IRON SAVIOR – Live At The Final Frontier

Band: Iron Savior
Album: Live at the Final Frontier
Spielzeit: 84:51 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma:  AFM Records
Veröffentlichung: 29.05.2015
Homepage: www.iron-savior.com

Ach du je, ich glaube so langsam werde ich wirklich alt! Die Jungs von IRON SAVIOR gibt es nun auch schon fast 20 Jahre? Ich kann mich noch gut daran erinnern als ich 1999 das zweite Album der Band „Unification“ in den Händen gehalten habe und danach ein glühender Anhänger der Band wurde.
Acht Studioalben haben die Jungs rund um Mastermind und Fronter Piet Sielck schon auf dem Buckel und dieser Tage erscheint das mittlerweile mehr als fällige erste Live Dokument der Band „Live at the Final Frontier“, welches als schickes DVD/Doppel CD Paket veröffentlicht wird.
Bei einem derart starken Backkatalog wie es IRON SAVIOR haben, kann man sich vorstellen was einem hier erwartet, Europäischer Power Metal aller erster Güte und eine Setliste die fast nur aus Hits besteht!
So steigen die Jungs auch direkt schwungvoll mit einen der letzten Hits nämlich „Last Hero“ vom letzten Album „Rise of the Hero“ ein. Und man merkt gleich die Band hat Bock heute Abend so richtig einen raus zu feuern! Ohne Ende Spaß in den Backen haben die Jungs rund um Piet. Selbiger ist auch absolut zu Scherzen aufgelegt und scherzt das ein ums andere Mal zwischen den Songs mit dem Publikum und motiviert sie zum mitgehen.
Die erste Hälfte wird dann auch ganz klar von den neueren Songs dominiert, wobei auch immer wieder ältere Hits Berücksichtigung finden. Und auch hier zeigt sich die Meute textsicher, ist ja schon verwunderlich wenn man bedenkt das die ersten Alben der Band aus den späten Neunzigern stammen.
So ab Track Nummer 11 stehen dann aber ganz klar diese schon angesprochenen älteren Hits im Mittelpunkt. Beginnend mit „Condition Red“ vom gleichnamigen 2002er Album über die Toptracks der aller ersten Alben „Unification“ und „Iron Savior“ in Form von „Coming Home“, dem Medley „Iron Watcher“ oder „Atlantis Falling“.
Der Fan bekommt hier also ganz klar die volle Breitseite IRON SAVIOR um die Ohren geknallt und erlebt eine DER deutschen Power Metal Acts in Bestform!

Anspieltipps:

Erübrigen sich bei dieser quasi Best Of ja.

Fazit :

Was soll man hier groß schreiben? IRON SAVIOR sind mittlerweile eine Institution des deutschen Power Metals und wer die Band noch nie live gesehen hat oder die alten Alben nicht kennt bekommt hier eine gute Möglichkeit beides nachzuholen.
Geile Livescheibe einer geilen Band, endlich mag man den Jungs zurufen!
Fans der Band und Neugierige sollten nicht lange zögern und hier sofort zuschlagen!

WERTUNG: ohne Wertung

Trackliste:

01. Ascendence
02. Last Hero
03. Starlight
04. The Savior
05. Revenge of the Bride
06. Break the Curse
07. Burning Heart
08. Mind over Matter
09. Hall of the Heroes
10. R U Ready
11. Condition Red
12. I’ve been to Hell
13. Heavy Metal never dies
14. Coming Home
15. Iron Watcher (Medley)
16. Atlantis Falling
17. Breaking the Law

Julian

ELVENPATH – Pieces of Fate

Band: Elvenpath
Album: Pieces of Fate
Spielzeit: 68:31 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma:  Eigenproduktion
Veröffentlichung: April 2015
Guck mal an, still und heimlich klettern die Frankfurter Power Metaller von ELVENPATH wieder aus dem Underground Keller und präsentieren uns ihr neues Album „Pieces of Fate“. Seit 2002 und angeführt von Gitarrist Till Oberboßel sind die Jungs so etwas wie die Speerspitze des deutschen Metalundergrounds wenn es um Power Metal geht.
Das letzte, selbst betitelte Album war mein erster Berührungspunkt mit den Jungs und schon damals hat mich die Professionalität der Band echt beeindruckt! Da kann sich manche Profiband wirklich eine Scheibe von abschneiden.
Ich war echt gespannt ob sich die Band nochmal gesteigert hat und nachdem mich der Sänger Dragutin Kremenovic beim letzten Mal mit seiner Bandbreite schon echt beeindruckt hatte und mit Uwe Lulis ein erfahrender Produzent hier seine Finger mit im Spiel hatte, war ich mir sicher das mich ELVENPATH auch dieses Mal überzeugen sollten.
Mit dem Brecher „Mountain of Sorrows“ legen die Jungs schon mal gut zu Beginn los. Power Metal typisch mit ordentlich Double Bassdrums und knackigen Riffs bahnt sich der Opener direkt seinen Weg in unsere Gehörgänge. Garniert wird das Ganze noch von dem Gesang von Dragutin der sich nochmal hörbar im Vergleich zum letzten Album gesteigert hat. Geiler Opener, check!
Noch eine Spur packender, ist dann das folgende „Battlefield of Heaven“ ein episch, schneller Track der jeder Profi Power Metalband zu Ehre gereicht hätte und auf der TV Serie „Supernatural“ basiert, dem aber nicht genug schließt sich direkt mit „Sons of the Blood Cult“, wo wir auch mal die Openerstimme von Dragutin zu hören bekommen, ein weiterer Ohrwurmtrack an.
Danach gibt es mit „The Liars Dance“ und „Testament of Tragedy“ zwei Nummern, die nicht so zünden wollen, aber immer noch weit entfernt von Totalsausfällen sind.
Eine richtige geile, rockige Nummer ist dann „Wild Boars of Steel“ welches dem Fanclub der Band gewidmet ist. Eine kleine Hymne die die Jungs hier gezaubert haben!
So, was haben wir denn noch Gutes im weiteren Verlauf der Scheibe zu vermelden? Eigentlich nur Gutes! Besinnliche Klänge beim Zwischenstück „Coming Home“, pfeilschnelle Metalriffs ala „Queen Millennia“ oder überlange, epische Mucke wie den Abschlusstrack „On the Elvenpath“.
Einfach ein rundrum gelungenes Metalalbum, welches sich im gesamten Verlauf immer mehr steigert und das bisher Beste der Bandkarriere darstellt!
Anspieltipps:
Auf jeden Fall solltet ihr euch hier “Mountain of Sorrows”, “Battlefield of Heaven”, “Sons of the Blood Cult”, “Wild Boars of Steel” und “On the Elvenpath” reinziehen!
Fazit :
Junge, Junge von den Jungs von ELVENPATH kann sich manch Profikapelle eine dicke Scheibe abschneiden! Ganz ohne Rücksicht auf Trends zocken die Jungs ihren Stil durch und steigern sich nochmal ein gutes Stück im Vergleich zu der schon starken Vorgängerscheibe. Besonders Sänger Dargutin ist hier als leuchtendes Beispiel zu nennen. Was der Junge aus sich rausholt ist mehr als beachtlich, ein geiler stimmlicher Umfang!
Mich wundert nicht erst seit diesem Album warum die Frankfurter Jungs nicht schon längst einen richtigen Plattenvertrag angeboten bekommen haben, da könnte ich auf manch überflüssiges, zusammengestückeltes Studioprojekt verzichten, wenn mehr Bands wie ELVENPATH unter Vertrag genommen werden.
Leute, besorgt euch dieses geile Teil des deutschen Metalundergrounds am Besten sofort über die Bandhomepage, ihr werdet es definitiv nicht bereuen!
WERTUNG:




Trackliste:
01. Mountain of Sorrows
02. Battlefield of Heaven
03. Sons of the Blood Cult
04. The Liars Dance
05. Testament of Tragedy
06. Wild Boars of Steel
07. Coming Home
08. Sentinel of the Past
09. Queen Millennia
10. On the Elvenpath

Julian

STEEL PROPHET – Omniscient

Band: Steel Prophet
Album: Omniscient
Spielzeit: 62:27 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Cruz Del Sur Music
Veröffentlichung: 04.07.2014
Homepage: www.facebook.com/SteelProphet

10 Jahre nach „Beware“ melden sich STEEL PROPHET zurück. Eine Band, die das Potential für eine steile Karriere gehabt hätte. Durch zahllose Besetzungswechsel und eine schleppende Entwicklung hat sich die Band aber immer wieder selbst zurückgeworfen. 1983 gegründet, dauerte es bis 1995 bevor endlich die erste Langrille erschien. Dann gab es in neun Jahren noch sechs weitere Alben und nun kehren die Amis aus der Versenkung zurück.

Musikalisch ist alles beim Alten, Stammsänger Rick Mythiasin ist auch wieder mit an Bord. Geboten wird progressiver Power Metal amerikanischer Prägung, der aber auch immer mal wieder Anleihen von IRON MAIDEN im Gepäck hat. Die größte Nähe besteht aber weiterhin zu Bands wie FATES WARNING.

Die Songs auf „Omniscient“ sind durch die Bank sehr gelungen, der Band scheint die lange Veröffentlichungs-Auszeit gut getan zu haben. Ricks markante Stimme, einige komplexe Strukturen gepaarte mit einem treibenden Drumming und messerscharfen Riffs zeigen schnell, dass die Band 2014 wieder gut im Saft steht. Die vierzehn Songs kommen aus einem Guss und halten ein konstant hohes Niveau wenn auch die ganz großen Kracher fehlen, daher spare ich es mir, einzelne Songs raus zu picken. Besondere Erwähnung verdient noch ein im ersten Moment gewöhnungsbedürftiger Song in Form des QUEEN Cover zu „Bohemian Rhapsody“. Anfangs befürchtet man eine metallische Variante bis man merkt, dass die Band nah am Original bleibt und eine gelungen Interpretation abliefert. Hier kann Rick sein ganzes Können zeigen. Eine nette und vor allem ungewöhnliche Idee.

„Omniscient“ ist ein gutes Comeback-Album geworden, dem man anhört, dass während der Aufnahmen für kurze Zeit die Chemie bei STEEL PROPHET gestimmt hat. Leider hat die Band aus den Fehlern der Vergangenheit wohl immer noch nicht gelernt, schon jetzt sind zwei der fünf Musiker, welche „Omniscient“ eingespielt haben bereits wieder Geschichte.

WERTUNG:


Trackliste:

01. Trickery of The Scourge
02. When I Remake the World (A Key Flaw)
03. 911
04. Chariots of the Gods
05. The Tree of Knowledge
06. 666 is Everywhere (The Heavy Metal Blues)
07. Oleander Deux
08. Aliens, Spaceship and Richard M. Nixon
09. Through Time and Space
10. Funeral for Art
11. Call of Katahdin
12. Transformation Staircase
13. Bohemian Rhapsody
14. 1984 (George Orwell is Rolling in His Grave)

Chris

TWILIGHT FORCE – Tales Of Ancient Prophecies

Band: Twilight Force
Album: Tales of Ancient Prophecies
Spielzeit: 37:35 min
Stilrichtung: Epic/Symphonic Power Metal
Plattenfirma: Black Lodge
Veröffentlichung: 06.06.2014
Homepage: www.twilightforce.com

Falun die Heimatstadt DER Power Metalaufsteiger der letzten Jahre SABATON ist mittlerweile zu einer kleinen Geburtsstätte von Bands geworden. So auch für die Jungs von TWILIGHT FORCE die sich seit 2011 der Rückkehr des wahren epischen Symphonic Power Metals verschrieben haben und diese Rückkehr mit aller Macht beschleunigen wollen. Dazu kombinieren sie kraftvollen Melodien mit orchestralen Elemente und fertig ist der Sound von TWILIGHT FORCE. Hinter der Band stehen die beiden Masterminds Felipe und Daniele (Gitarre und Keyboard), Schlagzeuger Robban (SABATON, ECLIPSE), Bassist Borne sowie Sänger Christian Hedgren.
Auf dem Debütalbum „Tales of Ancient Prophecies“, welches dieser Tage erscheint, dreht sich alles um fantastische Erzählungen aus den Bereichen der Mythen und Sagen. Fans von Fantasy Filmen und Büchern kommen hier also voll auf ihre Kosten.
Und da die Band ja wie schon gesagt aus Falun stammt, verwundert es nicht das sich SABATON Fronter Joakim Broden sowie Ex H.E.A.T Sänger Kenny Leckremo zu Gastbeiträgen hinreißen ließen.
Also, es ist angerichtet, horchen wir daher direkt mal in den Albumopener „Enchanted Dragon of Wisdom“ rein. Und hier geht dann gleich so richtig die Lutzi ab! Alter RHAPSODY OF FIRE Bombast/Symphonic Metal in Reinkultur wird uns hier geboten, ein Fest für die Anhänger dieses Genres. Geiler, starker Beginn!
In ein ähnliches Fahrwasser schlägt dann auch das anschließende „The Power of the Ancient Force“. Hier muss mal der Fronter Christian besonders hervorgehoben werden, was der Junge für eine Range hat, ist schon beeindruckend, Hut ab!
Der Chorus der Nummer gehört mit zu dem Besten was man auf der Platte hören wird, also genießen liebe Leute!
„Twillight Horzion“ ist dann nicht ganz so eingängig wie die beiden Vorgängersongs, ist aber trotzdem auf ganz hohem Niveau und sollte allen munden die auch schon bei den beiden anderen Songs an die Decke gegangen sind.
Tja und nun kommen leider die Sachen die die Scheibe ein wenig kaputt machen, die storytechnischen Zwischenstücke die in der Folge ein wenig Überhand nehmen und wir somit nur noch „Fall of the Eternal Winter“,mit einer erneut beeindruckenden Gesangsleistung von Fonter Christian, „Forest Destiny“, das epische MANOWAR artige „Made of Steel“ sowie das abschließende „Gates of Glory“, mit dem Gastauftritt von Joakim Broden, als richtige Stücke zu verbuchen haben. Das Ganze geht dann auch ein wenig auf Kosten der Spielzeit die hier abschließend leider nur bei 37 Minuten liegen, ABER das muss man hier auch ganz klar sagen der Großteil der 37 Minuten ist richtig geil gelungen!

Anspieltipps:

“Enchanted Dragon of Wisdom”, “The Power of the Ancient Force”, “Twillight Horizon” sowie “Fall of the Eternal Winter” verdienen absolut eure volle Aufmerksamkeit.

Fazit :

Ach schade, nach den ersten Takten und Songs war ich überzeugt das wir hier mit dem Debütalbum von TWILIGHT FORCE eine 9 bis 10 Punkte Scheibe vor Augen haben. Aber leider machen sich die Jungs ihren super Start im Laufe der Scheibe mit den schon angesprochenen Zwischenstücken die einfach irgendwann ein wenig Überhand nehmen und der daraus resultierenden mickrigen Spielzeit  wieder zu Nichte!
ABER ganz so schlimm wie es jetzt vielleicht klingt ist es dann doch nicht, das beweist ja auch meine mehr als ordentliche Bewertung von 8 Punkten.
Fans der angesprochenen Bands und Genre werden hier auf jeden Fall glücklich werden und ich bin mir sicher das sich die Band auf ihrem zweiten Album steigern wird und sich die Kritik zu Herzen nimmt, ich freue mich auf jeden Fall schon sehr drauf!

WERTUNG:


Trackliste:

01. Enchanted Dragon of Wisdom
02. The Power of the Ancient Force
03. Twilight Horizon
04. The Summoning
05. Whispering Winds
06. Fall of the Eternal Winter
07. Forest of Destiny
08. In the Mighty Hall of the Fire King
09. Made of Steel
10. Sword of Magic Steel
11. Gates of Glory

Julian

GAMMA RAY – Empire Of The Undead

Band: Gamma Ray
Album: Empire of the Undead
Spielzeit: 61:07 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: earMUSIC / Edel
Veröffentlichung: 28.03.2014
Homepage: www.gammaray.org

Vier Jahre nach „To the Metal“ melden sich Kai Hansen und seine Mannen mit „Empire of the Undead“, dem mittlerweile elften Studiowerk, zurück. Die letzten Jahre gab es immer ordentliche Alben aus dem Hause GAMMA RAY, Klassiker der Marke „Land of the free“ oder „Somewhere Out in Space“ blieben aber unerreicht. 2013 schürte dann die EP „Master of Confusion“ nicht nur bei mir die Erwartungen auf den neuen Langspieler. Dann gehen wir mal direkt ans Eingemachte!

Gleich zu Beginn werden schwere Geschütze aufgefahren. Der Opener „Avalon“ versucht auf epische Weise und mit einer Spielzeit von neuneinhalb Minuten an Meisterwerke der Marke „Rebellion in Dreamland“ oder „Armageddon“ anzuknüpfen und macht dabei eine wirklich starke Figur, wenn auch die beiden genannten Stücke nicht ganz erreicht werden. Viel fehlt aber nicht.
Mit „Hellbent“ wartet ein Speed-Geschoss im Lauf, welches immer wieder an JUDAS PRIEST erinnert und mit mächtig Druck direkt auf die Nackenmuskulatur abzielt. „Pale Rider“ fällt dann etwas ab, ein poppig/rockiger Song ohne wirkliche Ecken und Kanten, daher direkt weiter zu „Born to Fly“. Der nächste Ohrwurm, aber dieser klingt zu 100% nach GAMMA RAY. Viel Melodie, viel gute Laune, der Song macht einfach Spaß. Es folgen die beiden von der EP bekannten Songs „Master of Confusion“ und der Titeltrack. Während bei ersterem das Hitpotential in ungeahnte Höhen getrieben wird, hat „Empire Of The Undead“ dermaßen Dampf auf dem Kessel das man keine Sekunde ruhig sitzen bleiben kann.
„Time For Deliverance“ bietet dann einen Moment zum Durchschnaufen, eine Power-Ballade ohne Kitsch mit einigen Elementen wie man sie von QUEEN kennt. Ein weiterer ganz starker Song. Nach dieser kurzen Auszeit bietet der Midtempo-Stampfer „Demonseed“ die Möglichkeit wieder auf Betriebstemperatur zu kommen, bevor es mit „Seven“ wieder hochmelodisches Vollgas gibt. „I will return“ und der Bonussong „Built a World“ halten das Niveau auch weiterhin ganz oben und runden „Empire of the Undead“ wunderbar ab.

Für mich eine echte Überraschung, so eine bärenstarke Scheibe habe ich den Jungs nicht mehr zugetraut. Neben GRAND MAGUS mein bisheriges Highlight im Metaljahr 2014. Also, ab in den Plattenladen, das beste GAMMA RAY Album seit mindestens „No World Order!“ wartet auf euch. Zuschlagen ist hier Pflicht! GAMMA RAY gehören noch lange nicht zum alten Eisen, was die Hamburger mit „Empire of the Undead“ eindrucksvoll unter Beweis stellen.

WERTUNG:


Trackliste:

01. Avalon
02. Hellbent
03. Pale Rider
04. Born To Fly
05. Master Of Confusion
06. Empire Of The Undead
07. Time For Deliverance
08. Demonseed
09. Seven
10. I Will Return
11. Built A World (Bonus)

Chris

IRON SAVIOR – Rise Of The Hero

Band: Iron Savior
Album: Rise of the Hero
Spielzeit: 55:10 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 28.02.2014
Homepage: www.iron-savior.com

2011 kehrte die deutsche Heavy/Power Metal Band IRON SAVIOR nach vierjähriger Pause mit “The Landing” endlich zurück und hinterließ mit ihrer bis dato stärksten Veröffentlichung  einen bleibenden Eindruck in der Szene. Nun knüpfen sie mit „Rise Of The Hero“ genau dort an. Dies sind haargenau die Worte wie sie auch im Promoinfosheet stehen welches mir vorliegt und denen kann ich mich eigentlich auch genau so anschließen!
Die Mannen um Piet Sielck gehören einfach zur deutschen Power Metalszene dazu und treiben dort ja nun auch schon seit 1996 ihr Unwesen.
Man ist ja von der Band straighten Power Metal gewohnt und die Reibeisenstimme von Fronter Piet gehört sicherlich zu einem der Markenzeichen und Stärken der Band.
Bei der Sichtung der Trackliste des neuen Albums musste ich aber erstmal die Nase rümpfen, denn man hat sich mit der Coverversion des MANDO DIAO Songs „Dance with somebody“ an eine Partykracher sondergleichen herangewagt. Ob diese Übersetzung des Mainstream Hits ins das Metalreich gelungen ist und ob die Jungs das starke Niveau des Vorgängers halten können, finden wir jetzt zusammen heraus.
Mit dem Sci Fi Intro „Ascendence“ geht das Ganze schon mal gut los. Das folgende „Last Hero“ bricht dann brachial aus den Boxen und bei der ausreichenden Lautstärke dürften sich die Nachbarn bestimmt freuen! Die Nummer hat aber auch den notwendigen, melodischen Drive, damit sie ohne Probleme im Gehörgang bleibt.
Der Anfang ist also schon mal ganz ordentlich, wie geht es jetzt weiter?
Nun, mit „Revenge of the Bride“ und „From Fary beyond Time“ bekommen wir erstmal zwei gute aber nicht überragende Tracks um die Ohren gehauen, bevor bei „Burning Heart“ der Qualitätspegel wieder absolut ins obere Segment ausschlägt!
So und nicht anders wollen wir unsere geliebten IRON SAVIOR hören!
Mit „Thunder from the Mountains“, „“Iron Warrior“ und „Dragon King“ wird dann gewohnte Qualität geboten, heißt Fans und Kenner der Band werden hier definitiv nicht enttäuscht werden.
Absolut unnötig ist dann aber das schon angesprochene Mainstreamcover „Dance with somebody“ gefiel mir schon als „normaler“ Song nicht, somit kann der Song bei mir absolut nicht punkten! Das Nase rümpfen war bei mir also nicht ganz ohne Grund.
Die letzten drei Songs bieten dann wieder gewohnte Qualität, gehen gut ins Ohr und begeistern direkt beim ersten Mal.

Anspieltipps:

Mit “Last Hero”, “Burning Heart”, “ “Iron Warrior”, “Dragon King” sowie “Firestorm” solltet ihr bestens bedient sein.

Fazit :

IRON SAVIOR bieten auf ihrem neuen Album ihren gewohnten Power Metalstahl der richtig schön satt aus den Boxen knallt! Aber irgendwie kann ich mir nicht helfen, das Vorgängercomebackalbum “The Landing” hatte für mich mehr Metalperlen an Bord.
Das soll jetzt nicht heißen das das Album hier schlecht ist, oh nein davon sind IRON SAVIOR meilenweit entfernt! Andere Power Metalbands würden für solche Songs töten. Aber “The Landing” war ein kleiner Meilenstein der Band der schwer zu erreichen ist. Trotzdem ist “Rise of the Hero” uneingeschränkt der Power Metalgemeinde zu empfehlen!

WERTUNG:


Trackliste:

01. Ascendence
02. Last Hero
03. Revenge of the Bride
04. From Far beyond Time
05. Burning Heart
06. Thunder from the Mountains
07. Iron Warrior
08. Dragon King
09. Dance with somebody
10. Firesttorm
11. The Demon
12. Fistraiser

Julian

SINHERESY – Paint The World

Band: Sinheresy
Album: Paint the World
Spielzeit: 48:54 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Bakerteam Records
Veröffentlichung: 30.09.2013
Homepage: www.sinheresy.com

2009 gegründet und so Bands wie NIGHTWISH, SYMPHONY X oder EDENBRIDGE nacheifernd bringen die Italiener von SINHERESY nun ihr Debütalbum „Paint the World“ auf den Markt.
Die Jungs und das Mädel mixen dabei gekonnt Power Metal mit Dark bzw. Progressive Metal zusammen und können dazu noch mit einem schicken weiblichen/männlichen Wechselgesang aufwarten.
Ich habe mir bei dieser Veröffentlichung eigentlich nicht so viel drunter vorgestellt und hatte die Band zu schnell in eine 08/15 Schublade abgelegt. Wie man sich im Vorfeld täuschen kann und das man nicht zu vorschnell urteilen sollte, das finden wir jetzt zusammen heraus.
Denn mit „Last Fall“ geht die Platte schon mal sehr interessant los. Einer, kleinen atmosphärischen Einleitung folgen direkt mal kraftvolle Riffs und Drums und dann folgt auch direkt mal der starke Wechselgesang den ich schon angesprochen habe. Die Stimmlagen sind hier richtig schön unterschiedlich, was das Ganze noch interessanter macht. Der flotte Rhythmus sowie der Chorus machen diesen Opener auf jeden Fall zu einem gelungenen Einstieg!
„The Gambler“ geht richtig flott und druckvoll los, wieder stellt sich direkt ein gutes Gefühl ein und man kann so richtig schön mitgehen. Die Keyboardeinschübe sind hier richtig gut gelungen und treffen den Nerv der Zeit. Im Chorus ist auch wieder alles perfekt, ein geiler Song, den man schon nach kurzem nicht mehr aus dem Kopf bekommt!
Der Titelsong „Paint the World“ ist dann ein bisschen ruhiger geworden und überzeugt mehr durch seine Atmosphäre und seine Melodic als durch kraftvolle Parts wie die Tracks zuvor. Hier ist der Chorus auch wieder ein absoluter Glanzpunkt.
Eine kleine Auszeit nehmen sich die Jungs und das Mädel bei den beiden nächsten Songs „Rose & Thorns“ und „Made for Sin“. Zwar sind beides auch gute Songs die gut ins bisherige Songgefüge passen, allerdings habe ich gerade eine Ballade wie „Rose & Thorns“ auch schon mal besser gehört.
Aber bei „Break Point“ ist man auf jeden Fall wieder absolut in der Spur. Die Mischung aus kraftvollen Metal, Eingängigkeit sowie Melodic stimmt hier wieder zu 100 %. Achtet mal drauf, der Sänger klingt an einigen Stelle wie der gute James Hetfield von METALLICA.
Danach geht der Truppe ein wenig die Puste aus, ganz schafft man die bisherige Qualität nicht über die gesamte Spielzeit zu halten.
Im letzten Abschnitt sind daher „nur“ noch „Lost in the Shadows“ und das epische „Elua‘s Gift“ eine Erwähnung wert.
Trotzdem kann man hier abschließend von einem absolut gelungenen Debütalbum sprechen!

Anspieltipps:

Ganz klar muss ich euch hier “Last Fall”, “The Gambler”, “Paint the World”, “Break Point” und “Lost in the Shadows” nennen.

Fazit :

Das Debütalbum von SINHERESY weiß auf jeden Fall zu überzeugen. Der starke Wechselgesang die kraftvollen, aber dennoch melodischen Songs, sowie der bärenstarke erste Teil der Platte tun dazu ihr übriges!
Wie gesagt, leider schafft es die Truppe nicht ganz die starke Leistung bis zum Ende durchzuhalten, aber das kann man bei dem ersten Album auch nicht immer erwarten.
Gerade der erste Teil zeigt aber, welches Potential in der Band steckt und ich bin sehr gespannt wo die Reise hingeht.
Auf jeden Fall haben wir es hier mit einem der besten Debütalben der letzten Zeit in dem Genre zu tun und von daher gibt es auch von mir eine glasklare Kaufempfehlung dafür!

WERTUNG: 


Trackliste:

01. Last Fall
02. The Gambler
03. Paint the World
04. Roses & Thorns
05. Made for Sin
06. Break Point
07. Lost in the Shadows
08. Our Angel
09. Elua’s Gift
10. Lying Dreams

Julian

LUCID DREAMING – The Chronicles Pt I

Band: Lucid Dreaming
Album: The Chronicles Pt I
Spielzeit: 76:07 min
Stilrichtung: Melodic Power Metal
Plattenfirma: Limb Music
Veröffentlichung: 02.08.2013
Homepage: www.facebook.com/luciddreamingmetal

Metal-Opern gibt es ja seit Jahren wie Sand am Meer. AYERON, AVANTASIA oder MISSA MERCURIA, um nur die bekanntesten zu nennen, haben die Messlatte allerdings für dieses Genre ziemlich hochgelegt. LUCID DREAMING gehen nicht ganz den Weg der aufgezählten Projekte, LUCID DREAMING verbinden Power Metal mit einigen folkloristischen Elementen und machen somit ihr eigenes Ding. „The Chronicles Pt. I“, das erste Album, in einer sicherlich langen Reihe von kommenden Alben, weiß sich mit diesem Stilmix deutlich abzuheben.
Der Mastermind hinter diesem Projekt ist ELVENPATH Gitarrist Till Oberboßel, der sich hiermit einen Traum von einem eigenen Projekt mit unterschiedlichen Sängern erfüllt.
Thematisch wurden die ersten beiden Bände der Fantasy-Pentalogie „The Chronicles of Prydain“ des Autors Lloyd Alexander ausgewählt. Eine Fantasy Geschichte aus der walisischen Mythologie.
Neben den Sängern, welche die Charaktere Prydains darstellen, konnten einige talentierte Musiker für die instrumentale Seite gewonnen werden. Philipp Koch (SYNCHRONIC, OPALESSENCE) saß am Schlagzeug und die Gitarristen Michael Petrick (SYNCHRONIC) und Oliver Rossow (ELVENPATH) waren für einen Großteil der Soli zuständig. Till selbst übernahm dabei alle übrigen Instrumente.
An etablierten Sängern/-innen konnten u.a. Alexx Stahl (ROXXCALIBUR), Jutta Weinhold (Ex-ZED YAGO, JUTTA WEINHOLD BAND), Thassilo Herbert (DRAGONSFIRE) und Leo Stivala (FORSAKEN) gewonnen werden.
Viele Infos, typisch für so ein Projekt, jetzt haben wir uns denke ich mal etwas Mucke verdient. Starten wir also direkt mal mit dem ersten Song „Introduction“, welches wie der Name schon sagt, ein Intro geworden ist. Genretypisch halt. Das anschließende „Motherless Child“ steigt direkt mal mit einem ordentlichen hohen Schrei ein. Recht schnell übernehmen aber die kraftvollen Rythmusmaschinen und die melodischen Riffs das Zepter und in Verbindung mit dem eingängigen Chorus entwickelt sich eine Nummer die direkt im Kopf bleibt, sehr schön! Ein gelungener, langer Einstieg.
„The Quest for the white Pig“ steht seinem Vorgänger eigentlich in nichts nach, der Chorus ist packend, die Riffs schön metallisch aber doch melodisch und die unterschiedlichen Gesangsstile passen sehr schön. Eine gekonnte Weiterführung also des bislang eingeschlagenen Weges.
Das langsame „Side by Side“ geht zwar auch ganz in Ordnung, aber solche Nummern habe ich tausendmal schon woanders gehört, reißt mich jetzt nicht wirklich vom Hocker.
Die unvergleichliche Jutta Weinhold veredelt dann gesanglich das anschließende „To Caer Dathyl“ welches sich aber auch ansonsten prima einreiht und durch seinen Bombenchorus noch lange im Hirn herumgeistern wird. Klasse!
Über den weiteren Mittelteil helfen uns ganz gut das stampfende und gesanglich sehr unterschiedliche „Swords for Pyrdain“ sowie das schnelle „Where Evil Rides“.
Beim letzteren sticht mal wieder der klasse, mehrstimmige Chorus hervor.
Aber die Jungs und Mädels haben ihr Pulver noch nicht verschossen, das beweisen sie uns im letzten Abschnitt der Platte indem man noch so starke Tracks wie „The Price“, erneut mit der Röhre von Jutta Weinhold, und „No Turning Back“ auf Lager hat.
Mit dem abschließenden „Farewell“ geht dann eine sehr lange, aber sehr interessante, Platte zu Ende und man kommt nicht daran vorbei sich bald erneut auf eine Reise in die Welt von LUCID DREAMING zu begeben!

Anspieltipps:

Ganz klar stechen hier “Motherless Child”, “The Quest for the white Pig”, “To Caer Dathyl”, “Swords for Pyrdain” sowie “Where Evil Rides” heraus.

Fazit :

Zu erst war ich wirklich skeptisch ob die ganzen Vorschusslorbeeren von LUCID DREAMING gerechtfertigt waren und ob man ganz im Stile der großen AVANTASIA eine ähnlich packende Metaloper hinbekommen hat. Nach ein paar Durchläufen kann ich aber sagen, Hut ab Leute, gut gemacht!
Zwar ist man nicht ganz im Fahrwasser von Tobi Sammets Flagschiff unterwegs, aber das wollte man ja auch gar nicht. Hier regiert wesentlich mehr der Power Metalanteil und nicht zu sehr der Bombastanteil. Und das ist auch gut so!
Denn so grenzt man sich schön ab und zielt auf eine ganz andere Käuferschaft ab.
Auch die Sängerauswahl ist sehr gut, es muss also nicht immer ein Bob Catley oder Michael Kiske sein.
Die Spielzeit hätte ein bisschen kürzer sein können und auch der ein oder andere Song etwas griffiger, aber ansonsten finden Melodic Powermetal Anhänger das was sie erwarten, klare Empfehlung also von meiner Seite!

WERTUNG:





Trackliste:

01. Introduction
02. Motherless Child
03. The Quest for the white Pig
04. Side by Side
05. To Caer Dathyl
06. Swords for Prydain
07. Land of Darkness
08. Where Evil Rides
09. The Price
10. No turning back
11. Farewell

Julian

MAGISTARIUM – Faith in Salvation

Band: Magistarium
Album: Faith in Salvation
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma: Eigenproduktion
Veröffentlichung: bereits veröffentlicht
Absolut begabte Newcomerbands findet man recht selten. Die Power Metaller MAGISTARIUM muss man aber zweifelsohne zu einer der talentiertesten und vielversprechensten Newcomer Metalbands im deutschen Raume zählen.
Gegründet haben sich die Jungs 2005 nachdem die Gründungsmitglieder Oleg und Michael sich im Deutschkurs, die beiden stammen gebürtig aus der Ukraine bzw. Russland, kennen gelernt haben.
Schnell faste man den Plan eine eigene Band mit eigenen Songs auf die Beine zu stellen. Man schreibt also neun Songs, komplettiert die Band durch einen weiteren Gitarristen, Bassisten und einem Schlagzeuger und ist nun, nachdem Sänger Oleg auch die Keyboards übernimmt, ready to rock. Man spielt ein paar Livegigs und im Jahr 2009 beschließt man mit Herman Frank (ACCEPT) als Produzenten das Debütalbum zu produzieren. Zwischendurch heimst Gitarrist Michael mal eben einen dritten Platz beim Marshall Guitar Master Contest ein und Oleg gewinnt einen internationalen Gesangswettbwerb in seinem Heimatland.
Vor Besetzungswechseln ist man leider nicht gefeilt, das aktuelle Lineup liest sich so, Oleg Rudych (Gesang) Michael Pesin (Gitarre), Peter Hartmann (Bass), Volker Brandes (Keyboard) und Sebastian Busch (Schlagzeug).
2012 will man das zweite Album angehen, wir wenden wir uns jetzt aber erstmal dem Debütalbum „Faith in Salvation“ zu. Der gleichnamige Titeltrack erwartet uns direkt als Opener. Ein keyboardlastiger Midtempotrack der durch seine gekonnte Melodieführung und dem Ohrwurmchorus auffällt. Auffällig ist auf jeden Fall auch der Gesangsstil von Fronter Oleg, dieser ist ein wenig nasal und klassisch angehaucht und klingt daher nicht alltäglich. Guter Wiedererkennungswert und eine bärenstarke Performance von Oleg und auch den Rest der Truppe!
Das folgende „Abigor“ beginnt ein wenig ruhiger, bevor auch hier wieder ordentlich die Post abgeht. Pluspunkte der Nummer sind auch wieder der absolut überzeugende Chorus und die schöne Melodieführung. Ein Volltreffer!
Bei „What Eternity holds“ geht es ein bisschen mehr in die Bombastmetalrichtung, „Judegment Day“ geht aber wieder in die Power Metal Richtung. Beide können aber nicht ganz an die saustarken Vorgänger anschließen und gehen daher ein klein wenig unter, gut gemacht sind sie aber beide auf jeden Fall.
„Who are we“ ist ein Metalstampfer wie er im Buche steht, durchdringende Riffs und ein absolut livetauglicher Chorus sind die Eckpunkte der Nummer. Geiler Song!
Bei „The Loss“ holt der gute Oleg mal wieder alles aus sich heraus was er zu bieten kann, eine atmosphärische Nummer die ganz klar von seinem Gesang und der dezenten Umsetzung auffällt. Auch absolut hörenswert.
Der letzte Teil der Scheibe ist angebrochen und hier können „In Spite of Death“ und der Abschlusstrack „Countdown“ richtig einschlagen. Gerade „Countdown“ ist eine Mördergranate geworden. Die Nummer wächst mit jedem Mal mehr und ist für mich zusammen mit dem „Titeltrack“ eine DER Power Metal Nummer des bisherigen Metaljahres!
Anspieltipps:
Die absoluten Mördersongs sind auf jeden Fall “Faith in Salvation”, “Abigor”, “Who are we”, “The Loss” und “Countdown”.
Fazit :
Ich habe es schon ein bisschen vorweg genommen, das selbstproduzierte Debütalbum von MAGISTARIUM hat mich wirklich umgehauen. Die Jungs agieren wie Profis und haben auch mit der Wahl von Herman Frank als Produzenten alles richtig gemacht. Die Platte besticht durch ihre durchweg starken Songs, die Mischung aus Eingängigkeit, Melodie und Heavyness und natürlich durch die wirklich starke Leistung des Gitarros Michael und des Fronters Oleg.
Geile Band, geile Platte, ich bin sehr gespannt auf die nächste Scheibe und den Namen MAGISTARIUM sollte man sich auf jeden Fall merken!
Eine klare Kaufempfehlung meinerseits!
WERTUNG:
Trackliste:
01. Faith in Salvation
02. Abigor
03. What Eternity Holds
04. Judegment Day
05. Who are we
06. The Loss
07. Tyrant
08. In Spite of Death
09. Countdown
Julian