EXIT EDEN – Rhapsodies in Black

Band: Exit Eden
Album: Rhapsodies in Black
Spielzeit: 48:24 min
Stilrichtung: Symphonic Metal
Plattenfirma: Napalm Records
Veröffentlichung: 04.08.2017
Homepage: www.facebook.com/ExitEdenMusic

Vier begnadete Symphonic Metalstimme formen eine Band und nehmen ein Album auf. EXIT EDEN nennt sich die Formation und besteht aus Amanda Somerville (AVANTASIA), Anna Brunner, Marina La Torraca (PHANTOM ELITE) sowie Clementine Delauney (VISIONS OF ATLANTIS, SERENITY).
Soweit so gut, Gesangsqualität ist garantiert. Nun kommt aber der Punkt wo viele Metalheads erstmal ins Stocken geraten! Die vier Damen haben nämlich nicht eigene Songs am Start sondern ihr Debütalbum „Rhapsodies in Black“ besteht nur aus bekannten Pop Songs die sie metallisch gecovert haben.
Unter anderem wurden hier LADY GAGA, FADE TO GREY, DEPECHE MODE, MADONNA oder die Rockröhre BONNIE TYLER als Beispiel genommen.
Nicht nur ich ist bestimmt gespannt wie sich das nun anhört, und daher steigen wir direkt mit dem DEPECHE MODE Cover „Question of Time“ in die Scheibe ein. Der Song ist ein absoluter Klassiker der Jungs und wurde von den Mädels sehr episch mit brachialen Gitarren umgesetzt. Gefällt mir richtig gut diese Version!
Das RHIANNA Cover „Unfaithful“ im Anschluss ist dann aber kein Vergleich zum Gänsehautfeeling im Original, hier hat man das Ganze eher verschlimmbessert wie ich finde.
Nun folgt das BACKSTREET BOYS/JAMES ARTHUR Doppel „Incomplete“ und „Impossible“ welches beides richtig toll umgesetzt ist und vor allem der erst genannte Song versprüht richtig viel Gefühl!
Von der MADONNA Covernummer „Frozen“ im Anschluss hätte man aber lieber die Finger gelassen, den die Qualität des Originals wird hier zu keiner Zeit erreicht. Besser macht man es dann wieder mit dem BRYAN ADAMS Cover von „Heaven“ welches zwar auch nicht den Charme des Originals hat, aber aufgrund seiner Epic und dem Balladenfaktor wie geschaffen für die Mädels von EXIT EDEN ist.
Das nächste Highlight folgt dann direkt mit dem KATY PERRY Cover „Fireworks“ welches endlich mal richtig viel Druck erhält und damit das Original definitiv übertrumpft.
Sich an „Skyfall“ und „Total Eclipse of the Heart“ heranzuwagen ist schon mutig und leider wird dieser Mut nicht belohnt, den die Nummern erreichen leider nicht die Qualität des Originals…schade hier wäre mehr drin gewesen!
Das LADY GAGA Cover „Paparazi“ ist dann ganz nett, aber irgendwie ist der Openergesang hier etwas unpassend und VISAGE‘s „Fade to Grey“ zum Abschluss ist erneut so ein Übersong an dem man sich leider die Zähne ausbeißt.

Anspieltipps:

Mit “Question of Time”, “Incomplete”, “Heaven”, sowie “Fireworks” solltet ihr hier am Ehesten warm werden.

Fazit :

Tja zum Einen muss ich sagen das ich es echt verdammt schade finde das die vier Grand Dame des Symphonic Metals keine eigene Songs hier auf ihrem Debüt am Start haben und zum anderen sind einige Coverversuche einfach nicht gut gelungen. Bei DEN Ursprungssong ist das aber auch nicht verwunderlich, schließlich sind das einfach Alltimeklassiker wo es einfach schwierig ist dran zu kommen!
Wer bekannte Popsongs in einem anderen Gewand hören möchte ist hier aber richtig und auch wenn es nicht immer direkt zündet, eine solide Leistung bleibt es trotzdem noch!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Question of Time
02. Unfaithful
03. Incomplete
04. Impossible
05. Frozen
06. Heaven
07. Firework
08. Skyfall
09. Total Eclipse of the Heart
10. Paparazzi
11. Fade to Grey

Julian

SOUL SECRET – Babel

Band: Soul Secret
Album: Babel
Spielzeit: 67:53 min
Stilrichtung: Progressive Metal
Plattenfirma: Pride & Joy Music
Veröffentlichung: 28.07.2017
Homepage: www.soulsecret.net

Ich war lange nicht mehr so angenehm überrascht über die Entwicklung einer Prog-Metal Band wie im vorliegenden Fall der Italiener SOUL SECRET. Bewegten sich die Jungs auf dem Vorgänger „4“ noch hauptsächlich auf den (sicheren) Pfaden von etablierten Acts wie z.B. den omnipräsenten Dream Theater, so versucht die Band auf dem neuen Album „Babel“ einen stilistischen Befreiungsschlag, der grösstenteils ganz hervorragend gelingt. Zum ersten mal in der Bandgeschichte ist es dabei gelungen ein Album einzuspielen, dass dieselbe Mannschaft wie der Vorgänger aufweist. Und dieses neugewonnene „Wir“-Gefühl schlägt sich natürlich auch im Songwriting durch.

„Babel“ ist ein Konzeptalbum über, kurz gesagt, ein Projekt zur Suche nach Gott im weiten Weltraum … also, tief stapeln ist definitiv etwas anderes. Das bedeutet im Klartext erstmal, dass viel mit eingestreuten Sprechparts gearbeitet wird. Was auf dem Papier mal schnell aufstöhnen lässt, ist dann in der Praxis aber ziemlich clever umgesetzt. Die Songs fliessen gut ineinander, nichts wirkt störend oder erzwungen. Man merkt, dass SOUL SECRET sich einige Gedanken gemacht haben – nicht nur um das Thema selbst, sondern auch um die Umsetzung im Rahmen einer Platte. Noch wichtiger als Rahmenhandlung und Konzept sind allerdings die Songs selbst. Und hier gibt es fast nur Positives zu berichten: Die Band setzt auf eine angenehme Entschleunigung, lässt der Geschichte Raum und Zeit sich zu entfalten und verpackt das Ganze in entsprechend dynamisch aufbauende Songs. Die schon beim Vorgänger beobachteten Parallelen zu den Briten Haken scheinen auch auf „Babel“ weiterhin durch, vor allem im Gesang und den Arrangements sind sich beide Bands ähnlich. Aber SOUL SECRET haben genug eigene Stärken um sich zu profilieren. Schön sind z.B. die immer wieder eingestreuten Fusion-Schlenker (vor allem in den Gitarren-Soli), die der Erwartungshaltung einen netten Strich durch die Rechnung machen und Akzente setzen können. Anspieltipps sind das wundervolle, federleichte „What we’re all about“, der an die leider mittlerweile aufgelösten Amoral erinnernde Track „Awakened by the light“ mit seinen weit aufgefächerten Melodien sowie die beiden Longtracks „Entering the City of Gods“ und „In the Hardest of Times“ – wobei vor allem Letzterer alle Facetten eines zünftigen Prog-Epos mit sich bringt und von feinen akustischen Tönen, über jazzig verspielte Licks bis hin zu harten Frickelriffs alles gekonnt in sich vereint.

Was die Produktion und die handwerkliche Darbietung der Scheibe angeht bleibt zu vermelden, dass sich seit „4“ nichts zum Negativen Verändert hat. Jeder Musiker beherrscht sein Instrument blind und soundtechnisch hat man die Neugewonnen Leichtigkeit und Transparenz, die das Songmaterial liefert, perfekt eingefangen. Die Akustikgitarren haben Raum zum atmen, wenn es mal kerniger zur Sache geht, wird man zu keinem Moment von einer Soundwand überfahren und die Balance der Instrumente und der Stimme von Sänger ist wunderbar.

Trotz des Mangels an wirklichen „Hits“, also Songs die sich aufgrund eines Ohrwurms gleich im Gehörgang festsetzen, ist SOUL SECRET mit „Babel“ ein bärenstarkes Album gelungen, dass ich den Jungs nach dem bisherigen, auf Nummer sicher gehenden, Output nicht zugetraut hatte. Mut zahlt sich aus, so dass Fans von anspruchsvollem, fordernden melodischem Prog-Metal auf jeden Fall ein Ohr riskieren sollten.

WERTUNG:

Trackliste:

01. Prologue
02. What we’re all about
03. A Shadow on the surface
04. Will they?
05. LogOS
06. Awakened by the light
07. Entering the City of Gods
08. The cuckoo’s nest
09. Newton’s Law
10. In the Hardest of Times

Mario

THE EDGE OF REASON – Broken but not torn

Band: The Edge of Reason
Album: Broken But Not Torn
Spielzeit: 40:40 min
Stilrichtung: Post-Hardcore
Plattenfirma: Self-Released
Veröffentlichung: 03.07.2017
Homepage: www.the-edge-of-reason.de

THE EDGE OF REASON (TEOR) sind zum Glück noch nicht am Rande des Wahnsinns angekommen, sonst wäre das neue Album der Regensburger Post-Hardcore Band vielleicht anders ausgefallen. So haben sich die Jungs aber auf die Musik konzentriert und mit „Broken But Not Torn“ wirklich gutes – und dazu selbstproduziertes – Album auf den Markt geworfen.
Die 6 Stücke umfassende EP “How Can I Drop This Mask” aus dem Jahr 2012 ist bereits mega eingeschlagen, die Bewertungen waren durchweg positiv. Kein Wunder, strotzt der Fünfer doch nur so vor Energie. Das wird auch bei jedem Song des neuesten Werkes mehr als deutlich und still halten fällt einem beim Zuhören echt schwer. Sänger Ro Seven zeigt von Anfang an sein Können, seine unverwechselbare Stimme untermalt die Texte in perfektem Einklang. Das Album besticht durch die dynamischen Wechsel von Cleangesang und Screamings. Nicht weniger schlecht reiht sich der Rest der Band ein. Alexander Gorst und Billy Oldboy an den Gitarren hauen tonnenweise eingängige Riffs raus und mit Drummer Niko van Laak und Bassist Dani Schöneberg ist TEOR perfekt besetzt.
Schon der Opener „Unstoppable“ überzeugt auf Anhieb, astreiner Klargesang mit einem gesunden Growlanteil. Und auch der zweite Song „Is She Worth It“, welcher sich thematisch mit der persönlichen Yoko Ono-Geschichte der Band beschäftigt, haut in die gleiche Kerbe. Eingängige Refrains, ballernde Riffs, hämmernde Drums und Shouts, die einem den Kopf zurecht rücken. Hervorzuheben sind auf alle Fälle „Rubber Strap“, „Dog Eat Dog“ und die Abschlussabrissbirne „Save Me“, für mich die besten Songs auf „Broken But Not Torn“, wenn man überhaupt einzelne Songs zwischen so vielen perfekten Werken hervorheben kann.
Die Jungs folgen ihrem musikalischen Weg ohne sich auf billige Effekthascherei zu reduzieren oder wie eine von vielen austauschbaren Combos zu klingen. Man hört den Stücken genau an, wie sie entstanden sind und welche Emotionen dahinter stehen. Das Album „Broken But Not Torn“ ist die fast komplette Aufarbeitung der Borderlinestörung von Sänger Ro, eine Krankheit, die er mittlerweile im Griff hat. Auch das macht die Band so authentisch. Hier ist nichts gekünstelt, die Songs spiegeln in ergreifender Weise die Stimmung und Gefühle wider. Das Bands wie BULLET FOR MY VALENTINE, A DAY TO REMEMBER oder auch ESCAPE TO THE FATE als Einfluss genannt werden, hört man deutlich raus, ohne dass TEOR als billige Kopie daherkommen. Der Schwerpunkt wird auf die „catchy verses“ gesetzt und spricht nicht nur eingefleischte Post-Hardcore Fans an. Mit ihrer Mischung aus fetten Riffs, brachialem Geballere und genialen Ohrwurm-Hooks setzt das Quintett aus der Oberpfalz auf das richtige Pferd. Dazu die spielerisch leichten Wechsel zwischen Klargesang, bösem Gekeife und dunklen Growls. Das Album ist absolut hörenswert und ein megageiles Aushängeschild für die noch junge Band (die Jungs sind gerade mal Anfang bis Mitte Zwanzig). Die Band hat großes Potenzial und ich hoffe, sie werden es auf den nächsten Alben noch mehr ausschöpfen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Unstoppable
02. Is She Worth It
03. Rubber Strap
04. Dog Eat Dog
05. Loved a Liar
06. These Pills
07. Wanna Give You Wings
08. Still Alive
09. Perpetuum Mobile
10. Voodoo
11. Save Me

Tänski

 

Wraith – Revelation

Band: Wraith
Album: Revelation
Spielzeit: 40:01 min
Stilrichtung: Hard Rock
Plattenfirma: Ice Rain/Cargo Records
Veröffentlichung: 04.08.2017
Homepage: www.facebook.com/UKWraith/

Gepriesen als die neue Hoffnung der Britischen Hard Rock Szene hatten Wraith schon einige Auftritte vor größerem Publikum. Dabei sind die Mitwirkenden schon lange keine Unbekannten und auch die Band an sich gibt es schon seit gut 20 Jahren. Vor allem diesmal haben sich Ryan Coggin, Gregg Russell (CONCRETE SOX, ex-DEUCE, TIGERTAILZ), Dieter Schänzer, Jay Graham (RAVENSCREED, TONY IOMMI) und Kim Nielsen (PHANTOM BLUE, ASIA) namhafte Unterstützung für einige Tracks geholt: Pete Way von UFO (Bass), Steevi Jaimz von den TIGERTAILZ (Backing Vocals) und Tony Mills von SHY und TNT (Backing Vocals).
Das Album hat bei 10 Songs eine Dauer von etwa 40 Minuten und wurde von Neil Kernon (DOKKEN, QUEENSRYCHE, SHY) gemixt, gemastert von Any Sneap.

Gleich mit „Lifeline“ und „Dream Steeler“ wird gezeigt, welcher Richtlinie auch der Rest des Albums folgt: einschneidender Hard Rock mit harten Riffs, kreischenden Gitarrensolos und eindringlichem Gesang. „Into The Fire“ fängt gleich mit einem Solo an, während „Under The Hammer“ eher Schlagzeug-lastig ist. „Leaving Me Again“ ist die einzige Ballade des Albums und tropft nur so vor 80er-Charme. Die klare metallische Schiene von WRAITH kommt besonders gut in „No Respect“ hervor. „Invasion“ erinnert eine Sekunde lang an MOTLEY CRUEs „Kickstart My Heart“ und wird dann hart-riffig, „Human Hater“ ist schnell und powervoll, anders als der Bonustrack „Hunted“, der zwar auch heavy, aber etwas langsamer mit einem weichen Chorus daherkommt.

Wirklich heraus sticht „Revelation“ nicht. Insgesamt können es sich Freunde von RATT, MOTLEY CRUE und vielleicht sogar ein bisschen PRIMAL FEAR anhören, vor allem „Dream Steeler“ und „No Respect“ kann man sich als Hörprobe gönnen.

WERTUNG: 

 

 

Trackliste:

01. Lifeline
02. Dream Steeler
03. Into The Fire
04. Under The Hammer
05. Leaving Me Again
06. No Respect
07. Invasion
08. Revelation
09. Human Hater
10. Hunted (Bonus Track)

Lotta

TALENTSCHMIEDE: 17Crash

Band: 17Crash

Gegründet: 2011

Herkunft: Livorno

Mitglieder: Ros Crash, Phil Hill, Steve Poison, Frankie

Stil: Hard ’n‘ Glam Rock ’n‘ Roll

Veröffentlichungen: „Reading your dirty minds “ 2015

Einflüsse: L.A. Guns, Motley Crue, Skid Row, Cinderella, Poison, Warrant

Was wir die nächsten fünf Jahre erreichen möchten: Bei einem Major Label sein.

Was als nächstes kommt: Wir arbeiten hart an unserem zweiten Album, also SEID GESPANNT!

Unsere beste Erfahrung bis jetzt: Als wir einen Vertrag mit dem amerikanischen Label “Demon Doll Records” unterschrieben haben, die unser erstes Album weltweit vertreiben.

Unser peinlichster Moment: Während eines Sommerfestivals beschloss die Organisation unseren Gig abzubrechen. Das war richtig scheiße und nahm auch kein gutes Ende.

Mit wem wir gerne ein Bierchen trinken würden und warum: Also ein kühles Bier auf dem Sunset Strip mit den Jungs von Motley Crue wäre ziemlich cool. Sie waren eine fantastische Band und haben so viel dafür getan Rock’n’Roll am Leben zu erhalten. Wir (und millionen anderer) haben ihnen so viel zu verdanken. Respekt, Motley sind die Besten!

Wenn wir uns eine Band aussuchen könnten, mit der wir auf Tour gehen dürfen: Wir sind gut mit den Jungs von Crazy Lixx befreundet. Wir haben schon einmal eine Show für sie eröffnet und hatten sehr viel Spaß. Es wäre super eine ganze Tour mit ihnen zu spielen, denn sie sind fantastische Künstler und genauso fantastische Menschen!

Das Beste daran in einer Band zu spielen: Musik für Menschen zu schreiben und Emotionen mit ihnen zu teilen, wenn du spielst. Das ist pure Magie.

Das Schlimmste daran in einer Band zu spielen: Wen nein Bandmitglied aus dämlichen Gründen anfängt, sich wie ein Arschloch zu benehmen und die ganze Band und alles was sie bis dahin geschaffen hat in den Dreck zieht. Das sind harte Momente.

Online:
Facebook
Reverbnation
YouTube

Musik:
Spotify
iTunes

TALENTSCHMIEDE: The Darren Phillips Project

 

Band: The Darren Phillips Project

Gegründet: 2015

Herkunft: Sydney, Australia

Mitglieder: Darren Phillips, Dan Skeed, Enzo Almanzi, Robbie LaBlanc, Robin Ericsson, Dennis Ward, Jace Pawlak, Philip Lindstrand, Brennan Mileto, Dennis Butabi Borg, Erik Heikne, Michael Palace, Andreas Gullstrand, Ben Webster, Austin Mileto, Herman Furin, Mats Ericsson, Bryce Mileto and Magnus Midelf

Stil: Melodic Rock/AOR

Veröffentlichungen: Drei Singles, gratis verfügbar auf CDBaby. Debutalbum veröffentlicht im September 2017

Einflüsse: 80er Filmsoundtracks!

Was wir die nächsten fünf Jahre erreichen möchten: Weiterhin mit jedem bisher eingebundenen Künstler zusammenarbeiten und darüber hinaus mit jedem, der aus Liebe zur Musik dabei sein will.

Was als nächstes kommt: Drei neue Singles bevor das nächste Album erscheint, sowie Musikvideos.

Unsere beste Erfahrung bis jetzt: Mit Musikern aus aller Welt, die ich respektiere und bewundere, zusammenarbeiten zu können war eine tolle Erfahrung. Es ist die größte Ehre, dass ebendiese Leute meine Songs so sehr mögen, dass sie bei ihnen mitwirken möchten.

Unser peinlichster Moment: Wir sind noch nicht zusammen aufgetreten… noch nicht!

Mit wem wir gerne ein Bierchen trinken würden und warum: Ich habe nur wenige der Künstler dieses Projekts tatsächlich getroffen, deshalb wäre es mein ultimativer Traum alle für einen Gig und eine anschließende Party zusammenzutrommeln.

Wenn wir uns eine Band aussuchen könnten, mit der wir auf Tour gehen dürfen: Wenn man bedenkt, dass einige Künstler dieses Projekts Teil der größten Namen dieses Genres sind, wäre es wohl passend eine Festival Tour mit allen beteiligten Bands zu machen.

Das Beste daran in einer Band zu spielen: Mit den großartigsten Künstlern zu arbeiten.

Das Schlimmste daran in einer Band zu spielen: Die Industrie ist nicht stark genug, dass jeder einen anständigen Lebensunterhalt bestreiten kann.

Online:
Facebook

Musik:
CDbaby.com
Youtube:
In Arbeit!

Live-Dates:
Unwahrscheinlich!

ARGUS – From Fields Of Fire

Band: Argus
Album: From Fields Of Fire
Spielzeit: 55:03 min
Stilrichtung: Heavy/Doom Metal
Plattenfirma: Cruz Del Sur Music
Veröffentlichung: 08.09.2017
Homepage: www.facebook.com/argusmetal

„From Fields Of Fire“, der vierte Langspieler der fünf Herren von ARGUS aus Pennsylvania ist, lapidar ausgedrückt, schon etwas Besonderes. Irgendwo zwischen Heavy und Doom Metal angesiedelt ist es fast unmöglich, dieses Album vernünftig zu bewerten, denn „From Fields Of Fire“ kombiniert diese beiden Genres nicht nur, es durchläuft sie gewissermaßen, und das mit deutlichen Qualitätsschwankungen.
Die Produktion des Albums ist sehr authentisch ausgefallen. Kaum etwas wurde im Nachhinein digital zurechtgerückt, und so findet sich auch schonmal ein Ton oder Drumschlag, der ein klein wenig zu früh oder zu spät erklingt. Darüber kann man unterschiedlicher Meinung sein, doch zum Sound von Argus passt diese Produktionsweise viel besser, als digital glattgelutschte Perfektion.
Zu den Songs: Man kann wohl behaupten, dass „From Fields Of Fire“ in seinem Verlauf einen schleichenden Wechsel von Heavy zu Doom Metal vollzieht, obgleich sich natürlich auch in den ersten Tracks bereits deutlich doomige Elemente finden lassen, allen voran der schwere langsame Anfang des ersten richtigen Songs, „Devil Of Your Time“.
Leider, so scheint es, können ARGUS Doom Metal wesentlich besser als Heavy Metal. Die ersten vier (Intro nicht eingerechnet) Tracks sind solider Heavy Metal im unteren bis oberen Midtempo mit einigen Doom-Einflüssen, der ohne sonderliche Höhen oder Tiefen, und somit eben auch ohne viel Hitpotenzial oder Wiedererkennungswert am Hörer vorbeiholzt. Hat ein paar schöne Momente, kann man sich geben, ist aber realistisch betrachtet eher im sechs- bis sieben-Punkte-Bereich, auch wenn im Laufe der Lieder eine kleine Qualitätssteigerung stattfindet. So kann „You Are The Curse“, der fünfte Track, mit seinem schönen Mitsingrefrain, dem coolen Solopart und seiner Uptempo-Bangbarkeit durchaus überzeugen und wäre ein klarer Kandidat für eine Live-Darbietung. Pluspunkt ist hier wie beim Rest des Albums vor allem der Sänger, der nach einer Mischung aus CANDLEMASS, SYMPHONY X und POWERWOLF zu „Return In Blood Red“-Zeiten klingt und einen wirklich guten Job macht.
Dann kommt „Infinite Lives Infinite Doors“, und ab diesem Zeitpunkt geht es hinsichtlich der musikalischen Kreativität radikal aufwärts. Das über elf Minuten lange Werk liefert sehr gute Arbeit in den Strophen und im Refrain, einen leicht hypnotischen ruhigen Mittelteil und allgemein hohe Vielseitigkeit im Vergleich zu den Songs davor. „Hour Of Longing“ kommt mit Texten aus dem Doom-Lehrbuch und einem getragenen, wunderbar gefühlvollen Solo im Mittelteil. Vielleicht hätte der Song langsamer noch mehr Wirkung entfaltet, kann sich aber auf jeden Fall auch so hören lassen, wie er ist.
„No Right To Grieve“ kann getrost als krönender Abschluss des Albums gewertet werden. Balladesk mit leichten Streicherkeyboards im Hintergrund anfangend steigert sich dieses kleine Doom-Meisterwerk immer mehr, gewinnt an Druck, Tempo und Intensität. Der Sänger leidet auf ganzer Linie überzeugend und kurbelt den Gänsehautfaktor noch einmal hoch. Großartig! Genau so muss das.

Anspieltipps:
Ab „You Are The Curse“ eigentlich alles, insbesondere „Infinite Lives Infinite Doors“ und „No Right To Grieve“.

Fazit:
Bedingungslos empfehlen lässt sich „From Fields Of Fire“ nicht. Es ist wohl ratsam, vor dem Kauf des Albums in „Devil Of Your Time“ und „No Right To Grieve“ reinzuhören, um sich über das musikalische Spektrum bewusst zu werden, in dem sich ARGUS‘ neuster Streich bewegt. Der weniger starken ersten Albumhälfte steht eine wirklich starke zweite gegenüber, womit die Wertung hier eher eine Art Kompromiss darstellt. „From Fields Of Fire“ hat einige Songs in petto, die weit mehr als 7,5 Punkte verdient hätten – aber eben auch einige, die eher auf sechs-Punkte-Niveau herumdümpeln. Reinhören ist Pflicht! Nicht nur, weil eine Rezension immer eine subjektive Einschätzung ist, sondern auch, weil dem einen oder anderen, der dieser Rezension zustimmt, die absolut gelungene zweite Hälfte des Albums Kaufgrund genug sein dürfte.

 

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Into The Fields Of Fire
02. Devil Of Your Time
03. As A Thousand Thieves
04. 216
05. You Are The Curse
06. Infinite Lives Infinite Doors
07. Hour Of Longing
08. No Right To Grieve
09. From The Fields Of Fire

Jannis

EDENS CURSE News

EDEN’S CURSE: “Fly Away (2017 Version)”!

Ende August 2007: die Melodic Hardrock/Metal-Band EDEN’S CURSE veröffentlicht ihr selbstbetiteltes Debütalbum. Ende August 2017: das zehnjährige Jubiläum von “Eden’s Curse” steht an, was EDEN’S CURSE dazu bewegte, das Album im aktuellen Line-Up noch mal komplett neu einzuspielen. Den Mix übernahm dabei ex-Drummer Pete Newdeck (der noch heute zum Songwriting von Eden’s Curse beiträgt), fürs Mastering engagierte man Harry Hess (Harem Scarem).
“Eden’s Curse – Revisited” erscheint am 25. August und enthält neben dem Album mit “Live In Glasgow 2014” eine exklusive Bonus-DVD.

Die neue Version des Bandklassikers “Fly Away” ist jetzt online.

MASTERPLAN News

MASTERPLAN: mit neuer Single „Mr. Ego” am Start!

Schon bereit für MASTERPLANs neues Album “PumpKings”? Die Veröffentlichung (28. Juli) steht unmittelbar bevor, da geben Roland Grapow und seine Mannen mit „Mr. Ego“ einen weiteren Vorgeschmack. Der Song aus der Feder Grapows wurde zur Single-Auskopplung des 1994er Helloween-Albums „Master Of The Rings“, mit dem die Band seinerzeit nicht nur zu ihrem traditionellen Stil zurückkehrte, sondern auch mit Andi Deris einen neuen Frontmann vorstellte.

LONEWOLF News

LONEWOLF veröffentlichen im Herbst ‚Raised On Metal‘

Die französischen True Heavy Metaller LONEWOLF werden am 22. September 2017 bei Massacre Records ihr neues Album „Raised On Metal“ veröffentlichen! Es wird zusätzlich als limitiertes Digipak mit exklusiven Bonustracks und als limitierte Vinyl LP erhältlich sein.

Das 9. Studioalbum der Band wurde von Charles Greywolf (Gitarrist bei Powerwolf) gemischt und gemastert. Für das fantastische Artwork ist Peter Sallai (Mortpaintgraphics), seines Zeichens Sänger und Gitarrist bei Bornholm, verantwortlich.

Das neue Album strotzt nur so vor direktem und kompromisslosem Heavy Metal; pfeilschnelle Songs mit eingängigen Refrains treffen unter anderem auf Mid-Tempo Tracks und epische Songs. „Raised On Metal“ wird vor allem Fans von Grave Digger, Running Wild und Accept gefallen.

True Heavy Metal, Nieten und Leder sind hier das oberste Gesetz!

Unleash the wolf!