DAVE BURN – Nothing Is As It Seems

Band: Dave Burn
Album: Nothing Is As It Seems
Spielzeit: 68:58 min
Stilrichtung: Classic Hard Rock
Plattenfirma: Eigenproduktion
Veröffentlichung: 01.06.2021
Homepage: www.facebook.com/Dave-Burn-Guitarist-113517508711976/

 

Der aus England stammende DAVE BURN der als Einmann Armee alle Instrumente eingetütet hat und für die Kompositionen verantwortlich ist, veröffentlicht sein neuestes Werk mit Lee Small am Mikro zusätzlich auch Keyboards und Texte. Bis jetzt sind 16 Alben 12 davon Solo, zwei mit NOBODY’S FOOL und zwei mit UUFO (einer UFO Tribute Band) von oder mit DAVE BURN veröffentlicht worden. Lee Small war unter anderem Solo, bei THE SWEET, PHENOMENA, SHY, SIGNAL RED und LIONHEART tätig.

Der Classic Hard Rock bewegt sich bei einer Schnittmenge aus RAINBOW, DEEP PURPLE, FASTWAY und UFO. Als Kopie der genannten Bands kann man dieses Album nicht bezeichnen dafür ist es zu gut und eigenständig. Es bietet auch ein gehöriges Mass an Abwechslung, mal ist der Sound nachdenklich, kernig, rockig oder flott. Manche Songs brauchen einige Durchläufe um zünden zu können, aber wenn diese angekommen sind lassen sie einen nicht so schnell wieder los und die Riffs entfalten ihre genialität.

Mit dem flotten “Right Of Passage” gelingt ein Start nach Mass, “Darkest Hour” fängt schwermütig an und mutiert ab etwa 1:30 Min zum Riffmonster. “Into The Light” in den Strophen nachdenklich um beim Refrain den geiler Stampfer mit traumhaftem Riffing raushängen lässt, “Labyrinth” ein nachdenklicher Rocker. Bei “Hit The Ground Running” wird das Tempo deutlich erhöht ein gelungenes Instrumental, “Before You Cry” eine traurige aber dennoch starke Ballade. “Made Of Stone” kommt stark Retro angehaucht aber atmosphärisch aus den Boxen, “Passing Time” ein Song der durch seine Grundstimmung zum nachdenken anregt. “Kick You Upside Down” tritt ansatzlos volle Pulle in den Hintern, “Always” ein fast schon im Pop wildernder Rocker. “Understand” ein flotter Stampfer, zum Schluß kommt mit “Boat To Samarkand” ein saustarkes Instrumentel.

Fazit:

Die beiden Herren Burn und Small hauen ein Pfund raus das sich hören lassen kann, abwechslungsreich und stark mit zwei sehr guten Instrumentals und mehr als eine Handvoll sehr gute Songs im Gepäck. Ich vergebe eine Bewertung von 8 Sternen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Right Of Passage
02. Darkest Hour
03. Into The Light
04. Labyrinth
05. Hit The Ground Running
06. Before You Cry
07. Made Of Stone
08. Passing Time
09. Kick You Upside Down
10. Always
11. Understand
12. Boat To Samarkand

Balle

MIDNITE CITY – Itch You Can’t Scratch

Band: Midnite City
Album: Itch You Can’t Scratch
Spielzeit: 42:19 min
Stilrichtung: Melodic Hard Rock
Plattenfirma: Roulette Media
Veröffentlichung: 28.05.2021
Homepage: www.facebook.com/midnitecityuk/

 

Mensch Leute, warum macht ihr es mir immer so schwer? Warum, ganz einfach, das Ding rockt ohne Ende und ich könnte schreiben “Ein dufte Album, besser geht nicht” aber dies wäre zu Einfach. Aber erst mal von Anfang an, MIDNITE CITY hauen ihr drittes Album unters Volk, und es gibt keine Überraschungen, schlägt den selben Weg ein wie die beiden Vorgänger. Zu den Übeltätern zählen Rob Wylde am Mikro, Miles Meakin an Gitarre, Josh Williams am Bass, Shawn Charvette an den Keys und Pete Newdeck an den Drums, seit dem Debüt in unveränderter Besetzung.

Zu bestaunen gibt es wie schon auf den beiden Vorgängern Melodic Hard Rock der besseren Sorte mit leichter Glamnote, nicht ganz so rotzfrech und vorlaut wie bei TIGERTAILZ und TEENAGE CASKETT COMPANY um nur zwei Bands zu nennen bei denen Rob Wylde mitgewirkt hat. Seit dem Debüt von MIDNITE CITY kamen die Vocals deutlich gereifter, und Wylde beweist das er zu den besten Stimmbandakrobaten zählt, und akzente setzen kann. Der Rest der Band ist ganau wie Wylde bestens aufgelegt, die Riffs feuern ohne Ende, die Keys kommen genau richtig und die Drums treiben und treiben.

Den Stil kann man genau wie die Vorgängern in etwa mit NITRATE, HEARTWIND, ECLIPSE, W.E.T. und all die anderen Hochkaräter der Dieszeit beschreiben. Ein Haar kann ich bei bestem Willen nicht entdecken, das Dingens rockt und das von Song #1 bis Song #10, mir bleibt eigentlich nur eine Kaufempfehlung auszusprechen. Leute lasst euch dieses Highlight nicht durch die Lappen gehen.

Fazit:

MIDNITE CITY melden sich eindrucksvoll mit einem dritten Album zurück auf der Spielwiese und zeigen wie gute Mucke zu klingen hat. Ich vergebe eine Bewertung von 9 Sternen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Crawlin‘ In The Dirt
02. Atomic
03. Fire Inside
04. Darkest Before The Dawn
05. I Don’t Need Another Heartache
06. Blame It On Your Lovin‘
07. They Only Come Out At Night
08. Chance Of A Lifetime
09. If It’s Over
10. Fall To Pieces

Balle

LUCER – L.A. Collection

Band: Lucer
Album: L.A. Collection
Spielzeit: 37:15 min
Stilrichtung: Hard Rock
Plattenfirma: Mighty Music
Veröffentlichung: 11.06.2021
Homepage: www.facebook.com/lucerofficial

Vor nicht allzu langer Zeit, genauer gesagt 2015 kamen die Dänen von LUCER mit ihrem Debüt aus dem Studio, nun folgt schon das dritte Album. Zum Lineup gehören Lasse Bogemark an Bass und Mikro, Anders Bogemark und Kristoffer Kristensen an Gitarren und Jonathan Norgaard am Schlagzeug.

Da mir die beiden Vorgänger nicht bekannt sind gehe ich mal ganz locker an die Sache heran. Was erwartet einen bei LUCER, High-Octane-Ass Kickin‘ Rotzrock der an AC DC, AIROURNE, RHINO BUCKET, KROKUS und all die anderen Testosteron gesteuerten Riff Rocker des Planeten erinnert. Nichts wirklich neues, aber sind wir mal ehrlich kann man da noch was neu erfinden, nein also zurück lehnen und das was in den Hintern tritt genießen. Es kommt Rotzrock über Rotzrock aus den Boxen und macht klar wo der Hammer hängt, in Dändemark bei LUCER die dermaßen einen auf dicke Hose machen und dabei gefallen.

Die Songs kommen mit einer Power daher das AC DC und Co stolz werden müssten, dies beiweisen die Songs „Dead Man’s Walk“, „Dirty Job“, „Make My Getaway“, „Roll The Dice“, „Straight To The Bone“ und „Vintage Rock’N’Roll“ eindrucksvoll.

Fazit:

AC DC haben ihren neuen Platz in Dänemark gefunden, nicht originell und auch nicht innovativ aber trotzdem geile Mucke, ich vergebe eine 8.

 

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Make My Getaway
02. Living On The Line
03. Roll The Dice
04. Vintage Rock’N’Roll
05. Dead Man’s Walk
06. Dirty Job
07. Straight To The Bone
08. Stabbed In The Kneecap
09. Out Of Touch

Balle

TOMMY’S ROCKTRIP – Beat Up By Rock N‘ Roll

Band: Tommy’s Rocktrip
Album: Beat Up By Rock N‘ Roll
Spielzeit: 53:23 min
Stilrichtung: Hard Rock
Plattenfirma: Frontiers Music s.r.l.
Veröffentlichung: 07.05.2021
Homepage: www.facebook.com/TommysRockTrip/

TOMMY’S ROCKTRIP noch nie gehört, wer steckt also hinter diesem Projekt, Tommy Clufetos (OZZY OSBOURNE, BLACK SABBATH) am Schlagzeug und Mikro bei drei Songs, Eric Dover am Mikro, Hank Schneekluth und Nao Nakashima an Gitarren, Eliot Lorengo am Bass und Tommy C am Saxophon.

Zu hören gibt es bluesigen Hard Rock der auch mal rollig wird mit Retrosound versehen, die Produktion ist dabei leider sehr dumpf ausgefallen. Die Songs erinnern irgendwie an eine Kreuzung aus BADLANDS, GUNS N ROSES, THE BLACK CROWES und ROLLING STONES. Dieser Rundling wird es schwer haben allein durch die dumpfe Produktion gegen die anderen Bands und Projekte aus dem Haus Frontiers bestehen zu können.

Anspieltipps:

“Heavy Load” ein Retrorocker, “Welcome To The Show” kräftiger Hard Rock, “You Got The Cash, I Got The Flash” ein flotter Rocker, “Do It Again”, “Kid Blood”, und “Beat Up My Rock’N’Roll”.

Fazit:

Das Album ist nicht schlecht aber auch kein Topseller, ich vergebe für diesen Retrosound Rocker eine Bewertung von 7 Sternen, wobei einer ein Nostalgiepunkt ist.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Heavy Load
02. Welcome To The Show
03. You Got The Cash I Got The Flash
04. Make Me Smile
05. Do It Again
06. Kid Blood
07. Don’t Be Afraid
08. Beat Up By Rock N‘ Roll
09. Got To Play Some Rock N‘ Roll
10. The Longevity
11. The Power Of Three

Balle

ROBIN MCAULEY – Standing On The Edge

Band: Robin McAuley
Album: Standing On The Edge
Spielzeit: 44 40 min
Stilrichtung: Hard Rock
Plattenfirma: Frontiers Music s.r.l.
Veröffentlichung: 07.05.2021
Homepage: www.facebook.com/RobinMcAuleyRock/

 

Wo fängt man bei einem Künstler wie MCAULEY an, ab wann erwähnt man was, schlecht zu sagen. Also fangen wir an einige Stationen des guten Herrn MCAULEY zu nennen, angefangen bei Solo Alben, bei Bands und Projekten wie Frank Farians FAR CORPORATION, GRAND PRIX mit dem Disco Hit “Sout”, HAVEN, THE MCAULEY SCHENKER GROUP, MICHAEL SCHENKER FEST, THE MICHAEL SCHENKER GROUP, THE V-PROJECT, BLACK SWAN und Tribute Alben um nur einige zu nennen. Ist nun sein meines wissens zweites Solo Album erschiennen.

Unterstützt wurde Mr. MCAULEY neben Himself am Mikro von Andrea Seveso an Gitarren, Alessandro Del Vecchio an Bass, Keyboards und Backing Vocals, Nicholas Papapicco am Schlagzeug und als Gastgitarrist Howard Leese. Dieses Soloalbum wurde von Serafino Perugino dem Chef von Frontiers beaufsichtigt und geleitet, die Songs wurden von MCAULEY, Del Vecchio und der Unterstützung von Phil Lanzon, Howard Leese und Tommy Denander geschrieben. Die Produktion gibt keinen Anlaß zum mekern und hat ordentlich Dampf.

Geboten wird melodischer Hard Rock tief in den 80ern verwurzelt, mit viel Gespühr für Melodien und Eingängigkeit. Über allem anderen steht die einzigartige und ausdrucksstarke Stimme MCAULEYs und zeigt das er selbst in seinem Alter von 68 Jahren noch was drauf hat. Die Songs besitzen das richtigen Tempo und zeigen wie sehr guter Hard Rock zu klingen hat.

Den Anfang macht “Thy Will Be Done” ein kräftiger Stampfer, gefolgt vom Riffmonster “Standing On The Edge” dennoch gefühlvoll und eingägnig wie Sau. “Late December” ein gefühlvoller Melodic Happen fast schon Ballade, “Do You Remember” lässt der Sechsseitigen freilauf ein Rocker. “Say Goodbye” ein Highlight, “Chosen Few” geht auch als Highlight durch voll auf die 12. “Run Away” lässt sämtliche Taschentücher durch Tränen feucht werden, “Suppose To Do Now” 80s und nochmals 80s stark gemacht ein Highlight. “Wanna Take A Ride” kommt lässig daher, “Like A Ghost” 80s pur, “Running Out Of Time” gibt Vollgas.

Fazit:

Und wieder diese Erinnerungen an eine Zeit in der man in der Disse nicht einen 6er im Lotto investieren musste um sich volllaufen zu lassen, in der man an der Zapfsäule nicht gleich die Tanke mitkaufte, in der man noch mit dem PKW Führerschein einen 7,5 Tonner und ohne zusätzliche Fahrstunden mit Anhänger fahren konnte. An all dies und noch mehr erinnere ich mich wenn ich dieses Album höre, ich veregebe eine Bewertung von 9 Sternen für ein starkes Stück Musik.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Thy Will Be Done
02. Standing On The Edge
03. Late December
04. Do You Remember
05. Say Goodbye
06. Chosen Few
07. Run Away
08. Suppose To Do Now
09. Wanna Take A Ride
10. Like A Ghost
11. Running Out Of Time

Balle

TRUCKER DIABLO – Tail End Of A Hurricane

Band: Trucker Diablo
Album: The Tail End Of A Hurricane
Spielzeit: 54:05 min
Stilrichtung: Hard Rock
Plattenfirma: Bad Reputation
Veröffentlichung: 07.05.2021
Homepage: www.facebook.com/TRUCKERDIABLO/

 

Die im Jahr 2008 von vier Freunden gegründet und aus Nordirland stammende Band TRUCKER DIABLO stellt ihr mitlerweile fünftes Album in die Regale. Die Vorgänger sind mir nicht bekannt aber was auf diesem Album geboten wird kann sich ohne Ausnahme hören lassen. Der Hard Rock klingt nach von Schweiß triffenden Shirts und abgerockten Gitarren an denen durch die schwerstarbeit an den Saiten der Lack abbröckelt. Der Sound ist von den 80ern inspiriert, gefällt sehr gut und erinnert an GARY MOORE, THIN LIZZY, BLACK STAR RIDERS und aktuelle RICKY WARWICK mit modernem Anstrich ohne dabei das Hauptaugenmerk zu vernachlässigen, dem sehr guter Hard Rock mit viel Melodie.

Eröffnet wird mit “BTKOR” ein kräftiger und moderner Hard Rocker, “I Am Still Alive” ein erstes Highlight sehr guter Rocker. “Rock Kids Of The 80’s” könnte aus genau diesem Jahrzent stammen ein weiteres Highlight, bei den ersten Takten von “Don’t Hold On To Hate” fallen mir die SCORPIONS ein, bei “Set The Night On Fire” kommt Partystimmung auf und ich muss an Highschool Komödien aus den 80ern denken, starker Song der genau das Feeling der 80er in die Neuzeit teleportiert und gute Laune verbreitet. “Tail End Of A Hurricane” der Bandname ist Programm, wie ein Truck der sich unaufhaltsam auf seinem Weg über den Highway To Hell befindet, Brachialriffing mit Uptempobeats kommt gut. “Insects” ist Hart Rock mit rotziger Punknote, “The Edge Of Tonight” besticht mit geilen Gitarrenläufen und setzt Akzente. “The Trade” fängt langsam und leise an um dann ab Minute 1:05 zu einem Stampfer zu mutieren und mit Vollgas eine Straßensperre durch zu brechen, “This Burning Heart” hart, intensiv und melodiös gehört zu den Highlights. “Woostock In Vietnam” sorgt für gute Laune, “Slow Dance” kommt gut an, “Bury The Ocean” ein moderner Rocker.

Fazit:

Die vier werfen ein Langeisen ins Feuer das es in sich hat, ich vergebe eine Bewertung von 8,5 Sternen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. BTKR
02. I Am Still Alive
03. Rock Kids Of The 80’s
04. Don’t Hold On To Hate
05. Set The Night On Fire
06. Tail End Of A Hurricane
07. Insects
08. The Edge Of Tonight
09. The Trade
10. This Burning Heart
11. Woodstock To Vietnam
12. Slow Dance
13. Buy The Ocean

Balle

NO POSSESSION – Third Time’s A Charm

Band: No Possession
Album: Third Time’s A Charm
Spielzeit: 45:39 min
Stilrichtung: Blues Rock
Plattenfirma: Melodic Passion
Veröffentlichung: 28.05.2021
Homepage: www.facebook.com/nopossessionblues/

 

NO POSSESSION eine nicht ganz neue Compo aus Schweden, ürsprünglich als Blues Band NO POSSESSION BLUES gegründet zwei veröffentlichten Alben und eine vielzahl von Liveshows in Europa im Jahr 2011, 2018 wurde der Name geändert indem man das BLUES weg lies. Zur Band gehören Micko Ylinikka am Mikro und Girarre, David Ylinikka an Girarre und Backing Vocals, Mattias Vestlund an Bass und Backing Vocals und Thomas Andersson an Drums und Backing Vocals.

Der Sound ist bluseiger ab und zu auch mal rolliger Classic Rock in etwa ROLLING STONES, JANINA JADE, THE BLACK CROWES, softe DEEP PURPLE oder AEROSMITH. Mal härter mal lässig aus der Hüfte, die Produktion klingt ansprechend und kommt mit schmackes aus den Boxen. Die Stimme hört sich mal heiser, dann gefühlvoll oder rauchig an, diese Abwechslung macht richtig Laune und gefällt zudem sehr gut. Die Band spielt locker und befreit drauf los und haut Song nach Song raus, sicher erfinden NO POSSESSION das Rad des Rock nicht neu aber das Album macht in all seinen Facetten trotzdem oder vielleicht gerade deswegen spaß und bringt gute Laune mit.

Mit Songs vom Kaliber “Third Time’s A Charm” flott und kräftig, “Find My Way Home” lässig und locker, “Dark Eyes” melancholisch aber stark, “Retold ‚N‘ Recycled” Blues N‘ Roll, “Beggars Can’t Be Choosers” kräftiger Stampfer, “Black Coal, Thin Ice” genial gemacht und “Knockout Punch” stampft alles über den Haufen, können NO POSSESSION überzeugen und haben sieben Songs auf der haben Seite, die nicht erwähnten Songs sind guter Durchschnitt und auch gut hörbar.

Fazit:

Ich vergebe für diese Bluse N Roll Nostalgie Mucke eine Bewertung von 8 Sternen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Lights Out
02. Find My Way Home
03. Dark Eyes
04. Retold ‚N‘ Recycled
05. Feel This Way
06. Beggars Can’t Be Choosers
07. Capital Crime
08. Black Coal, Thin Ice
09. Taste Of Blood
10. Out To Dry
11. Knockout Punch
12. The Sunshineman

Balle

TYGERS OF PAN TANG – Majors & Mirrors

Band: Tygers Of Pan Tang
Album: Majors & Mirrors
Spielzeit: 67:55 min
Stilrichtung: Hard Rock / Metal
Plattenfirma: Mighty Music
Veröffentlichung: 28.05.2021
Homepage: www.facebook.com/tygersofpantangofficial

 

Die NWOBHM Recken von TYGERS OF PAN TANG melden sich mit einem Best Of Album zurück, enthalten sind Songs der Letzten dreizehn Jahre. Zum Lineup gehören Jack Meille am Mikro, Robb Weir und Francesco Marras an Gitarren, Gav Gray am Bass und Craig Ellis am Schlagzeug.

Mein erstes aufeinander Treffen mit TYGERS OF PAN TANG hatte ich mit dem letzten Album aus 2019 welches ich mir zu gelegt habe. Dieses gefiel mir sogar sehr gut aber irgendwie hab ich die Band wieder aus dem Fokus verloren, zu viel Promos die einem gefallen und die man nach und nach geordert hat, und eben die TYGERS OF PAN TANG vom Radar verschwanden. Nun liegt mir diese Best Of vor und ich muss gestehen das dieses Material sehr gut ist und ich mir mal das ganze Schaffen dieser Band anhören werde.

Auf der Scheibe wird eine Mischung aus Hard Rock und Metal geboten die ordentlich Druck macht, mit Eingängigkeit und härte aus den Lautsprechern bläst. Meistens im Hard Rock britischer Prägung oder auch mal im Metalgewand rocken sich die fünf den Allerwertesten ab. Zudem steht ein Stimmbandakrobat hinter dem Mikro der einen fabelhaften Job macht, die Gitarren fauchen wie Sau und die Drums treiben und treiben.

Mit Songs wie “Damn You”, dem Monster “Destiny” was für ein Brett, “Glad Rags”, “Keeping Me Alive”, “Only The Brave”, “She”, “Spoils Of War” mit Orchester, “The Devil You Know”, “What You Say”, “White Lines” und “Worlds Apart” hat die Band eine sehr gute Wahl getroffen.

Fazit:

Für alle die sich einen Überblick von den TYGERS OF PAN TANG verschaffen wollen eine lohnende Anschaffung für Fans ohnehin ein muss.

WERTUNG: Ohne Wertung

Trackliste:

01. Only The Brave
02. Destiny
03. She
04. Never Give In
05. Worlds Apart
06. Glad Rags
07. Let It Burn
08. White Lines
09. The Devil You Know
10. Keeping Me Alive
11. Hot Blooded
12. Damn You
13. Spoils Of War
14. What You Say
15. Plug Me In

Balle

BARAKADE – Volume 1 (RG Zeitmaschine)

Band: Barakade
Album: Volume 1
Spielzeit: 54:46 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: Magellan Records
Veröffentlichung: 1995
Homepage: –

 

BARAKADE eine nicht wirklich bekannte Band aus den USA veröffentlichte 1995 ihr leider einziges Album, der Sound ist im Melodic Rock beheimatet und kann gefallen. Die Band bestand aus Drew Barrett Lead und Backing Vocals, Vinny Destefano an Gitarren und Backing Vocals, Brennt Nicolaysen an Bass und Backing Vocals, Edward C. Wahl an Keyboards und Backing Vocals und noch Brian Montheard an den Drums.

Die Vocals von Drew sind gewöhnungsbedürftig und dringen in höhen vor die selbst bei Steve Perry für große Augen sorgen müsste, aber diese gibt der Band ein unverkennbares Merkmal und Einzigartigkeit genau wie die Vocals bei den Bands JOURNEY, WHITESNAKE oder AC DC. Während sich die Band den Hintern wund und blutig rockt haut Drew die Vocals dreckig und frech ins Mikro. Die Band gefällt mit jedem Durchlauf besser und es fallen einem immer neue Facetten auf die man bei den voran gegangenen Durchläufen nicht gehört hat. Dieses Album wächst mit jedem weiteren anhören und die Favoriten festigen ihre Favoritenposition. Der Sound ist in etwa eine Mischung aus härteren SURVIVOR, FOREIGNER, FIREHOUSE und DANGER DANGER, bestes Futter für die Melodic Rock Anhänger.

Leider lässt sich im großen WWW nicht gerade viel über die Band herausfinden, das Booklet gibt nur die Songtexte, Musiker, Produzenten und Credits preis, die Songs wurden alle von der Band komponiert mit Ausnahme des letzten Songs. Außer von Sänger Drew der noch ein Soloalbum am Start hatte ist mir nichts von dem weiteren Werdegang der anderen Bandmitglieder bekannt.

“Someone Will Pay” faucht gleich zu Anfang mit einem Riff aus den Boxen, starker Einstieg, “I Still Dream Of You” ein gefühlvolles Highlight und zeigt eindrucksvoll das Können der Fünf Melodic Rock sicher und mit einer Power vortragen zu können das man sich wundert das die Band nicht mehr Staub aufwirbeln konnte. “Still In Love” bedient die Balladenfraktion bestens, “Never Cry” ein weiteres Highlight zeigt wieder was für ein Potential in BARAKADE gesteckt hat und was die Band drauf hatte. “Keep Running Away” ein guter Midtempotrack, “Never Wanted To Say Goodbye” noch ein Highlight bester Melodic Rock. “Calling Out” eine starke gefühlvolle Ballade, der Refrain ist traumhaft und man meint förmlich den seelischen Schmerz von Drew zu spüren, “Rain Keeps Falling” ein durchschnittlicher Song. “Out On Edge” der Superhit auf dem Album, Mitte oder Ende 80 wäre der Song in den Top Ten gelandet, “Everything To Me” eine sehr gute Powerballade. Die beiden letzten Titel “Oh Jamie” als Livemittschnitt und “Lazy Or Last Call” Live Anywhere in Mexico aufgenommen, was man da hört war BARAKADE nicht nur im Studio eine Bank sondern konnte auch Live überzeugen.

Fazit:

Ein wahres Unknown Gem wie die von mir schon vorgestellte Band BEYOND THE MIRROR so gehört auch BARAKADE zu den besten unbekannten Bands, mit verdammt geilem Stoff auf ihren Alben. Ich vergebe eine Bewertung von 9 Sternen da das Material geil groovt, drückt und ohne Ende rockt.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Someone Will Pay
02. I Still Dream Of You
03. So In Love
04. Never Cry
05. Keep Running Away
06. Never Wanted To Say Goodbye
07. Calling Out
08. Rain Keeps Falling
09. Out On Edge
10. Everything To Me
11. Oh Jamie
12. Lazy Or Last Call

Balle

SEVENTH CRYSTAL – Delirium

Band: Seventh Crystal
Album: Delirium
Spielzeit: 40:13 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: Frontiers Music s.r.l.
Veröffentlichung: 14.05.2021
Homepage: www.facebook.com/seventhcrystalband/

 

Ein richtiges Schwedenbrett hauen SC mit ihrem Debüt raus, zur Band gehören Kristian Fyhr Lead Vocals, Emil Domerus an Gitarre und Backing Vocals, Johan Älvsang an Keyboards und Backing Vocals, Olof Gadd an Bass und Backing Vocals und an den Drums Anton Roos.

Dieses Brett spielt irgendwo zwischen TREAT, ECLIPSE, PERFECT PLAN, H.E.A.T., OSUKARU und CAPTAIN BLACK BEARD mit, kann nebenbei Punkte sammeln und gefallen. Der Melodic Rock besticht durch sehr gute Melodien, den richtig eingesetzten Gitarren die durch Keyboardteppiche unterstützt werden. Fyhr besitzt eine sehr gefühlvolle und angenehme Stimme die auch Punkten kann und ist wie gemacht für Melodic Rock. Die Mucke kommt immer mit der richtigen Härte  und ordentlich Druck aus den Boxen, die Keyboards passen wie die Faust aufs Auge zu den Gitarren.

Den Einstieg in die Reise macht “Say What You Need To Say” ein Rocker und Highlight gibt die Richtung für das Kommende vor, “When We Were Young” flott und stark. “Broken Mirror” ein gefühlvoller Song der auf Anhieb zündet und mit seiner Melodieführung besticht, “Delirium” fängt fast wie ein Metalsong an, in den Strophen Melodic Rock bis zum Refrain der recht intensiv aber genial ausgefallen ist. “When I’m Gone” gefühlvoller geht fast nicht auch ein Highlight, “Should’ve Known Better” erinnert an CAPTAIN OSUKARU BEARD. “So Beautiful” erinnert an ART NATION kommt geil ebenfalls ein Highlight, “Time To Let It Go” kommt mit geiler Cello Unterstützung. Mit “Deja Vu” kommt das nächste Highlight ein Traum der Song, “Bright And Clear” besitzt wieder sehr viel Gefühl auch ein Highlight, “Hope It Will Be Alright” ein von Piano getragene Ballade die für Tränen sorgen könnte.

Fazit:

Ein Brett das sich gewaschen hat wird von SC vor die hängende Kinnlade genagelt, ein wirklich gelungenes Debüt. Lasst euch nicht vom Cover täuschen das sieht mehr nach Progmucke aus, der Inhalt ist reiner Melodic Rock bester Sorte aus Skandinavien. Ich vergebe eine knappe 9 als Bewertung, die verdient ist. Bei jedem Durchgang gefällt das Album besser und besser.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Say What You Need To Say
02. When We Were Young
03. Broken Mirror
04. Delirium
05. When I’m Gone
06. Should’ve Known Better
07. So Beautiful
08. Time To Let It Go
09. Deja Vu
10. Bright And Clear
11. Hope It Will Be Alright

Balle