MAD MAX – Stories Of Destiny

Trackliste:

01. Silver
02. Weapons Of Love
03. Keep You Alive
04. Far Behind
05. Piece Of Candy (2026 Version)
06. ‚Til The End Of Time
07. Bullet
08. Mad Gone Blind
09. She Was Mine
10. Wings Of Freedom
11. Dulces Falsos (Piece Of Mind Spanish Version)

Spielzeit: 45:25 min – Genre: Hardrock / Heavy Metal – Label: ROAR! – VÖ: 04.09.2026 – Page: www.madmax-germany.com

 

Passend zum 45 jährigen Band Jubiläum erscheint mit „Stories Of Destiny“ ein neues Album, der 1981 von Gitarrist Juergen Breforth in Münster gegründeten Band Mad Max. Mit dem neuen, aus England stammenden Sänger Alan Clark, den Szene Experten von Change Of Heart und Dark Heart kennen werden, wird ein neues Kapitel in der Mad Max History aufgeschlagen. Allerdings ist der neue Longplayer auch gleichzeitig ein Rückblick auf die Vergangenheit Juergen Breforth’s als Songschreiber und die Songs, die er über die letzten Jahrzehnte mit Leuten wie Andreas Bruhn (Sisters Of Mercy), David Readman (Pink Cream 69) oder Sascha Gerstner (Helloween) zusammen komponiert hat und die Neu Interpretationen der Songs im typischen Mad Max Soundgewand fügen sich wunderbar in die inzwischen 17 Studioalben umfassende Diskografie ein.

Ein weiterer Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist die Neufassung des Bandklassikers „Piece Of Candy“, vom ersten Mad Max Album, auf der Alan Clark und der erste Mad Max Sänger Andreas Baesler zusammen einfach stark Performen. Sehr geil.

Das Mad Max in Latein Amerika schwer angesagt sind und dort eine große Fan Base haben, ist ja ein offenes Geheimnis, denn letztes Jahr wurde Mad Max die große Ehre zu Teil, dass der angesehene mexikanische Künstler Arturo Said die Geschichte der Band von 1981 bis zu den Konzerten 2023 erzählt und gezeichnet hat. Auszüge aus diesem Comic findet Ihr in dem Booklet des neuen Silberlings. Aus diesem Anlass hat Original Sänger Andreas Baesler, der viele Jahre in Kuba gelebt hat, einen spanischen Text für „Piece Of Candy“ geschrieben und den Song, der jetzt auf den Namen „Dulces Falsos“ als Schmankerl für die Fans dort, auch eingesungen.

Daneben gibt es mit „Weapons Of Love“ und ‚Til The End Of Time“ noch zwei bisher komplett unveröffentlichte Songs aus dem Jahr 1991. Als weitere Highlights möchte ich die melodischen Tracks „Silver“, „Far Behind“, dass harte „Keep You Alive“ woran Sascha Gerstner von Helloween beteiligt war und die Mega Ballade „Wings Of Freedom“ nennen. Neu Frontmann Alan Clark, der auf „Stories Of Destiny“ einen tollen Job macht, hat mit dem flott groovenden „Bullets“ ebenfalls einen Song am Start.

Als Fazit bleibt nur zu sagen, dass Mad Max wie gewohnt erstklassig abgeliefert haben. „Stories Of Destiny“ ist ein rundum gelungener Jubiläums Longplayer, der die Vergangenheit mit der Gegenwart wunderbar verbindet und es so zu etwas Besonderem macht. Mad Max 2026 sind immer noch eine Macht und klingen auch Dank der Top Produktion von Rolf Munkes Frisch, Vital und gehören nicht ohne Grund seit 45 Jahren als fester Bestandteil zur deutschen Hardrock Geschichte. Ich hoffe das Sie in den nächsten Jahren noch weitere solch starke Kapitel ihrer Story hinzufügen.

Heiko Füchsel

 

MAD MAX – Wings Of Time

Trackliste:

01. Too Hot To Handle
02. Days Of Passion
03. A Woman Like That
04. Best Part Of Me
05. Rock Solid
06. The Stage Is For You
07. When It Stops
08. Stormchild Rising
09. Heroes Never Die
10. Miss Sacrifice
11. Freedom

Spielzeit: 44:19 min – Genre: Melodic / Hard Rock – Label: ROAR – VÖ: 02.09.2022 – Page: www.facebook.com/madmax.germany.rocks

 

MAD MAX melden sich eindrucksvoll mit ihrem neuem, dem 16 Album zurück. Zwei Jahre nach „Stromchild Rising“ wird wieder drauf los gerockt und in bester Heavy Rock Manier losgezockt. Ich muss gestehen das ich mich bis jetzt noch nicht viel mit MAD MAX beschäftigt habe, ich besitze drei Alben und das wars dann auch schon. Wenn ich mir das Album „Wings Of Time“ so anhöre könnte dies unter Umständen ein Fehler gewesen sein.

Mit dabei waren Neushouter Julian Rolinger, Jürgen Breforth an Gitarren und Backing Vocals, Fabian Ranft an Bass und Backing Vocals und Axel Kruse an der Schießbude.

Was bieten MAD MAX nun mit neuem Sänger, der macht seine Sache hervorragend und überzeugt und liegt irgendwo zwischen Michael Voss und Stefan Kämmerer. Die Gitarren kommen in einer verdammt geilen 80er Weise aus der Anlage gepaart mit ebenfalls 80er geschwängerten Keyboards. Der Bass kommt schön durch und Axel ist gewohnt eine Macht an den Sticks.

Der Stil geht in Richtung MAD MAX, CASANOVA, JOE LYNN TURNER, HURRICANE, ADRIAN GALE wie auch der Härtegrad, der nahezu perfekt ist. Eigentlich ein typisches Album von einer US Band, doch nein das Dingens kommt mit einer Gewalt und das aus Deutschland.

„Too Hot To Handle“ eine Hymne für die Disco, „Days Of Passion“ überzeugt mit Melodie und Chören. „A Woman Like That“ besitzt den in allen Details den Spirit der 80er Jahre ein Highlight, „Best Part Of Me“ was für ein geiler rockiger Schmachtfetzen. „Rock Solid“ erinnert an eine sehr softe Version von „Lonely Is The Hunter“ ohne zu kopieren, „The Stage Is For You“ geht ab wie ein Zäpfchen im Hintern. „When It Stops“ kommt in bester härterer JOURNEY, NELSON und FOREIGNER Tradition daher, „Stormchild Rising“ geht in die Melodic Metal Ecke. „Heroes Never Die“ ein cooler Hard Rocker, „Miss Sacrifice“ erinnert mich an JOE LYNN TURNER, mit der Ballade „Freedom“ endet das Album.

Balle