EAST TEMPLE AVENUE – Both Sides OF Midnight

Band: East Temple Avenue
Album: Both Sides Of Midnight
Spielzeit: 42:30 min
Stilrichtung: AOR
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 27.11.2020
Homepage: www.facebook.com/easttempleavenue

 

ETA ist das Kind des australieraschen Gitarrist, Komponist und Produzent Darren Philipps. Dieser moderierte 2017 eine Melodic Rock Radioshow in Australien, während dieser Zeit lernte er zahlreiche Musiker rund um den Erdball kennen. Von diesen Kontakten konnte er für ETA profitieren, nachdem er bei folgende Musikern mit der Idee eine Band an den Start zu bringen an gefragt hatte. Zu den Musikern zählen Robbie LaBlanc (v, BLANC FACES, FIND ME) Dennis Butabi Borg (b, CRUZH), Philip Lindstrand (g, FIND ME, ARKADO), Herman Furin (d, WORK OF ART) und den befreundeten Produzenten Dan Skeed (URBAN STONE). Nach dem das Lineup komplett war, fingen die Mitglieder an in Australien, Schweden und USA Songs zu Schreiben.

Das Ergebnis ist nicht AC/DCscher Ass Kickin‘ Hard Rock, sondern sehr guter AOR der ins Ohr geht, in etwa einer Schnittmenge aus BLANC FACES, FIND ME, CRUZH, CREYE und ein kleiner Schuß ALIEN. Durch die markante Stimme von LaBlanc hat das Album einen hohen Wiedererkennungsfaktor, ETA bewegt sich durch diese aber auch sehr nahe an den Bands bei denen LaBlanc als Sänger war. Das Material ist von hoher Qualität und befindet sich mit den Vergleichen auf Augenhöhe. Geboten wird AOR wie er kaum besser sein könnte, catchy, melodiös und eingängig wie Sau.

Die Gewinner sind “Mountain” flott und eingängig, “Don’t Make Believe” im Midtempo gehalten, den Groovemonstern “Fool For Love” und “Everything” rocken gewaltig, “Forever Yours” bestes Radioshow Futter (aber leider meiden die öffentlich Rechtlichen diese Musik wie der Beelzebub das Weihwasser), “Fly High” rockt was das Zeugs hält. Die nicht erwähnten Songs befinden sich auch auf einem sehr hohen Level aber nicht ganz das Niveau wie die genannten Tracks.

Fazit:

Eine geile Rockscheibe legen ETA vor, eingängig, catchy und hörbar, der Sound hat noch Luft nach oben. Ich verbege für dieses Album eine 8,5 da großes Kino geboten wird.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Mountain
02. Don’t Make Believe
03. Fool For Love
04. My Last Breath
05. Everything
06. Forever Yours
07. Fly High
08. When I’m With You
09. The End Of Me And You
10. Where Love Is

Helmut

ALIEN – Into The Future

Band: Alien
Album: Into The Future
Spielzeit: 46:53 min
Stilrichtung: AOR
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 27.11.2020
Homepage: www.aliensweden.com

 

So Donnerstag Nacht und die neue ALIEN, das insgesamt sechste Studioalbum im Player drehen lassen. ALIEN aus Schweden, zu Band gehören momentan Jim Jidhed am Mikro, Tony Borg an Gitarren und Toby Tarrach am Schlagzeug, sowie Janet Morrison Minto für Songwriting und den Mix und das Mastering wurde von Erik Martensson ausgeführt.

ALIEN lieferten 1988 mit ihrem Debüt eines der besten AOR Alben ab, diesen Standart erreichten sie nicht mehr ganz aber die folgenden Veröffentlichungen waren sehr gut aber dem grandiose Debüt konnten die Nachfolger nicht das Wasser reichen.

Nun zum sechsten Streich den die Schweden vorlegen. Den Einstieg macht “You Still Burn” ein ungewohnt harter fast schon im Hard Rock bewegender Rocker aber sehr gut, “Night Of Fire” besitzt leicht keltisches Flair und auch ungewohnt harte Gitarren dennoch ein starker Rock Song, seit langem einer der besten Songs von ALIEN. “War Scars” komisch aber dennoch gut, “Time Is Right” drosselt das Tempo in den Strophen ein wenig um beim eingängigen Refrain dieses wieder leicht zu steigern. “What Are We Fighting For” ein straighter Rocker mit geilem Refrain, “Into The Future” nicht mehr ganz das Niveau, “Freedom Wind” ein typischer ALIEN AOR Song, eingängig und sehr catchy. Für “In Her Eyes” gilt das gleiche wie für den Vorgänger, “Really Wheeling It” ein starker Rocker. Bei “Fallin Way Down” sollten normal alle Anhänger von SURVIVOR oder auch JOURNEY feuchte Augen bekommen – stark, “In Her Eyes” zählt auch zu den Highlights, “Children” eine Herz-Schmerz Tränen Ballade.

Fazit:

Alien liefern gewaltig ab, irgendwo zwischen AOR und ungewohntem Hard Rock, mit einigen Highlights im Gepäck, nicht ganz das Niveau wie das Debüt aber am nahesten dran. Ich vergebe für dieses ALIEN Album eine 9.

 

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. You Still Burn
02. Night Of Fire
03. War Scars
04. Time Is Right
05. What Are We Fighting For
06. Into The Future
07. Freedom Wind
08. Really Wheeling
09. Fallin Way Down
10. In Her Eyes
11. Children

Helmut

IMPERIUM – Heaven Or Hell

Band: Imperium
Album: Heaven Or Hell
Spielzeit: 45:10 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 30.10.2020
Homepage: www.facebook.com/imperiumproject

 

Das Solo-Projekt des finnischen Schlagzeugers Mika Brushane geht in die dritte Runde. Eingetütet wurde das Album unter anderem mit Robban Ernlund, Markku Kuikka, Stefano Lionetti, Mikey K. Nilsson, Erkka Korhonen und Robbie LaBlanc.

Herausgekommen ist ein anständiges Melodic Rock Album das hörenswert ist. Die Gitarren sind ein klein wenig in den, gegenüber den beiden Vorgängern, Hintergrund gerückt, bei diesen wurde eine Spur härter zur Sache gegangen. Dennoch gibt es sehr guten Melodic Rock mit leichter AOR Schlagseite zu entdecken. Die Songs sind hervoragend ausgeführt und mit einer druckvollen Produkton versehen.

Dieser dritte Streich ist noch besser ausgefallen als die schon sehr guten Vorgänger, trotz der leicht softeren Ausführung. Als Anspieltipps gebe ich das Album in seiner Gesamtheit an, alles andere wäre Unfair den Songs gegenüber. Als Vergleich kann man die Schnittmenge aus BLANC FACES, FIND ME, EUROPE, TREAT und LIONVILLE sehen, diese Mischung hat es in sich und kann ohne wenn und aber ohne schlechtes Gewissen empfohlen werden.

Fazit:

Der nächste große Wurf aus Landshut dem LA Bayerns. Von mir gibt es ein 9 als Wertung.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Love Won’t Let You
02. Heaven Or Hell
03. Road To Paradise
04. Vision In A Dream
05. Dreaming On
06. Save Me
07. Higher Than The Sky
08. Invincible
09. Time Is Up
10. Lost In Yesterday

Helmut

WILDNESS – Ultimate Demise

Band: Wildness
Album: Ultimate Demise
Spielzeit: 47:05 min
Stilrichtung: Melodic / Hard Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 30.10.2020
Homepage: www.facebook.com/wildnessofficial

 

AOR Heaven bringen am 30. Oktober das zweite Album von WILDNESS auf den Markt, und die Trademarks die schon auf dem Debüt zu finden waren, wie etwa geile Melodien und Vocals sind hier auch wieder vertreten. Das enthaltene Material bewegt sich im Melodic Rock und wurde stark in Szene gesetzt.

Verantwortlich dafür sind Erik Forsberg am Mikrofon, Adam Holmstrom und Pontus Skold an Gitarre und Vocals, Marcus Sjosund an Bass und Vocals sowie Erik Modin am Schlagzeug den Vocals und Produktion, den Mix und das Mastering übernahm Erik Wigelius.

Die Produktion ist sauber, präzise und mit viel druck ausgeführt, alle Songs kommen mit ordentlich Dampf aus den Lautsprechern, die beste Art bei der richtigen Lautstärke den Staub aus den Regalen zu blasen. Das gebotene bewegt sich irgendwo zwischen dem Debüt und RETURN, EUROPE, TREAT, VEGA, DALTON und H.E.A.T.. Alles sehr gut hörbar mit etlichen Ohrwürmern die auf “Die Young”, “Nowhere Land”, “Cold Words”, “Renegades Of Love”, “My Hideaway” und Borderline” hören. Die beiden Balladen “Falling Into Pieces” und The Ultimate Demise” drücken kräftig auf die Tränendrüsen aber überzeugen. Die restlichen drei Songs sind sehr gut gelungen können den Standart der oben erwähnten Songs nicht ganz halten. Eine sehr gute CD die Herr Siegl unters Volk bringt, wer auf anständigen Melodic Rock steht macht mit diesem Album nichts falsch.

Fazit:

Acht starke Rocksongs die angenehm an zu hören sind, mit einer Produktion die Dampf macht kommen auf eine Wertung von 9 Punkten.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Call Of The Wild
02. Die Young
03. Nowhere Land
04. Cold Words
05. Renegades Of Love
06. Falling Into Pieces
07. Burning It Down
08. My Hideaway
09. Denial
10. Borderline
11. The Ultimate Demise

Helmut

ATLAS – Parallel Love

Band: Atlas
Album: Parallel Love
Spielzeit: 51:24 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 25.09.2020
Homepage: www.facebook.com/atlasprojectuk

 

ATLAS bringen nach zwei Jahren ihr zweites Album über AOR Heaven unters Volk, gefüllt mit Melodic Rock und einem hauch Prog der gut ins Ohr geht und selbst durch die dezent eingesetzten Progelemente leicht verdaulich ist.

Mit dabei waren wie schon auf dem Erstling Craig Wells am Mikro, Howie Little an Gitarre, Chris Redfearn am Bass, James Thorley an Keyboards und Ryan Briggs an den Drums. Alle können voll überzeugen und der zweite Rundling ist noch stärker ausgefallen wie das schon sehr gute Debüt.

Wie schon auf dem Debüt glänzen ATLAS mit genialen Melodien, fein und wohl dosierte Progelemente, einem sehr guten Shouter und starker Instumentierung. Alles hört sich stimmig und entspannt an. Vergleichen würde ich A mit PERFECT PLAN, NEWMAN und AGE OF REFLECTION auf einem leichtem aber feinem Prog Trip. Bei jedem weiteren Durchgang gefällt das Material besser und wird eingängiger, steigert sich zu einem richtigen Ohrwurm. Es ist immer wieder eine freude sehr gute Musik wie sie sich auf diesem Rundling befindet zu hören und geniessen zu dürfen. Das Album kommt ohne Füller oder Ausfall, die Anspieltipps sind einen Ticken besser als das restliche Material das trotz der Highlights Saustark ist. Die Produktion ist sehr gut geworden und drückt gewaltig mit viel Power aus den Boxen.Der Chefe weiß wie er mir ein Geschenk nach dem Anderem machen kann, wirklich schlechte Kost habe ich noch nicht bekommen, mit schlechtem Sound produziert ja aber das Material war immer gut bis sehr stark. Von AOR war bis jetzt kein wirklicher Rohrkrepierer oder total Durchfall dabei, alles im grünen Bereich, weiter so Schorch den so macht musikhören gewaltig spaß und man kann ein Album lang all seine Sorgen um sich rum vergessen und abschalten, einfach die Seele baumeln lassen.

Fazit:

Ein gewaltiges Pfund was die Briten mit diesem ihrem zweitem Album abliefern, besser geht es fast nicht. Von mir gibt es eine 9,0 für dieses eingängige Album.

Anspieltipps:

“The Fever”, “Without You”, “In Your Head”, “Weathered Heart” der beste Song auf dem Album, “Human Touch” erinnert entfernt an ASIA, “Falling Out Of Love”

 

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Fever
02. Without You
03. In Your Head
04. Weathered Heart
05. Human Touch
06. Dare To Love
07. Falling Out Of Love
08. Early Warning
09. We Are The Fire
10. Beyond The Limit
11. Here With You

Helmut