HUNTER – The Return

Band: Hunter
Album: The Return
Spielzeit: 48:16 min
Stilrichtung: Riff Rock
Plattenfirma: Metalapolis Records
Veröffentlichung: 06.08.2021
Homepage: www.facebook.com/Hunter.TheReturn

 

Die in den frühen 80er Jahren gegründete Formation HUNTER kommt mit drittem Album aus dem Studio. Mir war die Band bis jetzt nich bekannt. Das Debüt wurde 1985 und das zweite Album 1987 veröffentlicht. Nachdem man sich einen guten Namen erspielt hat wurde es lange Zeit still um genauer zu sein 30 Jahre und sie sind kein bischen leise. Aller ehren Wert was die Herren abliefern.

Zum Line-Up gehören Rusty Wayman die Stimme, Steven Brandy und Jay Youngblood an Gitarren, T.H. Bongarinho am Bass und Paul “Mosh” B. Herrmann am Schlagzeug.

Wie kann man HUNTER am besten beschreiben, ich versuche es  mal mit einer Mischung aus AC DC, AIRBOURNE, KROKUS, GUNS N ROSES, BULLET, ACCEPT und in manchen Momenten RUNNING WILD. Diese Mischung klingt zwar äußerst komisch ist aber Schweinegeil, meistens regiert der Riffrock ala AC DC, KROKUS und Co. Die Stimme von Rusty hört sich an wie ein Mischung aus Brian Johnson, Marc Storace und Rolf Kasperek. Die Gitarren sind Riffrock typisch gespielt. Die Drums böllern aus allen Rohren und der Bass wummert im Hintergrund. Herrlich Retro aber geil was HUNTER hier abliefern. Beim hören vermisst man nichts, man vergisst sogar die Zeit und man meint die 80er ständen vor der Haustür.

“Way To Nowhere” gibt am Anfang mächtig Gas erinnert an eine Mischung aus RUNNING WILD, ACCEPT und BULLET, “Call Me What You Want” Riffrock mit viel Testosteron. “Hell What A Woman” das richtige für die Tanzfläche, “Looking For Love” ein geiler Rotzer. “Celebration Time” ein Partykracher wäre der richtige Song für einen Fetenhit Sampler, “The Wheels Turn On” manche würden für so einen Song morden. “Talk Of The Town” ein frecher Rocker, “Wipe The Tears Away” geiler Hard Rocker ein Highlight, das Riffing macht laune und wäre auch Tanzflächen tauglich. “No Compromise” erinnert mich von der Machart an KISS mit Krokusvibes, “My Life Is Digital” ein düsterer Rocker, “Watch Out For Metal” noch ein Highlight zum Abschluß.

Fazit:

Riffrock mit Metalgenen machen Spaß und zaubern gute Stimmung aus dem Hut, ich vergebe eine 9 für diese Stimmungsbombe.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Way To Nowhere
02. Call Me What You Want
03. Hell What A Woman
04. Looking For Love
05. Celebration Time
06. The Wheels Turn On
07. Talk Of The Town
08. Wipe The Tears Away
09. No Compromise
10. My Life Is Digital
11. Watch Out For Metal

Balle

MAVERICK – Ethereality

Band: Maverick
Album: Ethereality
Spielzeit: 38:11 min
Stilrichtung: Göttlicher Heavy Rock
Plattenfirma: Metalapolis Records
Veröffentlichung: 01.04.2021
Homepage: www.facebook.com/MaverickBelfastuk

 

Hier ist es das vierte Album von MAVERICK, 2012 von den Balfour Brüdern in Belfast gegründet. Zur aktuellen Besetzung gehören David Balfour am Mikro, dessen Bruder Ryan Balfour und Rick Cardwell an den Gitarren, Richie Driver am Bass und Jason-Steve Mageney am Schlagzeug. Von Dezember 2020 bis zum VÖ des Albums wurden “Switchblade Sister”, “The Last One” und “Falling” als Singles veröffentlicht. Auf diesem vierten Album bekommt der Hörer gewaltig auf die Lauschlappen das fast schon ein HNO die Trümmer, die M in den Gehörgängen hinterlassen, wegräumen muss.

MAVERICK bleiben sich treu und spielen genau diese Art von Heavy Rock, genau so eingängig wie auf den Alben davor, ein Spur härter, voll auf die Zwölf das der Kalk aus der Oberstube rieselt und das Trommelfell nach dem Genuss in Trümmern liegt. Es sind alle Trademarks von M enthalten, geile Vocalarbeit von David, mit ebenso geilen Refrains alles mit fetten Chören, Ooohoos und harten Gitarren in Szene gesetzt. Die Jungs rocken sich den Arsch ab und liefern, auf dem H.E.A.T. 2019 konnten M auch Live voll überzeugen, nebenbei konnte ich mit David noch ein Paar Wörter wechseln, er meinte das MAVERICK gerne nach Good Old Germany kommen um Live auf der Bühne zu stehen, weil wir so richtig Crazy sind. Abschliessend bleibt nur zu bemerken das das Ding ordentlich drückt und auf dicke Hose macht, dies war nicht anders zu erwarten bei den drei Vorgängern im Lebenslauf. Böse Zungen werden behaupten Originell waren M noch nie, vielleicht haben diese Zungen recht, aber wenn MAVERICK drin steckt und aus den Boxen kommt ist mir das völlig schnurz. Da wird einfach genossen und zugehört.

Der Opener “Falling” faucht dermaßen genial aus den Boxen das die Bude wackelt, ein harter flotter Rocker. “Thirst” lässt einem auch wenig Luft zum atmen mit geilen Chören und genialem M typischen Refrain. “Never” ein sehr guter Melodic Song, “Switchblade Sister” lässt es wieder kräftig krachen, “Bells Of Stygian” hart, stark, göttlich. Für “Angel 6” gilt das gleiche wie für den Vorgänger, “The Last One” geht es ein wenig langsamer an, melodisch und nebenbei noch Saugeil. “Dying Star” gibt wieder Vollgas, “Light Behind Your Eyes” langsamer aber ebenso stark wie die anderen Songs. “Ares” kommt ein wenig düster daher, hart aber immer noch genug MAVERICK.

Fazit:

Boah ich bin in der Zwickmühle, dies ist ein verflucht Geiles Album mit Songs die Druck machen, und über allem thront Davids starke Stimme unterstützt von dem Rest der Band. M haben ein zentnerschweres Brett eingetütet und rocken was der Hintern hergibt. Also vergebe ich eine Bewertung von 10 Sternen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Falling
02. Thirst
03. Never
04. Switchblade Sister
05. Bells Of Stygian
06. Angels 6
07. The Last One
08. Dying Star
09. Light Behind Your Eyes
10. Ares

Balle

MOTHER ROAD – II

Band: Mother Road
Album: II
Spielzeit: 44:23 min
Stilrichtung: Bluesy Hard Rock
Plattenfirma: Metalapolis Records
Veröffentlichung: 19.02.2021
Homepage: www.facebook.com/themotherroad

 

Mother Road wurden 2013 gegründet und veröffentlichen im Februar ihr zweites Album, dass erste hatte ich bis jetzt noch nicht auf dem Radar aber dies ändert sich. MR benannten sich nach der legendären US Straße der Route 66, und so legandär diese Route ist so hört sich das gebotene Material an, Bluesy Hard Rock eingängig, melodiös, hart, bluesy wie aus dem tiefsten Süden der Staaten mit starken Vocals. Mit an Board sind am Mikro Keith Slack (STEELHOUSE LANE, MSG), Chris Lyne (SOUL DOCTOR) an der Gitarre, Barry Sparks (DOKKEN, MSG, TED NUGENT) und Zacky Tsoulas (SOUL DOCTOR) am Schlagzeug.

Wie oben schon geschrieben wird Bluesy Hard Rock von der Leine gelassen der laut Label irgendwo zwischen FREE, BAD COMPANY, HUMBLE PIE und JOE BONAMASSA liegt. Ich würde noch WHITESNAKE, sehr bluesige BURNING RAIN und eine kleine Prise THUNDER dazu nennen, Keith Slack hört sich hier an wie eine Mischung aus Ron Keel, Steve Newman, David Reece und Keith St. John was sehr gut mit dem Gesamtsound harmoniert. Die Songs hören sich durch die Blusenote sehr schwermütig und schleppend an aber dabei sehr eingängig und melodiös. Wie in etwa die Vergleiche, können nebenbei noch voll und ganz überzeugen und zaubern ein Dauergrinsen ins Gesicht.

Das erste Ausrufezeichen setzt “Fools Gold” schnell, stark, eingängig und intensiv wie eine Dampflok die mit Volldampf durch den Wilden Westen heizt, ein Testosteron Monster. “Sticks And Stones” geht es langsamer an aber keinen Deut schlechter als der Vorgänger, “Spread It All Around” ein Sumpfblueser der Spietzenklasse. “Matter Of Time” genial wie die Gitarre mit den Riffs aus den Boxen faucht, “Without You” ein schwermütiger langsamer Song man spürt regelrecht den Herzschmerz. “Side To Side” nimmt wieder unter Volldampf fahrt auf und faucht Riff um Riff aus den Boxen, “Cold Heat” kommt zu funky rüber, nicht wirklich mein Fall. “Ain’t Got The Blues” beste langsame Blues kost, “The One You Keep” geht wieder voll ab stark. “Southland” setzt die Schlussnote ein gute Laune Blueser.

Fazit:

Ein starkes Langeisen, mit nur einem Durchhänger welches MR eingezimmert haben, gehört mit Sicherheit zu den besseren Blusescheiben, mit einem Sänger der eine dreckige Note nach der Anderen aus den Stimmbändern lässt. Ich vergebe eine 9 für diesen fauchenden Rundling.

 

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Fools Gold
02. Sticks And Stones
03. Spread It All Around
04. Matter Of Time
05. Without You
06. Side To Side
07. Cold Heat
08. Ain’t Got The Blues
09. The One You Keep
10. Southland

Helmut

JESSICA WOLFF – Para Dice

Band: Jessica Wolff
Album: Para Dice
Spielzeit: 36:33 min
Stilrichtung: Modern Hard Rock
Plattenfirma: Metalapolis Records
Veröffentlichung: 19.06.2020
Homepage: www.jessicawolffonline.com/

Am 19. Juni erscheint das dritte Album der finnischen Rocklady JESSICA WOLFF über Metalapolis Records. Mit dabei sind noch Ari Manninen (g.), Sebastian Lindqvist (g.), Taneli Tulkki (b.) und Jarno Vanhanen (d.).

Geboten wird Modern Hard Rock, die Ausnahme macht “Kill Switch” der mit Metallriffs und sehr Depri rüberkommt, der sich sehr gut anhören lässt. Alle Songs besitzen starke Melodien und die sehr gute Stimme von JW die hier und da an ISSA erinnert. Als vergleich fallen mir eine grobe Schnittmenge aus HINDER, Nickelback und ARCANA KINGS mit leichter NIGHTWISH Prise ein. Herraus kommt ein Mix der gefällt und Spaß macht. Moderner Hard Rock sehr gut präsentiert ohne große Fehler gemacht zu haben, die Produktion ist auch mehr als gelungen. Ganz so stark wie die Labelkollegen von DEVICIOUS ist JW nicht aber trotzdem sehr gut, dass Album gibt keinen großen Anlass zum mekern oder unken, höchstens für meinen Geschmack die zu Moderne Ausrichtung des Gesamsounds aber das ist jammern auf hohem Niveau es geht hier nicht um meinen persönlichen Geschmack sondern rein um das mir vorliegende Album und dieses ist sehr gut geworden.

Fazit:

Moderner Hard Rock frisch und hart dargeboten mit einer starken Frontfrau die eine tolle Stimme besitzt. Von mir gibt es eine Bewertung von 8 Punkten.

Anspieltipps:

“Ella’s Song”, “Perfect Kind Of Wrong”, “All The Right Things” ein Highlight, die Ballade “The Sunny Side Of The Bay”, “Superhero”, “Demons” auch ein Highlight und “Strangers”

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Ella’s Song
02. Perfect Kind Of Wrong
03. All The Right Things
04. The Sunny Side Of The Bay
05. Kill Switch
06. Fight Forever
07. Superhero
08. Demon’s
09. Take Me Away
10. Stranger

Helmut