SOLE SYNDICATE – Last Days Of Eden

Band: Sole Syndicate
Album: Last Days Of Eden
Spielzeit: 47:25 min
Stilrichtung: Modern Hard Rock / Metal
Plattenfirma: Scarlet Records
Veröffentlichung: 20.11.2020
Homepage: www.solesyndicate.com/

 

SOLE SYNDICATE aus Schweden kommen mit ihrem zweiten Album aus dem Studio. Dabei sind Jonas Mansson am Mikro, Niklas Strandanäs und Dennis Heltorp an den Gitarren, David Gustafsson am Bass und Henrik Zetterlund am Schlagzeug.

Zu hören gibt es modern ausgerichteten Hard Rock, man kann den Sound als eine Schnittmenge aus DEGREED, RED HOT CHILI PEPPERS, härtere NICKELBACK, ein wenig ALTER BRIDGE, modernen DEF LEPPARD, DOKKEN, TRIXXTER und noch so einige 80er Bands sehen, mit denen die Bandmitglieder aufgewachsen sind.

Bei den Texten verarbeiten die fünf Themen wie die politische und ökologische Lage auf dem Planeten und allgemeine Texte die auf Rockscheiben zum einsatz kommen. Alles mit viel Melodie und sehr guter Instrumentierung in Szene gesetzt, die Vocals sind gut ausgeführt, und mit harten Gitarren wird mächtig Druck erzeugt der gefällt.

Beim hören fallen mir als vergleich immer wieder DEGREED von ihrer besten Seite ein, aber die Jungs bietet mehr als nur DEGREED wie die oben erwähnten Vergleiche vermuten lassen. Die Stimme von Jonas Mansson hat eine gewisse Ähnlichkeit mit Knut Erik Ostgard von RETURN oder auch Timmy Rough von den ROSES die sehr gut mit dieser Art Hard Rock harmoniert.

Den Start macht “Wake Up” ein flotter harter Song, “And All The Truth Will Set You Free” modern ausgerichtet, flott, hart mit geiler Melodieführung und Refrain. “We Fall Apart” wieder ein flotter Ass Kickin‘ Song mit einprägendem Refrain, “Glory Days” stark irgendwo zwischen Powerballade und Rocker. “We Came To Rock” das Motto der Rock Garage, zwischen modernem Hard Rock und Metal, “Brothers” ein Saugeiler Partysong. Mit “Pain Is Only An Illusion” kommt härtere CHILI PEPPER Stimmung auf sehr gut umgesetzt, bei “Have You Heard It All Before” denke ich an THE NEW ROSES trotz der Ähnlichkeit ein sehr guter Song. “Bring Us A Hero” schimmert Modern Metal durch Durchschnitt, mit “When Darkness Calls” kommt noch ein Highlight, hart aber mit geilem Refrain.

Fazit:

Zehn Songs lassen bei richtiger Lautstärke die Bude gewaltig wackeln, zwar Modern ausgerichtet, aber dennoch überzeugend und eingängig wie Sau. Ich vergebe hier eine Bewertung von 8,5 die es in sich hat. Weiter so Männer, macht mehr davon.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Wake Up
02. And The Truth Will Set You Free
03. We All Fall Apart
04. Glory Days
05. We Came To Rock
06. Brothers
07. Pain Is Only An Illusion
08. Have You Heard It All Before
09. Bring Us A Hero
10. Bring Us A Hero

Helmut

DALTON – Injection (RG Zeitmaschine)

Band: Dalton
Album: Injection
Spielzeit: 46:18 min
Stilrichtung: AOR / Melodic Rock
Plattenfirma: EMI
Veröffentlichung: 1989
Homepage: www.facebook.com/DaltonSweden/

 

Und wieder geht es in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts, ins Jahr 1989 nach Schweden. DALTON veröffentlichten ihr zweites Album “Injection” und wieder einmal ein Empfehlung von Hansi und Jürgen von Hang Loose Records die meinten dies wäre ein Hitalbum, tja die beiden hatten recht wie bei jeder Scheibe die die Beiden empfohlen haben.

Die Band bestand damals aus dem gleichen Lineup wie beim starkem Debüt und dem Geilen Skandirock Album aus 2014, Bo Lindmark am Mikrofon, Leif Westfahl Gitarre, Anders Lindmark, Ola Lindstrom an Keys und Mats Dahlberg an den Drums, die Backing Vocals wurden von der gesamten Band übernommen die geile Chöre ergaben.

Geboten wird AOR / Melodic Rock aus einer Schnittmenge des Debüts, TREAT, BAI BANG, ZERO NINE, EUROPE, OLE EVENRUDE und RETURN, die Songs besitzen ausnahmslos starke Melodien, geile Vocals mit Chören und Hooks die sofort zünden und gefallen.

Den Start macht “Go For It” ein Straighter Rocker sehr gut umgesetzt, “Love Injection” genauso stark wie der Vorgänger. “Like An Angel” ein gute Laune Song RETURN grüßen augenzwinkernd, “Lonely” ein Schmachtfetzen erster Güte, gehört zu den besseren Balladen. “Love Hurts” geiles Hooklinemonster wie es nur aus Skandinavien stammen kann, “Dressed To Kill” lässt die Sau wieder raus. “Why Don’t You Love Me” hier schimmern EUROPE oder TREAT durch. “Love Lie”, “Wild Tonight” ist AOR der Oberklasse, “Heartbroken” eine Tränentrifende Ballade. “Comin‘ On Strong” und “Wake You Up” lassen es ordentlich krachen, geiler AOR.

Fazit:

Ein echtes Meisterwerk was die Schweden ende der 80s auf den Hörer losgelassen haben, bester AOR / Melodic Rock typisch für die 80er aus Skandinavien. Von mir gibt es eine 9,5 für das zweite Album, welches noch einen Ticken besser als das Debüt ist.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Go For It
02. Love Injection
03. Like An Angel
04. Lonely
05. Love Hurts
06. Dressed To Kill
07. Why Don’t You Love Me
08. Love Lie
09. Wild Tonight
10. Heartbroken
11. Comin‘ In Strong
12. Wake You Up

Helmut

LAZARUS DREAM – Alive

Lazarus Dream – Alive – Album-Cover

Band: Lazarus Dream
Album: Alive
Spielzeit: 72:44 min
Stilrichtung: Melodic Hard Rock
Plattenfirma: Pride & Joy Music
Veröffentlichung: 13.11.2020
Homepage: www.facebook.com/lazarusdream

 

LAZARUS DREAM aus Deutschland besteht aus Carsten Lizard Schulz am Mikrofon und Markus Pfeffer an Gitarre, Bass, Keys und als Gast Markus Kullmann am Schlagzeug. Ordentlich Value for Money bietet dieser erste Rundling von LD, satte 72 Minuten und einige Sekunden voll mit melodischem Hard Rock. Der Sound könnte besser sein, die Höhen hören sich künstlich an kurz vor oder im Klipping, ich gehe mal davon aus das dies am MP3 Material in 192 kBit/s liegt, wäre schade um das Material wenn das Endprodukt auch so blechern klingt.

Genug gemotzt nun zum Hauptprotagonisten der Musik, die kann sich hören lassen, bewegt sich im Hard Rock mit viel Melodie ausgestattet. Die Stimmbänder von CLS sind wie gewohnt bestens aufgelegt und überzeugen, die Instrumentierung gibt sich keinerlei blöße. Als Vergleich kann man JADED HEART, DOMAIN, EVIDENCE ONE, PINK CREAM 69, DOKKEN und ein kleiner Blick nach Bochum zu Herrn PELL mit einer gewaltigen Portion 80s aufgemotzt heranziehen.

Mit “Dawn Of Time” gelingt der perfekte Einstieg mit knapp siebeneinhalb Minuten, das Solo, die Art des Solos und die Länge des Tracks sind von ARPELL beeinflusst, kommt aber mit Schmackes aus den Lautsprechern. “House Of Cards” ein melodischer Rocker der überzeugt, genau wie der folgende Song “Wings Of An Eagle”. “Can’t Take My Soul” ein Straighter Rocker der auf die Zwölf geht, wie sich der wohl mit besserem Sound anhören könnte, bei “Listen” wird experimentiert, die Gitarre kommt mit leichter Funk und Blues Note. “Fleshburn” kommt mit einer Mischung aus ZEPPLIN und PURPLE aus den Boxen nicht wirklich mein Fall, “The Healing Echoes” ist wieder besser und eingängiger, bester Melodic Hard Rock. “Desert Mind” fast schon wieder AOR geiler Song, “Visions And Sins” eine starke Powerballade (lässt mich an CROWN OF THORNS denken). “Stream” ein kräftiger Rocker nichts für mich, “Don’t Blame Me” ein sehr guter Rocker, die Gitarren klingen wie bei BEGGARS & THIEVES oder ENUFF Z’NUFF irgenwie schräg aber geil. Mit “Hotel Overload” werde ich im Refrain nicht warm, dafür der letzte Song “Days Of Darkness And Rain” genau nach meinem Geschmack.

Fazit:

Ein sehr gutes Lebenszeichen zeigen die beiden auf Alive, von mir gibt es eine 8 als Bewertung, eine 8,5 wäre es mit besserem Sound und eine 9 wenn es die drei Songs nicht geben wurde die mich kalt lassen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Dawn Of Time
02. House Of Cards
03. Wings Of An Eagle
04. Can’t Take My Soul Away
05. Listen
06. Fleshburn
07. The Healing Echoes
08. Desert Mind
09. Visions And Sins
10. Steam
11. Don’t Blame Me
12. Hotel Overload
13. Days Of Darkness And Rain

Helmut

LORDS OF BLACK – Alchemy Of Souls

Band: Lords Of Black
Album: Alchemy Of Souls
Spielzeit: 57:34 min
Stilrichtung: Melodic Metal
Plattenfirma: Frontiers Music s.r.l.
Veröffentlichung: 06.11.2020
Homepage: www.lordsofblack.com/

 

Mein erstes Treffen mit LOB, ich kannte die Band vom Namen, habe aber bis jetzt nichts von ihnen gehört. Dies wird sich in Zukunft ändern, den die haben es Faustdick drauf. Auf dem vierten Streich sind dabei Ronnie Romero am Mikro stimmlich irgendwo zwischen den beiden göttlichen Steve Lee und Ronnie James Dio (näher an Lee), Tony Hernando an Gitarren, Dani Criado am Bass und Jo Nunez an Schlagzeug.

Was die vier hier abfeuern ist bester Melodic Metal irgenwo zwischen DIO, PELL und sehr harten GOTTHARD mit Melodien so weit die Ohren reichen, hervoragenden Vocals von RR und starken Songs. Da ich die drei Vorgänger nicht kenne und keine Vergleiche aufstellen kann lehne ich mich mal aus dem Fenster und schreibe das das Ding gewaltig ins Ohr geht und nicht mehr so schnell heraus kommt. Die Songs strotzen nur so vor Energie und Melodien das es eine wahre Freude ist. Powervolle und melodische Songs ergeben eine Mixtur die es in sich hat und verbreiten nebenbei noch gute Laune.

Zu den Powersongs zählen “Dying To Live Again”, “Into The Black”, “Shadows Kill Twice” und “Disease In Disguise” die Tracks sind mit Melodie und Harmonie ausgestattet.

Zu den Melodic Songs gehören “Sacrifice” mein Favorit, “Brightest Star”, “Closer To Your Fall”, “Tides Of Blood” von DIO ispiriert, das überlange “Alchemy Of Souls” erinnert ein wenig an PELL mit seinen langen Epicnummern, mit der Ballade „You Came To Me“ wird dieses Melodic Metal Masterpiece würdig beendet.

Fazit:

Ein geiles Melodic Metal Album gibt gewaltig auf die Lauscher, ausgestattet mit Melodien, starken Vocals und druckvoller Produktion kommt bei mir auf eine mehr als verdiente 9,0. Für mich wäre RR die bessere Lösung als Ersatz für Steve Lee bei GOTTHARD, den der Mann hat mehr als genug drauf um die riesige Lücke fast zu füllen die der leider viel zu Früh verstorbene Steve Lee hinterlassen hat. Mit RR wäre GOTTHARD sehr nahe dran an, und viel mehr G mit SL.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Dying To Live Again
02. Into The Black
03. Deliverance Lost
04. Sacrifiece
05. Brightest Star
06. Closer To Your Fall
07. Shadows Kill Twice
08. Disease In Disguise
09. tides Of Blood
10. Alchemy Of Souls
11. You Came To Me (Piano Version)

Helmut

ANGELICA – All I Am

Band: Angelica
Album: All I Am
Spielzeit: 41:33 min
Stilrichtung: AOR / Melodic Rock
Plattenfirma: Frontiers Music s.r.l.
Veröffentlichung: 06.11.2020
Homepage: www.facebook.com/angelica.rylin/

 

Das zweite Album von ANGELICA kommt sieben Jahre nach dem Debüt, unterstützt wurde Miss Rylin neben ihr am Mikro von Michael Palace an Gitarre und Bass, Daniel Flores an Keyboard, Drums, Backing Vocals und Produktion sowie Pedro Cecar Camargo an Akkustikgitarre.

Das Debüt war nicht schlecht hatte aber für mich keinen Hit der herausragend war, es war nicht schlecht aber auch kein Top Album. Der Zweitling bringt vom Stil keine Änderungen, das Album ist mit einem sehr guten Sound produziert worden und bietet guten bis sehr guten AOR / Melodic Rock. Die Stimme überzeugt wie schon auf dem Erstling, die mitwirkenden Musiker sprechen für sich und überzeugen ebenso wie Miss Rylin. Nun der Knackpunkt die CD hört sich zu stark nach Frontiers und deren Haus und Hof (ich bin überall dabei) Songproduzent #1 Alessandro Del Vecchio an, dies ist der einzige Kritikpunkt den ich ausmachen kann. Das geboten Material bewegt sich in einer Schnittmenge aus MARTINA EDOFF, ROBIN BECK, ROMEO’S DAUGHTER und einem kleinen Schuß JAIME KYLE. Alles auf der CD ist gut hörbar und bleibt auch hängen. Man findet Rocker und Balladen, vielleicht eine zuviel, auf dem Album.

Zu den Rockern zählen “Calling”, “Beat Them All”, “Addicted To You” mein Favorit, “Time And Space” kommt Mainstreamig daher, “Still Bleeding”, “Living On High Hopes” Easy Listening Stoff, “Pounding Heart” und das relaxte “Time To Go Home” irgendwo zwischen Ballade und Easy Listening.

Die Balladen hören auf “I’m Sorry” drückt gewaltig auf die Tränendrüsen, “Don’t Say Goodbye” und “Angel”.

Fazit:

Eine Steigerung gegenüber dem guten Debüt ist hörbar, die Stimme und Musiker überzeugen wie schon auf dem Erstling. Für alle die das Debüt mögen, können bedenkenlos zugreifen. Ich vergebe eine 7,5.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Calling
02. Beat Them All
03. Addicted Tou You
04. I’m Sorry
05. Time And Space
06. Don’t Say Goodbye
07. Still Bleeding
08. Living On High Hopes
09. A Pounding Heart
10. Angel
11. Time To Go Home

Helmut

NEPTUNE – Northern Steel

Band: Neptune
Album: Northern Steel
Spielzeit: 43:55 min
Stilrichtung: Melodic Metal
Plattenfirma: Melodic Passion Records
Veröffentlichung: 06.11.2020
Homepage: www.facebook.com/NeptuneBandOfficial/

 

NEPTUNE aus Schweden wurde Ende 70 Anfang 80 gegründet, seitdem drehte sich das Personalkarussell das eine oder andere mal. Aktuelle Besetztung mit Row Alex am Mikro, der seinen 2019 verstorbenen Bruder Ray ersetzt, Anders Olsson an Gitarre, Tosh Ason am Bass, Johan Rosth am Keyboard und Jonas Wikström am Schlagzeug.

Nach Demoaufnahmen in der Anfangszeit, die nie veröffentlicht wurden, wurde Material professionell eingespielt mit dem ein Label gefunden werden sollte. Es fand sich ein Label welches die Aufnahmen finanzierte, diese aber niemals auf den Markt brachten sondern in einem Regal bunkerte.

Im Herbst 2017 konnte ein griechisches Label ein Bandmitglied kontaktieren um die Aufnahmen auf CD und Vinyl zu bringen, knapp 30 Jahre nachdem das Studio betreten wurde kam das Material nun doch noch auf den Markt.

2018 veröffentlichte NEPTUNE Demos und Aufnahmen aus der Anfangszeit. Das zur Geschichte von Neptune, wäre schade gewesen wenn diese Band ohne lebenszeichen von der Bildfläche verschwunden wäre.

Nun zum eigentlichen den Songs, zu hören gibt es sehr guten Melodic Metal mit feinen Melodien und genialen Gesangslinien, ab und zu mit leicht poppigen Sound aber dann immer noch mit genug Gitarren das es nicht in den Pop abdriftet. Der Metal geht gut ins Ohr, mir kommen gedanken an eine Mischung aus ACCEPT mit Pathos, RUNNING WILD nach UJR, IRON MAIDEN, den Bombast von MANOWAR und das alles mit schwedischen Einflüssen gemischt, dieser Mix kommt geil rüber und hebt sich angenehm von manchen Veröffentlichungen ab. Entdeckt werden können Power Songs die als Soundtrack für eine Party bestens geeignet sind. Mit der Ballade “Land Of Northern” und “Vanheim” kommt noch epische Stimmung auf, ähnlich wie ein Mix aus MANOWARs “Defender” und “The Crown And The Ring” genial gemacht.

Zu den Powersongs gehören “Viking Stone”, das flotte “Last Man Standing”, “Fallen Nation” mit geilem Groove, “Angel”, das angepoppte “Northern Steel” groovt wie Sau hätte in den 80s Potential zum Hit gehabt, “Black Rain”, “Run For Your Life”, “Seriously” hört sich an wie HUMAN LEAGUE auf Metal kann man gut hören und “Ruler Of The Sea” groovt auch extrem.

Fazit:

Ein geiles Debüt Album das die Schweden vorlegen. Ich vergebe für dieses melodische Sahne Metalteil 8,5 Punkte und hoffe darauf das es eine ähnlich starke Fortsetzung gibt.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Prophecy
02. Viking Stone
03. Last Man Standing
04. Fallen Nation
05. Angels
06. Northern Steel
07. Black Rain
08. Run For Your Life
09. Land Of Northern
10. Seriously
11. Ruler Of The Sea
12. Vanheim

Helmut

FIRST NIGHT – First Night (RG Zeitmaschine)

Band: First Night
Album: First Night
Spielzeit: 57:39 min
Stilrichtung: AOR / Melodic Rock
Plattenfirma: Eigenproduktion
Veröffentlichung: 08.03.2019
Homepage: www.facebook.com/FirstNightEst/

 

Nein ich habe mich nicht geirrt und fange auch nicht an zu Spinnen, ich weiß das dieses hier vorliegende Album gerade mal eineinhalb Jahre alt ist. Nur ist dieses Album nicht mehr so leicht erhältlich und besitzt jetzt schon den Titel zukünftiger Klassiker. FN kommen aus Tallin, Estland und ja irgendwie passt die Musikrichtung nicht so wirklich in diese Gegend. Mich wundert nichts mehr nach BLOODY HEELS aus Lettland, STARDUST aus Ungarn, ELECTRIC MOB aus Brasilien, warum also nicht auch mal nach Estland schauen. FIRST NIGHT waren in meinem Jahrespol 2019 ziemlich weit oben plaziert, und dies mit recht, den die Jungs haben ein Pfund am Start das es nur so aus den Boxen raucht. Zu FN gehören Reneck Sweet am Mikro, Mikk Tivas an Gitarre, Backing Vocals und Mix, Kirstjan Aasamae an der Schiessbude und Backing Vocals.

Die Drei rocken munter und lebhaft drauf los als wenn sie nie etwas anderes gemacht hätten, vom Material einen Ticken besser und noch eingängiger als STARDUST, aber STARDUST haben den besseren Vocalakrobaten, schlecht ist RS nicht, er hat eine andere Stimmfärbung die auch hervorragend zu Melodic Rock passt. Damit wäre die Richtung grob benannt, man nehme eine Mischung aus STARDUST, H.E.A.T., BROTHER FIRETRIBE, TANNA, ALIEN und fertig ist die Beschreibung des Sounds, der verdammt gut ins Ohr geht und dort nicht mehr so schnell Platz macht. Geile Melodien gepaart mit der Stimme von RS passt zusammen wie Topf und Deckel, eine perfekte Symbiose die ein Album kreiert hat das sich in den nächsten zwei Dekaden immer noch in meinen Top Twenty befinden wird. Eingängiger Melodic Rock zum niederknien auf höchstem Niveau produziert, die perfekte Eigenproduktion. Tut Euch selbst einen gefallen und hört euch FIRST NIGHT mal an, wenn die CD auch kaum noch auf zu treiben ist, aber das Album ist auf Spotify vertreten und kann da für Nullo mal angecheckt werden.

Man sollte sich solche Hammerteile wie “First Night”, “Breaking My Heart”, “Let Me Show My Love To You” ein Groovegemonster für eine volle Tanzfläche, “Dragging Me Around”, das flotte “Dangerous” groovt wie Sau, “Can’t Keep Losing”, den Tanzflächensong “That Ain’t Love”. Tja irgendwie das gesamte Album ist an einem Stück hörbar, man findet keine Füller oder Durchschnitt, es befinden sich eigentlich eben NUR Highlights darauf die Spass machen und ein Lächeln in die Mundwinkel zaubern.

Fazit:

Ich vergebe eine 10 an FIRST NIGHT und hoffe darauf das es eine Fortsetzung gibt die das selbe Niveau besitzt und genauso viel Spaß macht und überzeugen kann. Weiter so Jungs macht mehr von dem Zeugs!!!

 

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Intro
02. First Night
03. Breaking My Heart
04. Let me Show My Love To You
05. Stop Dragging Me Around
06. Dangerous
07. Can’t Keep Losing
08. That Ain’t Love
09. Night Is Calling Me
10. Going Down
11. Love Is On The Run
12. Out Of The Fire
13. I’m Loving You
14. Endless Night

Helmut

IMPERIUM – Heaven Or Hell

Band: Imperium
Album: Heaven Or Hell
Spielzeit: 45:10 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 30.10.2020
Homepage: www.facebook.com/imperiumproject

 

Das Solo-Projekt des finnischen Schlagzeugers Mika Brushane geht in die dritte Runde. Eingetütet wurde das Album unter anderem mit Robban Ernlund, Markku Kuikka, Stefano Lionetti, Mikey K. Nilsson, Erkka Korhonen und Robbie LaBlanc.

Herausgekommen ist ein anständiges Melodic Rock Album das hörenswert ist. Die Gitarren sind ein klein wenig in den, gegenüber den beiden Vorgängern, Hintergrund gerückt, bei diesen wurde eine Spur härter zur Sache gegangen. Dennoch gibt es sehr guten Melodic Rock mit leichter AOR Schlagseite zu entdecken. Die Songs sind hervoragend ausgeführt und mit einer druckvollen Produkton versehen.

Dieser dritte Streich ist noch besser ausgefallen als die schon sehr guten Vorgänger, trotz der leicht softeren Ausführung. Als Anspieltipps gebe ich das Album in seiner Gesamtheit an, alles andere wäre Unfair den Songs gegenüber. Als Vergleich kann man die Schnittmenge aus BLANC FACES, FIND ME, EUROPE, TREAT und LIONVILLE sehen, diese Mischung hat es in sich und kann ohne wenn und aber ohne schlechtes Gewissen empfohlen werden.

Fazit:

Der nächste große Wurf aus Landshut dem LA Bayerns. Von mir gibt es ein 9 als Wertung.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Love Won’t Let You
02. Heaven Or Hell
03. Road To Paradise
04. Vision In A Dream
05. Dreaming On
06. Save Me
07. Higher Than The Sky
08. Invincible
09. Time Is Up
10. Lost In Yesterday

Helmut

WILDNESS – Ultimate Demise

Band: Wildness
Album: Ultimate Demise
Spielzeit: 47:05 min
Stilrichtung: Melodic / Hard Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 30.10.2020
Homepage: www.facebook.com/wildnessofficial

 

AOR Heaven bringen am 30. Oktober das zweite Album von WILDNESS auf den Markt, und die Trademarks die schon auf dem Debüt zu finden waren, wie etwa geile Melodien und Vocals sind hier auch wieder vertreten. Das enthaltene Material bewegt sich im Melodic Rock und wurde stark in Szene gesetzt.

Verantwortlich dafür sind Erik Forsberg am Mikrofon, Adam Holmstrom und Pontus Skold an Gitarre und Vocals, Marcus Sjosund an Bass und Vocals sowie Erik Modin am Schlagzeug den Vocals und Produktion, den Mix und das Mastering übernahm Erik Wigelius.

Die Produktion ist sauber, präzise und mit viel druck ausgeführt, alle Songs kommen mit ordentlich Dampf aus den Lautsprechern, die beste Art bei der richtigen Lautstärke den Staub aus den Regalen zu blasen. Das gebotene bewegt sich irgendwo zwischen dem Debüt und RETURN, EUROPE, TREAT, VEGA, DALTON und H.E.A.T.. Alles sehr gut hörbar mit etlichen Ohrwürmern die auf “Die Young”, “Nowhere Land”, “Cold Words”, “Renegades Of Love”, “My Hideaway” und Borderline” hören. Die beiden Balladen “Falling Into Pieces” und The Ultimate Demise” drücken kräftig auf die Tränendrüsen aber überzeugen. Die restlichen drei Songs sind sehr gut gelungen können den Standart der oben erwähnten Songs nicht ganz halten. Eine sehr gute CD die Herr Siegl unters Volk bringt, wer auf anständigen Melodic Rock steht macht mit diesem Album nichts falsch.

Fazit:

Acht starke Rocksongs die angenehm an zu hören sind, mit einer Produktion die Dampf macht kommen auf eine Wertung von 9 Punkten.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Call Of The Wild
02. Die Young
03. Nowhere Land
04. Cold Words
05. Renegades Of Love
06. Falling Into Pieces
07. Burning It Down
08. My Hideaway
09. Denial
10. Borderline
11. The Ultimate Demise

Helmut

PRIDE OF LIONS – Lion Heart

Band: Pride Of Lions
Album: Lion Heart
Spielzeit: 57:08 min
Stilrichtung: AOR
Plattenfirma: Frontiers Music s.r.l.
Veröffentlichung: 09.10.2020
Homepage: www.aprideoflions.com

 

POL veröffentlichten ihr sechstes Studioalbum seit 2003, dass erfreulichste zuerst, es hat sich nichts geändert, die Band bietet immer noch den Catchy und Zuckersüßen AOR wie schon seit dem Debüt. Durch die Beteiligung von Jim Peterik erinnert POL an die Heroes von SURVIVOR, POL schliessen die Lücke die SURVIVOR hinterlassen haben.

Außer JP an Gitarren, Keys und Vocals, sind noch dabei Goldkehle Toby Hitchcock am Mikro, Mike Aquino an Gitarren, Klem Hayes und Kevin Campbell am Bass, Collin Peterik am Schlagzeug. Alles in allem können POL auf ganzer Linie überzeugen und legen ein Brett vor was sich gewaschen hat.

Als vergleich kann man außer SURVIVOR noch JP solo, die Soloalben von Toby Hitchcock sehen. Mit “Lion Heart” mein Favorit, “We Pay For Free”, “Carry Me Back”, “Good Thing Gone”, “Flagship”, “Give It Away” und “You’re Not A Prisoner” lassen POL gleich mal sieben Highlights auf die Hörer los. “Heart Of The Warrior”, “”Sleeping With A Memory” und “Rock & Roll Boom Town” sind drei sehr starke AOR Rocker und mit “Unfinished Heart” und “Now” wird die Balladenfraktion bestens bedient.

Fazit:

Ein starkes AOR Album von POL, was nicht anders zu erwarten war. Zwölf AOR Granaten die JP auf die Rockgemeinde loslässt, besser geht kaum. Ich vergebe eine 9 für dieses Granatenteil.

 

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Lion Heart
02. We Play For Free
03. Heart Of A Warrior
04. Carry Me Back
05. Sleeping With A Memory
06. Good Thing Gone
07. Unfinished Heart
08. Flagship
09. Give It Away
10. Rock & Roll Boom Town
11. You’re Not A Prisoner
12. Now

Helmut