DANKO JONES – Leo Rising

Trackliste:

01. What You Need
02. Diamond In The Rough
03. Everyday Is Saturday Night
04. I Love It Louder
05. I’m Going Blind
06. Hot Fox
07. It’s A Celebration
08. Pretty Stuff
09. Gotta Let It Go
10. I Can’t Stop
11. Too Sick For Love

Spielzeit: 37:59 min – Genre: Heavy Rock – Label: Perception – VÖ: 21.11.2025 – Page: www.facebook.com/dankojones

 

Das kanadische Heavy Rock Power-Trio um Namensgeber, Sänger und Gitarristen DANKO JONES melden sich mit ihrem 12 Album zurück. Noch mit von der Partie sind John „JC“ Calabrese an Bass und Drummer Rich Knox. Das ist nun die fünfte Veröffentlichung von DANKO JONES mit gleichem Line-Up, man darf gespannt sein ob es in der Zukunft so bleibt oder wieder zu einem Personalkarussell kommt.

Wer auch immer so laut wie möglich schreien möge: „Rock N Roll is dead“, der wird durch DANKO JONES eines Besseren belehrt, und nicht nur DANKO JONES sondern sehr viele werden diesem unmöglichen Satz widersprechen, egal ob zahlreiche Künstler oder Anhänger dieser Spielrichtung. Und wenn es eine der wenigen Konstanten im Rock N Roll gibt, dann ist es das Power-Trio DANKO JONES! Mehr wird zu dem unmöglichen Satz nicht geäußert, außer dass er auf keinem Fall noch nicht der Wahrheit entspricht.

DANKOs Stimme hat immer noch dieselbe Ausdrucksstärke und mit seiner ureigenen Art shoutet er sich durch die Songs wie ein junger Gott, sein Gitarrenspiel sorgt auch wieder für Alarm an allen Fronten die die Songs aufzubieten haben. Der Bass geht leider neben den Gittis ein wenig unter, kann aber bei genauem hinhören immer geortet werden. Die Drums spielen auch wieder mal typisch für DANKO JONES den vollen und brutalen Arschtreter um so für Highlights zu sorgen. Die Produktion wurde trocken, ohne Schnörkel ausgeführt und kann so den Sound in ein Licht rücken das sehr hell strahlt.

Im Gegensatz zu den Anfangszeiten von DANKO JONES sind die Alben stetig eingängiger geworden. Die Melodien sind ausgereifter und werden mit dem Band typischen Sound auf hohem Niveau dargeboten. Wer eine Rock N Hard Roll Party feiern möchte sollte sich mal genauer bei DANKO JONES umhören, denn das ist genau das was das Trio am besten kann, Partys abfeiern die es in sich haben. Dabei schauten DANKO JONES ganz frech bei den ganz großen im Buisness ab, wie etwa bei KISS, RAINBOW, DIO, SMOKIE, AEROSMITH, FREE, CREEDANCE CLEARWATER REVIVAL und noch vielen mehr. Aber sind wir mal ehrlich, das Rad ist schon erfunden und kann nicht mehr entdeckt werden. Also ist es nicht verwunderlich das man hier und da einige Anspielungen an Bands und Künstler aus der Vergangenheit hört. Wer damit leben kann ist bei DANKO aber sowas von an der richtigen Adresse. DANKO und seine Jungs beweisen mal wieder richtig Dicke Klöten und befördern auch mal eben jede noch so kritische Stimme im hohen Bogen und ansatzlos aufs Abstellgleis. Einen leichten Abzug gibt es bei 11 Songs sehr deutlich unter 40 Minuten ist doch arg kurz geraten.

„What You Need“ was für ein Hammer, der gleich am Start zum Einsatz kommt, „Diamond In The Rough“ heavy, wild, ungestüm und mit Melodie geht das Dingens sofort ins Gebälk. „Everyday Is Saturday Night“ ein melodisches Schmankerl das die Rocker auf den Hörer loslassen, „I Love It Louder“ könnte auch von KISS stammen. „I’m Going Blind“ haben sich CREEDANCE CLEARWATER REVIVAL nochmal aufgerafft um durchzustarten, „Hot Fox“ haut alles was an trüben Sachen in der Oberstube rumgeistert aus der erwähnten. „It’s A Celebration“ der ideale Party Song, „Pretty Stuff“ ein Rocker der alles klar macht. „Gotta Let It Go“ juhu die späten 70er bis in die frühen 80er sind wieder da, „I Can’t Stop“ kommt mit geiler Melodieführung, „Too Sick For Love“ hier vermengen DANKO alles was sie gefunden haben.

Balle

DANKO JONES – Electric Sounds

Trackliste:

01. Guess Who’s Back
02. Good Time
03. Electric Sounds
04. Get High?
05. Stiff Competition
06. She’s My Baby
07. Eye For An Eye
08. I Like It
09. Let’s Make Out
10. What Goes Around
11. Shake Your City

Spielzeit: 36:59 min – Genre: Hard Rock – Label: AFM Records – VÖ: 15.09.2023 – Page: www.facebook.com/dankojones

 

Das kanadische Power Trio DANKO JONES um Namensgeber Danko an Mikrofon und Gitarre ist nach zwei Jahren Pause mit neuem Machwerk zurück. Komplettiert wird das Trio durch die Weggefährten John Calabrese am Bass und Rich Knox an der Schießbude. Wie soll es bei DANKO JONES anders sein, es hat sich nichts geändert.

Das Trio kommt mit groovigen Hard Rock, vielen klassischen und modernen Anspielungen, die Melodien springen geradezu aus der Anlage, wenn die Lautstärke passt wackelt es gewaltig im Gebälk. Dankos Stimme ist Geschmackssache passt aber bestens zum Power Rock der Drei. Einige der Songs hätten gut auf 80er Highschool Klamotten gepasst und machen mit dem Charme von damals ein gute Figur.

Irgendwie erinnert mich das Album an eine kommerzielle Version von den DEAD DAISIES, die Eingängigkeit von RAINBOW und dem Flair ab Mitte der 1980er. Das Album besteht nicht aus einer Kopie oder Klon der genannten Bands, sondern es steckt auch sehr viel DANKO JONES drin. Bei „Stiff Competition“ könnte man meinen THE OFFSPRING wildern im Classic / Hard Rock und haben mit NICKELBACK ein Kind gezeugt. Und genau irgendwo in diesem Chaos steckt DANKO JONES mit ihrem Sound unter Hochspannung und rocken sich die Klöten wund.

Das Ding macht was her, mit viel Energie, Anspielungen in alle Richtungen des Hard Rocks gibt das Trio den Arschtreter und haut einem mit jedem Song die Hucke voll. Wie auch schon für den Vorgänger gibt es hier nur ein Fazit: „Unbedingt besoooorgennnnn, das Album entwickelt einen sehr hohen Suchtfaktor der nicht Enden will“!

„Guess Who’s Back“ geht gleich mal mit Power los, „Good Time“ verbreitet mit seinem Groove gute Laune. „Electric Sounds“ wäre ein Song für die Disco, „Get High?“ der passende Soundtrack für 80er Komödien. „Stiff Competition“ ein Groovemonster, „She’s My Baby“ die 70er auf einem Britpop Trip mit einem Cocktail aus Speed und XTC, „Eye For An Eye“ hier ist das Kind von Elvis und VOLBEAT auf Steroiden unterwegs. „I Like It“ befindet sich irgendwo zwischen Milchstraße #7 und Kiss, „Let’s Make Out“ moderner kann man Classic Rock nicht machen. „What Goes Around“ hier holt das Trio Speedy Gonzales und den Roadrunner raus, „Shake Your City“ zum Schluss wird nochmal die grobe Kelle ausgepackt und mit Gewalt einen drauf gemacht.

Balle

DANKO JONES – Power Trio

Band: Danko Jones
Album: Power Trio
Spielzeit: 38:18 min
Stilrichtung: Heavy Rock
Plattenfirma: Mate In Germany
Veröffentlichung: 27.08.2021
Homepage: www.facebook.com/dankojones

 

Ich habe mir mit absicht die neue DANKO JONES raus gepickt, ich kenne DANKO JONES zwar als Namen und Band aber bis jetzt noch nicht sonderlich beachtet. Also habe ich mir dieses Album geschnappt, ganz ohne Vorurteil oder jegliche Berührungen vorher mit DANKO JONES kann ich die Sache ruhig angehen. Aus bekannten Gründen die mit einem großen C am Anfang zusammenhängen ist das 25-Jährige Band Jubiläum ins Wasser gefallen aber die Band hat ein Album eingezimmert desen Inhalt aus Heavy Rock in Reinkultur besteht und voll in den Hintern tritt.

Die Band besteht aus Danko Jones Vocals und Gitarren, JC am Bass und Rich Knox am Schlagzeug, und der Titel ist Programm, “Power Trio” die drei bringen eine Power auf Kunststoff alles knallt und böllert ohne Ende, die Gitarren kennen keine knade und feuern Salve nach Salve ab. Da ich die Vorgänger nicht kenne, was sich aber definitiv ändern wird, gebe ich mal als groben Vergleich Hard Rock mit leichter Sleaze und Punk Note ab.

Die Songs kommen mit einer Energie aus den Lautsprechern als wenn eine fünf oder sechs Mann Kapelle für Krawall sorgt. Der Sound kommt rau rüber was sehr gut zu der Art Heavy Rock passt und die intensität unterstützt.

“I Want Out” legt mit Energie und intensität los, “Good Lookin’” kommt vorlaut und rotzfrech aus den Boxen. “Saturday” hört sich nach verschwitzten T-Shirts an, “Ship Of Lies” ein vorlauter Rotzer aber geil. “Raise Some Hell” ein genialer Rocker, “Blue Jean Denim Jumpsuit” sleazt sich durch die Noten. “Get To You” ein fettes eingängiges Highlight, “Dangerous Kiss” gibt Vollgas. “Let’s Rock Together” braucht einige Durchläufe, “Flaunt It” das Richtige zum pogen und die Leute rumschupsen, “Start The Show” noch ein fetter Rocker zum Abschluß.

Fazit:

Gute Mucke die DANKO JONES da ablassen, für Fans ein muss, für den einen oder anderen durchaus Lohnenswert mal ein Ohr zu riskieren. Ich vergebe eine Bewertung von 8 Sternen.

WERTUNG:

 

 

 

Trackliste:

01. I Want Out
02. Good Lookin‘
03. Saturday
04. Ship Of Lies
05. Raise Some Hell
06. Blue Jean Denim Jumpsuit
07. Get To You
08. Dangerous Kiss
09. Let’s Rock Together
10. Flaunt It
11. Start The Show

Balle