AUTUMN’S CHILD – Angel’s Gate

Band: Autumn’s Child
Album: Angel’s Gate
Spielzeit: 53:57 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 26.02.2021
Homepage: www.facebook.com/mikael.erlandsson1

 

Die Schweden von AC kommen mit dem zweiten Album um die Ecke, oder wenn man es mit einem zwinkernden Auge sagen würde das 17. Studioalbum von LAST AUTUMN’S DREAM. Durch die Stimme von Mikael Erlandsson kommt der Verdacht auf es mit einem bisher unveröffentlichten Album von LAD zu tun zu haben, der Musikstil ist auch ähnlich dem von LAD.

Wie auch schon auf dem Debüt von AC sind hier auch wieder Mikael Erlandsson an Mikrofon und Keyboards, Pontus Akesson an Gitarre, Claes Andreasson am Piano, Jona Tee an Keyboards, Robban Bäck am Schlagzug und neu dabei Johan Strömberg (für Claes Andreasson) am Bass. Geboten wird von der Band wie schon auf dem Debüt und auch bei LAD eingängiger Melodic Rock aus Skandinavien. Die Songs besitzen das gewisse Etwas, was man nur bei Bands aus dem hohen Norden Europas hört. An der Stimme von Mikael gibts nichts auszusetzen, an den Instrumenten befinden sich auch keine Anfänger und machen alles Fehlerlos. All diese Trademarks machen das besondere aus, genau wie auf dem Debüt, dort gab es Melodien ohne ende wie auch hier, wer auf das Debüt und LAD konnte macht mit dem Rundling nichts verkehrt.

Mit dem Stampfer “Where Angel’s Cry” gelingt der perfekte Einstieg, kräftig und flott. “Aquarius Sky” haut in die selbe Kerbe wie der Vorgänger, bei “Don’t Say It’s Love” kommt AOR Stimmung auf erinnert ein wenig an ELO, REO SPEEDWAGON und CHICAGO, starker Song ein richtiger Ohrwurm. “A Tear From The Sky” eine Herz-Schmerz Ballade, “Dream Of America” zieht das Tempo wieder an, flott und bestes Ohrenblasam. “Dream Of America” kommt wieder AORig aus den Boxen, gut hörbar, “Straight Between The Eyes” nicht schlecht ist mir aber in den meisten Momenten ein wenig zu schräg. “Don’t Ever Leave Me” für die gebrochenen Herzen. “A Piece Of Work” geht wieder besser ins AOR Ohr, bei “Only Love Can Save The World” könnte man meinen man hört einen RETURN Song, der Stärkste auf dem Album, “Your Words” drückt wieder gehörig auf die Tränendrüse, ist mir zu schmalzig.

Fazit:

Drei Balladen, eine Hand voll Rocker und zwei für mich nicht so tolle Songs kommen auf eine Wertung von 8,5 Sternen, der vorletzte Song holt nochmal einen halben Stern mehr aus dem Album raus. Mir persönlich gefällt das Debüt eine Spur besser als dieser zweite Rundling der auch nicht schlecht ist. Der Promofliyer gibt als Vergleiche LAD, Mikael Solo, TREAT, ECLIPSE und H.E.A.T. an, ich würde noch RETURN und EVENRUDE dazu nehmen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Where Angels Cry
02. Aquarius Sky
03. Don’t Say It’s Love
04. A Tear From The Sky
05. Love Is Not An Enemy
06. Dream Of America
07. Straight Between The Eyes
08. Don’t Ever Leave Me
09. A Piece Of Work
10. Only Love Can Save The World
11. Your Words

Helmut

WALK THE WALK – Walk The Walk

Band: Walk The Walk
Album: Walk The Walk
Spielzeit: 36:40 min
Stilrichtung: Melodic Hard Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 26.02.2021
Homepage: www.facebook.com/walkthewalkband

 

WTW bestehen aus Shouter J. Adler und Multiinstrumentalist Paul Alfery, beide wurden einander Anfang 2020 von Tracy G. vorgestellt. Beide haben eine Vorliebe für Melodic Hard Rock von der Tracy G. wußte, und beide bekannen mit dem Songwriting. Heraus gekommen ist ein sehr gutes 80s Party Melodic Hard Rock Album mit starken Songs.

Beide waren schon für so manchen Act tätig wie etwa, DAVID ELLEFSON, RAY LUZIER, TRACY G., DEAD OF NIGHT, GOADED, ZACK WYLDE, STEVE VAI, TONY IOMMI. Einige doch recht bekannte Namen die in der Aufzählung zu finden sind, dies sind nur einige.

Der Sound bewegt sich in einer Schnittmenge aus DANGER DANGER, FIREHOUSE, TRIXXTER, BATON ROUGE, KANE ROBERTS und DEF LEPPARD, also astreine 80er Party Mucke vom feinsten. Den hörer erwarten starke Hooks, sehr gute Vocalarbeit und Gitarren ohne Ende.

Mit dem Stampfer “Heaven’s On It’s Way Down” bekommt man einen Vorgeschmack was einen erwartet, Party, Party und nochmal Party. “Running From You” ein Melodicmonster, für “Are You There” gilt das gleiche nur ein wenig zahmer. “Two Miles To Go” schnell und hart ein V8 auf Vollgas, “Find The Light” ein Midtempostampfer. “Fight On Your Feet” und “Get Busy Livin” zwei Vollgasrocker für die linke Spur. “Move On” groovt wie Sau geiler Song, “Never Been To California” eine starke Powerballade, “Getaway” lässt Erinnerungen an die Tauben Leoparden aufkommen, setzt eine starke Schlußnote.

Fazit:

Ein geiles 80s Party Melodic Rock Album was WTW vorlegen, von mir gibts eine Bewertung von 8,5 Sternen. Das Songmaterial ist zwar Retro aber eingängig wie Sau in bester Tradition der Vergleichsbands. Aber Jungs bitte warum ist die Party schon nach knapp über 36 Minuten zu Ende.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Heaven’s On It’s Way Down
02. Running From You
03. Yre You There
04. Two Mises To Go
05. Find The Light
06. Fight On Your Feet
07. Get Busy Livin
08. Move On
09. Never Been To California
10. Getaway

Helmut

GLASGOW – Zero Four One

Band: Glasgow
Album: Zero Four One
Spielzeit: 45:17 min
Stilrichtung: Melodic Hard Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 26.02.2021
Homepage:

 

Im Juli 2020 wurde dieses Album von mir für die Zeitmaschine genauer unter die Lupe genommen. Der Review ist unter diesem Link, https://www.rock-garage.com/glasgow-zero-four-one-rg-zeitmaschine/ zu finden.

Da das reguläre Album kaum auf zu treiben ist macht dieser Rerelease von AOR Heaven durchaus Sinn. Das Album wurde remastert und mit einen Bonustrack angereichert, wer das Original besitzt sollte überlegen ob ihm durch die beiden Kriterien die Anschaffung dieses Rereleases wert ist. Das remastering geht in Ordnung und ist nicht in die Hose gegangen, haut einen aber auch nicht aus den Socken. Der Bounstrack gehört zu den besseren Songs, nur ist der Sound mehr oder weniger Demoqualität.

Trotzdem bleibt dieses Album eines der mit Sicherheit besten Rockalben von der Kanalinsel, den mit Hymnen wie “We Will Rock”, “Secrets In The Dark”, “Back On The Run”, “My Heart Is Running With The Night”, “Meet Me Halfway” und “Breakout” hatten GLASGOW hervoragendes Songmaterial am Start. Weiß der Geier warum G nicht besser aus dem Quark, und nie über einen Geheimtipp hinaus kamen. Die Band konnte auf ganzer Linie überzeugen angefangen bei den Vocals bis zum Schlagzeug es sitzt alles und macht gehörig Dampf.

Fazit:

Ich bleibe bei meiner Bewertung von 9 Sternen, da der sehr gute Bonustrack von der Soundqualität nicht das Gelbe vom Ei ist, wäre diese besser hätte ich einen halben Stern mehr vergeben.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. We Will Rock
02. Secrets In The Dark
03. Back On The Run
04. My Heart Is Running With The Night
05. Meet Me Halfway
06. Under The Lights
07. No More Lonely Nights
08. Breakout
09. Will You Be Mine (Bonus Track von 7“ Single 1988)

Helmut

ART OF ILLUSION – X Marks The Spot

Band: Art Of Illusion
Album: X Marks The Spot
Spielzeit: 53:30 min
Stilrichtung: AOR
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 29.01.2021
Homepage: www.facebook.com/aoisweden

 

Bestes AOR Futter für alle Anhänger von GRANT ILLUSION, LIONVILLE und WORK OF ART, skandinavische TOTO und CHRIS ROSANDER bieten AOI. AOI ist das Kind von Komponist und Produzent Anders Rydholm (GRAND ILLUSION) und Sänger Lars Säfsund (WORK OF ART), sowie Musiker von GRAND ILLUSION, WORK OF ART und LIONVILLE und genau in diese Kerpe geht auch der Sound. Eingängiger AOR aus Schweden der im Ohr hängen bleibt und lange dort verweilt.

Die beiden machen kein Geheimnis daraus bei welchen Bands sie mitwirken, hier regiert auf Nummer sicher gemachter AOR der sehr gut rüberkommt, angefangen bei der Stimme bis zu den Instrumenten purer AOR aus Skandinavien so wie er sein und klingen sollte.

Mit Songs vom Kaliber „Wild And Free“, „Run“, das an Queen erinnernde “My Loveless Lullaby”, dem Easy Listening Song “4 AM” „Go“, „Snakebite Charm“, „Let The Games Begin“ und „Rampant Wildfire“ haben AOI acht bärenstarke Vertreter an Board die es wert sind entdeckt zu werden.

Fazit:

Ich vergebe für AOI eine 8,0 da Skandi AOR der bessern Sorte geboten wird und beim hören gute Laune verbreitet. Im direktem Vergleich bietet PERTICONE ein klein wenig besseren AOR / Country Rock aber AOI haben den besseren Sound und 12 Songs.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Wild And Free
02. Run
03. My Loveless Lullaby
04. Waltz For The Movies
05. 4 AM
06. Go
07. Snakebite
08. Let The Games Begin
09. A Culinary Detour
10. Catch You If I Can
11. Rampant Wildfire
12. Race Against Time

Helmut

PERTICONE – Underdog

Band: Perticone
Album: Underdog
Spielzeit: 37:59 min
Stilrichtung: AOR
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 29.01.2021
Homepage: www.facebook.com/martinperticonemusic/

 

PERTICONE wer ist Das den, noch nie was von gehört. Martin Perticone ist ein Sänger und Gitarrist aus Buenos Aires, Argentinien. Dieser Herr PERTICONE fing schon im zarten Alter von 13 Jahren als Sänger und Gitarrist bei der Band FONDO BLUES an als Profi zu arbeiten. Außerdem spielte er über 25 Jahre in der Clubszene Argentiniens und konnte während dieser Zeit Kontakte knüpfen. Des weiteren stand er bei Tourneen in Südamerika, USA, Europa und Hong Kong als Musiker für verschiedene Bands und Künstler auf der Bühne. Nun erscheint das Debüt von PERTICONE. Unterstützung bekam er von Edu Giardina an Gitarre, Bass, Keyboard und Backing Vocals, Ale Malenky an Slide Guitar, und Steel Guitar, Guillermo De Medio am Keyboard. Als Gastsänger kamen Eric Martin bei “All You Can Trust” und Steve Overland bei “No One Else (But You)” zum Einsatz.

Als erstes mal einige Kritikpunkte, das Album ist fast schon eine Mogelpackung, leider nur neun Songs davon einer in zwei Versionen. Bleiben also acht Songs auf jeder CD Single oder EP sind minimum drei Songs bis maximal sechs Songs drauf, der Sound könnte besser sein, besonders in den Höhen, aber dies schiebe ich jetzt mal auf das ziemlich komprimierte MP3 Promo Material welches ich zu Verfügung habe.

So genug gemotzt nun zum eigentlichen der Mucke, P spielen eine eingängige Mischung aus lupenreinem AOR bis Country Rock. Das Material kann überzeugen man meint zwar beim hören dies oder das schon bei einer anderen Band gehört zu haben, stört aber nicht im geringsten. Die Songs gehen sofort ins Ohr und krallen sich dort fest, man bewegt sich in einer Schnittmenge aus SURVIVOR, TOTO, CHRIS ROSANDER mit Countryflair oder BRANTLEY GILBERT, KIP MOORE und COREY MARKS, die letzteren Drei haben sehr gute Country Rock Alben am Start und sind durchaus mal einen Blick oder Ohr wert.

Auf der haben Seite haben PERTICONE eigentlich das gesamte Album, von vorne bis hinten, deshalb sollte ich keinen Song hervor heben, da dies mehr als Unfair wäre aber “Back To My Heart” ist ein echter Ohrwurm der das Zeug fürs Radio hat.

Sorry für meine Kritik aber ihr wollt das eure Musik gekauft wird, also seid bitte so Fair und akzeptiert auch mal kritische Worte den die Hörerschaft sollte wissen für was diese ihre sauer verdiente Kohle ausgeben. Wenn der Sound vom MP3 Material kommen sollte, Leute bei MP3 mit 192 kb Kombrimierung können gute HiFi Kopfhörer oder große Quadral Standboxen nunmal nichts besser zaubern. Ich kritisiere weder die Musik, das Songwriting und Musiker, sondern nur acht Songs und den Sound, denn das Material ist sehr gut.

Fazit:

Unter normalen Umständen würde ich eine 8,5 vergeben, aber der komische Sound und nur acht Songs bekommen ein wenig Abzug, eine noch sehr gute 7,5. Und beim zweiten Album bitte ein paar Songs mehr und vielleicht besseren Sound.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. No One Else (But You)
02. Out Of Control
03. All You Can Trust
04. Man On The Moon
05. Giselle
06. Dusty Road
07. Back To My Heart
08. Underdog
09. All You Can Trust (New Version)

Helmut

EAST TEMPLE AVENUE – Both Sides OF Midnight

Band: East Temple Avenue
Album: Both Sides Of Midnight
Spielzeit: 42:30 min
Stilrichtung: AOR
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 27.11.2020
Homepage: www.facebook.com/easttempleavenue

 

ETA ist das Kind des australieraschen Gitarrist, Komponist und Produzent Darren Philipps. Dieser moderierte 2017 eine Melodic Rock Radioshow in Australien, während dieser Zeit lernte er zahlreiche Musiker rund um den Erdball kennen. Von diesen Kontakten konnte er für ETA profitieren, nachdem er bei folgende Musikern mit der Idee eine Band an den Start zu bringen an gefragt hatte. Zu den Musikern zählen Robbie LaBlanc (v, BLANC FACES, FIND ME) Dennis Butabi Borg (b, CRUZH), Philip Lindstrand (g, FIND ME, ARKADO), Herman Furin (d, WORK OF ART) und den befreundeten Produzenten Dan Skeed (URBAN STONE). Nach dem das Lineup komplett war, fingen die Mitglieder an in Australien, Schweden und USA Songs zu Schreiben.

Das Ergebnis ist nicht AC/DCscher Ass Kickin‘ Hard Rock, sondern sehr guter AOR der ins Ohr geht, in etwa einer Schnittmenge aus BLANC FACES, FIND ME, CRUZH, CREYE und ein kleiner Schuß ALIEN. Durch die markante Stimme von LaBlanc hat das Album einen hohen Wiedererkennungsfaktor, ETA bewegt sich durch diese aber auch sehr nahe an den Bands bei denen LaBlanc als Sänger war. Das Material ist von hoher Qualität und befindet sich mit den Vergleichen auf Augenhöhe. Geboten wird AOR wie er kaum besser sein könnte, catchy, melodiös und eingängig wie Sau.

Die Gewinner sind “Mountain” flott und eingängig, “Don’t Make Believe” im Midtempo gehalten, den Groovemonstern “Fool For Love” und “Everything” rocken gewaltig, “Forever Yours” bestes Radioshow Futter (aber leider meiden die öffentlich Rechtlichen diese Musik wie der Beelzebub das Weihwasser), “Fly High” rockt was das Zeugs hält. Die nicht erwähnten Songs befinden sich auch auf einem sehr hohen Level aber nicht ganz das Niveau wie die genannten Tracks.

Fazit:

Eine geile Rockscheibe legen ETA vor, eingängig, catchy und hörbar, der Sound hat noch Luft nach oben. Ich verbege für dieses Album eine 8,5 da großes Kino geboten wird.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Mountain
02. Don’t Make Believe
03. Fool For Love
04. My Last Breath
05. Everything
06. Forever Yours
07. Fly High
08. When I’m With You
09. The End Of Me And You
10. Where Love Is

Helmut

ALIEN – Into The Future

Band: Alien
Album: Into The Future
Spielzeit: 46:53 min
Stilrichtung: AOR
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 27.11.2020
Homepage: www.aliensweden.com

 

So Donnerstag Nacht und die neue ALIEN, das insgesamt siebte Studioalbum im Player drehen lassen. ALIEN aus Schweden, zu Band gehören momentan Jim Jidhed am Mikro, Tony Borg an Gitarren und Toby Tarrach am Schlagzeug, sowie Janet Morrison Minto für Songwriting und den Mix und das Mastering wurde von Erik Martensson ausgeführt.

ALIEN lieferten 1988 mit ihrem Debüt eines der besten AOR Alben ab, diesen Standart erreichten sie nicht mehr ganz aber die folgenden Veröffentlichungen waren sehr gut aber dem grandiose Debüt konnten die Nachfolger nicht das Wasser reichen.

Nun zum siebten Streich den die Schweden vorlegen. Den Einstieg macht “You Still Burn” ein ungewohnt harter fast schon im Hard Rock bewegender Rocker aber sehr gut, “Night Of Fire” besitzt leicht keltisches Flair und auch ungewohnt harte Gitarren dennoch ein starker Rock Song, seit langem einer der besten Songs von ALIEN. “War Scars” komisch aber dennoch gut, “Time Is Right” drosselt das Tempo in den Strophen ein wenig um beim eingängigen Refrain dieses wieder leicht zu steigern. “What Are We Fighting For” ein straighter Rocker mit geilem Refrain, “Into The Future” nicht mehr ganz das Niveau, “Freedom Wind” ein typischer ALIEN AOR Song, eingängig und sehr catchy. Für “In Her Eyes” gilt das gleiche wie für den Vorgänger, “Really Wheeling It” ein starker Rocker. Bei “Fallin Way Down” sollten normal alle Anhänger von SURVIVOR oder auch JOURNEY feuchte Augen bekommen – stark, “In Her Eyes” zählt auch zu den Highlights, “Children” eine Herz-Schmerz Tränen Ballade.

Fazit:

Alien liefern gewaltig ab, irgendwo zwischen AOR und ungewohntem Hard Rock, mit einigen Highlights im Gepäck, nicht ganz das Niveau wie das Debüt aber am nahesten dran. Ich vergebe für dieses ALIEN Album eine 9.

 

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. You Still Burn
02. Night Of Fire
03. War Scars
04. Time Is Right
05. What Are We Fighting For
06. Into The Future
07. Freedom Wind
08. Really Wheeling
09. Fallin Way Down
10. In Her Eyes
11. Children

Helmut

IMPERIUM – Heaven Or Hell

Band: Imperium
Album: Heaven Or Hell
Spielzeit: 45:10 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 30.10.2020
Homepage: www.facebook.com/imperiumproject

 

Das Solo-Projekt des finnischen Schlagzeugers Mika Brushane geht in die dritte Runde. Eingetütet wurde das Album unter anderem mit Robban Ernlund, Markku Kuikka, Stefano Lionetti, Mikey K. Nilsson, Erkka Korhonen und Robbie LaBlanc.

Herausgekommen ist ein anständiges Melodic Rock Album das hörenswert ist. Die Gitarren sind ein klein wenig in den, gegenüber den beiden Vorgängern, Hintergrund gerückt, bei diesen wurde eine Spur härter zur Sache gegangen. Dennoch gibt es sehr guten Melodic Rock mit leichter AOR Schlagseite zu entdecken. Die Songs sind hervoragend ausgeführt und mit einer druckvollen Produkton versehen.

Dieser dritte Streich ist noch besser ausgefallen als die schon sehr guten Vorgänger, trotz der leicht softeren Ausführung. Als Anspieltipps gebe ich das Album in seiner Gesamtheit an, alles andere wäre Unfair den Songs gegenüber. Als Vergleich kann man die Schnittmenge aus BLANC FACES, FIND ME, EUROPE, TREAT und LIONVILLE sehen, diese Mischung hat es in sich und kann ohne wenn und aber ohne schlechtes Gewissen empfohlen werden.

Fazit:

Der nächste große Wurf aus Landshut dem LA Bayerns. Von mir gibt es ein 9 als Wertung.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Love Won’t Let You
02. Heaven Or Hell
03. Road To Paradise
04. Vision In A Dream
05. Dreaming On
06. Save Me
07. Higher Than The Sky
08. Invincible
09. Time Is Up
10. Lost In Yesterday

Helmut

WILDNESS – Ultimate Demise

Band: Wildness
Album: Ultimate Demise
Spielzeit: 47:05 min
Stilrichtung: Melodic / Hard Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 30.10.2020
Homepage: www.facebook.com/wildnessofficial

 

AOR Heaven bringen am 30. Oktober das zweite Album von WILDNESS auf den Markt, und die Trademarks die schon auf dem Debüt zu finden waren, wie etwa geile Melodien und Vocals sind hier auch wieder vertreten. Das enthaltene Material bewegt sich im Melodic Rock und wurde stark in Szene gesetzt.

Verantwortlich dafür sind Erik Forsberg am Mikrofon, Adam Holmstrom und Pontus Skold an Gitarre und Vocals, Marcus Sjosund an Bass und Vocals sowie Erik Modin am Schlagzeug den Vocals und Produktion, den Mix und das Mastering übernahm Erik Wigelius.

Die Produktion ist sauber, präzise und mit viel druck ausgeführt, alle Songs kommen mit ordentlich Dampf aus den Lautsprechern, die beste Art bei der richtigen Lautstärke den Staub aus den Regalen zu blasen. Das gebotene bewegt sich irgendwo zwischen dem Debüt und RETURN, EUROPE, TREAT, VEGA, DALTON und H.E.A.T.. Alles sehr gut hörbar mit etlichen Ohrwürmern die auf “Die Young”, “Nowhere Land”, “Cold Words”, “Renegades Of Love”, “My Hideaway” und Borderline” hören. Die beiden Balladen “Falling Into Pieces” und The Ultimate Demise” drücken kräftig auf die Tränendrüsen aber überzeugen. Die restlichen drei Songs sind sehr gut gelungen können den Standart der oben erwähnten Songs nicht ganz halten. Eine sehr gute CD die Herr Siegl unters Volk bringt, wer auf anständigen Melodic Rock steht macht mit diesem Album nichts falsch.

Fazit:

Acht starke Rocksongs die angenehm an zu hören sind, mit einer Produktion die Dampf macht kommen auf eine Wertung von 9 Punkten.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Call Of The Wild
02. Die Young
03. Nowhere Land
04. Cold Words
05. Renegades Of Love
06. Falling Into Pieces
07. Burning It Down
08. My Hideaway
09. Denial
10. Borderline
11. The Ultimate Demise

Helmut

ATLAS – Parallel Love

Band: Atlas
Album: Parallel Love
Spielzeit: 51:24 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 25.09.2020
Homepage: www.facebook.com/atlasprojectuk

 

ATLAS bringen nach zwei Jahren ihr zweites Album über AOR Heaven unters Volk, gefüllt mit Melodic Rock und einem hauch Prog der gut ins Ohr geht und selbst durch die dezent eingesetzten Progelemente leicht verdaulich ist.

Mit dabei waren wie schon auf dem Erstling Craig Wells am Mikro, Howie Little an Gitarre, Chris Redfearn am Bass, James Thorley an Keyboards und Ryan Briggs an den Drums. Alle können voll überzeugen und der zweite Rundling ist noch stärker ausgefallen wie das schon sehr gute Debüt.

Wie schon auf dem Debüt glänzen ATLAS mit genialen Melodien, fein und wohl dosierte Progelemente, einem sehr guten Shouter und starker Instumentierung. Alles hört sich stimmig und entspannt an. Vergleichen würde ich A mit PERFECT PLAN, NEWMAN und AGE OF REFLECTION auf einem leichtem aber feinem Prog Trip. Bei jedem weiteren Durchgang gefällt das Material besser und wird eingängiger, steigert sich zu einem richtigen Ohrwurm. Es ist immer wieder eine freude sehr gute Musik wie sie sich auf diesem Rundling befindet zu hören und geniessen zu dürfen. Das Album kommt ohne Füller oder Ausfall, die Anspieltipps sind einen Ticken besser als das restliche Material das trotz der Highlights Saustark ist. Die Produktion ist sehr gut geworden und drückt gewaltig mit viel Power aus den Boxen.Der Chefe weiß wie er mir ein Geschenk nach dem Anderem machen kann, wirklich schlechte Kost habe ich noch nicht bekommen, mit schlechtem Sound produziert ja aber das Material war immer gut bis sehr stark. Von AOR war bis jetzt kein wirklicher Rohrkrepierer oder total Durchfall dabei, alles im grünen Bereich, weiter so Schorch den so macht musikhören gewaltig spaß und man kann ein Album lang all seine Sorgen um sich rum vergessen und abschalten, einfach die Seele baumeln lassen.

Fazit:

Ein gewaltiges Pfund was die Briten mit diesem ihrem zweitem Album abliefern, besser geht es fast nicht. Von mir gibt es eine 9,0 für dieses eingängige Album.

Anspieltipps:

“The Fever”, “Without You”, “In Your Head”, “Weathered Heart” der beste Song auf dem Album, “Human Touch” erinnert entfernt an ASIA, “Falling Out Of Love”

 

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Fever
02. Without You
03. In Your Head
04. Weathered Heart
05. Human Touch
06. Dare To Love
07. Falling Out Of Love
08. Early Warning
09. We Are The Fire
10. Beyond The Limit
11. Here With You

Helmut