BRIAN ISLAND – Brian Island

Band: Brian Island
Album: Brian Island
Spielzeit: 45:56 min
Stilrichtung: AOR
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 30.04.2021
Homepage: www.brianisland.com/

 

Der aus Kanada stammende Brian Island ist überwiegend als Songschreiber für andere Künstler, TV Shows und Filmmusik bekannt. 1983 machter er bei der AOR Formation PROTOTYPE mit, nach deren Ende wurde die Idee eines Soloalbums mit dem ehemaligen Bandkumpel Dan Lowe in die Tat umgesetzt. Lowe der an den Reglern die Produktion übernahm, die Gitarren und schrieb einige Songs. Das Album enstand innerhalb von fünf Jahre in Eigenregie.

Der Sound kann mit AOR umschreiben werden, in etwa so wie folgende Bands und Künstler DIAMONDS IN THE ROUGH, TIM FEEHAN, IAN THOMAS, STAN MEISSNER, BILLY BRANIGAN und ein wenig DEGARMO & KEY. Wie ein nett anzuhörender Soundtrack der für die 80er typisch war und hundertfach zelebriert wurde oft besser und noch öfter schlechter. Die Songs sind nicht schlecht mir aber ein wenig zu zahnlos es fehlt ein wenig der Biss, der Sound ist bei dem mir zur Verfügung stehenden Material bessere Demoqualität, könnte von der MP3 Komprimierung kommen.

Fazit:

Netter AOR wie ihn hunderte andere Bands auch bieten und das deutlich besser und mit besserem Sound. Ich vergebe eine Bewertung von 7 Sternen für diese AOR Scheiblette. Not Bad But Nothing Special da hat AOR Heaven besseres Boxenfutter.

Anspieltipps:

“Treat Me Like A Lover”, “I’m Your Hero” und “Night After Night” erinnert mich an den Film “Slaughterhouse” ein Slasher aus mitte oder den späten 80ern mit Songs von TONI BASIL und DEVO.

WERTUNG:

 

 

 

Trackliste:

01. In Spite Of What You Do
02. Treat Me Like A Lover
03. No Surrender
04. Walk On Water
05. I’m Your Hero
06. Night After Night
07. Major Motion
08. When You Lose Your Love
09. Draw The Line
10. One Wish Deliverable

Balle

FARCRY – Balance

Band: FarCry
Album: Balance
Spielzeit: 45:12 min
Stilrichtung: Melodic Hard Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 30.04.2021
Homepage: www.facebook.com/FarCryBand/

 

Die US Boys von FARCRY kommen mit drittem Album aus dem Studio, nach dem Album eins aus 2008 und zwei 2011 über das US Label Kivel Records veröffentlicht wurden hat die Band nun AOR Heaven im Rücken. Die Band setzt sich im Moment aus Bob Malone am Mikro, Pete Fry und Jon Giesler an Gitarren, Leo Sabatino am Bass und Rich Yaniro an den Drumsticks zusammen.

Der Shouter hat eine angenehme Stimme ohne zu nerven, die Gitarren fauchen aus den Boxen die Drums feuern nach Vorne. Der Sound bewegt sich im Melodic Rock mit viel Melodie, Gitarren ohne Ende, der sich irgendwo zwischen ADRIAN GALE, TRIXTER, BATON ROUGE, FIECE HEART und den ersten Beiden Alben bewegt und eine Vollbedienung für jeden Anhänger für Melodic Hard Rock ist. Typischer US MeloHaRo wie er im Lehrbuch steht, der Sound könnte ein Spur mehr Biss und Fülle vertragen, dieser ist ein wenig zu Dünn und Kraftlos. Abgesehen davon ist das gebotene Material sehr gut hörbar und bleibt auch im Ohr hängen, obwohl die beiden Vorgänger besser waren, allein der Sound hätte diese Produktion über den Haufen geblasen.

“Balance” haut gleich am Anfang einen Raus, toller Song, “Stay Away” geht als Highlight durch, flott und melodisch. “I’ll Find The Way” ein Rocker wie aus dem Lehrbuch, “I Am Your Man” schlägt eher in die AOR Kerbe aber gut gemacht. “Reaper” geht wieder mit Vollgas durch die Wand, “Broken Dreams” eine Mischung aus Powerballade und ausgewachsenem Rocker. Bei “Long Distance Love Affair” geht Lumpi wieder steil nach vorne, “No Destiny” ein lässiger Rocker ohne zwang. “Chasing Rainbow” eine nette Ballade, mit “Redemption” legt man noch mal ein paar Schippen Speed drauf.

Fazit:

Typischer US MeloHaRo nach 10 Jahren ein gelungenes Lebenszeichen das Spaß macht, und nach den US of As klingt wie man es von den Vergleichen erwartet. Ich vergebe eine Bewertung von 8 Sternen für dieses Comeback.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Balance
02. Stay Away
03. I’ll Find The Way
04. I Am Your Man
05. Reaper
06. Broken Dreams
07. Long Distance Love Affair
08. Mr. Destiny
09. Chasing Rainbows
10. Redemption

Balle

ESCAPE – Fire In The Sky

Band: Escape
Album: Fire In The Sky
Spielzeit: 56:15 min
Stilrichtung: AOR / Melodic Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 30.04.2021
Homepage: www.facebook.com/escape.band.official

 

ESCAPE aus England sind nach acht Jahren Pause mit ihrem dritten Album und neuer Besetzung zurück. Aktuell zur Band gehören Graham Beales am Mikro, Kopf der Rasselbande Vince O’Regan an Gitarren, Pete Betts am Bass, Irvin Parratt an Keyboards und Bob Pears am Schlagzeug. Die ersten beiden Alben habe ich noch night gehört, aber was auf dem Dritten geboten wird ist nicht übel.

Bei den Songs handelt es sich um neu aufgenommen und produzierte Titel anderer Veröffentlichungen an den O’Regan beteiligt war. Das Material bewegt sich im Melodic Rock mit einer riesen Portion Keys und Gitarren im Rücken, und einem Shouter der in den hohen Lagen als kleiner Bruder von Tony Mills durchgehen könnte, und seinen Job sehr gut erledigt. Der Sound bewegt sich in etwa zwischen TEN, NEWMAN, BOB CATLEY und SHY zu “Excess All Areas” Zeiten, gut bis sehr gut gemachter Brit Melodic Rock. Die Songs kommen alle neu und frisch produziert aus den Lautsprechern, überzeugend und mit schmackes.

“Lost And Found” macht den perfekten Einstieg lässig, “Heroes Of The Night” ein Highlight, “Temptation” besticht mit geilem Riffing. “Restless Heart” sollte jedem Balladenfan schmecken, “Something To Believe In” ein fettes eingängiges Highlight. “Blinded By A Lie” kommt auch gut an, “Coming Home” ein lässiger Rocker. “Borderline” stimmt ein wenig dezentere Töne an aber stark, “Destiny” kann den Standard nicht ganz halten. “Walk On Water” macht wieder mehr Spaß, “Fire In The Sky” ein Song in zwei Abschnitten, als Ballade startend ab ca. 4:30 geht das Ding ab wie nachbars Lumpi mit leichten Progelementen aber nicht schlecht.

Fazit:

Obwohl die Songs schon bei anderen Veröffentlichungen zum Einsatz kamen, rockt das Ding was die Stromgitarre hergibt und überzeugt mit Klasse. Dafür vergebe ich eine Bewertung von 8,5 Sternen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Lost And Found
02. Heroes In The Night
03. Temptation
04. Restless Heart
05. Something To Believe In
06. Blinded By A Lie
07. Coming Home
08. Borderline
09. Destiny
10. Walk On Water
11. Fire In The Sky

Balle

STEPHEN CRANE – Kicks

Band: Stephen Crane
Album: Kicks
Spielzeit: 41:45 min
Stilrichtung: AOR
Plattenfirma: MCA Records / AOR Heaven
Veröffentlichung: 1984 / 26.03.2021
Homepage:

 

SC spielte ende der 1970er Jahre in der Band BABY, die Gelegenheit für ein Soloalbum bot sich SC 1984 durch das Major Label MCA Records. SC übernahm neben Lead Vocals auch Bass, als Musiker waren dabei Steve Lukather an Gitarre und Backing Vocals. Duane Sciacqua, Joey Brasler und Ray Pannel an Gitarren, Jeff Porcaro, David Crockett und Jody Cortez am Schlagzeug. Jai Winding, James Newton Howard an Keyboards, Steve Porcaro an Synthesizer und Programming, Tom Kelly und Richard Page an den Backing Vocals. Winding und Lukather übernahmen auch die Produktion, also einige sehr bekannte Namen des AOR Sektors.

Das Infoblatt des Promomaterials gibt an das dieses Album für Fans von TOTO wäre, ich würde noch BITE THE BULLET, RICK SPRINGFIELD, PAUL JANZ und HENRY LEE SUMMER dazu nehmen da der Westcoast Anteil nicht so stark ausgeprägt ist wie bei TOTO. Geboten wird sehr guter AOR mit genug Gitarren, Keyboards und Drums, hervoragenden Vocals die an Van Stepanson, Rick Springfield oder in manchen Momenten an Henry Lee Summer oder Paul Sabu erinnert.

Mit dem flotten “Headed For A Heartbreak” gelingt der perfekte Einstieg, erinnert mich an den Song “Justice For One” von JOHN FARNHAM aus dem Soundtrack zum Film Savage Street. “Joanne”, “Kicks”, “I’ll Take Of You” und “Sooner Or Later” kann SC auf der Habenseite verbuchen, diese Songs zeigen eindrucksvoll wie gut AOR sein kann. Der Rest des Albums ist auch nicht schlecht kann den hohen Standart der aufgezählten Songs nicht ganz halten.

Dieser Re-Release ist remastert, auf 500 Stück limitiert und mit Liner Notes von Dave Reynolds aufgewertet.

Fazit:

Typischer sehr guter Mitt80er AOR der hunderte von Soundtracks aus dieser Zeit veredelte und Ausrufezeichen setzte. Ich vergebe hier eine Bewertung von 8,0 Sternen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Headed For A Heartbreak
02. Joanne
03. Kicks
04. All My Love
05. Victim Of Love
06. I Can’t Wait
07. Back On My Feet Again
08. I’ll Take Care Of You
09. Sooner Or Later
10. Crying Don’t Look Good On You

Balle

WINDING ROAD – Winding Road

Band: Winding Road
Album: Winding Road
Spielzeit: 56:44 min
Stilrichtung: AOR / Melodic Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 26.03.2021
Homepage: www.facebook.com/WindingRoadSweden/

 

WR aus Schweden beehren uns mit ihrem Debüt, schon der Opener verbreitet die besondere Stimmung die nur Bands aus Skandinavien in ihr Songwriting bringen. Kristoffer Göbel, Frontman von SIX FOOT SIX, meinte mal in einer Plauschstunde mit ihm, als ich meinte zu meinen Faves gehören viele Skandi Bands, er dazu “Ja wir haben eine besondere sicht der Dinge und dadurch eine ganz eigene Art Songs zu schreiben”. Wie recht Kristoffer doch hat, denn genau dieses Feeling hört man schon beim Opener.

So nun zu WR bestehen aus Jonas Tyskhagen am Mikro, Magnus Akerlund an Gitarren, Bass, Keyboards, Backing Vocals und Produktion, Jan Hedlund am Schlagzeug, Keyboards und Backing Vocals. Der Stil liegt irgendwo bei PERFECT PLAN, CREYE, ONE DESIRE, softere DALTON und softere TREAT, aber immer mit dem Skandi Feeling. 2018 traffen sich Hedlund und Akerlund in desen Studio um zu sehen ob die beiden zusammen Songs schreiben könnten. Beide waren schon in verschiedenen Bands mit unterschiedlichen Stilen unterwegs, aber beide haben eine Vorleibe für Melodic Rock und AOR nach einer Stunden hatten sie den ersten Song fertig. Es folgte wöchentlich ein Song, als sie realisierten das die Songs veröffentlicht werden sollten war WINDING ROAD geboren. Im Dezember 2020 wurder der Deal mit AOR unterzeichnet.

Und hier ist das Album mit dem gewissen Etwas, die Songs gehen sofort ins Ohr und bleiben dort lange hängen, immer gut in Szene gesetzt mit dem Feeling aus dem hohen Norden. Song für Song beweisen beide das Geschick sehr gute Songs schreiben zu können. Die Produktion könnte ein wenig besser sein, aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Der erste Song “It’s A Matter Of Survival” ein Melodiemonster mit göttlichem Refrain ein Highlight am Anfang, “Summertime” ein Paradebeispiel für einen starken AOR Song. “Call On Me” starker AOR, “I Lost You” eine Herzschmerz Ballade der besten Sorte. “Out Of Control” sehr guter AOR, “Stranger In The Night” geiler Refrain, kommt leicht poppig rüber. “Take Me As I Am” eine weitere Ballade, “On My Own Again” guter AOR. “Shooting Star” starker AOR, “Gotta Get Close To You” ein sehr guter Uptempo Song.”Before It All Falls Down” Easy Listening, “We Can Run Away” beweist wieder das gute Händschen der Beiden für gutes Songwriting.

Fazit:

Es gibt nicht viel zu Mekern, außer der Sound könnte ein wenig besser sein, aber dies mal beiseite geschoben wird hier großes Kino geboten, die Kollegen von PARIS haben hier ganz klar das Nachsehen. Ich vergebe eine 8,5 für diesen Schwedenhappen.

 

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. It’s A Matter Of Survival
02. Sumertime
03. Call Me
04. I Lost You
05. Out Of Control
06. Stanger In The Night
07. Take Me As I Am
08. On My Own Again
09. Shooting Star
10. Gotta Get Close To You
11. Before It All Falls Down
12. We Can Run Away

Balle

PARIS – 50/50

Band: Paris
Album: 50/50
Spielzeit: 50:35 min
Stilrichtung: AOR
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 26.03.2021
Homepage: www.facebook.com/Paris-official-119011491619131

 

PARIS veröffentlichen ihr drittes Album, mit dabei sind Frederic Dechavanne für Songwriting, Leadvocals und Keyboards, Sebastien Montet ebenfalls Songwriting, Gitarren, Keyboards und Backing Vocals. Unterstützt wurden beide von Steve Newman Produktion, Mastering und Backing Vocals, Dave Bartlett am Bass und Backing Vocals, Rob McEwen am Schlagzeug sowie Robert Säll der auf jedem PARIS Album ein Solo beisteuerte.

Die beiden Franzosen Dechavanne und Montet kennen sich schon seit Schulzeiten. Das Album bietet AOR irgendwo zwischen Skandi und Brit AOR eine Spur näher am Brit AOR vergleichen könnte man in etwa mit NEWMAN, CREYE, WORK OF ART aber näher bei NEWMAN. Die Songs sind gut produziert, die Stimme von FD hört sich an wie ein kleiner Bruder von Steve Newman.

“Breathe In, Breathe Out” ein guter AOR Song, “Ashes To Ashes” ein flotter AOR Song könnte von einem NEWMAN Album stammen. “Crazy Over You” ein schneller Song, “Touch Me (With Your Eyes) ein starker Song mit guten Backing Vocals. “Can’t Get You Out Of My Mind” ein sehr guter Song, “Surrender” wieder ein guter Song, “Some Heart” erinnert an WOA. “Superhero” erinnert an eine Mischung aus WOA und NEWMAN, “Half Of Me” lässt mich an CREYE denken. “No Bridge Too Far” wieder eine Mixtur aus WOA und NEWMAN, “Game Changer” ein typischer AOR Song genau wie “Valentine’s Day”.

Fazit:

Ein solides Album, aber unterm Strich gibt es stärkere Veröffentlichungen, gegen diese könnte dieses Album das Nachsehen haben. Von mir gibt es immer noch solide 7,5 Sterne. Schlecht ist dieses Album nicht, aber ich habe dieses Jahr schon besseres gehört wie die Labelkollegen von WINDING ROAD.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Breathe In, Breathe Out
02. Ashes To Ashes
03. Crazy Over You
04. Touch Me (With Your Eyes)
05. Can’t Get You Out Of My Mind
06. Surrender
07. Some Heart
08. Superhero
09. Half Of Me
10. No Bridge Too Far
11. Game Changer
12. Valentine’s Day

Balle

AUTUMN’S CHILD – Angel’s Gate

Band: Autumn’s Child
Album: Angel’s Gate
Spielzeit: 53:57 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 26.02.2021
Homepage: www.facebook.com/mikael.erlandsson1

 

Die Schweden von AC kommen mit dem zweiten Album um die Ecke, oder wenn man es mit einem zwinkernden Auge sagen würde das 17. Studioalbum von LAST AUTUMN’S DREAM. Durch die Stimme von Mikael Erlandsson kommt der Verdacht auf es mit einem bisher unveröffentlichten Album von LAD zu tun zu haben, der Musikstil ist auch ähnlich dem von LAD.

Wie auch schon auf dem Debüt von AC sind hier auch wieder Mikael Erlandsson an Mikrofon und Keyboards, Pontus Akesson an Gitarre, Claes Andreasson am Piano, Jona Tee an Keyboards, Robban Bäck am Schlagzug und neu dabei Johan Strömberg (für Claes Andreasson) am Bass. Geboten wird von der Band wie schon auf dem Debüt und auch bei LAD eingängiger Melodic Rock aus Skandinavien. Die Songs besitzen das gewisse Etwas, was man nur bei Bands aus dem hohen Norden Europas hört. An der Stimme von Mikael gibts nichts auszusetzen, an den Instrumenten befinden sich auch keine Anfänger und machen alles Fehlerlos. All diese Trademarks machen das besondere aus, genau wie auf dem Debüt, dort gab es Melodien ohne ende wie auch hier, wer auf das Debüt und LAD konnte macht mit dem Rundling nichts verkehrt.

Mit dem Stampfer “Where Angel’s Cry” gelingt der perfekte Einstieg, kräftig und flott. “Aquarius Sky” haut in die selbe Kerbe wie der Vorgänger, bei “Don’t Say It’s Love” kommt AOR Stimmung auf erinnert ein wenig an ELO, REO SPEEDWAGON und CHICAGO, starker Song ein richtiger Ohrwurm. “A Tear From The Sky” eine Herz-Schmerz Ballade, “Dream Of America” zieht das Tempo wieder an, flott und bestes Ohrenblasam. “Dream Of America” kommt wieder AORig aus den Boxen, gut hörbar, “Straight Between The Eyes” nicht schlecht ist mir aber in den meisten Momenten ein wenig zu schräg. “Don’t Ever Leave Me” für die gebrochenen Herzen. “A Piece Of Work” geht wieder besser ins AOR Ohr, bei “Only Love Can Save The World” könnte man meinen man hört einen RETURN Song, der Stärkste auf dem Album, “Your Words” drückt wieder gehörig auf die Tränendrüse, ist mir zu schmalzig.

Fazit:

Drei Balladen, eine Hand voll Rocker und zwei für mich nicht so tolle Songs kommen auf eine Wertung von 8,5 Sternen, der vorletzte Song holt nochmal einen halben Stern mehr aus dem Album raus. Mir persönlich gefällt das Debüt eine Spur besser als dieser zweite Rundling der auch nicht schlecht ist. Der Promofliyer gibt als Vergleiche LAD, Mikael Solo, TREAT, ECLIPSE und H.E.A.T. an, ich würde noch RETURN und EVENRUDE dazu nehmen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Where Angels Cry
02. Aquarius Sky
03. Don’t Say It’s Love
04. A Tear From The Sky
05. Love Is Not An Enemy
06. Dream Of America
07. Straight Between The Eyes
08. Don’t Ever Leave Me
09. A Piece Of Work
10. Only Love Can Save The World
11. Your Words

Helmut

WALK THE WALK – Walk The Walk

Band: Walk The Walk
Album: Walk The Walk
Spielzeit: 36:40 min
Stilrichtung: Melodic Hard Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 26.02.2021
Homepage: www.facebook.com/walkthewalkband

 

WTW bestehen aus Shouter J. Adler und Multiinstrumentalist Paul Alfery, beide wurden einander Anfang 2020 von Tracy G. vorgestellt. Beide haben eine Vorliebe für Melodic Hard Rock von der Tracy G. wußte, und beide bekannen mit dem Songwriting. Heraus gekommen ist ein sehr gutes 80s Party Melodic Hard Rock Album mit starken Songs.

Beide waren schon für so manchen Act tätig wie etwa, DAVID ELLEFSON, RAY LUZIER, TRACY G., DEAD OF NIGHT, GOADED, ZACK WYLDE, STEVE VAI, TONY IOMMI. Einige doch recht bekannte Namen die in der Aufzählung zu finden sind, dies sind nur einige.

Der Sound bewegt sich in einer Schnittmenge aus DANGER DANGER, FIREHOUSE, TRIXXTER, BATON ROUGE, KANE ROBERTS und DEF LEPPARD, also astreine 80er Party Mucke vom feinsten. Den hörer erwarten starke Hooks, sehr gute Vocalarbeit und Gitarren ohne Ende.

Mit dem Stampfer “Heaven’s On It’s Way Down” bekommt man einen Vorgeschmack was einen erwartet, Party, Party und nochmal Party. “Running From You” ein Melodicmonster, für “Are You There” gilt das gleiche nur ein wenig zahmer. “Two Miles To Go” schnell und hart ein V8 auf Vollgas, “Find The Light” ein Midtempostampfer. “Fight On Your Feet” und “Get Busy Livin” zwei Vollgasrocker für die linke Spur. “Move On” groovt wie Sau geiler Song, “Never Been To California” eine starke Powerballade, “Getaway” lässt Erinnerungen an die Tauben Leoparden aufkommen, setzt eine starke Schlußnote.

Fazit:

Ein geiles 80s Party Melodic Rock Album was WTW vorlegen, von mir gibts eine Bewertung von 8,5 Sternen. Das Songmaterial ist zwar Retro aber eingängig wie Sau in bester Tradition der Vergleichsbands. Aber Jungs bitte warum ist die Party schon nach knapp über 36 Minuten zu Ende.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Heaven’s On It’s Way Down
02. Running From You
03. Yre You There
04. Two Mises To Go
05. Find The Light
06. Fight On Your Feet
07. Get Busy Livin
08. Move On
09. Never Been To California
10. Getaway

Helmut

GLASGOW – Zero Four One

Band: Glasgow
Album: Zero Four One
Spielzeit: 45:17 min
Stilrichtung: Melodic Hard Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 26.02.2021
Homepage:

 

Im Juli 2020 wurde dieses Album von mir für die Zeitmaschine genauer unter die Lupe genommen. Der Review ist unter diesem Link, https://www.rock-garage.com/glasgow-zero-four-one-rg-zeitmaschine/ zu finden.

Da das reguläre Album kaum auf zu treiben ist macht dieser Rerelease von AOR Heaven durchaus Sinn. Das Album wurde remastert und mit einen Bonustrack angereichert, wer das Original besitzt sollte überlegen ob ihm durch die beiden Kriterien die Anschaffung dieses Rereleases wert ist. Das remastering geht in Ordnung und ist nicht in die Hose gegangen, haut einen aber auch nicht aus den Socken. Der Bounstrack gehört zu den besseren Songs, nur ist der Sound mehr oder weniger Demoqualität.

Trotzdem bleibt dieses Album eines der mit Sicherheit besten Rockalben von der Kanalinsel, den mit Hymnen wie “We Will Rock”, “Secrets In The Dark”, “Back On The Run”, “My Heart Is Running With The Night”, “Meet Me Halfway” und “Breakout” hatten GLASGOW hervoragendes Songmaterial am Start. Weiß der Geier warum G nicht besser aus dem Quark, und nie über einen Geheimtipp hinaus kamen. Die Band konnte auf ganzer Linie überzeugen angefangen bei den Vocals bis zum Schlagzeug es sitzt alles und macht gehörig Dampf.

Fazit:

Ich bleibe bei meiner Bewertung von 9 Sternen, da der sehr gute Bonustrack von der Soundqualität nicht das Gelbe vom Ei ist, wäre diese besser hätte ich einen halben Stern mehr vergeben.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. We Will Rock
02. Secrets In The Dark
03. Back On The Run
04. My Heart Is Running With The Night
05. Meet Me Halfway
06. Under The Lights
07. No More Lonely Nights
08. Breakout
09. Will You Be Mine (Bonus Track von 7“ Single 1988)

Helmut

ART OF ILLUSION – X Marks The Spot

Band: Art Of Illusion
Album: X Marks The Spot
Spielzeit: 53:30 min
Stilrichtung: AOR
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 29.01.2021
Homepage: www.facebook.com/aoisweden

 

Bestes AOR Futter für alle Anhänger von GRANT ILLUSION, LIONVILLE und WORK OF ART, skandinavische TOTO und CHRIS ROSANDER bieten AOI. AOI ist das Kind von Komponist und Produzent Anders Rydholm (GRAND ILLUSION) und Sänger Lars Säfsund (WORK OF ART), sowie Musiker von GRAND ILLUSION, WORK OF ART und LIONVILLE und genau in diese Kerpe geht auch der Sound. Eingängiger AOR aus Schweden der im Ohr hängen bleibt und lange dort verweilt.

Die beiden machen kein Geheimnis daraus bei welchen Bands sie mitwirken, hier regiert auf Nummer sicher gemachter AOR der sehr gut rüberkommt, angefangen bei der Stimme bis zu den Instrumenten purer AOR aus Skandinavien so wie er sein und klingen sollte.

Mit Songs vom Kaliber „Wild And Free“, „Run“, das an Queen erinnernde “My Loveless Lullaby”, dem Easy Listening Song “4 AM” „Go“, „Snakebite Charm“, „Let The Games Begin“ und „Rampant Wildfire“ haben AOI acht bärenstarke Vertreter an Board die es wert sind entdeckt zu werden.

Fazit:

Ich vergebe für AOI eine 8,0 da Skandi AOR der bessern Sorte geboten wird und beim hören gute Laune verbreitet. Im direktem Vergleich bietet PERTICONE ein klein wenig besseren AOR / Country Rock aber AOI haben den besseren Sound und 12 Songs.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Wild And Free
02. Run
03. My Loveless Lullaby
04. Waltz For The Movies
05. 4 AM
06. Go
07. Snakebite
08. Let The Games Begin
09. A Culinary Detour
10. Catch You If I Can
11. Rampant Wildfire
12. Race Against Time

Helmut