01. From The Ashes (Intro)
02. The Light
03. Salvation
04. Blind
05. Root Of Evil
06. In The Dark
07. Not My Grave
08. Left Outside Alone
09. Make It Count
10. Not Worth Saving Pt. II
11. Bury The Mask
12. The Inner Voice
Spielzeit: 44:523 min – Genre: Melodic Metal – Label: Eigenveröffentlichung – VÖ: 24.10.2025 – Page: www.facebook.com/sinceaprilofficial
Als ich irgendwann 2023 ein Musik-Video von SINCE APRIL sah dachte ich mir, die sind ja gar nicht mal so schlecht. Im selben Jahr konnte ich mich von der Livequalität der aus München stammenden Band überzeugen und im Sommer die EP „Bury The Mask“ verbal verwursteln. Bei der Live-Show konnte ich eine CD des Debüts ergattern das auch überzeugend rüber kommt. Nachdem Sänger Umut bei der Casting Chose The Voice Of Germany teilnahm war kurze Zeit später seine Zeit bei SINCE APRIL abgelaufen und jetzt zwei Jahre später kommen die jungen Musiker mit neuer Stimme zurück um ihre Qualität erneut unter Beweis zu stellen.
Zu SINCE APRIL gehören neben neu Sänger Johnny Mack noch das Stammpersonal bestehend aus den beiden Gitarristen Manu Satzger und Marin Kostek, Bassist Gonzalo Urgel Tendero (auch bei ROXTON aktiv) und Drummer Robert Merkl. Hat sich außer der Stimme noch etwas bei SINCE APRIL getan? Dies kann man mit einem klaren Nein beantworten, vielleicht wenn man penibel ist, dass die Songs eine kleine Spur düsterer rüberkommen. Johnnys Stimme hat eine feine Färbung die an VLAD IN TEARS und ERIC GRÖNWALL erinnert und sehr gut zum Sound der Band passt. Vermisst der Hörer Umut, höchstens wenn er ein Die Hard Fan von Umut ist, nicht falsch verstehen, Umut war auch ein klasse Sänger und Johnny füllt die Lücke perfekt aus. Die Beiden Saitenschwinger Manu und Marin haben es immer noch drauf die Axt mit Können und Kraft fliegen zu lassen. Das Riffing ist auch hier wie Live, dem Debüt und der EP (deren Songs hier mit Johnny am Mikro enthalten sind) sehr stark ausgefallen und teilweise sehr gefühlvoll. Gonzalo am Bass weiß genau wie er seinen Tieftöner bestens in Szene setzen kann, er befindet sich dabei hinter der Mauer der Elektroäxte. Robert kann seine Stickschwingenden Skills eindrucksvoll freien Lauf lassen und so für Zig Highlights sorgen. Die Produktion hat Dynamik, Kraft und bläst gewaltig aus den Membranen. Bei den Becken geht ein wenig die Luft aus, dies kann durchaus durch die Kastration der Audiodatein in MP3 kommen.
Geboten wird die komplette Palette des Melodic Metals der hier und da mit Growls, Shouts sowie Elementen aus Modern, Progressive und Power Metal angereichert wurde. Wie schon auf dem Debüt und der EP geben sich die Musiker keine Blöße, neu erfinden die Jungs den Metal mit Sicherheit auch nicht da der Drops schon länger gelutscht ist. So kommt sehr guter Melodic Metal mit Anspielungen in andere Genres auf den Speisenteller der sehr gut mundet.
„From The Ashes (Intro)“ ein futuristisches Intro mit elektronischer Spielerei, „The Light“ und hier sind sie auch schon, die SINCE APRIL die mit ihrem Melodic Metal für Aufsehen sorgen konnten. „Salvation“ geht voll auf die Zwölf, „Blind“ ein kräftiger und melodischer Metal Brecher. „Root Of Evil“ kommt mit Breaks und leichten modernen Ausführungen, „In The Dark“ hier beweist die gesamte Band wie gefühlvoll sie einen Song gestalten können. „Not My Grave“ der nächste Banger kündigt sich unheilvoll an und geht durch Mark und Bein, „Left Outside Alone“ der am modernsten klingende Song, ein echter Genickbrecher. „Make It Count“ fängt wie ein Happy Metal Song an bis und das nur in der Bridge und Refrain Drama dazu kommt, „Not Worth Saving Pt. II“ Gefühl und Metal geben sich gegenseitig im Wechsel die Klinke in die Hand. „Bury The Mask“ ein Melodic Happen der voll reinhaut, „The Inner Voice“ der intensivste und härteste Song.
Balle







