POISON ROSE – Little Bang Theory

Trackliste:

01. Inner Wolf
02. Your Eyes Again
03. Devil (Knock On My Door)
04. Hearts Beat Loud
05. Set Us Free
06. Survive To You
07. Eternally, Wild And Free
08. River Of Dreams
09. Older Now
10. All Along The Way
11. Better Life

Spielzeit: 42:45 min – Genre: Melodic Hard Rock – Label: Frontiers Music s.r.l. – VÖ: 15.04.2022 – Page: www.facebook.com/PoisonRoseMusic/

 

Zu dem neuesten Project aus dem Hause Frontiers gehören Shouter Marco Sivo, an den Gitarren Andrea Seveso und Aldo Lonobile, an Bass und Keyboards Alessandro Del Vecchio, an den Drums Edo Sala.

Das Ding rockt wie Sau, ist eingängig, besitzt geile Melodien und Hooks, die Vocals sind sehr gut wenn es einen nicht stört das Marco lispelt und die SZ Laute dadurch prägnant in den Vordergrund rücken. Die Gitarren sind mit Schmackes ausgeführt, der Bass geht in Ordnung, die Drums treiben, die Keyboards legen ihre Teppiche schmeichelnd über die Songs. Es passt einfach alles fast zu Perfekt zusammen. Die mehrstimmigen Gesangspassagen sind auch ein Traum.

Vergleichen kann man mit HARDLINE, HELL IN THE CLUB, MANIC SINNERS, KRAEMER, CITY OF LIGHTS und, auch wenn ich mich hier wiederhole, jedem Melodic Rock Projekt von Frontiers mit der Beteiligung von Del Vecchio. Es passt alles, es befindet sich alles genau getimt an der richtigen Stelle. Die Melodien und Harmonien sind zuckersüß und einprägend, das Songwriting ist geil, die Instrumentierung ist perfekt ausgeführt, die Produktion drückt ohne Ende.

Aber es gibt hier leider ein Haar in der Suppe, die Musiker sind sehr gut drauf, aber hier handelt es sich um eines der zahlreichen Projekte von Frontiers. Man könnte die zahlreichen Namen beliebig austauschen ohne dass man einen Unterschied bemerkt. Ich sage nicht dass diese Projekte schlecht wären oder gar grottig, nein genau das Gegenteil ist der Fall diese Projekte/Bands sind geil und verdammt stark egal ob bei den Songs oder deren Ausführungen nur muss ich den Kritikpunkt anführen das sich vieles doch sehr gleicht und demensprechend gleich anhört.

Bitte nicht falsch verstehen die Musiker machen einen Top Job, das Songwriting ist genauso Top, es befinden sich viele Highlights darunter, aber die Ähnlichkeit zu all dem Frontiers Material ist der Knackpunkt. Ich will hier nichts schlecht schreiben den dieses Frontiers Material ist genau das was wir hören wollen und lieben aber ein wenig mehr Differenzierung unter diesem Material würde der Sache nicht so einen faden Beigeschmack mitgeben.

„Inner Wolf“ ein netter Einstieg, „Your Eyes Again“, „Devil (Knock On My Door)“ auch ein guter bis sehr guter Rocker. „Hearts Beat Loud“ ein starker Rocker mit viel Melodie, „Devil (Knock On My Door)“ ein geiler Rocker. „Set Us Free“ und wieder so ein Ohrenschmeichler, „Survive To You“ ein geiler Rocker. „Eternally, Wild And Free“ eine sehr gute Ballade, „River Of Dreams“ und noch ein zuckersüßer Rocker. „Older Now“ ein geiler Melodic Rocker, „All Along The Way“ der nächste starke Rocker, „Better Life“ keinen Deut schlechter.

Balle

BOMBER – Nocturnal Creatures

Trackliste:

01. Nocturnal Creatures
02. Zarathustra
03. Fever Eyes
04. A Walk Of Titans (Heart Will Break)
05. Black Pants Magic
06. The Tiger
07. You’ve Got Demons
08. Hungry For Your Heart
09. Kassiopeia
10. Aurora

 

Spielzeit: 41:44 min – Genre: Ass Kickin‘ Hard Rock – Label: Napalm Records – VÖ: 25.03.2022 – Page: www.facebook.com/bomberbandofficial

 

Mit BOMBER betreten Newcomer aus Schweden das Rampenlicht. Was die vier abgeliefert haben ist nicht von schlechten Eltern. Zur Band gehören Anton Sköld an Mikrofon und Gitarre, Max Hudden an Gitarren und Backing Vocals, Love Andersson an Bass und Backing Vocals und Rasmus Grahn an Drums und Backing Vocals.

Die Boys aus dem hohen Norden hauen dermaßen auf den Putz das es einem die Freudentränen in die Augen treibt. Mit viel Energie, Melodie, Harmonie und teilweise Hymnenhaft kommt Song um Song aus den Lautsprecher. Die Nachbarn freuen sich bestimmt wenn man zu vorgeschrittener Stunde mit der Mucke eine griechische Mythologie Party feiert.

Den Sound kann man irgendwo zwischen THE NEW ROSES, MOTORJESUS, SCORPIONS Anfang 80, UFO und ein wenig bei den Dinos AC DC einordnen. Die Vocals sind vorlaut und sehr gut ausgeführt. Die Gitarren sorgen für ordentlich Alarm an der Front, Bass macht Druck und der Drummer hat eine sehr auffällige und starke Art seine Sticks zu schwingen. Die Produktion bläst einem den Kalk aus den grauen Zellen und hat ordentlich Druck noch vorne.

Die Songs kommen weder antiquiert noch altbacken daher, nein ganz im Gegenteil frisch und unverbraucht mit einer leichten Sleaze und vielleicht ein klein wenig Punk Note. Hier werden Ass Kickin‘ Rock mit ultraeingängigen Refrains verheiratet. Das Album sollte auf jedem Bikertreffen oder Rockparty bestens für Stimmung und Umsatz sorgen. Der Sound ist für alle geeignet die mit Ass Kickin‘ voll nach vorne gehenden Hard Rock und starken eingängigen Mitgröl Refrains etwas anfangen können.

„Nocturnal Creatures“ ein Intro in Form einer Einleitung eines Horrorfilms, „Zarathustra“ ein geiler Arschtritt Rocker. „Fever Eyes“ der nächste Arschtreter mit starker Melodie, „A Walk Of Titans (Heart Will Break)“ ein starker fast schon Hymnenhafter epischer Rocker mit starken Melodien und Harmonien. „Black Pants Magic“ flott und intensiv, „The Tiger“ mit teils schrägen Riffeinlagen und flott. „You’ve Got Demons“ erinnert beim Riffing positiv an die SCORPIONS Anfang der 80er und UFO, „Hungry For Your Heart“ ein geiler Party Rocker. „Kassiopeia“ ein kurzes Instrumentales Intermezzo, „Aurora“ ein fettes Highlight zum Schluss.

Balle

NAZARETH – Surviving The Law

Trackliste:

01. Strange Days
02. You Gotta Pass It Around
03. Runaway
04. Better Leave It Out
05. Mind Bomb
06. Sweet Kiss
07. Falling In Love
08. Waiting For The World To End
09. Let The Whiskey Flow
10. Sinner
11. Ciggies And Booze
12. Psycho Skies
13. Love Breaks
14. You Made Me

Spielzeit: 49:14 min – Genre: Classic Hard Rock – Label: Frontiers Music s.r.l. – VÖ: 15.04.2022 – Page: www.facebook.com/nazarethofficial/

 

Die schottischen Classic Rock Dinos von NAZARETH kommen mit einem neuen Album aus dem Studio. Nun erblickt mittlerweile Studioalbum #26 das Rampenlicht, und wer weiß schon wieviel „Best Of“ Zusammenstellungen mit meistens denselben Gassenhauern der Schotten. Es ist nicht alltäglich das Bands über 50 Jahre Musik machen, es gibt diese Dinos zwar aber viele existieren nicht, die meisten geben nach nicht mal einer Dekade auf. Nicht so die Schotten die immer wieder mit guten bis sehr guten Classic Rock Songs um die Ecke kommen. Von der Urbesetzung ist nur noch Bassist Pete Agnew übrig, zu den anderen Mitgliedern zähen Carl Sentance für die Vocals zuständig, Jimmy Murrison an Gitarre und Lee Agnew an den Drums.

Carl Sentance macht eine gute Figur hinter dem Mikro und Shoutet sich souverän durch die 14 Songs, die Gitarren kommen Furztrocken und vorlaut aus den Lautsprechern, der Bass macht mächtig von hinten Druck und die Drums treiben und treiben.

Die Produktion hat Power könnte aber noch ein klein wenig mehr Dynamik und Transparenz vertragen. Trotzdem haut der Sound einem die Songs um die Ohrwaschel das man meint sich in der guten alten Zeit ab Mitte der 80er zu befinden. Das Ding erinnert mich an diese unbeschwerte Zeit der 80er in der man als jugendlicher dem Irrglauben verfallen war Bäume ausreißen zu können. Die Zeit lehrt einen allerdings etwas anderes und mit Ü50 denkt man gerne an die Zeit zurück in der man noch voll im Saft stand und haufenweise Kacke baute. Wenn man an diese ollen Zeit zurück denkt ist diese Mucke genau das Richtige dafür.

Vergleichen kann man mit einem Querschnitt der Vorgänger Alben, BLACK SWAN, HEAVEN & EARTH und DEEP PURPLE alles im NAZARETH Gewand verpackt. Classic Hard Rock mit dem Prädikat sehr gut und für jede Rock, Classic Rock oder 80s Party der ideale Soundtrack. Ich muss zugeben seit „The Newz“ von 2008 wieder mal ein durchgängig starkes Album der Dinos, die andern Alben waren auch nicht schlecht aber nicht auf diesem hohen Level.

„Strange Days“ ein geiler Stampfer und Einstieg in das Album, „You Gotta Pass It Around“ ein intensiver Classic Blues Rocker. „Runaway“ die Männer rocken wie früher geiler Song, „Better Leave It Out“ klassischer und trockener geht’s nicht das Richtige für Nostalgiker. „Mind Bomb“ macht eine sehr gut Figur. „Sweet Kiss“ ein Blues Rocker sehr gut gemacht. „Falling In Love“ ein energiegeladener Rocker wenn das Anfangsriff aus den Boxen faucht könnte man meinen Wow ein zweites „Smoke On The Water“ geile Riffs. „Waiting For The World To End“ ein Highlight mit geilem Basslauf, „Let The Whiskey Flow“ Scotch Single Malt Whisky schreibt man ohne „e“ trotzdem ein guter Song nicht ganz die Klasse der Vorgänger. „Sinner“ ein Vollgas Rocker, „Ciggies And Booze“ ein lässiger Rocker erneut mit geilem Basslauf, „Psycho Skies“ cooler geht’s nur an den Polkappen stark. „Love Breaks“ tritt mit den ersten Riffattacken voll in den Allerwertesten, „You Made Me“ hört sich nach Mister Slowhand ERIC CLAPTON an ein Blues Schmachtfetzen.

Balle

RADIANT – Written By Life

Trackliste:

01. Nightshift
02. Don’t Stop The Daydream
03. Real Passion Will Never Die
04. Live The Adventure
05. Stand That Fight
06. Because Of You
07. Contagioned
08. Rock And Win
09. Dare To Fall
10. Twice A Week
11. Hang Around With Friends

Spielzeit: 49:28 min – Genre: Hard Rock – Label: Massacre Records – VÖ: 22.04.2022 – Page: www.facebook.com/radiant.hardnheavy

 

RADIANT sind nach vier Jahren mit dem zweiten Album zurück. Ohne Lineup Änderung gehen die Jungs in die zweite Runde. Zu den Rockern zählt Herbie Langhans die Stimme, Carsten Stepanowicz und Flo Gottsleben an den Gitarren, Markus Beck am Bass und Manni Spalka an der Schießbude.

Wie der Einleitung im Promoflyer verrät: „Im Leben ist der Grat zwischen Glück, Schmerz, Trauer und Erfüllung oftmals schmal und unsere persönlichen Höhen und Tiefen haben uns zu dem gemacht, was wir heute sind“. Also erzählen die Jungs persönliche und musikalische Storys von RADIANT. „Written By Life“ ist ein Konzeptalbum über das Leben der Bandmitglieder seitdem sie angefangen haben Musik zu machen. Jedes Bandmitglied hat zwei bis drei persönliche Themen aufge-schrieben, diese Themen wurden dann im Proberaum von der Band zusammen in Songs umgewandelt.

Herbie hört sich an wie der kleine Bruder von Rock N Rolf oder Biff Byford, rau und dreckig, die Gitarren sogen für Alarm an der Gehörfront, die Keys sind songdienlich ausgeführt, der Bass bläst einem den Marsch und der Berserker an den Drums be-arbeitet diese mit einer Power. Der Sound hat mächtig Druck und bläst jedes noch so festsitzende Staubkorn aus der Bude.

Idefix würde laut Bellen „Die Spinnen die Teutonen“. Was bieten RADIANT auf dem zweiten Output, stark in Szene gesetzten melodischen Hard Rock, der Stil ist ein Mix aus einer gehörigen Portion Teutonen Rock mit den Gewürzen bestehend aus Hard Rock von der Insel im Ärmelkanal, Skandinavien und ein wenig US-Arena Rock. Diese Zutaten kam in einen Topf und wurde zu einem harmonischen Gesamtbild zusammengefügt. Der Sound liegt dementsprechend irgendwo bei TRANCE (alt), SCORPIONS (80er), TRANS AM, ACCEPT (80er), PINK CREAM 69, PRAYING MANTIS, eine Mischung aus MAGNUM und SAXON, ein klein wenig ADRENALIN RUSH, härtere ARCTIC RAIN und BAI BANG (Mitte 90). Dieser Mix lässt sich gut hören und geht sofort Richtung Trommelfelle um diese zu besetzen. Ein Beispiel für Qualität Made in Germany, ein klarer Überflieger allerdings mit sehr viel Konkurrenz.

„Nightshift“ ein melodischer Rocker mit eingängigem Refrain zum Mitgrölen, „Don’t Stop The Daydream“ ein flotter und kräftiger mit dem Kopf durch die Wand Rocker. „Real Passion Will Never Die“ eine Hymne und Paradebeispiel für einen Geilen Song, der ideale Ohrwurm für die Disco oder Radio. „Live The Adventure“ noch ein Kopf in die Wand Song, „Stand That Fight“ lässt mich an SAXON denken. „Because Of You“ animiert durch seine düstere Grundstimmung zum Nachdenken, „Contagioned“ ein Stampfer der alles unter seinen Füssen platt macht. „Rock And Win“ Blinker links und Vollgas das Ding geht nach vorne, „Dare To Fall“ lässt einem wieder mehr Luft ein starker Rocker. „Twice A Week“ in den Strophen balladesk und im Refrain ausgewachsener Rocker, „Hang Around With Friends“ ein gute Laune Rocker.

Balle

BLACK SWAN – Generation Mind

Trackliste:

01. Before The Light
02. She Hides Behind
03. Generation Mind
04. Eagle Fly
05. See You Cry
06. Killer On The Loose
07. Miracle
08. How Do You Feel
09. Long Way Down
10. Crown
11. Wicked The Day
12. I Will Follow

Spielzeit: 55:27 min – Genre: Hard Rock – Label: Frontiers Music s.r.l. – VÖ: 08.04.2022 – Page: www.facebook.com/BlackSwanRockNRoll

 

Robin McAuley geht mit BLACK SWAN in die Verlängerung und kommt mit Album #2 aus dem Studio. Ohne Lineup Änderung gehen Robin am Mikro, Reb Beach an Gitarren und Backing Vocals, Jeff Pilson an Bass, Akustik Gitarre und Backing Vocals und Matt Starr an den Drums ins Rennen.

Die Beteiligten Musiker sollten normal bekannt sein und sprechen für sich und deren Qualität an Mikrofon oder den Instrumenten. Das Songwriting wurde von Robin, Reb und Jeff ausgeführt, die Staubtrockene Produktion wurde von Jeff übernommen.

Was kann man erwarten, High Octane Hard Rock der energiegeladen alles Platt macht und voll durch die Wand geht. Wenn der Nachbar für Alarm an der Haustür sorgt hat man die Lautstärke übertrieben. Die Vocals von Robin gewohnt auf Top Niveau, die Gitarren sorgen für Alarm bei den Luftgitarren Heroes dieser Welt. Der Bass drückt genau wie die Drums die von hinten voll durchbrechen.

Vergleichen kann man mit dem Debüt Album und bedingt mit ALCATRAZZ, GRAHAM BONNET, SCORPIONS, DOKKEN, MCAULEY SCHENKER GROUP, WINGER oder einfacher ausgedrückt Hard Rock ab Mitte bis Ende der glorreichen 1980er Jahre. Hier wird in Retro gerockt bis die Socken qualmen und in Flammen auf gehen, die Furztrockene Produktion rundet das positive Gesamtbild ab. Als Fazit kann man getrost behaupten das dieses Album rockt und jedem der die 1980er Zeit voll miterlebt hat die Freudentränen in die Augen treibt. Im Gegensatz zum Debüt ist eine deutliche Steigerung zu hören.

Die Songs katapultieren mich gedanklich so dermaßen in die geilen 80er, in eine Zeit der Unbeschwertheit, der Leichtigkeit des Seins, geile Nächte mit Feten in der Disco, Freiluftfeste oder Bikertreffen bei eben solcher Mucke. Menno ich will die 80er zurück. Eine Zeit in der man für einen Discobesuch noch keinen 6er im Lotto ausgeben musste.

„Before The Light“ ein kurzes Intro, „She Hides Behind“ ein Vollgas Rocker der alles Platt macht mit geiler Melodie. „Generation Mind“ ein Melodic Stampfer vor dem Herrn, „Eagle Fly“ erinnert mich an RAINBOW. „See You Cry“ ein geiler Melodic Rocker, „Killer On The Loose“ was für eine Melodie, was für eine Energie, was für ein Song einfach nur Geil irgendwo zwischen SCORPIONS und MCAULEY SCHENKER GROUP, „Miracle“ ein kräftiger geiler Retro Vollgassong, „How Do You Feel“ der nächste Retro Rocker. „Long Way Down“ ein flotter Rocker, „Crown“ kommt mit düsterem Riffing aber Saugut dabei. „Wicked The Day“ ein Song für die Überholspur auf der Autobahn, „I Will Follow“ kommt mit Orientflair aber stark umgesetzt.

Balle

FIRST SIGNAL – Closer To The Edge

Trackliste:

01. Don’t Let It End
02. I Don’t Wanna Feel The Night Is Over
03. Show Me The Way
04. Don’t Look Away
05. Irreplaceable
06. One More Time
07. Closer To The Edge
08. Angel With A Rose
09. Mystery
10. The Hunting One
11. Got To Believe

Spielzeit: 56:00 min – Genre: Melodic Hard Rock – Label: Frontiers Music s.r.l. – VÖ: 08.04.2022 – Page: www.facebook.com/firstsignalband

 

Das Erfolgsduo um Goldstimme Harry Hess und Daniel Flores an Drums geht in die vierte Runde. Am Songwriting beteiligt waren neben den beiden Hauptakteuren noch Pete Alpenborg (ARCTIC RAIN), Guillermo Del Medio (INNER STREAM), Kristia Fyhr (SEVENTH CRYSTAL) und Haus und Hof Songproduzent Alessandro Del Vecchio. Produziert wurde das Album von Daniel Flores, der Sound hat ordentlich Bumms.

FIRST SIGNAL startete 2010 als Partnerschaft von Harry Hess und Dennis Ward die mit dem Debütalbum bei Fachpresse hervorragende Kritiken einheimsen konnten, und bei Fans bestens aufgenommen wurde. Als Harry mit HAREM SCAREM das Comeback Album „Thirteen“ aufnahm immer noch daran dachte von ihm gesammelte starke Melodic Rock Songs, die von verschiedenen Songwritern geschrieben wurden, unter dem Banner FIRST SIGNAL zu veröffentlichen. Also war der Gedanke an FIRST SIGNAL immer noch präsent und mit Hilfe von Daniel Flores der für Dennis Ward einsprang wurde das zweite Album 2016 veröffentlicht und 2019 dann das dritte Album.

Nun haben wir 2022 und Album #4 von FIRST SIGNAL soll das Licht der Welt erblicken. Können beide mit Hilfe der anderen Songschreiber an die vorangegangenen Erfolge anknüpfen. Ich sag jetzt mal lässig Ja, das Album glänzt mit Saustarken Vocals von Harry, geilen Läufen auf der Stromaxt die sich immer und jederzeit mit den Keys anlegt. Der Bass und Drums sind eher zurückhaltend und machen aus dem Hintergrund dezent Druck. Die Produktion drückt und hat Dampf, geht voll in Ordnung.

Durch die doch sehr markante und einzigartige Stimme von Harry kommt man immer wieder mit den Gedanken hin zu HAREM SCAREM. Der Sound geht nicht nur in die HAREM SCAREM Schiene sondern man kann als Vergleich auch ARCTIC RAIN, NORDIC UNION, LANDFALL und ähnliche heranziehen bei dem aber immer mit Eigenständigkeit und eben durch die Stimme HAREM SCAREM. Trotz all dem ist dies ein verdammt gutes Album geworden welches jedem Anhänger der Vergleiche oder Melodic Hard Rocks schmecken sollte und die Player lange Zeit besetzt halten.

„Don’t Let It End“ ein gefühlvoller Rocker, „I Don’t Wanna Feel The Night Is Over“ besticht durch geiles Riffing. „Show Me The Way“ ein kräftiges Rockerhighlight, „Don’t Look Away“ ein geiler Rocker besser geht nicht. „Irreplaceable“ ein genialer Melodic Rocker, „One More Time“ ein Schmachtfetzen würde sich bestens HAREM SCAREM Alben machen. „Closer To The Edge“ das nächste Highlight, „Angel With A Rose“ noch so ein geiler Schmachtfetzen. „Mystery“ das nächste Riffmonster und Highlight, „The Hunting One“ könnte von HAREM SCAREM sein, „Got To Believe“ ein weiterer gefühlvoller Song zum Abschluss.

Balle

DEVICIOUS – Black Heart

Trackliste:

01. Afterlife
02. Heroines
03. Special Mind
04. Liar
05. Black Heart
06. Not What It Seems
07. Welcome The Night
08. After Midnight
09. Falling
10. Miles Away
11. Escape From Reality (Bonus Track)
12. Axenya’s Dream (Bonus Track)

Spielzeit: 51:08 min – Genre: Melodic Hard Rock – Label: Pride & Joy Music – VÖ: 14.04.2022 – Page: www.facebook.com/deviciousband

 

Die in Deutschland beheimatete Multikultitruppe DEVICIOUS melde sich mit ihrem vierten Album zurück. Wurden die drei Vorgänger innerhalb von drei Jahren veröffentlicht, haben sich die Jungs um Alex Frey diesmal ein wenig mehr Zeit genommen um diesen Rundling einzutüten. Wie auch alle andern Künstler so waren auch DEVICIOUS von der Coronapause betroffen und bei manchen ist ein sehr gutes Werk herausgekommen, können DEVICIOUS auch auf dem vierten Album überzeugen, das zeigt sich in den folgenden Zeilen.

Mit dabei sind wie auch schon auf Album #3 Antonio Calanna am Mikro, Radivoj Petrovic an Gitarren, Alex Frey an Bass, Dennis Kunz an den Tasten und Lars Nippa an der Schiessbude.

Wie auch schon auf dem Vorgängern besteht der Sound von DEVICIOUS aus sehr guten Vocals von Antonio, den Gitarren und Keyboard Duellen von Radivoj und Dennis die sich wie zwei riesige wilde Stiere in der Arena gegenüber stehen. Der Bass von Alex tritt in den Hintern und Lars zerlegt regelrecht sein Instrument, man meint er wolle seine Drums in Schutt und Asche legen.

Die Produktion geht vollkommen in Ordnung, in den Höhen könnte man meinen das die Luft dünn geworden ist, stört aber nicht im Geringsten. Die Mitten und Tiefen sind voll da wie sie sein sollten.

So nun zu der Frage von oben ob die Boys überzeugen können. Ich sag Kurz Jepp das können sie wie auf den drei Vorgängern. Da die Band zwar Multikulti aufgestellt ist aber in Deutschland beheimatet ist kommt hier das Gütesiegel „Made In Germany“ voll zum Tragen. Es gibt außer bei den Höhen nichts zu meckern oder beanstanden.

Die Jungs sind nun leibhaftig an der Spitze des Rock N Roll in Europa angekommen und festigen ihren Anspruch auf die vordersten Plätze in der Reihe der Besten. Nun kann der Siegeszug weiter über den gesamten Planeten gehen. Dazu kommt das die Band seit dem Debüt auf einen gleichbleibend Hohen Niveau in der Lage ist starke, mitreißende und spannende Songs verfassen und auch im Studio eintüten zu können. Der Melodic Rock ist cool, catchy, eingängig wie Sau, besitzt die richtig Dosis Gitarren und Keyboard Duelle. Vergleichen kann man bedingt mit BLACK DIAMONDS, alte JADED HEART mit Bormann, ECLIPSE, H.E.A.T., NESTOR, TREAT, RONNIE ATKINS und etc. könnte man beliebig mit den Bigplayern im Biz auffüllen es kommt noch hinzu das die Band bei all dem genügend Eigenständigkeit besitzt um ihre eigene Duftmarke zu setzten.

Leider habe ich es bis jetzt noch nicht geschafft die Band Live zu sehen aber vielleicht klappt es im Sommer, wenn Corona mitspielt, und die Jungs nach Salzburg kommen.

Als Fazit kann ich nur aussagen, „Alles richtig gemacht, Jungs Top Job und Full House gibt’s von mir für diesen Rundling und wir sehen uns in Salzburg auf einen Drink“.

„Afterlife“ setzt gleich am Anfang eine gewaltige Duftmarke, „Heroines“ gibt mit geilen Keyboardpassagen und Riffeinlagen ein melodic Highlight. „Special Mind“ wieder mal kurz ein Highlight abgeliefert, „Liar“ ein typisches DEVICIOUS mit dem Kopf durch die Wand Highlight. „Black Heart“ ein melodischer Top Ten Hit, „Not What It Seems“ ein #1 Rocker nachdenklich stimmend aber Schweinegeil. „Welcome The Night“ ein geiler Song die Keys hören sich ein wenig nach 80er Italopop an, „After Midnight“ kommt mit einem geilen spaceigen Keyboard als Kontrastpunkt. „Falling“ ein starker Riffrocker, „Miles Away“ kommt mit traumhaftem Refrain. Leider fehlen die zwei Bonustracks bei dem zur Verfügung stehenden Promomaterial.

Balle

B-JOE – Ready To Ride (RG Zeitmaschine)

Trackliste:

01. Rock N Roll Junkie
02. Ready To Ride
03. Dirty Sheets
04. Don’t Wanna Lose You
05. Forty Days
06. Lies
07. Brand New Start
08. Alright Now
09. All The Nights

 

 

Spielzeit: 35:52 min – Genre: AOR / Melodic Rock – Label: GSE Records – VÖ: 1992 – Page: www.facebook.com/BJoeMusic/

Bei B-JOE handelt es sich um eine AOR / Melodic Rock Band aus Dänemark. Damals dabei waren B Joe an Mikro und Gitarren, Nick Kroyer an Bass, Thomas Johansen an Keys und Jesper Im an den Drums. 1991 wurde das gleichnamige Debüt, dieses zweite Album 1992, „White White Roses“ 1995 veröffentlicht. 2004 folgte das mit dänischen Texten eingespielte „Danselabyrinten“, 2008 „Good Time For Lovers und 2009 „Rattlesnake Heartache“.

Ich wurde irgendwann so 1994 bis 1996 auf die Dänen aufmerksam, damals hörte ich in einer meiner Stammdiscos zwischen München und Passau den Song „Rock N Roll Junkie“. Ich dachte mir damals das Ding rockt ganz schön, ich kannte zu der Zeit nur den Song ohne Titel oder Band zu wissen.

Als Hang Loose Records noch gedruckte Kataloge verschickten viel mir zu diesem vorliegenden Album der Zusatz in Textform „Really great Melodic Rock from Denmark“ auf, also wurde das Dingens bei einer Bestellung mit geordert. Angekommen machte mein CD-Player hungrig seinen Schacht auf und das Ding reingeschoben. Auf Play gedrückt und es kam der Song den ich von der Disco kannte „Rock N Roll Junkie“ und der Lautstärkeregler wanderte zum Leidwesen meiner Nachbarn in Richtung rechten Anschlag und meine Quadral konnten mal wieder mit aller Gewalt ausatmen.

Was kommt auf den Hörer zu wenn er sich auf B-JOE mit dem Album „Ready To Ride“ einlässt, ein Stilmix aus AOR und Melodic Rock mal mit Country oder ein anderes Mal mit Bluesnote. B Joe’s Stimme ist eine Macht erinnert mich an eine Mischung aus RETURN und FREE SPIRIT. Die Gitarren, auch gerne mal die Akustische feiern mit den Keys ihre Vermählung und harmonieren perfekt mit Joe’s Stimme. Der Bass ist sehr dezent ausgeführt und die Drums sind klar vernehmbar aber dabei nicht so auf Krawall gebürstet wie bei manch anderen Künstler.

Der Sound geht in Richtung Skandirock ala FREE SPIRIT, RETURN, ECLIPSE, BROTHER FIRETRIBE, ZERO NINE und TRILOGY mit viel Liebe zur Melodie und geilen Vocals eingespielter AOR / Melodic Rock.

„Rock N Roll Junkie“ gleich zu Anfang ein Top Ten Hitanwärter und fettes Highlight, „Ready To Ride“ ein Schmachtfetzen der von einer starken Melodieführung lebt. „Dirty Sheets“ kommt im AOR Gewand mit Country Rock Flair um die Ecke, „Don’t Wanna Lose You“ eine starke Ballade mit Piano. „Forty Days“ ein geiler Bluesrotzer mit Hammondsounds, „Lies“ gehört zu den potentiellen Unknown Top Ten #1 Hits die es zu tausenden gibt. „Brand New Start“ eine Powerballade, „Alright Now“ der nächste #1 Hit, „All The Nights“ macht würdig das Licht aus.

Balle

GHOST – Impera

Trackliste:

01. Imperium
02. Kaisarion
03. Spillways
04. Call Me Little Sunshine
05. Hunter’s Moon
06. Watcher In The Sky
07. Dominion
08. Twenties
09. Dakness At The Heart Of My Love
10. Grift Wood
11. Bite Of Passage
12. Respire On The Spital Fields

Spielzeit: 46:21 min – Genre: Heavy Bombast Rock – Label: Loma Vista Records – VÖ: 11.03.2022 – Page: www.facebook.com/thebandghost/

 

GHOST sind bis jetzt fast spurlos an mir vorbei gegangen, bis auf den Song „Dance Macabre“ der einen echten Ohrwurm darstellt, zu dem es auch ein effektvolles Mashup Video aus Polanskis Tanz der Vampire und Blade gibt. Auf das Lineup gehe ich jetzt nicht wirklich ein bei all den Ghouls hier und da macht das wenig sind.

Mir war GHOST nur wegen „Dance Macabre“ bekannt ich kenne die Vorgänger zu „Prequelle“ nicht werde mir diese aber mal genauer anssehen. Die Infos die ich bis jetzt von GHOST hatte war das es sich um eine Bombast Theatralmetal Band handelt. Das trifft für mich bedingt zu, auf diesem Album gibt es einige Metalriffeinlagen der Rest ist leicht angeprogt entspannter Bombastrock der mal härter oder softer rüber komm.

Die Stimme vom Papa Emeritus ist kraftvoll und klar und prägt dadurch die Band entscheidend mit, die Gitarren sind ein Traum die Boys wissen was sie mit der Klampfe anstellen müssen. Die Keys, Orgeln und Fanfaren bilden bei alle dem Wiederspruch zu den Gitarren ein Fundament und große Bühne für den Papa. Bass und Schlagzeug machen Dampf wie ein Sklavenantreiber mit seiner Peitsche.

Der Sound ist brachiales großes Effektkino das einen von vorne bis hinten in eine andere Welt teleportiert, in eine Welt voll mit Einhörnern, Hobbitsen, Drachen, Leprechauns, Jasons, Freddy Krugers, sprechenden Kanickels, Drankensteins und Frankulas. Man meint gleich haut der Yeti den Rübezahl, Grendel jagt den Troll richtig toll und die Asbachuralt Mumie pfeift ohne Zähne Lapalomo vor einem Millionen Puplikum. Also das nenne ich mal innovativ und intelligent umgesetzt da steckt Kreativität und viel Liebe zum Detail drin. Es ist von allem etwas dabei sei es QUEEN, CATS IN SPACE, THE DARKNESS, METALLICA oder auch mal WHITESNAKE.

„Imperium“ wird effektvoll mit viel Drama als Intro in Szene gesetzt, „Kaisarion“ liegt irgendwo zwischen QUEEN und CATS IN SPACE. „Spillways“ ein melodischer Rocker und Highlight. „Call Me Little Sunshine“ das nächste Highlight ein Rocker der mich vom Riffing an METALLICA erinnert. „Hunter’s Moon“ haut mal eben einen raus das Ding rockt irgendwo zwischen Prog und THE DARKNESS, „Watcher In The Sky“ geiler Refrain mit Metalriffing. Mit „Dominion“ kommt das nächste dramatisch angehauchte Intro mit Kirchenorgel, „Twenties“ könnte die richtige Untermalung für einem Freitag der 13. Filme sein wenn sich Jason Voorhees an sein nächstes Opfer anschleicht und der Refrain erinnert an QUEEN mit Asiatouch für die 1960er Batman Realcomic Serie. „Dakness At The Heart Of My Love“ was für ein Kino eine Melodie zum Träumen, „Grift Wood“ Augen schließen und wie in meiner Schilderung weiter oben der Fantasie freien Lauf lassen ein Highlight. „Bite Of Passage“ das nächste Fantasiehorror Intro, „Respire On The Spital Fields“ erinnert an WHITESNAKEs „Still Of The Night“ mit THE DARKNESS, QUEEN und CATS IN SPACE Vibes.

Balle

SUCKERPUNCH – Redneck Gasoline

Trackliste:

01. Go Big Or Go Home
02. Dusty Windshield
03. Hell To Pay
04. Last Call
05. Dead Man’s Hand
06. Filthy Rich
07. Gators
08. Don’t You Come Back
09. Cut The Grap
10. Little Teaser

 

Spielzeit: 41:42 min – Genre: Asskickin‘ Hard Rock – Label: Eigenregie – VÖ: 04.03.2022 – Page: www.facebook.com/sp.live.dk

 

Als erstes eine Erklärung warum ich hier Full House ziehe. Mir ist die Band nicht bekannt ich habe auch nichts davon wenn ich so bewerte. Aber hier geht es mir wie mit dem Debüt von THE GEORGIA THUNDERBOLTS oder ALLIGATOR STEW ich liebe diese Spielart und wenn auch noch eine mir in gänze unbekannte Band so ein Hammerteil vors Schienbein nagelt ich da gerne Full House ziehe. Solche Talente sollten gepushed und gefördert werden bevor sie zu Unrecht in der Belanglosigkeit oder Veröffentlichungsflut unter gehen. Einen Bonuspunkt gibt es für die geile Retroproduktion die noch mal Wirkung bei den Songs zeigt. Ich hoffe das diese kleinen Genies so weiter machen und mir noch ein paar solcher Bretter vor die Stirn knallen.

Die aus Dänemark stammenden SUCKERPUNCH, wersn datt, kenn ich nicht, kommen mit ihrem zweiten Album aus dem Norden. Da mir die Band bis jetzt völlig unbekannt ist lohnt sich doch mal ein genauer Blick hin zu SUCKERPUNCH. Stammten oder stammen doch einige verdammt gute und starke Acts aus dem Harten Rock Bereich aus Dänemark. So Bands wie PRETTY MAIDS, RONNIE ATKINS, SKAGARACK, FATE, B-JOE, LUCER oder auch VOLBEAT beweisen immer wieder eindrucksvoll das mit dänischen Musikern jederzeit zu rechnen ist.

Der Vierer sieht von den mir vorliegenden Bildern so aus als wenn die Jungs schon ein wenig reifer zu sein scheinen. Ich gehe jetzt mal von einem Alter ab Mitte 40 aufwärts aus, also keine Testosteron ferngesteuerten Halbstarke auf Stunk, genügend Erfahrungen im Leben und als auch Musiker gesammelt haben, dass sie wissen was sie tun. Zur Band gehören Kurt Moesgaard am Mikro, Morten Flindt an Gitarren, Jesper Willumsgaard an Bass und Lars Groth an der Schiessbude.

Was die Boys hier bieten ist Asskickin‘ Rock N Roll. Die Vocals sind frech und laut und passen sehr gut zu dem Heavy Rock. Die Gitarren kommen einfach ausgedrückt nur noch geil aus den Boxen. Der Bass macht einen nass und die Drums erinnern mich an KISS zu „Creatures Of The Night“ und hauen rein wie eine Bombe. Wenn die Band mit dem Teil nicht mächtig Staubaufwirbeln kann wäre eine Schande, die Jungs haben es voll drauf einen mitzureißen und zu überzeugen.

Der Sound geht in Richtung MOTOR JESUS, THE STITCHPIG REVIVAL, GARY JEFFRIES, ALLIGATOR JACKSON, ALLIGATOR STEW, THE GEORGIA THUNDERBOLTS auf Speed oder auch THE NEW ROSES.

Das Rad wird auch hier nicht neu erfunden, stört aber nicht im Geringsten, das Ding hört sich an wie aus dem tiefsten Sumpf Süden der USA. Die Typen spielen sich für uns den Hintern dreifach wund und blutig. Die nächste Bikerparty hat hiermit einen Soundtrack der für sehr gute Stimmung und Riesen Absatz der Hopfenbrause sorgen sollte.

Für alle Freunde des gepflegten Riffrocks mit viel Energie und Südstaaten Flair eine Bereicherung und auf dem Streamingdienst mit dem grünen Logo zu finden. Respekt Boys, das Album macht einen mehr als nur guten Eindruck, es ist alles da, Gitarren ohne Ende, dreckige Vocals, ein Wummer Bass und treibende Drums. Nicht zu vergessen ein feines Händchen für geile Melodien und die einfach nur Retro klingende Produktion ist ideal für diesen Riffrock.

„Go Big Or Go Home“ ein energiegeladener Rocker, „Dusty Windshield“ ein Bluesrotzer der besseren Sorte. „Hell To Pay“ was für eine Energie das ding prügelt alles weg was nicht festgenagelt ist, „Last Call“ ein ruhiger Song der gut rüberkommt. „Dead Man’s Hand“ haut einem die Riffs links und rechts um die Ohren, „Filthy Rich“ ein Eichhörnchen auf XTC. „Gators“ Augen zu und man kann den Geruch von Moder und Sumpf wahrnehmen das Teil rockt wie Sau, „Don’t You Come Back“ Blues in Reinkultur. „Cut The Grap“ geiles Riffmonster, „Little Teaser“ das Beste am Schluss ein Riffrotzer mit viel Melodie.

Balle