DEVAY – Break Down The Walls (RG Zeitmaschine)

Band: Devay
Album: Break Down The Walls
Spielzeit: 46:35 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: Polaris
Veröffentlichung: 1992
Homepage:

 

Ein Blick zurück ins Jahr 1992 bringt mich auf das leider einzige Album der kanadischen Female Fronted Band DEVAY deren Shouterin Marie-Claire Devay namensgeberin war. Noch mit dabei waren damals ein gewisser Bryan Hughes (BEAU GESTE und THE BRYAN HUGHES GROUP) an den Gitarren, Keyboards und Co Produktion; Alain Pernot, Carlo Simeone und Nick Martino an den Gitarren; Mike Sharp und Maurice Soso Williams am Bass; Rob Cornandoli an den Keyboards; Chris West (JONATHAN M und SHAYLE) und John Hughes Legend an den Drums.

Dieses Album gehört mit zum besten was Female Fronted Bands zu bieten hatten, voll mit geilen Melodien, lauten Gitarren, dezenten Keyboards, treibenden Drums und einer Sängerin mit einer Röhre in etwa einer Mischung aus Anne Wilson (HEART) und Janet Gardner (VIXEN) mit der richtigen Menge Dreck in der Stimme, gemacht für diese Art von Mucke. Der Stil ist Melodic Rock der End 80er, typisch nordamerikanisch wie ihn auch HEART, VIXEN, BAD ROMANCE, FEMME FATALE, FIGHTER und LITA FORD zelebrierten, alles sauber und fehlerlos geboten, die Produktion hätte noch Luft nach oben, geht aber in Ordnung. Starke Songideen gemischt mit viel Melodie, den geilen Vocals und der Rhythmusfraktion ergibt ein Rezept welches jedem Anhänger dieser Musikrichtung und der Vergleichbands bestens schmecken sollte. Kraftvoll kommt Song für Song aus den Boxen, frisst sich sofort in die Gehörgänge, und kommt nicht so schnell wieder hervor. Wer die Möglichkeit hat dieses Album probehören zu können nutzt die Gelegenheit, ihr würdet was verpassen, da das gute Stück schon ziemlich rar geworden ist und meistens wenn es mal angeboten wird kaum unter 50,– Eurostis liegt.

Den Einstieg macht “Rock And A Hard Place” ein geiler flotter Rocker wäre auch für die Disco geeignet, gefolgt vom nächsten Highlight “Heart Like A Gun” geht in die selbe Richtung wie der Vorgänger. Mit “Whatever It Takes” kommt der absolute Superhit besser geht nicht, welch ein geiler Start in ein Album, drei Highlights. “Save Me” drosselt das Tempo, eine Mischung aus Powerballade und AOR Song. “Burning Alive” nimmt wieder mit Vollgas Tempo auf und geht wieder voll ab, stark gemacht. “Let It Roll” könnte auch von HEART oder VIXEN stammen, “Paradise” der nächste Superhit, geilster Rock aus einem anderem Universum. “Take Me Away” eine sehr gelungene Ballade, “I Won’t Let Go” bester Melodic Rock. “If I Gave You My Love” besser geht fast nicht, “Break Down The Walls” beendet dieses Album würdig.

Fazit:

Ich habe selten so ein perfektes Stück Musik gehört oder in Händen gehalten, das Potential haben/hatten/hätten viele, doch nicht viele erreichen diese Perfektion. Probehören und von dem DEVAY Fieber gepackt werden, das Album kommt ohne Ausfall, Durchhänger oder Durchschnittsnummer daher, also kann es nur eine Bewertung geben Full House, genau eine 10! Vielleicht gibt es ja doch noch eine Fortsetzung welches ähnlich stark ist wie diese CD. Bleibt nur noch Euch den Tipp zu geben, das Album unbedingt mal anchecken, es lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn es Schweineteuer ist aber man sollte es mal probiert haben.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Rock And A Hard Place
02. Heart Like A Gun
03. Whatever It Takes
04. Save Me
05. Burning Alive
06. Let It Roll
07. Paradise
08. Take Me Away
09. I Won’t Let Go
10. If I Gave You My Love
11. Break Down The Walls

Helmut

HELL IN THE CLUB – Hell Of Fame

Band: Hell In The Club
Album: Hell Of Fame
Spielzeit: 44:39 min
Stilrichtung: Melodic Hard Rock
Plattenfirma: Frontiers Music s.r.l.
Veröffentlichung: 04.09.2020
Homepage: www.facebook.com/hellintheclub/

 

Die Italorocker von HITC schauen mal wieder über die Alpen bei uns vorbei, im Gepäck haben sie ihr fünftes Album “Hell Of Fame”. Mit dabei sind Dave am Mikro, Picco an Gitarren, Andy am Bass und Mark am Schlagzeug. Geboten wird wie schon auf den vier Vorgängern eingängiger Hard Rock mit ab und zu leichter Sleaze Note aber immer sehr viel Melodie und eingängig wie Sau, ähnlich intensiv wie die Labelkollegen von CRAZZY LIXX, ein kleiner Spritzer QUIET RIOT, nicht ganz so sleazige CONFESS oder CRASHDIET, mit der Eingängigkeit von TREAT, H.E.A.T. oder ECLIPSE.

Der Mikroakrobat Dave hat seit dem Debüt hörbar an Reife und Erfahrung dazu gewonnen und erledigt seinen Job mit bravur, die Rhytmusfraktion leistet sich keinerlei Fehler und glänzt mit geilen Songs auf dem Album.

Den Einstieg macht “We’ll Never Leave The Castle” ein melodischer schneller Song ein Highlight, “Worst Case Scenario” kommt fast poppig rüber, genial gemacht auch ein Highlight. “Here Today, gone Tomorrow” ein Flotter Rocker mit geilem Refrain, “Joker” das dritte Highlight kann voll überzeugen. “Last Of An Undying Kind” ein Paradebeispiel für einen geilen Song, “Nostalgia” gibt wieder mächtig Gas gut und flott. Bei “Lullaby For An Angel” werden die Taschentücher aus gepackt eine gelungene Ballade, mit “Mr. Groucho” werde ich nicht warm. “No Room In Hell” holt die Elektroaxt wieder hervor und rockt gewaltig. Mit “Tokyo Lights” kommt wieder ein Highlight geiler Song, “Lucifer’s Magic” geht auch wieder bestens ins Ohr, der Refrain setzt sich fest und kommt nicht mehr so schnell raus.

Fazit:

Ein geiles Stück Musik, die Zukunft der Rockmucke ist mit solchen Hochkarätern wie HITC und den anderen jungen Wilden in Europa auf alle Fälle gesichert, den nur so macht Musikhören spaß. Aus diesem Grund vergebe ich eine 9, für mich das bis jetzt beste der fünf Alben der Italorocker.

 

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. We’ll Never Leave The Castle
02. Worst Case Scenario
03. Here Today, Gone Tomorrow
04. Joker
05. Last Of An Undying Kind
06. Nostalgia
07. Lullaby For An Angel
08. Mr. Groucho
09. No Room In Hell
10. Tokyo Lights
11. Lucifer’s Magic

Helmut

PERFECT PLAN – Time For A Miracle

Band: Perfect Plan
Album: Time For A Miracle
Spielzeit: 55:18 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: Frontiers Music s.r.l.
Veröffentlichung: 04.09.2020
Homepage: www.facebook.com/perfectplansweden/

 

Die schweden von PP hauen ihr zweites Album raus, war das erste schon geil, doch das zweite Album toppt den Erstling. PP bieten auf diesem Rundling Melodic Rock typisch skandinavisch mit schmackes und geilem Sound ausgestattet. Mit dabei sind Kent Hilli am Mikro, Rolf Nordström an Gitarre, Mats Byström am Bass, Leif Ehlin an den Keys und Fredrik Frosberg an Drums. Vergleichen kann man PP irgendwo zwischen H.E.A.T., Osukaru, Eclipse, Treat und durch die Stimme Hillis Foreigner.

Den Anfang macht “Time For A Miracle” ein Highlight hart und intensiv mit einprägendem Refrain, “Better Walk Alone” ein flotter Rocker auch ein Highlight. Mit “Heart To Stone” folgt das nächste Highlight mit langsamen und flotten Passagen, “Fighting To Win” eine starke Ballade. “Every Time We Cry” der Hammersong des Albums geiler kann man Rock nicht bieten, “What About Love” hört sich an wie das Kind von SURVIVOR und FOREIGNER starker Song. “Nobody’s Fool” besitzt einen leichten Bluestouch sehr gelungen. “Living On The Run”, “Just One Wish”, “Don’t Blame It On Love Again” ist bester Melodic Rock. “Give A Little Lovin’” ein flotter Rocker, die Ballade “Don’t Leave Me Here Alone” beendet dieses geile Album der Schweden.

Fazit:

Ich finde hier kein Haar in der Suppe, alle Songs sind derart stark in Szene gesetzt das kein Ausfall oder Füller aus zu machen ist. Die Schweden haben alles richtig gemacht angefangen bei den Vocals bis zum Schlagzeug, die Produktion kommt mit Druck aus den Lautsprechern und gibt keinen Anlass zum meckern. Für dieses Album vergebe ich eine 9,5.

 

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Time For A Miracle
02. Better Walk Alone
03. Hearts To Stone
04. Fighting To Win
05. Every Time We Cry
06. What About Love
07. Nobody’s Fool
08. Living On The Run
09. Just One Wish
10. Don’t Blame It On Love Again
11. Give A Little Lovin‘
12. Don’t Leave Me Here Alone

Helmut

TOKYO STORM – Optimistic State Of Mind

Band: Tokyo Storm
Album: Optimistic State Of Mind
Spielzeit: 57:47 min
Stilrichtung: AOR / Melodic Rock
Plattenfirma: Eigenproduktion
Veröffentlichung: 24.07.2020
Homepage: www.tokyo-storm.com/index.html

 

TOKYO STORM von der Kanalinsel hauen ihr Debüt raus, bestehend aus Ben Green am Mikro, Joe Bartnicki Gitarre, Bass und Keyboards, Jason Edwards Bass und Bob Peach Drums, Bartnicki und Peach zu dem auch für das Songwriting und Produktion verantwortlich.

Geboten wird AOR / Melodic Rock die Songs sind bis auf zwei Ausnahmen im Bereich von viereinhalb bis sechseinhalb Minuten, ein Song liegt bei knappen vier und das letzte Instrumental bei elf Minuten. Zu entdecken gibt es Abgehnummern und Balladen die sehr gut ins Ohr gehen und lange drin bleiben. Beschreiben oder einordnen läst sich TOKYO STORM nicht so leicht, am ehesten kommt eine Mischung aus BAD COMPANY, kommerzielle softe WHITESNAKE, BLOOD RED SAINTS, ein klein wenig CATS IN SPACE hier und SURVIVOR da, alles sehr gut hörbar und mit schmackes vorgetragen. Es ist irgendwie mal etwas anderes, keine typische Frontiers oder Escape veröffentlichung sondern einfach gut gemachte Rockmucke.

Beim ersten Hördurchgang meint man das das Material sperrig ist, dies legt sich beim zweiten Durchlauf aber spätestens beim dritten zünden die Songs dafür um so mehr. Frisch und unverbraucht kommen die Songs aus den Boxen und entfalten ihre genialität. Die Gitarren kommen ordentlich durch, die Keys sind dezent eingesetzt und an der Stimme von Ben Green gibt’s nichts zu mekern, es passt alles wunderbar zusammen.

Beispiele für Abgehnummern sind “Optimistic State Of Mind“, “Tune“, “Kill The Machines“, “Fire In Your Eyes“ und “Summer Feeling“.
Für die AOR Momente stehen “Is This Love“, “Silent Obsession“, “Lady Darkness“ und das letzte elf Minütige Instrumental “Signals“, die Ballade hört auf den Titel “Stormy Night“.

Fazit: Ein sehr gelungenes Debüt welches TS vorlegen, der Sound ist für eine Eigenproduktion in Ordnung hat noch Luft nach oben. Von mir gibt es eine 8,5 für dieses starke Album.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Optimistic State Of Mind
02. Is This Love
03. Tune
04. Stormy Night
05. Kill The Machines
06. Silent Obsession
07. Fire In Your Eyes
08. Lady Darkness
09. Summer Feeling
10. Signals

Helmut

ARTIC RAIN – The One

Band: Artic Rain
Album: The One
Spielzeit: 44:49 min
Stilrichtung: Melodic Hard Rock
Plattenfirma: Frontiers Music s.r.l.
Veröffentlichung: 07.08.2020
Homepage: www.facebook.com/arcticrainband/

 

ARTIC RAIN die neue Melodic Hard Rock Sensation aus Schweden im Italo Stall von Frontiers, was die Jungs für ein Pfund raushauen ist nicht von schlechten Eltern und kann überzeugen. Zu ARTIC RAIN gehören Tobias Jonsson (v.), Magnus Berglund (g.) Gert Daun (b.), Pete Alpenborg (k.) und Jonas Jönsson (d.), zu hören gibt es stark in Szene gesetzten Melodic Hard Rock aus Skandinavien wie ihn auch Bands wie TREAT, TALISMAN, ONE DESIRE, ECLIPSE, NORDIC UNION und HOUSE OF SHAKIRA zelebrieren angereichert mit einem kleinen Schluck STRANGEWAYS, DEF LEPPARD und WHITESNKAKE.
Im Mittelpunkt stehen starke Melodien mit ebenso starken Vocals und Instrumentierung, die Songs zünden sofort ein Feuerwerk in den Gehörgängen und man lauscht fasziniert den Klängen die aus den Boxen kommen, einen auf Anhieb verzaubern und gute Laune verbreiten.
Den Anfang macht “Love Of My Life” ein flotter Rocker kommt gut am Anfang, “Lost” kommt mit geiler Melodieführung aus den Lautsprechern. “Friends” läst es ein wenig langsamer angehen aber dennoch intensiv genug, mit “Night After Night” kommt das erste Highlight ein geiler Song langsame und flotte Passagen im Wechsel, “Free My Mind” das nächste Highlight könnte von dem 87er Megaseller der Schlange oder aus dem gleichen Jahr der LEPPS stammen geilster Rock. “Give Me All Of Your Love” kann wieder auf ganzer Linie überzeugen, “Lift Me Up” ein gute Laune Rocker. “The One” hört sich an als wenn die LEPPS ein zweites “Animal” veröffentlichen würden geile Nummer, “Breakout” ein schneller Rocker durchschnitt. “Madeleine” kommt wieder besser rüber als der Vorgänger, zum Schluß noch ein Highlight “Take Me To Your Heart”.
Die Stimme von Jonsson hat in den höheren Lagen eine Ähnlichkeit mit Terry Brock, in den unteren Lagen besitzt sie genügend Eigenständigkeit um voll zu überzeugen.

Fazit: Ein Saugeiles Debüt von den Schweden das man sich nicht durch die Lappen gehen lassen sollte, bleibt abzuwarten ob die Jungs diesen Standart halten können, wenn ja kommt das nächste große Ding bei Frontiers raus. Ich vergebe eine 9,0 da ein Durchschnitts Song enthalten ist und der Sound, vielleicht durch das MP3 Promo 0815 Gedöns verursacht, mal kucken obs auf der CD auch so klingt, hat noch viel Luft nach oben. Wenns am MP3 Material liegt, wird dies den Bands in keinster Weise gerecht da sich manche Sachen mit besserem Sound gleich mal um einen Punkt besser anhört.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Love Of My Life
02. Lost
03. Friends
04. Night After Night
05. Free My Mind
06. Give Me All Of Your Love
07. Lift Me Jp
08. The One
09. Breakout
10. Madeleine
11. Take Me To Your Heart

Helmut

AFTER HOURS – After Hours (RG Zeitmaschine)

Band: After Hours
Album: After Hours
Spielzeit: 43:00 min
Stilrichtung: Melodic Hard Rock
Plattenfirma: Global Satellite
Veröffentlichung: 1992
Homepage:

Schauen wir zurück in das Jahr 1992 als das zweite Album der UK Rocker AFTER HOURS auf den Markt kam. AH bestand damals aus John Francis (v.) der sich in etwa anhört wie eine Mischung aus Larry Baud (RED DAWN) und Chris Cade (Melidian) einmal meint man man hört einen Song von RD ein anders mal meint man es mit einem M Song zu tun zu haben, Tim Payne (g.), Martin Walls (b.), Andy Nye (k.) und Mark Addison (d.). Die Ausrichtung ist auch eine Schnittmenge aus RD und M, britscher Melodic Hard Rock mit US einflüssen, und das Ding geht gewaltig gut in die Ohren und will nicht mehr so schnell Platz machen.

Wie ich oben schon erwähnte, spielen AH sehr gut hörbaren Melodic Hard Rock, leider zu spät auf den Markt gekommen, 1991 wurde die Musikwelt von einem Erdbeben der Stärke “Schiess Mich Tot” ausgehend von Seattle US of As erschüttert. Der Zeitpunkt war nicht der Beste und so verstaubte dieses kleine Juwel in den Regalen was schade ist/war da das Album klasse besitzt und durchaus mit den ganz großen des Biz mithalten konnte und auch Heute noch kann. Das hier gebotene Material ist Zeitlos und hätte mehr Aufmerksamkeit verdient, es finden sich straighte Abgehrocker, Balladen und gute Laune Rocker auf dem Dreher.

Zu den straighten Rockern zählen “Wild Woman”, “Girl Like You” und “It’s Only Love”, zu den Balladen “Samantha” und “Tommy’s Song”. Zu den gute Laune Songs gehören “You’re Never Alone”, “Love Games”, “Heartache” und “It’s Only Love”. Mit “Blood On Silver” und “Goin‘ Surfin’” haben sich zwei Totalausfälle auf die CD gemogelt, dafür entschädigt die restlichen Songs die mit Melodie, der richtigen Härte und genialen Vocals aus den Boxen kommen.

Fazit: Zeitlose Songs die zu Spät veröffentlicht wurden, kommen bei mir auf eine Wertung von 8,5 Punkten, wenn die zwei Füller nicht wären hätte es eine 9 gegeben.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Wild Woman
02. Girl Like You
03. You’re Never Alone
04. Samantha
05. Love Games
06. Heartache
07. It’s Only Love
08. Blood On Silver
09. Goin‘ Surfin‘
10. Tommy’s Song

Helmut

TONY MITCHELL – Church Of A Restless Soul

Band: Tony Mitchell
Album: Church Of A Restless Soul
Spielzeit: 60:03 min
Stilrichtung: Melodic Hard Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 28.08.2020
Homepage: www.facebook.com/tony.mitchell.3762

He is Back, TONY MITCHELL ist wieder da. Mit neuem Album im Gepäck verirrte sich der Musiker nach Niederbayern. TM war beim gleichnamigen KISS OF THE GYPSY Album als Sänger und Songwriter beteiligt, bei RICK WAKEMANN übernahm er das Mikro auf dem Album “Return To The Centre Of The Earth”, am Mikro und Gitarre bei ALICE COOPER, JON ANDERSON, ALAN PARSONS PROJECT, TONY HADLEY & IT BITES auf der “British Rock Symphony” Südamerika Tour im Jahr 2000.

2016 erschien das Album “Down & Dirty” von DIRTY WHITE BOY mit Mitchell als Antreiber und 2018 dann das Soloalbum “Beggars Gold” die beide gut ins Ohr gehen. 2020 TM veröffentlicht ein weiteres Soloalbum über AOR Heaven, unterstützt wurde er von Paul Hume (g.), Tim Manford (g.), Nigel Bailey (b.), Josh Tabbie Williams (b.), Shawn Charvette (k.), Neil Odgen (d.) und Danny Vaughn.

Geboten wird kräftiger Ass Kicking Melodic Hard Rock, in etwa einer Schnittmenge aus KOTG, DWB, dem 2018er TM Album und TYKETTO.

Den Anfang macht “Church Of A Restless Soul” mit Kirchenorgel Intro um dann richtig die Post abgehen lassen, ein moderner schneller Rocker, “Living On The Run” kommt mit TOM PETTY Vibes auf Hard Rock rüber. “In & Out Of Love” kommt mit brachial Riffs mit geiler Melodieführung ums Eck, “The Mighty Fall” im Duett mit Danny Vaughn der beste Song des Albums könnte durchaus von TYKETTO stammen geiler Song. Bei “Electric” standen GOTTHARD mit “Lift U Up” als Paten auf der Agenda nicht übel, “I Believe In Angels” eine Herzschmerz Ballade für die Stunden zu zweit. “Killing Me To Love You” fängt mit Kirchenchor an und hat dann ein Riff raus das einem schwindelig wird schnell und hart ein Füller, “Never Wanted Love” fast schon Pop wenn nicht die Stromgitarren wären stark umgesetzt. “One Good Reason” braucht ein paar Durchgänge bis er zündet, “Sacrifice” noch eine Herzschmerz Ballade gut hörbar. “Shattered Dreams” mit geilem Riffing die Gitarre kommt hier am geilsten raus, mit “Evil Woman” kommt ein Totalausfall müsste nicht sein, “Heaven Is Falling” entschädigt für den Vorgänger.

Fazit: Ein modernes Melodic Hard Rock Album mit höhen und zwei Totalausfällen die nicht zu den anderen Songs passen wollen, wer auf die Vergleiche kann hört mal rein ich vergebe eine 8,0 da zwei Füller und nur eine Bombennummer mit DV am Start sind.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Church Of A Restless Soul
02. Living On The Run
03. In & Out Of Love
04. The Mighty Fall
05. Electric
06. Believe In Angels
07. Killing Me To Love You
08. Never Wanted Love
09. One Good Reason
10. Sacrifice
11. Shattered Dreams
12. Evil Woman
13. Heaven Is Falling

Helmut

STORMBURST – Highway To Heaven

Band: Stormburst
Album: Highway To Heaven
Spielzeit: 45:34 min
Stilrichtung: Melodic / Hard Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 28.08.2020
Homepage: www.facebook.com/stormburstoriginal/

STORMBURST kommen mit ihrem zweitem Output aus Schweden und setzen sich aus Mitgliedern von KEEN HUE zusammen, durch Sänger Lars-Ake Nilsson kommt der gedanke man hört sich eine KEEN HUE Scheibe an, der Stil ist ähnlich, aber doch auf die ein oder andere Weise wieder anders. STORMBURST kann aus einem Mix von KH, BLOOD RED SAINTS und THUNDER mit einer Prise SCORPIONS bezeichnen. Noch zum Lineup gehören Thomas Hansson (g.), Kent Jansson (b.) gehören aus zu KEEN HUE, Peter Östling (k.) Pelle Hinden (d.).

Der Hard Rock ist gut hörbar, eingängig und macht gute Laune. Die Vocals sauber ausgeführt, an den Instrumententen wird auch alles richtig gemacht und gibt keinen Anlaß zum unken. STORMBURST haben die eingängigkeit von KH und BRS, die intensität von THUNDER mit einem Schuß SCORPIONS mit leichter Schlagseite ins Königreich auf der anderen Seite des Hemdsärmelkanals, und bewegt sich im Melodic / Hard Rock Bereich der gut ins Ohr geht und lange drin bleibt. Nicht ganz so stark wie die Labelkollegen von TANNA aber nicht weit entfernt.

Geboten wird die ganze Palette von Melodic / Hard Rock, vom flotten Fußfeger über lässige Songs bis zur Ballade, die Vollbedienung für jeden Anhänger dieser Musikrichtung.

Anspieltipps: “Highway To Heaven”, “Rock N Roll Soldier”, “Tonight”, “Closer To Heaven”, “Run For The Light”, “Lost In The Night” und “One Dream”.

Fazit: Ein sehr gutes Album wer auf die oberen Vergleiche kann sollte unbedingt probehören, TANNA sind noch einen Ticken besser und eingängiger aber bei STORMBURST ist der Sound besser deshalb vergebe ich eine 8,5.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Highway To Heaven
02. Rock N Roll Soldier
03. Tonight
04. Goin Home
05. Closer To Heaven
06. Miles Away
07. Who Do You Think You Are
08. Confidence
09. Run For The Light
10. Take Me To The Sky
11. Lost In The Night
12. Riding On The Wind
13. One Dream

Helmut

TANNA – Storm In Paradise

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Band: Tanna
Album: Storm In Paradise
Spielzeit: 60:04 min
Stilrichtung: AOR / Melodic Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 28.08.2020
Homepage: www.facebook.com/Tannaofficial/

Die einleitenden Worte des Promoinfos: “Habt ihr schon mal von Puldasjärvi gehört?”. Wenn nein, ein kleines Dorf in Finnland und das ändert sich schlagartig wenn man TANNA anhört, den der Mikrofonschwinger und Gitarrist Tapani “Tanna” Tikkanen stammt von dort, noch beteiligt sind Jukka Ihme (g.), Jaakko Konttila (b.), Mika Pohjola (k.) und Ville Hanhisuanto (d.). Am 28.08.2020 kommt das fünfte Album von TANNA über das Niederbayerische Label nähe Landshut AOR Heaven heraus. In den 80ern wurden zwei Studio und eine Live Scheibe unters Volk gebracht, im Zeitraum 93 – 95 erschien das vierte Album. 2004 enstand PRAYER, die Band veröffentlichte drei Alben, durch die markante und fast schon einzigartige Stimme von Tikkanen erinnert TANNA an PRAYER der Musikstil geht auch in die Richtung.

Zu hören gibt es starken AOR / Melodic Rock skandinavischer Prägung im Stil von PRAYER, TREAT, DALTON, ein kleiner Schuß H.E.A.T. hier ein kleiner Schluck CAPTAIN BLACK BEARD dort , softere BAI BANG und EVENRUDE, eine sehr pikante Mischung die sich sehr gut anhört, wenn nicht der breiige Sound wäre, der doch ein klein wenig den Gesamteindruck trübt. Tikkanen überzeugt voll und ganz, von der Stimme geht eine gewisse Faszination aus die schlecht zu beschreiben ist, genauso überzeuigen kann auch die Rhythms Fraktion und Keyboards alles im grünen Bereich und gefällt auf anhieb. Die Songs besitzen allesamt starke Melodien und harmonieren bestens mit der geilen Stimme.

Für alle vorlieben wird auf dem Album das richtige geboten, von starken schnellen Melodic Rock über AOR bis zur Ballade, das einfachste Rezept zuckersüße Melodien eine starke Stimme und Instrumentierung als wenn es nichts einfacheres gäbe eingängige Songs zu schreiben und auf Tonträger zu bringen.

Anspieltipps: Das gesamte Album hören und spaß dran haben, Punkt.

Fazit: Da hat sich der Herr Siegel mal wieder einen dicken Brummer an Land gezogen, Gratulation für das Album. Von mir würde es eine 9,5 geben aber ich ziehe einen Punkt wegen dem Sound ab, bleiben immer noch sehr starke 8,5 Punkte.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Storm In Paradise
02. Silhouettes
03. Run Like Hell Tonight
04. Like Kim Kardashian
05. Hispaniola (Treasure Island)
06. This Town Ain’t Big Enough
07. Mysterious Fire
08. On The Backstreets
09. Sharks In Teh Water
10. Lonely Day
11. Old And Grey
12. Last Mile
13.Nights On The Road

Helmut

(ZED YAGO) VELVET VIPER – From Over Yonder / Pilgrimage

Band: (Zed Yago) Velvet Viper
Album: From Over Yonder / Pilgrimage
Spielzeit: 55:50 / 65:54 min
Stilrichtung: True Metal
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 21.08.2020
Homepage: www.velvet-viper.de

Massacre veröffentlichen die beiden Metal Klassiker von ZED YAGO, diesmal unter dem Namen VELVET VIPER, dies macht durchaus Sinn da beide Original Veröffentlichung kaum noch auf zu treiben sind und teilweise preislich hoch gehandelt werden. Beide Alben wurden Remastered und enthalten Bonus Tracks, neue Artworks, das Mastering geht in Ordnung, die originalen Aufnahmen haben für mich aber mehr Charme. Geboten wird auf beiden CDs True Metal aus Deutschland der voll und ganz überzeugen kann und sich mit Klassikern von HELLOWEEN, ACCEPT, WARLOCK, DORO, U.D.O. und RUNNING WILD auf Augenhöhe befindet. Nicht so schnell wie die Kürbisköpfe aber genauso intensiv und kraftvoll, am ehesten vergleichbar aus einer Schnittmenge aus ACCEPT und RW mit Femal Vocals von Jutta Weinhold die in den 70ern schon bei Ilja Richter in der Musikshow Disco auftrat und von ihrem Pink Cadilac in deutsch sang.
ZED YAGO veröffentlichten zwei Saustarke Studioalben 1988/89 und 2005 ein eher erfolgloses Comeback, eine Doppel CD als Best Of, ein Live Album und eine Single von “Black Bone Song”.

From Over Yonder (1988)

FOY startet mit “The Spell Over Yonder” ein kräftger Nackenbrecher mit viel Melodie, gefolgt von einem kurzen Intro für “Zed Yago” was für ein Hammersong hart, melodisch und die rauhen Vocals von Frau Weinhold, geiler geht nicht ausser bei Song sieben. Bei “Queen And Priest” wird der Wind ein wenig aus den Segeln genommen sehr melodisch, “Revenge” eine geile Metal Powerballade. Bei “United Pirate Kingdom” geht die Luft aus, “Stay The Course” mit einer der besten Metalsongs aus Deutschland Frau Weinhold shoutet sich in den Olymp das Dingens macht gewaltig Laune und hat in all den Jahren keinen Staub angesetzt oder zeigt auch keinerlei Abnutzungserscheinungen. “Rebel Ladies” erinnert an ACCEPT mit Udo sehr gute Nummer, “Rockin‘ For The Nation” geht auch gut in Ohr. Die beiden Live Bonüsse sind etwas für Diehard Fans. “The Schmied” eine Akkustik Ballade.

 

Pilgrimage (1989)

Eingeleitet wird durch ein Intro “Pilgrim’s Choir”, geht dann in “Pilgrimage” über ein starker Metal Song im typischen ZY Stil, “Fear Of Death” ist guter Durchschnitt genau wie “Pioneer Of The Storm”. “Black Bone Song” schlägt in die selbe Kerbe des Entersäbels wie auf dem Vorgängeralbum “Stay The Course” und “Zed Yago”, geilster Metal stark und mit schmackes präsentiert. “Rose Of Martyrdom” ein kräftiger Metal Song nicht ganz so eingänig wie der Vorgänger, “The Man Who Stole The Holy Fire” erinnert mit seinen epischen Elementen ganz leicht an den Bombast von MANOWAR, “Achilles Heel” erinnert an HELLOWEENS “Future World”, “The Pale Man” ist eine Ballade die gefällt, der Refrain kommt geil rüber. “Omega Child” gibt wieder Gas aber Durchschnitt, “Fallen Angel” ist wieder eingängiger sehr guter Metal. Die Bonustracks “Merlin”, “HM Rebels”, “King Arthur” der bessere der Bonus Tracks und “Ring Of Stone” eine geile Metal Power Ballade, diese passen gut zu den beiden Alben.

Fazit:

Zwei Bärenstarke Metal Klassiker sind, leider unter dem Banner VELVET VIPER, der breiten Masse wieder zugänglich mit starken Bonus Tracks, von mir gibts eine Wertung für FOY von 9,0 und für P 8,5 weil nicht mehr ganz so stark wie das Debüt.

WERTUNG:

From Over Yonder

 

 

Pilgrimage

 

 

Trackliste:

From Over Yonder (1988)

01. The Spell From Over Yonder
02. The Flying Dutchman
03. Zed Yago
04. Queen And Priest
05. Revenge
06. United Pirate Kingdom
07. Stay The Course
08. Rebel Ladies
09. Rockin‘ For The Nation
10. Rebel Ladies (Live in München 1989)
11. Rockin‘ For The Nation (Live in London 1989)
12. The Schmied (Bonus Track)

Pilgrimage (1989)

01. Pilgrim’s Choir
02. Pilgrimage
03. The Fear Of Death
04. Pioneer Of The Storm
05. Black Bone Song
06. Rose Of Martyrdom
07. The Man Who Stole The Holy Fire
08. Achilles Heel
09. The Pale Man
10. Omega Child
11. Fallen Angel
12. Merlin (Bonus Track)
13. HM Rebels (Bonus Track)
14. King Arthur (Bonus Track)
15. Ring Of Stone (Bonus Track)

Helmut