MACHINE HEAD – ØF KINGDØM AND CRØWN

Trackliste:

01. Slaughter The Martyr
02. ChØKe ØN The Ashes ØF YØUr Hate
03. BecØMe The FirestØRm
04. ØVerdØSe
05. My Hands Are Empty
06. UnhallØWed
07. Assimilate
08. Kill Thy Enemies
09. NØ GØDs, NØ Masters
10. BlØØDshØT
11. RØTten
12. Terminus
13. ArrØWs In WØRds FrØM The Sky.

Spielzeit: 59:22 min – Genre: Metal – Label: Nuclear Blast – : 26.08.2022 – Page: www.facebook.com/MachineHead

 

Vor vier Jahren haben MACHINE HEAD mit „Catharsis“ das wohl umstrittenste Album ihrer Musikgeschichte rausgehauen. „Catharsis“ hat damals nicht nur einen Großteil der Fangemeinde verstört, sondern auch die Band selbst auseinandergetrieben. Schlagzeuger Dace McClain und Gitarrist Phil Demmel verließen kurz nach der Veröffentlichung die Band und nicht nur ich, sondern die ganze Metalwelt hatte Angst, dass sich Robb Flynn und MACHINE HEAD davon nicht mehr erholen. Dass es so ausufern würde, hätte ich damals nicht gedacht. Mir persönlich gefällt „Catharsis“ supergut und als überzeugter NuMetal Fan konnte ich nicht anders, als Robb Flynn dafür ein äußerst gutes Zeugnis auszustellen (www.rock-garage.com/machine-head-catharsis/).
Mit „Øf Kingdøm And Crøwn“ haben sich MACHINE HEAD wieder auf ihre ganz alten Zeiten zurückbesonnen und zeigen sich in der neuen Besetzung mit Robb Flynn (v./g.), Waclaw “Vogg” Kieltyka (g./ ehem. DECAPITATED), Jared MacEachern (b.) und Matt Alston (d.) spielfreudig wie eh und je.
Auch die große Stärke der Band, die ultralangen Stücke, fehlen auf „Of Kingdom And Cown“ nicht. Direkt zu Anfang erfreut uns das über 10-minütige „Slaughter The Martyr“, welches atmosphärisch dicht beginnt um sich dann langsam aufbauend in ein wahres Riffgewitter zu verwandeln. Ein klasse Start in die neue Ära. Und als würde das nicht schon jedes Herz höher schlagen lassen, ballert einem der nächste Track „Choke On The Ashes Of Your Hate“ in bester „Burn My Eyes“-Manier um die Ohren. Verschnaufpause Fehlanzeige.
Die Jungs lassen auch bei „Become The Firestorm“ kein bisschen nach. Vogg und Alston treiben sich gegenseitig zu Höchstleistungen an, dass es ein wahrer Genuss ist. Ob sich das in der alten Besetzung auch so angehört hätte, wage ich zu bezweifeln. Neben den knallharten Bangern am Anfang gibt es mit „Unhallowed“ und „Kill Thy Enemies“ auch groovige Elemente, die ihre ganz eigene Faszination ausüben bis es mit „No Gods, No Masters“ wieder ans Eingemachte geht. Ein Kracher folgt dem anderen.
„Arrows In Words From The Sky“ zeigen zum Abschluss nochmal Robb Flynns ganzes Können bis „Of Kingdom And Cown“ nach 13 Songs (inkl. 3 Interludes), einer knappen Stunde Spielzeit und glücklich-debilem Grinsen auf meinem Gesicht zu Ende geht.
Ich bin schwer begeistert, was Robb Flynn und MACHINE HEAD auch nach 31 Jahren noch draufhaben. Allen Unkenrufen zum Trotz begeistert die Band auch nach Jahrzehnten noch die Musikwelt und schaffen es dabei immer wieder, sich den Herausforderungen der Zeit zu stellen. Für viele mag es dabei mit „Catharsis“ übers Ziel hinausgeschossen zu sein, aber vielleicht gehörte das alles zur Vorbereitung um mit „Of Kingdom And Crown“ einen bombastischen Neuanfang zu starten. Kritik? Gibt es nicht. Obwohl ich ein großer Fan des Vorgängers bin, muss ich zugeben, dass ich MACHINE HEAD in der Version „Of Kingdom And Crown“ doch deutlich geiler und ausgereifter finde, wer hätte das vor vier Jahren gedacht? Und nachdem ich „Catharsis“ mit damals gerechtfertigten 9,5 Sternen bewertet habe, kann es für Album #10 folgerichtig nur die Bestnote geben. Alles andere würde dem wunderbarsten MACHINE HEAD Album seit langem einfach nicht gerecht werden. Chapeau, meine Herren, ich verneige demütig mein Haupt vor euch und „Of Kingdom And Crown“.

Tänski

Ein Teil des Meisterwerkes, unbedingt reinhören: 

 

SANTA CRUZ – The Return Of The Kings

Trackliste:

01. Here Comes The Revolution
02. Take Me To America
03. Under The Gun
04. Disarm
05. Standing My Ground
06. Shots
07. Another Round
08. Gunshot
09. 1000 Cigarettes
10. Would You Believe It
11. Stay

Spielzeit: 37:40 min – Genre: Hardrock – Label: M-Theory Audio – VÖ: 26.08.2022 – Page: www.facebook.com/santacruzband

 

Die Geschichte der finnischen Hardrocker SANTA CRUZ ist bezeichnend für eine wilde Achterbahnfahrt moderner Musikgeschichte. Gestartet als vielversprechende, junge und hungrige Kapelle konnten Archie Cruz und seine Jungs zwei außerordentlich starke Alben veröffentlichen, die verschiedener nicht hätten sein können. Das 2013 veröffentlichte Erstlingswerk „Screaming For Adrenaline“ ist eine Blaupause für das, was moderner Sleaze Metal sein kann, der sich an die Originale der Achtziger anlehnt. Das zwei Jahre später folgende, schlicht „Santa Cruz“ betitelte Zweitwerk stand für weniger Sleaze und mehr Härte, mehr Moderne, mehr Massenkompatibilität und mehr Shredding. Beide Platten dürfen sich dennoch gut und gerne zu den kommenden Genreklassikern zählen, auch wenn „Santa Cruz“ nichts mehr vom jugendlichen Charme des Debüt´s hatte. Als im März 2018 während einer laufenden US-Tour zuerst Arttu Kuosmanen alias Archie Cruz vor die Tür gesetzt wurde, gaben die übrigen Bandmitglieder kollektiv bekannt, dass sie die Band verlassen. Seitdem sucht das einzig verbliebene Originalmitglied händeringend nach den richtigen Mitstreitern und danach, wieder fest im Sattel sitzen zu können.

Das dritte Album „Katharsis“ von 2019 konnte absolut nicht überzeugen – lediglich zwei gute Songs befanden sich darauf. Um das neue Album „The Return Of The Kings“, das Archie Cruz während der Pandemie als Ein-Mann-Projekt komplett in Eigenregie aufgenommen hat, auch live präsentieren zu können, hat er sich Verstärkung bei einem in Los Angeles beheimateten Trio aus Jerry Jade (guitars), Tommy Bradley (bass) und Randy McDemian (drums) geholt und somit kurzerhand die komplette Band ein weiteres Mal ausgetauscht. Dazu wurde gleich noch ein Gig im legendären Whiskey A-Go-Go klargemacht. Bei diesem Auftritt lief allerdings einiges schief und in der Folge mussten sich SANTA CRUZ mit dem medialen Mob angeführt von Radio-Ikone Eddie Trunk abkämpfen, weil sie Backing-Tracks verwendet hatten. Ein weiterer Tiefschlag für das Unterfangen, SANTA CRUZ wieder auf stabilen Untergrund zu stellen.

Aber widmen wir uns endlich dem neuen Album „The Return Of The Kings“. Ein bisschen voll nimmt Archie seinen Mund bei diesem Titel schon, aber speziell die im vorigen Jahr veröffentlichte Single „Crossfire“ ließ aufhorchen. Ein megacooler Song irgendwo zwischen den beiden ersten Alben. Die erste offizielle Single zum neuen Album – „Under The Gun“ – war da schon weitaus härter gestrickt. Und wer geglaubt hat, das war schon alles in Sachen Härte, der wird sich bei „Here Comes The Revolution“ ungläubig die Augen gerieben haben. Der mit Abstand härteste Track in der Geschichte von SANTA CRUZ – und ein starker noch dazu. Mit Growls und harten Riffs und natürlich jeder Menge Shredding. Also: „expect the unexpected“ sollte das Motto beim ersten Hören dieser neuen Platte sein. Mit „Take Me To America“ steht eine weitere harte Nummer an, aber man lehnt sich von Zeit zu Zeit nahe an die 2015er Scheibe an, liefert mit „10 Shots“ eine punkig angehauchte Abgehnummer ab, rockt bei „Gunshot“ irgendwo zwischen den STRUTS und den STONES und hat mit „1000 Cigarettes“ oder „Stay“ sowie der aktuellen Single „Disarm“ weitaus softere Nummern im Gepäck.

Summasumarum machen SANTA CRUZ respektive Archie Cruz hier einiges richtig, präsentieren ein abwechslungsreiches Album, das allerdings auch mit einigen schwachen Songs zu kämpfen hat. Aber die Formkurve zeigt definitiv nach oben – und das freut mich als Fan der allerersten Stunde umso mehr. Anspieltipps sind neben den beiden ersten Singles „Under The Gun“ und „Here Comes The Revolution“ noch „10 Shots“ und das locker flockige „1000 Cigarettes“. Wohl bekomms…

Stefan

Metal Garage 2023

Die nächste Ausgabe der Metal Garage 2023 mit einem Hammer Lineup

Das kleine, aber feine Indoor Festival Metal Garage wartet 2023 mit einem Hammer Lineup auf, anbei der Flyer:

Für Power Metal Freaks sollten die Urgesteine IRON SAVIOR und die beiden Geheimtipps der Szene EVERTALE und ELVENPATH auf jeden Fall etwas sein!

Über die Geschichte, die Anfänge und die Gegenwart berichtet Organisator Uwe folgendes:

Also, angefangen hat es als ein Kumpel seinen 50.gefeiert hat und eine Coverband gespielt hat, das ist bei der Band gut angekommen, dass sie es gerne wiederholt hätten. Für den Preis was die Band verlangt hat, habe ich den Vorschlag gemacht dass ich für den Betrag 3 Bands buchen kann. Daraufhin ist es dann im Juni 2018 zur Planung der ersten Metal Garage Ausgabe gekommen!

Beim ersten Konzert hatten wir mit Hammerking, Thornbridge, RevelationSzeel und Black Eden eine ausverkaufte Garage. Bei den Planungen für 2020 waren 6 Bands gebucht aber durch Corona mussten wir es 4 mal verlegen, so dass es dann 2022 letztendlich mit 4 Bands über die Bühne gegangen ist. Palace, Iron Echo, Warchild und Re-machined waren die Bands die, leider nur vor ca 150 Leuten gespielt haben. Was auch dazu geführt hat, dass wir 4 Tage Arbeit hatten für null Umsatz ,da ja leider im Gegensatz zu 2020 alles viel teurer geworden ist.
Für 2023 hoffen wir dass es finanziell reicht, da wir ja mit Iron Savior einen echten Hochkarätigen Headliner gebucht haben!

Für mehr Infos und Tickets besucht die Metal Garage unter: https://de-de.facebook.com/pages/category/Live-Music-Venue/Metal-Garage-566570557138965/

MAD MAX – Wings Of Time

Trackliste:

01. Too Hot To Handle
02. Days Of Passion
03. A Woman Like That
04. Best Part Of Me
05. Rock Solid
06. The Stage Is For You
07. When It Stops
08. Stormchild Rising
09. Heroes Never Die
10. Miss Sacrifice
11. Freedom

Spielzeit: 44:19 min – Genre: Melodic / Hard Rock – Label: ROAR – VÖ: 02.09.2022 – Page: www.facebook.com/madmax.germany.rocks

 

MAD MAX melden sich eindrucksvoll mit ihrem neuem, dem 16 Album zurück. Zwei Jahre nach „Stromchild Rising“ wird wieder drauf los gerockt und in bester Heavy Rock Manier losgezockt. Ich muss gestehen das ich mich bis jetzt noch nicht viel mit MAD MAX beschäftigt habe, ich besitze drei Alben und das wars dann auch schon. Wenn ich mir das Album „Wings Of Time“ so anhöre könnte dies unter Umständen ein Fehler gewesen sein.

Mit dabei waren Neushouter Julian Rolinger, Jürgen Breforth an Gitarren und Backing Vocals, Fabian Ranft an Bass und Backing Vocals und Axel Kruse an der Schießbude.

Was bieten MAD MAX nun mit neuem Sänger, der macht seine Sache hervorragend und überzeugt und liegt irgendwo zwischen Michael Voss und Stefan Kämmerer. Die Gitarren kommen in einer verdammt geilen 80er Weise aus der Anlage gepaart mit ebenfalls 80er geschwängerten Keyboards. Der Bass kommt schön durch und Axel ist gewohnt eine Macht an den Sticks.

Der Stil geht in Richtung MAD MAX, CASANOVA, JOE LYNN TURNER, HURRICANE, ADRIAN GALE wie auch der Härtegrad, der nahezu perfekt ist. Eigentlich ein typisches Album von einer US Band, doch nein das Dingens kommt mit einer Gewalt und das aus Deutschland.

„Too Hot To Handle“ eine Hymne für die Disco, „Days Of Passion“ überzeugt mit Melodie und Chören. „A Woman Like That“ besitzt den in allen Details den Spirit der 80er Jahre ein Highlight, „Best Part Of Me“ was für ein geiler rockiger Schmachtfetzen. „Rock Solid“ erinnert an eine sehr softe Version von „Lonely Is The Hunter“ ohne zu kopieren, „The Stage Is For You“ geht ab wie ein Zäpfchen im Hintern. „When It Stops“ kommt in bester härterer JOURNEY, NELSON und FOREIGNER Tradition daher, „Stormchild Rising“ geht in die Melodic Metal Ecke. „Heroes Never Die“ ein cooler Hard Rocker, „Miss Sacrifice“ erinnert mich an JOE LYNN TURNER, mit der Ballade „Freedom“ endet das Album.

Balle

HEADSTONE – Get On My Bones

Trackliste:

01. Appetite
02. Dealing With The Devil
03. Wherever You Roam
04. Get On My Bones
05. From Booze To Pain
06. Outlaw
07. Point Of No Return
08. Called You Back

 

 

Spielzeit: 32:50 min – Genre: Heavy Rock – Label: Eigenproduktion – VÖ: 12.08.2022 – Page: www.facebook.com/headstone.rocks

 

Am 13.08.2022 fuhr ich nach Waldkraiburg in Oberbayern um mir das Trio SANDNESS anzusehen. An diesem Abend fand die Releaseparty der aus dem Landkreis Mühldorf stammenden Band HEADSTONE statt. Und eben diese Lokalmatadoren luden ihre Kumpels von SANDNESS als Vorband ein. Bei dieser Gelegenheit wechselte ich ein paar Worte mit den beiden Sängern von SANDNESS und auch mit dem Gitarristen Teddy von HEADSTONE. Ich entschloss mich kurzer Hand einen Review über das neue Album „Get On My Bones“ von HEADSTONE zu verfassen. Nachdem ich von Teddy die Promos bekam war als erstes eine Hörprobe angesagt. Die erste Überraschung für eine Eigenproduktion hat das Ding einen amtlichen Sound bekommen und die drei Rocker aus Oberbayern sorgen für gewaltig Alarm an der Gehörfront.

Aber erstmal von Anfang an, mir gefiel die Show von HEADSTONE recht gut, mit zwei kleinen Schönheitsfehlern. Zum ersten der Sänger war unvorteilhaft gemischt und nicht gut verständlich, zum zweiten haben die Buam genug drauf um ihre eigenen Songs zu spielen. An diesem Samstagabend haben die Jungs einige Coversongs gespielt, was auch nur nebenbei ein Schönheitsfehler war da die Band ein Set von zwei Stunden hingelegt hat und mit voller Power durchgerockt hat. Mich erinnerte das Trio vom Erscheinungsbild und auch von der gebotenen Mucke an eine Mischung aus SPIDER MURPHY GANG mit englischen Texten, AC DC, THE BRANDOS und AIRBOURNE. Liest sich chaotisch kommt Live aber richtig Geil rüber.

Zur Band gehören Russel McFish am Mikro und Bass, Teddy McRocket an Gitarren und Backing Vocals sowie Simon McMayhem an den Drums. Dieses Trio kann als Powertrio betittelt werden, dass aktuelle Album sowie Live versprüht die Band mit ihrer Art der Spielweise sehr viel Energie und kann überzeugen.

Die Stimme von McFish ist rau und vorlaut und passt sehr gut zum fast schon rotzigen Heavy Rock von HEADSTONE, McRocket lässt die Axt gewaltig fliegen und zaubert ein Riff nach dem Anderen aus dem Ärmel und McMayhem bearbeitet die Felle ohne Ende und treibt wie Sau.

Nun zum Album, als erstes ein kleiner Kritikpunkt, nur acht Songs und nur knapp unter 33 Minuten Spielzeit, zwei Songs hätten es mehr sein können. Genug abgekotzt auf dem Album wird kerniger Heavy Rock geboten in einer Schnittmenge aus AC DC, MOTORJESUS, ZZ TOP und THE BRANDOS mit einer feinen Blues und Southern Rock Note gewürzt. Diese Ingredienzen hören sich auf Konserve richtig cool und ausgewachsen an.

Jeder der auf die Vergleiche kann und mit Blues oder Southern Rock Note leben kann, sollte dem jungen Trio eine Chance und Probelauf geben denn der Heavy Rock ist nicht von schlechten Eltern. Das Cover Artwork passt irgendwie wie Arsch auf Topf zu der Rotzmucke die auf Dicke Eier macht.

Bei „Appetite“ könnte man meinen die Sümpfe Louisianas stehen vor der Haustür ein cooler Rocker, „Dealing With The Devil“ ein Vollgasstampfer der Dampf macht. „Wherever You Roam“ erinnert an mit Blues versetzten härteren Southern Rock, „Get On My Bones“ hört sich nach Blues, Sumpf, Moder und abgestandenem Wasser der Südstaaten an ein Hitalarm. „From Booze To Pain“ geht wieder ab wie Nachbars Lumpi mit frecher Punknote, „Outlaw“ noch so ein vorlauter Rocker der hängen bleibt. „Point Of No Return“ ein Blues N Roller geil gemacht, „Called You Back“ geht als Blues Rock Highlight durch.

Balle

DYNAZTY – Final Advent

Trackliste:

01. Power Of Will
02. Advent
03. Natural Born Killer
04. Yours
05. All The Devils Are Here
06. The White
07. Instinct
08. Heart Of Darkness
09. Achilles Heel
10. Power Of Now

 

Spielzeit: 41:42 min – Genre: Melodic Metal – Label: AFM Records – VÖ: 26.08.2022 – Page: www.facebook.com/dynaztyband

 

DYNAZTY sind Back, mit Album #8 im Gepäck, starteten die Jungs auf den ersten Alben noch als Melodic / Hard Rock Band mutierten sie im Laufe ihres Bestehens zu einem ernst zu nehmenden Melodic Metal Act. Das neue Album mit dem Titel „Final Advent“ macht da keine Ausnahme und knüpft nahtlos an den Vorgänger „The Dark Delight“ von 2020 an. Im Vorfeld wurden schon vier Songs als Videos auf Youtube veröffentlicht. Diese vier Songs hören auf die Titel „Yours“, „Advent“, „Power Of Will“ und „Natural Born Killer“.

Ich konnte mich im April beim Tourauftakt in München von der Livequalität der Band überzeugen, DYNAZTY fackelten die Bühne regelrecht ab und bewiesen das sie nicht nur auf Konserve eine Macht sind. Drei Songs vom neuen Album wurden auch in die Setlist aufgenommen, „Power Of Will“, „Advent“ und „Yours“.

Zum Lineup gehören Nils Molin am Mikrofon, Love Magnusson und Mikael Lavér an den Gitarren, Jonathan Olsson am Bass und Georg Hämsten Egg an der Schießbude.

Molin gibt zum neuen Album an „„Power Of Will“ war einer der ersten Songs, die wir für das Album komponiert haben, und einer, der sofort die weitere Zielrichtung geprägt hat. Meiner Meinung nach ist „Final Advent“ unser bis dato intensivstes Album, mit einigen der stärksten Nummern, die wir je geschrieben haben“. Weiter führt Molin aus „Jeder Song hat einen absolut individuellen Text. Bei manchen handelt es sich um Kurzgeschichten in straff strukturierten Stücken wie „All The Devils Are Here“, „Yours“, „Heart Of Darkness“ oder Achilles Heel“, während „Power Of Will“, „Advent“, „Natural Born Killer“ und „Power Of Now“ klare Botschaften vermitteln sollen“. Und weiter „Das Cover und der Albumtitel von „Final Advent“ sind bewusst mehrdeutig gewählt. Advent bedeutet die Ankunft einer bemerkenswerten Sache oder Person“.

Ob er mit der erwähnten Ankunft sich selbst und seine Mitstreiter samt neuem Album gemeint haben könnte wird sich in den folgenden Zeilen zeigen. Was bietet DYNAZTY auf „Final Advent“, Melodic Metal wie aus dem Lehrbuch. Der Hauptbestandteil sind ausgereifte Melodien, gepaart mit den Vokalharmonien von Nils beides wird durch die Unterstützung von Gitarren, Keys, Bass und Schlagzeug derart genial in Szene gesetzt das man meint einen Hollywoodblockbuster vor sich zu haben der mit 12 Oscars gekrönt wurde.

Nils ist wie gewohnt stark und sehr gut bei Stimme, einer der besten seinen Faches. Die Gitarren hauen einem die harte Riffs und Melodien um die Ohren das es eine Freude ist zuhören zu dürfen. Die Keys bilden mit den Gitarren eine riesige Soundkulisse und verursachen ein Feuerwerk nach dem Anderen in den Gehörgängen um sich dort für sehr lange Zeit festzukrallen. Der Bass und die Drums treten ohne Vorwarnung in den Hintern und treiben wie eine Horde Wikinger im Blutrausch. Die Produktion haut gnadenlos rein und kommt mit Power aus den Membranen geblasen.

Der Sound ist die konsequente und logische Weiterführung von „The Dark Delight“, Melodic Metal mit viel Power mal mit epischen Elementen oder auch sehr viel Drama und Pathos in Szene gesetzt. DYNAZTY sind so einfach dies jetzt klingt einfach nur DYNAZTY und eine wahre Größe im Melodic Metal. Ich meine mit „einfach“ damit nicht das die Band gewöhnlich ist, nein ganz im Gegenteil die Band zeigt einmal mehr was sie zu leisten im Stande ist und mit Recht zur Spitze der Hard N Heavy Szene gehören. Mit skandinavischer obercoolness hauen einem die Jungs Melodien und Harmonien vor den Latz als ob es nichts Einfacheres geben würde und liefern dabei einen Gassenhauer nach dem Anderen ab. Nils bildet mit der Band eine Einheit die aus purer Genialität besteht, hoffen wir mal das uns DYNAZTY auch weiterhin mit solchen Glanztaten beehren und nicht so schnell müde werden solche Songs zu schreiben und einzuspielen. Von meine Seite aus hat Nils in der erwähnten Ankündigung sich selbst und seine Bandmates gemeint, denn besser geht es nicht.

Leider lassen mir die Jungs keine andere Wahl als Fullhouse zu ziehen wenn ich könnte würde ich 12 von 10 ziehen aber unsere Bewertung geht nur bis 10.

Mit „Power Of Will“ gelingt ein perfekter Einstieg, so sollte ein Opener sein und Lust auf mehr machen, „Advent“ hart, genial, melodiös, einfach nur Geil, Vorsicht Hit Alarm. „Natural Born Killer“ der nächste geile Melodic Hit und bestes Tanzflächen Futter, mit „Yours“ kommt eine der stärksten Powerballaden die ich in den letzten 10 bis 15 Jahren gehört habe. „All The Devils Are Here“ und noch ein Schmankerl von den Skandiboys, typisch und einfach nur DYNAZTY, „The White“ zur Abwechslung mal mit schrägen Einlagen bis zum Refrain der ist für die Band typisch eingängig. „Instinct“ ein obercooler Stampfer mit traumhaften Refrain, „Heart Of Darkness“ knüpft an die Vorgänger an. „Achilles Heel“ kommt mit viel Pathos aus den Boxen, „Power Of Now“ kommt nochmal eingängig mit viel Power und flott zum Schluss.

Balle

BLIND THE EYE – NEWS

BLIND THE EYE – Neues Video „The Lion of Lions“

Auch wenn man bei Portugal nicht zwingend an Metal denkt, gibt es dort doch eine kleine aber feine Metalbase. Hierzu gehören auch die Melodic Deather von „Blind The Eye“, die am 30.09.2022 ihr Debütalbum „The Lion of Lions“ veröffentlichen.

 

 

 

 

 

 

Wer Gefallen an skandinavischem Melodic Death Metal gefunden hat, sollte hier unbedingt mal ein Ohr (oder auch zwei) riskieren.

BAD BARON – Ace Of Hearts

Trackliste:

01. Edge Of Your Dreams
02. Can You Love Someone
03. Breakdown In Communication
04. Hungry
05. Rebel Heartache
06. Lights Go Out
07. Interlude
08. Our Story Isn´t Over
09. Going Down In Flames
10. Rock In The City
11. One Minute To Midnight
12. Long Road Home
13. Anthem Of Rock´n Roll

Spielzeit: 48:46 min – Genre: AOR, Melodic Rock, Hardrock – Label: Pride & Joy Music – VÖ: 26.08.2022 – Page: www.facebook.com/badbaron

 

Während Finnland´s Ministerpräsidentin momentan dafür gescholten wird, für einen Abend ein verhältnismäßig normales Leben geführt und gefeiert zu haben, schickt sich eine weitere, relativ neue Kapelle aus dem Land der Tausend Seen an, ihr Longplay-Debüt in die Regale zu stellen. Die gefühlte pro-Kopf Anzahl an Bands steigt damit zwar auf über 17 (nur Spaß), aber nach zwei starken Singles im letzten Jahr („Sky High“ und „Sweet Talker“) konnte man schon gespannt sein auf das, was Lauri Huovinen (vocals, bass), Tommy Widdow (guitars), Alex Kron (keyboards) und Sammy South (drums) auf ihrer ersten Langspielplatte für ihre Fans bereithalten würden.

Im Promo-Info werden BAD BARON als Band für Fans von CRASHDIET, SANTA CRUZ oder RECKLESS LOVE beworben. Auch mit MÖTLEY CRÜE werden sie in Verbindung gebracht. Das finde ich persönlich absolut deplatziert, denn die Finnen nennen ihr Steckenpferd AOR bzw. Melodic Rock tiefster Achtziger-Prägung, die irgendwo zwischen GRAND DESIGN, MIDNITE CITY, sehr präsenten Achtziger-Keyboards und vielleicht einer kleinen Prise RECKLESS LOVE. Aber sei´s drum, Schubladendenken oder Vergleiche sind ja immer Ansichtssache.

Schon das Cover-Artwork von „Ace Of Hearts“ – so der Titel der Platte – zeigt die deutliche Achtziger-Schlagseite, welche auch schon die beiden oben genannten Songs hatten. Kurios ist allerdings, dass es beide nicht auf das Debüt geschafft haben, sondern zusammen mit einer weiteren Nummer („Lost In The Night“) sowie einer Piano-Version von „Sweet Talker“ zu einer separaten EP zusammengefasst wurden. Dennoch befinden sich auf „Ace Of Hearts“ ganze dreizehn neue Stücke, von denen „Edge Of Your Dreams“ den Anfang macht.

Der Opener ist cooler Melodic Rock mit schönen Melodien. Auch das einfach gestrickte „Can You Love Someone“ gefällt, wäre da nicht das schräge Gitarrensolo, das absolut nicht in mein Ohr will. Das stampfende „Hungry“ oder das rifflastige „Lights Go Out“ bringen Abwechslung. „Rock In The City“ kombiniert DEF LEPPARD mit JOURNEY-Keyboards und kommt auch so ziemlich cool aus den Boxen. Und mit „One Minute To Midnight“ haben die Finnen einen weiteren sehr guten Song weit hinten versteckt. Nach der (Fast-)Akustikballade „Long Road Home“ folgt mit „Anthem Of Rock´n Roll“ eine hochmelodische Hymne. Diese wirkt zwar etwas sehr konstruiert, das ist aber nach ein paar Bier ziemlich egal.

Mit „Ace Of Hearts“ ist BAD BARON ein hübsches Debütalbum gelungen, das Achtziger-Fans im Bereich AOR, Melodic- bzw. Hardrock einfach mal antesten sollten. Tiefgründige Musik muss man wo anders suchen, das wollen die Finnen aber sicher auch nicht erreichen. Der Unterhaltungwert von „Ace Of Hearts“ ist auf jeden Fall gegeben.

Stefan

The Shadow Lizzards News

THE SHADOW LIZZARDS veröffentlichen ihr zweites Album „Someone’s Heartache“ als CD, Vinyl und digital

Das neue Video zum Track„Who Is Who“ sieht man HIER:

 

Die Echse tritt aus dem Schatten ins Licht – The Shadow Lizzards präsentieren ihr zweites Album!

The Shadow Lizzards sind drei hochtalentierte Musiker aus Nürnberg, die mit „SOMEONE’S HEARTACHE“ ihr zweites Album vorlegen. Ihren Stil bezeichnen sie selbst als „Vintage Rock“ – ein ebenso simpler wie passender Begriff für den 60er- und 70er-beeinflussten Sound, der sich aus Elementen wie klassischem Hard- beziehungsweise Bluesrock sowie Psychedelic-Klängen zusammensetzt, aber trotzdem zeitgemäß und alles andere als altbacken daherkommt.

Ihr selbstbetiteltes Debüt von 2018 bereitet bis heute großen Spaß. Liefert es doch jede Menge wie für die Bühne geschrieben klingende, herrlich ungestüme Nummern. Diese bestechen mit kraftvoll-rauem Charme, der die Nähe zu den Vorbildern aus der Vergangenheit, aber genauso kontemporären Stars der Blues- und Retro-Rock-Schiene, wie etwa den Briten The Brew, gar nicht zu verdecken suchte.

Mit „SOMEONE’S HEARTACHE“ macht das aus Jochen Leistner (Gesang, Orgel, Bass, Mundharmonika), Kris Karla (Gitarre) und Oliver Pfeiffer (Schlagzeug, Percussion) bestehende Trio indes nicht nur künstlerisch und klanglich, sondern auch hinsichtlich der stilistischen Bandbreite riesige Schritte nach vorn. Das 2015 von Leistner gegründete Trio präsentiert nun acht Stücke, die denen internationaler Genre-Größen absolut Auge in Auge gegenübertreten können.

Denn anspruchsvolle Arrangements und Ohrwurm-Charakter müssen sich nicht zwangsläufig ausschließen. Den Beweis dafür liefern Tracks wie der flott funkige „Train Song“, das atmosphärisch startende, dann mit cleveren Americana-Versatzstücken aufwartende, schließlich echten Hymnencharakter entwickelnde „No One Can Save Me“ oder der satt groovende, mit einem epischen Solo und immer mal wieder clever anziehendem Tempo auftrumpfende Bluesrocker „Who is Who“.

Mit dem neuen, in Eigenregie aufgenommenen Werk hat man sich eine unverwechselbare Identität erschaffen. „Wir sind seit dem ersten Versuch als Instrumentalisten, Songschreiber und Arrangeure gereift“, resümiert Leistner. Damit bringt er auf den Punkt, weshalb SOMEONE’S HEARTACHE fast wie von einer anderen Band klingt. „Alles ist songlastiger komponiert, kommt deshalb nicht mehr so kantig daher. Dazu haben wir uns mehr auf den Gesang konzentriert, weniger auf möglichst ausladend lange Soli. Wobei davon natürlich weiterhin diverse zu hören sind“, lacht er. „Und wir sind allgemein abwechslungsreicher geworden. Ich denke, dass sich kein einziges Lied auf der Platte so ähnlich anhört wie ein anderes.“

Für das geneigte Rock-Publikum gibt es in der Tat jede Menge Vielfalt zu genießen, denn die neuen Kompositionen unterscheiden sich nicht nur stark voneinander, sondern bergen in sich selbst eine Menge Überraschungen. „Das ist mir schon wichtig“, erklärt Leistner. „Nicht nur fürs Publikum, auch für uns als Musiker wäre es doch traurig, wenn man bereits nach 30 Sekunden sicher sein kann, wie ein Titel weiter beziehungsweise zu Ende geht.“

The Shadow Lizzards agieren hier mutig und mit einer erstaunlichen Sicherheit in Bezug auf Tempowechsel, Stilbrüche und Laut-Leise-Kontraste. Dabei klingt alles immer zu 100 % organisch, nie verkopft oder gar irgendwie erzwungen. Die Leichtigkeit, mit der die allesamt mit unterschiedlichen Vorlieben und Einflüssen ausgestatteten Musiker so harmonisch vorgehen, ist spürbar.

Leistner nahm bereits im Grundschulalter Klavierunterricht, seine musikalische Sozialisation verdankt er aber der Plattensammlung seines Vaters, die vor allem klassischen Rock wie Steppenwolf, The Doors, Jimi Hendrix oder Deep Purple umfasste. Speziell Jon Lord, das leider mittlerweile verstorbene Hammondorgel-Genie der letztgenannten Legenden, nennt der Franke als seinen persönlichen Helden. Drummer Oliver Pfeiffer steht neben Rock (bis vor kurzem spielte er parallel noch in einer Hendrix-Tribute-Band) primär auf amerikanischen Soul der 1960er. Der 2019 zur Band gestoßene Gitarrist Kris Karla schließlich hat laut Leistner „einen sehr gemischten Musikgeschmack“. Was erklären dürfte, weshalb er immer mal wieder mit herrlich abseitigen Ideen ankommt, die dann in Gemeinschaftsarbeit stimmig in das Klanggefüge der Gruppe eingebunden werden.

Natürlich wird bei The Shadow Lizzards auf der Bühne Abwechslung ebenfalls groß geschrieben. Nach mittlerweile über 100 Live-Shows – auf eigene Rechnung in Clubs, bei Festivals sowie im Vorprogramm bekannter Acts wie Deep-Purple-Keyboarder Don Airey, den Heavy-Psychern Elder, den Neo-Krautrockern Wucan oder des Siena-Root-Ablegers Heavy Feather – haben die drei Herren auch in der Live-Situation großes Selbstbewusstsein entwickelt. „Wir mögen es zu improvisieren“, führt der Bandleader weiter aus. „Natürlich sind die Songs immer noch problemlos wiederzuerkennen. Aber die Studioversionen sind im Rahmen einer Show eher eine Art Leitfaden. Ich kann es nach der langen, COVID-bedingten Pause nicht erwarten, wieder regelmäßig zu spielen.“

Es wird spannend sein zu beobachten, wohin die drei die Inspiration trägt, wenn sie ihre neuen Titel live zum Besten geben. „Neben ersten kleinen Release-Shows arbeiten wir daran, eine echte Tournee auf die Beine zu stellen, die uns in möglichst viele Orte Deutschlands und eventuell in das eine oder andere Nachbarland führen wird“, verrät Leistner. Bis es soweit ist, sollte SOMEONE’S HEARTACHE jeden Fan kerniger Rockmusik und ehrlich emotionaler Bluesklänge hervorragend unterhalten.

Im neuen Video-Track von The Shadow Lizzards begibt sich die Band auf einen Roadtrip in gleißend, leuchtender Atmosphäre und will dabei hinter die Kulissen der Welt blicken.

Bisher veröffentlichte Videos des Albums:

„Train Song“: 

„Someone’s Heartache“ (Studiosession):

 

Das Album kann man hier vorbestellen: https://bfan.link/someone-s-heartache

NORDIC UNION – Animalistic

Trackliste:

01. On This Day I Fight
02. In Every Waking Hour
03. If I Could Fly
04. Riot
05. This Means War
06. Scream
07. Animalistic
08. Wildfire
09. Shot In The Dark
10. Last Man Alive
11. King For A Day

Spielzeit: 44:35 min – Genre: Heavy Metal – Label: Frontiers Music srl – VÖ: 12.08.2022 – Page: www.facebook.com/NordicUnionMusic

 

Die nordische oder besser gesagt skandinavische Allianz bestehen aus Sänger Ronnie Atkins und Erik Martensson an Gitarren, Bass, Keyboards und Backing Vocals gehen in die dritte Runde. Noch an der Allianz beteiligt waren Fredrik Folkare und Thomas Larsson an Gitarre und Henrik Eriksson an den Drums. Das Songwriting wurde von Martensson, Atkins und Miqael Persson erledig, Produktion, Mix und Mastering lag in Martenssons Händen.

So Kopfhörer aufgesetzt und auf Play gedrückt. Als erster positiver Lichtblick die Produktion haut rein wie Sau, Erik hat den Songs einen Bombensound verpasst, hier gibt es keinen Grund zum Unken. Als zweiten positiven Haben Punkt Ronnie zeigt keine schwächen, seine Stimme hat nichts an Intensität verloren und hat soviel Kraft wie bei den hübschen Mädels. Die Gitarren kommen mit mehr Schmackes und eine Spur härter als auf Album #1 und 2, die Keys unterstützen die Gitarren ohne zu dominant zu klingen. Der Bass haut voll auf die Glocke und die Drums sorgen für Metal Soundgewitter das einem hören und sehen vergeht.

Die Songs sind typisch NORDIC UNION, bestehen aus geilen Melodiebögen, Hooks ohne Ende, messerscharfen Girarrenläufen gepaart mit Keyboarduntermalung und metallische Drumgewitter die sich gewaschen haben. Die Haupttrademarks von NORDIC UNION sind auch auf dem dritten Silberling vorhanden Ronnie shoutet sich wie ein junger Halbgott in den Olymp und bildet mit den Melodischen Songs eine unwiderstehliche Einheit. Der einzige Unterschied zu den Vorgängern ist das der Sound mehr Biss hat und härter ausgefallen ist, die Allianz bewegt sich nicht mehr im Melodic Hard Rock sondern hat ein paar Schippen Kohle draufgelegt und wildert jetzt im Top inszenierten Melodic Metal der mehr als nur Spaß macht.

Was für ein Melodic Brett die Union hier auf den Hörer loslässt ist aller Ehren Wert und ist ein typischen skandinavisches Highlight voll mit Hits und Melodien. Der richtige Soundtrack für die einsame Insel.

„On This Day I Fight“ geht am Anfang gleich voll ab, „In Every Waking Hour“ ein wie von den beiden Vorgängern gewohnten Melodic Highlight. „If I Could Fly“ das zweite Melodic Highlight, „Riot“ fängt langsam, nachdenklich und melancholisch an um dann zur ausgewachsenen Powerballade mit viel Pathos zu mutieren. Mit „This Means War“ wird wieder in die Vollen gegangen ein Powersong mit starker Melodie, bei „Scream“ blitzt der Melodic Hard Rock wieder durch ein genialer Song, typischer Martensson Song. „Animalistic“ erinnert an die kräftigen PRETTY MAIDS, „Wildfire“ noch so ein Melodic Ohrwurm für die Ewigkeit. „Shot In The Dark“ gibt den #1 Top Ten Hitanwärter, „Last Man Alive“ eine Hymne für die Rockmucke mit Melodie und Endgeilem Refrain das Ding schreit förmlich nach Airplay im Radio und hohen Chart Platzierungen, „King For A Day“ gibt das starke Schlusslicht.

Balle