VOODOO CIRCLE News

VOODOO CIRCLE: „Higher Love“ Musikvideo & Single veröffentlicht!

Die Classic Hardrocker VOODOO CIRCLE, angeführt von Gitarrist Alex Beyrodt, haben soeben ihre neue Single (mitsamt Musikvideo) zum Song „Higher Love“ präsentiert. Der Song stammt vom am 09. Februar erscheinenden Album „Raised On Rock“, mit dem die Band erstmals mit neuem Mann am Mikro auftrumpft: Herbie Langhans (Avantasia). „Ich finde, dass die Band mit Herbie noch eigenständiger, etwas weniger bluesig, dafür umso kerniger klingt“, schwärmt Beyrodt. „Dadurch konnte ich auch an Ideen arbeiten, die zu Herbies Vorgänger David Readman vermutlich nicht so recht gepasst hätten, sich für Herbies kraftvolle Stimme dagegen geradezu perfekt eignen.“

BONFIRE News

BONFIRE veröffentlichen neues Album „Temple Of Lies“ am 13. April!

Nur wenige deutsche Rockbands können auf eine dermaßen lange und erfolgreiche Karriere zurückblicken wie Bonfire. Inklusive ihres quasi besetzungsgleichen Vorgängers, der von Hans Ziller gegründeten Formation Cacumen, besteht die Band bereits seit 1972, firmiert seit 1986 unter ihrem heutigen Namen und hat insgesamt weit mehr als zwei Dutzend Alben veröffentlicht. In der erfolgreichsten Phase ihrer Karriere gehörte die Gruppe neben den Scorpions und Accept zu den drei international angesehensten Formationen des Landes, mit Erfolgen in ganz Europa und Übersee. Die Trademarks der Band sind und waren immer schon tiefmelodische Hardrock-Songs, angetrieben von einer fesselnden Gitarrenarbeit, groovenden Rhythmen und einprägsamen Gesangsmelodien. Was auf ihren Paradealben Fireworks (1987), Point Blank (1989) oder Branded (2011) so perfekt harmoniert hat, erfährt auf ihrer aktuellen Veröffentlichung Temple Of Lies eine Neuauflage. Mit ihrem vor zwei Jahren eingestiegenen neuen Sänger Alexx Stahl und einer auf allen Positionen erstklassigen Besetzung explodiert die Kreativität der Band auf Temple Of Lies geradezu und wird garantiert auch das jüngere Rockpublikum überzeugen.
„Mit Alexx haben wir den absoluten Glücksgriff gemacht“, nennt Gitarrist Hans Ziller die aktuellen Stärken seiner Gruppe beim – im wahrsten Sinne des Wortes – Namen. „Alexx ist ein Teamplayer, der absolut professionell auf seine Stimme achtet und sie als sein wichtigstes Werkzeug entsprechend schont. Er raucht nicht und bereitet sich auf jede Show optimal vor. Außerdem ist Alexx ein unglaublich netter Typ. Mit einem Sänger wie ihm könnte man als Bonfire-Chef kaum glücklicher sein.“ Ähnliche Lobeshymnen äußert er auch über seine Rhythmusgruppe mit Bassist Ronnie Parkes und Schlagzeuger Tim Breideband („die beiden scheinen den Groove erfunden zu haben“) und Gitarrist Frank Pané („einer der geilsten Musiker, mit denen ich je gespielt habe“). Ziller: „In dieser Konstellation sind Bonfire jederzeit in der Lage, den Härtegrad der Songs zu steigern. Stücke wie ‚Temple Of Lies` oder ‚Stand Or Fall‘ wären mit früheren Besetzungen kaum möglich gewesen.“ Dabei ist es nicht nur die partiell härtere Gangart, die auf Temple Of Lies (produziert von Hans Ziller in den Ingolstädter Flatliners Recording Studios) von der ersten bis zur letzten Note überzeugt, sondern generell das hochwertige und abwechslungsreiche Songwriting der Scheibe. Stampfende Midtempo-Tracks (,Feed The Fire`, ‚On The Wings Of An Angel‘, Fly Away‘, ‚Crazy Over You‘,) garnieren die oben erwähnten Uptempo-Rocker und werden geschickt durch die Ballade ‚Comin` Home‘ und dem mit einer Strophe im Reggae-Groove ausgestatteten Stück ‚I Help You Hate Me’ aufgelockert.
Eröffnet wird Temple Of Lies durch das Intro ‚In The Beginning` mit dem amerikanischen Synchronsprecher David Michael Williamson (Herr der Ringe). Der Spaß ist also zurück bei Bonfire und äußert sich auch im 20-minütigen Bonustrack ‚Friedensreich II. – The Return Of The Zünsler Into The T.O.L.‘, einer humorvollen und bisweilen an Frank Zappa erinnernden Soundcollage. Gleichzeitig zeigen aber der programmatische Albumtitel und das vielsagende Cover-Artwork, dass sich Ziller & Co auch ihrer Verantwortung als sozialkritische Musiker stellen und „mit den Lügen unserer Welt, insbesondere der Politiker“ hart ins Gericht gehen. Kein
Zweifel: Mit Temple Of Lies werden Bonfire nicht nur ihrer eigenen Geschichte gerecht!

„Temple Of Lies“ Tracklist:

01. In The Beginning
02. Temple Of Lies
03. On The Wings Of An Angel
04. Feed The Fire (Like The Bonfire)
05. Stand Or Fall
06. Comin‘ Home
07. I’ll Never Be Loved By You
08. Fly Away
09. I Help You Hate Me
10. Crazy Over You

Bonus Tracks (Digipak):
11. Comin‘ Home (Extended Acoustic Version)
12. Friedensreich – Let The Madness Continue (Director’s Cut)

EYNOMIA – Break free

Band: Eynomia
Album: Break free
Spielzeit: 42:12 min
Stilrichtung: Rock/Metal
Plattenfirma: Pure Legend Records
Veröffentlichung: 26.01.2018
Homepage: www.eynomiaband.com

Newcomeralarm! Die Band EYNOMIA kommt aus Amerika und dürfte Anhänger von melodischen Rock und Metal bald ziemlich geläufig sein, denn dieser Tage erscheint ihr, mit viel Vorschusslorbeeren bedachtes, Debütalbum „Break free“.
Angeführt wird die Truppe von Sängerin Phyllis Rutter sowie SYMPHONY X Basser Mike LePond und musikalisch bietet man uns einen bunten Querschnitt aus SYMPHONY X mit ordentlich QUEENSRYCHE Einflüssen.
Wie das klingt hören wir direkt beim eingängigen Opener „Cleansing“ der mit seichten Keyboardspiel beginnt. Diese seichten Klänge werden dann aber nach kurzem von kräftigen Gitarrenriffs und den kraftvollen Organ von Sängerin Phyllis abgelöst.
Gott sei Dank kein weiblicher Operngesang hier, sondern eine reinrassige, cleane Rockröhre!
Der Song an sich hat einen guten Chorus und ist daher als Opener perfekt geeignet wie ich finde.
Das folgende „Someday Maybe“ ist dann auch schön eingängig und begeistert direkt auf Anhieb. Man merkt die Band hat es definitiv drauf eingängige Songs zu schreiben.
Nach ein bisschen Anlauf kann dann auch das anschließende „Till we meet again“ den Weg in die Gehörgänge finden und das der anschließende Titelsong ebenfalls in die gleiche hochqualitative Kerbe schlägt das kann man sich denke ich recht schnell denken!
Das erste Drittel der Scheibe war ja dann nun schon mal mehr als beachtlich, schauen wir nun mal was uns der nun folgende Mitteilteil bringt?
Tja leider haben wir hier einen Bruch zu verzeichnen, denn irgendwie gehen die nächsten Songs nicht mehr so gut ins Ohr und rauschen erstmal ziemlich an einen vorbei….besser wird es dann erst wieder kurz vor Ende mit „Take a Look“ und das kraftvolle „When its Over“ bekommt dann zum Abschluss auch noch gut die Kurve.
Hier hat man aber definitiv auf den letzten Metern Punkte verschenkt, schade.

Anspieltipps:

Auf jeden Fall “Cleansing”, “Till we meet again”, “Break Free” sowie “Take a Look”.

Fazit :

Tja, nach der ersten Hälfte dachte man schon oh ha da haben wir aber mal wieder eine Rock/Metal Perle des melodischen Genres! Aber dann lässt die Band doch etwas nach, die Stücke werden weniger eingängig und rauschen ziemlich an einem vorbei.
Zum Schluss bekommt man noch einigermaßen die Kurve und landet bei einer soliden Benotung, aber hier sind definitiv Punkte verschenkt worden!
Das Potential ist aber auf jeden Fall da, schauen wir mal gespannt in die EYNOMIA Zukunft.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Cleansing
02. Someday Maybe
03. Till we meet again
04. Break Free
05. Let it go
06. Through your Eyes
07. I can tell
08. Take a Look
09. When its Over

Julian

Betontod – 1000x Live

Band: Betontod
Album: 1000x live
Spielzeit: 66:34 min
Stilrichtung: Punkrock, Deutschrock
Plattenfirma: Nuclear Blast
Veröffentlichung: 17.11.2017
Homepage: www.betontod.de

„Der Mainstream wird uns niemals mögen weil wir anders sind. Anders als dieser Einheitsbrei, den sie täglich servieren. Nicht Aalglatt, mit Ecken und Kanten… und das ist auch gut so!“ Mit diesem Statement beschreibt Songwriter und Gitarrist Frank Vohwinkel die mehr als 25-jährige Bandgeschichte von BETONTOD. Und er hat nicht Unrecht. BETONTOD passen in eine keine Schublade, wechseln spielerisch zwischen Punk, Metal und Rock und haben auch nach einem Vierteljahrhundert noch lange nicht genug. Unter Beweis gestellt wird dies mit dem Live-Album „1000x live“, welches am 17.12.2016 beim 1.000 Konzert in der Mitsubishi Electric Hall aufgenommen und ein knappes Jahr später veröffentlicht wurde. Randvoll gepackt mit 23 Songs in knapp 89 Minuten Spielzeit kommt beim Hören wahres Konzertfeeling auf. Das Album enthält die Essenz von 7 Studioalben und ist ein perfekter Querschnitt der Bandgeschichte. Angefangen hat diese 1990, als 5 Freunde aus dem nordrhein-westfälischen Rheinberg beschlossen, eine Band zu gründen. Nach einigen Umbenennungen war dann schließlich BETONTOD geboren, bereit Deutschland zu erobern. Oliver Meisters unverwechselbare Stimme gibt der Band dabei ihren eigenen Charakter. Unterstützt von den Gitarrenjongleuren Frank Vohwinkel und Mario Schmelz sowie Basser Adam Dera und dem Trommelwirbler Maik Feldmann ist der Fünfer aktuell perfekt besetzt. In Eigenregie wurden über 1.000 Konzerte organisiert, 7 Studio- und 3 Live-Alben produziert. Auftritte in Wacken, beim With Full Force oder Rockharz Open Air folgten. Mit „1000x Live“ wurde zwar nicht das erste Live-Album aufgelegt, aber das vollständigste Werk. Alle kleinen und großen Hits sind auf dem Dreher zu finden und begeistern die Fan-Welt. Schon das Intro aus dem Vorgänger Album „Revolution“ wird von den anwesenden 3.500 Fans abgefeiert. Und Abfeiern ist das richtige Stichwort. Jeder Song wird frenetisch mitgesungen, mitgegröhlt, mitgemacht. Die Scheibe erzeugt Gänsehautmomente, wenn die Fans mitsingen („Viva Punk!“, „Glück auf“) und es ist für jeden BETONTOD-Geschmack und -Fan etwas dabei. Obwohl es vor allem Stücke der neueren Alben gibt, ist die Auswahl nahezu perfekt. Eines der Highlights ist für mich „Kinder des Zorns“. Dramatisch eingeleitet werden die Fäuste geballt um nach einem wirklich passenden Statement der Band (welches wieder einmal zeigt, wofür BETONTOD stehen und welches zum Glück nicht der Schere zum Opfer fiel) geht es direkt passenderweise mit „Dagegenstehen“ weiter. Einer der vielen Höhepunkte auf „1000x live“. Und natürlich dürfen auch Spaßsongs wie „Glück Auf“ nicht fehlen. Unter Aufhören-Rufen wird den Massen befohlen, ja nicht weniger zu trinken (was auch gerne lautstark umgesetzt wird).
Mit „Im Himmel“ – dem letzten Song – gibt es noch einen sehr schönen ruhigen Moment mit der Band, ein wirklich schöner Abschluss eines tollen Konzerts und eines tollen Live-Albums.
„1000x Live“ ist ein absolut stimmiges Werk, welches ein gelungenes Konzert und einen tollen Abend perfekt zusammenfasst. Die Produktion ist astrein und das Live-Gefühl ist nicht verloren gegangen. Energie, Leidenschaft, Liebe, es ist alles vorhanden. Ergänzt um die Spielfreude und Natürlichkeit der Band – die den Jungs auch nach 26 Jahren nicht abhanden gekommen ist – ein wunderbares Album zum Abfeiern und Genießen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Intro
02. Keine Popsongs
03. Flügel aus Stahl
04. Küss mich
05. Nacht im Ghetto
06. Generation X
07. Alles
08. Schwarzes Blut
09. Feuer frei!
10. Nebel
11. 7 Schuss
12. Mein letzter Tag
13. Freiheit in Ketten
14. Kinder des Zorns
15. Dagegenstehen
16. Ihr könnt mich!
17. Halt mich
18. Traum von Freiheit
19. Glück auf
20. Ich nehme dich mit
21. Freunde
22. Viva Punk!
23. Im Himmel

Tänski

CORNERSTONE News

CORNERSTONE: ON THE ROAD AGAIN…

Wie bereits angekündigt, bringt 2018 für Cornerstone wieder viele, viele Konzerte. Den ersten Teil des Jahres wird die Band hauptsächlich in Österreich – inkl. ein paar Abstechern nach Deutschland – spielen, im Sommer steht dann wieder Großbritannien am Programm, zum mittlerweile neunten Mal. In den nächsten Wochen werden dann noch mehr Livetermine bestätigt werden, eventuell ist da auch noch das eine oder andere Highlight mit dabei… 😉 Im Mai steht übrigens ein TV-Auftritt in einer sehr bekannten Show in Österreich an, mehr Details werden dann in Kürze bekanntgegeben. Stay tuned!

03/02 AT – Villach, Jibi’s
03/03 DE – Bad Homburg, SpeicherBeats
03/09 AT – Saalbach, Bobby´s Pub
03/10 DE – Althuette, Eddi’s Biker-Residenz „Zum Löwen“
03/23 AT – Tuernitz, Auszeit
03/24 AT – Vienna, Saloon Donauplex
04/06 AT – Ybbs/Donau, Dani’s Milchbar
04/07 AT – Neumarkt im Hausruckkreis, Plan-B
04/14 AT – Enns, HOFCafe
05/04 AT – Lilienfeld, Salettl
05/11 AT – Tulln an der Donau, Taverne²
06/08 AT – Falkenstein, Siebenschläfer
06/09 AT – Moedling, Templerhof
06/23 AT – Ternitz, Petersberg
07/05 AT – Wolfsberg, Orpheo
07/18 DE – Soegel, Haus Elke
07/20 UK – Caerphilly, The Patriot
07/21 UK – Evesham, The Iron Road
07/22 UK – Newark-on-Trent, The Flying Circus
07/23 UK – Hull, O’Rileys
07/27 UK – Swindon, The Groves Company Inn
07/28 UK – East Grinstead, The Sussex Arms
09/29 AT – Vienna, Saloon Donauplex

Mehr Details zu den Konzerten finden sich hier:
http://www.cornerstone.co.at/tour

FOO FIGHTERS – Concrete And Gold

Band: Foo Fighters
Album: Concrete And Gold
Spielzeit: 48:17 min
Stilrichtung: Alternative Rock, Rock
Plattenfirma: RCA
Veröffentlichung: 15.09.2017
Homepage: www.foofighters.com

Nicht wirklich neu, was uns Dave Grohl da präsentiert. „Concrete And Gold“ ist zwar ein gutes, aber leider nicht überragendes Werk der FOO FIGHTERS. Das mit wirklich fettem Sound unterlegte neunte Studioalbum klingt an vielen Stellen leider doch etwas zu belanglos. Gemildert wird diese Aussage durch die gezielt eingesetzte Gesellschaftskritik und durch einige wirklich gute Songs, aber insgesamt verschwindet die Platte im Rock/Pop-Mainstream. Vorbei sind die Zeiten des ehemaligen Nirvana Drummers, der mit Spielfreude, Witz, Ironie und vielen neuen Ideen aus dem Schatten des übermächtigen Kurt Cobain heraustritt. Man hat beim Hören von „Concrete And Gold“ immer das Gefühl, dass da noch mehr kommen müsste. Vieles klingt wie Songs vorheriger Scheiben, auch wenn sich einige frische Ideen in das neueste Werk des Quartetts um Dave Grohl verirrt haben. An Gastmusikern fehlt es der Scheibe definitiv nicht, von Paul McCartney bis Justin Timberlake sind einige Größen des Rock/Pop-Business vorhanden, die entweder die Backing Vocals oder Instrumente beisteuern. Aber von der lang ersehnten Garage Rock Scheibe ist „Concrete And Gold“ weit entfernt.
Der erste Song „T-Shirt“, der die Antrittsrede Donald Trumps als US-Präsident thematisiert, zeigt zwar – wie das ganze Album – seine soundtechnische Erstklassigkeit, kann mit seinem balladesken Anfang und Ende aber nicht wirklich überzeugen. Und so geht es mit den nächsten Songs weiter. Die Hommage an die 70er oder an Bands wie DIRE STRAITS („Dirty Water“) oder LED ZEPPELIN („La Dee Da“) ist nicht zu überhören, aber auch das ist nicht wirklich neu, sondern wurde schon von vielen anderen Bands vor den FOO FIGHTERS versucht (bei vielen davon allerdings mit deutlich weniger Erfolg oder Können).
Die nach dem zwar beschaulich startendem aber doch sehr rockigem „Run“ zweite Singleauskopplung ist „The Sky Is A Neighborhood“. Dieser Song ist absolut radiotauglich und zeigt Dave Grohls musikalisch gut umgesetzte Angst vor der Zukunft der Menschheit. Mit „La Dee Da“ kommen die FOO FIGHTERS Grohls Wurzeln trotz des ZEPPELIN Riffs am Nähesten. Mit punkartigen Einlagen und Hardcore-Geschrei im Refrain für mich einer der besten Songs der Platte. Wogegen der Titeltrack „Concrete And Gold“ eher sanft dahindümpelt und sehr in die Länge gezogen wirkt. 5:32 Minuten sind dann doch etwas zu lang.
„Happy Ever After“ erzeugt mit dezenten Chören und Streichern eine Beatles-Atmosphäre und ist eines der ruhigen Stücke auf „Concrete And Gold“. Trotzdem ist Grohls Aussage, er habe mit dieser Platte eine „Motörhead­Version von ‚Sgt. Pepper‘ “ erschaffen wollen, doch sehr sehr sehr weit hergeholt und lässt vermutlich viele Motörhead Fans aufschreien.

Ja, „Concrete And Gold“ ist auf Platz 1 der Billboard Charts gelandet, aber das bestätigt nur, wie sehr sich die FOO FIGHTERS von Ihren Ursprüngen, von Ihrem wildem Rock, von Ihrem Rotz entfernt haben. Das ist nach 25 Jahren natürlich erlaubt und man will von seiner Musik schließlich auch leben können. Und wer die FOO FIGHTERS bisher ignoriert hat, ist mit „Concrete And Gold“ definitiv nicht falsch beraten. Das Album entbehrt nicht eines gewissen Charmes, ist aber stellenweise einfach zu sanft und zu seicht geraten.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. T-Shirt
02. Run
03. Make It Right
04. The Sky Is A Neighborhood
05. La Dee Da
06. Dirty Water
07. Arrows
08. Happy Ever After (Zero Hour)
09. Sunday Rain
10. The Line
11. Conrete And Gold

Tänski

AMMUNITION – s/t

Band: Ammunition
Album: s/t
Spielzeit: 37:49 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: Frontiers
Veröffentlichung: 26.01.2018
Homepage: www.ammunition.no

Mit selbstbetiteltem Album starten AMMUNITION ins neue Jahr. Und ganz ehrlich: Was kann bei der Besetzung schon schiefgehen? Erik Mårtensson drückt nach Eclipse, W.E.T. und Nordic Union auch dieser Formation seinen unverwechselbaren Stempel auf und bringt gleich seinen Eclipse-Bassisten (nur diesmal als Schlagzeuger) Magnus Ulfstedt mit. Von der Gute-Laune-Fraktion kommt WIG WAM-Sänger Åge Sten Nilsen, TNT steuert Bassist Victor Cito Borge bei und Keys und Gitarre werden von Lasse Finbråthen bzw. Jon Pettersen übernommen.
Schon das Debut-Album „Shanghaied“ der norwegisch-schwedischen Kollaboration wurde bei der Rock-Garage abgefeiert und dem werde ich mich jetzt beim zweiten Album nahtlos anschließen.
Los geht’s mit einem lauten Break-Up Song namens „Time“, dann wird man gleich in „Freedom Finder“ hineingezogen und fängt an zu tanzen und mitzusingen obwohl man die Lyrics noch gar nicht kennt. Dieser Song lässt einen so schnell nicht los. Ein bisschen DOKKEN-like startet „Virtual Reality Boy“ und „Gung Ho (I Told You So)“ wartet mit ultimativem Gangshout Refrain auf und könnte auch ein reiner WIG WAM Song sein. Mit „Eye For An Eye“ wird es etwas nachdenklicher und hat sowohl thematisch als auch von der musikalischen Stimmung her etwas von U2. Mit einem „My Sharona“-groovigen Song namens „Tear Your City Down“ wird man wieder etwas wachgerüttelt bevor der härtesten drei Minuten des Albums in Form von „Caveman“ einem ordentlich Dreck um die Ohren schleudern. Mit „Wrecking Crue“ schafften es AMMUNITION sich für das finale des norwegischen ESC zu qualifizieren und mischten die gewöhnliche ESC-Suppe ein bisschen auf. Bei „Miss Summertime“ ist der Name Programm. Eine poppig-swingende Nummer, die den Raum mit Sommerhitze und Sonnencremeduft erfüllt. „Bad Bones“ bringt einen wieder auf den Boden der Tatsache zurück, dass man es hier mit einer Melodic Rock Band zu tun hat und das Schlusslicht „Klondike“, der erste Song, der für das Album geschrieben wurde, schließt genau da an.

AMMUNITION bringt Spaß und gute Laune. Kaum auszudenken was einem für eine Party blüht, wenn dieser melodischen Hammer einem live entgegenfliegt! Das ist in Deutschland auch bald möglich:
28.03.18 – Jubez – Karlsruhe
29.03.18 – Matrix – Bochum
31.03.18 – Kubana – Siegburg
01.04.18 – Live Music Hall – Mörlenbach

WERTUNG: 

 

 

Trackliste:

01. Time
02. Freedom Finder03. Virtual Reality Boy
04. Gung Ho (I Told You So)
05. Eye For An Eye
06. Tear Your City Down
07. Caveman
08. Wrecking Crue
09. Miss Summertime
10. Bad Bones
11. Klondike

Lotta

SAVAGE MACHINE – Abandon Earth

Band: Savage Machine
Album: Abandon Earth
Spielzeit: 55:16 min
Stilrichtung: Metal
Plattenfirma: Savage Machine
Veröffentlichung: 19.01.2018
Homepage: www.savage-machine.com

Aus dem dänischen Metalunderground kommen die Jungs von SAVAGE MACHINE die uns dieser Tage mit ihrem ersten Album „Abandon Earth“ beglücken.
Seit 2010 existieren die Jungs, veröffentlichten bis heute zwei Eps, spielten sich auf diversen Festivals, unter anderem dem Wacken Open Air, den Arsch ab und tourten mit so Größen wie DRAGONFORCE oder LORDS OF BLACK.
Nun ist es also Zeit für ihr Debütalbum, auf welchem wir eine gesunde Mischung aus Heavy Metal, mit modernen und progressiven Elementen erwarten können.
Als Opener dient „Exodus“ der lang und mit Cinematic Elementen eingeleitet wird. Es dauert ein wenig bis die Nummer ordentlich Fahrt aufnimmt, aber dann startet das Teil ordentlich los und geht mächtig nach vorne! Der Gesang von Fronter Troels Rasmussen ist ebenfalls mächtig, kraftvoll und variabel das kann man recht schnell festhalten.
Nach dem langen Atem den man beim Opener haben musste, starten die folgenden Songs „Age of Machines“ sowie „The Hunter“ wesentlich knackiger und sind aufgrund des guten Chorus wesentlich eingängiger, was die Stücke direkt in die Gehörgänge befördert.
Der Mittelteil bietet dann ebenfalls sehr ordentliche Kost die zwar ein paar mehr Durchläufe benötigen, dann aber ebenfalls super im Gehörgang verweilen. Hervorzuheben ist hier mit Sicherheit das ruhigere „Behind the Veil“ aufgrund der tollen Atmosphäre, welche einen schön innehalten lässt.
Apropos Atmosphäre diese ist, aufgrund des tollen Aufbaus, auch bei „Fall of Icarus“ wieder massig vorhanden. Mit einem tollen Chorus und dem, erneut, genialen Gesang von Fronter Troels schafft man es spielend sich auch hier in den Gehörgängen fest zu krallen!
Die beiden abschließenden Nummern „Savior“ und „Welcome to Hell“ sind ebenfalls nicht von schlechten Eltern und somit wird ein tolles, rundes Debütalbum einer aufstrebenden Metalband aus Dänemark sehr ordentlich abgeschlossen.

Anspieltipps:

Die gesamte Platte ist eine recht runde Sache geworden, ein bisschen hervorstechen tun aber mit Sicherheit “Age of Machines”, “The Hunter”, “Behind the Veil” sowie “Fall of Icarus”.

Fazit :

Schön das es aus Dänemark nicht nur den typischen rockigen VOLBEAT Sound zu hören gibt! Mit SAVAGE MACHINE haben wir einen sehr hoffnungsvollen Metalnewcomer der gekonnt den Sound von HELLOWEEN, JUDAS PRIEST und auch IRON MAIDEN vermischt und ihn mit seiner ganz eigenen Note würzt. Einmal durch gerührt kommt ein rundes, abwechslungsreiches Debütalbum heraus welches die Band direkt in die Notizbücher der Booker sowie der Metalfans bringen sollte!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Exodus
02. Age of Machines
03. The Hunter
04. Time Traveler
05. Behind the Veil
06. Fourth Dimension
07. Fall of Icarus
08. Event Horizon
09. Savior
10. Welcome to Hell

Julian

VICTORIUS – Dinosaur Warfare – Legend of the Power Saurus

Band: Victorius
Album: Dinosaur Warfare – Legend of the Power Saurus
Spielzeit: 21:10 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 26.01.2018
Homepage: www.victoriusmetal.net

Fast genau 1 Jahr ist vergangen seit uns die deutschen Power Metaller von VICTORIUS mit ihrer letzten Scheibe „Heart of the Phoenix“ mächtig einen eingeschenkt haben!
Nun steht uns schon wieder der nächste Schlag bevor, denn die Truppe wirft die Konzept EP „Dinosaur Warfare – Legend of the Power Saurus“ in den Ring.
Das Konzept dreht sich um eine fiktive Geschichte in dem Dinosaurier die Erde regieren und sich dann mächtigen, außerirdischen Eindringlingen stellen müssen.
Ordentlich Fantasy ist hier also angesagt wenn wir uns dem Openerintro „Saurus Infernus Glacticus“ widmen. Ein kurzes Cinematicintro welches den Bogen gekonnt zum ersten Power Metalbrecher „Dinosaur Warfare“ spannt. Dieser ballert schnell und kräftig aus den Boxen. Ohrwurmrefrain sowie erneut Cinematicelemente inklusive. So kann es weitergehen!
Und das tut es eigentlich auch, denn das eher etwas episch klingende, „Legend of the Power Saurus“ nimmt den Faden dann gekonnt auf bevor dann mit der pfeilschnellen Metalabrissbirne „Lazertooth Tiger“ die Rübe wieder so richtig durchgeschüttelt werden kann.
Die letzten beiden Songs „Razorblade Raptor“ und „Flames of Armageddon“ können dann das bisherige Qualitätsniveau nicht ganz halten, sind aber nach wie vor weit entfernt von richtigen Ausfällen.
Von daher geht hier eine, wenn auch etwas kurzweilige, gute EP der Jungs von VICTORIUS zu Ende.

Anspieltipps:

Auf jeden Fall “Dinosaur Warfare”, “Legend of the Power Saurus” sowie “Lazertooth Tiger”.

Fazit :

Als kurzes Lebenszeichen der Jungs von VICTORIUS ist diese EP genau das Richtige! Das Konzept der Scheibe wird toll verfolgt, dürfte aber mit Sicherheit nicht jedermanns Geschmack sein!
Top produziert ist das Teil auch noch und die Fans bekommen den melodischen Power Metal der Jungs geboten den sie erwarten.
Von daher kann man hier bedenkenlos zugreifen bei diesem starken Appetithappen DER deutschen Power Metal Newcomer der letzten Jahre VICTORIUS!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Saurus Infernus Galacticus
02. Dinosaur Warfare
03. Legend of the Power Saurus
04. Lazertooth Tiger
05. Razorblade Raptor
06. Flames of Armageddon

Julian

SEASONS OF THE WOLF – Last Act Of Defiance

Band: Seasons Of The Wolf
Album: Last Act Of Defiance
Spielzeit: 45:59 min.
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Iron Shield Records
Veröffentlichung: 26.01.2018
Homepage: www.facebook.com/Seasonsofthewolf

SEASON OF THE WOLF machen dem Cover nach zu urteilen offensichtlich Retro Speed Metal und sind den Zeiträumen zwischen den einzelnen Releases zufolge stark beeinflusst von BLIND GUARDIAN (Im Schnitt über vier Jahre, elf alleine seit dem letzten). Tatsächlich verhält es sich jedoch etwas anders. Ende der 80er in Florida gegründet und seitdem konstant im Untergrund verankert geblieben praktiziert das Quintett um Fronter Wes E. Waddell eine interessante Mischung aus klassischem Heavy Metal, sphärischen Keyboards, einem dezenten Progressive-Anteil plus X.
Der Produktion merkt man die Undergroundheit (?) deutlich an. Was in heutiger Zeit nicht mehr wirklich aktuell klingt, wirkt dafür umso authentischer hinsichtlich des Alters der Band. Tatsächlich klingt “Last Act Of Defiance” beinahe so, als habe man es direkt in den Neunzigern aufgenommen und erst jetzt veröffentlicht – auch was die Wahl und den Einsatz der Keyboardsounds angeht. Modern mag das nicht sein, aber dem Charme des Sounds der CD kann man sich nur schwer entziehen.
SEASONS OF THE WOLF musikalisch einzuordnen ist schwer. “Solar Flare”, der Eingangstrack, klingt beispielsweise nach klassischem Hard Rock, inklusive Hammondorgel und Gute-Laune-Garantie, während “Take Me To The Stars” wesentlich düsterer und metallischer scheint und mit intensivem Chorus und arschcoolem Riff punktet.
“Be Careful What You Wish” beginnt mit einem ruhigen Intro aus Glockensynths auf cleanen Gitarren und erinnert insgesamt an PRIESTs “Nostradamus”, entwickelt sich dann zu einem edel tribenden Midtemposong.
War das Album bis dahin schon alles andere als enttäuschend, so beginnt mit “Drifter” erst der wahre Spaß. Das Ding klingt wie eine Mischung aus “Grinder” und KING DIAMONDS “The Eye”, behandelt die typisch-metallische Loner-Thematik und setzt sich sofort fest. Das anschließende “Fool’s Gold” geht dann etwas fixer voran und macht mit seiner klassischen Harmonieführung und dem Orgeleinsatz nicht weniger Laune. Und als sei das noch nicht genug, kommt danach mit “Another Day” direkt der nächste Hammersong daher, dessen Drumsound verdächtig nach “Blood Red Skies” von JUDAS PRIEST klingt und der neben abermals hervorragender Melodieführung fast schon modern anmutende Synthesizer (im Oldschool—Gewand) mit einem top-Gitarreneinsatz kombiniert. Nach dem Instrumental “Dark Stratosphere” wird es dann noch einmal spürbar böser. Gerade “Last Act Of Defiance” mutet geradezu bedrohlich an, ballert massiv und überzeugt mit einem ordentlich treibenden Beat und einer absolut gelungen-theatralischen Gesangsleistung. Man muss SEASONS OF THE WOLF einmal in Ruhe angehört haben, um zu wissen, wie schade es ist, dass nicht mehr Bands diese Art von Metal machen.

Anspieltipps:
“Another Day”, “Drifter”, “Last Act Of Defiance” und “Fool’s Gold”

Fazit:
SEASONS OF THE WOLF sind eine Band, die seit ihrer Gründung ihrem Sound sehr treu geblieben ist. Aber was sind schon produktionstechnische Innovationen, wenn man mit einem solch nostalgische Gefühle hervorrufenden Klang sein musikalisch derartig gutes Album zu einem kleinen Gesamtkunstwerk aufwerten kann? “Last Act Of Defiance” zieht wohl jeden, der nicht nur auf den Metal der letzten zehn Jahre fixiert ist, unweigerlich in seinen Bann. Großes Lob dafür!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Solar Flare
02. Desert Night Sky
03. Take Us To The Stars
04. Be Careful What You Wish
05. Centuries Of Pain
06. Drifter
07. Fool’s Gold
08. Another Day
09. Dark Stratosphere
10. No More Room In Hell
11. Last Act Of Defiance

Jannis