band
06. The Hand That Feeds
07. Ride Or Die
08. Open To Realiation
09. Blondie
10. Kick Your Heels Back
11. Hell´s Getting Hotter With You
12. Bottle Of Sin
13. High Altitude (CD Only Bonus Track)

Spielzeit: 43:24 min. – Genre: Hardrock – Label: Eigenveröffentlichung – VÖ: 13.02.2026 – Page: www.facebook.com/avalanchebandrock

 

Wenn das kein Zeichen ist: ausgerechnet am Australia Day (dem australischen Nationalfeiertag am 26.01. jeden Jahres) bekomme ich dieses Album auf den Schreibtisch. AVALANCHE aus Sydney klopfen mit ihrem Debüt „Armed To The Teeth“ an. Wenn dieser Titel mal kein Statement ist. Direkt aus den Pubs Sydney´s entstiegen lässt der Vierer satte dreizehn Songs auf die Welt los. Zusammen mit AIRBOURNE werden sie auf deren anstehende Tournee gehen – auch das ist ein Statement.

Die Band besteht aus dem Ehepaar (!!!) Steven (vocals, bass) und Veronica Campbell (lead guitars) sowie Blake Poulton (guitars) und Bon Lowe (drums). Das Album wurde laut Frontmann Steven Campbell zu 90% live eingespielt. Die rohe und ungefilterte Energie drückt dem Hörer von Anfang an entgegen. Mit „On The Bags Again“ legt das Quartett echt gut los. Bier auf, Haare (falls vorhanden) geschüttelt und ab dafür! Der Titeltrack kommt mit coolem Tapping daher und wurde nicht umsonst zum Namensgeber des Albums erkoren. Abermals ne coole Nummer. Feinsten bluesigen Riff Rock gibt es auch mit „Down For The Count“ auf die Ohren. „Dad, I Joined A Rock´n Roll Band“ ist ein augenzwindernder Seitenhieb an alle Eltern, die sich lieber wünschen würden dass ihre Kinder was „vernünftiges“ lernen sollten. Doch dann wird die Ausbeute dünner. Musikalisch kann eigentlich nur noch „Bottle Of Sin“ so richtig punkten – live sicher ein Winner.

„Armed To The Teeth“ – der Titel ist auf jeden Fall Programm. Die Australier feuern aus allen Rohren, und das über die komplette Spielzeit hinweg. Das macht am Anfang noch mächtig Spaß – die ersten drei Songs sind richtig gut. Aber spätestens in der Mitte des Albums macht sich allmählich etwas Langeweile breit. Da AVALANCHE gefühlt den gleichen Song immer und immer wieder bringen. Hochenergetisch ja, Herzblut ja, aber halt auch ziemlich eintönig. Gegen Ende hat das Quartett noch ein paar coole Nummern auf Lager. Insgesamt 13 Songs sind aber in Summe einfach zu viel. Hätte man daraus eine etwas längere EP gemacht, wäre „Armed To The Teeth“ wirklich toll. Die Rohe Energie spricht natürlich für AVALANCHE, wobei die auch schon viele Bands aus Down Under oder dem Rest der Welt gut an den Tag gelegt haben. So bleibt dieses Debüt in Teilen richtig gut, aber der Skip-Finger zuckt das ein oder andere Mal gewaltig. Zusammen mit AIRBOURNE werden sie aber sicherlich jede Bude auf ihrer Tour zerlegen.

Stefan

AIRBOURNE mit ASOMVEL am 03.02.2026 in der Tonhalle, München

Die vier australischen Krawall-Rocker von AIRBOURNE waren im Zuge ihrer Gutsy Tour am 03. Februar in der Tonhalle in München. Wer die Alben der vier kennt weiß genau was auf das Publikum zukam. Die Vollbedienung in Sachen Riff-Rock der Extraklasse. Die Tonhalle war an dem Abend ausverkauft. Zur Unterstützung waren die Briten von ASOMVEL dabei.

ASOMWEL starteten mit viel Getöse in den Abend. Der Stil der Briten befindet sich irgendwo zwischen Heavy Rock N Roll und Heavy Metal, sogenau lässt sich das nicht wirklich differenzieren. In der Setlist befanden sich zwei Heavy Metal Songs, der Rest bewegte sich im sehr harten Rock N Roll. Die Stimme des Sängers klingt einfach nur fertiger als fertig und könnte selbst Lemmy ohne große Schwierigkeiten Konkurrenz machen. Genau wie der Sound der Band, der sich sehr Nahe bei MOTÖRHEAD befindet. Ich hörte mehrere Stimmen die wie ich meinten sich auf einem MOTÖRHEAD Konzert zu befinden. Die beiden Gitarristen sorgten für eine Heavy Stimmung, der Bass kam auch sehr gut durch und an den Drums saß ein Tier. Das Klangbild wirkte rund und dynamisch, in den ca. 45 Minuten Spielzeit wurde die Bühne von allen gut ausgenutzt. Wenn man ehrlich ist können es Phil Campell und seine Gang noch um mehrere Stücke besser.

www.facebook.com/ASOMVEL

Während der Umbauphase begegnete mir Teddy McRocket, Gitarrist der Band HEADSTONE und man sprach über deren letzten Gig und was den Zuschauer bei AIRBOURNE erwartet. Meine eigenen Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Bei mir war es das erste aufeinander Treffen mit den Australiern, ich habe vorher schon einige Konzerte auf DVD gesehen, aber Live dabei zu sein ist doch eine ganz andere Nummer. Joel O’Keeffe bot eine gigantische Show, so wie man es auch auf den Konzert-Videos sehen konnte. Bestens bei Stimme und eine Bank an der Gitarre ackerte er sich durch das Set. Der zweite Gitarrist war genauso gut drauf, der Bass war den gesamten Gig über voll an der Front vorhanden und der Drummer spielten den gewaltigen Arschaufreißer und ließ seine Sticks mit roher Brutalität fliegen. Hier und da legte Joel kurze Pausen ein um mit dem Publikum zu interagieren oder einfach nur Ansagen zu machen. Wer in den ersten fünf Reihen stand bekam jede Menge Schweiß von Joel ab, der schwitzte wie in der Sauna und so wie er seinen Kopf wirbeln ließ erwischte es so einige Zuschauer. Das Stageacting war wie man sich das von AIRBOURNE vorstellt, mit jeder Menge Bewegung und Lauferei von Bühnenmitte zur Seite oder einer Seite auf die andere. Der Klang war überragend und gab keinen Grund zum Meckern. Die Setlist ließ nichts vermissen und umspannte die bisherigen Alben plus Neuheit. Wenn ich nicht ROBERT TEPPER und THE DEAD DAISIES Live gesehen hätte wären AIRBOURNE mit D-A-D heiße Anwärter für die Spitze, so bleibt ein sehr guter, geteilter dritter Platz in meinem Ranking der besten Konzerte, besser geht es fast nicht mehr. Einziger minimaler Kritikpunkt ist die für AIRBOURNE einfach viel zu kleine Bühne in der Tonhalle.

www.facebook.com/airbournerock

Setlist AIRBOURNE

Gutsy
Fat City
Cradle To The Grave
Hungry
Back In The Game
Raise The Flag
Cheap Wine & Cheaper Woman
Alive After Death
No Was But The Hard Way
Too Much Too Young Too Fast
Live It Up
Breakin‘ Outta Hell
Ready To Rock
Runnin‘ Wild

Text: Balle / Bilder: Fonse Demmelhuber

TAILGUNNER – Midnight Blitz

Trackliste:

01. Midnight Blitz
02. Tears In The Rain
03. Follow Me In Death
04. Dead Until Dark
05. Barren Lands And Seas Of Red
06. War In Heaven
07. Blood Sacrifice
08. Night Raids
09. Eye Of The Storm
10. Eulogy

 

Spielzeit: min. – Genre: Heavy Metal – Label: Napalm Records – VÖ: 06.02.2026 – Page: www.facebook.com/tailgunnerhq

 

Es gibt Bands, da weiß man sofort: hier kann etwas großes entstehen. Das ist auch bei den britischen Metallern TAILGUNNER der Fall. Seit ihrer ersten Single „Guns For Hire“ stehen die Zeichen auf Sturm. Und das in seiner reinsten Retroform die man sich nur ausdenken kann. Dass die Achtziger bzw. diese ganze Retroschiene im Heavy Metal seit geraumer Zeit wieder enorm angesagt ist, ist natürlich keine Neuigkeit. Gefühlt 70% aller neuen Kapellen haben zumindest einen Videoclip im Programm der an die alten VHS Aufnahmen erinnert. Das komplette Gegenteil sind wiederum jene Bands, die damals schon aktiv waren – sie gehen eher in die andere Richtung und sind in Bild und Ton eher up to date unterwegs. Eine verrückte Welt.

Aber zurück zu TAILGUNNER. Für ihr neues Album „Midnight Blitz“ bekam ich den Ball wieder von unserem Cheffe Julian zurückgespielt. Denn die erste EP der Briten hatte ich besprochen, den ersten Longplayer dann er. Nun darf ich mich also mit diesem wunderbaren 10-Tracker beschäftigen. Im Grunde ist vieles beim Alten geblieben. Und das ist auch gut so. Denn wie in der (kurzen) Vergangenheit der Bandgeschichte dominiert hier der klassische Heavy Metal der goldenen Achtziger. Das außergewöhnliche Talent hat auch der ehemalige JUDAS PRIEST Gitarrist K.K. Downing erkannt, der die Band tatkräftig unterstützt und die neue Platte gleich produziert hat. Was für eine Ehre muss das gewesen sein.

Für den Opener wurde gleich der Titeltrack gewählt. Was für ein furioser Beginn. So muss klassischer Heavy Metal klingen! Das folgende „Tears In The Rain“ steht dem in nichts nach. Große Melodien, toll in Szene gesetzte Doppel-Leads, pumpender Bass, kräftiges Drumming. Die ganze Platte besteht aus Anspieltipps, aber das abschließende „Eulogy“ muss genauso hervorgehoben werden wie „Dead Until Dark“, „Follow Me To Death“ oder „Blood Sacrifice“. „Eulogy“ ist ein schöner Ausflug in die Hochzeiten von HELLOWEEN oder BLIND GUARDIAN, ohne diese zu kopieren. „Dead Until Dark“ ist ein Melodiemonster, „Follow Me In Death“ ein grandioser Uptempo-Track und „Blood Sacrifice“ hat mächtig Dreck unter den Fingernägeln. Mit „War In Heaven“ hat man sogar eine sehr gelungene Ballade aufgenommen.

TAILGUNNER gehört die Zukunft! So viel steht fest. Die jungen Briten haben einfach alles: tolle Songs, toller Sound, Hooks & Looks. Mit „Midnight Blitz“ zementieren sie ihre Stellung, die sie mit dem tollen Debüt „Guns For Hire“ aus 2023 für sich in Anspruch genommen haben.

Stefan

ASSIGNMENT – „With The End Comes Silence“

Trackliste:

01. Fallen
02. Nothing To Say
03. Beyond Recognition
04. Those Words
05. The Tower
06. Selling My Soul
07. Call For Heaven
08. Angel Of Berlin
09. With The End Comes Silence
10. The Curtain Falls
11. Endlessly

Spielzeit: 69:23 min – Genre: Progressive Power Metal – Label: Massacre Records – VÖ: 06.02.2026 – Page: www.assignment-music.com

 

Neues von ASSIGNMENT, einer der Bands aus der Kategorie „Klingt als wäre sie eigentlich bekannt“. Über fünf Jahre sind vergangen, seitdem ich meinen Spaß mit „Reflections“, dem fünften Album der Gütersloher, hatte; werfen wir jetzt also mal ein Ohr auf Album Nr. 6: „With The End Comes Silence“.
Das kommt, wie schon der Vorgänger, mit einem schicken Cover und einer stabilen Produktion. Alles soweit ausgewogen, mit gut Druck, vielleicht minimal zu präsenten Leadgitarren. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau, dafür klingt die Platte erneut nicht überpoliert und gut metallisch.
Das soll sie auch, denn zuallererst machen ASSIGNMENT nach wie vor melodischen Heavy Metal, der sich im Power und Progressive Metal noch die Facetten raussucht, mit denen er sich gewinnbringend anreichern lässt. Wir kriegen also ordentlich Melodien, ein wenig Orchester, viel Klavier (cool, taucht in einem Großteil der Songs auf und definiert den Sound der Deutschen ein gutes Stück mit) und einige freshe Synthesizer-Sounds, die zwar fester Bestandteil der Musik sind, aber nicht das Alleinstellungsmerkmal. Ergibt insgesamt einen modernen Prog/Melodic/Power-Stil, der aber nicht trend-modern wirkt, was  begrüßenswert ist.
Zu alldem kommt aber auch eine angenehm metallisch agierende Band-Instrumentalbasis und die starke Heavy-Metal-geeignete Stimme von Diego Valdez.
Und diese ganzen Komponenten mischt man dann zusammen in zehn (mit Bonustrack elf) Songs, die vordergründig melodischer Heavy Metal sind und ihre Progressive-Anleihen nicht zwanghaft nach außen tragen müssen. Ja, ab und an ist da schonmal eine Taktart abseits des Standards, aber wie auch beim Vorgänger ergibt sich der Progressive-Faktor auf „With The End Comes Silence“ durch längere Kompositionen und hintergründig komplexe Arrangements.
Besonders viel Liebe steckt auf dem Album in so manchem Intro und Outro der Songs. Irgendwo im Promotext eines ASSIGNMENT-Albums wird man auf das Wort „cinematisch“ stoßen und das liegt vor allem daran. Da gibt es dann mal verstärkt elektronische Elemente, nicht selten gute Atmosphäre-Arbeit und kreativen Synthesizer-Gebrauch.
Und davon könnte es auch in den Songs gerne etwas mehr geben. Denn die bleiben auf „With The End Comes Silence“ leider ein wenig höhepunktarm. Nach dem coolen Intro beginnt dann der Hauptteil des Songs, irgendwo zwischen recht langsam und oberem Midtempo, wird dann fetter und durchläuft ein paar unterschiedliche Geschwindigkeiten, um irgendwann zwischendurch mal Uptempo zu erreichen. Und die Melodiearbeit erreicht dabei eher selten die Höhen, die man sich von einem melodischen „Progressive“-Album erhofft. Ein wenig mehr Abwechslung und unterschiedlicher Charakter bei einzelnen Songs hätte „With The End Comes Silence“ gut getan – so fühlt sich doch ein großer Teil der Songs einfach sehr ähnlich an.

Fazit:
Handwerklich haben ASSIGNMENT gar nichts zu verstecken und „With The End Comes Silence“ ist ein absolut erwachsenes, bodenständiges Melodic-Progressive-Metal-Album mit klarer stilistischer Vision. Die Komposition steht dabei leider etwas hintenan. Wer dem Genre an sich etwas abgewinnen kann, widme dem Ding ein wenig Reinhörzeit. Die deutsche Prog-Metal-Szene ist nämlich ganz klar eine, die Aufmerksamkeit verdient hat und gebrauchen kann, und ASSIGNMENT tun das damit zweifelsohne auch.

Anspieltipps:
„Nothing To Say“, „Angel Of Berlin“ und „Call For Heaven“

Jannis

INDUCTION – Love Kills

Trackliste:

01.Virtual Insanity
02. War of Hearts
03. Dark Temptation
04. Steel and Thunder
05. Strangers to Love
06. Beyond Horizons
07. Love Kills
08. I Am Evil
09. The Veil of Affection
10. Empress

 

Spielzeit: 41:07 min – Genre: Power Metal – Label: RPM – VÖ: 06.02.2026 – Page: www.inductionofficial.com

 

Die junge deutsche Power Metal Formation INDUCTION ist seit ihrem Debütalbum 2019 ein gern gesehener Gast hier bei uns in der Rock-Garage.
Angeführt von Kai Hansen Sohn Tim Hansen, der aber gar nicht auf die große Unterstützung seines legendären Vaters angewiesen ist, bringt die Truppe dieser Tage ihr schon drittes Album „Love Kills“ über ihr Label Reigning Phoenix Music heraus.
Im Vorfeld gab es 2024 einen großen Personalumbau in der Band. Rund um eben Gitarrist und Gründer Tim Hansen und Bassist Dominik Gusch tauschte man auf allen anderen Positionen aus und holte Sänger Gabriele Gozzi, Schlagzeuger Markus Felber und Gitarrist Justus Sahlmann in die Band.
Die Truppe ist ja so etwas wie der neue heiße Scheiß des modernen Power Metals, mit Preisen und große Touren in den letzten Jahren. Zu Recht was ihre bisherigen Veröffentlichungen bewiesen haben.

Daher war ich sehr gespannt auf das neue Album und in dieses starten wir nun mit dem Opener „Virtual Insanity“. Passend zum Titel tönt das Ganze sehr modern aus den Boxen und als klassischer Midtempobanger bahnt sich die Nummer ihren Weg aus den Boxen. Der neue Sänger Gabriele passt mit seinem kraftvollen, roughen Organ gut zur Mucke. Ein starker Opener also direkt zu Beginn!
Und danach folgt eine Ohrbomben nach dem anderen, Midtempo mit ordentlich Melodic gibt es erneut auf die Ohren bei „War of Hearts“, „Dark Temptation“ ist durch seine Keyboardunterstützung sehr modern, besitzt aber auch einen fesselnden Groove so das sich die Nummer auch metertief in den Gehörgängen festsetzt und im Anschluss gibt es dann noch die Video Hochgeschwindigkeitsnummer „Steel and Thunder“. Ein Doublebass Track erster Güte!
Den Mittelteil eröffnen tut dann das melodisch, fast schon rockige „Strangers to Love“ wo eine mir unbekannte Gastsängerin zu hören ist. Außer ich verhöre mich hier komplett und Sänger Gabriele ist so vielseitig : )
Metallisch und äußerst druckvoll geht es dann wieder bei „Beyond Horizons“ zur Sache. Moderner Power Metal as it`s best würde ich sagen!
Der melodisch und moderne Videotrack “Love Kills” läutet dann so langsam das letzte Drittel der Scheibe ein.
Mit „I Am Evil“ gibt es dann den nächsten modernen Power Metalsong auf die Ohren der sich in die Gehirnwindungen frisst und da aufgrund seines Chorus lange haften bleibt.
Im Anschluss gibt es dann mit „The Veil of Affection“ etwas mehr epischen Bombast auf die Ohren und beim abschließenden „Empress“ groovt es wieder, wie die Hölle und somit endet ein sehr überzeugendes neues Album der Jungs von INDUCTION.

Der alte Spruch make it or break it beim 3. Album greift auch hier wieder! Trotz aller Personalwechsel schaffen es die Jungs von INDUCTION die Songqualität hochzuhalten und man ist auf einem ähnlich starken Niveau wie bei den letzten Alben!
Filler oder schlechte Songs sucht man hier vergebens, und somit ist das Album für mich eines der frühen modern Power Metal Highlights des Jahres, und das ohne Wenn und Aber!
Einzig die Spielzeit könnte etwas länger sein.
Trotzdem eine glasklare Kaufempfehlung für die angesprochene Zielgruppe.

Julian

 

Metal Barbecue Festival XIII

METAL BARBECUE FESTIVAL XIII in Kamen am 25.04.2026 mit TARCHON FIST, NECROKNIGHT, METAL LAW und BIWO

Am 25.04.2026 findet im Freizeitzentrum Lüner Höhe in 59174 Kamen, Ludwig-Schröder-Str. 18, bereits zum 13. Mal das beliebte METAL BARBECUE FESTIVAL statt. Zu gekühlten Getränken und Leckerem vom Grill ab 17:00 Uhr gibt es auf dem METAL BARBECUE FESTIVAL XIII gleich vier Metal-Hochkaräter live auf der Bühne zu sehen und zu hören. Headliner ist die 80er Heavy Metal & Hard Rock-Band TARCHON FIST, die für diese Einzel-Show aus Italien und der Schweiz anreisen wird.

Festival-Link: https://www.facebook.com/events/2737985726396121/

Los geht es mit dem Live-Programm auf der Bühne um 18:00 Uhr. Folgende Bands rocken für euch:

– BIWO (Heavy Metal aus dem Raum Castrop-Rauxel)

BIWO – die erste Band des Abends – steht für absolut grundehrlichen, ansteckend griffingen, betont bodenständigen und klassisch zeitlosen Metal mit einem einem gut dosierten Schuss teutonischer Bulligkeit. Die seit 2020 aktive Gruppe aus dem Raum Castrop-Rauxel präsentiert eine energiegeladene Heavy Metal-Show mit epischen Gitarrenwänden und einer tighten Rhythmusfraktion, die zum Headbangen einlädt.

BIWO – Song „Live Now“ vom Album „Life And Death“:

– METAL LAW (Klassischer Heavy Metal aus dem Raum Berlin)

Um 19:00 Uhr betritt die Band METAL LAW die Bühne des FZ Kamen. METAL LAW aus dem Raum Berlin bieten klassischen Heavy Metal und können es kaum abwarten, auf dem METAL BARBECUE FESTIVAL XIII in Kamen zu spielen. Bereits 2017 traten sie gemeinsam mit der Headliner-Band TARCHON FIST auf dem HEAVY METAL TITANS FESTIVAL in Oberhausen auf: Beide Bands sind dafür bekannt, in überragender Weise die Stil-Einflüsse von Heavy Metal-Titanen wie IRON MAIDEN, JUDAS PRIEST oder MANOWAR in ihren Sounds widerzuspiegeln. Ihr könnt Euch also auf einen fetten Klang und jede Menge Headbangen freuen.

METAL LAW – Album „Hellrider“:

– NECROKNIGHT (Epic Death Metal aus dem Raum Münster)

Als dritte Band des Abends spielt die Band NECROKNIGHT. Die Epic Death Metal-Metaller aus dem Raum Münster entführen euch mit ihren düsteren Sounds in eine andere Welt. Gegründet im Jahr 2021, liefern sie brachiale Klänge und eine mitreißende Bühnenpräsenz. Mit ihren tiefgründigen Texten, donnerndem Schlagzeugspiel und kraftvollen Riffs werden sie euch in ihren Bann ziehen und für Gänsehautmomente sorgen.
Bang your head until you’re dead – stay necro!

NECROKNIGHT – Song „Awaken The Phoenix“ vom Album „The Skullthrone“:

– TARCHON FIST (80er Heavy Metal / Hard Rock / NWOBHM aus dem Raum Bologna (IT) und Lugano (CH))

Mit TARCHON FIST als Headliner erwartet euch auf dem Festival METAL BARBECUE XIII am 25.04.2026 ein ganz besonderes Highlight:
Durch die Adern dieser energiesprühenden fünf Musiker aus Italien und der Schweiz fließt der großartige Heavy Metal und Hard Rock der Achtziger!
Die Band wirbelt seit 2005 über die Bühnen Europas und spielte auch in Deutschland bereits auf zahlreichen namhaften Festivals wie etwa dem berühmten Wacken Open Air, als Sieger der W:O:A Metal Battle Italy.
In ihrem Live-Sturm entfesseln TARCHON FIST ungebremste 80er Heavy Metal-Stimmung, die einen automatisch die Faust in die Höhe recken lässt und zum Mitrocken antreibt! Ihr Feuerwerk aus klassischem Edelstahl besteht aus überwiegend eigenen knackigen, packenden und hymnischen Mitsing-Ohrwürmern, die sich durch melodische Aggressivität, Abwechslungsreichtum, rockigen Groove, raffiniertes, zweistimmiges Gitarrenspiel und ausdrucksstarke Vocals mit einer enormen stimmlichen Bandbreite auszeichnen.
Frontmann Mirco Ramondo (Ramon) war vormals Sänger einer IRON MAIDEN-Tribute-Formation und hat es drauf, die Leute mitzureißen und den Songs ihren rebellischen Biss zu verpassen.
Nach ihren Alben „Tarchon Fist“, „Fighters“, „Heavy Metal Black Force“, „Celebration“, „Apocalypse“ und „The Flame Still Burns“ feierte die Gruppe mit dem Album „XX Years Of Rock And Heavy Metal“ (VÖ: 28.11.2025) ihr zwanzigjähriges Jubiläum und präsentiert daraus die Songs „3 Days in Hell“ und „Crazy Times“ mit Videos.
Wenn ihr ein unvergessliches, stimmungszündendes und publikumsnahes 80er Heavy Metal-Live-Erlebnis wollt, dann kommt am 25.04.2026 zur Headliner-Show von TARCHON FIST auf das METAL BARBECUE XIII Festival im FZ Kamen!

TARCHON FIST – Song „Bad Situation“ – Album „XX Years Of Rock And Heavy Metal“

TARCHON FIST – Video live auf dem Wacken Open Air, Song: „Metal Detector“:

TARCHON FIST – Video zum Song „3 Days in Hell“ – Album „XX Years Of Rock And Heavy Metal“:

TARCHON FIST – Video zum Song „Proud To Be Dinosaurs“ – Album „Apocalypse“

FRANCIS ROSSI – The Accidental

Trackliste:

01. Much Better
02. Go Man Go
03. Push Comes To Shove
04. Back On Our Home Ground
05. Dead Of Night
06. Going Home
07. Bye My Love
08. Something In The Air (Stormy Weather)
09. Picture Perfect
10. November Again
11. Things Will Get Better
12. Oh So Good
13. Beautiful World
14. Time To Remember

Spielzeit: 56:05 min – Genre: Rock N Roll – Label: earMusic – VÖ: 30.01.2026 – Page: www.facebook.com/francisrossiofficial

 

FRANCIS ROSSI geboren, laut angaben im Internet, am 29. Mai 1949, also schon sage und schreibe 76 Jahre auf dem Buckel ist immer noch nicht Müde Musik zu machen. Mit „The Accidental“ veröffentlicht der Brite sein viertes Studio-Soloalbum, mit seiner Band STATUS QUO, seit 1968 über 30 Alben. Das ist eine Benchmark die nicht viele Musiker vorweisen können, es sei den man gehört zu den Dinos im Musikgeschäft und ist Mitglied bei den ROLLING STONES oder DEEP PURPLE. Herr ROSSI sorgte mit STATUS QUO für eine beachtliche Anzahl an Welthits, die damals wie auch Heute noch im Radio oder anständigen Rock Discos laufen. Während Herr ROSSI auf seinen bisherigen Soloalben eher eine Vorliebe für die dezenten Töne entwickelte schlägt er mit „The Accidental“ einen anderen Weg ein und nähert sich dem Sound seiner erfolgreichen Band STATUS QUO an. Wer STATUS QUO nicht kennt, es gibt die Vollbedienung in Sachen Rock N Roll. Also mal sehen ob er Solo auch so überzeugend ist wie mit seiner Gang.

Neben FRANCIS ROSSI an Mikrofon, Gitarre, Piano und Keys waren noch Hiran Ilangantilike und Andy Brook an Gitarren, John Edwards und Jules Eccleston an Bass, Paul Hirsch und Andy Brook an Piano und Keys, Leon Cave an den Drums, Amy Newhouse-Sith und Fursey Rossi an den Backing Vocals mit von der Partie. Herrn ROSSIs Stimme kann selbst in seinem Alter noch überzeugen und hört sich so an wie zu seinen Anfangszeiten mit STATUS QUO. Weder schlechter noch besser, Herr ROSSI singt so wie man es von ihm gewohnt ist, mit seinem ureigenem Stil und Charme verbreitet die Stimme ein Gefühl von Verbundenheit. Die Gitarren machen das für das sie Gedacht sind, sie hauen Riff after Riff in bester Rock N Roll Manier raus. Die Tastenabteilung kommt als Piano, herrlichen Old-School Orgel Hammond Sound, mal als Fanfare oder mit angedeuteten Bläsereinsatz ausgeführt, was die ganze Sache sehr Rund erscheinen lässt. Der Bass ist von der auffälligen Sorte obwohl er einen Schritt hinter den Gitarren steht, geht der auf keinen Fall unter. Die Drums sind trotz dezenter Spielweise auffällig genug um den Hörer aufhorchen zu lassen. Die Backing Vocals mit den weiblichen Stimmen setzten weitere Akzente. Die Produktion klingt furztrocken und passt zu Herrn ROSSI wie die Faust auf den Eimer oder Arsch auf Deckel.

FRANCIS ROSSI bietet auf „The Accidental“ alles was der Rock N Roller erwartet und hören möchte. Es wird klassisch gerockt, gerollt, geblused, geboogied bis der Arzt kommt und die Füße blutig vom mitwippen sind. Da die Gene von Herrn ROSSI nur eines hergeben, und dass wäre einzig und allein Rock N Roll in all seinen Formen und Spielrichtungen. Herr ROSSI scheut sich nicht mal seinen Blick in den tiefsten Süden der USA hin zum Southern Blues zu wenden, wo er sich auch Pudelwohl fühlt. Die Mehrzahl der Songs bewegt sich bei STATUS QUO was auch kein Wunder oder Nachteil ist. Hätte Herr ROSSI irgendetwas besser oder anders machen sollen? Die Antwort besteht aus einem klaren Nein! Wer STATUS QUO mal Live gesehen hat weiß für was diese Band steht, und genau das Bedient Herr ROSSI auch auf „The Accidental“ nach Strich und Faden.

Ein Album das ROCK N ROLL mit jeder Note lebt und ausatmet, ich konnte sehr lange nichts mit STATUS QUO oder FRANCIS ROSSI anfangen, dies legte sich mit den Jahren, genau wie ich mit den Jahren reifte so reifte auch der typische Sound von STATUS QUO in meinem Gehör, also kann man Herrn ROSSI ein sehr gutes Arbeitszeugnis ausstellen. Die alten Hasen haben es wieder mal getan, sie haben den Jungspunden gezeigt wie Rock N Roll geht.

„Much Better“ ein cooler Stampfer zum Einstieg, mit „Go Man Go“ kommt der Boogie rockig und vorlaut aus den Boxen gerauscht. „Push Comes To Shove“ ein Hook-Monster das an die BEATLES oder QUO erinnert, „Back On Our Home Ground“ befindet sich im slow Blues mit Schmackes. „Dead Of Night“ ein gute Laune Rocker der mehr als nur Spaß macht, „Going Home“ würde sich auch auf einem Mississippi Dampfer sehr wohl fühlen, Südstaaten Blues aus dem Südosten. „Bye My Love“ simpel gehaltener Rock N Roll mit Effekt und Wirkung, „Something In The Air (Stormy Weather)“ ein weiterer Stampfer der mit Drama angereichert wurde. „Picture Perfect“ flotter Rocker der im Auto für neue Passbilder sorgen könnte, „November Again“ befindet sich irgendwo zwischen Folk und Südstaaten Drama Blues. „Things Will Get Better“ hier schimmert STATUS QUO wieder voll durch, „Oh So Good“ hier muss ich ein ein Kind von SMOKIE mit zu viel STATUS QUO Genen und leichtem Einschlag zu den EAGLES denken. „Beautiful World“ Herr ROSSI hat mit STATUS QUO ein BBQ im Süden der US of As abgehalten, „Time To Remember“ ein Ballade zum Licht löschen.

Balle