ELVENKING – Secrets of the Magick Grimoire

Band: Elvenking
Album: Secrets of the Magick Grimoire
Spielzeit: 61:25 min
Stilrichtung: Folk Power Metal
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 10.11.2017
Homepage: www.elvenking.net

Die italienischen Folk Metaller von ELVENKING können mittlerweile auch auf eine neun Studioalben andauernde Karriere zurückblicken, die 1997 begann. Seit dem Jahr 2000 ist man bei AFM Records unter Vertrag, was anscheinend nicht die schlechteste Verbindung ist, schaut man sich die letzten Erfolge und Veröffentlichungen an. Zuletzt gab es ja das Live Dokument „The Night of Nights – Live“ auf die Ohren. Nun ist es aber wieder Zeit für neuen Stoff aus dem Aufnahmestudio und man hat „Secrets of the Magick Grimoire“ für uns im Gepäck.
Hier drauf hat man mit Snowy Shaw (DREAM EVIL, KING DIAMOND) einen Gastmusiker zu verzeichnen und ist wieder etwas experimentierfreudiger und anspruchsvoller als auf den letzten Alben unterwegs, die ja eher in Richtung der Anfänge der Band gingen.
Ich war gespannt und lauschte den Klängen des ersten Songs „Invoking the Woodland Sprint“. Nach einer gesprochenen, cinematicartigen Einleitung geht es ziemlich flott mit kraftvollem Drumming, ordentlich Keyboardunterstützung und melodischen Riffs zur Sache. Im weiteren Verlauf kommt dann noch ein ordentlicher Ohrwurmchorus dazu der das Ganze dann ziemlich eingängig macht. Erster Track, erster Anspieltipp, machen wir also einen Haken dran.
Beim folgenden „Draugen’s Maelstrom“ gibt es im Refrain dann ein paar Growls zu verzeichnen die eine schöne Würze reinbringen und den Track etwas hervorheben.
Der nächste absolute Ohrwurm ist dann das anschließende „The One we shall Follow“, welches sich aufgrund des mega eingängigen und groovigen Refrains metertief in die Gehörgänge gräbt!
Ordentliche Folkklänge gibt es dann bei „The Horned Ghost and the Sorcerer“ auf die Ohren bevor dann der Mittelteil mit dem härteren „A Grain of Truth“, dem wieder etwas mehr nach Folk klingenden „The Wolves will be howling your Name“ sowie „ 3 Ways of Magick“ ansteht.
Alles sehr ordentlich gemacht und ohne wirklich Ausfälle, schauen wir mal ob der letzte Abschnitt ebenfalls so hochklassig daherkommt!
Oh ja auch hier gibt es wenig Ausfälle zu verzeichnen und mit „Straight inside your Winter“, „The Voyinch Manuscript“ und „Summon the Dawn Light“ hat man hier weitere Ohrbomben im Gepäck die den Fan definitiv in Verzückung bringen werden.

Anspieltipps:

Ein bisschen hervorstechen tun hier „Invoking the Woodland Spirit“, „The One wes hall Follow“, „The Horned Ghost and the Sorcerer“, „The Voynich Manuscript” so wie “Summon the Dawn Light”.

Fazit :

Schon auf dem letzten Studioalbum „The Pagan Manifisto“ wusste die Jungs von ELVENKING zu begeistern und dieses Qualitätsniveau hat man auch auf dem neuen Album beibehalten! Hier bekommt jeder Fan des Genre und der Band das was er möchte und man ist außerdem wieder schön abwechslungsreich unterwegs.
Allerdings muss man schon sagen das sich jedes Qualitätsdetail erst nach mehrmaligen Hören erschließt, zum mal eben nebenbei hören ist die Scheibe definitiv nichts! Das tut aber der geboten Qualität und der dementsprechenden Benotung keinen Abbruch.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Invoking the Woodland Spirit
02. Draugen‘s Maelstrom
03. The One we shall Follow
04. The Horned Ghost and the Sorcerer
05. A Grain of Truth
06. The Wolves will be howling your Name
07. 3 Ways to Magick
08. Straight inside your Winter
09. The Voynich Manuscript
10. Summon the Dawn Light
11. At the Court of the Wild Hunt
12. A Cloak of Dusk

Julian

IRON MAIDEN – Brave new World (RG Zeitmaschine)

Band: Iron Maiden
Album: Brave new World
Spielzeit: 66:57 min
Stilrichtung: NWOBHM
Plattenfirma: EMI
Veröffentlichung: 30.05.2000
Homepage: www.ironmaiden.com

Ok von den Jahren her macht das zwölfte Studioalbum „Brave new World“ von IRON MAIDEN Sinn für eine Zeitreise, aber warum habe ich mir ausgerechnet dieses Album ausgesucht und nicht ein anderes wie „Fear of the Dark“, „The Number of the Beast“ oder „Somewhere in Time“?
Nun für mich ist „Brave new World“ ein besonderes Album, denn hier kehrten der schmerzliche vermisste Sänger Bruche Dickinson und der ehemalige Gitarrist Adrian Smith wieder zurück zur Band und verpassten dem Sound endlich wieder den IRON MAIDEN Stempel, auch wenn man hier wieder progressiver als zuvor zu Werke ging und schöne lange Songs wie „Blood Brothers“, „The Nomad“ oder „Ghost oft he Navigator“ an Bord hatte. Aber auch für die direkten und melodischen Gemüter war hier gesorgt, mit „The Wicker Man“, „The Mercenary“ und „The Fallen Angel“ wurde auch diese beruhigt!
Das Album zog eh er sehr viel Aufmerksamkeit durch die Rückkehrer aber atmet irgendwie auch einen ganz speziellen Geist, denn endlich waren die Lieblinge wieder komplett und es fühlte sich einfach wieder gut und richtig an!
Ab diesem Album war man dann auch durchgängig bis heute mit drei Gitarristen unterwegs, wovon man hier zwar noch nicht sehr viel merkte, da viele Lieder schon vorab fertig komponiert waren, aber später sollte dies einen gehörigen Einfluss auf den Bandsound haben.
Wie auch immer, für mich ist „Brave new World“ eines DER IRON MAIDEN Alben der Neuzeit, wenn nicht sogar eines der wegweisendsten und somit ein absolut würdiger Kandidat für unsere Zeitreise gewesen!

Trackliste:

01. The Wicker Man
02. Ghost of the Navigator
03. Brave New World
04. Blood Brothers
05. The Mercenary
06. Dream of Mirrors
07. The Fallen Angel
08. The Nomad
09. Out of the Silent Planet
10. The Thin Line between Love and Hate

Julian

ELVENKING News

ELVENKING “Invoking The Woodland Spirit” Musikvideo veröffentlicht / neues Album “Secrets Of The Magic Grimoire” jetzt erhältlich!

ELVENKING präsentieren stolz ihr neues Musikvideo, das zum Song “Invoking The Woodland Spirit” gedreht wurde. Der Song stammt vom neuen Album „Secrets Of The Magic Grimoire“, das ab sofort erhältlich ist.

Zählt man ihr neues Studioalbum „Secrets Of The Magic Grimoire“ mit, so blicken ELVENKING bereits auf neun abendfüllende Longplayer sowie eine DVD/Live CD zurück. Seit 1997 ist Band um Frontmann Damna ein wichtiger Teil der Szene, im Jahr 2000 unterschrieb die junge Band dann ihren ersten Plattenvertrag bei AFM. Konstant starke Veröffentlichungen und Konzerte in der ganzen Welt haben ELVENKING zu einer der wichtigsten Bands ihres Genres werden lassen und ihr einzigartiger Sound begeistert Fans weltweit. Für „Secrets Of The Magic Grimoire“ darf man der Band attestieren, den eigenen hohen Anspruch erneut übertroffen zu haben. Das Werk ist zweifellos das bisher epischste und aufwendigste in der Bandgeschichte, bringt dabei aber alle Trademarks mit, für die ELVENKING stehen. Die Digipak- und Vinyl-Editionen dürften für Fans der Italiener von besonderem Interesse sein, sind hier doch 4 Bonustracks vertreten, von denen drei bisher nur auf japanischen Versionen vorheriger ELVENKING-Veröffentlichungen erhältlich waren. Mit „Skywards 2008) ist zudem eine bisher gänzlich unveröffentlichte Nummer am Start.

SHAKRA News

SHAKRA: Neues Video!

Das neue Video von SHAKRA „Cassandra’s Curse“ ist da! Die Single stammt vom aktuellen Album „Snakes & Ladders“, das ab sofort erhältlich ist.

Gitarrist Thomas Muster dazu: „Cassandra’s Curse“ war mit der erste Song, den ich für „Snakes & Ladders“ geschrieben habe. Es geht um den Fluch der Cassandra, aus der griechischen Mythologie. Die Dame war mit einem Fluch belegt, denn sie konnte zwar weissagen, aber niemand hat ihr mehr geglaubt. Man kann das ziemlich gut in die heutige Zeit übertragen: Es gibt Präsidenten, Diktatoren und Politiker, die uns irgendwas erzählen, obwohl da andere Leute wären, die kein Gehör finden, die aber vielleicht besser wüssten, wie man die Dinge angehen könnte.“

LEAVES EYES News

LEAVES‘ EYES: Neues Album „Sign Of The Dragonhead“ erscheint am 12. Januar!

Die Herzen der Symphonic Metal-Fans werden am 12. Januar schneller schlagen: Epische Metal-Hymnen, krachende Rocksongs, große Chöre, kraftvolle klassische Musik, eine erstklassige Produktion, magische Melodien und – nicht zuletzt – die herausragende Stimme von Sängerin Elina.
Die Energie der letzten Shows und Tourneen (u.a. mit Sabaton in Nordamerica) wurde direkt in die nachfolgenden Studioaufnahmen eingebracht. Wie schon bei „King Of Kings“ (2015) arbeitete die Band erneut mit dem London Voices Chor (bekannt von internationalen Blockbuster-Produktionen wie „Lord of The Rings“ und „Stars Wars“) und dem klassischen Ensemble unter der der Leitung von Victor Smolski zusammen. Zahlreiche Folk-, Percussion- und klassische Musiker waren ebenfalls involviert.
Wieder mal entführen LEAVES‘ EYES den Hörer in die Welt der Nordischen Mythologie und Wikingersagen. Das Drachenschiff macht sich demnächst wieder auf zu neuen Ufern. Volle Kraft voraus!

Tracklist:
1. SIGN OF THE DRAGONHEAD
2. ACROSS THE SEA
3. LIKE A MOUNTAIN
4. JOMSBORG
5. VÖLVA
6. RIDERS ON THE WIND
7. FAIRER THAN THE SUN
8. SHADOWS IN THE NIGHT
9. RULERS OF WIND AND WAVES
10. FIRES IN THE NORTH
11. WAVES OF EUPHORIA

Produziert von Alexander Krull im Mastersound Studio
Coverartwork von Stefan Heilemann (Lindemann, Epica. Kamelot)
Releasedatum: 12. Januar 2018

SHAKRA – Snakes & Ladders

Band: Shakra
Album: Snakes & Ladders
Spielzeit: 50:24 min
Stilrichtung: Heavy Rock
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 10.11.2017
Homepage: www.shakra.ch

„Snakes & Ladders“ das ist der englische Name des Leiternspiels. Ein simples Brettspiel wo es nur ein Ziel gibt, ganz nach oben zu kommen! Und das haben die Jungs von SHAKRA ja schon immer vorgehabt und mit ihrem letzten Album „High Noon“, dem Comebackalbum von Sänger Mark Fox, knackten sie die Schweizer Bestenliste auf Platz 2 und stieße auch in Deutschland in die Charts vor.
Nun soll es also mit dem neuen Album noch höher hinaus gehen und man darf gespannt sein wie SHAKRA im Jahre 2017 nun klingen?
Als erster Eindruck ertönt als Opener „Cassandra’s Curse“ und man reibt sich erstmal verwundert die Augen ob das wirklich die Rocker SHAKRA sind? Denn das Ganze kommt doch ziemlich erdig und getragen ja schon etwas mystisch um die Ecke, was es natürlich aber umso besser macht! SO hat man die Jungs wirklich noch nie gehört und als Einstieg bzw. Appetithappen ist der Track daher wunderbar geeignet!
Nachdem gewöhnlichen Rocker „Friday Nightmare“ nimmt dann der Titeltrack „Snakes & Ladders“ das oberste Qualitätslevel wieder gekonnt auf.
Der Mittelteil wird dann mit „The Seeds“ und dem bluesigen „Rollin“ sehr ordentlich ausgefüllt bevor es dann mit „Medicine Man“ und „I will rise again“ die nächsten absoluten Ohrbomben ganz im SHAKRA Stil zu verzeichnen gibt!
Zu Beginn des letzten Abschnittes haben wir dann mit „Open Water“ eine schöne Ballade wo vor allem Sänger Mark wieder richtig zeigen kann über welche tolles Gesangsorgan er verfügt.
Die drei letzten Songs sind da alle auch noch ganz ordentlich gelungen, können zwar nicht ganz an die bisherigen Anspieltipps anknüpfen, aber sind auch von Ausfällen meilenweit entfernt! Gerade das abschließende „End of Days“ kann hier auch nochmal so richtig punkten.
Insgesamt sind es einfach gute, ordentliche Heavy Rock Songs die jeder Fan gerne an und aufnehmen wird.

Anspieltipps:

Auf jeden Fall solltet ihr euch hier „Cassandra’s Curse“, „Snakes & Ladders“, „Medicine Man“, „I will rise again“ sowie „Open Water“ genauer zu Gemüte führen.

Fazit :

SHAKRA bleiben einfach qualitativ auf einem hohen Level das kann man recht schnell bestätigen wenn man das neue Album hört. Es gibt, vor allem mit dem Opener, auch die ein oder andere Überraschung zu verzeichnen und alle Songs sind auf einem guten bis sehr guten Qualitätsniveau.
SHAKRA oder Heavy Rock Fans können hier ohne Probleme zugreifen und wenn die Jungs so weiter machen dann müssen sich die Genrekönige von GOTTHARD bald warm anziehen!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01.Cassandra’s Curse
02. Friday Nightmare
03. Snakes & Ladders
04. Something You Don’t Understand
05. The Seeds
06. Rollin
07. Medicine Man
08. I will rise again
09. Open Water
10. The Race of my Life
11. Fire in my Veins
12. The End of Days

Julian

SERENITY – Lionheart

Band: Serenity
Album: Lionheart
Spielzeit: 54:46 min
Stilrichtung: Symphonic Metal
Plattenfirma: Napalm Records
Veröffentlichung: 27.10.2017
Homepage: www.serenity-band.com

SERENITY die österreichische Symphonic Metalband um Sänger Georg Neuhauser hatte mich auf ihrem letzten Album „Codex Atlanticus“ doch etwas enttäuscht. Zu wenig auf den Punkt und zu viele Verschachtelungen drumherum hatte man gebaut und so verschwand das Album etwas in der Mittelmäßigkeit und das ist bestimmt nicht der Anspruch der Band! Hatte man doch auf dem Vorvorgänger „War of Ages“ so richtig in die Vollen gegriffen.
Schenkt man den markigen Promovorankündigungen glauben dann hat man aus den Fehlern gelernt und kehrt auf dem neuen Album „Lionheart“, ist übrigens ein tolles Konzeptthema, zurück zu den Wurzeln der Band. D.h. etwas mehr Power Metal und dafür weniger Progressive, Symphonic Elemente. Mich freut es, und ob vor allem die Fans damit leben können wird sich nun schnell zeigen.
Als Opener dient uns auf jeden Fall dieses Mal „Deus Lo Vult“. Wie fast immer bei SERENITY eine Cinematic artiges Intro, welches erneut perfekt auf die Scheibe einstimmt. Man fühlt sich direkt drin in der „Welt“.
„United“, „Lionheart“ und „Hero“ sind dann direkt die ersten drei Ohrbomben die einen sofort in den Bann ziehen! Man merkt das die Jungs etwas mehr weg vom Symphonic gehen und mehr dem Power Metal zugeneigt sind, so wie es ja auch schon angekündigt wurde. Mir gefällt das auch definitiv besser als auf dem letzten Album, was doch etwas zu verkopft und verspielt herkam, wie ja auch schon angedeutet.
Wie auch immer, drei Volltreffer und im Mittelteil geht es dann ähnlich stark weiter! Bombastisch bahnt sich „Rising High“ den Weg aus den Boxen, bevor es bei „Heaven“ etwas ruhiger zur Sache geht, mit einem toll singenden Georg plus weiblichen Gegenpart, und mit dem Zwischenstück „King‘s Landing“ die Brücke zum nächsten Powersong „Eternal Victory“ geschlagen wird! Die Nummer braucht zwar ein bisschen um in Fahrt zu kommen, knallt dann vor allem aber im Chorus so richtig und bildet eine gute, gesunde Mischung zwischen Symphonic und Power Metal.
Schwache Songs gibt es dann auch in der Folge nicht zu vermelden, „Stand and Fight“, wo Basser Fabio Georg gesanglich unterstützt, ist dann erneut nur der hochwertige Einstieg in den letzten Plattenabschnitt.
Dort nehmen „Empire“ sowie das schön melodisch, klebrige „My Fantasy“ dann den Qualitätsfaden gekonnt auf bevor mit „The Final Crusade“, welches übrigens zum ersten Mal seit langem (genauer seit dem Debütalbum) über Growls verfügt, ein absolutes Highlightalbum sein wohlverdientes Ende findet!
Nach dem verklingen des letzten Tons drückt man dann sehr gerne erneut die Play Taste um sich in die Welt von König „Lionheart“ Richard zu stürzen.

Anspieltipps:

Hier könnt ihr nicht daneben greifen, alles aller erste Sahne!

Fazit :

Ich glaube es wird relativ schnell klar das hier nur eine absolute Topbewertung die Folge sein kann! Das es dann für SERENITY und ihrem neuen Album “Lionheart” zur Höchstnote reicht ist der Tatsache geschuldet das man sich endlich wieder auf das Wesentlich konzentriert und zwar nach wie vor symphonisch zur Sache geht, aber einfach auch wieder mehr auf Härte und Power setzt. So gefällt bestimmt nicht nur mir das!
Welcome back SERENITY! Ein Must Have und ein sicherer Kandidat für einige Bestenlisten 2017!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Deus Lo Vult
02. United
03. Lionheart
04. Hero
05. Rising High
06. Heaven
07. King‘s Landing
08. Eternal Victory
09. Stand and Fight
10. The Fortress (of Blood and Sand)
11. Empire
12. My Fantasy
13. The Final Crusade

Julian

SOULDRINKER Interview

Krachender moderner Metal aus deutschem Lande mit female Vocals? Hier muss einem mittlerweile direkt die Truppe von SOULDRINKER in den Sinn kommen. 2013 kam als erstes Lebenszeichen der Band eine EP auf den Markt und nun hat man das Debütalbum fertig und ich quetschte die sympathische und auskunftsfreudige Frontlady Iris Boanta dazu am Telefon etwas aus.

J.P: Hallo Iris, vielen Dank das du mir ein paar Fragen zu eurem Debüt Album und zu SOULDRINKER selbst beantwortest.
Für die Leute die euch noch nicht so kennen, stell dich und die Band vielleicht doch kurz mal vor, gib uns einen kurzen Rückblick auf die Bandhistory.

I.B: Ja also ich bin die Iris Boanta und bin in wirklich 19 Jahre alt : ) Nein Spaß beiseite, ich bin die Iris und habe mit meinen Jungs 2013 SOULDRINKER zum Leben erweckt und wir haben angefangen zusammen Lärm zu machen. Wir sind nun ganz gespannt auf unser Debütalbum und die Reaktion darauf.

J.P: Du hast die Band 2013 quasi mit aus der Taufe gehoben wie kam es dazu, bzw. erzähl doch mal von den Anfängen, z.B. wie kamt ihr auf den Bandnamen, wie fandet ihr die Mitglieder u.s.w?

I.B: Ja also meine drei Jungs haben schon vorher zusammen in einer eher Death Metal angehauchten Band namens WATCH ME BLEED zusammengespielt mit einem Shouter in ihren Reihen. Die Band hatte dann ein größeres Tourangebot von einem bekannten Label mit einer noch bekannteren Band. Das Label war glaube ich Napalm Records die gemeint haben das sie gerne mit auf Tour gehen können aber bitte nicht mit diesem Gegrunze und den Growls sondern mit weiblichen richtigen Gesang. Dann ging halt das Gesuche los, die Jungs kannten mich teilweise schon von einigen Covergigs und ich bekam mit noch ein paar anderen Kandidatinnen Demosongs zugeschickt auf die ich dann gesungen und das Ganze dann wieder zurückgeschickt habe. Es dauert dann nicht lange und schon saßen wir eigentlich zusammen, haben uns menschlich super verstanden und ich war dabei. Direkt kam dann auch die Frage so ala, nun wir haben jetzt Dezember, was macht du denn im März, wir haben da ein größeres Supporttourangebot? Ach und wir haben schon einen neuen Bandnamen SOULDINKER nämlich und die neuen Songs sind auch schon fertig, wann kannst du sie einsingen? Tja es musste also alles ziemlich schnell gehen und weil ich einfach Bock drauf hatte haben wir das das durchgezogen und ich habe meine Gesangsaufnahmen bei Dennis Ward im Keller aufgenommen : ) .

J.P: 2013 erschien euer erstes Lebenszeichen, die EP „Semper Fidelis“. Warum hat es dann doch so lange gedauert bis wir nun, knapp 4 Jahre später erst das erste komplette Album in den Händen halten können?

I.B: Also als wir dann von der Tour nach Hause kamen, haben wir erstmal so viele weitere Tour oder Showangebote auf dem Tisch gehabt das wir gesagt haben wir nutzen diesen Schub jetzt erstmal aus und wir waren dann eigentlich 2014 und 2015 fast nur in Europa unterwegs. Es war also eigentlich gar keine Zeit da um Songs zu schreiben. Durch das viele Livespielen und die Erfahrungen daraus hat sich dann auch der Stil ziemlich verändert was man jetzt denke ich glaube ich auch im Unterschied zur EP schon gut hört. Vielleicht ist das sogar schon unser ganz eigener Stil, wer weiß. Wir hatten dann leider auch ein paar längere Krankheitsfälle, die die Aufnahmen auch noch verzögert haben, nun sind wir aber alle am Start und manchmal braucht Gut Ding ja auch Weile!

J.P: Das neue Album ist euch ja hervorragend gelungen, wie lief denn der Aufnahmeprozess ab? Von wann bis wann ist denn das Album entstanden?

I.B: Also ich habe eigentlich schon fertige Songs bekommen auf denen ich dann singen sollte. Aber irgendwie haben wir dann das gemacht was eine Band eigentlich niemals macht, nämlich ein Album von hinten aufzunehmen. Zuerst kamen meine Gesangslinien und Vocals dann habe ich das dann den Jungs vorgelegt und gesagt „So jetzt seit ihr dran“ danach folgten dann die anderen Instrumente die sich dann quasi meinen Gesang angepasst haben. Die ganzen Aufnahmen liefen dann alle das ganze Jahr 2016 durch. Und die Scheibe war dann Ende 2016 schon komplett fertig und gemastert, so dass wir dann mit einer komplett fertigen Scheibe auf Labelsuche gegangen sind, was auch unüblich ist.

J.P: Wer zeichnet sich bei euch denn für die Lyrics verantwortlich?

I.B: Also die Lyrics habe ich gemacht, allerdings mit Unterstützung durch unseren Basser Chris. Er ist immerhin der Native Speaker und das ist dann immer besser bei so was! Seine Ideen dazu waren einfach super und sehr hilfreich, er kann zwar nicht besonders gut singen, aber textlich hat er es echt drauf!

J.P: Euer Cover wird erneut von der „Eule“ dominiert. Ich hoffe es ist auch eine Eule? Erzähl mal was ist es genau und was hat das Ganze für eine Bedeutung? Ist es eine Art Maskottchen?

I.B: Ja es ist eine Eule und ist auch unser Maskottchen. Die Eule steht schon in der Indianersprache für Weisheit und Intelligenz und das Ganze soll uns einfach symbolisieren. Wer dieses Symbol sieht weiß er ist bei SOULDRINKER angekommen.

J.P: In dem Zusammenhang, gibt es ein gewisses Konzept beim Album, also eine Art roter Faden der sich durch die Songs zieht? Vom Titel her könnte man das vermuten.

I.B: Nein, also es gibt kein Konzept was sich durchzieht. Die Songs sind alle unterschiedlich auch vom Stil her, mal gibt es etwas mehr Southern Rockeinflüsse von Markus oder mehr Metaleinflüsse von mir. Aber leider handeln viele der Songs textlich vom selben, nämlich vom selben Mist der irgendein Vollidiot auf dieser Erde schon wieder verbrochen hat…man hat ja schon Angst die Nachrichten anzuschalten ohne wieder irgendwelche Horrornews zu sehen. Zum Beispiel der Openersong „Let the King bleed“ der einfach davon handelt das es Krieg gibt aufgrund von Religionen/Glaubensrichtungen. Das gab es zwar schon immer und wird es auch immer geben, das Ganze ist aber leider wieder sehr aktuell geworden. „To the Tick“ ist ebenfalls ein sehr gesellschaftskritischer Song. Bis auf „Promised Land“ und „Souldrinker“ haben alle Songs einen ernsten Hintergrund, was leider die heutige Welt darstellt. Deswegen auch der Albumtitel „War is coming“. Wünscht sich niemand, aber gerade weiß man ja leider nie.

J.P: Gibt es denn von den neuen Songs ein paar die sich für dich etwas hervorzuheben sind und vielleicht eine Art Anspieltipp darstellen? Ich persönlich fand es sehr schwer dort ein paar auszuwählen, da alle sehr ordentlich sind!

I.B: Im Vergleich zur EP, die übrigens aus alten Songs der Band WATCH ME BLEED bestand über denen dann mein Gesang gelegt wurde, sind die Songs auf dem Debütalbum alle echt stark und ich finde die Scheibe insgesamt als einzigen Anspieltipp. Ein kleiner Favorit ist vielleicht „Promised Land“ und noch „Souldrinker“.

J.P: Mal eine Frage zu eurem ersten Videoclip zum Song „Let the King bleed“. Ich dachte erst mein Bildschirm wäre kaputt weil es so unscharf war…von was handelt denn genau das Video eigentlich?

I.B: Also im Prinzip steht The King für den Gott, egal welcher Gott jetzt. Und so lange Menschen zu diesem The King oder Gott hinaufschauen und in seinem Name Kriege anzetteln oder einfach Menschen quälen dann ist das nicht gut. Wenn jetzt aber dieser The King anfangen würde zu bluten und eher menschlich wirken würde, würden die Leute vielleicht zum nachdenken kommen, so ala das kann ja nicht sein und er ist ja dann gar nicht übermenschlich, also muss ich zu ihm nicht hinauf schauen. Schlussendlich sind wir der Meinung gebe es keine Religionen auf der Welt hätte es wesentlich weniger Kriege und Tote gegeben.

J.P: Eine Frage zur Labelsituation. Ihr seid ja jetzt relativ frisch bei El Puerto Records unter Vertrag. Seid ihr zufrieden mit der Wahl? Wie kam es zu dem Vertrag?
Das Label ist ja auch noch nicht soooo alt, schon ein kleines Wagnis oder?

I.B: Uns war natürlich klar dass wir mit unserem kleinen Debütalbum keinen Blumentopf bei so großen Labels wie AFM, Napalm oder Nuclear Blast gewinnen würden. Da sind wir ja schon Realisten. Kleine Labels gibt es wie Sand am Meer, aber die Guten herauszufinden das ist die Kunst. Und bei El Puerto sind keine Frischlinge am Werk die mal eben schnell dachten, „Hopp wir gründen mal fix ein Label“, sondern die Köpfe dort sind schon irre lange im Geschäft vom Vertrieb über die Promo bis hin zur Führung. Und das war dann für uns das ausschlaggebende Argument, zusätzlich natürlich zu den vertraglichen Situationen. Außerdem hat es auch menschlich sehr gut gepasst. Einige kennen sich schon länger, wir sind also keine Fremden.
Sie haben uns einfach tolle Möglichkeiten aufgezeigt und stehen einfach voll hinter uns und wir sind halt nicht eine von zig hunderten Bands.

J.P: Als Fan von dir muss ich natürlich noch die persönliche Frage nach deinen anderen Bands oder Projekten los werden ; ). Gibt es bei THE MYSTERY und deiner AC/DC Coverband etwas Neues oder Interessantes zu berichten?

I.B: Zu THE MYSTERY, also da gibt es leider nichts Neues zu vermelden, da ist ziemliche Funkstille. Mal schauen ob sich da noch was tut. Meine AC/DC Coverband heißt SHE‘S GOT BALL’S ist eine Tributeband aus fünf Mädels, die noch dazu in fünf Bundesländern wohnen. Meine Mitmusikerinnen sind alles professionelle Musiklehrerinnen und wir sind in dieser Formation seit 2015 unterwegs. Vorher hieß das Ganze BLACK THUNDER LADYS und ich bin damals quasi als Sängerin dazu gestoßen, weil man jemanden gesucht hat und mich dann genommen hat : ) . Nach ein paar Besetzungswechseln haben die Schlagzeugerin, die auch Gründerin war, die Rythmusgitarristin und ich dann SHE‘S GOT BALL’S ins Leben gerufen. Aus rechtlichen Gründen durften wir den alten Namen nicht mehr verwenden.
AC/DC waren übrigens nicht meine absoluten Faves, ich habe sie erst damals so richtig kennen und lieben gelernt.
Wir sind live ziemlich gut ausgebucht und in ganz Europa unterwegs, mittlerweile ist es leider schon so dass ich Angebote ablehnen muss, weil ich will ja auch noch mit SOULDRINKER live spielen.
Die Band sieht sich auch eigentlich nur wenn wir live spielen, großartig vorher proben muss man eigentlich nicht wenn man Profis am Start hat.
Besucht uns mal unter www.shesgotballs.de .

J.P: Noch eine Fanfrage. Wirst du eigentlich oft für einen männlichen Sänger gehalten, wenn dich die Zuschauer nicht sehen können? Also mir ging das im ersten Moment so, das darfst du jetzt ruhig als Kompliment ansehen ; )

I.B: Das höre ich natürlich nicht zum ersten Mal, das höre ich eigentlich dauernd. Aber ich kann es nicht ändern! Ich sing so wie ich sing und das ist vermutlich gut so. Ich muss da immer schmunzeln und nehmen das wirklich eher als Kompliment.

J.P: Wie ist denn eigentlich dein gesanglicher musikalischer Werdegang. Mit was hast du angefangen, wo liegen deine Wurzeln?

I.B: Also ich habe nicht direkt mit Metal angefangen, sondern eher normal. Ich wollte auch eigentlich früher ein Klavier haben, aber meine Eltern hatte nicht das Geld dafür und das habe ich natürlich akzeptiert. Aber ich habe immer gesagt, irgendwann kaufe ich mir ein Instrument und das wurde dann mit 14 Jahren die erste E Gitarre, kein Klavier. Dann kamen die ersten Schülerbands mit ein paar Rocksachen wie „Smoke on the Water“ oder „Summer of 69“. Leider hat es bei mir nur für die Rythmusgitarre gereicht und irgendwann habe ich dann die Liebe zum Singen entdeckt und gemerkt das ist doch viel cooler ; ) . Dann ging es halt weiter mit klassischem Gesangsunterricht, denn ich kann ja natürlich auch ganz normal singen und ja ich habe auch mal auf Hochzeiten oder so gesungen, ich brauchte damals das Geld. Aber irgendwann war ich dann eher immer rockig unterwegs und bin es bis heute geblieben, hab mich ja sogar weiter entwickelt zum Metal : ) .

J.P: Iris wie geht es denn jetzt genau bei SOULDRINKER weiter? Ist eine Tour in Planung? Kann man dich mit deinen anderen Bands irgendwo sehen? Vielleicht hier bei uns in der Nähe?

I.B: Also bis Dezember haben wir noch sieben Shows vor uns, für das nächste Jahr wird man sehen, das ist noch nichts Konkretes vereinbart wir sind aber mit verschiedenen Bookern und Argenturen in Kontakt. Lust haben wir natürlich drauf live zu spielen, es muss aber natürlich finanziell und vom Paket her passen.
Checkt dazu gerne unsere Seite http://war.souldrinker.org/ wir sind zum Beispiel demnächst in Mendig, Stuttgart, Oberhausen und in Wien.

J.P: Vielen Dank Iris für deine Zeit und die interessanten Antworten im Zuge dieses Interview! Ich wünsche euch alles Gute für die Zukunft, die letzten Worte gehören natürlich dir.

I.B: Ich möchte mich natürlich für die Interviewmöglichkeit bedanken und einfach nur sagen Leute checkt unser Debütalbum an und kommt zu unseren Shows! Feiert mit uns, trinkt ein Bierchen mit uns und habt einfach Spaß.

Julian

 

EVERTALE – The Great Brotherwar

Band: Evertale
Album: The Great Brotherwar
Spielzeit: 58:17 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: NoiseArt Records
Veröffentlichung: 27.10.2017
Homepage: www.evertale.eu

Ich weiß noch das damalige Debütalbum „Of Dragons and Elves“ von EVERTALE, die Rezi dazu findet ihr auch hier bei uns, hat mich damals dermaßen aus den Socken gehauen und so musste ich die Höchstnote vergeben.
Nun ist es endlich soweit und wir dürfen uns auf das Nachfolgealbum mit dem Titel „The Great Brotherwar“ der Jungs von EVERTALE freuen!
Dieses Mal hat die Band bewusst auf ein Konzept verzichtet.
Thematisch führen die meisten Songs des neuen Albums aber ins „Warhammer 40k“-Universum, genauer in die Ära der „Horus Heresy“, in der der großer Bruderkrieg ausbricht. Aber auch andere Rollen- und Computerspiele wie „Dawn Of War II“, „Dragon Age:Origins“ und das inzwischen als Rollenspiel-Klassiker geltende „The Elder Scrolls V: Skyrim“ haben EVERTALE inspiriert.
Nach wie vor sind die Einflüsse der großen Vorbilder von BLIND GUARDIAN zu jeder Zeit vorhanden und die Aufnahmen wurden erneut von der Band selbst übernommen. Für Mix und Mastering gewann man aber Christoph Brandes der auch das Schlagzeug einspielte, nachdem der eigentlich Schlagzeuger Tyronne die Band leider verlassen hat.
Mit dem sehr geilen Warhammer 40k Cinematic Intro „Battle for Mankind“ beginnt die Scheibe und ebnet den Weg des ersten Song „Empire Rising“ der direkt so richtig einschlägt und wo sich jeder BLIND GUARDIAN Fan der Phase bis „Somewhere far beyond“ wohl fühlen sollte. Ein toller, erster Eindruck der Großes erwarten lässt.
„The Swarm“ ist kompakt und gut, wird dann vom ersten Zwischenstück , ja auch die gibt es wieder, „The Joining“ fortgeführt bis zum nächsten Ohrwurm „For the King and the Crown“.
Der Mittelteil wird dann dominiert von der nächsten Ohrbombe „Chapter 666“ welches ja schon vorab veröffentlicht wurde und ebenfalls so richtig den Staub aus den Boxen ballert.
Nach dem weiteren Zwischenstück „March to the North“ geht es dann in den vielleicht stärksten Abschnitt der Scheibe dem letzten Drittel. Hier haben wir eigentlich nur Volltreffer zu verzeichnen, besonders hervorzuheben ist „And the Dragons return“ welches erneut mit mega BLIND GUARDIAN Einflüssen aufwarten kann. Abegrundet wird die tolle, neue Scheibe dann mit dem erstklassigen Titeltstück „The Great Brotherwar“.

Anspieltipps:

Auf jeden Fall solltet ihr euch „Empire Rising“, „For the King and the Crown“, „Chapter 666“, „And the Dragon Returns“, und „The Great Brotherwar“ direkt zu Gemüte führen!

Fazit :

Mit dem zweiten Album liefern EVERTALE erstklassiges Power Metal Futter ab, welches die Fans auf jeden Fall zufrieden stellen wird, so viel ist klar!
Zusätzlich hat mich sich weiterentwickelt und bietet nicht mehr NUR BLIND GUARDIAN Gedächtnissongs, auch wenn diese nach wie vor enthalten sind.
Aber auch der Gesang von Matze ist schön facettenreich und er kann sich gut auf den jeweiligen Song einstellen.
Rundherum ein gelungenes zweites Album, welches man als Power Metalfan unbedingt sein Eigen nennen sollte!!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Battle for Mankind (Intro)
02. Empire Rising
03. The Swarm
04. The Joining
05. For the King and the Crown
06. Oceans of Sand (Instrumental)
07. The Journey to Iskendria
08. Chapter 666 (we are the hammer)
09. March to the North (Instrumental)
10. And the Dragon Returns
11. All Hail the Crimson King
12. The Great Brotherwar

Julian