ICON OF SIN – Icon Of Sin

Band: Icon Of Sin
Album: Icon Of Sin
Spielzeit: 64:55 min
Stilrichtung: True Metal
Plattenfirma: Frontiers Mjusic s.r.l.
Veröffentlichung: 16.04.201
Homepage: www.facebook.com/IconOfSinMusic/

 

Und wieder ein von Serafino Perugino kreiert, beaufsichtigt und geleitetes Project aus dem Stall von Frontiers Music aus Bella Italia. Der Blick oder besser gesagt das Ohr über den großen Teich nach Brasilien kann durchaus gefallen. Zum Projekt gehören am Mikro Raphael Mendes der mit seinen Videos bei Youtube für aufsehen sogen konnte, Sol Perez und Mateus Cantalano an Gitarren, Caio Vidal am Bass und CJ Bubiella am Schlagzeug.

Jetzt folgt erst mal das Negative an dem Projekt, es orientiert sich sehr stark an der Eiseren von der Kanalinsel, sei es an der Auslegung des Sounds oder die Stimme von Raphael man hat jeden Augenblick das Gefühl Eddie würde aus den Boxen springen und eine Party mit einem feiern. Das Ding knallt von vorne bis hinten und macht laune und spaß. Nichts wirklich neues aber wenn die Eiserne sich zur Ruhe gesetzt hat könnten IOS die riesige Lücke die Dickinson und Co hinterlassen schliessen. Dann hoffen wir für die Zukunft das der Standart gehalten werden kann und IOS ein festes Projekt oder Band wird und noch der eine oder andere kommende Klassiker dabei rauskommt.

Der Opener “Icon Of Sin” geht voll nach vorne und glänzt mit Melodie und härte, “Road Rage” ein typischer MAIDEN Stampfer. “Shadow Dancer” macht weiter wie die beiden Vorgänger, “Unholy Battleground” ein Durchschnittssong. “Night Breed” faucht mit einer Melodie aus den Boxen das einem die Tränen vor Freude kommen, “Virtual Empire” macht gewaltig wieder auf Tempo, bei “Pandemic Euphoria” fällt einem sofort “Bring Your Daughter To The Slaughter”, “Run To The Hills” und ein kleiner Schuß “Fear Of The Dark” ein. “Clouds Over Gotham”, “Arcade Generation”, “The Howling” und “Survival Instinct” kann man noch zu den Highlights zählen, “The Last Samurai” ist guter Durchschnitt.

Fazit:

Die Erben der Eisernen stehen in den Startblöcken, können überzeugen und machen spaß, ich als Fan der Originalen Eddie Truppe kann nur neidlos anerkennen was IOS für ein brachiales Metalbrett eingezimmert haben, ich vergebe eine Bewertung von 8,5 Sternen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Icon Of Sin
02. Road Rage
03. Shadow Dancer
04. Unholy Battleground
05. Night Breed
06. Virtual Empire
07. Pandemic Euphoria
08. Clouds Over Gotham
09. Arcade Generation
10. Hagakure
11. The Last Samurai
12. The Howling
13. Survival Instinct

Balle

THE END MACHINE – Phase 2

Band: The End Machine
Album: Phase 2
Spielzeit: 55:09 min
Stilrichtung: Hard Rock
Plattenfirma: Frontiers Music s.r.l.
Veröffentlichung: 09.04.2021
Homepage: www.facebook.com/TheEndMachine

 

Das Projekt TEM von Serafino Perugino kreiert, beaufsichtigt und geleitet sind mit zweitem Album zurück. Zum Lineup gehören wie schon auf dem Debüt Robert Mason am Mikro, George Lynch an Gitarren, Jeff Pilson an Bass, Keyboards und Backing Vocals, Steve Brown (ersetzt seinen in Rente gegangenen Bruder Mick) am Schlagzeug.

Zu hören gibt es nichts neues, aber altes attraktiv und hörbar dargeboten. TEM machen Klassischen Hard Rock wie auch schon auf dem Debütalbum. Der Sound bewegt sich beim Debüt über WHITESNAKE, alte DOKKEN ein kleiner Schluck DIO da und ein weiterer Schluck PURPLE hier und fertig ist TEM. Der retro Sound der Produktion passt zu dem Classic Hard Rock wie die Faust aufs Auge.

Ein Intro mit Namen “The Rising” eröffnet das Album, gefolgt von “Blood And Money” ein schneller Nackenbrecher. “We Walk Alone” geht es langsamer an, “Dark Devide” kommt lässig rüber mit sehr gutem Refrain. “Crack The Sky” ein Rocker, “Prison Or Paradise” ein Hard Rock Song wie er sein sollte. “Plastic Heroes” kann überzeugen, “Scars” mein Favorit ein lässiger Rocker stark gemacht. “Shine Your Light” macht wieder Druck, “Devil’s Playground” ein Blues Rocker. “Born Of Fire” ein Hard Rocker, “Destiny” rockt wie Nachbars Lumpi.

Fazit:

Erwachsener Classic Hard Rock von Musikern die zum Teil schon vor langer Zeit bewiesen haben was sie können, mit leichten Duchhängern aber sonst gut bis sehr gut hörbar. Ich vergebe eine Bewertung von 8,5 für diesen Retro Dreher.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Rising
02. Blood And Money
03. We Walk Alone
04. Dark Divide
05. Crack The Sky
06. Prison Or Paradise
07. Plastic Heroes
08. Scars
09. Shine Your Light
10. Devil’s Playground
11. Born Of Fire
12. Destiny

Balle

JANINA JADE – Heart Of Rock N‘ Roll

Band: Janina Jade
Album: Heart Of Rock N Roll
Spielzeit: 32:16 min
Stilrichtung: Classic Rock
Plattenfirma: GMR Music
Veröffentlichung: 26.03.2021
Homepage: www.facebook.com/janinajadeofficial

 

JJ aus Schweden kommt mit ihrem meines wissens zweitem Album aus dem Studio, neben JJ am Mikro und Rhythmus Gitarre waren noch dabei Jennifer Batten an Lead Gitarre und Tobhias Ljung an Bass, Schlagzeug, Mastering, Mix und Produktion.

JJ’s Stimme ist schon ganz speziell, ein wenig Ähnlichkeit mit der von PATTI SMITH aber um einige Schippen dreckiger aber dennoch sehr gut mit dem Sound harmonierend. Durch den Dreck in der Stimme besitzt diese einen sehr hohen Wiedererkennungsfaktor. Der Musikstil bewegt sich im Classic Rock in etwa zwischen PATTI SMITH, THE ROLLING STONES bis zu den GUNS N ROSES, eingängig wie Sau mit sehr gutem riffing an der Lead Gitarre und dieser speziellen Stimme. Die Songs kommen mit Drive aus den Boxen und bleiben lange im Ohr hängen, die Produktin kann sich auch hören lassen hat genug Dampf.

“Heart Of Rock N‘ Roll” ein flotter gute Laune Rocker aus dem Lehrbuch, “The Darkness Of My Soul” macht da weiter wo der Vorgänger aufgehört hat, starke Songs. “Before My Time Runs Out” kommt auch sehr gut aus den Boxen, “Holding On” nimmt ein wenig Tempo raus aber keinen Deut schlechter. “How Long, How Long” gibt wieder Gas, “Trouble” lässt nochmal die Sau raus. “Exiled Within My Mind” geht es deutlich langsamer an, “Breathless Breathing” gibt wieder Gas wie eine Lok unter Volldampf. “Ghost With No Name” ein langsamer gefühlvoller Song, “Last Chance Saloon” ein Kracher.

Fazit:

Puhh, was für ein Album, was für eine Stimme, was für Songs, auf dem Album passt alles angefangen bei JJ’s Stimme, den Gitarrenläufen von Jennifer und dem Songwriting. Das Ding macht einfach nur Spaß und sorgt für ein Dauergrinsen von einem bis zum anderen Ohr. In jeder Rockkneipe würde die CD für eine Verdopplung des Umsatzes sorgen, also vergebe ich eine 9 als Bewertung, da mal was ganz anderes aus den Boxen kommt, und dieses Andere macht gewaltig Druck und überzeugt.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Heart Of Rock N‘ Roll
02. The Darkness Of My Soul
03. Before My Time Runs Out
04. Holding On
05. How Long, How Long
06. Trouble
07. Exiled Within My Mind
08. Breathless Breathing
09. The Ghost With No Name
10. Last Chance Saloon

Balle

INFINITE & DIVINE – Silver Lining

Band: Infinite & Divine
Album: Silver Lining
Spielzeit: 39:37 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: Frontiers Music s.r.l.
Veröffentlichung: 09.04.2021
Homepage: www.facebook.com/infiniteanddivine/

 

I & D ist die Zusammenarbeit von der Sängerin Tezzi (aka Terese Persson) und dem Multitalent, Musiker/Songschreiber/Produzent Jan Akesson. Akesson ist auch für Gitarren, Bass, Keyboards, Backing Vocals und Programming verantwortlich, und Jens Westberg am Schlagzeug.

Tezzi und Jan trafen sich im Sommer 2019 und kurz darauf erblickte I & D das Licht der Welt, herausgekommen ist ein wahrer Schwedenhappen, mit dem Feeling wie er bei den großen skandinavischen Acts auch zu finden ist, eingängig mit Gitarren und Keyboards und einer geilen Sängerin. Der Sound bewegt sich irgenwo bei TREAT, ECLIPSE, NUBIAN ROSE, H.E.A.T., ONE DESIRE und ZERO NINE. Tezzis Stimme hört sich in etwa an wie eine Mischuing aus Sofia Lilja (NUBIAN ROSE) und Kiya Heartwood (STEALIN HORSES haben zwei sehr gute Alben veröffentlicht). Diese Stimme harmoniert sehr gut mit dem Sound und der kann sich sehen oder besser gesagt hören lassen.

“I Feel Alive” eröffnet und stimmt auf das kommende ein, ein sehr guter Song. “Infinite & Divine” lässt die Sau raus, ein Paradebeispiel wie ein Melodic Highlight sein soll, ein Brett von Gitarren, zu deren Unterstützung geniale Keyboardteppiche und coole Vocals. “Keep On Moving” geht bestens ins Ohr, mit “Not Too Late” folgt ein Highlight kommt sehr gut aus den Boxen. “Wasteland” geht voll ab, sehr flott, “Burn No More” erinnert mich an eine Mischung aus GARY MOOREs “Wild Frontier” und “Over The Hills” mit keltischem Einschlag. “We Are One” gehört auch zu den Highlights, “Off The End Of The World” kommt AORig rüber. Ein weiteres Highlight kommt mit “You And I” mit viel Gefühl, “While You’re Looking For Love” ist wieder AORig ausgelegt, “Perplexed Perfection” drückt wieder mächtig aufs Gas, sehr flott.

Fazit:

Einen schönen Schwedenhappen den I & D eingetüttet haben, die Female Vocals setzen Akzente und überzeugen. Das Songwriting zeigt keine schwächen, für ein Debüt nicht schlecht, ich vergebe hier eine Bewertung von 9 Sternen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. I Feel Alive
02. Infinite & Divine
03. Keep On Moving
04. Not Too Late
05. Wasteland
06. Burn No More
07. We Are One
08. Off The End Of The World
09. You And I
10. While You’re Looking For Love
11. Perplexed Perfection

Balle

JOHAN KIHLBER’S IMPERA – Spirit Of Alchemy

Band: Johan Kihlberg’s Impera
Album: Spirit Of Alchemy
Spielzeit: 39:04 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Metalville
Veröffentlichung: 09.04.2021
Homepage: http://www.impera.org/

 

Johan Kihlberg ist mit seiner 2011 gegründeten Band IMPERA zurück, der aus Schweden stammende Musiker war vor IMPERA bereits über 30 Jahre lang im Geschäft und arbeitete mit Mitgliedern von Acts wie KISS, THIN LIZZY, EUROPE, RAINBOW und MÖTLEY CRÜE zusammen. Nun erscheint das sechste IMPERA Album, unterstützt wurde er von Jonny Lindkvist am Mikro, Lars Chriss an Gitarre. John Leven, Mats Vassfjord und Pontus Egberg am Bass, Kay Backlund an Keyboards und Snowy Shaw am Schlagzeug.

Kihlberg fährt hier eine härtere Schiena als auf den Vorgängern, das Ding kommt im Metalgewand aus den Boxen. Alle Songs besitzen sehr gute Melodien und wenn die Gitarren ein wenig softer wären könnte man durchaus meinen einem Melodic Hard Rock Album zu lauschen. Irgendwo zwischen harten Melodic Hard Rock bis sehr gutem Metal mit einer Tendenz zum Metal liegt der Sound.

“Nothing Will Last” ein brachialer Song, hart, schnell sehr gut. “Read It An Weep” fährt das volle Brett aus aber im Midtempo stark gemacht, “All About You” flott, hart und stark gemacht. Bei “When Souls Collide” kommt geiles Metalriffing zum Einsatz, “In Heaven” wechselt zwischen Metal und Hard Rock Parts sehr gut umgesetzt, mit eingängigen Refrain. “What Will Be Will Be” kommt wieder mit wechselnden Parts von nachdenklich bis Metal beim Refrain und Solo, “Lost Your Life To Rock N‘ Roll” flott und hart. “No” sehr gut fast Melodic Hard Rock mit einem Brett aus Riffs mein Favorit, “Battle” ein Instrumental macht das Schlußlicht, hört sich an wie wie von einem Soundtrack aus einem SyFi Blockbuster in einer spannenden Schlüsselszene.

Lindkvist erinnert an Rob Rock und setzt durch seine Leistung ein Ausrufezeichen.

Fazit:

Sehr guter Metal wird auf dem Album geboten, mit der richtigen Portion Keyboards und Musikern die ihr Handwerk verstehen, abgerundet wird der Rundling von einem SiFi Cover ala Dune trifft Riddick. Ich vergebe eine Bewertung von 8 Sternen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Nothing Will Last
02. Read It And Weep
03. All About You
04. When Souls Collide
05. In Heaven
06. What Will Be Will Be
07. Lost Your Life to Rock ‚N‘ Roll
08. No
09. Battle

Balle

RUSS BALLARD – The Fire Still Burns (RG Zeitmaschine)

Band: Russ Ballard
Album: The Fire Still Burns
Spielzeit: 39:27 min
Stilrichtung: Rock
Plattenfirma: EMI Electrola
Veröffentlichung: 1985
Homepage: www.russballardmusic.com/

 

Ein Jahr nach dem Gleichnamigen Album schob RB mit “The Fire Still Burns” gleich den nächsten Hitkracher nach. RB übernahm neben Mikro auch Gitarren, Bass, Keyboards und Electro Drums, unterstützt wurde er von Stuart Elliott und Mike Richardson am Schlagzeug, Mo Foster am Bass und Peter Van Hooke an Elektro Drums.

Ballard der seinen auf dem Album “Barnet Dogs” eingeschlagenen Stil mit diesem Album zur Perfektion brachte, in seiner unnachahmlichen Art Songs zu verfassen und diese auf Kunstoff zu pressen. TFSB bietet alles was ein Rocker braucht, gefühlvolle E-Gitarren durch ausufernde Keyboardteppiche noch besser in Szene gesetzt, die Drums sind Geschmackssache und nebenbei noch sechs Klassiker auf einem Album. RB ist einfach unvergleichlich, sein Sound lässt sich in keine Schublade stecken oder mit anderen vergleichen, am besten trifft die Umschreibung starker Radio- und Discotauglicher Rock.

“Once A Rebel” gefühlvoll und das erste Highlight, “The Omen” das Richtige für Disco und Radio der nächste Hit. “Hey Bernadette” eine sehr gute Ballade mit viel Gefühl, mit “Serching” folgt der nächste Kracher das Ding groovt wie Sau. “Time” ein kurzes Intro für den nächsten Kracher “Your Time Is Gonna Come” auch wieder bestens für die Disco und Radio geeignet. Mit “Dream On” folgt der nächste Superhit wurde von KING KOBRA auf deren zweitem Album würdig gecovert, “The Fire Still Burns” der pure Wahnsinn und beweist die Genialtät Ballards mit dem richtigen Gespür für Melodie, Gitarre, Keyboards und seine Stimme. Der Song sollte in keiner Rock Night fehlen, am besten noch in der extra langen Version die sich auf den Munichs oder noch auf dem Einen oder Anderen Seminichtoffiziellen Sampler der Neunziger beafand.

Fazit:

Das nächste Album für die Ewigkeit welchen RB geschaffen hat, leider waren die Nachfolger nicht mehr ganz so stark aber schlecht sind diese auf keinen Fall. Mir bleibt nur die Höchstbewertung von 10 Sternen zu vergeben und auf Repeat zu drücken und das Dingens nochmal gehört.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Once A Rebel
02. The Omen
03. Hey Bernadette
04. Searching
05. Time
06. Your Time Is Gonna Come
07. Dream On
08. The Fire Still Burns

Balle

MAVERICK – Ethereality

Band: Maverick
Album: Ethereality
Spielzeit: 38:11 min
Stilrichtung: Göttlicher Heavy Rock
Plattenfirma: Metalapolis Records
Veröffentlichung: 01.04.2021
Homepage: www.facebook.com/MaverickBelfastuk

 

Hier ist es das vierte Album von MAVERICK, 2012 von den Balfour Brüdern in Belfast gegründet. Zur aktuellen Besetzung gehören David Balfour am Mikro, dessen Bruder Ryan Balfour und Rick Cardwell an den Gitarren, Richie Driver am Bass und Jason-Steve Mageney am Schlagzeug. Von Dezember 2020 bis zum VÖ des Albums wurden “Switchblade Sister”, “The Last One” und “Falling” als Singles veröffentlicht. Auf diesem vierten Album bekommt der Hörer gewaltig auf die Lauschlappen das fast schon ein HNO die Trümmer, die M in den Gehörgängen hinterlassen, wegräumen muss.

MAVERICK bleiben sich treu und spielen genau diese Art von Heavy Rock, genau so eingängig wie auf den Alben davor, ein Spur härter, voll auf die Zwölf das der Kalk aus der Oberstube rieselt und das Trommelfell nach dem Genuss in Trümmern liegt. Es sind alle Trademarks von M enthalten, geile Vocalarbeit von David, mit ebenso geilen Refrains alles mit fetten Chören, Ooohoos und harten Gitarren in Szene gesetzt. Die Jungs rocken sich den Arsch ab und liefern, auf dem H.E.A.T. 2019 konnten M auch Live voll überzeugen, nebenbei konnte ich mit David noch ein Paar Wörter wechseln, er meinte das MAVERICK gerne nach Good Old Germany kommen um Live auf der Bühne zu stehen, weil wir so richtig Crazy sind. Abschliessend bleibt nur zu bemerken das das Ding ordentlich drückt und auf dicke Hose macht, dies war nicht anders zu erwarten bei den drei Vorgängern im Lebenslauf. Böse Zungen werden behaupten Originell waren M noch nie, vielleicht haben diese Zungen recht, aber wenn MAVERICK drin steckt und aus den Boxen kommt ist mir das völlig schnurz. Da wird einfach genossen und zugehört.

Der Opener “Falling” faucht dermaßen genial aus den Boxen das die Bude wackelt, ein harter flotter Rocker. “Thirst” lässt einem auch wenig Luft zum atmen mit geilen Chören und genialem M typischen Refrain. “Never” ein sehr guter Melodic Song, “Switchblade Sister” lässt es wieder kräftig krachen, “Bells Of Stygian” hart, stark, göttlich. Für “Angel 6” gilt das gleiche wie für den Vorgänger, “The Last One” geht es ein wenig langsamer an, melodisch und nebenbei noch Saugeil. “Dying Star” gibt wieder Vollgas, “Light Behind Your Eyes” langsamer aber ebenso stark wie die anderen Songs. “Ares” kommt ein wenig düster daher, hart aber immer noch genug MAVERICK.

Fazit:

Boah ich bin in der Zwickmühle, dies ist ein verflucht Geiles Album mit Songs die Druck machen, und über allem thront Davids starke Stimme unterstützt von dem Rest der Band. M haben ein zentnerschweres Brett eingetütet und rocken was der Hintern hergibt. Also vergebe ich eine Bewertung von 10 Sternen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Falling
02. Thirst
03. Never
04. Switchblade Sister
05. Bells Of Stygian
06. Angels 6
07. The Last One
08. Dying Star
09. Light Behind Your Eyes
10. Ares

Balle

STEPHEN CRANE – Kicks

Band: Stephen Crane
Album: Kicks
Spielzeit: 41:45 min
Stilrichtung: AOR
Plattenfirma: MCA Records / AOR Heaven
Veröffentlichung: 1984 / 26.03.2021
Homepage:

 

SC spielte ende der 1970er Jahre in der Band BABY, die Gelegenheit für ein Soloalbum bot sich SC 1984 durch das Major Label MCA Records. SC übernahm neben Lead Vocals auch Bass, als Musiker waren dabei Steve Lukather an Gitarre und Backing Vocals. Duane Sciacqua, Joey Brasler und Ray Pannel an Gitarren, Jeff Porcaro, David Crockett und Jody Cortez am Schlagzeug. Jai Winding, James Newton Howard an Keyboards, Steve Porcaro an Synthesizer und Programming, Tom Kelly und Richard Page an den Backing Vocals. Winding und Lukather übernahmen auch die Produktion, also einige sehr bekannte Namen des AOR Sektors.

Das Infoblatt des Promomaterials gibt an das dieses Album für Fans von TOTO wäre, ich würde noch BITE THE BULLET, RICK SPRINGFIELD, PAUL JANZ und HENRY LEE SUMMER dazu nehmen da der Westcoast Anteil nicht so stark ausgeprägt ist wie bei TOTO. Geboten wird sehr guter AOR mit genug Gitarren, Keyboards und Drums, hervoragenden Vocals die an Van Stepanson, Rick Springfield oder in manchen Momenten an Henry Lee Summer oder Paul Sabu erinnert.

Mit dem flotten “Headed For A Heartbreak” gelingt der perfekte Einstieg, erinnert mich an den Song “Justice For One” von JOHN FARNHAM aus dem Soundtrack zum Film Savage Street. “Joanne”, “Kicks”, “I’ll Take Of You” und “Sooner Or Later” kann SC auf der Habenseite verbuchen, diese Songs zeigen eindrucksvoll wie gut AOR sein kann. Der Rest des Albums ist auch nicht schlecht kann den hohen Standart der aufgezählten Songs nicht ganz halten.

Dieser Re-Release ist remastert, auf 500 Stück limitiert und mit Liner Notes von Dave Reynolds aufgewertet.

Fazit:

Typischer sehr guter Mitt80er AOR der hunderte von Soundtracks aus dieser Zeit veredelte und Ausrufezeichen setzte. Ich vergebe hier eine Bewertung von 8,0 Sternen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Headed For A Heartbreak
02. Joanne
03. Kicks
04. All My Love
05. Victim Of Love
06. I Can’t Wait
07. Back On My Feet Again
08. I’ll Take Care Of You
09. Sooner Or Later
10. Crying Don’t Look Good On You

Balle

WINDING ROAD – Winding Road

Band: Winding Road
Album: Winding Road
Spielzeit: 56:44 min
Stilrichtung: AOR / Melodic Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 26.03.2021
Homepage: www.facebook.com/WindingRoadSweden/

 

WR aus Schweden beehren uns mit ihrem Debüt, schon der Opener verbreitet die besondere Stimmung die nur Bands aus Skandinavien in ihr Songwriting bringen. Kristoffer Göbel, Frontman von SIX FOOT SIX, meinte mal in einer Plauschstunde mit ihm, als ich meinte zu meinen Faves gehören viele Skandi Bands, er dazu “Ja wir haben eine besondere sicht der Dinge und dadurch eine ganz eigene Art Songs zu schreiben”. Wie recht Kristoffer doch hat, denn genau dieses Feeling hört man schon beim Opener.

So nun zu WR bestehen aus Jonas Tyskhagen am Mikro, Magnus Akerlund an Gitarren, Bass, Keyboards, Backing Vocals und Produktion, Jan Hedlund am Schlagzeug, Keyboards und Backing Vocals. Der Stil liegt irgendwo bei PERFECT PLAN, CREYE, ONE DESIRE, softere DALTON und softere TREAT, aber immer mit dem Skandi Feeling. 2018 traffen sich Hedlund und Akerlund in desen Studio um zu sehen ob die beiden zusammen Songs schreiben könnten. Beide waren schon in verschiedenen Bands mit unterschiedlichen Stilen unterwegs, aber beide haben eine Vorleibe für Melodic Rock und AOR nach einer Stunden hatten sie den ersten Song fertig. Es folgte wöchentlich ein Song, als sie realisierten das die Songs veröffentlicht werden sollten war WINDING ROAD geboren. Im Dezember 2020 wurder der Deal mit AOR unterzeichnet.

Und hier ist das Album mit dem gewissen Etwas, die Songs gehen sofort ins Ohr und bleiben dort lange hängen, immer gut in Szene gesetzt mit dem Feeling aus dem hohen Norden. Song für Song beweisen beide das Geschick sehr gute Songs schreiben zu können. Die Produktion könnte ein wenig besser sein, aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Der erste Song “It’s A Matter Of Survival” ein Melodiemonster mit göttlichem Refrain ein Highlight am Anfang, “Summertime” ein Paradebeispiel für einen starken AOR Song. “Call On Me” starker AOR, “I Lost You” eine Herzschmerz Ballade der besten Sorte. “Out Of Control” sehr guter AOR, “Stranger In The Night” geiler Refrain, kommt leicht poppig rüber. “Take Me As I Am” eine weitere Ballade, “On My Own Again” guter AOR. “Shooting Star” starker AOR, “Gotta Get Close To You” ein sehr guter Uptempo Song.”Before It All Falls Down” Easy Listening, “We Can Run Away” beweist wieder das gute Händschen der Beiden für gutes Songwriting.

Fazit:

Es gibt nicht viel zu Mekern, außer der Sound könnte ein wenig besser sein, aber dies mal beiseite geschoben wird hier großes Kino geboten, die Kollegen von PARIS haben hier ganz klar das Nachsehen. Ich vergebe eine 8,5 für diesen Schwedenhappen.

 

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. It’s A Matter Of Survival
02. Sumertime
03. Call Me
04. I Lost You
05. Out Of Control
06. Stanger In The Night
07. Take Me As I Am
08. On My Own Again
09. Shooting Star
10. Gotta Get Close To You
11. Before It All Falls Down
12. We Can Run Away

Balle

PARIS – 50/50

Band: Paris
Album: 50/50
Spielzeit: 50:35 min
Stilrichtung: AOR
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 26.03.2021
Homepage: www.facebook.com/Paris-official-119011491619131

 

PARIS veröffentlichen ihr drittes Album, mit dabei sind Frederic Dechavanne für Songwriting, Leadvocals und Keyboards, Sebastien Montet ebenfalls Songwriting, Gitarren, Keyboards und Backing Vocals. Unterstützt wurden beide von Steve Newman Produktion, Mastering und Backing Vocals, Dave Bartlett am Bass und Backing Vocals, Rob McEwen am Schlagzeug sowie Robert Säll der auf jedem PARIS Album ein Solo beisteuerte.

Die beiden Franzosen Dechavanne und Montet kennen sich schon seit Schulzeiten. Das Album bietet AOR irgendwo zwischen Skandi und Brit AOR eine Spur näher am Brit AOR vergleichen könnte man in etwa mit NEWMAN, CREYE, WORK OF ART aber näher bei NEWMAN. Die Songs sind gut produziert, die Stimme von FD hört sich an wie ein kleiner Bruder von Steve Newman.

“Breathe In, Breathe Out” ein guter AOR Song, “Ashes To Ashes” ein flotter AOR Song könnte von einem NEWMAN Album stammen. “Crazy Over You” ein schneller Song, “Touch Me (With Your Eyes) ein starker Song mit guten Backing Vocals. “Can’t Get You Out Of My Mind” ein sehr guter Song, “Surrender” wieder ein guter Song, “Some Heart” erinnert an WOA. “Superhero” erinnert an eine Mischung aus WOA und NEWMAN, “Half Of Me” lässt mich an CREYE denken. “No Bridge Too Far” wieder eine Mixtur aus WOA und NEWMAN, “Game Changer” ein typischer AOR Song genau wie “Valentine’s Day”.

Fazit:

Ein solides Album, aber unterm Strich gibt es stärkere Veröffentlichungen, gegen diese könnte dieses Album das Nachsehen haben. Von mir gibt es immer noch solide 7,5 Sterne. Schlecht ist dieses Album nicht, aber ich habe dieses Jahr schon besseres gehört wie die Labelkollegen von WINDING ROAD.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Breathe In, Breathe Out
02. Ashes To Ashes
03. Crazy Over You
04. Touch Me (With Your Eyes)
05. Can’t Get You Out Of My Mind
06. Surrender
07. Some Heart
08. Superhero
09. Half Of Me
10. No Bridge Too Far
11. Game Changer
12. Valentine’s Day

Balle